Habeck wie oft ohne Ahnung, dafür aber weltmännisch besonders klug

Die Inkubationszeit (von „Corona“) verdoppelt sich alle zwei Tage ….

Habeck hat schon bei der Diskussion zur Pendlerpauschale gezeigt, dass er gerne redet, ohne Ahnung vom Sachthema zu haben. Nun ist dieses Thema Vergangenheit und Corona aktuell. Klar muss ein GRÜNER, den unsere Medien schon als (fast) designierten Kanzlerkandidaten bauchpinseln, zeigen, wie meisterhaft er die Krise bewältigen würde, so er schon diese Position einnähme.
Bei Maybrit zeigte er, wie gut er das kann [2]. Und verkündete seine Lösungen und dann sein fundiertes Wissen auf dem es beruht, mit der Feststellung zur Coronainfektion: [1] „ … Inkubationszeit verdoppelt sich alle 2 Tage“
Dieses Fundamentalwissen zu einem wichtigen Parameter der aktuellen Pandemie übertrumpft endlich wieder einmal das übliche GRÜN-Niveau, denn es erreicht, wenn nicht gar übersteigt auf der Peinlichkeitsskala wohl das von Özdemirs „Gigabitspeichern“ und Annalenas „Netzspeicher“.

Inkubationszeit

Nicht jeder Leser*in wird sofort ohne nachzusehen Details zur Inkubationszeit und speziell der von „Corona“ kennen. Wohl die Meisten gehen aber auch nicht in eine Talkshow und präsentieren sich als Coronakenner und damit als deren „großer Krisenlöser“.
Das Robert Koch Institut sagt zur Inkubationszeit von Corona [3]: Inkubationszeit und serielles Intervall
Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Sie liegt im Mittel (Median) bei 5–6 Tagen (Spannweite 1 bis 14 Tage) (21, 52).

Dass die Zeit, welche Habeck angegeben hat, vollkommen daneben liegt ist das Eine. Seine Aussage zeigt jedoch, dass er den Begriff selbst nicht – und wenn, dann falsch – verstanden hat, denn: Diese Zeit verändert sich nicht, da sie eine Eigenschaft des Krankheitserregers ist.
Man kann nur vermuten, dass Habeck irgend etwas, wie die Anzahl Infizierter und davon abgeleitet die kumulierte Fallzahl meinte. Zumindest sieht die kumulierte anfangs immer sehr schlimm – überproportional steigend – aus (Bild 3), bis auch ein Virus erkennen muss, dass nichts endlos in den Himmel wächst.
Wie die Bilder 1 und 2 zeigen, muss die Summenkurve mit dem Zurückgehen der gemeldeten Fallzahlen bald stetig und deutlich sinken.
1
Bild 1 Fallzahlverlauf Deutschland. Quelle: RKI, Stand 23.04.2020
2
Bild 2 Anzahl gemeldeter Fälle in Bayern. Quelle: RKI, täglicher Lagebericht Stand 17.04.2020
3
Bild 3 Fallzahlverlauf Deutschland kumuliert. Quelle: RKI, Stand 23.04.2020
Komischer Weise störte keinen Teilnehmer dieser illustren Runde der Unsinn, den Habeck von sich gab. Niemand zeigt im Video auch nur den Anflug einer Reaktion. Bei einigen lässt sich vermuten, dass es ihnen mangels eigenem Wissen auch gar nicht auffiel.
Konkret sei Ministerin Giffey hervorgehoben. Man muss Habeck inzwischen schon schützen. Denn beispielsweise Ministerin Giffey weicht im „Wissen“ allerhöchstens in homöopathischen Dosen von dem des promovierten Märchenerzählers Habeck ab (rein persönliche Meinung des Autors, deren Belegung keinesfalls mit wissenschaftlich gesicherten Daten fundiert ist). Sie gefällt sich in der Rolle einer gütigen „Landesmutter“ die fest darauf vertraut, dass andere schon das Richtige beschließen werden, dem Sie dann zustimmen wird.
Auf die Idee, wie Habeck mit „Fachkompetenz“ brillieren zu wollen, käme sie wohl nie. Sie redet zwar gern und viel, doch meistens konsequent um den Brei herum und so, dass niemand auf die Idee kommt, sie würde irgend einen eigenständigen Gedanken beitragen. Allerdings kann sie auf Fragen gut Fragen in den Raum stellen, um von ihrer Inhaltsleere abzulenken.
Das öfter zutage tretende (Un-)Wissen von Habeck kann und darf man also nicht mehr als sein „Alleinstellungsmerkmal“ titulieren.
Und so zeigt sich, dass nicht nur die Daten zu „Corona“ immer noch katastrophal sind [4], auch das Wissen von Politikern, die nun das Geld in fast einer „Sozialwut“ aus allen Fenstern hinausschmeißen, scheint es weiterhin zu sein.
Quellen
[1] Maybrit Illner Spezial, YouTube Video mit Auszug 07.04.2020: Inkubationszeit verdoppelt sich alle 2 Tage
[2] Maybrit Illner Spezial, YouTube Video vollständig 06.04.2020: Covid-19
[3] RKI Stand: 17.4.2020: SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)
[4] Eike 21. April 2020: Corona und die Genauigkeit von Statistik




Wenn Medien immer nur Personen mit der gleichen Meinung fragen, können sie (und diese Personen) nie gescheiter werden

Zur Bestätigung frage doch den Förster

Die Redaktion einer Lokalausgabe der Nordbayerischen Nachrichten legt Wert darauf, beim Klimawandel aktuell zu bleiben. Und öfters, wenn das Wetter wieder nicht genau das macht, was man von ihm laut Überzeugung ihrer menschlichen „Betreuer“ erwarten darf, nachdem es dies in vorindustrieller Zeit doch immer genau richtig machte, fragt die Redaktion „Naturmanager“, ob der Grund nicht schon wieder der schlimme Klimawandel sein könnte.
Zwischenzeitlich hat es sich etwas eingespielt, dabei zwischen lokalen Klimamanager*innen und Förstern von Stadt und Land abzuwechseln. Das suggeriert Meinungsvielfalt, obwohl der Autor versichern kann, dass die Antworten der von den Medien ausgesuchten immer auf das Gleiche hinauslaufen: Ja, es kann nur der Klimawandel sein, zumindest scheint es ein deutliches Indiz dafür … Und als Belege folgen unisono kurzzeitige „Klimaerfahrungen“ der Art: „Früher habe ich/meine Eltern so etwas nicht gekannt … und deshalb müssen „wir“ unbedingt vorbildhaft weiter für sinkende CO2-Emissionen sorgen … “
Niemals wird der/die Befragte nach minimalsten Fakten gefragt, denn die Redaktion will in dieser Rubrik ausschließlich ihre Überzeugung bestätigt wissen (rein persönliche Überzeugung des Autors).
Das ist ein Mangel und so soll ein solches „Befragen“ im Nachhinein erfolgen.

Ich sehe, was der Klimawandel mit den Wäldern macht … “

Statement des Försters beim Fürther Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zum Coronavirus und dem Klimawandel.
Hintergrund ist die derzeitige Trockenheit in Franken, welches aufgrund seiner vielen Sandböden davon besonders betroffen ist. Nicht zufällig ist fränkischer Sand-Magerrasen (das ist der auf dem Sandboden wegen der häufigen Trockenheit) ein geschütztes Naturdenkmal.
„Förster“: [1] „Ich sehe, was der Klimawandel mit den Wäldern macht. Auch in diesem Frühjahr ist es wieder viel zu trocken, das schadet den eh schon geschwächten Bäumen schwer.
Weil das Coronavirus die Menschheit dazu zwingt, innezuhalten, erhält die Natur gegenwärtig eine Atempause. Mehr nicht. …. Ich fürchte aber, wenn die Pandemie vorbei ist, wird umso mehr Treibhausgase produzieren werden. So wie die Chinesen nach der Finanzkrise 2008
“.
Diese Aussage deckt sich spiegelbildlich mit allen (dem Autor als jahrelangem Leser) bekannten Aussagen der anderen, sonst befragten Förster im näheren Umland. Allerdings nur deren „jüngeren“ Aussagen, denn lange Zeit ging es den Wäldern um Nürnberg – gleichauf den (anderen) Bayerischen Wäldern – vorbildlich. Doch inzwischen ist ja allgemeines Jammern angesagt, vor allem, wenn man in öffentlichen Diensten steht. Und so gilt: Dass es dem Wald im näheren Umland schlechter geht, liegt an der Trockenheit und diese kann nur dem CO2 geschuldet sein ...
Will man besondere „Kompetenz“ zeigen, fragt die Redaktion als „Oberförster“ noch den ehemaligen BUND-Vorsitzenden, Hubert Weiger, der dann damit brilliert, nicht einmal zu wissen, dass der Sahel dank dem sich stetig wandelnden Klima feuchter wird und der Habitatverlust in dieser Gegend ganz andere – leider trotzdem menschliche – Ursachen hat. Nicht zu vergessen, dass die AGW-Klimawandeltheorie wegen der zunehmenden Wärme doch mehr – und nicht wie aktuell lamentiert, weniger – Niederschlag vorhersagt.
Das macht das Wetter teilweise auch. Allerdings eben nicht immer genau dort, wo es gefordert ist. Aktuell „versorgt“ es den Mittelmeerraum damit und hilft so, deren für den Sommer dringend benötigten Speicher zu füllen. Wetter kann eben auch mal etwas andere Prioritäten setzen:
FOCUS 27.3.2020: Unwetter im Krisengebiet Starkregen, Schnee, Überschwemmungen: Tief Liebgard nimmt Südeuropa ins Visier
Während in Deutschland ruhiges Wetter herrscht, braut sich im Süden Europas ein Unwettertief zusammen. Dieses Tief mit Namen Liebgard bringt besonders in Süditalien kräftige Regenschauer, Gewitter und stürmischen Wind. In höheren Lagen fällt zudem Schnee.
Dass die Welt seitdem es mehr CO2 in der Atmosphäre gibt, weltweit ergrünt, will sowieso nicht in die Köpfe der Klimaalarmisten [8].

Bild 1 [8] Weltweite Ergrünung der Erde

Warum wird es grüner?
[9] Novo Argumente 18.03.2020: Globale Erwärmung: Die Erde wird grüner
… Für das Ergrünen sind im Wesentlichen vier Faktoren verantwortlich. Am wichtigsten sind offenbar die steigenden CO
2-Konzentrationen in der Atmosphäre. Auf sie werden rund 70 Prozent des Anstiegs zurückgeführt. Die Wirkung von CO2 beruht vor allem darauf, dass es der wichtigste Pflanzennährstoff ist. Zusätzlich verbessert es auch die Effizienz der Pflanzen bei der Wassernutzung, was vor allem in semiariden Regionen von Bedeutung ist.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Klimawandel, der sich durch Erwärmung sowie regional zunehmende Niederschläge bemerkbar macht. Die Erwärmung hat vor allem in den nördlichen Breiten einen deutlichen Effekt. Von den zunehmenden Niederschlägen profitieren dagegen eher die Sahelzone und trockene Regionen im Süden Afrikas und Australiens …

Doch wie gut, dass sich 97 % – laut unserer Umweltministerin fast 100 % – aller irgendetwas vom Klimawandel gehört habenden „Wissenschaftler“ ganz sicher sind, dass CO2 als Schuld für alles gilt, denn sonst müsste man für Antworten Ahnung haben …

Kann es anstelle des sich stetig wandelnden Klimas nicht einfach der falsche Wald (oder eine falsche Erwartungshaltung) sein?

Einige recht umfassende Darstellungen zu diesem Thema wurden bereits hinterlegt:
[3] EIKE 29. Februar: Den Bayerischen Wäldern geht es nur schlecht, weil die schlimmere Vergangenheit abgeschnitten wird
[4] EIKE 16.11.2017: Der Waldzustand in Bayern ist schlechter, obwohl er besser wurde
und erst vor Kurzem eine, in welcher der Niederschlag etwas unter die Lupe genommen wurde:
[2] EIKE 16. März 2020: Auch ich kann den Klimawandel persönlich spüren
Darin ist gezeigt, dass die aktuelle Trockenheit gar nicht so einzigartig ist und vor allem überhaupt kein Trend zu „immer mehr“ davon besteht. Auch kann man nachlesen, dass es dem Wald um Nürnberg ausgerechnet zur kalten Zeit bis zur Industrialisierung am schlechtesten ging und das in einem heute unvorstellbarem Ausmaß. Nur: Muss ein Förster das einer Zeitungsredaktion sagen (falls er es wirklich weiß)? Mit Sicherheit käme er kein zweites Mal als „Fachperson“ in die Zeitung …
Anbei zwei Bilder aus diesem EIKE-Beitrag. Das erste über die gewaltigen Waldschäden in der Vergangenheit und das weitere über den Waldschadensverlauf Bayern.

Bild 2 [2] Waldzustand in historischer Zeit (Vortragsbild des Autors)

Bild 3 [2] Darstellung, wie schon im Bayerischen Waldschadensbericht 2017 die Grafiken so gestellt wurden, dass sich die „notwendigen“ Klimaschäden ergaben und wie weit die Erhebungen zurückreichen, deren Daten man einfach weglässt, weil sie das Bild des immer stärker unter dem Klimawandel leidenden Waldes arg (zer)stören.

Es ist ein Gerücht und Wunschdenken, zu meinen, es hätte in Deutschland früher nur gesunden Wald gegeben. „Gesunden“ Wald kann sich erst die heutige, davon weniger abhängige Industriegesellschaft leisten.
Und die Nachwehen und Wetterprobleme des Monokultur- und wenig Standort-geeigneten Ertragswaldes – sieht man heute eben immer noch.

Ein trockenes Frühjahr zeigt den Klimawandel: Beispiel USA?

… sofern man nicht in die Vergangenheit schaut, um zu sehen, dass es früher schon so trocken war.
Während die Winter schlecht taugen, um Vergleiche mit den teils historisch bitterkalten USA zuziehen, gibt es in Teilen der USA schon immer und regelmäßig schlimmste Dürren. So auch aktuell. Und wie bei uns, kann das nur die eine Ursache haben:
scinexx das Wissensmagazin 20. April 2020: USA: Westen leidet unter „Megadürre“
Klimawandel verschärft zweitschlimmste Trockenperiode der letzten 1.200 Jahre
… Sollte die Trockenheit im Südwesten der USA weiter anhalten, schließen die Forscher nicht aus, dass sich die aktuelle Megadürre zur schlimmsten der letzten 1.200 Jahre entwickelt.
So sagt es eine ganz aktuelle (bezahlpflichtige) Studie. Deren Aussagen hat sich ein bekannter Blog [6] schon angenommen und wie sollte es anders sein: Was wie eine Studie aussehen soll, ist wieder eher eine Publik-Relation Arbeit, wie es der für eine wissenschaftliche Studie etwas ungewöhnliche Name schon vermuten lässt:
[7] Science 17. April 2020, Studie: Anthropogenic megadrought
“…that the 16th-century megadrought was the worst multidecadal drought episode in the Southwest over the past 1200 years, and that the second-worst event occurred from 2000 to 2018 over southwestern North America (SWNA) and may be ongoing. The study also pinpoints substantial anthropogenic (human) contribution to the severity of the current drought.”
Grobe Übersetzung von „deepl“: …dass die Megadürre im 16. Jahrhundert die schlimmste multidekadische Dürreepisode im Südwesten in den letzten 1200 Jahren war, und dass das zweitschlimmste Ereignis von 2000 bis 2018 über dem Südwesten Nordamerikas (SWNA) stattfand und möglicherweise noch andauert. Die Studie weist auch auf einen erheblichen anthropogenen (menschlichen) Beitrag zur Schwere der gegenwärtigen Dürre hin …
Dazu das Diagramm der aktuellen „Megadürre“ (Bild 4) und das der Dürre im Jahr 1934 (Bild 5).
Bei der aktuellen Dürre fällt auf, dass die Trockenheit sich teils an Staatengrenzen zu „orientieren“ scheint, was man von der Natur kaum erwarten würde …

Bild 4 Trockenheitsindex USA, Stand 18. April 2020


Bild 5 Trockenheitsindex USA, Juli 1934 [6]

Was sagt WUWT darüber:
[6] … With that historical data, it is impossible to claim our use of fossil fuels in the last century is leading to a new megadrought. Here’s the punch line; the notion that the Anthropogenic megadrought paper published by Stahle is flawed is perfectly illustrated by a single chart also using tree ring data from the Western USA.
Grobe Übersetzung von „deepl“: … Mit diesen historischen Daten ist es unmöglich zu behaupten, dass unser Verbrauch an fossilen Brennstoffen im letzten Jahrhundert zu einer neuen Megadürre geführt hat.
Hier ist die Pointe; die Behauptung, dass die von Stahle veröffentlichte Abhandlung über die anthropogene Megadürre fehlerhaft ist, wird durch ein einziges Diagramm, das auch Baumringdaten aus dem Westen der USA verwendet, perfekt veranschaulicht.

Die Aussage von WUWT zur aktuellen Dürre lautet (Bezug Bild 5):
… Meanwhile, at the far right, the drought we’ve experienced in the 21st century is clearly evident and miniscule by comparison.
Grobe Übersetzung von „deepl“: (Bezogen auf Bild 6) … Unterdessen ist ganz rechts die Dürre die wir im 21. Jahrhundert erfahren, deutlich sichtbar und im Vergleich dazu (Anm.: den vorhergehenden Dürren) verschwindend gering …

Bild 6 [6] Figure 1 Timeline from 800 AD to present showing dry/wet periods in the Western USA. Data from E.R. Cook et al published in Earth Science Reviews, chart by Karl Kahler, Bay Area News Group with annotation added by Anthony Watts.

Ein trockenes Frühjahr zeigt den Klimawandel in Bayern?

Zurück in den „Kleinraum“ von Mittelfranken um Nürnberg. Nachdem man mit etwas Rückschau in die Historie zeigen kann, dass es dem Wald aktuell eher gut, als (im Vergleich zu früher) schlecht geht, nochmals zur Trockenheit.
Unbestritten ist es aktuell und seit einigen Jahren trocken. Nur: Das gab es früher schon und vor allem ist kein Trend zu immer mehr Trockenheit erkennbar. Das „darf“ auch nicht sein, denn dann wäre ein (physikalisch bedingtes) Postulat des Klimawandels falsch: Mehr Wärme muss zu mehr Feuchte in der Luft führen und damit insgesamt zu mehr Niederschlag. Am Alarm richtig bleibt davon, dass die (etwas) höhere Temperatur die Wirkung der Trockenheit verstärkt.
Nun etwas Wiederholung aus [2]:
Der Frühlingsniederschlag in Bayern war letztes Jahr (geringfügig) über dem Durchschnitt. Die Regressionsgerade steigt deutlich an. Die geringsten Frühjahrsniederschläge gab es in der Zeit vor ca. 1950!

Bild 7 Frühlings-Niederschlagsanomalie Bayern seit 1881. Quelle: DWD-Viewer


Der Winterniederschlag lag die letzten drei Jahre deutlich über dem Durchschnitt und steigt langfristig stetig an. Die niedrigsten Winterniederschläge gab es vor etwa 1970.

Bild 8 Winter-Niederschlagsanomalie Bayern seit 1881. Quelle: DWD-Viewer


Der Jahresniederschlag ist die letzten Jahre niedrig gewesen. Trotzdem steigt er langfristig stetig an und wie fast immer: In der Vergangenheit gab es vergleichbare Jahre mit wenig Niederschlag ebenfalls über mehrere Jahre und viel schlimmer.

Bild 9 Jahres-Niederschlagsanomalie Bayern seit 1881. Quelle: DWD-Viewer


Der März „hängt“ etwas dazwischen. Trotzdem nimmt auch sein Niederschlag langfristig zu und im langfristigen Vergleich waren auch die letzten Jahre nicht extrem trocken.

Bild 10 März-Niederschlagsanomalie Bayern seit 1881. Quelle: DWD-Viewer


Wann ist es dann trockener geworden? Der Monat April neigt dazu: Er ist einer der wenigen Monate, bei denen der langfristige Trend abwärts neigt und der auch die letzten Jahre durchgängig und im langjährigen Vergleich trocken war.

Bild 11 April-Niederschlagsanomalie Bayern seit 1881. Quelle: DWD-Viewer


Doch schon der Mai sieht wieder ganz anders aus.

Bild 12 Mai-Niederschlagsanomalie Bayern seit 1881. Quelle: DWD-Viewer


Ein Förster, welcher behauptet, dass diese Niederschlagsdaten Klimawandel-bedingte Trends zu stetig mehr Trockenheit zeigen würden hat sich solche Daten wohl noch nie angesehen. Muss er auch nicht. Dann sollte er sich aber auch nicht als „Klimafachperson“ zur Verfügung stellen.

Vielleicht ist das Klima um Nürnberg anders

Die Franken sind Bayern nicht freiwillig „beigetreten“. Das zeigt auch deren Klima, welches sich weiterhin von dem südlich der Donau unterscheidet. Bisher hat noch niemand behauptet, auch das läge am sogenannten Klimawandel, doch dass dieses „andere“ Klima sich eben (schon immer) auch anders auswirkt, wird dann doch dem Klimawandel zugewiesen.
Deshalb exemplarisch Niederschlagsverläufe der Nürnberger Wetterstation:
Mit Bild 13 der Tagesniederschlag seit 1936, um zu sehen, ob die Niederschlagsunwetter wie es die Klimasimulationen sehen, in der wirklichen Natur immer schlimmer werden. Passiert nicht. Trotzdem laufen in Nürnberg bei Regen viele Keller und einige Unterführungen regelmäßig voll.

Bild 13 Nürnberg Tagesniederschlag ab 1936. Quelle: DWD-Daten. Grafik vom Autor erstellt


Der Jahresniederschlag wiederum zeigt, dass in jüngerer Zeit kein „historischer“ Wert unterschritten wurde

Bild 14 Nürnberg Jahresniederschlag ab 1936. Quelle: DWD-Daten. Grafik vom Autor erstellt


Als gleitender Jahresniederschlag zeigt sich eine stetige Verringerung des Maximalwertes (was der Klimawandeltheorie – nach der der Niederschlag mit steigender Wärme zunimmt – widerspricht), allerdings auch eine Erhöhung der Minimalpegel.

Bild 15 Nürnberg Niederschlag Jahressumme gleitend ab 1936. Quelle: DWD-Daten. Grafik vom Autor erstellt


Selbst der Sommerniederschlag zeigt keine wirkliche Tendenz zu stetiger, signifikanten Abnahme.

Bild 16 Nürnberg Niederschlag Sommer ab 1936. Quelle: DWD-Daten. Grafik vom Autor erstellt


Der Winterniederschlag verläuft geradezu ideal-normal. Die letzten Winter soll es zu wenig geregnet haben, nur die Daten zeigen es nicht.

Bild 17 Nürnberg Niederschlag Winter ab 1936. Quelle: DWD-Daten. Grafik vom Autor erstellt


Der (angeblich inzwischen oft) viel zu trockene Frühling verläuft ebenfalls in recht geordneten Bahnen. Aber Messwerte „fühlt“ man eben nicht.

Bild 18 Nürnberg Niederschlag Frühling ab 1936. Quelle: DWD-Daten. Grafik vom Autor erstellt


Beim März sieht man, wie extrem Monatswerte schwanken können.

Bild 19 Nürnberg Niederschlag März ab 1936. Quelle: DWD-Daten. Grafik vom Autor erstellt


Und beim Mai zeigt auch Nürnberg, dass dieser Monat keine Tendenz zur „Austrocknung“ zeigt.

Bild 20 Nürnberg Niederschlag Mai ab 1936. Quelle: DWD-Daten. Grafik vom Autor erstellt


In Nürnberg ist nicht einmal der Aprilniederschlag so wirklich negativ. Zwar war er die letzten Jahre nicht hoch, aber die Behauptung, er würde immer schlimmer „austrocknen“ zeigen auch diese Messwerte nicht.

Bild 21 Nürnberg Niederschlag April ab 1936. Quelle: DWD-Daten. Grafik vom Autor erstellt

Fazit

Dem Wald geht es sicher nicht besonders gut und richtig feucht ist es dieses Frühjahr ebenfalls nicht.
Daraus jedoch abzuleiten, dass dieses Wetter am Klimawandel läge, ein schlimmer, stetiger Trend sei und es solches früher nicht gegeben hätte (vielleicht, weil auch Großvater nichts darüber hinterließ) stimmt nicht.
Das will aber in die Köpfe unserer Medienredakteure nicht „hinein“. Lieber lesen sie die Originale nicht [5] um ihr „Wissen“ nicht zu stören und befragen eben immer die, welche die gewünschte Antwort geben.
Der Mörder ist eben nicht immer der Gärtner*. Der Mörder Verhinderer zur wirklichen Erkenntnis kann auch ein Förster sein.
Nach wie vor ist der Autor davon überzeugt, dass die Ausgaben zur Verringerung der CO2-Emission der größte Unsinn dieses Jahrhunderts sind und am Zustand der Wälder um Nürnberg herum nicht das Geringste ändern werden.
Allerdings fordert nun „Corona“ seinen finanziellen Tribut. Die Einnahmen aus der CO2-Steuer werden dringendst benötigt, um den Finanzkollaps (der trotzdem kommen wird) wenigstens zu verschieben. Alleine das wir verhindern, dass über das sich stetig wandelnde Klima neu nachgedacht wird.
*Anlehnung an ein Lied von Reinhard Mey
Quellen
[1] Nürnberger Nachrichten; Lokalausgabe vom 16. April 2020: Interview des Försters beim Fürther Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zum Coronavirus und dem Klimawandel
[2] EIKE 16. März 2020: Auch ich kann den Klimawandel persönlich spüren
[3] EIKE 29. Februar: Den Bayerischen Wäldern geht es nur schlecht, weil die schlimmere Vergangenheit abgeschnitten wird
[4] EIKE 16.11.2017: Der Waldzustand in Bayern ist schlechter, obwohl er besser wurde
[5] EIKE 13. April 2020: Wurde schon 1912 vor dem schlimmen Klimawandel gewarnt? Ein Zeitungsartikel, doch zwei Interpretationen
[6] WUWT 18. April 2020: Claims of Southwestern USA ‘Megadrought’ Are All Wet
[7] Science 17. April 2020, Studie: Anthropogenic megadrought
[8] Shilong Piao at al., 09. Dez 2019: Characteristics, drivers and feedbacks of global greening
[9] Novo Argumente 18.03.2020: Globale Erwärmung: Die Erde wird grüner




Zeit für Klima-Vernunft

Arrhenius zufolge sollte diese Erwärmung von Nutzen sein, würden doch verschiedene Klimazonen der Erde dadurch „ausgeglichener“ werden sowie das Wachstum von Pflanzen und auch Getreide stimuliert.

Etwa ein Jahrhundert später hauchte der Schaumschläger/Politiker Al Gore der Theorie neues Leben ein, und zwar mit der Behauptung, dass der zusätzliche Eintrag von Kohlendioxid aufgrund menschlicher Aktivitäten zu einer gefährlichen globalen Erwärmung führen würde.

Nun weigerte sich aber die Temperatur, sich den alarmistischen Computermodell-Vorhersagen entsprechend zu verhalten. Also schwenkte man um zu einem universellen Schreckgespenst: „Klimawandel“, und man machte für jedes Fitzelchen schlechten Wetters die Industrie des Westens verantwortlich.

Damit wurden jedoch nicht genug Menschen verängstigt, so dass das Ganze zu einem „Klima-Notstand“ mutierte. Unter dem Dach dieses Begriffs wurden Kohle, Öl, Gas, Autos und Nutzvieh für alles Schlechte verantwortlich gemacht. Waldbrände, Korallenbleiche, Dürren und Überschwemmungen, Hitzewellen und Schneestürme, Verschmutzung überall sowie das Aussterben von Spezies sind allesamt der vermeintliche Beweis für den hinaus posaunten Klima-Notstand.

Zeit für Kohlenstoff-Vernunft

Menschliche Aktivitäten können nicht den atmosphärischen Kohlendioxid-Gehalt oder die globale Temperatur kontrollieren. Weitaus stärkere Kräfte sind hier wirksam, wie etwa Absorption und Ausgasung von Kohlendioxid seitens der Ozeane, Bewölkung, sich abschwächende magnetische Felder und Polumkehrungen, El Nino und La Nina, solare Zyklen, variable kosmische Strahlung und vulkanische Aktivität (vor allem am Meeresboden).

Geologische Aufzeichnungen belegen, dass das heutige Kohlendioxid-Niveau aus geologischer Perspektive auf einem historischen Tiefststand liegt – so niedrig, dass Pflanzen schon langsamer gedeihen und mehr Wasser brauchen.

Zusätzlich zeigen Eisbohrkern-Aufzeichnungen aus Grönland und der Antarktis, dass die Temperatur immer vor einer Zunahme des Kohlendioxids in der Luft steigt. Das heißt, steigende Kohlendioxid-Niveaus sind eine Folge steigender Temperaturen und nicht deren Ursache. Sich erwärmende Ozeane sind wie warmes Bier: Kohlendioxid wird freigesetzt. Bei Abkühlung wird es von den Ozeanen wieder aufgenommen.

Man fürchte die Kälte, nicht die Wärme

Der dichte Pflanzen- und Tierbestand in den Tropen zeigt eindeutig, dass die Menschen keine Angst haben müssen vor globaler Erwärmung. Tatsächlich würde Russlands Präsident Putin eine solche Erwärmung für sein kaltes Land sehr begrüßen.

Wir lebten bisher in einem natürlichen Warm-Intermezzo, aber der Höhepunkt der Wärme liegt bereits hinter uns. Es wird immer Fluktuationen und Extremwetter-Ereignisse geben, aber die nächste große Klimaänderung wird Abkühlung sein, der 11. große Abkühlungszyklus innerhalb einer Million Jahre. Alles, was dazu nötig ist, sind die Ozeane aufheizende untermeerische Vulkane und Kühlung durch Abschirmung des Sonnenlichtes infolge der vulkanischen Asche in der Luft. Dies wird zu Verdunstung aus den Ozeanen und starken Schneefällen auf dem Festland führen. Schafft es die Sonne einmal nicht, den gesamten Winterschnee zu schmelzen, werden Gletscher und Eisschilde wieder wachsen.

Eiszeiten waren eine periodisch wiederkehrende Bedrohung vieler Lebensformen auf der Erde. Sollten sich Eisschilde aus dem Nordpolargebiet wieder südwärts ausbreiten, wird es massiven Bevölkerungsschwund geben, und die Überlebenden werden lernen müssen, sich wieder Erfahrungen als Jäger und Sammler anzueignen, falls sie keinen Zugang zu einer zuverlässigen Energieversorgung haben. Windräder und Solarpaneele werden unter winterlichen Bedingungen nicht funktionieren, und Wasserkraftwerke werden einfrieren. Zum Höhepunkt der Kleinen Eiszeit sind sogar die Niagara-Fälle im Jahre 1848 zugefroren.

Bürokraten werden überleben

Die Klima-Bürokratie der UN wird möglicherweise immer noch Klima-Steuern einsammeln und Konferenzen organisieren an Orten mit einem warmen Klima und zuverlässiger Energieversorgung.

Der Klima-Alarm ist der große Zug zum Absahnen für Akademiker, Bürokraten, Globalisten, Politiker und Spekulanten, die nach Ausreden suchen, um noch mehr Macht und Reichtum für sich anzuhäufen.

Der so genannte Klima-Notstand ist ein Vorgang globaler Politik und nicht ein wissenschaftlicher. Damit sollen wir so stark geängstigt werden, dass wir Geld und Macht aus den Nationen des Westens an die UN übertragen sollen – eine Fake-Antwort auf ein künstlich erzeugtes Problem.

Viv Forbes is a geologist and chairman of the Carbon Sense Coalition.
Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/time-for-climate-sense
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Was katastrophale Coronavirus-Modelle uns sagen hinsichtlich Globale-Erwärmung-Modelle

Wir verordnen dem gesamten Land [= den USA] einen Shutdown auf der Grundlage der Modelle des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME), womit wir 17 Millionen Amerikaner arbeitslos gemacht haben (Tendenz weiter steigend), 17 Millionen Leben auf den Kopf gestellt haben (Tendenz weiter steigend) und … Nun, man schaue selbst:


[Dieser Graphik für die gesamten USA folgen im Original die Einzelgraphiken der US-Staaten Tennessee, Georgia und Florida. Sie sehen sehr ähnlich aus. Anm. d. Übers.]

Für die CNN-Klimaille … dieser gigantische Berg ist die Prophezeiung des IHME von 1. April bzgl. Einweisungen ins Krankenhaus wg. Coronavirus. Die kleineren Berge weit, sehr weit darunter sind die entsprechenden IHME-Prophezeiungen nach einer Überarbeitung jeweils vom 5., 7. und 9. April.

Die grüne Linie repräsentiert die wirkliche Zahl der Krankenhaus-Einweisungen. Die Quelle aller Zahlen ist diese.
Und warum spielt das eine Rolle? Und warum schauen wir auf die Einweisungen?

Nun, man erinnere sich, der ganze Grund, die Wirtschaft herunter zu fahren ist es sicherzustellen, dass unser Gesundheitssystem nicht überfrachtet wird. Und man sollte auch nicht vergessen, dass diese Experten-Modelle auf voller Abmilderung basieren auf der Grundlage dessen, was wirklich passiert ist, also im Grunde ein voller Shutdown der Ökonomie mittels eines Lockdowns. Und diese Modelle sind immer noch katastrophal, katastrophal falsch.

Dies ist jedoch kein Argument bzgl. der Frage, ob wir das Land oder Teile desselben hätten herunter fahren sollen oder nicht. Ich habe viele Gedanken zu dieser speziellen Frage, möchte das aber für ein andermal aufheben. Hier möchte ich mich auf das Unbestreitbare konzentrieren, und unbestreitbar ist, dass wir das Land herunter gefahren haben auf der Grundlage stark fehlerhafter Modelle.

Schon recht, die Schließung unseres Landes oder von Teilen davon aufgrund der Gegebenheiten ist vielleicht okay … worüber man auch streiten kann, aber das ist nicht der Punkt. Unbestreitbar ist, dass die Modelle, die unserer Entscheidung zum Lockdown der Ökonomie zugrunde liegen, erheblich falsch sind.

Selbst wenn man der Ansicht ist, dass die richtige Entscheidung getroffen worden ist – das ändert nichts daran, wie erheblich falsch die Coronavirus-Modelle waren, sind und vermutlich auch weiter sein werden. Das ändert auch nicht die Tatsache, dass wir unsere gesamte Ökonomie auf der Grundlage unglaublich falscher Modelle geschlossen haben.

Und das bringt mich zu den Modellen hinsichtlich globaler Abkühlung – globaler Erwärmung – Klimawandel, oder wie auch immer man diese nachgewiesene Betrügerei nennen will.

Nun ist es ja so, dass die Personen, welche die katastrophal falschen Coronavirus-Modelle entwickelt haben, nicht die gleichen sind, welche die Modelle bzgl. globaler Abkühlung – globaler Erwärmung – Klimawandel erzeugt haben.

Und wir reden immer noch von „Experten“, auf welche sich Medien und Regierung ohne jedes Hinterfragen stützen.

Wir reden immer noch über Modelle mit dem Ziel, unsere Lebensweise zu zerschlagen, unseren Wohlstand, unseren Lebensstandard, unsere individuellen Freiheiten und so weiter.

Wir reden immer noch über Modelle mit dem Ziel, eine enorm ängstigende Machtfülle einer Zentralregierung zu übertragen.

Aber der Punkt ist: Der Modellierung von globaler Abkühlung – globaler Erwärmung – Klimawandel sollte man mit noch erheblich größerer Skepsis begegnen als der Modellierung des Coronavirus‘.

Die Coronavirus-Modellierung basierte auf etwas Realem, was gerade vor sich geht. Die Experten, welche die Coronavirus-Modelle erzeugten, hatten alle möglichen Daten zur Verfügung, aufgrund derer sie ihre Hypothesen bilden konnten – viele wissenschaftliche Daten auf der Grundlage früherer Pandemien, Viren und menschlichem Verhalten; aber auch Echtzeit-Daten zum Coronavirus selbst aus China, Italien und anderen Ländern … und dennoch haben sie versagt. Sie lagen immer noch katastrophal falsch.

Die zur Prophezeiung des Klimawandels herangezogenen Modelle schauen nicht auf die nächste Woche oder den nächsten Monat, sondern sie versuchen zu erfassen, was in vielen Jahren passieren wird, in vielen Jahrzehnten, und sie versuchen dies zu prognostizieren auf der Grundlage von … nun, von was genau?

Die Erde ist Milliarden Jahre alt. Die Temperaturzyklen der Erde über Jahrmillionen sind bekannt. Wir wissen bereits, dass sich der Planet vor drei Millionen Jahren ganz von allein erwärmt hat. Wenn man also mittels dieser nachgewiesene Betrügerei versucht, unseren Lebensstandard zu zerschlagen und die politische Macht zu zentralisieren, dann erinnere man sich daran, wie schlimm die Coronavirus-Modelle der „Experten“ sind – und das vor dem Hintergrund, dass diese Coronavirus-„Experten“ viel mehr Informationen zur Erstellung ihrer Modelle zur Verfügung hatten als die Modellierer, welche sich mit globaler Erwärmung in ferner Zukunft befassen.

Link: https://www.breitbart.com/politics/2020/04/14/nolte-what-terrible-coronavirus-models-tell-us-about-global-warming-models/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




COVID-19-Modelle – eine Lektion für jene, welche Klimawissenschaftlern vertrauen

Wir in der Branche Wettervorhersage verwenden Modelle als ein Hilfsmittel, und sie bieten spezielle Herausforderungen. Uns steht eine Fülle von Modellen zur Verfügung, aus denen wir wählen können. Sie werden 2 oder 4 mal pro Tag oder teils sogar stündlich neu berechnet. Operationelle Modellvorhersagen reichen bis 16 Tage in die Zukunft. Dann jedoch weisen sie schon große Fehler auf, vor allem dann, wenn Wettersysteme aus spärlich mit Daten abgedeckten Regionen auf das Festland übergreifen, wie es an der US-Westküste der Fall ist. Es gibt bei uns eine beliebte Phrase – Garbage in, Garbage out (GIGO).

Hinsichtlich der Klimamodelle ist aber alles noch viel schlimmer. Die Klimamodelle übertreiben die Erwärmung durch Treibhausgase um einen Faktor 2 oder mehr:

Klimamodell-Vorhersagen im Vergleich zu Satelliten- und Ballon-Beobachtungen

Die Modelle projizierten die stärkste Erwärmung in der mittleren Troposphäre über den Tropen (genannt der Hot Spot), wo die Luft im Mittel aufsteigt aufgrund der Konvergenz aus den beiden Hemisphären. Aber die Erwärmung in den Modellen ist größtenteils eine Folge der Freisetzung latenter Wärme durch Kondensation des Wasserdampfes. CO2 ist ein Spurengas, welches nur einen Anteil von 0,04% an der Atmosphäre hat.

Man sieht: Kein Erwärmungstrend in der oberen Troposphäre seit 1979, als die Modelle ihn prophezeit hatten:


Die fehlende Erwärmung gilt auch für den tropischen Pazifik bis zu einer Tiefe von 300 m zwischen den Längengraden 160°E und 80°W:

Wie sie mit dem Fehlen von Daten in den unteren Luftschichten umgehen

Die Klimaille porträtiert die Ergebnisse ihrer Modelle als Evangelium, und die Gläubigen vermengen die Modellprojektionen mit gemessenen Daten. Die Datenzentren stellen unhaltbare Behauptungen auf, wonach ein gegebener Monat oder ein gegebenes Jahr das wärmste jemals gewesen sei seit Beginn von Aufzeichnungen (1880 oder sogar 1850), und das oftmals mit geringsten Spannbreiten (0,05°C zum Beispiel).

Aber die Daten als Grundlage derartiger Behauptungen gibt es einfach nicht.

71% der Erde sind von Ozeanen bedeckt, und bevor vor 40 Jahren die ersten Satellitendaten verfügbar waren, hingen Messungen von Ozeandaten von Schiffen ab, die auf bestimmten Routen fuhren, hauptsächlich auf der Nordhemisphäre und in der Nähe von Land.

Ein großer Teil der Landoberfläche war erratisch mit Messpunkten bestückt, und die Daten waren nur zu oft spärlich und intermittent.

Um halbwegs eine Übereinstimmung mit ihren geheiligten Modellen zu erreichen, manipulierten die Datenzentren reale Daten, oder sie erzeugten dieselben sogar mit ihren Modelldaten für 95% des Planeten mit sehr dünnem Messnetz vor der Satelliten-Ära.

Der Klimawissenschaftler am MIT Dr. Mototaka hat die verlogenen Behauptungen bloßgestellt, wonach die meisten Jahre die wärmsten jemals waren seit den 1850er Jahren.

„Die vermeintliche Bedeutung der globalen mittleren Temperaturen seit 1890 hatten Thermometer-Messungen zur Grundlage, die kaum 5% des Globus‘ abdeckten, bis vor 40 bis 50 Jahren die Satelliten-Ära begann. Wir wissen nicht, wie sich das globale Klima im vorigen Jahrhundert verhalten hat. Alles, was wir wissen, sind ein paar regionale Klimaänderungen, etwa in Europa, Nordamerika und Teilen von Asien“.

Die besten Klimawissenschaftler während der 1970er Jahre wussten das und erzeugten die erste Übersicht über globale Trends mittels Land-Temperaturen, wo immer diese auf der Nordhemisphäre verfügbar waren. Sie zeigten eine Erwärmung um ca. 1°C von den 1880er Jahren bis etwa 1940 und danach eine Abkühlung bis etwa 1970, wodurch die Erwärmung zuvor um etwa die Hälfte wieder zurück ging. Weitere Abkühlung bis Ende der 1970er Jahre eliminierte den Rest davon.

Diese frühen Messungen wurden gelöscht, als Modelle und globale Land- (und Ozean-)Daten während der folgenden Jahrzehnte ,erzeugt‘ worden waren. Die Modelle machten die frühen Daten kälter und die späteren Daten wärmer. Damit sollte eine offensichtliche stetige Erwärmung erzeugt werden während der Ära, in der der Verbrauch fossiler Treibstoffe immer mehr zunahm. Unsere Schlussfolgerung: Es gibt eine vom Menschen erzeugte globale Erwärmung, aber diese Menschen befinden sich bei der NOAA, der NASA und Hadley:

Übrigens wurde die Datenabdeckung und -genauigkeit von den Ozeanen nicht wirklich zuverlässig, bis im Jahre 2000 das ARGO-Bojenprogramm gestartet worden ist. Damit sollten Temperatur und Wärmegehalt der Ozeane genau gemessen werden. Genau wie bei den Satellitenmessungen zu Änderungen der Höhe des Meeresspiegels (welche keine Änderungen zeigten, bis man künstliche Adjustierungen vorgenommen hatte), waren die ersten Ergebnisse enttäuschend – zeigten sie doch keinerlei Erwärmung. Die ARGO-Daten stützten den unbequemen, fast zwei Jahrzehnte währenden Stillstand der Erwärmung, welcher Ende der 1990er Jahre begann.

Vermutlich aus Verzweiflung vor dem Paris-Abkommen ließen sie dies verschwinden, indem die Bojendaten so manipuliert worden waren, dass sie zu den Schiffsdaten passten

Die Modelle sind frisiert, um manipulierte (betrügerische) Daten zu erzeugen. Zusätzlich zu dem oben Gesagten wird dies deutlich, wenn man alle Extreme des Wetters betrachtet, welche diese Modelle und die Theorien prophezeit hatten. Jede Einzelne dieser Prophezeiungen ist gescheitert (hier).

Summary

COVID-19 hat gezeigt, wie groß die Auswirkung einer Pandemie auf die globale Bevölkerung sein kann. Ein Green New Deal wurde nicht in einem Laboratorium geschaffen. Aber er ist idiotisch* und würde massive Auswirkungen auf das Leben haben, so wie wir es kennen. Die Auswirkungen auf unsere Ökonomie würden nicht so rasch zutage treten, wären aber genauso ernst. Die Regierung dürfte Ihnen kaum Schecks zuschicken, um zu helfen, den rasanten Anstieg der Stromkosten aufzufangen sowie die Kosten für den Lebensstandard und wie man leben will (wohin man womit fährt, wo man leben will, wie viel man verdienen und behalten kann, usw.). Weil das alles auf Junk Science basiert, müssen wir so schnell wie möglich auch die COVID-19-Modelle loswerden.

[*Der Autor drückt sich etwas drastischer aus. Anm. d. Übers.]

Mehr dazu findet sich in dieser Präsentation vor den Steuerzahlern von New Hampshire.

Hier gibt es einen Vergleich von Klimamodellen mit COVID-19-Modellen [dieser Beitrag folgt demnächst ebenfalls in deutscher Übersetzung!] Und in diesem Video wird der ganze Betrug hinter COVID-19 aufgedeckt.

Link: http://icecap.us/index.php/go/joes-blog/covid19_models_a_lesson_for_those_who_trust_climate_scientists/
Übersetzt von Chris Frey EIKE