Die Geschichte von zweimal Panik – COVID und Klima

Zunächst einmal begannen beide Paniken mit Runaway-Computermodellen. Im Falle von COVID wurde die Anzahl der Todesfälle in den USA zu etwa 2 Millionen projiziert, was eindeutig nach drakonischen Maßnahmen seitens der Regierung rief, die auch bald folgten. Die tatsächliche Zahl beträgt derzeit 60.000 und liegt damit etwa so hoch wie bei der schlimmen Grippewelle des vorigen Jahres, aber die Schäden treten deutlich hervor.

Behauptungen, wonach die ruinösen Maßnahmen die Zahlen niedriger werden ließen, werden von denjenigen Ländern Lügen gestraft, denen es auch ohne derartige Maßnahmen relativ gut geht. Wir wissen auch nicht, welcher Umstand für die extrem hohen Modell-Zahlen verantwortlich war. Das ist noch nicht analysiert, ja noch nicht einmal angemessen dokumentiert und für eine Analyse bereit gestellt worden.

Im Falle Klima machen die Modelle aus einer geringen Zunahme des atmosphärischen CO2-Gehaltes eine kommende Katastrophe. Hier kennen wir allerdings den Grund dafür. Sie nehmen massive (und rein spekulative) positive Rückkopplungen an durch Wasserdampf und Wolken. Dass diese Modelle längst durch Beobachtungen falsifiziert worden sind, wird von den Modellbauern ignoriert.

In beiden Fällen ist der spekulative zu erwartende Schrecken von den Mainstream-Medien mit voller Inbrunst aufgenommen worden, begleitet von unermüdlichen Schreien nach Maßnahmen. Wie zu erwarten war, reagierte die Öffentlichkeit mit Angst, was Maßnahmen der Regierung Tür und Tor öffnete.

In beiden Fällen waren die Folge Vorschriften für ökonomisch verheerende Abstinenz. Im Falle COVID lautet die Vorschrift, sich selbst wegzusperren. Geht nicht nach draußen, geht nicht zur Arbeit, geht nicht zur Schule! Dass die Wirtschaft so schnell kollabiert, ist kein Wunder.

Im Falle Klima lautet die Vorschrift aufzuhören, unsere primäre Energiequelle zu nutzen – fossile Treibstoffe. Fahrt nicht! Fliegt nicht! Esst kein Fleisch! Baut Millionen Windmühlen und Sonnenkollektoren! Begeht Null-Kohlenstoff-Selbstmord! Dass dabei die Wirtschaft allmählich kollabiert, ist kein Wunder. Die Energiepreise steigen und steigen.

In beiden Fällen ist das lächerliche Pflaster gegen den katastrophalen Kollaps ein so genanntes „Stimulans“. Millionen sind arbeitslos, so dass sie lediglich etwas über 1000 Dollars bekommen. Windmühlen und Solarpaneele funktionieren nicht so, wie sie sollen, also werden sie subventioniert. Und immer noch befeuert die Regierung die Angst.

Was in beiden Fällen wirklich gebraucht wird sind Freiheit und Realitätssinn. Freiheit von Computer-getriebenen Ängsten, Freiheit von Angst-getriebenen Vorschriften und die Realität, dass das Problem, welches hier durch den Kollaps gelöst werden soll, von Anfang an gar nicht existierte.

In beiden Fällen handelt es sich um Panik – schlicht und ergreifend. Davon loszukommen wird nicht einfach sein, weil Angst, so diese erst einmal erzeugt worden ist, langlebig ist. Kindern wurden schon Alpträume verschafft, getrieben von Klima-Angst – jetzt haben sie Angst, draußen zu spielen. In beiden Fällen könnte das Schlimmste erst noch bevorstehen, weil die Angsterzeuger einfach nicht müde werden.

Dennoch werden wir uns aus diesem Schlamm heraus wälzen – trotz der Regierungen, die uns da hinein geworfen haben.

Die größere Herausforderung lautet aber: Wie können wir katastrophale Panik in Zukunft verhindern? In der Kommunikationswissenschaft nennt man so etwas eine „Kaskade“. Die Modellergebnisse rufen die Presse auf den Plan, diese daraufhin dann die Menschen, die dann wiederum das Moment auslösen.

Jeder Schritt wirkt als Verstärker, während ein überhitztes Modell Millionen Menschen schädigt. Vielleicht sollte man bei den Modellen ansetzen. Vielleicht sollte man die Präsentation katastrophaler Mutmaßungen als etablierte Tatsachen unter Strafe stellen, so dass das unterbleibt.

Falschen Alarm zu schlagen, der große Schäden verursacht, ist falsch. Den falschen Alarm Wissenschaft zu nennen ändert nichts an dieser Tatsache. Falls überhaupt wird es es nur immer schlimmer. Wissenschaftler sollen ihrem Wesen nach sehr sorgfältig hinsichtlich ihrer Behauptungen sein.

Natürlich müssen wir auch das Virus bekämpfen – aber medizinisch, nicht sozial. Wir brauchen auch eine machbare Virus-Prävention und ein Schutzsystem, vor allem ein solches, das Panik verhindert. Eine gute Möglichkeit, ein solches System zu finanzieren wäre es, das Geld für den idiotischen Kampf gegen CO2 genau dahin umzuleiten.

Siehe auch hier: https://clintel.org/fight-virus-not-carbon/ .

Link: https://www.cfact.org/2020/04/27/tale-of-two-panics-covid-climate/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wind- und Solar­industrie durch COVID-19 zerschlagen

In dem Bestreben, von Amerikas Reaktion auf die Coronavirus-Krise zu profitieren, versuchten die Wind- und Solarenergieunternehmen der USA, Milliarden Dollar aus dem Coronavirus-Hilfspaket der Trump-Regierung in Höhe von 2 Billionen Dollar herauszuholen (hier). Aber vergeblich. Der Kongress wird sich wahrscheinlich weiterhin auf umfassende Wirtschaftshilfen für Arbeiter und kleine Betriebe konzentrieren. Die massiven und endlosen Subventionen für Wind- und Solarstrom werden wahrscheinlich auf später verschoben.

Weit davon entfernt, „wesentlich“ zu sein, erscheinen die schwer subventionierten und chaotisch intermittenten Wind und Solar sowie die flüchtigen Arbeitsplätze, welche diese Industrie schafft, wie verschwenderischer Luxus, den sich nur Mega-Ökonomien wie in Deutschland, Australien und Amerika leisten können.

Es gab ernste Einschnitte bei der Nutzung von Infrastruktur des Transportwesens, bei Fluglinien und Kreuzfahrtschiffen ebenso wie bei Autos und Lastwagen nebst deren Auswirkung auf die Freizeit- und Unterhaltungs-Industrie – alles, um Ansammlungen von Menschen zu vermeiden.

Zusammen mit jenen Verkehrsoptionen haben wir praktisch auch die Milliarden Autofahrten zu und von Flughäfen, Hotels, Häfen und Freizeitparks eliminiert, welche bis dato in jedem Jahr zugenommen haben. COVID-19 hat uns gezeigt, dass gesellschaftliche Änderungen den Bedarf derartiger Unternehmungen stark verringern können.

Ja doch, vielleicht haben wir für Freizeit und Unterhaltung zu extensiv fossile Treibstoffe verbraucht, aber die Welt hat sich nun einmal so entwickelt, wie sie es bis heute getan hat. Wir sind gesünder und wohlhabender wegen all der Produkte, die wir aus diesen Öl-Folgeprodukten bekommen.

Trotz der unablässigen Predigten über die Strom-Erlösung von Wind und Solar wird immer offensichtlicher, dass infolge von deren Intermittenz und Unzuverlässigkeit sowie ihrer Unfähigkeit, auch nur ein einziges der Öl-Folgeprodukte zu ersetzen, die Gesellschaften auf der ganzen Welt nicht zu sehr darauf erpicht sind, sich weiterhin den gegenwärtigen sozialen Änderungen auszusetzen, was aber erforderlich wäre, um Strom allein aus Wind und Solar zu verbrauchen. Erinnert man sich noch an die Great Horse Manure Crisis [große Pferdemist-Krise {?}] im Jahre 1894 in London vor den fossilen Treibstoffen?

Jenseits der stabilen Energieversorgung, die z. B. für Krankenhäuser unabdingbar ist, sind die auf Petroleum-Basis hergestellten Produkte das, was es den heroischen Hilfskräften überhaupt erst ermöglicht zu arbeiten. Produkte und entscheidende medizinische Apparate wie Ultraschall, Ventilatoren, CT-Systeme und Röntgen-Apparate, aber auch persönliche Schutzkleidung, Arzneien, Schutzmasken, Handschuhe, Seife zum Desinfizieren der Hände sind das, was es ohne die traditionelle Energie aus fossilen Treibstoffen gar nicht geben würde.

Die Null-Treibhausgas-Emissionen von industriellen Windrädern und Solarpaneelen sind nur für die Stromerzeugung ambitionierte Ziele, aber der ökonomische Umbruch durch das Ende der traditionellen Energieerzeugung wäre höchstwahrscheinlich finanziell katastrophal. Die Klima-Lösungen für Wind- und Solarstrom sind idealistisch, unrealistisch und übermäßig abhängig von unbewiesenen Technologien. Dies erzeugt eine Weggabelung hinsichtlich der Frage, wie wir in Zukunft hinsichtlich unserer Energieversorgung vorgehen.

Vor COVID-19 transportierten Flugzeuge, die es vor dem Jahr 1900 noch gar nicht gab, im Jahre 2017 vier Milliarden Menschen um die ganze Welt und Projektionen bis zum Jahr 2036 von 7,8 Milliarden Passagieren. Kreuzfahrtschiffe, die es ebenfalls vor 1900 nicht gab, befördern in jedem Jahr 25 Millionen Passagiere hin und her.

Um niedrigere Emissionsziele zu erreichen, müssen wir die Reisenachfrage der Gesellschaft weiterhin reduzieren, und COVID-19 könnte uns zeigen, wie wir uns der extravaganten Nutzung der verschiedenen Transportsysteme entledigen, die es vor der Existenz fossiler Treibstoffe auch noch nicht gab.

Vor [der Ära] fossiler Treibstoffe und der tausenden von Produkten auf Petroleum-Basis sowie der Stromerzeugung, welche der Entdeckung von Öl folgte, war die Welt eine Nullsummen-Schlangengrube in Gestalt eines Krieges von jedem gegen jeden auf der Hatz nach Nahrung, Wasser und Unterschlupf. Im 19. Jahrhundert entfernten sich die meisten Menschen nicht weiter als 100 bis 200 km von ihren Geburtsorten. Die Lebenserwartung in ganz Europa verharrte zwischen 20 und 30 Jahren.

Die sozialen Lebensstile vor dem Jahr 1900 boten keine dieser Transportmöglichkeiten. Es gab keine Autos, Flugzeuge oder Kreuzfahrtschiffe, mit denen man hätte reisen können. Die Erfindung von Autos und Flugzeugen sowie der Verbrauch von Petroleum zu Beginn des 20. Jahrhunderts führten uns in die Industrielle Revolution. Rohöl, Erdgas und Kohle änderten den Lebensstil eines jeden Menschen in entwickelten Ländern – zum Besseren!

Allein das Konzept der Stromerzeugung nur durch Wind und Solar wurde durch COVID-19 bloßgestellt als das, was es ist: unfähig zur Versorgung des Militärs, des Luftverkehrs und von Handelsschiffen sowie der gesamten Transport-Infrastruktur allgemein, welche hinter dem weltweiten Kommerz stehen. Unsere zukünftige Existenz kann weniger Ferien und weniger Konferenzen bereit halten. Außerdem wären Verminderung von Unterhaltung und Gastwirtschaft, welche es vor fossilen Treibstoffen nicht gab, vielleicht ebenfalls erforderlich.

Während wir weiterhin die Notwendigkeit von Umweltschutz und großer Effizienz betonen, während sich die Welt von der Überbeanspruchung fossiler Brennstoffe entwöhnt, werden wir unseren Bedarf an Transportinfrastruktur senken müssen. COVID-19 hat uns den Weg gewiesen und klar gemacht, warum die Wind- und Solarindustrie allein zur Stromerzeugung von COVID-19 zerschlagen wurde.

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics.

Link: https://www.cfact.org/2020/04/29/wind-solar-industries-crushed-by-covid-19/




Massen-Indok­trination an Colleges im Schatten von COVID-19

In seinem jüngsten Buch mit dem Titel „The Breakdown of Higher Education“ dokumentiert Prof. John Ellis, dass die Indoktrination an Colleges und Universitäten der USA weit verbreitet ist und mit jedem Jahr schlimmer wird. Die Vorherrschaft der Linken in akademischen Bereichen ermutigen die Fakultäten, sich für eine offene Politisierung der Lehrpläne einzusetzen, und zwar auf eine Art und Weise, wie sie es vor 50 Jahren nie getan hätten. Ironischerweise hat die COVID-19-Pandemie einen Parallel-Virus freigesetzt: Online-Instruktionen zur Verfolgung einer radikalen Klima-Agenda. Es ist ein nationales Programm mit der Bezeichnung Solve Climate 2030. Man bedenke einmal für einen Moment die Hybris, die bei Bemühungen im Spiel ist, das Klima innerhalb von 10 Jahren zu verändern.

Einer Presseerklärung des Communications Office an der University of Connecticut vom 25.März zufolge nutzen Fakultäten an ebendieser Universität die Krise und den Bedarf an Online-Lektionen, um eine radikale Umweltagenda in ihren Lehrplan zu injizieren. Michael Willig, geschäftsführender Direktor des Umweltinstituts und Professor für Ökologie und Biologie, hat angekündigt, dass es in einem nationalen Webinar, geplant für den 7. April, „explizit um Umwelt-Gerechtigkeit gehen wird, welche durch die Klimakrise herausgefordert wird“. Ziel ist es, diese radikale Agenda nicht nur auf Studenten der Umweltwissenschaften auszuweiten, sondern auch auf Studenten von Geschichte, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Ökonomie, Psychologie, Religion, Regierung, Medien, Journalismus und Künste. Mehr noch, man trachtet danach, „Hochschullehrer in Connecticut ebenso wie an anderen Colleges und Universitäten dazu zu bringen, sich in der Entwicklung von Materialien zu engagieren, um den Lehrplänen bzgl. Klima-bezogener Inhalte zuzuarbeiten, die vielleicht sogar in nicht-wissenschaftlichen Disziplinen befolgt werden können“.

Willig offenbart die Ideologie hinter dieser Agenda, wenn er offen einräumt, dass „die Dynamik hinter Solve Climate 2030 nicht nur darin besteht, die existentielle Krise in Verbindung mit dem Klimawandel zu beleuchten nebst unseres fortgesetzten Verbrauchs fossiler Treibstoffe … sondern auch die die Klimakrise umgebende Angst, und sie könnte den Zuschauern Fragen zu beantworten helfen, was sie jetzt tun können und wie ihre Aktionen den Unterschied ausmachen“. Die einzige Angst, die ich erkennen kann, ist eine, die von einer unverantwortlichen oder schlecht informierten Fakultät mit einer politischen Agenda geschürt wird, welche die grundlegenden Prinzipien ihrer Profession verletzt.

Es war Rahm Emanuel, der seinen berühmten Spruch formulierte: „Man lasse niemals eine Krise ungenutzt“. Dieser Online-Kurs – und das Solve Climate 2030-Programm allgemein – reflektieren jenen Aphorismus sowie die radikale Politisierung der heutigen Colleges durch politische Akteure. Nicht nur, dass damit eklatant öffentliche Gelder für offen politische Ziele missbraucht werden, sondern auch, dass das Programm gegen das innere Wesen wissenschaftlicher Forschung steht, während es sich selbst auf korrupte Weise in ein fürsorgliches Gewand kleidet. Was zum Beispiel wird geschehen, wenn junge Menschen der 12. Klasse (darunter meine Enkelkinder) weitgehend davon überzeugt sind, dass „Klimawandel“ eine Krise ist, welche unmittelbar ihr Dasein bedroht, wie es Mr. Willig fälschlich kolportiert. Für wen werden sie wohl stimmen, wenn sie das Alter zur Wahlberechtigung erreichen, falls dieses Thema ihr Gewissen und ihre politische Sensibilität dominiert? Es ist kein Wunder, dass die Demokraten allesamt auf den „Klimawandel“-Zug aufgesprungen sind. Es ist eindeutig: Dies ist eine Angelegenheit, welche eine tiefe und ausgeprägte Bedrohung unserer Freiheit darstellt.

Ich habe einen guten Freund, der Physik an der lokalen Universität lehrt. Er gibt auch einen Kursus zum Thema Klimawissenschaft. Trotz einer stark skeptischen – oder realistischen – Haltung trachtet er gewissenhaft danach, beide Seiten der Debatte zu erörtern, damit seine Studenten bei der nachfolgenden Evaluierung seiner Vorlesungen nicht in der Lage sind, seine eigene Haltung zu erkennen. Sein Ziel ist es, seinen Studenten nahe zu bringen, wie sie denken sollen, und nicht, was sie denken sollen. Das ist die Art und Weise, mit der Bildung durchgeführt werden sollte – und auch in der Zeit durchgeführt worden ist, als die Fakultät ihrer ethischen Verantwortung noch gerecht geworden ist.

Es soll hier nicht darum gehen, lang und breit den Betrug der katastrophalen globalen Erwärmung zu erläutern – also den größten Betrug in der Menschheitsgeschichte – und sicher auch der kostspieligste Betrug aller Zeiten. Es genügt zu sagen, dass die instrumentellen Temperatur-Aufzeichnungen seit dem Jahr 1850 nebst noch früheren Proxy-Daten keinerlei Belege dafür liefern, dass irgendetwas während der letzten Jahre außerhalb der natürlichen Klima-Variationen liegt.

Dem IPCC zufolge war die Temperatur im gesamten 20. Jahrhundert global nur um 0,74°C gestiegen, wobei der größte Teil davon vor dem Jahr 1978 erfolgte. Und selbst das ist zum großen Teil nur einem ausgeprägten städtischen Wärmeinsel-Effekt geschuldet, neben anderen Unsicherheiten. Es ist zutiefst absurd zu glauben, dass jene moderate Erwärmung auch nur ansatzweise eine „existentielle Krise“ ist. Außerdem ist sie tatsächlich größtenteils natürlichen Ursprungs. Globale Erwärmung oder „Klimawandel“ ist zu einer politischen Religion oder einem Kult degeneriert. Es ist keinesfalls ein ehrliches Bemühen, die Wahrheit zu ergründen hinsichtlich des komplexesten, dem Menschen bekannten wissenschaftlichen Phänomens.

Tatsächlich hat das IPCC seine antiwissenschaftliche Haltung von Anfang an klargestellt, hat es doch niemals versucht, eine Grundlage der natürlichen Klima-Variabilität zu etablieren, bevor man sich daran machte, die Schuld des Menschen nachzuweisen. Von den vielen hundert Faktoren, welche das Klima beeinflussen, hat man sich bequemerweise den einzigen Faktor herausgepickt (das lebensnotwendige Spurengas Kohlendioxid), der dazu missbraucht werden kann, der Regierung die Kontrolle über den Bereich Energie und die Menschheit einzuräumen. Das war ein durchweg politischer und kein wissenschaftlich vertretbarer Vorgang. Man erging sich auch in zahlreichen und dokumentierten unehrlichen Aktionen, um diese Agenda voranzutreiben, darunter der infame „Hockeyschläger“, welcher die Mittelalterliche Warmzeit und die Kleine Eiszeit einfach eliminiert hatte, obwohl beide erschöpfend dokumentiert worden waren in Dutzenden früherer wissenschaftlicher Studien und in den historischen Aufzeichnungen. Es gibt tausende ehrliche Wissenschaftler auf der ganzen Welt, welche eine solche Übertreibung ablehnen, aber ich hege den starken Verdacht, dass Prof. Willig seinen Studenten die Standpunkte dieser Wissenschaftler vorenthalten wird, weil Solve Climate 2030 keine Wissenschaft ist, sondern eine einseitige Übung politischer Agitation, welche eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem idiotischen Green New Deal aufweist.

Falls die Amerikaner denken, dass das Fehlen einer Reihe von Produkten in Lebensmittelläden aufgrund der COVID-19-Pandemie schlimm ist, dann haben sie keine Ahnung von den wahrhaft horrenden Konsequenzen des Green New Deal auf die Kette der Versorgung mit Nahrungsmitteln. Traktoren und Erntemaschinen ohne Dieseltreibstoff zur Erzeugung unserer Nahrungsmittel sowie Transportmittel ohne Treibstoff, um diese Nahrungsmittel in die Läden zu liefern, wird zu Knappheiten von Nahrungsmitteln führen, wie wir sie in der amerikanischen Geschichte noch nie erlebt haben. Wie lange werden es sich wohl Bewohner städtischer Zentren und anderswo gefallen lassen, wenn Supermärkte keine vernünftigen Waren mehr anbieten können. Außerdem wäre es der schlimmste Fall ökonomischen Masochismus‘ in der Geschichte der USA. Man schaue nach Venezuela, um eine Ahnung davon zu bekommen, wie das aussehen würde.

Es gibt Dutzende Bücher, tausende wissenschaftlicher Artikel und Hunderte Lektionen auf YouTube, welche diesen Betrug als das bloßstellen, was er ist. Für eine ausgeglichene Darstellung sowohl der Wissenschaft als auch der Politik bzgl. Klima empfehle ich stark das Buch von Prof. Robert M. Carter mit dem Titel „Climate: The Counter Consensus“, in welchem er überzeugend darlegt, dass es „keine einzige wissenschaftliche Studie gibt, welche die Hypothese des überwältigend natürlichen Ursprungs des beobachteten, modernen Klimas invalide macht“ – und das trotz der über 200 Milliarden Dollar, die in diesem Zusammenhang seit dem Jahr 2000 ausgegeben worden waren. Und um Näheres über die Historie und die totalitären Wurzeln der Bewegung zu erfahren, empfehle ich das Buch Green Tyranny von Rupert Darwall. Darin werden erschöpfend die Ursprünge und der politische Charakter der Bewegung dokumentiert.

Prof. Richard Lindzen, der berühmte Atmosphären-Wissenschaftler am MIT und inzwischen im Ruhestand, drückte es schon vor 20 Jahren am besten aus, als er schrieb:

„Zukünftige Generationen werden sich in amüsierter Verwunderung fragen, warum die entwickelte Welt zu Beginn des 21. Jahrhunderts in hysterische Panik verfallen war wegen einer mittleren globalen Temperaturzunahme um ein paar Zehntelgrad, und warum sie darob auf der Grundlage gewaltiger Übertreibungen in höchst unsicheren Computer-Projektionen zusammen mit implausiblen Interferenz-Ketten sich daran machten, das industrielle Zeitalter wieder abzuwickeln“ (hier).

Es ist diese hysterische Panik, die Prof. Willig jungen und beeinflussbaren Geistern junger Menschen einzuimpfen hofft. Solve Climate 2030 verletzt außerdem das Kardinalsprinzip universitärer Lehre, welches da lautet, Studenten beizubringen, wie und nicht was sie denken sollen. Dies folgt dem fundamentalen Prinzip, welches von der American Association of University Professors im Jahre 1915 verkündet worden war, dass nämlich politische Agitation in Klassenräumen und Hörsälen absolut fehl am Platze ist, und dass es die Rolle der Professoren ist, die Studenten das selbständige Denken zu lehren. Sicher können wir den Studenten die Kompliziertheit des Klimasystems nahebringen, aber dieser Lehrplan sollte auf Daten fußen und die enormen Unsicherheiten ansprechen, welche dieses System charakterisieren. Außerdem sollten alle Theorien hierzu untersucht werden.

Mit ehrlicher Lehre sollten Studenten nicht einmal in der Lage sein, Standpunkte oder Agenden der Dozenten zu erkennen. Aber das Projekt Solve Climate 2030 ist alles andere als eine objektive Jagd nach der Wahrheit und nichts als die Jagd nach einer politischen Agenda. Indem man dem Projekt das Mäntelchen der Lösung einer „existentiellen Bedrohung“ umhängt, können sie versuchen, den darin enthaltenen inhärenten Bias zu rationalisieren. Allerdings stellen sie sich damit hinter eine unbewiesene Hypothese, welche ausgeprägte politische Implikationen von potentiell zerstörerischer Art aufweist und deren Dimensionen wir gar nicht ergründen können.

Traurigerweise – so weit herunter sind wir gefallen von der uneigennützigen Suche nach Wahrheit in unserer gegenwärtigen, ideologisch homogenen akademischen Kultur.

Autor: Kendall Svengalis is the former RI State Law Librarian, Adjunct Professor of Library & Information Studies at the University of RI, retired, and, currently, President of New England LawPress. He is a member of the CT Chapter of the National Association of Scholars (NAS) and the author of five books, including the award-winning Legal Information Buyer’s Guide & Reference Manual, now in its 24th edition. He has studied both the science and politics of the global warming hysteria for 30 years.
Link: https://www.cfact.org/2020/04/28/never-let-a-serious-crisis-go-to-waste-mass-indoctrination-on-americas-college-campuses-in-the-wake-of-covid-19/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die wahren Klimawandel-Leugner

Ich habe niemals die „Das-Ende-ist-nahe“-Hysterie geglaubt, welche Ron Stein und Ron Bailey so wunderbar eingefangen haben, einschließlich der Krise der globalen Abkühlung. Das tue ich auch heute nicht – und mit Sicherheit nicht beim zentralen Punkt des Earth Day dieses Jahres, nämlich der vermeintlichen Krise um globale Erwärmung, angeblich Kohlendioxid und Wasserdampf geschuldet – den gleichen Gasen also, die Menschen und Tiere ausatmen und die Pflanzen unabdingbar für ihr Gedeihen brauchen. Man sagt uns, die Krise sei beispiellos und stellt eine existentielle Bedrohung für die Menschheit und den Planeten dar.

Was mich fasziniert bei all dem ist die standfeste, oftmals widerlich arrogante Bestimmtheit von Wissenschaftlern, Politikern und Interessengruppen, welche die alarmistischen Themen hinaus posaunen – und prächtig davon profitieren – mit der sie jedwede Wissenschaft, Historie und Belege zurückweisen oder leugnen, die ihre Behauptungen unterminieren, wonach nichts dergleichen noch niemals zuvor passiert ist.

Die „höchsten Temperaturen jemals“ können gerade mal ein paar Zehntel- oder auch nur Hundertstelgrad über bisherigen Rekorden liegen, welche vor vielen Jahrzehnten gesetzt worden waren. Die Vereinigten Staaten mögen eine Rekordzeit von 12 Jahren ohne Hurrikane der Kategorie 3 bis 5 genossen haben, die schließlich 2017 von Harvey und Irma beendet wurde. Die Zahl verheerender Tornados könnte während der letzten 35 Jahre weitaus geringer gewesen sein als in den 35 Jahren davor, und das völlige Fehlen derselben im Jahr 2018 könnte wirklich beispiellos gewesen sein. Heutige Überschwemmungen und Dürren sind vielleicht nichts im Vergleich zu früheren Überschwemmungen oder den Dürren, die über mehrere Jahrzehnte hinweg Anasazi, Maya und andere Zivilisationen ausgelöscht haben.

Allerdings bestehen die Alarmisten darauf, dass Klima und Wetter der Erde stabil waren und sich nie geändert haben, bis die Menschen begannen, Kohle, Öl und Gas zu verbrauchen. Wir müssen fossilen Treibstoffen jetzt entsagen, heißt es, egal welche Folgen deren Ersatz in Gestalt von Biotreibstoffen, Batterien, Solar (und der Abbau von Rohstoffen zur Herstellung derselben) für Flora und Fauna, für Landschaften und Menschenrechte haben. Ihre Loslösung von der Realität ist wirklich erstaunlich.

Genauso faszinierend ist deren Auffassung, wonach schmelzende Gletscher etwas völlig Neues sind. Sie gehen so weit, allen Ernstes zu behaupten, dass alles einfach toll war, bevor die Gletscher in Amerika, Europa und Grönland vor ein paar Jahrzehnten zu schmelzen begannen, wodurch wir von einem katastrophalen Anstieg des Meeresspiegels bedroht wären. Sie gehen sogar noch weiter und behaupten, dass es niemals Eiszeiten gegeben hatte; dass Kilometer dicke Eisschilde niemals ein Drittel der Nordhemisphäre überdeckt hatten, immer wieder, mit milden Perioden dazwischen. Und sie leugnen, dass der Meeresspiegel seit der Eiszeit im Pleistozän um rund 12 Meter gestiegen ist.

Sie gehen so weit zu behaupten, dass es die Römische und die Mittelalterliche Warmzeit nie gegeben hat und ihnen nicht die Kleine Eiszeit nachfolgte, als Priester Exorzismus-Riten vollzogen, um Gott zu bitten, die Gletscher davon abzuhalten, bis in die Alpendörfer vorzudringen.

Jüngstes Beispiel: Von Regierungen und Universitäten beauftragte Forscher fanden jüngst zahlreiche Artefakte der Wikinger [in deutscher Übersetzung beim EIKE hier] auf einem norwegischen Gebirgspass, auf dem mindestens 700 Jahre lang reger Verkehr herrschte, der jedoch dann unter dem Eis begraben worden und für die Historie etwa 1000 Jahren lang verloren war. Die Anwohner nutzten den etwa 670 Meter langen Pass, um von Sommer- zu Winterquartieren zu wechseln, sowie als Handelsweg.

Alarmisten bestehen darauf, dass die Erwärmung fossilen Treibstoffen geschuldet ist, und sie leugnen, dass sie einfach Teil natürlicher Klimazyklen ist. Während der letzten Jahre sind immer neue Belege für Warm- und Kaltzeiten der Vergangenheit ans Licht gekommen.

Im Jahre 1991 fanden Wanderer aus Deutschland die stark tätowierten Überreste von Ötzi, dem Gletschermann in den Ötztaler Alpen auf einer Höhe von etwa 3000 Metern. Neben ihm fand man einen Langbogen, eine Bärenfellmütze und andere Artefakte. Er starb vor etwa 5300 Jahren an einer Pfeilwunde und hatte Blut von mindestens vier verschiedenen Menschen an seiner Kleidung und seinen Waffen. Er ist ein weiterer entscheidender Beweis, dass diese alpinen Höhen während Warmzeiten der Vergangenheit bewohnt waren.

Touristen und archäologische Teams haben auch Teile von Schuhen, Lederbekleidung, Fragmente einer Holzschüssel und zahlreiche andere Gegenstände aus der Zeit von 3000 bis 4500 v. Chr. entdeckt, die aus dem alpinen Eis aufgetaucht sind. Sie gehören zu den ältesten je in den Alpen gefundenen Gegenständen. Auch eine Nadel aus der Bronzezeit, römische Münzen und frühmittelalterliche Artefakte wurden gefunden. Sie zeigen, wie diese Bergpässe und Wege, die in kalten, stärker vergletscherten Perioden nicht passierbar waren, in periodisch wärmeren Jahrhunderten als wichtige Handelswege dienten.

Norwegische Eisschilde zeigen das gleiche Muster von Ausdehnung und Schrumpfung wie die Alpengletscher, sagt der norwegische Gletscherforscher Atle Nesje. Die archäologischen Funde „scheinen sehr gut zu unseren Gletscher-Rekonstruktionen zu passen“, fügt er hinzu. Das hilft uns, Klimawandel in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft viel besser zu verstehen.

Jahre lange Forschungen von Wissenschaftlern aus der Schweiz und anderen Ländern haben ähnliche Funde zutage gefördert – manchmal menschliche Artefakte, aber auch Überbleibsel von Pflanzen und Tieren in Gebieten mit jüngst erfolgtem Eisrückzug. An einer Stelle der Schweizer Alpen fand der Geologieprofessor Christian Schlüchter von der Universität Bern Holzscheite mit einer Dicke von 30 bis 60 cm sowie die Reste eines Moores. Schmelzwasser hatte dieses Holz unter dem Gletscher hervor gespült. Das bedeutet, dass das Eis dort wohl kaum „ewig“ sei, sagt er. Es gab zahlreiche wärmere Perioden mit viel weniger Eis als heute.

Tatsächlich zeigt das C14-Datierungsverfahren zehn „eindeutig definierte Zeitfenster“ während der letzten 10.000 Jahre – Zeitfenster, in denen die Gletscherzungen in den Alpen bis zu 300 Meter höher lagen als heute. Das bedeutet, dass die Alpen während langer früherer Epochen viel grüner waren als heute“, folgert Schlüchter.

[Siehe hierzu auch seinen Vortrag auf der jüngsten EIKE-Tagung im Dezember 2019. Anm. d. Übers.]

In den Anden Argentiniens tauchten Inka-Kinder auf, die vor 500 Jahren geopfert worden waren.

Vor der Küste Floridas fand das archäologische Taucherteam von Mel und Deo Fisher nicht nur die berühmte spanische Galeone Nuestra Senora de Atocha, die während eines schweren Hurrikans im Jahre 1622 sank, oder das britische Sklavenschiff Henrietta Marie, das während eines Hurrikans um 1700 sank, nachdem es 190 Afrikaner in Jamaika zurückgelassen hatte, um als Sklaven verkauft zu werden. Sie fanden auch verkohlte Überreste von Bäumen, Kiefernzapfen und andere Überreste eines Waldbrandes vor 8.400 Jahren, als dieses riesige Meeresgebiet noch weit oberhalb des heutigen Meeresspiegels lag!

Sogar ein ganzer Wald wurde entdeckt, welcher vom schmelzenden Mendenhall-Gletscher nahe Juneau in Alaska freigegeben wurde. Zahlreiche Überreste dieses Waldes wurden über viele Quadratmeter verstreut gefunden. Es sind Überreste eines Waldes, der hier bis zu 2350 Jahre lang prächtig gediehen war, bis er vor rund 1000 Jahren unter dem vorrückenden Eis verschwand.

Die Chronik verblüffender Funde in schmelzenden Gletschern ließe sich noch ewig fortsetzen. Die bedeutendste Lektion daraus ist, dass unser gegenwärtiges Klima nichts als ein zeitlicher Schnappschuss ist – auf einem vitalen Planeten, auf dem Klimawandel und Extremwetter „real“ waren seit Anbeginn der Zeit. Nur ein die Wissenschaft leugnender Klima-Alarmist wird es ablehnen, dies zur Kenntnis zu nehmen. Einfach gesagt, nichts von dem, was wir heute sehen, ist „beispiellos“.

Nun könnte es das Kohlendioxid und der Wasserdampf von wiehernden, schnaubenden Pferden, Ochsen und Menschen gewesen sein – Menschen, die bis zum Rand der Erschöpfung das tun mussten, was unsere fossil befeuerten Fahrzeuge und Ausrüstung heute für uns tun – was die vielen Klimawandel der Vergangenheit ausgelöst hatten. Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie einem komplexen und immer noch kaum verstandenen Zusammenspiel solarer und anderer natürlicher Kräfte geschuldet waren.

Klima-Alarmisten wollen diese über diese natürlichen Fluktuationen nicht diskutieren, wenn sie dieselben nicht gleich rundweg leugnen. Aber der Rest von uns sollte genau das tun. Die Erweiterung unserer Kenntnisse bzgl. dieser Kräfte werden es uns ermöglichen, zukünftige Klimawandel besser vorhersagen zu können sowie uns darauf vorbereiten und uns an sie anpassen. Falls man weiter Kohlendioxid und andere „Treibhausgase“ in den Vordergrund stellt als einzige Ursache von Klimawandel und Extremwetter, dann wird sichergestellt, dass wir niemals die politisch getriebenen Kämpfe hinter uns lassen werden, in die wir derzeit verstrickt sind.

Autor: Paul Driessen is senior policy advisor for CFACT and author of Cracking Big Green and Eco-Imperialism: Green Power – Black Death
Link: https://www.cfact.org/2020/04/26/the-real-climate-change-deniers/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wie der Bund Naturschutz Bayern vor der schlimmen Frühjahrs­trockenheit rettet

Den Bauern hilft nur der beschleunigte Abschied von Öl, Gas und Kohle

Wenn die „Nordbayerischen Nachrichten“ mal keinen Platz für Klimapropaganda haben, übernimmt den Part wieder (in der Regel allerdings parallel) die SZ. Die Gelegenheit ist günstig, denn das Frühjahrswetter ist ausnehmend sonnig – früher nannte man das schön – und die Bauern beginnen (wieder) zu klagen.
Eine gute Gelegenheit für den Bund Naturschutz, sich auch ins Gespräch zu bringen, indem er eine Pressekonferenz über das Frühjahrswetter und sein Wissen darüber durchführt. Die SZ berichtete darüber (kurzer Auszug):
[1] SZ 24. April 2020: Nürnberg: Trockenheit bedroht Felder und Wiesen
Der fehlende Regen dieses Frühjahr alarmiert Bauern und Naturschützer gleichermaßen. Das dritte, zu trockene Jahr in Folge führt dazu, dass die Wintersaaten des vergangenen Herbstes auf den Feldern verdorren … nach den Daten des Deutschen Wetterdienstes hatte es zwar im Februar viel geregnet, doch ist die Bodenfeuchte in vielen Teilen Deutschlands bereits wieder ungewöhnlich niedrig … Die Situation ist für Land- und Forstwirtschaft wirklich dramatisch, sagte der BN-Vorsitzende Richard Mergner. Er fordert insbesondere von Staatsregierung und CSU vollen Einsatz für den Klimaschutz und den beschleunigten Abschied von Öl, Gas und Kohle.

Es wäre interessant, wenn man den Bauern die Subventionen streichen würde, um den von v. d. Leyen forcierten Klimaumbau in der EU finanzieren zu können. Wie schnell kämen sie dann wohl auf andere (klimatische) Überzeugungen?

Das dritte, zu trockene Jahr in Folge …

… haben wir klimatisch nur, sofern man überzeugt ist, der Natur vorschreiben zu können, wie es sich zu verhalten hat und dass unser (an beliebiger Stelle gezogene Mittelwert) – gefälligst von der Natur einzuhalten sei. Mit viel Hintergrundmaterial wurde es kürzlich bereits in mehreren Artikeln dargestellt:
EIKE 25. April 2020: [] Wenn Medien immer nur Personen mit der gleichen Meinung fragen, können sie (und diese Personen) nie gescheiter werden
EIKE 16. März 2020: [] Auch ich kann den Klimawandel persönlich spüren
Was ein Satz wie mit den drei schlimmen Jahren wirklich klimatisch bedeutet, lässt sich aus einem Pressetext nicht ersehen. Schon ein kurzer Blick in Wetter-Messdaten zeigt es jedoch anschaulich:
Das letzte Frühjahr war eher feucht. Die davor nicht besonders trocken und vor allem: Die Klimasimulationen des DWD sehen nicht entfernt einen Trend zur Austrocknung!

Bild 1.1 Deutschland, Niederschlag Frühling mit Simulationsvorschau zum Jahr 2100. Quelle: DWD-Viewer. (Vom Autor ergänzt)


Als Anomalie lässt sich das optisch viel besser manipulieren. Es sieht einfach viel schlimmer aus, wenn man alles bis zum Mittelwert – also generell die Hälfte des Niederschlags – in „schlimmes“ Gelb einfärbt. Dass die Regressionsgerade stetig mehr Niederschlag ausweist, geht darin unter.

Bild 1.2 Deutschland, Niederschlag Frühling mit Regressionsgeraden. Quelle: DWD-Viewer


Und wieder die Nachschau, ob das Wetter in Bayern davon eine Ausnahme macht und dort trotzdem eine lokale Frühjahrstrockenheit wütet? Allerdings, die Messdaten und die Klimasimulationen des DWD sehen auch in diesem Bundesland absolut nichts davon:

Bild 2.1 Bayern, Niederschlag Frühling mit Simulationsvorschau zum Jahr 2100. Quelle: DWD-Viewer. (Vom Autor ergänzt)


Bild 2.2 Bayern, Niederschlag Frühling mit Regressionsgeraden. Quelle: DWD-Viewer


Nun kann der Frühling auch täuschen und über die Jahre gesehen, verhält es sich vollkommen anders. Nur genau das zeigt der Jahresniederschlag ebenfalls nicht. Auch er nimmt – mit den üblichen, teils extremen Schwankungen – stetig zu.

Bild 3 Deutschland, Jahresniederschlag. Quelle: DWD-Viewer


Wichtig scheint wohl „Das dritte zu trockene Jahr in Folge“ zu sein. Steckt dahinter der Schlüssel zum Klimawandel?
Für Deutschland zeigt die 3-Jahres-Summe des Frühjahrsniederschlags keine Besonderheit. Sie liegt zwar nicht gerade mittig im Trendkanal, aber recht nahe daran. Die Verlaufsgrafik lässt nur einen Schluss übrig: Trocken wie aktuell und die letzten drei Jahre ist in Summe das Frühjahr seit Beginn der Messungen nicht nur oft, sondern regelmäßig.

Bild 4 Deutschland, Niederschlag Frühling: gleitende 3-jahres-Summe. Quelle: DWD-Viewer. Grafik daraus vom Autor erstellt)


Und wieder der der Blick in das laut dem Landesvater Söder und dem Bund Naturschutz extrem und Klimawandel-bedingt besonders betroffenen Bayern: Der Niederschlag ist nicht gerade hoch, aber im langjährigen Vergleich überhaupt nicht zu gering. Allerdings wurde Bayern die letzten Jahrzehnte durch den Klimawandel von hohem Frühlingsniederschlag geradezu „verwöhnt“ (die Bauern, nicht die Freiluft-Gastronomie). Wer sich an etwas „gewöhnt“ hat, vermisst es, besonders, wenn man dafür nichts tun musste …

Bild 5 Bayern, Niederschlag Frühling: gleitende 3-jahres-Summe. Quelle: DWD-Viewer. Grafik daraus vom Autor erstellt)


Noch deutlicher zeigen sich die früher schlimmeren und erheblich umfangreicheren Trockenzeiten im Frühjahr in der Summierung über vier Jahre:

Bild 6 Bayern, Niederschlag Frühling: gleitende 4-jahres-Summe. Quelle: DWD-Viewer. Grafik daraus vom Autor erstellt)

Die Klimasimulationen weisen den Weg …

Wie in allen vorhergehenden Sichtungen des Autors, findet sich weiterhin kein Beleg, dass das sich ständig wandelnde Klima bei uns zu mehr Frühjahrstrockenheit führen würde. Aber einen Beleg, dass die berichtenden Bauern – die es trotzdem spüren können – keine Ahnung vom Klimaverlauf, wie ihn die Messwerte ausweisen haben. Trotzdem eine inzwischen oft benutzte Weise der „Belegführung“, wenn die Fakten das Gegenteil sagen:
[3] EIKE 10.05.2017: Die Volkshochschule Hannover und ihre Ausstellung: Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel
[4] EIKE 03.07.2019: Wozu (gegenteilige) Messwerte betrachten? Den Klimawandel fühlt doch jeder
In der originalen BN-Pressemitteilung erfährt man dann, wie der BN auf seine Aussage kommt:
[2] BN Pressemitteilung 24.04.2020: Bei den Klimaprojektionen ergibt sich, dass die Trockenheit in Bayern zunimmt, je weiter man nach Nordosten kommt …
Zwar sieht man im DWD-Viewer die Klimaprojektionen (und darin nicht die Spur einer sich verschärfenden Frühjahrstrockenheit), doch irgendwelche scheint der BN gefunden zu haben, die solches ausweisen.
Dazu verweist die BN-Pressemitteilung auf einen Link zum DWD, nach dem man auf die folgende Information gelangt:

Bild 7 DWD-Info


Und darin zeigt der DWD eine „Vorschau“:
Die Jahre 2022 – 2026 könnten in Süddeutschland deutlich zu trocken werden
Als zweites Beispiel wird die aktuelle dekadische Basis-Klimavorhersage für den Niederschlag über Deutschland gezeigt. Hier wird die Wahrscheinlichkeit vorhergesagt, mit welcher der zukünftige Zeitraum trockener, vergleichbar oder feuchter sein wird als im Vergleichszeitraum 1981 – 2010. In dieser Wahrscheinlichkeitsvorhersage wird aus der Verteilung der zehn Ensemble-Vorhersagen die Eintrittswahrscheinlichkeit für jede dieser drei Kategorien ermittelt. Die Klimavorhersage wird als Balkendiagramm beispielhaft für die südliche Region Deutschlands gezeigt. Für das
Jahr 2020 wird die normale Kategorie mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 50 Prozent vorhergesagt. Die grüne Ampel spricht für hohe eine Vorhersagegüte. In den Fünfjahreszeiträumen 2020 – 2024 und 2022 – 2026 liegt die Wahrscheinlichkeit trockener Jahre bei 50 – 70 Prozent. Allerdings ist die Vorhersagegüte geringer.

Bild 8 DWD Vorhersage Feuchte Süddeutschland des DWD


Was der DWD damit mitteilt (und der BN gierig aufgreift), muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
Für das längst begonnene Jahr 2020, sieht sich der DWD voller Stolz in der Lage, die Feuchte mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % „vorherzusagen“, wobei „Normal“ als wahrscheinlichstes Ergebnis ausgewiesen ist.
50 % Wahrscheinlichkeit ist haargenau die Genauigkeit eines Münzwurfes – also des reinen Zufalls – und keinen Cent besser! Eine Abfrage an einem beliebigen Stammtisch hätte dafür genügt (geht zur Corona-Zeit allerdings nicht, deshalb wohl die aufwendigen und teuren Simulationsspielereien).
Und nach dieser „Präzision“ für die restlichen paar Monate dieses Jahres, traut sich der DWD, es weiter bis zum Jahr 2029 „vorherzusagen“. Sagt aber gleich dazu: … liegt die Wahrscheinlichkeit trockener Jahre bei 50 – 70 Prozent. Allerdings ist die Vorhersagegüte geringer …
Wer sich mit Wahrscheinlichkeitsaussagen auskennt, liest das so (rein persönliche Interpretation des Autors, durch keine Studie erhärtet): Um zur gewünschten? Aussage „mehr Trockenheit“ zu gelangen, müssten wir den Vertrauensbereich ausweiten (also auch eher unwahrscheinliche Szenarien in die Betrachtung mit aufnehmen). Das führt allerdings dazu, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit dafür gering ist. Wenn man die Reihenfolge in der Aussage umdreht: Zuerst das Szenario meldet und erst dann verklausuliert zugibt, dass es eher unwahrscheinlich eintritt, fällt es bestimmt den Wenigsten auf.
Da auch die Wenigsten unsere Viewergrafiken kennen, sehen sie auch nicht, wie diese Aussage unseren eigenen Simulationsläufen widerspricht
(beziehungsweise zeigen die Viewergrafiken, dass man mit selektivem Herauspicken einzelner Simulationsläufe jedes (gewünschte) Ergebnis vorzeigen kann).
Und genau so ist es. Der Bund Naturschutz ist ein beredtes Beispiel.

Immer öfter als Starkniederschlagsereignisse

Wenn man keinerlei Wert auf eine seriöse Aussage legt, lässt sich der Klimaschrecken problemlos mit der üblichen Rhetorik zusätzlich garnieren:
[2] BN Pressemitteilung 24.04.2020: Beispiel Unterfranken
Hotspot des Klimawandels: … der Norden Bayerns, kaum mehr als 500 Liter Niederschläge pro Quadratmeter jährlich, schlecht verteilt, immer öfter als Starkniederschlagsereignisse, die der Boden kaum in der Lage ist aufzunehmen.

Der Autor hat in vielen Sichtungen alles einschlägige Material – inclusive Publizierungen der Bayerischen Landesregierung – angesehen. Nirgendwo zeigt sich in Deutschland dieses: „immer öfter als Starkniederschlagsereignisse“
anhand von Messwerten in der wahren Natur:
E
IKE 18.04.2018: Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu. Mit schlecht angewandter Statistik lässt sich aber das Gegenteil „zeigen“ (Teil 2)
EIKE 18.04.2018: Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu. Mit schlecht angewandter Statistik lässt sich aber das Gegenteil „zeigen“ (Teil 1)
Anstelle von Texten ist gerade beim Starkniederschlag der gemessene Verlauf am aussagekräftigsten:

Bild 9 Nürnberg, Verlauf Tagesniederschlag seit 1936. Grafik anhand der DWD-Messdaten vom Autor erstellt


Bild 10 Würzburg, Verlauf Tagesniederschlag seit 1936. Grafik anhand der DWD-Messdaten vom Autor erstellt


Die folgenden Extremniederschlags-Grafiken stammen von einem Klimabericht unter Federführung der Bayerischen Landesregierung.
Bis auf wenige Regionen nimmt der maximale Tagesniederschlag ab. Und in fast allen ausgerechnet im Sommerhalbjahr, wo laut der „AGW-Klimawandellehre“ die Extremniederschläge zunehmen „müssen“ und es (aber nur) in Klimasimulationen auch tun.

Bild 11 [5] Gebiet M2 (Mittelfranken), Verlauf maximaler, jährlicher 1-tägiger Niederschlag seit ca. 1930

Bild 12 [5] Gebiet M3 (Mainfranken), Verlauf maximaler, jährlicher 1-tägiger Niederschlag seit ca. 1930

Bild 13 [5] Gebiet D8 (Naab, Oberpfalz), Verlauf maximaler, jährlicher 1-tägiger Niederschlag seit ca. 1930

Noch ein Blick zum Inn in Niederbayern, wo damals die Sturzflut von Simbach wütete, welche ganz bewusst immer wieder einem Klimawandel, anstelle dem wirklichen, eklatanten Behördenversagen zugewiesen wird:
[5] EIKE 24.01.2017: Jahrtausendhochwasser am 01.06.2016 in Simbach – so entstehen Menetekel des Klimawandels
Ausgerechnet im Sommerhalbjahr (das damalige Hochwasser geschah am 01.06.) nehmen die maximalen Niederschlagsspitzen seit Beginn der Grafik um 1930 geradezu extrem ab.

Bild 14 [5] Gebiet D14 (Inn), Verlauf maximaler, jährlicher 1-tägiger Niederschlag seit ca. 1930 (vom Autor ergänzt)

Hirnloser könnten die Forderungen nicht sein. Doch sie entsprechen dem Zeitgeist und ersparen jegliches Wissen und Denken

[2] BN Pressemitteilung: in dieser Situation fordern BUND Naturschutz und Bauern von Staatsregierung und Landtagspolitik entschiedenes Handeln für den Klimaschutz …
„Bayern muss Vorreiter einer konsequenten Klimaschutzpolitik werden“, so Richard Mergner, BN Landesvorsitzender.
… Nur dann wird es gelingen, die Erderwärmung, wie auf der Pariser Klimakonferenz beschlossen, auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Um eine Reduktion der Treibhausgase, wie Kohlendioxid, um 50 Prozent bis zum Jahr 2030 zu erreichen, müssen die dreckigsten Kohlekraftwerke sofort stillgelegt werden und Prioritäten für Energiesparen und Energieeffizienz auf allen Ebenen gesetzlich festgeschrieben werden“, so Mergner.

Immer neu lässt sich nur betonen, dass die einfache Legende vom klimazerstörenden CO2 es auch den Unbedarftesten ermöglicht, mit leicht googelbaren CO2-Minderungstaten die Welt zu „retten“ und es erlaubt, das auch noch als gute Tat zu publizieren, da bei der Bejahung des Klimawandels wirklich niemand auch nur entfernt Angst haben muss, sich mit seinem Unsinn zu blamieren.
Niemand, der gesellschaftlich etwas auf sich hält und noch irgendwo Erfolg haben möchte, wird es wagen, Sinn und Ergebnis zu hinterfragen, geschweige in ein Nutzenverhältnis zu setzen. Deshalb wird es hier wieder exemplarisch gemacht:
Bayerisches Landesamt für Umwelt: In Bayern lag der Pro-Kopf-Ausstoß 2017 bei rund 6,1 Tonnen …
… Bayern nimmt die Forderung des Weltklimarates ernst und hat sich zum Ziel gesetzt, die jährlichen energiebedingten CO
2-Emissionen bis 2025 auf 5,5 Tonnen je Einwohner zu verringern.
Schon in mehreren EIKE-Artikeln hat (nicht nur) der Autor vorgerechnet, wie hirnrissig die Deutschen Klimamaßnahmen sind, sobald man auch nur eine rudimentärste Nutzenbetrachtung durchführt, Bsp.:
[6] EIKE 30.01.2019: Jeder Erwerbstätige bezahlt doch gerne bis zu 12.000 EUR für eine Temperaturreduktion von weniger als 0,001 Grad im Jahr 2100
Daraus der „Klimanutzen“, welcher durch die Abschaltung der Braunkohlekraftwerke „entsteht“:

Bild 15 [6] „Klimanutzen“ der Braunkohle-Kraftwerksabschaltung

Die Abschaltung mindert 300 Millionen Tonnen CO2 im Jahr.
Bayern emittiert jährlich insgesamt ca. 80 Mt.
Wenn Bayern also ab sofort alle CO2-Emissionen auf Null heruntersetzt, verringert es die Welttemperatur im Jahr 2100 um sagenhafte 0,00034 Grad.
Die Landesregierung hat das Ziel, bis zum Jahr 2025 auf 5,5 t/Einwohner zu reduzieren, also ganz, ganz grob um 10 %. Bei Planerreichung ist damit eine Reduzierung der Globaltemperatur im Jahr 2100 von ca. 0,000034 Grad bewirkt.
Das ist wirklich nicht viel. Der BN-Vorsitzende, Herr Mergner hat dies sicher erkannt und fordert natürlich mehr, damit es eine „wahre“ Klimawirkung ergibt. Die kann er bei seinen Forderungen mit einer „Kältewirkung“ von maximal -0,00017 Grad für das Jahr 2100 dann bekommen.
Wer einen Sinn darin sieht, behauptet auch, die GRÜNEN hätten Klimakompetenz, wie beispielsweise die Redaktion des Lokalblattes des Autors.
Normalerweise würde niemand dafür mehr als homöopathische EURos spendieren. Wir leben jedoch nicht mehr in einer realen Welt. Seit Geld nicht mehr erarbeitet, sondern elektronisch „gedruckt“ wird, ist kein Fenster groß genug, um es schnell genug für irgendeine „Rettung“ hinauszuwerfen. Die „Freitagshüpfer“ hüpfen inzwischen ja auch virtuell. Warum soll das dann ein Nachteil sein.
Dass sie gegen das inzwischen mehr als uferlose Geldausgeben hüpfen sollten, weil dies ihr wirkliches – und vor allem sicheres – Zukunftsproblem werden wird, sagt ihnen ja keiner. Und um selbst darauf zu kommen, fehlt ihnen jegliches Wissen …
Der BN zeigt allerdings, dass dies nicht mit jugendlichem Alter korreliert.

Mit Denken könnte man auf Lösungen kommen

Ebenfalls immer wieder sei daran erinnert: Wenn Spitzentemperaturen bei uns wirklich „das“ Problem wären, müsste man dafür Sorge tragen, sie zu verringern.
Allerdings niemals durch den Versuch einer CO2-Verringerung, mit der man für Billiarden EURos Aufwand höchstens nicht mess- und schon gar nicht fühlbare Temperatur-Verringerungen erreichen kann, sondern indem die städtischen Wärmeinseln konkret angegangen und reduziert werden:
[7] EIKE 08.05.2018: CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden, doch alle Altparteien plädieren dafür

Bild 16 [7] Quantifizierte Wärmeinseleffekte von Großstädten in NRW. Bild vom Autor ergänzt

Das gilt nicht nur für NRW. In Bayern hat München Wärmeinseleffekte von bis zu 10 Grad und das beschaulich-verschlafene Würzburg immer noch von 5 Grad.
Man stelle sich vor, die Billiarden an „Klima-Umbaukosten“ würden direkt in Vor-Ort-Maßnahmen gesteckt. Alleine Kühlmöglichkeiten für am schlimmsten betroffene Wohnungen und Seniorenheime ergäben sofort messbare und nicht erst im Jahr 2100 homöopathische – mit Thermometern nicht entfernt messbare – Erfolge.
Eine solche Idee würde dem Bund Naturschutz (und den GRÜNEN) jedoch niemals „Kunden“ zutreiben.
Auch Söders CSU bekäme dadurch keine zusätzliche Stimme (obwohl: vielleicht wäre es, ehrlich als Abgesang auf die bisher ausschließlich verfolgte Klimahysterie und endlich Akzeptanz der Messdaten „verpackt“, der Beginn „alter“ Politikzeiten für die CSU).
Quellen
[1] SZ 24. April 2020: Trockenheit bedroht Felder und Wiesen
[2] BN Pressemitteilung 24.04.2020: Trockenheit zunehmendes Problem für die Landwirtschaft
[3] EIKE 10.05.2017: Die Volkshochschule Hannover und ihre Ausstellung: Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel
[4] EIKE 03.07.2019: Wozu (gegenteilige) Messwerte betrachten? Den Klimawandel fühlt doch jeder
[5] Bayerisches Landesamt für Umwelt (Federführung): KLIWA Monitoringbericht 2016 Niederschlag Zusätzliche Auswertungen für die KLIWA-Untersuchungsgebiete
[5] EIKE 24.01.2017: Jahrtausendhochwasser am 01.06.2016 in Simbach – so entstehen Menetekel des Klimawandels
[6] EIKE 30.01.2019: Jeder Erwerbstätige bezahlt doch gerne bis zu 12.000 EUR für eine Temperaturreduktion von weniger als 0,001 Grad im Jahr 2100
[7] EIKE 08.05.2018: CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden, doch alle Altparteien plädieren dafür