Einige interessante Fakten zu Covid in Schweden

Eine Tabelle von besonderem Interesse in diesen Pandemiezeiten ist die wöchentliche Sterblichkeitsrate, und noch interessanter ist sie, wenn wir sie mit den Statistiken des Worldometer Covid vergleichen.

Ich stütze die Statistiken auf Berichte vom 5. Dezember, mache aber am 15. November einen Cutoff, um Fehler wegen spät gemeldeter Todesfälle zu vermeiden. Den Informationen des SCB zufolge treten bei Daten, die älter als zwei bis drei Wochen sind, keine wesentlichen Änderungen auf. Wir können daher die Daten bis zum 15. November als vertrauenswürdig betrachten.

Abbildung 1: Worldometer vom 5. Dezember mit Aufzeichnungsende am 15. November

Abbildung 2: Gesamtzahl der Todesfälle pro Tag in Schweden bis zum 15. November. Die Zahlen für 2020 sind violett, die grüne Linie zeigt die Durchschnittszahlen von 2015 bis 2019 und die rote Linie die Zahlen für 2020, wenn die gemeldeten Covid-Todesfälle subtrahiert werden.

Laut Worldometer, siehe Abbildung 1, hatte Schweden bis zum 15. November 6405 Corona-Todesfälle. Das sind etwa 600 Todesfälle pro Million Bürger, womit Schweden zu den am stärksten betroffenen Ländern wie Großbritannien, Frankreich und den USA zählt.

Wie wir in Abbildung 2 sehen, sind die überzähligen Todesfälle durch Covid von Mitte März bis Juni deutlich sichtbar, und wir sehen auch den Beginn einer zweiten Welle ab Mitte Oktober.

Hier kommt jedoch der interessante Teil, die überhöhte Sterbeziffer für 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 beträgt nur 3570. Das sind nur 56% der Covid-Todesfälle, die von Worldometer im gleichen Zeitraum gemeldet wurden.

Der Grund dafür ist, dass die Sterbeziffer für 2020 sowohl vor der ersten Welle als auch in der Zeit zwischen den beiden Covid-Wellen unter dem Durchschnitt liegt. Die tatsächlichen Zahlen von SCB vor, während und nach der ersten Covid-Welle sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Die Tabelle basiert auf Zahlen des SCB. Wir sehen, dass 2020 sowohl vor als auch nach der ersten Covid-Welle eine niedrigere Sterblichkeitsrate aufweist als der Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019.

Teile dieser Anomalie können rein zufällig sein. Zum Beispiel war die Grippesaison 2019-2020 in Schweden besonders leicht.

Man kann darüber spekulieren, ob die beunruhigenden Pandemieberichte Anfang dieses Jahres genügend Menschen dazu veranlasst haben könnten, besonders vorsichtig mit Infektionen umzugehen, und damit auch eine geringere Ausbreitung der Grippe verursacht haben, aber das kann weit hergeholt sein.

Schwedens Chefepidemiologe Anders Tegnell wies darauf hin, dass die milde Grippesaison mitverantwortlich für die relativ hohe Covid-Todesrate zu Beginn der Pandemie sei. Mehr der am stärksten gefährdeten Personen überlebten die schwache Grippesaison, was bedeutet, dass Schweden mit einer höheren Anzahl gefährdeter Personen als normal in die Covid-Pandemie eintrat.

Er mag zwar Recht haben, aber dennoch werden die überzähligen Todesfälle im Jahr 2020 voraussichtlich groß genug sein, um die Lebenserwartung im ganzen Land um 0,3 Jahre zu senken. In der Region Stockholm wird die Lebenserwartung um schätzungsweise 1,2 Jahre zurückgehen, von 83,7 Jahren auf 82,5 Jahre.

Irreführende Worldometer-Statistiken

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass die Worldometer-Statistik für Schweden in den letzten Tagen immer einen Einbruch zeigt. Der Grund dafür ist, dass es eine Verzögerung bei der Berichterstattung gibt, so dass die gemeldeten Zahlen für die letzten Tage viel zu niedrig sind. Dies wird in den beiden folgenden Abbildungen veranschaulicht.

Die Worldometer-Grafiken vom 21. November zeigen einen Rückgang nach dem 9. November. Dieser Rückgang ist künstlich und durch die späte Berichterstattung verursacht.

Das Worldometer vom 5. Dezember zeigt, dass die Todesrate nach dem 9. November weiter gestiegen ist.

Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob die Rate nach dem 24. November ebenfalls weiter gestiegen ist.

Diese beiden Diagramme veranschaulichen, wie leicht wir uns von Statistiken täuschen lassen können, und das kann gefährlich sein, denn wir sind auf gute Statistiken angewiesen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Beispielsweise verwenden die Behörden die Zahlen für die Zahl der Neuinfizierten als Instrument, um die Beschränkungen, die die Reproduktionsrate R senken, entweder zu verschärfen oder zu lockern. Ziel ist es, R unter 1,0 zu halten. Ich bin ziemlich sicher, dass die Entscheidungsträger in der Regierung über diese Verzögerung Bescheid wissen, aber die Öffentlichkeit vielleicht nicht, und das beeinflusst, wie ernst wir die Situation nehmen.

Worldometer ist eine universell genutzte Website, und viele Laien suchen sie für ihre Länder auf. Wenn die Statistik für die letzten Tage einen Rückgang zeigt, werden viele denken: „Gott sei Dank, es ist vorbei, jetzt können wir nachlassen“.

Das ist vielleicht nicht der Fall.

References:

SCB: https://www.scb.se/hitta-statistik/sverige-i-siffror/manniskorna-i-sverige/doda-i-sverige/

Worldometer: https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/12/07/some-interesting-facts-about-covid-in-sweden/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wie und warum NASA und NOAA Klimadaten manipulieren

Dieselben Klima-Alarmisten behaupten auch, dass Realisten „von Interessen fossiler Brennstoffe finanziert werden“ und daher verdächtige Motive haben. Nach Ansicht der Alarmisten sind Realisten nicht daran interessiert, Fakten und objektive Wahrheiten zu verbreiten, da ihre eigentliche Absicht darauf ausgerichtet sein muss, irgendeine Art von Vermögensinteresse zu schützen.

Sind diese beiden Argumente wirklich fundiert? Wenn ja, sollten sie dann nicht auch auf Alarmisten angewandt werden?

Was würde mit der Stichhaltigkeit der Argumente der Alarmisten geschehen, wenn sie tatsächlich diejenigen sind, die es versäumen, „der Wissenschaft zu folgen“? Was wäre, wenn ihre Motive weniger in der „Rettung des Planeten“ als vielmehr in der Arbeitsplatzsicherheit liegen würden? Was ist, wenn die Hüter der „Wissenschaft“ – die National Aeronautics and Space Administration (NASA) und die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) – die Klimadaten fälschen, und was ist, wenn die Quelle ihrer Finanzierung dieses Verhalten in einzigartiger Weise fördert?

Tony Heller hat über seine Website RealClimateScience.com schlüssig nachgewiesen, dass sowohl die NOAA als auch die NASA zumindest in den letzten 30 Jahren ihre Daten verändert und verfälscht haben, um das Narrativ zu untermauern, dass das vom Menschen verursachte CO2 die Temperatur der Erde beeinflusst. (Siehe Heller, „Wie die US-Temperaturaufzeichnungen verändert werden, Teil 1-3“).

Heller hat zum Beispiel überzeugend gezeigt, wie die NASA ihre ursprünglichen Temperaturdaten so verändert hat, dass die Temperatur für die Jahre 1905 bis 1940 gesenkt und die Daten für die Jahre 1940 bis 2010 angehoben wurden, wodurch künstlich ein klarer Aufwärtstrend der Temperatur über den gesamten Zeitraum erzeugt worden ist, während die ursprünglichen, unveränderten Daten tatsächlich einen Abkühlungstrend zeigen.

Heller wies auch nach, wie die „Wissenschaftler“ der NOAA ebenfalls zu der gleichen Schlussfolgerung des Erwärmungstrends gekommen sind. Doch während die NASA die vorhandenen Daten einfach angepasst hat, hat die NOAA sie noch einfacher erfunden.

In einem bestimmten Zeitraum gibt es eine Reihe von Wetterstationen, die keine Daten melden. Für diese Stationen, die keine Daten melden, „schätzt“ die NOAA die Daten mit Hilfe eines geheimen, selbst erstellten Algorithmus. Im Jahr 1950 „schätzte“ die NOAA nur 5% der fehlenden Stationen. Bis 2015 war die Zahl der geschätzten Stationen auf 48% gestiegen! Es ist für die NOAA nicht schwierig, eine Trendlinie zur Untermauerung ihrer Theorie zu zeichnen, wenn die Hälfte des Datensatzes selbst hergestellt wurde.

[Hervorhebung vom Übersetzer].

Weder die NOAA noch die NASA haben die Kritik von Tony Heller abgestritten, weil sie es nicht können. Die Zahlen sprechen für sich selbst. Stattdessen sind die NOAA und die NASA mit beiden Beinen auf den menschengemachten politischen Zug der globalen Erwärmung gesprungen – zur Hölle mit den Fakten.

Dann stellen sich also zwei offensichtliche Fragen: Warum sollten die NOAA und die NASA dies tun, und wie tun sie es? Lassen Sie uns zunächst untersuchen, warum.

Als US-Regierungsbehörden werden sowohl die NOAA als auch die NASA vollständig über den jährlichen Haushalts der [US-]Bundesregierung finanziert. Meine erste Begegnung mit diesem Verfahren fand statt, als ich von Präsident George W. Bush zum Administrator (CEO) der St. Lawrence Seaway Development Corporation – einer Bundesbehörde – ernannt worden war. Da ich mein ganzes Leben in der Privatwirtschaft verbracht hatte, war ich mit den Messgrößen vertraut, mit denen sie die Leistung und den Erfolg von Organisationen misst: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gewinn und Verlust, Börsenkurs, Verschuldungsgrad und so weiter.

Als es darum ging, die Leistung einer Bundesbehörde zu messen, erwartete mich eine Überraschung. Keine dieser Kennzahlen für den privaten Sektor war hier anwendbar. Keine davon wurde auch nur als relevant betrachtet. Es gab nur eine Kennzahl, die Erfolg oder Misserfolg misst. Das heißt, erhielt die Agentur die jährlichen Mittel, die sie von den Finanzausschüssen des Repräsentantenhauses und des Senats beantragt hatte?

Das war alles. Es gab keine Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder irgendeine andere gebräuchliche finanzielle Messgröße. Es zählte nur ein Maßstab: was für ein Stück des vom Steuerzahler finanzierten Kuchens erhielt die Agentur jährlich vom Kongress.

Ich habe schnell gelernt, dass hierbei hart – zeitweise sogar rücksichtslos – gekämpft wurde. Um erfolgreich öffentliche [Steuer-]Gelder zu erlangen, würden die Agenturen alles tun, alles sein und alles sagen, um dem Kongress politisch attraktiv zu erscheinen.

Das bedeutet, dass jede Bundesbehörde ständig ihr Fähnchen anch dem politischen Wind ausrichtet. Jede erfolgreiche Agentur ist in der Lage, die geringste Veränderung des politischen Windes zu erkennen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Behörde schlampig geführt wird, antiquiert ist oder sich stümperhaft und stolpernd ihren Weg durch den Bürokratie-Wald bahnt. Wenn es ihr gelingt, den Kongress von ihrem politischen Nutzen zu überzeugen, dann wird ihrem Haushaltsantrag stattgegeben, und das Überleben der Agentur ist gesichert.

Dies führt zu der unverrückbaren Tatsache, dass das Arbeitsergebnis jeder Bundesbehörde, einschließlich derer, die für die Erhebung von Klimadaten zuständig sind, hochgradig politisiert ist. Jede. Einzelne. Eine. Das unveränderliche Gesetz des bürokratischen Überlebens verlangt es.

NASA- und NOAA-„Wissenschaftler“ sind keine ideologisch neutralen Forscher, die in einem Vakuum leben. Sie existieren nicht in einem Elfenbeinturm der Datenreinheit. Sie sind Bürokraten, die bürokratische Interpretationen von Klimadaten vornehmen, und ihre Meinungen werden durch den institutionellen Imperativ des Gehorsams gegenüber politischen Notwendigkeiten eingerahmt. Jeder NOAA- oder NASA-Mitarbeiter, der es wagt, die vorherrschende Parteilinie in Frage zu stellen, würde seine Karriere beenden und Selbstmord begehen.

Dies erklärt, warum NOAA und NASA Klimadaten fälschen. Wie sie das tun, lässt sich an der Behandlung der täglichen Temperaturdaten durch die NOAA ablesen.

Das Ablesen von Temperaturaufzeichnungen scheint ein ziemlich unkomplizierter Prozess zu sein, nicht wahr? Falsch.

Zuerst müssen die Wetterstationen ausgewählt werden, deren die Daten man aufzeichnen will. Die „Ausreißer“ werden verworfen – ebenso die „Duplikate“. Dann müssen wie schon erwähnt die Daten der nicht meldenden Stationen „geschätzt“ werden. Aber das ist noch nicht alles. Als nächstes kommt die Anpassung der „Tageszeit“. Es scheint einen Unterschied zu machen, ob die Ablesung am Morgen oder am Nachmittag vorgenommen wurde.

Dann gibt es Anpassungen für den städtischen Wärmeinseleffekt – die Tatsache, dass das Gelände um viele der älteren Stationen bebaut, gepflastert oder anderweitig verändert wurde, so dass künstlich Wärme erzeugt wird, was die Temperaturmessungen verzerrt. Dann gibt es Anpassungen für verschiedene „Typen“ von Temperaturdaten. Um NOAA zu zitieren, „einige sind 175 Jahre alt und einige sind nur 1 Stunde alt“. Und: „Die Daten müssen „homogenisiert“ und „synthetisiert“ werden.

Vielleicht erfasst diese Aussage der NOAA am besten die außerordentliche Menge beurteilender Entscheidungen, welche die Sammlung von Temperaturdaten umgibt: „Diese Daten werden einer Qualitätskontrolle unterzogen und sind möglicherweise nicht mit den ursprünglichen Beobachtungen identisch“.

Das ist es. Qualitätskontrolle. Der geheime Brei der NOAA, der üppig auf alle ihre Temperaturbeobachtungen angewandt wird. Die Geschichte, warum und wie die NOAA und die NASA Daten manipulieren, läuft darauf hinaus: „Diese Daten sind qualitätskontrolliert und möglicherweise nicht mit den ursprünglichen Beobachtungen identisch. Die Klimaverlautbarungen und -bestimmungen der NOAA und der NASA sind keine „Wissenschaft“ – eine objektive Wahrheit. Sie sind geheim-bürokratische Interpretationen von Dutzenden von Klimadatenpunkten, die dazu dienen, eine Schlussfolgerung zu stützen, die den Finanzierungsimperativen der Agentur förderlich ist.

Und das ist die Wahrheit.

Autor: Collister Johnson has spent the last four decades working in the public and private sectors in Virginia, primarily in the fields of project finance and maritime transportation. He began his career in public service as Chairman of the Board of the Virginia Port Authority. He was appointed by President George W. Bush, and confirmed by the Senate, as a member of the Overseas Private Investment Corporation, and most recently, as Administrator of the St. Lawrence Seaway Development Corporation. In that capacity, he became knowledgeable in the field of climate and its impact on the Great Lakes. He currently serves on CFACT’s Board of Advisors. Johnson holds a B.A. degree from Yale University, and a J.D. from the University of Virginia.

Link: https://www.cfact.org/2020/12/02/why-and-how-nasa-and-noaa-manipulate-climate-data/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




KLIMANOT­STAND? NEIN DANKE!

Einleitung und Problemstellung

Der Begriff „Klimanotstand“ wird einerseits als Zustandsbeschreibung verwendet: Der anthropogene Klimawandel wäre mittlerweile so weit fortgeschritten und so bedrohlich, dass dadurch auch einschneidende Gegenmaßnahmen mit höchster Priorität gerechtfertigt wären. Es gäbe eben einen Notstand. Andererseits wird unter der „Erklärung des Klimanotstandes“ (oder „Ausrufung des Klimanotstandes“) ein offizieller Beschluss einer Verwaltung (Exekutive) oder eines Parlamentes (Legislative) verstanden, der a) diesen Zustand als gegeben feststellt und b) Regierungen und Verwaltungen beauftragt, Maßnahmen zur Reduzierung der anthropogenen CO2-Freisetzungen auszuarbeiten, die wesentlich über die bisher beschlossenen Maßnahmen hinausgehen.

Die erste deutsche Kommune, die offiziell den „Klimanotstand“ erklärt hat, war Konstanz im Mai 2019. Seither sind viele andere Städte und Gemeinden und auch einige Bundesländer diesem Beispiel gefolgt. Auf europäischer Ebene haben mehrere Staaten und auch das EU-Parlament den Klimanotstand ausgerufen. Die Bewegung „Fridays for Future“ fordert, den „Klimanotstand“ überall auszurufen.

Im Buch „Probleme beim Klimaproblem – Ein Mythos zerbricht“, /1/, hat der Autor dieses Beitrages gezeigt, dass es dafür keine wissenschaftlich gesicherte Basis gibt. Entgegen der weit verbreiteten Meinung gibt es beim „Klimaproblem“ gerade keinen wissenschaftlichen Konsens. Von der Zielsetzung, welches Klima wir überhaupt anstreben sollen, über das Ausmaß und die Geschwindigkeit der anthropogenen Klimaänderungen, über den Einfluss anderer Verursacher, bis hin zu den Erfolgsaussichten der vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen, überall gibt es noch viele und wichtige offene Fragen. Solange die nicht geklärt sind, ist ein „Klimanotstand“ prinzipiell nicht gerechtfertigt. Abklären, welcher Weg der richtige ist, sollte wichtiger sein, als mit Scheuklappen unbeirrt auf einem möglicherweise falschen Weg voranzuschreiten.

Vielleicht noch wichtiger ist die Basis-Frage: Woher kommt denn überhaupt das viele CO2 in der Atmosphäre? Hat das tatsächlich der Mensch verursacht? Dieser Problembereich ist die eigentliche Grundlage aller Klimadiskussionen. Nur wenn die Einschätzung „menschengemacht“ stimmt, nur dann kann die anthropogene CO2-Freisetzung das Klima verändern, vielleicht sogar katastrophal verändern, was allerdings umstritten ist, siehe gerade. Wenn die Einschätzung „menschengemacht“ aber nicht stimmt, dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten:

  1. Entweder ist CO2 tatsächlich klimabestimmend. Dann bestimmt überwiegend nicht anthropogen freigesetztes CO2 unser Klima! Eine Reduktion der anthropogenen Freisetzungen hat dann keinen nennenswerten Einfluss.
  2. Oder irgendetwas Anderes und nicht das CO2 bestimmt das Klima. Dann sind die anthropogenen CO2-Freisetzungen erst recht nicht schuld am Klimawandel!

Welche der beiden Möglichkeiten auch immer zutrifft, wenn der Mensch nicht schuld an der CO2-Zunahme ist, dann ist er auch nicht schuld an der Erwärmung und dann entfällt auch jede Berechtigung für den Klimanotstand. Also sollte eine Klärung der Herkunft des vielen CO2 in der Atmosphäre höchste Priorität haben.

In der Wissenschaft wird diese Frage allerdings nur selten thematisiert. Zu klar scheint die Antwort zu sein: Wenn wir Menschen sogar doppelt so viel CO2 freisetzen, als sich in der Atmosphäre ansammelt, dann ist dieser Anstieg „selbstverständlich“ menschengemacht. Aber so einfach ist das nicht. Im Buch „Abgesagt! Dem Klimanotstand bricht die Basis weg“, /2/, untersucht der Autor dieses Beitrages genau diese Frage sorgfältig, mit einem klaren Ergebnis: Es ist nicht der Mensch! Die Untersuchungen und Ergebnisse werden hier in verkürzter Form zusammengefasst und zur Diskussion gestellt. Für nähere Details sie auf /2/ verwiesen.

Zusammenfassung

Weitgehend unbestritten ist, dass vor dem Eingriff durch den Menschen etwa 280 ppm CO2 in der Atmosphäre vorhanden waren und jährlich etwa ein Viertel davon umgewälzt wurde, was eine mittlere Verweilzeit der CO2-Moleküle von etwa 4 Jahren ergibt. Unbestritten ist auch, dass die Konzentration heute etwa 410 ppm beträgt und jährlich um ca. 2 ppm weiterwächst, während gleichzeitig ca. 4 ppm/a anthropogen freigesetzt werden.

Umstritten ist dagegen die zusätzliche Annahme von IPCC, dass das vorindustrielle Gleichgewicht prinzipiell unverändert weiterbesteht und nur durch die hinzugekommenen anthropogenen Freisetzungen als einzige Änderung überlagert wird, wobei etwa die Hälfte dieser Freisetzungen langfristig in der Atmosphäre verbleibt, im Gegensatz zum natürlich freigesetzten CO2, das komplett sehr schnell wieder ausgeschieden wird. Auf Basis dieser Annahme aber schließt IPCC, dass die Störungszeit, die den Abbau von zu vielem CO2 in der Atmosphäre beschreibt, mehrere Jahrhunderte lang ist und der gesamte Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit 1750 anthropogen ist. Daraus wiederum leitet IPCC die Forderung ab, die anthropogenen Freisetzungen schnellstmöglich vollständig einzustellen. Anderenfalls wären schwerwiegende Klimakatastrophen unvermeidbar. Die Ausrufung des Klimanotstandes soll dieser Forderung Nachdruck verleihen.

In dieser Arbeit hier wird gezeigt, dass dieser grundsätzliche Ansatz von IPCC mit der Physik nur schwer zu vereinbaren ist und zu falschen Schlüssen führt. Die wichtigsten Argumente sind:

  • Weil alle CO2-Moleküle gleich sind und weil die Atmosphäre gut durchmischt ist, müssen alle Moleküle sich auch gleich verhalten. Insbesondere auch zeitlich: Es kann nicht eine Gruppe länger in der Atmosphäre verbleiben als eine andere Gruppe!
  • Die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre (die Entnahme insgesamt, nicht die Netto-Entnahme unter Gegenrechnung der Freisetzungen, die ist im Gleichgewicht definitionsgemäß null) richtet sich immer nach der Konzentration in der Atmosphäre. Sie muss heute also um rund 50 % höher sein als vor Beginn der industriellen Revolution. Sie muss daher insgesamt um ungefähr 40 ppm/a gewachsen sein. Woher die erhöhte Konzentration kommt, ist dafür belanglos.
  • Wenn die Konzentration heute um 2 ppm/a zunimmt, dann muss die Freisetzung sogar um 2 ppm/a stärker gewachsen sein als die Entnahme (jeweils Summe aller Beiträge). Die 4 ppm/a der anthropogenen Freisetzungen langen bei weitem nicht, es muss eine (erhebliche!) weitere Quelle geben! Welche das ist, kann so nicht ausgesagt werden. Aber die allgemeine Erwärmung war auf jeden Fall daran beteiligt, was auch immer sie ausgelöst hat.
  • Weil die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre von der Konzentration in dieser und nicht von der Freisetzung abhängt, gibt es kein festes CO2-Budget, das nicht überschritten werden darf, wenn eine bestimmte Erwärmungsgrenze eingehalten werden soll.
  • Weil die Atmosphäre gut durchmischt ist, muss die CO2-Zusammensetzung in ihr immer der relativen Stärke der Quellen entsprechen. Da die anthropogenen Freisetzungen nur ca. 5 % der natürlichen Freisetzungen betragen, können auch nur ca. 5 % der CO2-Moleküle in der Atmosphäre anthropogen freigesetzte Moleküle sein. Was darüber hinaus geht, muss natürlichen Ursprungs sein.
  • Derselbe Effekt, der die Umwälzung zwischen Atmosphäre und Ozean+ Biomasse bewirkt, führt unvermeidbar auch dazu, dass die Umwälzung bei einer Erhöhung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre unausgeglichen wird. Und zwar umso stärker unausgeglichen, je höher die Umwälzung im Gleichgewicht ist. Es ist diese Unausgeglichenheit der Umwälzung, die netto CO2 der Atmosphäre entnimmt. Sie führt zwangsweise auch dazu, dass die Störungszeit für den Abbau von CO2 nur kurz ist.
  • Bei seiner verfeinerten Modellversion, dem Bern Carbon Cycle Model, verwendet IPCC eine Formel, die den radioaktiven Zerfall eines Gemisches instabiler Atome richtig beschreibt, bei der Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre aber zu grob falschen Ergebnissen führt.

Es gibt noch mehr Argumente mit gleichem Ergebnis. Die Konsequenzen sind gravierend: Wenn der Mensch die CO2-Konzentration nicht (wesentlich) erhöht hat, dann hat er auch nicht (wesentlich) zur Klimaerwärmung beigetragen! Eine Einstellung der anthropogenen Freisetzungen ist daher nicht erforderlich. Dem Klimanotstand bricht die Basis weg!

Literaturverzeichnis

/1/ Eike Roth: „Probleme beim Klimaproblem – Ein Mythos zerbricht“, BoD-Verlag Norderstedt 2019, ISBN 978-3-7481-8275-7.

/2/ Eike Roth: „Abgesagt! Dem Klimanotstand bricht die Basis weg“, BoD-Verlag Norderstedt 2020, ISBN 978-3-7526-4764-8.

/3/ IPCC AR 5: “Climate Change 2013: The Physical Science Basis”. Contribution of Working Group I to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change [Stocker, T.F., D. Qin, G.-K. Plattner, M. Tignor, S.K. Allen, J. Boschung, A. Nauels, Y. Xia, V. Bex and P.M. Midgley (eds.)]. Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA, 1535 pp.

Hinweis: Dies sind Ausschnitte aus einem längeren Beitrag, der hier als PDF beigefügt ist:

KLIMANOTSTAND NEIN DANKE




Speisen natürliche Quellen den CO2-Anstieg in der Atmosphäre?

Im November 2020 fand man im Fachjournal “nature communications“ (1) eine Arbeit, die sich mit den CO2-Emissionan aus den Böden befasste. Die Forscher der Universität im britischen Exter wollen herausgefunden haben, dass bei einer Temperaturerhöhung von 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter, etwa 230 Milliarden Tonnen Kohlenstoff aus den Böden in die Atmosphäre freigesetzt werden. Umgerechnet sind das 843 Milliarden Tonnen Kohlendioxid.

Nun bewegt sich die Erde nachweislich aus einer kalten Phase, der kleinen Zwischeneiszeit, die um das Jahr 1850 endete, heraus. Diese Erwärmung ist also durchaus eine ganz natürliche Erscheinung und hat mit Kohlendioxid nichts zu tun. Aber durch diese natürliche Erwärmung wird natürlich, so wie die britischen Forscher festgestellt haben, Kohlendioxid aus den sich erwärmenden Böden freigesetzt.

Lauf IPCC erwärmten sich die globalen Landflächen seit der industriellen Revolution um ca. 1,53 °C (2).

Wenn nun eine Temperaturerhöhung um 2°C 843 Milliarden Tonnen Kohlendioxid freisetzen, dann bewirkt die bisherige Temperaturerhöhung von 1,53 °C eine Freisetzung von 645 Milliarden Tonnen Kohlendioxid.

Der vorindustrielle Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre soll um die 270 ppm betragen haben. Das sind 2100 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in der Atmosphäre.

Nun ist der Gehalt des Kohlendioxids in der Atmosphäre auf 410 ppm angestiegen; es sind nun also 3190 Milliarden Tonnen, also 1090 Milliarden Tonnen mehr.

Wir haben aber gerade gesehen, dass allein durch die Ausgasung der Böden 645 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangten. Das bedeutet, dass 59% der Konzentrationssteigerung des Kohlendioxids in der Atmosphäre aus den Böden stammt und nicht aus den Auspuffen und Kaminen!

Derselbe Effekt tritt natürlich auch in den Meeren auf. Diese haben sich seit Beginn der industriellen Revolution um 0,87°C erwärmt (2).

Pro Kelvin gasen rund 0,06 g CO2 aus einem Kilogramm Wasser aus.

Eine Temperaturerhöhung von 0,87 Kelvin setzt also rechnerisch 10815 Milliarden Tonnen CO2 frei (vorausgesetzt man setzt eine homogene Durchmischung der Meere in allen Tiefen voraus, was sicher nicht der Fall ist).

Das ist dreimal mehr, als sich derzeit überhaupt in der Atmosphäre befinden!

D.h. die Ausgasung von CO2 aus Böden und den Meeren durch die natürliche Temperaturerholung seit Ende der kleinen Zwischeneiszeit ist der treibende Faktor bei der Erhöhung der CO2– Konzentration in der Atmosphäre.

Es gibt einen weiteren Indikator, der dies stützt.

Durch die Corona-Krise sank die Industrieproduktion in Deutschland um 9,2% (3). Ähnlich dürfte es in anderen Ländern sein. Das Handelsblatt meldete, dass Russlands Industrieproduktion um 9,6% gesunken ist (4). BNEF, das Analyse- und Beratungsunternehmen der Nachrichtenagentur Bloomberg schreibt in seinem neuesten * New Energy Outlook 2020‘: „Infolge der Covid-19-Pandemie gingen die Energieemissionen im Jahr 2020 um etwa 8% zurück“ (5). Hinzu kommen die deutlich reduzierten Fahrten mit dem Auto, der völlig weggebrochene Flugverkehr usw.

Wenn nun die jährlich steigende Konzentration des CO2 in der Atmosphäre auf die menschlichen Aktivitäten zurückzuführen ist, wie ja behauptet wird, dann müsste sich der massive weltweite Rückgang der CO2-Emissionen auf die Konzentration des CO2 in der Atmosphäre auswirken. Mann müsste eine Abschwächung, eine Delle in der Steigungskurve erkennen können.

Diese ist aber nicht zu erkennen (6)! Der drastische Einbruch der Produktion, der nahezu weltweite Lockdown, der Zusammenbruch der Flugindustrie und des Tourismus hinterlässt keinerlei Spuren in der Atmosphäre.

Folglich wird der Anstieg des CO2 nahezu ausschließlich aus natürlichen Quellen gespeist.

Und deswegen werden auch die zahllosen, rein ideologisch begründeten und billiardenschweren CO2-Einsparmaßnahmen nicht annähernd den Effekt haben, den man behauptet.

Allgemein ist man der Meinung dass der Gehalt des Kohlendioxid in den letzten tausenden von Jahren relativ konstant war und um die 280 ppm betrug.

Wie kommt man zu diesem Wert?

Nun, man untersucht beispielsweise Bohrkerne von Gletschereis, das man verschiedenen Epochen zuordnet. Die im Eis eingeschlossenen Luftbläschen, so glaubt man, zeigen die Kohlendioxid- Konzentration der damaligen Atmosphäre an. Danach soll vor Beginn der Industrialisierung eine CO2-Konzentration von nur 260 ppm geherrscht haben. 

Das ist höchst verwunderlich wenn man die Ergebnisse verschiedener Forschungsgruppen sieht. Messungen in Gletschereis ergaben im norwegischen Strobreen eine Konzentration zwischen 200 und 2900 ppm Coachman, L.K., E. Hemmingsen and P.F. Scholander, 1956. Gas enclosures in a temperate glacier. Tellus, 8: 415-423. und Coachman, L.K., T. Ennis and P.F. Scholander, 1958 a. Gas loss from a temperate glacier. Tellus, 10: 493-495.] und in der Antarktis von 280 bis 2900 ppm [Matsuo, S. and Y. Miyake, 1966. Gas composition in ice samples from Antarctica. J. Geophys. Res., 71 (22): 5235-5241. Messungen, die auf verschiedenen Gebieten Grönlands durchgeführt wurden, fanden folgende Konzentrationen: 100-800 ppm Scholander, P.F., E.A. Hemmingsen, L.K. Coachman and D.C. Nutt, 1961. Composition of gas bubbles in Greenland icebergs. J. Glaciol., 3: 813-822., 1700 bis 7400 ppm Raynaud D., and R. Delmas, 1977. Composition des gaz contenus dans la glace polaire. In: Isotopes and Impurities in Snow and Ice. International Association of Hydrological Sciences (Washington, D.C.) Publ., 118: 371-381, 400 bis 1200 ppm [Berner, W., B. Stauffer and H. Oeschger, 1978. Past atmospheric composition and climate, gas parameters measured on ice cores. Nature, 276: 53-55 und 250 -1000 ppm Stauffer, B., W. Berner, H. Oeschger, J. Schwander, 1981. Atmospheric CO2 history from ice core studies. Zeitschr. für Gletcherkunde und Glaziol., 17: 1-15.

Und dennoch behauptet man, die vorindustrielle Konzentration lag dauerhaft und unverändert bei 260 -280 ppm.

  1. https://www.nature.com/articles/s41467-020-19208-8, A spatial emergent constraint on the sensitivity of soil carbon turnover to global warming
  2. https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2019/08/4.-SPM_Approved_Microsite_FINAL.pdf
  3. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/industrie-produktion-103.html
  4. https://www.handelsblatt.com/politik/international/industrie-corona-trifft-russlands-wirtschaft-hart-industrieproduktion-bricht-um-9-6-prozent-ein/25924010.html
  5. https://about.bnef.com/blog/emissions-and-coal-have-peaked-as-covid-19-saves-2-5-years-of-emissions-accelerates-energy-transition/

  6. https://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends//graph.html

Über den Autor: Günter Vogl ist Chemietechniker, mit fundierter naturwissenschaflicher Ausbildung. Er befasst mich seit über 30 Jahren mit diesem Thema, was inzwischen zu drei Büchern geführt hat (Die erfundene Katastrophe (2016) und Klimadiktatur (2020) sind die aktuellen.




KLIMA DES IRRTUMS: Die schweren physikalischen Fehler, welche einen Klima-‚Notstand‘ erschufen

Alles war ein ungeheurer Fehler. Die Befürchtungen über eine gefährliche globale Erwärmung ergaben sich aus einem schwerwiegenden Fehler der Physik aus dem Jahr 1984. Niemand hatte es bisher bemerkt, weil die Klimawissenschaftler die Rückkopplungsmathematik aus der Kontrolltheorie, einem anderen Zweig der Physik, übernommen hatten, ohne sie zu verstehen. Die Kontrolltheoretiker, deren Wissenschaft die Klimatologen ausgeliehen hatten, hatten nicht erkannt, wie sie missbraucht worden war.

Ein internationales Team hervorragender Klimatologen und Kontrolltheoretiker, das von Christopher Monckton aus Brenchley zusammengestellt wurde, verbrachte Jahre mit der Jagd nach dem Fehler. Ihre 70-seitige wissenschaftliche Arbeit errechnet, dass die vom Menschen verursachte globale Erwärmung nach Korrektur des Fehlers nur ein Drittel dessen betragen wird, was die Klimawissenschaftler vorhergesagt hatten.

Es wird zu wenig globale Erwärmung geben, um uns zu schaden. Eine kleine, langsame Erwärmung wird insgesamt eine gute Sache sein. Es gibt keinen Klima-Notstand. Den hat es nie gegeben. Die Billionen, die für die Vernichtung von Arbeitsplätzen und Industrien verschwendet wurden, können jetzt für die vielen echten Umweltprobleme der Welt ausgegeben werden. Die globale Erwärmung gehört nicht dazu.

EINIGE DEFIITIONEN: Emissions-Temperatur angetrieben durch die Wärme der Sonne, an der Oberfläche ohne Treibhausgase in der Luft erhalten würde. Die Rückkopplungsreaktion ist eine zusätzliche Erwärmung, vor allem durch mehr Wasserdampf in der wärmeren Luft, ausgelöst durch direkte Erwärmung (z.B. durch CO2). Die solare Rückkopplungsreaktion wird durch die Emissionstemperatur ausgelöst. Zu den nicht kondensierenden Treibhausgasen gehören CO2, Methan, Ozon, Distickstoffoxid und FCKW, nicht aber Wasserdampf. Der natürliche Treibhauseffekt ist die Differenz zwischen der Emissionstemperatur und der Temperatur im Jahre 1850, als das Industriezeitalter begann. Die Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS) ist letztlich die endgültige Erwärmung durch verdoppeltes CO2.

Infolge des Fehlers waren die Klimawissenschaftler davon ausgegangen, dass, obwohl nur etwa 1 °C – also ein Viertel der globalen Erwärmung, die sie durch die Verdoppelung des CO2 in der Luft vorhersagten – direkt von dem hinzugefügten CO2 herrührte, zu dieser direkten Erwärmung weitere 3 °C zusätzliche Erwärmung kommen würden, die als Rückkopplungsreaktion bezeichnet wird, hauptsächlich durch mehr Wasserdampf – ein Treibhausgas – der in die durch CO2 erwärmte Luft verdunstete.

Sie hatten angenommen, dass der natürliche Treibhauseffekt – die Differenz zwischen der Emissionstemperatur an der Oberfläche ohne Treibhausgase und der Oberflächentemperatur im Jahr 1850, zu Beginn des Industriezeitalters – 32 °C betrug. Davon hatten sie 8 °C für eine direkte Erwärmung durch die vorindustriellen Treibhausgase gehalten mit den verbleibenden 24 °C als Rückkopplung (Abb. 1a).

Abbildung 1: (a) irrige und (b) korrigierte Darstellung des natürlichen Treibhauseffektes

Die direkte Erwärmung durch verdoppeltes CO2 beträgt nur etwa 1°C, was nach irrtümlicher Vorstellung der Klimawissenschaftler eine Rückkopplung von 3°C auslösen wird, so dass 1°C direkte Erwärmung zu einer Enderwärmung von 4°C wird.

Sie hatten zwei Fehler gemacht, einen kleinen und einen sehr großen. Ihr kleiner Fehler: Sie hatten vergessen, dass es ohne Treibhausgase in der Luft keine Wolken gäbe, welche die Sonnenstrahlung wie ein Spiegel harmlos in den Weltraum reflektieren würden. Die wahre Emissionstemperatur – die Temperatur, die an der Oberfläche herrschen würde, wenn sich anfangs keine Treibhausgase in der Luft befänden – wäre etwa 12 °C größer als von ihnen berechnet. Der wahre natürliche Treibhauseffekt war also nicht 32 °C, sondern 12 °C kleiner, bei nur 20 °C.

Ihr sehr großer Fehler: Sie haben vergessen, dass die Sonne scheint. Denn fast die gesamte vorindustrielle Rückkopplung bis 1850 – die zusätzliche Erwärmung, von der sie alle dachten, sie sei durch nicht kondensierende Treibhausgase (andere Gase als Wasserdampf) ausgelöst worden – wurde in Wirklichkeit nicht durch diese Gase, sondern durch die Wärme der Sonne ausgelöst. Tatsächlich fügten sie hinzu, dass die solare Rückkopplung als Teil der vorindustriellen Treibhausgas-Rückkopplung, die sie um 3200% überbewertet hatten, falsch berechnet wurde.

Die Argonauten berechnen, dass von den echten 19,9 °C des natürlichen Treibhauseffekts (Abb. 1b) 13,1 °C eine Rückkopplung auf die durch die Sonnenwärme getriebene Emissionstemperatur waren (solare Rückkopplung). Nur 0,7 °C war eine vorindustrielle Rückkopplung auf die 6,1 °C direkte Erwärmung durch Treibhausgase.

Die 24 °C Rückkopplung der Klimawissenschaftler war um das 33-fache zu groß. Deshalb haben sie die Rückkopplung nicht nur der direkten vorindustriellen Erwärmung der Treibhausgase überbewertet, sondern auch die direkte Erwärmung im industriellen Zeitalter, die weitgehend durch unsere eigenen Treibhausgasemissionen von 1850-2020 verursacht wurde.

Die Auswirkungen der Überbewertung durch die Klimawissenschaftler waren gravierend. Die Argonauten sind der Ansicht, dass aufgrund des Irrtums die gegenwärtig vorhergesagte vom Menschen verursachte globale Erwärmung etwa dreimal zu groß ist. Eine Korrektur beendet die Krise.

Klimawissenschaftler hatten weit mehr globale Erwärmung prophezeit als tatsächlich eingetreten ist

In der Wissenschaft ist jede Theorie – wie schön oder gewinnbringend sie auch sein mag – falsch und muss geändert oder sogar ersetzt werden, wenn Daten aus der realen Welt ihr widersprechen. Die große Diskrepanz zwischen vorhergesagter und realer Erwärmung in den letzten Jahrzehnten hat in der Tat gezeigt, dass mit der offiziellen Theorie etwas sehr falsch sein muss.

IPCC (1990, S. xxiv) hatte zuversichtlich eine mittelfristige, vom Menschen verursachte Erwärmung von 3,4 °C pro Jahrhundert vorhergesagt. Die gemessene vom Menschen verursachte globale Erwärmung von 1990-2020 entsprach jedoch nur 1,15 °C pro Jahrhundert (Abb. 2).

Abbildung 2: Mittelfristige projizierte im Vergleich zu vom Menschen verursachten Erwärmungsraten, 1990 bis 2020

Die vom IPCC vorhergesagte mittelfristige vom Menschen verursachte Erwärmung hat sich als um das Dreifache zu groß erwiesen. Diese enorme Glaubwürdigkeitslücke zwischen Vorhersage und realem Wandel stimmt mit den Berechnungen der Argonauten überein.

Die Klimamodelle hatten auch die fast 19-jährige Pause der Erwärmung von 1997-2015 nicht vorhergesagt (Abb. 3). Gegen Ende dieses Zeitraums, als ein Drittel unseres Klimaeinflusses eingetreten war, aber keine Erwärmung eingetreten war, ersetzte das IPCC die Modellprojektionen durch sein „Expertenurteil“ und kürzte seine mittelfristigen Vorhersagen stark ab.

Abbildung 3: Keine Erwärmung während der 18 Jahre von Juli 1997 bis Januar 2016 (UAH)

Widersprüchlicherweise hat der IPCC nicht auch seine langfristige globale Erwärmungsvorhersage reduziert, die trotz Milliardenausgaben für die Klimaforschung bei 1,5-4,5 °C pro CO2-Verdoppelung bleibt. Diese Vorhersage ist seit dem Charney-Bericht (1979) vor mehr als 40 Jahren unverändert geblieben. Sie war und ist übertrieben.

Wie der Nobelpreisträger und Physiker Richard Feynman zu sagen pflegte: „Wenn Experimente mit der Theorie nicht übereinstimmen, ist die Theorie falsch. In dieser einfachen Aussage liegt der Schlüssel zur Wissenschaft.“ Vorhersagen über die globale Erwärmung stimmen nicht mit beobachteten und gemessenen Temperaturänderungen in der realen Welt überein. Die Korrektur des Fehlers löst diese Diskrepanz auf.

Wie der Fehler zustande kam: Klimawissenschaftler hatten übersehen, dass die Sonne scheint

Die Entstehungsgeschichte des Fehlers ist interessant. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatten Arrhenius (1906) und Callendar (1938) vorausgesagt, dass die endgültige Erwärmung durch verdoppeltes CO2 in der Luft etwa 1,5 °C betragen würde. Obwohl die Rückkopplungstheorie damals noch in den Kinderschuhen steckte, waren ihre Schätzungen mehr oder weniger korrekt.

Eine der frühesten Arbeiten, die die mathematischen Grundlagen der Rückkopplungstheorie legten, war Black (1934). Eines Morgens im Jahr 1927 befand sich Harold S. Black auf dem Weg zur Arbeit in den Bell Labs in Manhattan, wo er Verfahren zur Reduzierung des Lärms auf Ferngesprächsleitungen entwickelte. Die Gleichungen für Rückkopplungen in dynamischen Systemen kamen ihm in den Sinn, und er notierte sie in der Zeitung jenes Tages, die bis heute im Bell Labs Museum ausgestellt ist.

Die rückgekoppelte Verstärkerschaltung von Black (Abb. 4) zeigt nicht nur den μ Verstärker (im Klima, direkte Erwärmung durch Treibhausgase) und den β Rückkopplungsblock, sondern auch das Eingangssignal e (die durch die Sonnenwärme getriebene Emissionstemperatur bei Abwesenheit von Treibhausgasen). Das Papier von Black nennt e die „Signaleingangsspannung“.

Die Klimawissenschaftler hatten nicht erkannt, dass man keinen Verstärker ohne ein zu verstärkendes Eingangssignal haben kann.

Der Verstärkungsblock μ im Blockdiagramm von Black (Abb. 4) verstärkt das Eingangssignal e, so wie die direkte Treibhausgas-Erwärmung die Emissionstemperatur verstärkt. Der β-Rückkopplungsblock erzeugt eine Rückkopplung nicht nur auf den μ-Verstärkungsblock (direkte Treibhausgas-Erwärmung), sondern auch auf das Eingangssignal e.

Abbildung 4: R+ckkopplungs-Verstärkungs-Blockdiagramm, welches das Eingangssignal e zeigt, also die Nicht-Treibhausgas-Emissionstemperatur, welche die Klimawissenschaftler übersehen hatten.

Wenn man die große solare Rückkopplung übersieht, addiert man sie effektiv zu der eigentlich winzigen vorindustriellen Rückkopplung auf die direkte Erwärmung durch nicht kondensierende Treibhausgase (wie CO2, Methan, Distickstoffoxid und Ozon, denn Änderungen in der Konzentration des wichtigsten kondensierenden Treibhausgases, Wasserdampf, werden als Rückkopplung behandelt) und zählt sie falsch. Diese falsche Zuordnung bläht die Rückkopplung auf die Treibhauserwärmung auf und führt dazu, dass Klimawissenschaftler die globale Erwärmung überbewerten. Die Klimawissenschaftler hatten vergessen, dass die Sonne scheint und ihre eigene substanzielle Rückkopplung antreibt.

1945 schrieb Harold Blacks Kollege bei Bell Labs, Hendrik Wade Bode, das Standard-Lehrbuch über das Design von Rückkopplungsverstärkern. Es erwies sich als so populär, dass es 30 Jahre lang jährlich veröffentlicht wurde.

Das Blockschaltbild des Rückkopplungs-Verstärkers (Bild 5) ist praktisch identisch mit dem von Black. Hier ist E0 das Eingangssignal, dessen große Rückkopplung Klimawissenschaftler irrtümlicherweise zur Rückkopplung der direkten Erwärmung durch Treibhausgase addieren hatten.

Abbildung 5: Blockdiagramm des Rückkopplungsverstärkers (Bode, 1945), welches das Eingangssignal E0 (in Klima, Emissionstemperatur) zeigt, das die Klimawissenschaftler übersehen hatten, wodurch versehentlich die solare Rückkopplung zur Rückkopplung der direkten Erwärmung durch vorindustrielle, nicht kondensierende Treibhausgase addiert wurde.

1945 schrieb Harold Blacks Kollege bei Bell Labs Hendrik Wade Bode das Standardlehrbuch über die Konstruktion von Rückkopplungsverstärkern. Es erwies sich als so populär, dass es 30 Jahre lang jährlich veröffentlicht wurde.

Das Blockschaltbild des Rückkopplungs-Verstärkers (Abb. 5) ist funktionell identisch mit dem von Black. Hier ist E0 das Eingangssignal, dessen große Rückkopplung Klimawissenschaftler irrtümlicherweise zur Rückkopplung der direkten Erwärmung durch Treibhausgase addiert hatten.

Leider zitierten die Klimaforscher Bodes Buch, ohne es jedoch zu verstehen, gerade in dem Moment, als die Digitalisierung die Bedeutung der Rückkopplungstheorie geschmälert hatte. So schrieb zum Beispiel Hansen (1984):

Wir verwenden Verfahren und Terminologie von Rückkopplungsstudien in der Elektronik (Bode, 1945), um die Beiträge verschiedener Rückkopplungsprozesse analysieren zu können. Wir definieren die Systemverstärkung als das Verhältnis des Netto-Rückkopplungsanteils der Temperaturänderung zur gesamten Temperaturänderung“.

Hier beschreibt Hansen fälschlicherweise den Rückkopplungsanteil (den Anteil der End- oder Gleichgewichtstemperatur oder Erwärmung, der durch die Rückkopplung dargestellt wird) als „Systemverstärkung“. Der Systemverstärkungsfaktor ist eigentlich die Größe, mit der die direkte Temperatur oder Erwärmung vor der Rückkopplung multipliziert wird, um die End- oder Gleichgewichtstemperatur oder -erwärmung zu erhalten, nachdem die Rückkopplung gewirkt und das Klima wieder ins Gleichgewicht gebracht hat.

Hansens schwerwiegenderer Fehler ist jedoch nicht der einer bloßen Nomenklatur. Er versäumt es, die solare Rückkopplung zu erwähnen, geschweige denn sie zu erklären. Deshalb stellt er sich vor, dass die direkte Erwärmung von wenig mehr als 1 °C durch das verdoppelte CO2 in der Luft zu einer schlussendlichen oder Gleichgewichtserwärmung von etwa 4 °C wird, so wie es Lacis et al., Hansens Kollegen am NASA Goddard Institute for Space Studies, in den Jahren 2010 und 2013 getan haben und so wie es heutige Modelle tun (z.B. Zelinka et al., 2020, Sherwood et al., 2020).

Schlesinger (1988) verschlimmerte Hansens Fehler und zementierte ihn. Sein Rückkopplungs-Blockdiagramm (Abb. 6) zeigt Verstärkungs- und Rückkopplungsblöcke, aber wie Hansen berücksichtigte er weder die Emissionstemperatur noch ihre große Rückkopplung, die er effektiv als Teil der Rückkopplung auf die direkte Erwärmung durch die vorindustriellen, nicht kondensierenden Treibhausgase falsch berechnet hat.

Abbildung 6: Fehlerhaftes Rückkopplungs-Blockdiagramm (Schlesinger 1988). Das Eingangssignal, die Emissionstemperatur, ist nicht vorhanden. Schlesinger impliziert somit, dass die große solare Rückkopplung darauf Teil der eigentlich winzigen Rückkopplung auf die vorindustrielle direkte Erwärmung durch nicht kondensierende Treibhausgase ist.

So stellte sich Schlesinger vor, dass der Rückkopplungsanteil – der Anteil der End- oder Gleichgewichtserwärmung, der durch die Rückkopplung repräsentiert wird – bis zu 71% betragen würde, ähnlich wie die 75% in Lacis et al.

1988 sagte Hansen vor dem US-Senat aus und prophezeite eine sehr schnelle globale Erwärmung. Seine Vorhersagen waren jedoch in seinem Irrtum verwurzelt. In jenem Jahr wurde das IPCC ins Leben gerufen. Sein Erster Sachstandsbericht sagte 1990, ebenfalls aufgrund des Irrtums, mittelfristig dreimal so viel globale Erwärmung voraus als während der folgenden 30 Jahre bis heute eingetreten ist (Abb. 2). Sein fünfter und jüngster Sachstandsbericht (IPCC 2013, S. 1450) definierte die Klima-Rückkopplung so:

Klima-Rückkopplung: Eine Wechselwirkung, bei der eine Störung in einer Klimagröße eine Änderung in einer zweiten bewirkt und die Änderung der zweiten Größe letztlich zu einer zusätzlichen Änderung der ersten führt. Eine negative Rückkopplung ist eine Rückkopplung, bei der die anfängliche Störung durch die von ihr verursachten Änderungen abgeschwächt wird; eine positive Rückkopplung ist eine Rückkopplung, bei der die anfängliche Störung verstärkt wird … die Klimagröße, die gestört wird, ist die globale mittlere Oberflächentemperatur, die wiederum Änderungen des globalen Strahlungshaushalts verursacht. … Die anfängliche Störung … kann von außen erzwungen werden oder als Teil der internen Variabilität auftreten“.

Die IPCC-Definition spiegelt nicht die in der Kontrolltheorie inzwischen fundierte Tatsache wider, dass das Eingangssignal – in Klima, Emissionstemperatur – selbst eine große solare Rückkopplung erzeugt.

Das IPCC verfügt über ein Fehlerbericht-Erstattungsprotokoll, zu dessen Annahme er von seinen Mitgliedsstaaten verpflichtet worden war, nachdem es eine Reihe von peinlichen Fehlern veröffentlicht hatte. Nach diesem Protokoll wurde der vorliegende Fehler dem IPCC gemeldet. Das IPCC weigerte sich jedoch sogar, den Erhalt des Fehlerberichts zu bestätigen, obwohl er zweimal an mehrere IPCC-Beamte und an das Sekretariat geschickt wurde. Nun, da der Fehler ans Licht gekommen ist, wird das IPCC nicht mehr benötigt.

Konsequenzen des Fehlers

Die direkteste Folge des Fehlers ist, dass, wenn die Emissionstemperatur weggelassen wird (Abb. 6-7), die große solare Rückkopplung fälschlicherweise zur eigentlich winzigen vorindustriellen Rückkopplung auf die direkte Erwärmung durch Treibhausgase addiert und entsprechend falsch gezählt wird.

Abbildung 7: Klimawissenschaftler stellen sich vor, dass 8°C direkte Erwärmung durch vorindustrielle, nicht kondensierende Treibhausgase eine Rückkopplung von 24°C bewirkten. Ihr Systemverstärkungsfaktor beträgt also 32 / 8 oder 4: Mit anderen Worten, sie multiplizieren jede direkte vom Menschen verursachte Erwärmung mit etwa 4, um die endgültige Erwärmung zu erhalten. Da die direkte Erwärmung als Reaktion auf das verdoppelte CO2 in der Luft etwa 1°C beträgt, sagen heutige Modelle nach Berücksichtigung der Rückkopplung eine mögliche Erwärmung von etwa 4°C voraus.

Das Team korrigierte diesen Fehler und berechnete, dass man die 6,1 °C direkte Erwärmung durch die vorindustriellen, nicht kondensierenden Treibhausgase nicht mit einem Systemgewinnfaktor von 32 / 8 oder 4 multiplizieren sollte, wie es Klimawissenschaftler tun. Stattdessen sollte man sie mit einem Systemverstärkungsfaktor von 6,8 / 6,1 oder nur mit 1,11 multiplizieren. Da sich die Erwärmung mit zunehmender Oberflächentemperatur ein wenig beschleunigt, wird aus dem Faktor 1,11 heute etwa 1,19.

Daher wird die direkte globale Erwärmung von 1,06 °C als Reaktion auf die Verdoppelung des CO2-Gehalts in der Luft zu einer Enderwärmung von nur 1,19 x 1,06, also nur 1,25 °C.
Die globale Erwärmung wird also weniger als ein Drittel der 4 °C betragen, die sich die Klimaforscher vorgestellt hatten.

Abb. 8 vergleicht die korrigierte Erwärmung mit aktuellen Vorhersagen.

Abbildung 8: Korrigierte Enderwärmung im Vergleich zu den Vorhersagen der Klimatologen.

Abb. 1 und 8 können kombiniert werden, um Abb. 9 zu erhalten, die die signifikante Kohärenz zwischen (a) der dreifach überhöhten Vorhersage der Klimawissenschaftler von 1990 über die mittelfristige, vom Menschen verursachte globale Erwärmung bis 2020 im Vergleich zur realen Erwärmung und (b) der dreifach überhöhten Vorhersage der Klimawissenschaftler von 1990 über die langfristige, endgültige Erwärmung durch verdoppeltes CO2 im Vergleich zu den korrigierten 1,25 °C zeigt.

Später wird sich auch zeigen, dass diese dreifach überhöhten Vorhersagen der mittel- und langfristigen globalen Erwärmung mit der dreifach überhöhten Vorhersage der mittelfristigen Erwärmung der tropischen Mitteltroposphäre über die letzten Jahrzehnte zusammenhängen (Abb. 19). 

Die von den Argonauten nach Korrektur des physikalischen Fehlers der Klimaforscher abgeleitete Enderwärmung von 1,25°C stimmt mit der Rate der beobachteten Erwärmung von 1850-2020 überein, aber die gesamte Bandbreite der Vorhersagen der Klimaforscher über die Enderwärmung stimmt nicht mit der Rate der beobachteten Erwärmung überein.

Abbildung 9: Klimatologen haben (a) die mittelfristige globale Erwärmung seit 1990 und (b) die langfristige, endgültige globale Erwärmung (d.h. die gleichgewichtige Klimasensitivität oder ECS) im Vergleich zu den auf Beobachtungen basierenden Werten überprognostiziert. Mittel- und langfristige Erwärmungsvorhersagen sind kohärent, wenn die Erwärmung um das Dreifache überbewertet wird.

Die Seiten 8-9, die ein wenig technisch sind, zeigen, wie die Argonauten fünf Tests zur Bewertung von Vorhersagen der globalen Erwärmung entwickelt haben. Zunächst nutzten sie die Tests, um ihre eigene Berechnung zu überprüfen, dass es nach Korrektur des Fehlers der Klimawissenschaftler zu einer Enderwärmung von 1,25°C durch verdoppeltes CO2 kommen würde (bekannt als Gleichgewichtsklimaempfindlichkeit oder ECS), mit einem Bereich von 1,05 bis 1,50°C. Als nächstes überprüften sie den gesamten Bereich der von den Klimawissenschaftlern vorhergesagten ECS von 2,0 bis 5,7°C, wobei sie Werte in diesem vorhergesagten Bereich als Input für einen Algorithmus verwendeten, um herauszufinden, ob und in welchem Ausmaß jede Vorhersage zu einem Widerspruch führte.

Die fünf Tests zum Nachweis, dass die Prophezeiungen der Klimawissenschaftler exzessiv sind

Lewis & Curry (2015) zeigten, dass man ohne ein gigantisches Klimamodell die endgültige Erwärmung durch verdoppeltes CO2 aus der beobachteten globalen Erwärmung des Industriezeitalters, den offiziell geschätzten Veränderungen, die durch unsere Treibhausgasemissionen verursacht werden, und dem gemessenen Strahlungsungleichgewicht der Erde berechnen kann. Sie kamen zu dem Schluss, dass die endgültige Erwärmung etwa 1,5°C betragen würde, so wie es Arrhenius und Callendar vor einem Jahrhundert getan hatten.

Ungeachtet einer ähnlich geringen Erwärmung, die in Lewis & Curry und vielen anderen Arbeiten (z.B, Lindzen & Choi 2011; Aldrin et al. 2012; Otto et al. 2013; Akasofu 2013; Spencer & Braswell 2014; Skeie et al. 2014; Soon et al. 2015; Bates 2016), haben die Klimaforscher ihre Vorhersagen von etwa 4 °C Enderwärmung als Reaktion auf die Verdoppelung des CO2-Gehalts in der Luft nicht reduziert, um die Reduktion zu erreichen, zu der sie die langsame Erwärmung der realen Welt in ihren mittelfristigen Vorhersagen der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung gezwungen hatte.

Deshalb entwickelten die Argonauten fünf mathematische Tests, um festzustellen, ob ein Wert der Enderwärmung durch verdoppeltes CO2 aus dem Vorhersagebereich der Klimawissenschaftler von 2 °C bis 5,7 °C möglich war.

Test 1 basierte auf den Berechnungen des Teams, die zeigten, dass nach Korrektur des Fehlers der Klimawissenschaftler der wahre Bereich der Enderwärmung durch verdoppeltes CO2 1,05 bis 1,5 °C beträgt, mit einer mittleren Schätzung von 1,25 °C.

Selbst die geringste Vorhersage der Klimaforscher, 2 °C, scheitert bei diesem Test (Abb. 10).

Abbildung 10: Die neuesten offiziellen Vorhersagen der endgültigen Erwärmung oder ECS (Sherwood et al. 2020), verglichen mit der von Monckton of Brenchley et al. korrigierten ECS.

Die Tests 2-5 basieren auf Unit-Feedback-Reaktionen (UFR), d.h. Rückmeldungen pro 1 °C direkter Erwärmung.

Test 2 geht davon aus, dass die UFRs als Reaktion auf die direkte Treibhausgas-Erwärmung mit der Erwärmung der Oberfläche wachsen.

Die UFR ab 2020 sollte die UFR von 1850-2020 übertreffen, die wiederum die vorindustrielle UFR übertreffen sollte.

Doch selbst UFRs auf der Grundlage der geringsten Vorhersage der Klimatologen (ECS) von 2°C durch verdoppeltes CO2 basieren, scheitern bei diesem Test (siehe Einbruch der orangefarbenen Linie in Abb. 11).

Alle Vorhersagen über 2 °C fallen in Test 2 noch stärker durch.

Abbildung 11: Rückkopplungs-Reaktionen der Einheit U0 ≤ U1 ≤ U2 (solche pro 1 °C direkter Treibhauserwärmung) sollten mit der Erwärmung zunehmen. Sie tun genau das unter der Annahme einer Enderwärmung von 1,25°C durch verdoppeltes CO2 (equilibrium climate sensitivity, oder ECS: die grüne Linie). Basierend auf der vorhergesagten ECS ≥ 2°C in aktuellen Klimamodellen geht die Reihe jedoch unweigerlich nach unten statt nach oben.

Test 3 ermittelt, wie stark sich die Erderwärmung zwischen 1850 und 2020 hätte sein sollen, wenn eine gegebene Vorhersage der endgültigen Erwärmung durch verdoppeltes CO2 (ECS) zutreffen würde. Von 1850-2020 gab es eine gemessene globale Erwärmung von 0,9 °C. Allerdings impliziert selbst die vorhergesagte abschließende Erwärmung um 2 °C durch verdoppeltes CO2 (ECS) eine Erwärmung um 1,4 °C von 1850-2020, was wiederum das Eineinhalbfache der Erwärmung um 0,9 °C in diesem Zeitraum darstellt.

Test 3: Bei der mittleren ECS von 1850-2020 von 3,7 °C hätte es nicht 0,9 °C, sondern 2,5 °C Erwärmung geben müssen.

Die Obergrenze der Enderwärmung von 5,7°C würde eine Erwärmung um 3,6 °C von 1850-2020 bedeuten: das Vierfache der realen 0,9 °C (Abb. 12).

Somit fallen alle Vorhersagen der Klimawissenschaftler in Test 3 durch.

Abbildung 12: Alle derzeitigen Prognosen der Enderwärmung (ECS) von 2°C oder mehr aufgrund einer CO2-Verdoppelung im Zeitraum 1850 bis 2020 liegen weit über den gemessenen 0,9°C.

Test 4 leitet den vorindustriellen UFR und den durch die Emissionstemperatur ausgelösten UFR aus einer ECS-Vorhersage ab und nimmt deren Verhältnis X.
Selbst die von Klimawissenschaftlern prophezeite untere Grenze der Bandbreite von
2 °C impliziert einen vorindustriellen UFR, der zehnmal so hoch ist wie der UFR bei der Emissionstemperatur. Bei 1,25 °C ECS ist sie nur 2,4-mal so hoch.
Bei größeren Vorhersagen wächst der Überschuss rasch an (Abb. 13).

Abbildung 13: Der Anstieg des Basis-UFR-Verhältnisses X (das vorindustrielle UFR geteilt durch die Emissions-Temperatur UFR), der durch die vorhergesagte Enderwärmung ΔE2 impliziert wird, verdoppelte das CO2, wobei die Emissionstemperatur (a) 267,6 K und (b) 255,3 K beträgt.

Test 5 leitet die verdoppelten CO2– und 1850-2020 UFR-Werte aus einer gegebenen ECS-Vorhersage ab und nimmt deren Verhältnis X2.

Auch hier ist selbst bei 2 °C vorhergesagter ECS die Verdoppelung von CO2UFR das 5-fache von 1850-2020 UFR.

Bei 3,7 °C vorhergesagter ECS im mittleren Bereich ist der verdoppelte CO2UFR 14-mal so hoch wie der 1850-2020 UFR.

Bei 5,7 °C vorhergesagter ECS des oberen Bereichs ist der verdoppelte CO2UFR-Wert 24-mal so hoch wie der von 1850-2020 UFR.

Werte von X2 weit über 1 sind unmöglich.

Der gesamte Bereich der ECS-Vorhersagen der Klimaforscher fällt in Test 5 durch.

Abbildung 14: Der Anstieg des zeitweiligen UFR-Verhältnisses X2 (das von den UFR-Klimawissenschaftlern verdoppelte CO2-Verhältnis geteilt durch das UFR-Verhältnis 1850-2020), das sich aus der vorhergesagten Enderwärmung ΔE2 durch den gesamten Bereich der ECS ergibt, verdoppelte das CO2, wobei die Emissionstemperatur (a) 267,6 K und (b) 255,3 K beträgt, fallen die Vorhersagen fallen in Test 5 durch.

Dementsprechend versagt das gesamte Spektrum der aktuellen Vorhersagen zur globalen Erwärmung in allen fünf Tests; und wie die Abbildungen 10 bis 14 zeigen, ist das Versagen umso größer, je höher die Vorhersage ist. Im Gegensatz dazu entspricht die vom Team berechnete Enderwärmung von 1,25 °C durch verdoppeltes CO2, die als Grundlage für Test 1 dient, den Tests 2-5.

Wie die Klimamodelle die Zunahme des Wasserdampfes in der oberen Atmosphäre überbewerteten

Nachdem die Argonauten den physikalischen Fehler der Klimawissenschaftler korrigiert und mit Hilfe der fünf Tests theoretisch festgestellt hatten, dass die Klimamodelle eine um das Dreifache zu hohe globale Erwärmung vorhersagen, suchten sie nach einer physikalischen Diskrepanz zwischen der Art und Weise, wie die Modelle das Verhalten eines relevanten Aspektes des Klimas simulieren, und dessen gemessenem, realen Verhalten.

Da Klimamodelle die vorindustrielle Rückkopplungsreaktion um 3200% überbewerten, begannen die Argonauten zu untersuchen, wie die Modelle die Wasserdampfrückkopplung darstellen, die von den Klimawissenschaftlern als der mit Abstand wichtigste Rückkopplungsprozess im Klima angesehen wird, löst dieser doch alle oder fast alle Netto-Rückkopplungsreaktionen aus.

Tatsächlich wurde eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen den Vorhersagen der Modelle und der beobachteten Realität festgestellt. Klimamodelle sagen voraus, dass sich die tropische Mitteltroposphäre in 10.000 m Höhe mehr als doppelt so schnell erwärmen dürfte wie die Oberfläche. In Wirklichkeit gibt es jedoch keinen solchen Hotspot. Die tropische obere Atmosphäre erwärmt sich nur ein wenig schneller als die Oberfläche. Alle Modelle waren falsch. Wo immer die Daten aus der realen Welt zeigen, dass die Modelle falsch sind, sind die Daten zu bevorzugen. Irgendwo lauert ein großer Fehler.

Abb. 15a (IPCC (2007, Abb. 9.1c) sagt diesen tropischen Hotspot in der Mitte der Troposphäre voraus, aber es gibt keinen Hotspot im realen vertikalen Temperaturprofil von bis zu 26.000 Metern Höhe, gemessen von Millionen von Ballonsensoren (Abb. 15b: Lanzante et al. 2006)

Abbildung 15: (a) prophezeites und (b) gemessenes vertikales Temperaturprofil der Atmosphäre

Der Hotspot wird von vielen einschlägigen Klimamodellen simuliert (Abbildung 16). Fehlt dieser, kann die Wasserdampf-Rückkopplung nicht so substantiell sein wie von den Modellen simuliert. Warum aber fehlt dieser prophezeite Hotspot?

Abbildung 16 Der Hotspot in vier Modellen (Lee at al. 2007: jedes Farbband repräsentiert 1°C)

IPCC 2007 (Abb. 9.1: hier Abb. 17) nahm an, dass der Hotspot der Fingerabdruck der vom Menschen verursachten Erwärmung sei.

Natürliche Einflüsse durch die Sonne, Vulkane, künstliches Ozon (O3) und Aerosole schienen den Hotspot nicht zu verursachen, wohl aber die vom Menschen verursachte Treibhausgas-Erwärmung.

Doch das IPCC hatte sich geirrt. Klimawissenschaftler sagen nun, dass der Hotspot ein Zeichen der globalen Erwärmung wäre, wie auch immer verursacht.

Abbildung 17: Der imaginäre Hotspot als Fingerabdruck der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung.

Aber der Hotspot ist und bleibt abwesend. IPCC 2007 (Abbildung 10.7, hier Abbildung 18) prophezeite, dass sich der Hotspot mit der Zeit und der globalen Erwärmung ausbilden werde. Aber das IPCC hatte sich erneut geirrt.

Abbildung 18: Der Hotspotsoll sich angeblich im Zuge der Erwärmung bilden.

Obwohl das IPCC eine rasche Erwärmung der tropischen Oberluft vorhersagte, wurde sie in den Modellen von 1981-2016 im Vergleich zu den Daten aus der realen Welt um das Dreifache überbewertet (Christy 2019: hier Abb. 19).

Die Modelle wurden so programmiert, dass sie davon ausgehen, dass Wasserdampf, wie CO2, Methan, Distickstoffoxid und Ozon, in der gesamten Atmosphäre gut vermischt wäre. Das ist natürlich Unsinn.

Abbildung 19: Die Modelle überbewerten die Erwärmung der tropischen mittleren Troposphäre um das Dreifache zu hoch.

Die Modelle sagen voraus, dass der Wasserdampf in allen Höhenlagen zunehmen wird. Das ist falsch. In der mittleren Troposphäre sinkt die spezifische Feuchtigkeit seit 70 Jahren (NASA ESRL 1948-2020: hier Abb. 20).

Kein Hot Spot bedeutet eine geringe Wasserdampfrückkopplung und sehr geringe Erwärmung, was die Analyse des Teams bestätigt und belegt, dass sie mit den Beobachtungen in der realen Welt übereinstimmt.

Abbildung 20: In der mittleren Troposphäre nimmt die spezifische Feuchtigkeit ab (Kalnay et al. 1996).

Schlussfolgerung: Der moralische Imperativ lautet: Zugang zu bezahlbarem Strom für alle!

Nachdem der schwerwiegende physikalische Fehler der Klimaforscher korrigiert worden war, beträgt die globale Erwärmung ein Drittel dessen, was prophezeit worden ist, kohärent mit der realen Erwärmung, die ein Drittel der von ihnen vorhergesagten beträgt, und kohärent mit dem Rückgang des Wasserdampfes in der mittleren tropischen Troposphäre und mit dem Fehlen des vorhergesagten Hot Spots.

Aufgrund des Fehlers vergeben viele Banken keine Kredite mehr an Entwicklungsländer für Kohlekraftwerke: ab 2010 die Weltbank; ab 2015 Credit Agricole, Citibank, ANZ und Goldman Sachs; ab 2016 JP Morgan, Deutsche Bank, PNC, Credit Suisse, ABN Amro, Standard Chartered, US Bancorp, Commerzbank und Barclays; ab 2017 DZ Bank und NAB; ab 2018 DBS; ab 2019 sogar die Afrikanische Entwicklungsbank.

Doch laut Weltgesundheitsorganisation sterben 4 Millionen Menschen pro Jahr in Haushalten ohne Strom durch das Einatmen von Kochfeuerrauch und 500.000 Frauen pro Jahr bei der Geburt – nur zwei der zahlreichen Ursachen für vorzeitigen Tod durch fehlenden Zugang zu Elektrizität. Die Internationale Energieagentur definiert „Zugang“ als nicht mehr als die Kapazität, eine 60-Watt-Glühbirne vier Stunden täglich zu benutzen. Eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu elektrischer Energie – eine Entwicklungspriorität, die heutzutage sicher und erschwinglich durch Kohleverstromung erfüllt werden kann.

Die ungerechtfertigte Furcht vor einer großen, raschen und gefährlichen globalen Erwärmung hat Mittel für Umweltverbesserungen verschlungen, die für erschwingliche und praktikable Lösungen für die vielen realen Umweltprobleme hätten ausgegeben werden müssen, die sich aus Armut und Elend in den Entwicklungsländern ergeben – Lösungen wie die universelle, erschwingliche, kontinuierliche, zuverlässige, kohle- und gasbefeuerte Elektrifizierung, die jetzt wieder möglich ist.

Nach der Korrektur des Fehlers wird die Indoktrination von Kindern über die globale Erwärmung von Cannow eingestellt. Viele haben ihre Kindheit durch grundlose Angst ruiniert, manche haben sich sogar aus Verzweiflung umgebracht.

Es gibt viele wirkliche Umweltprobleme, aber die langsame, leichte und insgesamt vorteilhafte Erwärmung, die nach der Korrektur des langjährigen und kostspieligen Fehlers der Klimawissenschaftler zu erwarten ist, gehört nicht dazu.Die Palette von Klimaregeln, Beschränkungen, Steuern, Auflagen, Konferenzen, Reden und Verträgen ist unnötig. Die vom Menschen verursachte globale Erwärmung verursachte, verursacht keinen „Klima-Notstand und wird dies auch niemals verursachen“. Es ist alles vorbei.

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Autoren (die Argonauten):

Christopher Monckton of Brenchley (monckton@mail.com) is a former adviser to Margaret Thatcher on science and policy at 10 Downing Street. He discovered climate scientists’ error and gathered the Argonauts to investigate it.

Dr Dietrich Jeschke is Professor of Control Theory at the Flensburg University of Applied Sciences.

Dr Willie Soon is an award-winning astrophysicist at the Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics.

Dr David Legates is Professor of Climatology at the University of Delaware and a former State Climatologist. He is currently Executive Director of the U.S. Global Change Research Program.

Dipl.-Ing. Michael Limburg is a control engineer and climate specialist at the Europäisches Institut für Klima und Energie.

Alex Henney (alexhenney@aol.com) advises governments worldwide on the global electricity market and grid development.

He conceived the idea for this plain man’s guide and wrote the first draft.

John Whitfield is a control engineer. He designed and built the test apparatus on which this research was verified. His work was later confirmed by a similar test apparatus at a government physical laboratory.

James Morrison is an environmental consultant who once sold wind turbines to Napa Valley wineries.

Dr Tom Sheahen is a physicist and alumnus of the Massachusetts Institute of Technology.

William Rostron is an award-winning control engineer who designed and programmed the world-leading integrated control system at the Oconee Nuclear Facility, Seneca, South Carolina.

Acknowledgements

The Argonauts thank Mr William Bailey, Professor Matt Briggs, Mr Edward Bullerdieck, the late Professor Freeman Dyson,

Professor Chris Essex, Professor Pat Frank, Professor Dr Hermann Harde, Mr Michael Haseler, President Václav Klaus,

Professor Dr Mojib Latif, Mr Nic Lewis, Professor Adrian Mathias, The Viscountess Monckton of Brenchley, Dr Benoît Rittaud, Academician Dr Vladimir Semenov, Professor Nir Shaviv, Dr Roger Taguchi, Mr George White and Academician Dr

Nina Zaytseva for discussions, Professor Ray Bates, The Baron Clanmorris of Newbrook, Dr Michael Connolly, Dr Ronan

Connolly, Professor Will Happer, Dr David Heald, Professor Murry Salby and the

Global Warming Policy Foundation for pre-submission reviews; Professor Maria da Assunção Ferreira Pedrosa de Araújo, The Rev. David Foster, Mr G. Edward Griffin, Ms Pamela Matlack-Klein, the late Professor Nils-Axel Mörner, Mr Hal Shurtleff, the Cambridge Union Society, the Charles University at Prague, the Government of Colombia, the Committee for a Constructive Tomorrow, the Government of the Czech Republic, the Deutscher Bundestag, the Europäisches Institut für Klima und Energie, the European Parliament, Hancock Prospecting, the Heartland Institute, the Hong Kong and Shanghai Banking Corporation, the International Committee on Geoethics, the Moscow City Government, the Oxford Union Society, the St Andrews University Union, the Conference of the Parties to the United Nations Framework Convention on Climate Chance and the U.S. House of Representatives for facilitating discussion of these and related ideas at international conferences; and Professor Antonino Zichichi for having provided, at the Centre for Scientific Culture in Erice, Sicily, the high-level scientific forum from which these ideas sprang. Those acknowledged may or may not endorse the Argonauts’ conclusions.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung: Wer die Übersetzung überprüfen will, der klicke auf das beigefügte PDF im Original. Die über die Formatierungen in dieser Übersetzung hinaus gehenden Formatierungen konnten nicht mit übernommen werden.

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