Grüne Politik verschärft Rassendis­kriminierung

Der Sierra Club, „350.org“, der Environmental Defense Fund EDF und Andere veröffentlichten Erklärungen, in denen Rassendiskriminierung verurteilt wird. Die League of Conservation Voters und der EDF zum Beispiel waren in ihrer Art maßvoll und angemessen. Die Erklärung des Präsidenten des Sierra Clubs Michael Brune dagegen enthielt eine Tirade gegen gewisse Unternehmen: „Diejenigen Unternehmen, die von fossilen Treibstoffen profitiert und die Klimakrise befeuert haben, sind die gleichen, die Vorteile aus Umweltverschmutzung, Kolonialismus und Rassismus gezogen haben“.

Mr. Brune erwähnte keine Unternehmen namentlich, ebenso wenig wie er deren historische Sünden benannte. Könnte es sein, dass einige von genau diesen Unternehmen Geldgeber für den Sierra Club sind und sein üppiges Honorar zahlen? Falls das so ist, würde seine Nicht-Nennung von Namen Sinn machen. Ich habe aber den Verdacht, dass Brunes Attacken ein Versuch sein könnten, seine wenig schmeichelhafte Bloßstellung im jüngsten Michael-Moore-Film Planet of the Humans zu überspielen, wirft dieser Film doch Brune und dem Sierra Club vor, an profitierende Unternehmen immer wiederkehrend Falschmeldungen zu propagieren, wonach Energie durch Wind, Solar und Biomasse fossile Treibstoffe ersetzt. Vielmehr bestätigt der Film, dass jene „erneuerbaren“ Energiequellen stark abhängig sind von ebendiesen fossilen Treibstoffen.

Grüne Politik wie etwa die Förderung von Bevölkerungskontrollen waren für nicht-weiße Menschen in weniger entwickelten Nationen sehr schädlich. „Umweltaktivisten“ wie Paul Ehrlich warben lauthals für die Sterilisation von Völkern in der Dritten Welt, während Garret Hardin, Professor für „Human-Ökologie“ an der UC Santa Barbara den Hunger jener bedürftigen Bevölkerungen unterstützte.

Bevölkerungskontrolle ist nach wie vor ein Bestandteil der moderne grünen Agenda, jedoch mit wesentlich mehr Feinheiten. Unter prominenten Befürwortern findet sich auch der Britische Hybrid-Prinz Harry, welcher hinter der Begrenzung der Größe seiner Familie mit höchstens zwei Kindern steht, und der hinaus posaunt, dass jedermann sonst auch dieser Prämisse folgen sollte (Nebenbei: Ist er eigentlich immer noch Prinz?)

Andere Maßnahmen grüner Politik sind höchst schädlich für Amerikaner in Haushalten mit geringem Einkommen, wie das U.S. Census Bureau mitteilt, ebenso wie für Menschen in Entwicklungsländern. Das fängt an beim Green New Deal und dessen beabsichtigter Beseitigung der vielen und billigeren fossilen Treibstoffe. Von der Regierung erlassene Vorschriften bzgl. erneuerbarer Energie, welche fossile Treibstoffe wie Erdgas vertreiben und die Kernenergie verbieten soll, dienen nur dazu, die Energiekosten immer weiter steigen zu lassen.

Rein mathematisch bringen Menschen mit wenig Geld proportional einen viel höheren Prozentsatz ihres Einkommens für Notwendigkeiten wie Nahrung, Energie und Mobilität auf – deren Preise allesamt durch die Umsetzung grüner Politik steigen. Das ist nicht theoretisch, sondern es ist der Wirtschaftskurs 101, der sich in Amerika und weltweit durchgesetzt hat, wie CFACT berichtete. Unruhen in Chile, Frankreich und anderen Ländern wegen höherer Energie- und Transportkosten sind die Spitze des grünen Eisbergs.

Schwarze Amerikaner und andere Minderheiten profitieren in größerem Umfang von einer blühenden Industrie fossiler Treibstoffe, sowohl als Verbraucher als auch als Arbeiter. Daten des US-Arbeitsministeriums zufolge arbeiten größere Anteile schwarzer und hispanischer Amerikaner in Industrien wie Bergbau, Extraktion, Konstruktion und Transportwesen, die schwer von fossilen Treibstoffen abhängen – genau die Sektoren also, die Verwundbar gegenüber Verlusten von Arbeitsplätzen sind aufgrund der grünen Politik zur „Bekämpfung des Klimawandels“.

Viele städtische bedürftige Gemeinden, die unter Obdachlosigkeit, Müll, Drogenabhängigkeit und anderen Krisen leiden, wurden von vielen der gleichen Mandatsträger vernachlässigt, die eine nichtssagende Klimapolitik fordern, die nichts zur Lösung dieser unmittelbaren, greifbaren Probleme beiträgt. Die Opfer dieser politischen Vernachlässigung sind in der Regel Schwarze, hispanische Amerikaner und Einwandererfamilien.

Es sollte auch mehr getan werden, um junge Menschen mit einer qualitativ hochwertigen K-12-Ausbildung zu befähigen, aus solchen Vierteln besser in die Mittelschicht oder noch höher aufzusteigen. Genauso wie Polizeigewerkschaften zu Recht wegen der Misshandlung von Schwarzen durch einige ihrer Mitglieder unter die Lupe genommen werden, sollten auch Lehrergewerkschaften und andere wegen chronischer akademischer Benachteiligung in so vielen öffentlichen Schulen in Gemeinden mit hohem Bedarf unter die Lupe genommen werden.

Eine Politik der Bildungs-Auswahl beispielsweise wird von Lehrergewerkschaften wütend und egoistisch bekämpft, bietet jedoch Kindern aus Minderheiten eine gleichberechtigtere Chance, Aufstiegsmöglichkeiten zu haben, wie sie Kindern aus Haushalten mit höherem Einkommen zugute kommen.

Es ist gut zu sehen, dass einige grüne Organisationen, zumindest oberflächlich betrachtet, sich gegen Rassismus gegenüber schwarzen Amerikanern einsetzen und sich dagegen wehren. Alle Amerikaner sollten in dieser Sache geeint sein. Zur Verhinderung weiterer Ungerechtigkeit sollte jedoch eine umfassende Neuordnung der destruktiven Klimapolitik gehören, die vor allem einkommensschwachen, schwarzen Menschen und Minderheiten schadet.

Autor: Peter Murphy, a CFACT analyst, has researched and advocated for a variety of policy issues, including education reform and fiscal policy, both in the non-profit sector and in government in the administration of former New York Gov. George Pataki. He previously wrote and edited The Chalkboard weblog for the NY Charter Schools Association, and has been published in numerous media outlets, including The Hill, New York Post, Washington Times and the Wall Street Journal.

Link: https://www.cfact.org/2020/06/15/green-policies-compound-racial-injustice/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Abkühlung in vielen Regionen* untergräbt ,globale‘ Erwärmung

Vor einem Jahr hatte NoTricksZone (NTZ) gemeldet, dass sich Grönland während der letzten Jahre abgekühlt hat – 26 der 47 größten Gletscher dort zeigen sich jetzt stabil oder haben an Eismasse zugelegt (hier).

Vor 6 Monaten verwies NTZ auf viele wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass es sich in der Region zwischen 50°S und 70°S seit den 1980er Jahren abgekühlt hat, während sich das Wasser des Nordatlantiks seit dem Jahr 2004 um 1°C abgekühlt hat (hier).

Vor drei Monaten berichteten wir, dass es in weiten Teilen des Nordatlantiks innerhalb von nur 8 Jahren (2008 bis 2016) zu einer massiven Abkühlung um 2°C gekommen war (hier).

Vor einigen Tagen stellten wir eine neue Studie vor, die zu dem Ergebnis gekommen war, dass sich das Larsen-Schelfeis (Antarktische Halbinsel, hier mit AP abgekürzt) seit dem Jahr 1991 um über 2°C abgekühlt hat (hier).

Jetzt wollen wir 3 weitere Studien vorstellen. In einer geht es um die „Abschätzung deutlicher Abkühlungstrends in Eurasien, Nordamerika, Afrika, Australien, Südamerika und Grönland“ von 2002 bis 2013 (Xu et al., 2020). In den beiden anderen Studien geht es um eine rapide Abkühlung seit Mitte der 2000er Jahre, sowohl in der West- als auch in der Ostantarktis (Hrbáček and Uxa, 2020 und Fatras et al., 2020).

An dieser Stelle muss die Frage aufgeworfen werden: wie global ist denn nun die jüngste „globale Erwärmung“?

Xu et al., 2020

Zugleich mit der Verlangsamung der globalen Erwärmung von 2002 bis 2013 zeigen die Wintertemperaturen auf dem Festland in Eurasien, Nordamerika, Afrika, Australien, Südamerika und Grönland deutliche Abkühlungstrends.Die Verlangsamung verläuft zur gleichen Zeit wie eine negative Phase der Pazifisch-Dekadischen Oszillation PDO. Dies zeigt, dass die PDO eine bedeutende Rolle spielt bei der Modulation des Signals der globalen Erwärmung. Nicht in allen Ensemble-Mitgliedern zeigen sich die Abkühlungstrends über dem Festland, was auf zusätzliche Beiträge im Zuge der internen atmosphärischen Variabilität hindeutet“.

Image Source: Xu et al., 2020


Hrbáček and Uxa, 2020

„Eine signifikante Abkühlung setzte um das Jahr 2000 im größten Teil der Westlichen AP ein. Die durch die natürliche Variabilität der Tiefdrucktätigkeit und zunehmendem Meereis an den Küsten ausgelöste Abkühlung erbrachte Abkühlungstrends von 0,16°C bis 0,05°C im Zeitraum 2006 bis 2015. Im Gegensatz dazu stieg der MAAT auf JRI mit einer nicht-signifikanten Rate von 0,10°C pro Jahr, was den Beobachtungen an anderen Standorten der nordöstlichen AP entspricht, wo positive, aber nicht signifikante Trends zwischen 0,02 und 0,08°C pro Jahr gemeldet wurden. Im Gegensatz zu MAAT gab es für MSAT 5 einen nicht signifikanten negativen Trend von -0,05°C pro Jahr. Interessanterweise waren die Trends von MSAT und MSGT 5 nur im Herbst (MAM) mit 0,30 bzw. 0,13°C pro Jahr positiv, während sie in den anderen drei Jahreszeiten negativ waren. Dennoch wies die nordöstliche AP-Region im Zeitraum 2006 bis 2015 eine um mehr als 1°C niedrigere MAAT im Vergleich zu 1996 bis 2005 auf, und die Lufttemperatur im Herbst (MAM) lag sogar um etwa 1,5°C niedriger.


Fatras et al., 2020

Die mittleren jährlichen Schwankungen der Meeresoberflächentemperatur (SST) aus der ERA-Zwischendatenbank des ECMWF sind in Abb. 4b dargestellt. Sie zeigen keinen besonderen Trend für den Zeitraum 1979 bis 2018, lagen doch die Schwankungen zwischen -1°C und +0,15°C. Dennoch liegt die mittlere Temperatur zwischen 1979 und 2000 bei -0,45°C und sinkt im Zeitraum 2000 bis 2015 auf -0,64°C.

Image Source: Fatras et al., 2020


Link: https://notrickszone.com/2020/06/11/cooling-in-eurasia-north-america-africa-australia-south-america-greenland-antarctica-undercut-global-warming/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Bürgerdiszi­plinierung: Mundschutz – Sterberaten – Abstand halten

In diesem Zusammenhang ein Beispiel, wie der WDR die „Corona-Übersterblichkeit“ darstellt und die Einordnung der gleichen Zahlen durch das Bundesamt für Statistik aussieht. Der WDR möchte wohl für die ´Gefahr sensibilisieren`, die von Corona, Covid-19 ausgeht. Die Grafik des Bundesamtes für Statistik belegt, dass

bei Betrachtung des Zeitraumes seit Beginn des Jahres von einer Übersterblichkeit keine Rede sein kann. Denn vor Corona lag die Zahl der Verstorbenen monatelang unter dem langjährigen Durchschnitt. Zur Ergänzung hier die Übersicht, welche worldometers.com regelmäßig aktualisiert.

Bemerkenswert ist, dass hier eine Einteilung in schwere und milde Fälle vorgenommen wird. Lediglich 2% der aktiven Fälle weltweit sind als schwer eingestuft. Selbstverständlich sterben auch weiterhin Menschen an und/oder mit einer Sars-Cov-2 Infektion. Weltweit liegt die Zahl der Verstorbenen Stand 16.6.2020, 6:53 Uhr bei 439.225. Das ist viel, das ist nennenswert, das ist im Verhältnis zu den Menschen, die jeden Tag weltweit allgemein versterben, eine relativ geringe Zahl, ähnlich wie bei unseren Beispiel Corona-Tote WDR/Statistisches Bundesamt.
Zurück zur Frage, ob Masken sinnvoll sind oder nicht. Ohne Frage ist die Maskenpflicht in bestimmten Situationen, an bestimmten Orten offensichtlicher Ausdruck dafür, dass die Pandemie auch „in Deutschland noch nicht vorbei“ sei. Im Gegenteil, man sei „mittendrin“. So die offizielle Version. Natürlich müssen die, die den Lockdown veranlasst haben, weiter die einschränkende Linie fahren. Sonst könnten Bürger in großer Anzahl auf die Idee kommen, dass die der Verlust von Freiheitsrechten, der wirtschaftliche Absturz praktisch umsonst war. Theoretisch also müssen über 100.000 Menschen vor dem sicheren Corona-Tod bewahrt worden sein. Lockdown sei Dank.

Ehe die Zahlen der Neuinfektionen, der aktiven Fälle usw. in den Medien erscheinen, ist ein realer Vorlauf von etwa 3 Wochen gegeben, welcher in dieser Grafik simuliert wird. Die Tatsache, dass die Infektionen (1), der Zuwachs von Genesungen (2), ein mehr von Genesungen als Neuinfektionen, und damit der Rückgang der aktiven Fälle (3) bereits vor dem Lockdown (4) eingesetzt haben, ist das große Geheimnis unserer „Wir sind mittendrin in der Pandemie“. Das Schlimmste war in Deutschland schon vorbei, bevor der Lockdown gestartet wurde. Meiner Meinung nach war die ´Pandemie`, wenn man bei 0,22% positiv Getesteten der gut 83 Millionen Menschen überhaupt von Pandemie sprechen kann, in Deutschland eine milde Erkrankung mit prozentual wenigen schweren Fällen, mit einer Anzahl von Verstorbenen, die bezogen auf die Sterberate in Deutschland gesamt kaum in´ s Gewicht fällt.

Die Maskenpflicht dient ebenso wie die Pflicht, Abstand zum Mitmenschen zu halten, der Disziplinierung des Bürgers. Um die faktische Nutzlosigkeit zu belegen, habe ich eine Tabelle erstellt, die dies belegt. Es gibt im Prinzip nur eine Situation, wo eine Maske vielleicht ein wenig nutzt, wo sie den Maskenträger ein wenig schützt*: Wenn der Maskenträger direkt von einem Covid-19 Erkrankten angeniest oder angehustet wird. Dann erreichen nur weniger virenhaltige Tröpfchen den Mund-, Nasenraum, als wenn der Angenieste keine Maske tragen würde. Dieser Fall dürfte im Alltag – rein praktisch gesehen – kaum vorkommen.
Zum Schluss möchte ich noch mal dringend darauf hinweisen, dass meine Meinung heute, die Meinung der Wissenschaft noch im Februar war: Laut Experten vom Robert-Koch-Institut (RKI) sind Desinfektionsmittel und Schutzmasken gegen das neuartige Coronavirus im Alltag unnötig. Im öffentlichen Umgang reichten Wasser und Seife aus, sagte der Vizepräsident des RKI, Lars Schaade, am Freitag in Berlin. Großflächige Desinfektionen seien nur beim Umgang mit Patienten und in den Krankenhäusern angebracht, ansonsten sei die Wahrscheinlichkeit, „dass man irgendwo auf das Virus trifft und das mit der Hand aufnimmt, nicht sehr groß“. […]
Niesen in Armbeuge und Einwegtaschentücher empfohlen
Das Virus wird durch Tröpfchen übertragen. Viel effektiver sind Schaade zufolge daher regelmäßiges Händewaschen und eine korrekte Nies- und Hustenetikette, also etwa Husten und Niesen in Ellbogen und Einwegtaschentücher.
Auch Mundschutz im Alltag laut Wissenschaft unnötig
Auch für die Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes gebe es keinen wissenschaftlichen Hinweis, dass dies im Alltag Sinn hätte, betonte der RKI-Experte. Menschen könnten aber üben, sich nicht so häufig ins Gesicht zu fassen. Immerhin greife sich jeder Mensch im Schnitt etwa 200 Mal am Tag ins Gesicht. Bei Kontakt mit Kranken oder für medizinisches Personal biete ein Nasen-Mund-Schutz freilich einen Schutz.
Fachleute betonen immer wieder, dass Panik im Zusammenhang mit dem Coronavirus derzeit völlig übertrieben sei.
Corona-Infektionen meist wie milde Erkältung
Die meisten Coronainfektionen verlaufen dem RKI zufolge mild. Sie laufen „wie eine milde Erkältung ab“ und seien meist nach zehn bis 14 Tagen überstanden, sagte Schaade. Bei einem Teil der Erkrankten verschlechtere sich der Zustand nach neun Tagen. Bei diesen schwereren Fällen könne es drei oder vier, im Extremfall auch bis sechs Wochen dauern. Quelle: Hier klicken
Weshalb sich diese m. E. richtige  Meinung innert 3 Monaten komplett geändert hat, wurde oben dargelegt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die in Form von belastbaren Studien vorliegen, gibt es nicht. Woher auch? Den Nutzen von handelsüblichen Alltagsmasken und selbst gebastelten Stofflappen mit Gummiband hätten unsere hochbezahlten Virologen, Immunologen, Epidemiologen usw., usw. schon längst erforschen und wissenschaftlich dokumentieren können. Haben sie aber nicht. Weil es Unfug gewesen wäre. Die Sachlage „Mundschutz unnötig“ war und ist klar. Ohne Wenn und Aber.
*Deshalb sind Masken in Krankenhäusern, Pflegeheimen usw. für das Personal durchaus sinnvoll. Zum Eigenschutz.
Ergänzungen:

  • Das Video, welches den Schutz diverser Strategien beim Niesen/Husten sichtbar macht: Hier klicken. Bemerkenswert ist, dass das kompakte, geschlossene Niesen in ein Papiertaschentuch, offensichtlich die effektivste Methode ist, kontaminiertes Material zurück zu halten.
  • Ein wissenschaftlicher Aufsatz: Masks Don’t Work // A review of science relevant to COVID-19 social policy // Denis G. Rancourt, PhD Researcher, Ontario Civil Liberties Association (ocla.ca) Working report, published at Research Gate (https://www.researchgate.net/profile/D_Rancourt) April 2020n



„Kollapsologie“: Das Auftauchen eines neuen Untergangs-Kultes & die Rückkehr des Dunklen Zeitalters

Die Corona-Epidemie in Frankreich hat zu einer explosionsartigen Zunahme des Interesses an la collapsologie geführt – einem alten Ausdruck Galliens für das Ende der Welt. In der Folge suchen immer mehr Leute nach Ratschlägen, wie man sich auf den bevorstehenden Untergang der Zivilisation, so wie wir sie kennen, vorbereiten kann.

Die Bewegung, der sogar der französische Premierminister Edouard Philippe huldigt, hat eingestanden, dass „das mehr an den Leuten nagt als man denkt“. Sie beruht auf der Hypothese, dass Klimawandel, abnehmende Ressourcen und das Aussterben von Spezies die Welt mit alarmierendem Tempo ihrer Zerstörung entgegen treiben.

Den größten Teil der Anhänger dieser Bewegung stellen linksgerichtete Stadtbewohner mit mindestens einem Universitätsabschluss. Inspiriert durch den amerikanischen Autor und Akademiker Jared Diamond und seinem Bestseller aus dem Jahr 2005 mit dem Titel „Collapse: How Societies Choose to Fail or Succeed“ hat „Collapsologie“ die Denkwelt der Franzosen noch vor der Pandemie eingenommen. Etwa 65% geben ihrem Glauben Ausdruck, dass die Zivilisation während der kommenden Jahre untergehen könnte. Das geht aus einer jüngst durchgeführten Umfrage hervor. In UK waren es 56% der Befragten.

Aber seit Frankreich zu einem landesweiten Gefängnis geworden ist, haben Forderungen, Facebook-Gruppen und Trainings-Camps beizutreten, rasant zugenommen im Zuge der Behauptungen der Collapsologen, dass die Pandemie ein klares Anzeichen dafür ist, dass die „thermo-industrielle“ Ära in ihren Todeszuckungen liegt.

Einer der Hohepriester, nämlich Yves Cochet, hat den Beginn des Kollaps‘ für das Jahr 2030 prophezeit. Cochet ist ein ehemaliger Umweltminister, der das Stadtleben aufgegeben und sich stattdessen in eine ländliche Autarkie in der Bretagne zurückgezogen hatte mit Pferd und Wagen für Transporte. „Nun, es geht schneller vonstatten als gedacht“, sagte er der Zeitung Le Monde, und fügte hinzu, dass er als erste Stufe eine Petroleum-Krise oder ein Klima-Ereignis annimmt.

„Viele Menschen verleugneten sich“, sagte Loïc Steffan, ein Wirtschaftswissenschaftler und Autor von Don’t Be Scared of Collapse, dessen Facebook-Seite „The happy collapso“ während des Lockdowns 5.000 neue Mitglieder gewann, um sich insgesamt 30.000 zu nähern. Leugnen ist eine klassische erste Phase in einem Prozess, den Kollapsologen „Metanoia“ nennen, oder „endlich an das glauben, was man schon wusste“, sagte er gegenüber France Info. „Bei Covid rückt die Erkenntnis, dass unsere Gesellschaften auf brutale Weise zerbrechlich sind, in den Vordergrund. Ein winziges Virus ist in der Lage, die Welt in die Knie zu zwingen, die Hypervernetzung der Welt stellt ein Problem dar … die psychischen Schutzstrategien beginnen zu bröckeln“, behauptete er.

Covid-19 läutet nicht den totalen Zusammenbruch des Staates und der Rechtsstaatlichkeit ein, sondern ist eher eine „Generalprobe, eine Art Stresstest, bei dem wir sehen konnten, was funktioniert hat und was nicht“, sagte er. Im Gegensatz zu Überlebenskämpfern, die in die Berge rennen wollen, glauben Kollapsologen daran, sich gegenseitig zu helfen, um die Widerstandsfähigkeit der Gruppe zu verbessern. „Es ist der gleiche Ausgangspunkt, aber nicht die gleiche Antwort. Der Kollapsologe will die Gesellschaft retten. Der Überlebenskünstler ist ein Individualist“, sagte Mr. Steffan, ein bekennender Optimist.

Eine wachsende Zahl französischer Stadtbewohner trachtet nun danach, sich auf dem Land niederzulassen. Frédérique Porquet wird nächsten Monat das Val d’Oise bei Paris verlassen, um mit ihrem Mann und ihren Töchtern aufs Land zu fahren. Sie will „bereit sein“ und „nicht von Supermärkten abhängig sein, wenn man bedenkt, was zu Beginn der Epidemie einen Monat lang geschah, denn wir haben es mit eigenen Augen gesehen: es war jeder für sich“.

Auch die Nachfrage zu lernen, wie man Kollapsologe wird, steigt, so Rémi Richart, ein IT-Experte, der seit 10 Jahren mit seiner Frau und seinen drei Kindern im ländlichen Cantal ein autarkes, kohlenstoffarmes Leben führt. Sie verfügen über eine pedalbetriebene Waschmaschine und einen Solarofen. Ihr Kurs, der „Resilienz“ lehrt, ohne von einer Gesellschaft „am Rande“ abhängig zu sein, ist diesen Sommer bereits voll, und das Telefon hört nicht auf zu klingeln. „Viele Leute haben es eilig“, sagte er dem Figaro.

Der ganze Beitrag steht hier (Zahlschranke)
Link: https://www.thegwpf.com/collapsology-the-rise-of-a-new-doomsday-cult-return-of-the-dark-ages/
Übersetzt von Chris Frey EIKE

Kommentar des Übersetzers hierzu: Bei der Übersetzung dieses Betrages, den ernst zu nehmen mir schwerfällt, habe ich mich ganz stark an die Philosophie der „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ erinnert gefühlt. Wenn man diesen Beitrag weiter spinnt, dann geht die Gesellschaft ausschließlich nur deswegen zugrunde, weil sie ihren eigenen Untergang zu erleben glaubt.

Und dagegen hüpft kein Mensch auf den Straßen herum! – C. F.




Klimawissen­schaftler übertreiben das Klimanot­stands-Narrativ immer stärker

Wolkendaten: Worst-caseSzenarien könnten zu schwach sein.

Modellierungen legen nahe, dass das Klima deutlich sensitiver auf Kohlenstoff-Emissionen reagiert als bisher gedacht.

Jonathan Watts @jonathanwatts
Sat 13 Jun 2020 16.00 AEST

Modellergebnisse von über 20 Institutionen werden für den Sechsten Zustandsbericht des IPCC berücksichtigt, dessen Veröffentlichung für das nächste Jahr geplant ist.

Verglichen mit der letzten Bewertung im Jahr 2014 zeigen 25% von ihnen eine starke Verschiebung der Klimasensitivität von 3°C zu 5°C nach oben – dem Ausmaß der Erwärmung, das von einer Verdoppelung des atmosphärischen Kohlendioxids gegenüber dem vorindustriellen Niveau von 280 Teilen pro Million ausgeht. Dies hat viele altgediente Beobachter schockiert, da die Annahmen zur Klimasensitivität seit den 1980er Jahren relativ unverändert geblieben sind.

„Das ist eine sehr tiefe Besorgnis“, sagte Johan Rockström, der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. „Klimasensitivität ist der heilige Gral der Klimawissenschaft. Sie ist der wichtigste Indikator für das Klimarisiko. Seit 40 Jahren liegt sie bei 3°C. Jetzt sehen wir plötzlich große Klimamodelle auf den besten Supercomputern, die zeigen, dass es schlimmer kommen könnte, als wir dachten“.

Timothy Palmer, Professor für Klimaphysik an der Universität Oxford und Mitglied des Beirats des Met Office, sagte, die hohe Zahl mache die Wissenschaftler zunächst nervös. „Sie lag weit außerhalb früherer Schätzungen. Die Leute fragten, ob es einen Fehler im Code gab“, sagte er. „Aber es lief auf relativ kleine Änderungen in der Art und Weise hinaus, wie die Wolken in den Modellen dargestellt werden“.

Mehr hier.
[*Bemerkung: Diesen Unsinn habe ich – anders als die übrigen Passagen von Worrall in diesem Beitrag! – dem Linguee-Übersetzer anvertraut. Anm. d. Übers.]

Klima-Sensitivitäten der CMIP6-Modelle. Quelle: Carbon Brief

Vor einem Monat berichtete WUWT hier von einer Studie, die nachwies, dass die neuen Projektionen höchster Klima-Sensitivität (vor allem CESM2) inkompatibel mit historischen Aufzeichnungen sind.

CESM2, eines der neuen Modelle, simuliert im Nachhinein [„Nachhersage“] Temperaturen in den Tropen über 55°C im frühen Eozän. Das sind Temperaturen, bei denen Photosynthese nicht mehr möglich ist, was leblose tropische Wüsten zur Folge gehabt hätte.

Die fossilen Aufzeichnungen sagen jedoch etwas gänzlich anderes; das frühe Eozän war eine Ära mit üppigem und blühendem tropischen Leben.

Einige der neuesten Modelle, die zur Erstellung von Zukunftsprognosen verwendet werden, reagieren möglicherweise zu empfindlich auf den Anstieg des atmosphärischen Kohlendioxids und prognostizieren daher eine zu starke Erwärmung„, sagte Chris Poulsen von der U-M, Professor im Department of Earth and Environmental Sciences der U-M und einer der drei Autoren der Studie.— Quelle: Science Daily

Poulsens Team besteht nicht aus Klimaskeptikern. Sie legten nahe, dass CESM1.2, der Vorgänger von CESM2, „bemerkenswert gut“ bei der Simulation der Temperatur im frühen Eozän war. CESM1.2 geht von einer Gleichgewichts-Klimasensitivität von 4,2°C aus, CESM2 von einer solchen von 5,2°C.

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/06/13/climate-scientists-step-up-the-climate-emergency-narrative/
Übersetzt von Chris Frey EIKE