Biden könnte dabei helfen, die Bergbau-Tragödie in Entwicklungs­ländern zu lindern

Bidens „Krieg gegen die Umweltverschmutzung“ erfordert eine weltweite Transparenz der Lieferketten sowie Umwelt- und Arbeitsschutzgesetze und -standards, um die Umweltzerstörung und die Gräueltaten an der Menschheit zu kontrollieren, die auf der ganzen Welt durch den Bergbau in den fernen Ländern entstehen, die die Lieferkette der exotischen Mineralien und Metalle zur Herstellung von Windturbinen, Solarzellen und EV-Batterien dominieren.

Die dunkle Seite der erneuerbaren Wind-, Solar-, EV-Batterien und Biokraftstoff-Energie ist, dass sie nicht sauber, grün, erneuerbar oder nachhaltig sind. Sie sind entsetzlich zerstörerisch für die lebenswichtigen ökologischen Werte in fremden Ländern, die noch für Generationen bestehen werden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Am Ende des Lebenszyklus von Windturbinen, Solarmodulen und EV-Batterien hat Biden die Möglichkeit, Stilllegungs-, Wiederherstellungs- und Recycling-Standards in fremden Ländern bis zum letzten Löwenzahn anzustreben, so wie wir es für stillgelegte Minen, Öl- oder Atomanlagen in Amerika haben.

Der Klimawandel bleibt eine der größten Bedrohungen für die Integrität des Lebens auf der Erde [?]. Aber wir brauchen unbedingt ein Mitgefühl für den Kompromiss, fossile Brennstoffe zu schnell zu eliminieren, weil sich dadurch der Tod von jährlich 11 Millionen Kindern weltweit fortsetzen dürfte. Diese Todesfälle sind auf vermeidbare Ursachen wie Durchfall, Malaria, Infektionen bei Neugeborenen, Lungenentzündungen, Frühgeburten oder Sauerstoffmangel bei der Geburt zurückzuführen, da viele Entwicklungsländer keinen oder nur minimalen Zugang zu den Tausenden von Produkten aus Erdölderivaten haben, deren sich die wohlhabenden und gesunden Länder erfreuen.

Biden kann der Welt die Notwendigkeit vermitteln zu begreifen, dass Energie mehr ist als intermittierende Elektrizität aus Wind und Sonne. Seit der Entdeckung der Vielseitigkeit der Produkte, die aus Erdölderivaten hergestellt werden können, und dem Beginn der Herstellung und Montage von Autos, Lastwagen, Flugzeugen und militärischer Ausrüstung in den frühen 1900er Jahren hatte die Welt fast 200 Jahre Zeit, etwas zu entwickeln, um die Erdölderivate zu ersetzen, welche die Grundlage für mehr als 6.000 Produkte bilden, die die Basis für den Lebensstil und Volkswirtschaften auf der ganzen Welt sind.

Die sozialen Bedürfnisse unserer materialistischen Gesellschaften, sowohl in den USA als auch weltweit, werden höchstwahrscheinlich weiterhin nach kontinuierlicher, unterbrechungsfreier und zuverlässiger Elektrizität aus Kohle, Erdgas oder Kernenergie als Backup für die intermittierenden erneuerbaren Energien und für all die chemischen Derivate verlangen, die aus Erdöl hergestellt werden und aus denen alles besteht, was Teil unseres täglichen Lebensstils und unserer Wirtschaft ist.

Der Schlüssel zu Reichtum und Wohlstand ist der kontinuierliche Zugang zu den Tausenden von Produkten, die aus Erdölderivaten hergestellt werden, sowie zu zuverlässiger, kontinuierlicher, unterbrechungsfreier und bezahlbarer Elektrizität. Die „unzuverlässigen“ Quellen Wind und Solar bedrohen sowohl Reichtum als auch Wohlstand.

In Amerika leben nur etwa vier Prozent der Weltbevölkerung (330 Millionen vs. 8 Milliarden). Biden weiß, dass Öl und Gas nicht nur ein amerikanisches Geschäft mit seinen 135 Raffinerien in den USA ist, sondern eine internationale Industrie mit mehr als 700 Raffinerien weltweit, die den Bedarf der 8 Milliarden Menschen auf der Erde bedienen.

Die unbeabsichtigte Folge von Bidens Ziel, bis 2050 in Amerika keine fossilen Brennstoffe mehr zu verwenden, wird sein, dass die Brennstoffe und Produkte aus dem Ausland importiert werden, wo die Umweltkontrollen wesentlich weniger streng sind. Dieser Plan kann zwar funktionieren, geht aber mit höheren Kosten für den amerikanischen Verbraucher einher und kann Amerika in ein nationales Sicherheitsrisiko mit erhöhter Abhängigkeit von ausländischen Ländern für die Produkte und Brennstoffe für Amerikas Wirtschaft setzen.

Biden muss das Rad nicht neu erfinden, indem er die Transparenz der weltweiten Umwelt- und Arbeitsgesetze einfordert, da die Handelsorganisation der Vereinten Nationen UNCTAD bereits einen Bericht herausgegeben hat, der einige der unbeabsichtigten negativen Folgen der grünen Bewegung oder der „Verlagerung“ von Emissionen ins Ausland aufschlüsselt, die sowohl ökologische Degradation als auch Menschenrechtsverletzungen umfassen.

Darüber hinaus hat Amnesty International dokumentiert, dass Kinder und Erwachsene Kobalt in engen, von Menschenhand geschaffenen Tunneln abbauen und die Exposition gegenüber den dabei freigesetzten gefährlichen Gasen, ganz zu schweigen von der Zerstörung der lokalen Ökosysteme, wenn das Abwasser und andere unbrauchbare Erze einfach in der Umgebung abgelagert werden. Sie haben keine andere Wahl, wenn sie überleben wollen, weil ihre Löhne so verschwindend gering sind. All dies sollte uns veranlassen, einen Schritt zurückzutreten und unsere moralischen Verpflichtungen gegenüber diesem Teil der Menschheit zu überprüfen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Amerika könnte den nachhaltigen Bergbau in diesen Entwicklungsländern fördern, indem es das Land nach der Schließung der Mine zu einem gesunden Ökosystem zurückführt und den umliegenden Gemeinden mehr Wohlstand, Bildung, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur hinterlässt, als sie vor der Inbetriebnahme der Mine hatten. Wie der Bergbau in Amerika muss auch der Bergbau in Entwicklungsländern das Ziel der sozialen Verantwortung von Unternehmen und das Ergebnis der erfolgreichen ökologischen Wiederherstellung von Landschaften sein.

Amerikas Leidenschaft für grünen Strom zur Reduzierung von Emissionen muss ethisch sein und sollte nicht von Menschenrechts- und Umweltverletzungen in den fremden Ländern leben, die die exotischen Mineralien und Metalle zur Unterstützung von Amerikas grüner Leidenschaft liefern.

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics.

Link: https://www.cfact.org/2021/01/09/biden-should-help-clean-up-the-developing-worlds-exotic-mining-tragedy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Deutsche Bank: Green Deal der EU kann nur mit einem „gewissen Maß Öko-Diktatur erfolgreich sein“

Eine von der Deutschen Bank veröffentlichte Analyse kritisiert scharf die „unehrliche Debatte“, mit der die EU den Menschen in Europa ihren „Green Deal“ verkauft. Die massiven Risiken des Projekts für den Wohlstand, das Wirtschaftssystem und die Demokratie selbst dürften nicht verschwiegen, sondern müssten offen angesprochen werden.

Eric Heymann, leitender Ökonom bei Deutsche Bank Research, warnt, dass mit dem Green Deal und dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 eine europäische Megakrise droht, die zu einem „spürbaren Verlust von Wohlstand und Arbeitsplätzen“ führen wird. Und er warnt: Ohne „ein gewisses Maß an Ökodiktatur“ wird es nicht funktionieren.

Der Analyst bezeichnet es als unseriös, dass der Green Deal flächendeckend als „neue Wachstumsstrategie“ angepriesen wird, die es der EU ermöglichen würde, eine „gerechte und wohlhabende Gesellschaft“ zu werden. Das mag zwar auf dem Papier gut aussehen, schreibt Heymann, doch um bis 2050 klimaneutral zu werden, müssten Europas Wirtschaft sowie das gesamte politische und rechtliche System grundlegend verändert werden.

Vorerst seien die revolutionären Folgen der EU-Klimaagenda für den Alltag „noch relativ abstrakt“ und für die meisten Haushalte „noch akzeptabel.“ Bald aber werde der Weg zur Klimaneutralität drastische Eingriffe in die Wahl der Verkehrsmittel, die Wohnungsgröße, die Heizungsart, den Besitz von elektronischen Konsumgütern sowie Einschränkungen beim Konsum von Fleisch und Südfrüchten erfordern.

Und er warnt, dass diese Einschränkungen und Eingriffe unweigerlich „massiven politischen Widerstand“ auslösen werden.

Einige Parteien werden Argumente gegen eine strikte Klimaschutzpolitik finden, wenn diese zu einer deutlichen Erhöhung der Energiepreise oder zu Einschränkungen der persönlichen Freiheit oder der Eigentumsrechte führt. Und machen wir uns nichts vor: Diese Parteien werden Wählerunterstützung finden. Auf EU-Ebene wird es große Verteilungskonflikte geben, die zu einer (weiteren) Spaltung des Blocks beitragen können. Sind wir bereit, mit dieser Polarisierung umzugehen?

Im Folgenden finden Sie Auszüge aus der Analyse von Eric Heymann (Deutsche Bank Research).

Klima-Neutralität: Sind wir bereit zu einer ehrlichen Diskussion?

(…)

Ein gewisses Maß von Öko-Diktatur wird erforderlich sein!

Die Auswirkungen der aktuellen Klimapolitik auf das Alltagsleben der Menschen sind für viele Haushalte noch recht abstrakt und akzeptabel. Klimapolitik kommt in Form von höheren Steuern und Abgaben auf Energie, die das Heizen und die Mobilität verteuern. Einige Länder haben Mindeststandards für die Energieeffizienz von Gebäuden oder ähnliche Regeln in anderen Bereichen festgelegt. Die Klimapolitik bestimmt aber nicht unser Leben. Wir treffen wichtige Konsumentscheidungen, zum Beispiel ob wir überhaupt reisen, wie viel wir reisen und welche Verkehrsmittel wir nutzen, ob wir in einem großen Haus oder einer kleinen Wohnung leben und wie wir heizen, wie viele elektronische Geräte wir haben und wie intensiv wir sie nutzen oder wie viel Fleisch und exotische Früchte wir essen. Diese Entscheidungen werden in der Regel auf der Basis unseres Einkommens getroffen, nicht auf der Basis von Klimaüberlegungen.

Wenn wir wirklich Klimaneutralität erreichen wollen, müssen wir unser Verhalten in all diesen Lebensbereichen ändern. Das liegt ganz einfach daran, dass es noch keine adäquaten kosteneffizienten Technologien gibt, die es uns ermöglichen, unseren Lebensstandard klimaneutral zu halten. Das bedeutet, dass die Kohlenstoffpreise erheblich steigen müssen, um die Menschen dazu zu bewegen, ihr Verhalten zu ändern. Eine andere (oder vielleicht ergänzende) Möglichkeit ist eine deutliche Verschärfung des Ordnungsrechts. Ich weiß, dass „Ökodiktatur“ ein böses Wort ist. Aber wir müssen uns vielleicht die Frage stellen, ob und inwieweit wir bereit sind, eine Art Ökodiktatur (in Form von Ordnungsrecht) zu akzeptieren, um uns in Richtung Klimaneutralität zu bewegen. Hier ein Beispiel: Was sollen wir tun, wenn Immobilienbesitzer ihre Häuser nicht zu Nullemissionsgebäuden machen wollen; wenn sie nicht die finanziellen Mittel dazu haben; wenn dies aus technischen Gründen nicht möglich ist oder wenn sich die damit verbundenen Investitionen nicht rechnen?

Verlust der Wettbewerbsfähigkeit oder Einschränkungen des freien Handels

Wenn sich die EU deutlich schneller in Richtung Klimaneutralität bewegt als der Rest der Welt, werden auch die Kohlenstoffpreise in der EU schneller steigen. Dies wird die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen in der EU verringern. Sind wir bereit, diesen Preis zu zahlen? Wahrscheinlich nicht – denken Sie daran, niemand soll zurückgelassen werden. Werden wir also diese Unternehmen subventionieren, damit sie teure, aber klimafreundliche Technologie einsetzen können? Diese Option wird auf lange Sicht aufgrund von Budgetbeschränkungen nur schwer umsetzbar sein. Eine ehrliche Diskussion wird sich mit der Wahrheit auseinandersetzen müssen, dass jeder Euro, der für den Klimaschutz ausgegeben wird, nicht mehr für Ausgaben für Bildung, Forschung, öffentliche Gesundheit, digitale Infrastruktur, innere und äußere Sicherheit, Steuersenkungen oder höhere Renten zur Verfügung steht. Um das Wettbewerbsproblem zu lösen, plant die EU-Kommission die Einführung eines CO2-Grenzausgleichs. Glauben wir wirklich, dass dies die betroffenen Länder nicht zu Gegenmaßnahmen veranlassen wird? Sind wir wirklich bereit, die Vorteile des Freihandels zu Gunsten des Klimaschutzes aufzugeben?

Massiver politischer Widerstand wird sich erheben

Niemand soll auf dem Weg zur Klimaneutralität zurückgelassen werden. Diese Aussage des Green Deals läuft wohl auf den Versuch der Quadratur des Kreises hinaus. Eine große Kehrtwende in der Klimapolitik wird mit Sicherheit Verlierer unter den Haushalten und Unternehmen produzieren. Darüber hinaus dürften Wohlstand und Beschäftigung erheblich leiden. Wäre dies nicht der Fall, wäre Klimaschutz ein leichtes Unterfangen. Diese Entwicklungen werden natürlich auch Auswirkungen auf die politische Landschaft haben, sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene.

Einige Parteien werden Argumente gegen eine strikte Klimaschutzpolitik finden, wenn diese zu einem deutlichen Anstieg der Energiepreise oder zu Einschränkungen der persönlichen Freiheit oder der Eigentumsrechte führt. Und machen wir uns nichts vor: Diese Parteien werden Wählerunterstützung finden. Auf EU-Ebene wird es große Verteilungskonflikte geben, die zu einer (weiteren) Spaltung des Blocks beitragen können. Sind wir bereit, mit dieser Polarisierung umzugehen? Oder werden wir unsere klimapolitischen Ambitionen anpassen, wenn wir feststellen, dass eine (zu) ehrgeizige Klimapolitik von einer Mehrheit der Menschen nicht akzeptiert wird?

Die vollständige Analyse steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/deutsche-bank-eu-green-deal-can-only-succeed-with-a-certain-degree-of-eco-dictatorship/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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Kommentar des Übersetzers hierzu: Der Autor dieser Studie ist Ökonom und weiß daher nicht viel mehr über die Klima-Problematik als andere Laien. Seine Gedanken zur Wirtschaft sind allerdings sehr fundiert. Wenn man sich jetzt noch vor Augen führt, dass dieses ganze Klima-„Problem“ gar nicht existent ist, dann wird der vom Autor beschriebene Wahnsinn noch potenziert. Die Frage ist, ob man Derartiges an relevanter politischer Stelle liest oder nicht, und wenn ja, ob man daraus Konsequenzen zieht. Der Übersetzer fürchtet: Nein! – C. F.




Tausendfacher Vogeltod durch Herbstkälte – Medien machen globale Erwärmung dafür verantwortlich

Im Frühherbst meldeten Menschen in Nebraska, Colorado, Texas, New Mexico und Arizona fast 10.000 Vögel – eine ungewöhnlich hohe Zahl – an die Datenbank der entsprechenden Behörde für Wildtier-Sterblichkeit. Wissenschaftler fanden heraus, dass es sich bei den meisten um Zugvögel handelte, die verhungert waren. Normalerweise ziehen die Vögel später im Jahr nach Süden, aber das frühe kalte Wetter im oberen Mittleren Westen [der USA, südlich und westlich der Großen Seen, Anm. d. Übers.] sowie in Kanada und Alaska veranlasste die Vögel, vor ihrer normalen Wanderung zu ziehen und bevor sie genügend Gewicht und Kraft für die Wanderung aufgebaut hatten.

„Es ist wirklich schwer, direkte Kausalität zuzuschreiben, aber angesichts der engen Korrelation des Wetterereignisses mit dem Tod dieser Vögel denken wir, dass entweder das Wetterereignis diese Vögel gezwungen hat loszufliegen, bevor sie bereit waren. Vielleicht hat dies auch ihren Zugang zu Nahrungsquellen während ihrer Migration beeinflusst,“ sagte Jonathan Sleeman, Direktor des USGS National Wildlife Health Center in Madison, Wisconsin, dem britischen Guardian.

Klimaaktivisten und ihre Verbündeten in den Medien hatten jedoch nichts Eiligeres zu tun als die globale Erwärmung für den kalten Frühherbst verantwortlich zu machen, der zu dem Vogelsterben führte.

„Das ungewöhnlich kalte Wetter in den nördlichen [US-]Staaten zu Beginn des Jahres verschlimmerte das Sterben ebenfalls und verursachte frühere Vogelwanderungen als üblich“, berichtete der NBC-Fernsehsender KPNX in Phoenix.

„Zwei Experten der Arizona State University sehen den Bericht als eine weitere Tragödie in den vielfältigen Problemen des Klimawandels, mit denen der Staat konfrontiert ist“, fügte KPNX hinzu.

Laut dem britischen Guardian wurde das Vogelsterben „durch untypisch kaltes Wetter verschlimmert, das wahrscheinlich mit der Klimakrise zusammenhängt, so die Wissenschaftler.“

Google News bewirbt den Guardian-Artikel unter seinen Top-Suchergebnissen heute unter „Klimawandel“.

Klimaaktivisten haben in der Vergangenheit versucht, sehr kalte Winter auf die globale Erwärmung zu schieben, aber kalte Herbste hatten sie bisher nicht auf dem Schirm ihrer globalen Erwärmung. In der Tat haben Klimaaktivisten zuvor genau das Gegenteil behauptet. Zum Beispiel veröffentlichte Yale Climate Communications im November 2019 einen Artikel mit dem Titel „How is climate change affecting autumn? Da die Temperaturen steigen, verzögert sich die Herbstsaison.“ Als weiteres Beispiel veröffentlichte Climate Communications einen Artikel mit dem Titel: „Autumn Falling Back.“ [Etwa: Herbst kommt immer später]. Das Thema dieser und vieler anderer Artikel ist, dass die globale Erwärmung das Einsetzen des kalten Herbstwetters verzögert, nicht beschleunigt.

Nein, Google News, die globale Erwärmung verursacht nicht den frühen Beginn des kalten Herbstes, auch wenn die niedrigen Temperaturen ein politisch nützliches Vogelsterben verursachen.

Autor: James Taylor is the President of the Heartland Institute. Taylor is also director of Heartland’s Arthur B. Robinson Center for Climate and Environmental Policy. Taylor is the former managing editor (2001-2014) of Environment & Climate News, a national monthly publication devoted to sound science and free-market environmentalism

Link: http://climaterealism.com/2021/01/cold-autumn-kills-thousands-of-birds-media-blame-global-warming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




China umarmt Kohle viel mehr als Wind

China nutzt Windkraft ein wenig, aber sie sind klug genug, sich davon nicht beirren zu lassen (im Gegensatz zu uns). Die erneuerbaren Energien treiben unsere Stromkosten in die Höhe, während China klugerweise im billigen Saft schwelgt.

Zur Veranschaulichung: Vor nicht allzu langer Zeit verbrannten die USA etwa eine Milliarde Tonnen Kohle pro Jahr, um Strom zu erzeugen. Wir erzeugten etwa 2.000 Terawattstunden (TWh) Strom aus Kohle, etwa die Hälfte unserer gesamten 4.000 TWh. Der törichte Krieg gegen die Kohle hat diese Menge auf etwa 600 Millionen Tonnen reduziert, wobei weitere Reduktionen geplant sind.

Durch einen seltsamen Zufall hörte genau zu der Zeit, als der Kohleverbrauch vor etwa 12 Jahren von Wachstum auf Schrumpfung umschaltete, auch Amerikas Stromverbrauch auf zuzunehmen. Seitdem ist er bei etwa 4.000 TWh geblieben. Vielleicht wurden neue energieintensive industrielle Entwicklungen alle von Amerika nach China verlagert, in Erwartung der folgenden US-Strompreiserhöhungen.

China hingegen erzeugt jetzt satte 7.500 TWh Strom, also knapp das Doppelte von Amerika. Richtig gelesen: sie produzieren fast doppelt so viel Strom wie wir.

Noch schlimmer ist, dass weniger als 25 % unseres Stroms für industrielle Zwecke verwendet wird, während in China angeblich 70 % des Stroms industriellen Zwecken dient. Das sind etwa 1.000 TWh in Amerika gegenüber 5.000 in China, also fünfmal so viel industrielle Nutzung von Strom. Kein Wunder, dass China die meisten der Produkte herstellt, die wir verwenden (und für die wir bezahlen).

Darüber hinaus wird der Großteil des Stromes in China mittels Kohle erzeugt. Von ihren 7.500 TWh werden etwa 5.000 TWh, also ganze zwei Drittel, mit billiger Kohle betrieben. Zufälligerweise entspricht das ihrem gesamten industriellen Verbrauch. Oder vielleicht ist es kein Zufall, sondern der Grund, warum sie in der Weltwirtschaft so wettbewerbsfähig bleiben.

Auf jeden Fall erzeugt China mehr Strom mit Kohle als Amerika aus allen Quellen zusammen. Das ist eine riesige Menge. Chinas boomende Wirtschaft läuft im Wesentlichen mit Kohle.

Wenn es um Windenergie geht, ist die Geschichte ganz anders. China verfügt über einen gewissen Anteil, nämlich etwa 400 TWH aus Windkraft, das sind etwa 5 % der Gesamterzeugung. Das ist zwar nur eine symbolische Menge, aber sie nimmt zu, wie alle anderen Formen der Stromerzeugung auch.

Am interessantesten ist aber der angegebene „Kapazitätsfaktor“ für Windenergie. Der Kapazitätsfaktor (CF) ist das Verhältnis zwischen der in einem Jahr produzierten Strommenge und der Menge, die produziert werden könnte, wenn die Generatoren die ganze Zeit mit voller Leistung laufen würden. Letzteres wird als Nennleistung bezeichnet, so dass der CF gleich der produzierten Leistung geteilt durch die Nennleistung ist, ausgedrückt in Prozent.

Da Wind intermittierend ist, ist sein CF ziemlich niedrig, typischerweise 30 bis 35% in den USA. Aber China berichtet eine Wind-CF von weniger als 20%! Der Grund dafür ist ein wichtiger Baustein des wirtschaftlichen Erfolgs Chinas. Im Gegensatz zu uns drosseln sie nicht die Kohleverstromung, nur um Platz für Windkraft zu schaffen, wenn der Wind gerade weht.

China nutzt also die Windenergie, wenn sie sie brauchen, aber sonst nicht. Wir hingegen drosseln unsere mit Kohle und Gas befeuerten Kraftwerke, wenn Windstrom da ist, was wirklich dumm ist.

China erzeugt fast doppelt so viel Strom wie Amerika, und zwei Drittel dieses Stroms kommen aus Kohle. Wind ist mit 5 % ein Alibi-Generator und darf der Kohlekraft nicht in die Quere kommen.

Jeder, der glaubt, dass China die Kohle durch Wind ersetzen wird, ist einfach nur ein grüner Träumer. Kohle ist zentral für Chinas Macht.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die arktische Eisausdehnung zum Jahresende 2020

Das obige Diagramm zeigt den verfügbaren Datensatz des Meereisindex (Sea Ice Index SII) seit 1989, zusammen mit dem vergleichbaren Datensatz von MASIE 2006 bis heute. Es zeigt, dass 2020 um 150k km2 (1 %) niedriger ist als 2019 und 300k km2 über dem Tiefstwert von 2017 liegt. Tatsächlich ist 2020 fast der Durchschnitt für das letzte Jahrzehnt.

Wie bereits in einem früheren Beitrag erwähnt, wurden im Oktober Befürchtungen geäußert, dass die Arktis langsamer als im Durchschnitt wieder zufriert. Diese Befürchtungen wurden erstens durch den Anstieg der Eisausdehnung im November und zweitens durch das schnelle Gefrieren der Arktis im Dezember ausgeräumt. Im November wurden 3,5 Wadhams Meereis im Laufe des Monats hinzugefügt.  (Die Metrik 1 Wadham = 1 Million km² stammt von den Vorhersagen des Professors über eine eisfreie Arktis, was weniger als 1 Million km² Ausdehnung bedeutet). Im Dezember kamen weitere 2,7 Wadhams hinzu. Die letzten beiden Monate haben das Defizit im Oktober mehr als ausgeglichen.

Hintergrund aus früherem Beitrag aktualisiert zum Jahresende

Als ich vor einigen Jahren einen Beitrag über die globale Erwärmung bei WUWT las, fiel mir der Kommentar einer Person auf: „Ich bin Versicherungsmathematiker mit begrenztem Wissen über Klimametriken, aber es scheint mir, wenn man Temperaturänderungen verstehen will, sollte man die Änderungen analysieren, nicht die Temperaturen“. Das ließ bei mir die Alarmglocken läuten, und ich wandte diese Einsicht in einer Reihe von Temperatur-Trend-Analysen von Temperaturaufzeichnungen von Oberflächenstationen an. Diese Beiträge sind unter dieser Überschrift verfügbar: Climate Compilation Part I Temperatures.

In diesem Beitrag wird versucht, die Schwankungen des arktischen Meereises mit einem ähnlichen Ansatz zu verstehen: Der Schwerpunkt liegt auf den Raten der Ausdehnungsänderungen und nicht wie üblich auf der Untersuchung der Eisausdehnung selbst. Glücklicherweise bietet der Sea Ice Index (SII) der NOAA einen geeigneten Datensatz für dieses Projekt. Wie viele wissen, stützt sich der SII auf passive Mikrowellensensoren von Satelliten, um Karten der arktischen Eisausdehnung zu erstellen, die bis ins Jahr 1979 zurückreichen. Die aktuelle Version 3 hat sich stärker an MASIE, der modernen Form der Marine-Eiskartenerstellung zur Unterstützung der arktischen Navigation, angelehnt. Wie man die SII-Daten lesen muss, steht hier.

Es sind statistische Analysen verfügbar, und diejenige, die von Interesse ist (Tabelle unten), heißt Sea Ice Index Rates of Change (hier). Wie der Titel schon andeutet, besteht diese Tabelle nicht aus monatlichen Ausdehnungen, sondern aus Änderungen der Ausdehnungen gegenüber dem Vormonat. Konkret wird ein Monatswert berechnet, indem der Durchschnitt der letzten fünf Tage des Vormonats vom Durchschnitt der letzten fünf Tage dieses Monats subtrahiert wird. Der Wert stellt also die Menge an Eis dar, die während des aktuellen Monats zu- oder abgenommen hat.

Diese monatlichen Änderungsraten wurden zu einer Basislinie für den Zeitraum 1980 bis 2010 zusammengestellt, die die Schwankungen der arktischen Eisausdehnung im Laufe eines Kalenderjahres zeigt. Unten ist ein Diagramm dieser durchschnittlichen monatlichen Veränderungen während des Basiszeitraums zu sehen. Diejenigen, die mit Studien zum arktischen Eis vertraut sind, werden von der Wellenform des Vorzeichens nicht überrascht sein. Ende Dezember ist ein relativ neutraler Punkt im Zyklus auf halbem Weg zwischen dem Minimum im September und dem Maximum im März.

Die Grafik verdeutlicht die sechs Frühjahrs-/Sommermonate mit Schmelzen und die sechs Herbst-/Wintermonate mit Gefrieren. Man beachte, dass Juni-August den Großteil der Verluste produzieren, während Oktober-Dezember den Großteil des Zuwachses zeigen. Auch die Maximum- bzw. Minimum-Monate März und September zeigen von Anfang bis Ende nur sehr geringe Änderungen in der Ausdehnung.

Die Tabelle der monatlichen Daten zeigt die Variabilität der Eisausdehnung während der letzten 4 Jahrzehnte:

Die Werte im Januar zeigen die Veränderungen gegenüber dem Ende des vorangegangenen Dezembers, und durch Summierung von zwölf aufeinanderfolgenden Monaten können wir eine jährliche Veränderungsrate für die Jahre 1979 bis 2019 berechnen:

Wie viele wissen, hat die Eisausdehnung in der Arktis in diesen 40 Jahren abgenommen, im Durchschnitt um 40.000 km² pro Jahr. Aber Jahr für Jahr wechseln die Veränderungen ständig zwischen Schrumpfen und Wachsen.

Außerdem scheint es Zufall zu sein, welche Monate für ein bestimmtes Jahr ausschlaggebend sind. Zum Beispiel wurde viel Aufhebens darüber gemacht, dass die Eisausdehnung im Oktober 2020 langsamer als erwartet zunahm. Wie es in diesem Datensatz der Fall ist, weist der Oktober die höchste Rate der Eiszunahme auf. Die folgende Tabelle zeigt die verschiedenen monatlichen Raten in der Aufzeichnung als Anomalien gegenüber der Basislinie 1980-2010. In dieser Darstellung ist eine rote Zelle eine negative Anomalie (weniger als die Basislinie für diesen Monat) und blau ist positiv (höher als die Basislinie).

Man beachte, dass die +/- Kursanomalien sind über das gesamte Netz verteilt sind, Sequenzen verschiedener Monate in verschiedenen Jahren, wobei sich Gewinne und Verluste gegenseitig ausgleichen. Ja, der Oktober 2020 verzeichnete einen unterdurchschnittlichen Zuwachs, aber einen höheren als 2016. Der Verlust im Juli 2020 war der größte in diesem Jahr wegen des heißen sibirischen Sommers. Außerdem beachte man, dass die Anomalie des Eiszuwachses im November 2020 die Anomalie des Defizits im Oktober um mehr als das Doppelte überstieg. Der Dezember fügte mehr Überschuss hinzu, so dass die Anomalie für das Jahr Null war. Die untere Zeile zeigt die durchschnittlichen Anomalien für jeden Monat über den Zeitraum 1979-2020. Die Raten der Gewinne und Verluste gleichen sich größtenteils aus, und der Durchschnitt aller Monate in der unteren rechten Zelle ist praktisch Null.

Eine letzte Betrachtung: Die Grafik unten zeigt die Jahresend-Eisausdehnung der Arktis für die letzten 30 Jahre.

Hinweis: Die tägliche SII-Eisausdehnungsdatei liefert keine vollständigen Werte vor 1988.

Die Eisausdehnung am Jahresende in der Arktis (die letzten 5 Tage im Dezember) zeigt drei verschiedene Regimes: 1989-1998, 1998-2010, 2010-2019. Die durchschnittliche Ausdehnung am Jahresende 1989-2010 betrug 13,4 Mio. km². In der letzten Dekade lag sie bei 13,0 Mio. k², und zehn Jahre später, 2019, bei 12,8 Mio. km². Bei all den Schwankungen betrug der Nettoverlust also 200k km² oder 1,5%. Das Gerede von einer Todesspirale des arktischen Eises ist Phantasterei.

Diese Daten zeigen ein höchst variables Naturphänomen. Es ist klar, dass unvorhersehbare Faktoren im Spiel sind, vor allem die Wasserstruktur und -zirkulation, atmosphärische Zirkulationen und auch Umwälzungen und Stürme. Und längerfristig gesehen sind die heutigen Ausmaße nicht ungewöhnlich.

Link: https://rclutz.wordpress.com/2021/01/04/arctic-ice-year-end-2020/?mc_cid=3231bff1ad&mc_eid=08ba9a1dfb

Übersetzt von Chris Frey EIKE