Temperatureinordnung des Jahres 2025 – Teil 3

Teil 3: Der Klimawandel begann bei uns ganz plötzlich 1987/88

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Teil 1: hier.

Teil 2 hier

Zusammenfassend nochmals in Kürze die Gründe, weshalb es plötzlich ab 1987/88 wärmer wurde in Mittel- und Westeuropa: Der Klimawandel begann 1987/88.

  1. Die Drehung der Wetterlagen auf mehr südliche Richtungen
  2. Die Zunahme der Sonnenstunden, samt Luftreinhaltemaßnahmen
  3. Die Abnahme der Niederschläge
  4. Die Zunahme der Wärmeinselflächen, städtisch und flächenhaft
  5. Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird. (Inselwetterstationen, siehe Helgoland)
  6. Laut DWD und dem Physikochemiker Dr. Hans Rolf Dübal die Abnahme der Bewölkungsdichte, siehe hier
  7. Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert.
  8. Die statistische Erwärmung der DWD Temperaturreihen durch Stationentausch. (Das dazugehörige Video ist nicht mehr aufrufbar)
  9. Die gänzliche neue Erfassungsmethode der Tagestemperatur – Wetterhütte und Mannheimer Stunden seit 2000 allmählich abgeschafft- die digitale Einheit muss nun frei und ganztägig in der Sonne stehen mit einer genormten Abschirmung. Näheres hier.

Was die plötzliche erwärmende Änderung des Klimas ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir öfters schon beschrieben, z.B. hier ganz ausführlich.

Diese Grafik aus Teil 2 soll hier nochmals kurz erklärt werden, da sie bei Anhängern der Treibhauskirche zu Missverständnissen führte. Man muss wissen: Die Klimaerwärmung begann 1987/88 und hat natürliche und menschenverursachte Gründe

Die untere grüne Verlaufslinie will die natürlichen Gründe der Erwärmung nachzeichnen. Die Differenz zur roten, also der Zwischenraum stellt den menschlichen Anteil dar. Die obere rote Linie ist die vom DWD ermittelte Gesamt-Erwärmung.

Grafik 1: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen, dann würde die grüne Kurve den Verlauf wiedergeben.

Die Differenz zwischen grün und rot wächst, da der anthropogene Anteil stets zunimmt, am Schluss sind es 1,4 Grad. Allerdings erwärmt CO2 gar nichts messbares, wir nennen diesen Anteil den Zuwachs an Wärmeinselflächen bei den Wetterstationen. Es ist eine reale Wärme.

Und nun der wichtigste Grund, weshalb Kohlendioxid nicht der Hauptverursacher und schon gar nicht der Temperaturregler der Erwärmung sein kann.

Teil 3: Tag und Nacht erwärmen sich unterschiedlich stark

Anmerkung. Der DWD bietet keinen Schnitt seiner 2000 Wetterstationen für den Tag, gemessen in T-max und die Nacht, T-min, an. Und somit auch keine Monats- oder Jahresdaten. Wir mussten selbst Station für Station auswerten. Herr M. Baritz hat sich in einer wahrlichen Sisyphusarbeit die monatelange Mühe gemacht und 545 Stationen addierend ausgewertet. Jeder Jahrespunkt ein jeder Grafik besteht somit aus 365-Einzeldaten von 545 Wetterstationen. Die dargestellten Jahres-Temperatur-Daten aus über 500 Einzelstationen sind nahezu identisch mit den Zeitreihen für Gebietsmittel des DWD. Unterschiede gibt es erst, wenn überhaupt, ab der 2. Nachkommastelle. Man sollte davon ausgehen, dass die Daten der Einzelstationen (weiter unten, Grafiken 4a, 5a, 6a) auch dementsprechend ‘bereinigt‘ sind.

Grafik 2: Oben in grau die Tmax Temperaturen seit 1943 von 545 DWD-Wetterstationen, die erst im Verlaufe des Nachmittags erreicht werden, unten in blau die nächtlichen Tmin Temperaturen, die meist kurz vor Sonnenaufgang gemessen werden. In der Mitte (orange) der Jahrestemperaturverlauf, der schon aus den vorderen Grafiken bekannt ist.

Anmerkung zum orangen Jahrestemperaturverlauf: Dieser wurde früher täglich durch die „Mannheimer Stunden“ in einer Wetterhütte ermittelt, seit gut 20 Jahren digital in einer normierten freistehenden Einheit.

Auswertungen der Tmax/Tmin Grafikverläufe:

Der Temperatursprung 1987/88 tritt bei allen drei Graphen auf, also auch tagsüber und nachts. Der weitere Verlauf der drei Parameter zeigt jedoch große Unterschiede

1) Die Nachttemperaturen (unterer Graph) zeigen vor und nach dem Temperatursprung fast keinen Anstieg.

2) Die Tageshöchsttemperaturen (oberer Graph) sind auffallend: Sie fallen deutlich bis 1987, nach dem Temperatursprung erfolgt der steile Anstieg.

3) Der DWD-Verlauf der Jahrestemperaturen ist somit eher ein Durchschnitt zwischen Tag/Nacht.

Da wir jedoch tagsüber wach sind, bekommen wir und insbesondere gute Naturbeobachter nur den Verlauf der oberen Tageskurve seit 1988 mit. Und bis 1987 erlebten die älteren unter uns die deutliche Abkühlung am Tage, ebenso ab 1988 die deutliche Erwärmung Deutschlands. Diese Grafiken des DWD zeigen uns:

Die Deutschlanderwärmung seit 1988 bis 2025 fand eigentlich nur tagsüber statt. Oder: Die Jahre wurden wärmer, aber so richtig nur tagsüber.

Selbst ernannte und gut bezahlte CO-Treibhausexperten wie der Fernsehtreibhausexperte Häckl behaupten das Gegenteil aufgrund ihres eigenen physikalischen Treibhausglaubens. Sie vergleichen ihre mathematischen Herleitungen erst gar nicht mit der Realität, so überzeugt sind sie von ihrer Theorie des Treibhausglaubens. Aber auch, weil der DWD nirgendwo solche zeitraubenden Grafiken wie wir sie zeichnen anbietet. Ihre Theorie-Irrtümer verkünden, dass sich wegen des Treibhauseffektes die Nächte stärker erwärmen würden. Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020.

Dabei hätte sich der von den Medien ernannte CO₂-Experte Häckl direkt vor Ort, bei seiner Wetterstation Düsseldorf erkundigen können, eine Station hätte gereicht, bevor er den CO₂-Treibhausglauben vollends ins Lächerliche zieht. Das haben wir nun für ihn getan

Grafik 3: Die Düsseldorfer Wetterstation am Flughafen zeigt keinen Anstieg der nächtlichen T-Min Temperaturen. Mehr Blamage und Widerspruch für die Treibhauslehre geht nicht.

Erkenntnis: Die Jahresdaten des Deutschen Wetterdienstes, aufgegliedert in Tag/Nacht sind das endgültige „Aus“ für alle Behauptungen, CO₂ wäre der Haupttemperaturtreiber.

Die wissenschaftliche Logik sagt uns: Kohlendioxid kann seit 1988 tagsüber nicht stark erwärmend wirken, und nachts nicht. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Die deutsche Regierung mitsamt den Medien und die bezahlten Panikmacher mitsamt der „letzten Generation“ übertreiben maßlos. Der Grund dafür ist einfach: Sie leben von den Steuern und Abgaben, die wir alle zur angeblichen Klimarettung bezahlen müssen. Die DWD-Temperaturreihen Deutschlands wurden in den letzten 140 Jahren von vollkommen anderen Ursachen bestimmt. Wir haben neun genannt. Es gibt noch viel mehr.

Deshalb ist auch diese vom Mainstream verkündete Definition von Klimawandel grottenfalsch und nur eine Glaubenslehre: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Zwei weitere DWD-Wetterstationen in ganz anderen Regionen sollen zeigen, dass auch noch örtliche Ursachen die Tages- und Nachttemperaturen mitbestimmen.

Im Süden: Nürnberg/Netzstall bei dem Aussiedlerhof Netzstall.

Die Station stand bis 2004 bei einem wärmeren Vorort von Nürnberg und wurde dann ganz in die Natur zum Aussiedlerhof Netzstall raus versetzt. Nur nebenbei, gleichzeitig wurden natürlich Tmin und Tmax mitversetzt.

Grafik 4a: Man vergleiche mit der DWD-Grafik. Insbesondere der vollkommen differierende Tag/Nachtverlauf fällt auf.

Auswertung: Die Tmax vom Tage steigen sogar stärker als die Wetterstation Düsseldorf am Flughafen und der DWD-Gesamtschnitt. Die nächtlichen Tmin verhalten sich eher wie erwartet: Am neuen Standort auf dem Lande wurde es kälter, siehe stark negative Steigung.

Die Schere zwischen Tmin und Tmax spreizt sich auf. Unsere Erklärung: Die Sonne ist die Hauptursache der Erwärmung, die Sonnenstunden haben stark zugenommen, und die Sonne bringt die Erwärmung tagsüber bei Tmax. Das zeigt die nächste Grafik der SSH

Grafik 4b: Die Sonnenstunden haben am neuen Standort stark zugenommen.

Ergebnis: Die Sonnenstunden und die gleichzeitige Zunahme der Strahlungsintensität aufgrund der Luftreinhaltung bestimmen die starke Erwärmung tagsüber am neuen Standort Netzstall. Die Wirkung fehlt logischerweise in der Nacht. Nachts kommt die höhere Ausstrahlung aufgrund der Luftreinhaltemaßnahmen noch dazu. Nachts wird es kälter seit 1988. Diese Tendenz zeigen alle deutschen Wetterstationen auf dem Land. Nach Düsseldorf, Netzstall wollen wir Dachwig im Thüringen Becken mit der gleichzeitigen SSh- Zunahme noch zeigen

Grafik 5a/b: Die ländliche Wetterstation Dachwig im Thüringer Becken zeigt ebenso wie andere DWD-Wetterstationen, die im Jahre 1987/88 plötzlich beginnende Klimaerwärmung nur tagsüber. Die Nächte haben sich nicht erwärmt. Der Grund dafür ist die Zunahme der Sonnenstunden.

Anmerkung: DWD-Wetterstationen auf dem Festland mit einem hohen WI-effekt-Zuwachs wie z.B. Hof oder Holzkirchen, zeigen im Gegensatz zu WI-armen Stationen auch eine nächtliche Tmin-Erwärmung, allerdings immer schwächer als deren Tageserwärmung.

Das soll anhand von Holzkirchen/südl. von München gezeigt werden

Grafik 6a/b: die WI-starke DWD-Station Holzkirchen hat im Vergleich zu den ländlichen Stationen (hier als Beispiel Dachwig, Abb. 5a) eine deutliche Steigung der nächtlichen Tmin ab 1988.

Wetterstationen auf den Inseln der Nordsee: Hier Helgoland.

Im Gegensatz zu den Wetterstationen auf dem Festland wirkt die Temperatur des Oberflächenwassers der Nordsee stark mit. Die Wetterstation Helgoland steht zudem auch noch in Meeresnähe.

Grafik 7a/b: Auswertung: Alle drei Temperatur-Parameter steigen etwa gleich seit 1988. Auf Helgoland wurde es tagsüber genauso wärmer wie nachts. Dabei haben die Sonnenstunden sogar abgenommen. Die Niederschläge sind übrigens gleich geblieben. Bei Helgoland besteht die sonst gute Korrelation zwischen SSH und Erwärmung nicht.

Erklärung: Nicht die Sonnenstunden und der ländlich zunehmende Wärmeinseleffekt bestimmen den Verlauf. Es ist vielmehr die Oberflächentemperatur der Nordsee. Das Oberflächenwasser wurde wärmer im Vergleichszeitraum, und diese bestimmt hier hauptsächlich die Temperatur auf der Insel, insbesondere in Meeresnähe, wo die Wetterstation steht. Und die Wassertemperatur ist seit 1988 natürlich nachts genauso gestiegen wie am Tage. Das zeigt uns der Vergleich von 6a/b. Die Sonne spielt nur eine Nebenrolle.

Auf den Inseln überwiegt die natürliche Erwärmung durch das wärmer gewordene Oberflächenwasser. Das zeigen wir auch in den nächsten Grafiken.

Grafik 8a/b. Die Oberflächentemperatur der Nordsee bestimmt den Temperaturverlauf auf der Insel, insbesondere bei der dortigen Wetterstation, die in Meeresnähe steht. Das wird deutlich, wenn man beide Temperaturtrendgeraden in einer Grafik hat. Bei Korrelationskoeffizienten nahe 1 (0,91 bzw 0,95) und p-Werten von 0 kann man von einer deutlichen Signifikanz sprechen.

Zur weiteren Erläuterung: CO₂ und Erwärmung haben auch auf den Inseln nichts miteinander zu tun: man beachte und vergleiche die Korrelationskoeffizienten von Abb. 8b zu Abb.9:

Grafik 9: CO₂ Konzentration, Jahrestemperaturen. Die Korrelationskoeffizienten betragen hier p = -0,10 (links) und p = 0,53 (rechts) und zeigen hier nur eine Scheinkorrelation zwischen der CO₂-Konzentration und der Temperatur ab 1988! Außerdem könnte CO₂ auch nicht den Sprung der Temperaturtrendgeraden erklären.

Aus all den vielen genannten Gründen scheidet Kohlendioxid als Haupttreiber der Erwärmung in den letzten 140 Jahren aus. CO₂ ist schon gar nicht der maßgebliche Temperaturtreiber und schon gar nicht für die plötzliche Klimaerwärmung ab 1987/88 zuständig.

Anmerkung: Wir bestreiten nicht die IR-Absorption und Emission mancher Moleküle, aber die DWD-Reihen widerlegen den behaupteten starken CO2-Erwärmungsanteil. Falls CO2 erwärmend wirken sollte, dann höchstens in minimalsten homöopathischen Dosen, die in den Grafiken nicht auffindbar sind.

In anderen Artikel haben wir gezeigt, dass diese Erwärmung tagsüber auch noch vorwiegend in den Sommermonaten bis in den Früh-Herbst hinein stattfand. Also: Klimawandel in Deutschland, Start 1987/88 hauptsächlich tagsüber im Sommer und Herbst

Die neun von uns genannten Ursachen in den Artikeln 1 bis 3 haben in der Summe die 2 Grad Klimaerwärmung ab 1987 bis heute bewirkt. Dabei ist es vollkommen egal, ob es den Temperatursprung gab oder nur eine starke Richtungsänderung des Temperaturverlaufes.

Diese Erkenntnis von uns unbezahlten und deshalb neutralen Klimawissenschaftlern erklären den Klimawandel somit ganz anders als die teuerst vom Steuerzahler, also von uns bezahlten Klimahysteriker vom PIK Potsdam und all die von unserem Geld lebenden CO₂-Angstmacher und Paniktreiber der Medien. Und neuerdings tauchen linke Klimaterrorgruppen auf wie die „letzte Generation“ oder die verschiedenen Vulkangruppen. Diese Klimaterrorgruppen wollen Deutschland zerstören. Und das müssen wir gemeinsam verhindern.

Image created with ChatGPT by Javier Vinos

So einen CO₂-Temperaturregler zur Regelung des Weltklimas gibt es nicht. Auch nicht im PIK bei Potsdam, selbsternannte Klimagurus, die mitunter behaupten, das Klima wäre außer Kontrolle geraten. Als ob der Mensch das Klima jemals unter Kontrolle gehabt hätte. Es handelt sich um einen weit verbreitenden Glauben der Treibhauskirche, der von der linksgrünen in Deutschland bestimmenden Glaubenskirche der Öffentlichkeit suggeriert wird.

Zusammenfassung: Keinesfalls hat Kohlendioxid bei uns diesen wärmenden und angenehmen Klimawandel ab 1987 bewirkt!!! Und in anderen Teilen der Welt, siehe nächste Grafik 9, erwärmt sich gar nichts.

Im Gegensatz zu Mitteleuropa: Die Antarktis wird nicht wärmer. Das zeigt die deutsche wissenschaftliche Station Neumayer

Grafik 10: Die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis zeigt keine Erwärmung seit 1982, dem Jahr der Errichtung. Der Schnitt der Jahrestemperaturen liegt bei etwa -16°C. Allerdings waren die letzten 3 Jahre etwas wärmer, wärmer heißt weniger als –16 Grad. Trotzdem wird bei solcher Kälte kein Antarktiseis wegschmelzen. Dabei liegt die Station am Rande des Kontinents, bereits auf dem Schelfeis. Die Stationen weiter dem Pol zu sind natürlich wesentlich kälter.

Da die Neumayer-Wetterstation einerseits WI-frei ist, andererseits aber auch die natürlich Umstellung der Wetterlagen von nördlichen auf vermehrt südliche Richtungen im Jahre 1988 mit Sonnenstundenzunahme nicht mitgemacht hat, (wie auch?) zeigt diese Wetterstation einen gänzlich anderen Verlauf seit 1988 als die mittel- und westeuropäischen Wetterstationen.

Die deutsche Neumayer-Station in der Antarktis zeigt ebenfalls: CO₂ wirkt nicht erwärmend

Zwei Grundforderungen von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimaangstmache vor einer angeblichen Erdüberhitzung und Lebensbedrohung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO2 aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und oftmals umweltzerstörende CO2-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich wesentlich verbessern.

Kohlendioxid ist Leben, Kohlendioxid ist Schöpfung.

Wir Menschen wie auch Tiere und Pflanzen bestehen neben einigen anorganischen Komponenten aus unzähligen und ganz unterschiedlichen organischen Molekülen, die in hochkomplexer Weise interagieren als läge dem ein göttlicher Bauplan zugrunde. Sämtliche organische Verbindungen basieren dabei auf Kohlenstoff. Und jedes einzelne dieser C-atome stammt letztlich von dem Spurengas CO2!!! Leider viel zu wenig vorhanden, nur 420 ppm in der Luft, das ist zu wenig CO2 für eine optimale Lebensentfaltung auf diesem Planeten. Es muss erstaunen, dass diese relative geringe CO2-Konzentration in der Luft überhaupt ausreicht, soviel pflanzliche Biomasse zu erzeugen. Tatsächlich müssen sich Pflanzen einige Tricks einfallen lassen, um ausreichend CO2 bei der Fotosynthese zu kriegen. Die meisten Pflanzen sind C-3 Pflanzen, bei denen hängt die Bindung von einem Enzym, namens Rubisco ab. Sie haben gelernt, sich mit weniger CO2 zurecht zu finden.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz, das uns ausplündert und dem Klima überhaupt nichts nützt. Letztlich geht es um die Bewahrung unserer Demokratie und die Erhaltung Deutschlands wie wir unser schönes Land kennen. Diesem Ablasshandelsmodell CO2-Klimalüge muss ein Ende bereitet werden. Wir alle müssen mitwirken und nicht abwarten.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 




Neue Studie: Grönland war vor 6000 bis 8000 Jahren um 3 bis 7 °C wärmer und weit weniger vergletschert als heute.

Kenneth Richard

Ein großer Teil der grönländischen Eiskappe, die heute über 500 m dick ist, existierte während des frühen bis mittleren Holozäns noch nicht.

Der Prudhoe Dome (PD), ein 2500 km² großer Abschnitt der Eiskappe im Nordwesten Grönlands (GIS), ist heute 500 bis 600 m dick (Walcott-George et al., 2026).

Vor etwa 6000 bis 8000 Jahren, als der CO2-Gehalt in der Atmosphäre angeblich bei etwa 260 ppm lag, war der PD vollständig abgeschmolzen, wodurch der Boden dem Sonnenlicht ausgesetzt war.

Der Hauptprozess für die Entgletscherung des PD war die geschätzte regionale Erwärmung um 3 bis 7 °C gegenüber heute. Diese Erwärmung und die daraus resultierende minimale Eiskappe sollen „arktisweit” gewesen sein.

Vor etwa 4000 Jahren begann sich das GIS allmählich zu verdicken, bis es vor kurzem seinen heutigen Gletscherzustand erreichte, wobei die Vereisung im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt erreichte.

Die Graphik in deutscher Übersetzung:

Link: https://notrickszone.com/2026/01/12/new-study-greenland-was-3-7c-warmer-and-far-less-glaciated-than-today-6000-8000-years-ago/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die USA treten aus dem IPCC aus – und zerlegen eine globale Klimabürokratie

Charles Rotter

Vor wenigen Stunden hat das Weiße Haus unter Trump ein Memorandum veröffentlicht, das einen weitaus folgenschwereren Bruch mit der modernen Architektur der globalen Überwachung darstellt als es die meisten Schlagzeilen der nächsten Tage vermuten lassen dürften.

Die Vereinigten Staaten haben sich offiziell aus 66 internationalen Organisationen zurückgezogen, darunter auch Gremien, die direkt oder indirekt mit dem IPCC-Ökosystem verbunden sind, nachdem eine Überprüfung ergeben hatte, dass diese „den Interessen der Vereinigten Staaten zuwiderlaufen”. Die Sprache der Ankündigung ist ungewöhnlich unverblümt und listet Dutzende von Institutionen auf, die aller Wahrscheinlichkeit nach überflüssig, schlecht geführt, von aktivistischen Interessen vereinnahmt und zunehmend feindlich gegenüber der Souveränität und dem Wohlstand der USA eingestellt sind.

Auffällig ist nicht nur das Ausmaß des Rückzugs, sondern auch das Muster, das sich ergibt, wenn man die Organisationen als Gruppe betrachtet. Etwa die Hälfte – wahrscheinlich sogar mehr – trägt die unverkennbaren Spuren ideologischer Aktivisten, die sich als technische Experten ausgeben: permanente Bürokratien, die mit öffentlichen Geldern finanziert werden, Zuschüsse über undurchsichtige NGO-Netzwerke recyceln und eine bekannte Mischung aus Klimaorthodoxie, DEI-Mandaten und „Nachhaltigkeits“-Slogans fördern, die weniger als messbare Ziele denn als Tests der politischen Loyalität dienen.

Viele dieser Einrichtungen haben längst aufgehört, neutrale Foren für Zusammenarbeit zu sein. Stattdessen fungieren sie als finanzielle Durchlaufstellen und Mittel zur Durchsetzung bestimmter Narrative, wobei sie explizit marxistische oder postmarxistische wirtschaftliche Annahmen hinter der moralischen Sprache der Umweltrettung verstecken.

Dieser Rückzug ist eine Ablehnung der Vorstellung, dass amerikanische Steuerzahler verpflichtet sind, ideologische Projekte zu finanzieren, die weder greifbare Vorteile noch messbaren Ergebnisse oder gar grundlegende Managementkompetenzen vorweisen können. Der Austritt aus IPCC-nahen Institutionen ist eine unverblümte, deutliche Botschaft, dass die Ära der unhinterfragten Unterwürfigkeit gegenüber der transnationalen Klima-Bürokratie vorbei ist.

Hier ist das Memorandum:

MEMORANDUM FOR THE HEADS OF EXECUTIVE DEPARTMENTS AND AGENCIES

(MEMORANDUM AN DIE LEITER DER EXEKUTIVABTEILUNGEN UND BEHÖRDEN)

Kraft der mir als Präsident durch die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten von Amerika übertragenen Befugnisse ordne ich hiermit Folgendes an:

Abschnitt 1. Zweck. (a) Am 4. Februar 2025 habe ich die Durchführungsverordnung 14199 (Rückzug der Vereinigten Staaten aus bestimmten Organisationen der Vereinten Nationen, Einstellung der Finanzierung dieser Organisationen und Überprüfung der Unterstützung aller internationalen Organisationen durch die Vereinigten Staaten) erlassen. Diese Verordnung wies den Außenminister an, in Absprache mit dem Vertreter der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen eine Überprüfung aller internationalen zwischenstaatlichen Organisationen durchzuführen, denen die Vereinigten Staaten angehören und denen sie in irgendeiner Form finanzielle oder sonstige Unterstützung gewähren, sowie aller Übereinkommen und Verträge, denen die Vereinigten Staaten beigetreten sind, um festzustellen, welche Organisationen, Übereinkommen und Verträge den Interessen der Vereinigten Staaten zuwiderlaufen. Der Außenminister hat inzwischen seine Ergebnisse gemäß der Verordnung 14199 vorgelegt.

(b) Ich habe den Bericht des Außenministers geprüft und nach Beratung mit meinem Kabinett festgestellt, dass es den Interessen der Vereinigten Staaten zuwiderläuft, Mitglied der in Abschnitt 2 dieses Memorandums aufgeführten Organisationen zu bleiben, an ihnen teilzunehmen oder sie anderweitig zu unterstützen.

(c) In Übereinstimmung mit der Durchführungsverordnung 14199 und gemäß der mir als Präsident durch die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten von Amerika übertragenen Befugnis weise ich hiermit alle Exekutivabteilungen und -behörden an, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um den Austritt der Vereinigten Staaten aus den in Abschnitt 2 dieses Memorandums aufgeführten Organisationen so schnell wie möglich zu vollziehen. Für Einrichtungen der Vereinten Nationen bedeutet der Austritt die Beendigung der Beteiligung oder der Finanzierung dieser Einrichtungen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

(d) Meine Prüfung weiterer Feststellungen des Außenministers dauert noch an.

Abschnitt 2. Organisationen, aus denen sich die Vereinigten Staaten zurückziehen sollen. (a) Nicht-Organisationen der Vereinten Nationen:

(i)       24/7 Carbon-Free Energy Compact;

(ii)      Colombo Plan Council;

(iii)     Commission for Environmental Cooperation;

(iv)      Education Cannot Wait;

(v)       European Centre of Excellence for Countering

Hybrid Threats;

(vi)      Forum of European National Highway Research Laboratories;

(vii)     Freedom Online Coalition;

(viii)    Global Community Engagement and Resilience Fund;

(ix)      Global Counterterrorism Forum;

(x)       Global Forum on Cyber Expertise;

(xi)      Global Forum on Migration and Development;

(xii)     Inter-American Institute for Global Change Research;

(xiii)    Intergovernmental Forum on Mining, Minerals, Metals, and Sustainable Development;

(xiv)     Intergovernmental Panel on Climate Change;

(xv)      Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services;

(xvi)     International Centre for the Study of the Preservation and Restoration of Cultural Property;

(xvii)    International Cotton Advisory Committee;

(xviii)   International Development Law Organization;

(xix)     International Energy Forum;

(xx)      International Federation of Arts Councils and Culture Agencies;

(xxi)     International Institute for Democracy and Electoral Assistance;

(xxii)    International Institute for Justice and the Rule of Law;

(xxiii)   International Lead and Zinc Study Group;

(xxiv)    International Renewable Energy Agency;

(xxv)     International Solar Alliance;

(xxvi)    International Tropical Timber Organization;

(xxvii)   International Union for Conservation of Nature;

(xxviii)  Pan American Institute of Geography and History;

(xxix)    Partnership for Atlantic Cooperation;

(xxx)     Regional Cooperation Agreement on Combatting Piracy and Armed Robbery against Ships in Asia;

(xxxi)    Regional Cooperation Council;

(xxxii)   Renewable Energy Policy Network for the 21st Century;

(xxxiii)  Science and Technology Center in Ukraine;

(xxxiv)   Secretariat of the Pacific Regional Environment Programme; and

(xxxv)    Venice Commission of the Council of Europe.

(b)  United Nations (UN) Organizations:

(i)       Department of Economic and Social Affairs;

(ii)      UN Economic and Social Council (ECOSOC) — Economic Commission for Africa;

(iii)     ECOSOC — Economic Commission for Latin America and the Caribbean;

(iv)      ECOSOC — Economic and Social Commission for Asia and the Pacific;

(v)       ECOSOC — Economic and Social Commission for Western Asia;

(vi)      International Law Commission;

(vii)     International Residual Mechanism for Criminal Tribunals;

(viii)    International Trade Centre;

(ix)      Office of the Special Adviser on Africa;

(x)       Office of the Special Representative of the Secretary General for Children in Armed Conflict;

(xi)      Office of the Special Representative of the Secretary-General on Sexual Violence in Conflict;

(xii)     Office of the Special Representative of the Secretary-General on Violence Against Children;

(xiii)    Peacebuilding Commission;

(xiv)     Peacebuilding Fund;

(xv)      Permanent Forum on People of African Descent;

(xvi)     UN Alliance of Civilizations;

(xvii)    UN Collaborative Programme on Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation in Developing Countries;

(xviii)   UN Conference on Trade and Development;

(xix)     UN Democracy Fund;

(xx)      UN Energy;

(xxi)     UN Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women;

(xxii)    UN Framework Convention on Climate Change;

(xxiii)   UN Human Settlements Programme;

(xxiv)    UN Institute for Training and Research;

(xxv)     UN Oceans;

(xxvi)    UN Population Fund;

(xxvii)   UN Register of Conventional Arms;

(xxviii)  UN System Chief Executives Board for Coordination;

(xxix)    UN System Staff College;

(xxx)     UN Water; and

(xxxi)    UN University.

Abschnitt 3. Leitlinien zur Umsetzung. Der Außenminister stellt den Behörden bei der Umsetzung dieses Memorandums bei Bedarf zusätzliche Leitlinien zur Verfügung.

Abschnitt 4. Allgemeine Bestimmungen. (a) Keine Bestimmung dieses Memorandums darf so ausgelegt werden, dass sie Folgendes beeinträchtigt oder anderweitig beeinflusst:

(i) die gesetzlich gewährten Befugnisse einer Exekutivbehörde oder -agentur oder deren Leiter; oder

(ii) die Funktionen des Direktors des Amtes für Verwaltung und Haushalt in Bezug auf Haushalts-, Verwaltungs- oder Gesetzgebungsvorschläge.

(b) Dieses Memorandum ist im Einklang mit geltendem Recht und vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln umzusetzen.

(c) Dieses Memorandum beabsichtigt nicht und begründet keine Rechte oder Vorteile materieller oder verfahrensrechtlicher Art, die von einer Partei gegenüber den Vereinigten Staaten, ihren Ministerien, Behörden oder Einrichtungen, ihren Beamten, Mitarbeitern oder Beauftragten oder anderen Personen nach Gesetz oder Billigkeitsrecht geltend gemacht werden können.

(d) Der Außenminister wird ermächtigt und angewiesen, dieses Memorandum im Federal Register umzusetzen.

DONALD J. TRUMP

https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/2026/01/withdrawing-the-united-states-from-international-organizations-conventions-and-treaties-that-are-contrary-to-the-interests-of-the-united-states

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/07/u-s-withdraws-from-the-ipcc-and-dismantles-a-global-climate-bureaucracy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Auch in der Zeitung „Die Welt“ war das schon ein Thema: https://www.welt.de/politik/ausland/article695ee1644d1d5f581eeaf241/donald-trump-ordnet-an-usa-steigen-aus-66-internationalen-organisationen-aus.html

ebenso wie heute auch in der „Süddeutschen Zeitung“.




Warum der Klima-Gerichtsverfahren in Boulder so gefährlich ist und der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten eingreifen muss

CFACT Editorial

Genau wie die Veräußerung fossiler Brennstoffe funktionieren auch Klimaklagen zur Bestrafung von Produzenten derselben (Erdöl, Kohle, Erdgas) nicht und sollten von den Befürwortern des Klimaschutzes selbst abgelehnt werden.

Der Vorwurf lautet, dass Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie die Auswirkungen ihrer Produkte falsch dargestellt und Klimaschäden und Wetterkatastrophen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar verursacht hätten.

Energy Realism beweist genau das Gegenteil.

Seit der industriellen Revolution haben fossile Brennstoffe die Welt um uns herum aufgebaut und uns einen Lebensstandard ermöglicht, von dem unsere Vorfahren nur träumen konnten.

Der erste Schritt für „Klimaschutzmaßnahmen” ist offensichtlich, unseren Bedarf an fossilen Brennstoffen zu senken, nicht die Erzeuger zu bestraften. Dies ist umso wichtiger, da durch die KI-Revolution viel mehr Strom benötigt wird (Kohle und Gas erzeugen 60-65 % der Energie in den USA).

Trotz jahrzehntelanger Bemühungen scheint es tatsächlich unmöglich zu sein, den Verbrauch fossiler Brennstoffe weiter zu senken: Die Nachfrage der USA nach fossilen Brennstoffen steigt weiter (siehe Erdgas) oder bleibt „sehr hoch“ (siehe Öl).

Dies ist kaum überraschend, da es für Öl keinen Ersatz gibt (das Scheitern des Elektroautos ist mittlerweile unbestreitbar) und Erdgas erschwinglich, sauber, reichlich vorhanden und flexibel einsetzbar ist, um die naturgemäß schwankende Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie zu ergänzen.

Weltweit reicht das Wachstum der erneuerbaren Energieerzeugung bei weitem nicht aus, um den Anstieg des Gesamtenergiebedarfs zu decken, geschweige denn fossile Brennstoffe zu ersetzen.

Kein Wunder, dass Daniel Turner von Power the Future kürzlich die COP30 als völligen Misserfolg bezeichnet hat.

Nicht nur in China und Indien, sondern auch in den reichen OECD-Ländern hält sich Kohle viel besser als uns Klimagruppen immer wieder weismachen wollen: „IEA: Kohle überholt Gas im Energiemix der OECD, während ‚Brückenkraftstoff‘ ins Stocken gerät“ (hier); „Diese 15 Kohlekraftwerke hätten stillgelegt werden sollen. Dann kamen KI und Trump“ (hier).

Der Wert billiger Energie

Wirtschaftliche Verwerfungen und Zerstörung sind die offensichtliche Folge der Bestrafung von Lieferanten natürlicher Ressourcen, die 80 % unseres Energiebedarfs decken: Öl, Kohle und Erdgas.

Wenn Sie eine Ölgesellschaft verklagen, haftet diese Gesellschaft und muss die Kosten dieser Haftung an die Käufer ihrer Produkte weitergeben; d. h., höhere Preise für fossile Brennstoffe bedeuten höhere Inputkosten für alles, was wir tun, sodass die Preise für alles steigen.

Bericht von Power the Future vom Dezember 2025: „Wie Umweltaktivismus die Preise für Güter des täglichen Bedarfs in die Höhe treibt“.

Wie wir weiterhin in den „Blue States“ [= von den US-Demokraten regierte Staaten, A. d. Übers.] beobachten können, wo immer strengere Klima- und CO₂-Emissionsreduktionsmaßnahmen alle anderen wirtschaftlichen und vernünftigen Überlegungen überwiegen, scheinen höhere Energiepreise das Ziel zu sein: „Hohe Strompreise sind eine Entscheidung, welche die Blue States jeden Tag treffen.“

Die künstliche Erhöhung der Preise für fossile Brennstoffe, um den Umstieg auf erneuerbare Energien zu erzwingen, ist eine regressive Steuer, die arme Amerikaner und ethnische Minderheiten am stärksten trifft.

Öl und Gas werden immer wichtiger, nicht unwichtiger

Die harte Realität für einige ist, dass Öl und Gas noch vor wenigen Jahren etwa 68 % der Energieversorgung der USA ausmachten, und selbst nach der Amtszeit von Präsident Biden, der „klimabewusstesten Regierung in der Geschichte der USA“, haben Öl und Gas Marktanteile in unserer Energieversorgung GEWONNEN (siehe Grafik unten).

Was den „Ersatz“ fossiler Brennstoffe angeht, weiß der legendäre Energieexperte Mark Mills, Leiter des National Center for Energy Analytics, dass das Problem in der Physik liegt: „Wir werden niemals eine Energiewende haben.“

Und während wir weiterhin auf die Kernenergie hoffen, verursachen große Kernkraftprojekte immense Kostenüberschreitungen, und wir suchen immer noch nach unserem ersten kommerziellen kleinen modularen Reaktor, in der HOFFNUNG, dass dieser irgendwann in den 2030er Jahren kommen wird.

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Selbst ein Nicht-Fracking-Staat wie Kalifornien, der „grünste“ Staat des Landes, der seit über 20 Jahren einen Renewable Portfolio Standard hat, um vom Erdgas „wegzukommen“, kann immer noch stärker von Gas abhängig sein als der Fracking-Gigant Texas, da Wind- und Solarenergie aufgrund ihrer natürlichen Unbeständigkeit eher eine „Ergänzung“ als eine „Alternative“ darstellen (siehe Grafik unten).

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Der Klima-Prozess in Colorado

Dies bringt uns zu dem wichtigen Klima-Prozess in unserem viertwichtigsten Ölförderstaat und achtwichtigsten Erdgasförderstaat.

Kläger: Stadt Boulder und Boulder County, Staat Colorado: Beklagte: ExxonMobil und Suncor Energy.

Dass dies genau wie die anderen Fälle in Colorado selbst geschieht, widerspricht jeglicher Vernunft.

Öl und Gas können jährlich fast 50 Milliarden Dollar zur Wirtschaft des Bundesstaates beitragen und den Großteil des Energiebedarfs decken. Selbst Kohle erzeugt immer noch 28 bis 35 % der Energie des Bundesstaates, doppelt so viel wie im nationalen Durchschnitt.

In diesen Klimaprozessen konzentrieren sich die Kläger an den Küsten auf Themen wie Hurrikane und den Anstieg des Meeresspiegels, aber in Boulder wird in der 105-seitigen Klageschrift argumentiert, dass Ölkonzerne Eigentum, Sicherheit und Gesundheit geschädigt haben.

Sie sagen, dass dies auf höhere Temperaturen, Waldbrände, Dürren und eine schrumpfende Schneedecke zurückzuführen ist, die die Wasserversorgung, Skigebiete und Landwirte zerstört.

Sie fordern Milliarden von Dollar als Entschädigung für alle Schäden, die durch die Nutzung von Öl, Kohle und Erdgas verursacht wurden.

Exxon und Suncor sagen, dass der Klimaprozess in Boulder komplizierte nationale und internationale Fragen aufwirft, weshalb dieser Streit vor Bundesgerichten und nicht vor staatlichen Gerichten verhandelt werden sollte.

Damit haben sie natürlich Recht.

Boulder ignoriert, dass der Klimawandel per Definition ein globales Problem ist, weshalb die Behauptung absolut unwissenschaftlich ist, der Klimawandel würde von Energie- und Klimapolitikmaßnahmen profitieren, die nur hier in den USA umgesetzt werden.

Was ist aus dem Motto „Wir glauben an die Wissenschaft!“ geworden?

Im Mai dieses Jahres entschied der Oberste Gerichtshof von Colorado schließlich, dass die Klage tatsächlich vor einem staatlichen Gericht verhandelt werden kann.

Nun haben Exxon und Suncor beim Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten (SCOTUS) beantragt, den Fall zu überprüfen, während Boulder sich dagegen ausspricht.

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten (SCOTUS) prüft derzeit, ob er dem Antrag auf Certiorari (Anhörung des Falls) stattgibt. Diese Entscheidung würde darüber befinden, ob er sich in diesen wichtigen Rechtsstreit um die Klimahaftung einschalten wird.

Die Entscheidung des SCOTUS könnte einen nationalen Präzedenzfall für Klimaklagen gegen Produzenten fossiler Brennstoffe schaffen, was das Letzte ist, was wir derzeit brauchen (einige Modelle gehen davon aus, dass der Strombedarf in den USA in den nächsten 25 Jahren um 80 % steigen wird).

Der SCOTUS sollte eingreifen und eine einheitliche Regel festlegen, die bei solchen Klimaklagen konsequent angewendet werden kann.

Ein Klima-Rechtsstreit ist sicherlich nicht die Lösung.

Lösungen für die Energie- und Klimapolitik müssen vom Kongress und von Bundesbehörden kommen, nicht von staatlichen Gerichten.

Der ehemalige Klimabeauftragte John Kerry höchstselbst hat deutlich gemacht: 1) dass die Reduzierung von Emissionen eine Frage der Nutzung sich ständig weiterentwickelnder Technologien ist und nicht der Einreichung von Klagen vor Gericht, und 2) dass die globale Bedeutung der USA im Bereich des Klimawandels offensichtlich schwindet, da sich die noch in der Entwicklung befindlichen armen Länder lediglich für die Reduzierung unserer Emissionen entschädigen.

„Wir könnten morgen auf Null kommen, und das Problem wäre damit nicht gelöst“, erklärte John Kerry im Januar 2021.

Klimaprozesse wie der in Boulder sind das genaue Gegenteil von Fortschritt und letztlich selbstzerstörerisches Energie- und Klimadenken, das die Amerikaner abgelehnt haben, als alle sieben umkämpften Bundesstaaten im November 2024 zum zweiten Mal für Präsident Trump gestimmt hatten.

Gerade weil wir immer mehr Öl, Kohle und Erdgas exportieren (was von den Präsidenten Obama, Biden und Trump unterstützt wird), müssen wir in Sachen Energie und Klima pragmatisch sein, sonst laufen wir Gefahr, dass Russland, die OPEC und China die globalen Energiemärkte kontrollieren.

Erneuerbare Energien spielen in unserem riesigen Energiekomplex eine sehr wichtige Rolle, aber es ist dumm, gefährlich und eine Verschwendung wertvoller Ressourcen, den Klimawandel zu nutzen, um die fossilen Brennstoffunternehmen zu verklagen, wenn diese uns die Energieressourcen liefern, die 80 % unseres Energiebedarfs decken.

This article originally appeared at RealClear Energy

Link: https://www.cfact.org/2026/01/05/why-the-boulder-climate-case-is-so-dangerous-and-scotus-must-step-in/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Eine bedeutungslose Zahl steuert Klima-Politik

H. Sterling Burnett

Eine kürzlich im Journal of American Physicians and Surgeons veröffentlichte Studie argumentiert, dass die für die Bekämpfung des Klimawandels ausgegebenen Billionen Dollar in einer vergeblichen und unnötigen Anstrengung verschwendet werden, die zum großen Teil durch die Konzentration auf eine im Wesentlichen bedeutungslose und erfundene Messgröße getrieben wird: die globale mittlere Temperatur (GMST).

Der Autor der Studie Jonathan Cohler weist darauf hin, dass die GMST eine erfundene und schlecht definierte Messgröße ist:

Die GMST hat keine genaue regulatorische Definition und ist nach den Grundprinzipien der Thermodynamik physikalisch bedeutungslos. Dennoch sind alle IPCC-Klimamodelle darauf abgestimmt, historische GMST-Trends zu reproduzieren. Dies entspricht dem, was Orwell vorausschauend beschrieben hat: die systematische Ersetzung der objektiven Wahrheit durch politisch bequeme Fiktion.

Cohler merkt an, dass die Grundprinzipien der Thermodynamik im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts fest etabliert waren und die Erwärmung als Energieübertragung in oder innerhalb eines Systems definierten, gemessen in Joule oder Wattsekunden, und nicht als Veränderungen in gemessenen Grad Celsius.

Eine kürzlich durchgeführte KI-Analyse der Behauptungen zur Erwärmung auf der Grundlage angeblicher Temperaturänderungen bestätigte, dass die vom IPCC zur Bestimmung und Vorhersage von Temperaturen verwendeten Verfahren und Annahmen „grundsätzlich betrügerisch” sind, da das Projekt der Mittelwertbildung von Temperaturen außerhalb eines Gleichgewichtssystems, zu dem die Erde und ihre verschiedenen Klimazonen nicht gehören, bedeutungslos ist. Außerdem muss man zur Messung der durchschnittlichen Temperaturänderung innerhalb eines gemeinsamen, festgelegten Messsystems arbeiten, was die Mitwirkenden des IPCC jedoch nicht tun. Laut Cohler:

Die Temperatur ist eine intensive Eigenschaft [eine Eigenschaft eines Stoffes, die sich nicht mit der vorhandenen Stoffmenge ändert, wie z. B. Dichte, Temperatur, Farbe oder Siedepunkt usw.], die nur in Gleichgewichtssystemen definiert ist und über Nicht-Gleichgewichtssysteme hinweg nicht sinnvoll gemittelt werden kann. Die Luft und das Meerwasser an der Erdoberfläche bilden ein großes Nicht-Gleichgewichtssystem mit enormen räumlichen und zeitlichen Schwankungen in Bezug auf Temperatur, Druck, Feuchtigkeit und Wärmekapazität, zusätzlich zu dem mehr als 800-fachen Unterschied in der Massendichte zwischen Meerwasser und Luft. Es ist allgemein bekannt, dass die Temperatur als intensive thermodynamische Eigenschaft weder additiv noch sinnvoll über ein solches System gemittelt werden kann, im Gegensatz zu extensiven Eigenschaften wie Energie, Masse und Volumen, die direkt mit der Menge der Materie skalieren und über Teilsysteme summiert werden können. Wie Essex et al. zeigen, gibt es kein physikalisches Prinzip, das vorschreibt, wie Oberflächentemperaturen global gemittelt werden sollten, um eine aussagekräftige Statistik zu erhalten, sodass jede von Menschen gewählte Mittelungsmethode willkürlich ist und zu einem statistischen Artefakt ohne physikalische Bedeutung führt.

Diese Willkür ist kein unbedeutendes technisches Detail. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Temperaturen zu mitteln – arithmetisches Mittel, geometrisches Mittel, harmonisches Mittel, quadratisches Mittel und die gesamte Familie der Hölder-Mittelwerte, neben unzähligen anderen. Jedes Verfahren liefert unterschiedliche numerische Ergebnisse und unterschiedliche Trends im Zeitverlauf. Ohne ein physikalisches Prinzip, das ein Mittelungsverfahren einem anderen vorzieht, wird die Wahl rein willkürlich. Wie die Essex-Studie schlüssig zeigt: „Wenn die Physik keine bestimmte Mittelungsregel vorschreibt, wie es bei der Temperatur der Fall ist, können wir jede beliebige Regel verwenden. Wenn ein Interpret der Daten eine Regel wählt, während ein anderer eine andere Regel wählt, gibt es keine Möglichkeit, eine Meinungsverschiedenheit darüber beizulegen, ob das System mit der Zeit wärmer oder kälter wird.“

Das Computer- und Logikprinzip „Garbage In, Garbage Out“ (Müll rein, Müll raus) gilt auch für Klimabehauptungen. Wie Cohler feststellt, sind alle Rückkopplungs-Prozesse und Ergebnisse, die den zukünftigen Zustand des Erdklimas beschreiben und von Computermodellen prognostiziert werden, ebenso unbegründet und willkürlich wie die GMST, die zur Untermauerung der Behauptung einer gefährlichen globalen Erwärmung herangezogen wird:

Die Auswirkungen gehen weit über die akademische Thermodynamik hinaus. Jedes vom IPCC verwendete Klimamodell (CMIP-Modelle) ist so abgestimmt, dass es historische GMST-Trends reproduziert. Wenn Modelle so kalibriert werden, dass sie einer physikalisch bedeutungslosen Größe entsprechen, werden ihre Ergebnisse ebenso bedeutungslos – nicht nur für Temperaturprognosen, sondern für alle Variablen, da es sich um gekoppelte globale Zirkulationsmodelle handelt, in denen alle Komponenten miteinander interagieren. Das Grundprinzip der wissenschaftlichen Modellierung erfordert, dass Modelle anhand physikalisch aussagekräftiger Beobachtungsdaten validiert werden.

Kurz gesagt, argumentiert Cohler, um „die Legitimität zurückzugewinnen und einen sinnvollen Beitrag zum Verständnis der komplexen thermischen Systeme der Erde zu leisten”, muss die Klimawissenschaft aufhören, abgeleitete Messgrößen wie die Klimasensitivität zu verwenden, und sich stattdessen an die grundlegende Physik halten.

Quellen: Globe News Wire; Journal of American Physicians and Surgeons

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-567-a-meaningless-number-drives-climate-policy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE