Der Rassismus der Klimawandel-Alarmisten

Mein CFACT-Kollege Duggan Flanakin legt ein überzeugendes Argument dafür vor, warum diese rassistische Politik beendet werden muss – JETZT! Er macht uns zu einer Zeit darauf aufmerksam, gerade jetzt, in der Amerikaner und Menschen überall anfangen, sich auf die US-Wahlsaison zu konzentrieren, und was das für Energie, Chancen, Arbeitsplätze, Lebensstandard und Gleichberechtigung bedeutet“. – So weit Paul Driessen.

Nicht der Klimawandel ist rassistisch, sondern all jene, die ihn missbrauchen, um Fortschritte bzgl. der Energieversorgung zu blockieren.

Alarmisten proklamieren nun, dass der Klimawandel rassistisch sei, dass er Minderheiten mehr betrifft als andere. Was für eine Heuchelei. Nach dieser Theorie sind die Sonne, unsere Galaxie und ihr Schöpfer rassistisch, haben diese doch den Klimawandel im Laufe der Geschichte immer angetrieben.

Rassismus war sicherlich ein Faktor bei vielen Entscheidungen über Landnutzung, Zoneneinteilung, Bildung und bei vielen anderen Aspekten unseres Lebens. Aber dies begann lange bevor die Europäer Amerika „entdeckten“. Stammesdenken, die historisch grundlegendste Form des Rassismus, gibt es mindestens seit Beginn der Eisenzeit.

Der neue Rassismus ist eine der wichtigsten Domänen von Umwelt-Alarmisten und eine direkte Folge des Jahrhunderte langen bevormundenden Kolonialismus‘. Viele von ihnen glauben immer noch, dass die armen und indigenen Völker von heute in ein „grünes“ Morgen „geführt“ werden müssen und nicht die Mittel anwenden dürfen, die westliche und andere Länder einsetzten, um zu wachsen, Wohlstand zu schaffen, den Lebensstandard zu verbessern und frei zu bleiben.

Viele scheinen sogar damit einverstanden zu sein, dass ihre „Lösungen“ für den „Klimawandel“ höchst negative Folgen für Milliarden von Menschen weltweit haben, deren Lebensstil weit von den Privilegien der Öko-Eliten entfernt ist – die nicht einmal ohne Unterbrechungen die Segnungen der Elektrizität genießen – wenn sie überhaupt irgendwann einem Strom haben.

Anstatt ihre eigene Rolle bei der Aufrechterhaltung der Energiearmut (und dem daraus resultierenden Elend, Krankheit und Tod) anzuerkennen, beschimpfen die Alarmisten den Westen, weil er der Generationenarmut durch Technologie entkommen ist. Der Penn-State-Meteorologe Gregory Jenkins (der für Dr. Michael Mann arbeitet, dem Mitverursacher des Betrugs des gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimawandels) hat Rassismus mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht, „weil dieser diktiert, wer von Aktivitäten profitiert, die den Planeten erwärmende Gase erzeugen, und wer am meisten unter den Folgen leidet“.

Aber ihre „Lösungen“ verwehren afrikanischen und anderen armen Familien stets den Zugang zu „Aktivitäten“ – und Segnungen – mit fossilen Brennstoffen, während sie ihre eigenen Gesellschaften mit hohen Steuern und Auflagen belasten, die die erschwingliche Energie und den Lebensstandard für Milliarden Menschen einschränken würden.

Vor fünfzehn Jahren sagte der kamerunische Journalist Jean-Claude Shanda Tomme, dass Umweltschützer „immer noch glauben, dass wir wie Kinder sind, die sie retten müssen, als ob wir selbst nicht erkennen, wo die Quelle unserer Probleme liegt“. Unglaublicherweise ist diese Haltung nach wie vor vorherrschend.

Vor fast zwei Jahrzehnten entlarvte Paul Driessen in seinem bahnbrechenden Buch „Eco-Imperialism: Green Power, Black Death den Öko-Kolonialismus (und Rassismus) europäischer und amerikanischer Nichtregierungsorganisationen, Bankinstitute und Regierungen.

In seiner Einleitung sagte der nationale Sprecher des Congress Of Racial Equality Niger Innis, dass die Politik der grünen Eliten „bedürftige Nationen daran hindert, genau die Technologien zu nutzen, die die entwickelten Länder einsetzten, um reich, bequem und frei von Krankheiten zu werden“. Und sie schicken jedes Jahr Millionen von Säuglingen, Kindern, Männern und Frauen in den vorzeitigen Tod“.

Sie bestehen darauf, dass es den Afrikanern nicht gestattet wird, Malaria mit DDT zu bekämpfen, obwohl dieses die Malaria in der gesamten entwickelten Welt ausgerottet hat. Ebensowenig dürfen die Afrikaner ihre reichlich vorhandenen Erdöl-, Kohle-, Erdgas-, Kern- oder Wasserkraftressourcen ausbeuten, also die gleichen Technologien und Ressourcen, die westliche und östliche Gesellschaften zu dem gemacht haben, was sie heute sind.

Mehrere Stimmen haben gefordert, dass der Westen aufhören soll, die Afrikaner mit Geld zu ersticken, das der massiven Korruption Vorschub leistet. Als ich vor einem Jahrzehnt Dambisa Moyos brillantes Buch von 2009 Dead Aid rezensierte, erinnerte ich mich an ihre Litanei der „Sünden der Hilfe durch Fesseln“. Diese Art der Hilfe heizt die Korruption an, fördert die Inflation, erhöht die Schuldenlast, vernichtet Exporte, verursacht zivile Unruhen, frustriert das Unternehmertum und entmündigt die Bürger. Tatsächlich ist ausländische Hilfe auch rassistisch. Der kenianische Wirtschaftswissenschaftler James Shikwati stimmt dem zu.

Meine Kollegen und ich wiesen darauf hin, dass 500 Milliarden Dollar an ausländischer Hilfe wenig dazu beigetragen hätten, das Leben der einfachen Afrikaner zu verbessern, die immer noch wenige Autobahnen, kein richtiges Stromnetz, wenig sanitäre Einrichtungen oder sauberes Wasser, wenige Krankenhäuser und Millionen von Menschen hätten, die jährlich an Krankheiten sterben, die anderswo in der Welt fast vollständig ausgerottet sind.

Damals appellierte OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo an die westlichen Führer, dass „Energie für die wirtschaftliche Entwicklung und den sozialen Fortschritt von grundlegender Bedeutung ist. Die Nutzung aller Energieformen ist zwar willkommen, aber es ist klar, dass fossile Brennstoffe noch in den kommenden Jahrzehnten den Löwenanteil des wachsenden Energiebedarfs der Welt decken werden“. Aber den Afrikanern wird nach wie vor routinemäßig die Finanzierung der Erschließung dieser Ressourcen für ihre eigenen Bürger verweigert. Das ist Rassismus in seiner schlimmsten Form.

Ich habe auch einen Vorschlag der Entwicklungsforschungsgruppe der Weltbank für den Bau eines 100.000 Kilometer langen afrikanischen Autobahnsystems geprüft, das alle großen afrikanischen Haupt- und Großstädte verbinden soll. Es würde nur 30 Milliarden Dollar kosten, plus 2 Milliarden Dollar pro Jahr für die Instandhaltung, könnte aber 750 Milliarden Dollar pro Jahr für den Überlandhandel zwischen den afrikanischen Nationen einbringen. Aber Umweltschützer und die World Development Bank hatten nichts Eiligeres zu tun als diese Pläne sofort in der Mülltonne zu versenken. Reiner Rassismus.

Der Rassismus weitete sich sogar auf die Hochschulbildung aus, da europäische und amerikanische Universitäten die klügsten und besten afrikanischen Studenten und Dozenten rekrutierten und ihre eigenen, noch jungen Hochschulen in Scherben liegen ließen. Lydia Polgreen sagte, dieser akademische Exodus habe „Dutzende von Nationen des einheimischen Fachwissens beraubt, das Millionen aus der Armut befreien könnte“. Mehr Rassismus.

Und so geht es weiter. Der geschäftsführende Vorsitzende der African Energy Chamber N.J. Ayuk kritisierte kürzlich die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Internationale Energieagentur (IEA), weil sie die durch die COVID-19-Pandemie verursachten niedrigen Ölpreise als „goldene Gelegenheit“ für Regierungen beschrieben, die Unterstützung für fossile Brennstoffe auslaufen zu lassen – und damit einen besseren Lebensstandard zu erreichen.

Er drückte es unverblümt aus: „Die OECD und die IEA wissen nicht unbedingt, was das Beste für die Menschen ist, die auf diesem Planeten leben. Regierungen unter Druck zu setzen, damit sie die Unterstützung für fossile Brennstoffe einstellen, wäre sicherlich nicht gut für die afrikanischen Öl- und Gasunternehmen oder Unternehmer, die sich um den Aufbau einer besseren Zukunft bemühen. Und es könnte geradezu schädlich für die Gemeinden sein, die für eine zuverlässige Stromversorgung Gas-zu-Energie-Initiativen ins Auge fassen“.

„Zu oft“, so fügte Ayuk hinzu, „ist die Diskussion über den Klimawandel – und die Forderung, fossile Brennstoffe im Boden zu belassen – weitgehend ein vom Westen vorgegebenes Diktat. Es berücksichtigt nicht die Bedürfnisse einkommensschwacher Afrikaner, die von den vielen Vorteilen eines strategischen Ansatzes für Öl- und Gasoperationen in Afrika profitieren könnten: Verringerung der Energiearmut, Schaffung von Arbeitsplätzen und unternehmerische Möglichkeiten, um nur einige zu nennen“.

Auf der globalen Bühne, so schloss er, „weisen die OECD und die IEA die Stimmen vieler Afrikaner zurück, die wollen und auch dringend brauchen, dass die Öl- und Gasindustrie des Kontinents floriert“. Afrikanische Energieunternehmer und Afrikaner, denen die Energiearmut am Herzen liegt, sagen im Grunde: „Ich kann nicht atmen“. Aber ihre Stimmen werden von diesen Machthabern und der Welt ignoriert.

Der Journalist Geoff Hill hob hervor, wie viele Afrikaner immer noch auf immer knapper werdendes Brennholz angewiesen sind, um in kalten Nächten zu kochen und ihre Häuser zu heizen, trotz der Umweltschäden durch die Zerstörung von Waldlebensräumen, die jedoch in Vergessenheit geraten sind. Von den 50 Ländern der Welt mit dem geringsten Zugang zu Elektrizität liegen 41 in Afrika – trotz reichlich vorhandener Flüsse, Sonnenlicht sowie Öl-, Gas-, Kohle- und Uranreserven.

Der Hauptgrund, so Hill, sei die Korruption – zurückzuführen auf die von Dambisa Moyo kritisierte ausländische Hilfe. Alarmisten sagen natürlich, dass jemand anderes schuld sei. Zum Glück, so Hill abschließend, räumen einige Afrikaner ihre eigene Rolle ein, indem sie sich von korrupten Kulturen beherrschen lassen.

Der nigerianische Neurochirurg Dr. Sylvanus Ayeni beschreibt in seinem 2017 erschienenen Buch „Rescue Thyself“ das Versagen der afrikanischen Regierungen, ihrem Volk zu dienen. Er ist traurig darüber, dass trotz der über eine Billion Dollar an Hilfe für Afrika allein aus den USA so viel für Paläste, Privatjets und regelrechten Diebstahl in die Luft geblasen wurde.

Aber wer ermächtigte diese gierigen Führer, die versuchten, das zu tun, was die Geldgeber wollten? Wird der Westen endlich erkennen, dass es ihr paternalistischer Rassismus war, der diese Korruption befähigt hat? Wird er seine Wege ändern? Oder wird er einfach die eugenischen Praktiken fortsetzen, die die Afrikaner als „untauglich“ zur Reproduktion entmenschlicht haben?

Duggan Flanakin is Director of Policy Research at the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org)

Link: https://www.iceagenow.info/the-racism-of-climate-change-alarmists/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Falls man Lockdowns mag, wird man die Kohlenstoff-freie Zukunft lieben

Die Klimawandelbewegung macht sich die Covid-19-Pandemie zunutze und setzt sie mit der „existenziellen Krise“ der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung gleich. Viele Umweltschützer und liberale Politiker loben zwar das derzeitige unilaterale Regierungshandeln als Vorbild für den Umgang mit dem Klimawandel, haben aber auch einen Anstieg der Regierungsausgaben für erneuerbare Energieprojekte gefordert. Das Programm der Demokratischen Partei 2020 lobt die „Dekarbonisierung“ als den besten Weg, um vom Coronavirus „besser wieder aufzubauen“.

Grüne Aktivisten und ihre demokratischen Erfüllungsgehilfen sollten sich stärker auf das Potenzial konzentrieren, dass die Coronavirus-Krise die Unterstützung für ihre Sache untergraben könnte. Hier sind die klimatischen Lehren aus der Pandemie:

● So sieht eine Welt ohne fossile Brennstoffe aus.Die ab Mitte März einsetzende Abschottung der US-Wirtschaft drosselte vorübergehend die Nachfrage nach Rohöl und Raffinerieprodukten und trieb die Ölpreise im April zum ersten Mal überhaupt in den negativen Bereich. In den letzten Wochen hat sich der Rückgang der Erzeugung verlangsamt, da sich die Verbrauchsmuster mit der Aufhebung der Quarantäne wieder normalisiert haben.

Wenn der Ölverbrauch eher mit dem Angebot als mit der Nachfrage zurückgehen würde, wäre die Situation ähnlich. Befürworter eines Fracking-Verbots und Pipeline-Protestler, die die Erzeugung in den USA dauerhaft einstellen wollen, haben das Endergebnis ihres erklärten Ziels gesehen: tote Städte und Stadtzentren, leere Autobahnen und Einkaufszentren sowie verlassene Flughäfen und Stadien.

Ohne fossile Brennstoffe wären die Amerikaner mit eingeschränkter Mobilität konfrontiert und die wirtschaftliche Aktivität würde eingeschränkt, mit höherer Arbeitslosigkeit und mehrjährigen Unterbrechungen in der Versorgungskette, da Kohlenwasserstoffe für die Herstellung und den Transport der meisten Güter verwendet werden. Diese wirtschaftliche Realität bleibt der eingepferchten Öffentlichkeit wahrscheinlich nicht verborgen.

● Die Stadtbewohner in Amerika wissen jetzt, wie sich die Bergleute fühlen.Seit dem Ausbruch von Covid haben 56 Millionen Amerikaner Arbeitslosenunterstützung beantragt – wobei etwa 16% der US-Arbeitskräfte Ende Juli immer noch arbeitslos waren – da aggressive, manchmal überzogene Anordnungen [wegen Corona] zu Hause zu bleiben, die Unternehmen zur Schließung zwangen, manchmal für immer. Seit einem Jahrzehnt sehen sich die Bergarbeiter mit Massenarbeitslosigkeit konfrontiert, weil durch Regierungserlasse die Nachfrage auf dem Endmarkt zerstört wurde.

Doch während die Arbeitslosigkeit und die damit verbundenen sozialen Probleme (einschließlich Opioidabhängigkeit, Überdosierungen und Selbstmorde), die durch die Anti-Kohle-Klimavorschriften verursacht werden, auf die zentralen Appalachen und andere ländliche Gebiete beschränkt sind, ist der derzeitige Anstieg der Arbeitslosigkeit im Zusammenhang mit der Pandemie hauptsächlich ein städtisches Phänomen, was es schwieriger macht, es zu ignorieren. Nachdem die Amerikaner eine Meile in den Stahlkappenstiefeln der Bergleute gelaufen sind, sollten sie die aufgeklärte Natur gewählter Amtsträger aus einer anderen Perspektive betrachten und es sich vielleicht zweimal überlegen, ob sie willkürliche Schließungen politisch inkorrekter Unternehmen unterstützen wollen.

● Für die Subventionen grüner Energie ist einfach kein Geld mehr übrig. Die Pandemie hat die prekäre finanzielle Lage fast aller Teile der US-Wirtschaft aufgedeckt. Vor der Krise lebten die meisten amerikanischen Haushalte von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck, mit wenig Ersparnissen für den Notfall. Heute wissen wir, dass dasselbe für die meisten US-Unternehmen und fast alle Regierungsebenen gilt.

Der ganze Beitrag steht hier (Zahlschranke!)

Link: https://www.thegwpf.com/paul-tice-if-you-like-lockdowns-youll-love-the-carbon-free-future/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Deutsche Energie­wende aus meteoro­logischer Sicht – ein Desaster

Die Energiewende – eine ökologisch verbrämte Mogelpackung

Bevor die meteorologischen Bedingungen ins Spiel kommen, soll ein kritischer Blick auf die von Politik und links-grüner Lügen- und Hetzpresse hochgejubelte Energiewende geworfen werden. Schon der Begriff ist irreführend – es müsste „Stromwende“ heißen, denn nur bei der Stromerzeugung konnten regenerative Energieträger in den vergangenen Jahrzehnten merklich an Bedeutung gewinnen. Ein Blick auf den Primärenergieverbrauch und dessen Entwicklung in Deutschland zeigt das ganze Dilemma:

Abbildungen 1a und 1b: Primärenergieverbrauch 2014 (oben, 1a). Damals hatten die Erneuerbaren einen Anteil von gerade mal 11,1%, Mineralöl 35%, Erdgas gut 20%, Braun- und Steinkohle je etwa 12%, Kernkraft etwa 8%. Unten (1b) die Jahre 1990 (links) und 2019 im Vergleich. Mineralöl hat seinen Anteil von 35% über 30 Jahre trotz aller Polemik gegen fossile Energieträger und trotz aller politischer Lenkungsmaßnahmen wie der Mineral- und Öko-Steuer, behauptet; Erdgas (hier gelb) legte von 15 auf 25% zu; Kernkraft und Kohlen sind (politisch erzwungen) rückläufig. Der Zuwachs des Verbrauchs der Erneuerbaren (politisch korrekt in grün dargestellt) sieht zwar seit 1990 gewaltig aus – aber das sind volle 30 Jahre, und seit 2014 ist der Zuwachs von gut 11 auf immer noch sehr dürftige 15% nicht gerade üppig. Zwar wird er 2020 wohl stark steigen – aber das ist dem massiven Wirtschaftseinbruch durch „Corona“ geschuldet, dessen Folgen wir alle noch bitter bezahlen werden. Bildquellen 1a EnergieAgentur.NRW, 1b Umweltbundesamt UBA.

Und was den Strom betrifft – den müssen die Haushalte Dank der „Erneuerbaren Quellen“ teuer bezahlen – seit dem Jahr 2000 haben sich die Preise für Haushaltsstrom mehr als verdoppelt – weitaus stärker, als die übrigen Verbraucherpreise:

Abbildung 2: Bevor die „Energiewende“ so richtig Fahrt aufnahm, sanken die Strompreise zeitweilig sogar, doch seit ihrem Tiefststand im Jahre 2000 haben sie sich mehr als verdoppelt – eine Folge der extrem teuren Wind-, Solar- und Biomasse-Energie, welche ohne staatliche Förderung im freien Wettbewerb niemals konkurrenzfähig wären. Bildquelle: statista.com, ergänzt

Auf die genauen Ursachen der hohen Preise soll hier nicht umfassend eingegangen werden; doch spielt neben der geringen Energiedichte, dem Netzausbau und dem extrem hohen Flächen- und Materialbedarf der „Erneuerbaren“ auch die massive Zunahme so genannter „Redispatchment-Maßnahmen eine Rolle, welche nun zur Stabilisierung des Stromnetzes erforderlich werden. Sie sind sehr teuer:

Abbildung 3: Die Kosten für Eingriffe ins deutsche Stromnetz haben sich seit 2007 von 30 auf über 300 Millionen Euro mehr als verzehnfacht! Bildquelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

Diese Redispatch-Maßnahmen sind mitunter verbrauchsbedingt, meist aber der starken Witterungsabhängigkeit der Erneuerbaren Energien geschuldet – womit wir nun beim Thema wären.

Zwischen Mangel und Überproduktion – das Wetter führt Regie

Gerade in den Jahren 2018 bis 2020 häuften sich Witterungsextreme, welche massive Auswirkungen auf die Stromerzeugung hatten. Ein Paradebeispiel für Überproduktion und extreme Schwankungen ist der stürmische, milde Februar 2020:

Abbildung 4: Enorm hohe Schwankungen der verschiedenen Stromerzeugungsquellen im stürmischen Februar 2020. Häufig überstieg die Windstromproduktion die Nachfrage – andere Energiequellen mussten hektisch gedrosselt und der Stromüberschuss entweder zu Schleuderpreisen exportiert, oder Windkraftanlagen zeitweise vom Netz genommen werden. Aber selbst in diesem für die Windenergie so rekordverdächtigen Monat gab es Phasen mit Hochdruckeinfluss fast ohne Windstrom – so um den 6., 14. und 26. Februar. Bildquelle Fraunhofer-Institut, energy-charts.de, ergänzt

Nur ein Jahr zuvor führte der Februar ein ganz anderes Regime:

Abbildung 5: Nur geringe Windstrom-Erzeugung im Februar 2019. Der Zubau an Windkraftanlagen in 2020 im Vergleich zu 2019 war aber äußerst gering und kann diese massiven Unterschiede nicht erklären – es war das vorfrühlingshaft milde, sonnige, aber windschwache Wetter. Nur so um den 10.02. ergab sich eine ähnlich windige Wetterlage wie 2020 – die ungeliebten fossilen Energieerzeuger wurden heruntergeregelt. Bildquelle Fraunhofer-Institut, energy-charts.de, ergänzt

Ein Blick auf zwei typische Wetterlagen beider Februar-Monate verdeutlicht den Unterschied:

Abbildungen 6a und 6b: Stürmischer SW-Wind (enger Isobaren-Abstand) am 16.02.2020 (oben); am Rande eines Balkan-Hochs wenig Wind (großer Isobaren-Abstand) am 16.02.2019. Jeweils Bodenwetterkarten, Bildquellen: UKMO-Metoffice aus dem Archiv von wetter3.de, leicht verändert und ergänzt.

Ein schönes Beispiel für den extremen, über längere Zeit währenden Mangel an Wind- und Solarenergie findet sich im Januar 2020; Näheres zu den meteorologischen Besonderheiten des Januars 2020 hier.

Abbildung 7: Über fast fünf Tage kaum Wind- und Solarenergie vom späten Nachmittag des 22. bis zum frühen Nachmittag des 26. Januars 2020. Der Wind lieferte in der Nacht zum 23. Januar bloß mickrige 1 bis 2 GW! Die hellblauen Zacken sind Strom aus Pumpspeichern – hübsch anzusehen, doch fast bedeutungslos; auch die Solarenergie spielt kaum eine Rolle; mehr als zwei Drittel der Stromproduktion entstammten konventionellen Quellen. Bildquelle Fraunhofer-Institut, energy-charts.de, ergänzt

Zirkulationsarme, unbestimmte (XX)-Wetterlagen häufen sich – schlecht für die Wind- und Solarenergie

Was zirkulationsarme, unbestimmte Großwetterlagen sind, wird hier näher erläutert. Eine Häufung dieser Lagen deutet sich bei freilich großer Streuung an:

Abbildung 8: Entwicklung der Anzahl der Tage mit XX-Lagen (unbestimmte Lagen nach der Objektiven Wetterlagen-Klassifikation des DWD) im Jahr. Im Langjährigen Mittel sind diese für die Erzeugung Erneuerbarer Energien problematischen Wetterlagen an fast 70 Tagen zu erwarten – mit steigender Tendenz. Das sind mehr als zwei Monate pro Jahr, an denen besonders die Windenergie, aber im Winterhalbjahr auch der Solarstrom, kaum zur Verfügung stehen!

Sehr häufig traten derartige XX-Lagen im Juni und August 2020 auf, was die Produktion der Windenergie zeitweise fast zum Erliegen brachte. Und bei dem teilweise bewölkten Himmel war auch die Ausbeute an Solarenergie für Juni nur mäßig; ein Beispiel vom 16. Juni 2020 belegt das eindrucksvoll:

Abbildung 9: Stromerzeugung am 16. Juni 2020. Wer den Wind auf Anhieb findet, der bekommt von Herrn Trittin die Kugel Eis, welche diese mittlerweile exorbitant teure Energiewende bloß kosten sollte. Tatsächlich spielte Windstrom mit kaum 1 bis 3 GW an diesem Tag keine Rolle. Und die Sonne konnte selbst an diesem gut 16 Stunden hellen Tag nur zwischen 8 und 18 Uhr nennenswerte, für die mehr als 1,7 Millionen Solaranlagen in Deutschland aber recht dürftige Strommengen liefern. Bildquelle Fraunhofer-Institut, energy-charts.de, ergänzt

Auch für dieses Beispiel soll noch ein Blick auf die Wetterkarte geworfen werden:

Abbildung 10: Die Bodenwetterkarte vom 16.06.2020 zeigt keinerlei Isobaren über ganz Mitteleuropa, dazu eine diffuse Okklusion im Westen und eine Warmfront im Südosten. Bei solcher Witterung weht nirgendwo viel Wind – auch nicht auf dem Meer („offshore“). An diesem gebietsweise schaurig-gewittrigem Tag war auch die Sonne nicht die Fleißigste – sie schien nur zeit- und gebietsweise. Bildquelle: UKMO-Metoffice aus dem Archiv von wetter3.de, leicht verändert und ergänzt.

Geht dem Wind die Puste aus?

Näheres zu dieser Fragestellung hier. Leider liegen im DWD-Messnetz die monatsweisen Daten für die Windgeschwindigkeit nur in Beaufort und sehr lückig sowie nicht als Flächenmittel vor; doch aus 25 Stationen konnte der Autor ein näherungsweises Windmittel für die Nordhälfte Deutschlands, wo ja die meisten Windkraftanlagen (WKA) stehen, berechnen:

Abbildung 11: Tendenziell sinkende Windgeschwindigkeiten über Norddeutschland im Jahresmittel seit 1992. Diese korrelieren signifikant mit der Häufigkeit der unbestimmten XX-Lagen, welche anstieg. Auch in den einzelnen Jahreszeiten zeigt sich dieser Trend, besonders im Winter und Frühling.

Außer der Häufung der XX-Lagen könnte auch der massive Zubau an WKA den Wind zunehmend bremsen – die Anlagen nehmen ihn sich gegenseitig weg. Und die WKA stehen außerdem unter dem begründeten Verdacht, merklich zur Klimaerwärmung beizutragen sowie die Niederschlags- und Morgentaubildung zu behindern.

Kann mehr Solarstrom die Energiewende retten?

Auf den ersten Blick könnte ja vielleicht mehr Solarstrom die Probleme mit der stagnierenden Windenergie ausgleichen, zumal die Sonnenscheindauer seit ihrem Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1951 im DWD-Mittel merklich zunahm. Aber ausgerechnet im Winter und Herbst, wo dieser Strom in der dunklen Jahreszeit am meisten benötigt würde, gab es nur eine geringe Zunahme, im Herbst gar eine minimale Abnahme der Sonnenstunden:

Abbildung 12: Entwicklung der Sonnenscheindauer nach Jahreszeiten im DWD-Deutschland-Flächenmittel. Merklich sonniger wurde vor allem der Sommer, doch in dieser Jahreszeit gibt es schon heuer große Probleme, die nur tagsüber kurzzeitig anfallenden Überschüsse an Solarstrom zu verwerten. Im Herbst und Winter könnte man hingegen mehr Solarstrom gut gebrauchen – doch erstens scheint da die Sonne, astronomisch bedingt, zu kurz, und dann gab es auch keine Zunahmen. Im extrem trüben Winter 2012/13 schien sie mit 91 Stunden gerade mal etwa 30 Stunden je Monat – Strom wird aber an allen über 700 Stunden, die so ein Monat hat, benötigt. Diese Trends darf man nicht in die Zukunft extrapolieren!

Die extrem unterschiedliche saisonale und monatsweise Ausbeute an Solarstrom verdeutlicht folgende Grafik:

Abbildung 13: Solarstromproduktion in Deutschland monatsweise 2015 (dünne) und 2016 (fette Säulen). Im Juli wird fast achtmal so viel Solarstrom erzeugt, wie im Januar! Von Oktober bis Februar spielt die Solarenergie trotz der enormen Zubauten an Solaranlagen praktisch keine Rolle. Bildquelle: strom-report.de.

Aber wie gut ergänzen sich Solar- und Windenergie? Ein Blick auf den witterungsmäßig fast durchschnittlichen, für deutsche Verhältnisse typisch wechselhaften Juni 2020 sorgt für Ernüchterung:

Abbildung 14: Erzeugung von Wind- und Solarstrom im fast durchschnittlichen Juni 2020. In den Nächten fast immer kaum Strom, doch auch sonst viele über Tage währende Mangelphasen. Aber mitunter auch kurzzeitige Stromschwemmen – die Maxima von Wind- und Solarstromerzeugung fallen oft gegen Mittag zusammen. Dieser kurzzeitige Überfluss kann nicht gespeichert werden und führt, wie der Mangel, zur Destabilisierung der Stromnetze. Ganz ähnliche Produktionsergebnisse waren im August 2020 zu verzeichnen. Bildquelle Fraunhofer-Institut, energy-charts.de, ergänzt

Das häufige Zusammenfallen beider oder das um wenige Stunden dem Solarstrom-Maximum nachlaufende Maximum der Windstrom-Erzeugung ist typisch für das Sommerhalbjahr und eine Folge des Antriebs lokaler Windsysteme durch die solare Einstrahlung. Diese Lokalwinde (Land-Seewind, Berg-Talwind, Flurwinde) erreichen meist zwischen 13 und 17 Uhr ihr Geschwindigkeitsmaximum. Aber in den Nächten „schläft“ ohne Einstrahlung der Wind entweder völlig ein, oder die lokal durchaus vorhandenen Nachtwinde sind nur sehr schwach.

Ohne Wasser, merkt Euch das…

macht Wasserkraft halt keinen Spaß. Die ohnehin nur bescheidenen Wasserkraft-Ressourcen Deutschlands sind seit Jahrzehnten fast ausgereizt, große Neubauten wären aus Sicht des Landschaftsschutzes und der Ökonomie kaum verantwortbar. Aber leider ist auch das insgesamt bescheidene Stromaufkommen der Wasserkraft alles andere als stabil:

Abbildungen 15a und b: Während die Wasserkraft (dunkelblau) im regenreichen Mai 2013 (oben) immerhin einen kleinen Beitrag zur Stromproduktion leistete, brach sie nach dem Dürre-Sommer 2018 fast völlig ein (Oktober 2018, unten). Im August 2020 war ein ähnlicher Einbruch zu beobachten. Bildquellen Fraunhofer-Institut, energy-charts.de, ergänzt

Warum auch Biomasse unsere Energieprobleme nicht löst

Auf die ökologisch-ethischen Probleme der Bio-Energien (Monokulturen, Artensterben, Überdüngung, Bodenzerstörung, Konkurrenz zu lebenswichtigen Nahrungsmitteln) soll hier nicht eingegangen werden, wohl aber auf deren extrem geringe Energiedichte und deren starke, witterungsbedingte Ertragsabhängigkeit. Während Wind- und Solarenergie wenigstens noch eine geringe Effizienz der Ausnutzung des Energieangebotes erreichen, wird bei der Fotosynthese nur etwa 1% der Solarenergie in Biomasse umgewandelt – und die muss dann vor der Nutzung als Energielieferant fast immer erst weiter verarbeitet werden – wofür Energie verbraucht wird. Die Hektar-Erträge sind, je nach Witterung, sehr verschieden und bei einer der wichtigsten Energiepflanzen, dem Raps, ganz anders als bei vielen anderen Nutzpflanzen, in den letzten 25 Jahren auch witterungsbedingt trotz viel intensiverer Bewirtschaftung nicht angestiegen:

Abbildung 16: Keinerlei Ertragssteigerung beim Raps im Zeitraum 1995 bis 2019. Auch 2020 (noch keine endgültigen Zahlen) wird nur mit einem durchschnittlichen Ergebnis von um die 34 dt/ha gerechnet. Der Raps leidet unter den häufigen Frühjahrs-und Sommerdürren mehr, als andere Kulturpflanzen. Bildquelle statista.com, ergänzt

Um nicht missverstanden zu werden – die energetische Verwertung nicht anders nutzbarer organischer Abfälle kann im Einzelfall sinnvoll sein; ebenso ein extensiver Anbau von „Energiepflanzen“ auf Brach- und Splitterflächen, sofern dies nicht den Erfordernissen des Landschafts- und Naturschutzes widerspricht. Aber große Energiemengen werden sich mit Biomasse niemals umweltfreundlich gewinnen lassen. Der Acker als Bohrloch des 21. Jahrhunderts – das bleibt eine skurrile Fantasie des grünen Oberlehrers Trittin.

Ein ernüchterndes Resümee der Energiewende

Zu teuer, unzuverlässig, umweltschädlich und extrem witterungsabhängig sowie ressourcenintensiv – so lautet das vernichtende Urteil zur Energiewende in Deutschland. Selbst die eher zu den Energiewende-Befürwortern gehörende Dena erkannte in einer im Jahre 2012 erschienenen Studie: „Fossile Kraftwerke auch 2050 unverzichtbar – Deutschland wird zum Stromimporteur“. Näheres zu dieser Studie hier. Doch von der Politik werden derartige, unbequeme Wahrheiten ignoriert – die dummen Verbraucher zahlen ja brav für diesen Energiewende-Unsinn. Der Autor dieses Beitrages plant jedoch weitere Beiträge zu den meteorologischen Problemen der Energiewende in unregelmäßigen Abständen; unter anderem werden dann witterungsmäßig extreme Monate näher beleuchtet.




Historisches: Als Öffentlich Rechtliche noch über Klima(schwindel) berichten durften

Nun gibt es aber auch Forscher, die da ganz anderer Meinung sind … “

… beginnt die Reportage. Gesendet wurde sie am 22. Mai 2007 von der ARD. Man glaubt es kaum, damals war kritische Information über den IPCC und zum Dogma des „menschengemachten“ Klimawandels noch möglich.

Bild 1 [1] Eingebettetes Video. ARD Reportage über den Klimaschwindel des IPCC. Vorsichtshalber der YouTube-Link

Heute ist das Häresie. Unsere unfehlbare Kanzlerin hat es als „Ökopäpstin“ verordnet [2]. Sie weiß: Alle, die ihr blind und bedingungslos folgen, vertrauen auf „Fakten“. Wer meint, darüber nachdenken zu wollen, sich vielleicht sogar zu informieren, handelt dagegen emotional (gefühlsbestimmt, irrational) …
(Merkel): [3] ... Zudem stelle sie eine gewisse „Sprachlosigkeit“ fest zwischen Menschen, die den Klimawandel leugneten und denjenigen, für die Klimaschutz höchste Dringlichkeit habe. Dabei konkurrierten Fakten mit Emotionen.
Über die ehemalige DDR lachte man im Westen wegen deren bis zur plötzlichen Auflösung durchgängigen, absoluten „Zustimmung“ ihrer eingechlossenen Bürger. Frau Merkel hat dieses, für sie aufgrund ihrer Sozialisierung und propagandistischer Zusatzausbildung „bewährte“ Verfahren herübergerettet. Und weil Arbeiten ohne viel Denken zu müssen viel Zeit spart, wurde diese Portierung von unserer „überlasteten“ Intelligenz gerne angenommen:
Antwort eines Zeitungsredakteurs auf eine Kritik an seinem Klima-Alarmkommentar: „ … Ich vertraue an dieser Stelle dem derzeitigen wissenschaftlichen Mehrheitskonsens …“
Quellen
[1] ARD Reportage über den Klimaschwindel des IPCC 22. Mai 2007. YouTube-Link
[2] Zeit Online 20. August 2020: Merkel nennt Kampf gegen den Klimawandel globale Herausforderung
[3] DW, 23.01.2020: Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnt stärkeren Klimaschutz an




Wieder ein Jahresblick, um dämliche Vorhersagen von GRÜN und eines Münchner Klima­alarmisten mit der Wirklichkeit zu konfrontieren.

Seitdem der Computer die Glaskugel digitalisiert hat, erlebt die Wahrsagerei eine neue Blüte

Seit der Ausrufung des Klimawandels ist die vorher fast ausgestorbene Zunft der Hellseher*innen zu neuer Blüte erwacht, ja geradezu explodiert. Kaum ein Politiker oder nicht allzu erfolgreicher Wissenschaftler, der sich darin nicht versucht. Selbst Kinder sind felsenfest davon überzeugt, es zu können, beziehungsweise hüpfend Eingebung zu empfangen. War die Quelle der Erkenntnis früher eine Glaskugel, eventuell auch Werfen von Knöchelchen oder die intensive Beschau von Eingeweiden, ist es heutzutage eine Twitter-Meldung der 97 % „kompetenter Personen“ und für solche meistens Klima-Simulationsprogramme.

Unwiederbringlich stirbt der deutsche Hopfen den Klimatod

Zur Erinnerung: Im Jahr 2015 sagte eine GRÜNE Fachfrau für alles dem Hopfenanbau eine schlimme Zukunft vorher [1]. Ein Jahr später ließ die Münchner „Fachperson“ für vieles, (nur nicht fürs Klima) – H. Lesch – den Hopfen gleich ganz den Klimatod sterben, weil er eine Studie [4] nicht richtig gelesen hatte: H. Lesch [2] … ein schönes Beispiel dafür ist der Hopfen. Am Anfang bei einer bestimmten Konzentration von Kohlendioxyd da freut er sich noch, da wächst er mehr. Wenn es allerdings mehr wird, dann wird der Hopfen weniger. Dann wird der Hopfenanbau … wird langfristig in Deutschland verschwinden. Das gehört zu den Folgen der globalen Erwärmung …
2017 trat eine weitere, GRÜNE Fachfrau für Inkompetenz nach und verkündete auf einem Parteitag ihren erschrockenen Anhängern: [3] dass selbst der deutsche Hopfen krank wird, weil es zu warm wird – ich meine, das Bier ist sogar in Gefahr – das ist relevant, liebe Freundinnen und Freunde …
Seitdem werden jedes Jahr zur Hopfen-Erntezeit diese „sicheren“ Vorhersagen einem Faktencheck unterzogen

Das Brandenburger Tor in Berlin „erstickt“ im tiefen Klimastaub

So sehen unsere Medien das Klima: Zuerst kam „mit Sicherheit die Eiszeit“. Sie kam nicht. Dann kam das „sichere“ Gegenteil: Als Menetekel ging laut SPIEGEL der Kölner Dom in der Nordsee unter. Das geschah nicht. Und nun versinkt das Brandenburger Tor in Berlin im hohen Klimastaub.

Bild 1 Screenshot


Und nun drei „noch nie dagewesene“ trockene Jahre hintereinander. Das „ersehnte“ Zeichen: Der Klimawandel schlägt erbarmungslos zu, wie es doch alle Fachpersonen längst vorhersagten, und ein GRÜNEr, promovierter Märchenerzähler jüngst extra nochmals betonte:
ZDF-Teletext vom 19.08.2020: „Klima und Landwirtschaft: Habeck fordert umdenken“: Grünen-Chef Robert Habeck fordert, die Landwirtschaft stärker an den Klimawandel anzupassen. Wasserknappheit und heiße Temperaturen seien für Landwirte ein immer drängenderes Problem, „vor dem niemand mehr die Augen verschließen kann“, sagte Habeck. „Das Extrem wird zur Regel. Und das verändert die Grundannahmen auf denen Landwirtschaft bisher betrieben wurde.“ Um die Situation zu meistern, sei es höchste Zeit, die Anpassung der Landwirtschaft an die Klimakrise anzugehen.

Das Extrem hoher Ernteerträge wurde zur Regel

Wenn es bereits so schlimm ist, muss dieses Klima-Armaggedon sicher im Ertragsergebnis des Hauptproduktes Weizen zu finden sein. Die Suche zeigt allerdings ein vollkommen anderes Bild: Der Weizenertrag in Deutschland schwankt etwas auf einem unglaublich hohem Niveau. Ein laut dem Märchenerzähler Habeck Klimawandel-geschuldeter, Ertragseinbruch als „immer drängenderes Problem“ welches „die Grundannahmen auf denen Landwirtschaft bisher betrieben wurde“ in Frage stell, sieht man nicht entfernt.
Bleibt nur die Erkenntnis, dass Habeck im richtigen Fach promoviert hat, um in der GRÜNEN Dummschwätzer-Führungsriege ein Vorbild zu sein. Auch zeigt sich, dass er faktenresistent ist, denn sonst hätte er sich mindestens am aktuellen, deutschen Monitoringbericht orientiert (und auf seine falschen Behauptungen verzichtet).

Bild 2 Ernteerträge Gerste und Winterweizen in Deutschland von 1845 bis 2020. Grafik vom Autor zusammengesetzt. Quellen: Quellen: bis 2015 histat, danach statista (Anm.: statista hat bei Weizen etwas niedrigere Werte als hista, deshalb ei Weizen zum Ende der größere Einbruch)


Bild 3 Weizen weltweit (Rot: Produktionsmenge). Quelle: Vereinte Nationen, FAOSTAT


Bild 4 Kartoffel weltweit (Rot: Produktionsmenge). Quelle: Vereinte Nationen, FAOSTAT


Auch der regelmäßig erscheinende Bericht unseres Umweltministeriums zum schlimmen Einfluss des Klimas hat erkennbar Probleme, belegbare, negative Einflusstrends zu verkünden. Entsprechen verklausuliert er das „nicht zu Findende“ in Formulierungen:
Die Bundesregierung: Monitoringbericht 2019 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Bild 5 Monitoringbericht 2019: Extremereignisse in der Landwirtschaft abnehmend und kein Trend


Monitoringbericht 2019:
Erhöhter Druck durch Schadorganismen ist möglich
…. Auf eine Zu- oder Abnahme des Schaderreger-Befalls insgesamt lassen die bisherigen Beobachtungen aber nicht schließen. Im Einzelnen sind die Entwicklungen noch nicht prognostizierbar.
… Derzeit lässt sich noch schwer abschätzen, in welchem Ausmaß der Klimawandel die Ertragshöhe hierzulande beeinflusst. Einerseits wird diskutiert, dass zumindest regional die klimatischen Grenzen für eine weitere Ertragssteigerung erreicht werden könnten. Andererseits geht man davon aus, dass die Landwirtschaft mit den langfristigen Klimatrends zurecht kommen kann, denn vor allem beim Anbau einjähriger Kulturen gibt es viele Möglichkeiten, mit der Wahl von Fruchtarten und Sorten, der Fruchtfolge und der Bewirtschaftungsplanung auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren.

Wenn sich die schlimmen Vorhersagen nicht in der allgemeinen Landwirtschaft wiederfinden, dann doch bestimmt bei der für Biertrinker rund um die Welt wichtigen und empfindlichen Frucht Hopfen. Denn die geballte (in-)Kompetenz mehrerer GRÜNEr Fachpersonen und eines Professors können sich doch nicht irren?

BR Fernsehen zur Hopfenernte 2020

Beim Bayerischen Fernsehen kam die erste Reportage aus dem fränkischen Hopfenanbaugebiet Spalt:
BR24 Reportagevideo vom 20.08.2020: „Hopfenernte
Bildtext: „Schätzer erwarten gutes Ergebnis … Wichtige Nachricht für Biertrinker: Die Hopfenbauern rund um die mittelfränkische Stadt Spalt erwarten heuer eine durchschnittliche bis gute Ernte. Und auch die Qualität werde wohl stimmen, erklärten die Hopfenschätzer
Erklärung der Hopfenbauern im Video: „ … die Kletterpflanzen sehen gut aus … die Witterungsverhältnisse der letzten Wochen vor der Ernte seien entscheidend. Sie seien … hervorragend für die Pflanzen gewesen. Die Bestände seien gesund …
MSN-Nachrichten 26.08.2020: dpa Hopfenbauern kämpfen mit Preisverfall und Corona-Auflagen
… Die deutschen Hopfenbauern erwarten nach einem Sommer mit ausreichend Regen «eine gute Durchschnittsernte» von hoher Qualität.

Ähnlich sieht es auch eine andere Quelle: Pfaffenhofener Kurier: Hopfenpflanzer erwarten gute Ernte
… Nicht klagen können die Hopfenpflanzer, was die Witterungsverhältnisse in diesem Jahr betrifft: Diese waren laut IGN-Fazit „sehr gut“. In den für den Hopfen entscheidenden Monaten Juni bis August gab es nach dem sehr trockenen Frühjahr ausreichend Regen – „wenn auch örtlich teils sehr unterschiedlich“, so zweiter Vorsitzender Michael Eisenmann. Weitgehend verschont blieb die Hallertau bisher von Hagel und Sturmschäden, ebenso von zu vielen Hitzetagen. Dass optimales Wachstumswetter herrschte, könne man in vielen Hopfengärten sehen, ausgenommen seien die Bestände, die von Krankheiten betroffen sind.

Hopfen-Ernteschätzung 2020

Anmerkung: Erträge für 2020 liegen noch nicht aus allen Anbaugebieten vor, allerdings für das größte und signifikante Anbaugebiet Hallertau, deren Ertragsschätzung in die Grafik übernommen wurde. Die endgültigen erfährt man erst Anfang kommenden Jahres. Für die Abschätzung, wie stark der Hopfen durch den (angeblich) immer schlimmer gewordenen Klimawandel leidet, reicht die Genauigkeit der Schätzung aus.
Somit ergibt sich für den Hopfenertrag der deutschen Anbaugebiete die folgende Verlaufsgrafik. Und auch darin zeigt sich nicht die Spur der vorhergesagten Klima-Hopfenapokalypse. Man muss diese also mindestens ins kommende Wahljahr vertagen, denn dann kommt sie (auf einem GRÜNEN-Parteitag oder H. Lesch-Video?) bestimmt …

Bild 6 Hopfenernte Deutschland, Ertragsverlauf 1855 – 2020 und 10jähriger, gleitender Mittelwert. Zeitachse bis 1955 verkürzt. Daten bis 1946, Quelle [5]: Grafik vom Autor erstellt. Wert 2020 Hopfenertragsschätzung Hallertau

Die Grafiken der Jahresdifferenzen zeigen extreme Schwankungen der Erträge auf dem hohen Niveau. Im Bild 8 sehen diese martialisch aus, im Bild 6 mit der Relativdarstellung erkennt man diese als ganz „normal“.

Bild 7 Hopfenernte Deutschland. 1955 – 2020. Ertragsdifferenz zum jeweiligen Vorjahr. Grafik vom Autor erstellt


Bild 8 Hopfenernte Deutschland. 1955 – 2020. Ertragsdifferenz zum Vorjahr, Absolutwerte. Grafik vom Autor erstellt


Und nun eine interessante Aussage, wie der Hopfen weltweit unter dem Klimawandel „leidet“:
Pfaffenhofener Kurier: WELTWEIT BISHER GRÖSSTE ERNTE ERWARTET
… Weltweit erwartet man heuer mit 132000 Tonnen eine „gewaltige Ernte“, so Schapfl. Er spricht von „der größten Ernte, die wir jemals hatten“
Fazit
Die sicheren und für GRÜNE Mitglieder sakrosankten Vorhersagen über den wegen ihrer CO2-Emisionen leidenden und mit Sicherheit bald verschwindendem Hopfen scheinen sich nicht zu bewahrheiten. Zumindest geben die wahren Erntewerte keinen Anlass dafür.
Der „GRÜNE Traum“ könnte allerdings trotzdem in Erfüllung gehen. Hopfen ist auf die Behandlung gegen Pflanzenschädlinge angewiesen. Zur Erinnerung: Wegen Schädlingsproblemen wollte man Anfang des letzten Jahrhunderts den Anbau in Deutschland schon einmal vollständig aufgeben.
Die EU ist inzwischen konsequent und massiv dabei, Schädlingsbekämpfung einzuschränken und Mittel zu verbieten. Das macht den Hopfenbauern schon aktuell große Probleme.
Es würde wahrscheinlich keinen wundern, wenn der Hopfen also doch bald durch menschlichen Einfluss leidet. Sicher werden es dann die sich aufgrund des durch den gestiegenen CO2-Gehahlt und dadurch höhere Temperatur massiv vermehrenden Pflanzenschädlinge – also wieder das CO2 – sein. Selbsterkenntnis braucht man von GRÜNEN nicht zu erwarten … Und in das GRÜNE Narrativ passt es. Man will ja die Exportnation konsequent zerstören. Dazu gehört auch die CO2-emittierende Landwirtschaft, die nur noch „für Lokal“ und nicht mehr für den Export anbauen soll.

Die EU – nicht der Klimawandel – ist aus ideologischen Gründen dabei, die Ernteerträge in die vorindustrielle Zeit zurück zu beamen

Hopfenpflanzerverband Hallertau e.V.: Geschäftsbericht 2007/2008 (Erntejahr 2007)
… Das Thema Pflanzenschutz hat uns 2008 besonders intensiv beschäftigt. Zum einen konnten wir mit zwei Notgenehmigungen für Teppeki und Tamaron bei der Schädlingsbekämpfung zumindest das Schlimmste verhindern. Gleichzeitig macht uns jedoch aktuell die Neuausrichtung der Pflanzenschutzpolitik in Brüssel große Sorgen. Mit unterschiedlichen Maßnahmen und Aktionen sind wir seitens des Hopfenpflanzerverbandes gegenüber der Politik in Brüssel vorstellig geworden, um vor den teilweise schwerwiegenden Auswirkungen der Initiative des Umweltausschusses im Europaparlament für die Pflanzenschutzpraxis zu warnen. Im schlimmsten Fall drohen nicht nur den Hopfenpflanzern sondern der gesamten europäischen Landwirtschaft die für den integrierten Pflanzenschutz notwendigen Wirkstoffe wegzubrechen, wie wir es bereits mehrfach in der Hopfen-Rundschau dargelegt haben. Gemeinsam mit zahlreichen Verbänden der Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft, wie auch der Pflanzenschutzindustrie, appellieren wir in einer gemeinsamen Verbänderesolution an die Politiker im Europaparlament den Blick für die Realität …
Anmerkung: Für Getreide macht es die EU-Zentrale über die neue Düngeverordnung, welche optimales (dem Wetter angepasstes), zeitgerechtes, ja sogar ausreichendes Düngen, durch Verbote verhindert:
Nordbayerische Nachrichten, 19.05.2020: Die Wintergerste ist mickrig wie noch nie
Landwirte konnten die Pflanzen nicht rechtzeitig mit Nahrung versorgen
Zuerst zu nass, dann zu trocken: Die Witterungsverhältnisse seit Februar nehmen nach Einschätzung von BBV-Kreisobmann Peter Köninger vorweg, was in Zukunft wegen zusätzlicher Auflagen der Düngeverordnung zur Regel wird. Er sorgt sich um die Zukunft des Ackerbaus.
Den Februar über bis Anfang März war es zu nass, um in die Felder zu fahren, dann folgte wochenlange Trockenheit. „Wir konnten die Pflanzen nicht rechtzeitig mit Nährstoff versorgen. Als wir dann düngen konnten, hat das Wasser gefehlt, um den Stickstoff zu lösen, damit er an die Wurzeln gelangt.“ Köninger sieht in der fürs Pflanzenwachstum ungünstigen Witterung dieses Jahres „eine Situation vorweggenommen, die ab nächstem Jahr die Regel sein wird“. Dann gilt die Ende April vom Bundesrat verabschiedete Verschärfung der Düngeverordnung. „Auf solch extreme Wetterlagen wie heuer können wir dann nicht mehr reagieren.“
Die Herbstdüngung ist bereits seit der Fassung von 2017 weitgehend verboten, das heißt, nach der Ernte darf kein Dünger mehr ausgebracht werden. „Weil wir bisher auch nur nach Bedarf düngten, bleibt für die nachfolgende Pflanze kein Stickstoff.“ Wintergerste wird im Herbst ausgesät. Dann kommt die Pflanze schon „hungrig“ aus der Winterruhe.
Auch die nach der Ernte angesäten Zwischenfrüchte leiden unter dem Mangel. „Das ist pflanzenbautechnisch Blödsinn“, sagen die BBV-Funktionäre. Verloren sei der positive Effekt auf Humusbildung und Erosionsschutz, den man mit einer Zwischenpflanzung verfolgt. Späte Nachtfröste, die den Boden oberflächlich erstarren ließen und den Landwirten ermöglichten, die Äcker frühzeitig zu befahren, ohne stecken zu bleiben, nützen ihnen dann auch nichts mehr. Denn ab nächstem Jahr darf auf über Nacht gefrorenem Boden nicht mehr gedüngt werden. Bisher sei es gute fachliche Praxis gewesen, das Wintergetreide so bereits frühzeitig anzudüngen, mit der in der Sonne tauenden Bodenfeuchte wurde der Nährstoff dann für die Pflanze verfügbar.

Ist Deutschlands Hopfenertrag rassistisch?

Eine wichtige, gesellschaftsrelevante Frage, die inzwischen zu jedem Thema geklärt und erklärt werden muss.

Bild 9


Macht man es nicht sorgfältig genug, kann schnell ein im Öffentlichen Dienst Beschäftigter*in durch „Liken“ oder Mitteilung, es gelesen zu haben, schwere Nachteile erleiden. Das soll zumindest mit einem EIKE-Artikel nicht passieren.
Zum Glück hat die neue CDU-Führerin mit dem ihr eigenen Pragmatismus, gepaart mit besonderer, soziologisch-gesellschaftlicher Kompetenz, kurz und bündig erklärt, wie einfach eine solche Prüfung durchführbar ist:
Annegret Kramp-Karrenbauer: „Wir müssen uns eingestehen, dass es auch in Deutschland Alltagsrassismus gibt“. Und der beginne „oft schon mit einer überheblichen Haltung“, indem „wir“ davon ausgehen, „dass wir Dinge besser können als andere auf der Welt“ …
Wenn man Kramp Karrenbauers Prüfschema erst einmal verstanden hat, ist eine solche Pflichttestung im Kern kein Problem und lässt sich problemlos in die schon bestehenden „Prüfpflichten“ jedes Bürgers gegenüber der politischen Obrigkeit einreihen.
Man muss also nachsehen, ob der Hopfenertrag in Deutschland höher ist, als in der restlichen Welt. Abhängig vom Vorzeichen sind der deutsche Hopfen, das deutsche Wetter, oder gar die deutschen Hopfenbauern bezüglich rassistischer Umtriebe AKK-verfahrenstechnisch fundiert, eindeutig und schnell einstufbar.
Also noch entsprechende Daten gesucht und als Grafik dargestellt:

Bild 10 Hopfenertrag Welt und Ertrag Deutschland 1885 – 2016. Grafik anhand der Daten vom Autor erstellt. Datenquelle: Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL). KTBL Fachartikel, Autor: Johann Portner, Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, Wolznach


Und es fällt ein Stein vom Herzen. Die Hopfenerträge Deutschlands sind allerhöchstens geringfügig besser als die der restlichen Welt. Sicher liegen die geringen Unterschiede in der diskriminierenden Richtung nur an Daten-Ungenauigkeiten.
Damit ist belegt, dass nichts an, in und um den Hopfen rassistischer Umtriebe verdächtig ist.
Kramp-Karrenbauer, die Freitagshüpfer und die restliche, gegen alles was nicht bedingungslos ihrer Meinung zustimmt dauerempörte Szene, braucht sich zumindest gegen Hopfen und die damit Beschäftigten nicht noch zusätzlich empören …
Etwas andres sagt Bild 10 allerdings auch: Auch weltweit kann das Klima nicht wirklich schlimmer geworden sein. Beim Hopfen als besonders empfindliche Pflanze würde man es sofort erkennen.
Nicht weitersagen: Vielleicht ist die gesellschaftliche Bewertung nicht ganz vollständig und damit (noch zulässig?) fehlerhaft.
Deutsche Welle: Hopfen – das „grüne Gold“ aus Bayern
… Die Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Seit 80 Jahren sorgt ein Forschungszentrum in der Region dafür, dass deutscher Hopfen auf dem Weltmarkt führend ist.
Das wiederum ist nach AKK-Methodik eindeutig rassistisch. Und die Deutsche Welle hat es nicht erkannt. Schulungen der Mitarbeiter sind offensichtlich dringendst geboten.
Angeblich wurde so zwar seit dem Ende des 2. Weltkriegs der Staat und unser Wohlstand finanziert. Aber nun mussten die über viele Jahrzehnte rassistisch erzogenen Bürger lernen, dass wir damit den Rest der Welt die ganze Zeit nur übervorteilt und ausgeplündert haben.
Nachdem inzwischen auch die CDU überzeugt ist, dass man Geld nicht erarbeiten muss, sondern viel leichter selbst drucken kann, ist dies zu unterbinden (die GRÜNEN arbeiten inzwischen konsequent daran). Mit der Absenkung unserer Schüler-„Intelligenz“ auf international niedriges Niveau (damit die Asiaten noch besser dastehen können) ist schon ein Teil geschafft. Die Energiewende trägt einen nicht unerheblichen Teil bei und der Green-Deal wird den Rest schaffen.
Zum Schluss sind dann unsere „Intelligenz“ und auch unser Geld weg und damit das sehnlichste Ziel von GRÜN und LINKS (vorangetrieben durch tatkräftiges Vorpreschen unserer unfehlbaren, allen GRÜNEN Unsinn vorbeugend übernehmenden Kanzlerin) in Erfüllung gegangen.

Wenn nicht der Hopfen, dann ist es eben die Gerste

Nach allen Daten aus der wahren Natur ist der Hopfen als Apokalypse für unser Bier erst einmal ausgefallen.
Bier benötigt jedoch nicht nur Hopfen, sondern auch Gerste. Und wenn der Hopfen sich nicht wie vorhergesagt verhält, kann man es ja bei diesem Bestandteil „probieren“.
Hat man getan. Ein Institut, welches die gewünschte Expertise lieferte fand sich (man beachte: Wieder über das „Wahrheitsinstitut“ dpa reingewaschen):
Welt: BRENNPUNKTE (DPA), 16.10.2018, Studie: Der Klimawandel macht das Bier teurer
… Steigende Meere und vermehrte Wetterextreme wie Dürren, Starkregen und Unwetter – die erwarteten Folgen des Klimawandels sind schlimm genug. Nun haben Forscher zumindest für einige Menschen weitere schlechte Nachrichten.
East Anglia (dpa) – Bier könnte infolge des Klimawandels knapp und teurer werden. Bei einem ungebremsten Anstieg der Temperaturen würden sich die Bierpreise weltweit im Schnitt etwa verdoppeln, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt «Nature Plants».
Verantwortlich sei das häufigere gleichzeitige Auftreten von Dürre- und Hitzeperioden während der Wachstumsperiode von Gerste, was das Angebot an der Brauzutat verknappen würde.
Die Forscher schränken ein, dass ihre Studie Unsicherheiten und Schwächen aufweist.
Die Alpenprawda nahm diese Meldung selbstverständlich ebenfalls auf. „Wusste“ jedoch trotz der „Unsicherheiten und Schwächen“ jedoch, dass die Meldung „hochwertig“ ist, da in einem „renommierten Fachmagazin“ veröffentlicht. Auch „fand“ sie eine Fachperson, die die Studie bestätigte:
SZ 20. Oktober 2018: Dürre und Hitze: Was der Klimawandel mit Bier zu tun hat
… Die Ergebnisse, die das renommierte Fachmagazin „Nature Plants“ diese Woche veröffentlichte, sind für Bierdurstige durchaus unerfreulich: Bier könnte in Zukunft knapp und teuer werden. Schuld sind Dürre- und Hitzeperioden, die das Wachstum von Gerste beeinflussen. Wenn die Temperatur aufgrund der Erderwärmung stetig ansteigt, könnte sich der Preis für alkoholhaltiges wie alkholfreies Bier in Zukunft verdoppeln, in manchen Teilen der Welt sogar vervierfachen.
… W. König (Geschäftsführer der Braugersten-Gemeinschaft) schätzt die Ergebnisse der Studie als plausibel ein, und er findet, es ist eine gute Idee der Forscher, das komplexe Großthema 
Klimawandel auf vergleichsweise banale, aber einfach greifbare Folgen wie den Bierpreis herunterzubrechen. „Sie hätten genauso gut Brot nehmen können“, sagt König, „aber Bier bringt mehr Aufmerksamkeit.“
Die ist dringend notwendig, denn der Klimawandel ist innerhalb der Brauindustrie bereits erkennbar. 

Leidet die Gerste wirklich?

Nach der Erntebilanz 2020 ist Gerste eine der wenigen Getreidearten, welche gegenüber dem letzten Jahr weniger Ertrag verzeichnete.

Bild 11 Ertragsbilanz Getreide 2020. Quelle


Das gilt für Deutschland auch über einen etwas längeren Zeitraum.

Bild 12 Ertragsbilanz 2020 gegenüber dem Mittelwert 2015 – 19. Quelle


Weltweit gilt dies jedoch nicht.

Bild 13 Getreideproduktion weltweit (Gerste: +4 %). Quelle


Nimmt man jedoch auch die Zeit vor dem ganz schlimmen Klimawandel (vor 1950) – als angeblich alles „eins mit der Natur war“ – ergibt sich ein wirklicher Überblick. Und erst damit erkennt man, dass die Ertragsschwankungen, die heute GRÜNE „Fachpersonen“ in den Klimawahnsinn treiben, im Rauschen untergehen. Für die Bauern gilt anderes:
[Link] EIKE 03. September 2019: GRÜNE, Bauern und Klimawandel: Im Jammern bilden sie eine Symbiose

Bild 14 Ertrag (Winter-)Gerste von 1899 – 2019. Grafik vom Autor erstellt. Quellen: bis 2015 histat, danach statista


Nun soll gerade die Gerste schlimm unter dem Klimawandel leiden. Was sagen aber ideologie-freiere Fachpersonen:
Landwirtschaftskammer: … Im Vergleich zu Stoppelweizen oder Wintertriticale hat die frühere Abreife in den letzten Jahren mit längeren Trocken- und Hitzephasen im Frühjahr eher Vorteile gebracht. Wintergerste hat unter diesen Wetterbedingungen vom Klimawandel profitiert.
Bauernzeitung Schweiz: Sehr gute Erträge bei der Gerste 2020
Die Sammelstellen melden eine sehr gute Ernte. Die Gewichtserträge wie auch die Qualität der diesjährigen Gerste ist überall besser als 2019.
Gerstenversuche: Die neuen Sorten zeigen ihre Stärken.
Swiss Granum und Agroscope haben acht der zehn neuen Gerstensorten auf Herz und Nieren geprüft. Die Erträge und Qualitäten fielen gut aus. 2020 war ein gutes Jahr für die Wintergerste.
Nicht jeder liest die Studien, welche „wissen“ (in Wirklichkeit nur simulieren), dass und sogar wie viel die zukünftigen Ernten unter dem Klimawandel leiden werden. Der Autor hat es einmal exemplarisch gezeigt, wie man mit Simulationen und (bewusst falschen) Annahmen zu solchen Aussagen gelangt:
EIKE 26.11.2016: Forscher des Weltklimarates IPCC rechnen, dass die globale Erwärmung 10 bis 50 % der jährlichen Ernte bedroht – Was steckt dahinter?
Daraus Auszüge:
Thünen Report 25, 2015: Klimaresilienz durch Agrobiodiversität?
… Aus der vergleichsweise sehr geringen Zahl der Studien, die sich in der industrialisierten Landwirtschaft der gemäßigten Zone mit dem Zusammenhang zwischen Sorten- und Artenvielfalt und Klimaveränderungen bzw. klimatischen Extremereignissen befassen, sind keine konsistenten Ergebnisse ableitbar. Für die deutsche Landwirtschaft können fundierte Aussagen über eine mögliche Versicherungsfunktion von Elementen der Agrobiodiversität gegenüber dem Klimawandel aufgrund fehlender Studien zurzeit nicht getroffen werden.
Der „CO2-Düngeeffekt“ spielt daher eine entscheidende Rolle für die Bewertung von Klimafolgen für die Pflanzenproduktion. In vielen entsprechenden Pflanzenwachstums- bzw. Ertragsmodellen fallen negative Ertragseffekte, die allein aufgrund erhöhter Temperaturen (und schlechterer Wasserversorgung) berechnet werden, wesentlich geringer aus bzw. kehren sich in positive Wirkungen um, wenn der CO2-Düngeeffekt in die Bewertung mit einbezogen wird. Auch für die Bewertung der Folgen einer zunehmenden Klimavariabilität bzw. der Zunahme von Extremereignissen muss berücksichtigt werden, dass diese Szenarien in einer Atmosphäre wirksam werden, in der allen Pflanzen grundsätzlich mehr CO 2 zur Verfügung steht. Die Hitzetoleranz von Kulturpflanzen unter hohen CO2-Konzentrationen ist z.B. höher ist als unter den heutigen CO2-Bedingungen (Hamilton et al., 2008).
… Welche Unterschiede sich alleine dadurch ergeben, zeigt Bild 15 (Werte mit CO2-Düngungs-Berücksichtigung in Klammern)

Bild 15 [x] (Ausschnitt) Tabelle 2. Relative Ertragsänderungen von Winterweizen in einzelnen Bundesländern, Naturräumen und Flusseinzugsgebieten in Deutschland ermittelt aus verschiedenen regionalen Klima-Impaktstudien mittels Modellberechnungen ohne Berücksichtigung des CO2-Düngeeffektes sowie (in Klammern) mit CO2-Effekt.

… In den Publizierungen und vom apokalyptischen Professor wird verschwiegen, dass der Temperaturpunkt, an dem der Weizen beginnt seine Kornzahl zu verringern durch Selektion verändert werden kann.
Allerdings ist dies ein langwieriger Prozess der damit auch richtig Geld kostet. Wie so etwas gemacht wird, ist in [x] beschrieben. Beschrieben ist darin auch, wie man so etwas effektiv macht und das das in Deutschland verboten ist (Genmanipulation):
Möglicherweise effizienter wäre der Weg des Gentransfers, wobei entsprechende Gene gentechnisch übertragen würden, was zu gentechnisch optimierten Sorten führen würde – ein Weg, der in Deutschland derzeit wohl politisch nicht gangbar ist.
kaltesonne 26. Oktober 2015: Studie der Universität Göttingen: Erhöhte CO2-Konzentration könnte Ernteerträge in Norddeutschland um bis zu 60% steigern
… CO2 wird in der Presse stets als böse und existenzbedrohend dargestellt. Im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung gibt es hier durchaus einen Ansatzpunkt, wenn auch die CO2-Klimasensitivität offenbar viel geringer ausfällt als lange vom IPCC angenommen. CO2 hat aber auch seine gute Seite. Pflanzen benötigen es für ihr Wachstum. In vielen Gewächshäusern wird eine angereicherte CO2-Atmosphäre geschaffen, um das Wachstum anzukurbeln.
Im Juli 2015 erschien in
Frontiers in Environmental Science eine Studie von Jan Degener von der Universität Göttingen. Darin untersuchte der Wissenschaftler im Rahmen einer Modellierungsstudie den Düngeeffekt von CO2 an 10 Feldfrüchten in Norddeutschland. Unter Annahme von CO2-Werten wie sie vom IPCC für 2100 vorhergesagt werden, fand Degener um bis zu 60% verbesserte Ernteerträge. Der Autor nimmt an, dass hier vor allem eine verbesserte Wassereffizienz eine Rolle spielt, die sich bei höheren CO2-Konzentrationen entwickelt.
Fazit
Nun kann jeder selbst entscheiden, welchen Klimapropheten er Glauben schenkt.

Wirklich leidet alleine der Glaube an eine Restseriosität oder gar Basisintelligenz unserer „Elite“

Bild 15a Tweet 2019 einer GRÜNEN „Fachperson“


Bild 16 Quelle: MSN 18.06.2019, Screenshot


Quellen
[1] EIKE 22.08.2015: Grüne Abgeordnete Barbara Höhn durch Fakten widerlegt: Der Hopfenertrag steigt trotz Klimawandel
[2] EIKE 24.08.2016: Wenn der Hopfen nicht stirbt, stirbt dann der Klimawandel?
[4] EIKE 09.07.2016, Michael Kalisch: Bei Harald Lesch sind Hopfen (und Malz) verloren
[5] Bayern Landesanstalt für Landwirtschaft, Hopfenforschungszentrum Wolnzach/Hüll: Der Hopfen