49 NASA-Wissenschaftler sagen, wie es ist

28. März 2012

The Honorable Charles Bolden, Jr.
NASA Administrator
NASA Headquarters
Washington, D.C. 20546-0001

Dear Charlie,

Wir, die Unterzeichnenden, fordern die NASA und das Goddard-Institut für Weltraumstudien (GISS) respektvoll auf, von der Aufnahme unbewiesener Aussagen in öffentlichen Mitteilungen und Websites abzusehen. Wir glauben, dass die Behauptungen der NASA und des GISS, dass das vom Menschen erzeugte Kohlendioxid katastrophale Auswirkungen auf den globalen Klimawandel hat, nicht belegt sind, insbesondere wenn man die empirischen Daten aus Tausenden von Jahren berücksichtigt. Angesichts der Tatsache, dass Hunderte von bekannten Klimawissenschaftlern und Zehntausende anderer Wissenschaftler ihren Unglauben in die katastrophalen Vorhersagen bekunden, insbesondere in die von der GISS-Führung, ist es klar, dass die Wissenschaft NICHT settled ist.

Das ungebremste Eintreten für CO2 als Hauptursache des Klimawandels ist unangemessen und hinsichtlich ihrer Historie der NASA unwürdig, wenn man dennoch ohne eine objektive Bewertung aller verfügbaren wissenschaftlichen Daten Entscheidungen trifft oder öffentliche Erklärungen abgibt.

Als ehemalige NASA-Mitarbeiter sind wir der Meinung, dass das Eintreten der NASA für eine extreme Position vor einer gründlichen Untersuchung der möglichen erdrückenden Auswirkungen der natürlichen Klimafaktoren unangemessen ist. Wir fordern, dass die NASA davon Abstand nimmt, unbewiesene und nicht unterstützte Bemerkungen in ihre zukünftigen Veröffentlichungen und Websites zu diesem Thema aufzunehmen. Es besteht die Gefahr, dass der beispielhafte Ruf der NASA, die gegenwärtigen oder ehemaligen Wissenschaftler und Mitarbeiter der NASA und sogar der Ruf der Wissenschaft selbst beschädigt wird.

Für weitere Informationen über die Wissenschaft, die hinter unserem Anliegen steht, empfehlen wir Ihnen, sich mit Harrison Schmitt oder Walter Cunningham oder anderen, die sie Ihnen empfehlen können, in Verbindung zu setzen.

Vielen Dank, dass Sie diesen Brief zur Kenntnis nehmen.

Sincerely,

(Liste der Unterzeichner)

CC: Mr. John Grunsfeld, Associate Administrator for Science

CC: Ass Mr. Chris Scolese, Director, Goddard Space Flight Center

Ref: Letter to NASA Administrator Charles Bolden, dated 3-26-12, regarding a request for NASA to refrain from making unsubstantiated claims that human produced CO2 is having a catastrophic impact on climate change.

/s/ Jack Barneburg, Jack – JSC, Space Shuttle Structures, Engineering Directorate, 34 years

/s/ Larry Bell – JSC, Mgr. Crew Systems Div., Engineering Directorate, 32 years

/s/ Dr. Donald Bogard – JSC, Principal Investigator, Science Directorate, 41 years

/s/ Jerry C. Bostick – JSC, Principal Investigator, Science Directorate, 23 years

/s/ Dr. Phillip K. Chapman – JSC, Scientist – astronaut, 5 years

/s/ Michael F. Collins, JSC, Chief, Flight Design and Dynamics Division, MOD, 41 years

5/s/ Dr. Kenneth Cox – JSC, Chief Flight Dynamics Div., Engr. Directorate, 40 years

/s/ Walter Cunningham – JSC, Astronaut, Apollo 7, 8 years

/s/ Dr. Donald M. Curry – JSC, Mgr. Shuttle Leading Edge, Thermal Protection Sys., Engr. Dir., 44 years

/s/ Leroy Day – Hdq. Deputy Director, Space Shuttle Program, 19 years

/s/ Dr. Henry P. Decell, Jr. – JSC, Chief, Theory & Analysis Office, 5 years

/s/Charles F. Deiterich – JSC, Mgr., Flight Operations Integration, MOD, 30 years

/s/ Dr. Harold Doiron – JSC, Chairman, Shuttle Pogo Prevention Panel, 16 years

/s/ Charles Duke – JSC, Astronaut, Apollo 16, 10 years

/s/ Anita Gale

/s/ Grace Germany – JSC, Program Analyst, 35 years

/s/ Ed Gibson – JSC, Astronaut Skylab 4, 14 years

/s/ Richard Gordon – JSC, Astronaut, Gemini Xi, Apollo 12, 9 years

/s/ Gerald C. Griffin – JSC, Apollo Flight Director, and Director of Johnson Space Center, 22 years

/s/ Thomas M. Grubbs – JSC, Chief, Aircraft Maintenance and Engineering Branch, 31 years

/s/ Thomas J. Harmon

/s/ David W. Heath – JSC, Reentry Specialist, MOD, 30 years

/s/ Miguel A. Hernandez, Jr. – JSC, Flight crew training and operations, 3 years

/s/ James R. Roundtree – JSC Branch Chief, 26 years

/s/ Enoch Jones – JSC, Mgr. SE&I, Shuttle Program Office, 26 years

/s/ Dr. Joseph Kerwin – JSC, Astronaut, Skylab 2, Director of Space and Life Sciences, 22 years

/s/ Jack Knight – JSC, Chief, Advanced Operations and Development Division, MOD, 40 years

/s/ Dr. Christopher C. Kraft – JSC, Apollo Flight Director and Director of Johnson Space Center, 24 years

/s/ Paul C. Kramer – JSC, Ass.t for Planning Aeroscience and Flight Mechanics Div., Egr. Dir., 34 years

/s/ Alex (Skip) Larsen

/s/ Dr. Lubert Leger – JSC, Ass’t. Chief Materials Division, Engr. Directorate, 30 years

/s/ Dr. Humbolt C. Mandell – JSC, Mgr. Shuttle Program Control and Advance Programs, 40 years

/s/ Donald K. McCutchen – JSC, Project Engineer – Space Shuttle and ISS Program Offices, 33 years

/s/ Thomas L. (Tom) Moser – Hdq. Dep. Assoc. Admin. & Director, Space Station Program, 28 years

/s/ Dr. George Mueller – Hdq., Assoc. Adm., Office of Space Flight, 6 years

/s/ Tom Ohesorge

/s/ James Peacock – JSC, Apollo and Shuttle Program Office, 21 years

/s/ Richard McFarland – JSC, Mgr. Motion Simulators, 28 years

/s/ Joseph E. Rogers – JSC, Chief, Structures and Dynamics Branch, Engr. Directorate,40 years

/s/ Bernard J. Rosenbaum – JSC, Chief Engineer, Propulsion and Power Division, Engr. Dir., 48 years

/s/ Dr. Harrison (Jack) Schmitt – JSC, Astronaut Apollo 17, 10 years

/s/ Gerard C. Shows – JSC, Asst. Manager, Quality Assurance, 30 years

/s/ Kenneth Suit – JSC, Ass’t Mgr., Systems Integration, Space Shuttle, 37 years

/s/ Robert F. Thompson – JSC, Program Manager, Space Shuttle, 44 years/s/ Frank Van Renesselaer – Hdq., Mgr. Shuttle Solid Rocket Boosters, 15 years

/s/ Dr. James Visentine – JSC Materials Branch, Engineering Directorate, 30 years

/s/ Manfred (Dutch) von Ehrenfried – JSC, Flight Controller; Mercury, Gemini & Apollo, MOD, 10 years

/s/ George Weisskopf – JSC, Avionics Systems Division, Engineering Dir., 40 years

/s/ Al Worden – JSC, Astronaut, Apollo 15, 9 years

/s/ Thomas (Tom) Wysmuller – JSC, Meteorologist, 5 years

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/09/10/49-nasa-scientists-call-bs/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Stromausfälle kommen! Die Stromausfälle kommen!

Die Untertreibung der Probleme Kaliforniens wurde von Beamten angekündigt, die eine übermäßige Abhängigkeit von Wind- und Sonnenenergie einräumten. Der Gouverneur sagte, es gebe nicht genug Wind, um die Turbinen am Laufen zu halten, und die Wolkendecke und die Nacht schränkten die Sonnenenergie ein. Der Staat ist um Tausende von Megawatt hinter seinen Bedarf zurückgefallen. Ein Megawatt entspricht einer Million Watt, Ihre Glühbirnen haben meist 100 Watt. Gouverneur Newsom sagte: „Wir haben es versäumt, diese Engpässe vorherzusehen und zu planen“ und übernahm die Verantwortung. Er will, dass alle sparen, während sie nach neuen Energiequellen suchen. Ob es ihnen gefällt oder nicht, diese Energie wird durch fossile Brennstoffe aus den Nachbarstaaten geliefert werden müssen, da Kalifornien seine wahnhafte Absicht fortsetzt, zu 100% auf erneuerbare Energien umzustellen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Der Wandel Kaliforniens hin zu so genannter grüner Energie, die eigentlich alles andere als umweltfreundlich ist, findet bei der demokratischen Führung im ganzen Land ein Echo. Kandidat Biden hat sich verpflichtet, die Nation innerhalb von 15 Jahren zu 100% mit Erneuerbaren zu versorgen.

Wenn die Öffentlichkeit wissen will, was in einer Biden-Präsidentschaft in Sachen Energie passieren wird, dann schaue sie heute nach Kalifornien. Eine seit Jahrzehnten zuverlässige Energieversorgung wird hinweg gefegt.

Die kalifornische Regierung handelt voll und ganz in der Überzeugung, dass der Klimawandel eine Katastrophe ist, die durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe gestoppt werden kann. Das Ergebnis wird sein, dass diejenigen in den ärmsten Vierteln und diejenigen mit festem Einkommen gezwungen sein werden, zwischen Heizen und Essen zu wählen*.

[Wortspiel im Englischen: choose between heating and eating]

Jeder Staat muss in der Lage sein, Energie zur Deckung ihres Bedarfs zu produzieren oder importieren zu lassen. Die Verfügbarkeit von Wind- und Sonnenenergie in einem Stromnetz erzwingt das Hoch- und Herunterfahren von zuverlässiger Energie aus fossilen Brennstoffen, was kostspielige Ineffizienzen verursacht.

Die Versorgungsunternehmen unterstützen teure Redundanzen im Energiesektor, um Vorschriften zu erfüllen, da ihnen eine Kapitalrendite garantiert wird. Es besteht ein perverser Anreiz, ältere Maschinen weder zu ersetzen noch zu warten. Je teurer das zuverlässige Backup ist, desto rentabler ist es für die Versorgungsunternehmen.

Kohärente Energiesysteme werden in dem Bewusstsein entworfen, dass Teile des Systems von Zeit zu Zeit außer Betrieb sein werden. So stellt man sicher, dass Reserveleistung zur Verfügung steht. Kalifornien hat jedoch als Reaktion auf die Anti-Atomkraft-Stimmung und die Klimawandel-Hysterie seinen Handlungsspielraum für Fehler auf Null gebracht.

Stromausfälle lassen sich nicht immer vermeiden und sind häufiger, als man denkt. Die zehnthäufigsten Stromausfälle nach Bundesstaaten zwischen 2008 und 2017 ereigneten sich in Illinois (871).

Die zweithäufigsten gab es in Texas mit fast doppelt so vielen, aber sie verblassen alle im Vergleich zu Kalifornien, wo das am wenigsten zuverlässige Stromversorgungssystem der USA besteht. Es ist jedes Jahr führend bei Stromausfällen. Zwischen 2008 und 2017 gab es 4297 Stromausfälle. Das ist eine Zahl, auf die viele Bundesstaaten mit einem grünen New Deal zusteuern.

Im Jahr 2006 legte der kalifornische Senat mit dem Gesetz 1368 die Emissionsnormen des Staates fest, um die Treibhausgase aus Kraftwerken zu reduzieren. Nach diesem Jahr wurden 11 Kohlekraftwerke geschlossen und 3 auf Biomasse umgestellt. Es blieb nur noch eines übrig. Der Staat reduzierte auch seine normale Abhängigkeit von Energie aus Kohlekraftwerken außerhalb des Bundesstaates.

Bis auf ein Kernkraftwerk, das sich im Diablo Canyon befindet, sind alle herunter gefahren worden. Es scheint keine Rolle zu spielen, dass sie keine Treibhausgasemissionen verursachen. Sie werden von allen Umweltradikalen gehasst, was den Staat immer weiter ins Hintertreffen bringt. Die Schließung des Diablo Canyon ist für 2025 geplant.

Und es wird noch schlimmer. Der Staat will, dass alle Bürger im Rahmen der staatlichen Initiativen zum Widerstand gegen die Erderwärmung ihre Erdgasherde auf Strom umstellen. Mehr als 30 Städte haben bereits Verbote für Gasgeräte erlassen, darunter San Francisco. Der Staat hofft auch, alle Benzin- und Dieselautos zugunsten von Elektroautos mit Steckdose abzuschaffen.

Kalifornien opfert zuverlässige elektrische Energie auf dem Altar des Kampfes gegen den Klimawandel, von dem wir wissen, dass er keine Auswirkungen auf die Erdtemperatur haben wird, aber wahrscheinlich auf den Verkauf von Kerzen und Taschenlampen. Willkommen in der Zukunft in einer demokratischen Regierung. Die Stromausfälle kommen in der Tat.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Autor: Dr. Jay Lehr is a Senior Science Analyst with CFACT. He has authored more than 1,000 magazine and journal articles and 36 books. Jay’s new book A Hitchhikers Journey Through Climate Change written with Teri Ciccone is now available on Kindle and Amazon.

Link: https://www.cfact.org/2020/09/08/the-blackouts-are-coming-the-blackouts-are-coming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Umweltkatas­trophe: Entwaldung in Nordeuropa hat um 49% zuge­nommen, um „CO2-Ziele zu erreichen“

Deutschlands Flaggschiff, die ARD, berichtete jüngst darüber, wie die „CO2-neutrale“ Holzverbrennung in Nordeuropa zu einer weit verbreiteten Abholzung der Wälder führt – eine eher peinliche Entwicklung für die Europäer, die kürzlich ihre Verurteilung der brasilianischen Waldpolitik zum Ausdruck brachten.

Entwaldung um 49% gestiegen

Die ARD berichtet von Satellitenbildern, die zeigen, dass die Entwaldung in Schweden, Finnland und den baltischen Ländern seit 2016 um 49% zugenommen hat. Der Grund: „Wegen der CO2-Ziele. Das klingt total verrückt, ist aber gerade wegen des Trends zu erneuerbaren Energien mitverantwortlich für die Entwaldung in Estland“, so der Moderator der ARD.

Liiana Steinberg, die einige Zeit für die EU gearbeitet hat, erklärt in dem Bericht, wie sie kürzlich in ihr Heimatland Estland zurückgekehrt ist und schockiert feststellte, wie viel Entwaldung in den letzten Jahren stattgefunden hat (2:25). „Ich entdeckte, wie die Wälder hier links und rechts nicht mehr existieren“.

Für „CO2-neutrale“ Holzpellets

Wo einst massive Harthölzer standen, wachsen heute winzige Tannenbäumchen. Die gefällten Bäume, so der Bericht, wurden für Holzpellets verwendet – eine Form der erneuerbaren grünen Energie. Die Bäume, so sagt die Pelletindustrie, werden nachwachsen.

Nicht nur die Wälder sind betroffen, sondern auch die Wildtiere, die einst in ihnen lebten. Nach Angaben von Frau Steinberg ist die Vogelwelt um rund 25% geschrumpft. „Es ist so sinnlos. Jetzt müssen wir wieder von vorne anfangen.“

Idioten „folgen der Wissenschaft“

Klimaaktivisten einschließlich Medien wie der ARD haben lange stocksteif darauf bestanden, dass das Verbrennen von Bäumen gut für das Klima und die Umwelt sei, weil das ausgestoßene CO2 einfach wieder in die Natur zurückgeführt würde – „folgt der Wissenschaft“ wurde immer wieder gebetsmühlenartig kolportiert. Aber sie haben nicht verstanden, dass Bäume je nach Alter als Senken fungieren und dass etwa 100 Jahre gespeicherter Kohlenstoff in nur wenigen Stunden in die Atmosphäre entladen würde, wenn sie zum Heizen verbrannt würden.

Es ist traurig, dass sie (vielleicht) erst jetzt aufwachen.

Link: https://notrickszone.com/2020/09/06/environmental-disaster-northern-europe-deforestation-up-49-due-to-effort-to-meet-co2-targets/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Der in Finnland wohnende Kommentator Jörg Sibbe hat kürzlich in einem Kommentar seinen Zweifeln über eine massive Entwaldung geäußert. Trotzdem wurde dieser Beitrag übersetzt, denn anderswo in der Welt ist das ziemlich sicher ein Problem.




In der EU sterben anteilig ca. 0,1 % am „Klimawandel“. Und deshalb stehen wir „vor einer globalen Katastrophe“

Die meisten Todesfälle in der EU entstehen durch schlechte Luft im Freien

schreibt eine EU-Behörde in ihrem jüngst veröffentlichten Bericht:
[1] EEA Report No 21/2019: Healthy environment, healthy lives: how the environment influences health and well-being in Europe (wie unsere Umwelt die Gesundheit und Wohlbefinden in Europa beeinflusst)

Selbstverständlich berichteten unsere Medien darüber, indem alle die Pressemitteilung abschrieben und um ihre Redaktionskompetenz auszuweisen, ganz leicht veränderten:
DER SPIEGEL 08.09.2020: EU: Jeder achte Todesfall steht laut Studie in Verbindung mit Umweltverschmutzung
… 13 Prozent aller Todesfälle in der EU hängen laut einer Studie mit Umweltverschmutzung zusammen. Die größten Gesundheitsrisiken sind demnach Luftverschmutzung und die Belastung durch Chemikalien.
… Als weitere schädliche Faktoren werden in dem Report unter anderem hohe Lärmbelastung und extremes Wetter infolge des Klimawandels aufgeführt …
dw.com 08.09.2020: Tödliche Luft
Doch auch andere Umweltbelastungen kosten viele Menschen das Leben: An zweiter Stelle steht laut EEA die Lärmbelastung, die zu 12.000 vorzeitigen Todesfällen führe. Auch Auswirkungen des Klimawandels hätten zunehmend ihren Anteil – durch Hitzewellen und Überschwemmungen zum Beispiel.
aerzteblatt.de 8. September 2020: Umweltverschmutzung Ursache für viele Todesfälle in der EU
… in der EU könnte etwa jeder achte Todesfall in Zusammenhang mit Umweltverschmutzung stehen. Das zeigte eine heute veröffentlichte Untersuchung der Europäischen Umweltagentur (EUA).
Demnach konnten laut EUA 630.000 Todesfälle im Jahr 2012 in der Europäischen Union und dem damals noch zur EU gehörenden Großbritannien auf Umweltverschmutzungen zurückgeführt werden können, heißt es. Dies entsprach einem Anteil von 13 Prozent. Die Daten von 2012 sind die jüngsten, die für die Studie vorlagen.
… Als weitere schädliche Faktoren werden in dem Report unter anderem hohe Lärmbelastung und extremes Wetter infolge des Klimawandels aufgeführt.

Man beachte, wie in den Texten zwar auf Hauptverursacher für Mortalitäten hingewiesen wird, doch in vorbeugender Hofberichterstattung keine auf den „auch schlimmen“ Klimawandel verzichtet.

Die EU-Studie

Vorbemerkung: Der EU-Report mit 172 Seiten liest sich (und ist es auch) wie eine der typischen Propaganda-Studien, wie sie GRÜN und Greenpeace normalerweise in Auftrag geben. Die bisher kostenpflichtige Erstellung solcher Partei-(Propaganda)Broschüren in der Optik einer Studie hat inzwischen erkennbar die EU übernommen.

Dabei war es den Schreibern vollkommen egal, dass sie im Wesentlichen keine aktuellen Daten und auch keine eigenen haben. Beim tödlichsten Einflussfaktor Feinstaub beziehen sich die Autoren auf Werte der WHO von 2012 (veröffentlicht im Jahr 2016 [2]) und „verkauften“ diese, als wären es aktuelle Kenntnisse.
Auch lässt sich wieder sagen, was für neuere „Studien“ der Bürokratie vermehrt gilt: Es wird überhaupt kein Wert darauf gelegt, die Daten nachvollziehbar, ableitbar und schon gar nicht, vergleichbar darzustellen.
So wird die Hauptaussage der Studie:
[1] Overall, 13 % of deaths in the EU are attributable to environmental stressors, a total of 630.000 deaths per year;
nicht weiter ausgeführt und findet sich auch nicht in der Übersichtstabelle 2.2. Es wird nur gelistet, dass sich diese Angabe auf eine WHO-Publizierung von 2016 mit Daten aus 2012 bezieht.

[1] EEA Report No 21/2019, „Key-Message“ (stark gekürzt):
Overall, 13 % of deaths in the EU are attributable to environmental stressors, a total of 630.000 deaths per year
-In Europe, 90 % of deaths attributable to the environment result from non-communicable diseases, including cancers,
cardiovascular diseases, stroke, chronic obstructive pulmonary disease, mental, behavioural and neurological
disorders, diabetes, kidney disease and asthma
(Anmerkung: Abgeleitet aus Angaben der WHO von 2012),
Wie sich die durch Umwelteinflüsse bedingten, zusätzlich gestorbenen auf die einzelnen EU-Länder verteilen, zeigt eine Grafik:

Bild 1 [1] Prozentualer Anteil von Gestorbenen aufgrund von Umwelteinflüssen einzelner Länder (Stand 2012)

Bild 2 [1] Tabelle: Prozentualer Anteil von Gestorbenen aufgrund von Umwelteinflüssen einzelner Länder (Stand 2012)

Der Extrakt des gesamten EU-Berichtes lässt sich – und wurde – in einer Tabelle zusammengefasst:

Table 2.2 provides an overview of estimates of the burden of death and disease associated with exposure to different environmental stressors. Air pollution has the most significant impact on health, leading to around 400 000 premature deaths per year and nearly 4 million DALYs in the EU. Noise comes second, driving over 12.000 premature deaths per year and over 1 million DALYs in the EEA-33. – Bild 3 [1] Tabelle: Schätzung der Mortalitätsbeeinflussung durch unterschiedliche Umweltfaktoren

Dazu eine Erklärung zum Faktor DAYLY (disability-adjusted life-year):

Bild 4 Erklärung zum Begriff „DALY“

(DALY:) … bietet einen Überblick über Schätzungen der Belastung durch Tod und Krankheit, die mit der Exposition gegenüber verschiedenen Umweltstressoren verbunden sind. Die Luftverschmutzung hat die größten Auswirkungen auf die Gesundheit und führt zu etwa 400 000 vorzeitigen Todesfällen pro Jahr und fast 4 Millionen DALYs in der EU. An zweiter Stelle steht der Lärm, der zu über 12 000 vorzeitigen Todesfällen pro Jahr und über 1 Million DALYs im EWR-33 führt.

Nun der Versuch, mit den rudimentären Angaben der Tabelle 2.2 (Bild 3) und den teils schwer verständlichen Bezügen zwischen den Zahlen wenigstens ein paar Vergleiche zu ziehen. Um die Klima-bedingten Mortalitäten überhaupt mit einbeziehen zu können, wurden die Vorzeitigen und zusätzlichen Todesfälle einfach addiert. Da dann die umweltbezogene Todeszahl deutlich über den angegebenen, 630.000 pa liegt, wurden die Werte dieser Spalte auf 630.000 normiert.
Das mag deutliche, systematische Mängel beinhalten, um einen groben Vergleich zwischen den Umwelt-Mortalitätsparametern zu erhalten, dürfte die „Genauigkeit“ ausreichen.
Anmerkung: Die Studienautoren haben etwas Vergleichbares nicht einmal versucht.

1EU jährliche Sterbezahl gesamt: ca. 5.575.000, 2EU jährliche, umweltbedingte Sterbefälle: 630.000 Bild 5. Erweiterung der Tabelle 2.2 (Bild 3 [1]) um Vergleichswert

Wichtige Studienergebnisse

Aus der Tabelle Bild 5 lässt sich (mit einigen Zusatzberechnungen) ableiten:
Summe der vorzeitigen und zusätzlichen Todesfälle, anteilig an der EU-Gesamtmortalität:
-klimaverbundene Ereignisse (Extremwetter und Klima-verbundene Ereignisse; Hitzewellen, Flutereignisse): 0,18 %
-sonstige Umweltereignisse (ohne Klima-bedingte): 11,6 %

Folgerungen:
-die Klima-bedingte Mortalität beträgt 1,6 % der Mortalität aller anderen Umwelteinflüsse
-und 0,22 % der EU-Gesamtmortalität
-die sonstigen Umweltereignisse (ohne Klima-bedingte) betragen 11,12 % der EU-Gesamtmortalität

Betrachtet man nun die Tatsache, dass die Hitzemortalität im EU-Bericht (sicher bewusst) stark übertrieben dargestellt ist:
[Link] EIKE 19.12.2019: Klimabericht 2019: Absolute Unkenntnis und/oder Falschinformation kennzeichnen unsere „Eliten“. Beispiel Hitzetote durch den „Klimawandel“ T2(2)

WELT, 21.04.2016: Irritierende Konkurrenz zwischen Hitze- und Kältetod
... Internationale Studien belegen, dass selbst bei einer Klimaerwärmung die Zahl der Toten durch Hitze weit geringer ist als jene durch Kälte. Trotzdem suggeriert die US-Regierung das Gegenteil …
Die Forscher fanden heraus, dass etwa 0,5 Prozent aller Todesfälle auf Hitze zurückzuführen sind. Dazu zählen nicht nur akut auftretende Probleme wie Hitzschlag, sondern auch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Dehydrierung. Bei mehr als sieben Prozent der Todesfälle ist jedoch Kälte die Ursache.
liegt der Anteil Klima-bedingter Mortalität deutlich unter der angegebenen und kommt damit gut in die Größenordnung wie im folgenden Bild mit 0,1 %:

Bild 6 Anteilige Mortalität von Umwelteinflüssen weltweit (Heat-related: 0,1 %)

Damit es nachteilig wird, werden Vorteile nicht berücksichtigt

Der EU-Report macht keine eigenen Untersuchungen, sondern nimmt seine Daten von Studien, welche sich über 26 Seiten listen. Was dabei an reinem Fleckerlteppich und Ungereimtheiten herauskommt, zeigt die Tabelle 2.2. Auch macht sich der Bericht keinerlei Mühe, Daten-Unstimmigkeiten zu klären.

Ganz typisch die (als hoch angegebene) Mortalität bei Hitze. WELT, 21.04.2016: … Die Forscher fanden heraus, dass etwa 0,5 Prozent aller Todesfälle auf Hitze zurückzuführen sind … Bei mehr als sieben Prozent der Todesfälle ist jedoch Kälte die Ursache.
Der EU-Bericht „klärt“ dies, indem er eine Studie zitiert und den übertriebenen Wert „behält“: As a result of milder winters as our climate changes, it is estimated that, by the 2080s, cold-related mortality will have decreased. However, the positive health impacts are not expected to outweigh the negative health effects of climate change (McMichael et al., 2012).

Für Feinstaub ließe sich Vergleichbares sagen. Auch dazu werden trotz eklatanter Datenprobleme einfach passende Studienaussagen übernommen:
[Link] Eike 21. April 2020: Corona und die Genauigkeit von Statistik

Der Bericht befasst sich neben den aktuellen Daten auch mit der „Klimazukunft“. Dazu findet er viele alarmistischen Klimaauswirkungen. Allerding nur in der Zukunft. Und – man ahnt es – alleine basierend auf Klimasimulationen und simuliert mit dem Extremszenario RCP8.5

Vorteile durch das wärmere Klima gibt es nicht …

Wie praktisch alle solche Studien, bei denen das Ergebnis in der Beauftragung vorgegeben ist (rein persönliche Vermutung des Autors und durch nichts bestätigt). gibt es anscheinend keine Vorteile, die etwa Nachteile kompensieren könnten. Alle Daten sind reine Netto-Nachteilbetrachtungen.
Das ist, als würde der Betrieb von Krankenhäusern verboten, weil die Mortalität durch Krankenhauskeimen sofort auf Null verringert werden muss.

Ein reales Beispiel ist das Verbot von DDT zur Malariabekämpfung, wo man mit einem vergleichbaren Vorsatz vorgegangen ist und z.B. 2018 weltweit bei 228 Millionen Infizierte (mit teils schlimmen Krankheitssymptomen) und 408.000 Toten im Jahr hatte (Daten der WHO,93 % davon in Afrika):
Novo Argumente 10.10.2018: Der tödliche Kampf gegen DDT

Ein weiteres Beispiel war das der Mortalitätsbetrachtung von Sommerhitze und Wintersterblichkeit, wie es der WELT-Artikel auswies: WELT: … Die Forscher fanden heraus, dass etwa 0,5 Prozent aller Todesfälle auf Hitze zurückzuführen sind. . Bei mehr als sieben Prozent der Todesfälle ist jedoch Kälte die Ursache …
Der EU-Bericht listet nur die Sommermortalität als zusätzliche Klimasterblichkeit … (denn anders wäre die Klimamortalität vollkommen im Rauschen verschwunden).

Fazit

Wie schon der Artikel über den Erntebericht 2020 [3] (und viele vorhergehenden) zeigte, werden die Berichte von Behörden immer mehr zu reinen Propagandazwecken erstellt, sind entsprechend schlampig aufgebaut und inhaltlich oft ohne wissenschaftlichen Wert. Schon gar nicht wird darauf geachtet, dass sie verständlich wären und die wichtigen Daten von Lesern nachvollzogen werden können. Eher hat man das Gefühl, dies wird verhindert, damit nicht zu schnell die Faktenleere erkannt wird.

Den Inhalt trotzdem verifizieren, können mit ziemlicher Sicherheit auch die Politiker nicht. Es erklärt, warum diese sich alleine auf die Pressemeldungen verlassen („verlassen“ wörtlich verstehen) in denen oft das Gegenteil vom (keinen Alarm enthaltenen) Berichtsergebnis verkündet wird. Nur so lässt sich der geradezu grandiose Irrsinn, welcher inzwischen an allen Ecken und Enden angezettelt wird noch erklären.

Die EU (und Einzelregierungen, vorneweg Deutschland) geben zur „Eindämmung“ eines Mortalitätsproblems mit maximal anteiligen 0,1 … 0,2 % der globalen Todesfälle Billiarden von Euros aus, weil es angeblich das dringendste Problem der Zukunft wäre.

Dabei ist der wahre Grund lediglich, dass – seitdem CO2 als alleiniges Universalmittel gegen alle Probleme dieser Welt erklärt wurde-, wirklich jede Person – vom Kindergartenzögling bis zum Greis, eingeschlossen unsere Politiker – jedes Problem mittels einfachem Googeln (wieviel CO2 wird emittiert und muss deshalb verhindert werden?) lösen „können“.

Seitdem macht es nicht mehr nur für Abgeordnete*innen nichts mehr aus, mangelnde Schulbildung zu haben. Fehlendes „Wissen“ lässt sich ja durch Freitagshüpfen auf die Schnelle erfahren ….

Fester Glaube ersetzt fehlende Daten

Obwohl der aktuelle EU-Bericht überdeutlich ausweist, dass die EU zum (angeblichen) Klimaproblem keinerlei belastbare Daten vorzuweisen hat und ihre Vulnerabilitäts-Aussagen auf reinen Mutmaßungen (Klimasimulationen mit Extremszenario) basieren, wird der Aktionismus nun auf die Spitze getrieben.

Minister Altmaier – das Gewicht zur Umsetzung von Merkels Gedanken -, will den Wahnsinn nun unumkehrbar machen. Erkennbar, dass die CDU-Führung bereits auf einen kommenden, GRÜNEN Bundeskanzler*in umgeschwenkt und ihren letzten Restverstand dafür endgültig zu Grabe getragen hat (reine Vermutung des Autors, die durch nichts belegt ist).

DER SPIEGEL 11.09.2020: Klimaschutz: Peter Altmaier will „historischen Kompromiss“
Grüner Aufschlag des Wirtschaftsministers: Peter Altmaier will einen Pakt für den Klimaschutz schmieden. Die Aufgabe werde „die politische Landschaft auf Jahrzehnte verändern“, sagte der CDU-Politiker dem SPIEGEL.

„Ich will einen historischen Kompromiss, eine Charta für die Rettung des Klimas … Deutschland müsse „jetzt die Chance nutzen, den Transformationsprozess hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft bis spätestens 2050 unumkehrbar zu machen“, so Altmaier ...

Altmaier bekundet damit offiziell, dass sich nun auch seine Partei endgültig dem Diktat von Merkel und der Straße beugte.

Bild 7 Forderung von Parents for Future. Foto vom Autor von einer lokalen Veranstaltung

EIKE 11.09.2020: Klimanotlage in Bremen – Ein Fallbeispiel für grüne Panikmache ohne jeden realen Hintergrund
Daraus die wichtigen Punkte der Rede des GRÜNEN Abgeordneten Philip Bruck (Beratender Ingenieur für Energieeffizienz und Klimaschutz):
Video 2:33: Philip Bruck: … Wir stehen vor einer globalen Katastrophe. Aber kaum jemand verhält sich wie bei einer … . Der Klimawandel ist eine existenzielle Herausforderung für menschliches Leben auf diesem Planeten, wie wir es kennen. Es gibt einen Grund, warum das Parisabkommen deutlich unter zwei Grad, möglichst 1,5 Grad fordert. Weil jede höhere von allen anderen Erwärmung das Risiko steigert, Kipppunkte auszulösen … Liebe Abgeordnete … stimmt nur für diesen Antrag wenn … ihr überzeugt seid, dass wir uns in einer echten Notlage befinden, die sich fundamental von allen anderen politischen Anforderungen unterscheidet … eine Notlage erkennen wir nicht jede Woche an … wir haben bisher keine zum Bildungsnotstand ausgerufen … aber heute rufen wir eine Notlage aus, weil unsere Welt in Flammen steht und weil unsere bisherigen, politischen Mittel nicht ausreichen, um das Feuer zu bekämpfen …

In der wirklichen Natur der EU konnte der aktuelle EU-Report nichts davon entdecken. Er findet Ansätze zum Gesagten lediglich in extremen Klimasimulationen. Doch heutzutage interessiert die Wirklichkeit niemanden mehr, wo alle „Intelligenz“ scheinbar in einer Simulationsblase lebt …

Und da hilft es nichts mehr, wenn einzelne Gazetten ganz langsam und verhalten ins Grübeln kommen:
WELT 01.02.2020: Die Energiewende ist nur bei drohendem Weltuntergang zu rechtfertigen
Die deutsche Obsession von einem Umbau der Stromversorgung bedroht hiesige Unternehmen. Die erneuerbaren Energien sollen es nun richten. Doch wie absurd weit jenseits der Realität man sich bewegt, zeigen mehrere Beispiele.

Quellen

[1] EEA Report No 21/2019: Healthy environment, healthy lives: how the environment influences health and well-being in Europe

[2] ScienceFiles SEPTEMBER 8.2020: ARD-Luftverschmutzung: Vorzeitige Tote sterben vorzeitige Tode – Journalismus der Angst

[3] EIKE 09.09.2020: Die inzwischen erzwungene Biolandwirtschaft führte zur Ertragsreduzierung von bis zu 50 %




Freie Rede, Fake-Wissen­schaft – und warum wir die Klima-Zeloten bekämpfen müssen

Während ich diese Kolumne schreibe, tue ich dies, ohne zu wissen, ob all diejenigen, die die Daily Mail regelmäßig an ihren Kiosken kaufen, die Ausgabe, in der sie erscheint, auch kaufen dürfen.

Diese Verletzung ihrer – unserer! – Freiheit ist der Zweck von Extinction Rebellion, einer kleinen, aber zunehmend einflussreichen Gruppe von Klimaschützern aus der Mittelschicht, die jeden oder jede Organisation zum Schweigen bringen wollen, die nicht ihre hysterische Ansicht teilt, dass der Planet und seine Bewohner innerhalb von ein oder zwei Jahrzehnten bei weiterem Gebrauch fossiler Brennstoffe aussterben werden, wenn wir nicht sofort zu einer Form einer vorindustriellen Lebensweise zurückkehren.

Das ist angeblich der Grund, warum sie die Druckseiten der meisten unserer nationalen Zeitungen blockiert haben.

Ihr Glaube basiert nicht auf Wissenschaft, sondern ist quasi-religiöser Natur: sie betrachten jeden, der nicht mit ihren Vorgaben übereinstimmende Informationen verbreitet, als des Teufels und dass sie zum Schweigen gebracht werden müssen (wenn man sie nicht bekehren kann). Das ist sehr ähnlich der Behandlung, welche die spanische Inquisition den Häretikern angedeihen ließ.

Auf Fotos wird gezeigt, wie Extinction Rebellion Zeitungsverleger in Broxbourne in Hertfordshire blockieren mittels Fahrzeugen und Barrikaden, um zu verhindern, dass die Zeitungen am Samstag ihre Verkaufsstellen und Kioske erreichen.

Einer ihrer Gründer und immer noch aktives Mitglied, Roger Hallam, ging sogar noch weiter und erklärte, dass „wir vielleicht jedem eine Kugel in den Kopf jagen sollten“ als „Bestrafung“ derjenigen, die er für dieses angeblich bevorstehende planetarische Aussterben verantwortlich hält.

Einschüchterung

So wie es der Großteil der Zeitungsindustrie war, den seine Gruppe an diesem Wochenende einzuschüchtern und stillzulegen versuchte, versuchte sie im vergangenen Jahr etwas Ähnliches mit der BBC, indem sie sich vor dem New Broadcasting House versammelte und viele Journalisten des Unternehmens daran hinderte, hineinzukommen, während sie Transparente mit dem Slogan „BBC, Ihr Schweigen ist tödlich“ hochhielt.

Tatsächlich ist es Extinction Rebellion, welche Stimmen zum Schweigen bringen will, die sie missbilligt; und es war fast komisch, dass sie sich gegen den nationalen Sender richtete, der selbst die Entscheidung getroffen hat, niemandem Sendezeit zu erlauben, der den Gedanken in Frage stellt, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel die größte globale Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellt (obwohl die Coronavirus-Pandemie einige innerhalb dieser Organisation vielleicht nachträglich dazu veranlasst hat, sich zu fragen, ob Krankheit tatsächlich der wahre Bösewicht sein könnte). […]

Verängstigt

Tatsächlich erließ die Regierung zwei Monate später ein Gesetz, um das Vereinigte Königreich „bis 2050 netto kohlenstofffrei zu machen“ – zugegebenermaßen 25 Jahre später als die unmögliche Forderung von XR. Aber sie hatte keine Ahnung, wie viel dies kosten würde oder wie es umgesetzt werden sollte.

Die neuseeländische Regierung führte eine solche Maßnahme durch und kam zu dem Schluss, dass es jährlich 16 Prozent des BIP kosten würde, bis 2050 „Netto-Null“ zu erreichen. Dies entspräche 560 Milliarden Pfund pro Jahr, wenn man es auf das Vereinigte Königreich anwendet – das entspricht fast drei Viertel aller öffentlichen Ausgaben.

Doch dieses Gesetz wurde ohne jegliche Debatte, geschweige denn Abstimmung im Unterhaus verabschiedet: Es wurde durch ein verfassungsmäßiges Instrument in Kraft gesetzt. Dies konnte nur geschehen, weil die überwältigende Mehrheit der Abgeordneten zu viel Angst hat, um als so genannte „Klimawandel-Leugner“ angesehen zu werden.

Und sie lehnen es absolut ab, sich mit so rigorosen Denkern wie Bjorn Lomborg, dem Präsidenten der Denkfabrik des Kopenhagener Konsenszentrums, oder Michael Shellenberger (2008 vom Time Magazine zum „Helden der Umwelt“ ernannt) zusammenzutun, die beide argumentieren, dass grotesk übertriebene Mittel ineffektiv für die „Verhinderung“ des Klimawandels eingesetzt werden.

So wurde Bjorn Lomborgs neuestes Buch mit dem Titel „False Alarm: How Climate Change Panic Costs Us Trillions, Hurts The Poor, And Fails To Fix The Planet [etwa: Falscher Alarm: Wie uns die Panik des Klimawandels Billionen kostet, die Armen verletzt und den Planeten nicht in Ordnung bringt], in den britischen Medien fast vollständig ignoriert (man vergesse alle BBC-Interviews mit Lomborg).

Und ich glaube, die Daily Mail ist die einzige britische Zeitung, die Shellenbergers neuem Buch „Apocalypse Never“ viel Platz eingeräumt hat: Why Environmental Alarmism Hurts Us All – vielleicht der relevanteste seiner Punkte ist, dass der Übergang zu 100 Prozent erneuerbaren Energien „eine Erhöhung des Anteils der für Energie genutzten Flächen von heute 0,5 Prozent auf 50 Prozent erfordern würde“.

Die Tatsache, dass sich das britische politische Establishment – und der Großteil der Medien – nicht einmal mehr auf intellektueller Ebene an dieser Debatte beteiligt, hat den Boden frei gemacht, den den Extinction Rebellion besetzen kann. Wirklich, sie brauchten nicht zu versuchen, die Presse zum Schweigen zu bringen. Die Einschüchterung und das Gruppendenken haben ihre Arbeit bereits recht gründlich getan.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/dominic-lawson-free-speech-fake-science-and-why-we-must-take-the-fight-to-the-climate-zealots/

Übersetzt von Chris Frey EIKE