Klima-Krieger streichen die Segel angesichts der Tatsache, dass sich Extinction Rebellion zu spalten beginnt

Ms. Lights, eine führende Gestalt in der Gruppe, musste einräumen, dass die Zahlen „umstritten“ sind. Andrew Neil von der BBC, der nach Blut lechzte, stürzte sich auf sie und beschuldigte sie, „Menschen mit Rhetorik zu erschrecken“.

Rückblickend sagte Frau Lights, 36, die inzwischen die Organisation verlassen hat und zu einer Kernenergie-Kämpferin geworden ist, ihre Erfahrung in „XR“ habe sie „erschöpft“ hinterlassen, und sie ist offen über das, was sie als ihre Bedenken empfindet.

„Was die Leute nicht wussten, als sie das sahen: Ich habe wegen dieser Zahl seit sechs Wochen intern einen massiven Kampf mit XR ausgefochten“, sagte sie der Times. „Viele von uns, ich und viele Wissenschaftler, sagten: ‚Es ist nicht OK, man kann keine Zahlen erfinden, die Leute müssen im Rahmen gehalten werden‘. Aber es gab eine Anhängerschaft des Gründers Roger Hallam, der die Zahl erfunden hatte.

Sie würden sagen: ‚Nein, wir haben einen Wissenschaftler gefunden, der das unterstützt‘. Aber so funktioniert Wissenschaft nicht. Ich kam aus der Show und war erschöpft, ein Teil von mir ist einfach gestorben. Ich habe einen Master-Abschluss in Wissenschaftskommunikation. Ich sagte einfach zu ihnen: ‚Oh mein Gott, ich kann das nicht tun’“.

Es ist eine außergewöhnliche Behauptung und gibt einen seltenen Einblick in die heftigen Auseinandersetzungen hinter den Kulissen, die der Öffentlichkeit bisher weitgehend verborgen geblieben sind.

Ms. Lights, Mutter von zwei Kindern, verließ XR im Juni, nachdem sie ob der Weigerung von XR einzugestehen, dass die Zahlen nicht durch Beweise belegt sind, desillusioniert worden war. Sie erzählte der Times, dass sie seit ihrem Weggang Morddrohungen und Misshandlungen von Mitgliedern erhalten habe, die sie als „abtrünnigen Abschaum“ und „nuklearen Handlanger“ bezeichneten.

Eine Sprecherin der Gruppe sagte, dass die Behauptung eines internen Streits um die Zahlen „völliger Unsinn“ sei und dass die Behauptung von Mr. Hallam, die aus seinen eigenen Nachforschungen hervorgegangen sei, sich auf die wahrscheinliche Zahl der Todesfälle bis zum Ende des Jahrhunderts beziehe.

The Times hat mit XR-Insidern gesprochen, die eine Reihe von Anschuldigungen aufgedeckt hatten, darunter Rassismus, Mobbing und eine kultartige Anhängerschaft von Mr. Hallam, die zu Anklagen wegen finanziellen Missmanagements führten.

Der ganze Beitrag steht hier (Zahlschranke)

Link: https://www.thegwpf.com/climate-campaigners-quit-as-extinction-rebellion-starts-to-split/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Ketzerei, moderne Inquisition und die BBC

Ketzerei wird rücksichtslos entlarvt, Hexenjagden sind ohrenbetäubend, bürgerliche Autorität kuscht, die öffentliche Zensur ist brutal. An die traditionelle Definition der Ehe zu glauben, ist Ketzerei, ebenso wie jeder Vorschlag, dass der Ersatz fossiler Brennstoffe durch Windkraftanlagen unpraktisch sei oder dass das Britische Empire etwas Gutes getan haben könnte oder dass man von den Menschen, die vor einigen Jahrhunderten lebten, nicht hätte erwarten dürfen, dass sie so denken wie wir.

Es ist Ketzerei, zu behaupten, dass Großbritannien nicht zutiefst rassistisch sei, oder ein patriotisches Lied zu singen. Verflixt, es ist auch jetzt noch Ketzerei zu behaupten, dass Frauen menstruieren.

Die Macht der modernen Inquisition ist so groß, dass es der Staat und nicht die Eltern sind, die entscheiden, wann und wie Kinder, die noch im Kindergarten sind, an das herangeführt werden sollen, was wir einst vornehm „die Realitäten des Lebens“ nannten.

Einer der größten Förderer der modernen Inquisition ist die BBC. Angeblich unparteiisch, ignoriert sie einfach, was ihr nicht gefällt, und springt auf jeden vorbeiziehenden Zug auf, der ihren eigenen von der Großstadtelite getriebenen Vorstellungen entspricht, wie der Enthusiasmus beweist, mit dem sie in letzter Zeit die Agenda aufgenommen hat, Großbritannien und seine historischen Figuren als fanatischen Rassisten darzustellen.

Und es sind nicht nur die Nachrichten und Sendungen zum aktuellen Zeitgeschehen, die dies tun.

Das Drama wird in ähnlicher Weise für alles getadelt, was nicht „kantig“, mit Schimpfwörtern gespickt und sexbesessen ist. Diejenigen, die etwas anderes wollen, können ihre Lizenz in die Tonne treten und in den Hades gehen. Tim Davie, der neue Generaldirektor der BBC, hat eine große Aufgabe, dieses Land wieder zu einem Land der Freiheit und der freien Meinungsäußerung zu machen. Ich wünsche ihm alles Gute, aber ich halte nicht den Atem an.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/ann-widdecombe-heresy-modern-inquisition-and-the-bbc/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




All jene Prophezeiungen bzgl. eines sich erwärmenden Klimas haben plötzlich ein großes neues Problem!

Das IPCC sagt, dass die ECS wahrscheinlich zwischen 1,5 und 4,5 Grad Celsius liegt, aber genauer kann es die ECS nicht angeben. Das ist zu schade, denn von ihrem Wert hängt ein enormer Teil der öffentlichen Politik ab. Leute, die die Auswirkungen der globalen Erwärmung untersuchen, haben herausgefunden, dass bei niedriger ECS – sagen wir weniger als zwei – die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Wirtschaft meist gering und vielerorts leicht vorteilhaft sein werden. Wenn sie sehr gering sind, zum Beispiel um eins, dann bedeutet das, dass die Treibhausgas-Emissionen es einfach nicht wert sind, etwas dagegen zu unternehmen. Ist die ECS jedoch hoch – sagen wir um vier Grad oder mehr – dann ist der Klimawandel wahrscheinlich ein großes Problem. Wir sind vielleicht nicht in der Lage, ihn aufzuhalten, aber wir sollten uns besser darauf vorbereiten, uns an ihn anzupassen.

Also sollte irgendjemand mit irgendetwas die ECS genau messen. Zwar haben schon viele Leute genau das versucht, aber was dabei herauskam, hat enorme politische Implikationen.

Um zu verstehen, warum, müssen wir uns zunächst ein wenig mit der Methodik beschäftigen. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Wissenschaftler versuchen, die ECS zu schätzen. Die erste besteht darin, ein Klimamodell zu verwenden, die modellierte CO2-Konzentration gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu verdoppeln und so lange laufen zu lassen, bis sich die Temperaturen einige hundert Jahre in der Zukunft stabilisieren. Dieser Ansatz, der als modellbasierte Methode bezeichnet wird, hängt in seiner Genauigkeit von der Gültigkeit des Klimamodells ab, und da sich die Modelle recht stark voneinander unterscheiden, ergibt sich daraus ein breites Spektrum möglicher Antworten. Eine bekannte statistische Verteilung, die aus Modellstudien abgeleitet wurde, fasst die Unsicherheiten dieser Methode zusammen. Sie zeigt, dass die ECS wahrscheinlich zwischen zwei und 4,5 Grad liegt, möglicherweise sogar nur 1,5, aber nicht weniger, und möglicherweise sogar bis zu neun Grad. Dieser Bereich der potentiellen Erwärmung ist sehr einflussreich für ökonomische Analysen der Kosten des Klimawandels.

Die zweite Methode besteht darin, langfristige historische Daten über Temperaturen, Sonnenaktivität, Kohlendioxidemissionen und Atmosphärenchemie zu verwenden, um die ECS mit Hilfe eines einfachen statistischen Modells zu schätzen, das durch Anwendung des Energieerhaltungssatzes auf die planetarische Atmosphäre abgeleitet wurde. Dies wird als Energiebilanzmethode bezeichnet. Sie stützt sich auf eine gewisse Extrapolation, um die Definition der ECS zu erfüllen, hat aber den Vorteil, dass sie die verfügbaren Daten berücksichtigt, die zeigen, wie sich die reale Atmosphäre während der letzten 150 Jahre verhalten hat.

Das Überraschende ist, dass die Schätzungen der Energiebilanz im Vergleich zu modellbasierten Schätzungen sehr niedrig sind. Die nebenstehende Graphik* vergleicht den modellbasierten Bereich mit den ECS-Schätzungen aus einem Dutzend Energiebilanzstudien des vergangenen Jahrzehnts. Es ist klar, dass diese beiden verfahren unterschiedliche Antworten geben, und die Frage, welche der beiden Verfahren genauer ist, ist von entscheidender Bedeutung.

Klimamodellierer haben zwei Erklärungen für die Diskrepanz angeführt. Die eine wird als „Emerging Constraint“-Ansatz bezeichnet. Dahinter steht der Gedanke, dass die Modelle eine Reihe von ECS-Werten liefern, und während wir die ECS nicht direkt messen können, liefern die Modelle auch Schätzungen für viele andere Dinge, die wir messen können (z.B. das Reflexionsvermögen von Wolkenoberflächen), so dass wir diese anderen Maße mit den Daten vergleichen können. Wenn wir das tun, liefern die Modelle mit hohen ECS-Werten manchmal auch Maße für sekundäre Dinge, die besser zu den Daten passen als Modelle mit niedrigen ECS-Werten.

Dieses Argument hat sich schwer verkauft, da die Korrelationen oft schwach sind, und es erklärt nicht, warum die Ergebnisse der Energiebilanz so niedrig sind.

Der zweite Ansatz basiert auf den so genannten „forcierten Effizienzen“, d.h. dem Konzept, dass Klimaforcings wie Treibhausgase und Aerosolschadstoffe sich in ihrer zeitlichen und räumlichen Wirksamkeit unterscheiden, und wenn diese Schwankungen berücksichtigt werden, können die Schätzungen der Energiebilanz-Sensitivität höher ausfallen. Auch dies ist ein kontroverser Vorschlag gewesen.

Eine kürzlich von Nicholas Lewis und Judith Curry im Journal of Climate veröffentlichte ECS-Schätzung der Energiebilanz weist mehrere Merkmale auf, welche ihre Studie besonders wertvoll machen. Erstens stützen sie sich auf die IPCC-Schätzungen der Treibhausgase, die solaren Veränderungen und andere Klimafaktoren, so dass man ihnen nicht vorwerfen kann, durch die Wahl ihrer Daten eine Verzerrung einzubringen. Zweitens berücksichtigen sie die Frage der Wirksamkeit und diskutieren sie ausführlich. Sie berücksichtigen auch die jüngsten Debatten darüber, wie Oberflächentemperaturen gemessen werden sollten oder nicht, und wie mit Gebieten wie der Arktis umzugehen ist, in denen die Daten spärlich sind. Drittens berechnen sie ihre Schätzungen über eine Vielzahl von Start- und Enddaten, um zu überprüfen, ob ihre ECS-Schätzung nicht von dem relativen Erwärmungs-Stillstand der letzten zwei Jahrzehnte abhängig ist.

Es sieht so aus, als müssten die Klimamodelle, die wir seit Jahrzehnten verwenden, überarbeitet werden.
Ihre ECS-Schätzung beträgt 1,5 Grad, mit einem Wahrscheinlichkeitsbereich zwischen 1,05 und 2,45 Grad. Wenn die Studie ein einmaliger Ausreißer wäre, könnten wir sie vielleicht ignorieren. Aber sie ist Teil einer langen Liste von Studien unabhängiger Teams (wie diese interaktive Graphik zeigt), die eine Vielzahl von verfahren durchführen, die kritische Herausforderungen berücksichtigen, und die allesamt zu dem Schluss kommen, dass Klimamodelle eine zu hohe Sensitivität gegenüber Treibhausgasen aufweisen.

Jetzt müssen die politischen Entscheidungsträger sehr aufmerksam sein, weil diese Debatte direkt die Diskussion um eine Kohlenstoff-Steuer beeinflusst.

Die Umweltschutzbehörde [Environmental Protection Agency] verwendet soziale Kosten von Kohlenstoffmodellen, die sich auf die modellbasierten ECS-Schätzungen stützen. Letztes Jahr veröffentlichten zwei Kollegen und ich eine Studie, in der wir eine frühere ECS-Schätzung von Lewis und Curry verwendeten und diese in zwei dieser Modelle einfließen ließen. Das Ergebnis war, dass die geschätzten wirtschaftlichen Schäden durch Treibhausgasemissionen um 40 bis 80 Prozent zurückgingen, und im Falle eines Modells waren die Schäden mit 40-prozentiger Wahrscheinlichkeit für die nächsten Jahrzehnte negativ – d.h. es wären vorteilhafte Veränderungen. Die neue ECS-Schätzung von Lewis und Curry ist sogar noch niedriger als ihre alte, so dass wir, wenn wir die gleiche Studie erneut durchführen würden, noch niedrigere soziale Kosten von Kohlenstoff feststellen würden.

Wenn die ECS so niedrig ist, wie die Energiebilanz-Literatur suggeriert, bedeutet dies, dass die Klimamodelle, die wir seit Jahrzehnten verwenden, zu heiß laufen und überarbeitet werden müssen. Es bedeutet auch, dass die Treibhausgasemissionen nicht so große Auswirkungen auf das Klima haben, wie behauptet wurde, und dass die Argumente für kostspielige politische Maßnahmen zur Verringerung der Kohlendioxidemissionen viel schwächer sind, als uns die Regierungen mitgeteilt haben. Für eine Wissenschaft, die angeblich bereits Anfang der 1990er Jahre „settled“ war, haben wir sicherlich noch viel zu lernen.

Dieser Artikel war zuerst bei financialpost.com erschienen.

Link: https://cornwallalliance.org/2020/07/ross-mckitrick-all-those-warming-climate-predictions-suddenly-have-a-big-new-problem/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Das schmutzige Dutzend Fragen bzgl. der Globale-Erwärmung-Wissenschaft

Mit einer Temperaturäderung um 1°C –

  1. Wie viele Millimeter ist der Meeresspiegel gestiegen?
  2. Um wie viele ppm hat sich der atmosphärische CO2-Gehalt geändert?
  3. Um wie viele Tonnen ändert sich das Gewicht der irdischen Vegetation wie z. B. von Wäldern?
  4. Um welchen Betrag hat sich der pH-Wert der Ozeane geändert?
  5. Um wie viele Quadratkilometer hat sich die mittlere Fläche mit Wolkenbedeckung geändert?
  6. Welche Änderung erfuhr der accumulated cyclone index ACE?
  7. Wie groß ist global die Änderung der Anzahl von
    1. Vögeln
    2. Landtieren
    3. Algen?
  8. Um wie viele W/m² ändert sich die Strahlungsbilanz an der Obergrenze der Atmosphäre TOA?
  9. Um wie viele Tonnen ändert sich das Gewicht von Eis –
    1. Auf dem Festland
    2. Auf dem Meer schwimmend?
    3. Auf Grund liegendes Meereis?
  10. Um wie viel ändert sich die Menge des Gesamt-Niederschlags?
  11. Wie ändert sich die Anzahl großer Flächenbrände?
  12. Um wie viele Tonnen ändert sich die Erntemenge, ausgedrückt in verfügbare Tonnen pro Person, beispielsweise
    1. Reis
    2. Weizen
    3. Bohnen
    4. Gerste
    5. Mais?

Die Anzahl dessen was sich vermeintlich durch die globale Erwärmung verändert hat, bewegt sich im Bereich von vielen Hundert (hier)

Zu dieser Liste von einem Dutzend Behauptungen könnten noch viele weitere Fälle hinzugefügt werden. Diese Liste enthält jedoch die wichtigsten, die von Agenturen wie der NASA und anderen Anti-Erwärmungs-Agenturen wie NGOs diskutiert werden.

Die NASA hat eine Webseite, auf der einige Auswirkungen ihrer Sicht des Klimawandels erwähnt werden.

Es folgt ein Text der NASA, um die Unsicherheit und den Mangel an Quantifizierung selbst für einen kleinen Teil der Erde wie die USA hervorzuheben.:

Die Länge der frostfreien Saison (und der entsprechenden Vegetationsperiode) hat seit den 1980er Jahren auf nationaler Ebene zugenommen, wobei die größten Zunahmen im Westen der Vereinigten Staaten zu verzeichnen sind, was sich auf die Ökosysteme und die Landwirtschaft auswirkt. Überall in den Vereinigten Staaten wird sich die Vegetationsperiode voraussichtlich weiter verlängern.

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge in den USA hat seit 1900 zugenommen, aber in einigen Gebieten ist die Zunahme größer als der nationale Durchschnitt, und in einigen Gebieten ist sie zurückgegangen. In diesem Jahrhundert werden für den Norden der Vereinigten Staaten mehr Winter- und Frühlingsniederschläge prognostiziert und für den Südwesten weniger.

Dürreperioden im Südwesten und Hitzewellen (Perioden mit ungewöhnlich heißem Wetter, die Tage bis Wochen dauern) werden voraussichtlich überall intensiver und Kältewellen überall weniger intensiv werden.

Die Intensität, Häufigkeit und Dauer der Hurrikane im Nordatlantik sowie die Häufigkeit der stärksten (Kategorie 4 und 5) Hurrikane haben seit Anfang der 1980er Jahre zugenommen.

Mit der richtigen Anwendung der Wissenschaft, welche die politischen Maßnahmen der Regierung derart beeinflusst, werden qualitative Behauptungen ständig durch mathematische Beziehungen ersetzt, die getestet und verifiziert werden können. Behauptungen bleiben ungeprüfte Behauptungen. Mathematische Beziehungen unterstützen Projektionen in die Zukunft.

Daher ist die Fähigkeit der Klimawissenschaftler, dieses Dutzend Beziehungen zu quantifizieren, ein Test dafür, ob das gegenwärtige Verständnis der Wissenschaft überhaupt geeignet ist, um die Politik zu beeinflussen. Sie gehören zu den grundlegendsten Beziehungen zu den Hypothesen der globalen Erwärmung und des Klimawandels, und das seit 30 Jahren.

Dies ist wirklich ein Test von Getöse gegen harten wissenschaftlichen Fortschritt. Wenn man diesen Test nicht besteht, sollte man sich vom „Klimawandel-Alarmismus“ verabschieden.

Sollte ich eine Wette eingehen, dass NICHT EINE dieser Dutzend Gleichungen mathematisch quantifiziert worden ist?

Melbourne, Australia

10. September 2020

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/09/11/the-dirty-dozen-tests-of-global-warming-science/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Nein, ein Verbot fossiler Treibstoffe wird de Lebens­erwartung nicht erhöhen – sehr wohl aber fossil erzeugter Strom

Dr. Caleb Rossiter, 3. September 2020

Briefe an den Herausgeber, Cardiovascular Research:

Lelieveld et al. (3. März 2020) kommen zu dem Schluss, dass die Beendigung der Nutzung fossiler Brennstoffe die globale Lebenserwartung um ein Jahr verlängern würde, da die Außenluftverschmutzung reduziert würde.1 Diese Studie ist typisch für eine einseitige, irreführende „Klimawandel“-Forschung, die sich nur auf eine Seite einer Kosten-Nutzen-Analyse konzentriert. Wenn fossile Brennstoffe verboten würden, wären weitaus teurere und weniger zuverlässige Wind- und Solarnetze erforderlich, um auch nur die aktuelle Nachfrage zu decken. Das würde die Preise erhöhen sowie Exporte und Wirtschaftswachstum verringern. Die Lebenserwartung wird stark vom Wirtschaftswachstum beeinflusst.

Darüber hinaus würde die Alternative einer verstärkten Abhängigkeit von intermittierender Wind- und Solarenergie Stromausfälle nebst der daraus resultierenden, Ruß ausstoßende „Dieselierung“ in unzuverlässigen Netzen wie dem afrikanischen immer häufiger auftreten lassen. Ohne einsatzbereite, mit fossilen Brennstoffen betriebene Notstromversorgung würde ein „erneuerbares“ Netz täglich zusammenbrechen, was zu hohen Kosten für die Wiederinbetriebnahme und Reparatur führen würde. Ironischerweise, da der Abbau, die Raffinierung, der Bau und der Transport von Windflügeln, Sonnenkollektoren und Batterien so intensiv mit fossilen Brennstoffen betrieben wird, würde der Bau von Gebäuden, die die derzeitigen Methoden der Stromerzeugung ersetzen, genau die Schadstoffe in die Atmosphäre einbringen, die ein Verbot fossiler Brennstoffe beseitigen würde.

China und Afrika südlich der Sahara hatten 1960 die gleiche Lebenserwartung: 44 Jahre. Heute liegt China bei 77 Jahren und damit in der Nähe der USA mit 79 Jahren, während die Lebenserwartung in Afrika nur auf 61 gestiegen ist.2 Für die eine Milliarde Afrikaner südlich der Sahara bedeutet dies einen Verlust von 16 Milliarden Lebensjahren, weil sie nicht mit China Schritt halten konnten.

Der eingeschränkte Zugang zu Elektrizität – etwa ein Drittel der Haushalte und tägliche Stromausfälle bei Unternehmen – ist eine der Hauptursachen für die niedrige Lebenserwartung in Afrika. Der Hauptgrund dafür ist, dass wirtschaftliches Wachstum in einem wettbewerbsorientierten, globalen Markt eine zuverlässige, universelle Elektrifizierung erfordert. Ein zweiter Grund ist, dass laut Weltgesundheitsorganisation die Luftverschmutzung in Innenräumen das weltweit größte umweltbedingte Gesundheitsrisiko darstellt.

Weltweit schätzt die WHO, dass drei Milliarden Menschen mit festen Brennstoffen wie Holz, Holzkohle und getrocknetem Tiermist kochen, heizen und Licht in ihren Häusern erzeugen. Die Gifte und Feinstaubpartikel aus der Verbrennung fester Brennstoffe töten jährlich fast vier Millionen Menschen an Lungenentzündung (27%), Herzkrankheiten (27%), Lungenkrankheiten (20%), Schlaganfall (18%), Lungenkrebs (7%) und einer Vielzahl beeinträchtigter Immunitäten. Die Hälfte der Todesfälle durch Lungenentzündung bei Kindern unter fünf Jahren sind auf Ruß im Haus zurückzuführen.3

UNICEF schätzt den afrikanischen Anteil an diesen jährlichen Todesfällen durch Innenraumverschmutzung auf 400.000. Gefährliche Werte der Luftverschmutzung in Innenräumen sind für Familien ohne Zugang zu Elektrizität fast garantiert. UNICEF berichtet, dass 352 Millionen afrikanische Kinder in Häusern leben, in denen mit festen Brennstoffen gekocht wird.4 Ein Spitzenforscher berichtete der WHO: „Ein offenes Feuer in der Küche zu haben, ist wie 400 Zigaretten pro Stunde zu verbrennen“.5

Der bevorstehende Ausbau des mit fossilen Brennstoffen betriebenen afrikanischen Netzes wird zur Lösung des Problems der Luftverschmutzung in Innenräumen beitragen. Noch besser wäre es, wenn durch den Einsatz „neuartiger“ Stromerzeugungs- und Reinigungstechnologien die jährliche Belastung durch die Luftverschmutzung in Afrika mit 258.000 Menschen nicht weiter ansteigen würde.6 Forscher, die sich mit den gesundheitlichen Folgen der Erzeugung von Energie befassen, täten gut daran, alle Seiten der Frage zu untersuchen. Keiner der von mir zitierten Faktoren wird in der Lelieveld-Studie berücksichtigt.

Caleb Stewart Rossiter, Ph.D.

Former professor of climate statistics and mathematical modeling, American University

Executive director, the CO2 Coalition

Quellen:
1 https://academic.oup.com/cardiovascres/article/116/11/1910/5770885

2 https://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

3 https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/household-air- pollution-and-health

4 https://www.unicef.org/media/55081/file/Silent%20suffocation%20in%20af rica%20air%20pollution%202019%20.pdf

5 https://www.nationalgeographic.com/news/2014/3/140325-world-health-organization-indoor-fuel-pollution-death/

6 https://www.power-eng.com/2013/06/12/first-last-the-ultra-supercritical-coal-fired-turk/#gref; https://www.unicef.org/media/55081/file/Silent%20suffocation%20in%20africa%20air%20pollution%202019%20.pdf

Link: https://cornwallalliance.org/2020/09/no-banning-fossil-fuels-wont-raise-life-expectancy-fossil-fueled-electricity-will/?eType=EmailBlastContent&eId=e7229a9b-7ba0-4820-a7c3-5f8a4bd2e5b5

Übersetzt von Chris Frey EIKE