Augusterwär­mung in Deutschland: Zunehmender Wärmein­seleffekt, Austrocknung der Landschaft, mehr Sonnen­schein und geänderte Großwetter­lagen-Häufig­keiten

Das nennt die Klimawissenschaft die Zunahme der Wärmeinseleffekte, und sie führt zu einer weiteren Erwärmung vor allem in den Sommermonaten, im Winter durch die Heizungen. Der Einfluss der Sonne ist jedoch stärker

Typische unterschiedliche Temperatur-Entwicklung verschiedener DWD-Wetterstationen

Das Google Bild der Wetterstation Hof (Land) stammt vom 22.Sept. 2019, am linken Bildrand ist die Wetterstation in einer ausgetrockneten Wiese, eine Folge der seit 20 Jahren anhaltenden Flächenversiegelung im Gewerbegebiet. Nur 30m entfernt, die seit 9 Jahren fertige vierspurige B15 mit stark zunehmender Verkehrsbelastung, wenn diese auf der Momentaufnahme gerade nicht erkennbar ist. Die nur 90 km entfernte Wetterstation Amtsberg in Sachsen steht auch außerhalb der Stadt, neben einer Gärtnerei an einem leichten Südhang. Die Aufnahme ist vom Sept. 2002, erkennbar an der leichten Gelbfärbung einzelner Laubbäume, aber alles ist grün, die Böden sind nicht ausgetrocknet. Der Hochsommermonat August entwickelt sich nach der Wende vollkommen unterschiedlich in den beiden Gebieten.

Abbildung links: Die einst ländliche Wetterstation Hof steht in der Mitte des linken Bildrandes. Die Wetterstation Amtsberg beim roten Punkt in einer ländlich intakt gebliebenen Landschaft.

Eine weitere Versteppung der Landschaft um Hof im Sommer ist vorhersehbar, derartige Entwicklungen haben wir hier beschrieben.

Nach Angabe des Wetteramtsleiters Amtsberg hat sich um seine Siedlung herum wenig verändert seit 1982, dem Beginn seiner Wetteraufzeichnungen am selben Standort. Eine auch dort neu erbaute Bundesstraße führt in beträchtlicher Entfernung an seiner Wetterstation vorbei. Die Industrialisierung hat nach der Wende Hof voll getroffen, an Amtsberg gingen die „blühenden Landschaften“ vorbei.

Einfluss der Landschaftsveränderungen auf die Temperaturentwicklung des Hochsommermonates August.

Grafik 1: unterschiedliche Augusttemperaturentwicklung in Hof und Amtsberg. Die Station Hof liegt 150 m höher, war vor der Bebauung kälter und hat in den letzten 3 Jahren Amtsberg überholt.

Erkenntnis: Ohne die anthropogenen Wärmeinseleffekte zeigt die Wetterstation in Amtsberg keinerlei Augusterwärmung seit 1982.

Ein anderes Beispiel für WI-Effekte findet sich in Thüringen; das ländliche Dachwig erwärmte sich in den letzten dreißig Jahren viel weniger stark, als Jena-Stadt:

Grafik 2: Das im ländlichen Thüringer Becken liegende Dachwig erwärmte sich im August deutlich weniger, als die in der Jenaer Innenstadt liegende Station Jena-Sternwarte. Beide Stationen sind nur etwa 50 Km voneinander entfernt und weisen eine ähnliche Höhenlage auf.

Ergebnisse: Die anhaltende Bebauung und Trockenlegung in Hof (Land) führte zur Augusterwärmung, verursacht durch die Addition der jährlichen Wärmeinseleffekte. Während das ein Beispiel für ländlich unterschiedliche WI-Effekte ist, zeigen die Unterschiede zwischen Jena-Stadt und Dachwig hauptsächlich den in den bebauten Gebieten zunehmenden UHI-Effekt („Urban Heat Island Effect“). An allen Orten ist die CO2-Konzentration der Luft seit 1982 um 75 ppm gestiegen.

Grafik 3: Kontinuierlicher Anstieg der CO2-Konzentrationen auf momentan knapp unter 420 ppm-Anteile in der Luft. Auch der Corona lock-Down und der weltweit verminderte anthropogene Ausstoß machte sich nicht bemerkbar. Demnach scheint ein Zurückfahren der menschengemachten Einträge in die Luft wenig an der Konzentrationszunahme zu ändern. Zur Maßeinheit 400 ppm=400 parts per million. Das wäre eine Konzentration von 0,04%.

Weitere Ursachen der August-Erwärmung

Diese sollen hier anhand zweier Grafiken gezeigt werden; die zunehmende Besonnung und geänderte Großwetterlagen-Häufigkeiten.

Grafik 4: Seit 1951 gibt es ein DWD-Mittel der Sonnenscheindauer. Stolze gut 50% der Temperaturvariabilität des August lassen sich mit der Sonnenscheindauer erklären; das ist hoch signifikant. Auf ganz Deutschland bezogen war der bislang sonnigste August (2003) auch der wärmste. Auch der bislang zweitwärmste (2020) war überdurchschnittlich sonnig, wenngleich nicht so markant, wie 2003; er verdankt seine Hitze auch der intensiven Zufuhr von Subtropikluft (xS). Seit 1951 stieg die Sonnenscheindauer merklich. Zur besseren Darstellbarkeit in einer Grafik musste die Sonnenscheindauer in Indexwerte umgerechnet werden; einige markante August-Monate sind daher beschriftet.

Erst seit 1979 liegt beim DWD die Objektive Wetterlagen-Klassifikation für Deutschland vor. Seitdem nahm die Häufigkeit der kühlend wirkenden Lagen mit nördlichem Strömungsanteil im August merklich ab:

Grafik 5: Merkliche Häufigkeitsabnahme der Tage mit nördlichem Strömungsanteil im August. Das trug ebenfalls zur August-Erwärmung bei. Im August 2020 wurden gerade mal drei Tage mit Nordanteil klassifiziert – einer der niedrigsten Werte seit 1979.

Zusammenfassung:

1.) Die Augusttemperaturen variieren an allen Betrachtungsorten von Jahr zu Jahr. Die Gründe sind die unzähligen natürlichen und sich ständig ändernden Einflüsse auf das Wetter und das Klima.

2.) Daneben übt der Mensch einen konstanten zusätzlichen Einfluss durch die Schaffung immer neuer zusätzlicher Wärmeinseleffekte aus. Bei manchen Stationen mehr, bei anderen weniger.

3.) Wie die Grafiken zeigen, bewirkt eine CO2-Zunahme entweder gar nichts oder fast nichts.

4.) Eine merklich gestiegene Besonnung und weniger Nord-, dafür mehr Süd- und Hochdruckwetterlagen trugen ganz wesentlich zur August-Erwärmung bei.

Fazit: Es wird Zeit, dass endlich Umwelt- und Naturschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden, saubere Luft, genügend Trinkwasser zu verträgliche Preisen und gesunde Nahrungsmittel sind menschliche Grundrechte. Eine CO2-Klimaabgabe taugt zu gar nichts, auf alle Fälle nicht dem Klima. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell. Neben den oben beschriebenen Gründen, weshalb CO2 nicht an der gemessenen Erwärmung schuld sein kann, sollen noch drei weitere Gründe genannt werden.

  1. Es gibt keinen Versuch, der die Klimasensitivität von CO2 auch nur annähernd bestimmen kann. Behauptet werden 1,5° bis 4°C. Jeder Versuch liefert Null.
  2. Es gibt auch keinerlei Anwendungsbeispiel, bei welchem wir Menschen uns den behaupteten CO2-Treibhauseffekt positiv zunutze machen könnten.
  3. Schon bei der Elite der deutschen Physiker wie Einstein, Heisenberg, Hahn, Planck spielte der CO2-Treibhauseffekt keine Rolle. Er existierte für sie schlichtweg nicht, obwohl die Hypothese dazu schon Jahrzehnte zuvor entwickelte wurde.

Eine positive Eigenschaft hat die CO2-Zunahme in der Atmosphäre. Es ist ein Düngemittel für alle Pflanzen, führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur.




Unbestreitbare NASA-Daten: Globale Brände haben um 25% abgenommen

Die Kontrolle des Feuers ist ein Ziel, das vielleicht so alt ist wie die Menschheit, aber die systematische Überwachung des Feuers auf globaler Ebene ist eine viel neuere Fähigkeit.

In den 1910er Jahren begann der U.S. Forest Service mit dem Bau von Feuerwachtürmen auf Berggipfeln, um Brände aus der Ferne zu erkennen. Einige Jahrzehnte später flogen Löschflugzeuge zu den Brandorten. Anfang der 1980er Jahren begannen dann Satelliten, Brände über große Gebiete vom Weltraum aus zu kartieren.

Im Laufe der Zeit haben Forscher eine reichhaltige und strukturierte Aufzeichnung der Feueraktivität der Erde erstellt und sind nun in der Lage, dekadische Trends zu analysieren. „Das Tempo der Entdeckungen hat im Satellitenzeitalter dramatisch zugenommen“, sagte James Randerson, ein Wissenschaftler an der Universität von Kalifornien, Irvine. „Es war entscheidend, täglich qualitativ hochwertige Beobachtungen von Bränden auf globaler Ebene zur Verfügung zu haben“.

1. Dezember 2014 – 31. August 2015 [Animation. Falls nicht funktionierend, bitte im Original schauen! Anm. d. Übers.]

Die obige Animation zeigt die Orte der aktiv brennenden Brände auf monatlicher Basis für fast zwei Jahrzehnte. Die Karten basieren auf Beobachtungen des Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) auf dem NASA-Satelliten Terra. Die Farben basieren auf einer Zählung der Anzahl (nicht der Größe) der Brände, die innerhalb eines 1.000 Quadratkilometer großen Gebiets beobachtet wurden. Weiße Pixel zeigen das obere Ende der Zählung – bis zu 30 Brände in einem 1.000 Quadratkilometer großen Gebiet pro Tag. Orangefarbene Pixel zeigen bis zu 10 Brände an, während rote Bereiche nur 1 Feuer pro Tag aufweisen.

Die Sequenz beleuchtet die Schwingungen – sowohl die natürlichen als auch die vom Menschen verursachten – der globalen Feueraktivitäten. Feuerschwaden ziehen über Eurasien, Nordamerika und Südostasien, während die Bauern im April und Mai ihre Felder räumen und pflegen. Der Sommer bringt neue Aktivitäten in den borealen und gemäßigten Wäldern Nordamerikas und Eurasiens aufgrund von Bränden in entlegenen Gebieten. In den Tropenwäldern Südamerikas und Äquatorialasiens flammen im August, September und Oktober Brände auf, da die Menschen die Trockenzeit nutzen, um Regenwald und Savanne abzuholzen und Bäume und Sträucher daran zu hindern, auf bereits gerodetes Land vorzudringen. Nur wenige Monate vergehen in Australien, ohne dass irgendwo in den ausgedehnten Grasländern, Savannen und Tropenwäldern des Kontinents ein Brand wütet.

Aber der wirkliche Feuerkontinent ist Afrika. An einem durchschnittlichen Tag im August erkennen die Moderate Resolution Imaging Spectroradiometers (MODIS) der NASA-Satelliten Aqua und Terra 10.000 aktive Brände auf der ganzen Welt – und 70 Prozent davon in Afrika. Im Dezember und Januar kommt es im nördlichen Teil des Kontinents zu einer gewaltigen Anzahl von Bränden. Ein halbes Jahr später haben sich die Brände nach Süden verlagert. In der Tat erreichen die globalen Feueremissionen in der Regel im August und September ihren Höhepunkt, zeitgleich mit den Hauptbrandsaisons der südlichen Hemisphäre, insbesondere in Afrika. (Eine hohe Aktivität in Wäldern der gemäßigten und borealen Zonen der nördlichen Hemisphäre im Sommer trägt ebenfalls dazu bei).

29. August 2018 JPEG

Die zweite Animation unterstreicht, wie stark sich die Feueraktivität saisonal verschiebt, indem sie die Aktivität im Dezember 2014, April 2015 und August 2015 hervorhebt. Das obige Satellitenbild zeigt Rauch, der am 29. August 2018 aus der Savanne im Norden Sambias aufsteigt, etwa zu der Zeit, wenn die globalen Emissionen ihr Maximum erreichen.

Obwohl Afrika bei der schieren Anzahl der Brände dominiert, sind die Brandsaisons dort von Jahr zu Jahr ziemlich konstant. Die variabelsten Feuerjahreszeiten finden anderswo statt, z.B. in den Tropenwäldern Südamerikas und Äquatorialasiens. In diesen Gebieten wird die Schwere der Brandsaison oft mit den Zyklen von El Niño und La Niña in Verbindung gebracht. Die Ansammlung von warmem Wasser im östlichen Pazifik während eines El Niño verändert die atmosphärischen Muster und verringert die Niederschläge in vielen Regenwäldern, so dass diese leichter und breiter brennen können. (video)

Trotz der enormen Mengen an Kohlenstoff*, die durch Brände in Savannen, Grasland und borealen Wäldern freigesetzt werden, zeigt die Forschung, dass Brände in diesen Biomen in der Regel langfristig keinen Kohlenstoff in die Atmosphäre einbringen. Durch das Nachwachsen der Vegetation oder die Bildung von Holzkohle wird in der Regel innerhalb von Monaten oder Jahren der gesamte Kohlenstoff wieder eingefangen. Wenn Brände jedoch dauerhaft Bäume entfernen oder durch Torf brennen (ein kohlenstoffreicher Brennstoff, dessen Bildung Jahrhunderte dauern kann), wird nur wenig Kohlenstoff zurückgewonnen, und die Atmosphäre verzeichnet einen Nettoanstieg von CO2.

[*Gemeint ist natürlich Kohlendioxid. Es wurde aber für besser gehalten, beim Original zu bleiben. Anm. d. Übers.]

Deshalb haben Brände in Ländern mit großen Torfvorkommen wie Indonesien einen übergroßen Einfluss auf das globale Klima. Brände im äquatorialen Asien machen nur 0,6 Prozent der weltweit verbrannten Fläche aus, dennoch ist die Region für 8 Prozent der Kohlenstoffemissionen und 23 Prozent der Methanemissionen verantwortlich. Am 25. Oktober 2015 nahm die Earth Polychromatic Imaging Camera an Bord des DSCOVR-Satelliten ein Bild (unten) von dichtem Rauch über Indonesien auf; El Niño war zu dieser Zeit besonders aktiv.

15. Oktober 2015

Eines der interessantesten Dinge, die Forscher entdeckt haben, seit MODIS mit dem Sammeln von Messungen begann, ist Randerson zufolge ein Rückgang der Gesamtzahl der jährlich verbrannten Quadratkilometer. Zwischen 2003 und 2019 ist diese Zahl um etwa 25 Prozent gesunken.

Da die Bevölkerung in den feuergefährdeten Regionen Afrikas, Südamerikas und Zentralasiens zugenommen hat, haben sich Grasland und Savannen stärker entwickelt und in Ackerland umgewandelt. Infolgedessen haben die langjährigen Gewohnheiten, Grasland zu verbrennen (um Sträucher und Land für Vieh oder aus anderen Gründen zu roden), abgenommen, erklärte der NASA Goddard Space Flight-Wissenschaftler Niels Andela. Und anstatt Feuer setzen die Menschen zunehmend Maschinen ein, um ihre Felder zu roden.

„Es gibt wirklich zwei verschiedene Trends“, sagte Randerson. „Auch wenn die Zahl der weltweit verbrannten Flächen aufgrund der Geschehnisse in den Savannen zurückgegangen ist, sehen wir in den westlichen Vereinigten Staaten eine deutliche Zunahme der Intensität und Reichweite von Bränden“*.

[Randerson führt Letzteres auf den Klimawandel zurück. Ganz frei vom Propaganda-Gespinst ist also auch er nicht. Anm. d. Übers.]

2003 – 2015 [Animation. Falls nicht funktionierend, bitte im Original schauen! Anm. d. Übers.]

Als die Forscher in den 1980er Jahren begannen, die Brände der Welt mit Hilfe von Satelliten zu untersuchen, waren sie gerade dabei, die Grundlagen für die Erkennung von Bränden aus dem Weltraum zu klären. Jetzt, nachdem sie fast zwei Jahrzehnte lang MODIS-Daten ausgewertet haben, blicken die Wissenschaftler auf andere Satelliten und Technologien, von denen sie hoffen, dass sie die Erforschung von Bränden in den kommenden Jahren voranbringen werden.

Eine Reihe von Folgesensoren, die Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) auf dem Suomi NPP und den NOAA-20-Satelliten, machen jetzt Beobachtungen von Emissionen in Beinahe-Echtzeit, die sogar noch genauer als die von MODIS sind, weil die Branderkennung am Rande der Bilder verbessert wurde, bemerkte Andela.

Unterdessen hilft auch der Start von Satelliten mit höher auflösenden Sensoren. „Insbesondere die Landsat 8- und Sentinel-Satelliten tragen zu einer Revolution unserer Fähigkeit bei, die verbrannte Fläche von kleinen Grasland- und Waldbränden zu messen“, sagte Randerson. „Und wir werden in den kommenden Jahren zusätzliche Detektionskapazitäten benötigen, um zunehmend zerstörerische Megabrände zu allen Tages- und Nachtzeiten verfolgen zu können“.

References & Resources

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/09/16/irrefutable-nasa-data-global-wildfire-down-by-25-percent/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Was wir heute übers Klima wissen

Der Bericht ist auf den gefälschten Temperaturdaten von Michael Mann aufgebaut (Hockey Stick Kurve, siehe 1. Abbildung). Dieser amerikanische Professor hatte vergeblich vor Gericht gegen Professor Tim Ball geklagt, der ihn in der Fachwelt als Lügner und Betrüger bezeichnet, der aufgrund seiner kriminellen Datenfälschungen besser im Staatsgefängnis als in der Staatsuniversität aufgehoben sei.

Kurz gefasst beschreibt der Bericht auf 24 Seiten, dass es seit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts auf der Erde wärmer wurde. Diese Feststellung ist allseits bekannt und wird auch von keinem Klimarealisten angezweifelt. Dass es nach einer „kleinen Eiszeit“, wie sie Mitte des 19. Jahrhunderts zu Ende ging, wieder wärmer wird, ist eine Binsenweisheit. Dafür braucht man keinen 24-seitigen Artikel zu schreiben. Zusätzlich aber stellen die Autoren die Behauptung auf, wir hätten derzeit eine beispiellose Häufung von Wärme-Rekordjahren und Naturkatastrophen, auch die Ernteerträge würden sinken. Diese Angaben sind nachweislich falsch!

Bereits im Alten Testament wird berichtet „Nachdem sieben ertragreiche Jahre verstrichen waren, begannen sieben Jahre der Dürre. Die Nachbarländer Ägyptens hungerten, in Ägypten selbst aber wurde auf Josefs Rat hin in den ertragreichen Jahren zuvor genug Getreide gesammelt, um die Dürre zu überstehen“ (1. Buch Mose-41). Damit hat Josef, der Urenkel Abrahams, bereits vor tausenden von Jahren gezeigt, wie man sich mit passivem Management sinnvoll auf einen Klimawandel einstellt. Aktives Management wäre es gewesen, wenn Josef dem Pharao geraten hätte, CO2 aus der Luft zu filtern um dadurch den Klimawandel zu verhindern. Das hätte damals den Klimawandel nicht verhindert und tut es auch heute nicht (darüber später mehr).

Die Autoren behaupten, die erdhistorischen Klimaschwankungen ließen sich nur erklären, wenn man den Treibhauseffekt mit einbezieht. Die vielfältigen Forschungen hätten „natürliche Ursachen für den aktuellen, sehr schnellen und steilen Temperaturanstieg um etwa 1°C seit Beginn der Industrialisierung ausgeschlossen“. Er sei „nur durch die menschengemachte Verstärkung des Treibhauseffekts erklärbar“. Dem widersprach bereits 2001 der aus Funk, Film und Fernsehen allseits bekannte Klimaalarmist Harald Lesch (https://youtu.be/RrNLNpOdmbA). Seinen Angaben zufolge gab es im Laufe der Erdgeschichte des Öfteren Temperatursprünge von 14°C innerhalb von 10-Jahres-Zeiträumen.

Auch die Behauptung der Autoren, ein Temperaturniveau wie heute hätte es „noch nie während der vergangenen 2000 Jahre gegeben und sehr wahrscheinlich auch nie seit Ende der letzten Eiszeit vor 12.000 Jahren“, ist falsch. Die Abbildung aus dem IPCC-Bericht 1990 zeigt eindeutig die früh-mittelalterliche Wärmeperiode, gefolgt von der „kleinen Eiszeit“ (links). Sie zeigt aber auch die gefälschten Daten von Michael Mann, der in der Fachwelt juristisch korrekt als Lügner und Betrüger bezeichnet werden darf, was aber das Intergovernmental Panel for Climate Control (IPCC) nicht abhielt, diese gefälschten Daten in seinen Bericht von 2001 aufzunehmen. Die Fälschungen waren damals politisch opportun und sind es leider auch heute noch.

Bereits in der Schule haben wir gelernt, dass Hannibal 218 v. Chr. die winterlichen Alpen mit circa 50.000 Soldaten, 9.000 Reitern und 37 Kriegselefanten überquerte, um Rom anzugreifen. Das ging nur wenn die Alpen damals schnee- und eisfrei waren. Es musste logischerweise in Europa eine Temperatur geherrscht haben, die weit über der heutigen lag.

Für die zurückliegenden 4.500 Jahre konnte gezeigt werden, dass die Geschichte menschlicher Siedlungen auf Grönland dem Takt von Klimaänderungen folgt. Die Temperaturen konnten beträchtlich steigen bzw. sinken. Forscher fanden beispielsweise Veränderungen um 4°C innerhalb von 80 Jahren (hier) – und das ganz ohne „Kipppunkte“.

Gehen wir noch etwas weiter zurück in der Erdgeschichte. Vegetationsüberreste belegen, dass vor etwa 90 Millionen Jahren ein gemäßigter, sumpfiger Regenwald im Küstenbereich der Westantarktis wuchs. Die Jahresdurchschnittstemperatur muss etwa 12 Grad Celsius betragen haben – weitaus höher als die heutigen minus 20 bis minus 70°C. Dieser überraschend hohe Wert war nach Auffassung von Wissenschaftlern nur möglich, weil der antarktische Eisschild damals fehlte.

Die mittlere Kreidezeit vor circa 115 bis 80 Millionen Jahren gilt nicht nur als das Zeitalter der Dinosaurier, sie war auch die wärmste Periode der zurückliegenden 140 Millionen Jahre. Nach bisherigem Wissensstand betrug die Oberflächentemperatur des Meeres in den Tropen damals rund 35 Grad Celsius. Der Meeresspiegel lag bis zu 170 Meter höher als heute – und das ganz ohne menschlichen Einfluss (hier).

Auch die im Bericht behauptete angebliche Häufung von Katastrophen derzeit widerspricht bereits biblischen Beispielen. Etwa im 13. Jahrhundert v. Chr. wurde Ägypten von zehn Plagen getroffen (2. Buch Mose). Die Sintflut zur Zeit Noahs sollte als weiteres Beispiel einer vorchristlichen Naturkatastrophe erwähnt werden. Auch die Anzahl und Stärke tropischer Stürme nimmt derzeit keineswegs zu (hier). Sturmfluten gab es schon immer. Man lese nur die Erzählung „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm aus dem Jahr 1888.

Weitaus höhere Hochwasserstände als heute wurden in Deutschland bereits vor Jahrhunderten gemessen:

Im Gegensatz zur Behauptung der Autoren, die Ernteerträge würden aufgrund der angestiegenen Temperaturen und CO2-Werte zurückgehen, zeigen viele Studien genau das Gegenteil. Die Apfelernte in den USA hat sich beispielsweise seit 1961 vervierfacht (siehe Abbildung) und die Erhöhung des CO2-Anteils der Luft führt nachweislich zu höheren Ernteerträgen (Parry et al.: Glob. Environ. Change 14, 2004; Bazzaz, F.A., Carlson, R.W. The response of plants to elevated CO2 . Oecologia 62, 196–198 (1984; hier und hier) (https://doi.org/10.1007/BF00379013;https://plantsneedco2.org/default.aspx?menuitemid=325).

Während wir in den gemäßigten Zonen der Erde gerade mal eine Ernte im Jahr haben, gibt es in wärmeren Gebieten der Erde jährlich zwei bis drei Ernten.

Seit 1989 erscheinen jedes Jahr durchschnittlich 310.000 qkm zusätzliche grüne Blattfläche auf der Erde, etwa so groß wie Polen oder Deutschland (Winkler AJ et al.: Earth system models underestimate carbon fixation by plants in the high latitudes. Nature Communications 2019) und trotz extensiver Waldrodungen weltweit ist seit 1982 eine Grünfläche doppelt so groß wie die USA hinzugekommen (Nature Climate Change 6, 791-795, 2016, www.nature.com/articles/nclimate3004).

Desweiteren behaupten die Autoren, detaillierte Computermodelle des Klimasystems der Erde hätten „bereits in den 1970er und 1980er Jahren die derzeit stattfindende Erwärmung korrekt vorhergesagt“. Auch diese Behauptung ist falsch! Richtig ist, dass kein einziges der 32 Computermodelle auch nur annäherungsweise die tatsächlich gemessenen Temperaturen vorhergesagt hat (siehe Abbildung).

Die hier besprochene Veröffentlichung wird alarmistisch aufgepeppt durch die bereits vielfach widerlegte Behauptung, der Mensch sei an der derzeitigen Klimaerwärmung Schuld, genauer gesagt, der wahre Übeltäter an der Klimaerwärmung sei das durch Verbrennen fossiler Energieträger emittierte CO2. Diese Behauptung wird an jeder unpassenden Stelle in den laufenden Text eingestreut, so als ob die Qualifikation der Autoren nach der Häufigkeit dieser „Produktplatzierung“ gemessen würde, ob sie nun Sinn macht oder nicht.

Sinn macht diese „Produktplatzierung“ sicherlich nicht, denn es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die diese pure Annahme bestätigen würde. Im Gegenteil, ein Einfluss von CO2 auf den Klimawandel wurde mehrfach wissenschaftlich widerlegt, z.B. durch Gustav Robert Kirchhoff (1824-1887) und William Thomson (1824-1907), durch Josef Stefan (1879), Robert W. Wood (1909) und Emanuel Kayser (Zentralblatt Mineralogie 1913, S. 769). Auch Anders Jonas Angström hat die Hypothese über den Einfluss von CO2 auf die Erderwärmung mit einem einfachen Experiment verworfen. Er zeigte, dass die Infrarot-Absorption durch CO2 bereits bei niedrigen CO2-Konzentrationen gesättigt ist und dass eine weitere Erhöhung der CO2-Konzentrationen die Erdtemperatur nicht maßgeblich erhöhen kann.

G. Gerlich & R.D. Tscheuschner widerlegten 2009 den CO2 -induzierten Treibhauseffekt erneut:  „Falsification of the atmospheric CO2 greenhouse effects within the frame of physics“, Int. J. Modern Physics B 23, Nr. 3, 275-364, 2009. Auch die Deutsche Meteorologische Gesellschaft stellte zu den Grundlagen des Treibhauseffektes fest: Es ist unstrittig, dass der anthropogene Treibhauseffekt noch nicht unzweifelhaft nachgewiesen werden konnte(hier).

Der österreichische Ingenieur Walter Hopferwieser aus Salzburg bietet sogar 100.000 Euro dem Ersten, der ihm „einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis vorlegt, dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt.“ Da sich bisher noch niemand diese 100.000 Euro abgeholt hat, kann es mit der Hypothese der CO2-induzierten Klimaerwärmung nicht weit her sein!

Schauen wir uns also die Hypothese mal genauer an. Es steht die Frage im Raum „wird der Anstieg der globalen Erwärmung kausal verursacht durch den Anstieg atmosphärischer CO2-Konzentrationen oder ist es der Anstieg der globalen Erwärmung, der sekundär die atmosphärischen CO2-Konzentrationen ansteigen lässt?“ Diese Frage ist elementar für die Betrachtung des Klimawandels. Sie ist aber leicht zu beantworten, wenn man sich die vorliegenden Messwerte anschaut. In der nachfolgenden Abbildung sind die Länge der Sonnenzyklen, die atmosphärischen CO2-Konzentrationen und die globalen Temperatur-Anomalien von 1860, als die kleine Eiszeit zu Ende ging und die Industrialisierung begann, bis 1990 gezeigt:

Von 1860 bis 1890 gab es noch keine nennenswerten Veränderungen der dargestellten Parameter. Von 1890 bis circa 1945 nahm die Intensität der Sonnenzyklen zu, gefolgt von einem Anstieg der globalen Temperaturen um etwa 0,4°C. Während dieser Zeit lag die europäische Industrie aufgrund des 1. Weltkriegs für lange Zeit am Boden und – wie aus der Abbildung zu erkennen ist – die CO2-Konzentrationen der Luft blieben niedrig. Sie stiegen erst ab Ende des 2. Weltkriegs deutlich an, d.h. mit einer Verzögerung von gut 50 Jahren.

Obwohl nach dem 2. Weltkrieg die Industrialisierung weltweit große Fortschritte machte und die CO2-Konzentrationen deutlich anstiegen, wurde es von 1945 bis circa 1970 auf der Erde im Durchschnitt um etwa 0,2°C kälter. Dieser Temperaturabfall ging einher mit geringerer Sonnenaktivität. Die Medien waren damals voll von der Hysterie, wir stünden vor einer neuen Eiszeit und machten dafür die Verbrennung fossiler Energieträger und damit den Anstieg des CO2 verantwortlich. Basierend auf den Angaben amerikanischer Wissenschaftler prognostizierte die Washington Post vom 9.7.1971, dass die globalen Temperaturen in den nächsten 50 Jahren – also bis zum Jahr 2021 – um 6°C fallen würden.

Jedoch, die Sonne als die wahre Verantwortliche für die Temperaturschwankungen auf der Erde verstärkte von 1975 bis 1995 wieder ihre Zyklen und lies die globalen Temperaturen um etwa 0,3°C ansteigen. Nur während dieser 20 Jahre stiegen auch die CO2-Werte parallel zur globalen Erwärmung an. Für die meiste Zeit seit Beginn der Industrialisierung gab es keine Korrelation, geschweige denn eine Kausalität, zwischen den CO2-Werten der Luft und der Erdtemperatur. Sogar Harald Lesch erklärte seinen Zuschauern in einem Video aus dem Jahr 2015, dass es auf der Erde zuerst aufgrund der Sonneneinstrahlung wärmer wurde. Auch die Meere wurden wärmer, was dazu führte, dass Wasserdampf und CO2 in die Luft entwichen.

Im folgenden Punkt widersprechen die Autoren ihrer eigenen Schlussfolgerung. Sie behaupten, die derzeitige Klimaerwärmung sei verursacht durch den Anstieg der CO2-Konzentrationen der Luft. Andererseits aber behaupten sie, das CO2 der Luft würde im Meerwasser gelöst und würde dort Kohlensäure bilden und die Meere versauern. Die Autoren haben diese beiden Aussagen gewiss nicht auf Plausibilität überprüft, so wie es Ihre Pflicht als Wissenschaftler gewesen wäre. Hätten Sie es getan, dann hätten Sie festgestellt, dass diese Annahme physikalisch gar nicht möglich ist. Das eine schließt nämlich das andere aus folgenden Gründen aus:

  1. Wird das Klima wärmer, dann wird auch das Meerwasser wärmer.
  2. Da sich CO2 in warmem Wasser weniger löst als in kaltem Wasser müsste konsequenterweise bei einer Klimaerwärmung mehr CO2 aus dem Meer entweichen. Die gemessenen CO2-Konzentrationen bestätigen dies. CO2 aus der Luft hingegen kann sich höchstens unter hohem Druck in wärmer werdendem Meerwasser lösen.
  3. Wenn aber CO2 dem Meer entweicht, verbleibt weniger Kohlensäure im Meer, d.h. das Meer wird logischerweise alkalischer, nicht saurer. Realität ist, Meerwasser ist mit pH 7,5 bis 8,4 tatsächlich alkalisch.
  4. Es gibt also keinen Grund, wegen vermehrter Konzentration von Kohlensäure in den Weltmeeren ein Korallensterben herbeizureden! Im Übrigen benötigen Korallen zum Aufbau ihres Kalkskeletts CO2. Ohne CO2 gäbe es kein Calciumcarbonat und somit kein Kalkskelett. Korallenriffe sind von Natur aus weis. Sie werden nur durch die Symbiose mit Zooxanthellen farbig. Eine Korallenbleiche bedeutet also keineswegs den Tod der Koralle, wie von den Autoren behauptet. Korallen haben seit hunderten von Millionen Jahren deutlich höhere Temperaturen und höhere CO2-Werte überdauert.

Fazit: Entweder wir haben eine Klimaerwärmung – dann kann es keine Versauerung der Meere geben – oder wir haben eine Versauerung der Meere, dann kann es aber keine Klimaerwärmung geben. Um diese Schlussfolgerung zu ziehen, braucht man kein Klimawissenschaftler zu sein, es genügt der gesunde Menschenverstand!

Richard Toll, Professor für Klimawandel-Ökonomie und Gutachter für den Weltklimarat IPCC empfiehlt: „Es ist wenig teurer, eine Strategie der Anpassung an den Klimawandel zu wählen, statt ihn durch drastische CO2 Reduktion verhindern zu wollen.“ Laut UN-Schätzungen könnte man für die Hälfte der Kosten von Kyoto die schlimmsten Probleme der Welt dauerhaft lösen: Trinkwasser, Sanitärhygiene, Gesundheitsversorgung, Bildung. Investitionen also, die sofort Leben retten würden. Aber, solange die CO₂-Bilanz stimmt, sind uns Umwelt und Menschheit egal!!!




Stoppt Kohlendioxid – und verursacht damit Elend!

Die Studie befasst sich mit verschiedenen Bemühungen, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen, einschließlich des Anbaus und der Verbrennung von mehr Pflanzen zur Erzeugung von Energie, Bioenergie mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (BECCS) und Technologien zur direkten Luftabscheidung (DAC), die in Kanada und der Schweiz getestet werden, um Kohlendioxid aus der Luft zu entfernen.

Um den Kohlendioxidausstoß deutlich zu senken, würde BECCS riesige Mengen an Land und Pflanzen verbrauchen, die sonst als Nahrungsmittel verbraucht werden, hier jedoch zur Energiegewinnung verbrannt werden. Die Auswirkungen auf die Nahrungsmittelpreise wären dramatisch, insbesondere für die ärmsten Völker der Welt.

Die Studie kam beispielsweise zu dem Ergebnis, dass „die am schlimmsten betroffenen Gebiete in Afrika südlich der Sahara liegen würden, wo die Preise bis 2050 um 500 bis 600 Prozent steigen könnten. In Indien, Pakistan und vielen anderen Ländern Asiens würden die Preise um das Drei- bis Fünffache steigen, während sie sich in Europa und Südamerika verdoppeln oder verdreifachen dürften.

Obwohl eine weit verbreitete Anwendung des DAC die für den Anbau von Pflanzen für das BECCS benötigte Fläche in bescheidenem Maße reduzieren würde, würde sie die weltweite Energie- und Wasserversorgung enorm beanspruchen, ihre Verfügbarkeit einschränken und damit die Preise für beides erhöhen – was auch die Nahrungsmittelpreise steigen lassen wird, da Energie und Wasser zu den Grundbedürfnissen des Pflanzenwachstums gehören.

Die Forscher schätzen, dass der DAC-Einsatz, der erforderlich ist, um die zukünftigen Temperaturen unter dem 1,5℃-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu halten, „Energie in Höhe von 115 Prozent des derzeitigen weltweiten Erdgasverbrauchs“ erfordern würde, und der Wasserbedarf dieser Maschinen allein würde 35 Prozent des Wassers ausmachen, das derzeit für die weltweite Erzeugung von Strom verwendet wird.

Mit einer wachsenden Bevölkerung und großen und zunehmenden Mengen an Land, Wasser und Energie, die nur für die Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufgewendet werden, werden die Energie-, Nahrungsmittel- und Wasserpreise dramatisch steigen, so die Studie.

So wichtig die Ergebnisse dieser Studie auch sein mögen, da die Länder erwägen, BECCS und DAC in großem Maßstab zur Reduzierung der atmosphärischen Kohlendioxid-Emissionen umzusetzen, so zeichnen sie doch nur ein halbes Bild und ignorieren dabei die wichtigste, unbeabsichtigte, aber völlig vorhersehbare negative Konsequenz einer solchen Politik: Die Reduzierung der Kohlendioxidwerte wird das Pflanzenwachstum im Allgemeinen und die Erzeugung von Nutzpflanzen im Besonderen begrenzen.

Kohlendioxid ist im Wesentlichen für die Photosynthese entscheidende pflanzliche Nahrung. Wie von CO2Science.org und in den zahlreichen von Fachkollegen überprüften Studien untersucht wurde, auf die in der Buchreihe Climate Change Reconsidered II hingewiesen wird, hat der Anstieg des Kohlendioxidgehalts im letzten halben Jahrhundert direkt zu einer beträchtlichen Begrünung der Erde beigetragen, einschließlich einer enormen Zunahme der weltweiten Erzeugung von Nutzpflanzen. Land für Land wurden in den letzten 30 Jahren Jahr für Jahr immer wieder Ertragsrekorde aufgestellt und gebrochen – als direkte Folge des steigenden CO2-Gehalts.

Beispielsweise veröffentlichte der Online-Landwirtschafts-Nachrichtendienst World-Grain.com kürzlich eine Meldung mit dem Titel [übersetzt] „IGC-Projekte erzielen Rekordproduktionen bei Mais, Weizen und Sojabohnen“ (hier), in der die Ergebnisse des International Grains Council (IGC) hervorgehoben werden, wonach die Ernte der wichtigsten Getreidepflanzen Mais, Reis, Sojabohnen und Weizen – die wichtigsten Grundnahrungsmittel für viele Völker auf der ganzen Welt – im Jahr 2020 Rekorde erzielen wird.

Die Projekte des IGC zur Überprüfung des Getreidemarktes vom 27. August sehen vor, dass die weltweite Getreideproduktion im Wirtschaftsjahr 2020-2021 insgesamt 2,230 Milliarden Tonnen erreichen wird, was einen um 9 Prozent höheren Ertrag als die 2,181 Milliarden Tonnen aus dem vorangegangenen Wirtschaftsjahr bedeutet.

Klima auf einen Blick: Crop Yields fasst die Daten des US-Landwirtschaftsministeriums und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization FAO) zusammen, die dokumentieren, dass die Ernteerträge in den USA und die weltweiten Ernteerträge fast jedes Jahr, wenn sich der Globus bescheiden erwärmt, Rekorde verzeichnen. Vor allem dank längerer Wachstumsperioden, weniger Frostereignissen, mehr Niederschlägen und dem Düngeeffekt des atmosphärischen Kohlendioxids produzieren die Landwirte mehr Nahrungsmittel auf weniger Land und können so eine wachsende Weltbevölkerung ernähren. Fast jede wichtige US-Kulturpflanze hat in den letzten drei Jahren Rekorderträge pro Acre erzielt, wobei die meisten der besten 10 Jahre bei den Erträgen pro Acre in den letzten zehn Jahren zu verzeichnen waren.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Tatsache ist, dass die meisten Pflanzen entstanden, als der Kohlendioxidgehalt viel höher war als heute. Im Laufe der Zeit nahm der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre langsam ab, und während der letzten Eiszeit sank der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre auf gefährlich niedrige Werte von nur 180 ppm (parts per million). Pflanzen beginnen zu sterben, wenn der Kohlendioxidgehalt auf 150 ppm sinkt, weil sie nicht in der Lage sind, das Sonnenlicht zur Photosynthese von Nahrung aus Kohlendioxid und Wasser zu nutzen. Nachdem die Erde aus der vorangegangenen Eiszeit hervorgegangen war, stieg der Kohlendioxidgehalt wieder auf etwa 280 ppm, lag damit immer noch weit unter den Werten zu der Zeit, als Pflanzen begannen, das Land zu besiedeln.

„Von einem Viertel bis zur Hälfte des bewachsenen Landes der Erde hat sich in den letzten 35 Jahren eine erhebliche Begrünung gezeigt, die größtenteils auf den steigenden Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre zurückzuführen ist“, fand ein internationales Team von 32 Forschern heraus, welche 24 Institutionen in acht Ländern vertreten.

In einem Bericht des Heartland Institute vom Mai 2018 mit dem Titel „The Social Benefits of Fossil Fuels“ (etwa: Der soziale Nutzen fossiler Treibstoffe) heißt es: „Der Anstieg der atmosphärischen [Kohlendioxid-]Konzentration …, der durch die historische Verbrennung fossiler Treibstoffe verursacht wurde, hat wahrscheinlich die landwirtschaftliche Erzeugung pro Flächeneinheit bei C3-Getreide [einschließlich Reis] um 70 Prozent erhöht, Weizen, Hafer, Baumwolle und immergrüne Bäume], 28 Prozent für C4-Getreide [zu denen Sorghum, Mais und verschiedene Gräser gehören], 33 Prozent für Obst und Melonen, 62 Prozent für Hülsenfrüchte, 67 Prozent für Wurzel- und Knollenfrüchte und 51 Prozent für Gemüse.”

All diese Erkenntnisse bedeuten, dass die Umsetzung von BECCS, DAC (oder beiden) das Kohlendioxid, das für das Gedeihen von Nutzpflanzen zur Verfügung steht, verringern wird, wodurch die Ernteerträge sinken, während die Nahrungsmittelversorgung abnimmt und die Preise steigen.

Die Moral der Geschichte ist folgende: Man kann mehr Feldfrüchte, niedrigere Lebensmittelpreise und weniger hungernde Menschen und Todesfälle durch Verhungern haben, oder man kann der Atmosphäre Kohlendioxid entziehen und nur eine geringe oder gar keine Verringerung der zukünftigen Temperaturen bewirken, aber mit den heutigen und vernünftigerweise zu erwartenden zukünftigen Technologien kann man nicht beides haben.

SOURCES: BBC; Nature Climate Change; Climate Change Reconsidered II: Fossil Fuels; Climate Change Reconsidered II: Biological Impacts; CO2 Science; The Heartland Institute

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/cut-carbon-dioxide-cause-misery

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Eine Botschaft von Mutter Erde

Sprecherin Pelosi:

Hier spricht Mutter Erde. Sie haben mich diffamiert, und das werde ich nicht tolerieren. Diese Woche sagten Sie:

.Mutter Erde ist wütend. Sie sagt uns mittels Hurrikanen an der Golfküste Bränden im Westen und mittels vielem Anderen, dass … die Klima-Krise real ist und Auswirkungen zeitigt‘.

Wie können Sie es wagen, in meinem Namen zu sprechen? Wie können Sie es wagen, mich zu diffamieren, um von den Fehleinschätzungen und der verrückten Politik Ihrer kalifornischen Kollegen der Demokraten abzulenken?

In historischen Zeiten war ich bekannt als die Göttin von Wasser und Fruchtbarkeit.

Ich habe Kalifornien viel Wasser gegeben, um das Land und die Menschen zu ernähren, ich gab euch Regen, aber ihr habt ihn weglaufen und ins Meer abfließen lassen, anstatt das Wasser aufzufangen und zu behandeln. Hätten Sie das getan, hätten Sie nicht nur viel Wasser, sondern Sie würden auch Geld und Stromkosten sparen, wenn Sie das Wasser aus anderen Bundesstaaten einpumpen würden. Die Dämme, die Sie haben, lassen Sie verfallen, so dass sie eine extreme Gefahr für die Anwohner darstellen, und Sie haben keine angemessenen Wasserspeicheranlagen gebaut. Victor Davis Hanson, ein wahrer Freund von mir, hat dies klar und deutlich formuliert:

Genauso wie Kaliforniens Autobahnen so konzipiert wurden, dass sie dem steigenden Verkehrsaufkommen gewachsen sind, wurden die riesigen Wasserprojekte des Bundesstaates so konzipiert, dass sie mit der Bevölkerung mitwachsen können. Viele gingen davon aus, dass der Bundesstaat die geplanten Erweiterungen des kalifornischen Staatswasserprojekts und seiner Nebenanlagen zu Ende führen würde. Doch in den 1960er und frühen 1970er Jahren rechnete niemand damit, dass die damals aufkommende Umweltbewegung eines Tages vor Gericht gehen würde, um die meisten neuen Staudammbauten zu stoppen, darunter das 14.000 Morgen große Sites Reservoir am Sacramento River bei Maxwell, die Anlage Los Banos Grandes entlang eines Abschnitts des California Aqueduct im Merced County und das Temperance Flat Reservoir oberhalb des Millerton Lake nördlich von Fresno. Wäre das gigantische Umleitungsprojekt des Klamath River nicht ebenfalls in den 1970er Jahren abgebrochen worden, wäre das daraus resultierende Aw Paw-Reservoir das größte von Menschenhand geschaffene Reservoir des Bundesstaates gewesen. Mit einer Größe von zwei Dritteln des Lake Mead hätte er 15 Millionen Hektar Wasser speichern können, genug, um San Francisco 30 Jahre lang zu versorgen. Die Wasserspeicherkapazität Kaliforniens wäre fast doppelt so groß wie heute, wenn diese Pläne Wirklichkeit geworden wären. Es war ebenso schwer vorstellbar, dass Umweltschützer versuchen würden, vertragsgebundene Bewässerung und kommunales Wasser aus bereits bestehenden Reservoiren umzuleiten. Und doch taten sie genau das, und anschließend gingen sie dazu über, Kaliforniens Wasserreserven mit der Kapazität der 1970er Jahre einzufrieren. … Der grüne Traum war jedoch nicht nur die Wiederherstellung und Verschönerung von Flüssen. Umweltschützer in der Bay Area glaubten auch, dass ein enormer Anstieg des Süßwasserzuflusses dazu beitragen würde, das San-Francisco-Delta mit Sauerstoff zu versorgen und so das Überleben der Delta-Schmelze, eines Drei-Zoll-Köderfisches, zu ermöglichen und gleichzeitig sicherzustellen, dass der Lachs wieder im Wassereinzugsgebiet des San-Joaquin-Flusses heimisch werden würde.

Ah ja, die Umwelt muss gerettet werden, auch wenn die Erde stirbt und die Menschen auf ihr verhungern oder an besser verwaltete Orte fliehen müssen.

Sie lassen reiche Spender und grüne Schwachköpfe zerstören, was ich Ihnen gegeben habe, und suchen sich hier und da eine Spezies aus, die auf Kosten von Menschenleben und Wohlergehen „gerettet“ werden soll, und Sie sind dabei sehr wählerisch.

Während Sie den hohen Energiebedarf der Aluminium- und Glaserzeugung ignorierten, bedeckten Sie das Land mit Sonnenkollektoren, ohne sich um die Wassermenge zu kümmern, die benötigt wird, um sie in Betrieb zu halten: 1200 Millionen Gallonen Wasser pro Jahr für nur zwei der kalifornischen Anlagen zur Erzeugung von Solarenergie. Auch die verheerenden Folgen für die Vogelwelt haben Sie nicht bedacht – 6000 Vögel werden jedes Jahr in der Mojave-Wüste über nur einer Ihrer Anlagen in der Luft gebraten. Und dann sind da noch die Windparks, in denen Vogelpasteten en masse erzeugt werden. Allein der Windpark Altamont in Ihrem Bundesstaat [Kalifornien] hat seit seiner Inbetriebnahme Zehntausende von Vögeln getötet.

Retten Sie also die Umwelt, aber ignorieren Sie die Turmfalken und Weißkopfseeadler? Wie alles andere, was ich, Mutter Natur, Ihnen gegeben habe, haben Sie es schlecht verwaltet und stattdessen auf die reichen, aber dummen Spender reagiert, die die Kassen Ihrer „grünen“ Unterstützer auffüllen, und auf diejenigen, die hoffen, von staatlich geförderten Projekten zu profitieren, die weit mehr versprechen als sie halten, während sie die Folgen für die Verbraucher und die Erde selbst unterschätzen.

Sie lassen Ihre Wälder überwuchern, so dass sie nicht zum Erhalt der Wasserversorgung beitragen können. Die zugewachsenen Wälder verringern die Waldversorgung und verhindern, dass Wasser in Grundwasserleiter und -reservoirs einsickert. Tatsächlich sind es Sie und Ihre demokratischen Kollegen – und nicht der Klimawandel – die den Wäldern, die ich Ihnen gegeben habe, so viel Schaden zufügen.

Ich habe Ihnen üppige Wälder geschenkt, um Ihnen und allen Tieren Unterschlupf zu gewähren. Was haben Sie damit gemacht? Sie haben es schlecht gemacht, weil Sie sich geweigert haben, das Gestrüpp abzuholzen. Sie blockierten die Holzernte, das Entfernen des Unterholzes und kontrollierten die Verbrennungen. Damit blieb in den Wäldern ein Überschuss an getrockneter Biomasse zurück, so dass jeder Blitzschlag die Gefahr großer Brände schafft. Sie haben die Hänge und Schluchten Südkaliforniens in Pulverfässer verwandelt, und jetzt ist der Himmel von San Diego bis Seattle dunkel mit Ruß von Waldbränden, die nicht so katastrophal hätten sein müssen. Zweifeln Sie an mir? Sie sollten nicht zweifeln.

„Der U.S. Forest Service war früher eine profitable Bundesbehörde“, sagte McClintock zu Grimes.

Bis Mitte der 1970er Jahre bewirtschafteten wir unsere nationalen Wälder nach gut etablierten und bewährten Methoden der Waldbewirtschaftung. Aber vor 40 Jahren ersetzten wir diese vernünftigen Bewirtschaftungspraktiken durch etwas, das man nur als Doktrin der wohlwollenden Vernachlässigung bezeichnen kann. Schwerfällige, byzantinische Gesetze und Vorschriften, die von einem wachsenden Kader ideologischer Eiferer in unseren Landmanagementbehörden verwaltet wurden, versprachen, die Umwelt zu retten. Die Verfechter dieser Doktrin haben seither unser Recht, unsere Politik, unsere Gerichte und unsere Bundesbehörden dominiert.

Aber diese Eiferer haben die Wälder nicht geschützt. Sie haben sie zerstört. Die Folgen sind weitreichend.

Haben Sie oder Gouverneur Newsom sich die nordamerikanische räumliche Verteilung der Brände angesehen? James Woods tat dies und fragt, warum der „Klimawandel“ an der kanadischen Grenze Halt macht. Ich habe Ihnen reichlich Öl und Erdgas geliefert, und Sie haben alles Mögliche getan, um das zurückzuweisen. Stattdessen haben Sie dummerweise Elektrizität von anderswo gekauft und so getan, als ob Sonnenenergie und Windmühlen die Differenz liefern würden, obwohl das natürlich nicht möglich ist. (Ich muss sagen, mit dem Stromnetz, das jetzt mit einem Flügel und einem Gebet und um sich greifenden Stromausfällen standhält, lache ich über Leute, die ihre Elektroautos nicht auftanken können. Wie der Iowahawk können sie wohl einfach Löcher in ihre Bodenbretter schneiden und zu Fuß weiterfahren wie ein Fred Feuerstein-Auto. Eigentümer, die zweifellos dafür gekämpft haben, das sehr saubere Kernkraftwerk San Onofre zu schließen, um den Planeten zu retten, während sie gleichzeitig von außerhalb des Staates gelieferten Strom nutzen, der aus genau den fossilen Brennstoffen erzeugt wird, denen Sie abschwören).

Glauben Sie ja nicht, dass ich mich in einen kalifornischen Gerichtssaal begeben werde, um Sie wegen Verleumdung zu verklagen. Ich habe andere Pläne.

Mutter Erde

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/09/13/a-message-from-mother-earth-to-nancy-pelosi/

Übersetzt von Chris Frey EIKE