Kein Schnee mehr? Finnland glaubt, dass der Winter­schnee in diesem Sommer nicht vollständig abtaut

Im Gebiet der finnischen Hauptstadt könnten die zusammen gekehrten Schneehaufen im Sommer nicht vollständig abtauen

DIE HAUPTSTADT Finnlands hat in diesem Winter so viel Schnee erhalten, dass die meterhohen Haufen, die zu ausgewiesenen Schneedeponien geschleppt werden, im Laufe des Sommers möglicherweise nicht schmelzen, berichtet Helsingin Sanomat.

In Uusimaa zum Beispiel war die Schneemenge laut Foreca im Januar 1,7 Mal höher als im letzten Jahr.

Helsingin Sanomat schrieb am Freitag, dass die Schneehaufen auf der Mülldeponie in Herttoniemi, östlich von Helsinki, eine Höhe von fast 20 Metern erreichen. In Maununneva, einem nordwestlichen Stadtteil, haben Lastwagen etwa 16.000 Ladungen Schnee auf der Müllkippe abgeladen, wie Tero Koppinen, Produktionsleiter bei Helsinki City Construction Services (Stara), mitteilte.
Der von den Straßen geräumte Schnee bildet auch auf der einzigen Schneedeponie in Espoo, in Vanttila, eine eine riesige Formation, die von den Einheimischen den Spitznamen „Alpen“ verliehen bekam.

Mehr dazu hier [auf Englisch].

Die Fins scheinen dies hauptsächlich als Scherz zu betrachten, vielleicht als eine Möglichkeit, sich an warmen Sommertagen abzukühlen. Und höchstwahrscheinlich wird dieses Ereignis keine langfristigen Folgen haben.

Aber die Geschichte lehrt, dass Eiszeiten sehr abrupt und ohne Vorwarnung auftreten können.

Vor 12.800 Jahren fror die Welt abrupt ein. Die Temperaturen fielen auf eiszeitliche Bedingungen zurück und blieben über 1000 Jahre lang auf dem niedrigen Niveau.

Im Jahr 2009 behauptete eine Gruppe von Wissenschaftlern, die hochauflösende Sedimentproben aus dem Lough Monreach, einem alten See in Irland, untersuchten, dass die Rückkehr zu eiszeitlichen Bedingungen in einem Zeitraum von weniger als einem Jahr stattgefunden haben könnte. In den Worten des leitenden Forschers: „Das wäre so, als würde man das heutige Irland nach Spitzbergen verlegen und in sehr kurzer Zeit eisige Bedingungen schaffen“.

Es gibt nichts Ungewöhnliches an Eiszeiten in unserer aktuellen geologischen Epoche. Es ist die Gnadenfrist der kalten Temperaturen, die ungewöhnlich ist, nicht die Vergletscherung. Die meiste Zeit der letzten 115.000 Jahre war die Welt in einer strengen Eiszeit eingeschlossen, mit riesigen Eisschilden, die Europa und Kanada bedeckten. Das Holozän, unsere derzeitige kurze Atempause von der extremen Vergletscherung, erstreckt sich nur über die letzten 12.000 Jahre.

Während die Klimaalarmisten ihre wertlosen Computermodelle vorführen und schreien, dass die Welt sich überhitzt, wissen Paläoklimatologen, dass die Welt weit davon entfernt ist, ungewöhnlich warm zu sein, und dass sie sich derzeit im Griff der Quartären Vergletscherung befindet, einer Periode ungewöhnlicher Kälte, die bisher 2,6 Millionen Jahre gedauert hat. Was wir gerade erleben, ist das Holozän, eine kurze Atempause von den riesigen Eisschilden, die einen Großteil des Quartärs bestimmen.

Es ist unwahrscheinlich, dass eine Rückkehr zu extremer Kälte zu unseren Lebzeiten stattfindet. Bemerkenswerte Ereignisse von geologischem Ausmaß geschehen selten in einem menschlichen Zeitrahmen. Aber eine Rückkehr zur Vergletscherung ist irgendwann in der Zukunft unausweichlich. Hoffen wir, dass unsere Nachkommen die technologischen und ingenieurtechnischen Fähigkeiten beibehalten, die sie brauchen werden, um das Eis zurückzuhalten, wenn das Eis schließlich zurückkehrt, um unsere schöne Heimat herauszufordern.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/03/21/global-warming-finland-thinks-their-winter-snow-might-not-melt-this-summer/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Die widersprüch­liche Politik der Grünen zur Begren­zung der CO2-Emissionen

[Hervorhebung im Original]

Die Verbrennung von Biomasse erhöht den momentanen Ausstoß von CO2-Emissionen massiv .

● Diese sofortigen CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Biomasse heben alle potenziellen CO2-Emissionseinsparungen durch den Einsatz wetterabhängiger erneuerbarer Erzeugungstechnologien auf.

Sie ist in hohem Maße zerstörerisch für natürliche Umgebungen und Lebensräume, wo immer sie im notwendigen industriellen Maßstab abgeschöpft wird.

Deutschland und Großbritannien sind führend in der Entwicklung von Erneuerbaren Energien in Europa. Dieser Beitrag verwendet stündliche Erzeugungsdatensätze für 2019, die das Ausmaß verschiedener Erzeugungstechnologien über das Jahr hinweg zeigen.  Er kombiniert diese Stromerzeugungsdaten mit Daten zu den CO2-Emissionen verschiedener fossiler Brennstoffe, um das Ausmaß der CO2-Emissionen im Jahr 2019 zu zeigen.

Er stellt die Wirksamkeit der Verwendung von Biomasse zur Reduzierung der CO2-Emissionen überhaupt in Frage, weil:

In beiden Kontexten hebt das Ausmaß der CO2-Emissionen aus Biomasse jede potenzielle CO2-Emissionseinsparung durch die Nutzung wetterabhängiger erneuerbarer Energien auf.

Die Nutzung von Biomasse zur Stromerzeugung in Großbritannien und Deutschland hat die CO2-Emissionen erhöht und den vermeintlich negativen Effekt auf das Klima verschlimmert.

[Hervorhebung im Original]

Die gesamte grüne Politik, die Mehrausgaben und die staatlichen Subventionen für die Verbrennung von Biomasse und wetterabhängigen erneuerbaren Energien in Großbritannien und Deutschland haben also nichts anderes bewirkt, als die globalen CO2-Emissionen insgesamt zu erhöhen.

Vergleich der CO2-Emissionen bei der Verbrennung fossiler Treibstoffe zur Stromerzeugung:

Die Eigenschaften von fossilen Brennstoffen und Biomasse, die sich aus ihrer molekularen Struktur, ihren Produktionsprozessen und ihrer Brennbarkeit ergeben, bestimmen ihre CO2-Emissionseigenschaften wie folgt:

die geringsten CO2-Emissionen für den erzeugten Strom entstehen bei der Verbrennung von Erdgas, das sinnvollerweise durch Fracking gewonnen werden kann: Dies war der Ursprung der massiven CO2-Emissions-Reduktionen, die in den USA erreicht wurden.

alle Formen von Kohle produzieren im Vergleich zu Erdgas etwa doppelt so viel CO2 für den erzeugten Strom.

Die Abholzung von Waldgebieten, die anschließende Verwendung eines Teils des Holzes selbst oder die Verwendung fossiler Brennstoffe für die Trocknung, die Verarbeitung und den Transport des Holzes zur Verbrennung in abgelegenen Kraftwerken führt jedoch zu etwa 3,6-mal so hohen CO2-Emissionen wie Erdgas für die gleiche Stromleistung.

Realistsische Vetrfahren zur Reduktion von CO2-Emissionen

Die Fortschritte der Dekarbonisierung, die seit 1990 weltweit gemacht wurden, sind unten als CO2-Emissionen pro Kopf der Bevölkerung ausgedrückt zu sehen.

Aus der obigen Grafik wird deutlich, dass es nur begrenzte Möglichkeiten gibt, die CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung effektiv zu reduzieren:

1. die massive Nutzung der Kernenergie wie in Frankreich ließ die CO2-Emissionen pro Kopf jetzt auf ein Niveau unter dem globalen Durchschnitt sinken, nachdem sich Frankreich seit über 50 Jahren der Kernenergie verschrieben hatte. Die Franzosen haben jetzt den niedrigsten CO2-Emissionswert pro Kopf aller entwickelten Nationen. Sie beweisen damit die Wirksamkeit der Nutzung der Kernenergie zur Begrenzung der CO2-Emissionen. Die Kernenergie hat seit 1990 zu einer CO2-Reduktion von ~200 Mio. Tonnen pro Jahr beigetragen (~-28%). Frankreich produziert nun weniger als 1% der globalen CO2-Emissionen, gegenüber ~1,5% im Jahr 1990: dies entspricht einer Reduzierung der globalen CO2-Emissionen im Jahr 2019 um ~0,6%.

2. der Übergang von der Kohle- zur Gasverbrennung für die Stromerzeugung und eine Fracking-Revolution, wie in den USA, wo die jährlichen Emissionen seit 2005 um ~1.600 Millionen Tonnen pro Jahr (~-20%) gesunken sind. Die USA produzieren nun weniger als 15 % der globalen CO2-Emissionen, gegenüber ~22 % im Jahr 2000: Dies entspricht einer Reduzierung der globalen CO2-Emissionen 2019 um ~4,7 %.

3. In Großbritannien hat die frühere Politik der 1990er Jahre, „Dash for Gas“, im Wesentlichen Kohle für die Stromerzeugung durch Erdgas ersetzt. Dies hat zu einer CO2-Reduktion von ~160 Millionen Tonnen pro Jahr seit 1995 beigetragen (~-30%). Großbritannien ist für ~1,1 % der globalen CO2-Emissionen verantwortlich: Dies entspricht einer Reduzierung der globalen CO2-Emissionen für 2019 um ~0,47 %.

Unlogischerweise werden diese effektiven Mechanismen zur Reduktion der CO2-Emissionen, so diese denn erforderlich wäre, vom „grünen Denken“ abgelehnt. Die Verwendung von wetterabhängigen erneuerbaren Energien (Wind und Sonne) mag keine direkten Brennstoffkosten haben, aber sie sind in hohem Maße von der Verwendung fossiler Brennstoffe für ihre Herstellung, Installation und Wartung abhängig. Auch wenn ihr „Brennstoff“ nominell kostenlos ist, sind wetterabhängige erneuerbare Energien nicht in der Lage, echte CO2-Neutralität zu erreichen.

Der Kontext für westliche CO2-Reduktionspolitik

Die Stromerzeugung ist für etwa 1/4 der CO2-Emissionen einer Industrienation verantwortlich, die restlichen 3/4 werden durch Raumheizung, Verkehr und Industrie emittiert. Die Bekämpfung der für die Stromerzeugung verwendeten fossilen Brennstoffe betrifft also nur einen Teil des vermeintlichen CO2-Emissionsproblems. Der Ersatz dieser anderen Quellen von CO2-Emissionen wird sich als wesentlich problematischer und kostspieliger erweisen.

Es sollte beachtet werden, dass die EU(28) als Ganzes im Jahr 2019 weniger als 10 % der globalen CO2-Belastung emittierte: Von dieser CO2-Belastung machten die Emissionen Großbritanniens ~1,1% des globalen CO2 aus und Deutschlands CO2-Emissionen beliefen sich auf etwa 2%. Welche Maßnahmen auch immer von den westlichen Nationen ergriffen werden – sie können immer nur einen marginalen Teil der globalen „CO2-Emissionslast“ beeinflussen, die vom Denken der Klimaaktivisten als so schädlich angesehen wird.

Daher kann jede Maßnahme in der westlichen Welt, in der es eine aggressive Bewegung zur Reduzierung der CO2-Emissionen gibt, nur selbstschädigend sein angesichts des unvermeidlichen Anstiegs der Nachfrage seitens der Entwicklungsländer, die einen verbesserten Zugang zu verlässlicher elektrischer Energie benötigen, da sie das Wohlergehen ihrer Bevölkerungen entwickeln.

Quantifizierung der Vergeblichkeit: eine Schätzung der zukünftigen CO2-Emissionen für 2020

Die wichtigsten Maßnahmen westlicher Regierungen zur Begrenzung der CO2-Emissionen bestanden darin, einen Wechsel der zur Stromerzeugung verwendeten Brennstoffe vorzuschreiben. Das grüne Denken verlangt die Substitution von fossilen Brennstoffen und deren vollständigen Ersatz durch nominell „CO2-emissionsfreie“ Brennstoffe wie Wind- und Solarenergie sowie Biomasse.

Diese Maßnahmen zur Substitution von Stromquellen haben der Zuverlässigkeit der Stromnetze in Deutschland, Großbritannien, Südaustralien, Texas und Kalifornien bereits nachweislich massiv geschädigt, und sie machen die Stromversorgung überall dort zunehmend anfällig, wo diese Maßnahmen eingeführt werden. Eine windarme Periode in Großbritannien und Europa im November 2020 hätte beinahe den Ausfall des britischen Stromnetzes verursacht; eine windstille, kalte Periode im Februar dieses Jahres in Texas machte das texanische Stromnetz für mehr als eine Woche funktionsunfähig mit mehreren Millionen Haushalten ohne Strom und wahrscheinlichen Kosten und Schäden, die die eines großen Hurrikans übersteigen. Dieser Schaden wurde von der Politik selbst verursacht, nicht vom Klima.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die Politik der Förderung von Biomasse

Energiequellen aus Biomasse werden von der Politik als nachhaltig und CO2-frei bezeichnet, nicht aber von der Vernunft. Deren Rationalität besteht darin, dass verbranntes Pflanzenmaterial durchaus nachwachsen kann und das bei der Verbrennung entstehende CO2 wieder aufnimmt.

● Diese Politik ist im Wesentlichen selbstzerstörerisch bei dem Ziel, die CO2-Emissionen zu begrenzen, um „das Klima zu retten“:

– Obwohl sie von der EU- und UK-Politik als „Kohlenstoff-neutral“ deklariert wird, ist sie in ihrer Wirkung bei weitem nicht kohlenstoffneutral: für die gleiche erzeugte Energie setzt die Verbrennung von Biomasse viel mehr CO2 frei als andere fossile Brennstoffe (Kohle, Braunkohle und vor allem Erdgas).

– Sie ist massiv zerstörerisch für die Wälder, egal wo das Holz geerntet wird.  In Europa reicht der Holzvorrat nicht einmal aus, um die Stromerzeugung teilweise aufrechtzuerhalten.

Eine solche Politik…

● benötigt bis zu 100 Jahre, um den zerstörten Lebensraum der einheimischen Waldtiere und die unberührte Umwelt vollständig wiederherzustellen und somit das gesamte CO2 zu absorbieren, das bei der Verbrennung der Biomasse in Kraftwerken sofort freigesetzt wird.

● erfordert erhebliche Wärmeenergie zum Trocknen und Verarbeiten des geernteten Holzmaterials, um es in das pelletierte, transportable Produkt umzuwandeln.

● erfordert einen erheblichen Einsatz fossiler Brennstoffe für den Transport über lange Strecken.

● hat beim Drax-Kraftwerk in UK, wo die britische Biomasse verbrannt wird, bereits eine erhebliche, subventionierte und kostspielige Umrüstung der Technologien für Erzeugung und die lokale Versorgung erfordert.

● diese Faktoren in Kombination zu einer zusätzlichen, sofortigen CO2-Freisetzung in die Atmosphäre führen, die etwa 3,6 Mal so hoch ist wie bei der Verbrennung von Erdgas für dieselbe Leistung.

The excess costs of Weather Dependent Renewable power generation in the EU(28): 2020

Review of Biomass Calculations in Achieving Net Zero Emissions Scenario.

Bildinschrift: Die derzeitige Praxis, Bäume als erneuerbare und kohlenstoffneutrale Option zu nutzen, macht in Theorie und Praxis einfach keinen Sinn. Wenn wir unsere Kohlenstoffemissionen reduzieren und trotzdem eine unterbrechungsfreie Stromversorgung haben wollen, könnten wir sofort damit beginnen, alle bestehenden, in Betrieb befindlichen Kohlekraftwerke auf Erdgas umzustellen, und das Gleiche mit allen alten Kohlekraftwerken tun, die auf Holzpellets umgestellt werden

Drax Destroying Louisiana Forests [Das Drax-Kraftwerk in UK zerstört Wälder in Louisiana]

Diese Vergleichswerte werden verwendet, um die Folgen der CO2-Emissionen zu ermitteln, die entstehen, wenn man versucht, die Nutzung fossiler Brennstoffe im Gegensatz zu geernteter Biomasse zu vermeiden. Der Fortschritt der Dekarbonisierung seit 1990, der weltweit gemacht wurde, kann unten als CO2-Emissionen pro Kopf der Bevölkerung ausgedrückt werden.

Abschätzung der Effektivität der Politik zur CO2-Reduktion

Der Übergang von Kohle/Braunkohle/Biomasse zu Erdgas würde sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland zu erheblichen CO2-Einsparungen führen. Die USA haben ihre CO2-Emissionen seit dem Jahr 2000 bereits erheblich reduziert, indem sie unter dem Einfluss der Marktkräfte von Kohle auf Fracking-Erdgas zur Stromerzeugung umgestiegen sind (um ~20 %).

In der britischen Regierungspolitik jedoch trägt die Umstellung auf importierte Biomasse anstelle von Kohle, die hauptsächlich am Drax-Standort ~7 % der Stromerzeugung ausmacht, den größten Teil der überschüssigen CO2-Emissionen bei, nämlich ~29 Mio. Tonnen pro Jahr für nur ~7 % der britischen Stromerzeugung. Auf der anderen Seite liegt das absolute Maximum an potenzieller CO2-Reduktion durch den Einsatz von wetterabhängigen erneuerbaren Energien (Wind und Sonne) bei etwa 20 Millionen Tonnen pro Jahr (ohne Berücksichtigung des CO2-Ausstoßes, der für ihre Herstellung, Installation und Wartung notwendig ist).

Somit macht die Politik zur Verwendung von importierter Biomasse in Großbritannien alle potenziellen CO2-Emissionseinsparungen durch die Verwendung von wetterabhängigen erneuerbaren Energien (Wind und Solar) mehr als zunichte und erhöht darüber hinaus direkt die angeblich schädlichen CO2-Emissionen.

[Hervorhebung im Original]

Die folgende Tabelle fasst die groben Einschätzungen der Effektivität von Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen durch die beiden Hauptakteure in Europa, Großbritannien und Deutschland, zusammen. Sie schätzt, dass die britische Stromindustrie aufgrund des hohen Anteils von Erdgasfeuerungen mit geringen CO2-Emissionen im Gegensatz zu anderen fossilen Brennstoffen nur 20 % der CO2-Emissionen verursacht, während Deutschland mit einem geschätzten Normalwert von 25 % der CO2-Emissionen für seine Stromindustrie bewertet wird.

Die Studie schätzt erstens, dass durch den vollständigen Übergang von anderen fossilen Brennstoffen zu Erdgas die CO2-Emissionen vermieden werden könnten:

UK: minus 23,2 Millionen Tonnen pro Jahr

Deutschland: minus 72,9 Millionen Tonnen pro Jahr

Folglich negiert die Politik der Nutzung von Biomasse mit ihrer übermäßigen CO2-Belastung jegliche CO2-Reduzierung, die durch die Nutzung von Solar- und Windenergie sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland erreicht werden könnte.

[Hervorhebung im Original]

Parallele Berechnungen werden oben für die deutsche Situation gezeigt, wo es immer noch eine starke Abhängigkeit von Kohle und Braunkohle und zu einem geringeren Anteil von Biomasse für die Stromerzeugung gibt. Nichtsdestotrotz ist der deutsche Biomasseeinsatz etwas größer als die britischen CO2-Emissionen. Die deutsche Biomasse wird sowohl importiert als auch aus den einheimischen Wäldern Deutschlands bezogen, was bereits zu einer erheblichen Schädigung des Lebensraums führt.

Diese einfachen Berechnungen zeigen, dass alle bisherigen Investitionen in „Low Carbon“-Technologien“ nichts zur CO2-Reduktion beigetragen, sondern nur die CO2-Emissionen und Stromkosten sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland erhöht haben.

[Hervorhebung im Original]

CO2-Emissionen des Vereinigten Königreichs 2019

Die untenstehende Grafik zeigt den stündlichen Mix der britischen Stromerzeugung nach Technologie im Jahr 2019. Die durchschnittliche Leistung entspricht ~28 Gigawatt.

Seit der „Dash for Gas“-Politik in den 1990er Jahren sind die vorherrschenden britischen Brennstoffe für die Stromerzeugung Erdgas und Kernkraft. Die Verwendung von Kohle für die Stromerzeugung in Großbritannien ist jetzt weitgehend eingeschränkt. Sie wird nur noch gelegentlich eingesetzt und liefert ~2 % der Stromerzeugung. Nichtsdestotrotz hat die Not-Wiederinbetriebnahme von Kohlekraftwerken das britische Stromnetz in den Jahren 2019 und 2020 vor einem Ausfall bewahrt. Dieser Übergang hat die CO2-Emissionen reduziert. Die britischen CO2-Emissionen pro Kopf liegen jetzt nur noch 23 % über dem globalen Durchschnitt.

Obwohl das Vereinigte Königreich immer noch über eine beträchtliche Anzahl von Kernkraftwerken verfügt, die immer noch ~22 % der Stromproduktion liefern, werden die meisten dieser Kernkraftwerke vor 2030 das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. Die britische Politik hat diese Grundlastkapazität nur langsam durch alternative Grundlastkraftwerke ersetzt. Auf der anderen Seite hat Großbritannien die Installationen von intermittenten und unzuverlässigen wetterabhängigen erneuerbaren Energien deutlich erhöht.

Auch im Jahr 2019 ist das Vereinigte Königreich kontinuierlich von ~7 % importiertem Strom abhängig, wobei es hauptsächlich Strom aus Frankreich importiert, der durch Kernenergie erzeugt wurde. Die Abhängigkeit Großbritanniens von Stromimporten sollte als existenzielles Risiko für die britische Stromversorgung in der unmittelbaren Zukunft betrachtet werden, insbesondere seit dem Brexit.

[Hervorhebung im Original]

Die Kohleverbrennung wurde in erheblichem Maße durch den Einsatz von Biomasse ersetzt, die hauptsächlich von der Ostküste der USA importiert wird, wo die Abholzung von Urwäldern den Bedarf deckt. Das einheimische Holzangebot im Vereinigten Königreich selbst ist nicht ausreichend.

Der Drax-Kraftwerkskomplex in Yorkshire wurde weitgehend auf die Verbrennung von Holzpellets umgestellt, die größtenteils aus den USA importiert werden, und ersetzt damit das Kohlekraftwerk.  Dies liefert etwa 7 % des britischen Stroms.  Die Substitution wurde durch die Klimapolitik der Regierung erzwungen, die behauptet, dass importierte Biomasse „Kohlenstoff-neutral“ ist, da sie schließlich das gesamte emittierte CO2 wieder absorbieren wird. Dieser Wiederherstellungsprozess wird jedoch etwa 100 Jahre dauern, wenn überhaupt, um den Wald und die natürlichen Lebensräume wiederherzustellen, die in diesem Prozess zerstört wurden.

Ursprünglich wurde der Drax-Kraftwerkskomplex absichtlich auf einem noch produktiven Kohleflöz platziert. Würde man also weiterhin diese Kohle anstelle von importierter Biomasse verbrennen, würde dies bei gleicher Leistung zu etwa der Hälfte der CO2-Emissionen führen wie die Verbrennung von importierter Biomasse.  Kürzlich, im November 2020, haben alternde Kohlekraftwerke das britische Stromnetz vor dem Zusammenbruch bewahrt. Diese Anlagen sollen alle innerhalb weniger Jahre geschlossen werden, um die Welt vor dem menschengemachten Klimawandel zu retten.

Wetterabhängige erneuerbare Energien (Windkraft On- und Offshore sowie Solar) machen bereits mehr als 55 % des installierten britischen Kraftwerksparks aus, tragen aber unzuverlässig nur ~23 % zur britischen Stromerzeugung bei. Insgesamt erreichen sie eine kombinierte Produktivität von ~21%. Wind- und Solarkraftwerke sind nicht disponierbar und liefern nur dann Strom, wenn die Sonne scheint und der Wind mit einer geeigneten Geschwindigkeit weht: Allein das ist ein echtes Problem für die Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen Stromversorgung, die für eine entwickelte Wirtschaft unerlässlich ist.

Weather Dependent Renewables Productivity: what do the numbers mean?

The performance of UK Weather Dependent Renewables: 2002 – 2019

Hinweis: Diese Schätzungen des Umfangs der installierten regelbaren Erzeugungsanlagen gehen davon aus, dass diese Erzeugungsquellen mit ihrer vollen Produktivität von 90 % arbeiten, und unterschätzen daher möglicherweise die Größe der tatsächlichen Anlagen. Die von der Politik vorgeschriebene und bevorzugte Nutzung von intermittierenden „wetterabhängigen erneuerbaren“ Erzeugungstechnologien verringert die Effektivität, Produktivität und Rentabilität von regelbaren Gas- oder Kohlekraftwerken und erhöht deren Wartungskosten.

Die drei CO2-emittierenden Technologien in Großbritannien sind ein großer Anteil an Erdgas, eine sehr begrenzte und gelegentliche Kohleerzeugung und ~7% der kontinuierlichen, einsatzfähigen Stromerzeugung aus Biomasse.  Diese 7% Biomasseerzeugung sind für ~37% der gesamten CO2-Emissionen der britischen Stromerzeugung verantwortlich.  Die Politik, die behauptet, dass Biomasse CO2-neutral ist, bedeutet, dass die CO2-Emissionen gegenüber der Verwendung von Erdgas zur Stromerzeugung um schätzungsweise 23 Millionen Tonnen pro Jahr erhöht werden.

Die Verteilung und das Ausmaß der britischen CO2-Emissionen über das Jahr sind unten dargestellt.

Die CO2-Emissionen von Deutschland im Jahre 2019

Die folgenden Graphiken zeigen stündliche Werte der Stromerzeugung in Deutschland aufgeschlüsselt nach Technologie. Der mittlere Ausstoß ist äquivalent zu ~65 Gigawatt:

Deutschland verfolgt seit 2011 seine „Energiewende-Politik“* und hat infolgedessen ~102 GW an wetterabhängigen erneuerbaren Energien (Wind und Solar) installiert, ~65 % des Kraftwerksparks.  Diese erneuerbaren Energien liefern ~30% des deutschen Stroms, aber intermittierend mit einer kombinierten Gesamtproduktivität von nur ~19%.   Deutschland hat sogar ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb genommen, um das Stromdefizit durch die Abschaltung der Kernenergie zu kompensieren.

[*Der Terminus „Energiewende“ in Bezug auf Deutschland steht so im Original und scheint auch zu einer englischen Vokabel zu werden wie etwa das englische (!) Wort „kindergarten“. A. d. Übers.]

Trotz seiner langjährigen „Energiewende“-Politik ist Deutschland immer noch massiv von fossilen und CO2-emittierenden Brennstoffen für seine Stromerzeugung abhängig:

Erdgas 16%

Biomasse 5%

Kohle 9%

Braunkohle 19%

CO2-emittierende Erzeugung 48,8% der Energie-Ausbeute

Das macht insgesamt etwa 49% der Stromerzeugung aus. Die Stromerzeugung aus Kohle und Braunkohle nimmt in Deutschland zu, um die selbstverschuldete Politik der Schließung von Kernkraftwerken zu kompensieren, die immer noch ~13% der gesamten produktiven Flotte ausmachen. Die durch die Fukushima-Katastrophe von 2011 ausgelöste Politik der Schließungen von Kernkraftwerken wird noch in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts abgeschlossen sein.

Die Energiewende mag die CO2-Emissionen etwas reduziert haben. Aber die deutschen CO2-Emissionen liegen mit 8,4 Tonnen pro Kopf und Jahr immer noch 87% über dem globalen Durchschnitt und gehören zu den höchsten der EU(28), ~30% über dem EU(28)-Durchschnitt.

Deutschland ist immer noch abhängig von einer bedeutenden Stromerzeugung durch Kernkraft, die ~12% der Stromproduktion liefert. Doch seit der Katastrophe von Fukushima hat die deutsche Politik ihre Kernkraftwerke vor dem Ende ihrer Nutzungsdauer abgeschaltet, was ein erhebliches Defizit in der Stromerzeugung hinterlässt. Die deutsche Politik erwartet, dass das Stromdefizit durch die Flotte der intermittierenden wetterabhängigen erneuerbaren Energien kompensiert wird.

Deutschland hat einen signifikanten Strombeitrag aus Biomasse, ~4,6%. Doch ob importiert oder aus heimischen Wäldern, sie trägt bereits zu den deutschen CO2-Emissionen von ~20% bei.

Wetterabhängige Erneuerbare Energien (Windkraft On- und Offshore sowie Solar) machen mittlerweile mehr als 64% des installierten deutschen Kraftwerksparks aus, tragen aber nur unzuverlässig ~28% des produzierten Stroms bei.

Die Überproduktion von Strom durch übermäßige Windkraftproduktion in den Wintermonaten bedeutet, dass Deutschland gezwungen ist, diesen überschüssigen Strom in die Nachbarländer zu exportieren, oft zu negativen Preisen. Dies stellt eine weitere Kostenbelastung für die deutschen Stromkunden dar. Deutschland ist auch von Stromimporten abhängig, vor allem von Kernkraftstrom aus Frankreich im Sommer, wenn die Windstrom-Erzeugung in der Regel gering ist.

Ausmaß und Größenordnung der deutschen CO2-Emissionen im Jahresverlauf sehen so aus:

Conclusions

Falls die Verringerung der CO2-Emissionen ein rationales Ziel zur Kontrolle des „Klimawandels“ wäre, ist der Übergang zur Verwendung von Erdgas zur Stromerzeugung ein wirksames Mittel zur Verringerung der CO2-Emissionen, nicht zur Beseitigung. Die Verwendung von Erdgas erfüllt nicht die „Net Zero“-Ansprüche der Klimaaktivisten.

● Die Verwendung von importierter Biomasse in Großbritannien und Deutschland ist als Mittel zur Reduzierung von CO2-Emissionen, die das Klima beeinträchtigen könnten, im Grunde selbstzerstörerisch. Die obigen Schätzungen zeigen, dass in Großbritannien die grüne Politik für erneuerbare Energien und Biomasse tatsächlich zu zusätzlichen CO2-Emissionen führt.

● In Großbritannien macht die Politik zur Nutzung von Biomasse bei Drax alle Bemühungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen vollständig zunichte, die durch den Einsatz von wetterabhängigen erneuerbaren Energien (Windkraft, Onshore- und Offshore-Anlagen sowie Solarenergie) hätten erreicht werden können.

[Hervorhebung im Original]

● Da Deutschland viel stärker auf die Nutzung von Kohle und Braunkohle sowie Biomasse setzt, macht dies die Investitionen in Wind- und Solarenergie zunichte und führt zu zusätzlichen CO2-Emissionen von ca. 20 Millionen Tonnen pro Jahr.

● Wo auch immer die Biomasse herkommt, z.B. aus Afrika, Nordamerika, Indonesien usw., die Umweltschäden, die die Industrie verursacht, sind auch mittelfristig weitgehend irreparabel.

Der jüngste Film von Michael Moore machte einen aufschlussreichen Punkt, dass es in den gesamten USA nur genug Waldholz gibt, um das Versorgungsnetz für ein einziges Jahr zu betreiben: danach sind die Wälder weg. Wohingegen Gas und andere fossile Brennstoffreserven noch längerfristig zur Verfügung stehen werden.

Alle Investitionen in wetterabhängige Erneuerbare Energien werden durch die widersprüchliche CO2-Reduktionspolitik der Verbrennung von Biomasse zunichte gemacht, die sowohl in Großbritannien und Deutschland als auch überall sonst, wo sie eingesetzt wird, zu einer Erhöhung der CO2-Emissionen führt.  Eine Schätzung der zusätzlichen Kosten, die durch den Einsatz von wetterabhängigen erneuerbaren Energien in ganz Europa entstehen, ist hier zu sehen:

The excess costs of Weather Dependent Renewable power generation in the EU(28): 2020

Wenn Regierungen eine Politik einführen und ihre finanzielle Unterstützung anordnen, dann sind Unternehmen gezwungen, die künstlich geschaffenen Geschäftsmöglichkeiten zu nutzen, auch wenn sie kontraproduktiv sein mögen.

Die anhaltende Abhängigkeit von großen Mengen fossiler Brennstoffe, Kohle und Braunkohle, in Deutschland macht die Klimaschutzziele der Energiewende zu einer großen Herausforderung, insbesondere mit der zusätzlichen Politik des Ausstiegs aus der CO2-freien Kernkraft-Stromerzeugung in den kommenden Jahren.

Der Import von Biomasse, wie in Großbritannien, belastet die Zahlungsbilanz und damit die Kunden der Stromerzeugungsindustrie.

All die Ausgaben für wetterabhängige erneuerbare Energien in Kombination mit der Verbrennung von Biomasse haben die CO2-Emissionen in Großbritannien und Europa sogar erhöht.

Das Ausmaß des wirtschaftlichen und im Übrigen auch „Klima“-Schadens, den die Klimaaktivisten mit der sentimentalen, aber effektiven Beendigung von Fracking zur Gewinnung von Erdgas in Großbritannien und ganz Europa angerichtet haben, ist massiv.

Ein hervorragender Weg, die westlichen Volkswirtschaften zu untergraben, ist es, ihre Energieerzeugung unzuverlässig und teuer zu machen.  Dieses Ziel des grünen Denkens wird nach und nach durch die Regierungspolitik in der gesamten westlichen Welt erreicht, jedoch ohne jedwedes Mandat der Wähler.

[Hervorhebung im Original]

Data sources

This post gratefully uses the following data sources:

  • Germany Renewables provided at hourly intervals

https://www.agora-energiewende.de/en/

  • United Kingdom Renewables output at 5 minute intervals, condensed to hourly intervals

https://www.gridwatch.templar.co.uk

  • France Renewables output at 15 minute intervals, condensed to hourly intervals

https://www.gridwatch.templar.co.uk/france

  • For the scale of EU(28) installations by the end of 2019, EurObserver’ER publish their Renewable Energy “Barometers” for each type of Renewable generation annually, for an example, see:

www.EurObservER-Wind-Energy-Barometer-2020.pdf

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/03/20/the-contradictory-green-policies-to-limit-co2-emissions/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Nationen handeln nicht so, als ob der Klimawandel eine existenzielle Krise darstellt

Entgegen der fast täglichen Berichterstattung in den Mainstream-Medien zeigen die Daten des IPCC und der NOAA keine Zunahme extremer Wetterereignisse, da sich die Erde in den letzten 150 Jahren nur mäßig erwärmt hat. Tatsächlich zeigen die Daten des IPCC und der NOAA, dass die Zahl der extremen Kälteperioden, Dürren, Überschwemmungen, Hitzewellen, Hurrikane, Tornados und Waldbrände seit den späten 1870er Jahren entweder leicht zurückgegangen oder relativ stabil geblieben ist.

Trotz dieser unwiderlegbaren Fakten haben die Führer von Nationen auf der ganzen Welt mehrere internationale Abkommen unterzeichnet, zuletzt das Pariser Klimaabkommen von 2015, mit dem eine angeblich drohende Klimakatastrophe abgewendet werden soll.

Allerdings stimmen ihre Taten nicht mit ihren Worten überein. Die UN berichteten kürzlich, dass dieselben politischen Führer, die öffentlich das Pariser Klimaabkommen unterzeichneten und sich damit verpflichteten, die Emissionen ihrer Länder einzuschränken, innenpolitische Maßnahmen ergriffen haben, die die Emissionen in Wirklichkeit erhöhen.

Mit Stand vom 26. Februar sagen die Vereinten Nationen, dass nur 75 der mehr als 190 Länder, die das Pariser Klimaabkommen ratifiziert haben, feste Verpflichtungen und detaillierte Pläne zur Emissionsreduzierung vorgelegt haben, obwohl sie sich verpflichtet haben, diese Pläne bis 2020 umzusetzen. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, sagt die UNO, dass „der Grad der Ambition, der durch diese NDCs kommuniziert wird, darauf hindeutet, dass die Veränderungen in den Gesamtemissionen dieser Länder gering sein würden, weniger als -1% im Jahr 2030 im Vergleich zu 2010 … während das IPCC im Gegensatz dazu darauf hingewiesen hat, dass die Emissions-Reduktions-Bereiche, um das Temperaturziel von 1,5°C zu erreichen, etwa 45% im Jahr 2030 im Vergleich zu 2010 betragen sollten.“

Egal, ob es sich um große oder kleine Emittenten handelt, die Realität ist, dass die Nationen die Armutsbekämpfung und das Wirtschaftswachstum (meiner Meinung nach zu Recht) über die Klimaschutzmaßnahmen stellen.

Schauen wir uns ein paar Beispiele an.

Indien ist der drittgrößte Treibhausgas-Emittent der Welt. Im Rahmen des Pariser Abkommens hat sich Indien nicht verpflichtet, seine Emissionen zu senken, sondern gesagt, es würde die Emissionsintensität (Emissionen in Prozent des BIP) reduzieren. Das Problem dabei ist, dass selbst wenn Indien seine Ziele zur Verringerung der Kohlenstoffintensität übertrifft, seine Gesamtemissionen immer noch erheblich steigen werden. Als Ergebnis stellt die UNO fest: „Mit den aktuellen Energiezielen und -politik werden die Emissionen voraussichtlich weiter steigen (um 24-25 Prozent über das Niveau von 2019 im Jahr 2030) und zeigen keine Anzeichen für ein Erreichen des Höchststandes, insbesondere aufgrund des Fehlens einer Politik zur Abkehr von der Kohle. Ein solcher Anstieg der Emissionen ist nicht mit dem Pariser Abkommen vereinbar.“

In der Tat werden 70 Prozent des indischen Stroms durch die Verbrennung von Kohle erzeugt. Und Indiens jüngste Schätzungen gehen davon aus, dass der Kohleverbrauch bis 2030 um 40 Prozent steigen wird.

Noch schlimmer sind die Nachrichten aus China, dem größten Emittenten der Welt. China, das für etwa 25 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich ist, hat vage angedeutet, dass es erwartet, dass die Kohlendioxid-Emissionen im Jahr 2030 ihren Höhepunkt erreichen werden. Auf welchem Niveau?

Die Kommunistische Partei Chinas hat vor kurzem ihren Fünfjahresplan für die wirtschaftliche Entwicklung veröffentlicht, und er enthält keine Reduzierung des Kohleverbrauchs. Es wäre überraschend, wenn dies der Fall wäre. In den letzten Jahren hat China Dutzende von neuen Kohlekraftwerken gebaut und Hunderte weitere befinden sich in verschiedenen Bau-, Entwicklungs- und Planungsstadien. China beabsichtigt, kohlebefeuerte Kraftwerke in Afrika, in ganz Asien und im Nahen Osten zu errichten.

Gleichzeitig bremst China den Neubau von Wind- und Solaranlagen, die von der National Energy Administration (NEA) als „unzuverlässig“ bezeichnet werden.

Selbst Argentinien, ein relativ kleiner Emittent, wird Schwierigkeiten haben, seine Entwicklungsziele mit seiner Pariser Klimaverpflichtung in Einklang zu bringen. Auf einer kürzlich abgehaltenen Konferenz sagte Präsident Alberto Fernandez, Argentiniens Ziel sei es, bis 2050 netto null Treibhausgasemissionen zu erreichen. Währenddessen kündigte Fernandez zu Hause, weit weg vom Rampenlicht der internationalen Klimakonferenzen, an, dass die Regierung die fossilen Brennstoffe verdoppeln werde: „Heute bringen wir die Öl- und Gaswirtschaft wieder in Schwung“, beginnend mit 5 Milliarden Dollar an staatlichen Subventionen, um die Schieferfelder zu entwickeln.

Die politischen Eliten fürchten nicht wirklich, dass eine Klimaapokalypse bevorsteht. Vielmehr nutzen sie die Bedrohung durch das Schreckgespenst „Klimawandel“, um immer mehr Macht und Kontrolle über das Leben der Menschen zu erlangen. Das ist es, worum es den Politikern bei der Klima-Angst geht und schon immer ging.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

H.L. Mencken witzelte einst: „Der Drang, die Menschheit zu retten, ist fast immer eine falsche Fassade für den Drang zu herrschen.“ Nirgendwo ist das wahrer als bei dem Versuch, die Welt vor dem Klimawandel zu retten.

H. Sterling Burnett, Ph.D. is a senior fellow at The Heartland Institute, a nonpartisan, nonprofit research center headquartered in Arlington Heights, Illinois.

Link: https://redstate.com/heartlandinstitute/2021/03/17/nations-arent-acting-as-if-climate-change-poses-existential-crisis-n343694?_

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Dürren in Europa seit 2015 „die schlimmsten seit mehr als 2000 Jahren“ …

Die für die Jahre 2003, 2015 und 2018 ermittelten Werte zur Trockenheit gingen weit über das hinaus, was für den gesamten untersuchten Zeitraum von 2.110 Jahren galt.

Informiert sein ist alles

Bild 1 Meldung

Frau Simone Peter (Mitglied und ehemals mit-Vorsitzende der GRÜNEN), seit 2018 Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), seit 2018 Vorstandsvorsitzende der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE), seit 2018 Schirmherrin des Women of Wind Energy Deutschland e.V. (WoWED), twitterte sofort, wie man dieses Problem einzig zu lösen vermag:

Bild 2 Tweet

Was sagt die Studie?

Die Meldung selbst bezieht sich auf die gerade veröffentlichte Studie:
[1] Büntgen at al, 15.03.2021: Recent European drought extremes beyond Common Era background variability
Herr Büntgen und seine Mitautoren haben (wieder) herausgefunden, wie schlimm es wirklich um das Klimaeuropa steht. Dazu haben sie wie dafür üblich Baumringe aus Tschechien und einige aus Ostbayern analysiert, und daraus auf ganz Europa geschlossen:
Büntgen at al.: [1] … Here, we use 13,496 δ18O measurements and 13,584 δ13C measurements that are annually resolved and absolutely dated from 147 oaks (Quercus spp.) that grew over the past 2,110 years in what are today the Czech Republic and parts of south-eastern Bavaria

Deepl-Übersetzung: Hier verwenden wir 13.496 δ18O-Messungen und 13.584 δ13C-Messungen, mit jährlicher Auflösung und absoluter Datierung von 147 Eichen, die in den vergangenen 2.110 Jahren in der heutigen Tschechischen Republik und Teilen Südostbayerns gewachsen sind …

Das Ergebnis ist ein Verlauf der Sommer-Trockenheit (Zufügung: Eigentlich nur der Monate Juni – August) seit dem Jahr 100 – 2018 mit der verdichteten Aussage, dass das Jahr 2018 die trockenste Periode nach dem Jahr 1510 im Zeitraum der letzten 2000 Jahre gewesen sei (Anm.: JJA scPDSI bezeichnet die Monate: JJA: Juni, Juli, August und scPDSI den summer drought Palmer Drought Severity Index).
Man beachte in der Tabelle die geringe Mittelwertdifferenz und die enorme Streuung. Man wagt fast zu bezweifeln, dass die Differenzen überhaupt signifikant sind:

Bild 3 [1] Extended Data Fig. 6 Reconstructed hydroclimatic extremes.

Den Verlauf des Trockenheitsindex‘ zeigt das folgende Bild:

Bild 4 [1] Sommervariabilität des Trockenheitsindexes von -75 … 2018

Diese Grafik zeigt:
– eine stetige „Verdürrung“ seit über 2000 Jahren
– eindeutige und enorme Zyklen der Dürren

Unbedarft würde man daraus schließen, dass die aktuelle „Dürre“ damit rein klimadynamisch bedingt sein kann und ein Einfluss des „Klimawandels“ daran – falls überhaupt – nur eine marginale Randerscheinung darstellt.

Bild 5 [1] Sommervariabilität des Trockenheitsindexes von -75 … 2018 mit Ergänzungen durch den Autor

Fortschreibung

Die Studie ist eine der wenigen, zu der man auch Daten laden kann. Vergleicht man den Verlauf des Dürreindex von 1375 – 1512 mit dem von 1881 – 2018, stellt man eine verblüffende Übereinstimmung fest. Danach erleben wir heutzutage eine „Dürre-Index-Zeitreise“ in die Renaissance.

Bild 6 Sommervariabilität des Trockenheitsindexes von -1375 – 1512 und 1881 – 2018. Grafik vom Autor anhand der Daten [1] erstellt

Wenn der Verlauf der Dürre damals und heute so identisch ist, darf angenommen werden, dass sich das natürliche Klima weiterhin wie die letzten 2000 Jahre „fortschreibt“ und es müssten bald wieder – und das für mehrere Hundert Jahre – richtig nasse Zeiten kommen.
Und die Weiterschreibung zeigt, wie plötzlich und nachhaltig das geschehen kann. Der Schlager von 1975, „Wann wirds mal wieder richtig Sommer“, kann demnach bald eine Wiederauferstehung feiern:

Bild 7 Sommervariabilität des Trockenheitsindexes von 1881 – 2100. Grafik vom Autor anhand der Daten [1] und Annahmen erstellt

Das widerspricht zwar etwas der Klimasimulation des DWD für Deutschland. Aber in diese sind die „Erkenntnisse“ der Studie sicher noch nicht eingearbeitet.

Bild 8 Deutschland, Sommerniederschlag von 1881 – 2100. Quelle: DWD-Datenviewer

Über das Gesamtjahr könnte es aber dann doch noch klappen:

Bild 9 Deutschland, Jahresniederschlag von 1881 – 2100. Quelle: DWD-Datenviewer

Beim Klimawandel ist nur sicher, dass nichts sicher ist

Herr Büntgen erstellt schon länger Studien zur Trockenheit. Anbei ein Vergleich zwischen dem „Wissen“ 2010 und dem „Wissen“ 2020. In der Studie von 2010 gab es in der Vergangenheit einige schlimmere Dürren und die im Zeitraum 1510 war bei Weitem nicht die schlimmste.

Bild 10 Zusammenstellung Büntgen 2020 [1] und Büntgen 2010 [4] im gleichen Maßstab. Grafik vom Autor erstellt

Es ist allerdings nicht so, dass Herr Büntgen solches nicht bemerken würde. In den Supplements zur Studie gibt es dazu eine Gegenüberstellung:

Bild 11 [1] Supplements. Vergleiche aus verschiedenen Studien

Eine weitere Studie, welche ebenfalls Eichen und diese ebenfalls in Tschechien analysierte, kommt auch zu anderen Ergebnissen als Herr Büntgen. Leider nicht als Dürreindex dargestellt, aber als Extremereignisse der Vergangenheit. Und da stellt sich der aktuelle Zeitraum nicht mehr als extrem dar.

[6] P. Dobrovolný at al., 23 October 2015: A tree-ring perspective on temporal changes in the frequency and intensity of hydroclimatic extremes in the territory of the Czech Republic since 761 AD

Bild 12 [6] mit Zufügungen durch den Autor. Anmerkung: Negative TRW (three ring width) bedeutet Trockenextreme

Als ob es nicht ausreichen würde, haben weitere Wissenschaftler Eichen in Tschechien analysiert. Und wieder weichen diese vom Ergebnis der aktuellen Büntgen-Studie ab:
[2] Rudolf Brázdil at al, 20. Juli 2020: Central Europe, 1531–1540 CE: The driest summer decade of the past five centuries?
Abstract. Based on three drought indices (SPI, SPEI, Z-index) reconstructed from documentary evidence and instrumental records, the summers of 1531–1540 were identified as the driest summer decade during the 1501–2015 period in the Czech Lands. Based on 25 documentary data, extended from the Czech scale to central Europe, dry patterns of various intensities (represented, for example, by dry spells, low numbers of precipitation days, very low rivers and drying-out of water sources) occurred in 1532, 1534–1536, 1538 and particularly 1540, broken by wetter or normal patterns in 1531, 1533, 1537 and 1539. Information relevant to summer droughts extracted from documentary data in central Europe 30 were confirmed in summer precipitation totals from a multi-proxy reconstruction for Europe by Pauling et al. (2006) and further by self-calibrated summer PDSI reconstruction from treering widths in OWDA by Cook et al. (2015) … Reconstructions based on documentary data indicate that the summers of 1531–1540 constitute the driest summer decade in central Europe for the past five centuries, between 1501 and 2010 CE.

Deepl-Übersetzung: Die trockenste Sommerdekade der letzten fünf Jahrhunderte?
Zusammenfassung. Basierend auf drei Dürre-Indizes (SPI, SPEI, Z-Index), die aus dokumentarischen Belegen und instrumentellen Aufzeichnungen rekonstruiert wurden, wurden die Sommer 1531-1540 als die trockenste Sommerdekade während des Zeitraums 1501-2015 in den Böhmischen Ländern identifiziert. Basierend auf 25 dokumentarischen Daten, die von der böhmischen Skala auf Mitteleuropa ausgedehnt wurden, traten trockene Muster unterschiedlicher Intensität (dargestellt z. B. durch Trockenperioden, geringe Anzahl von Niederschlagstagen, sehr niedrige Flüsse und Austrocknung von Wasserquellen) in den Jahren 1532, 1534-1536, 1538 und insbesondere 1540 auf, unterbrochen von feuchteren oder normalen Mustern in den Jahren 1531, 1533, 1537 und 1539. Die für die Sommerdürren relevanten Informationen aus den dokumentarischen Daten in Mitteleuropa 30 wurden durch die Sommerniederschlagssummen aus einer Multiproxy-Rekonstruktion für Europa von Pauling et al. (2006) und weiter durch die selbstkalibrierte Sommer-PDSI-Rekonstruktion aus den Baumbreiten in OWDA von Cook et al. (2015) bestätigt. … Rekonstruktionen auf der Grundlage dokumentarischer Daten zeigen, dass die Sommer 1531-1540 die trockenste Sommerdekade in Mitteleuropa in den letzten fünf Jahrhunderten zwischen 1501 und 2010 n. Chr. darstellen.

Bild 13 [2] Figure 15. Decadal fluctuations in hydroclimatic characteristics: (a) JJA SPI, JJA SPEI and JJA Z-index for the Czech Republic, 1501–2015 (Brázdil et al., 2016a); (b) JJA precipitation 5 totals within the 5°–25°E and 45°–55°N window, 1501–2000 (Pauling et al., 2006)

Und als ob das immer noch nicht reichen würde:
[7] Edward R. Cook at al., 06 Nov 2015: Old World megadroughts and pluvials during the Common Era
… In addition, megadroughts reconstructed over north-central Europe in the 11th and mid-15th centuries reinforce other evidence from North America and Asia that droughts were more severe, extensive, and prolonged over Northern Hemisphere land areas before the 20th century, with an inadequate understanding of their causes.
Deepl-Übersetzung: … Darüber hinaus verstärken Megadürren, die über Nordmitteleuropa im 11. und in der Mitte des 15. Jahrhunderts rekonstruiert wurden, andere Beweise aus Nordamerika und Asien, dass Dürren vor dem 20. Jahrhundert über Landgebieten der nördlichen Hemisphäre schwerer, ausgedehnter und länger andauerten, wobei ihre Ursachen nur unzureichend verstanden wurden.

Bild 14 [7]

In Amerika ist es ganz schlimm. Da fehlen seit mehreren Hundert Jahren die früher „üblichen“, ganz großen Dürren. So wie irgendwann ein erneutes, großes zyklisches Erdbeben am Andreasgraben erwartet wird, wartet man drüben nun auch auf eine zyklische Wiederholung solch großer Dürren:
[8] Nathan J. Steiger at al., 24. Juli 2019: Oceanic and radiative forcing of medieval megadroughts in the American Southwest
… The absence of any megadroughts after the 16th century in the Southwest raises critical questions surrounding their causes, their predominant clustering during the Medieval period, and whether there is a substantial risk of these droughts returning in the near future as a consequence of either natural or anthropogenic causes
Deepl-Übersetzung: Ozeanischer und radiativer Antrieb von mittelalterlichen Megadurchgängen im amerikanischen Südwesten
… Das Ausbleiben jeglicher Megadürren nach dem 16. Jahrhundert im Südwesten wirft kritische Fragen bezüglich ihrer Ursachen, ihrer vorherrschenden Häufung während der mittelalterlichen Periode und der Frage auf, ob ein erhebliches Risiko besteht, dass diese Dürren in naher Zukunft als Folge entweder natürlicher oder anthropogener Ursachen zurückkehren …

Bild 15 [8] Fig. 1 Time series and megadrought state changes. (C) The mean NINO3.4 and AMO [corresponding to black lines in (A) and (B)] along with a global mean forcing estimate (see Materials and Methods) and highlighted megadrought periods.

Biden macht aber endlich wieder etwas dagegen: Er „betet“, dass sie nicht kommen, indem er an den Weltklimavertrag seine CO2-„Verhinderungsspenden“ gibt.

Werden unsere Medien und Frau Simone Peter darüber auch berichten?

Während dieser Artikel getippt wurde, erschien wieder eine Studie zu Dürren in Europa:

[5] M. Ionita at al., 19 March 2021: Past megadroughts in central Europe were longer, more severe and less warm than modern droughts

Darin steht: [5] … here we show that central Europe has experienced much longer and severe droughts during the Spörer Minimum (~AD 1400–1480) and Dalton Minimum (~AD 1770–1840), than the ones observed during the 21st century … we show that the recent drought events (e.g., 2003, 2015, and 2018), are within the range of natural variability and they are not unprecedented over the last millennium … Future climate projections indicate that Europe will face substantial drying, even for the least aggressive pathways scenarios (SSP126 and SSP245)49. Although the greenhouse gases and the associate global warming signal will substantially contribute to future drought risk49, our study indicates that future drought variations will also be strongly influenced by natural variations.

Deepl-Übersetzung: … Hier zeigen wir, dass Mitteleuropa während des Spörer-Minimums (~AD 1400-1480) und des Dalton-Minimums (~AD 1770-1840) viel längere und schwerere Dürren erlebt hat, als die im 21. Jahrhundert beobachteten … Wir zeigen, dass die jüngsten Dürreereignisse (z. B. 2003, 2015 und 2018) im Bereich der natürlichen Variabilität liegen und im letzten Jahrtausend nicht beispiellos sind … Zukünftige Klimaprojektionen deuten darauf hin, dass Europa selbst bei den am wenigsten aggressiven Pfadszenarien (SSP126 und SSP245) mit erheblicher Trockenheit konfrontiert sein wird. Obwohl die Treibhausgase und das damit verbundene globale Erwärmungssignal wesentlich zum zukünftigen Dürrerisiko beitragen werden, zeigt unsere Studie, dass zukünftige Dürrevariationen auch stark von natürlichen Variationen beeinflusst werden.

Bild 16 [5] (Teilbild) a Regional mean Old World Drought Atlas (OWDA) PDSI index for central Europe (3°E-20°E, 45°N-56°N, black line) for the 1000–2012 period and the instrumental June through August scPDSI (solid red line) for the 1901–2018 period. Decadal frequency of the seasonal precipitation over the central part of Europe based on proxy reconstructions and documentary evidence: (d) summer . The seasonal precipitation data is based on the seasonal decadal precipitation index from Glaser (2013)

Bild 17 [5] a egional mean Old World Drought Atlas (OWDA) PDSI index for central Europe (3°E-20°E, 45°N-56°N, black line) for the 1000–2012 period and the instrumental June through August scPDSI (solid red line) for the 1901–2018 period; (b) Time series of annual total solar irradiance; (c) Aerosol optical depth (AOD); (d) δ18O (T. quinqueloba) measurements of planktonic foraminifera as a proxy for changes in the surface hydrography of the eastern Labrador Sea over the last millenium; (e) Reconstructed Atlantic Multidecadal Oscillation index (AMO) and (f) as in (e) but based on tree rings.

Wenn Mehrheiten recht hätten

… dann hätte Herr Büntgen at al. 2020 mit seiner Studie daneben getroffen.
Aber selbst wenn es nicht so sein sollte, bleibt die Aussage von Frau Peters (Bild 2) das, was man von dieser GRÜNEN Frau zum Klimawandel kennt: Reinster Unsinn.

Denn wer würde Billiarden EUR in CO2-Vermeidung investieren, wenn er schon in wenigen Jahren rein „natürlich“ mit Regen überschüttet wird (Bild 7). Aber „Parteien-Amigo“ gibt es ja nur bei Corona-Mundschutz-Masken. Beim Klima ist alles anders. Da macht man „sich“ Gesetze oder sitzt zumindest dabei und gründet dann eine Firma, um die soeben mit beschlossenen Subventionen optimal abzugreifen … nichts Verwerfliches ist daran erkennbar.

Doch unerbittlich schlägt der Klimawandel immer schlimmer zu

Bisher scheinen unsere Ozeane eine physikalische Eigenschaft des Wassers nicht „gekannt“ zu haben. Denn nirgendwo – außer in Klimasimulationen – steigt der Meerespegel „übernatürlich“.
Doch bald werden es die Ozeane „wissen“ und sich (endlich) nach den schlimmsten Klimasimulationen richten:

Bild 18

Quellen

[1] Büntgen at al, 15.03.2021: Recent European drought extremes beyond Common Era background variability

[2] Rudolf Brázdil at al, 20. Juli 2020: Central Europe, 1531–1540 CE: The driest summer decade of the past five centuries?

[3] Zeit Online, 15. März 2021: Dürren in Europa seit 2015 „die schlimmsten seit mehr als 2000 Jahren“

[4] Ulf Büntgen at al., 6. Januar 2010: Tree-ring indicators of German summer drought over the last millennium

[5] M. Ionita at al., 19 March 2021: Past megadroughts in central Europe were longer, more severe and less warm than modern droughts

[6] P. Dobrovolný at al., 23 October 2015: A tree-ring perspective on temporal changes in the frequency and intensity of hydroclimatic extremes in the territory of the Czech Republic since 761 AD

Old World megadroughts and pluvials during the Common Era

[7] Edward R. Cook at al., 06 Nov 2015: Old World megadroughts and pluvials during the Common Era

[8] Nathan J. Steiger at al., 24. Juli 2019: Oceanic and radiative forcing of medieval megadroughts in the American Southwest

 




US-Staaten klagen, um die Vorschriften bzgl. der „sozialen Kosten“ von Kohlenstoff zu blockieren

Die „Social Cost of Carbon“ (SCC) gibt es schon seit einiger Zeit. Obama hat sie als politische Maßnahme eingeführt, die Trump dann wieder gestrichen hat. Jetzt hat Biden es zurückgebracht und es noch schlimmer gemacht.

In gewisser Weise verkörpert SCC die Verrücktheit der Klima-Panikmache. Diese basiert ausschließlich auf haarsträubenden Weltuntergangs-Computermodellen, und SCC ist wohl das Absurdeste von allem in dieser Hinsicht.

Die grundlegende Absurdität von SCC besteht darin, dass man 300 Jahre in die Zukunft geht, um die angeblichen wirtschaftlichen Schäden durch die heutigen geringen Kohlendioxid-Emissionen zu ermitteln. Sie haben richtig gelesen: diese Computermodelle behaupten zu wissen, wie die Weltwirtschaft in den nächsten 300 Jahren aussehen wird. Die Behauptung ist absurd, denn [nicht nur] der technologische und wirtschaftliche Fortschritt macht die zukünftige Welt unberechenbar.

Bedenken Sie, wie Amerika vor 300 Jahren aussah. Zunächst einmal gab es Amerika noch nicht. George Washington war noch nicht geboren. Die europäische Besiedlung Nordamerikas beschränkte sich fast ausschließlich auf einen Streifen von etwa hundert Meilen entlang der Ostküste oder an einigen großen Flüssen.

Der Antrieb erfolgte durch Muskelkraft, Pferd und Wasserrad; Reisen mit Pferd und Wasser. Doch dann kamen die Dampfmaschine, die Elektrizität, Motoren, Autos, Flugzeuge und eine Milliarde anderer Erfindungen, die die Welt in unvorstellbarer Weise veränderten.

Die Tatsache, dass wir heute Computer haben, macht unsere nächsten 300 Jahre nicht berechenbarer, als es die 300 Jahre im Jahr 1720 waren. Angesichts der Tatsache, dass das Tempo des technologischen Wandels zugenommen hat, ist unsere Zukunft wahrscheinlich noch weniger vorhersehbar.

Da die 300-Jahres-Vorhersage-Behauptungen von SCC absurd sind, warum stellen die Alarmisten sie überhaupt auf? Weil es der einzige Weg ist, ernsthafte zukünftige Schäden aus den Computermodellen herauszubekommen. Selbst in diesen heiß laufenden Modellen ist die jährliche schädliche Auswirkung unserer Emissionen sehr klein. Aber laut den Modellen geht diese kleine Auswirkung über Hunderte von Jahren weiter, so dass sie sich summiert. Diese extreme Annahme ist selbst unbewiesen.

Noch schlimmer ist, dass der Schaden als fester Bestandteil der wirtschaftlichen Aktivität geschätzt wird, so dass er jedes Jahr zunimmt, wenn die Wirtschaft wächst. In 300 Jahren wächst die Weltwirtschaft gewaltig, genau wie in den letzten 300 Jahren. Die kurzfristigen Schäden sind vernachlässigbar. In einigen Modellen ist der CO2-Anstieg kurzfristig sogar vorteilhaft.

Dieser Wirtschaftswachstumsfaktor ist ein wichtiger Teil des SCC-Betrugs, weil er die sogenannte „Diskontierungsrate“ negiert. In der Kosten-Nutzen-Analyse werden zukünftige Kosten auf den Gegenwartswert zurückdiskontiert, sozusagen als umgekehrter Zinseszins. Je weiter in der Zukunft ein bestimmter Betrag an Schaden liegt, desto weniger ist er heute wert. Die Höhe dieser Diskontierung ist der Diskontsatz, der typischerweise bei 3 bis 5 % pro Jahr liegt.

Normalerweise macht diese Diskontierung weit in der Zukunft liegende Kosten vernachlässigbar. Aber die SCC-Computermodellierung umgeht dies, indem sie die Weltwirtschaft schneller wachsen lässt als die Diskontierungsrate.

Sie behaupten sogar, die kumulativen wirtschaftlichen Schäden der letzten 300 Jahre aufgrund unserer Emissionen auf einen exakten Dollar pro Tonne genau zu kennen! Angesichts des Betrugs ist es keine Überraschung, dass dieser Betrag dem Betrag der vorgeschlagenen Kohlenstoffsteuern entspricht. Außerdem steigt er jedes Jahr an, genau wie die vorgeschlagenen Steuern und Kohlenstoff-Kontrollvorschriften.

Biden erweiterte den Betrug, indem er die sozialen Kosten von Methan (und Stickoxiden) hinzufügte. Erdgas besteht größtenteils aus Methan, also ist dies Teil des neuen Kriegs gegen Gas. Aber Kühe sind auch eine wichtige Quelle, also haben wir jetzt einen Krieg gegen Kühe. Das Landwirtschaftsministerium, das Kühe reguliert, ist in der Social Cost Executive Order enthalten, so dass es zusammen mit der EPA und einer ganzen Reihe anderer Regulierungsbehörden verklagt werden.

Skeptiker argumentieren, dass Methan ein unbedeutendes Treibhausgas ist, vor allem weil es mit Wasserdampf konkurriert, dem bei weitem dominierenden Treibhausgas. Alarmisten wollen, dass wir aufhören, Rindfleisch und Milchprodukte zu essen, sowie Erdgas zu eliminieren, so dass Methan eine große Schätzung der sozialen Kosten erhält.

Die Klage des Staates geht weit über die unglaublich dumme Frage der sozialen Kosten hinaus. Biden hat eine Reihe von potentiell strafenden Klima-EO’s erlassen. Executive Orders sollen nur interne Operationen der Exekutive betreffen. In Wirklichkeit jedoch enthält jede von ihnen eine diesbezügliche Klausel, so dass sie angeblich nicht der gerichtlichen Überprüfung unterliegen, wie es bei öffentlichen Vorschriften der Fall ist.

Die Staaten weisen ganz richtig darauf hin, dass die Forderung, dass Bundesbehörden, die Regeln aufstellen, die Sozialkosten anwenden müssen, eine enorm negative Auswirkung auf das amerikanische Volk haben wird. Sie argumentieren, dass nach der Verfassung nur solche Maßnahmen angeordnet werden können, die ausdrücklich vom Kongress autorisiert wurden. Die Klage richtet sich also nicht gegen die EO oder die angebliche Wissenschaft, sondern gegen die Behörden, die ohne Autorisierung danach handeln.

Die Staaten formulieren ihre Klage so [übersetzt]:

Diese durch und durch gesetzgeberische Politik hat enorme Konsequenzen für Amerikas Wirtschaft und Bevölkerung. In der Theorie würde die Berechnung der „sozialen Kosten“ durch die Biden-Administration rechtfertigen, der amerikanischen Wirtschaft jedes Jahr Billionen Dollar an Regulierungskosten aufzuerlegen, um diese angeblichen Kosten auszugleichen. In der Praxis weist Präsident Bidens Anordnung Bundesbehörden an, diese enorme Zahl zu verwenden, um eine ebenso enorme Ausweitung der bundesstaatlichen Regulierungsbefugnis zu rechtfertigen, die in jeden Aspekt des Lebens der Amerikaner eindringen wird – von ihren Autos über ihre Kühlschränke und Häuser bis hin zu ihren Lebensmittel- und Stromrechnungen. Wenn diese Executive Order Bestand hat, wird sie der US-Wirtschaft auf Jahrzehnte hinaus Hunderte Milliarden oder Billionen Dollar Schaden zufügen. Sie wird Arbeitsplätze vernichten, die Energieproduktion abwürgen, Amerikas Energieunabhängigkeit strangulieren, die Landwirtschaft unterdrücken, Innovationen verhindern und arbeitende Familien verarmen lassen. Es untergräbt die Souveränität der Staaten und reißt an der Struktur der Freiheit“.

Wenn das Gericht zu Gunsten der Staaten entscheidet, könnte es Bidens Angriff auf die Klimaverordnungen abschwächen. Allerdings wurden die absurden Berechnungen der Sozialkosten von einer Behörden-übergreifenden Arbeitsgruppe durchgeführt, und das Gericht könnte zögern, zu entscheiden, dass die Behörden ihre angebliche Wissenschaft nicht ohne gesetzgeberische Autorisierung umsetzen können. Agenturen machen oft ihre eigene Wissenschaft auf dem Weg zur Regelsetzung.
Wie dieser extrem wichtige Fall ausgehen wird, ist alles andere als klar. Bleiben Sie dran!

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html. For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2021/03/14/states-sue-to-block-social-cost-of-carbon/

Übersetzt von Chris Frey EIKE