Die Lungen von Gaia

Dieses geometrische Verhältnis der Division durch 4 für die Einstrahlungsenergie erzeugt das absurde Paradoxon, dass die Sonne nachts direkt auf die Erdoberfläche scheinen muss. Die korrekte Aussage hingegen ist, dass die Intensität der Sonnenenergie über die gesamte Oberfläche einer beleuchteten Hemisphäre gesammelt wird (durch 2 dividieren) und dass es der abgehende Wärmestrahlungsenergiefluss ist, der von der gesamten Erdoberfläche ausgeht (durch 4 dividieren).

Zwischen diesen beiden geometrischen Beziehungen der Einstrahlung und der Ausstrahlung zurück in den Weltraum liegt das atmosphärische Reservoir, die gasförmige Hülle der Erde, in der alle Klimaprozesse ablaufen. Die folgende Tabelle und Abbildung, die aus dem kanonischen Modell von Kiehl und Trenberth (1997) übernommen wurden, dienen der Veranschaulichung eines Modells, in dem die grundlegenden Realitäten einer beleuchteten (Tag) also Hell- und unbeleuchteten (Nacht) Halbkugel als irreduzibles logisches geometrisches Minimum für den Energiehaushalt des Erdklimas beibehalten werden.

Tabelle 1: Der Prozess der Energierückgewinnung aus atmosphärischen Reservoiren für ein Hell-Hemisphärenmodell.

In der folgenden Abbildung wurden die Parameter unter Verwendung halbkugelabhängiger thermischer Energieabflusswerte von 200 W/m² (Tag) und 270 W/m² (Nacht) auf der Grundlage eines dynamischen atmosphärischen Energietransportmodells des Erdklimas (Wilde und Mulholland, 2020b) angepasst.

Abbildung 1: Der Prozess der Energierückgewinnung aus atmosphärischen Reservoiren

Haupt-Erkenntnisse aus dem Diagramm:

  1. Es zeigt, dass das Konzept des atmosphärischen Reservoirs für eine Hell – Halbkugel (durch 2 teilen) Sonneneinstrahlung anwendbar ist.

  2. Es zeigt, wie sich das atmosphärische Reservoir sowohl als Energiespeicher als auch als Energietransporter verhält.

  3. Alle eingefangenen Energie-Flüsse werden durch den Prozess des unendlichen geometrischen Recyclings verdoppelt (die Hälfte geht verloren; die Hälfte wird zurückgehalten, wodurch sich eine unendliche Reihe von Hälften von Hälften zu einer Hälfte summiert).

  4. Tagsüber dehnt sich die Troposphäre aus, da sie potentielle Energie mit der gegen die Schwerkraft geleisteten Arbeit speichert.

  5. Potenzielle Energie kann nicht weggestrahlt werden, so dass der Tagesverlust am oberen Ende der Atmosphäre (TOA) mit der Ausdehnung der Atmosphäre verringert wird.

  1. Während der Nacht zieht sich die Troposphäre bei ihrer Abkühlung zusammen, wodurch potenzielle Energie wieder in kinetische Energie umgewandelt wird, die für den erhöhten nächtlichen Energieverlust an den Weltraum verantwortlich ist.

  2. Der Bruttowert des atmosphärischen Reservoirs von 780 W/m2 wird auf den kanonischen Wert von 390 W/m2 halbiert, weil die Oberfläche des emittierenden Globus doppelt so groß ist wie die der Sonnenkollektor-Halbkugel.

  3. Die Tagesprozesse der Thermik und der Evapotranspiration werden in erster Linie durch direkte Sonnenenergie angetrieben und finden daher nachts nicht statt (viele Vorbehalte hier: wenn die Oberfläche feucht ist, kann der Verdunstungsprozess auch nachts stattfinden, z.B. Land gegen Meer, feuchter Tropenwald gegen trockene Wüste, Advektion von Wettersystemen usw.).

  4. Die Erdoberfläche ist ein riesiger, langsam freigesetzter Speicherstrahler, der seine eingefangene Sonnenenergie auch nachts und im Winter abgibt.

  5. Die Bypass-Strahlung tritt sowohl am Tag als auch in der Nacht mit der gleichen Rate (40 W/m²) auf wie im kanonischen Modell, weil die gleiche Flächenproblematik der Sammlung gegenüber der Emission wie in Punkt 7 aufgeführt ist.

Die Lungen von Gaia

Man könnte den Prozess des Einfangens von Sonnenenergie am Tag, der die Atmosphäre zur Ausdehnung bringt, gefolgt von der nächtlichen Kontraktion der Atmosphäre beim Abkühlen, mit dem „Atmen“ der Erde vergleichen. Die Atmosphäre ist die Lunge unseres Planeten, die sich im Laufe eines 24-Stunden-Zyklus ausdehnt und zusammenzieht und dabei die Zufuhr potenzieller Energie an die Oberfläche variiert. Dieser rhythmische Prozess sorgt für die Aufrechterhaltung des hydrostatischen Gleichgewichts der gesamten Atmosphäre, indem die thermische Strahlungsenergie in den Weltraum mit der hochfrequenten Strahlungsenergie der Sonne in Einklang gebracht wird.

References

Kiehl, J.T and K.E. Trenberth, 1997. Earth’s Annual Global Mean Energy BudgetBulletin of the American Meteorological Society, Vol. 78 (2), 197-208

Wilde, S.P.R. and Mulholland, P., 2020a. An Analysis of the Earth’s Energy Budget. International Journal of Atmospheric and Oceanic Sciences. Vol. 4, No. 2, 2020, pp. 54-64. doi: 10.11648/j.ijaos.20200402.12

https://www.researchgate.net/publication/344539740_An_Analysis_of_the_Earth’s_Energy_Budget

Wilde, S.P.R. and Mulholland, P., 2020b. Return to Earth: A New Mathematical Model of the Earth’s Climate. International Journal of Atmospheric and Oceanic Sciences. Vol. 4, No. 2, 2020, pp. 36-53. doi: 10.11648/j.ijaos.20200402.11

https://www.researchgate.net/publication/342109625_Return_to_Earth_A_New_Mathematical_Model_of_the_Earth’s_Climate

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/10/22/the-lungs-of-gaia/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Wissenschaft steht bereit, uns zu retten – vielleicht

Dergleichen Versuche gab es schon öfter. Mitte der 1800er Jahre wurden in Teilen der USA riesige Freudenfeuer entzündet, um den Regen zu erschweren. Ein Jahrhundert später wurden aus dem gleichen Grund Trockeneis-Pellets aus Flugzeugen in die Wolken geworfen. Die neuesten Theorien – diesmal zur Veränderung des Klimas – werden Geo-Engineering genannt, sind ernsthafter, umfassender und weitaus beunruhigender. Andere Bezeichnungen (die möglicherweise als weniger beängstigend angesehen werden) sind „Klima-Intervention“ oder „Klima-Reparatur“.

Es gibt zahlreiche Projekte, um die Sonneneinstrahlung zu steuern, indem ein Teil des Sonnenlichts mittels die Erde umkreisenden Spiegeln abgelenkt wird oder indem Aerosole in die hohe Atmosphäre injiziert werden oder indem Wolken versprüht werden, um sie heller und reflektierender zu machen. Alternative Theorien: Vermeidung von Emissionen durch Einfangen des Kohlenstoffs in rauchigen Schornsteinen, Komprimierung des Kohlenstoffs und anschließende Aufbewahrung an einem sicheren Ort für ein oder zwei Jahrhunderte. Oder man entferne das Kohlendioxid mittels der Pflanzung einer Billion Bäume. Diese Methoden könnten sowohl billiger als auch sicherer sein als in der Atmosphäre herumzuspielen, würden aber sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Das Management der Sonneneinstrahlung ist derzeit einer der einzigen Wege, um Prinz Charles‘ Forderung nach „schnellem und sofortigem Handeln“ zu erfüllen. Experimente mit umkreisenden Spiegeln oder Chemikalien, die über die hohe Atmosphäre gestreut werden, sind jedoch möglicherweise nicht ganz so einfach zu kontrollieren wie die Erwärmung eines Reagenzglases im Labor. Das Tüfteln an den empfindlichen Wettersystemen der Erde in so großem Maßstab könnte entweder die Wunderlösung für unser Klimaproblem sein oder eine Katastrophe auslösen, wie sie diese arme alte Welt nicht mehr erlebt hat, seit die Dinosaurier von einem Kometeneinschlag ausgelöscht worden waren.

David Shukman, der Wissenschaftsredakteur der BBC, ist sich dessen wohl bewusst: „Programme zur Bekämpfung des Klimawandels könnten sich für Milliarden von Menschen als katastrophal erweisen“, kommentierte er, „aber sie könnten zum Wohle des Planeten erforderlich sein, sagen die Wissenschaftler“. Im November 2017 erschien auf der Website der Zeitschrift Nature ein Feature mit der Überschrift: „Wir können und müssen das Klima-Ingenieurwesen steuern“. Ihr Verfasser, Stephen Anderson, warnte, dass „die Wissenschaftler noch nicht wissen, was die negativen Folgen der Klimaveränderung sein könnten“. Neuere Kommentare eines Harvard-Wissenschaftlers: „Solares Geo-Engineering (ist) eine schreckliche Maßnahme, die dennoch notwendig sein könnte“.

Niemand schien sich 1958 allzu viele Sorgen über die Folgen zu machen. Der damalige Direktor des US-Wetterdienstes schrieb über den Abwurf von 10 „sauberen“ Megatonnenbomben über der Arktis oder zog zumindest in Erwägung, die Eiskappe zu schwärzen, um ihre Albedo zu verringern. Es hat andere Versuche gegeben, das Klima zu beeinflussen. 1982 wurde den Vereinten Nationen ein ähnlicher Rat gegeben: Wüsten und Schneefelder schwarz zu färben, diesmal, um die ihrer Meinung nach bevorstehende Eiszeit abzuwenden. Oder der „Erfinder“ (so nannten ihn die Zeitungen), der sich 2010 mit vier Arbeitern aufmachte, die Gipfel der Anden weiß zu streichen, um die globale Erwärmung zu bekämpfen. Dies war ein ernsthaftes Projekt, das von der Weltbank finanziert wurde. Sind sie eigentlich immer noch dabei? Das würde ich gerne wissen.

Doch auf dieser Konferenz der Vereinten Nationen 1982 riet der Experte nicht nur dazu, Ruß auf die Eiskappen fallen zu lassen, sondern auch dazu, mit H-Bomben riesige Mengen Wasserdampf aus den Ozeanen aufsteigen zu lassen. (Was hat es mit Meteorologie und Urknall auf sich?) Dies war eine weitere beiläufig erwähnte, aber potenziell katastrophale Lösung für die angebliche Bedrohung durch die Eiszeit.

Die Welt dreht sich also, und wir werden heute von Untergangs-Prophezeiungen aller Art über das Ende der Zivilisation gepackt, es sei denn, wir können vermeiden, mildern oder irgendwie verhindern, dass sich unsere kostbare Erde erhitzt, während wir Würmer nichts tun. Das Ziel Großbritanniens, bis 2050 kohlenstofffrei zu werden, ist übrigens nutzlos; unseren Beitrag von einem Prozent der Gesamtemissionen – und sei es auch nur um den vollen Betrag – zu reduzieren, hätte nur geringe oder gar keine Auswirkungen, da er durch den Anstieg an anderer Stelle bei weitem aufgewogen würde. Die „Nichtstun“-Phase kann noch einige Zeit andauern, was die teuren, gefährlichen, aber verlockend schnell wirkenden Sonneneinstrahlungsprojekte begünstigt.

In dem Maße, in dem die Klima-Agitation immer stärker zunimmt, wird der Staatschef eines Landes, der sich vor nachlassender Unterstützung fürchtet (wie sie es schließlich alle sind), zu seinen Wissenschaftlern sagen: Nur zu, rettet die Welt. Wenn dies geschieht, denke man daran, dass „es sich zwar für Milliarden von Menschen als katastrophal erweisen … aber für das Wohl des Planeten erforderlich sein könnte“. Das ist also in Ordnung. Die Wissenschaft kommt uns zu Hilfe. Prinz Charles könnte bekommen, was er sich gewünscht hat.

Empfehlungsschreiben: 7 Jahre im Met Office, Fellow der R Met Soc seit 1983, langjähriger freier Mitarbeiter im Bereich Meteorologie und Klimawandel, sorgfältige Recherche für obigen Artikel. Eingescannte Kopien könnten als Nachweis für alle genannten Punkte geschickt werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/10/19/science-is-ready-to-save-us-maybe/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




September: Die Bebauung und Trockenlegung der Landschaft erzeugt Wärmeinsel-Wetterstationen.

Der bayrische Landtag will den Klimaschutz in die Verfassung aufnehmen, d.h. Erhebung von CO2-Steuern, die überhaupt nichts ändern, sondern nur Geldeinnahmequellen sind. Die Straße bringt die Erwärmung und nicht die Auspuffgase der Autos, deshalb nützen auch angeblich abgasfreie Autos nichts. Allerdings wäre eine Einschränkung der Jahreskilometer, eine Verlegung des Gütertransports auf die Schiene durchaus praktizierter Natur- und Umweltschutz.

Wir vergleichen die beiden Wetterstationen in Bayern: Rosenheim und Hof. Der gewählte Betrachtungszeitraum: 1980 – 2020, exakt 41 Septembermonate

Abb. 1a+b: Überhaupt keine September-Klimaerwärmung bei der DWD-Wetterstation Rosenheim in den letzten 40 Jahren. Die Wetterstation befindet sich seit 14 Jahren am heutigen Standort auf 444 m ü. NN in den Innwiesen zwischen Reithalle und Kläranlage, 400 m vom nördlichen Stadtrand entfernt.

Ergebnis: Ohne Bebauung und Trockenlegung des Gebietes keine September-Erwärmung. (Die Septembertrendlinie ist seit 1980 sogar leicht fallend). Die noch genügend feuchten Innwiesen reichen zur Kühlung.

Ob es wärmer wurde oder nicht, entscheidet die Bau-Entwicklung mit der damit verbundenen Trockenlegung um eine Wetterstation. Das gilt auch für eine einst freie Landschaft.

Trockenlegungssünde: So wird die Landschaft in Deutschland trockengelegt, täglich:

Abb. 2: Trockenlegungssünde: Am Wegesrand wird eine größere perforierte Leitung in etwa 1m Tiefe als Wegesickerung eingegraben, die speziell zur Trockenhaltung des Weges gedacht ist. Etwa alle 8m münden gelbe perforierte Kunststoffschläuche, sogenannte Drainschläuche, die zusätzlich das Regenwasser aus der leicht geneigten Wiesenfläche saugen. Die schwarze Hauptleitung endet in der Kanalisation oder in einem Bach. Von da aus fließt der Regen direkt ins Meer zurück. Eine für die Landschaft notwendige Grundwasserauffüllung findet nur noch bedingt statt. Am Ende reicht die Wiese wieder bis an den landwirtschaftlichen Weg wie am rechten Straßenrand. Für den Spaziergänger ist nichts zu sehen. Foto: Ralf Worm

Als Gegenbeispiel zu Rosenheim dient die einst ländliche Wetterstation Hof

DWD Nr. 150: Hof (Land): Eine Wärmeinsel-Wetterstation: im Westen der Stadt Hof, Region Oberfranken, Höhe 565m, Betrieb seit 1. Januar 1948, einst umgeben von Wiesen. Heute: 30 m nördlich der vierspurigen B 15, Straßenbreite bei der Einmündung: 17 m, wurde von einem Gewerbegebiet eingemauert.

Abb. 3: Aufnahme vom 22.Sept. 2019.  Die Wetterstation steht am linken Bildrand in der Bildmitte. Zunehmend starke Flächenversiegelung in der Umgebung. Die Landschaft ist ausgetrocknet. Selbst die Wiese um die DWD-Station. Nach der Jahrtausendwende hat die Stadt Hof um die Wetterstation herum das Gewerbegebiet „Hohensaaß“ entwickelt. Die Bundesstraße B15 wurde vierspurig ausgebaut, seitdem hat der Verkehr insbesondere LKW, stark zugenommen. Die vierspurige B15 dient als Autobahnanschluss zur A9.

Abb. 4: Wie zu erwarten war, hat sich der September in der Umgebung der Wetterstation Hof stark erwärmt, laut Trendlinie um 1,4 C seit 1980. Der Standort wird zusehends trockener und wärmer. Dem Standort würde eine Regenwasserversickerung der überbauten Flächen gut tun.

Vergleich der Grafiken 1 und 4: Anfangs betrug der Unterschied an beiden Orten deutlich über 2 Grad, jetzt nur noch knapp 1 Grad. Noch 20 Jahre und die Wetterstation Hof ist genauso warm wie Rosenheim, immer unter dem Vorbehalt, dass die Umgebung der Wetterstation Rosenheim ländlich bleibt, keine Wohnsiedlung in den Innwiesen entstehen wird und andererseits die Bebauung und Trockenlegung im Gewerbegebiet Hof (Land) im gleichen Tempo voranschreitet.

Zum Vergleich nochmals beide Wetterstationen im gleichen Maßstab nebeneinander

Ein ähnliches Verhalten zeigt auch das Gegensatzpaar Memmingen bei Ulm und Holzkirchen b. München im wachsenden Speckgürtel der bayrischen Landeshauptstadt.

Kampf der vom Menschen erzeugten Klimaerwärmung: die wirkliche Abhilfe

In jüngster Zeit bringen vor allem Interessenverbände den Faktor Trockenheit durch angeblich weniger Niederschlag in die Diskussion ein. Der angeblich nachlassende Niederschlag soll zu einer Erwärmung der Städte als auch der Landschaft führen. Die nächste Grafik zeigt, dass der Niederschlag keinesfalls geringer wurde. Jedoch führt die ständige weitere Bebauung tatsächlich zu mehr Trockenheit in Deutschland. Die Folge ist eine vom Menschen verursachte Klimaerwärmung, die zu einer flächigen Ausbreitung der Wärmeinseln, vor allem in den Sommermonaten führt.

Zunächst der gemessene Niederschlag bei der Wetterstation Ellwangen über die letzten 50 Jahre: Tendenz leicht, aber nicht signifikant zunehmend.

Abb. 5: Es regnet keinesfalls weniger wie immer wieder behauptet wird, das zeigt die Grafik der Heimatwetterstation des Verfassers über die letzten 50 Jahre. Der Niederschlag wird leider nur auf direktem Weg wieder ins Meer zurückgeschickt und gelangt nicht ins Grundwasser. So trocknen die Böden aus und erwärmen sich in den Monaten mit vielen Sonnenstunden.

Fazit: Wollen wir die Klimaerwärmung, die hauptsächlich in den Sommermonaten stattfindet, stoppen, dann müssten wir die gesamte sich ausbreitende Bebauung, siehe hier, und darüber hinaus die flächige Trockenlegung Deutschlands stoppen. Sind wir dazu bereit? Ist dies bei unserem Wirtschaftswachstumsdenken überhaupt möglich? Jedenfalls ist ein Umdenken erforderlich mit Zwischenlösungen: Die Bebauung könnte mit mehr Sorgfalt und Ausgleichsmaßnahmen weitergehen, aber die Landschaftstrockenlegung sollte gestoppt, sogar rückgängig gemacht werden. Den Niederschlag dort halten, wo er niedergeht. Das würde auch dem Hochwasserschutz dienen.

Politiker, Kommunen, Privatleute, Bauern und Ingenieure müssen handeln

1) In allen Neubaugebieten muss das Regenwasser grundsätzlich versickert werden, vor allem die Sommermonate dürfen nicht  mehr wärmer werden. Die Gegenmaßnahmen sind mehr Verdunstungskälte aus nasseren Wiesen, Äckern und Hausgrundstücken, bedeutet aber auch mehr Nebel im Spätherbst und weniger Sonnenstunden. Versickerung des Niederschlages fordert ein Umdenken im Abwassersystem der Kommunen: Die Niederschläge innerorts dürfen nicht mehr in Bäche und Flüsse geleitet werden. Auch teure Regenrückhaltebecken in den Gemeinden führen nur zu einer Verzögerung der Ableitung, sie dienen freilich dem Hochwasserschutz, verhindern jedoch keine Landschaftstrockenlegung. Weitere negative Folgen: der Grundwasserspiegel sinkt, Trinkwasser wird knapp, der Meeresspiegel steigt.

Die Lösung heißt Versickerung, eine Herausforderung an die Ingenieure:

Abb.6: Versickerungsbecken in einem Neubaugebiet für den Niederschlag der öffentlichen Flächen. Das ist allerdings noch nicht der Weisheit letzter Schluss und ausbaufähig. Denn das Becken hat einen Überlauf, der etwa 1m unterhalb des Straßenniveaus liegt, (Standort des Fotografen) von dort führt ein Ableitungsrohr direkt in den Kocher, der im Rücken des Fotografen vorbeifließt. Leider sind die Dachrinnen der Häuser nicht angeschlossen. Das Dachregenwasser wird noch herkömmlich im Getrenntsystem, jedoch zeitverzögert in den Fluss entsorgt, anstatt in dieses Versickerungsbecken. Der technische Fortschritt bietet auch längst verbesserte Systeme an. Foto Kowatsch

2) Die Versickerung des Regens muss auf Privatflächen der Hauseigentümer als auch auf öffentlichen Flächen stattfinden. Dazu muss eine industrielle Versickerungstechnik entwickelt und von der Politik als Gegenmaßnahme gegen die Austrocknung und Erwärmung der Sommermonate gefordert werden. Der Kampf gegen die weitere Erwärmung heißt Natur- und Umweltschutz, Erhalt der Landschaft, Erhalt der Trinkwasserreserven Deutschlands. Keine Versteppung Deutschlands in den Sommermonaten

3) Der CO2-Treibhauseffekt ist ein wissenschaftliches Märchen. Für diese niemals bewiesene Hypothese gibt es keinen Versuchsbeweis und keinerlei technische Anwendung. Deswegen kann eine CO2-Steuer auch nichts gegen die ständigen Klimaänderungen bewirken weder gegen die im Artikel beschriebenen, vom Menschen verursachten und schon gar nicht gegen die natürlichen, immer währenden Ursachen etwas.

Josef Kowatsch, täglicher Naturbeobachter derselben Umgebung seines Heimatortes und Naturschützer seit Jahrzehnten. Unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Hinweis für die aufmerksamen Leser: Gut wären weitere Anregungen für die Optimierung der Regenwasserrückhaltung und Versickerung in bebauten Gebieten, aber auch für die freie Landschaft. Vor allem Beschreibung von technischen Systemen, die bereits funktionieren.




Viel Giftmüll aus Solarpaneelen

Während die Schreihälse bzgl. des Green New Deal und der globalen Erwärmung versuchen, unsere Umweltprobleme den fossilen Treibstoffen in die Schuhe zu schieben, hat noch nicht ein einziger dieser Zeloten die potentiellen Umweltprobleme durch Solar- und Wind-Abfall angesprochen – nicht einmal ansatzweise.

Wir wissen, dass Windgeneratoren unverhältnismäßig viel Energie für deren Herstellung verbrauchen, eine begrenzte Lebensdauer sowie Entsorgungsprobleme haben und schwere Schäden der Fauna verursachen, indem sie Vögel töten, die dieselben „Greenies“ als Gründe für die Einstellung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe nutzen würden.

Eine Studie der University of California Berkley ergab, dass sich diese gebrauchten Solarpaneele weltweit anhäufen, ohne dass es effiziente Mittel gibt, um die in diesen Paneelen verwendeten sehr giftigen Substanzen wiederzuverwerten, und dass sie, wenn sie übereinander gestapelt würden, die Menge des vorhandenen Atommülls bei weitem übersteigen würden. Die Zeloten werden niemals sagen, dass, wenn diese Solarpaneele auseinander gebrochen werden würden, giftige Abfälle in unseren Boden und unser Wasser auf der ganzen Welt sickern würden! Nein, sie werden nicht über irgendeine der Gefahren sprechen, sie befürworten nur, wie wunderbar es ist. Das sind also die wahren Heuchler!

Fossile Brennstoffe haben ihre Probleme, aber wir haben gelernt, wie wir sie so sauber wie möglich machen können, und sie sind immer noch relativ reichlich vorhanden.

Link: https://www.iceagenow.info/toxic-waste-from-solar-panels/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Schweden: Geringste Covid-19-Todesrate in Europa…

Ergänzung: (übernommen von ACHGUT hier)

Bild.de berichtet heute: „Der Epidemiologe John Ioannidis (55) von der renommierten Stanford-Universität (USA) kommt in einer scharf diskutierten Studie zu dem Ergebnis, dass die Sterblichkeit von Corona-Infizierten deutlich niedriger ist als angenommen“. Achgut.com stellte diese Studie und die Arbeit von Ioannidis bereits vorgestern ausführlich vor. Bild.de zitiert zusätzlich den Epidemiologie-Professor Jonas F. Ludvigsson (51) vom schwedischen Karolinska-Institut. Und der sagt: „Unter gewissen Umständen kann ein allgemeiner Lockdown zu mehr Todesfällen führen als Covid-19 selbst“.

Von Beginn der COVID-19-Pandemie an entschied sich Schweden für Herdenimmunität, indem es sich weigerte, eine harte Abriegelung zu verhängen. Bars, Restaurants, Turnhallen, Arbeitsplätze und Schulen blieben offen. Gefährdeten Personen wurde gesagt, dass sie sich schützen sollten, während obligatorische Maskenvorschriften vermieden wurden.

Obwohl die Mainstream-Medien vorhersagten, dass dies zu einem massiven Anstieg der Todesfälle führen würde, hat Schweden weniger als 6000 Coronavirus-Todesfälle zu verzeichnen und hat jetzt die niedrigste Todesrate in Europa.

Das Bruttoinlandsprodukt des skandinavischen Landes schnitt besser ab als im übrigen Europa, und inzwischen haben große Teile der Bevölkerung eine Herdenimmunität entwickelt, was die Auswirkungen einer möglichen „zweiten Welle“ verringert.

Eine junge Frau hat ein Video gepostet, das zeigt, wie sie in Stockholm in einen Zug steigt, mit minimaler sozialer Distanzierung und kaum jemand, der Masken trägt.

Link: https://www.iceagenow.info/sweden-now-has-the-lowest-covid-19-death-rate-in-europe/

Übersetzt von Chris Frey EIKE