Luftmassen und Klima­erwärmung – eine Bestands­aufnahme

Teil 2 – Luftmassen, Klimasprung und Klimaerwärmung in Deutschland.

Brauchbare Datensätze zur Häufigkeit der Luftmassen haben Seltenheitswert und sind auch stets mit Vorsicht zu betrachten, denn die Luftmassenklassifikation liefert mitunter subjektive, nicht immer eindeutige Ergebnisse. Die folgenden Ergebnisse gelten nur für Nordostdeutschland; wobei für den Zeitraum 1977 bis 1992 auf die Ergebnisse von PELZ für Berlin-Dahlem zurückgegriffen werden musste; danach wurde für Thüringen unter Bevorzugung des 13-Uhr-Beobachtungstermins (MEZ) klassifiziert. Für den Zeitraum ab 1993 musste der Autor selbst die Wetterkarten und eigene Beobachtungen durchforsten; wegen des enormen Zeitaufwands war das vorerst bloß bis zum Jahresende 2015 möglich. Die folgenden zwei Wetterkartenbeispiele verdeutlichen, dass an vielen Tagen wegen der Lage der Fronten eine eindeutige Bestimmung für einen konkreten Ort gar nicht möglich ist:

Abbildungen 1a und 1b: In der oberen Abbildung (1a) erkennt man in der Höhenwetterkarte für 850 hPa vom 31.12.1978, 1 Uhr, eine markante Warmfront genau über der Mitte Deutschlands; sie trennt die extrem kalte Luftmasse cA von der sehr milden mPs. Unten (1b) die Bodenwetterkarte selbigen Datums um 13 Uhr. Während in Norddeutschland eisige minus 17 bis minus 19°C herrschten, war es am Alpennordrand mit 10 bis 13°C frühlingshaft mild. Aber genau in der Mitte Deutschlands konnte für diesen denkwürdigen Silvestertag keine Luftmasse klassifiziert werden – hier lag die Luftmassengrenze und bewegte sich in der ersten Tageshälfte als Warmfront nordwärts; ab etwa Mittag als Kaltfront südwärts. Eine derart extreme Wetterlage ist nach 1979 nie wieder aufgetreten – obwohl doch Extremwetter in Zeiten des Klimawandels angeblich immer häufiger werden soll. Bildquelle: Berliner Wetterkarte vom 31.12.1978 des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin

Schauen wir nun auf die Häufigkeitsentwicklung der Luftmassen in der Grundschicht für die verfügbaren Zeiträume. Weil die Werte stark streuen, wurden fünf mehrjährige Zeiträume zur Mittelung gebildet; die ersten vier umfassen je acht, der letzte sieben Jahre. Und weil meist nur für etwa die Hälfte bis dreiviertel aller Monatstage eine halbwegs sichere Zuordnung einer Luftmasse möglich war, musste das Ganze in Prozentwerte umgerechnet werden, stets für die betreffende Luftmasse bezogen auf alle ermittelbaren Fälle des jeweiligen Monats. Vielfach mussten Cluster mit Luftmassen ähnlicher Eigenschaften gebildet werden; aber die drei Luftmassen mP, xP und mPs waren als recht häufige Luftmassen einzeln auswertbar; ihre Häufigkeitsentwicklung im Jahresmittel zeigt die erste Grafik:

Abbildung 2: Während mP als unsere häufigste Luftmasse ihren Häufigkeitsanteil zwischen 20 und 30% behaupten konnte, wurde xP seltener und mPs etwas häufiger – jedoch ohne Signifikanz.

Arktische Luftmassen wurden tendenziell seltener; subtropisch-tropische häufiger, aber alles ohne Signifikanz:

Abbildung 3: Die leichte Häufigkeitsabnahme der A-Massen (mA, xA und cA) erfolgte bis etwa zur Jahrtausendwende; die Zunahme der S- und T-Massen ebenso. Mit etwa 8% im Zeitraum 2009 bis 2015 sind S- und T-Massen nach wie vor selten; das entspricht bei sehr starker Streuung nur etwa 26 Beobachtungstagen pro Jahr. Darunter ist der Anteil der tropischen (T)-Massen verschwindend gering – selten mal 1 bis 2 Tage pro Jahr.

Meeresluftmassen wurden ein wenig häufiger, die ohnehin spärlich vertretenen Festlandsluftmassen unwesentlich seltener:

Abbildung 4: Keine dramatische Entwicklung auch bei allen m- und c-Massen.

Selbiges gilt auch für alle (im weitesten Sinne gealterten) Kalt- und Warmluftmassen (Ps und Sp):

Abbildung 5: Ps- und Sp-Massen, die nicht selten in Mitteleuropa entstehen, wurden tendenziell etwas häufiger, wohl auch, weil es mehr unbestimmte Wetterlagen gibt.

Im Winter (Dez.-Feb.) zeigt sich bei mP, xP und mPs Folgendes:

Abbildung 6: Etwas weniger xP, dafür etwas mehr mP und mPs im Winter. Aber auch im Winter blieben die Häufigkeitsverhältnisse nach dem Klimasprung, der im Winter 1987/88 stattfand, nahezu konstant.

Diese winterliche Stagnation nach spätestens 1990 zeigt sich auch bei den im Winter meist zu milden und zu kalten Luftmassenclustern:

Abbildung 7: Nachdem bis etwa Anfang der 1990er Jahre milde Luftmassen häufiger und kalte seltener wurden, änderte sich nichts mehr; seitdem stagnieren auch die winterlichen Temperaturen auf hohem Niveau trotz stark steigender CO2-Konzentrationen.

Verfügbar waren noch Daten von vor 1993 nur für Mai bis September. Auch hier wieder zunächst ein Blick auf mP, xP und mPs:

Abbildung 8: Man achte auf die große Häufigkeit der Luftmasse mP in der warmen Jahreszeit (Mai bis September), die fast unverändert blieb. Wieder leicht gegenläufige Entwicklung bei mPs und xP.

Wie schon in Teil 1 beschrieben, ist die Schwüle im Sommer ein nicht unwesentliches Merkmal mancher erwärmten (Ps) und warmen (Sp)-Massen; S- und T-Massen sind fast stets schwül, während sich alle A-Massen, xP, cP, cPs und cSp dann durch einen besonders niedrigen Dampfdruck auszeichnen:

Abbildung 9: Auch hier zeigt sich der Klimasprung: Häufung schwüler und Abnahme wasserdampfarmer Luftmassen ab den 1990er Jahren; danach passierte aber nichts Dramatisches mehr.

Nun stellt sich die Frage nach den Ursachen dieser Häufigkeitsentwicklung. Die Neubildung oder aber die Umwandlung einer Luftmasse wird sehr stark von der Sonneneinstrahlung beeinflusst; je länger und intensiver die Sonne scheint, desto schneller wandeln sich kalte in erwärmte (Ps)- und weiter in warme (Sp)-Massen um; und sehr warme S- und T-Massen werden dann ihren Charakter eher beibehalten. Es lag also nahe, einmal die Entwicklung der Sonnenscheindauer (DWD-Flächenmittel) in den entsprechenden Zeitintervallen zu prüfen. Weil die Sonne von Mai bis September am stärksten wärmt, genügt es, diesen Zeitraum zu zeigen; die Entwicklung im Jahresmittel verlief ähnlich:

Abbildung 10: Mit dem Klimasprung nahm die Besonnung stark zu; danach gab es nur noch eine leichte Zunahme.

Schon im ersten Teil wurde auf die abnehmende Staubkonzentration der Atmosphäre verwiesen, was zweifelsfrei eine wesentliche Ursache der stärkeren Besonnung war. Ein anderes Indiz ist die starke Abnahme der Nebeltage, welche nicht geänderten Luftmassenhäufigkeiten anzulasten ist. Stellvertretend dafür sei die Häufigkeitsentwicklung der besonders nebelanfälligen Luftmasse xPs im Jahresmittel gezeigt; für die „Nebelsaison“ (Herbst und Winter) ergab sich eine ähnliche Entwicklung:

Abbildung 11: Die besonders nebelanfällige Luftmasse xPs wurde nicht seltener.

Eine weitere Ursache der Häufung warmer Luftmassen war die Häufigkeitszunahme bestimmter Großwetterlagen; besonders der Südwestlagen. Diese zeigte sich sowohl im Jahresmittel, vor allem sprunghaft aber im Zeitraum von Mai bis September:

Abbildungen 12a und 12b: Mehr Tage mit Südwestlagen sowohl im Jahresmittel (oben, 11a) als auch von Mai bis September. Bei diesen gelangen vorwiegend mehr oder weniger warme Sp- und S-Massen nach Deutschland; aber auch die meist sehr milde mPs.

Es sei nur der Form halber auf die momentane AMO-Warmphase als Hauptursache der gehäuften Süd- und Südwestlagen verwiesen; Näheres dazu hier. Abschließend soll noch das Häufigkeitsverhalten wichtiger Luftmassen und Luftmassencluster im Jahresverlauf anhand der Daten von 1993 bis 2015 gezeigt werden:

Abbildungen 13a bis c: Im Sommer, besonders von Juni bis September, tritt mP am häufigsten auf (oben, 13a). Kontinentale Luftmassen sind von Mai bis August besonders selten (Mitte, 13b). Arktische Luftmassen gelangen am häufigsten im März zu uns; während Warm- und Subtropikluft bevorzugt von April bis Oktober vorkommen.

Quellennachweis

Pelz, J.: Luftmassen und Luftbeimengungen in Berlin-Dahlem. Beilage SO 7/94 zur Berliner Wetterkarte des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin, 1994 (Daten 1977 bis 1992)

Weitere Quellen siehe Teil 1.

 




Die bevorstehenden Energie-Schrecken unter einer Biden-Regierung in den USA

Zwar deutet sich an, dass Joe Biden (höchstwahrscheinlich) die US-Präsidentschaftswahlen gewonnen hat, ein gewisses Maß an Pragmatismus vorherrschen wird, da die exzessiven Wahlkampfversprechen der Demokraten dem kalten Licht der Welt entgegentreten und die tatsächlichen Kosten politischer Entscheidungen offensichtlich werden. Darüber hinaus müsste man feststellen, dass es Grenzen dafür gibt, was selbst eine US-Präsidentschaft – das mächtigste Exekutivamt der Welt – innerhalb der verfassungsmäßigen Grenzen tun kann. Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der US-Senat republikanisch bleibt und somit die extremeren Zusagen bremsen wird, die im Namen von „Netto-Null“-Emissionen im Energiesektor bis 2035 und in der gesamten Wirtschaft bis 2050 gemacht wurden. Möglicherweise unterscheidet sich das Energie-Programm von Biden gar nicht so sehr von demjenigen von Trump.

Energiepolitische Diskontinuitäten

Aber man lasse sich nicht von beruhigenden Gedanken an politische Kontinuität unter einer Biden-Harris-Regierung einlullen. Der Kontrast in den republikanischen und demokratischen Weltanschauungen über fossile Brennstoffe und globale Energie-Geopolitik könnte nicht stärker sein. Und nirgendwo sind die Kosten so extravagant wie in den Versprechungen, die in Bezug auf den Grünen New Deal gemacht wurden. Die negativen Auswirkungen auf die inneren Angelegenheiten der USA werden so tiefgreifend sein wie auf der globalen Bühne. Die politische Diskontinuität, die im Öl- und Gassektor unter einer Biden-Administration erwartet wird, ist etwa so radikal, wie man sich das in den USA und auf der Weltbühne vorstellen kann.

Der Biden-Plan für eine „100% saubere Energiewirtschaft, die bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen erreicht“ wird von seiner Regierung verlangen, „eine Reihe neuer Exekutivverordnungen mit beispielloser Reichweite zu unterzeichnen, die weit über die Plattform der Obama-Biden-Regierung hinausgehen und uns auf den richtigen Weg bringen“. Der auf vier Jahre angelegte, 1,7 Billionen Dollar schwere Biden-Plan – der einen noch aggressiveren Aktionsplan der Demokraten des Repräsentantenhauses zur „Klimakrise“ widerspiegelt – beinhaltet das Verbot des Fracking in Bundesländern und -gewässern, die Verweigerung von Bundesgenehmigungen für neue Infrastrukturprojekte bzgl. fossiler Brennstoffe und die Gewährleistung von 100% sauberer erneuerbarer Energien bis 2035 bei der Stromerzeugung, in Gebäuden und im Verkehrswesen.

Joe Biden eierte während des Wahlkampfprozesses über sein vorgeschlagenes Fracking-Verbot herum, je nachdem, ob sich sein Publikum in einem Öl und Gas produzierenden Staat wie Pennsylvania oder im umweltbesessenen Kalifornien befand. Aber als Präsident, „wo die Verantwortung aufhört“, wird Biden beispielsweise mit der Situation in New Mexico umgehen müssen, wo die demokratische Abgeordnete Xochitl Torres Small wiederholt versucht hat, den Wählern ihre Unterstützung für die Öl- und Gasindustrie als wichtigste Stütze des Bundesstaates zu versichern.

Wird ein von den Demokraten regiertes New Mexico – das in hohem Maße von der Öl- und Gasförderung auf bundeseigenem Land abhängig ist – irgendwie von dem Fracking-Verbot einer Biden-Regierung „ausgenommen“ sein? Oder werden die Öl- und Gasarbeiter in diesem Bundesstaat zu Opferlämmern für die Sache des globalen Klimas? Eine Analyse der oil and gas association des Bundesstaates geht davon aus, dass New Mexico zu den Staaten gehören wird, die von einer Biden-Präsidentschaft potenziell am härtesten getroffen werden, da es bis 2022 über 62.000 Arbeitsplätze verlieren wird.

In Anlehnung an das vorangegangene Buch von Obama-Biden würde eine politisierte Umweltschutzbehörde unter Biden Öl- und Gaspipelines und andere fossile Brennstoff-Infrastrukturen blockieren, indem sie Aktivisten in die Lage versetzt, endlose Gerichtsverfahren wie im Fall der Dakota Access Pipeline einzuleiten. Eine Biden-Administration würde wahrscheinlich auch die „sue and settle“-Praktiken der Obama-Umweltschutzvereinbarung wieder aufleben lassen – Vereinbarungen, durch die radikale Umweltgruppen Klagen gegen Bundesbehörden einreichen, so dass gerichtlich angeordnete „Zustimmungsverfügungen“ auf der Grundlage einer im Voraus vereinbarten Vergleichsvereinbarung erlassen werden, die von gleichgesinnten Klimaanwälten gemeinsam im Voraus hinter verschlossenen Türen ausgearbeitet wurde.

Wiedereintritt in das Paris-Abkommen

Auf internationaler Ebene hat sich Biden verpflichtet, dem Pariser Abkommen sofort wieder beizutreten, falls er zum Präsidenten gewählt wird. Mit einem Schlag wird eine Biden-Harris-Regierung wichtige globale Energieakteure begünstigen, die durch Präsident Trumps „Energiedominanz“ und „America First“-Agenda auf eine harte Probe gestellt wurden. Eine Biden-Präsidentschaft, die die Rolle der USA als weltweit führender Öl- und Gasproduzent aufgeben würde, würde zweifellos von Russland und den Öl- und Gasexporteuren der OPEC begrüßt werden, haben diese doch mit niedrigen Energiepreisen zu kämpfen. Für Öl- und Gasunternehmen wie die russische Gazprom und Rosneft oder die saudi-arabische Aramco wäre die Aussicht auf eine von der US-Regierung herbeigeführte Degradierung der produktiven Öl- und Gasförderung aus Schiefergestein im eigenen Land im Rahmen einer Klimaschutzverpflichtung wie Musik in den Ohren.

Eine Biden-Harris-Regierung, welche die US-amerikanischen Öl- und Gasförderung einschränkt und auf die Prioritäten erneuerbare Energien und Klimawandel setzt, würde mit einem Schlag dafür sorgen, dass Russland, Saudi-Arabien und andere OPEC-Öl- und Gasproduzenten die lang gesuchten und gemeinsamen Ziele erreichen. Sie würde Ergebnisse erzielen, an denen die saudische Politik seit 2014 konsequent gescheitert ist, indem sie sich auf einen umfassenden Preiskampf gegen einen widerstandsfähigen und wiederauflebenden Öl- und Gassektor der USA eingelassen hat.

Der Nahe Osten: Vorsicht vor einer Biden-Präsidentschaft

Aber Biden ist kein ungetrübter Segen für den Nahen Osten. Während sie Russland, Saudi-Arabien und den Rest der OPEC+-Gruppe unterstützt, indem sie die Öl- und Gasförderung der USA behindert, wird eine Biden-Administration auch eine Lockerung der „Maximaldruck“-Sanktionen von Präsident Trump gegen den Iran in Erwägung ziehen. Bidens Loyalität gegenüber Präsident Obamas Vermächtnisprojekt zur Rehabilitierung des Iran ist allgemein bekannt, und er hat erklärt, dass er zum Nuklearabkommen von 2015 zurückkehren werde, wenn Teheran „die Einhaltung der Vorschriften wiederherstellt“. Eine mögliche Wiederaufnahme der iranischen Exporte von mehr als 2,5 Millionen Barrel pro Tag (dem Höchststand der Exporte im Jahr 2018 vor der Verhängung der Ölsanktionen von Präsident Trump) würde es der OPEC+-Gruppe unmöglich machen, Angebot und Nachfrage auszugleichen. Die Kürzungsvereinbarung der OPEC+ von 9,7 Millionen b/d droht in diesem Falle zusammen mit den Ölpreisen von ihrem bereits niedrigen Niveau unter 40 $/Barrel zusammenzubrechen.

Einem Newswire-Bericht zufolge sind wichtige Mitglieder der OPEC „skeptisch, dass Spannungen in der OPEC+-Allianz mit Joe Biden als US-Präsident wieder auftauchen könnten“ und „würden Präsident Donald Trump vermissen, der von der Kritik an der Gruppe zu einer rekordverdächtigen Kürzung der Ölfördermenge beigetragen hat“. Während Präsident Trump ein Abkommen zwischen Russland und Saudi-Arabien vermittelte, das zu einer Rekord-Kürzung der Ölförderung durch die OPEC+-Gruppe führte, würde ein zukünftiger Präsident Biden wahrscheinlich die Beziehungen der USA zu Saudi-Arabien (von Biden als „Paria“-Staat bezeichnet) und Russland (das er als die ernsthafteste Sicherheitsbedrohung für die US-Interessen betrachtet) neu bewerten.

Der Anstieg der amerikanischen Öl- und Gasexporte, der sich im letzten Jahrzehnt beschleunigte, ermöglichte es Präsident Trump, eine Agenda der „Energiedominanz“ zu verfolgen, die die USA weniger anfällig für politische und soziale Umwälzungen im Nahen Osten machte. Er vergrößerte seinen außenpolitischen Einfluss bei der Erreichung strategischer Ziele und gab seiner Regierung größeren Spielraum, um Verbündete zu unterstützen und Rivalen zu sanktionieren. Sie erleichterte es Präsident Trump, Exportsanktionen gegen Öl produzierende Gegner wie Venezuela und den Iran zu verhängen, ohne einen daraus resultierenden Anstieg der weltweiten Ölpreise befürchten zu müssen.

Eine Biden-Präsidentschaft, die sich der radikalen Dekarbonisierungsagenda verpflichtet fühlt, würde diese Errungenschaften untergraben und die USA und den Rest der Welt damit weitaus anfälliger für die Wechselfälle volatiler Energiemärkte und politischer Instabilität im Nahen Osten machen. Unabhängig davon, ob der Energieschock von der Dämmerung der USA als weltweit führender Öl- und Gasproduzent ausgeht (was zu hohen Öl- und Gaspreisen führt) oder vom Zusammenbruch des OPEC+-Produktionskürzungs-Abkommens, das durch das Wiederaufleben uneingeschränkter iranischer Exporte ausgelöst wurde (was zu sehr niedrigen Öl- und Gaspreisen führt) – eine Biden-Präsidentschaft birgt einige gefährliche Szenarien in globalen Energiefragen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/11/12/the-coming-energy-shocks-under-a-biden-administration/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Hitzewellen, so tödlich wie Grippe oder gar Corona?

Hitzewellen, das „Corona“ des Klimawandels?

Mehr oder weniger regelmäßig werden von irgendwelchen, oft üppig finanzierten Organisationen und Ministerien Berichte oder Meldungen über die schlimmen Auswirkungen des Klimawandels herausgegeben. Oft haben diese ein Leitthema, wie letztes Jahr, als „man“ sich der schlimmen und in Simulationen immer schlimmer werdenden Hitzewellen annahm.

Erklärungen dazu gab es von „Fachpersonen“ und solchen die ihre (politischen) Ämter unter der unfehlbaren Merkel wohl nur bekommen haben, weil sie es nicht sind:
„Die Zahl der Ereignisse durch extreme Temperaturen ist dramatisch gestiegen“, sagte die Professorin Debarati Guha-Sapir vom Katastrophenforschungszentrum (CRED) der Universität Löwen in Belgien, wo die Datenbank geführt wird. 91 Prozent der Todesopfer durch extreme Temperaturen seien zwischen 2000 und 2019 durch Hitzewellen umgekommen, insgesamt 165.000 Menschen. Alle Länder müssten sich deutlich besser auf Hitzewellen vorbereiten, mahnte die Wissenschaftlerin.
SZ 26. November 2019: Klima: Tausende Tote durch Hitzewellen in Deutschland seit 2003
… „Das ist die größte Naturkatastrophe, die wir in Deutschland in den letzten 50 Jahren hatten“, sagt Maria Krautzberger, Chefin des Umweltbundesamtes.

Wenn Schlimmes zum Klima berichtet werden muss, ist unsere Umweltministerin immer mit ganz vorne dran, es ihren besorgten Bürgern mitzuteilen (und die inzwischen immer extremere Geldverschleuderung zur sinnlosen CO2-Reduktion zu rechtfertigen):
Merkur 26.11.2019: „Alarmierend“ Immer mehr „heiße Tage“: Ministerin mit drastischem Urteil über Klima-Folgen für Deutschland
… Der Klimawandel hinterlässt in Deutschland immer heftigere Spuren. Laut einem neuen Bericht der Bundesregierung kam es wegen der Hitze sogar zu mehr Todesfällen.
… Die Folgen des Klimawandels lassen sich immer besser erkennen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze spricht über „alarmierende“ Befunde …
Dabei bezog sie sich auf den Klimabericht 2019, wahrscheinlich ohne ihn gelesen zu haben (rein persönliche Meinung des Autors die nicht belegt ist).
[1] EIKE 19.12.2019: Klimabericht 2019: Absolute Unkenntnis und/oder bewusste Falschinformation kennzeichnen unsere „Eliten“. Beispiel Hitzetote durch den „Klimawandel“ T2(2)

Hat unsere Umweltministerin den Bericht gelesen, dann ist ihre Aussage dazu nur noch dumm; hat sie ihn nicht gelesen, ist sie nur an Wissen zum Klima und seinen segensreichen Auswirkungen dumm geblieben …

Hitzewellen, Winterkälte und Grippe im Vergleich

Beim Lesen der vorhergehenden Meldungen wird man überzeugt, dass Grippe etwas „Normales“ ist, bei deren Mortalität sich Zusatzmaßnahmen nicht „lohnen“, während aufgrund der seit dem schlimmen Klimawandel zu meldenden Hitzeopfern dringender Handlungsbedarf besteht, wie es dank unserer sich immer fürsorglicher um das Wohl der Bürger besorgten Politik und Gremien ja mit der Billarden schweren CO2-Vermeidungsstrategie begonnen wurde.

Zuerst die Aussagen des Deutschen Klima-Monitoringberichtes 2019 [4] zu Hitzewellen und –Toten, die an Inhaltsschwere und Präzision kaum überboten werden kann: Hitzebedingte Todesfälle: „In Jahren mit einer überdurchschnittlich hohen Anzahl von Hitzetagen treten mehr Todesfälle auf

Bild 1 Grafik zur Hitzemortalität [4]

Der Klimabericht meldet dazu seit 2001 als besonders schlimme Hitze-Mortalitätsjahre:
– 2003: ca. 7.500 Personen,
– 2006 und 2015: ca. 6000 Personen

Zum Vergleich: 2003 waren es bei der Grippe: Frankfurter Allgemeine 25.04.2003: 15.000 Grippe-Tote in der diesjährigen Influenza-Saison
Die diesjährige schwere Grippewelle hat deutlich mehr Opfer gekostet als in durchschnittlichen Jahren an der Krankheit sterben. Das Deutsche Grüne Kreuz schätzt rund 15.000 Opfer …
Und regelmäßig sollen es sein:
Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Gesundheit in Deutschland, 2006: 1.2.8.3 Influenza
Nach Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft Influenza ( http://influenza.rki.de ) kommt es jedes Jahr in der Folge der vor allem in den Wintermonaten auftretenden Grippewelle zu zwei bis drei Millionen zusätzlichen Arztbesuchen. Für eine
gewöhnlich starke Influenzasaison wird mit einer Zahl von etwa 7.000 bis 13.000 Grippetodesfällen gerechnet. Diese Zahlen werden aber bei einer sehr starken Epidemie deutlich überschritten

Dazu eine Grafik mit der Grippemortalität im vergleichbaren Betrachtungszeitraum des Klimaberichtes 2019:

Bild 2 Todesfälle durch Influenza. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle [3], Tab. 3: Geschätzte Influenza-bedingte Todesfälle (Exzess-Mortalität während der Influenzawellen)

Und nun beide Grafiken im gleichen Maßstab übereinander kopiert:

Bild 3 Grafiken Bild 1 und 2 im gleichen Maßstab übereinander kopiert. Anm.: In der Hitzegrafik enden die Daten 2015/16

Würde ein normaler Bürger daraus wie unsere Umweltministerin ableiten: … Die Folgen des Klimawandels lassen sich immer besser erkennen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze spricht über „alarmierende“ Befunde …
Oder eher in der Grippe ein zunehmendes Problem erkennen? Nur, dass gegen Grippe noch niemand auf die Idee kam, CO2 zu verhindern und deshalb damit auch keine zusätzlichen (CO2-Steuer-) Einnahmen für den immer gieriger werdenden Behördenapparat und immer extremer werdende Subventionen für GRÜNes Klientel zu gewinnen sind.

Nun kann es sein, dass der Zeitraum ab 2001 für eine seriöse Betrachtung zu kurz ist (dem Klimabericht hat er allerdings ausgereicht). Deshalb eine Wiederholung mit einer längeren Datenreihe:

Bild 4 Grippemortalität seit 1984. Quelle [2]

Und wieder zum Vergleich die schlimme Hitzemortalität durch den Klimawandel hineinkopiert. Man wird den Verdacht nicht los, dass es sinnvoller sein könnte, von den Billiarden EURos zur CO2-Minderung lieber etwas in eine „Grippestrategie“ umzuleiten:
WELT, 21.04.2916:
Irritierende Konkurrenz zwischen Hitze- und Kältetod

Gut, wenn Behörden so etwas machen, wird es als die ganz große und sichere Vorbeugemaßnahme publiziert, versagt in aller Regel jedoch, sobald es angewendet wird. Gegen eine Pandemie wie Corona gab es ja auch einen gut ausgearbeiteten Plan … und dann noch eine App … und nun gibt es nur noch Chaos …

Bild 5 Grippemortalität seit 1984 [2] und Bild 1 vom Autor übereinander kopiert

Nun noch ein paar Darstellungen als Liniendiagramme, bei denen man den zeitlichen Detailverlauf besser betrachten kann und vor allem auch den generellen, zusätzlichen mortalen Einfluss des Winterhalbjahres sieht. Denn auch ganz ohne Grippe versterben im Winter viel mehr Personen, als wenn es im Sommer warm ist:

Bild 6 Mortalitätsverlauf Deutschland von 1990 – 2020 in Monatsauflösung. Kennzeichnung: Januar blau; Juli rot. Die im Klimabericht 2019 besonders hervorgehobenen Hitzewellen sind gekennzeichnet. Grafik vom Autor erstellt

Bild 7 Mortalitätsverlauf von 2002 – 2013. Die im Klimabericht hervorgehobenen, schlimmen Hitzesommer 2003 und 2006 rot gekennzeichnet. Quelle [2]

Eine vergleichbare Grafik vom Bundesland Hessen:

Bild 8 Abb. 43 (Teilbild): Gesamtzahl von Todesfällen aller Altersgruppen in Hessen, wöchentlich von der 1. KW 2015 bis zur 20. KW 2019. Die schwarzen senkrechten Linien markieren die Jahreswechsel. Quelle: [3]

Bild 9 Eine vergleichbare Grafik aus der Schweiz einschließlich der ersten „Corona-Welle“

Zur Abrundung Grafiken vom Statistischen Bundesamt für dieses Jahr mit Corona:

Bild 10 Mortalitätsverläufe 2020. Quelle: Statistisches Bundesamt. Bilder und Text vom Autor ergänzt

Ob Zufall oder bewusste Methode. Mehr als auffallend ist, dass vor allem in den amtlichen Berichten über den schlimmen Einfluss des Klimawandels die weiter zurückliegende Vergangenheit nicht dargestellt, schon gar nicht ausgewertet wird. Dabei geschah auch früher beim Klima und Wetter schon – oder viel mehr – Außergewöhnliches. Dazu eine Grafik der Hitze in den USA (mit dem „Dusted Bowl“ der 30er Jahre) und der Temperaturverlauf seit damals ununterbrochen messender, ländlicher Stationen ohne Wärmeinseleffekt.

Bild 11 Verlauf von Hitzewellen in den USA seit ca. 1895

Bild 12 Temperaturverlauf 1895 – 2019 Mittlere Maximaltemperaturen aller historischen US-Messstationen

Nun noch eine Grafik, welche den insgesamt segensreichen Einfluss des „immer schlimmer werdenden Klimawandels“ auf die Lebenserwartung seit 1876 zeigt. In den letzten 140 Jahren, also ungefähr seit dem Beginn des AGW-Klimawandels, hat sich die Lebenserwartung in Deutschland verdoppelt.

Bild 13 Deutschland, Lebenserwartung bei Geburt seit 1876

Woran stirbt der Bürger

Auf keinen Fall signifikant am „schlimmen KLimawandel“:

Bild 14 Verteilung der häufigsten Todesursachen in Deutschland im Jahr 2017. Quelle: © Statista 2019, Statistisches Bundesamt. Bild vom Autor ergänzt

Ist Hitzemortalität unvermeidbar?

In vielen Ländern ist das, was bei uns von politischen Sprechpuppen als „Das ist die größte Naturkatastrophe, die wir in Deutschland in den letzten 50 Jahren hatten“ deklariert wird, eine „Normaltemperatur“. Danach müssten dort ungeheure Mortalitätswerte herrschen.

Vorab eine Darstellung von Opferzahlen durch Naturkatastrophen. Die für Deutschland angeblich „Größte“ kommt auch weltweit im Verhältnis nicht vor (es sind Tsunamis und Erdbeben).

Bild 15 Todesopfer durch Naturkatastrophen 1900 – 2015 (Link)

Nachschau der weltweiten Mortalitätszahlen zeigt, dass Hitze keinen signifikanten Einfluss auf die Mortalität haben kann, sonst wäre die Lebenserwartung nicht gleichzeitig in heißen und kühleren Ländern höher als im High-Tech-Land Deutschland.
Zudem: Gilt nicht der nördliche Mittelmeerraum mit seiner konstanten „Sommerhitze“ (wie auch Florida in den USA) als Traumziel der Betagten, obwohl dort die angebliche „Klima-Todeszone“ bereits herrscht, welche bei uns noch kommen soll?

Bild 16 Lebenserwartungen, Rangfolge weltweit (Auszug, nur mit den vor Deutschland liegenden Ländern). Quelle: Laenderdaten.info

Es zeigt, dass sich der Mensch an die Temperatur gewöhnt und anpasst.

Zudem soll es einfach und wirkungsvoll möglich sein, die gesundheitlichen Auswirkungen gerade bei älteren Personen alleine durch vermehrtes Trinken und mittels Klimaanlagen einzudämmen. Wenn alles Geld zur CO2-Vermeidung hinausgeworfen wird, bleibt dafür allerdings nichts mehr übrig.

Mittels CO2-Vermeidung „schaffen“ wir vielleicht in 100 + xxx Jahren eine Temperaturverringerung um 0 … 0,5 Grad

In unseren Städten haben wir aktuell bereits Temperaturerhöhungen (Wärmeinseln) zwischen +4 … +8 Grad.

Bild 17 Wärmeinseleffekte deutscher Städte

Damit sind die Innenbereiche unserer Städte dem Klima der nicht so urbanen Umgebung bereits um 100 …. 1000 + xxx Jahre „voraus“. Eine Reduzierung des Weltklimas um 0 … 0,5 Grad bis zum Jahr 2100 mit Billionen von Euros Aufwand wird darin nicht im Entferntesten bemerkt. Zudem bestände die Abwägung, ob eine pauschale Temperaturreduzierung nicht mehr „Wintertote“ als reduzierte „Hitzewellen-Verstorbene“ generiert. Wesentlich billigere Maßnahmen vor Ort würde man mit Sicherheit bemerken.

Quellen

[1] EIKE 19.12.2019: Klimabericht 2019: Absolute Unkenntnis und/oder bewusste Falschinformation kennzeichnen unsere „Eliten“. Beispiel Hitzetote durch den „Klimawandel“ T2(2)

[2] RKI, Epidemiologisches Bulletin 19. Januar 2015 / Nr. 3

[3] RKI, Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2018/19

[4] KLiVO, Monitoringbericht 2019 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel. Bericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe Anpassungsstrategie der Bundesregierung

[5] WELT, 21.04.2916: Irritierende Konkurrenz zwischen Hitze- und Kältetod




(Nicht nur) Minister Altmaier wieder ohne jegliche Ahnung worüber er spricht

Ein herrliches Beispiel, was daraus folgt, „erlebte“ kürzlich (wieder) das Bundestags-Parlament.

Deutschland erzeugt 1000 Mal mehr Energie als die Messdaten anzeigen

Jeder kann sich mal versprechen. Bei den GRÜNEN ist das geradezu ein „Qualitäts-Standard“ in der Führungsmannschaft. Allerdings nicht, wenn man vom Blatt abliest und für das Thema auch noch zuständig ist.

In der Bundestagsdebatte am 30.10.2020 las Wirtschaftsminister Altmaier vom Blatt ab und berichtete freudig, dass Deutschland an dem Tag um 10 Uhr 71.760 Gigawatt Strom aus Erneuerbaren und 31.526 GW aus Konventionellen erzeugt hätte .
Anbei der Protokollauszug seiner Rede:

Bild 1 [1] Bundestagsprotokoll der Sitzung vom 30.10.2020 (Auszug)

Leider sind Altmaiers im Bundestag so freudig-ernst vorgetragenen „Erfolgszahlen“ 1.000 Mal mehr, als im Netz wirklich gemessen wurde.

Erschütternd ist, dass mit Sicherheit hochbezahlte „Fachpersonen“ in einem Ministerium (denn nur solche dürfen solche Reden vor-schreiben) solchen Unsinn ihrem Minister vorlegen. Erschütternd ist, dass es einem Wirtschafsminister bei seiner Vorbereitung zu dieser Fachveranstaltung nicht auffällt (oder ist es ein Zeichen, dass er sich gar nicht vorbereitet hat?). Doch sollte man meinen, ein solch hochgradiger Irrsinn an Falschaussage würde dann zumindest den Abgeordneten auffallen.

Leider weit gefehlt: Ein Abgeordneter (Politologe, war schon energiepolitischer Sprecher und hatte einen Job beim Vorstand der SMA Solar Technology AG, aktuell ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie) klatscht dazu noch Beifall.

Bild 2 Altmaier bei seiner Bundestagsrede am 30.10.2020. Bearbeitetes Bild aus dem NAEB-Strom-Newsletter 2020/11. (Link zum Redebeitrags-Auszug mit Untertiteln: NAEB)

Niemandem der (wenigen) anwesenden Abgeordneten schien das aufzufallen. In keinem der vielen und umfangreichen Redebeiträge hörte man eine Erwähnung dazu. Bis auf die AfD kamen lediglich „Beweihräucherungen“ der EEG-„Erfolge“ und Forderungen, mehr davon und es noch schneller weiter zu machen.

Rosinenpickerei verschleiert das wirkliche Desaster

Dass man im Parlament nicht mehr bemerkt, wenn ein Minister absolute Schwachsinnszahlen erzählt, ist das Eine, dass die Rede bewusst Probleme verschleiert und auch das niemand bemwerken will, das Andere.

Die Agoradaten am 30.10.2020, 10 h:
Verbrauch: 75,906 GW
– Erzeugung gesamt: 81,199 GW, davon
– Konventionelle Erzeugung: 37,771 GW
– GRÜNE Erzeugung: 43,428 GW

Dazu der Verlauf am 30.10.2020:

Bild 2a Leistungs/Angebotsverlauf im Deutschen Stromnetz am 30.10.2020. Quelle: Agora-Viewer

Was 58 % aus Erneuerbaren für einen Energiemangel bedeuten, zeigt die folgende Grafik mit Bedarf und Ökoenergie-Angebot:

Bild 3 Daten von Bild 2 ohne konventionelles Energieangebot am 30.10.2020. Quelle: Agora-Viewer

Und welche Rosinenpickerei Herr Altmaier in seinem Vortrag den Abgeordneten zumutete, zeigt das folgende Bild. Den gesamten Monat herrscht Ökoenergie-Mangel, zeitweise wird fast überhaupt keine geliefert. Wären die Konventionellen bereits abgeschaltet, gingen für Tage schon jetzt die Lichter aus. Obwohl es dafür noch nicht einmal im Ansatz eine Lösung (nur Hoffnungen) gibt, ging kein Redner der Abgeordnetenseite auf dieses Problem ein.

Bild 4 Leistungs-Angebotsverlauf im Deutschen Stromnetz im Oktober 2020. der 30.10., ca. 10 h gekennzeichnet. Quelle: Agora-Viewer

Redeschnipsel“

Anbei noch aus dem Protokoll [1] ein paar Redeauszüge:

Altmaier:

Bild 5, „Redeschnipsel“ aus dem Redeprotokoll

Altmaier:

Bild 6, „Redeschnipsel“ aus dem Redeprotokoll

Dr. Julia Verlinden (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

Bild 7, „Redeschnipsel“ aus dem Redeprotokoll

Für Frau Dr. Verlinden steht bei WIKIPEDIA: Julia Maria Kornelia Verlinden ist eine deutsche Umweltwissenschaftlerin und Abgeordnete im Deutschen Bundestag.
Ihre Dissertation lautet: Energieeffizienzpolitik als Beitrag zum Klimaschutz Analyse der Umsetzung der EU-Gebäude-Richtlinie in Deutschland (Bereich Wohngebäude)
Der Fakultät Kulturwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg zur Erlangung des Grades Doktorin der Philosophie – Dr. phil.
Es stellt sich die Frage, wie (nicht nur) „WIKIPEDIA“ darauf kommt, dass diese Dissertation einen Anspruch als Umweltwissenschaftlerin begründet. Die Dissertation ist eine reine Fleißarbeit folgsamer Umsetzungsbeschreibungen der von verschiedenen Seiten angeordneten CO2-Reduzierungen. Irgendeine Umwelt-, gar Klima-Einflussabschätzung und/oder Wirkungs-/Nutzenabschätzung findet sich darin nicht.
Die gesamte Dissertation argumentiert rein juristisch: Was ist vorgegeben, wie kann es umgesetzt werden. Fragen nach einem Sinn werden nicht gestellt.
Wohl deshalb wurde auch im Fachbereich Kulturwissenschaft zur Doktorin der Philosophie promoviert.
Anmerkung des Autors: Beim Nachsehen von Promotionen unserer Politiker und auch sonstiger „Fachpersonen“ fällt auf, dass in solchen Fakultäten Dissertationen zu anspruchsvollen, aber fremden Fachgebieten möglich scheinen, wenn das Niveau für eine Durchführung im eigentlich zuständigen Fachbereich wohl nicht ausgereich hätte (rein persönliche Vermutung des Autors, die nicht belegt ist).

Ergänzend:
Johann Saathoff (SPD, Diplom-Verwaltungswirt (FH)) wusste die gesamte Litanei des schauerlichen Klimas zu berichten. Nur vergaß er zu erwähnen, dass es diese Probleme seit vielen Tausend Jahren gibt und wir aktuell vergleichsweise eher wenige davon haben. Aber vielen Abgeordneten hat es gefallen. Schließlich weiß jeder Abgeordnete der Altparteien, wie schlimm es um unser Klima steht, kann man ja täglich in der Zeitung lesen … :

Bild 8, „Redeschnipsel“ aus dem Redeprotokoll

Hinweis: Information und Anregung zu diesem Artikel kamen von: NAEB-Strom-Newsletter 2020/11

Fazit

Damit ist offensichtlich, dass sich die Koalitionsparteien endgültig auf das Niveau der GRÜNEN „erniedrigt“ haben, wie es die unfehlbare Merkel fordert und Herr Altmaier wohl schon vorbeugend gehorsam im Parlament „übt“. In einer künftigen Koalition wäre es auch mehr als hinderlich, über das was man verbietet Ahnung zu haben.

Und so reiht sich Herrn Altmaiers Aussage vorbildlich zu der führender, GRÜNER Politiker*innen:
– jeder Deutsche emittiert „pro Kopf 9 Gigatonnen CO2“,
– Stromnetze sind Speicher,
– Kobolde benötigt man für Akkus,
– das EEG produziert Gigabyte an Strom,

– der Atomunfall in Fukushima … haben gezeigt, dass man den Klimawandel nicht mehr leugnen kann,
– (Merkels Zitteranfälle) „Bei der Bundeskanzlerin wird deutlich, dass dieser Klimasommer gesundheitliche Auswirkungen hat“

Mama, fängt jedes Märchen mit: ‚Es war einmal…‘ an?“. „Nein, viele fangen an mit: ‚Wenn die Grünen gewählt werden…’“

Quelle: Die Grünen Witz

Quellen

[1] Plenarprotokoll 19/187 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 187. Sitzung Berlin, Freitag, den 30. Oktober 2020




Luftmassen und Klima­erwärmung – eine Bestands­aufnahme

Teil 1 – Was zeichnet die Luftmassen Europas aus, wie erkennt man sie?

FREUER hat in seinem Beitrag „Luftmassen – was heißt das?“ (hier) schon die wesentlichen Grundlagen der Luftmassenbestimmung, deren Definition und Eigenschaften genannt; es ist sehr empfehlenswert, diesen vor den folgenden, vertiefenden Ausführungen zu lesen. Die Herkunft einer Luftmasse wird unter anderem mit Trajektorien bestimmt. Als Trajektorie (Luftbahn) bezeichnet man die Bahn, die ein einzeln betrachtetes Luftpartikel in einem gewissen Zeitraum durchläuft. Das bedeutet, dass die Trajektorie alle Orte verbindet, die ein Teilchen während seiner Bewegung einmal berührt hat. Durch die Berechnung von Trajektorien lässt sich u.a. die Herkunft und die weitere Verfrachtung von Luftverunreinigungen bestimmen. Schematisch sei das an zwei Grafiken für die typischen Wege warmer und kalter Luftmassen nach Mitteleuropa gezeigt:

Abbildungen 1a und 1b: In der oberen Abbildung (1a) erkennt man die Herkunftsgebiete der in Europa vorkommenden warmen Luftmassen sowie deren typische Wege und Umwandlungen im Herbst. In 1b (unten) Selbiges für kalte Luftmassen im Winter. Die Nomenklatur der Luftmassen wird an späterer Stelle in einer Tabelle erläutert. Es können nur typische Fälle gezeigt werden; Einzelfälle verlaufen mitunter anders. So kann mP auch aus Nordosten über die Ostsee nach Deutschland gelangen, und cS kann bei starkem Föhn auch am Alpennordrand oder bei sehr starkem Absinken in einem Hochdruckgebiet mitunter sogar über Norddeutschland entstehen. Bildquelle beider Abbildungen (1)

Wesentliche Luftmasseneigenschaften sind Temperatur, Wasserdampfgehalt, Verunreinigungen (Staub, Pollen, Salzkristalle, Schwefel- und Stickoxide), Durchsichtigkeit, Wolkenbild, Intensität des Himmelsblaus, Niederschlagsverhalten und vertikale Schichtung. In der Bioklimatologie ist die Schwüle, eine Kombination aus hoher Lufttemperatur und hohem Wasserdampfgehalt, ein gängiger Begriff:

Abbildung 2: Als ein Grenzwert, ab dem Schwüle beginnt, wird ein Taupunkt von 16 °C angenommen, was unter Normalbedingungen einer absoluten Luftfeuchtigkeit von 13,5 g Wasserdampf pro Kubikmeter Luft entspricht. Bedeutsam ist die Schwüle in unseren Breiten etwa von April bis Oktober. Bildquelle hr-Fernsehen.de, Sendung vom 20.07.2020

Zur Klassifikation der Luftmassen nach ihrer Temperatur und ihrer pseudopotentiellen Temperatur wurden vom Meteorologischen Institut der FU Berlin Tabellen entwickelt; hier sei das für das 850 hPa-Niveau im Winterhalbjahr gezeigt (entspricht in etwa 1500 Metern Höhe):

Abbildung 3: Tabelle zur Luftmassenbestimmung im 850-hPa-Niveau (Radiosonde) für das Winterhalbjahr. Schwarz Lufttemperatur in dieser Höhe, darunter blau die pseudopotentielle Temperatur. Fett markiert sind die Mittelwerte des Intervalls für die jeweilige Luftmasse. Je südlicher die Herkunft der Luftmasse, desto höher sind die Werte. Bildquelle (1)

Auch der Staubgehalt variiert je nach Luftmasse stark:

Abbildung 4: Staubgehalte einiger Luftmassen in Mikrogramm je Kubikmeter Luft. 1 Mikrogramm (μg) = 1 Millionstel Gramm = 10−6 g. Nach PELZ, Bildquelle (2)

Seit den 1980er Jahren nahm die Staubbelastung der Luft stark ab, was mit einer zunehmenden Sichtweite einherging:

Abbildungen 5a und 5b: Nach dem Höhepunkt der Staubbelastung um 1970 nahm diese in Berlin-Dahlem stark ab; Jahresmittel in Mikrogramm je m³ Luft (oben, 5a). Nach 1970 stieg am selben Ort die Sichtweite in Km (Jahresmittel) stark an; besonders ab dem Ende der 1980er Jahre (unten, 5b). Leider enden diese Beobachtungen in den 1990er Jahren; doch dürften seitdem der Staubgehalt noch weiter ab- und die Sichtweite weiter zugenommen haben. Bildquellen (3)

Das Ganze erinnert an den „Klimasprung“ Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre mit mehr und intensiverer Besonnung; worauf im Teil 2 noch näher eingegangen wird. Luftmassen können labil oder stabil geschichtet sein. Ersteres begünstigt die Durchmischung der Luft (Thermik) und kann bei genügend Wasserdampfgehalt zu Schauern und Gewittern führen; Letzteres geht oft mit einer Temperaturzunahme nach oben und Flaute am Boden einher; was sich nicht selten an Dunst, Nebel und Hochnebel erkennen lässt. Im Winter kann diese stabile Schichtung in Bodennähe eine ganz andere Luftmasse vortäuschen, als reell vorhanden; das ist bei der Luftmassenbestimmung unbedingt zu beachten:

Abbildung 6: Am Spätwintermorgen des 27. Februars 1948 herrschten in Thüringen enorme, höhenbedingte Temperaturunterschiede durch Inversion. Mit „+“ sind alle Gebiete über minus 6, mit „–„ solche unter minus 12°C gekennzeichnet. Während auf dem Rennsteig (Oberhof) nur etwa minus 4°C gemessen wurden, waren es in der Senke bei Arnstadt unter minus 20°C – das ist eine Temperaturdifferenz von mehr als 16 Kelvin auf kaum mehr als 600 Meter Höhendifferenz; räumlich sind beide Orte kaum 20 Km Luftlinie voneinander entfernt. Das Temperaturminimum von unter minus 20°C würde der Luftmasse cA entsprechen – aber es entstand nur durch nächtliche Ausstrahlung bei klarem Himmel in einer kontinentalen Subpolarluft und wurde bald von der Vorfrühlingssonne weggeheizt – nachmittags herrschte in Arnstadt leichtes Tauwetter. Bildquelle (4), ergänzt.

Dieses Einzelbeispiel verdeutlicht die Schwierigkeit, jeder Luftmasse in der Grundschicht, in welcher wir ja nun mal leben und auch die DWD-Temperaturen für die „normalen“ Wetterberichte gemessen werden, einen Temperaturbereich zuzuweisen. Denn Sonnenscheindauer, Exposition, Hanglage, Oberflächenbeschaffenheit, Bewuchs oder Bebauung beeinflussen die bodennahen Temperaturverhältnisse stark. Hinzu kommen die Jahreszeiten; manche Luftmassen zeigen im Winter ein gänzlich anderes Temperaturverhalten, als im Sommer. Außerdem verfälschen Stau und Föhn die Luftmasseneigenschaften oft stark; Näheres unter (6) und (7).

Abbildungen 7a und b: Temperaturintervalle der Luftassen in den beiden Hauptjahreszeiten Winter (7a, oben) und Sommer (7b, unten) nach den Erfahrungen des Autors. Die großen Variationen resultieren im Winter vor allem aus den unterschiedlichen nächtlichen Bewölkungsverhältnissen (je klarer, desto kälter!) und den unterschiedlichen Wegen der Luftmassen nach Mitteleuropa; im Sommer kommt noch die Sonnenscheindauer hinzu (je sonniger, desto wärmer!). Auf die noch viel komplizierteren Übergangsjahreszeiten kann hier nicht eingegangen werden.

So kann die Luftmasse mP an einem windigen, trüben, regnerischen Sommertag nur Temperaturmaxima von 10 bis kaum 15°C (Flachland) erreichen; während bei voller Sonne und schwachem Wind angenehme 20 bis 23°C, ganz selten sogar fast 25°C, möglich sind. Und in klaren, windstillen Winternächten kann sich cP über einer Schneedecke auf unter minus 20°C abkühlen, während in trüben, windigen Nächten nur Werte um oder etwas unter minus 5°C möglich sind. Die folgende Tabelle zeigt weitere, wesentliche Luftmassen-Merkmale:

Abschließend sollen noch einige Fotos zur visuellen Veranschaulichung der Luftmasseneigenschaften gezeigt werden. Besonders alle Gläubigen der CO2-Klimaerwärmung sollten diese genau betrachten. Denn sie zeigen die WAHREN Beeinflusser unseres Klimas – Wolken und feste Luftbeimengungen.

Arktische Meeresluft (mA) mit kräftiger Quellbewölkung, guter Fernsicht und Graupelschauer, der als Fallstreifen sichtbar wird. Foto: Stefan Kämpfe

Arktikluft (xA) verursacht mitunter noch spät im Frühjahr kräftige Schneeschauer. Foto: Stefan Kämpfe

Kontinentale Subpolarluft (cP) unter Hochdruckeinfluss. Nach gefrierendem Nebel mäßiges Himmelsblau und mäßige Fernsicht. Foto: Stefan Kämpfe

Maritime Subpolarluft (mP) bei leichtem Hochdruckeinfluss. Foto: Stefan Kämpfe

Subpolarluft (xP) unter Hochdruckeinfluss. Meist gute Fernsicht bei ganz schwachem Dunst und mäßiger Quellbewölkung. Foto: Stefan Kämpfe

Kontinental gealterte Subpolarluft (cPs) unter Hochdruckeinfluss. In dieser im Hochsommer extrem trockenen Luftmasse entwickeln sich bei kräftigem Himmelsblau trotz guter Thermik oft nur spärliche Quellwolken, meist sehr gute Fernsicht. Foto: Stefan Kämpfe

Gealterte Subpolarluft (xPs) unter Hochdruckeinfluss. Diese oft aus mP über Mitteleuropa entstehende Luftmasse ist häufig etwas dunstig und weist fast stets Quellbewölkung auf, hier Cumulus fractus. Nicht selten wirkt die Lichtstimmung etwas kraftlos und bleiern; Fernaufnahmen gelingen nur selten; doch kann xPs mitunter auch sehr klar und mit intensivem Himmelsblau auftreten. Foto: Stefan Kämpfe

Erwärmte maritime Subpolarluft (mPs) unter Zwischenhocheinfluss. Mehr oder weniger kräftige Schichthaufenwolken bei oft guter Fernsicht und kräftigem Himmelsblau sind typisch. Da die Erwärmung dieser Luftmasse von unten erfolgt, weist sie in der Regel sehr starke vertikale Temperaturgradienten auf, was zu jeder Jahreszeit zu häufigen Schauern und Gewittern in dieser Luftmasse führt. Foto: Stefan Kämpfe

Kontinental gealterte Warmluft (cSp) im Herbst unter Hochdruckeinfluss. Morgendliche, meist flache Dunst- und Nebelfelder verschwinden auch in der kälteren Jahreszeit abseits der Flusstäler stets tagsüber; dann kann in dieser trockenen, fast immer sonnigen Luftmasse eine mitunter gute Fernsicht herrschen. Foto: Stefan Kämpfe

Warmluft (xSp) in einem Warmsektor mit Lenticularis-Wolken bei leichtem Föhn. Foto: Stefan Kämpfe

Kontinentale Subtropikluft (cS) unter Hochdruckeinfluss bei schwachem Föhn. Relativ gute Fernsicht und mäßiges Himmelsblau; diese Luftmasse kann öfters völlig wolkenlos sein. Foto: Stefan Kämpfe

Subtropikluft (xS) in einem Warmsektor. Mehr oder weniger dichte Cirrus-Felder, oft durch den Luftverkehr verstärkt, dazu Altocumuli bei deutlichem Ferndunst. Foto: Stefan Kämpfe

Subtropische Meeresluft (mS) unter schwachem Hochdruckeinfluss. Die meist tiefen Schicht- und Schichthaufenwolken lockern selten einmal auf; aber gerade im Winterhalbjahr herrscht eine gute Fernsicht. Foto: Stefan Kämpfe

Quellennachweis und weiterführende Literatur (nicht im Internet verfügbar)

  1. Geb, M.: Klimatologische Grundlagen der Luftmassenbestimmung in Mitteleuropa. Beilage SO 7/81 zur Berliner Wetterkarte des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin, 1981
  2. Pelz, J.: Luftmassen und Luftbeimengungen in Berlin-Dahlem. Beilage SO 7/94 zur Berliner Wetterkarte des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin, 1994
  3. Pelz, J.: Das Zeitverhalten des Schwebstaubes und der Niederschlagsbeimengungen in Berlin-Dahlem. Beilage SO 4/93 zur Berliner Wetterkarte des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin, 1993
  4. Koch, H. G.: Wetterheimatkunde von Thüringen. Jena 1953, Gustav-Fischer-Verlag
  5. Kämpfe, S.: Die Horizontalsichtweite – Anmerkungen zu einer interessanten meteorologischen Größe. Beilage Nr. 53/1999 zur Wetterkarte des Deutschen Wetterdienstes (Amtsblatt)
  6. Kämpfe, S.: Stau und Föhn in Thüringen. Beilage Nr. 25/1998 zur Wetterkarte des Deutschen Wetterdienstes (Amtsblatt)
  7. Kämpfe, S.: Nebel in Thüringen. Beilage Nr. 179/1997 zur Wetterkarte des Deutschen Wetterdienstes (Amtsblatt)