„Net Zero“: Die Märchenstunde des IWF

Traditionell konnte man sich auf den Internationalen Währungsfonds (IWF) als Quelle solider wirtschaftlicher Beratung verlassen. Jetzt nicht mehr. Unter der früheren geschäftsführenden Direktorin Christine Lagarde und der jetzigen Direktorin Kristalina Georgieva hat der IWF wirtschaftliche Integrität gegen grüne Spinnereien eingetauscht – und damit den Regierungen die Lizenz erteilt, radikale grüne Politik zu betreiben in dem falschen Glauben, dass es nur wenige oder gar keine Nachteile gibt.

Covid-19 hat das, was man als grünen Millenarismus bezeichnen könnte, auf Steroide gesetzt. Im Juli sagte Georgieva in einem Interview, dass die Pandemie eine einmalige Gelegenheit darstellt, Teil einer für das Überleben der Menschheit notwendigen Transformation zu sein: „Wenn Sie die Pandemie nicht mögen, werden Sie die Klimakatastrophe nicht mögen.“ Ein Merkmal des Klima-Millenarismus ist die Übertreibung der potenziellen Schäden des Klimawandels bei gleichzeitiger Behauptung, dass die Vermeidung dieser Schäden so gut wie nichts kosten wird. So impliziert der IWF in seinem jüngsten Weltwirtschaftsausblick, dass ein potenziell katastrophaler Klimawandel mit einem grünen fiskalischen Stimulus in Höhe von 1 Prozent des BIP und Kohlenstoffsteuern zwischen 10 und 40 Dollar pro Tonne im Jahr 2030 vermieden werden kann.

Die Analyse des IWF steckt voller Fehler und willkürlicher Auslassungen. Er stellt richtig fest, dass erneuerbare Energien arbeitsintensiver sind als die Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen. Wie Mark Perry vom American Enterprise Institute anmerkt, waren 2019 5,2 Arbeiter in der Windkraft und erstaunliche 45,8 in der Solarenergie nötig, um die gleiche Menge an Strom zu erzeugen wie ein Arbeiter in der Atom-, Erdgas- und Kohleerzeugung. Das sind mehr Arbeitsplätze in der Wind- und Solarbranche, ja, aber schlecht bezahlte – eine kritische Dimension der Beschäftigung, die der IWF völlig vernachlässigt.

Der IWF impliziert auch, dass erneuerbare Energien weniger kapitalintensiv sind („Die Verlagerung von Aktivitäten aus Kohlenstoff-intensiven in Kohlenstoff-arme Sektoren könnte sich daher positiver (weniger negativ) auf die Beschäftigung auswirken als Investitionen“). Dies zeigt, wie wenig der IWF vom Energiesektor versteht. Wind- und Solarenergie sind intermittierende Energiequellen, so dass Investitionen in parallele Erzeugungskapazitäten erforderlich sind, um das Netz stabil zu halten und die Lichter anzulassen. Das macht erneuerbare Energien extrem Kapital-ineffizient. Nehmen wir Großbritannien: Ohne erneuerbare Energien bräuchte das Land 22 Gigawatt (GW) an neuen Kapazitäten, um alte Kohle- und Atomkraftwerke zu ersetzen. Mit erneuerbaren Energien werden 50 GW benötigt – 28 GW mehr als ohne. Durch den Umstieg auf erneuerbare Energien wird sich der Investitionsbedarf mehr als verdoppeln.

Wirtschaftlicher Fortschritt und steigender Lebensstandard beruhen auf der Fähigkeit des Kapitalismus‘, durch die ständige Verbesserung der Kapital- und Arbeitsproduktivität mit weniger mehr zu produzieren. Die weit verbreitete Einführung von erneuerbaren Energien kehrt diesen Prozess um. Es ist das Gegenteil von Fortschritt. Die vom gewählten Präsidenten Biden versprochenen 10 Millionen neuen Arbeitsplätze im Bereich der sauberen Energie können, so rechnet Perry vor, durch die Umstellung auf 100 % Solarenergie mehr als erfüllt werden – aber er betont: „diese Energiejobs werden einen hohen Preis haben in Form von höheren Energiekosten für Verbraucher und Unternehmen, weniger zuverlässiger elektrischer Energie, mehr Stromausfällen, einem Abbau von Arbeitsplätzen in energieintensiven Sektoren, geringerem Wirtschaftswachstum und einer Erosion des Wohlstands der Nation.“

Um seine Schlussfolgerung abzuleiten, dass Net-Zero nichts weiter als das wirtschaftliche Äquivalent eines Flohbisses auf das globale Wachstum wäre, verwendet der IWF allgemeine Gleichgewichtsmodelle, die nützlich sein können, um die Auswirkungen einer Steueränderung zu verstehen und deren Effekte in einer ganzen Wirtschaft abzubilden. Aber Gleichgewicht, ein Konzept, das der Newtonschen Physik entlehnt ist, impliziert Regelmäßigkeit und Stationarität, ein System, das auf einen stabilen Wachstumspfad zurückkehrt, wenn die externen Kräfte nachlassen – Bedingungen, die nicht zutreffen, wenn Volkswirtschaften einem gewaltsamen, jahrzehntelangen Strukturwandel unterworfen sind, und zwar in einem Ausmaß, das außerhalb von Kriegszeiten oder der zentralen Planwirtschaft der Sowjetära nicht zu beobachten ist. Die methodischen Annahmen des Gleichgewichts werden durch den wirtschaftlichen Prozess, den die Methode zu modellieren versucht, verletzt, wodurch die Schlussfolgerungen des IWF wertlos werden.

Die irreführendste Behauptung, die der IWF in den öffentlichen Diskurs eingespeist hat, betrifft die Subventionen für fossile Brennstoffe. „Fossile Brennstoffe sind heute massiv unterbewertet“, behauptet der IWF, wobei sich die globalen Energiesubventionen im Jahr 2015 auf 4,7 Billionen Dollar beliefen, was 6,3 % des globalen BIP entspricht. Das sind nicht die Subventionen Ihres Großvaters in Form von Barzahlungen an die Ölproduzenten, was uns die grüne Lobby gerne glauben machen möchte: Beenden Sie die Subventionen, transferieren Sie das Geld in saubere Technologien, und alles wird gut werden.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/rupert-darwall-the-imfs-net-zero-fairy-tale/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Es ist für ihn unvorstellbar, dass der IWF um diese wirtschaftlichen Belange nichts weiß. Es sind doch Wirtschaftsexperten, oder? Also auch hier der gigantische Betrug, und der Übersetzer erschauert vor der Größe desselben!




Ein nachdenk­licher Blick auf die Klima­wissenschaft

Hier zunächst noch einmal wiederholt:

Die Standard-Behauptungen der Klimawissenschafts-Religion:

1.Die anthropogene globale Erwärmung sorgt für einen globalen Temperaturanstieg.

2.Dies wird katastrophale Konsequenzen nach sich ziehen, darunter verschwindende Inseln, Millionen Klima-Flüchtlinge, eine 6. große Aussterbe-Welle und Schlimmeres.

3.Aus diesen Gründen müssen wir uns bzgl. Energie in Sack und Asche hüllen – in Gestalt eines Green New Deal GND.

Die in meinen beiden früheren Beiträgen angesprochenen grundlegenden Probleme sind Folgende:

1.Sie können einen Anstieg der globalen Temperatur über die natürliche Variation hinaus nicht nachweisen.

2.Bislang gibt es seit 1988 keinerlei katastrophale Konsequenzen – trotz nunmehr vier Jahrzehnte langen Anbetens gescheiterter Prophezeiungen.

3.Die ,Lösungen‘ mit einem GND sind sowohl technisch als auch ökonomisch zum Scheitern verurteilt.

Wie also ist es möglich, dass diese furchtbare Alarm-Klimawandel-PR immer weitergeht?

Die Antwort, glaube ich, liegt in der Klage von Peter Ridd zum Thema Great Barrier Reef gegen die Cook University in Australien, die er höflich als „Mangel an Qualitätskontrolle“ betitelt. Ich gebe ihm einen anderen, präziseren Namen, für den es viele Beweise gibt: Akademisches Fehlverhalten im Streben nach staatlichen Fördergeldern. Ganz einfach: Es ist wissenschaftliche Finanzkorruption.

Es gibt viele Möglichkeiten, diese These zu beweisen, was bereits auch durchweg in der allgemeinen Literatur zu finden ist. Für diesen Hintergrund-Beitrag werden wir nur ein paar Beispielen ansprechen. Alle Beispiele stammen von Steve McIntyre, mir selbst, oder (einmal) von beiden. (Ich werde, wiederum aus Faulheit, nicht viele Links angeben, da die Details alle leicht im Internet oder über die Suchfunktionen von WUWT oder CE zugänglich sind – oder über mein billiges altes Buch).

1. MBH1999: der Hockeyschläger, die vorgestellte Grafik des AR3. Es gibt mindestens 3 Probleme, die zusammengenommen an wissenschaftliches Fehlverhalten grenzen:

Seine Paläoklimadaten sind zum Teil gefälscht (Biffas einzelne Jamal-Lärche, das invertierte Tilander-Sediment, die US-Streifenrinden-Borstenzapfen-Kiefern,… die alle ein Hockeyschläger-Blatt enthalten.

Seine Paläoklimadaten widersprechen auch der bekannten Mittelalterlichen Warmzeit (– der falsche Hockeyschläger-Griff, eine schlimmere Datensünde).

Seine neuartige Mann-Mathematik-Methode ist fatal fehlerhaft, sie produziert immer irgendeinen Hockeystick aus irgendeinem roten Rauschen. Für diejenigen, die sich nicht mit Klima/Statistik auskennen: rotes Rauschen in einer Zeitreihe ist etwas ganz anderes als weißes Rauschen. Rotes Rauschen hat ein „Gedächtnis“, auch bekannt als ein gewisses Maß an Autokorrelation. Es ist also nicht rein zufällig wie weißes Rauschen in der klassischen Statistik um eine normale Zufallsverteilung.

2. Der Hockeyschläger aus dem Jahr 2013 von Marcott

Er wiederholte diese These durch das Umdatieren ausgewählter oberer Abschnitte von Bohrkernen in seiner berüchtigten Wissenschafts-Studie. Ich BEWIES sein „verleugnetes“ wissenschaftliches Fehlverhalten DETAILLIERT ein paar Wochen nach der Veröffentlichung auf dem Blog von Judith Curry. Diesen Beweis sandte ich im Jahre 2013 an die Herausgeberin von Science Marcia McNutt. Deren Admin nahm den Entwurf an, aber sonst passierte nichts weiter. Man kann sich meine „enttäuschte Überraschung“ vorstellen.

3. Fabrizierte Behauptung in Nature Climate Change (1: s. 165 bis 169) im Jahre 2011: Ozean-Versauerung tötet Korallen in der Milne Bay.

Das wissenschaftliche Fehlverhalten bestand dabei darin, dass nur diese eine einzige Stelle betrachtet worden ist, wo Teile der Korallen ,getötet‘ wurden infolge einer H2S-Anreicherung vulkanischen Ursprungs bis 163 ppm. Das ist für alle einen Gehalt unter 50 ppm gewohnten Meereslebewesen genauso tödlich wie Zyanid für Menschen in Auschwitz.

4. Das NOAA PMEL behauptete, dass das Absterben des Laichs in der Austernzuchtanlage bei Whiskey Creek in der Netarts Bay, Oregon, ein „entscheidender Faktor“ bzgl. der Ozean-Versauerung sei.

Falsch. Eine komplette akademische Fehldarstellung aufsteigenden Tiefenwassers an der Pazifikküste und der Biologie der Flussmündungen bzgl. Austern. Nachgewiesene USG-Fehlinformation.

(Die Beispiele 3 und 4 sind beide mit Fußnoten und Illustrationen im Essay Shell Games in meinem E-Book Blowing Smoke versehen, Vorwort Judith Curry).

5. Es gibt viele Behauptungen, dass der antarktische Eisschild schon einmal kollabiert ist, und dass dies erneut zu einem sehr plötzlichen katastrophalen Anstieg des Meeresspiegels führen könnte.

Einer der jüngsten „Beweise“ war während des Eemian in Australien aufgetreten. Nur dass diese Studie die westaustralischen Daten, die in seiner eigenen Quellenangabe gefunden wurden, falsch darstellte und nachweislich absichtlich die Ergebnisse eines alten Erdbebens falsch interpretierte – gegen die aus seinen eigenen Daten hervor gehenden Beweise. Details mit Bildern, Grafiken und Fußnoten finden sich im Aufsatz ‚By Land or by Sea‚ im E-Book Blowing Smoke. Eindeutiges wissenschaftliches Fehlverhalten.

Und diejenigen, die denken, dies ist nur eine wiederholte E-Book-Werbung, liegen falsch. Ich habe fast drei Jahre an diesem E-Book gearbeitet, und es wird jetzt für etwa $7 auf Amazon Kindle verkauft (immer noch $9 auf iBooks). Ich habe nichts verdient und hatte auch nicht vor, etwas zu verdienen. Mein Verleger hat ein wenig verdient; mein Plan war es, ihm dafür zu danken, dass er es überhaupt veröffentlicht hat. Die Klimawahrheit herauszubringen war der ganze und einzige Punkt. Das ist es immer noch. Wir wiederholen hier nur einige der offensichtlichen wissenschaftlichen Verfehlungen, die schon vorher schriftlich bewiesen wurden, aber vielleicht den Neulingen in der Szene nicht so bekannt sind.

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/12/09/i-got-to-ruminating-again-a-third-wuwt-retrospective-post/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Solar-Wüste im ländlichen Virginia

Das in North Carolina ansässige Unternehmen Strata Solar hatte geplant, das 200 Millionen Dollar teure, 1.700 Morgen große 149-Megawatt-Projekt auf gerodetem Waldland im Süden von Culpepper zu bauen. Das Land, auf dem die Solaranlage in Industriegröße gebaut werden sollte, war entsprechend dem ländlichen Charakter der Gegend in landwirtschaftliche Zonen eingeteilt.

Maroon Solar, so der Name, den der Bauträger dem Projekt gab, sollte ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer „kohlenstofffreien“ Energiezukunft sein, doch lokale Beamte und Anwohner erhoben starke Einwände. Der Culpepper County Board of Supervisors (BOS) evaluierte das Projekt und hielt am 12. November eine gut besuchte, vierstündige öffentliche Anhörung zu einem Antrag von Strata auf eine bedingte Nutzungsgenehmigung für Maroon Solar ab. Während sich einige Befürworter erneuerbarer Energien und einige Befürworter von Eigentumsrechten für das Projekt aussprachen, äußerten sich weitaus mehr Anwesende besorgt über die Auswirkungen von Maroon Solar auf die natürlichen Ressourcen, die Grundstückswerte und die Landschaft der Region.

Antrag auf Genehmigung abgelehnt

Am Ende genehmigten die Bezirksbeamten den Antrag auf eine Genehmigung aufgrund des Umfangs des Projekts nicht. Eine Woche später zog Strata seinen Antrag auf Fortführung des Projekts abrupt zurück. Zwar hat der Bauträger das Recht, seinen Antrag erneut einzureichen, doch müsste er den gesamten Prozess von vorn beginnen – keine verlockende Aussicht.

Susan Ralston, Präsidentin und Gründerin von Citizens for Responsible Solar, war erfreut zu hören, dass der Bauträger seinen Genehmigungsantrag zurückgezogen hat.

„Die Planungskommission hat unsere Appelle gehört und ihr einstimmiges Votum hat eine wichtige Botschaft übermittelt, dass die aktuelle Solarpolitik, was die Größe des Projekts und seine Auswirkungen auf den ländlichen Charakter der Grafschaft betrifft, wichtige Faktoren für die Ablehnung des Antrags von Maroon waren“, sagte sie in einer E-Mail an starexponent.com.

Der offensichtliche Untergang von Maroon Solar ähnelt dem Schicksal, das Cricket Solar, ein Projekt der kalifornischen BaWa, im August 2019 ereilte. Nachdem Cricket Solar, ein vorgeschlagenes 1.600 Morgen großes Projekt, keine Genehmigung von Culpepper BOS erhalten hatte, zog sich der Bauträger zurück, hat aber seither Interesse an einer Erneuerung seines Antrags bekundet. Das war jedoch vor dem Rückschlag von Maroon Solar.

Der Bezirk genehmigte 2018 ein kleineres, 1.000 Morgen großes Projekt, das als Greenwood Solar bekannt ist. Die Nachbarn des Projekts klagten jedoch, und Greenwood Solar war in einen Rechtsstreit verwickelt. In der Zwischenzeit ist die ursprüngliche Genehmigung ausgelaufen.

Weitere Schlachten im ganzen Land stehen bevor

Mit einer Regierung, die kurz vor der Machtübernahme in Washington steht und alles daran setzen wird, riesige Wind- und Solarprojekte zu fördern, werden Kämpfe, wie sie gerade in Zentral-Virginia stattgefunden haben, im ganzen Land alltäglich werden. Das Beispiel Culpepper zeigt jedoch, dass diese Projekte, die die Landschaft verunstalten, ernsthafte Probleme bei der Umweltsanierung verursachen und letztlich keine zuverlässige Energie liefern, von entschlossenen Bürgern gestoppt werden können.

[Hervorhebung im Absatz vom Übersetzer]

Autor: Bonner Cohen, Ph. D. is a senior policy analyst with CFACT, where he focuses on natural resources, energy, property rights, and geopolitical developments. Articles by Dr. Cohen have appeared in The Wall Street Journal, Forbes, Investor’s Busines Daily, The New York Post, The Washington Examiner, The Washington Times, The Hill, The Epoch Times, The Philadelphia Inquirer, The Atlanta Journal-Constitution, The Miami Herald, and dozens of other newspapers around the country. He has been interviewed on Fox News, Fox Business Network, CNN, NBC News, NPR, BBC, BBC Worldwide Television, N24 (German-language news network), and scores of radio stations in the U.S. and Canada. He has testified before the U.S. Senate Energy and Natural Resources Committee, the U.S. Senate Environment and Public Works Committee, the U.S. House Judiciary Committee, and the U.S. House Natural Resources Committee. Dr. Cohen has addressed conferences in the United States, United Kingdom, Germany, and Bangladesh. He has a B.A. from the University of Georgia and a Ph. D. – summa cum laude – from the University of Munich.

Link: https://www.cfact.org/2020/11/30/solar-desert-deep-sixed-in-rural-virginia/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Wissenschaft ist marode, nicht das Great Barrier Reef

Die International Union for Conservation of Nature hat ihren neuesten Bericht über den Zustand des Great Barrier Reefs veröffentlicht. Sie hat die Lautstärke um eine Stufe erhöht und behauptet, dass die Bedrohung des Riffs von „erheblicher Sorge“ auf „kritisch“ gestiegen ist. Der Bericht macht den Klimawandel, die Verschmutzung durch die Landwirtschaft, die Entwicklung der Küsten, die Industrie, den Bergbau, die Schifffahrt, die Überfischung, Krankheiten, problematische einheimische Arten, Kohlestaub und was weiß noch alles dafür verantwortlich – egal was es ist, es tötet das Riff.

Aber der Bericht ist nur ein Aufguss alter, meist falscher oder irreführender Informationen, die von generell nicht vertrauenswürdigen wissenschaftlichen Institutionen mit einer aktivistischen Agenda und ohne Verpflichtung zur Qualitätssicherung zusammen geschustert worden sind.

Ein Teil des Problems ist, dass nur sehr wenige Menschen das Riff besuchen, da es unter Wasser und weit von der Küste entfernt ist. Die Wahrheit liegt im Verborgenen. Diejenigen von uns in Nord-Queensland, die in der Nähe des Riffs leben, und Touristen von anderswo, können berichten, dass das Wasser schillernd klar blau und absolut sauber ist. Die Fische und Korallen sind in fabelhaftem Zustand.

Das Riff erweckt gelegentlich den Eindruck, dass es stirbt. Ein Korallengebiet von der Größe Belgiens kann durch tropische Wirbelstürme, einheimische Seestern-Plagen oder Bleichen geschädigt werden. All diese Ereignisse sind völlig natürlich und gehören zum Leben am Riff. Tatsächlich ist jedes der 3000 einzelnen Riffe entlang dessen gesamter Länge von 2000 km ein 50 bis 100 m hohes Plateau aus abgestorbenem Korallenschutt, der sich über Jahrtausende aufgebaut hat. Die lebenden Korallen gedeihen auf der Oberfläche dieses Haufens toter Vorfahren.

Vor sechzig Jahren, als diese Zyklen von Tod und Zerstörung zum ersten Mal von Wissenschaftlern entdeckt wurden, war es legitim, sich darüber Gedanken zu machen, ob sie unnatürlich sind. Aber jetzt gibt es reichlich Beweise, die von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) fast vollständig ignoriert werden, dass es dem Riff gut geht. Die Korallen erholen sich nach großen Sterbeereignissen immer kräftig. Auf allen 3000 Riffen bleiben Korallen im Überfluss vorhanden. Die Menge der Korallen schwankt zwar von Jahr zu Jahr dramatisch, ist aber heute ungefähr so groß wie zu Beginn der Aufzeichnungen in den 1980er Jahren. Die Wachstumsraten der Korallen haben nicht abgenommen – wenn überhaupt, dann haben sie zugenommen, wie man es aufgrund des leichten Temperaturanstiegs im letzten Jahrhundert erwarten würde. Korallen mögen es warm und wachsen in wärmerem Wasser schneller.

Das Ignorieren von Belegen für den offensichtlich guten Zustand des Riffs ist nicht das geringste Problem mit diesem IUCN-Bericht. Er verwendet auch Beweise, die offenkundig falsch sind. Zum Beispiel behauptet der Bericht, dass Kohlenstaub, der von Schiffsverladeanlagen aufgewirbelt wird, eine Gefahr für das Riff darstellt, obwohl es 100 bis 1000 km von den Häfen entfernt ist. Diese lächerliche Behauptung basiert auf einem Bericht, der von unbestrittenen Experten auf diesem Gebiet, Dr. Simon Apte und anderen Wissenschaftlern von der CSIRO, widerlegt wurde. Diese konnten nachweisen, dass die Ergebnisse um 3000 Prozent falsch waren. Es ist auch höchst zweifelhaft, dass die ursprünglichen Wissenschaftler tatsächlich Kohlenstaub gemessen haben. Sie haben polyaromatische Kohlenwasserstoffe gemessen, die gewöhnliche, natürlich vorkommende Moleküle und nicht spezifisch für Kohle sind.

Es ist nicht überraschend, dass der IUCN-Bericht den Fehler machte, diesen diskreditierten Kohlenstaub-Report zu verwenden. Andere wichtige australische Berichte über das Riff zitieren ihn ebenfalls. Es ist bemerkenswert, dass die wissenschaftliche Zeitschrift und das Australian Institute of Marine Science, das für die Kohlenstaubdaten verantwortlich war, sich weigerten, den Fehler zu korrigieren, als Dr. Apte sie darauf aufmerksam machte. Die wissenschaftlichen Institutionen sind unzuverlässig geworden.

Dr. Peter Ridd am Quoin Island Turtle Rehabilitation Centre. Bild: Rodney Stevens

Die IUCN macht noch andere, ebenso skandalöse Fehler. Sie behauptet, dass die Verschmutzung durch die Landwirtschaft ein Problem sei, obwohl alle Messungen zeigen, dass die Konzentrationen von Pestiziden so gering sind, dass sie im Allgemeinen mit den empfindlichsten wissenschaftlichen Geräten nicht nachweisbar sind. Der Effekt von Schlamm, der von Farmen ausgewaschen wird, ist ebenso vernachlässigbar.

Das grundsätzliche Problem mit dem IUCN-Bericht ist, dass er auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, deren Qualität schlecht gesichert ist. Die wissenschaftlichen Grundlagen sind marode, und keine der Wissenschaftsorganisationen will das Problem beheben – zum Teil, weil die Wissenschaftsorganisationen und die IUCN schon vor langer Zeit aufgehört haben, wissenschaftlich zu sein. Sie haben ihre politische Macht erkannt, und wir müssen erkennen, dass sie politisch geworden sind.

Solange keine echten Qualitätssicherungsmaßnahmen bei den Riff-Wissenschaftsinstitutionen eingeführt werden können, wird das Problem der nicht vertrauenswürdigen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die bis zum Überdruss berichtet und wiederholt werden, weiter bestehen. Die einzige gute Nachricht ist, dass der nächste IUCN-Bericht über das Riff im Jahr 2023 nicht schlechter als „kritisch“ sein dürfte, denn das scheint die schlechteste Kategorie zu sein, die sie haben.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/peter-ridd-its-the-science-thats-rotten-not-the-great-barrier-reef/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Das Paris-Abkommen dem US-Senat vorlegen!

Die Entwicklungsländer hätten keine solchen Verpflichtungen. Am unglaublichsten ist, dass das wirtschaftliche, militärische und technologische Machtzentrum China zu den Entwicklungsländern gezählt wird und somit keine derartigen Verpflichtungen hat.

Kurz gesagt, das Pariser Abkommen würde die Vereinigten Staaten zu einer massiven, schmerzhaften Umgestaltung ihrer gesamten Wirtschaft – Stromerzeugung, Transport, Produktion, Landwirtschaft und vieles mehr – unter der Ägide der Vereinten Nationen und der UNO sowie unter der Ägide von Aktivisten, Politikern und Bürokraten aus anderen Ländern zwingen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Abgesehen von der Beendigung großer Kriege ist das, was in Paris ausgeheckt wurde, wahrscheinlich das weitreichendste und folgenschwerste Abkommen, das dieses Land je unterzeichnen sollte. Es verkörpert genau das, was unsere Gründerväter im Sinn hatten, als sie in der Verfassung das Verfahren festschrieben, welches eine Debatte im Senat, Beratung und Zustimmung zu allen Verträgen erfordert.

Präsident Obama dekretierte jedoch einseitig, dass das Paris-Abkommen kein „Vertrag“ sei, sondern lediglich eine Vereinbarung, ein Abkommen – ein geringeres Dokument, das er persönlich unterzeichnen könne, in dem er die USA dazu verpflichte, einen Bogen um unseren verfassungsmäßigen und demokratischen Prozess zu machen und dem Kongress und Amerika keine Gelegenheit gebe, diesen aufdringlichen, destruktiven Vertrag zu prüfen, zu diskutieren und ihm zuzustimmen oder ihn abzulehnen. Auf diese Weise schuf Obama die Voraussetzungen für koordinierte Bemühungen liberaler Politiker, Aktivisten, Bürokraten, Generalstaatsanwälte, Richter und Unternehmenschefs, um die Pariser Verlautbarungen für jeden Amerikaner verbindlich zu machen.

Präsident Trump erkannte, wie unfair und katastrophal der Pariser Klimavertrag sein würde. Im Jahr 2017 kündigte er den Rückzug der Vereinigten Staaten an; der Rückzug wurde am 4. November 2020 wirksam.

Joe Biden hat deutlich gemacht, dass er unsere Nation wieder an den Pariser Nicht-Vertrag binden wird, möglicherweise innerhalb von Stunden nach seiner Vereidigung als Präsident, wenn die noch offenen Abstimmungsfragen zu seinen Gunsten gelöst werden. Glücklicherweise kann Präsident Trump diese Katastrophe leicht verhindern, indem er dem Vorschlag von Experten des Pariser Vertrags folgt.

Mr. Trump könnte und sollte den Vertrag dem Senat zur Beratung und Zustimmung vorlegen – und der Mehrheitsführer im Senat Mitch McConnell sollte schnell eine Debatte und Abstimmung anberaumen. Jeder Senator wird die Gelegenheit haben, seine Meinung zu Protokoll zu geben: für oder gegen einen Vertrag, der die Vereinigten Staaten und jeden einzelnen Staat und jede einzelne Familie zu Untertanen nicht gewählter, nicht rechenschaftspflichtiger UNO- und ausländischer Mächte machen würde.

[Kursiv im Original, Fettdruck vom Übersetzer hinzugefügt]

Präsident Trump sollte dies schnellstmöglich tun – und damit eine weitere einseitige Aktion der Exekutive ebenso zu verhindern wie das, was der Anwalt für Rechenschaftspflicht und Aufsicht der Regierung Chris Horner als einen gut koordinierten „Klimaprozessindustrie“-Plan beschrieben hat, nämlich unsere Gerichte mit einer endlosen Reihe von Klagen zu überziehen, um jede Bestimmung des Pariser Klimavertrags für jeden US-Bundesstaat, jede Industrie, jedes Unternehmen und jede Familie rechtsverbindlich zu machen.

Zum Beispiel versprach Maura Healey von der Massachusetts AG dem State Energy & Environmental Impact Center von Michael Bloomberg, dass sie, wenn man ihr Büro mit privat angestellten Anwälten ausstatten würde, die sie als „Special Assistant Attorneys General“ einsetzen könnte, diese damit beauftragen würde „sicherzustellen, dass Massachusetts und die Nachbarstaaten die langfristigen Verpflichtungen erfüllen, die … in der Pariser Vereinbarung festgelegt sind“ – was auch immer diese sein mögen oder kreativ interpretiert werden könnten. Sie tut es bereits.

Ein anderes Schema beinhaltet die Wiederbelebung der in der Obama-Ära geschmähten Praxis der „Sue-and-settle“-Klagen, bei denen Umweltschutzgruppen Regierungsbehörden verklagen, um Regeln durchzusetzen, die sowohl die Prozessführer als auch die Regulierungsbehörden wollen, die aber nicht eindeutig vom Gesetz unterstützt werden oder auf starken öffentlichen Widerstand stoßen würden, wenn sie einen normalen Prozess der Gesetzgebung durchlaufen würden. Die Parteien wählen ein in der Regel kooperatives Gericht, und statt den Prozess zu bekämpfen, gibt die Regierungsbehörde nach, erklärt sich bereit, den Fall beizulegen, und willigt in alle Forderungen ein, die von dem handverlesenen Pseudoanwalt der Behörde gestellt wurden. Die Bürger und Parteien, die von den neuen Regeln betroffen sind, dürfen sich niemals vor Gericht äußern und erfahren selten etwas über die Regelungen, bis sie ihnen auferlegt werden.

Die Pläne sind dreist, ungeheuerlich, ein Missbrauch von Gesetz und Autorität und nach Ansicht von Vielen verräterisch. Aktivisten werden sie und den Pariser Klimavertrag als Massenvernichtungswaffen gegen Amerikas Energie, Wirtschaft, Lebensstandard und Freiheiten einsetzen.

Horner weist auch darauf hin, dass ein erneuter Beitritt zum Pariser Vertrag Amerikas Energie- und Wirtschaftspolitik einer UN-Klima-„Schlichtungskommission“ unterwerfen würde, die es „antagonistischen“ Nationen und Parteien ermöglichen könnte, Beschwerden über die angebliche Nichteinhaltung des Pariser Vertrags durch die USA einzureichen, die Entwicklung der Infrastruktur zu blockieren und Kohlenstoffsteuern zu erheben. Des Weiteren weisen er und Marlo Lewis, leitendes Mitglied des Competitive Enterprise Institute, noch auf Folgendes hin:

Den „Klimaputsch“ Obamas zuzulassen würde künftigen Präsidenten erlauben, alle Verträge, die sie und ausländische Eliten wollen, ohne Überprüfung und Ratifizierung durch den Senat zu verabschieden, indem sie sie einfach als „kein Vertrag“ betrachten.

Der Pariser Vertrag würde die amerikanische Selbstverwaltung gefährden – indem er die Verwaltungen ermächtigt, langfristige Verpflichtungen ohne Genehmigung des Kongresses einzugehen, und indem er die Energie- und Wirtschaftspolitik der USA den Forderungen ausländischer Führer, UN-Bürokraten und internationaler Interessengruppen unterwirft.

[Hervorhebung vom Übersetzer].

Wenn Wir, der Souverän, das Volk, letztendlich entscheiden, dass wir unser Energie- und Wirtschaftssystem umgestalten, unseren Lebensstandard senken, unsere Freiheiten einschränken und uns der internationalen Kontrolle unterwerfen wollen, können wir dies durch angemessene landesweite Debatten und Gesetzgebungsverfahren erreichen. Wir sollten uns diese Entscheidungen nicht durch Absprachen, Korruption, Schikanen und verfassungswidrige Machtübernahmen aufzwingen lassen.

Zu viele unserer herrschenden Eliten verachten die Wirtschaft, die Industrie und die Arbeiterklasse; sie verrichten selten, wenn überhaupt, ernsthafte körperliche Arbeit und gehören meistens einer Demokratischen Partei an, die einst für die Arbeiter eintrat, sich jetzt aber von den arbeitenden Männern und Frauen abgewandt hat. Diese Eliten würden dazu beitragen, dass dieselben Familien, die am härtesten und längsten von den Covid-Sperren betroffen wurden, durch die Erlasse des Pariser Klimavertrags auf ewig bestraft werden.

All die roten Zahlen auf den Landkreis-für-Landkreis-Wahlkarten für das Jahr 2020 sind die Stellen, an denen Arbeitsplätze, Wirtschaft und Lebensstandard am härtesten unter Druck geraten werden. Viele dieser Landkreise bieten Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie … Ackerland, Wälder, landschaftlich reizvolle und offene Flächen, Lebensräume, in denen Vögel, Fledermäuse und Wildtiere gedeihen … und die besten Wind- und Sonnenstandorte.

Hier wird das Land mit Millionen von Windturbinen, Sonnenkollektoren, Batteriekomplexen und Übertragungsleitungen übersät, um Milliarden von Megawattstunden zuverlässiger Elektrizität durch intermittierenden Strom zu „ersetzen“ – und damit viele seltene, bedrohte, gefährdete und einfach großartige Arten zu dezimieren.

Dort werden neue Dust Bowls* entstehen, da die Biokraftstoffpflanzen die heutigen Graslandschaften ersetzen werden. Fabriken werden schließen, weil der Pariser Vertrag die Elektrizität intermittierend und teuer machen wird und petrochemische Rohstoffe zu teuer oder einfach nicht verfügbar sein werden.

[Der Begriff ist dem Terminus „dust bowl years“ entnommen. Damit werden die 1930er Jahre in den USA bezeichnet, in denen es zu einer lang anhaltenden Hitze und Dürre gekommen war. Anm. d. Übers.]

Werden Präsident Trump und Senator McConnell zulassen, dass eine Biden-Harris-Regierung – in Komplizenschaft mit Trupps amerikafeindlicher Politiker und Deep State-Aktivisten – unserem Land das antut?

Oder werden sie die Verfassung, die Trump-Energie, die Wirtschaft, die Beschäftigung und das militärische Vermächtnis bewahren – die Lebensgrundlagen, den Lebensstandard und die Freiheiten, nicht nur der Trump-Wähler, sondern aller Amerikaner?

Dies könnte ihre letzte Gelegenheit sein, dies zu tun. Deshalb fordere ich sie auf – und ich bin sicher, dass sich mir Zehner-Millionen meiner amerikanischen Landsleute anschließen, wenn ich den Präsidenten und den Mehrheitsführer im Senat dränge –:

Legen Sie dem Senat diesen fehlerhaften, zerstörerischen Pariser Klimavertrag vor! Lassen Sie die versammelten Senatoren darüber debattieren, darüber abstimmen – und ihn in den Mülleimer der Geschichte expedieren, wo er hingehört.

[Hervorhebung im Original]

Autor: Paul Driessen is senior policy advisor for CFACT and author of Cracking Big Green and Eco-Imperialism: Green Power – Black Death.

Link: https://www.cfact.org/2020/12/08/send-the-paris-climate-treaty-to-the-senate/

Übersetzt von Chris Frey EIKE