Droht uns durch Klima­engineering eine neue Eiszeit?

NTV hatte am 12. Januar 2019 berichtet, Zitat:

Bisher waren Forschungen zum SRM, auch solares Geoengineering genannt, auf das Labor und Computersimulationen beschränkt. Doch dieses Jahr wollen Wissenschaftler erstmals den Schritt nach draußen wagen: Forscher der Harvard-Universität planen ein Experiment, bei dem kleine Partikel in einer hohen Luftschicht ausgebracht werden, wie das Magazin „Nature“ berichtete. Untersucht werden soll so die „Stratospheric Aerosol Injection“ (SAI), eine Variante des solaren Geoengineerings, bei der ein Partikelmantel einen Teil der Sonnenstrahlen ablenkt und die Sonne so verdunkelt wird. Das Projekt mit dem Namen Stratospheric Controlled Perturbation Experiment (SCoPEx) hat mit Bill Gates einen berühmten Förderer und könnte schon in der ersten Jahreshälfte starten. Ein Ballon soll bis in die Stratosphäre aufsteigen, in rund 20 Kilometern Höhe soll er dann Wolken kleiner Partikel aus Kalziumkarbonat, also Kalk, ausstoßen. Anschließend messen Sensoren an dem Ballon, wie sich diese ausbreiten.“

Als Förderer des SCoPEx-Projekts werden angegeben:

William and Flora Hewlett Foundation; The Open Philanthropy Project; Pritzker Innovation Fund; The Alfred P. Sloan Foundation; VoLo Foundation; The Weatherhead Center for International Affairs; G. Leonard Baker, Jr.; Alan Eustace; Ross Garon; Bill Gates; John Rapaport; Michael Smith; Bill Trenchard.”

Dem EIKE-Artikel „‚Klimaschutz‘: Riskantes Spiel mit dem Wetter“ vom 7. Februar 2021 war zu entnehmen, dass ein erster Praxistest im Rahmen des SCoPEx-Experiments offenbar bereits für Juni 2021 geplant gewesen sei. Aber aus diesem SCoPEx-Test wird nun offenbar vorerst nichts werden, wie die taz am 5. April 2021 unter dem Titel „Klimamanipulation abgeblasen“ gemeldet hatte, Zitat:

Ende letzter Woche gaben Harvard und SSC [staatliche schwedische Raumfahrtgesellschaft] bekannt, dass die Pläne auf Eis gelegt würden: Es gebe in der internationalen Wissenschaft einen Bedarf nach weiterer Diskussion zu diesem Thema, denn bislang gebe es ‚keinen Konsens, inwieweit ein solcher Versuch angemessen ist‘. Die SSC-Mitteilung führt eine weitere Begründung an, die eine Beteiligung Schwedens am Test auf absehbare Zeit unmöglich machen dürfte: ‚Es fehlen heute internationale Abkommen bezüglich der Forschung im Geoengineering-Sektor.‘“

Bevor man mit dem solaren Klimaantrieb unserer Erde herumspielt kann uns ja vielleicht die Aga-Kröte mal erzählen, was bei nicht bis zu Ende gedachten menschlichen Eingriffen in natürliche Abläufe so alles passieren kann.

Schauen wir uns nachfolgend also einmal genauer an, ob ein solcher Eingriff in die terrestrische Temperaturgenese mit oder ohne ein internationales Abkommen tatsächlich angemessen wäre

Kiehl & Trenberth lassen in ihrem konventionellen IPCC-Modell KT97 die Vektor-Richtung der solaren Einstrahlung [1] mit einem Skalar-Trick verschwinden und fokussieren ihren Tag=Nacht-Faktor4-Flacherdeansatz für die Solarkonstante „So/4“ auf die radiale Abstrahlung der Erde [3]. Die gesamte Ursachen-Wirkungs-Kette für die terrestrische Temperaturgenese lautet aber,

Aussage 1:

Solare HF-Einstrahlung@PIR² [1]=> Erwärmung von Materie@2PIR² [2]=> IR-Abstrahlung@4PIR² [3]

Der EIKE-ArtikelAnthropogener Treibhauseffekt: nach wie vor zu schwach für die Klimakatastrophe!“ von Dr. Roland Ullrich enthält die bekannte KT97-Darstellung mit einer atmosphärischen Gegenstrahlung von 333W/m². Dort wurde auch eine Gleichung für die globale Verteilung der Sonneneinstrahlung aufgestellt:

GLEICHUNG 1: So + Evap + Erad + Konv + X = 0 (Dr. Roland Ullrich)

Die in einem späteren Artikel von Dr. Ullrich nachgereichte „realistische Darstellung der Energiebilanz der Erde“ verschleiert durch Prozentangaben wiederum die zugehörigen spezifischen Leistungen:

Abbildung 1: „Realistische Darstellung der Energiebilanz der Erde“ – Quelle: Sekundärzitat aus „Oberflächenbilanz und Kirchhoff’sche Knotenpunktregel“ von Dr. R. Ullrich

Durch die Prozentangaben in Abbildung 1 wird aber auch noch die Betrachtungsperspektive (PIR² oder 2PIR² oder 4PIR²) verschleiert. Allein der Term „Von Ozeanen und Land absorbiert 51%“ entspräche bezüglich der Solarkonstanten (So=1.367W/m²) einer spezifischen Strahlungsleistung von 697W/m² mit einem rechnerischen S-B-Temperaturäquivalent von 60°C. Und für die „atmosphärische Gegenstrahlung“ taucht dort lediglich der aufsteigende IR-Term „Von der Atmosphäre absorbierte Wärmestrahlung 15%“ (entsprechend 205W/m² von So) auf, der jedoch nicht auf die Erdoberfläche zurückgeführt wird. Von daher bleibt dort der fiktive atmosphärische Antrieb für den sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ rechnerisch völlig im Dunklen. Und damit fehlt wiederum jede Erklärung, wie die Lücke von 155W/m² in der konventionellen Faktor4-Klimatheorie zwischen einer fehlerhaft abgeleiteten „natürlichen Gleichgewichtstemperatur“ unserer Erde von (-18°C) und der sogenannten „gemessenen globalen Durchschnittstemperatur“ (NST) von ca. (15°C) geschlossen werden sollte.

Die Vektorrichtung der parallelen solaren HF-Einstrahlung kann nämlich nur über die Erwärmung von Materie in eine radiale terrestrische IR-Abstrahlungsrichtung transformiert werden. Denn Photonen wandeln sich nun mal nicht freiwillig von kurzwelliger HF-Strahlung (solar=niedrige Entropie) zu langwelliger IR-Strahlung (terrestrisch=hohe Entropie) um; dazu bedarf es vielmehr in einem Zwischenschritt der Erwärmung von Materie (Aussage1: [2]), und das ist nur auf der Tagseite der Erde möglich. Dazu passt auch die Aussage von Prof. Dr. Heinz Fortak aus seinem Buch Meteorologie von 1971, Sekundärzitat aus einer Email vom 21.05.2021 um 21:08 Uhr an einen reduzierten Skeptiker-Email-Verteiler mit Dank an Dr. Gerhard Kramm:

Der Strahlungsanteil in Hoehe von 3.52 kWh/(m2 d) (42 %), welcher das System Erde – Atmosphaere effektiv erwaermt, besteht aus der kurzwelligen Strahlungsabsorption in der Atmosphaere und am Erdboden (17 % + 47 % = 64 %) abzueglich des Energiebetrages, der zur Verdunstung des Wassers benoetigt wurde. Der „Kreislauf“ der langwelligen Strahlung zwischen Erdoberflaeche und Atmosphaere traegt nicht zur Erwaermung des Systems bei. Die effektive langwellige Ausstrahlung nach oben von 64 % dient zur Aufrechterhaltung des Strahlungsgleichgewichts an der Obergrenze der Atmosphaere.“

Damit können wir für einen (IN=OUT)-Gleichgewichtszustand feststellen,

Aussage 2:

(Solare HF-Einstrahlung [1] @2PIR² [2] = terrestrische IR-Abstrahlung @4PIR² [3]) @ NST=CONST

Und wenn wir in Ermangelung von Alternativen mit Durchschnittswerten argumentieren, führt die Gleichsetzung NST=Tphys zu

Aussage 3:

Hinweis zur Temperatur auf der Nachtseite: Die Umgebungsgleichung des S-B-Gesetzes stellt die Ausgangssituation für meine Betrachtung der Nachtseite unserer Erde dar. Dadurch werden die Temperaturverhältnisse und die daraus abzuleitenden Flussrichtungen der Energie von warm zu kalt eindeutig definiert, aber der physikalische Ausgleichsmechanismus kann und wird selbstverständlich alle Arten des Energietransportes umfassen, wie ich das in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgeführt hatte (beispielsweise hier: Land-Seewind-System und hier: 6. ERKENNTNIS).

Kommen wir jetzt noch einmal zu dem Modell KT97 von Kiehl & Trenberth zurück. Es ist klar hervorzuheben, dass der Ausdruck „S0“ in der Wissenschaft eindeutig für die Solarkonstante von 1.367 W/m² steht; das Faktor-4-Derivat von Kiehl & Trenberth leitet sich dagegen aus (S0/4) her. Und schließlich wäre hier von den KT97-Anhängern noch zu klären, wie ein IR-Spektrum von bis zu 120°C (@ S0) auf der Tagseite unserer Erde (generell S0 (1-ALBEDO)*COS(Zenitwinkel)) mit dem ominösen „Faktor4“ gemittelt wird, um so 4x das IR-Spektrum von -18°C (@235W/m²) zu erzeugen; insbesondere, wo dabei die höheren, ausschließlich auf der Tagseite erzeugten IR-Frequenzen abbleiben sollen (hier in Abbildung 6 dargestellt). Auf der anderen Seite kann Energie nicht einfach so verschwinden. In der Gleichung 1 sind aber Kondensation („Kond“) und Advektion („Adve“) nicht enthalten, es sei denn implizit in „Evap“ und „Konv“, was diese Terme dann allerdings mit („Evap“=„Evap“-„Kond“) und („Konv“=„Konv“-„Adve“) selbst auf „0“ bringen würde. Klarer wird vielleicht eine hemisphärische Betrachtung:

Es ergibt sich daraus die nachfolgend in Tabelle 1 dargestellte Situation:

 

Der Bodenwärmefluss sowie der Term „X“ aus Gleichung 1 sind hier nicht aufgeführt. Setzen wir einmal anstelle von Term „X“ einen Albedo-Antrieb ein:

Tabelle 1: Die Temperaturgenese auf unserer Erde [1]=>[2]=>[3] wird durch die ozeanischen Wärmespeicher mit einer Mitteltemperatur von etwa 15°C gestützt.

Die orbitalen Milanković-Zyklen stellen die einzige bekannte unabhängige Zeitreihe dar, die mit ihrem Frequenzspektrum die Schwankungen der paläoklimatischen Temperaturproxys für die letzten 420.000 Jahre in etwa abbilden können. Die Albedo unserer Erde ist dagegen die einzige bekannte Variable, die über eine Beeinflussung des reflektierten Anteils der Sonnenstrahlung die dafür notwendigen Schwankungen des solaren Klimaantriebs verursachen kann. Der Antrieb „X“ kann daher als +/-DELTA ALBEDO durch ein Albedo-Forcing beschrieben werden:

Gleichung 3: (S0 – S0*ALBEDO +/- S0*DELTA ALBEDO)@PIR² = (Merw + Evap + Konv)@2PIR²

Die linke Seite der Gleichung 3 bestimmt also, welche spezifische solare Strahlungsleistung überhaupt für die terrestrische Temperaturgenese zur Verfügung steht, und zwar zwischen einer Albedo von „0“=Schwarzkörper und „1“=Diskokugel, respektive 1.367W/m² und 0W/m². Manchmal wird die Zeit (t) ebenfalls eingebunden, aber das würde insofern zu Komplikationen führen, weil die Verweildauer von Wärme in den globalen Strömungssystemen von Atmosphäre und Ozeanen sehr unterschiedlich ist. Verstehen wir die Gleichungen 2 und 3 also eher als Ergebnis einer langjährigen Durchschnittsbetrachtung. An einer Weltformel für die Temperatur hatte ich mich hier einmal versucht, und hier an einem natürlichen Klimamechanismus.

Und jetzt schauen wir einmal genauer auf unser Eiszeitalter:

Wir leben gegenwärtig in einem Interglazial der gegenwärtigen Eiszeit, also irgendwo zwischen der letzten Kaltzeit und der nächsten, wie die nachfolgende Abbildung mit den Temperaturproxys der antarktischen Vostok-Bohrung zeigt:

Abbildung 2: Isochrone Interpolation der Temperaturproxys aus den Vostok-Daten [1]

In den vergangenen 420.000 Jahren beschränkten sich die sogenannten Warmzeiten oder Interglaziale auf Zeiträume von jeweils 10.000 bis 15.000 Jahren. Unser aktuelles Interglazial besteht nun bereits seit etwa 12.000 Jahren, hat also voraussichtlich noch zwischen 0 und 3.000 Jahre Bestand. Und dann wird es wieder für etwa 100.000 Jahre lang ziemlich kalt, mit Gletschern im norddeutschen Tiefland und allem was so dazu gehört. Damit sollte uns aber auch die Frage interessieren, was genau den Wechsel von einer Warmzeit zu einer Kaltzeit hervorruft.

Köppen und Wegener machen in ihrem Werk „Die Klimate der geologischen Vorzeit“ (Bornträger 1924, Nachdruck bei Schweizerbart) die sommerliche Sonneneinstrahlung in höheren geographischen Breiten für den Wechsel von Warm- und Kaltzeiten verantwortlich.

Abbildung 3: Rekonstruktion der Sonnenstrahlung des Sommerhalbjahres in höheren Breiten im Quartär seit 650.000 Jahren, aus Köppen & Wegener (1924), Graphik von M. Milanković, gemeinfrei aus Wikipedia

Nach Köppen und Wegener kommt es bei einer Kaltzeit nämlich gar nicht darauf an, wie extrem kalt es im Winter wird, sondern wie viel Schnee und Eis über den Sommer liegen bleibt. Das gilt insbesondere für die polaren Regionen in den höheren geographischen Breiten, wo durch eine solche Erhöhung der sommerlichen Albedo dann weitere Sonneneinstrahlung reflektiert wird, sodass dadurch keine Materie mehr erwärmt werden kann und folglich die Temperaturen sinken.

Die dänischen Forschungseinrichtungen für die Arktis präsentieren auf ihrem Polar Portal die Daten über den Zustand zweier Hauptkomponenten der Arktis, der grönländischen Eisdecke und des Meereises. Die nachfolgende Abbildung von diesem Portal zeigt, wie die Oberfläche des grönländischen Eisschildes täglich an Masse gewinnt und verliert, also die Oberflächenmassenbilanz. Die Massenverluste durch Abkalben von Gletschern sind dort nicht enthalten.

Abbildung 4: Oberflächenmassenbilanz der aktuellen Saison für das Grönländische Eisschild gemessen in Gigatonnen (1 Gt entspricht 1 Milliarde Tonnen und entspricht 1 Kubikkilometer Wasser). Die dunkelgraue Kurve zeichnet den Mittelwert aus dem Zeitraum 1981-2010. Quelle: Dänisches Polar Portal

Das hellgraue Band in Abbildung 4 zeigt die jährlichen Masseunterschiede von Jahr zu Jahr für den Zeitraum 1981-2010, wobei die niedrigsten und höchsten Werte für jeden Tag weggelassen worden sind. Wir können deutlich erkennen, dass der Masseverlust des Grönländischen Eisschildes erst Anfang Juni beginnt und bereits in der 2. Augusthälfte endet, also auf etwa drei Monate im Jahr beschränkt ist und im Maximum auf den Juli fällt. Wenn sich dieser kurze Zeitraum der Schmelze in den höheren geographischen Breiten noch weiter einschränken würde, bliebe dort dann von Jahr zu Jahr etwas mehr Schnee und Eis liegen und es würde immer mehr Sonnenstrahlung reflektiert und trüge nicht mehr zur terrestrischen Temperaturgenese bei. Wir erinnern uns an den Unterschied zwischen der spezifischen Strahlungsleistung und der übertragenen Wärmemenge:

Abbildung 5: Zum Unterschied zwischen Leistung und Arbeit der solaren Einstrahlung. Links: Gemittelte 24h-tagesdurchschnittlich zurückgerechnete Strahlungsleistung der Sonne in Abhängigkeit von der Jahreszeit und der geographischen Breite über ein Jahr (Abbildung 22 b aus Kramm et al. (2017): … (b) solar radiation reaching the Earth’s surface; … as predicted for one year starting with TDB=2,455,197.5 (January 1, 2010, 00:00 UT1) – Creative Commons License CC BY 4.0)´. Rechts: Die maximale spezifische solare (Strahlungs-)LEISTUNG (~S-B-Temperaturäquivalent) und die maximale solare ARBEIT (Arbeit=Leistung x Zeit über die örtliche Tageslänge) im jeweiligen Sommerhalbjahr auf der Nord- und Südhalbkugel (nicht flächengetreu – weitere Erläuterungen sind hier zu finden)

In den höheren geographischen Breiten ist also die solare Arbeit im Sommerhalbjahr sogar noch größer als in den Tropen, die maximal mögliche S-B-Gleichgewichtstemperatur folgt allerdings immer dem höchsten Sonnenstand zwischen den beiden tropischen Wendekreisen des Krebses und des Steinbocks, wobei diese Temperatur aufgrund von Konvektion und Verdunstung nirgendwo erreicht wird. Einen möglichen Wirkmechanismus für ein natürliches Klimaforcing hatte ich hier auf KS beschrieben.

Es gibt auf unserer Erde keine Energiequelle, die den Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten verursachen kann. Die orbitalen Milanković-Zyklen stellen die einzige bekannte unabhängige Zeitreihe dar, die mit ihrem Frequenzspektrum die Schwankungen der paläoklimatischen Temperaturproxys für die letzten 420.000 Jahre in etwa abbilden können. Aber selbst die Schwankung der solaren Einstrahlung innerhalb dieser Zyklen reicht vom Betrag her als Erklärung für den Wechsel von klimatischen Kalt- und Warmzeiten nicht aus. Die Albedo unserer Erde ist die einzige bekannte Variable, die über eine Beeinflussung des reflektierten Anteils der Sonnenstrahlung die dafür notwendigen Schwankungen des solaren Klimaantriebs verursachen kann, und zwar, ganz generell nach Gleichung (3) betrachtet, zwischen den Extrema einer Albedo von „0“=Schwarzkörper und „1“=Diskokugel, entsprechend einer temperaturwirksamen spezifischen solaren Strahlungsleistung von 1.367W/m² respektive 0W/m².

Die Klimasensitivität der Sonnenstrahlung

Den „Antrieb X“ aus Gleichung (1), Zitat:Man sieht in der Tabelle, dass der Antrieb X um ca. 7 Watt/m2 wächst für jeweils 1 Grad Temperaturerhöhung“, hatte ich nicht übernommen. Stattdessen hatte ich in Gleichung (3) den variablen Term (+/- S0*DELTA ALBEDO) mit der Erd-Albedo eingeführt. Wie ich hier auf KS bereits einmal ausführlich dargestellt hatte, können die Schwankungen des natürlichen Paläo-Klimaantriebs als (+/-DELTA ALBEDO) durch ein Albedo-Forcing beschrieben werden, und zwar mit 13,67 [W/m²] pro Prozent Albedo und 9 [W/m²] pro Kelvin:

Douglas und Clader [2] geben die Klimasensitivität k der Sonneneinstrahlung aus eigenen Versuchen zu

Gleichung 4: Delta T/Delta F = k = 0,11 +/- 0,02  [°Celsius / Wm2]  an.

Damit ergibt sich für die Vostok-Temperaturproxys von 5,44°C bis 18,06°C um die sogenannte globale Durchschnittstemperatur (NST) von 14,8°C eine Schwankungsbreite der spezifischen solaren Strahlungsleistung von:

Gleichung 5: DELTA FV@NST = +29,36 [W/m²] und -85,36 [W/m²]

Dieser Betrag stimmt in etwa mit den Berechnungen von Lascar et al. [3] überein, die für 65°N / 120°E eine Schwankung der Sonneneinstrahlung von bis zu +/- 50 [W/m²] über orbitale Zyklen angeben. Aus der Solarkonstanten von 1.367 [W/m²] und der Albedo von Douglas und Clader [1] mit a = 0,3016 ergibt sich eine reflektierte/refraktierte Energiemenge von 412,29 [W/m²], die nicht zur Klimaentwicklung beiträgt. Daraus wiederum lässt sich ein Beitrag von 13,67 [W/m²] pro Prozent Albedo ermitteln und, umgerechnet auf die Extremwerte der absoluten Vostok-Temperaturproxys, eine Schwankungsbreite für die Albedo der Erde von:

Gleichung 6: F@amin =  412,29  – 29,36  [W/m²]  =   382,93 [W/m²]  mit dem Albedo  amin0,2801

Gleichung 7: F@amax =  412,29  + 85,36  [W/m²]  =  497,65 [W/m²]  mit dem  Albedo  amax = 0,3640

In der nachfolgenden Abbildung sind die Vostok-Temperaturproxys in Albedoschwankungen umgerechnet worden, und zwar beginnend mit einer Albedo von 0,3016 für die aktuelle „gemessene“ globale Durchschnittstemperatur (NST) von 14,8° Celsius:

Abbildung 6: Die Varianz der Erdalbedo über die Warm- und Kaltzeiten abgeleitet aus den Vostok Temperaturproxys [1]

Übrigens: Kaltzeiten dürften jeweils in einem Zeitabschnitt beginnen, in dem die Nordsommer auf das Abhel der elliptischen Erdbahn fallen, weil dort die Sommersonne schwächer ist als im Perihel; und genau in diesem Abhel befinden wir uns gerade. Und wenn Sie jetzt die Abbildung 6 auf Sich wirken lassen, würden Sie da auf die Idee kommen, die Albedo unserer Erde künstlich zu erhöhen?

Die Menschheit hat mit der Albedo unserer Erde möglicherweise erstmals einen echten „Kipp-Punkt“ für unser globales Klima zu fassen bekommen. Und im heiligen Klimawahn sollten wir jetzt nicht wie unwissende Kinder an dieser Stellschraube herumpfuschen und das Klimaparadies unserer Warmzeit zerstören.

Aber eine Stimme aus dem Off sagte, „Beruhige Dich, denn es könnte schlimmer kommen…“

Und natürlich kommt es noch schlimmer. In einem EIKE-Artikel erklärt Professor Valentina Zharkova, wie sich aus dem zyklischen Wechsel des Solardynamos zwischen einem poloidalem und einem toroidalem Magnetfeld durch deren Interferenz eine Schwebungsfunktion ergibt. Diese Schwebung verursacht Schwankungen der Gesamtabstrahlung unserer Sonne (Total Solar Irradiance =TSI), die wiederum zu Großen Solarzyklen von 350-400 Jahren führen sollen, wie die nachstehende Abbildung zeigt:

Abbildung 7: Rekonstruierte Kurve der Sonnenaktivität für 1200-3300 n. Chr. (aus einer Zusammenfassung auf EIKE, Daten von Zharkova et al. (2020).

Und das ist immer noch nicht alles. V.M. Velasco Herrera, W. Soon und D.R. Legates haben gerade einen neuen Artikel mit dem Titel, “Does Machine Learning reconstruct missing sunspots and forecast a new solar minimum?” veröffentlicht. In der Presseerklärung heißt es dazu u.a., Google-übersetztes Zitat:

Die drei Wissenschaftler haben einem Algorithmus für maschinelles Lernen beigebracht, wie man zugrunde liegende Muster und Zyklen in den Sonnenflecken der letzten 320 Jahre erkennt. Der Algorithmus entdeckte dann eine bisher unbemerkte Wechselwirkung zwischen den 5,5-jährigen Sonnenhalbzyklen (blau) und den 120-jährigen Gleissberg-Doppelzyklen […], die es ihm ermöglichte, die früheren Vorhersagen eines ruhigen halben Jahrhunderts zu bestätigen – Vorhersagen, die jetzt von Sonnenphysikern geteilt werden.“

Die nachfolgende Abbildung zeigt eines der Ergebnisse von Velasco Herrera et al.:

Abbildung 8: “The Sun may be quiet for half a century” aus der Presseerklärung von Velasco Herrera et al. (2021)

Auch nach diesen Ergebnissen einer KI-Signalanalyse der Sonnenflecken steht uns offenbar ein solares Minimum bevor. Und sogar die NASA rechnet für die kommenden Jahre mit einem neuen solaren Minimum, Zitat aus einem EIKE-Artikel:

Die neue Untersuchung wurde von Irina Kitiashvili geleitet, einer Forscherin des Bay Area Environmental Research Institute am Ames Research Center der NASA im kalifornischen Silicon Valley. Sie kombinierte Beobachtungen von zwei NASA-Weltraummissionen – dem Solar and Heliospheric Observatory und dem Solar Dynamics Observatory – mit Daten, die seit 1976 vom bodengestützten National Solar Observatory gesammelt wurden.“

Abbildung 9: Die Vorhersage der NASA für den Sonnenzyklus 25 zeigt, dass er der schwächste der letzten 200 Jahre sein wird. (Abbildung aus einem EIKE-Artikel)

Man macht sich also grundsätzliche Gedanken über eine Verminderung der Globaltemperatur durch eine künstliche geotechnische Verringerung der solaren Einstrahlung, und zwar ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo

  • das gegenwärtige Interglazial in seinem letzten Drittel steht,
  • die Nordsommer auf das Aphel der elliptischen Erdbahn mit den größten Sonnenabstand fallen
  • und für die nächsten Jahrzehnte durch mehrere unabhängige Forschungsergebnisse ein solares Minimum vorausgesagt wird.

Das Orakel von Delphi würde uns an dieser Stelle vielleicht weissagen, dass wir den befürchteten menschengemachten Hitzekollaps unserer Erde sicher vermeiden werden, wenn wir es durch Klimaengineering schaffen sollten, dass im Sommer der höheren geographischen Breiten in aufeinander folgenden Jahren zunehmend mehr und mehr Schnee und Eis liegen bleiben. Allerdings war das Orakel von Delphi auch immer so höflich, sich über die Konsequenzen eines vermeintlichen Erfolges auszuschweigen…

Referenzen

[1] Vostok ice-core data [NOAA]: Petit, J.R., et al., 2001, Vostok Ice Core Data for 420,000 Years. IGBP PAGES/World Data Center for Paleoclimatology Data Contribution Series #2001-076. NOAA/NGDC Paleoclimatology Program, Boulder CO

[2] Douglas and Clader (2002): Climate sensitivity of the Earth to solar irradiance. GEOPHYSICAL RESEARCH LETTERS, VOL. 29, NO. 16, 10.1029/2002GL015345, 2002

[3] Laskar et al.:  Orbital, precessional, and insolation from -20Myr to +10Myr. Astronomy & Astrophysics 270, 522-533 (1993) – Figure 5




Verheerende Folgen „grüner“ Energiepolitik I: Sie fußt auf Sklaven- und Kinderarbeit

Asiaten und Afrikaner, viele von ihnen Kinder, werden versklavt und sterben in Minen, Raffinerien und Fabriken, um die Mineralien und Metalle zu gewinnen, die für die von den Demokraten vorgeschriebenen grünen Energietechnologien benötigt werden. Den Politikern und ihren Anhängern scheint das egal zu sein. Die traditionellen Forderungen der Demokraten nach der Anerkennung der universellen Menschenrechte bleiben auf der Strecke, so scheint es, angesichts der angeblichen „existenziellen Krise“ des Klimawandels, die von ihnen verlangen könnte, mehr für die Flutversicherung für ihre teuren Häuser am Strand zu zahlen.

Es ist nicht nur ich, der das sagt. Amnesty International und zahlreiche Medien haben in den letzten Wochen recherchiert und berichtet, dass der größte Teil des für die Batterien benötigten Kobalts, die für Präsident Joe Bidens großen Elektrofahrzeug-Vorstoß erforderlich sind, aus kleinen Minen in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) stammt. Kobalt ist ein notwendiges Metall in den wiederaufladbaren Batterien, die heute fast jedes elektronische Gerät auf der Welt antreiben, einschließlich Handys, Laptops, Tablets und ja, auch Elektrofahrzeuge und die Magneten, die in Windturbinen verwendet werden.

Die DRC produziert mehr als die Hälfte des heute verwendeten Kobalts – mehr als alle anderen Länder der Welt zusammen.

Die Regierung der DRC hat eine schreckliche Bilanz von Menschenrechtsverletzungen, und viele der Arbeiter in den Kobaltminen des Landes sind versklavte oder praktisch versklavte Kinder. Deseret News berichtet, dass eine Frau, deren eigenes Kind nebst einem jungen Cousin bei der Arbeit in einer Kobaltmine in der DRC ums Leben gekommen waren, sagte: „Unsere Kinder sterben wie Hunde.“

Dies ist keine neue Nachricht. Mit den jüngsten Schlagzeilen wie „Without Dirty Mining, You Can’t Make Clean Cars“ (Ohne schmutzigen Bergbau kann man keine sauberen Autos bauen), die endlich anerkennen, dass grüne Energietechnologien auf vorzeitigen Todesfällen, Sklaverei und Kinderarbeit in weniger entwickelten Ländern aufbauen, ist dies schon seit einiger Zeit bekannt.

Amnesty International berichtet, dass mehr als 40.000 Kinder in Kobaltminen in der Demokratischen Republik Kongo arbeiten, wo jedes Jahr Hunderte, wenn nicht Tausende, bei Höhleneinstürzen und anderen Minenunfällen sowie durch bergbaubedingte Krankheiten sterben.

Das meiste Kobalt wird für chinesische Konzerne, die in der Demokratischen Republik Kongo operieren, produziert oder von ihnen gekauft, die das Metall nach China verschiffen, wo es raffiniert und in alle möglichen elektronischen Geräte von Mobiltelefonen bis hin zu Displaysystemen für Kampfjets eingebaut wird.

Berichte über Kinder- und Sklavenarbeit kursieren seit Jahren, und den radikalen Umweltschützern im Westen, die jetzt die Politik der Demokratischen Partei dominieren, ist das egal. Tatsächlich sind sie die ersten, die argumentieren, dass es zu viele Menschen auf der Welt gibt.

Kinder- und Sklavenarbeit wird nicht nur für Batterien und Magnete ausgebeutet, die Bestandteil von Elektrofahrzeugen, Windturbinen, Batterielagern, die als Notstromversorgung für industrielle Solaranlagen dienen, und anderen grünen Energietechnologien sind. Eine Studie der Sheffield Hallam University in Großbritannien berichtet, dass eine einzige Provinz in China 45 Prozent des Polysiliziums produziert, aus dem Solarmodule bestehen, die größtenteils in China montiert werden. Das Polysilizium und die Solarmodule werden von uigurischen Muslimen in chinesischen Sklavenarbeitslagern hergestellt.

„Solarpaneele sind wegen des Klimawandels sehr gefragt“, berichtet die BBC. „Die weltweite Produktion von Solarpaneelen nutzt Zwangsarbeit von Chinas uigurischen Muslimen in der Provinz Xinjiang aus. Polysilizium … wird unter massivem Zwang gewonnen, eine Behauptung, die von den chinesischen Behörden bestritten wird.“

Kobalt und Polysilizium sind nur zwei der unzähligen Mineralien, Metalle und Verbundstoffe, die der gesamten modernen Elektronik zugrunde liegen und für die die Welt von China und anderen unterdrückerischen Regimen abhängig ist, indem sie sowohl rohe und veredelte Materialien als auch zusammengesetzte Produkte kaufen. Wenn die Biden-Harris-Regierung, andere Führer der Demokratischen Partei der USA und die Führer anderer Industrieländer ihren Kurs nicht ändern, wird Kinder- und Sklavenarbeit noch weiter zunehmen, denn jede einzelne grüne Energietechnologie, die sie vorantreiben, hängt von diesen Mineralien und Elementen ab.

Der kurzsichtige Fokus des Westens auf die Bekämpfung des Klimawandels tötet und versklavt Menschen, während die Regierungen unmittelbarere, dringlichere und allzu oft tödliche Übel ignorieren, die den ärmsten Menschen schaden. Milliarden von Dollar und Euro in verschiedenen „grünen Entwicklungsfonds“ bezahlen die Diktatoren der Entwicklungsländer und ermutigen sie, wegzuschauen, während Kinder sterben. Wenig, wenn überhaupt etwas von diesem Geld erreicht die Menschen, die in den Minen leiden, noch wird das wenige Geld, das sie bekommen, sie für den Verlust von geliebten Menschen entschädigen, die in Mineneinstürzen oder in versteckten Gräbern in Sklavenarbeitslagern begraben wurden.

Es muss nicht so sein. Die Vereinigten Staaten und Europa haben Optionen, wenn wir bereit sind, einige Opfer zu bringen. Wir könnten Sanktionen gegen China, die Demokratische Republik Kongo und andere Länder verhängen, die Sklaven- und Kinderarbeit einsetzen. Russland ist der zweitgrößte Kobaltproduzent der Welt, und die Philippinen und Kuba sind die viert- und fünftgrößten Produzenten. Das ist die imperialistische Lösung: anderen Ländern vorzuschreiben, welche Arbeitsstandards sie haben sollen. Wir spielen bereits die Rolle von Öko-Imperialisten, indem wir den Entwicklungsländern den Zugang zur Finanzierung von Kraftwerken für fossile Brennstoffe verweigern, die ihnen helfen könnten, sich aus der Armut zu befreien – was ist da ein weiteres grün-kolonialistisches Machtspiel?

Ein solches Vorgehen würde kurz- und mittelfristig zu einer Verknappung dieser Technologien oder Elemente führen. Es würde mit ziemlicher Sicherheit auch dazu führen, dass diese Länder eine Reihe von Gegensanktionen und Zöllen auf Waren verhängen, die sie von den Vereinigten Staaten und Europa beziehen.

In der besten aller möglichen Welten könnten China, die Demokratische Republik Kongo und andere Länder auf unsere Sanktionen reagieren, indem sie Arbeitsstandards wie in den Industrieländern einführen, einschließlich unserer Lohnskalen und Gesundheits- und Sicherheitsstandards. In diesem Fall würden die Preise für diese Technologien steil ansteigen. Und wenn China, die Demokratische Republik Kongo und andere die gleichen Umweltstandards wie die Vereinigten Staaten und Europa einführen würden, würde der Strom dieser gefragten „grünen“ Energietechnologien völlig versiegen, weil, wie in den Vereinigten Staaten heute, fast niemand mehr in der Lage wäre, irgendetwas abzubauen oder zu veredeln, egal wo.

Eine andere Option, die wohl die beste für die Arbeiter in den Vereinigten Staaten und für die wirtschaftliche und nationale Sicherheit Amerikas ist, wäre es, den Abbau kritischer Mineralien in den Vereinigten Staaten zu erlauben. Jegliche Umweltschäden, die durch den Abbau entstehen, würden den Menschen in den Vereinigten Staaten auferlegt, die die grünen Technologien fordern. Das wäre fair.

Das ist es, was Präsident Trump versucht hat, indem er Zölle auf chinesische Solarpaneele erhob und versuchte, die Genehmigung von Minen für kritische Mineralien zu erhalten. Aber ohne sich ob ihrer Heuchelei zu schämen haben Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris vor kurzem angedeutet, dass der Abbau kritischer Mineralien in den Vereinigten Staaten keine Option ist. Während sie zugeben, dass wir kritische Elemente wie Kobalt für grüne Energietechnologien und Elektroautos benötigen, haben mehrere Quellen innerhalb der Biden-Regierung die Entscheidung des Präsidenten verlauten lassen, dass die Vereinigten Staaten sich weiterhin auf andere Länder für die Metalle und Mineralien verlassen werden, die für den Bau von Elektrofahrzeugen und anderen grünen Energietechnologien notwendig sind, um „Umweltschützer zu beschwichtigen“, berichtet Reuters. Und weiter:

„Die Pläne werden ein Schlag für die US-Bergleute sein, die gehofft hatten, dass Biden in erster Linie auf Metalle aus dem Inland setzen würde, wie es seine Kampagne im letzten Herbst signalisiert hatte, um seine Ambitionen für eine weniger Kohlenstoff-intensive Wirtschaft zu erfüllen“.

Biden hofft offenbar, dass befreundete Länder wie Australien, Brasilien und Kanada den Bedarf an kritischen Mineralien decken, damit wir unsere Abhängigkeit von China verringern können, ohne dass in den Vereinigten Staaten neuer Bergbau betrieben wird. Australien und Kanada haben jedoch Umwelt- und Arbeitsstandards wie wir, was höhere Preise für diese Güter bedeutet. Eine Steigerung der Produktion in Brasilien wird wahrscheinlich bedeuten, dass mehr Ureinwohner des Amazonas vertrieben werden, werden doch immer größere Gebiete des Regenwaldes gerodet, um die kritischen Mineralien abzubauen.

Kinder- und Sklavenarbeit ist das wahre Erbe des Biden-Harris-Vorstoßes für grüne Energie. Wenn wir die für diese Technologien kritischen Elemente nicht hier produzieren, werden sie im Ausland von den billigsten Anbietern bezogen, selbst wenn sie durch mehrere Zwischenländer gehen müssen, um ihre schmutzige und tödliche Herkunft zu verschleiern. Für Biden und andere westliche Klimaalarmisten müssen die Menschen und die Umwelt in anderen Ländern geopfert werden, um die Welt vor dem Klimawandel zu „schützen“ und gleichzeitig die Annehmlichkeiten des Westens so weit wie möglich zu erhalten.

Die Ausbeutung der am meisten gefährdeten Menschen und Umgebungen der Welt heute in der vergeblichen Hoffnung, einen winzigen Anstieg des Meeresspiegels und etwas wärmere Temperaturen in der Welt in 100 Jahren zu verhindern, ist dumm und moralisch bankrott.

QUELLEN: Amnesty International; Deseret News; BBC; CNN; Forbes; American Spectator; Reuters

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/green-energy-policies-are-built-on-slavery-child-labor

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Globale Erwärmung ursächlich für 37% aller Todesfälle aufgrund von Hitze seit 1991 … gähn!

Studie macht Klimawandel für 37 Prozent der Hitzetoten weltweit verantwortlich
„Das sind hitzebedingte Todesfälle, die eigentlich verhindert werden können. Es ist etwas, das wir direkt verursachen“, sagte ein Epidemiologe.

Mehr als ein Drittel der weltweiten Hitzetoten jedes Jahr sind direkt auf die globale Erwärmung zurückzuführen, so die neueste Studie, die die menschlichen Kosten des Klimawandels berechnet.

Aber die Wissenschaftler sagen, dass dies nur ein Bruchteil der Gesamtkosten des Klimawandels ist – noch mehr Menschen sterben durch andere extreme Wetterereignisse, die durch die globale Erwärmung verstärkt werden, wie Stürme, Überschwemmungen und Dürren – und die Zahl der Hitzetoten wird mit steigenden Temperaturen exponentiell wachsen.

Dutzende von Forschern, die die Hitzetoten in 732 Städten rund um den Globus von 1991 bis 2018 untersuchten, berechneten, dass 37 Prozent durch höhere Temperaturen aufgrund der vom Menschen verursachten Erwärmung verursacht wurden, so eine Studie, die am Montag in der Zeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht wurde.

[…]

Etwa 35 Prozent der Hitzetoten in den Vereinigten Staaten können auf den Klimawandel zurückgeführt werden, so die Studie. Das sind insgesamt mehr als 1.100 Todesfälle pro Jahr in etwa 200 US-Städten, die von 141 in New York getoppt werden. Honolulu hatte mit 82 Prozent den höchsten Anteil an Hitzetoten, die auf den Klimawandel zurückzuführen sind.
[…]
NBC News

Die Studie von „Dutzenden von Forschern“ befindet sich hinter einer Zahlschranke.

Die Anzahl von Hitzetoten wird mit steigenden Temperaturen exponentiell zunehmen“

Warum nimmt sie nicht schon jetzt exponentiell zu?

Abbildung 1. Hitzebedingte Todesfälle in den USA, 1979-2018. „Zwischen 1998 und 1999 hat die Weltgesundheitsorganisation die internationalen Codes zur Klassifizierung von Todesursachen überarbeitet. <b>Daher können Daten von vor 1999 nicht ohne weiteres mit Daten von 1999 und später verglichen werden</b>.“ US EPA

Mehr als ein Drittel der jährlichen Hitzetoten auf der Welt sind direkt auf die globale Erwärmung zurückzuführen“

Also… müssen wir weniger kältebedingte Todesfälle haben… oder?

Abbildung 2. Kältebedingte Sterberate in den USA, 1979-2016. Seit 1999 ist die kältebedingte Sterberate etwa doppelt so hoch wie die hitzebedingte Sterberate. US EPA

Honolulu hatte den höchsten Anteil an hitzebedingten Todesfällen, der auf den Klimawandel zurückzuführen ist, nämlich 82 Prozent.“

Laut CDC gab es von 1999-2016 so wenige hitzebedingte Todesfälle in Honolulu County, dass eine zuverlässige Todesrate nicht berechnet werden kann. Das ist die gesamte Insel Oʻahu. Aufgrund von Beschränkungen der Verwendung von Daten werde ich die tatsächliche Zahl oder sogar den Link zum Datensatz nicht veröffentlichen. Wenn Sie jedoch „CDC WONDER“ googeln (oder Duck Duck Go), können Sie Stunden damit verbringen, durch mehr Todesursachen zu waten, als ich jemals dachte.

Aber es wird noch komischer …

Abbildung 3: Honolulu HI, Klimawandel seit <i>The Ice Age Cometh</i> GISS

Und jetzt zu etwas ganz Anderem …“

Dieses „Problem“ wurde vor über 20 Jahren gelöst…

Abstract

Hitze ist die wichtigste wetterbedingte Todesursache in den Vereinigten Staaten. Zunehmende Hitze und Feuchtigkeit, die zumindest teilweise mit dem anthropogenen Klimawandel zusammenhängen, lassen vermuten, dass es zu einem langfristigen Anstieg der hitzebedingten Sterblichkeit kommen könnte. Wir berechneten die jährliche Übersterblichkeit an Tagen, an denen die scheinbare Temperatur – ein Index, der Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit kombiniert – einen Schwellenwert für 28 große Ballungsräume in den Vereinigten Staaten von 1964 bis 1998 überstieg. Die hitzebedingte Sterblichkeitsrate ging im Laufe der Zeit in 19 der 28 Städte deutlich zurück. Für den 28-Städte-Durchschnitt gab es 41,0 +/- 4,8 (Mittelwert +/- SE) hitzebedingte Todesfälle pro Jahr (pro Standardmillion) in den 1960er und 1970er Jahren, 17,3 +/- 2,7 in den 1980er Jahren und 10,5 +/- 2,0 in den 1990er Jahren. In den 1960er und 1970er Jahren wiesen fast alle Studienstädte eine deutlich über dem Normalwert liegende Sterblichkeit an Tagen mit hohen scheinbaren Temperaturen auf. In den 1980er Jahren gab es in vielen Städten, insbesondere im typisch heißen und feuchten Süden der USA, keine erhöhte Sterblichkeit. In den 1990er Jahren breitete sich dieser Effekt nordwärts über die Städte im Landesinneren aus. Diese systematische Desensibilisierung der Großstadtbevölkerung gegenüber hoher Hitze und Luftfeuchtigkeit im Laufe der Zeit kann auf eine Reihe von technologischen, infrastrukturellen und biophysikalischen Anpassungen zurückgeführt werden, einschließlich der zunehmenden Verfügbarkeit von Klimaanlagen.

Davis, Knappenberger, Michaels, and Novicoff, 2003

The answer is blowing in the…” window

Reference

Davis, R. E. , Knappenberger, P. C. , Michaels, P. J. , & Novicoff, W. M. (2003). Changing heat‐related mortality in the United States. Environmental Health Perspectives, 111(14), 1712–1718. 10.1289/ehp.6336 [PMC free article] [PubMed] [CrossRef] [Google Scholar]

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/06/01/global-warming-caused-37-of-heat-related-deaths-since-1991-yawn/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Kältereport Nr. 12

Adelaide zittert sich durch den kältesten Mai-Morgen seit fast 100 Jahren

31. Mai: Aus irgendeinem Grund titelte die adelaide.com, dass es der kälteste Mai-Morgen in Melbourne seit 70 Jahren war. Man muss fast bis zum Ende des Artikels lesen, bevor man feststellt, dass es der kälteste Maimorgen in Adelaide seit 1927 war.

Von adelaiade.com:

Es war ein frostiger Morgen in ganz Südost-Australien, mit vielen Orten im Landesinneren, die weit unter den Nullpunkt fielen und Adelaide, das auf 3,5°C fiel – der gleich kälteste Mai-Morgen seit 1927.

Währenddessen zitterte Melbourne durch den kältesten Maimorgen seit mehr als 70 Jahren, wie das Bureau of Meteorology am Sonntag mitteilte.

Die Temperatur fiel auf 1.7°C, das ist der niedrigste Wert für die Stadt seit Mitte des letzten Jahrhunderts.

Es war der kälteste Mai-Morgen seit 1949. Aber der kälteste in den Aufzeichnungen war der 29. Mai 1916, als die Temperatur auf -1,1°C fiel.

Und nicht vergessen: dies gilt nicht nur für das Datum galt, sondern für den gesamten Monat.

https://www.adelaidenow.com.au/technology/environment/melbourne-shivers-through-coldest-may-morning-in-70-years/news-story/d74d6354dc227c1d6b713f08d22440f0

Link: https://www.iceagenow.info/adelaide-shivers-through-coldest-may-morning-in-almost-100-years/

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Nordosten der USA: So kalt sie seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr

31. Mai: Dutzende – wahrscheinlich eher Hunderte – Kälterekorde wurden am Samstag gebrochen.

Viele Orte brachen Kalt-Tagesrekorde, während andere Rekorde für die niedrigste Tageshöchsttemperatur brachen.

Einige dieser Rekorde für die niedrigste Tageshöchsttemperatur reichen bis in die 1800er Jahre zurück.

Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund zwingt AccuWeather uns, sich durch mehrere weitschweifige, unwichtige Absätze zu quälen, bevor man zum Kern dieser Geschichte kommt, der da lautet:

Rekordkälte über einem riesigen Gebiet der nördlichen Staaten.

Mehr als zwei Dutzend Großstädte von Ohio und Kentucky ostwärts bis ins südliche Neuengland haben am 29. Mai entweder einen neuen Tagesrekord für die niedrigste Temperatur aufgestellt oder einen neuen Rekord aufgestellt. Ein paar bemerkenswerte Städte in dieser Liste sind New York City und Baltimore.

Und wer weiß, wie viele Kälterekorde in den kleineren Städten und Ortschaften gebrochen wurden?

Darüber hinaus wurden in Teilen der Großen Seen, im Nordosten und in anderen Gebieten im Norden des Landes neue Tiefsttemperaturrekorde aufgestellt oder gebrochen.

Link: https://www.iceagenow.info/record-cold-across-northeast-dating-back-to-the-1800s/

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Intensive Kälte hat Südost-Australien fest im Griff – viele neue monatliche Kälterekorde

31. Mai: Intensive Kälte sucht derzeit Südost-Australien heim, da polare Luft auf einer durch geringe Sonnenaktivität verursachten meridionalen Jetstream-Strömung ungewöhnlich weit nach Norden strömt.

Am Wochenende wurden eine Vielzahl neuer Tiefsttemperaturrekorde für den Monat Mai aufgestellt, vor allem auf Flinders Island, am Lake Victoria und in Marrawah.

Die extreme Herbstkälte erweist sich auch als hartnäckig, mit Tiefstwerten, die heute Morgen, Montag, 31. Mai, in Loxton (-3,5°C) und Lameroo (-1,1°C) registriert wurden.

Zusätzlich fiel Melbourne auf einen Tiefstwert von 1.7C, das ist der niedrigste Maiwert in der Hauptstadt seit 1949.

Link: https://electroverse.net/intense-cold-grips-australia/

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Außerordentlich starke Schneefälle – die stärksten seit über zwei Jahrzehnten – in Patagonien

1. Juni: Ushuaia ist eine Stadt in Argentinien. Sie liegt auf der Inselgruppe Feuerland, der südlichsten Spitze Südamerikas, die den Spitznamen „Ende der Welt“ trägt – seit einer ganzen Woche versinkt die Stadt in historischen Schneemengen.

Der (andauernde) Schneesturm brachte allein am Wochenende mehr als 50 cm in Ushuaia und hat seit Beginn des Sturms vor etwa einer Woche mehr als einen Meter abgeladen.

„Wir haben seit mehr als zwei Jahrzehnten keinen so starken Schneefall mehr erlebt“, sagte Cristian Elías, der Koordinator des Zivilschutzes der Region, wie ambito.com berichtet.

Link: https://electroverse.net/exceptional-snowfall-pummels-patagonia/

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702 Texaner starben während des rekordverdächtigen Frostes im Februar, weit mehr als die offizielle Zahl der Todesopfer im Staat von 151

1. Juni: (Facebook hat mir den Zugriff auf mein altes Konto dauerhaft gesperrt. Wenn Sie die Plattform verwenden, klicken Sie bitte hier, um meine neu erstellte Seite zu mögen/folgen und helfen, die Wahrheit zu verbreiten)

Eine aktuelle Datenanalyse von BuzzFeed News durchgeführt schätzt, dass es 702 Todesfälle von Wintersturm Uri in Texas im Februar, fast fünfmal höher als der Staat die offizielle Todesrate.

Anhand von Daten der Centers for Disease Control (CDC) über die Sterblichkeitsrate konnten Forscher feststellen, dass 702 Menschen an Ursachen starben, die wahrscheinlich mit dem großen Frost zusammenhingen, so eine Analyse von Buzzfeed News.

Die endgültige offizielle Zahl des Staates liegt bei 151.

Von den Stromausfällen, die mit der historischen Kälte einhergingen, waren satte 69 Prozent der Texaner betroffen.

Link: https://electroverse.net/702-texans-died-in-februarys-record-breaking-freeze-far-higher-than-the-states-official-death-toll-of-151/

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Warnung vor seltenem „Level 5“-Schneefall in Südafrika: „das kann lebensgefährlich werden“

2. Juni: TheSouthAfrican.com beschreibt eine Schneewarnung der Stufe 5 als „so etwas wie ein Sammlerstück in Südafrika“ – dennoch sind nun einige Bezirke für den 2. Juni in „hoher Alarmbereitschaft“.

Eine mächtige antarktische Front hat sich im zentralen Inneren des südlichen Afrikas eingenistet, mit außergewöhnlich kalten Bedingungen auf dem Weg nach Südafrika.

Bis Mittwoch, 2. Juni, gilt für mehrere Regionen eine äußerst seltene „Schneewarnung der Stufe 5“.

Der südafrikanische Wetterdienst (SAWS) machte die Ankündigung auf seinen Social-Media-Seiten am Dienstagnachmittag und fügte hinzu, dass eine „sehr kalte“ Nacht auf viele zukommen würde.

Link: https://electroverse.net/rare-level-5-snowfall-warning-issued-in-south-africa/

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Kältestes „Sommer“-Wochenende in Atlantic City jemals

2. Juni: Im Südosten New Jerseys herrschten am Memorial-Day-Wochenende rekordverdächtig niedrige Temperaturen. Der Atlantic City International Airport verzeichnete sowohl am Samstag als auch am Sonntag die niedrigsten jemals gemessenen Tageshöchsttemperaturen.

Wie pressofatlanticcity.com berichtet, entsprachen die Höchsttemperaturen von 12 Grad während des „megteorologischen Sommeranfangs“ den mittleren Werten für März und waren die kältesten, die in Wetterbüchern seit 1943 aufgezeichnet worden waren.

In der S. Farley Marina in Atlantic City [einem Freizeitzentrum] wurden am Samstag und Sonntag Tageshöchstwerte von nur 13 Grad gemessen.

Am Sonntag war auch ein neuer Tiefstwert aufgetreten in einer Reihe, die in der Marina bis ins Jahr 1874 zurückreicht.

[Dieser Beitrag enthält viele Hintergrund-Informationen, weshalb er demnächst in vollständiger Übersetzung auf dieser Website erscheine n wird. A. d. Übers.]

Link: https://electroverse.net/coldest-summer-weekend-on-record-in-atlantic-city/

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5 Meter Vorsaison-Schnee begräbt den Mt. Hutt in Neuseeland

3. Juni: Erst letzte Woche litt Neuseeland unter rekordverdächtiger Mai-Kälte* – und jetzt kämpft die Insel mit rekordverdächtigen Mengen an frühem Saison-Schnee.

[*siehe den vorigen Kältereport]

Der Juni mag den Beginn des meteorologischen Winters in Neuseeland markieren, aber der Schnee, den die höheren Lagen der Südinsel erhalten haben, war etwas anderes und wurde von Einheimischen als „phänomenal“ und „episch“ beschrieben.

Der Mount Hutt erhebt sich im Westen der Canterbury Plains auf der Südinsel Neuseelands, über dem verzweigten Oberlauf des Rakaia River und 80 Kilometer westlich von Christchurch. Sein Gipfel liegt 2190 Meter über dem Meeresspiegel.

Link: https://electroverse.net/16-4-feet-5-meters-of-early-season-snow-buries-mt-hutt-new-zealand/

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Doppelt so viele Lawinen-Tote als normal in Europa durch „überreichlichen Schnee“

3. Juni: Die Schneedecke nimmt überall auf dem Planeten zu, da die geringe Sonnenaktivität weiterhin das Klima der Erde beeinflusst.

Und wie es bei „politisch nicht korrekten“ realen Beobachtungen immer der Fall ist, sie erfordern keine MSM-Berichterstattung, keine Aufmerksamkeit, keine Propaganda.

Link: https://electroverse.net/double-the-average-avalanche-deaths-in-europe-blamed-on-abundant-snow/

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Und noch einmal Australien:

Vorsaison-Kälte in Sydney

4. Juni: Sydney, Australien, verzeichnete gerade den kältesten Tag seit fünf Jahren – ein Vorgeschmack auf die mächtige antarktische Kältewelle, der derzeit aufzieht und bis zum 9. Juni den Großteil des australischen Kontinents treffen soll.

Sydney verzeichnete den niedrigsten Tageshöchstwert seit fünf Jahren, da bewölktes und nasses Wetter die Temperaturen am Donnerstag, den 3. Juni, auf dem Observatory Hill in Sydneys Stadtzentrum bei nur 13,4°C hielt.

Link: https://electroverse.net/early-season-cold-blasts-sydney-australia-failed-winter-predictions/

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Ein weiterer Beitrag mit Hintergrund-Informationen der jüngsten Kälte auf der gesamten Nordhemisphäre steht hier.

Unter diesem Link findet sich eine überaus treffende Bemerkung zu all diesen Ereignissen: Jeder wichtige Datenpunkt deutet jetzt auf eine Abkühlung des Planeten hin.

Wie lange wird es dauern, bis der IPCC und seine MSM-Schoßhündchen über die Fakten berichten?

Wie lange wird es dauern, bis die Massen aus ihrer künstlich herbeigeführten Psychose erwachen und ihnen offenbar wird, dass alles, was ihnen jemals gesagt wurde, auf Lügen und Agenden basierte?

AGW kann niemals eine Abkühlung des Planeten erklären – das geht einfach nicht – die Leute sollten sich auf ein brutales Erwachen einstellen.

wird fortgesetzt …

Zusammengestellt und übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Die Bedeutung von hitze­bedingter Sterblich­keit, die auf schlechte Modellierung zurückzu­führen ist

Die Studie behauptet, dass hitzebedingte Todesfälle an 732 Standorten in 43 erfassten Ländern um durchschnittlich 37,0 % zugenommen haben. 37,0 % Anstieg zwischen 1991 und 2018.

Um eine solche Behauptung aufzustellen, müsste man Folgendes nachweisen:

1. Die Extremtemperaturen haben an den Studienorten tatsächlich zugenommen

2. Der Temperaturanstieg während des Studienzeitraums ist nicht auf andere Faktoren wie den städtischen Wärmeinseleffekt zurückzuführen

3. Die Todesfälle haben während der Hitzeperioden tatsächlich zugenommen

4. Der Anstieg der Todesfälle ist nicht auf die Zunahme der Bevölkerung zurückzuführen

5. Der Anstieg der Sterbefälle ist nicht auf ein höheres Durchschnittsalter der Bevölkerung zurückzuführen

6. Keine anderen Faktoren haben einen Einfluss auf die Todesfälle, wie z.B. Naturkatastrophen

Überprüfen wir einmal, wie diese Studie diese Fragen abdeckt, um ihre Argumente zu belegen. Lassen Sie uns mit der Temperatur beginnen.

In der Studie angewandte Verfahren

Die Studie analysiert die Daten in zwei Schritten. Zunächst wird ein Assoziationsmodell zwischen Todesfällen und Tagestemperatur erstellt:

Wie in den Erläuterungen zu den Verfahren ausführlich beschrieben, schätzt ein Modell der ersten Stufe Assoziationen für jeden Standort, die dann in einer Meta-Analyse gepoolt werden (die zweite Stufe). Die beobachteten Temperatur- und Mortalitätsdaten wurden durch das Multi-Country Multi-City (MCC) Collaborative Research Network, dem bisher größten Wetter- und Gesundheitsdaten-Konsortium, erhoben (https://mccstudy.lshtm.ac.uk).

Sie stellen nicht den vollständigen Datensatz als Teil der ergänzenden Daten zur Verfügung, aber sie stellen R-Code und Beispieldatensatz zur Verfügung. Aus dem Beispieldatensatz können wir die folgenden Quelldaten für jeden Standort sehen:

Beispieldaten aus dem Ergänzungsmaterial

Datum, Todesfälle und Temperatur. Die Grundannahme scheint zu sein, dass eine hohe Temperatur einen direkten Einfluss auf die Sterberate hat. Aber halt! Wo sind die Bevölkerungsdaten oder Daten zur Altersverteilung? Solche Details scheinen als triviale Informationen betrachtet zu werden, die für eine State-of-the-Art-Analyse nicht benötigt werden.

In vielen Ländern dürfte die Bevölkerung innerhalb des Untersuchungsortes bereits in den letzten 10 Jahren erheblich zugenommen haben. Das Gleiche gilt für den Anteil der Senioren, der an vielen Studienorten mit der Sterblichkeitsrate steigt.

Der zweite Schritt, den sie machen, ist, den Wert für „Klimawandel“-bedingte Todesfälle zu ermitteln:

Im zweiten Schritt haben wir die geschätzten Expositions-Wirkungsfunktionen, um die hitzebedingte Sterblichkeitslast zwischen1991 und 2018 für jeden Ort unter zwei Szenarien zu berechnen: ein faktisches Szenario, das aus Simulationen des historischen Klimas (alle Klimaantriebe) und ein kontrafaktisches Szenario, bei dem die Klimasimulationen nur durch natürliche Einflüsse getrieben werden, was dem Klima entspricht das in einer Welt ohne den vom Menschen verursachten oder anthropogenen Klimawandel.

Wirklich simpel: Einfach die Beziehung zwischen Temperatur und Sterblichkeitsrate ermitteln und dann mit Hilfe von Klimamodellen betrachten, um wie viel die Temperatur gestiegen ist. Das Endergebnis ist der Prozentsatz der Todesfälle, die durch den Klimawandel verursacht wurden.

Unkompliziert und völlig falsch. Anstatt alle zuvor aufgeführten Faktoren (1 bis 7) zu bewerten, berücksichtigen sie keinen einzigen davon. Um diesen Punkt zu beweisen, lassen Sie uns ein paar Orte genauer analysieren.

Abbildung 5 aus der Studie: Hitzebedingte Sterblichkeitsrate, die auf den vom Menschen verursachten Klimawandel 1991-2018 zurückzuführen ist.

Die obige Abbildung wird als Teil der Studie zur Verfügung gestellt. Die Analyse aller 732 Standorte würde einen erheblichen Aufwand für die Datenerfassung erfordern, daher konzentrieren wir uns auf zwei Länder, die mit einer hohen „hitzebedingten Sterblichkeitsrate, die auf den Klimawandel zurückzuführen ist“ hervorgehoben werden.

Beginnen wir mit Finnland:

Hitzebedingte Sterblichkeit in Finnland

Laut einer Studie weisen das nordeuropäische Land Finnland und die Hauptstadt Helsinki eine hohe hitzebedingte Sterblichkeitsrate auf. Wirklich? Finnland? Mein Heimatland ist nicht gerade für hohe Temperaturen oder lange Hitzewellen bekannt. Die meisten Finnen warten auf anständige Sommertemperaturen, was als über 25 Celsius gilt. Es gibt sogar ein finnisches Wort „helle“ für dieses sonnige Sommerwetter, und wenn die „Helle“ eintrifft, ist das für die Mehrheit der Finnen jeden Sommer eine gute Nachricht.

Um die gestiegenen Temperaturen zu begründen, müssen wir zunächst feststellen, ob diese „Hitzewellen“ in Finnland zugenommen haben. Für die Hauptstadt Finnlands liegen uns Temperaturdaten zwischen 1844-2021 vor. Zählen wir für jedes Jahr die Tage mit einem Temperaturmaximum von über 25 Celsius:

Anzahl der Tage im Jahr mit einer Höchsttemperatur bei 25°C. Datenquelle: Finnisches Meteorologisches Institut, frei zugängliche Daten

Was wir sehen können, ist keine signifikante Zunahme von 25°C-Tagen in den Daten von Helsinki Kaisaniemi. Ein leichter Anstieg am Ende unterscheidet sich nicht signifikant von den 1940er Jahren. Berücksichtigen Sie auch den erhöhten Urban Heat Island-Effekt: Die Bevölkerung von Helsinki ist jetzt viel höher als in den 1940er Jahren.

Wenn man die Studie nur auf die Jahre 1991-2018 beschränkt, könnte man die Zunahme der warmen Tage (fälschlicherweise) auf den Klimawandel zurückführen.

Für Helsinki ist also der Punkt 1: „Die Extremtemperaturen haben an den Studienorten tatsächlich zugenommen“ nur teilweise richtig.

Wie sieht es mit den Sterbefällen aus?

Um die Sterblichkeit zu untersuchen, habe ich die folgenden Daten aus den offenen Daten von Statistics Finland für die Jahre 1945-2020 heruntergeladen:

Gesamtbevölkerung

Todesfälle in den Monaten Juni, Juli und August

Todesfälle in anderen Monaten

Bevölkerungsdaten der Altersgruppe über 85 Jahre

Todesfälle der Altersgruppe über 85 Jahre

Ich habe einen Trend der Todesfälle in den Sommermonaten (Juni, Juli und August) im Vergleich zu allen Todesfällen im selben Jahr berechnet. Der Prozentsatz ist extrem stabil und sogar leicht abnehmend im Zeitraum der Nature-Studie, also von 1991 bis 2018, wenn man bedenkt, dass die Bevölkerung in der Altersgruppe 85 Jahre oder älter zwischen 1945-2019 um das 10-fache gestiegen ist. Ältere Menschen neigen dazu, anfälliger für hohe Temperaturen zu sein, aber das hat keinen Einfluss auf die Sterblichkeit.

Wenn man also die oben genannten Punkte berücksichtigt:

● Die Sterblichkeit während der Sommermonate hat in Finnland nicht zugenommen – überhaupt nicht

Zusammenfassend: Die Daten belegen keinerlei Anstieg der Sterblichkeit während der Sommermonate.

Hitzebedingte Sterblichkeit in Spanien

Spanien ist in der Nature-Studie sogar noch dunkelroter, da es sehr anfällig für hitzebedingten Anstieg der Sterblichkeit ist.

Zum Glück gibt es für Spanien eine weitere Studie:

Achebak H, Devolder D, Ballester J (2018) Heat-related mortality trends under recent climate warming in Spain: A 36-year observational study. PLoS Med 15(7): e1002617. https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1002617

Diese Studie umfasst 47 Großstädte aus Spanien für die Sommermonate zwischen 1980 und 2015. Diese Studie verwendet reale Sterblichkeitsdaten und Temperaturen für diesen Zeitraum – nicht nur Modelle, wie es die Nature-Studie tut.

Haben sie eine steigende Sterblichkeit gefunden? Nein, haben sie nicht.

Achebak H, Devolder D, Ballester J (2018), Abbildung 5

Sie fanden zwar steigende Temperaturen mit dem Anstieg von 0,32 Celsius pro Jahrzehnt. Aber die Gesamtsterblichkeit nimmt ab – stark.

Das zeitliche Muster der einzelnen Todesursachen war bei Männern und Frauen ähnlich (S2 Abb.), mit einem Rückgang der Zahl der Todesfälle durch Kreislauferkrankungen und einem Anstieg der Zahl der Todesfälle durch Atemwegserkrankungen. Allerdings nahm die Sterblichkeit bei Frauen bei den Kreislauferkrankungen langsamer ab, wodurch der Unterschied zwischen Frauen und Männern größer wurde. Darüber hinaus stieg die Sterblichkeit bei Atemwegserkrankungen bei Frauen schneller an, wodurch sich das Ausmaß des Unterschieds zwischen Frauen und Männern verringerte.

Achebak H, Devolder D, Ballester J (2018)

Die blaue und die rote Linie in der Abbildung stellen zeitlich variierende jährliche RR-Kurven dar, basierend auf dem Sommer 1984 (kühlster Sommer des Zeitraums) und die rote Linie basiert auf dem Jahr 2003 (heißester Sommer des Zeitraums). Die Sterblichkeitsrate für ähnliche Temperaturen ist insgesamt für den Untersuchungszeitraum rückläufig.

Die Studie wies auf einen starken Rückgang der Ursachen-spezifischen und Ursachen-geschlechtsspezifischen Sterblichkeit RR in Verbindung mit Sommertemperaturen für die letzten dreieinhalb Jahrzehnte hin und – mit Ausnahme von Atemwegserkrankungen (für Männer und Frauen zusammen und nur für Frauen) – auf einen Abwärtstrend der hitzebedingten Todesfälle. Diese Ergebnisse unterstützen nachdrücklich die Hypothese, dass der beobachtete Erwärmungstrend bei den Sommertemperaturen in Spanien nicht mit einem allgemeinen Anstieg des auf Hitze zurückzuführenden Anteils der Sterblichkeit einherging, was auf einen erheblichen Rückgang der Anfälligkeit der Bevölkerung für hohe Temperaturen zurückzuführen ist.

Der Abwärtstrend ist trotz des Anteils der über 64-Jährigen im Laufe der Jahre deutlich gestiegen. Aber warum? Auch darauf gibt die Studie eine Antwort:

Der allgemeine Abwärtstrend bei den Mortalitätsrisiken wurde von einigen Forschern auf die sozioökonomische Entwicklung und strukturelle Veränderungen, wie z. B. Verbesserungen im Wohnungsbau und in der Gesundheitsversorgung, oder sogar auf spezifische Interventionen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zurückgeführt. Die großen sozioökonomischen Fortschritte, die in Spanien in den letzten Jahrzehnten stattgefunden haben, könnten ebenfalls zu dieser Reaktion beigetragen haben und somit die Auswirkungen der Mortalitätsrisiken im Laufe der Zeit verringern. So sind beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt (von 8.798 € pro Kopf im Jahr 1991 auf 22.813 € im Jahr 2009), die Lebenserwartung bei der Geburt (von 77,08 Jahren auf 81,58), die Ausgaben für das Gesundheitswesen (von 605 € pro Kopf auf 2.182 €) und den Sozialschutz (von 1.845 € pro Kopf auf 5.746 €) sowie die Anzahl der Ärzte (von 3.930 pro Million Einwohner auf 4.760 pro Million Einwohner) in Spanien stark gestiegen. Darüber hinaus hat die Nutzung von Klimaanlagen, die in den USA als ein Hauptfaktor für die Verringerung der hitzebedingten Sterblichkeit postuliert wird, in spanischen Haushalten im analysierten Zeitraum ebenfalls stark zugenommen (von 5,3 % auf 35,5 %).

Zusammengefasst: Anpassung. Die spanische Bevölkerung hat erhebliche Investitionen in Klimaanlagen getätigt – weil sie es kann. Das steigende Einkommen bietet bessere Möglichkeiten, mit der überschüssigen Wärme umzugehen.

Die gleiche Anpassung ist auch in der Nature-Studie sichtbar: Die Sterblichkeitskurve beginnt bei höherer Temperatur an Orten zu steigen, an denen die Überhitzung die Norm ist: Kuwait-Stadt, Bangkok usw. Es ist schwer zu argumentieren, warum sich diese Anpassung nicht fortsetzen sollte – und das trotz eines möglichen Klimawandels.

Conclusion

Die in A. M. Vicedo-Cabrera et all 2021 verwendeten Verfahren sind ernsthaft fehlerhaft, was dazu führt, dass die Ergebnisse und Schlussfolgerungen ungültig sind.

Diese Widerlegung bezog sich nur auf zwei Länder (Finnland und Spanien), aber schon das beweist:

● Es gibt keine erhöhte hitzebedingte Sterblichkeit aus irgendeinem Grund, und wenn es insgesamt keinen Anstieg der Sterblichkeit gibt, ist es unmöglich, dass der Klimawandel irgendeinen Effekt hat

● Alle Erhöhungen sind auf fehlerhafte Verfahren zurückzuführen, die sich auf Klimamodelle statt auf reale Sterblichkeitsdaten stützen

● Selbst dann versäumt es die Studie, andere Faktoren zu erwähnen, die die Sterblichkeit beeinflussen, wie z.B. die Alterung und Zunahme der Bevölkerung

● Die Anpassung an die Überhitzung erfolgt überall automatisch, wenn das steigende Einkommen dies zulässt

References

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/06/03/the-burden-of-heat-related-mortality-attributable-to-poor-modeling/

Übersetzt von Chris Frey EIKE