Die Bezeichnung der Überschwemmungen in Europa als „Klima“ ist unwissenschaftliche Propaganda

Craig Rucker

[Vorbemerkung des Übersetzers: In diesem Doppel-Beitrag geht es zunächst noch einmal um die Überschwemmung bei uns aus amerikanischer Sicht. Im zweiten Beitrag listet Jo Nova viele historische Überschwemmungen auf, die allesamt das Hochwasser dieses Jahres bei uns in den Schatten stellen.

Ende Vorbemerkung]

„Wenn man nichts als einen Hammer hat, sieht alles wie ein Nagel aus.“

Für die warm-alarmistische Linke sieht jedes natürliche Wetterereignis wie „Klima“ aus.

Europa wurde von verheerenden Überschwemmungen heimgesucht, die Zahl der Todesopfer liegt bei 188 und steigt weiter. Natürlich nutzen die üblichen Verdächtigen diese echte, herzzerreißende Tragödie aus, um ihre Klima-Agenda voranzutreiben.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, dass Deutschland „im Kampf gegen den Klimawandel schneller sein muss.“

Der belgische Premierminister Alexander De Croo sagte, der „Zusammenhang mit dem Klimawandel sei klar.“

Keine geringere Expertin als die jugendliche Highschool-Abbrecherin Greta Thunberg hat gepostet:

Tödliche Hitzewellen, Überschwemmungen, Stürme, Waldbrände, Dürren, Ernteausfälle… Das ist nicht „das neue Normal“.

Wir stehen ganz am Anfang eines Klima- und ökologischen Notstands, und extreme Wetterereignisse werden nur immer häufiger werden.

Nach den katastrophalen Entwicklungen der letzten Zeit – insbesondere in Westeuropa – scheint der Klimanotstand in aller Munde zu sein, und das zu Recht. Aber sobald diese Tragödien vorbei sind, werden wir das Thema höchstwahrscheinlich vergessen und weitermachen wie bisher. Wenn wir die Krise nicht die ganze Zeit wie eine Krise behandeln, werden wir den Klimanotstand nicht aufhalten können.

Alle drei, zusammen mit dem Rest der Politiker, Medien und Interessengruppen, die die Überschwemmungen in Europa dem Klima zuschreiben, liegen beschämend falsch.

Glaubt irgendjemand vernünftigerweise, dass die Überschwemmungen in Europa oder die Hitzewelle im Westen der USA wesentlich schlimmer waren, weil die Temperatur der Erde fast das ganze letzte Jahrhundert über nur geringfügig gestiegen ist, weit weniger als die Klimamodelle vorausgesagt haben?

Die unermüdliche australische Journalistin Joanne Nova hat in ihrer gewohnt nüchternen Art gezeigt, dass die Überschwemmungen in Europa, so verheerend sie auch sein mögen, historisch gesehen normal sind. Tatsächlich wurde Europa 1714 an Heiligabend überflutet, wobei 14.000 Menschen starben! „Es ist, als ob die europäische Geschichte nicht existiert“, schreibt sie (gepostet bei CFACT.org). [Siehe den zweiten Beitrag unten]

Von Zeit zu Zeit werden Europas Flüsse unweigerlich Hochwasser führen. Die Überschwemmungen werden schlimmer, wenn, wie dieses Mal geschehen, Drucksysteme das Wetter an Ort und Stelle verweilen lassen, anstatt den Sturm schnell durchzudrücken. Auf diese Weise verwüstete der Hurrikan Dorian vor zwei Jahren die Bahamas. Diese Art von extremen Wetterereignissen kann nicht durch Besteuerung, Umverteilung, Kohlenstoffhandel, Windmühlen, Sonnenkollektoren oder Elektrofahrzeuge verhindert werden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Wir können jedoch Menschen und Eigentum vor extremem Wetter durch Vorhersage, Frühwarnung, Vorsorge und Reaktion schützen.

Hier haben die europäischen Bürokraten auf verheerende Weise versagt. Dies ist die eigentliche, weil vermeidbare, vom Menschen verursachte Katastrophe.

Die Londoner Times berichtet, dass der Grund für die schrecklichen Verluste der Flut auf ein „monumentales Versagen des Warnsystems“ zurückzuführen ist. Auszüge aus einem entsprechenden Beitrag der GWPF [in deutscher Übersetzung beim EIKE hier]:

Die ersten Anzeichen der Katastrophe wurden vor neun Tagen von einem Satelliten entdeckt, der 500 Meilen über den beschaulichen Hügeln rund um den Rhein kreiste.

In den folgenden Tagen schickte ein Team von Wissenschaftlern den deutschen Behörden eine Reihe von Vorhersagen, die so genau waren, dass sie sich nun wie eine makabre Prophezeiung lesen: Das Rheinland sollte von „extremen“ Überschwemmungen heimgesucht werden, vor allem entlang der Erft und der Ahr sowie in Städten wie Hagen und Altena.

Doch trotz einer mindestens 24-stündigen Vorwarnung, die fast genau vorhersagte, welche Bezirke am schlimmsten von den Regenfällen betroffen sein würden, erwischte die Flut viele ihrer Opfer noch immer weitgehend unvorbereitet.

Die Menschen hätten Warnungen erhalten müssen; die Menschen hätten die Warnungen verstehen müssen. Es nützt nichts, riesige Computermodelle zu haben, die vorhersagen, was passieren wird, wenn die Leute nicht wissen, was sie bei einer Flut tun sollen.“

Stattdessen führte die überwältigende Mehrheit der Menschen im Einzugsgebiet der Flut ihren Alltag weiter, ohne sich der Gefahr bewusst zu sein, als das Wasser zu steigen begann.

Westeuropa hatte die gesamte Infrastruktur, die es brauchte, um seine Menschen zu schützen. Es hat versagt, sie zu nutzen.

Lassen Sie nicht zu, dass Europas versagende Bürokratie sich aus dem Staub macht, indem sie die Schuld auf das „Klima“ schiebt. Europa wurde überflutet, ob Sie nun zur Arbeit fuhren und Strom nutzten oder nicht. Die Wetterwarnungen waren klar, wurden aber nicht an die Öffentlichkeit weitergegeben. Tragisch.

Es gibt ein paar besonders lästige Worthülsen, die die globale Erwärmungskampagne verwendet, wenn Naturkatastrophen eintreten. Die Erwärmung macht extremes Wetter „wahrscheinlicher“ und „schwerer“, sagen sie. Die Tatsache, dass die globale Temperatur die Katastrophe nicht wahrscheinlicher oder schwerer gemacht hat, lassen sie völlig außer Acht. Hier versagen die Medien in ihrer Verantwortung und lehnen es ab, die relevanten Fragen zu stellen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die New York Times berichtet von Plänen des Teams Erwärmung, die „schnelle Zuordnung“ von natürlichen Wetterereignissen zum Klima zu nutzen, um denjenigen von uns zuvorzukommen, die bereit sind, die wissenschaftlichen und historischen Beweise zu präsentieren, die ihre Behauptungen falsifizieren.

So – und nur so! – führt menschliches Verhalten zu Wetter, das tötet – wie es in Europa geschah.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://www.cfact.org/2021/07/19/calling-europes-floods-climate-is-unscientific-propaganda/

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Eine Welt, geschützt durch Windmühlen? Im Jahre 1717 tötete ein Weihnachts-Hochwasser in Deutschland 14.000 Menschen

Joanne Nova

Mit großem Mitleid für alle unsere europäischen Freunde. Es ist, als gäbe es die europäische Geschichte nicht.

Im Jahr 1717 begann Heiligabend eine Flut, die 14.000 Menschen tötete und sich über die Niederlande, Dänemark und Deutschland ausbreitete. Es folgten grausame Fröste und weitere Überschwemmungen im Februar 1718.

So viel zu der Theorie, dass Sonnenkollektoren, Windmühlen oder eine globale Abkühlung uns vor Überschwemmungen bewahren werden.

In der Kleinen Eiszeit waren die Überschwemmungen gewaltig und häufig – und es war sehr, sehr kalt.

Daily Mail: Weihnachts-Überschwemmung 1717

Wie einer der verheerendsten Stürme der europäischen Geschichte im Jahr 1717 13.700 Menschen tötete

Daily Mail, Dezember 2017

An einem kalten Heiligabend vor drei Jahrhunderten brach einer der verheerendsten Stürme in der Geschichte Europas über die Nordseeküsten herein, tötete über 13.000 Menschen, vernichtete Tausende von Häusern und zerstörte unzählige Bauernhöfe.

Das apokalyptische Wetter verursachte enorme Überschwemmungen, die bis zum ersten Weihnachtstag die Küstengebiete in den Niederlanden, Norddeutschland und Dänemark überfluteten.

Während die überlebende Bevölkerung mit dem Wind und den Wellen kämpfte, breitete sich arktische Luft über den gesamten Kontinent aus und brachte der leidenden Bevölkerung zusätzlich noch starken Frost ein.

Weihnachts-Flut 1717 in Deutschland und den Niederlanden

Diese Überschwemmungen lösten ein großes Deichbauprojekt aus. Die Schwere der Stürme und Überschwemmungen wurde 1953 übertroffen, obwohl damals „nur“ 2.551 Menschen starben.

… die erdrückende Katastrophe von 1717 wird heute im Kontext des niederländischen Niedergangs gesehen.

Das Land hatte im 17. Jahrhundert sein goldenes Zeitalter erlebt, aber mit diesem Sturm in Kombination mit anderen Rückschlägen (einschließlich des Drucks durch das wachsende britische Empire) wurde seine Zeit als dominierende europäische Macht zu Ende gebracht.

1717 Weihnachtsflut, Deutschland, Niederlande.

Die beiden schlimmsten Überschwemmungen von Passau, Bayern, waren, soweit wir wissen, 1501 und 1595.

Ist das die Zukunft, die wir erwarten, wenn wir Billionen ausgeben, um CO2 auf „sichere Werte“ zu reduzieren? Wenn wir alle Elektrofahrzeuge fahren, werden wir dann in der Lage sein, eine Welt zu schaffen, die so sicher ist wie 1501?

Historische Pegelstände am Rathaus von Passau

Wiki-World hat eine Kategorie namens Hochwasser in Deutschland, die so viele frühere Überschwemmungen enthält, dass sie nach Dekaden gruppiert sind:

[Hinweis: Als Tabelle kann diese Zusammenstellung nicht übernommen werden. Im Original lässt sich aber jede einzelne Jahreszahl anklicken. A. d. Übers.]

1784 – das Jahr mit schweren Überschwemmungen durch Eisgang auf Flüssen

Im Jahre 1784 sind die Brücken in Bamberg durch ungeheuren Eisgang auf dem Main zerstört worden. Gleiches ist sogar noch früher bekannt, nämlich im Jahre 1342:

Zerstörung der Seebrücke in Bamberg bei der Eisflut von 1784 / Kolpingsfamilie Bamberg

… die gewaltigen Überschwemmungen des Jahres 1784, die auf den ungewöhnlich strengen Winter 1783/84 in ganz Deutschland folgten, wurden ausgelöst, als plötzliches Tauwetter und sintflutartige Regenfälle die noch eisbedeckten Flüsse füllten.

Es ist bekannt, dass der Winter 1783/84 in einer Reihe von europäischen Ländern streng und lang anhaltend war. Es gab zwei sehr kalte Perioden: Ende Dezember 1783 und im Januar 1784.

Außerdem schneite es in den Monaten Dezember 1783, Januar und Februar 1784 stark. Am 21. Februar 1784 führte dann warmer Südwind zu Tauwetter, das zu einem schnellen Aufbrechen des Eises auf den zugefrorenen Flüssen und zu katastrophalen Überschwemmungen führte. Dieses großflächige und lang anhaltende Ereignis fand im heutigen Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Nordfrankreich, Deutschland, Österreich und der Tschechischen und Slowakischen Republik statt.

1784 in Würzburg:

Im Jahre 1882:

Und noch einmal 1888:

Dachau-Hochwasser im Jahre 1888

Und im Jahre 1908:

Jeder halbwegs begabte Journalist sollte in der Lage sein, nach historischen Hochwassern in Deutschland und Holland zu suchen.

Nochmals herzliches Beileid für all das Leid der betroffenen Menschen und die Verluste bei den aktuellen Überschwemmungen.

This article originally appeared at JoNova

Autorin: Joanne Nova is a prize-winning science graduate in molecular biology. She has given keynotes about the medical revolution, gene technology and aging at conferences. She hosted a children’s TV series on Channel Nine, and has done over 200 radio interviews, many on the Australian ABC. She was formerly an associate lecturer in Science Communication at the ANU. She’s author of The Skeptics Handbook which has been translated into 15 languages. Each day 5,000 people read joannenova.com.au

Link: https://www.cfact.org/2021/07/19/a-world-protected-by-windmills-in-1717-christmas-floods-in-germany-killed-14000/

Beide Beiträge übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Schattenseiten von Elektrofahrzeugen

Duggan Flanakin

Wenn Sie auf die „aufgeweckten“ Futuristen hören, oder sogar auf die Mehrheit der Autofirmen, die versprechen, die Produktion von Benzin- und Dieselfahrzeugen einzustellen, ist es vielleicht an der Zeit, Ihre Autoaktien zu verkaufen. Glauben Sie wirklich, dass die USA im Begriff sind, 280 Millionen Elektrofahrzeuge zu bauen, um die 270 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (ICE) zu ersetzen, die viele Bundesstaaten (und viele Länder, ganz zu schweigen von den Autoherstellern) bis 2030, 2040 oder vielleicht 2049 von der Straße verbannen wollen (nicht nur vom Neuverkauf)?

Vergessen Sie, wenn Sie so wollen, alle Argumente über den massiven Abbau von Erdreich mit Sklavenarbeit, den diese 270 Millionen EVs verursachen werden, um Kobalt, Nickel, Lithium und andere Metalle zu gewinnen, ohne die EVs nicht gebaut werden können, geschweige denn funktionieren. Vergessen Sie die enormen Kosten für den Ausbau des Stromnetzes, um die gesamte Elektrizität zu liefern, die benötigt wird, um diese Fahrzeuge die 3,2 Billionen Meilen pro Jahr zu bewegen, die die Amerikaner kollektiv hinter dem Steuer sitzen.

Vergessen Sie die schiere Unsinnigkeit, Benzin- und Dieselkraftstoffe in ländlichen Gegenden vom Markt zu nehmen. Vergessen Sie die Absurdität – ganz zu schweigen von den massiven Arbeitsplatzverlusten – von der Schließung von 110.000 Tankstellen (viele mit Dutzenden von Zapfsäulen), oder die Erwartung, dass sie sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen verlassen, um die Miete zu bezahlen. Die meisten von uns werden nicht sehr oft zum Supermarkt fahren – wenn überhaupt.

Vergessen Sie das alles, denn das Auto, das Sie fahren, wird Ihnen nicht gehören, und Sie werden wahrscheinlich sowieso nirgendwo hinfahren, außer vielleicht zum Gericht oder zur Arbeit (für die wenigen, die außerhalb ihres Kämmerchens arbeiten). Jemand (oder zumindest ein fahrerloses Fahrzeug) wird Sie abholen, absetzen und zurückbringen – und es wird kein XM Sirius, kein Spotify und nicht einmal eine Klimaanlage geben.

Sie, so ein Forschungsteam [manche würden sagen, ein Forschungsteam auf der Flucht!] von der University of Leeds, werden eine Reisekostenerstattung von 3.000 bis 10.000 Meilen pro Jahr (je nach Beruf, den Sie zugewiesen bekommen) in regierungseigenen Fahrzeugen der Wahl der Regierung erhalten. Und doch geht die Seifenoper über die Schwächen des Elektrofahrzeugs täglich weiter.

In den letzten Wochen haben wir erfahren, dass Elektrofahrzeuge nicht behindertengerecht sind, dass sie das kalifornische Stromnetz schon jetzt überfordern, dass die Reichen weiterhin subventioniert werden müssen, um sie sich leisten zu können, dass sie selbst dann nur dann wirtschaftlich sind, wenn sie 100.000 Meilen lang gefahren werden, und dass Ladestationen in ländlichen Gebieten rasch verschwinden.

Während all diese Geschichten beunruhigend sind, stellen sich die Autoren des Green New Deal, ihre Pendants bei der Internationalen Energieagentur und der UN-Klimarahmenkonvention UNFCCC sowie professionelle Bürokraten in den Regierungen rund um den Globus eine Zukunft vor, in der es keinen privaten Besitz von Fahrzeugen oder irgendetwas anderem mehr gibt (zumindest für die „kleinen“ Leute).

Wie Dr. Antony Mueller im vergangenen Dezember warnte, stellt sich das Weltwirtschaftsforum WEF, dessen Schwerpunkt seiner Meinung nach die globale Kontrolle ist, vor, dass bis 2030 – also in weniger als einem Jahrzehnt – eine neue Weltordnung (erinnern Sie sich, dass George H. W. Bush eine solche wollte?) entstanden sein wird, in der „der Staat der einzige Eigentümer von allem ist.“

In der WEF-Welt „stehen Werte wie Individualismus, Freiheit und das Streben nach Glück auf dem Spiel, die zugunsten von Kollektivismus und der Auferlegung eines ‚Gemeinwohls‘, das von der selbsternannten Elite der Technokraten definiert wird, abgelehnt werden.“ Denken Sie an Facebook-Zensur, Google Deplatforming und Cancel Culture auf Steroiden.

Dann ist da noch der neue Bericht der Universität von Leeds, in dem mehrere „führende Wissenschaftler“ uns sagen, dass (wie Ronald Bailey von Reason „übersetzt“), „Um den Planeten vor einem katastrophalen Klimawandel zu retten, müssen die Amerikaner ihren Energieverbrauch um mehr als 90 Prozent senken und vierköpfige Familien sollten in Wohnungen leben, die nicht größer als 60 Quadratmeter sind.“

Nach Ansicht des Nachhaltigkeitsforschers Jefim Vogel und seiner Co-Autoren sollten die meisten Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt werden. Die Fahrten sollten auf jeden Fall auf 3.000 bis 10.000 Meilen pro Person und Jahr begrenzt werden. In Bezug auf den Transport und die physische Mobilität würde die durchschnittliche Person auf den Verbrauch des Energieäquivalents von 16 bis 40 Gallonen Benzin pro Jahr beschränkt werden. Eine Kurz- oder Mittelstreckenreise mit dem Flugzeug wäre etwa alle drei Jahre erlaubt.

Auch keine Muscle-Cars mehr. Laut der Motorsportindustrie geht die EPA „hart gegen diejenigen vor, die ihre Autos modifizieren“. Die Behörde versucht auch, den Geltungsbereich des Clean Air Act zu erweitern, um Rennwagen zu verbieten, die Sie in Ihrer Garage bauen und die nur auf der Rennstrecke verwendet werden sollen.

Nur registrierte, gut finanzierte Organisationen, die Rennautos für den Einsatz auf der Rennstrecke in offiziellen Räumlichkeiten bauen, wären erlaubt. Aber ohne eine Aftermarket-Industrie, die die Produkte verkauft, für die die Rennwagenbesitzer werben, wäre das wahrscheinliche Ergebnis ein Ende des Autorennsports als Sport und innovatives Zentrum. [Außerdem dürfte in dem Paralleluniversum, das wir gerade durchleben, niemand mehr ein Auto besitzen.]

Warten Sie eine New Yorker Minute, sagen Sie! Wir haben nicht dafür gestimmt! Nun, laut den beglaubigten Wahlergebnissen haben 81 Millionen von Ihnen das doch getan, und der Rest Amerikas (mit minimalen Ausnahmen) hat das Ergebnis akzeptiert – abgesehen von unvorhergesehenen Enthüllungen. Diejenigen, die widersprechen oder es wagen zu protestieren, werden zum Schweigen gebracht, gefeuert oder sogar ohne Kaution eingesperrt.

Das Geld wird bereits für den Bau von Offshore-Windturbinen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge, die die meisten von uns nicht wollen und nicht kaufen werden, und andere Spielzeuge zur Bereicherung der Macht-Aszendenten verwendet, um sie vor den harten Zeiten, die sie einläuten, zu isolieren. Aber das ist alles nur Fassade, denn der Great Reset ist im Begriff, all unsere Prioritäten zu verändern (oder besser gesagt, ihre).

Das ist richtig. Das Weltwirtschaftsforum rechtfertigt die Einweihung der „Great Reset Initiative“ damit, dass, wie sie verkünden, „es eine dringende Notwendigkeit für globale Akteure gibt, bei der gleichzeitigen Bewältigung der direkten Folgen der COVID-19-Krise zusammenzuarbeiten.“

Diejenigen, die unsere gemeinsame Zukunft planen – und ausführen -, bezeichnen Ideen als böse, die schon lange vor den Griechen und Römern formuliert wurden, die sie niederschrieben. Lange bevor die Europäer und später die amerikanischen Kolonialherren die griechisch-römische Weisheit umschrieben und mit biblischen Wahrheiten vermischten, um eine Nation zu schmieden, die sich dem „Leben, der Freiheit und dem Streben nach Glück“ verpflichtet fühlt.

Denken Sie daran, in der WEF-Welt werden auch Konsumgüter kein Privateigentum mehr sein. Sie werden nicht einmal Ihr Toilettenpapier besitzen! Geschweige denn einen SUV. Sogar die Clown-Autos werden von der Regierung gestellt werden.

Achtung! Die WEF-Welt existiert bereits. Wählen Sie K-I-M-J-O-N-G-U-N für Ihre persönliche Tour.

Der Marsch der Lemminge hat bereits begonnen. Die verrückte Maskierung von 2020 (die bis heute andauert) war der einzige Beweis, den die Globalisten brauchten, um sich selbst davon zu überzeugen, dass niemand ernsthaft gegen die totale Zerstörung der westlichen Gesellschaft protestieren wird. Bei allem Gerede, wer würde es wagen, die Eliten herauszufordern, jetzt, wo sie ihre absolute Macht konsolidieren?

Würden Sie das tun?

Autor: Duggan Flanakin is the Director of Policy Research at the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2021/07/18/the-downside-of-electric-vehicles/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimawandel: Über den Glaube an Unmögliches

H. Sterling Burnett

Die Klimaalarmisten haben ein Problem damit, eine konsistente Darstellung der Gefahren zu präsentieren, die der angeblich vom Menschen verursachte Klimawandel darstellt.

Stattdessen folgen sie Lewis Carrolls unbezähmbarer und gewalttätiger Roter Königin in den Kaninchenbau des Klimawandels, als sie als Antwort auf Alices Aussage, dass man „unmögliche Dinge nicht glauben kann“, stolz verkündete: „Ich wage zu behaupten, dass Sie nicht viel Übung haben. Als ich jünger war, habe ich das immer eine halbe Stunde am Tag gemacht. Manchmal habe ich bis zu sechs unmögliche Dinge vor dem Frühstück geglaubt.“

Man ersetze das Wort „unmöglich“ durch „widersprüchlich“ um zu verstehen, worauf ich hinaus will. Gerade seit 2010 haben die Mainstream-Medien regelmäßig über Behauptungen berichtet, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel sowohl das Verschwinden des Schnees als auch vermehrte Schneefälle mit sich bringen wird. Im Jahr 2013 erschien zum Beispiel im Daily Telegraph ein Artikel mit dem Titel „Children Just Aren’t Going to Know What Snow Is“, und im Jahr 2014 erschien in der New York Times ein Artikel mit dem Titel „The End of Snow?“ Beide Artikel behaupteten, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel dazu führen würde, dass Schnee in naher Zukunft zu einem seltenen und möglicherweise unerhörten Ereignis an Orten wird, an denen Schnee in der Vergangenheit üblich war.

In jüngster Zeit jedoch, wie wir auf unserer Website Climate Realism dokumentiert haben, haben Klimawissenschaftler und ihre Verbündeten in den Mainstream-Medien ihr Narrativ geändert, um mehrere Fälle von rekordverdächtigen Kälte- und Schneefällen in den letzten zehn Jahren zu erklären, indem sie in den Worten eines Science Daily-Artikels verkündeten: „Schwere Schneestürme im Nordosten der USA werden voraussichtlich mit dem Klimawandel immer wieder auftreten“.

In einem humorvollen Blogbeitrag untersuchte der Gründer von Climatedepot.com Marc Morano die widersprüchlichen Behauptungen über Schnee, die von bekannten Klimaschwindlern wie Al Gore eifrig verbreitet werden. Der Klimawandel kann dazu beitragen, dass Schneefall häufiger oder seltener auftritt, aber er kann nicht beides tun. Wichtig ist, dass harte Daten weder die Behauptung stützen, dass der Klimawandel einen Mangel an Schnee verursacht, noch die Behauptung, dass er extreme Schneefälle verursacht. Ganz im Gegenteil, es gibt keinen signifikanten Trend bei den Schneefällen während der jüngsten Periode der moderaten Erwärmung.

Kommen wir nun zu anderen unrühmlichen Beispielen für widersprüchliche, oft behauptete Auswirkungen des Klimawandels und betrachten wir das Klima der Großen Seen. In den letzten Jahren haben die Mainstream-Medien abwechselnd behauptet, dass der Klimawandel den Wasserstand der Großen Seen sowohl steigen als auch sinken lassen wird. Das ist natürlich kein Widerspruch.

Das ist noch nicht alles. Wie von den gedankenlosen Medien ordnungsgemäß berichtet, haben Experten behauptet, dass der Klimawandel an und um die Großen Seen sowohl gefährlich höhere Windgeschwindigkeiten als auch ebenso störende niedrigere Windgeschwindigkeiten verursachen wird.

Mit Blick auf das Ausland propagieren Klimaalarmisten und ihre Schoßhündchen in den Mainstream-Medien gegenseitig ausschließende Katastrophenszenarien in Indien als Folge des Klimawandels. Der Präsident des Heartland Institute James Taylor hat kürzlich die inkonsistenten Aussagen der Medien über die Monsunregen in Südasien angeprangert. Taylor schrieb:

India Today behauptet, dass neuen Forschungen zufolge die globale Erwärmung stärkere indische und südasiatische Monsune und Regenfälle verursachen wird, die in den kommenden Jahrzehnten klimatische Verwüstungen anrichten werden. …

Erst letztes Jahr berichtete die Hindustan Times jedoch, dass eine neu veröffentlichte, von Experten begutachtete Studie zeigt, dass die globale Erwärmung den Monsun schwächen und die Monsunregenfälle reduzieren wird. …

Also, was denn nun? Stärkt die globale Erwärmung die Monsune und verursacht mehr Regenfälle, was, wie man uns sagt, schlecht ist? Oder schwächt die globale Erwärmung die Monsune und verursacht weniger Niederschlag, was angeblich schlecht ist? Oder, nur vielleicht – und das haben Wissenschaftler in einer kürzlich veröffentlichten Studie festgestellt – hat die moderate Erwärmung kaum Auswirkungen auf den Monsun, obwohl das den Klimaalarmisten ziemlich ungelegen käme.

Wie mein Kollege vom Heartland Institute, Anthony Watts, letzte Woche im CCW in seinem Bericht über die jüngste Hitzewellen-Hysterie bemerkte, ist Klima nicht gleich Wetter. Eine oder sogar ein paar Jahreszeiten mit über- oder unterdurchschnittlichem Schneefall, Monsunregen oder steigende oder fallende Pegel der Großen Seen oder Windgeschwindigkeiten können Anzeichen für einen Klimawandel sein, aber nur, wenn eine einzige, konsistente Richtung der Veränderung über Jahrzehnte hinweg beibehalten wird. Wenn sich diese Wetterereignisse stattdessen jährlich oder alle paar Jahre hin- und herbewegen, ist das ganz normales Wetter, das die Durchschnittswerte erzeugt, die wir verwenden, um zu bestimmen, ob sich das Klima einer Region im Laufe der Zeit verändert hat.

Alarmisten müssen sich ein einheitliches Narrativ von Katastrophenszenarien aussuchen und daran festhalten, und wenn die Daten das Narrativ widerlegen, müssen sie zugeben, dass die Theorie der katastrophalen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung falsch ist. Watts sagte: „Man kann nicht beides haben.“

Ich bin es leid, dass die Progressiven verzweifelt an der Theorie des katastrophalen Klimawandels festhalten, obwohl die Daten und Aussagen im Widerspruch zueinander stehen. Ich bin müde von ihren groben öffentlichen Darstellungen kognitiver Dissonanz, die jedes unerwartete Wetterereignis zu einem weiteren Beweis für den Klimawandel verdrehen, selbst wenn es mit früheren Arten von Wetterereignissen unvereinbar ist, von denen sie sagten, dass der Klimawandel sie verursachen sollte oder verursacht.

Bitte, Umweltsozialisten, gehen Sie weiter zum nächsten Kobold, mit dem Sie versuchen werden, die Öffentlichkeit zu erschrecken, in Ihrem fortwährenden Bemühen, die Macht der Regierung und damit Ihre eigene Macht über das Leben der Menschen auszuweiten. Ich bin bereit, einen neuen mythischen Drachen zu erschlagen.

SOURCES: BBC; Climate Realism; Climate Realism; The Heartland Institute; Climate at a Glance; Climate at a Glance; Watts Up With That; Climate Realism; Climate Realism

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/on-believing-impossible-things-about-climate-change

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimawandel macht die Sommer in der Antarktis … kälter

Joanne Nova

Vierzig Jahre globale Erwärmung haben die ostantarktischen Sommer noch kürzer und kälter gemacht, als sie ohnehin schon waren. (Rettet die Wildnis – jetzt Kohle verbrennen?)

Oberflächenlufttemperatur über der Ostantarktis (vermutlich im Sommer) aus Hsu et al 2021.

Die Ostantarktis ist die große Masse des antarktischen Plateaus, die theoretisch schmelzen sollte. Wenn dieser drei Kilometer dicke Eisblock im Sommer nicht schmelzen wird, wann dann genau?

Erinnern Sie sich, als die Pole die vom Menschen verursachte globale Erwärmung verstärken sollten?

Nicht viel von der Antarktis zeigt Erwärmung im Sommer.

Diese Diagramme stammen aus einer Studie, die Kenneth Richard bei NoTricksZone gefunden hat. Die Autoren Hsu et al denken, dass der Abkühlungstrend eine natürliche Erklärung hat (aber wenn es eine Erwärmung gewesen wäre, hätte natürlich niemand diese Frage gestellt). Hsu et al. schätzen, dass 20-40% des Trends auf die Madden-Julian-Oszillation (MJO) zurückzuführen ist. Und vielleicht ist es so, aber sie benutzen Klimamodelle, von denen wir wissen, dass sie fehlerhaft sind. Seltsamerweise sagen sie voraus, dass sich die Ostantarktis weiter abkühlen wird – was (für die Modelle) ein Novum sein könnte.

Die MJO ist ein massiver konvektiver atmosphärischer Fleck, der sich von West nach Ost über den Indischen Ozean und dann in den Pazifik bewegt, wobei er sich mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde oder so nach Osten bewegt. Innerhalb von ein paar Monaten umrundet er die Erde. Offenbar hat er einen tiefgreifenden Einfluss auf beide Seiten der Erde – er sorgt für kalte Wintereinbrüche bis nach Kanada und in die USA, und möglicherweise, wer weiß, auch in der Antarktis.

Aber zufälligerweise befinden sich die Teile der Antarktis, die sich erwärmt haben, größtenteils in der Westantarktis und sitzen auf einer Kette von Vulkanen. Die Medien scheinen das nie zu erwähnen.

Könnte es CO2 sein? Oder Vulkane?

REFERENCE

Hsu et al (2021) East Antarctic cooling induced by decadal changes in Madden-Julian oscillation during austral summer, Vol. 7, no. 26, eabf9903
DOI: 10.1126/sciadv.abf9903

Autorin: Joanne Nova, a prize-winning science graduate in molecular biology. She has given keynotes about the medical revolution, gene technology and aging at conferences. She hosted a children’s TV series on Channel Nine, and has done over 200 radio interviews, many on the Australian ABC. She was formerly an associate lecturer in Science Communication at the ANU. She’s author of The Skeptics Handbook which has been translated into 15 languages. Each day 5,000 people read joannenova.com.au

Link: https://www.cfact.org/2021/07/15/climate-change-makes-antarctic-summers-cooler/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Echte Bedrohungen des Planeten und der Menschen

Paul Driessen

Totalitäre Aktionen im Namen des „Klimawandels“ bedrohen Wildtiere, Menschen und Freiheiten.

Umweltaktivismus war bereits böse und tödlich, als ich vor 18 Jahren „Öko-Imperialismus: Grüne Macht – Schwarzer Tod“ schrieb. Seitdem ist es stetig schlimmer geworden, vor allem mit der Hysterie über die „drohende menschengemachte Klima-Apokalypse“, die immer extremere Forderungen annimmt und wonach wir die Welt von fossilen Brennstoffen befreien und moderne Lebensstandards verbieten oder zurückschrauben müssen.

Die Forderungen haben ein bisher unvorstellbares Ausmaß erreicht – hauptsächlich basierend auf GIGO*-Computermodellen und wilden Behauptungen über die Temperatur des Planeten, das Wetter, die Eiskappen und die verschwindende Tierwelt. Die Behauptungen haben kaum eine Grundlage in der realen Welt, werden aber von den Klima-Alarmisten als Evangeliums-Wahrheit dargestellt.

[*GIGO = Garbage In – Garbage Out ≅ Müll rein – Müll raus]

Eine Gruppe von Extremisten will das, was sie „Ökozid“ nennt, zu einem „internationalen Verbrechen“ machen – um dann politische Führer und Unternehmensleiter strafrechtlich zu verfolgen und zu inhaftieren, die sich an der „massenhaften Umweltzerstörung“ beteiligt haben, von der diese Eiferer behaupten, dass sie inzwischen ein Ausmaß erreicht hat, das dem Völkermord der Nazis „ähnlich“ ist.

Andere agitieren für einen „Great Reset“ – sie fordern, dass Unternehmen ihre traditionellen Rollen und Ziele ablehnen und sich stattdessen auf die „Rettung des Planeten“ und die Förderung der „Rassen- und Geschlechtergleichheit“ konzentrieren. Das bedeutet zwangsläufig, dass Unternehmen „ein gewisses Maß an Öko-Diktatur“, korporativer Staatstyrannei und „Top-Down-Autoritarismus“ in Kauf nehmen müssen. Aber im Gegenzug werden sie riesige Gewinne einfahren, indem sie versuchen, zuverlässige Energie zu ersetzen, während sie den Lebensstandard der Mittel- und Arbeiterklasse im Namen der Klimastabilität senken.

Die radikale Linke setzt routinemäßig Öko-Hysterie und Nazi-Analogien ein, um von den schrecklichen Krankheiten und Todesopfern abzulenken, die sie der „farbigen Bevölkerung“ der Dritten Welt zugefügt haben, indem sie ihnen den Zugang zu zuverlässiger Energie, räumlichen Insektenschutzmitteln und modernen landwirtschaftlichen Technologien verweigerten. Diese Schmähungen gegen die Anbieter, Nutzer und Verteidiger fossiler Brennstoffe zu schleudern, ist genauso mutwillig, bösartig und unbegründet wie die Behauptungen der Nazis, mit denen sie die Ausrottung von Juden, Zigeunern, Slawen, Behinderten und anderen „Unerwünschten“ rechtfertigten.

In der Zwischenzeit, in der realen Welt, kommen die tatsächlichen Bedrohungen für unseren Planeten, die Menschen, die Tierwelt und die Freiheiten von den grünen Eiferern, die verlangen, dass wir Kohlenwasserstoff-Energie durch Elektrizität ersetzen, die von wetterabhängigen Windturbinen und Sonnenkollektoren erzeugt und von halbtonnenschweren Tesla-Batteriemodulen gestützt wird.

Dieser „Green New Deal“ (GND) würde die Schaffung von Arbeitsplätzen, das Wirtschaftswachstum, die Erhebung von Steuereinnahmen und die Verbesserung der menschlichen Gesundheit und des Wohlergehens zunichte machen. Er würde auch ökologische Schäden in einem noch nie dagewesenen Ausmaß verursachen.

Die Harris-Biden-Regierung will bis 2030 80 % Kohlenwasserstoff-freie Stromerzeugung, bis 2035 100 % und bis 2050 die Eliminierung fossiler Brennstoffe aus allen Bereichen der US-Wirtschaft. Dies würde den Ersatz von Kohle und Erdgas für die Stromerzeugung, von Benzin und Diesel für den Antrieb von Fahrzeugen, von Erdgas für die Verhüttung und Fertigung sowie von Erdgas für Heizung, Kochen und Warmwasserbereitung erfordern.

Insgesamt würde dies den jährlichen Strombedarf der Nation von etwa 2,7 Milliarden Megawattstunden (der Anteil fossiler Brennstoffe am gesamten US-Strom im Jahr 2018) auf fast 7,5 Milliarden MWh pro Jahr bis 2050 ansteigen lassen. Eine beträchtliche zusätzliche Stromerzeugung wäre erforderlich, um ständig Backup-Batterien für wind- und sonnenlose Tage aufzuladen und die Gesellschaft vor Stromausfällen, Cyberattacken und dem Zusammenbruch des Großhandels zu schützen.

Um all diesen Strom ohne neue Kern- und Wasserkraftwerke zu erzeugen, wären Zehntausende von 850 Fuß hohen Offshore-Windturbinen, Hunderttausende (vielleicht Millionen) von etwas kleineren Onshore-Turbinen und Milliarden von Photovoltaik-Solarmodulen erforderlich. Um landesweit genügend Strom für auch nur eine Woche wind- und sonnenloser Tage zu sichern, wären weit über eine Milliarde Batteriemodule erforderlich. Um all dies mit unseren Städten zu verbinden, wären Tausende von Kilometern an neuen Übertragungsleitungen erforderlich.

Die Zahlen sind himmelhoch, weil Wind und Sonne an den besten Standorten nur 25-50% des Jahres Strom erzeugen (im landesweiten Durchschnitt weniger als 33%), und je mehr „grünen“ Strom wir brauchen, desto mehr müssen wir Turbinen und Paneele in Gebiete mit geringerer Qualität stellen, wo sie nur 15-20% des Jahres Strom erzeugen. Allein der Plan von Präsident Biden, bis 2030 30.000 Megawatt Windkraft vor Amerikas Küsten zu installieren, würde 2.100 14-MW-Turbinen erfordern. Selbst wenn diese rund um die Uhr mit voller Kapazität betrieben würden, könnten sie den Spitzenstrombedarf des Staates New York im Sommer nicht decken, ganz zu schweigen von den Küstenstaaten oder den gesamten USA.

Selbst wenn man für Wind- und Solaranlagen die empfindlichsten Gebiete aussparen würde, würden sie dennoch landschaftlich reizvolle Gebiete, Ackerland und Lebensräume für Wildtiere beeinträchtigen oder zerstören. Die Turbinenblätter würden Millionen von Vögeln und Fledermäusen töten. Vibrationslärm von Offshore-Turbinen würde die Navigation und Kommunikation von Walen und Delfinen stören.

All diese Turbinen, Paneele, Batterien und Stromleitungen würden zig Milliarden Tonnen nicht erneuerbares Eisen, Kupfer, Aluminium, Kobalt, Lithium, seltene Erden, Kunststoffe, Kalkstein und andere Materialien benötigen. Das würde den Abbau, die Zerkleinerung, die Verarbeitung, die Veredelung und den Transport von zig Milliarden Tonnen Erzen erfordern – aus Tausenden von Minen und Steinbrüchen, unter Verwendung von gigantischen Benzin- und Dieselmaschinen – gefolgt von der Verhüttung und Herstellung, alles mit fossilen Brennstoffen. Nichts davon ist sauber, grün oder nachhaltig.

Bei diesen energieintensiven Aktivitäten werden oft gefährliche Chemikalien eingesetzt und giftige Schadstoffe freigesetzt. Sie benötigen enorme Mengen an Wasser, oft in den wasserärmsten Regionen der Welt. Sie verursachen saure Minenentwässerung, erzeugen Berge von Abfallgestein und führen oft zu riesigen „Seen“ mit giftigen Chemikalien.

Allein das ursprüngliche Biden-Offshore-Windprogramm würde Millionen von Tonnen an Materialien erfordern, darunter 110.000 Tonnen Kupfer. Bei einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 0,44% in allen Arten von Kupfererzvorkommen bedeutet das, dass allein für die ersten 2.100 Offshore-Turbinen 25 Millionen Tonnen Kupfererz abgebaut, zerkleinert und verarbeitet werden müssten, nachdem etwa 40 Millionen Tonnen des darüber liegenden Gesteins abgetragen wurden, um die Erzkörper zu erreichen.

Rechnet man die Materialien für Solarpaneele, Onshore-Windturbinen, Backup-Batteriesysteme, elektrische Unterwasser- und Onshore-Leitungen, Elektrofahrzeuge, elektrische Heizsysteme und andere Technologien hinzu, würde die „US-Energiewende“ Rohstoffe benötigen, die die aktuellen und absehbaren Abbau- und Verarbeitungskapazitäten der gesamten Welt übersteigen. Ein globaler Green Deal würde den Abbau der Hälfte unseres Sonnensystems erfordern.

Die Umweltfanatiker bestehen darauf, dass die Vereinigten Staaten den Bergbau weiterhin abwürgen oder verbieten, auch um ihren großen energetischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Reset zu unterstützen. Sie und Team Biden bestehen darauf, dass wir all diesen Bergbau auslagern, meist nach China. Sie könnten sich nicht weniger darum scheren, unsere nationale Sicherheit zu gefährden oder ihr angebliches Engagement für Umweltschutz, Menschenrechte und Klimagerechtigkeit.

Chinesische Unternehmen kontrollieren bereits den Abbau und die Verarbeitung vieler GND-Mineralien, die in Afrika und anderen Ländern abgebaut werden; sie stellen einen Großteil der in die USA gelieferten Windturbinen, Solarpaneele und Batterien her. Sie halten sich ganz sicher nicht an US-Gesetze und Standards bzgl. Umweltschutz, Verschmutzung, Rekultivierung von abgebautem Land, Sicherheit am Arbeitsplatz, faire Löhne, Kinder- und Sklavenarbeit oder Menschenrechte.

Etwa 40.000 Kinder im Alter von vier Jahren schuften bereits mit ihren Eltern in den Minen der Demokratischen Republik Kongo, für ein paar Dollar am Tag, unter ständiger Bedrohung durch Einstürze und Exposition gegenüber giftigem und radioaktivem Schlamm, Staub und Wasser – nur um den heutigen Kobaltbedarf zu decken, der unter einem Green New Deal in die Höhe schnellen würde. Das Kobalterz wird nach China zur Verarbeitung in Anlagen geschickt, die ebenso miserable Sicherheits- und Verschmutzungs-Bedingungen aufweisen und mit alarmierenden Krebs-, Blutkrankheiten und anderen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht wurden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Eine riesige Giftmülldeponie für Abwässer aus dem Abbau und der Verarbeitung von Seltenen Erden in der Inneren Mongolei hat die Landwirtschaft zerstört und ernste Gesundheitsprobleme für Arbeiter und Anwohner geschaffen. China nutzt uigurische Sklavenarbeit, um Solarpaneele für den Verkauf in die Vereinigten Staaten und Europa herzustellen.

Wachsame Klima- und Menschenrechtsaktivisten empören sich, wenn Bekleidungs- und Kaffeeproduzenten und -importeure ihre hochtrabenden „Fair Trade“-Standards nicht erfüllen. Vielleicht sollten sie nach Moskau, Kinshasa, Peking, Xinjiang und Hongkong reisen, ihre Skimasken aufsetzen und für unseren Planeten, die Rechte der Uiguren und die „verantwortungsvolle Beschaffung“ von Rohstoffen für die grüne neue Welt, die sie uns aufzwingen wollen, toben, brennen und plündern.

In der Zwischenzeit unterstützt CFACT’s amicus curiae brief eine Multistaaten-Klage gegen die Biden-Regierung wegen ihrer Pläne zur Ausrottung fossiler Brennstoffe und ihrer gefälschten Behauptungen über die „sozialen Kosten von Kohlenstoff“. Es bringt die dringend benötigte Realität in das „Klima-Chaos“ und die „erneuerbare“ Energie-Scharade, einschließlich der Kosten für die Menschen und den Planeten.

[Originally posted on Eurasia Review]

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/real-threats-to-planet-and-people

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE