Wir alle wurden wie Vieh in den Stall mit der Aufschrift „globale Erwärmung“ getrieben

Unsere heutige Warmzeit begann vor etwa 14k-12k Jahren, und in dieser kurzen Zeit entwickelte sich die Zivilisation, wie wir sie heute kennen.

Ernteausfälle und Hungersnöte werden zweifellos eine neu anbrechende Eiszeit begleiten, und das bedeutet Ungemach für den Großteil der Weltbevölkerung. Zusammen mit Hungersnöten kommen Krankheiten, und das bedeutet leider noch mehr Ärger.

Sogar die NASA hat vor der Möglichkeit einer zurückkehrenden Eiszeit gewarnt, und doch wurde ihre Warnung von den Befürwortern der globalen Erwärmung übertönt. Das kann leider zu unserem eigenen Untergang führen.

Einige meiner Verwandten leben in Texas, und sie alle haben Schlimmes hinsichtlich der Kältewelle der vorigen Woche erzählt. Viele waren schlecht darauf vorbereitet, was Wasser, Lebensmittel usw. angeht. Sie dachten nicht, dass es so schlimm und lang anhaltend sein würde, wie es war. Andere hatten die ganze Zeit über Strom und jetzt haben sie ihre Stromrechnungen, die in die Tausende von Dollar für einen Monat gehen. Erstaunlich!

Was mich an diesem Thema am meisten stört ist, dass wir nicht auf eine kommende Abkühlung vorbereitet wurden. Stattdessen wurden wir alle wie Vieh in den Stall der globalen Erwärmung getrieben…..wohl viele, aber nicht alle. Ich finde das überhaupt nicht überraschend, denn die Menschen neigen dazu, eher eine Lüge zu glauben, die sie beruhigt, als die Wahrheit, die ihnen schon beim bloßen Gedanken daran eine Heidenangst einjagt. Und wir Menschen haben eine Art Herdenmentalität, auch wenn das bedeutet, mit dem Rudelführer über die Klippe zu gehen, leider.

Ich denke, der Tag wird bald kommen, an dem wir uns wünschen werden, mehr Kern- und Kohlekraftwerke zu haben, aber dann wird es ZU SPÄT sein.

Vielleicht werden die, die nach uns kommen, wenn die nächste Warmzeit anbricht, Führer haben, die sich mehr um MENSCHEN kümmern als um ihre eigene Gier. Vielleicht.

Link: https://www.iceagenow.info/we-have-all-been-herded-like-cattle-into-the-global-warming-pen/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




ENTHÜLLT: Die vom Finanzminister als „realistischer“ eingeschätzten Kosten von 1,3 Billionen Pfund werden von der Regierung unterdrückt

Die neu enthüllte Modellierung schätzte die Nettokosten von Net Zero bis 2050 auf 1.275 Mrd. £, wobei die jährlichen Kosten im Jahr 2050 um 40 % höher liegen würden als die Schätzung des Committee of Climate Change (CCC), zu der die Regierungsbeamten gedrängt wurden. Das Finanzministerium räumte ein, dass „die Kosten des Übergangs (zu Net Zero) höchst unsicher sind“, während sie und das CCC weiterhin Details zur Methodik zurückhalten.

Aktivisten haben mehr Transparenz gefordert, da der Premierminister darauf besteht, dass Net Zero nicht zu neuen Steuern führen wird.

Das Finanzministerium hat endlich den Inhalt einer E-Mail offengelegt, die an den damaligen Schatzkanzler Philip Hammond geschickt wurde und in der es um die hohen Kosten des Netto-Null-Emissionsziels ging – nach einem langwierigen Streit um die Informationsfreiheit, der fast zwei Jahre dauerte.

In der E-Mail schrieb das Finanzministerium: „Der CCC schätzt, dass das Erreichen des Netto-Null-Ziels im Jahr 2050 jährlich 50 Mrd. £ kosten wird. BEIS [das Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie] schätzt die Zahl auf 70 Milliarden Pfund pro Jahr. Wir halten die BEIS-Zahl für realistischer.“

Die „realistischere“ BEIS-Zahl ist diejenige, die die Regierung vor einer Entscheidung des Informationskommissars Anfang dieses Jahres vor der Veröffentlichung zurückhalten wollte.

Sie beschrieben auch, dass No10 [der Regierungssitz des Premierministers] und BEIS „sich von der £1 Billion-Zahl distanziert haben“ und sagten, dass sie „den öffentlichen Linien gefolgt sind“, einschließlich „Das Komitee für Klimawandel sagt, dass dies £50 Milliarden jährlich im Jahr 2050 kosten wird.“

In einer Rede am Montag bestand der Premierminister darauf, dass seine „Net Zero“-Agenda nicht zu neuen Kohlenstoffsteuern für die Verbraucher führen würde. Er sagte der Sun, er plane „eine Agenda für einen wirtschaftlichen Aufschwung…“.

Die Existenz interner Regierungsschätzungen zu den Kosten von Net Zero war erstmals in einem durchgesickerten Brief bestätigt worden, der im Juni 2019 in der Financial Times erschien.

Wir wissen nun, dass die Modellierung des BEIS schätzte, dass sich die Kosten für Net Zero bis 2050 auf 1.275 Mrd. £ belaufen würden. Die jährlichen Kosten wurden modelliert, um von derzeit 15 Mrd. £ pro Jahr auf etwa 70 Mrd. £ im Jahr 2050 zu steigen. Dies wird durch eine Grafik des Finanzministeriums veranschaulicht, die eine zunehmende Divergenz mit den CCC-Berechnungen zeigt:

 

Die dargestellten Zahlen sind Nettokosten und werden teilweise durch Kosteneinsparungen in bestimmten Bereichen ausgeglichen. Die gesamten Bruttokosten sind also noch höher. Das Energy Technologies Institute hat gesagt, dass die Kosten für die Nachrüstung allein des britischen Wohnungsbestands über 2 Billionen Pfund betragen könnten, und ein GWPF-Bericht schätzt die Gesamtkosten auf über 3 Billionen Pfund.

Die Enthüllungen haben zu Forderungen nach mehr Transparenz geführt. Victoria Hewson, Leiterin von Regulatory Affairs am Institute of Economic Affairs, sagte:

„Um neue Umweltvorschriften richtig zu prüfen, brauchen das Parlament und die Öffentlichkeit Zugang zu allen relevanten Informationen. Es ist enttäuschend, dass die Regierung sich entschieden hat, diese entscheidende Kostenbewertung so lange zurückzuhalten, und dass die Ansicht des Finanzministeriums auf solch vagen Projektionen zu beruhen scheint. Transparenz und rigorose Kosten-Nutzen-Analysen sind im Interesse aller, sowohl um die Kosten zu minimieren als auch um sicherzustellen, dass die besten politischen Alternativen gewählt werden.“

Im Dezember veröffentlichte das Institute for Government einen Bericht mit der Argumentation: „Die Regierung muss die Art und Weise, wie sie Beweise sammelt, um die Netto-Null-Politik zu informieren, von Grund auf reformieren und ein breiteres Spektrum von Interessenvertretern konsultieren, wenn sie kostspielige politische Fehlschläge vermeiden will.“

Die Einschätzung der Beamten widerspricht den offiziellen Beratern der Regierung zum Klimawandel, dem Committee on Climate Change (CCC). Das CCC wird von Lord Deben geleitet, der zugegeben hat, Hunderttausende Pfund von „grünen“ Unternehmen zu erhalten. Es hatte eine niedrigere Schätzung von 50 Milliarden Pfund pro Jahr bis 2050 vorgelegt, aber das Finanzministerium sagte, die BEIS-Zahlen seien „realistischer“.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Andrew Montford, stellvertretender Direktor der GWPF, sagte:

„Nachdem ich fast zwei Jahre lang meinen Antrag auf Informationsfreiheit angefochten habe, bin ich froh, dass das Finanzministerium endlich zugestimmt hat, diese Informationen freizugeben. Es zeigt, dass Minister und Beamte der Regierung, obwohl sie von einer glaubwürdigeren höheren Schätzung für die Kosten von Net Zero wussten, entschieden haben, wichtige Informationen zu verbergen. Wir müssen jetzt die Methodik hinter diesen Schätzungen erkennen, damit das Parlament die Kosten der Dekarbonisierungspolitik richtig hinterfragen kann.“

Read the full FoI disclosure here

Link: https://www.thegwpf.com/revealed-the-1-3-trillion-net-zero-cost-estimate-called-more-realistic-by-treasury-suppressed-by-government/

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Im Britischen Boulevard-Blatt (vergleichbar mit der BILD-Zeitung bei uns) gab es dazu gleich einen Artikel. So sehr BILD manchmal „Bildungsbremse“ genannt wird – hier könnte sie wirklich mal der Bildung Vorschub leisten. Einschub des Übersetzers

Briten wurden hinsichtlich der Kosten von Net Zero in die Irre geführt

Natasha Clark, The Sun

Die Briten wurden über die Kosten des Netto-Null-Emissionsziels der Regierung bis 2050 getäuscht, nachdem Whitehall-Beamte den geschätzten jährlichen Schaden von 70 Milliarden Pfund heruntergespielt hatten.

In brisanten E-Mails, die nach einer zweijährigen FOI-Schlacht veröffentlicht wurden, gaben Beamte des Finanzministeriums gegenüber dem damaligen Kanzler Philip Hammond zu, dass die Kosten für die Umstellung auf grüne Technologien wahrscheinlich 20 Milliarden Pfund pro Jahr höher sein würden als die 50 Milliarden Pfund, für die sie öffentlich werben sollten.

Die Briten wurden über die Kosten von Theresa Mays Klimaneutralitätsziel getäuscht. Quelle: PA:Press Association

E-Mails zwischen Philip Hammond und seinen Erfüllungsgehilfen enthüllten, dass die Zahl 20 Milliarden Pfund höher war als erwartet. Quelle: Darren Fletcher – The Sun

Ex-PM Theresa May hat das Vereinigte Königreich rechtlich dazu verpflichtet, bis 2050 „Net Zero“ zu erreichen, bevor Boris Johnson 2019 das Amt übernahm – was bedeutet, dass alle schädlichen Gase und Emissionen ausgeglichen werden müssen.

Interne Regierungsmodelle des Wirtschaftsministeriums zeigten, dass die Kosten um 40 Prozent höher sein würden – und bis 2050 1,275 Billionen Pfund erreichen würden.

Damals spielte No10 die geschätzten Gesamtkosten von einer Billion Pfund für die Umstellung auf eine völlig Kohlenstoff-neutrale Wirtschaft bis 2050 herunter und wies die Berichte zurück, dass dies bedeuten könnte, dass die öffentlichen Ausgaben in anderen Bereichen gekürzt werden müssten.

Andrew Montford, stellvertretender Direktor der Global Warming Policy Foundation, die auf die FOIs drängte, sagte gestern Abend: „Nachdem ich fast zwei Jahre lang meinen Antrag auf Informationsfreiheit angefochten habe, bin ich froh, dass das Finanzministerium endlich zugestimmt hat, diese Informationen freizugeben. Es zeigt, dass Minister und Beamte der Regierung, obwohl sie von einer glaubwürdigeren höheren Schätzung für die Kosten von Net Zero wussten, entschieden haben, wichtige Informationen zu verbergen. Wir müssen jetzt die Methodik hinter diesen Schätzungen erkennen, damit das Parlament die Kosten der Dekarbonisierungspolitik richtig hinterfragen kann.“

Horrende Kosten

Klimaforscher argumentieren, dass die wahren Kosten des Klimawandels auf lange Sicht sogar noch MEHR kosten werden, wenn jetzt nichts unternommen wird.

Die damalige Premierministerin Theresa May war sehr daran interessiert, die Verpflichtung zu Netto-Null zu überstürzen, bevor sie 2019 das Amt verlässt.

Aber Hammond war besorgt über die langfristigen Kosten für die Wirtschaft und wollte gegenüber der Öffentlichkeit ehrlich hinsichtlich der horrenden Kosten sein.

Der ganze Beitrag steht hier.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Unbequemes Wissen

[*It is a tour de force. Diesen Terminus kann man auch mit „Kraftprobe“ oder anderen Bedeutungen übersetzen. A. d. Übers.]

Von Donald Rumsfeld stammt eine berühmte Aussage über die Probleme der Entscheidungsfindung angesichts von „known knowns“, „known unknowns“ und „unknown unknowns“. Zu diesen drei Kategorien fügte Rayner eine vierte hinzu, „unknown knowns“ – die Dinge, die wir tatsächlich wissen, aber vorgeben, nicht zu wissen. Er nannte dies „unbequemes Wissen“ und bezog sich damit auf all das, was politische Entscheidungsträger und Institutionen vergessen, um zu regieren.

Bis zu einem gewissen Grad sei es unvermeidlich, unbequemes Wissen aus dem Bild zu verbannen, argumentierte Rayner. Angesichts einer Welt von irreduzibler Komplexität müssen Menschen vereinfachte Versionen der Realität konstruieren, um handeln zu können. Aber wenn Institutionen nicht in der Lage sind, unbequemes Wissen in die Politikgestaltung zu integrieren, können die Folgen gravierend sein. Dies gilt nicht nur im Hinblick auf kurzfristige politische Ergebnisse, sondern auch für die langfristige Glaubwürdigkeit der Institutionen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Ein Jahr später hat uns die Covid-19-Pandemie nachdrücklich gezeigt, wie das geht. Von Anfang an machten Wissenschaftler, Experten, Experten und Provokateure eine kühne Ankündigung nach der anderen. Politische Entscheidungsträger kündigten Beschränkungen an, die angeblich auf den besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhten, und ließen sie dann innerhalb weniger Tage wieder fallen.

Wie so oft sind die Fakten unseren Interpretationen ihrer Bedeutung unterworfen. Der Erfolg bei der Eindämmung des Virus in Vietnam, Taiwan, Korea und Japan zählt nicht, weil es asiatische Länder sind. Neuseeland schon, weil sie wie „wir“ sind. Die hohen Fallzahlen in den Vereinigten Staaten und Großbritannien sind auf die Inkompetenz global unpopulärer Führer zurückzuführen. In Italien, Spanien und Frankreich sind sie auf die Überalterung der Bevölkerung und die höhere Bevölkerungsdichte zurückzuführen.

Eines scheint jedoch sicher zu sein. Mit jeder neuen Wendung, mit jedem neuen Scharmützel zwischen den sich duellierenden Experten, mit jeder Runde von Schuldzuweisungen, wenn die Dinge nicht so laufen, wie sie versprochen wurden, verlieren unsere sozialen und politischen Institutionen ein wenig mehr an Glaubwürdigkeit.

1.

Wie mit der Pandemie, so mit der Welt. Diese Ausgabe des Breakthrough Journal trägt den Titel „Uncomfortable Knowledge“ [Unbequemes Wissen], eine Hommage an Steve Rayner, dessen Arbeit so vieles, was wir im Laufe der Jahre veröffentlicht haben, informiert, vorweggenommen und inspiriert hat. Es enthält Rayners letzten Aufsatz, „Policy Making in the Post-Truth World“ [etwa: Politische Entscheidungen in einer Welt jenseits der Nachrichten], der posthum mit Daniel Sarewitz veröffentlicht wurde. In dem Aufsatz bieten Rayner und Sarewitz eine Abschiedsrede auf Rayners Denken über die Anforderungen und Perversitäten der „postnormalen“ Wissenschaft, wie normative Ansichten über die Natur die Wissenschaft in Bezug auf Risiko, Technologie und Umwelt informieren und die Art und Weise, in der so viel von dem, was wir heute Wissenschaft nennen, nicht wirklich die Natur beschreibt, sondern eher künstliche Nachbildungen der natürlichen Welt, die zunehmend von allem entfernt sind, was wir beobachten oder testen können.

Das daraus resultierende Sammelsurium von normativen Behauptungen, Confirmation Biases, oberflächlicher Empirie, nicht falsifizierbaren Vorhersagen, Kontrafaktizitäten und Kontrakontrafaktizitäten hat – wenig überraschend – zu einem schwindenden Vertrauen in die Wissenschaften, Experten und Institutionen geführt, die sich anmaßen, uns in diesen Angelegenheiten zu leiten. Als Reaktion darauf kommen viele Beobachter zu dem Schluss, dass wir in eine „Post-Wahrheits“-Ära eingetreten sind, in der Rechtspopulisten, Verschwörungstheoretiker und alternative Heiler einen Krieg gegen die Wissenschaft führen, mit potenziell verheerenden Folgen für die menschlichen Gesellschaften und den Planeten.

Aber Rayner und Sarewitz argumentieren, dass dies nicht so ist. Das Problem ist nicht, dass Scharlatane die Öffentlichkeit mit Pseudowissenschaft und Fehlinformationen getäuscht haben, sondern dass die Expertenklasse und die Institutionen, in die sie eingebettet sind, es versäumt haben, sich um die Vielzahl der öffentlichen Werte zu kümmern, die unvermeidlich in die Konstruktion von politisch relevanter Wissenschaft involviert sind. Die Lösung, so argumentieren sie, ist nicht mehr Forschung, bessere Wissenschaftskommunikation oder lautere Verurteilungen von Wissenschaftsleugnung. Stattdessen ist es ein größerer kognitiver Pluralismus – sowohl in der Art und Weise, wie wir Probleme definieren, als auch in der Art und Weise, wie wir Lösungen gestalten – so dass beide besser in der Lage sind, eine breitere Palette von normativen Haltungen gegenüber Risiken anzusprechen.

[Hervorhebung des gesamten Absatzes im Original]

Ein Großteil der Diskussion über den „Krieg gegen die Wissenschaft“ und unseren „Post-Truth“-Zustand bezieht sich natürlich nicht auf einen allgemeinen Zustand, sondern auf eine spezifische Kontroverse, nämlich das Versagen der politischen Entscheidungsträger, die Empfehlungen der Klimawissenschaftler zu beherzigen, wobei viele Klimabefürworter [climate advocates] behaupten, dass das Versagen das Ergebnis einer anhaltenden Desinformationskampagne der Medien ist, die von den Interessen der fossilen Brennstoffe unterstützt wird.

Aber in „Unbalanced: How Liberal Elites Have Cued Climate Polarization“ [etwa: „Unausgewogen: Wie liberale Eliten die Klima-Polarisierung herbeigeführt haben“] argumentieren die Politikwissenschaftler Eric Merkley und Dominik Stecula, dass es wenig Beweise gibt, die diese Behauptung unterstützen. Auf der Grundlage einer umfassenden Studie über drei Jahrzehnte Nachrichtenberichterstattung zu diesem Thema stellen Merkley und Stecula fest, dass die Mainstream-Medien, einschließlich konservativer Medien wie dem Wall Street Journal und Fox News, den Klimaskeptikern nie eine große Plattform geboten haben.

Das ist aber noch nicht das Ende der Geschichte. Die Medien haben eine Rolle bei der Polarisierung der Einstellungen zu diesem Thema gespielt, nur nicht die Rolle, die sich viele vorgestellt haben. „Das Problem mit der konventionellen Umweltgeschichte über die Klimaleugnung ist, dass sie die kritische und polarisierende Wirkung von Hinweisen ignoriert, die republikanische Wähler von demokratischen und liberalen Eliten erhalten haben.“, schreiben Merkley und Stecula.

In den letzten zwei Jahrzehnten sind die Republikaner skeptischer gegenüber dem Klimawandel geworden. Das liegt nicht daran, dass sie ihre Hinweise von Wissenschaftsleugnern in den Medien erhielten, sondern daran, dass sie negativ auf hochkarätige liberale und umweltpolitische Klimabefürworter reagierten, die die Medienberichterstattung dominiert haben.

[Hervorhebung im Original]

Das ist in der Tat eine unangenehme Erkenntnis für diejenigen, die bei diesem Thema in der Medienberichterstattung überwältigend vertreten waren und das breitere Narrativ geprägt haben. Und so erfanden Partisanen und Umweltschützer eine Verschwörung, um ihr Scheitern zu erklären, die Öffentlichkeit für sich zu gewinnen, anstatt die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass zwei Jahrzehnte der Gestaltung des Themas in einer Weise, die parteipolitischen und ideologischen Zielen diente, das Thema vorhersehbar entlang parteipolitischer und ideologischer Linien polarisierte.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

In „What Would Hayek Do About Climate Change“ nimmt Sagoff neoklassische Ökonomen aufs Korn, die argumentieren, das Problem sei das Ergebnis eines „Marktversagens“, das durch die Bepreisung von Kohlenstoff gelöst werden könne. Diese Behauptung missversteht, was Märkte und Preise eigentlich tun. „Märkte sind für die Entdeckung da, nicht für den Nutzen“, argumentiert Sagoff. Preise vermitteln Informationen, keinen Wert.

„Wenn es nach der American Economic Association (AEA) ginge, würde sie die Preise nach ihrer Berechnung der sozialen Kosten von Kohlenstoff festlegen“, schreibt Sagoff. „Unternehmer würden dann nicht um die Marktpreise herum planen, sondern um die AEA-‚Preise‘, die in dem doktrinären und politischen Wind schweben. Das macht Investitionen zu Spekulationen – Wetten darauf, was die nächste Regierung oder das Zentralkomitee tun wird.“

Hayek, so spekuliert Sagoff, hätte den Klimawandel nicht als ein Problem des Marktversagens verstanden, sondern als eines der Information, der Entdeckung und der Innovation. Er hätte nichts dagegen gehabt, dass die Regierung als Investor und Risikokapitalgeber auftritt oder sogar mehr für aufkommende saubere Energietechnologien zahlt. Aber er hätte sich dagegen gewandt, dass die Regierung versucht, die Märkte durch die Festlegung von Preisen zu regulieren.

[Hervorhebung im Original]

„Indem sie ein rituelles ‚Marktversagen‘-Abracadabra über soziale Probleme singen“, so argumentiert Sagoff, „würden Ökonomen eine freie Marktwirtschaft durch eine Kosten-Nutzen-Analyse ersetzen, um ein Hirngespinst ihrer mathematischen Vorstellungskraft zu erreichen, d.h. Wohlfahrt, Besserstellung oder Nutzen, für dessen Messung sie bezahlt werden wollen.“

2.

In seiner langen und abwechslungsreichen Karriere interessierte sich der studierte Anthropologe Rayner weniger dafür, was die Wissenschaft abstrakt tut oder welchen Wert sie an sich hat, sondern wofür sie da ist. Wie nutzen wir sie? Warum vertrauen wir ihr? Wie helfen uns die Wissenschaften und die Menschen, die sie für politische Entscheidungsträger und Laien interpretieren, dabei, die Welt besser zu verstehen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen und bessere Entscheidungen zu treffen?

In dieser Hinsicht war Rayner ebenso besorgt über den Missbrauch von Wissenschaft und wissenschaftlicher Autorität wie über das, was die Wissenschaft leisten kann. Ob es Klimawissenschaftler sind, die immer mehr Medienberichterstattung über ihre Wissenschaft fordern, Umweltschützer, die darauf bestehen, dass ihre politische Agenda einfach das Gesetz der Thermodynamik ist, das in der Sozialpolitik klein geschrieben wird, oder Ökonomen, die sich einbilden, dass sie die Kosten des Klimawandels am Ende des Jahrhunderts zuverlässig abschätzen können, um heute angemessene Kohlenstoffsteuerhöhen zu berechnen – alle Aufsätze in dieser Ausgabe sprechen auf die eine oder andere Weise diese Frage an.

Die Vorstellung, dass die öffentliche Wissenschaft die Kosten und den Nutzen des Klimawandels über ein Jahrhundert oder das Verhalten eines Atommülllagers über Jahrtausende hinweg oder sogar die globalen Folgen einer sich schnell ausbreitenden Pandemie über Hunderte von Regionen mit unterschiedlichen Bevölkerungen, Kulturen und institutionellen Traditionen und Kapazitäten hinweg vernünftig charakterisieren könnte, verlangt etwas von der Wissenschaft und den Institutionen, in denen sie lebt, dem sie niemals gerecht werden könnte.

„Niemand macht sich Sorgen darüber“, stellen Rayner und Sarewitz fest, „ob Laien Astrophysikern vertrauen, die den Ursprung der Sterne erforschen, oder Biologen, die anaerobe Bakterien studieren, die sich um Tiefsee-Schlote scharen.“ Ebenso wenig misstrauen die meisten von uns Chirurgen oder Flugzeugpiloten. Es ist eher eine bestimmte Art von Wissenschaft, „die Ansprüche darauf erhebt, wie wir leben und wie wir regiert werden“, der so viele von uns nicht mehr vertrauen.

Diese Art von Wissenschaft ist in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts so heftig umstritten, weil die Wissenschaft, die mit der komplexen Schnittstelle von menschlichen Gesellschaften, öffentlicher Gesundheit, der natürlichen Welt und der Technologie verbunden ist, so viel Unsicherheit über so viele Wertigkeiten menschlicher Entscheidungen und Werte mit sich bringt. Laien misstrauen zu Recht starken Behauptungen, ob sie nun von Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern oder Befürwortern derselben stammen, die auf dieser Art von Wissenschaft basieren.

[Hervorhebung im Original]

Aus diesem Grund kümmerte sich Rayner viel mehr um zivilgesellschaftliche Institutionen als um das Wissen, das sie verkörpern; er glaubte, dass gute Institutionen, die in der Lage sind, konkurrierende Interessen und Weltanschauungen zu steuern, wichtiger sind als eine idealisierte Vorstellung von „guter Wissenschaft“. Diese Perspektive hat sich als immer vorausschauender und wertvoller erwiesen, da ein Großteil der öffentlichen Wissenschaft sich zunehmend von Behauptungen gelöst hat, die tatsächlich beobachtbar oder überprüfbar sind, da unsere Expertenklasse für ihre vielen konkurrierenden und übermütigen Behauptungen und Vorhersagen immer weniger rechenschaftspflichtig geworden ist und da unsere politische Klasse nicht mehr bereit ist, Verantwortung für ihre Handlungen und Entscheidungen zu übernehmen. Das Problem ist nicht so sehr die Wissenschaft, die für gesellschaftliche Kontroversen über Risiko, Technologie und Umwelt relevant ist, sondern die Eliten und Institutionen, die sie produzieren.

Da wir beobachtet haben, wie so viele unserer Institutionen versagt haben und so viel von unserer politischen Kultur zerfallen ist, wird es nur noch deutlicher, dass unsere Fähigkeit zur Selbstverwaltung in fortgeschrittenen, entwickelten Volkswirtschaften davon abhängt, eine gesunde Schnittstelle zwischen Wissenschaft, öffentlichen Institutionen und der Öffentlichkeit, der sie dienen, wiederherzustellen. Leider weilt Steve Rayner nicht mehr hienieden, um uns bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu helfen. Aber seine Arbeit und sein Vermächtnis haben uns eine tiefe Reserve hinterlassen, aus der wir schöpfen können, wenn wir uns auf das zubewegen, was Rayner immer als „unbeholfene Lösungen“ [clumsy solutions] erkannte.

Link: https://judithcurry.com/2021/03/03/uncomfortable-knowledge/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Klimapropa­ganda nun auch konse­quent für Kinder

Wenn es mit der Indoktrination besonders schlimm geworden ist, nimmt es der Autor zum Anlass, an die Redaktion und Verantwortlichen eine Gegendarstellung zu verfassen.

[1] „Naturkatastrophen aus Menschenhand“, Kritik

Vorbemerkung: Der Autor hat die Redaktion und für die Kinderseite verantwortlich Zeichnenden um eine Stellungnahme gebeten. Diese ist bisher nicht eingetroffen und wird auch nicht erwartet. Deshalb erfolgt die Publikation der Kritik mit geringfügigen Ergänzungen und Korrekturen. Sollte (doch) noch eine Stellungnahme der Redaktion kommen, wird diese nachgereicht.

Offener Brief an die Redaktion

An die Redaktion der FN, die für die Rubrik „Deine Kinderseite“ verantwortliche Frau Michaela Zimmermann und den Verfasser des Artikels, Hicran Songur (Bildung, Kinder und Familie).

Statement

Mit Entsetzen habe ich am vergangenen Wochenende den für Kinder geschriebenen Artikel über das Klima und dessen stetigen Wandel gelesen.

Er ist wieder (wie in den Nordbayerischen Nachrichten seit langem üblich) ein reinster Propagandaartikel, dem jegliche fachliche Substanz und neutrale Themenbetrachtung fehlt – und den Kindern als angebliches „Wissen“ nur absolute Desinformation bietet. Als kleine „Entschuldigung“ mag nur gelten, dass der Inhalt genau dem entspricht, was unsere Politikkaste in Berlin und ihre pseudowissenschaftlichen Einflüsterer „sehen“ möchten und politisch instrumentalisierte „Fachpersonen“ dazu liefern.

Von einer Redaktion kann man aber erwarten (zumindest war das früher so), dass nicht alles, was von solchen kommt, blind zusammen kopiert und als „Wissen“ veröffentlicht wird. Schon gar nicht für Kinder, welche das nicht erkennen können und dann felsenfest davon überzeugt sind, Fachperson geworden zu sein und wegen dem ständig vorhergesagten Klimauntergang am Freitag deshalb während der Schulzeit auf den Straßen hüpfen zu müssen.

Da der Artikel so exemplarisch zum Thema ist, möchte ich darüber für den Blog EIKE wieder eine Rezension schreiben, um die im Artikel gebrachten Angaben und meine Gegendarstellungen einem größeren – teils auch fachlich gut versiertem Publikum – zur Diskussion zu stellen.
An den Verfasser und die Redaktion habe ich deshalb die Bitte, zu den Darstellungen Belege und Fundstellen mitzuteilen.

Damit Redaktion und Verfasser ungefähr ahnen, um was es mir dabei geht und konkreter darauf eingehen können, anbei etwas Vorarbeit von mir, indem ich meine angedachte Rezension skizziere. Sollte die fachliche Antwort dazu nicht kommen, wird er ungefähr in dieser Form erscheinen.

Darstellungen im Artikel

Im Artikel wird berichtet:Naturkatastrophen sind oft unvorhersehbar … Es gab sie schon immer, aber in den letzten 20 Jahren sind es fast doppelt so viele geworden. Daran ist der Klimawandel schuld.

Gegendarstellung von mir:
Diese Behauptung kommt mir bekannt vor. Anbei, was ich dazu in meinem Infofoliensatz hinterlegt habe. Aber ihre Redakteure haben in öffentliche Aussagen – vor allem internationaler Institutionen – ja geradezu blindes Vertrauen.

Bild 1 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: Normalerweise verändert sich das Klima nur sehr langsam. In den letzten 100 Jahren ist geht der Klimawandel aber extrem schnell voran.

Gegendarstellung von mir:
„Nachplappern“ können, gilt heutzutage bereits als Wissen. Und diese Aussage wird regelmäßig nachgeplappert.

Nun aber zu Fakten.
In Deutschland beschleunigt sich die Änderung der Temperatur nicht:

Bild 2 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Das gilt auch global:

Bild 3 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 4 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Wie kommt diese Aussage dann zustande?
Einfach durch den gleichen Trick wie beim „Hockeystick-Betrug“. Man koppelt zwei nach vollkommen verschiedenen Methoden ermittelte Datensätze (Proxidaten mit Geräte-Messdaten) und behaupte, sie wären kongruent. Dann mittelt man die Proxidaten noch stark, um deren extreme Spannen zu verschleiern. Nicht zu vergessen, die Reduzierung auf einen „geeigneten“ Zeitraum.

Fertig ist der „statistisch fundierte“ Datenbetrug. Er lässt sich mit einfachsten Mitteln erkennen – doch das will man partout nicht.

Bild 5 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 6 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 7 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: Grund für den rasanten Klimawandel sind wir Menschen. Wir verbrauchen viel Strom und Wasser. Dafür benötigen wir Energie … Dabei entsteht CO2 … Das ist ein Treibhausgas. Autos, Fabriken und Flugzeuge pusten sehr viel CO2 in die Luft … Jetzt kommt aber der von Menschen gemachte Treibhauseffekt mit den zusätzlichen Gasen … darum steigt die Temperatur.

Gegendarstellung von mir:
Einmal ist die Beschränkung auf „Strom und Wasser“ falsch. Beide haben an CO2-emittierenden Prozessen global einen geringen Anteil. Das gilt auch für „Autos, Fabriken und Flugzeuge“. Die Nennungen dürften damit weniger einem „Wissen“, sondern eher dem Kopieren GRÜNER Forderungen entsprungen sein.

Auf den wirklichen Wert(ebereich) des postulierten „Treibhauseffektes“ (Forcing), der immer niedriger angesetzt wird und bereits beim aktuellen Stand von ca. 1,5 K/Verdopplung zu keinem Klimaalarm mehr Anlass gibt, geht ihr Autor nicht ein. Auch, dass der Treibhauseffekt immer noch nicht belegt werden konnte, sondern seit Arrhenius eine Hypothese geblieben ist.

Dabei ist gerade dies die alleinige – und damit wichtigste – Basis des „menschengemachten Klimawandels“. Eine Information über diesen extrem strittigen Punkt des ganzen „AGW-Klimagebäudes“ müsste man auch Kindern geben, und darüber, welchen (extrem geringen) Einfluss zum Beispiel Deutschland mit seiner CO2-Reduktion am Klima „hat“.

Im gesamten Artikel findet sich kein Wort, welche immensen Verschuldungen unsere Politiker der aktuellen und kommenden Generationen zumuten, um eine selbst im Jahr 2100 mit Sicherheit nicht messbare „Temperaturverminderung“ – laut PIK erzielen die Maßnahmen Deutschlands 0,05 Grad Reduzierung im Jahr 2100 – zu „erreichen“. Wenigstens ein bisschen ökonomisches Denken darf auch Kindern zugemutet und beigebracht werden, damit diese nicht bedenkenlos freitags für mehr Steuern hüpfen, die später mehr als jegliche Klimaänderung vielen ihre Zukunft kaputt machen werden.

Bild 8 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 9 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: Deshalb schmilzt das Eis an den Polen und der Meeresspiegel steigt an. Dieser Anstieg führt zu Überschwemmungen an den Küstengebieten …

Gegendarstellung von mir:
An den Polen schmilzt etwas Eis. Allerdings viel, viel weniger, als von „Klimafachpersonen“ vorhergesagt. Allerdings hat das Eis dies schon oft getan und ist im längerfristigen Kontext überhaupt kein Drama. Und eine Beschleunigung ist anhand von Messdaten nicht erkennbar. Eine solche existiert nur in Klimasimulationen – vorwiegend des PIK -, in denen aufgrund hypothetischer (wieder simulierter) Annahmen die Antarktischen Randgletscher plötzlich ins Meer rutschen.

Ganz neu sind Aussagen dazu wie im Artikel allerdings nicht. Ein Vorläufer wurde schon vor über 200 Jahren geschrieben. Damals empfand man es allerdings als positiv:

Bild 10 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

100 Jahre später wiederholte es sich. Man erkennt: Klima-Katastrophenmeldungen gab es zu allen Zeiten:

Bild 11 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 12 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Nun etwas Hintergrundinformation:

 

Bild 13 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: „ … und der Meeresspiegel steigt an. Dieser Anstieg führt zu Überschwemmungen an den Küstengebieten …

Gegendarstellung von mir:
Das ist eine der mantrahaft wiederholten, leider jedoch nur noch dämlichen Aussagen. Sie widerspricht nämlich allen Proxydaten und den aktuell gemessenen Meerespegeln. Ich recherchiere seit vielen Jahren dazu, und immer komme ich zum gleichen Ergebnis: Nirgendwo steigt der Tidenpegel übernatürlich! Alle „gemeldeten“, schlimmen Pegelanstiege entstammen Simulationen.

[Link] EIKE 04.07.2020: Ist die aktuelle Meerespegeländerung im Vergleich mit historischen Zeiten einzigartig?
[Link] EIKE 08.05.2020: Die SZ im Agitationsmodus. Und die Wahrheit bleibt wieder auf der Strecke

Wenn Küstengebiete als „überschwemmt“ gemeldet werden, ist die Ursache in aller Regel eine völlig andere als der Klimawandel, aber absolut exemplarisch:
[Link] EIKE 18.06.2019: Küstenstädte versinken, (auch) weil das Geld stattdessen zur CO2-Reduktion hinausgeworfen wird
[Link] EIKE 13.08.2017: Manila versinkt durch Wasserentnahme im austrocknenden Untergrund. Der (reiche) Westen mit seinem CO2 soll daran schuld sein – und zahlen

Bild 14 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Zitat aus meinem Klimawandel-Foliensatz:

Bild 15 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 16 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: „ ... die Gefahr von Starkregen und Wirbelstürmen erhöht sich …

Gegendarstellung von mir:
Ihr Autor vergaß (wohl weil er es nicht wusste) zuzufügen: Ausschließlich in Simulationen.

Zum Beispiel für Deutschland und Europa gilt es den wirklichen Messdaten nach nicht, wie es der letzte Deutsche Klima-Monitoringbericht 2019 ausweist.

Bild 17 Darstellung aus dem Deutschen Klima-Monitoringbericht 2019

Geht man in der Historie einfach auch mal ein bisschen zurück, stellt man fest, dass die wirklich schlimmen und extremen Naturereignisse zur Zeit des „Natürlichen“ und kälteren Klimazeitraumes stattfanden.

Bild 18 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 19 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Historisch weit zurückreichende Hochwassermarken sprechen darüber eine überdeutliche Sprache:

Bild 20 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Das gibt sogar der IPCC zu. Im letzten Klimabericht AR5 steht:

Bild 21 IPCC-Aussagen, AR5 Langbericht

Im Artikel wird berichtet: 2018 hat es in Indien viele Monate geregnet. Es handelte sich um die schlimmste Überschwemmung seit 100 Jahren …

Gegendarstellung von mir:
Wenn es vor 100 Jahren zum Zeitpunkt des „glücklichen Klimas“ schon mal so schlimm oder vielleicht sogar schlimmer war, warum ist ein Wiederauftreten dann etwas Überraschendes? Wie viele Jahre müssen vergehen, bis ihr Autor das Wieder-Auftreten nicht mehr dem Klimawandel negativ zuordnet? Hat er überhaupt auch nur im Ansatz eine Vorstellung davon?

Geradezu perfide ist die Textung.
Ein einmaliges Wetterereignis wird mit einer Bemerkung in den Raum gestellt, die einen direkten Bezug zum schlimmen, vom Menschen verursachten Klimawandel suggerieren soll.
Keiner der lesenden Kinder wäre wohl in der Lage, den Bezug nachzuprüfen – um festzustellen, was vielleicht wirklich dahinter steckt.

Anbei meine Interpretation des gleichen Ereignisses:
Wenn es lange 100 Jahre gedauert hat, bis der Monsunniederschlag überhaupt erst einmal den Pegel in der damals ausgehenden Kaltzeit erreicht, ist es ein Beleg für folgende Aussagen:
Laut Klimatheorie muss bei höherer Temperatur der Niederschlag deutlich zunehmen. Die Temperatur ist höher geworden, sogar der Extremniederschlag aber auf dem Stand zur Kaltzeit verblieben, wo er doch längst viel höher sein müsste, alleine um relativ gesehen gleich zu bleiben. Damit ist entweder die Klimatheorie falsch oder/und das Ereignis hat keinen Zusammenhang mit dem AGW-Klimawandel.

Eine solche alternative Interpretation wäre etwas für „Wissenschafts-Detektive“. Kinder lieben und sind stolz auf „detektivisches“ Arbeiten. Dabei bekämen sie Anregungen, wie man ein Thema angehen und glaubhafte Fakten herausschälen kann – und sich für wirkliche Wissenschaft begeistert. Nur mal so als Vorschlag.

Allerdings nicht auszudenken, wenn solche Wissenschaftsdetektive eventuell dann dahinter kämen, dass die Horrormeldungen zum AGW-Klimawandel hinten und vorne nicht mit den Messdaten übereinstimmen – sondern ausschließlich Simulationen entstammen – und es sich dabei um den wohl größten Wissenschaftsbetrug der Neuzeit handelt (meine rein persönlicher Meinung nach vielen Jahren tiefgehender Recherchen zum Klima und seinem stetigen Wandel).

Nun gut, vielleicht wird der Aluhut mal ein historisches Widerstands-Markenzeichen für trotz ständiger Klimapropaganda standhaft kritisch gebliebene Bürger, so wie der GRÜNE „Anzug“ Markenzeichen für herausragende Dummheit bezüglich technischer Aussagen in deren Führungsetage ist.

Mal sehen, ob eine kleine Recherche meine Interpretation zum Monsun unterstützt.
Eigentlich wollte ich dieser Aussage nicht nachrecherchieren. Habe es nun doch gemacht und mit wenig Aufwand Interessantes gefunden.

Zuerst den gemittelten Verlauf des Indischen Monsuns global von 1870 – 2010. Ich traue mich auszusagen, dass die fehlenden, letzten 10 Jahre daran nichts Grundlegendes verändert haben werden. Nur mit einem Brett vor dem Kopf – oder/und GRÜNER Verblendung lässt sich daraus ein schlimmer Klimawandeleinfluss ableiten. Den Kindern wird es aber erzählt.

Bild 22 India 31-year moving average of monsoon rainfall. Quelle: Grafik aus: Adaptation to climate change: historical evidence from the Indian monsoon, Published online by Cambridge University Press: 27 June 2017

Aus der Schadensdatenbank: EM-DAT, the International Disaster Database. CRED/UCLouvain 2020,

habe ich mit etwas Aufwand (privat macht man das, was sich bezahlte Redakteure heutzutage ersparen) die niederschlags-bedingten Mortalitätsdaten von Indien herausgefiltert, auf Jahreswerte summiert und grafisch dargestellt. Bedenkt man, wie die Bevölkerungszahl in dem Zeitraum explodiert ist und was für ein Siedlungsdruck in hochwassergefährdete Niederungen entstand, dann ist der Mortalitätsverlauf einfach nur als „glücklich“ zu bezeichnen.

Allerdings sieht man auch in dieser Grafik, wie Extremniederschlag spontan und ohne jegliche „Vorwarnung“ oder Trend auftritt.

Bild 23 Indien, Mortalitätswerte pa für Monsun- und Starkregenereignisse 1926 – 2010. Grafik von mir erstellt. Datenquelle: Schadensdatenbank EM-DAT, the International Disaster Database. CRED/UCLouvain 2020

Auch insgesamt scheint das inzwischen zum Glück wärmer gewordene Klima bezüglich der Todesrate für Indien mehr als segensreich zu wirken.

Bild 24 Relative Todesraten für Indien. Quelle: IIMA Working Paper W. P. No. 2020-12-03: Pandemics and Historical Mortality in India

Damit entlarvt sich die Aussage zum Monsun in Indien als das, was sie sein soll: Lupenreinste Propaganda.

Im Artikel wird berichtet: Durch die Erderwärmung nehmen gleichzeitig Dürren und Hitzewellen zu. In Ostafrika leiden die Menschen seit Jahren unter einer Dürre. Es fehlt an Wasser und die Ernten gehen kaputt, die Menschen haben Hunger und Durst.

Gegendarstellung von mir:
Wieder eine wohl abgeschriebene, mantrahaft wiederholte Falschbehauptung. Betrachten wir anstelle pauschal „Ostafrika“ den wichtigen Sahelgürtel, der einen Teil von Ostafrika einschließt.
So stellen alle Fachpersonen fest (sogar das PIK), dass der Niederschlag dort zunimmt. Letztes Jahr war es sogar zu viel und führte zu massiven Überschwemmungen.
Um die dort explodierende Bevölkerung und viel zu hohe „standesgemäß erforderliche“ Viehpopulation zu ernähren, kommt die Natur natürlich nicht nach. Auch die Probleme durch Clan-Misswirtschaft und ständig ausufernden Kriegshandlungen kann Regen nicht kompensieren.

Darüber zu lamentieren würde allerdings nicht viel bringen. Wenn man es dem Klimawandel zuschiebt und den reichen Westen dafür verantwortlich macht, bringt es allerdings einen Geldsegen aus dem Klima-Reparationsfond.

Zitierung: In der Fernsehreportage Planet Wüste, Folge 10: „Abenteuer Sahara“, gesendet am 12.12.2015 auf ARD alpha sagte der Reporter vor Ort:
… „In den 70er Jahren kam es im Sahel zu verheerenden Dürrekatastrophen, die Millionen Menschen verhungern ließen. Aufgrund des Klimawandels wird seit Mitte der 80err Jahre ein Ansteigen der Niederschläge beobachtet, so dass der Sahel grüner ist als damals.
… Dem steht ein Ausblühen der Wüste gegenüber – die sogenannte Desertifikation. Sie hat ihre Ursachen in einer Übernutzung der spärlichen Vegetation durch den Menschen. Überweidung und Brennholzeinschlag führen zur Verwüstung ganzer Landstriche.“

Im Artikel wird berichtet: Durch die große Trockenheit und den fehlenden Regen treten häufiger Waldbrände auf. In Australien kommt es fast jährlich zu Buschbränden …

Gegendarstellung von mir:
Was soll diese pauschale – mit nichts vergleichbare – Aussage den Kindern sagen? Klar, einen ganz schlimmen Einfluss des menschengemachten Klimawandels!
In Australien (und vielen anderen Ländern) kommt es seit Menschengedenken als natürlicher Vorgang jährlich zu Buschbränden. Nur über einen Verglich mit der Historie und gesetzlichen Gegebenheiten vor Ort lässt sich das einsortieren. Und dann sieht es vollkommen anders aus:

Bild 25 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 26 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 27 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 28 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Bild 29 Auszug aus einem Infofoliensatz des Autors

Im Artikel wird berichtet: Not und Elend verursachen auch Stürme, die durch Extremwetter ausgelöst werden ... “

Gegendarstellung von mir:
Das stimmt. Nur, was hat das mit dem AGW-Klimawandel zu tun? Das war sicher schon immer so, seit Menschen auf der Erde leben. Ständiges Drücken auf die Tränendrüsen kommt bei Kindern aber immer gut an, weil die immer gerne helfen wollen.

Im Artikel wird berichtet: „ ... Auch bei uns in Deutschland nehmen Wetterextreme zu, die zu Überschwemmungen, heftige Stürme oder Trockenperioden zur Folge haben.

Gegendarstellung von mir:
Das könnte der Autor vom streng politisch gelenkten Umweltbundesamt herauskopiert haben. Nur wird es damit nicht richtiger.

Der jüngste Klimamonitoringbericht Deutschland belegt nämlich das Gegenteil:
[Link] EIKE 27.11.2019: Deutscher Klima-Monitoringbericht 2019, S. Schulze spricht über alarmierende Befunde
Es lässt sich auch über andere Quellen recherchieren:
[Link] EIKE 09. Oktober 2019: Gerade jetzt schlägt der Klimawandel noch viel schlimmer zu
[Link] EIKE 08. Juni 2018: Die Suche nach dem Klimawandel geht weiter. Denn in Deutschland ist er nicht zu finden
Was steht (bewusst?) nicht im Artikel!
Dass wir derzeit in der ruhigsten Klimazeit einer langen Klimageschichte leben dürfen und viel eher Angst vor der bereits überfälligen Eiszeit haben müssen (was man um 1970 bereits als eingetroffen befürchtete).

  • Die bisherigen Warmzeiten (seit dem Ende der letzten Eiszeit) immer kulturelle Blütezeiten waren, während die vielen zwischengeschalteten Kaltzeiten (auch die bis ca. 1850) immer mit Not, Völkerwanderungen und Kriegen verbunden waren.
  • Die Atmosphäre derzeit den niedrigsten CO2-Gehalt seit Jahrmilliarden hat und die darauf angewiesenen Grünpflanzen fast drohten, wegen diesem Mangel zu verhungern. Seit der CO2-Gehalt wieder zunimmt, ergrünt die Erde und die Ernten explodieren.
  • Der sehnlichste Wunsch von Arrhenius eingetroffen ist: Mehr CO2 könnte das Mittel sein, um die Welt aus der bitteren Kälte herauszuführen. Deshalb soll überall CO2 emittiert werden …
    [Link] EIKE 13. April 2020: Wurde schon 1912 vor dem schlimmen Klimawandel gewarnt? Ein Zeitungsartikel, doch zwei Interpretationen

Dazu noch ein Beispiel, wie die WHO selbst den Klimanotstand sieht. Nämlich so gering, dass sich selbst dessen Erwähnung nicht wirklich lohnt. Den Kindern vermittelt die Zeitung jedoch, es wäre wohl das Schlimmste, was verhindert werden muss.

Anmerkung: Die WHO-Daten sind bezüglich den „all Forces of Nature“ erkennbar grottenfalsch. Laut Redaktion dürfen sie aber nicht angezweifelt werden, da die WHO alle Bedingungen einer Institution erfüllt, die immer verlässliche Daten liefert denen Bürger blind vertrauen dürfen … Darüber hatte Trump zwar eine ganz andere Meinung, diese grundlegend falsche hat sein Nachfolger Biden aber sofort korrigiert.

Bild 30 WHO-Daten zur Mortalität durch klimatische Ereignisse

Tote durch Naturereignisse. WHO-Datensatz (letzte Ausgabe 2018)

Bild 31 Vergleich der Mortalität durch Klima-/nicht Klimaereignisse

Der mehr als segensreiche Einfluss des zum Glück wärmer gewordenen Klimas auf Mortalitäten

Bild 32 Tote durch Naturereignisse. Vorschaudaten von 2020 – 2060 aus dem WHO-Datensatz (letzte Ausgabe 2018). Das obere Bild zeigt die richtigen Verhältnisse, im unteren Bild ist die Mortalität aufgrund von Naturereignissen gedehnt, um den von der WHO erwarteten Verlauf zu zeigen. Grafik vom Autor erstellt

Liste von Petitionen gegen Klimahysterie 97 %

Um nun den Titel dieser News nicht zu vergessen: Erst jüngst vor wenigen Tagen haben 500 Klimawissenschaftler weltweit an den UN-Generalsekretär António Guterres eine Petition geschrieben unter dem Titel „Es gibt keinen Klimanotstand“ (hier), die Liste der Unterzeichner (Namensliste_500_Petition_2019) und die Thesen der Unterzeichner (Thesen_500_Petition).

Dabei sollen die bisherigen Petitionen und Manifeste aber nicht vergessen werden und zwar nachfolgend

  1. Eine (unvollständige) Zusammenstellung von begutachteten Klimafachveröffentlichungen mit anderen Ergebnisse, als denen, die vom IPCC bevorzugt werden (hier), ferner eine Aufzählung von prominenten, weltbekannten Physikern, die einer maßgebenden, gefährlichen globalen Erwärmung widersprechen (hier).
  2. Oregon-Petition, im Jahre 2008, 31.000 Unterzeichner, davon 9000 promoviert, die meisten aus dem Ingenieurbereich, aber auch zahlreiche Klimaforscher (hier).
  3. Das Heidelberger Manifest, 1992, 4000 Naturwissenschaftler, 72 Nobelpreisträger, überwiegend keine Klimaforscher (hier). Bemerkenswert ist, dass es diesen Wikipedia-Eintrag nur im Englischen Wikipedia gibt, im deutschen Wikipedia werden dem IPCC widersprechende Artikel zensiert.
  4. Leipziger Manifest, 1995, (80 Forscher der Naturwissenschaft, 25 Meteorologen), (hier). Auch hier nichts im deutschen Wikipedia.
  5. Der U.S. Senate Minority Report, 11.12.2008, 700 Naturwissenschaftler (hier).
  6. Offener Brief an Angela Merkel, 26.7.2009, (hier).
  7. Die Eingabe an US-Präsidenten Obama (100 Fachwissenschaftler, (hier).
  8. Offener Brief an UN Generalsekretär Ban Ki-Moon (125 Naturwissenschaftler, (hier).
  9. Petition an Präsident Donald Trump, (hier).
  10. Physiknobelpreisträger Ivar Giaever: Youtube gegen den Klimawahn.
  11. Petition italienischer Wissenschaftler, 6.7.2019, (hier).
  12. Erst jüngst vor wenigen Tagen haben 500 Klimawissenschaftler weltweit an den UN-Generalsekretär António Guterres eine Petition geschrieben unter dem Titel „Es gibt keinen Klimanotstand“ (hier)
  13. Es gibt vermutlich noch weitere Petitionen, die aber „erfolgreich“ aus dem Internet gelöscht wurden. Uns bekanntes Beispiel ist die von kanadischen Wissenschaftlern an den damaligen kanadischen Ministerpräsidenten Harper.

Schlussbetrachtungen

Seitens der Redaktion und den weiteren Angesprochenen erfordert das Lesen meiner Ausführung natürlich erheblichen Mut, wenn nicht gar konspiratives Vorgehen.

In der Wochenendausgabe vom 30./31. Januar hat ihr Chefredakteur in einem Artikel „Wenn zwei und zwei fünf ist“ über eine ganze Seite dargelegt, dass der Bürger der offiziellen Wissenschaft voll vertrauen darf und vor allem soll.
Kernsatz: „ Die Pandemie hat das Vertrauen in die Wissenschaft gestärkt – bei den meisten. Andere stellen Fakten und Erkenntnisse zusehends komplett in Frage. So entstehen zweierlei Wahrheiten …

Für mich hat die Pandemie mit den Datenverdrehungen des RKI und der Merkel treu ergebenen Hofwissenschaftler, sowie der (immer noch) unvorstellbare Dilettantismus unserer Politikkaste, das „Vertrauen in die Wissenschaft“ allerdings nachhaltig zerstört (was sie jedoch schon vorher war).
(Nachträgliche Zufügung:) Achgut 24.02.2021: Bericht aus der Grabkammer der deutschen Staats-Wissenschaft

Das gilt national, wo erstmals ein Minister vollkommen hemmungslos und vor aller Augen Wissenschaftler bezahlt, damit sie geforderte, falsche Aussagen liefern – was diese nicht etwa ablehnten, sondern pflichterfüllend taten:
Bestellte Wissenschaft: GAU heißt jetzt “Größte Anzunehmende Unglaubwürdigkeit”
Manipulation der Wissenschaft durch das Bundesinnenministerium (BMI) (tichyseinblick.de)

Und international
WHO hilft Biden: Künftig rapide sinkende Fallzahlen – dank geänderter PCR-Testkriterien
22. Januar 2021 traf die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unmittelbar nach Joe Bidens Amtseinführung die Vorkehrungen, dass die Corona-Pandemie wie von Geisterhand einen Teil ihres Schreckens verlieren wird – und sich der neue Präsident bald schon mit wundersam „sinkenden Fallzahlen“ wird brüsten können: Durch geänderte Testrichtlinien nämlich …Konkret bedeute dies, dass „…ein PCR-Text nach Ansicht der WHO nutzlos ist, wenn ein Getesteter keine Symptome zeigt„. 

corona datenbetrug durch die WHO

Und es zeigt sich in der öffentlichen „Bewertung“ einer unangenehmen Studie. Über den toxischen Inhalt redet keiner der Experten, braucht es ja auch nicht, denn sie hat ja (geringfügige) formale Mängel:
Medien überschlagen sich: Wuhan-Studie „krude“, „toxisch“, „unwürdig“ (tichyseinblick.de)

Unsere Politikkaste ist unter Merkel zur reinen Karikatur verkommen:
Deutsche Welle und Heiko Maas – mal mit, mal ohne Maske (tichyseinblick.de)

Bild 33 Doppelstandards bei der Deutschen Welle: Maskierte Minister für die deutschsprachige Version, unmaskierte für die türkischsprachigen Leser. Der Artikel dazu war auch nicht derselbe.

Aber so unterschiedlich sind eben die Interpretationen des gleichen Geschehens und Darstellungen.

In der Zeitungs-Folgeausgabe vom Montag, dem 1. Februar wurde eine Christine Thurner dann konkreter. In einem wieder ganzseitigen Artikel „Richtig oder falsch?“ stellte sie dar, wann eine Publizierung Fakten-richtig darstellt und wann sie in einer Publizierung unbesehen falsch ist.
Das kann der brave, Merkel und GRÜN, – natürlich auch den Medien – blind vertrauende Bürger nämlich anhand weniger Kriterien erkennen,

Beispiele:
… Rechtschreib- und Grammatikfehler sprechen ebenso gegen eine offizielle Quelle …
Danach fielen fast alle Sätze unserer unfehlbaren Kanzlerin darunter, denn kaum einer von ihr ist ohne teils eklatante Grammatikfehler …
… wird beispielsweise in einem anderen Artikel der Klimawandel geleugnet …
gilt als absolut sicheres Merkmal einer Quelle, die der brave Bürger auf keinen Fall ansehen sollte, weil sie ziemlich sicher nur Unwahrheiten vermittelt.

Gelobt wird dagegen „correctiv“, der „Faktenchecker“, welche Studien mit parallel diametralen Aussagen erstellt, um jeden Auftragswunsch erfüllen zu können:
EIKE 13.08.2017: Manila versinkt durch Wasserentnahme im austrocknenden Untergrund. Der (reiche) Westen mit seinem CO2 soll daran schuld sein – und zahlen
und deren sonstige teils von bewussten Falschdarstellungen nur so strotzen:
EIKE 08.08.2017: Meerespegelanstieg: Europa kann nicht alle (vor Klimawandel-Desinformation) schützen T2 (2)
EIKE 07.08.2017: Meerespegelanstieg: Europa kann nicht alle (vor Klimawandel-Desinformation) schützen T1 (2)
EIKE 26.11.2016: Forscher des Weltklimarates IPCC rechnen, dass die globale Erwärmung 10 bis 50 % der jährlichen Ernte bedroht – Was steckt dahinter?
EIKE 30.12.2017: Ohne den Klimawandel hätte das gleiche Wetter nicht so schlimme Folgen…

Nach einem solchen „Dauerbeschuss“ meint man dann, dümmer kann es doch gar nicht mehr kommen.
Bis ihre Zeitung einen leibhaftigen Theologen als ausgewiesenen „Faktenchecker“ präsentierte. Da musste ich wirklich laut lachen.

Öfters habe ich die Redaktion schon darauf hingewiesen, dass beim Lesen der Zeitung der Eindruck entsteht, es wird zum Thema reihum der/die mit der geringsten Sachkenntnis ausgesucht, wohl um zu verhindern, dass Wissen oder ein Gedankenblitz politisch „unkorrekte“ Information zu den Bürgern gelangen lässt und damit der ja laufend neu zu erarbeitende, für ein Medium wichtige Merkel- und Söder-Bejubelungs-Score leidet.
Der für GRÜN natürlich auch, denn die sind wirklich nachtragend – und mit ziemlicher Sicherheit bald mit in der Regierung.
Bei diesem Artikel habe ich nicht nur den Eindruck, sondern bin mir sicher …

Nochmals die bitte nach Belegungen ihrer Darstellungen

Nun habe ich zwar einiges an kritischer Argumentation aufgeführt. Doch ist auch diese natürlich selektiv und muss nicht stimmen. Deshalb bin ich darauf gespannt, mit welchen die über wesentlich mehr Mittel und Wissen dazu ausgerüstete Redaktion meine widerlegt.

Mit freundlichem Gruß ein trotz permanenter Medien-Indoktrination weiterhin kritisch gebliebener Leser

24.02.2021

xxxx

Quellen

[1] Lokalausgabe der Nordbayerischen Nachrichten am 20.02.2021, Kinderseite, Artikel: „Naturkatastrophen aus Menschenhand“

[2] EIKE 09. April 2020:Wie kann Jimmy Kater die Inselgruppe Kiribati vor dem Untergang schützen? Alternativ: Auch während Corona in Klima-Agitation nicht nachlassen

 




Oberflächen­bilanz und Kirchhoff’sche Knotenpunkt­regel

Abbildung: Ergebnisse der CMIP5-Klimamodelle im Vergleich mit Messungen von Wetterballonen (grün). Einzelheiten dazu, warum die Modelle statistisch so falsch sind, können in einer Studie von McKitrick und Christy (2018) nachgelesen werden.

Die neueren CMIP6-Klimamodelle sind demzufolge eher noch schlechter. Gleichzeitig sind Land-Temperaturdaten durch verfälschende Wärmeinseleffekte z.B. in den USA zu 100% übertrieben (tatsächlich 0,13 statt 0,26 Grad/Dekade Temperaturanstieg), wie Roy Spencer und Anthony Watts nachweisen. Für Deutschland zeigen die Ergebnisse von Kowatsch und Kämpfe Ähnliches. Viele weitere Beispiele ließen sich aufführen.

Auf einer derart fragwürdigen Basis gründet der Klima-Alarm. Ganz im Gegensatz dazu die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit: Der menschengemachte Klimawandel scheint inzwischen überall verinnerlicht, wobei unsere in der Mehrzahl rotgrünen Medien nach Kräften mithelfen. Selbst Artikel in TE sind inzwischen so abgefasst, als gäbe es an dieser „grundlegenden Erkenntnis“ nichts mehr zu rütteln. Und Grüne, die den Kindesmissbrauch vor nicht allzu langer Zeit noch schön geredet haben, setzen heute auf grüne Klima-Indoktrination von Kindern.

Beim Kinderspiegel, gefunden bei Kalte Sonne, liest es sich dann soKurz: Am gegenwärtigen Klimawandel sind wir Menschen schuld, wir ganz allein.“ Man wird unwillkürlich an Goebbels erinnert: Man muss etwas nur oft genug wiederholen, dann wird es als Wahrheit geglaubt. Und die Medien, die Religionen und die Schulen helfen dabei wieder nach Kräften mit.

Der IPCC gibt für die CO2-Klimasensitivität seit neuestem eine Spanne von 1,6 bis 5,6 Grad C (zuvor 1,5 bis 4,5 Grad C) an je nach angenommener Verstärkung, aber nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 66%. Man kann sich natürlich fragen, warum beharrt der IPCC bei der Berechnung der globalen CO2-Klimasensitivität seit Jahrzehnten auf seinen zwar rechenintensiven, aber großenteils unverstandenen Klimamodellen samt der zugehörigen großen Unsicherheiten. Es drängt sich der Verdacht auf, die Alarmforschung bewahrt sich mit Hilfe der großen Unsicherheitsspannen ganz bewusst den Spielraum für Klima-Alarm – wofür die Alarmforschung von der Politik schließlich gegründet wurde.

Nach dem Motto, was nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen ist, kann weiterhin als Bedrohung verwendet werden. Wie z.B. die phantasievoll erfundenen Kipppunkte des Potsdamer Klimainstituts PIK. Man stelle sich vor, ein plötzlich Klima-realistischer IPCC käme zu dem Ergebnis, dass es keine ernsthafte Klima-Bedrohung durch den Menschen gibt – die Folgen wären schlichtweg undenkbar und in höchstem Maß unerwünscht!

Der Versuch, sich der Klima-Problematik mit einem alternativen Ansatz zu nähern, wurde kürzlich bei EIKE in nachfolgendem Beitrag veröffentlicht. Einige wichtige Punkte werden hier nochmals aufgegriffen – nicht zuletzt infolge der stattgefundenen Diskussion:

Anthropo­gener Treibhaus­effekt: nach wie vor zu schwach für die Klima­katastrophe! – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie (eike-klima-energie.eu)

Dort wird der Gesamtantrieb, der weiter unten noch genauer beschrieben wird, aus der Energiebilanz an der Erdoberfläche berechnet. An der Erdoberfläche, wo wir leben, wird das wärmende Sonnenlicht absorbiert, deutlich weniger hingegen in der überwiegend dünnen und kalten  Atmosphäre weiter oben. Von der Erdoberfläche wird auch wieder Energie abgeben, die über die Atmosphäre, die Wolken und letztlich durch Infrarot(IR)-Strahlung den Weg zurück ins Weltall findet. Dazu siehe auch die Strahlungsgrafik von Trenberth & Kiel weiter unten.

Kirchhoff’sche Knotenpunktregel gegen IPCC-Klimamodelle

Die vielen verschiedenen positiven (und auch negativen) Antriebe in einer komplizierten Atmosphäre samt ihrer Verstärkungs- oder Abschwächungsmechanismen kann kein Mensch korrekt berechnen. Im Oberflächenmodell lassen sie sich als Antriebssumme aus der Oberflächenbilanz ermitteln.

Weshalb ist das möglich? Ganz einfach, die Antwort gibt die Kirchhoff’sche Knotenpunktregel. Nachfolgend wird eine Grafik von Wikipedia verwendet. Zu beachten ist dabei, dass der Knotenpunkt keine zusätzliche Strom- bzw. Energiequelle enthält. Die Pfeilrichtungen sind unbedeutend, sie geben nur die Zählrichtung vor. Flussrichtungen entgegen der vorgegebenen Pfeilrichtungen sind gleichbedeutend mit negativen Vorzeichen. Auch kommt man im Oberflächenmodell mit nur vier „Pfeilen“ aus.

Was ist jetzt der Trick bei der Knotenpunktregel? Wenn man gemäß der Grafik Größe und Vorzeichen von vier Pfeilen kennt oder sie anderweitig bestimmen kann, dann kann man den fünften (I1 in diesem Beispiel) aus der Summenbilanz ausrechnen, egal wie groß, komplex und unberechenbar das Netzwerk ist, das den Pfeil I1 letztlich verursacht und bestimmt. So kann man auch im Oberflächenmodell den Gesamtantrieb aus den anderen Energieflüssen berechnen, egal, wie kompliziert, komplex und unverstanden die Auswirkungen der zugehörigen Atmosphäre auf den Gesamtantrieb sind. Der Knotenpunkt steht dabei für die Erdoberfläche.

Der Mythos von der „Gegenstrahlung“

Die häufigen Diskussionen bei EIKE um die ominöse „Gegenstrahlung“ kommen nicht von ungefähr. Hierzu nochmals das Strahlungsdiagramm von Trenberth & Kiel:

Ohne „Gegenstrahlung“ wäre in diesem Strahlungsdiagramm die IR-Ausstrahlung von der Erdoberfläche in Höhe von 396 Watt/m², die mit dem Stefan-Boltzmann’schen T4-Strahlungsgesetz errechnet wird, um enorme 333 Watt/m² zu hoch. Mehr als doppelt so hoch, wie an erwärmender Sonnenenergie auf der Erdoberfläche überhaupt eintrifft, was weder von der TK-Strahlungsbilanz noch von der Energiebilanz unterstützt wird – dazu siehe auch die Grafik unten. Diese ominöse „Gegenstrahlung“, die nach T&K den größten Teil der Stefan-Boltzmann’schen Oberflächen-Ausstrahlung von 396 Watt/m² kompensieren soll, hat eine einfache Erklärung:

In der dichteren, unteren Atmosphäre und am Übergang zum Boden herrscht überwiegend ein ungerichtetes Strahlungs- und Stoßgleichgewicht ohne irgendeine Vorzugsrichtung, wobei ein Netto-Energietransport in Richtung der Temperaturgradienten stattfindet – was der klassischen Definition der Wärmeleitung in Gasen bzw. hier in Luft entspricht.

Ein Gleichgewicht, das bei T&K irreführend in die beiden gegenläufigen, großen vertikalen Strahlungskomponenten „Ausstrahlung“ und „Gegenstrahlung“ aufgesplittet wird. Obwohl diese beiden fiktiven Strahlungsflüsse in Wirklichkeit eine untrennbare Einheit bilden, die auf mikroskopischer und molekularer Ebene nicht nur in vertikale, sondern in alle Richtungen strahlen – verursacht durch unzählige Absorptions- und Emissionsprozesse.

Was dann dazu führt, dass man aus allen Richtungen eine solche „Gegenstrahlung“ empfangen und messen kann. Die direkt nach oben durchgehende IR-Strahlung, die nicht mit den Klimagasen wechselwirkt, weil die Frequenzen im durchlässigen IR-Strahlungsfenster liegen, werden bei Bewölkung von der Wolkendecke absorbiert und teilweise zurückgestrahlt. Deshalb misst man bei Bewölkung eine erhöhte „Gegenstrahlung“ aus Richtung der Wolkendecke.

Die Wärmeleitung in Luft ist aber um Größenordnungen zu niedrig (was man mit Hilfe der bekannten Wärmeleitwerte für Luft leicht nachprüfen kann), um zur Strahlungsbilanz im T&K-Diagramm und somit zu der Energiebilanz nennenswert beizutragen. Deshalb fehlt korrekterweise genau dieser Teil bei der letztlich ausgestrahlten Energie. In einer Atmosphäre, die nicht strahlungsaktiv ist, würde auch dieser Teil ungehindert ausgestrahlt und gemäß Stefan-Boltzmann’schem T4-Strahlungsgesetz die Wärmeausstrahlung um ein Vielfaches erhöhen. In Wirklichkeit ist die Atmosphäre in großen Teilen des IR-Spektrums strahlungsaktiv und somit „wärmeisolierend“- hauptsächlich dank Wasserdampf und dem Spurengas CO2.

Die verbleibende, kühlungswirksame (Netto-)Ausstrahlung von 63 Watt/m² nach T&K, die nurmehr ca. 15% einer „ungebremsten“ Stefan-Boltzmann-Ausstrahlung ausmacht, wird bei fehlender Bewölkung teilweise direkt in den Weltraum ausgestrahlt (40 Watt/m² bei T&K), weil die zugehörigen Frequenzen im atmosphärischen Fenster liegen und nicht mit den Klimagas-Molekülen wechselwirken. Der Rest (23 Watt/m² bei T&K) wird von den Klimagas-Molekülen der höheren und dünneren Atmosphäre ausgestrahlt. Letzteres zusammen mit der aufgestiegenen Konvektions- und Verdunstungswärme – die Wärmeabgabe an den Weltraum erfolgt dann letztlich durch Infrarot-Strahlung. Die relativ geringe Wärmeleitung der Luft trägt aber mit dazu bei, dass sich das Temperaturgefälle zwischen Erdoberfläche und Weltraum einstellt.

Nachfolgende realistische Darstellung der Energiebilanz der Erde ist bereits in einem Lehrbuch „Physics of Climate“ aus dem Jahr 1992 zu finden und wurde vor einigen Jahren von der US-NOAA wieder übernommen. Trotz einiger Abweichungen bei den Zahlenangaben ist diese Darstellung insgesamt klarer, kommt ohne die ominöse „Gegenstrahlung“ aus und wird deshalb hier nochmals gezeigt:

Die „geheimnisvollen“ Antriebe

Es gibt unterschiedliche Wirkmechanismen, die die Temperaturen erhöhen oder auch absenken können. Für die rechnerische Beschreibung hat sich der sog. „Antrieb“ (engl. „forcing“) als praktikabel erwiesen, der rechnerisch einer Heiz- oder Kühlleistung in Watt/m2 gleicht. Dabei handelt es sich meist um keine zusätzliche Energiequelle, sondern vielmehr um erhöhte oder verringerte Wärmeisolation, wie es auch beim anthropogenen CO2 oftmals angenommen wird.

Der Theorie nach wird die spektroskopische Erwärmung durch CO2 mittels ungerichteter IR-Emissionen und Absorptionen bei den CO2-Resonanzfrequenzen bewirkt, was eine Verringerung des Wärmetransports zur Folge hat. Verschiedentlich wird auch das Bild der rückgestrahlten IR-Energie benutzt, um die die Abstrahlung in den Weltraum verringert wird.

Beim Antriebskonzept wird jetzt so gerechnet, als würde eine Erwärmung durch entgegen gerichtete Energiezufuhr („Antrieb“) bewirkt. Obwohl diese zusätzliche Energiezufuhr oder Heizquelle in vielen Fällen nur fiktiv ist. Dies wirkt etwas irritierend, ist aber üblich und bewährt, was am Beispiel des CO2 nachfolgend gezeigt wird.

Bei CO2 errechnet man einen Strahlungsantrieb von 3,7 Watt//m2, der bei CO2-Verdoppelung wirksam wird und die Temperaturen um 1,1 Grad C (bei einigen Autoren etwas mehr) erhöht. Diesen Temperaturanstieg nennt man dann CO2-Klimasensitivität. Tatsächlich handelt es sich um einen verringerten IR-Strahlungstransport, wie folgende Grafik der in den Weltraum emittierten Infrarotstrahlung in Abhängigkeit von der Frequenz zeigt (nach Prof. Happer et al.):

Es gelangt bei den Frequenzen, bei denen das Spurengas CO2 IR-Strahlung absorbiert und emittiert, weniger IR-Strahlung in den Weltraum. Happer et al. haben diese Grafik errechnet, sie stimmt aber sehr gut mit den IR-Spektren überein, die aus dem Weltraum gemessen werden – allerdings nur über Wüsten und bei trockener Luft. Andernorts werden diese Spektren durch Aerosole und Bewölkung stark deformiert. Über der Südpolregion verkehren sich die CO2-Vertiefungen in Ausstülpungen – dort erhöht das atmosphärische CO2 die IR-Abstrahlung und wirkt somit kühlend. Was den starken Einfluss der jeweiligen atmosphärischen Bedingungen auf das Abstrahlverhalten der Klimagase deutlich macht. Und eine Ahnung davon gibt, wie schwierig es ist, die Wirkung der jeweiligen Klimagase samt etwaiger Rückkopplungen in einer realen Atmosphäre mit IPCC-Klimamodellen korrekt zu ermitteln.

Ein weiterer wichtiger Punkt wird in dieser Grafik sehr gut sichtbar, nämlich, dass eine weitere CO2-Verdoppelung, wie hier von 400 (schwarz) auf 800 ppm (rot), wegen der spektroskopischen Sättigung nur mehr sehr wenig bewirkt. Hinzu kommt der Einfluss der komplizierten Atmosphäre, der in dieser errechneten Grafik nicht sichtbar wird. Deshalb sind auch die großen Unsicherheitsspannen bei den IPCC-Klimamodellen nicht überraschend.

Oberflächenbilanz und Verdunstungswärme

Sofern durch anthropogene Klimagase, variierende Sonneneinstrahlung (So) und andere natürliche Einflüsse Änderungen in der Oberflächenbilanz auftreten, sind sie im Gesamtantrieb X enthalten – siehe nachfolgende Ergebnistabelle, die aus der eingangs zitierten Arbeit übernommen wurde:

Die ausgehende IR-Strahlung Erad dürfte nach den vorausgegangenen Abschnitten näherungsweise richtig berechnet sein. Auch trägt sie nur maximal 1 Watt/m² zum Gesamtantrieb in Höhe von ca. 7 Watt/m² bei, bezogen auf 1 Grad C Temperaturerhöhung.

Als der mit Abstand wirkungsvollste Kühlmechanismus erweist sich an der Erdoberfläche demnach die abgeführte Verdunstungswärme Evap, die laut einer vorausgegangenen EIKE-Veröffentlichung (hier) global um 7,5% je 1 Grad C Temperaturanstieg zunimmt. Dieser Wert scheint naheliegend, denn auch der Dampfdruck wächst in gleicher Weise mit der Temperatur. Und somit auch der Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre und der Wärmeeintrag durch Verdunstung. Gefunden wurde dazu eine Pool-Tabelle, die diesen Zusammenhang tendenziell und größenordnungsmäßig bestätigt. Auch spielen die Feuchtigkeit des Untergrunds (z.B. Land oder Ozeane), der Luft und die Windverhältnisse eine große Rolle.

Über einen interessanten, neu erforschter und publizierter Kühleffekt wird in der Klimaschau von Dr. Lüning (Ausgabe 16, ab etwa 5. Minute) berichtet: In den Tropen zieht aufsteigender Wasserdampf kalte, wasserdampfhaltige Luft mit nach oben. Dieser Kühleffekt wächst exponentiell mit der Temperatur und stellt damit einen zusätzlichen, bedeutenden Klimastabilisator dar und ist eine weitere Verstärkung der Verdunstungskühlung.

Eine weitere Möglichkeit zur Überprüfung bietet die Niederschlagsbilanz. Sämtlicher Wasserdampf, der durch Verdunstung in die Atmosphäre gelangt, kehrt als Niederschlag zur Erdoberfläche zurück. Wenn bei 1 Grad C Temperaturerhöhung die Verdunstung samt mitgeführter Verdunstungswärme um 7,5% zunimmt, dann müssten die Niederschläge ebenfalls um 7,5% zunehmen.

Ganz allgemein schreibt z.B. das österreichische ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik): „Der Gesamtniederschlag wird auf der Erde im wärmeren Klima tendenziell zunehmen.“ Und das deutsche Umweltbundesamt: „Seit 1881 hat die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Deutschland um rund 10% zugenommen … insbesondere sind die Winter deutlich nasser geworden.“ Das ist jetzt nur Deutschland.

Der Berliner Senat, Ressort Umwelt, führt dazu aus: „Die Niederschlagsentwicklung abzuschätzen ist mit großen Unsicherheiten behaftet. Der globale Niederschlag hat eine sehr große räumliche und zeitliche Variabilität. Über Europa haben die Niederschläge im letzten Jahrhundert um 6 bis 8 % zugenommen, wobei die Zunahme mehrheitlich (10 bis 40 %) über Nordeuropa erfolgte und im Mittelmeerraum und Südeuropa ein Rückgang um bis zu 20 % zu verzeichnen war.“

In einer Fundstelle findet man die Arbeit von L. Jäger „Die globale Niederschlagsverteilung und ihre Veränderung im 20. Jahrhundert“. Dort werden tabellarisch verschiedene Autoren und die von ihnen ermittelten globalen Niederschlagswerte zu den jeweiligen Jahren angegeben. Mittels linearer Regression erhält man aus diesen Daten einen Anstieg von 34%. Sehr wahrscheinlich ein zu hoher Wert, was Folge von vielen möglichen Fehlerquellen sein dürfte.

Vermutlich realitätsnäher sind die Anomaliewerte für die globalen Niederschläge, die von der US-Umweltbehörde EPA gemäß nachfolgender Grafik veröffentlicht wurden. Die globalen Niederschläge stiegen den EPA-Angaben zufolge mit 0,08 inches/Dekade, während sie über Festland-USA (48 Staaten) um 0,17 inches/Dekade zunahmen. Nimmt man in Anlehnung an Jäger den globalen Mittelwert mit 40 inches an, dann sind laut EPA die globalen Niederschläge, bezogen auf 40 inches, sei 1900 nur um 2,4% angestiegen.

Vergleich Oberflächenmodell und Klimamodelle

Geht man von den EPA-Daten aus, dann stellt sich die Frage, warum bei den erwarteten globalen Niederschlägen, die um 7,5% je 1 Grad Temperaturerhöhung zunehmen sollten, nur eine mittlere Zunahme von 2,4% gemessen wurde. Obwohl die globalen Temperaturen gleichzeitig um etwa 1 Grad C gestiegen sind. War der globale Temperaturanstieg nur halb so groß wie bei den publizierten Temperaturen? Dies wäre angesichts der zahlreichen Adjustierungen nicht völlig auszuschließen. Oder sind die Niederschlagsmessungen nicht zuverlässig genug? Die ungleich größere Zunahme der globalen Niederschläge bei Jäger deutet in diese Richtung.

Wenn man, wie nachfolgend, von der größeren Verlässlichkeit der EPA-Daten ausgeht, käme als Erklärung auch infrage, dass es in dem betrachteten Zeitraum einen geringeren Zuwachs bei den Niederschlägen infolge natürlicher Klimavariationen, z.B. durch Überlagerung eines negativen Niederschlag-Trends, gegeben hat. Dass solche Effekte eine Rolle spielen können, dafür gibt die erkennbare Periodizität in der EPA-Grafik erste Hinweise. Und wie bei den Temperaturen könnten auch die Niederschläge natürlichen Einflüssen mit längerer Periodendauer unterworfen sein.

Zum Vergleich wurden oben die Grafen der EPA-Niederschlagsdaten und der globalen HadCRUT4-Temperaturen in gleichem Zeitmaßstab übereinander gestellt. Dabei zeigt sich eine interessante Übereinstimmung: Wenn die globalen Niederschläge höher sind, stagnieren die globalen Temperaturen oder nehmen sogar ab und umgekehrt. Dies kann mit aller gebotenen Vorsicht als Bestätigung für das Oberflächenmodell gewertet werden.

Dies lässt den Schluss zu: Hätte es eine „normale“ Niederschlagsentwicklung mit einer größeren, 7,5%-igen Zunahme der globalen Niederschläge gegeben, wäre der Kühleffekt entsprechen größer ausgefallen und die globalen Temperaturen wären nur um die Hälfte gestiegen. Hinzu kommt als verstärkender Effekt, dass mehr Niederschläge mit mehr Bewölkung einhergehen, wodurch die Sonneneinstrahlung reduziert wird, was aber im Gesamtantrieb enthalten ist.

Träfe der Fall zu, dass die Verdunstung einschließlich der abgeführten Verdunstungswärme und somit auch die Niederschläge im Mittel nur um 2,4% (anstelle von 7,5%) ansteigen, dann würde es keine großen quantitativen Unterschiede zwischen Oberflächenmodell und den IPCC-Modellen mehr geben. Allerdings besteht weiterhin ein wichtiger qualitativer Unterschied: In den IPCC-Modellen wird vorausgesetzt, dass das anthropogene CO2 incl. Verstärkung de facto alleiniger Temperaturtreiber ist. Im Oberflächenmodell bleibt hingegen offen, wie sich der Gesamtantrieb im Einzelnen zusammensetzt.

Es spricht vieles dafür, dass andere, zumeist natürliche Erwärmungsursachen, wie schon in den voraus gegangenen Warmperioden, auch bei der neuzeitlichen Klimaerwärmung maßgeblich beteiligt sind. Das Oberflächenmodell lässt Raum für weitere Antriebe, die dann ganz oder teilweise an die Stelle des CO2-Antriebs in den IPCC-Klimamodellen treten, um den neuzeitlichen globalen Temperaturanstieg zu erklären. Und dafür gibt es viele Hinweise wie Wärmeinseleffekte, ozeanischen Oszillationen, Nord-Süd-Klimaschaukel (derzeit fehlende Erwärmung im Südpolarbereich bei zugleich stärkerer Erwärmung im Nordpolarbereich) – obwohl die CO2-Zunahme praktisch überall die gleiche ist.

Nicht wenige der natürlichen periodischen Antriebe, zu denen auch die Sonnenaktivität samt Verstärkung gehören, erreichen aktuell ihre Minima oder wechseln ihre Vorzeichen. Was die spannende Frage aufwirft, wieweit jetzt eine Phase des langsameren Temperaturanstiegs oder gar Abkühlung folgt – wie schon bei vorausgegangenen Warmperioden. Wobei man die globale Niederschlagsentwicklung nicht außer Acht lassen sollte. Wohingegen es beim IPCC nur eine Richtung gibt, nämlich aufwärts, getrieben durch die CO2-Emissionen.

Somit erleben wir in den nächsten Jahren ein spannendes Live-Experiment und gleichzeitig die Nagelprobe, was das Spurengas CO2 tatsächlich bewirkt. Wobei das CO2 in der Atmosphäre aufgrund der zunehmenden Emissionen derzeit noch ansteigt. Allerdings mit ersten Anzeichen für eine Verlangsamung, was in dem zitierten EIKE-Artikel die gepunktet eingezeichnete CO2-Anstiegskurve von Roy Spencer nahelegt – offensichtlich infolge der wachsenden CO2-Absorption durch Pflanzen und Ozeane. Was auch in der zunehmenden Begrünung der Erde und den gestiegenen Ernteerträgen sichtbar wird und Folge des höheren CO2-Partialdrucks in der Atmosphäre ist. Hinzu kommt, dass die fossilen Vorräte endlich sind – voraussichtlich wird es keine CO2-Verdoppelung mehr geben.

Ausblick

Die großen Unsicherheiten in den IPCC-Klimamodellen sowie jetzt auch das unterschätzte Potential der Verdunstungskühlung unterstreichen die Fragwürdigkeiten eines Dekarbonisierungs-Programms, das auf viele Jahrzehnte oder sogar ein ganzes Jahrhundert angelegt ist. Denn abgesehen von der Frage, wer überhaupt mitmacht, ist es genauso fraglich, was ein solches Programm bei den Temperaturen und dem Erdklima letztlich bewirken kann. Absehbar ist hingegen eine nachhaltige Beschädigung des Industriestandorts Deutschland. Auch besteht die Gefahr bei einer (Gott sei Dank eher unwahrscheinlichen) CO2-Minderung, dass der wichtige CO2-Pflanzendünger dann nicht mehr ausreicht, um die gewachsene Weltbevölkerung zu ernähren.

Für Klima-Ängstliche wäre stattdessen Geoengineering die bessere Option, wobei bereits der Eintrag von wenigen Milligramm geeigneter Aerosole in die untere Stratosphäre, pro Quadratmeter und Jahr, die Temperaturen spürbar senken würde. Und, besonders wichtig, diese Methode wäre sofort wirksam und nicht erst, wenn überhaupt, in Hundert Jahren. Und kann auch genauso schnell wieder rückgängig gemacht werden.

Auch sollte man nicht vergessen, dass mittel- bis längerfristig das Ende der Zwischeneiszeit und die Rückkehr der Eiszeit droht, was die Menschheit vor ungleich größere Probleme stellen wird. Hinzu kommen vorhersehbare, ernstere Probleme und Krisen, gegen die sich die Menschheit wappnen sollte. Während Deutschland und Europa alle Kräfte samt Billionen auf ein Klima-Phantom konzentrieren.

Aber was ist zu erwarten? Eine Kanzlerin und frühere Umweltministerin hat ein Billionen-Programm initiiert und wird zu Lebzeiten ihren historischen Fehler niemals eingestehen. Auch steht sie Al Gore, Obama und den Demokraten näher – Trump war ihr so fremd wie ein Alien. Und eine EU-von der Leyen, bisher nicht durch Können aufgefallen, setzt bei der Dekarbonisierung noch eins drauf – man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Kein Zweifel, wir werden von Klima-hysterischen Frauen regiert – ist es höchste Zeit, die Quote nochmals zu überdenken?

Ebenfalls ganz auf Dekarbonisierung ausgerichtet wird eine staatlich geplante grüne Energiewende durchgezogen, die unlängst im Wallstreet Journal als die „dümmste Energiewende weltweit“ beschrieben wurde. Belege dafür gibt es zuhauf. Und die beiden Klima-hysterischen Frauen an der Spitze folgen den Grünen und den FfFs und setzen sich an die Spitze der Klima-Aktivisten.

Bei Corona regte sich Widerstand gegen das Maskentragen und manche Übertreibungen beim Lockdown. Weshalb hält man ausgerechnet beim Dekarbonisierungs-Wahnsinn still? Obgleich Autofahrer und Heizungsbesitzer immer dreister abkassiert werden? Und dies trotz Corona-Rezesssion? Von den weltmeisterlich steigenden Strompreisen ganz zu schweigen?

Alle Weichen sind so gestellt, dass sich das Land, so ist zu befürchten, zum dritten Mal ruiniert. Trotzdem wünscht man, schon der Nachkommen wegen, dass Deutschland weiterhin lebenswert bleibt. Dafür ist die Rückkehr von ein wenig Resthirn unerlässlich – weniger Stimmen für die Grünen wäre ein erster Indikator. Aber aus heutiger „Klima-Weltretter“ und „Vorreiter“-Sicht gleicht dieser Wunsch dem Hoffen auf ein großes Wunder!