Die Wahrheit über Windenergie: Die Kosten steigen – und sinken nicht

Der jüngst ernannte Chef von Siemens Gamesa ist mit Druck durch sterigende Kosten konfrontiert

Die Hersteller von Offshore-Windturbinen stehen vor einem härteren Wettbewerb und Preisdruck, warnte der Chef des größten Unternehmens der Branche.

Andreas Nauen, Vorstandschef von Siemens Gamesa, sagte, die hohen Summen, die kürzlich für Offshore-Windentwicklungsrechte geboten wurden, würden „den Druck auf uns erhöhen, wettbewerbsfähigere Turbinen zu liefern“.

Nauen übernahm den Vorstandsvorsitz im vergangenen Juni mit dem Auftrag, eine Strategie zu entwickeln, um die im Kalenderjahr 2020 aufgetretenen hohen Verluste und rückläufigen Umsätze umzukehren.

Während neue Verträge im Wert von Milliarden von Dollar in Offshore-Windprojekte in Europa und den USA fließen, werden die Turbinenhersteller durch hohe Investitionskosten und hohe Stahlpreise einerseits sowie den Druck von Entwicklern, die billigere Turbinen wollen, andererseits unter Druck gesetzt…

Eine Auktion im letzten Monat in Großbritannien, dem größten Offshore-Windmarkt der Welt, führte zu Rekordpreisen, da eine Reihe von relativen Neulingen in diesem Sektor, darunter mehrere Ölkonzerne, um die Rechte am Meeresboden zur Entwicklung von Projekten kämpften.

Die steigenden Preise haben zu Fragen über die möglichen Auswirkungen auf die Lieferkette und die Stromkosten für die Verbraucher geführt, da die Entwickler Wege finden müssen, um sicherzustellen, dass sie eine akzeptable Rendite erzielen.

Der ganze Beitrag steht hier (£)

Link: https://www.thegwpf.com/the-truth-about-wind-energy-costs-are-rising-not-falling/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Preisdaten des Energie-Ministeriums beleuchten die regressive Natur, alles zu elektrifi­zieren

Der Vorhersage zufolge wird Elektrizität auf einer Energie-Äquivalent-Basis etwa 39 Dollar pro Million Btu kosten. Außerdem wird prognostiziert, dass eine Million Btu in Form von Erdgas ca. 11, Propan ca. 19, Heizöl Nr. 2 ca. 20 und Kerosin ca. 23 Dollar kosten wird. Somit wird Strom fast viermal so viel wie Erdgas und doppelt so viel wie Propan kosten, ein Brennstoff, der von ländlichen Amerikanern in ihren Häusern und auf ihren Farmen und Höfen häufig verwendet wird.

Der „electrify everything“-Vorstoß wird einkommensschwachen Verbrauchern regressive Energiesteuern auferlegen.

Im vorigen Monat schrieb ich auf diesen Seiten während des tödlichen Schneesturms, der Texas fast eine Woche lang lahmlegte, dass es eine Unzahl von Problemen bei dem Versuch gibt, alle unsere Transport-, Industrie- und Hausenergie-Systeme zu elektrifizieren. Ich schrieb: „Der Versuch, alles zu elektrifizieren, wäre das Gegenteil von anti-fragil. Anstatt unsere Netze und kritischen Systeme widerstandsfähiger und weniger anfällig für Störungen zu machen, die durch extreme Wetterbedingungen, böswillige Akteure, umstürzende Bäume oder einfach Fahrlässigkeit verursacht werden, würde die Elektrifizierung aller Systeme unsere Abhängigkeit von einem einzigen Netz, nämlich dem Stromnetz, konzentrieren und damit fast jeden Aspekt unserer Gesellschaft anfällig für katastrophale Ausfälle machen, falls – oder besser gesagt, wenn* – ein großflächiger oder längerer Stromausfall eintritt.“

[*Im Englischen gibt es einen großen Unterschied zwischen „if“ (falls) und „when“. „If“ = kann eintreten oder auch nicht. „When“ = tritt auf jeden Fall ein; ist nur eine Frage der Zeit. A. d. Übers.]

In der Tat sind die Risiken für unsere Energiesicherheit sowie für Belastbarkeit und Zuverlässigkeit [der Stromversorgung] offensichtlich. Aber das größere und unmittelbarere Problem ist die regressive Natur, die Verbraucher dazu zwingt, Elektrizität anstelle von Energiequellen wie Erdgas und Propan zu nutzen, die für ein Viertel oder die Hälfte [des Preises] der Energie verkauft werden, die Verbraucher aus dem Stromnetz beziehen können.

Letztes Jahr habe ich einen Bericht für die Foundation for Research on Equal Opportunity [etwa: Forschungs-Fonds für die Chancengleichheit] veröffentlicht, der sich mit den in Dutzenden von Gemeinden in Kalifornien umgesetzten Erdgasverboten befasste. Nach Angaben des Sierra Club haben inzwischen 42 kalifornische Gemeinden Verbote verhängt. Auf seiner Website behauptet der Club, die größte Umweltgruppe Amerikas, dass Häuser ohne Gasverbrauch „ein Gewinn für unser Klima, unsere Gesundheit und unsere Sicherheit“ sind. Im Januar veröffentlichte die Stadt Denver einen Plan, der vorsieht, Erdgasanschlüsse in Neubauten bis 2027 zu verbieten. Im Februar erließ die Stadt Seattle ein Gesetz, das die Verwendung von Erdgas in neuen Geschäftsgebäuden und großen Mehrfamilienhäusern verbietet. In Massachusetts haben sich etwa ein Dutzend Städte mit dem Rocky Mountain Institute zusammengetan, das kürzlich eine 10-Millionen-Dollar-Förderung vom Bezos Earth Fund erhalten hat, um für das Recht auf ein Verbot der Verwendung von Erdgas in Wohn- und Gewerbegebäuden einzutreten.

Das Verbot von Erdgas zwingt die Verbraucher, teureren Strom zu verwenden, um ihre Häuser zu heizen, ihr Essen zu kochen und das Wasser zu erhitzen, das sie zum Waschen ihrer Kleidung und ihres Geschirrs benötigen. Die Befürworter der Elektrifizierung von allem, einschließlich des Natural Resources Defense Council, das 100 Millionen Dollar vom Bezos Earth Fund erhalten hat, ziehen es vor, ihre Bemühungen „nützliche Elektrifizierung“ zu nennen. Der korrektere Begriff ist aber „Zwangselektrifizierung“, weil sie die Energiekosten für Verbraucher mit niedrigem und mittlerem Einkommen erhöhen wird.

Die Erhöhung der Energiekosten in Staaten wie Kalifornien mit einer der höchsten Armutsraten des Landes ist nicht zu rechtfertigen. Wenn man die Lebenshaltungskosten berücksichtigt, leben 18,1 % der Einwohner des Staates in Armut. Wenn man nun die armen Kalifornier zwingt, Strom statt des günstigeren Erdgases zu nutzen, erhöht man deren Energiekosten und verschlimmert die Armut.

Trotz dieser Fakten werden Verbote für Erdgas von einigen der profiliertesten Klimaaktivisten Amerikas bejubelt. Im Januar veröffentlichte Bill McKibben, der Gründer von 350.org, einen Artikel im New Yorker, in dem er sagte, wenn es eine „grundlegende Faustregel für den Umgang mit der Klimakrise gibt, dann wäre es: aufhören, Dinge zu verbrennen“, einschließlich Erdgas. McKibben sagt, wir sollten unseren Energiebedarf auf Solar- und Windenergie umstellen. Ebenfalls im Januar erklärte Bürgermeister Bill de Blasio, dass New York City „vollständig auf fossile Brennstoffe verzichten“ und „bis zum Ende dieses Jahrzehnts den Anschluss fossiler Brennstoffe in der Stadt verbieten wird.“

Im März erklärte Peter Iwanowicz, Exekutivdirektor der Environmental Advocates of New York [so etwas Ähnliches wie die DUH bei uns! A. d. Übers.], dass die Politik aufhören sollte, sich mit alternativen Brennstoffen wie erneuerbarem Erdgas zu befassen, weil sie „von der grundlegenden Aufgabe ablenken, die New Yorker dazu zu bringen, mit dem Verbrennen aufzuhören.“

Ich bin für Elektrizität. Aber die Auffassung, dass wir Menschen im Namen des Klimawandels „aufhören sollten, Dinge zu verbrennen“, ignoriert die Notwendigkeit von Energiesicherheit, Widerstandsfähigkeit und grundlegender Fairness. In den letzten fünf Jahren bin ich nach Indien, Island, Libanon, Puerto Rico, Colorado und New York gereist, um die Welt durch die Linse der Elektrizität zu betrachten. Vor kurzem habe ich ein Buch veröffentlicht (A Question of Power: Electricity and the Wealth of Nations) und zusammen mit meinem Kollegen Tyson Culver einen Dokumentarfilm produziert (Juice: How Electricity Explains the World), der die Elektrizität in den Mittelpunkt stellt. Das Buch und der Film zeigen, dass wir viele Terawatt an neuen Erzeugungskapazitäten brauchen, um die 3 Milliarden Menschen auf der Welt, die heute in Energiearmut leben, aus der Dunkelheit in das helle Licht der Moderne zu bringen.

Kurzum: Die Menschen auf der Welt brauchen mehr Strom. Sehr viel mehr. Aber die Blackouts in Texas haben bewiesen, dass wir vielfältige und widerstandsfähige Energienetze brauchen, die auch bei extremen Wetterereignissen riesige Mengen an Energie liefern können. Der Versuch, alles zu elektrifizieren, ist ein Rezept für mehr Ungleichheit und weniger Energiesicherheit und Widerstandsfähigkeit.

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Robert Bryce is the host of the Power Hungry Podcast. An author and journalist, Bryce has been writing about energy, politics, and the environment for more than 30 years.

Link: http://icecap.us/index.php/go/new-and-cool

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




National Review gewinnt, Michael Mann verliert!

Rich Lowry, der NR-Chefredakteur, sagte: „Es ist absolut lächerlich, dass wir mehr als acht Jahre gebraucht haben, um von den Gerichten Erleichterung von dieser völlig verdienstlosen Klage zu bekommen.“

Lesen Sie hier mehr.

Das Oberste Gericht von D.C. hat dem Antrag von National Review stattgegeben, die langjährige Verleumdungsklage des Klimaforschers Michael Mann abzuweisen.

Vor mehr als acht Jahren hatte Mann die NR verklagt und schrieb privat, dass er diese Klage als eine Gelegenheit sah, diese „schmutzige Organisation“ zu „ruinieren“.

Geklagt hatte er aufgrund eines Blog-Beitrags auf The Corner von Mark Steyn im Jahre 2012, in welchem Manns Arbeit kritisiert worden war. Der Klimawissenschaftler drohte mit einer Klage, falls NR den Beitrag nicht entferne und sich entschuldige. NR lehnte es ab, das zu tun. Mann verklagte daraufhin NR, Steyn und das Competitive Enterprise Institute (Steyn zitierte einen CEI-Artikel in seinem Beitrag).

NR hat von Anfang an geltend gemacht, dass der Beitrag nicht verleumderisch sei, sondern eine geschützte Meinung, und dass NR außerdem keinesfalls böswillig gehandelt haben könnte, nur weil der Beitrag nicht im Voraus überprüft und von einem Nicht-Mitarbeiter veröffentlicht wurde.

Das Gericht akzeptierte heute das letztere Argument, was bedeutet, dass die Klage noch gegen Steyn und CEI steht.

„Es ist absolut lächerlich, dass es uns mehr als acht Jahre dauerte, bis das Gericht diese völlig unsinnige Klage zurückwies“ sagte NR Chefredakteur Rich Lowry. „Und es ist empörend, dass Mann immer noch erlaubt wird, Steyn und das CEI zu belästigen.“

Mann wird wohl gegen das Urteil Berufung einlegen, während NR die Möglichkeit hat, von Mann Anwaltskosten zu verlangen. Es hat NR bereits Millionen von Dollar gekostet, sich gegen den Rechtsstreit zu verteidigen.

„Sagen wir einfach, wenn ich er wäre, wäre ich sehr besorgt über diese Möglichkeit,“ sagte Lowry.

Mehr bei Law & the Courts:

A Victory, but Miles to Go

A Harvard Law Professor Wants Democrats to Disenfranchise Republican Voters

How Trump Got Control of the Border

Joe Biden Shouldn’t Be Able to Start Wars on His Own

Aktualisierung:

Es gab viele Diskussionen um die Details der Klage. Manns ursprüngliche Klage gegen die National Review und Mark Steyn kann hier heruntergeladen werden.

Mark Steyn aktualisiert uns über den Fortschritt der Klage hier. Einer der früheren Richter in diesem Fall hatte folgendes zu sagen:

Der Hauptgedanke des Artikels des Beklagten [Steyn] sind die unzureichenden und ineffektiven Untersuchungen, die die Pennsylvania State University gegen ihre Mitarbeiter, einschließlich Jerry Sandusky und den Kläger [Michael E. Mann], durchgeführt hat“.

In der Tat.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/03/19/national-review-wins-michael-mann-loses/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




In den Entwicklungs­ländern ist die Kohle immer noch König!

Zum Entsetzen zentraler Planer (und hochbezahlter Umweltschützer) ist die Vetomacht der UN in letzter Zeit erheblich geschwächt worden. China, Indien und sogar afrikanische und andere asiatische Nationen bauen Kohlekraftwerke und erschließen Kohleressourcen viel schneller, als die USA ihre eigenen Anlagen abschalten können. Der große Masterplan, den Planeten durch ein weltweites Verbot fossiler Brennstoffe zu retten, wird systematisch von den Hungernden untergraben.

Laut dem indischen Journalisten und Ingenieur Sudhanva Shetty wird in Indien bis 2030 – und darüber hinaus – „Kohle wahrscheinlich König bleiben“. Der Grund: Kohle deckt mehr als die Hälfte des inländischen Energiebedarfs Indiens. Das staatliche Unternehmen Coal India verkündete am 10. März Pläne für die Erweiterung von 24 bestehenden Kohleminen und den Bau bis zu acht neuer Kohleminen auf der „grünen Wiese“ an.

Kohle macht weiterhin etwa 56 Prozent des gesamten indischen Primärenergieverbrauchs aus. Obwohl die Nachfrage 2020 durch die COVID-Pandemie gebremst wird, soll der Kohleverbrauch in Indien 2021 um 3,8 Prozent steigen.

Auch China plant in den nächsten fünf Jahren einen erheblichen Anstieg der Investitionen in die Kohleenergie, so eine Anfang März veröffentlichte Regierungserklärung, die laut Agence France-Presse „nur bescheiden erhöhte Ambitionen im Bereich der erneuerbaren Energien“ enthält.

Letztes Jahr hat China genug Kohlekraftwerke gebaut, um 38,4 Gigawatt Strom zu liefern, was die 8,6 GW, die durch die Stilllegung älterer Kohlekraftwerke verloren gingen, weit übertrifft. Nikkei Asia merkt an, dass dieser Zuwachs dem Äquivalent von 30 neuen Atomkraftwerken entspricht, „was darauf hindeutet, dass die Kohle in China auf absehbare Zeit König bleiben wird.“

[Hervorhebung im Original]

China verspricht nicht mehr, als dass bis zum Jahr 2025 (nur) 20 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen stammen werden – das Ziel waren 15 Prozent im Jahr 2020. Chinas Plan huldigt zwar der „Kohlenstoffneutralität“ bis 2060 (30 Jahre nach den westlichen Zielen), signalisiert aber „wenig Dringlichkeit“ bei der Senkung der Treibhausgasemissionen, ganz zu schweigen vom Gesamtenergieverbrauch.

Präsident Xi Jinping sagt, dass China den Höhepunkt der Emissionen bis 2030 erreichen wird, aber es gibt keine Garantien. Selbst während der COVID-Sperre im Jahr 2020 waren Chinas CO2-Emissionen um 1,5 Prozent höher als im Jahr 2019, und mit einem prognostizierten Wirtschaftswachstum von 6 Prozent im Jahr 2021 wird China erneut einen Nettoanstieg der CO2-Emissionen verzeichnen.

Chinas starker Aufschwung nach der Pandemie wurde durch hohe Investitionen in die Infrastruktur gefördert, die den Wandel zu einer „grüneren“ Politik eindämmen könnten. Der 5-Jahres-Energieplan des größten Umweltverschmutzers der Welt enthält keine spezifischen Ziele für den Ausbau von Wind-, Solar- oder Wasserkapazitäten. Und weder die Vereinten Nationen noch westliche Milliardäre können etwas dagegen tun. Ebenso wenig können sie Chinas Finanzierung von Kohlekraftwerken und Kohleabbau in kleineren Ländern stoppen.

[Hervorhebung im Original]

Zwei der letzten drei US-Präsidenten haben versprochen, die US-Kohleindustrie zu zerstören, doch gleichzeitig haben sie auch versucht, die Gewinnung von Erdgas durch Hydrofracking (Fracking) zu beenden. Amerikanische Städte und Bundesstaaten, die behaupten, es gäbe einen „Klimanotstand“, erlassen sogar Gesetze, die die Verschiffung amerikanischer Kohle in asiatische Häfen verbieten. Das Lustige daran ist, dass diese Amerikaner (und ihre UN-Anhänger) eine verlorene Schlacht mit den Entwicklungsländern führen.

Der Null-Kohlenstoff-Mob ist stinksauer, weil die Entwicklungsländer nicht ihrem Beispiel folgen und Kohle, geschweige denn andere fossile Brennstoffe, aus ihrer Wirtschaft verbannen. Aber weinen der jetsettende US-Klimabeauftragte John Kerry und seine Kollegen, weil sie wirklich eine „außerordentliche Klimakrise“ befürchten? Sicherlich, wenn es einen echten Konsens in der Klimapolitik gäbe (so wie es ihn für die COVID-Pandemie gab), wäre die ganze Welt in ihrer Reaktion geeint.

Was aber, wenn die westlichen Eliten, die seit langem daran gewöhnt sind, die armen Nationen so zu tyrannisieren, dass sie ihren oft skurrilen Befehlen folgen, einfach nicht mehr davon abzubringen sind, Kohle für den Aufbau einer Energieinfrastruktur zu verwenden? Das scheint die These eines kürzlich erschienenen Bloomberg-Artikels zu sein, der behauptet, dass Chinas Beteiligung an der Finanzierung von Kohleprojekten sowohl im eigenen Land als auch in noch ärmeren Ländern „es weiter vom Rest der Welt isoliert.“

Die Bloomberg-Schlagzeile schreit, „China ist praktisch allein“ bei der Finanzierung neuer Kohleminen und -kraftwerke. Sie versuchen dann, China zu tyrannisieren, indem sie zuerst bemerken, dass („tugendhafte“) Finanzinstitutionen in den USA, Europa und Japan Investitionen in Kohle meiden, um dann dann behaupten, dass die oft staatlich unterstützten chinesischen Investmentgesellschaften dies tun, „selbst auf die Gefahr hin, den Geist von Chinas internationalen Verpflichtungen zur Bekämpfung des Klimawandels zu untergraben.“

[Hervorhebung im Original]

Caleb Dengu, Vorsitzender des simbabwischen Unternehmens RioZim Energy, dankte chinesischen Investoren für die Finanzierung eines milliardenschweren Kraftwerks, „das nach über zwei Jahrzehnten der Blockade durch westliche Geldgeber zu Hilfe kam“ und „insbesondere, da die großen Banken der Welt gezwungen sind, die Finanzierung von Kohlekraftwerken einzustellen.“

Und Lefoko Moagi, Botswanas Minister für Bodenschätze, grüne Technologie und Energiesicherheit, ließ den Westen wissen, dass sein Land beabsichtige, seine 200-Milliarden-Tonnen-Kohleressourcen zu entwickeln. „Wir sind alle für eine grünere Welt“, räumte er ein, „aber wir glauben, dass wir einen Überfluss an einer gottgegebenen natürlichen Ressource nicht einfach so liegen lassen können.“

[Hervorhebung im Original]

Moagi erklärte im vergangenen Februar: „Wir würden sehr gerne mit allen zusammenarbeiten, die saubere, grüne Technologien wollen. Aber wir sagen: ‚Wenn ihr uns keine Alternative zur Stromerzeugung gebt – meint ihr damit, dass unsere Wirtschaft zusammenbrechen muss, weil Strom alles am Laufen hält? Wenn es keinen Strom gibt, steht das Land still.“

Wie Dengu weiß Moagi, dass westliche Banken die Finanzierung von Entwicklungsprojekten „auf die Begrünung der Ausbeutung stützen“, aber, so fügte er hinzu, „abgesehen von den Banken gibt es Leute, die darauf brennen, sich zu beteiligen, und es ist ihr Raum und ihre Zeit.“ Unter dem vorherigen Präsidenten gehörten die USA zu diesen „Leuten“.

Yu Zirong, Leiter der Chinesischen Akademie für internationalen Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit, sagte in einer Rede im Rahmen der Belt and Road Initiative, dass es keinen „Einheitsansatz“ für grüne Entwicklung in ärmeren Ländern geben sollte. Stattdessen sollten Entscheidungen auf den natürlichen Ressourcen des Gastlandes basieren. „Für Länder mit reichen Kohlevorkommen“, so Yu, „ist es unmöglich, ihnen die Nutzung von Kohle komplett zu verbieten. Der Schlüssel ist, wie man sie vernünftiger nutzen kann.“

Irina Slav, Journalistin bei OilPrice, sagt, dass westliche Eliten, die ein komplett erneuerbares Energieportfolio auch für Entwicklungsländer fordern, oft die Realität ignorieren, dass viele afrikanische Länder (insbesondere) einfach nicht über eine ausreichend große Übertragungs-Infrastruktur verfügen, um Solar- und Windkraftanlagen im großen Maßstab wirtschaftlich zu betreiben. Selbst in Ländern (wie Kenia) mit einem gut ausgebauten Stromnetz sind Wind- und Solarenergie (abzüglich der unverschämten Subventionen durch reiche westliche Nationen) immer noch unwirtschaftlich.

Slav zitiert Kommentare von Cecily Davis, der Leiterin der Africa Group, die zwar Mini-Netze für Wind- und Solarprojekte in afrikanischen Ländern anpreist, aber sagt, es sei „bedauerlich, dass einige afrikanische Länder weiterhin Öl- und Gas- (und Kohle-) Ressourcen ausbeuten. „Wenn sie die fossilen Brennstoffe zurückfahren“, beklagt sie, „verlieren sie die Steuereinnahmen, um für andere Infrastrukturen zu zahlen; wenn sie die Öl- und Gasproduktion aufrechterhalten, macht das es für erneuerbare Energien schwieriger, zu konkurrieren.“

Als ob es die höchste Priorität für die armen Nationen der Dritten Welt wäre, die westlichen Eliten glücklich zu machen.

Autor: Duggan Flanakin is the Director of Policy Research at the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2021/03/19/in-the-developing-world-coal-is-still-the-king/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Es braucht Big Energy zum Backup von Wind und Solar

Meines Wissens hat diese große Zahl keinen Namen, aber das sollte sie. Nennen wir sie die „Mindest-Reserve-Anforderung“ für Wind- und Solarenergie, oder MBR. Die Mindest-Backup-Anforderung gibt an, wie viel Erzeugungskapazität ein System haben muss, um zuverlässig Strom zu produzieren, wenn Wind und Sonne ausfallen.

Für die meisten Orte ist die Größenordnung der MBR sehr einfach. Es ist der gesamte Strom, der in der heißesten oder kältesten windschwachen Nacht benötigt wird. Es ist Nacht, also gibt es keine Sonnenenergie. Der anhaltende Wind beträgt weniger als acht Meilen pro Stunde, also gibt es keine Windenergie. Es ist sehr heiß oder kalt, so dass der Bedarf an Strom sehr hoch ist.

An vielen Orten wird der MBR nahe an der maximalen Leistung liegen, die das System jemals benötigt, da Hitzewellen und Kälteperioden oft windschwache Ereignisse sind. In Hitzewellen kann es tagsüber etwas heißer sein, aber nicht so sehr. Bei Kälteeinbrüchen ist es nachts oft am kältesten.

Der so genannte „Spitzenbedarf“ ist also ein guter Näherungswert für den maximalen Reservebedarf. Mit anderen Worten: Es muss genügend zuverlässige Erzeugungskapazität vorhanden sein, um die gesamte maximale Leistung bereitzustellen, die das System jemals benötigt. Für ein öffentliches Stromversorgungssystem ist das eine sehr große Zahl, so groß wie es eben geht.

Eigentlich ist sie sogar noch ein bisschen größer, denn es muss auch eine Sicherheitsmarge oder eine so genannte „Reservekapazität“ vorhanden sein. Damit soll verhindert werden, dass etwas nicht so funktioniert, wie es sollte. Fünfzehn Prozent ist eine typische Reserve in amerikanischen Systemen. Das macht die MBR zu etwa 115 % des Spitzenbedarfs.

Wir lesen oft, dass Wind- und Solarenergie billiger sind als Kohle-, Gas- und Atomstrom, aber das beinhaltet nicht den MBR für Wind- und Solarenergie. Was bei Wind- und Solarenergie relativ günstig ist, sind die Kosten für die Erzeugung einer Stromeinheit. Dies wird oft als LCOE oder „Levelized Cost of Energy“ bezeichnet. Aber wenn man die zuverlässige Unterstützung hinzufügt, die erforderlich ist, um den Menschen die benötigte Energie zu liefern, werden Wind und Solar sehr teuer.

Kurz gesagt, die wahren Kosten von Wind- und Solarenergie sind LCOE + MBR. Das sind die enormen Kosten, von denen man nie hört. Aber wenn jeder Staat auf Wind- und Solarenergie umsteigt, dann muss jeder Staat MBR für ungefähr seinen gesamten Spitzenbedarf haben. Das ist eine gewaltige Menge Erzeugungskapazität.

Natürlich hängen die Kosten für MBR von der Erzeugungstechnologie ab. Die Speicherung scheidet aus, weil die Kosten astronomisch sind. Gasbefeuerte Kraftwerke sind vielleicht am besten, aber sie werden mit fossilen Brennstoffen betrieben, ebenso wie Kohle. Wenn man auf einem Verzicht auf fossile Brennstoffe besteht, ist Kernkraft wahrscheinlich die einzige Option. Kernkraftwerke als intermittierendes Backup zu betreiben, ist dumm und teuer, aber keine fossile Energieerzeugung ist es auch.

Was eindeutig ausgeschlossen ist, sind 100 % erneuerbare Energien, denn dann gäbe es häufig überhaupt keinen Strom. Es sei denn, man könnte die Geothermie in großem Maßstab zum Laufen bringen, was viele Jahrzehnte dauern würde.

Es ist klar, dass das Ziel der Biden-Administration, bis 2035 keinen Strom aus fossilen Brennstoffen zu erzeugen (ohne Atomkraft), aufgrund der Mindestanforderungen an die Unterstützung von Wind- und Solarenergie wirtschaftlich unmöglich ist. Man kann von hier aus nicht dorthin gelangen.

Man fragt sich, warum wir nie von diesen offensichtlichen enormen Kosten bei Wind und Solar gehört haben. Nun, die Versorgungsunternehmen, die ich mir angesehen habe, vermeiden dies mit einem Trick.

Dominion Energy, das den größten Teil des Stromes von Virginia liefert, ist ein gutes Beispiel. Der Staat Virginia hat ein Gesetz verabschiedet, dem zufolge Dominions Stromerzeugung bis 2045 ohne fossile Brennstoffe auskommen muss. Dominion entwickelte einen Plan, wie sie dies erreichen wollten. Ganz beiläufig, auf Seite 119, heißt es, dass Dominion seine Kapazitäten für den Import von Strom, der von anderen Energieversorgern gekauft wird, ausbauen wird. Diese Erhöhung entspricht zufällig der Höhe ihres Spitzenbedarfs.

Der Plan ist, den ganzen MBR-Saft von den Nachbarn zu kaufen! Aber wenn alle auf Wind- und Solarenergie umsteigen, wird niemand Strom zum Verkaufen haben! Tatsächlich werden sie alle kaufen, was nicht funktioniert. Beachten Sie, dass die Hochdruckzonen mit ihrer Windschwäche riesig sein können und ein Dutzend oder mehr Staaten abdecken. Im Übrigen hat heute niemand diese Art von überschüssiger Erzeugungskapazität.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es für jedes Energieversorgungsunternehmen Zeiten geben wird, in denen es keine Wind- und Solarenergie in Kombination mit einer nahezu maximalen Nachfrage gibt. Die Deckung dieses enormen Bedarfs ist die minimale Backup-Anforderung. Die enormen Kosten für die Erfüllung dieser Anforderung sind Teil der Kosten für Wind- und Solarenergie. MBR macht Wind- und Solarenergie extrem teuer.

Die einfache Frage, die man der Biden-Administration, den Staaten und ihren Energieversorgern stellen sollte, ist folgende: Wie werden Sie Strom in heißen oder kalten windarmen Nächten bereitstellen?

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html. For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/. Available for confidential research and consulting

Link: https://www.cfact.org/2021/03/21/it-takes-big-energy-to-back-up-wind-and-solar/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers hierzu: Die Frage am Ende des Beitrags an Präsident Biden kann man auch Radio Eriwan stellen: „Frage an Radio Eriwan: Ist ein Leben allein mit Wind und Solar möglich? Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip ja, wenn man bereit ist, auch mal ein paar Wochen ohne Strom zu leben“.