Für den Präsidenten von Mexiko ist erneuerbare Energie nicht die Zukunft – sondern Kohle

Während sie zugeben, dass Umweltschützer verärgert sind, versuchen die Autoren, ihn nicht nur als einen bösen Leugner hinzustellen.

López Obradors Hingabe an fossile Brennstoffe und seine Ablehnung von sauberer Energie zu einer Zeit, in der die meisten Nationen sich in die entgegengesetzte Richtung bewegen, hat Umweltschützer bestürzt, die davor warnen, dass Mexiko nicht in der Lage sein wird, seine Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen, ebenso wie Wirtschaftsführer, die davor warnen, dass die Energiekosten steigen werden, weil Kohle und Gas etwa doppelt so viel kosten wie Wind und Sonne.

Experten sagen, dass seine Politik weniger in der Leugnung des Klimawandels als vielmehr in Nationalismus und Nostalgie verwurzelt ist.

Der Populist López Obrador spielt mit der stolzen Geschichte Mexikos als fossilem Energielieferanten.

Er wuchs im ölreichen Bundesstaat Tabasco in den Jahrzehnten auf, nachdem Präsident Lázaro Cárdenas das Vermögen ausländischer Energieunternehmen, die in Mexiko tätig waren, enteignete und die Ölreserven und den Rohstoff-Reichtum des Landes verstaatlichte. Jahrzehntelang war die staatliche Ölgesellschaft, bekannt als Pemex, ein Hauptmotor der mexikanischen Wirtschaft.

Sie blieb Teil der nationalen Tradition, selbst als Missmanagement und eine veraltete Infrastruktur die Position des Landes als Top-Ölproduzent schließlich untergruben.

Man beachte: “Experten sagen“ …

Es sieht so aus, als würde Obrador im Namen des mexikanischen Wohlstands und des Nationalismus handeln. Das können wir nicht durchgehen lassen.

Lisa Viscidi, eine Energieexpertin der US-amerikanischen Denkfabrik Inter-American Dialogue sagte, das Ziel des Präsidenten sei es, „ihre Monopole zurückzugeben“, indem er den Energiesektor unter staatliche Kontrolle bringe – auch wenn das bedeute, schmutzigere fossile Brennstoffe zu fördern und mehr Kohlenstoffemissionen zu verursachen.

All diese Dinge wurden für das Ziel der Energie-Souveränität geopfert“, sagte sie.

Dutzende von Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien haben Klagen eingereicht, um die Änderungen zu stoppen, von denen sie sagen, dass sie sie unfairerweise verdrängen. Mit vielem seiner Politik in der rechtlichen Schwebe hat López Obrador gesagt, er könnte eine Verfassungsänderung einführen, um seine Ziele zu erreichen.

Mexikos Präsident scheint in der Lage zu sein, Big Green die Stirn zu bieten:

Aber der Präsident scheint seine Rolle als Klimaparia zu genießen. Er hat Bedenken über die Umweltauswirkungen seiner Pläne als „Spitzfindigkeiten“ seiner politischen Gegner und der Elite des Landes abgetan.

Seit wann machen sich die Konservativen Sorgen um die Umwelt?“, sagte er im Januar auf einer seiner täglichen Pressekonferenzen. „Sie haben die Fahne der sauberen Energie genauso gekapert, wie sie die Fahne des Feminismus oder der Menschenrechte gekapert haben.“

Als er im letzten Herbst bei der Reaktivierung eines Kohlekraftwerks im nördlichen Coahuila sprach, wetterte er gegen mehrere Dutzend US-Gesetzgeber ob deren Veröffentlichung eines Briefes, in welchem sie seine Energiepolitik kritisierten, weil sie Mexikos Staatsunternehmen bevorzugten.

„“ch bin sehr glücklich, hier zu sein … um denen, die die neoliberale Politik verteidigen zu sagen, dass wir nicht einen Schritt zurückweichen werden“, sagte er.

Sein Anliegen erhielt im Februar unerwarteten Auftrieb, als ein Wintersturm den Strom in Texas ausschaltete. Der Gouverneur dieses US-Bundesstaates untersagte daraufhin den Export von Erdgas, was dazu führte, dass mehr als 4 Millionen Menschen in Mexiko, das stark auf Erdgas aus den USA angewiesen ist, ohne Strom blieben.

López Obrador sagte, das sei ein klares Signal: „Wir müssen produzieren.“

Full article is here, paywalled. I used a “Private Window and slipped through.

Der ganze Beitrag steht hier hinter einer Zahlschranke. Ich benutzte ein „privates Fenster und schlich mich hindurch“.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/04/13/for-mexicos-president-the-future-isnt-renewable-energy-its-coal/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Wir sollten uns auf die Denkweise von Michael Crichton besinnen

Michael Crichton (1942-2008) schrieb 26 Romane, von denen viele verfilmt wurden, wie Jurassic Park, Andromeda Strain, The Terminal Man, WestWorld und The Great Train Robbery. Mehr Menschen kennen ihn vielleicht als Schöpfer und Produzenten der hochgelobten Fernsehserie ER. Er machte 1969 seinen Abschluss an der Harvard Medical School, praktizierte aber nie als Arzt. Stattdessen nutzte er sein medizinisches und biologisches Wissen, um Geschichten zu erfinden, die viel mit seiner Ausbildung zu tun hatten.

Crichton zeigte schon früh ein Schreibtalent, da er bereits mit 14 Jahren einen Artikel in der New York Times veröffentlichte, so dass es für seine Familie nicht überraschend war, dass er sich für diese Karriere entschied. Während all dem war er ein wahrer Verfechter der ECHTEN Wissenschaft, ungetrübt von der Politik, welche sie heute zu leiten pflegt. Diese Leidenschaft zeigte er in einer Reihe von Vorträgen von 2003 bis 2005 und in seinem 2004 veröffentlichten Buch „State of Fear“, in dem er den Betrug der globalen Erwärmung in einer fesselnden fiktionalen Darstellung herausfordert.

Diese Serie von Artikeln bei CFACT ist aus den folgenden drei Vorträgen entstanden: Aliens Cause Global Warming, gehalten am California Institute of Technology (Cal Tech) am 17. Januar 2003, Environmentalism Is A Religion, gehalten im Commonwealth Club in San Francisco am 15. September 2003 und The Case For Skepticism on Global Warming, gehalten am 25. Januar 2005 im National Press Club in Washington, DC.

Sein Titel an der Cal Tech klang humorvoll, aber er ebnete den Weg zur Beschreibung von Fragen ohne physikalische Beweise. Er glaubte, dass es eine aufkommende Krise zwischen Wissenschaft und Politik gab, die die Wissenschaft, mit der er aufgewachsen war, verzerrte. Diese Wissenschaft verlängerte die Lebensspanne, ernährte die Hungernden, heilte Krankheiten und schrumpfte die Welt mit Düsenflugzeugen und Handys. Er hatte erwartet, dass „die Wissenschaft die Übel des menschlichen Denkens, der Vorurteile und des Aberglaubens verbannen würde“. In diesem Vortrag legte er dar, wie die Wissenschaft „von den älteren Verlockungen der Politik und der Öffentlichkeit verführt wurde“.

Er konzentrierte sich auf die vielen Wege, auf denen die Wissenschaft ihre Ressourcen verschwendet, um Dinge zu untersuchen, für die es keine diese Dinge unterstützenden physikalischen Daten gibt. Als erstes griff er die Täuschung an, die mit der Suche nach außerirdischer Intelligenz verbunden war, bekannt als das SETI-Projekt. Im Jahr 1960 wurde am Nationalen Radio-Observatorium in West Virginia ein Geräusch gehört. Es erwies sich zwar als falsch interpretiert, führte aber dazu, dass man Gleichungen aufstellte, die sich auf die Anzahl der Sterne in der Milchstraße bezogen und wie diese statistisch gesehen auf intelligentes Leben hindeuten könnten, das uns Botschaften sendet. Keiner der Begriffe in den Gleichungen konnte bekannt oder getestet werden, also war es ein Abenteuer der Vermutungen. SETI war nie eine Wissenschaft, sondern wurde für viele zu einer Religion. Der Vergleich zu allem, was im globalen Erwärmungswahn folgte, ist erstaunlich. Und doch ist es für die meisten von Ihnen, die diesen Artikel lesen, längst vergessen, wenn sie sich an den Intellekt von Michael Crichton erinnern.

Was Crichton damals erkannte war, dass die Akzeptanz von SETI bei so vielen Wissenschaftlern in nicht verwandten Gebieten einen Spalt in der Tür öffnete, eine Lockerung der Definition dessen, was legitimes wissenschaftliches Vorgehen ausmacht. Und schon bald begann verderblicher Müll durch die Ritzen zu quetschen.

Dann sprang er ein Jahrzehnt in die 1970er Jahre und nahm sich der falschen, Angst erzeugenden Regierungsberichte über den sogenannten „nuklearen Winter“ an, der aus einem Atomkrieg resultieren könnte. Berichte, die ohne Daten, nur mit Spekulationen geschrieben wurden. Schließlich tauchten Gruppen von Wissenschaftlern mit Gleichungen auf, die wieder einmal nur Begriffe enthielten, die man nur erahnen konnte. Traurigerweise meldete sich der bekannte Astronom Carl Sagan mit Untergangsvorhersagen auf einem Gebiet, von dem er nichts verstand. Dutzende von Auftritten in der Johnny Carson Show schienen sein Wissen über ALLES anschwellen zu lassen. Dies führte dazu, dass Sagan zusammen mit dem berühmtesten Scharlatan Paul Ehrlich in Washington, DC eine Konferenz über die langfristigen Folgen eines Atomkrieges leitete.

Da die Zerstörung der gesamten Landwirtschaft als gegeben angesehen wurde, wies ein Fragesteller darauf hin, dass Wissenschaftler zwar dachten, in Hiroshima und Nagasaki würde 75 Jahre lang nach den Atombomben-Explosionen von 1945 nichts mehr wachsen, aber im nächsten Jahr wurde eine große Melonenernte eingefahren. Ehrlich wischte die Frage beiseite und sagte: „Was wir hier jedoch tun, ist, einen Konsens einer sehr großen Gruppe von Wissenschaftlern zu präsentieren.“

An dieser Stelle in Crichtons Vortrag machte er eine Aussage, die jeder in der heutigen Welt lesen und lernen sollte:

„Ich halte die Konsens-Wissenschaft für eine extrem schädliche Entwicklung, die auf kaltem Wege gestoppt werden sollte. Historisch gesehen ist die Behauptung eines Konsenses die erste Zuflucht von Schurken; es ist ein Weg, eine Debatte zu vermeiden, indem man behauptet, die Sache sei bereits entschieden.“ Klingt vertraut.

Er fuhr fort: „Die Arbeit der Wissenschaft hat überhaupt nichts mit Konsens zu tun. Konsens ist das Geschäft der Politik. In der Wissenschaft hingegen braucht es nur einen Forscher, der zufällig Recht hat, was bedeutet, dass er oder sie die Ergebnisse hat, die durch Bezug auf die reale Welt überprüfbar sind. In der Wissenschaft ist der Konsens irrelevant. In der Tat sind die größten Wissenschaftler in der Geschichte gerade deshalb großartig, weil sie mit dem Konsens gebrochen haben“.

Dies ist bei der Suche nach medizinischen Heilmitteln und auch in der Physik geschehen. Einstein reagierte auf das Buch 100 deutsche Wissenschaftler, die Einsteins Relativitätstheorie widersprechen, mit den Worten „Es hätte nur einen gebraucht, um mir das Gegenteil zu beweisen“.

Ein wichtiger Punkt, den Crichton in dieser Rede ansprach war, dass im zu Ende gehenden 20. Jahrhundert die Verbindung zwischen harten wissenschaftlichen Fakten und der öffentlichen Politik zunehmend schwammig wurde. Der Aufstieg spezialisierter Lobbygruppen war nun wirksam bei der Gestaltung der Politik ohne wissenschaftliche Daten. Dazu beigetragen haben die Selbstgefälligkeit des wissenschaftlichen Berufsstandes und der Mangel an guter wissenschaftlicher Bildung in der Öffentlichkeit. Zusätzlich sagte er, dass der Niedergang der Medien als unabhängige Beurteiler von Fakten bedauerlich sei. Zeitungen mischen nun auf ihren Titelseiten redaktionelle Meinung und faktischen Inhalt.

Crichton stellte die Frage, wann der Begriff „Skeptiker“ zu einem Schimpfwort wurde, das Anführungszeichen um sich herum benötigt. Er sprach von der wachsenden Besessenheit mit Computermodellen im Jahr 2003, die wir alle bei den Vorhersagen des Pandemie-Virus im vergangenen Jahr versagen sahen. Wo Modelle Daten verarbeiten sollten, erzeugen sie jetzt Daten, die verarbeitet werden müssen. Er sagte in dieser Rede, dass „die Arroganz der Modellbauer atemberaubend ist“ und wer könnte da widersprechen.

Er warnte, wenn man an das SETI-Projekt, den nuklearen Winter und weiter an die globale Erwärmung zurückdenke, gebe es eine klare Botschaft: Wir können mehr und mehr ernsthafte Probleme der öffentlichen Politik erwarten, die sich mit Themen befassen, die Menschen auf allen Seiten leidenschaftlich beschäftigen.

Crichton wies auf die schändliche Art und Weise hin, mit der der dänische Statistiker Bjorn Lomborg bei der Veröffentlichung von THE SKEPTICAL ENVIRONMENTALIST empfangen wurde. Es beschwor Gedanken an Galileis Verhaftung herauf, weil er behauptet hatte, die Erde drehe sich um die Sonne, anstatt dass die Kirchen an das Gegenteil glaubten.

Er schloss diesen ersten von drei vorausschauenden Vorträgen zum Thema was aus der Wissenschaft geworden ist. Er zitierte den verstorbenen Philip Handler, ehemaliger Präsident der National Academy of Science, der sagte: „Wissenschaftler dienen der Öffentlichkeit am besten, wenn sie innerhalb der Ethik der Wissenschaft leben, nicht der der Politik. Wenn die wissenschaftliche Gemeinschaft die Scharlatane nicht entlarvt, wird die Öffentlichkeit den Unterschied nicht erkennen – die Wissenschaft und die Nation werden leiden.“

Autor: CFACT Senior Science Analyst Dr. Jay Lehr has authored more than 1,000 magazine and journal articles and 36 books. Jay’s new book A Hitchhikers Journey Through Climate Change written with Teri Ciccone is now available on Kindle and Amazon.

Link: https://www.cfact.org/2021/04/07/we-should-return-to-michael-crichtons-way-of-thinking

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Appell an die Fossile-Treibstoffe-Industrie: Wacht endlich auf und kämpft!

Wie sind wir hierher gekommen? Wie konnte es passieren, dass fossile Brennstoffe – die technologische Erfindung, die mehr als jede andere das Gedeihen der modernen Gesellschaft ermöglicht hat – gehasst und verachtet wurden? Wie konnte das Nebenprodukt ihrer Verbrennung – CO2, ein geruchloses, farbloses, geschmackloses, unsichtbares Gas, das für das Pflanzenwachstum und damit für das Leben auf der Erde unerlässlich ist – zu einem Paria werden? Laut dem aufgeweckten Mob ist CO2 die Ursache für eine drohende „Klimakrise“.

CO2 in der Atmosphäre wird erst seit den 1970er Jahren offiziell gemessen, und es existiert in so winzigen Mengen, dass es in Teilen pro Million geeicht wird. Wenn ein erdölbasiertes CO2-Molekül in einem 10.000-Molekül-Basketballstadion sitzen würde, wäre es umgeben von 7.900 Molekülen Stickstoff, 2.000 Molekülen Sauerstoff und gerade einmal 4 Molekülen CO2, von denen nur eines (höchstens) aus fossilen Brennstoffen stammen würde. Ein einziges Molekül!

Klimaaktivisten sagen uns, dass eine Art Klima-Armageddon eintreten wird, wenn dieses eine vom Menschen verursachte CO2-Molekül bis zum Jahr 2100 auf insgesamt zwei ansteigen sollte. Ist es nicht seltsam, dass in der 4,5-Milliarden-Jahre-Geschichte der Erde, als ausbrechende Vulkane das atmosphärische CO2 um Tausende von Teilen pro Million auf- und abschwingen ließen, ein ähnliches Armageddon nie stattfand? Erst jetzt, im Jahr 2021 n. Chr., im ersten Jahr der Biden-Regierung, befindet sich die Erde in dieser misslichen Lage.

Die Theorie ist mehr als seltsam und bizarr. Sie ist kompletter Unsinn. Sie ist die große Lüge unserer Zeit.

Die Umweltschutzbehörde der Obama-Regierung erklärte CO2 zu einem „Schadstoff“. Das lasse man sich mal auf der Zunge zergehen: Wenn das wahr ist, dann ist jedes Mitglied der menschlichen Rasse ein Verschmutzer. Jeder von uns atmet jeden Tag 2,5 Pfund CO2 aus. Genauso wie jede der 6.000 Säugetierarten, die 18.000 Vogelarten, jede Fischart, eine Million Billion Zooplankton im Ozean – jedes Lebewesen, das auf dem Planeten Sauerstoff aufnimmt, „emittiert“ CO2 als Abfallprodukt. Die gesamte Biosphäre der Erde ist, laut EPA, ein Verursacher.

All diese sogenannte „Verschmutzung“ durch die Biosphäre der Erde stellt die winzigen Mengen, die durch die menschliche Verbrennung fossiler Brennstoffe emittiert werden, in den Schatten. Jedes Molekül des vom Menschen verursachten CO2 sieht aus und verhält sich chemisch wie jedes andere CO2-Molekül. Wenn wir glauben wollen, dass CO2 aus fossilen Brennstoffen das Klima bestimmt, müssen wir die gesamte Biosphäre der Erde anklagen.

Es gibt keine Wissenschaft, keine Fakten und keine geologische Geschichte, um diese Theorie zu untermauern. Aber es gibt viele Segmente der Gesellschaft, für die diese Theorie – so verrückt und dumm sie auch ist – sich als unglaublich nützlich erwiesen hat, um ihre jeweiligen Agenden voranzutreiben.

Internationale Bürokratien, wie die UN und der IPCC, finden sie wunderbar bequem, um ihre Budgets und ihre Existenz zu rechtfertigen. Westliche Regierungsbürokratien wie die NOAA, die NASA und das Hadley Center, die immer kompliziertere, verwickeltere und absurdere Erklärungen für die Gültigkeit der Theorie fabrizieren, sind ebenfalls von deren Fähigkeit angetan, ihre Budgets und ihren Zweck zu rechtfertigen.

Liberale, Millennials und Prominente strömen ihr zu, um ihre Unterstützung für die „Rettung des Planeten“ zu signalisieren. Akademiker klettern auf den Zug als verzweifelter Versuch, ihre Relevanz zu demonstrieren. Verlorene Seelen, ohne Familie oder einen Grund, klammern sich daran als falscher Gott für eine Religion, die in ihrem Leben fehlt. Intellektuelle sind glühende Verfechter als Demonstration ihres überlegenen Intellekts.

Die Theorie ist absolutes Katzenfutter für Politiker, die ständig versuchen, irgendeine Krise zu fabrizieren, die nur gelöst werden kann, indem man für sie stimmt. Sie ist ein gefundenes Fressen für moralische Narzissten und Eliten der herrschenden Klasse. Sie ist zu einem Geldsegen für Umweltgruppen geworden. China kann sich das Lachen nicht verkneifen, während es weiterhin Hunderte von neuen Kohlekraftwerken baut.

Auch Russland lacht, ebenso wie die vielen anderen Konkurrenten und Feinde unseres Landes, die uns scheitern und zerfallen sehen wollen.

Selten hat eine grundlose Idee den Verstand und die Seelen so vieler unterschiedlicher Gruppen erobert und deren individuellen Agenden gedient.

Aber der Schuldigste von allen, der uns in dieses Dilemma hat schlittern lassen, ist die fossile Brennstoffindustrie selbst nebst den Versorgungsunternehmen und Automobilherstellern, die auf ihre Produkte angewiesen sind.

Das American Petroleum Institute hätte von Anfang an aufstehen und erklären können, wie furchtbar falsch und antiwissenschaftlich diese Theorie eigentlich ist. Es hätte eine Kampagne starten können, um die Öffentlichkeit über die Wissenschaft, die geologische Geschichte und das rationale Denken aufzuklären, das die völlige Absurdität der Definition von CO2 als Schadstoff entlarvt.

Stattdessen zogen sie es vor, die Ideologen und Eiferer zu beschwichtigen, die diese traurige und korrupte Sache unterstützen. Sie zogen es vor, tatsächlich zuzugeben, dass CO2 eine schädliche „Emission“ ist, und zogen sich daher, nachdem sie die Wahrheit und die Oberhand an die Klimaschläger abgetreten hatten, auf die defensive Position zurück, dass Erdgas ein Brennstoff ist, der „hilft, Emissionen zu reduzieren.“

Vielleicht dachten sie, dies sei eine niedliche und clevere Taktik, die ihnen Lob von der New York Times, von der UNO und von all den aufrichtigen Liberalen in ihrem Kundenstamm einbringen würde.

„Schaut, was für nette, gute, fürsorgliche Menschen wir sind. Auch wir wollen den Planeten retten. Wir werden beglückwünscht werden von der fachwelt, von der politischen Klasse und von den klügsten Leuten im Raum. Oder? Die wären doch nicht wirklich so verrückt, die Abschaffung aller fossilen Brennstoffe zu fordern, oder?“

Oh ja, sie würden – und sie haben. Die schlaue und clevere Taktik hat sich in ein Desaster verwandelt. Und jetzt, fossile Brennstoffindustrie, Sie stecken in Dünkirchen, an den Stränden der Normandie, vom Feind umzingelt, mit keinem mehr Boden mehr zum Ausweichen. Die Biden-Regierung hat die Kapitulation gefordert – werfen Sie Ihre Waffen weg und steigen Sie aus dem Transport- und Stromgeschäft aus.

Sie haben jetzt keine andere Wahl. Sie werden sich den Weg nach draußen erkämpfen müssen. Sie werden die Wahrheit sagen müssen – und Sie wissen, dass es die Wahrheit ist – und erklären, warum CO2 kein schädlicher Schadstoff ist: warum es töricht ist, so zu denken; warum diese Vorstellung von der „Rettung des Planeten“ ein Mythos ist; warum fossile Brennstoffe ein wesentlicher Teil des nächsten Kapitels der Menschheitsgeschichte sein werden – die Ausrottung von Armut, Pestilenz und Verschmutzung in der unterentwickelten Welt. Warum reichlich vorhandene fossile Brennstoffe der Schlüssel zur Verhinderung des nächsten Krieges sind; warum fossile Brennstoffe und Kernenergie all unseren Bedarf an reichlich vorhandener, erschwinglicher und zuverlässiger Elektrizität decken können, soweit das Auge reicht.

Vergessen Sie alberne Kompromisse oder geringfügig bessere Bedingungen für die Kapitulation, wie z. B. „Kohlenstoffabscheidung“, Kohlenstoffsteuern oder die Verlängerung des Datums der Ausführung von 2035 auf 2045. Sie haben zwei Möglichkeiten: Stehen Sie zu Ihren Prinzipien – oder kapitulieren Sie. Wenn Sie sich für Letzteres entscheiden, wird die Geschichte hart über Sie urteilen, wie sie es auch tun sollte.

Wollen Sie wirklich so in Erinnerung bleiben?

Sicher, es wird Verluste geben. Einige von Ihnen werden von der aufgehetzten Klima-Menge abgeholt und zerquetscht werden. Einige von Ihnen werden von ernsthaften Liberalen, Politikern, Akademikern und den Medien lächerlich gemacht, geächtet und in Teer und Federn die Hauptstraße hinunter getrieben werden. Einige von Ihnen werden gezwungen sein, sich zurückzuziehen, um „mehr Zeit mit ihren Familien zu verbringen“. Aber wenn Sie sich jetzt nicht erheben, wird die gesamte Branche zerschlagen werden, und der Rest der Welt wird unter Ihrer Feigheit leiden.

Edmund Burke hat es am besten gesagt: „Alles, was notwendig ist, damit das Böse triumphiert, ist, dass gute Menschen nichts tun.“

Es ist böse, wenn Ideologen den Armen die Vorteile der fossilen Brennstoffe vorenthalten. Wenn nicht böse, dann absolut gefühllos und unmenschlich.

Wenn Sie die Kapitulation wählen, dann verdienen Sie, was Sie bekommen, aber es ist die Welt, die die Konsequenzen Ihres Defätismus erleiden wird. Beschwichtigungen funktionieren nie bei Ideologen und Eiferern. Und jetzt, nachdem Sie sich selbst in eine Ecke manövriert haben, können Sie sich nirgendwo anders mehr hinwenden. Die Biden-Regierung hat Ihre bedingungslose Kapitulation gefordert. Sie können entweder um Frieden bitten und die Schmach einer Niederlage erleiden oder sich den Weg freikämpfen.

Die ganze Welt sieht zu.

Autor: Collister Johnson has spent the last four decades working in the public and private sectors in Virginia, primarily in the fields of project finance and maritime transportation. He began his career in public service as Chairman of the Board of the Virginia Port Authority. He was appointed by President George W. Bush, and confirmed by the Senate, as a member of the Overseas Private Investment Corporation, and most recently, as Administrator of the St. Lawrence Seaway Development Corporation. In that capacity, he became knowledgeable in the field of climate and its impact on the Great Lakes. He currently serves on CFACT’s Board of Advisors. Johnson holds a B.A. degree from Yale University, and a J.D. from the University of Virginia

Link: https://www.cfact.org/2021/04/11/memo-to-the-fossil-fuel-industry-wake-up-and-fight/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Wie wir uns selbst zum Narren machen: Wissenschaft­liche Konsens­bildung

Oder mit den Worten des Politik-Wissenschaftlers Daniel Sarewitz: „Wie ein Magnetfeld, das Eisenspäne in eine Richtung zieht, so richtet eine mächtige kulturelle Überzeugung mehrere Quellen wissenschaftlicher Voreingenommenheit in dieselbe Richtung aus“.

Die Psychologen Richard Simmons et al. stellen fest, dass die Voreingenommenheit von Forschern einen großen Einfluss auf das Ergebnis einer Studie haben kann. Zu solchen „Freiheitsgraden des Forschers“ gehören Entscheidungen darüber, welche Variablen einbezogen werden, welche Daten einbezogen werden, welche Vergleiche angestellt werden und welche Analysemethoden verwendet werden sollen. Jede dieser Entscheidungen mag vernünftig sein, aber zusammengenommen ermöglichen sie es dem Forscher, statistische Signifikanz oder andere aussagekräftige Informationen aus fast jedem Datensatz zu extrahieren. Forscher, die die notwendigen Entscheidungen über die Datenerfassung und -analyse treffen, glauben, dass sie die richtigen oder zumindest vernünftigen Entscheidungen treffen. Aber ihre Voreingenommenheit wird diese Entscheidungen in einer Weise beeinflussen, die den Forschern möglicherweise nicht bewusst ist. Außerdem kann es sein, dass die Forscher einfach die Verfahren verwenden, die funktionieren – was bedeutet, dass sie die vom Forscher gewünschten Ergebnisse liefern.

Das Ziel der wissenschaftlichen Forschung ist es, herauszufinden, was wirklich wahr ist, und nicht nur unsere vorgefassten Meinungen zu bestätigen. Wenn eine Gemeinschaft von Wissenschaftlern eine Vielfalt von Perspektiven und unterschiedlichen Annahmen hat, dann werden die Kontrollen und der Ausgleich im wissenschaftlichen Prozess einschließlich der Begutachtung schließlich den Voreeingenommenheiten von Einzelpersonen entgegenwirken. Manchmal ist dies wahr – aber oft geschieht dies nicht schnell oder reibungslos. Nicht nur schlechte Daten und falsche Ideen können überleben, sondern auch gute Ideen können unterdrückt werden.

Wenn sich jedoch vorgefasste Meinungen, hervor gerufen durch motivierte Argumentation und Karrieredruck, in den Institutionen verfestigen, die die Wissenschaft unterstützen – die Fachgesellschaften, wissenschaftlichen Zeitschriften, Universitäten und Förderorganisationen – dann kann dieser Teilbereich der Wissenschaft für Jahrzehnte in die Irre geführt werden.

Voreingenommenheiten, die durch einen Konsens bildenden Prozess verursacht werden

Der Konsens wird in vielen Diskussionen über die Wissenschaft als Stellvertreter für die Wahrheit angesehen. Ein Konsens, der durch die unabhängigen und freien Überlegungen vieler gebildet wird, ist ein starker Indikator für Wahrheit. Einem Konsens kann jedoch nur in dem Maße vertraut werden, wie es den Einzelnen frei steht, ihm zu widersprechen.

Ein wissenschaftliches Argument kann sich vorzeitig zu einer herrschenden Theorie entwickeln, wenn die kulturellen Kräfte stark genug und in dieselbe Richtung ausgerichtet sind. Verfrühte Theorien, die durch einen expliziten Konsensbildungsprozess erzwungen werden, schaden dem wissenschaftlichen Fortschritt aufgrund der Fragen, die nicht gestellt werden, und der Untersuchungen, die nicht durchgeführt werden. Nuzzio (2015) bezeichnet dies als „Hypothesen-Myopie“.

Wenn das Ziel wissenschaftlicher Forschung darin besteht, die Wahrheit zu finden und Fehler zu vermeiden, wie könnte dann ein Konsensfindungsprozess eine Voreingenommenheit in die Wissenschaft einführen und die Wahrscheinlichkeit von Fehlern erhöhen?

Confirmation bias“ ist ein wohlbekanntes psychologisches Prinzip, das die Suche nach oder die Interpretation von Beweisen auf eine Art und Weise bezeichnet, die teilweise zu bestehenden Überzeugungen, Erwartungen oder einer bestehenden Hypothese passt. „Confirmation bias“ bezieht sich in der Regel auf unbewusste Selektivität bei der Beschaffung und Interpretation von Beweisen.

Der Philosoph Thomas Kelly (2005) gibt folgenden Einblick in Confirmation Bias. Je mehr Gleichgesinnte sich zu einem bestimmten Thema äußern, desto größer wird der Anteil der Gesamtbeweise, der aus psychologischen Beweisen höherer Ordnung dafür besteht, was andere Menschen glauben, und desto kleiner wird der Anteil der Gesamtbeweise, der aus Beweisen erster Ordnung besteht. Kelly kommt zu dem Schluss, dass dieser Prozess der unsichtbaren Hand im Laufe der Zeit dazu neigt, unseren früheren Überzeugungen einen gewissen Wettbewerbsvorteil in Bezug auf Bestätigung und Nicht-Bestätigung zu verleihen.

Allen et al. (2020) zeigen, wie Abhängigkeit, Druck und Polarisierung einen Konsens erzwingen können, was das Vertrauen auf den Konsens als Indikator für die Wahrheit unzuverlässig macht. Infolgedessen kann einem Konsens nur in dem Maße vertraut werden, in dem Individuen frei sind, ihm zu widersprechen, ohne Repression oder Repressalien. Ähnlich verhält es sich, wenn starke Anreize die Bestätigung einer Position begünstigen, dann wird ein Konsens, der diese Position bestätigt, fast unvermeidlich und daher fast bedeutungslos.

Die Kommunikationstheoretikerin Jean Goodwin argumentiert, dass sobald die Konsensbehauptung aufgestellt war, die Wissenschaftler, die am laufenden IPCC-Prozess beteiligt waren, Gründe hatten, nicht nur die wissenschaftlichen Beweise zu berücksichtigen, sondern auch die möglichen Auswirkungen ihrer Aussagen auf ihre Fähigkeit, die Konsensbehauptung zu verteidigen.

Der Konsensbildungsprozess des IPCC fördert wohl das Gruppendenken. ‚Groupthink‘ ist ein Denkmuster, das durch Selbsttäuschung, erzwungene Herstellung von Zustimmung und Konformität mit Gruppenwerten gekennzeichnet ist. Janis (1972) beschreibt acht Symptome des Gruppendenkens:

● Illusion der Unverwundbarkeit

● kollektive Rationalisierung

● Glaube an inhärente Moral

● stereotype Ansichten über Außenseiter-Gruppen

● direkter Druck auf Andersdenkende

● Selbstzensur

● Illusion der Einstimmigkeit

● selbsternannte Gesinnungswächter

Viele Verteidiger des IPCC-Konsenses – sowohl Wissenschaftler als auch Konsens-Unternehmer – zeigen viele, wenn nicht alle dieser Symptome.

Thomas Gold (1989) diskutierte die Gefahren, die das „Herdenverhalten“ für Wissenschaftler darstellt, das möglicherweise zu einem trägheitsbedingten Fortbestehen einer falschen Konsensmeinung innerhalb der Wissenschaften führt. Während der Herdentrieb im soziologischen Verhalten einen Wert hat, ist er in der Wissenschaft eine Katastrophe – in der Wissenschaft wollen wir im Allgemeinen Vielfalt. Wenn die Leute alle den gleichen Weg verfolgen, neigen sie dazu, andere Wege auszuschließen, und die sind nicht immer die richtigen.

Es ist nicht nur der Herdentrieb bei den Einzelnen, der bedenklich ist. Wenn die Unterstützung durch Gleichaltrige und moralische und finanzielle Konsequenzen auf dem Spiel stehen, dann ist das Bleiben bei der Herde die erfolgreiche Politik für das Individuum; es ist jedoch nicht die erfolgreiche Politik für das Streben nach Wissenschaft. Mentales Herdenverhalten, auch wenn es das freie Denken nicht wirklich einschränkt, übt heimtückisch Druck aus, der Mode zu folgen. Die Institutionen, die die Wissenschaft unterstützen – finanzielle Unterstützung, die Zeitschriften, das Urteil der Gutachter, die Einladungen zu Konferenzen, die berufliche Anerkennung – werden alle vom Herdenverhalten beeinflusst.

Der Ökonom William Butos (2015) charakterisiert den IPCC als einen „Big Player“ in der Wissenschaft, da er alle Attribute besitzt, die für Big Player auf Märkten charakteristisch sind: Größe in Bezug auf den Einfluss, Unempfindlichkeit gegenüber den üblichen Einschränkungen und Ermessensspielraum in seiner Fähigkeit, eine bevorzugte Forschungsrichtung zu fördern. Diese Charakterisierung des IPCC als „Big Player“ ähnelt der Charakterisierung des IPCC als Wissensmonopol durch den Ökonomen Richard Tol. Der Einfluss des IPCC in der Klimawissenschaft ist allgegenwärtig und erlaubt es ihm, die üblichen wissenschaftlichen Beschränkungen für die Akzeptanz von Hypothesen weitgehend zu ignorieren. Professioneller Erfolg in der Klimawissenschaft ist mehr mit der Akzeptanz der Verlautbarungen des IPCC verbunden als mit der Erkundung gegenteiliger Möglichkeiten.

Die Existenz des IPCC als „Big Player“ und „Wissensmonopol“ zum Klimawandel kann zu einer vorzeitigen Heiligsprechung der IPCC-Schlussfolgerungen führen. Vorzeitige Heiligsprechung bezieht sich auf den weit verbreiteten wissenschaftlichen Glauben an eine falsche oder unvollständige Schlussfolgerung, was zu einer als Ablehnung getarnten Unterdrückung führt. Unterdrückung tritt auf, wenn die Angst vor sozialen Sanktionen verhindert, dass Gedanken erforscht oder empirische Ergebnisse in wissenschaftlichen oder öffentlichen Foren präsentiert werden. In der Wissenschaft tritt Ablehnung auf, wenn eine Idee erforscht wurde und die Beweise für unzureichend befunden wurden. Ein klassischer, relativ junger Fall von vorzeitiger Heiligsprechung betrifft die wissenschaftliche Identifizierung der Ursachen von Geschwüren.

Was sind also die Auswirkungen dieser Bedenken auf den Konsens des IPCC über den vom Menschen verursachten Klimawandel? Kognitive Verzerrungen im Kontext eines institutionalisierten Konsensbildungsprozesses haben wohl dazu geführt, dass der Konsens in einer sich selbst verstärkenden Weise zunehmend bestätigt und sogar kanonisiert wurde. Eine große Gruppe von Wissenschaftlern leitet ihr Vertrauen in den Konsens aus zweiter Hand von der institutionellen Autorität des IPCC und der nachdrücklichen Art, in der der Konsens dargestellt wird, ab. Diese ‚unsichtbare Hand‘ marginalisiert skeptische Perspektiven. Übermütige Behauptungen der „Big Player“ nehmen Wissenschaftlern die Motivation, den Konsens in Frage zu stellen, insbesondere wenn sie damit rechnen müssen, für ihre Bemühungen als „Leugner“ bezeichnet zu werden und ihre Chancen auf berufliche Anerkennung und Forschungsförderung zu beeinträchtigen.

Der Prozess der Konsensbildung verstärkt persönliche Voreingenommenheiten und marginalisiert abweichende Meinungen entweder von der Mehrheitsmeinung oder der Meinung der lautesten oder motiviertesten Person im Raum. Über das Ausmaß und die Bedeutung der Verzerrungen, die durch den Konsensfindungsprozess des IPCC in die Klimawissenschaft eingebracht wurden, kann man nur spekulieren.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/04/11/how-we-fool-ourselves-part-ii-scientific-consensus-building/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Regierungsamt­liche Phantasterei: Aufladen von Elektro-Fahrzeugen

Die Bundesbehörden bauen große Dinge wie Postämter, Bundesgebäude, Militärbasen, Hochwasserschutzdämme und Grenzmauern. Sie bauen nicht eine halbe Million EV-Ladestationen, im Wettbewerb mit dem privaten Sektor, aber nur mal so wollen wir uns überlegen, wie sie es versuchen könnten.

Der einfachste Weg ist es, es einfach wie ein Postamt zu machen. Die Regierung kauft das Land, baut die Station, und die Betreiber sind Bundesangestellte. Wir schaffen eine neue Behörde, sagen wir die EV Charging Administration (EVCA), wahrscheinlich in der GSA. Sie hat eine Million Vollzeitangestellte, genau wie die Armee. Oh, Moment, die Armee hat nur 800.000.

Die Regierung kauft den Strom, plus Snacks für den integralen Lebensmittelladen. Kein Laden! Wie finanzieren sie sich selbst? Oh, das tun sie nicht, sie bekommen eine jährliche Bewilligung, genau wie der Rest der Regierung. Aber der Strom ist trotzdem sehr teuer.

Vielleicht wollen wir nicht so eine große Behörde, also machen sie es so, wie das Energieministerium die nationalen Labore betreibt. Diese Ladestationen sind im Besitz der Regierung, werden aber von einer Fremdfirma betrieben. Sie wird GOCO genannt, reimt sich auf LOCO. In der Tat denkt ein Großteil der Bundesregierung so. Viele Bundesbehörden sind in Wirklichkeit Zweigstellenleiter, die einen Kader von unterstützenden Auftragnehmern beaufsichtigen.

Aber das ist immer noch ein riesiger, schwerfälliger, laufender Betrieb mit etwa einer Million Angestellten (nur nicht alle vom FBI). Die offensichtliche Alternative ist, die Ladestationen von privaten Unternehmen betreiben zu lassen. Die Bundesregierung würde nur den Bau finanzieren und es dabei bewenden lassen.

Stattdessen haben wir also ein Förderprogramm in Höhe von 178 Milliarden Dollar? Das sind verdammt viele Zuschüsse, so dass wir eine sehr große Organisation benötigen, um alle Anträge zu bearbeiten, alle Gewinner auszuwählen (sorry, Verlierer, ihr verliert) und dann die Zuschüsse zu verwalten, was auch immer das bedeutet. Es könnten Millionen von Anträgen sein, also brauchen wir immer noch eine riesige EVCA.

Wer bekommt diese 178 Milliarden Dollar an Zuschüssen? Eine sehr gute Frage! Wird der Zuschuss bei 100.000 Dollar oder 100.000.000 Dollar oder irgendwo dazwischen liegen? Es macht einen großen Unterschied, wer sich bewerben kann.

Eine Möglichkeit sind die Versorgungsunternehmen, die den Strom verkaufen. Schließlich wird ein großer Teil der Kosten, vielleicht sogar der größte, darin bestehen, die Versorgungsunternehmen dafür zu bezahlen, dass sie ihre Verteilersysteme aufrüsten, damit diese Ladestationen funktionieren können. Dies gilt vor allem für ländliche Gebiete, wie z.B. entlang der 50.000 Meilen Interstate Highways [vergleichbar mit unseren Bundes-Autobahnen, A. d. Übers.] und Hunderttausende von Meilen entlang anderer großer Autobahnen.

Oder wie wäre es, wenn die Benzinfirmen das machen würden? Sie sind bereits flächendeckend mit Tankstellen ausgestattet. In der Tat könnten die Ladestationen an den Tankstellen sein, wo die Autos bereits fahren. Außerdem gäbe es auf diese Weise eine Menge Wettbewerb, im Gegensatz zu den monopolistischen Stromversorgern. Allerdings könnte es den grünen Befürwortern von E-Fahrzeugen schwerfallen, den verhassten Ölkonzernen fast 200 Milliarden Dollar freizur Verfügung zu stellen.

Einige Experten sind jedoch der Meinung, dass die Ladestationen in Supermärkten, großen Geschäften, Fast-Food-Läden und anderen Vergnügungsstätten aufgestellt werden sollten, da das Aufladen sehr lange dauert. Die meisten dieser Orte haben bereits Platz für Autos und einige haben sogar Tankstellen. Allerdings haben sie keine Erfahrung mit dem Pumpen von Strom.

Eine vierte Möglichkeit ist, diese vielen Milliarden an die wenigen bestehenden Unternehmen zu geben, die bereits Ladestationen bauen. Sie wissen, wie man es macht. Wohlgemerkt, sie sind sehr klein und könnten an so viel Geld ersticken.

Das führt zu einer fünften Möglichkeit, nämlich diese Zuschüsse nur an Teams von Unternehmen zu geben. Die Voraussetzung für die Teambildung könnte sein, dass sie das Land, das Know-how und die finanzielle Stärke haben.

Dann ist da noch die lästige Frage, wohin mit all diesen Stationen? Die Zuschüsse sollten so vergeben werden, dass eine angemessene geografische Abdeckung erreicht wird, sonst werden die E-Fahrzeuge nicht funktionieren. Angesichts dieser riesigen Menge an kostenlosem Geld werden sie vielleicht dort gebaut, wo es keinen Bedarf gibt, wie z.B. in nutzlosen Clustern. Große finanzielle Verluste werden folgen und die Nutzung von E-Fahrzeugen wird nicht unterstützt.

Es ist klar, dass der Kongress die Aufgabe haben wird zu entscheiden, wem er diese enorm hohen Summen zukommen lassen will und wie. Und es wird eine große Aufgabe für die EVCA sein, sie in den Ring zu werfen.

Der grundlegende Punkt ist, dass dies von Anfang an eine dumme Idee ist. Wenn EV-Ladestationen Geld einbringen, dann wird der private Sektor sie bauen.

Die Bundesregierung hat in diesem Geschäft nichts zu suchen.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html. For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/. Available for confidential research and consulting

Link: https://www.cfact.org/2021/04/10/fed-funding-fantasy-ev-charging/

Übersetzt von Chris Frey EIKE