Grünes Europa: Renaissance der Kohle-Stromerzeugung

FX Empire

Ein steiler Anstieg der Gaspreise im dritten Quartal hat die Rentabilität der Kohleverstromung in Europa deutlich verbessert:


Im August verzeichneten die NWE-Front-month-Clean-Dark-Spreads [?] für 40 % effiziente Anlagen im Durchschnitt einen Aufschlag von 8 €/MWh gegenüber den Clean Spark-Spreads für 55%-Gaskraftwerke, während im September der Abstand zwischen den beiden Indikatoren mehr als 35 €/MWh betrug.

In Anbetracht der akuten Schwachstellen im britischen Energiesystem wurde die Aufmerksamkeit in den letzten Wochen besonders auf dieses Land gelenkt. Um Engpässe in der Stromversorgung zu vermeiden, war Großbritannien gezwungen, seine verbliebenen Kohlekraftwerke hochzufahren.

Die Versorgungsunternehmen auf der anderen Seite des Ärmelkanals taten im Spätsommer das Gleiche. So erreichte der Anteil der Kohleverstromung in Deutschland im September den höchsten Stand seit Ende 2018, während der Anteil der Kohleverstromung im Strommix von Italien, den Niederlanden und Frankreich zusammengenommen im vergangenen Monat um mehr als 4 Prozentpunkte gestiegen ist. In einem anderen Marktumfeld würde ein großer Teil der Kohlekraftwerke, die derzeit in Betrieb sind, offensichtlich nicht wieder in Betrieb genommen werden.

Da die Kohlekraftwerke in Westeuropa immer noch weit unter ihrer Kapazität betrieben werden, besteht die Möglichkeit, ihren Einsatz zu intensivieren. Die Frage ist, welche Auswirkungen eine weitere Umstellung auf Kohle auf den Gasmarkt unter den heutigen Bedingungen haben könnte.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/green-europe-sees-a-renaissance-in-coal-power-generation/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




City-Nächte

News Roundup

Seit Jahrzehnten wird immer wieder die Behauptung aufgestellt, dass die städtische Wärmeinsel einen Erwärmungstrend hervorruft, da ehemals ländliche Gebiete zugepflastert werden und so die Wärme einfangen, was dann die Erwärmung verstärkt, die unweigerlich den Treibhausgasen angelastet wird. Das gilt auch für die Behauptungen, die wir letzte Woche erörtert haben, dass die USA gerade den heißesten Sommer aller Zeiten hatten. Ein besonderer Indikator dafür, dass die UHI hinter den Behauptungen über eine noch nie dagewesene Hitze steckt, ist, wenn die nächtlichen Tiefstwerte schneller ansteigen als die Höchstwerte am Tag, wodurch die Temperaturschwankungen eher abnehmen als zunehmen, was genau das ist, was man erwarten würde, wenn menschliche Strukturen, einschließlich Straßen, die Sonnenwärme tagsüber einfangen und sie nachts wieder abgeben würden. In einer Meldung aus San Diego vom Juli wurde dieser Effekt erwähnt: „Der vergangene Monat war der heißeste Juni, der jemals in Nordamerika aufgezeichnet wurde, aber Klimawissenschaftler sagen, dass der dramatischste Temperaturtrend nicht während des Tages, sondern in der Nacht stattfindet. Nach Angaben der NOAA wurden im Juni dreimal so viele nächtliche Temperatur-Wärmerekorde verzeichnet wie in jedem anderen Juni zuvor.“ Und die NOAA sagte, zumindest für den August, dass „ein Großteil der überdurchschnittlichen Wärme auf die hohen Nachttemperaturen zurückzuführen ist“. Was jedoch nicht erwähnt wurde ist, dass dies ein Beweis für Datenverfälschung und nicht für Klimawandel ist.

Ein weiteres Indiz dafür, dass die städtische Wärmeinsel die Illusion einer noch nie dagewesenen Erwärmung erzeugt, ist die Tatsache, dass das US Climate Reference Network (USCRN), ein Netzwerk von US-Stationen, das speziell geschaffen wurde, um Messpunkte auszuschließen, die für UHI anfällig sind, für den Zeitraum 2005-2019 keine Erwärmung zeigt. In diesem Fall sehen wir nicht, dass das Fieber seinen Höhepunkt erreicht und den Patienten tötet. Ein klassischer Versuch, dieses Ergebnis zu entkräften, verwendete nicht nur die bereinigten NOAA/NASA-Daten, sondern auch die Aussage: „Selbst wenn die USA 14 Jahre lang kaum eine Temperaturveränderung erfahren hätten, würde dies nicht beweisen, dass es keine globale Erwärmung gibt. Die USA decken nur einen kleinen Teil des Planeten ab, und ein Zeitraum von 14 Jahren ist zu kurz, um zuverlässig langfristige Trends gegenüber kurzfristigen Schwankungen aufzuzeigen.“ Aber das hat sie nie davon abgehalten, auf Hitzerekorde in den USA zu verweisen, wenn sie auftreten, als Beweis für die bevorstehende globale Zerstörung. Und diese Ausrede wirft die immer wiederkehrende Frage auf: Wenn diese Beweise Sie nicht davon überzeugen, dass die Theorie in Frage gestellt werden kann, was könnte es dann sein? Die Tatsache, dass es in Skandinavien im 21. Jahrhundert im Juli keine Erwärmung zu geben scheint? Oder die Tatsache, dass der USCRN diesen Februar als den kältesten in den USA seit 30 Jahren ausweist? Aber Kälte ist einfach nur Wetter.

Oder doch nicht? Im April untersuchte Willis Eschenbach Daten der Berkeley Earth- und CERES-Satelliten und stellte fest, dass sich die zusammenhängenden Gebiete der USA von März 2000 bis Februar 2020 abkühlten. Und dann gab er einen sehr wichtigen Hinweis auf das Ausmaß der Veränderung: „Nun, bevor jemand anfängt zu schreien „Aber das sind nur die USA, nicht der Globus!“, sage ich nur, das es ein Irrtum ist zu glauben, dass die Temperatur in den USA im Laufe des 21. Jahrhunderts gestiegen ist. Die USA haben sich in dieser Zeit abgekühlt.

Und das offenbart eine tiefe Wahrheit, die darin besteht, dass wir ohne genaue Thermometer, Hunderte und Aberhunderte von US-Oberflächentemperatur-Stationen und Satelliten nie wissen würden, ob sich die USA in den letzten zwei Jahrzehnten erwärmt oder abgekühlt haben … die Veränderungen sind viel zu klein und zu weit verbreitet, als dass unsere menschlichen Sinne sie registrieren könnten“.

[In deutscher Übersetzung steht dieser Beitrag hier. Auch dieser Ausschnitt ist aus der damaligen Übersetzung übernommen. A. d. Übers.]

Diese Beobachtung erinnert an eine Bemerkung des schwedischen Klimaforschers Lennart Bengtsson, die wir in unserem Video „Catastrophe Question“ aus dem Jahr 2020 zitiert haben. Er stellte vor einigen Jahren fest: „Die Erwärmung der letzten 100 Jahre ist so gering, dass wir sie gar nicht bemerkt hätten, wenn wir keine Meteorologen und Klimaforscher hätten, die sie messen.“ Und Judith Curry machte kürzlich eine sehr treffende Beobachtung zu diesem Thema, indem sie aus einem Artikel von Yahoo! News zitierte, in dem es heißt: „In Teilen der USA wird es gefährlich heiß. Doch die Amerikaner bewegen sich in die falsche Richtung“ und fügte dann hinzu: „Hmmm… zieht da jemand die falschen Schlüsse?“

Die allgemeine IPCC-Linie besagt, dass die Temperaturen seit der vorindustriellen Zeit um 1,07 °C gestiegen sind, und wenn sie um mehr als die in Paris angestrebten 0,43 °C steigen, werden wir alle in Schwierigkeiten geraten. Nicht, dass wir das bereits sind, wie die Zeitungen behaupten. Das werden wir sein. Aber offen gesagt ist weniger als ein halbes Grad Celsius, ein dreiviertel Grad Fahrenheit, nichts. Nichts, was Sie merken könnten, nichts, was Ihre Pflanzen merken könnten, nichts, was der Planet merken könnte. Und nichts, was wir messen könnten. (Seltsamerweise behauptet der jüngste IPCC-Bericht auf S. 38 der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger eine Gesamttemperatur von 1,07 °C von 1850-1900 bis 2010-2019, nachdem er dies auf S. 6 als Best Estimate des „gesamten vom Menschen verursachten Anstiegs der globalen Oberflächentemperatur von 1850-1900 bis 2010-2019“ bezeichnet hat.)

Trotz der Warnungen des IPCC vor extremen Wetterereignissen schreitet NBC voran: „Durch die globale Erwärmung werden Hitzewellen und andere extreme Wetterereignisse sowohl wahrscheinlicher als auch heftiger, und Klimawissenschaftler haben gesagt, dass die Bedingungen in diesem Sommer einen Vorgeschmack auf das bieten, was in Zukunft häufiger vorkommen könnte.“ Aber es besteht ein großer Unterschied zwischen „in Zukunft häufiger“ und „in der Gegenwart häufiger“. Und wie wir bereits erwähnt haben, hat der wichtigste Wissenschaftsreporter von NBC einen MA in Journalismus und einen BA in Kriminologie. Wer diese „Klimawissenschaftler“ sind und was sie gesagt haben und warum, wird in ihren Berichten nicht als Nachricht mit spezifischen Zitaten wiedergegeben. Es ist nur ominöse Hintergrundmusik.

Link: https://climatediscussionnexus.com/2021/09/29/city-nights/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die hinterhältige Sprache des Klima-Alarmismus‘

David Wojick

Es amüsiert mich immer wieder, wie kunstvoll Alarmisten die Sprache nach ihrem Willen biegen. Dies geschieht oft, wenn wissenschaftliche Geschichten durch die Medien sickern. Jeder Schritt ist ein bisschen weit hergeholt, vielleicht nicht unbedingt eine offensichtliche Lüge. Aber die Abfolge der Dehnungen führt uns so weit von der Wahrheit weg, dass wir in der Alarmzentrale landen.

Gerade hat die großartige, grüne Washington Post einen wunderbaren Anfang gemacht. Besonders witzig daran ist, dass sie über ihre eigenen Recherchen berichten, so dass ein Missverständnis nicht in Frage kommt. Sie blähen sie nur hier und da ein wenig auf.

Die Studie selbst ist recht einfach. Wenn wirklich schlechtes, gefährliches Wetter auftritt, ist es üblich, einen bundesweiten Katastrophenfall auszurufen. Dies ermöglicht es den Bundesbehörden, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich Darlehen und Steuererleichterungen. Dies geschieht auf Bezirksebene. WashPo untersuchte also alle Katastrophenerklärungen der letzten drei Monate und ermittelte den kumulativen Anteil der US-Bevölkerung, der in diesen Bezirken lebte.

Da einige Katastrophen, insbesondere Hurrikane, mehr als einen ganzen Staat betreffen, ist es nicht verwunderlich, dass sich diese Zahl auf etwa ein Drittel der nationalen Bevölkerung beläuft. So weit, so gut. Es handelt sich hier um Wissenschaft der groben Art, die im Grunde genommen Dinge zusammenzählt.

Das Spannende beginnt, wenn sie über ihre Studie berichten. Zuerst erhalten wir die Schlagzeile, die das Einzige ist, was die meisten Menschen lesen werden. Hier ist die Hauptüberschrift:

„Fast 1 von 3 Amerikanern erlebte diesen Sommer eine Wetterkatastrophe“

Dies setzt voraus, dass jede Person, die in jedem Bezirk lebt, die örtliche Katastrophe irgendwie „erlebt“ hat. Die Zahl der Menschen, die diese Katastrophen physisch erlebt haben, ist tatsächlich recht gering.

In einigen Fällen, wie z. B. bei Sturzfluten, wussten die meisten Menschen in der Region nicht, dass es passiert war, bis sie die Nachrichten hörten. Bei den Wirbelstürmen waren viele Menschen nicht vor Ort, während andere einfach nur zusahen, wie es heftig regnete. Stromausfälle sind zwar unangenehm, aber kaum eine Katastrophe. Wo ich wohne, passiert das mehrmals im Jahr.

Ich will die tragischen Schrecken, die diejenigen, die diese Katastrophen tatsächlich erlebt haben, nicht herunterspielen. Ich weise nur darauf hin, dass sie nicht wie 1 von 3 Amerikanern sind.

Dann kommt die Unterüberschrift, die dem Klimawandel die Schuld gibt:

„Der Klimawandel hat schwere Stürme, Brände, Wirbelstürme, Küstenstürme und Überschwemmungen ausgelöst, die Millionen Menschen bedrohen“.

„Ausgelöst?“ Das ist keine Wissenschaft, sondern nur eine sinnlose Metapher. Als solche ist sie nicht ganz eine Lüge, nur fast. Es gibt computergestützte Studien, die besagen, dass der Klimawandel etwas mit diesen Katastrophen zu tun haben könnte. Aber ausgelöst klingt sehr beeindruckend.
Allerdings erscheint die Formulierung „Millionen bedroht“ etwas seltsam, wenn man bedenkt, dass über 100 Millionen Menschen von diesen Ereignissen betroffen sein sollen. Vielleicht hat derjenige, der das geschrieben hat, den Artikel nicht gelesen. Das kommt vor.

Und Waldbrände sind jetzt Wetter. Das ist wirklich eine Übertreibung.

Für diejenigen, die den Artikel tatsächlich gelesen haben, gibt es dann diese sprachlichen Perlen (neben anderen):

„Das wachsende Ausmaß der klimabedingten Katastrophen, ein Trend, der mindestens seit 2018 zunimmt, zeigt, in welchem Ausmaß die Erwärmung des Planeten das Leben der Amerikaner bereits verändert hat.“

Also waren die Katastrophen „klimabedingt“, eine weitere bedeutungslose Metapher, die schlecht klingt. Außerdem dehnt sich die „Reichweite“ dieser Katastrophen aus. Gibt es Orte, an denen es noch nie Unwetterkatastrophen gegeben hat und die jetzt zum ersten Mal von ihnen heimgesucht werden? Natürlich nicht; das ist eine lächerliche, beängstigend klingende Rhetorik.

Beachten Sie: „Die Erwärmung des Planeten hat das Leben der Amerikaner bereits verändert“. „Verändert“? Was zum Teufel soll das bedeuten? All diese Arten von Katastrophen sind in unserer Geschichte üblich. Wenn es bedeutet, dass das Leben derjenigen, die das Pech haben, von einer Katastrophe getroffen zu werden, beeinflusst wurde, dann sicher, aber das ist keine Neuigkeit.

Und es gibt keinen nachgewiesenen Zusammenhang mit einer Erwärmung des Planeten, zumal sich Amerika kaum oder gar nicht erwärmt hat. Wenn man die kunstvoll alarmierenden Anpassungen weglässt, war es in den dreißiger Jahren viel wärmer als heute.

Der Teil über „mindestens seit 2018“ ist wissenschaftlich urkomisch. Das ist was? – Ein Drei-Jahres-Trend! Es wird sogar eine (nichtssagende) 6-Jahres-Grafik der Anzahl der Erklärungen gezeigt. Sie fällt 2018 auf einen Tiefpunkt und steigt dann wieder an, bis jetzt. Es gibt also überhaupt keinen Trend, sondern nur Schwankungen.

Es wird auch nicht erwähnt, dass wir wundersame 17 Jahre ohne einen auf das Festland übergreifenden Hurrikan erlebt haben, was sicherlich ein Grund dafür ist, dass unsere Katastrophen jetzt wieder zunehmen, da die Hurrikane endlich wieder so stark sind wie früher. Ich schätze, dieses wunderbare Wetter war nicht Teil des Klimawandels. Nur das Schlechte zählt, oder?

Natürlich enden sie mit einem Plädoyer für das 3,5 Billionen Dollar schwere Konjunkturprogramm der Demokraten, als ob das das schlechte Wetter aufhalten würde.

Der unterhaltsame WashPo-Artikel ist hier: https://www.washingtonpost.com/climate-environment/2021/09/04/climate-disaster-hurricane-ida/

Die Dinge entfernen sich dann schnell noch weiter von der Wahrheit, wenn sich die Geschichte weiter verbreitet. Hier ist eine typische Schlagzeile, die über die WashPo-Studie berichtet:

„1 von 3 Amerikanern hat in diesem Jahr die Auswirkungen der Klimakrise zu spüren bekommen, und Experten warnen die Gemeinden, sich auf noch nie dagewesene Wetterereignisse einzustellen“

Hier gibt es keine Metaphern. Diese Katastrophen sind die Auswirkungen der Krise (was allerdings immer noch eine bedeutungslose Aussage ist). Sich auf noch nie dagewesene Ereignisse einzustellen, ist ein interessantes Konzept. Im Kreis rennen, schreien und brüllen? Es ist schwer, sich auf Dinge einzustellen, die noch nie passiert sind.

Natürlich sind Begriffe wie Klimakrise, Notfall usw. lächerliche Übertreibungen. Mein persönlicher Favorit ist „Klima-Chaos“, denn das Wetter ist in der Tat chaotisch. Das Klima-Chaos ist also genau das, was wir schon immer hatten, aber es klingt so wunderbar beängstigend, es auszusprechen. Ich habe keine Ahnung, was die Alarmisten mit Klimachaos meinen, und sie selbst auch nicht.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die Organisation Friends of the Earth (kurz: foe) drückt die Ergebnisse der WashPo in einer Spendenkampagne falsch aus:

„Allein in diesem Jahr erlebte einer von drei Amerikanern eine durch den Klimawandel verursachte Katastrophe….“

„Induziert“ ist gleichbedeutend mit „angeheizt“ und „turbo-aufgeladen“. Denken Sie daran, dass Klima und Klimawandel Statistiken sind, und Statistiken verursachen keine Ereignisse, sie messen sie nur. Vielleicht ist das der Grund, warum wir anstelle von Fakten sinnlose Metaphern erhalten. Die Fakten stützen die metaphorische Übertreibung nicht.

Auch Katastrophenerklärungen sind keine Messgrößen für Wetterereignisse. Sie sind politische Aktionen. Diese Studie ist Politikwissenschaft, nicht Klimawissenschaft.

Mir geht es nicht darum, dass diese Presseberichterstattung Schrott ist, auch wenn sie das ist. Der Punkt ist, dass diese alberne Sprache eine gängige Praxis ist, die man erkennen und genießen kann. Beobachten Sie, wie sie geschickt mit der Sprache umgehen, um scheinbar das zu sagen, was in Wirklichkeit nicht da ist. Was in Wirklichkeit bedeutungslos ist.

Wenn sie gut gemacht sind, können diese Sprachtricks recht unterhaltsam sein, vor allem, wenn man sie aufzeigt. Nehmen Sie sie einfach nicht ernst.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html. For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2021/10/04/the-crafty-language-of-climate-alarmism/#

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Energieexperten warnen vor einem „katastrophalen Energienotstand“, wenn die deutschen Politiker nicht endlich aufwachen und sich der Realität stellen

Pierre Gosselin

Der Publizist Roland Tichy veranstaltete eine Diskussionsrunde mit drei Energieexperten: dem ehemaligen Hamburger Umweltsenator Prof. Fritz Vahrenholt, Albert Duin, mittelständischer Unternehmer und Mitglied des Bayerischen Landtags, und Frank Hennig, Experte für Kraftwerke und Energieumwandlung [siehe Bild oben].

Deutschland kämpft derzeit mit der Energiewende und dem Ausstieg aus Atom- und Kohlekraftwerken. Diese Umstellung droht jedoch zu großen Stromengpässen zu führen, da sich Wind und Sonne hinsichtlich der Versorgungssicherheit als unzuverlässig erwiesen haben.

Wir steuern auf einen katastrophalen Ausnahmezustand zu“, sagt Vahrenholt in der Runde, und das auch ohne Berücksichtigung des Umstiegs auf Elektromobilität. Er glaubt auch, dass sich die Deutschen auf eine Verdreifachung der Strompreise einstellen müssen, und fragt sich, ob die Befürworter der grünen Energien den Verstand verloren haben.

[Hervorhebungen vom Übersetzer]

Vahrenholt warnt davor, die Grundlast-Kapazität von Kernkraft und Kohle abzuschalten und stattdessen auf Wind und Sonne zu setzen: „Es wird zwei bis drei Jahre dauern; das werden sehr schwierige Jahre sein. Wir werden ein sehr tiefes Tal der Energieknappheit durchschreiten müssen.“

Kraftwerksexperte Frank Hennig erklärte, dass „mehr Gas zur Stromerzeugung verbrannt wird“, da Wind und Sonne die Nachfrage nicht decken können. Hennig sagt voraus, dass es aufgrund der Abschaltung der Atom- und Kohlekraftwerke zu Stromengpässen kommen wird.“ Noch mehr Probleme sieht er bei der Windenergie: „Selbst wenn es Wind gibt, können sich die Windturbinen gegenseitig beschatten.“ Er warnt, dass es unmöglich ist, den Strombedarf Deutschlands auf diese Weise zu decken.

Die Stromknappheit in Deutschland droht so akut zu werden, dass die Umstellung auf Elektromobilität nur noch ein Hirngespinst ist. „Wenn es um E-Autos geht, kann der Topmanager von VW das vergessen“, sagt Vahrenholt. „Es wird keinen Strom dafür geben. Der Strom wird nicht da sein!“

Kernkraft- und Kohleausstieg „Wahnsinn“

Albert Duin nennt den deutschen Plan „Wahnsinn“nicht die geringste Ahnung davon hätten, was Strom ist. „Wir Deutschen glauben wirklich, dass wir, wenn wir die Kernkraftwerke abschalten, sie durch eine zufällig auftretende – völlig zufällige – Sonne und Wind ersetzen können. Man muss wirklich dumm sein, um so etwas zu glauben. Das funktioniert nicht!“

Derzeit glauben alle deutschen Parteivorsitzenden, die voraussichtlich Teil der neuen, kommenden Regierungskoalition sein werden, dass Deutschland seinen Strombedarf durch die Bebauung von 2% der deutschen Landfläche mit Windparks decken kann – ein Gedanke, den die Experten in Tichys Diskussionsrunde für absurd halten. Vahrenholt nennt die ganze Idee so unsinnig wie diesen Steckbrief von Annalena Baerbock und weist darauf hin, dass die Politiker hier grob an den Zahlen herumbasteln. Realistisch gerechnet würden 50% der Fläche Deutschlands benötigt.

Alle drei Experten sind sich einig, dass die deutschen Politiker sich nicht mit der Realität auseinandersetzen und nicht die Wahrheit sagen, weil sie Angst vor dem Klima-Narrativ haben, das in Deutschland zu einer Religion geworden ist, die niemals in Frage gestellt werden darf.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: http://notrickszone.com/2021/10/02/energy-experts-warn-of-a-catastrophic-energy-emergency-of-german-leaders-dont-wake-up-to-reality/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Stromversorgung in UK schwer beeinträchtigt durch schwachen Wind und Verknappung von Gas

Llewellyn King bei Energy

[Und hier wieder ein Blick aus den USA auf Europa:]

Wenn Sie in diesem Winter nach Europa reisen wollen, sollten Sie Ihre lange Unterwäsche einpacken. Ein oder zwei Pullover sollten es auch sein.

Europa steht vor seiner größten Energiekrise seit Jahrzehnten. Einige Länder werden einfach kein Gas zum Heizen und zur Stromerzeugung haben. Andere werden nicht in der Lage sein, für das verfügbare Gas zu bezahlen, weil die Preise so hoch sind – fünfmal so hoch wie früher. Das liegt zum großen Teil daran, dass Russland die Gaslieferungen nach Europa stark gedrosselt hat, nachdem eine Flaute aufgetreten war.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Besonders schlimm ist die Lage in Großbritannien, das gleich dreifach von Problemen betroffen ist. Es begann mit einer gewaltigen Windflaute in der Nordsee, die normalerweise zu den windreichsten Gebieten der Erde gehört. Fast sechs Wochen lang gab es einfach nicht genug Wind, und Großbritannien investiert stark in die Windkraft. Außerdem hat das Land nie große Gasspeicher angelegt, die eine Möglichkeit sind, sich gegen Unterbrechungen abzusichern.

Großbritannien hat sich mit Leidenschaft der Dekarbonisierung verschrieben, und zwar im Vertrauen auf seine großen Windressourcen in der Nordsee, wo der Wind vom Met Office in Grad der Sturmstärke gemessen wird. Die notorisch raue See vor Schottland hat nicht ihre gewohnte Rauigkeit erreicht. Die meisten europäischen Länder sind zu 10 Prozent von der Windkraft abhängig, aber Großbritannien bezieht 20 Prozent seines Stroms aus ihr.

Das hat unter anderem dazu geführt, dass Gas- und Strompreise in astronomische Höhen geschossen sind. Von 70 britischen Stromeinzelhändlern sind 30 Pleite gegangen, und es wird erwartet, dass auch andere ihren Betrieb einstellen werden. Dabei handelt es sich nicht um Erzeuger, sondern um Käufer und Verkäufer von Strom, und zwar im Rahmen eines Systems, das von der Regierung gefördert wurde, als sie während der Thatcher-Regierung das staatliche Central Electricity Board auflöste.

Großbritannien, das 1956 in Calder Hall das erste Kernkraftwerk der Welt in Betrieb nahm, war bisher unentschlossen, was neue Kernkraftwerke angeht. Die derzeit im Bau befindlichen Anlagen werden von dem französischen Unternehmen Areva im Rahmen einer Partnerschaft mit den Chinesen gebaut. Dies hat Fragen zu den chinesischen Plänen für eine größere zukünftige Rolle in der britischen Nuklearindustrie aufgeworfen, und das zu einer Zeit, in der sich die Beziehungen zu Peking wegen Hongkong und der chinesischen Kritik an Großbritanniens Recht, Kriegsschiffe ins Südchinesische Meer zu entsenden, verschlechtert haben.

So oder so ist der Anteil der Kernenergie an der Stromerzeugung in Großbritannien von 26 Prozent in der Spitze auf heute 20 Prozent gesunken.

Den größten Anteil an den Problemen Großbritanniens und Kontinentaleuropas hat die Begrenzung der nach Europa fließenden Gasmenge durch Russland. Die Lieferungen sind in diesem Jahr um 30 Prozent zurückgegangen, und es sieht so aus, als ob Russland Europa noch weiter aushungern wird, wenn es wie vorhergesagt einen kalten Winter gibt.

Russland befindet sich in einem offenen Streit mit der Ukraine, die von dem russischen Gasriesen Gazprom abhängig ist, um Gas für das ukrainische Verteilungssystem in andere Teile Europas zu liefern. Im Mittelpunkt des russischen Gasstreits steht die Nord Stream 2-Pipeline, die bereits fertiggestellt, aber noch nicht in Betrieb ist. Sie führt das Gas auf direktem Weg – ~1200 km – durch die Ostsee nach Deutschland und verläuft parallel zu einer älteren Leitung. Sie wird dazu führen, dass die Ukraine als Verteilerland umgangen wird.

Die Vereinigten Staaten waren gegen die Pipeline, aber Präsident Joe Biden änderte dies im Mai. Die Ukraine fühlt sich verraten, und ein Großteil Europas ist beunruhigt.

In Zukunft wird Europa bei russischen Lieferungen vorsichtiger sein und weniger darauf vertrauen, dass der Wind immer wehen wird. Die russische Gasknappheit hat die internationalen Märkte für Flüssigerdgas unter Druck gesetzt, wovon auch Länder von China bis Brasilien betroffen sind.

Großbritannien hat eine eigene Krise, wenn es um Benzin geht. Es herrscht ein akuter Mangel an Tankwagenfahrern, die den reichlich vorhandenen Kraftstoff von den britischen Raffinerien zu den Zapfsäulen bringen. Die britischen Tankstellen haben keinen Treibstoff mehr oder stehen vor langen Schlangen unzufriedener Autofahrer.

Dieses Problem ist auf den Brexit zurückzuführen. Das Fahren von Tankwagen ist ein harter, schlecht bezahlter Job – wie ein Großteil des Straßengüterverkehrs – und die Briten wollten ihn nicht mehr machen. Das Durchschnittsalter der britischen Fahrer liegt bei 56 Jahren, und viele gehen in den Ruhestand.

Als Großbritannien noch Teil der Europäischen Union war, wurde die Lücke von Osteuropäern gefüllt. Aber nach dem Brexit wurden diese Fahrer nach Hause geschickt, da sie nicht mehr das Recht hatten, in Großbritannien zu arbeiten.

Zu der Strom- und Gasknappheit kommt also noch eine Benzinknappheit hinzu, die zwar ein ganz anderes Problem darstellt, aber zu Großbritanniens Sorgen beiträgt, da ein Winter der Unzufriedenheit droht.

Autor: Llewellyn King is executive producer and host of “White House Chronicle” on PBS. He wrote this for InsideSources.com.

Link: https://insidesources.com/british-electricity-hit-hard-by-wind-failure-and-gas-shortage/ via http://icecap.us/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE