Kaltluft-Vorstöße sind NICHT durch globale Erwärmung verursacht

Sie könnten genauso gut außerirdische Invasionen auf die Liste setzen, denn das ist alles Unsinn. In der Tat hat die Klimaschreck-Industrie einen solchen Grad an Absurdität erreicht, dass der Journalist Andrew Revkin am 1. Februar in einem Artikel des National Geographic berichtete, dass „viele Geschichten in den letzten Tagen Studien mit dem Ergebnis hervorhoben, dass die globale Erwärmung die Wahrscheinlichkeit von Kälteausbrüchen erhöht.“

(Während wir uns in das Reich der Absurdität begeben, sollten wir jedoch nicht vergessen, dass Wissenschaftler der NASA Planetary Science Division und Michael Manns Penn State University im Jahr 2011 tatsächlich einen Bericht vorlegten, in dem sie spekulierten, dass außerirdische Umweltschützer so entsetzt über unsere den Planeten verschmutzende, das Klima ändernde Lebensweise sein könnten, dass sie die Menschen als eine Bedrohung für das gesamte intergalaktische Ökosystem betrachten und beschließen könnten, die Menschheit zu vernichten).

Zu den absurdesten der jüngsten Klimaalarm-Aussagen gehört diejenige, die die jüngsten Kälteperioden auf die vom Menschen verursachte globale Erwärmung zurückführt. Sie stammt vom emeritierten Professor für Umwelt und Nachhaltigkeit der Universität Michigan Donald Scavia, der von sich gab: „In der Vergangenheit gab es einen sehr starken Gradienten von kalter Luft an den Polen und wärmerer Luft südlich der Pole. Dieser Gradient hielt die Kälte dort, wo sie ist…. Da sich die Pole schneller erwärmen als der Rest des Planeten, schwächt sich dieses Gefälle ab, so dass die kalten Luftströme nach Süden strömen können.“

Dr. Tim Ball, ein Umweltberater und ehemaliger Professor für Klimatologie an der Universität von Winnipeg in Manitoba, sagte, dass Scavias Aussage „völliger Blödsinn“ sei. Ball erklärte: „Sie ist in jeder Hinsicht falsch, von der Grundannahme bis zur Interpretation. In der Tat bringt ein Gefälle die Dinge in Bewegung. Es ‚hält die Kälte nicht, wo sie ist‘.“

Es sei auch ein Irrtum zu glauben, dass sich die Pole zuerst erwärmen würden, wenn das vom Menschen produzierte CO2 tatsächlich die globale Erwärmung verursacht. „Dafür gibt es keinerlei Beweise; sie gehen einfach davon aus, dass dies der Fall ist“, betonte Dr. Ball.

Und wenn sich die Pole zuerst erwärmen würden, erklärte Ball, würde der geringere Temperaturunterschied zwischen den Polen und den Regionen in niedrigeren Breitengraden extreme Wetterereignisse reduzieren und nicht verstärken, wie die Klimaschützer behaupten. Schließlich werden Wetter und extreme Wetterereignisse durch das Temperaturgefälle zwischen den Breitengraden bestimmt. Eine sich erwärmende Arktis würde zu weniger intensiven Kälteausbrüchen führen und zu einem geringeren Eindringen kalter arktischer Luft, die mit warmer, feuchter Luft in wärmeren Regionen zusammenstößt. Klima-Alarmisten haben ihre Wissenschaft bis zur Umkehrung deformiert.

Ball merkte an, dass die wahre Ursache für die schweren Kälteausbrüche in den Vereinigten Staaten ein mäandrierender Jet Stream ist.

Der Jet Stream ist ein dünnes Band starker Winde, das in etwa 10 km Höhe schnell von West nach Ost um den Planeten fließt. Der Jet Stream trennt warme Luftmassen, die typischerweise in niedrigen Breitengraden in Richtung der Tropen zu finden sind, von kalten Luftmassen, die normalerweise in hohen Breitengraden rund um die Pole zu finden sind.

Ein stark mäandrierender Jet Stream, wie er derzeit vorherrscht (und den wir in der Vergangenheit schon oft gesehen haben), lässt jedoch kalte arktische Luft nach Süden in normalerweise wärmere Breiten und warme subtropische Luft in polare Breiten drängen. Das Ergebnis ist eine Zunahme von extremen Wetterereignissen, einschließlich der Kälteausbrüche in den USA. Das hat nichts mit der globalen Erwärmung zu tun. Tatsächlich ist die häufigste Ursache für einen mäandrierenden Jet Stream die globale Abkühlung. Die Geschichte zeigt, dass extreme Wetterereignisse mit einer Abkühlung der Welt zunehmen, nicht mit einer Erwärmung.

Was die Ängste vor weiteren Kälteausbrüchen aufgrund der globalen Erwärmung angeht, lachte Ball: „Die denken sich das alles aus!“

Offensichtlich gibt es kein Ende der Lügenmärchen, welche die Klima-Lobby der Öffentlichkeit erzählt, um der Welt zuverlässige, preiswerte Energie auf Basis fossiler Brennstoffe vorzuenthalten, die Grundlage des modernen Lebensstandards. Die vielleicht größte Täuschung von allen ist das, was echte Wissenschaftler „Rosinenpickerei“ nennen – das Hervorheben von Daten, die ihre Theorie und Agenda vorantreiben, während sie Daten ignorieren, die ihre Politik nicht unterstützen.

Die folgende Grafik erklärt, wie sie es tun:

Der Gesamttrend der Daten ist offensichtlich: Wenn die Variable „A“ sinkt, steigt die Variable „B“. Aber wenn man nur einen kleinen Teil der Daten auswählt (oder nur ein paar Jahre von 100 oder 1.000), kann man den Trend zu allem erklären, was man will – einschließlich, dass „A“ gleich bleibt, während „B“ zunimmt, und sogar, dass „A“ zunimmt, während „B“ zunimmt.

Dies ist der Taschenspielertrick, der von den Global-Warming-Alarmisten verwendet wird, die die Öffentlichkeit glauben machen wollen, dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Erhöhung des Kohlendioxids in der Atmosphäre um jeden Preis gestoppt werden muss. Sie wollen die Nation und die Welt mit teurer, unbequemer, unzuverlässiger Wind- und Solarenergie versorgen. Sie ignorieren die Tatsache, dass diese Energie vollständig durch verlässliche Energiequellen wie fossile Brennstoffe oder Kernkraft unterstützt werden muss, um das Netz vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Es wurde berechnet, dass, wenn der Mittlere Westen nur von Wind- und Solarenergie abhängig wäre, mindestens eine Million Menschen während des jüngsten Kälteeinbruchs mit minus 40 Grad C an Unterkühlung gestorben wären.

Wie der jüngste Bericht „Climate Change Reconsidered II: Fossil Fuels“ des „Nongovernmental International Panel on Climate Change“ zeigt, sind die Auswirkungen der fossilen Brennstoffe (Kohle, Öl und Erdgas) überwältigend positiv. Im Summary for Policymakers des Berichts heißt es:

„Fossile Brennstoffe haben der Menschheit genutzt, indem sie den Wohlstand seit der ersten industriellen Revolution ermöglicht haben…. Fossile Brennstoffe treiben auch die Technologien an, die die Umweltbelastung durch eine wachsende menschliche Bevölkerung reduzieren und Platz für die Tierwelt schaffen…. Fast alle Auswirkungen der Nutzung fossiler Brennstoffe auf das menschliche Wohlergehen sind netto positiv (Nutzen minus Kosten), nahe Null (kein Nettonutzen oder keine Kosten) oder sind einfach unbekannt.“

Neben der Erhöhung des Lebensstandards auf der ganzen Welt hat die Nutzung fossiler Brennstoffe dazu beigetragen, den CO2-Gehalt in unserer Atmosphäre von einem Niveau zu erhöhen, das gefährlich nahe an dem Punkt liegt, an dem Pflanzen abzusterben beginnen – bis zu dem Punkt, an dem wir uns heute befinden, an dem die Erde wieder grüner wird, da Nutzpflanzen, Wälder und Grasland schneller und besser wachsen.

Bei der Angst vor der globalen Erwärmung ging es nie um Wissenschaft oder gar um das Klima. Das langfristige Ziel vieler Aktivisten ist es, die Welt unter einer einzigen sozialistischen Regierung zu vereinen, in der es keinen Kapitalismus, keine Demokratie und keine Freiheit gibt. Schließlich wird die persönliche Freiheit größtenteils durch den Zugang zu erschwinglicher Energie angetrieben.

Ein Zwischenziel des Klima-Alarmismus ist es daher, die verfügbare Energiemenge zu begrenzen und sie unter strenge staatliche Kontrolle zu stellen. Preiswerte fossile Brennstoffe stehen dieser Vision im Wege und müssen daher ganz abgeschafft werden, behaupten die Klimaaktivisten. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie Erfolg haben.

Dr. Jay Lehr is the Science Director of The Heartland Institute which is based in Arlington Heights, Illinois.
Tom Harris is Executive Director of the Ottawa-based International Climate Science Coalition.

Link: https://electroverse.net/cold-outbreaks-are-not-caused-by-global-warming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Klimawandel durch Klimaschutz

Leider zeigen unsere Beobachtungen, dass durch die Bemühungen der Energiewende das genaue Gegenteil der Fall ist. Am einfachsten kann man das an Solaranlagen nachweisen und dokumentieren. Dazu braucht man nur die Umsetzung der Lichteinstrahlung vor und nach Errichtung von Solaranlagen vergleichen. Eine solare Prozessanalyse beweist rasch die Umweltwirkungen.

Solaranlagen über Freiflächen

Ausgangssituation ist eine Grünfläche ohne Bebauung. Die Sonneneinstrahlung dient von Frühjahr bis Herbst dem Pflanzenwachstum. Dabei wird Kohlendioxid der Atmosphäre entnommen und durch Photosynthese in Zucker bzw. Biomasse umgewandelt. Sauerstoff und Wasserdampf werden an die Atmosphäre abgegeben. Die Verdunstung von Wasser wirkt kühlend für den Bodenbereich und befeuchtet die Atmosphäre. Das Pflanzenwachstum ist die Grundlage für alles weitere Leben von Mensch und Tier. Die Nahrungskette beginnt mit dieser Verarbeitung von Sonnenlicht in der Vegetation.

Im Winter ruht dieser Lebensprozess und die eintreffende Solarstrahlung wird bei Schneelage vermehrt reflektiert. Durch die Dämmwirkung der Schneeschicht wird der Wärmeverlust im darunterliegenden Bodenbereich verringert. Aufgrund der langen und klaren Nächte ist dies eine wichtige Schutzfunktion für das Bodenleben.

Nach Errichtung einer Solaranlage über einer solchen Grünfläche wird das eintreffende Sonnenlicht an der Solarfläche absorbiert. Zwischen etwa 10% und 30% des absorbierten Sonnenlichts werden in elektrischen Strom (PVA) oder Nutzwärme (thermische Solaranlage) umgewandelt. Die restlichen 70 bis 90% der absorbierten Sonnenenergie werden in Wärme umgewandelt und an die umgebende Luft abgegeben. Damit sind diese technischen Flächen primär „solare Heizkörper“, die den Temperaturanstieg in der Atmosphäre fördern. Die folgenden Fotos und Wärmebilder dokumentieren dies.

Photovoltaikanlage (PVA) in den steirischen Bergen: Licht und Schatten lassen jedermann die Umverteilung im solaren Versorgungsprozess erkennen.

Im Hintergrund ist Mitte Februar noch der Schnee erkennbar. Die Photovoltaikfläche ist um mehr als 20 Grad wärmer als die Luft und erwärmt die Atmosphäre, während der beschattete Bodenbereich kälter bleibt

Photovoltaikanlage in ca. 870 m Seehöhe, Mitte Februar, Schnee am Boden, starker Wind und Lufttemperatur um den Gefrierpunkt. Die Sonne steht tief im Westen, die Solarfläche erreicht dennoch Temperaturen, die um mehr als 20 Grad über der Lufttemperatur liegen. Diese Wärme wird an die Umgebungsluft abgegeben und trägt zum Temperaturanstieg der Atmosphäre und verfrühter Schneeschmelze bei

In über 900 Meter Seehöhe ersetzt auf ca. 15.000 m² eine andere PV-Anlage die bisherige Almwirtschaft. Der Blick durch den Sicherheitszaun offenbart im Juni eine Oberflächentemperatur um 50°C. Selbst die hier gezeigte Rückseite der Solaranlage liegt 25 Grad über der Lufttemperatur, was zur Erwärmung der Atmosphäre beiträgt.

Dieser Vergleich zeigt den Unterschied zwischen dem natürlichen Verarbeitungsprozess der Lichteinstrahlung und der technischen Nutzung: In der Mitte ein Baum, der Licht in Wachstum von Pflanzenmaterial, Sauerstoffproduktion und Verdunstung verarbeitet. Dahinter eine großflächige PVA, die Licht primär in Abwärme und deutlich weniger elektrische Energie umwandelt. Die Pflanzen stabilisieren das Klima, die PVA fördert hingegen den Anstieg der Lufttemperatur

Großflächige PVA an einer Fassade in der Stadt Graz. Auch hier zeigt der Vergleich mit dem Baum den Unterschied in der Verarbeitung des eingestrahlten Lichtes. Die solare Stromproduktion ist verbunden mit einer hohen Wärmeabgabe – die PVA wird zum innerstädtischen Strahlungsheizkörper und zur Wärmebelastung der Umgebung

Großflächige Photovoltaikanlage über einer ursprünglich reinen Wiesenfläche. Das absorbierte Sonnenlicht wird in rund 85% Abwärme und rund 15% elektrische Energie umgewandelt. Die Temperaturen an der Oberfläche liegen bis zu 30 Grad (Kelvin) über der Lufttemperatur. Warum glauben wir eigentlich, dass die damit verbundene Erwärmung der Atmosphäre dem „Klimaschutz“ dient?

Unsere Beobachtungen und Messungen zeigen: Solaranlagen verändern die Art und Weise, wie das eingestrahlte Sonnenlicht verarbeitet wird. Das hat Rückwirkungen, die mit dem Argument des Klimaschutzes in krassem Widerspruch stehen:

Im naturgegebenen Zustand fördert das Sonnenlicht das Pflanzenwachstum. Dabei wird CO2 der Atmosphäre entnommen, Sauerstoff und Nahrung für die folgende Nahrungskette von Mensch und Tier produziert. Wasser verdunstet an den Blattflächen, befeuchtet die Atmosphäre und kühlt den bodennahen Bereich. All das sind lebensnotwendige und ganz natürliche, von der Schöpfung vorgegebene Arbeitsprozesse.

Die technische Nutzung der Sonnenenergie ändert diesen natürlichen Zustand. Die Umsetzung erfolgt nun in einen relativ geringen Teil an menschlich genutzter Energie und einen wesentlich größeren Anteil an Wärmeabgabe an die Umgebung. Der Atmosphäre wird nun thermische Energie zugeführt. Gleichzeitig wird dem Bodenbereich Energie vorenthalten. Das Bodenleben, die Nahrungskette und der natürliche Verdunstungsprozess werden geschwächt, die Temperatur der Atmosphäre steigt. Das dient weder dem Klimaschutz noch dem Schutz der Artenvielfalt bzw. des Lebens.

Der resultierende Temperaturanstieg in der umgebenden Atmosphäre ist die Folge eines Umverteilungseffekts von solaren Arbeitsprozessen. Bei Anlagen über Vegetationsflächen erfolgt die Umverteilung vom ursprünglichen Lebens-, Befeuchtungs- und Kühlungsprozess der Vegetation zum Prozess der direkten, trockenen Erwärmung der Atmosphäre und zu einem geringeren Teil an menschlich genutzter Energie.

Klimaändernd wirkt auch ein zweiter Effekt: Solaranlagen weisen gegenüber der unbelasteten Naturlandschaft eine deutlich höhere Absorptionsrate auf. Das bedeutet, dass insgesamt auch ein höherer Anteil des Sonnenlichts im bodennahen Bereich absorbiert und ein geringerer Anteil reflektiert wird. Das spielt insbesondere im Winter im Vergleich zu einer Schneedecke eine große Rolle. So wird zusätzlich die energetische Gesamtbilanz verändert. Es ergibt sich eine störende Rückwirkung auf den bisherigen, natürlichen Ablauf der Jahreszeiten. Das dürfte die Stressbelastung des im Boden überwinternden Lebens erhöhen da, trotz der stärkeren Erwärmung der Umgebungsluft am Tage, die langen Winternächte ein starkes Auskühlen des Bodens ermöglichen. Eine umfassende und detaillierte Prozessanalyse macht bei sogenannten „Klimaschutzmaßnahmen“ rasch klar, dass auch diese Art der Technik zu Nebenwirkungen führt, die das Klima und die Umwelt maßgeblich beeinträchtigen.

 

Dies ist alleine schon deshalb selbstverständlich, da auch „erneuerbare Energie“ nicht aus dem Nichts erzeugt werden kann. Es handelt sich immer um einen Umverteilungsprozess. Den bisherigen solaren Arbeitsprozessen wird Energie vorenthalten und diese in neuen Prozessen verarbeitet. Zusammenfassend ist also festzuhalten, dass die hier diskutierten Anlagen:

  • mehr Energie aus dem Sonnenlicht absorbieren als die unbelastete Naturlandschaft. Ganz ohne CO2-Emissionen wird nach Errichtung solcher Anlagen tagein, tagaus mehr Sonnenenergie absorbiert und zum überwiegenden Teil als trockene Abwärme an die Umgebungsluft abgegeben
  • ein relativ kleiner Anteil der absorbierten Sonnenenergie wird in Nutzenergie umgewandelt. Letztlich wird i.A. auch diese als Wärme an die Umgebung abgeführt (z.B. als Abwärme eines mit Solarstrom betriebenen Prozesses)
  • der Effekt der Abwärme aus Solaranlagen ist keinesfalls vernachlässigbar: In Österreich beträgt die solare Einstrahlung etwa 1.200 kWh/m² (Bodenfläche). Bei Photovoltaikanlagen wird diese Einstrahlung zu ca. 95% absorbiert. Das sind ca. 1.140 kWh. Davon werden ca. 15% (ca. 170 kWh) als elektrische Energie genutzt. Dies ist der menschliche Gewinn, auf den sich alle Wirtschaftlichkeitsüberlegungen konzentrieren.
  • Übersehen wird derzeit allerdings, dass insgesamt ca. 1.140 kWh absorbiert wurden und nur 170 kWh genutzt werden. Der Rest von ca. 970 kWh wird als trockene Abwärme an die Umgebungsluft abgegeben. Dieser beachtliche Wert von 970 kWh bezieht sich auf nur einen Quadratmeter!
  • Tatsächlich führt damit die relativ starke Erwärmung der technischen Oberfläche zu einer ganzjährigen Wärmeabgabe an die Luft, die die gesamte Umgebung miteinbezieht.
  • Im Gegensatz zur Verdunstung an Pflanzen im natürlichen Ausgangszustand kommt es zur rein thermischen Belastung, da die technische Fläche der Solaranlage selbst nicht zur Verdunstung beiträgt. Damit kommt es zum Anstieg der Lufttemperatur, die Luft wird trockener und wärmer.
  • Wesentlich ist, dass damit ein Umverteilungsprozess bei der Nutzung des Sonnenlichts erfolgt. Dieser ist leider nicht harmlos.
  • Die bisherigen solaren Arbeitsprozesse werden durch die technischen Maßnahmen geändert. Statt dass das Licht dem Pflanzenwachstum und der Verdunstung im Bodenbereich dient, wird es an einer höher gelegenen technischen Einrichtung in Wärme umgewandelt und erhöht die Temperatur der Umgebungsluft.
  • Solaranlagen werden gerne als „sauber“ oder emissionsfrei bezeichnet. Dabei wird aber vernachlässigt, dass diese ebenso zu Emissionen führen. Die Emissionen der (hier gezeigten) Solaranlagen sind die Wärmeabgabe an die umgebende Atmosphäre und Schattenwurf auf die Vegetation im Bodenbereich.
  • Die hier präsentierten Wärmebilder lassen diese „Heizkörperfunktion zur Erwärmung der Atmosphäre“ sichtbar werden. Diesen Effekt kann aber jedermann selbst auch ohne technischen Aufwand überprüfen. Dazu braucht man nur Licht und Schatten zu beobachten.
  • Die, gegenüber der Umgebungsluft, höhere Temperatur der Anlagen ist nicht nur mit einer Wärmebildkamera sondern durch einfache Messungen oder gar nur durch Auflegen der Hand an sonnigen Tagen deutlich wahrnehmbar.
  • Der Befund zur Klimawirkung ist in Anbetracht der gesammelten Dokumente klar: man kann nicht unbeschadet dem solaren Lichtstrom Energie entnehmen und diesen für technische Zwecke nutzen!
  • Der Energiedetektiv muss daher feststellen: Solaranlagen sind weder gut noch böse. Solaranlagen bieten manche interessante technische Lösung.
  • Derartige Anlagen verursachen aber auch ganz direkt die Emission von Abwärme an die Atmosphäre.
  • Die technische Nutzung der Solarenergie trägt selbst zur Erwärmung und dem Anstieg der Temperatur in der Atmosphäre bei. Dem Klimaschutz und einer Begrenzung der Erwärmung der Atmosphäre dient das sicher nicht!
  • Da im Klimaschutz behauptet wird, dass die Erwärmung der Atmosphäre ein Problem darstellt, ist es nicht möglich, gleichzeitig auch zu behaupten, dass die Errichtung und Förderung solcher Anlagen das Klima schützt. Das ist ganz einfach nicht richtig, da solche Anlagen Sonnenenergie in hohem Ausmaß absorbieren und in Wärme umsetzen!
  • Diese technischen Anlagen führen damit zu genau jenem Effekt einer erhöhten Absorption, der an sich den CO2-Emissionen bzw. Treibhausgasen zugewiesen wird.
  • In Anbetracht dieser Beobachtungen ist daher für jede Art der Nutzung von sogenannter erneuerbarer Energie immer eine ganzheitliche Prozessanalyse zu fordern.
  • Bei dieser sind Änderungen der Absorptionsrate, die Veränderungen aller bisherigen natürlichen Prozesse (Biosphäre, Nahrungskette, Wasserhaushalt, Klima, etc.) zu berücksichtigen. Insbesondere ist auch die zeitliche Veränderung in den Prozessabläufen zu berücksichtigen, da diese zu Rückwirkungen auf die dynamischen Prozesse der Atmosphäre führen.
  • Umverteilungsprozesse sind nie harmlos! Besonders dann nicht, wenn es sich um die Primärenergie aller Lebensprozesse – das Sonnenlicht – handelt.

© Copyright 2019 Jürgen A. Weigl, Graz, Österreich Der Autor und Inhaber der Rechte an Text und Bilder gewährt dem Europäischen Institut für Klima und Energie e.V: (EIKE) für die Publikation dieses Textes samt Bilder bzw. dieses Dokumentes im Internet unentgeltlich eine nichtexklusive Lizenz.




Sonnenaktivität und das nächste Maunder-Minimum

Während einer 30-jährigen Periode innerhalb des Maunder-Minimums gab es nur etwa 50 Sonnenflecken im Vergleich zu den sonst üblichen 40.000. Maunder war eine treibende Kraft bei der Gründung der British Astronomical Association und ein Mitglied der Royal Astronomical Society.

Die Sonne wurde während der Periode des Maunder-Minimums genau beobachtet, und dieser Mangel an Sonnenflecken ist gut dokumentiert. Diese Zeit der solaren Inaktivität entsprach einer klimatischen Periode, die als „Kleine Eiszeit“ bezeichnet wird, als in Europa normalerweise eisfreie Flüsse zufroren und Schneefelder das ganze Jahr über in niedrigen Höhenlagen liegen blieben.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Sonne in den Jahren 1100-1250 und 1460-1550 ähnliche Perioden der Inaktivität hatte. Sonnenflecken folgen im Allgemeinen einem Zyklus von etwa 11 Jahren, aber die Zyklen variierten von acht bis 15 Jahren. Der Zusammenhang zwischen der Sonnenaktivität und dem Klima der Erde ist ein Bereich der laufenden und manchmal kontroversen Forschung.

Ein nahendes Grand Solar Minimum wird immer wahrscheinlicher, auch nach Meinung der NASA, wi es in deren jüngster SC25-Vorhersage zum Ausdruck kommt – obwohl sie sich jeder Spekulation über die Folgen desselben enthalten. Die Vorhersage der NASA für den nächsten Sonnenzyklus (25) zeigt, dass er der schwächste der letzten 200 Jahre sein wird. Das Maximum dieses nächsten Zyklus – gemessen an der Sonnenfleckenzahl, einem Standardmaß für das Niveau der Sonnenaktivität – könnte 30 bis 50% niedriger sein als der letzte. Die Ergebnisse der Agentur zeigen, dass der nächste Zyklus im Jahr 2020 beginnt und sein Maximum im Jahr 2025 erreichen wird.

Die neue Untersuchung wurde von Irina Kitiashvili geleitet, einer Forscherin des Bay Area Environmental Research Institute am Ames Research Center der NASA im kalifornischen Silicon Valley. Sie kombinierte Beobachtungen von zwei NASA-Weltraummissionen – dem Solar and Heliospheric Observatory und dem Solar Dynamics Observatory – mit Daten, die seit 1976 vom bodengestützten National Solar Observatory gesammelt wurden. Eine Herausforderung für die an der Vorhersage der Sonnenaktivität arbeitenden Forscher besteht darin, dass die Wissenschaftler die innere Funktionsweise unseres Sterns noch nicht vollständig verstehen. Außerdem können einige Faktoren, die sich tief im Inneren der Sonne abspielen, nicht direkt gemessen werden. Sie müssen aus Messungen verwandter Phänomene auf der Sonnenoberfläche, wie Sonnenflecken, geschätzt werden.

Die Zeit wird zeigen, ob die Sonne innerhalb der Lebenszeit der heutigen Generation erneut in ein „Maunder-Minimum“ fallen wird, aber wenn dies geschieht, werden wir wahrscheinlich für ein paar Jahrzehnte ein viel kälteres Klima haben.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/solar-activity-and-the-next-maunder-minimum/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Helmut Böttiger: Energie der Zukunft – nuklear, fossil oder erneuerbar?

Alles Leben ist Mühe und verlangt Energie. Es beginnt schon mit der Nahrungsbeschaffung. Allein der Mensch konnte die animalische Angst vor dem Feuer überwinden und Verbrennungsvorgänge außer-halb seines Körpers handhaben. Damit erschloss er Energiequellen, um seine unzureichende natürliche Ausstattung zu überwinden und sich eine Lebenswelt, die technische Zivilisation zu schaffen und in ihr relativ wohlbehalten zu leben.

Dies gelang bisher weitgehend auf Kosten der natürlichen Umwelt, in welche der Mensch mit seiner Zivilisation eingebunden bleibt. Viele Errungenschaften der Zivilisation haben die Biosphäre durch Schadstoffeinträge belastet. Da alle Stoffe dieser Erde sich aus rund 100 Elementen (Atomen) zusammensetzen, fehlt es nur an Energie, um z.B. die Schadstoffe in ihre Elemente zu zerlegen und neue Werkstoffen daraus zu bilden.

Heute erkennt der Mensch aufgrund seines wachsenden Verständnisses der Naturprozesse nicht nur Möglichkeiten, Umweltbelastungen zu vermeiden, sondern auch die Aufgabe, die natürlichen Lebensbedingungen der Biosphäre zu verbessern. Auch das ist ohne ein Mehr an Energie kaum möglich, wenn er sich nicht stationär an sogenannte „Grenzen des Wachstums“ halten und sich damit allmählich in Richtung seiner früheren animalischen Existent zurückentwickeln will. Neben der zunehmend wissenschaftlich technologischen Durchdringung des Naturgeschehens bildet die Verfügbarkeit über Energie und die Beherrschung der Auswirkungen ihres Einsatzes auf die Umwelt eine der wichtigsten Herausforderungen der Menschheit.

Energie gibt es auf der Erde zwar „umsonst“, etwa als Sonneneinstrahlung, als bewegte Luft (Wind), in Form nachwachsender Rohstoffe, der vorhandenen Kohlenwasserstoffe, und als die Bindungsenergie von Molekülen und Atomen. Nicht „umsonst“ ist dagegen die Ernte solcher Energie, und ihr Einsatz unter Beachtung der jeweiligen Folgewirkungen. Wie und in welcher Form können wir sie uns aneignen, um nicht nur die Versorgung der acht Milliarden Menschen in einer lebensfrohen Umwelt auf Dauer sicher zu stellen, sondern auch die Degradierung der Umwelt zu überwinden und zur evolutionäre Verbesserung der Biosphäre beizutragen.

Das Buch versucht nach einer ausführlicheren Einleitung (Kapitel 1) Antworten auf folgende Fragen zu geben und diese aus dem, was „man“ bisher zu wissen meint, zu belegen:

  • Droht die Erschöpfung der bisher am meisten (zu 80%) eingesetzten fossilen Energieträger, (Kohle, Erdöl und Erdgas) in absehbarer Zeit? (Kapitel 2)

  • Welche energetischen Potentiale eröffnet die Nutzung der zur Zeit favorisierten alternativen („erneuerbaren“) Energiequellen und Rohstoffe? (Kapitel 3)

  • Welche Folgewirkungen der fossilen aber auch der alternativen Energiesysteme auf die Umwelt sind nachweisbar zu erwarten? (Kapitel 4)

  • Welche Auswirkungen zeichnen sich als Folge der geplanten Dekarbonisierung bezüglich der begrenzten Bodenfläche, der Ressourcenknappheit, für Fauna und Flora und für die Versorgung der Menschen ab. (Kapitel 5)

  • Skizziert (wenn auch nur knapp) werden Gefahren und Chancen der Nutzung nuklearer Bindungskräfte in bereits vorhandenen und in neuen, wissenschaftlich-technisch bereits möglichen Kraftwerkstypen der Kernspaltung und vor allem der Kernfusion. (Kapitel 6)

  • Ein Abschlusskapitel untersucht die ideologischen Hauptschwierigkeiten, die sich einer Verständigung über Möglichkeiten und Wege zur Bewältigung der Herausforderungen der Menschheit – wie sie z. B. die Agenda 2030 der Vereinten Nationen formuliert – derzeit in den Weg stellen.

Der Text will die Dringlichkeit und den Rahmen einer Antwort auf die Energiefragen herausstellen und darauf verweisen, dass dazu vom Stand dessen auszugehen ist, was derzeit diesbezüglich tatsächlich bekannt ist und nicht aufgrund von Wunschdenken vermutet, behauptet oder erhofft wird. Die Dringlichkeit einer Antwort macht allein schon die Tatsache deutlich, dass heute immer noch 1,1 Milliarden Menschen nicht nur Hunger leiden, sondern ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und elektrischer Energie ausschließlich auf die Verbrennung von Holz, Torf oder getrockneten Kot ihrer Haustiere angewiesen sind.

Helmut Böttiger, „ENERGIE DER ZUKUNFT, nuklear, fossil oder erneuerbar?“ 14 × 21 cm, 208 Seiten, 6 Farb- und 30 SW-Abb. , € 19,95, ISBN 978-3-7319-1119-7, Michael Imhof Verlag 36100 Petersberg Stettiner Str. 25 Tel. 0661-2919166-0, Fax 0661-291966-9, info@imhof-verlag.de




Die jüngste US-CO2-Phantasterei

Im Jahr 2005 emittierten die USA fast genau 6.000 Megatonnen (MT, eine Million metrische Tonnen) CO2. Anders als in den meisten Ländern sind die CO2-Emissionen in den USA seit 2005 gesunken, und wir liegen derzeit bei etwa 4.900 MT pro Jahr. Um das Fantasieziel zu erreichen, müssten wir unsere CO2-Emissionen um 1.900 MT CO2 pro Jahr reduzieren.

Die Menge an CO2, die pro Petawattstunde (PWh, oder 1015 Wattstunden) des fossilen Energieverbrauchs in den USA ausgestoßen wird, ist seit etwa 2009 langsam gesunken. Derzeit emittieren wir etwa 213 MT CO2 pro PWh fossilen Energieverbrauchs. Wenn sich der Trend fortsetzt, wird der Durchschnitt in den nächsten neun Jahren bei etwa 208 MT CO2 pro PWh liegen.

Das bedeutet, dass wir bis 2030 etwa 1.900 MT CO2 / 208 MT CO2 pro PWh ≈ 9 PWh fossiler Energie ersetzen müssen.

Die einzige emissionsfreie Quelle, die derzeit als Ersatz zur Verfügung steht, ist Kernkraft. Wir können Wind- und Solarenergie hinzufügen, wenn wir wollen, aber wie Texas und Deutschland kürzlich gezeigt haben, müssen wir immer noch ein volles Backup für die Zeiten haben, in denen der Wind einschläft und die Sonne untergeht. Die Kernkraft ist dafür nicht ideal, aber die modernen modularen Blöcke versprechen in dieser Hinsicht mehr Flexibilität.

Nun müssen wir die benötigte nukleare Erzeugungskapazität berechnen. Dazu teilen wir die 9 PWh/Jahr Strom, die wir liefern müssen, durch die Anzahl der Stunden pro Jahr, 8.760. Daraus ergibt sich ein Bedarf von etwa 1.030 GW (Gigawatt, 109 Watt) an neuer nuklearer Erzeugungskapazität.

Aber es gibt einen Haken. Das ist die durchschnittliche Erzeugungskapazität … aber wir brauchen genug Erzeugungskapazität für die Spitzenzeiten, nicht nur für die Durchschnittszeiten. Ich kann es nicht besser machen, als einen Kommentator aus einem früheren Beitrag zu zitieren:

Ich glaube, du hast etwas übersehen, Willis

Diese 22 TW sind eine durchschnittliche Leistung. Aber Erzeugungsanlagen, Übertragungseinrichtungen, Transformatoren, Stromkreisunterbrecher und all diese Dinge müssen für den SPITZENBEDARF dimensioniert sein.

Die meisten Verteilungssysteme in den USA haben ein Verhältnis von Spitzen- zu Durchschnittsleistung (PtA) von etwa 1,6 bis 1,7. Mit Ausnahme der New England ISO, die ein Verhältnis von etwa 1,8 hat. Einige Systeme in Australien haben ein jährliches PtA-Verhältnis von etwa 2,3. Ich erwarte, dass Arizona isoliert betrachtet so hoch laufen würde, was natürlich nie der Fall ist.

Nimmt man 1,8 als geschätztes Gesamt-PtA-Verhältnis, muss man einen Spitzenbedarf von 22 * 1,7 Terawatt oder 37,4 TW decken.

Aber kein Stromsystem kann überleben, wenn die Erzeugung gleich der Nachfrage ist. Fügen Sie also 15 % für Reserven für den Fall hinzu, dass Teile des Systems aufgrund von Wartungsarbeiten, Ausfällen oder Ähnlichem ausfallen. Das Ergebnis ist, dass Sie eine Spitzenerzeugung von 43 TW benötigen. Also ungefähr das Doppelte von dem, was gebaut werden muss.

Das bedeutet, dass wir statt 1.030 GW neuer Kernkraftwerkskapazitäten das Doppelte, also 2.060 GW neuer Kapazitäten benötigen.

Weiter: Von heute bis zum 1. Januar 2030, wenn laut Bidens Plan unsere Emissionen auf 3.000 MT CO2 pro Jahr sinken sollen, sind es etwa 454 Wochen.

Und das bedeutet, dass wir JEDE WOCHE BIS 2030, BEGINNEND IN DIESER WOCHE, zwei 2,25-Gigawatt-Kernkraftwerke finden, die Machbarkeitsstudien durchführen, die Lizenzen und Genehmigungen einholen, ausheben, herstellen, installieren, testen und in Betrieb nehmen müssen.

Um eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie absolut lächerlich der Gedanke ist, zwei Kernkraftwerke pro Woche ans Netz zu bringen, beträgt die typische Zeit von der Machbarkeitsstudie bis zum Anschluss ans Netz für Kernkraftwerke etwa zehn oder elf Jahre. Hier ist ein Überblick über die Zeitachse.

Abbildung 1. Typischer Zeitplan für ein Kernkraftwerk, von der ersten Studie bis zur endgültigen Inbetriebnahme. QUELLE.

Schließlich wird der Wechsel von der direkten Nutzung fossiler Brennstoffe zur Nutzung von Elektrizität enorm teuer sein. Kernkraftwerke kosten typischerweise in der Größenordnung von sieben Milliarden Dollar pro Gigawatt … und da wir 2.060 Gigawatt an neuen Kernkraftwerkskapazitäten benötigen, sind das etwa 14 Billionen Dollar mit einem T …

Wie groß ist eine Billion Dollar? Wenn Ihre Familie zur Zeit der Geburt Jesu ein Unternehmen gegründet und dieses von da an bis heute jeden Tag eine Million Dollar verdient hätte … Sie hätten immer noch keine Billion Dollar verdient. Eine Million Dollar am Tag für 2.000 Jahre … weniger als eine Billion.

Aber Moment, da ist noch mehr an diesem wunderbaren Geschäft. Die Umstellung von der direkten Verbrennung fossiler Brennstoffe auf die Verwendung von Elektrizität würde bedeuten, dass wir unser gesamtes elektrisches Übertragungsnetz aufrüsten müssten, einschließlich Umspannwerken, Schaltern, Übertragungsleitungen, Transformatoren und Verkabelung zu und innerhalb jedes Hauses. Dann bräuchte jedes Haus wie meines neue elektrische Öfen, Warmwasserbereiter und Heizungen … kann ich sagen, wie sehr ich es hasse, auf einem elektrischen Herd zu kochen? Und wer wird mir meinen neuen Herd bezahlen?

Fazit? Dies ist nur eine weitere liberale ökologisch brillante Idee. Dieser Plan ist genau wie ein Kind, das sich einen Umhang anzieht und darauf besteht, dass es wie Superman durch die Luft schweben kann und vom Dach springt …

… es wird niemals fliegen, und jemand wird schwer verletzt werden …

Abaschließend möchte ich auf eine zugrunde liegende Realität in Bezug auf all dies hinweisen. Obwohl ich in vielen Foren immer wieder nachgefragt habe, konnte mir bis heute niemand sagen, was dieser angebliche „KLIMA-NOTSTAND“ eigentlich ist und wo ich Beweise für seine Existenz finden könnte.

Die Todesfälle durch klimabedingte Phänomene sind so niedrig wie nie zuvor. Wenn Sie glauben, dass Todesfälle durch Klimakatastrophen ein Notfall sind, zeigen Sie bitte in der Grafik unten auf den Beginn des „Notstands“.

Die Stürme haben nicht zugenommen, und es gab keine Zunahme der Stärke von Hurrikanen oder -häufigkeit … kein „Notstand“ dort.

Selbst der IPCC sagt, dass es nur eine Chance von eins zu fünf („low confidence“) gibt, dass die globalen Dürren zunehmen. Auch sind die „feuchten Gebiete feuchter und die trockenen Gebiete trockener geworden“. Kein Hochwasser- oder Dürre-Notstand.

Die weltweiten Schäden durch Wetterkatastrophen in Prozent des Risikovermögens (globales BIP) nehmen ab, nicht zu.

Die Gezeitenmesser zeigen keine Zunahme des Meeresspiegelanstiegs, und die behauptete Beschleunigung des von Satelliten gemessenen Meeresspiegels ist lediglich ein Artefakt der wechselnden Satelliten.

Die Erträge aller wichtigen Nahrungspflanzen steigen weiter, und die Menschen sind besser ernährt, gekleidet und gegen die Unbilden des Wetters geschützt als je zuvor.

Die Temperaturen auf dem Festland sind bereits mehr als die gefürchteten 2°C gestiegen, ohne katastrophale Folgen … also kein historischer „Klimanotstand“ trotz Temperaturanstieg.

Die Zahl der Waldbrände hat weltweit nicht zugenommen … hier sind die Satellitendaten der NASA:

Schließlich ist ein „Notfall“ definiert als „eine ernste, unerwartete und oft gefährliche Situation, die sofortiges Handeln erfordert.“ Alarmisten haben uns seit 50 Jahren immer wieder davor gewarnt – keiner ihrer Unkenrufe hat sich bewahrheitet, obwohl keine nennenswerten Maßnahmen ergriffen wurden … also kann es sich per Definition nicht um einen Notfall handeln.

Bevor wir also Billionen von Dollar für einen unerreichbaren Plan ausgeben, um die gesamte Energieversorgung der USA völlig neu zu gestalten – wie wäre es, wenn wir warten, bis uns jemand tatsächlich in das große Geheimnis einweihen kann: wo ist dieser mysteriöse „KLIMA-NOTSTAND?!!!“, und wann hat er begonnen?

Ein letzter Hinweis: Die Temperatur ändert sich mit der Höhe, und zwar mit einer Rate von etwa 1°C pro 100 Meter. Selbst wenn wir unsere Emissionen morgen auf magische Weise auf Null reduzieren könnten, und WENN (großes Wenn) die „CO2-regiert-die-Temperatur“-Theorie korrekt ist, würde eine Reduzierung der US-Emissionen auf Null die Erde im Jahr 2050 um etwa so viel abkühlen, wie wenn man drei Treppen hoch steigt … siehe meinen Beitrag „Going To Zero“ für die Details.

Was also von unserem „Präsidenten“ vorgeschlagen wird, ist eine bedeutungslose Geste, die unmöglich zu bewerkstelligen ist, und selbst wenn sie bewerkstelligt werden könnte, würde sie nichts zur Lösung eines imaginären „Notstands“ beitragen …

… wie doch die Mächtigen gefallen sind. Früher haben wir echte Kriege gegen echte Feinde geführt und gewonnen. Jetzt können wir nicht einmal mehr Scheinkriege gegen imaginäre Feinde gewinnen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/04/21/the-latest-co2-fantasy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE