Globale Daten zum Energieverbrauch 2020 zeigen: dieser wird vollständig dominiert durch den Verbrauch fossiler Treibstoffe

Larry Hamlin

British Petroleum hat seinen Global Energy Statistical Review für das Jahr 2021 veröffentlicht, der dramatische Pandemie-bedingte Rückgänge beim globalen Energieverbrauch und den Emissionen zeigt. Der globale Energieverbrauch sank während des außergewöhnlichen Pandemie-Jahres 2020 um 4,5 % im Vergleich zum Jahr 2019, während die globalen CO2-Emissionen im Jahr 2020 ebenfalls um 6,3 % zurückgingen. Diese Rückgänge sind die größten, die in diesen Größenordnungen seit 1945 aufgetreten sind, wie unten dargestellt:

Der Rückgang des weltweiten Ölverbrauchs war für fast drei Viertel des Rückgangs des Energieverbrauchs im Jahr 2020 verantwortlich.

Von den 195 Nationen der Welt hatte nur eine Nation eine steigende Nutzung aller fossilen Energiekategorien und erhöhte CO2-Emissionen im Vergleich zum Jahr 2019, und diese Nation war China, das einen Anstieg des Gesamtenergieverbrauchs um 2,1 % verzeichnete, wobei die Energienutzung von Öl, Erdgas und Kohle trotz der verheerenden Auswirkungen der weltweiten Covid-Pandemie zunahm.

Wie im BP-Bericht vermerkt, werden die Änderungen des globalen Energieverbrauchs im Jahr 2020 wie folgt hervorgehoben, wobei die unten stehende Grafik diese Informationen anzeigt.

„Der Primärenergieverbrauch sank im vergangenen Jahr um 4,5 %, der erste Rückgang des Energieverbrauchs seit 2009. Der Rückgang wurde größtenteils von Öl (-9,7 %) getragen, auf das fast drei Viertel des Rückgangs entfielen. Der Verbrauch aller Energieträger ging zurück, mit Ausnahme der erneuerbaren Energien (+9,7 %) und der Wasserkraft (+1,0 %). Der Verbrauch ging in allen Regionen zurück, wobei die größten Rückgänge in Nordamerika (-8,0 %) und Europa (-7,8 %) zu verzeichnen waren. Den geringsten Rückgang gab es im asiatisch-pazifischen Raum (-1,6 %) aufgrund des Wachstums in China (+2,1 %), dem einzigen großen Land, in dem der Energieverbrauch im Jahr 2020 stieg. In den anderen Regionen reichte der Verbrauchsrückgang von -7,8 % in Süd- und Mittelamerika bis -3,1 % im Nahen Osten.“

Die Entwicklungsländer der Welt, angeführt von China und Indien, sind heute für 61 % des gesamten weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich (eine Zahl, die jedes Jahr weiter steigt), wobei der Energieverbrauch Chinas heute größer ist als der Gesamtenergieverbrauch der USA und der EU zusammen. Darüber hinaus sind die Entwicklungsländer jetzt für 82 % des weltweiten Verbrauchs von Kohlebrennstoffen verantwortlich, wobei diese Zahl bis zum Jahr 2020 noch steigen wird. Allein auf China entfallen 57 % des gesamten globalen Kohleverbrauchs. Erneuerbare Energien machen nur 5,4 % des Gesamtenergieverbrauchs in China und nur 4 % des Gesamtenergieverbrauchs in den Entwicklungsländern im Jahr 2020 aus.

[Hervorhebung im Original]

Die massive globale Dominanz der Entwicklungsländer, die die ständig steigende Produktion und den Verbrauch von Kohlekraftstoff vorantreiben, wird in dem folgenden Diagramm aus dem BP-Bericht dargestellt:

Im Jahr 2020 machten fossile Brennstoffe 86,4 % des Gesamtenergieverbrauchs der Entwicklungsländer und 84,9 % des Gesamtenergieverbrauchs Chinas aus. Fossile Brennstoffe lieferten 83,1 % des gesamten globalen Energieverbrauchs im Jahr 2020, während erneuerbare Energien nach Billionen von Dollar an Subventionen und jahrzehntelangen globalen Regierungsvorgaben nur 5,7 % des gesamten Energieverbrauchs der Welt im Jahr 2020 ausmachten.

[Alle Hervorhebungen im Original]

Die globale Nachfrage nach einem verstärkten Einsatz von Kohlebrennstoffen in der Zeit nach der Pandemie ist den Daten der EIA zufolge bereits im Gange, die einen steigenden Exportboom für US-Kohle zeigen, wie unten erwähnt, angetrieben durch die globale Nachfrage aus den Entwicklungsländern, die den gesamten globalen Energieverbrauch (insbesondere Kohle) und die Emissionen dominieren:

Der Gesamtenergieverbrauch der Industrienationen (einschließlich der USA, der EU und Großbritanniens) wird ebenfalls von fossilen Brennstoffen dominiert, die 78 % des Gesamtenergiebedarfs der Industrienationen im Jahr 2020 ausmachen. Erneuerbare Energien machen nur etwa 8,3 % des Gesamtenergiebedarfs der Industrienationen im Jahr 2020 aus, trotz des ganzen Klimaalarmisten-Hypes über die „Netto-Null“-Propaganda und all der Regierungsvorschriften und Billionen von Dollar an Subventionen, die unzuverlässige erneuerbare Energien fördern.

Der Gesamtenergieverbrauch der USA im Jahr 2020 wurde ebenfalls von fossilen Brennstoffen dominiert, die etwa 81,7 % des Gesamtenergiebedarfs der USA deckten, während erneuerbare Energien nur etwa 7 % des Gesamtenergiebedarfs der USA ausmachten. Die USA schreiben die Nutzung erneuerbarer Energien seit der Verabschiedung des Public Utilities Regulatory Policy Act (PURPA) im Jahr 1978 vor, doch nach 42 Jahren, in denen Regierungspolitiker die Nutzung dieser unzuverlässigen Energieressourcen forderten, lieferten sie im Jahr 2020 nur 7 % der gesamten US-Energie.

Sogar in Kalifornien zeigen die neuesten EIA-Energieverbrauchsdaten, dass fossile Brennstoffe 72,4 % des Gesamtenergieverbrauchs des Staates ausmachen (angeführt von Erdöl und Erdgas), während erneuerbare Energien nur etwa 12 % der Gesamtenergie des Staates ausmachen. Wind- und Solarenergie lieferten nur 6,8 % des kalifornischen Gesamtenergieverbrauchs.

Erdöl ist mit einem Anteil von 31,2 % am weltweiten Gesamtenergieverbrauch der am meisten genutzte fossile Energieträger. Die ständig steigende Produktion und der Verbrauch von Ölbrennstoff zur Deckung des weltweiten Energiebedarfs wird in dem folgenden Diagramm aus dem BP-Bericht dargestellt:

Wind- und Solarenergie machten im Jahr 2020 nur 3,9 % des weltweiten Gesamt-Energieverbrauchs und nur 2,7 % des Gesamtenergieverbrauchs der Entwicklungsländer aus, wobei diese Länder den weltweiten Energieverbrauch und das Wachstum vollständig dominieren. Diese Nationen haben kein Interesse und keine Verpflichtungen, den zukünftigen Energieverbrauch fossiler Brennstoffe und die daraus resultierenden Emissionen zu reduzieren, die das notwendige und anhaltende Wirtschaftswachstum dieser Nationen beeinträchtigen könnten.

Wind- und Solarenergie lieferten im Jahr 2020 nur 5,7% des Gesamtenergieverbrauchs der Industrienationen und nur 4,8% des Gesamtenergieverbrauchs der USA im Jahr 2020.

Erneuerbare Energien werden niemals den globalen Energieverbrauch dominieren, weil sie zu unzuverlässig sind und enorme Kosten für die Zuverlässigkeit der Energiesysteme verursachen, die erforderlich sind, um den zuverlässigen Energiefluss aufrechtzuerhalten, der zur Förderung des notwendigen und produktiven Wirtschaftswachstums erforderlich ist. Diejenigen, die etwas anderes glauben, haben keinen Bezug zur globalen Energiewirklichkeit und leugnen die enormen Zuverlässigkeitsprobleme, die bei erneuerbaren Energien unvermeidlich sind.

Diese Ergebnisse des globalen Energieverbrauchs zeigen, dass Biden und seine Demokraten, die Führer Großbritanniens und der EU völlig versagt haben, irgendeine sinnvolle politische Initiative zu schaffen, die zu ihren gehypten Reden über die weltweite „Netto-Null“-Propaganda passt. China und die Entwicklungsländer haben die vollständige Kontrolle über den globalen Energieverbrauch und die Emissionsergebnisse, wobei die Führer dieser Nationen keinerlei Absichten erkennen lassen, die ihre Ziele zur Ausweitung ihres Wirtschaftswachstums und ihrer globalen Macht gefährden könnten.

Der globale Energieverbrauch des Jahres 2020 nach Ressourcenart wird im BP-Bericht wie folgt angesprochen, wobei die Grafik, die diese Informationen darstellt, unten gezeigt wird.

„Öl hat weiterhin den größten Anteil am Energiemix (31,2%). Kohle ist der zweitgrößte Brennstoff im Jahr 2020 mit einem Anteil von 27,2 % am gesamten Primärenergieverbrauch, ein leichter Anstieg gegenüber 27,1 % im Vorjahr. Der Anteil von Erdgas und erneuerbaren Energien stieg auf Rekordhöhen von 24,7 % bzw. 5,7 %. Erneuerbare Energien haben nun die Kernenergie überholt, die nur 4,3 % des Energiemixes ausmacht. Der Anteil der Wasserkraft stieg im vergangenen Jahr um 0,4 Prozentpunkte auf 6,9 %, der erste Anstieg seit 2014.“

Chinas Dominanz bei den globalen CO2-Emissionen wuchs mit dem Anstieg dieser Emissionen im Jahr 2020 sogar noch weiter an, so dass China nun für 31 % aller globalen CO2-Emissionen mit 9.893,5 Millionen Tonnen verantwortlich ist, wobei die Gesamtemissionen nun etwa 2,25 Mal so hoch sind wie die CO2-Emissionen der USA, die auf 4.432,2 Millionen Tonnen zurückgingen.

Die Entwicklungsländer haben ihre Dominanz bei den globalen Emissionen weiter ausgebaut. Mit 21.253,3 Millionen Tonnen CO2-Emissionen im Jahr 2020 sind sie nun für zwei Drittel aller globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Die Entwicklungsländer kontrollieren nun 61% des gesamten globalen Energieverbrauchs und 2/3 aller globalen CO2-Emissionen.

Die CO2-Emissionen der USA sind seit ihrem Höchststand im Jahr 2007 von 5.884,2 Millionen Tonnen um etwa 1,45 Milliarden Tonnen auf 4.432,2 Millionen Tonnen im Jahr 2020 gesunken. Die CO2-Emissionen der EU sind seit 2007 von 3.579,3 Mio. Tonnen um 1,03 Mrd. Tonnen auf 2.548,8 Mio. Tonnen im Jahr 2020 zurückgegangen.

Trotz dieser Rückgänge sind die globalen CO2-Emissionen zwischen 2007 und 2020 um über 1,9 Milliarden Tonnen gestiegen, da die Entwicklungsländer ihre CO2-Emissionen in diesem Zeitraum um über 4,89 Milliarden Tonnen erhöht haben, wobei allein China für über 2,65 Milliarden Tonnen dieses Gesamtanstiegs verantwortlich ist.

Die folgende Tabelle zeigt die globalen CO2-Emissionsdaten im BP-Bericht, aktualisiert auf die Ergebnisse für das Jahr 2020. Der Rückgang der globalen CO2-Emissionen im Jahr 2020 um etwas mehr als 2 Milliarden Tonnen CO2 resultiert aus den Auswirkungen der Pandemie und dem geringeren Energieverbrauch im Jahr 2020. Wie oben in Bezug auf den neuen globalen Kohleverbrauchsboom erwähnt, wird das Ende des Pandemie-bedingten globalen Wirtschaftsrückgangs im Jahr 2020 ein neues Wachstum des Energieverbrauchs durch den erhöhten Verbrauch fossiler Brennstoffe in den Entwicklungsländern, die den globalen Energieverbrauch und die Emissionen dominieren, bewirken.

Der BP-Bericht enthält auch Daten zum globalen Stromverbrauch, der im Jahr 2020 gegenüber 2019 leicht gesunken ist (etwa 0,6 %). Der globale Stromverbrauch wird erneut von der Nutzung fossiler Brennstoffe dominiert, die 61,3 % des gesamten globalen Stromverbrauchs ausmachten. Erneuerbare Energien lieferten nur etwa 11,7 % des gesamten globalen Stromverbrauchs im Jahr 2020, wobei große Wasserkraftwerke 16 % und Kernkraftwerke 10 % ausmachten.

Die Entwicklungsländer dominieren den globalen Stromverbrauch und haben einen Anteil von ca. 60 % am gesamten globalen Stromverbrauch gegenüber ca. 40 % in den Industrieländern. Die Entwicklungsländer nutzen fossile Brennstoffe für etwa 68,2 % ihres Stroms, während erneuerbare Energien nur etwa 8,5 % des gesamten Stroms ausmachen. Auf große Wasserkraftwerke entfielen etwa 17,7 % des Stroms in den Entwicklungsländern und auf Kernkraftwerke etwa 5,1 %.

Die Industrienationen nutzten fossile Brennstoffe für etwa 51,3 % ihrer gesamten Elektrizität, wobei erneuerbare Energien etwa 16,4 % ihres Stromverbrauchs ausmachten. Auf Wasserkraft entfielen etwa 13,6 % und auf Kernenergie etwa 17,2 % des Stroms.

Ein Vergleich zwischen China und den USA zeigt, dass China etwa 81,5 % mehr Strom verbraucht als die USA, wobei fossile Brennstoffe etwa 66,5 % des chinesischen Stroms ausmachen, verglichen mit 60,7 % fossilen Brennstoffen für den Strom in den USA. Erneuerbare Energien haben einen Anteil von ca. 11 % an der chinesischen Elektrizität, während sie in den USA einen Anteil von ca. 12,9 % ausmachen.

Die BP-Stromdaten sind unten dargestellt:


Die Entwicklungsländer der Welt dominieren den globalen Energieverbrauch und die Emissionen vollständig und setzen sich unerschütterlich für eine zukünftige, wirtschaftlich getriebene verstärkte Nutzung fossiler Brennstoffe für das Energiewachstum ein, was zu einem zukünftigen Anstieg der globalen CO2-Emissionen führt.

Das wird nicht aufhören wegen der absurden „Netto-Null“-Propagandaschemata, die von Biden und seinen Demokraten, den „Führern“ Großbritanniens und der EU propagiert werden, die nichts anderes als eine völlig ineffektive und unrealistische Minderheitenposition bezüglich des globalen Energieverbrauchs und der Emissionen vertreten. Im Grunde sind diese an der Energiewirklichkeit vorbeigehenden „Führer“ nur der sprichwörtliche „Schwanz, der mit dem Hund wedelt“ und stellen nichts weiter als ein triviales Ärgernis für die Führung der Entwicklungsländer dar. Alles, was diese inkompetenten „Führer“ erreichen werden, ist die Zerstörung ihrer Volkswirtschaften und die Übergabe der globalen wirtschaftlichen Zukunft an die Entwicklungsländer, um die „Habenden und die nichts Habenden“ unserer zukünftigen Welt zu bestimmen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/07/11/2020-global-energy-data-shows-fossil-fuels-completely-dominate-world-energy-use/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




G20 segnen die globale Besteuerung von Kohlenstoff ab

Eric Worrall

Die G20-Gastbankiers sprachen auch von der Notwendigkeit, Pensionsfonds „freizuschalten“, damit sie die Ersparnisse der einfachen Leute in die Bekämpfung der Klimakrise investieren können.

G20-Minister befürworten Kohlenstoffpreise zur Bekämpfung des Klimawandels

EZB-Präsidentin Christine Lagarde fordert einen Mechanismus, der die „wahren Kosten des Kohlenstoffs“ widerspiegelt

Leslie Hook in London und Kristen Talman in Venedig

Die Finanzminister der G20 haben zum ersten Mal gemeinsam die Bepreisung von Kohlendioxid befürwortet und die einst umstrittene Idee als eines von vielen Instrumenten“ zur Bekämpfung des Klimawandels bezeichnet.

Die Frage der Besteuerung von Kohlendioxid-Emissionen hat die G20-Mitglieder lange gespalten, wobei insbesondere die USA historisch gesehen dagegen waren.

„Die Bekämpfung des Klimawandels und des Verlustes der Artenvielfalt sowie die Förderung des Umweltschutzes bleiben dringende Prioritäten“, sagten die G20-Finanzminister am Samstag nach Gesprächen über ein globales Steuerabkommen und andere Themen in Venedig. Die Lösungen könnten, „falls angemessen, den Einsatz von Mechanismen und Anreizen zur Bepreisung von Kohlenstoff beinhalten“, sagte die Gruppe, die zum ersten Mal in einem Kommuniqué ihre Unterstützung für einen Kohlenstoffpreis zum Ausdruck brachte.

William Nordhaus, ein amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger, hielt die Grundsatzrede auf der Konferenz und forderte einen „Klima-Club“ von Ländern, die sich zu einem Kohlenstoffpreis verpflichten.

„Er fügte hinzu, dass ein „Klima-Club“ den Ländern, die keine Kohlenstoffpreise eingeführt haben, einen Strafzoll auferlegen müsste.


„Wenn es darum geht, Treuhandvermögen, Pensionsfondsvermögen und Kapital von Vermögenseigentümern freizusetzen, müssen wir die Rolle dieser Institutionen neu überdenken. Wir müssen ihr Modell überdenken“, sagte Fink und bezog sich dabei auf die Weltbank und den IWF.

Mehr dazu hier.

Die Biden-Vertreterin, die US-Finanzministerin Janet Yellen umging Berichten zufolge das Thema einer Kohlenstoffsteuer, wobei eine schnelle Ablehnung des Gedankens bemerkenswert ausblieb.

Besonders beunruhigend ist die Bemerkung über das „Freischalten von Treuhandvermögen“ wie Rentenanlagen. Normalerweise entsperrt man etwas, weil man Zugriff auf den Inhalt haben will.

Damals in den 1980er Jahren haben Regierungen auf der ganzen Welt Gesetze erlassen, um privates Rentensparen zu fördern, aber sie haben nicht praktiziert, was sie gepredigt haben. Jetzt ist die Welt voll von finanziell notleidenden, verschuldeten Regierungen, die gierig auf diese riesigen, aber derzeit unzugänglichen Töpfe mit privaten Rentengeldern schielen.

Die KPCh war die erste Regierung, die einknickte – 2020 kündigten die chinesischen Kommunisten an, dass sie die Kontrolle über die Investitionen des Privatsektors übernehmen würden. Trotz Chinas hoher privater Sparquote hat China einige ernsthafte finanzielle Probleme, wie die verzweifelte Notwendigkeit, den Wiederaufbau nach ihrer Flutkatastrophe 2020 zu finanzieren. In normalen Zeiten wäre das Land vielleicht in der Lage gewesen, einen solchen Verlust zu verkraften, aber die Flutkatastrophe, gepaart mit dem Covid-Schock 2020 und der bereits angespannten Finanzlage der chinesischen Regierungen aufgrund ihrer hektischen militärischen Aufrüstung, zusammen mit ihrer langsam eskalierenden demografischen Krise, könnte Chinas öffentliche Finanzen an den Rand des Zusammenbruchs bringen. Die Ausfälle von Anleihen, einschließlich der Ausfälle von Anleihen staatlicher Unternehmen, sind auf einem Rekordhoch.

Die neuen Gesetze, die es der KPCh erlauben, auf private Ersparnisse zuzugreifen, könnten ein Versuch sein, etwas Zeit zu gewinnen. Meiner Meinung nach planen die chinesischen Kommunisten wahrscheinlich, ihre neuen Befugnisse über die Art und Weise, wie privates Geld investiert wird, zu nutzen, um private Sparkassen im Stillen dazu zu zwingen, ihre Barguthaben in von der Regierung genehmigte Projekte zu investieren, um das Geld, das sie von privaten Banken beschlagnahmt haben, zum Stopfen klaffender Löcher in Chinas öffentlichen Finanzen zu verwenden.

Angesichts der Tatsache, dass die chinesische Regierung bisher mit allem, was sie tut, davonzukommen scheint, stellt sich die Frage, wie finanziell angeschlagene westliche Regierungen ebenfalls an der Plünderung teilnehmen und Ihre Ersparnisse in die Hände bekommen können.

Die angebliche Klimakrise ist der Schlüssel, um dies zu ermöglichen. Wir haben den Angriffsplan bereits gesehen – internationale Bankenverbände und Regierungen unterziehen ihre Mitgliedsbanken und Pensionsfonds zunehmend Tests zur Klimaresistenz. Solche Klimatests werden meiner Meinung nach wahrscheinlich dazu benutzt werden, private Fonds zu zwingen, in dubiose, grüne Energieprojekte nach Art von Vetternwirtschaft zu investieren, um das angebliche Klimarisiko anderer Investitionen in ihren Portfolios auszugleichen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/07/11/g20-endorses-global-carbon-pricing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 18

Einführung des Übersetzers: Und wieder gibt es Berichte über viele Kalt-Ereignisse, naturgemäß hauptsächlich von der Südhemisphäre. Dort scheint auf der gesamten Hemisphäre ein außerordentlich kalter Winter im Gange zu sein. Die Berichte in diesem Report kommen aus Südamerika ebenso wie aus Südafrika und Australien. Aber auch die USA warten in der Osthälfte mit sehr (extrem?) niedrigen Temperaturen auf.

Rekord-Kälte in Massachusetts

4. Juli: Nur wenige Tage, nachdem Boston 38°C Hitze verzeichnet hatte, gab es gleich danach einen Rekord-Tiefstwert, und zwar mit einer Höchsttemperatur von nur 15°C. Damit wurde die bisherige niedrigste Maximum-Temperatur aus dem Jahr 1914 von 16°C noch unterboten (damals befanden wir uns im Hundertjährigen Minimum/Solar-Minimum von Zyklus 14).

Am gleichen Tag, dem 3. Juli 1914, verzeichnete Worcester ebenfalls einen Kälte-Rekord mit einer Höchsttemperatur von nur 16°C, aber dieser Richtwert wurde am Samstag durch eine Tageshöchsttemperatur von nur 14°C gebrochen.

Die Messpunkte Hartford und Providence verpassten knapp ihre niedrigsten Temperaturen aller Zeiten für den 3. Juli – beide Städte registrierten am Samstag 17°C, wobei die Rekorde bei 16°C bzw. 15°C lagen – beide ebenfalls aus dem Jahr 1914.

„Es muss ein wirklich kalter Tag am 3. Juli 1914 in ganz Neuengland gewesen sein“, sagte NWS-Meteorologe Torry Gaucher.

[Hinweis: Sämtliche im Original in Grad Fahrenheit angegebenen Temperaturwerte wurden hier gleich in Grad Celsius umgerechnet.]

Link: https://electroverse.net/record-cold-sweeps-massachusetts-plus-the-first-x-flare-in-4-years/

————————————

Australien bereitet sich auf einen weiteren antarktischen Kaltluftausbruch vor

5.Juli: Ein Ausbruch antarktischer Luft erfasst über das Landesinnere von NSW [New South Wales] und lässt die Temperatur in den negativen Bereich fallen.

Für die kommenden Tage werden in Orange Tiefstwerte von -4°C vorhergesagt, und für Mudgee werden ähnliche rekordverdächtige Tiefstwerte erwartet.


Verbreiteter Schnee wird die Kälte begleiten, besonders im Landesinneren von NSW.

Kälte unter dem Gefrierpunkt wird die Gebirgszüge treffen, wobei es in einigen Orten unter -7°C kalt werden dürfte, warnte das BOM.

Link: https://electroverse.net/australia-braces-for-another-polar-blast-as-new-zealand-suffers-11-2c-11-8f/

————————————

Sommer-Schnee ist für Teile Kanadas vorhergesagt, ebenso wie mögliche Rekord-Tiefstwerte für die USA

5. Juli: Diese Woche könnten weite Teile Kanadas vier Jahreszeiten in sieben Tagen erleben. MétéoMédia prognostiziert Temperaturen von 35°C in einigen Gebieten von Quebec, mit SCHNEE in anderen Gebieten.

„Zu Beginn der Woche werden die Temperaturen über dem südlichen Quebec 35°C erreichen – oder sogar 40°C. Dies wird jedoch nur von kurzer Dauer sein, da am Dienstag ein Wettersystem über die Provinz ziehen wird“, heißt es in den ersten Zeilen der MétéoMédia-Prognose.

Außerdem wird substantieller Schneefall für Mitte Juli in British Columbia vorhergesagt:

Gesamt-Schneefall nach GFS vom 16. bis zum 21. Juli [tropicaltidbits.com].

Wo sind in den Mainstream-Medien Berichte über den Sommer-Schnee in Kanada?

Wo ist deren Unparteilichkeit?

[Original-Kommentar von Autor Cap Allon: „not a serious question — I know exactly where it is — it’s up their %$*&!]

Rekord-Kälte droht in Teilen der USA

Und während sich die realitätsverfälschenden MSM auf die „Hitzekuppel“ des Westens konzentrieren, haben stark negative Temperaturanomalien weite Teile der zentralen Vereinigten Staaten seit Wochen verschlungen – Kälte, die prognostiziert wird, um im Laufe des Monats Juli zu bestehen.

Betrachtet man den neuesten GFS-Lauf (siehe unten), so wird am Dienstag, den 6. Juli, eine neue Masse kalter arktischer Luft von Kanada herabströmen – eine, die eine seltene Sommerkälte bis in den Süden von Zentral-/Südmexiko erzwingen wird.

GFS 2m Temperatur-Anomalien (°C) für Dienstag, den 6. Juli [tropicaltidbits.com].

Es wird erwartet, dass die Abweichung von der Norm bis zu 16-20 °C unter dem saisonalen Durchschnitt liegt.

Link: https://electroverse.net/summer-snow-for-canada-as-record-cold-looms-for-us/

————————————

Concord, New Hampshire: Jahrhundertealter Niedrig-Temperaturrekord soeben gebrochen

6. Juli: Die letzten Tage haben in Concord, der Hauptstadt von New Hampshire, laut Daten des National Weather Service (NWS) die niedrigste Maximaltemperatur seit mehr als einem Jahrhundert beschert. Am Sonnabend wurde eine Höchsttemperatur von nur 15°C gemessen – ein Wert, der die bisherige niedrigste Höchsttemperatur von 16°C aus dem Jahr 1914 übertraf.


Der NWS-Meteorologe Michael Clair aus Gray, Maine, bestätigt den Kälterekord von Concord.

Clair stellt fest, dass die historische Kälte unmikttelbar der Hitzewelle folgte, während der die Temperatur in Concord nur zwei Tage zuvor fast einen neuen Hitze-Rekord mit 35,5°C erreicht hätte.

Link: https://electroverse.net/concord-nh-just-busted-a-century-old-low-temperature-record/

————————————

[Einschub des Übersetzers: Die kühle Witterung in Teilen der USA ist nach wie vor im Gange. Ganz aktuell sieht die Abweichung der Temperatur im 850 hPa-Niveau so aus:

Temperaturabweichung im 850-hPa-Niveau am 12. Juli 2021 um 00 UTC. Quelle

In den MSM dürfte davon nichts zu lesen sein. Dafür werden sich diese sicher über die neue Hitzewelle im Westen der USA auslassen, wie ganz aktuell der alarmistische Blog von wetteronline.de hier.

Ende Einschub]

————————————

Eine intensive, frühe Kälteperiode hat Ostafrikas Ernten „verwüstet

Schwere Schäden in der Landwirtschaft durch eine intensive, früh-saisonale Kälteperiode in Ostafrika

6. Juli: Landwirte in ganz Ostafrika zählen ihre Verluste, da eine ungewöhnliche Kälte weiterhin die Region heimsucht.

Nach Angaben des Kenya Meteorological Department begann die Kälte des Winters in diesem Jahr früher als üblich, nämlich im Mai, und nicht wie erwartet im Juli.

Die Kälte hat die Anbauregionen in ganz Ostafrika heimgesucht, berichtet xinhuanet.com, wobei die Temperatur in einigen Regionen erstaunlich nahe an den Gefrierpunkt gesunken ist.

In Nairobi, der Hauptstadt Kenias, lag die durchschnittliche Tiefsttemperatur in der Nacht bei 10°C und die Tageshöchsttemperaturen bei durchschnittlich 18°C – diese Werte liegen laut den Daten des Ministeriums etwa 8°C bzw. 6°C unter den saisonalen Durchschnittswerten.

Link: https://electroverse.net/early-season-chill-has-been-ravaging-east-africas-crops/

————————————

Dröhnendes Schweigen in den MSM, als die Rekord-Hitze in Sibirien einer Rekord-Kälte Platz machte

Rekord-Kaltlufteinbruch in Sibiren

7.Juli: Die MSM werden aus den oben genannten Gründen bald über Sibirien schweigen – die Hitzewelle klingt ab, und über der riesigen russischen Provinz droht nun Rekordkälte.

Schaut man sich den neuesten GFS-Lauf an (siehe unten), so ist eine starke Verschiebung zu erwarten, da ein heftiger Knick des Jetstreams die extreme polare Kälte ungewöhnlich weit nach Süden zieht.

Die Kälte hat sich bereits im hohen Norden festgesetzt, aber bis zum Ende der Woche wird die anomale Kälte auch viele östliche Gebiete erfasst haben.

Und noch weiter vorausschauend und bis in die nächste Woche hinein werden die Temperaturabweichungen in Zentralasien um etwa 20 °C unter das saisonale Mittel sinken:

GFS-Temperaturanomalie in 2 m für den 14. Juli (rosa markiert eine Abweichung von 16° bis 22°C). Quelle

Diese Abweichungen von der Norm werden für rekordverdächtig niedrige Temperaturen bis in den Süden der Mongolei sorgen.

Darüber hinaus wird stellenweise seltener starker Sommerschnee vorhergesagt, der sich bis in den Westen Chinas erstrecken:

GFS-Gesamt-Schneefall (cm) vom 7. bis zum 14. Juli. Quelle

Link: https://electroverse.net/the-msm-falls-silent-as-siberia-shifts-from-record-heat-to-record-cold/

————————————

Sommerschnee und Frost in Teilen Kanadas – große Kälte weiterhin in Südamerika

8. Juli: Eine Rekord-Kältewelle hat weite Teile Kanadas heimgesucht.

Der Einbruch aus der Arktis hat die Temperaturen in den nördlichen Teilen des Landes unter null Grad sinken lassen – in Cape Dyer, Naunavut [Nordwest-Territorien] zum Beispiel bis auf -5,4°C.

Auch Sommerschnee wird gemeldet, vor allem an der Nordküste von Labrador.

Erwähnenswert ist auch der Temperaturstuirz in Armstrong, Ontario und Gillam, Manitoba, wo die Temperatur innerhalb von nur 3 Tagen von über 35°C in den leichten Frostbereich sank – ein weiteres Beispiel bzgl. des Grand Solar Minimum und im Zuge desselben die Schwingungen zwischen den Extremen.

[Unter dem gleichen Link findet man auch die Meldung über die unverändert andauernde Kälte in Argentinien und Bolivien in Südamerika. Dazu weiter unten mehr]

Link: https://electroverse.net/summer-snow-and-sub-zero-lows-sweep-canada-as-south-america-freeze/

————————————

Seltener Juli-Frost in Minnesota – Ernteschäden bei Mais in Südamerika durch „ungewöhnliche Kälte“ – neue antarktische Kaltluftvorstöße nach Australien und Neuseeland

Seltener Juli-Frost und Rekord-Kälte in Minnesota

9.Juli: Während kühle Perioden im Sommer im Norden nicht so ungewöhnlich sind, ist Frost im Juli wirklich ungewöhnlich, sogar in den nördlichen Gebieten von Minnesota.

Eine arktische Luftmasse ließ die Temperatur im Nordwesten von Minnesota etwas unter den Gefrierpunkt sinken, meldet mprnews.org.

In der Stadt Hibbing hatte es sich bis 1,1°C abgekühlt – ein neuer Rekord-Tiefstwert.

Sogar noch kälter war es in der Ortschaft Brimson mit einer Temperatur von –1,1°C – ebenfalls ein neuer Tiefstwert für den 8. Juli

Schwere Einbußen bei der Maisernte in Südamerika infolge „ungewöhnlicher Kälte“

Die brasilianische Ernteagentur Conab hat gerade ihre Prognose für die Maisproduktion in der Anbausaison 2020-2021 gesenkt.

Die Winterernte 2021 wurde durch die jüngste Kälte- und Trockenperiode stark beeinträchtigt. Erschwerend kam hinzu, dass wegen verschiedener Vorstöße aus der Antarktis zuvor erst sehr spät mit der Aussaat begonnen werden konnte.

Die Kälte war weit verbreitet und beeinträchtigte die Ernten in ganz Südamerika, einschließlich Argentinien, Uruguay, Paraguay und Bolivien sowie Brasilien.

Weitere Kaltluftvorstöße aus der Antarktis nach Australien und Neuseeland

Beginnend mit Australien werden die Bewohner in Perth und im Südwesten Westaustraliens aufgefordert, sich auf die aktuelle Kaltfront einzustellen, die nach dem Wochenende noch intensiver zu werden droht.

Link: https://electroverse.net/record-cold-hits-us-s-america-corn-suffers-polar-blasts-strike-australia-and-nz/

————————————

Und noch einmal Australien und Minnesota:

Rekord-Tiefstwerte in Sydney – weiterer seltener Sommer-Frost in Teilen Michigans

10. Juli: Sydney, Australien, hat gerade den kältesten Julitag seit einem Jahrzehnt hinter sich, hatte doch die Temperatur am Freitag Nachmittag nur einen Höchstwert von 12,1°C erreicht.

Dieser Freitags-Höchstwert ist Sydneys kältestes Juli-Maximum seit 2011 (Sonnenminimum des Zyklus 24).

Seltener Sommerfrost in weiteren Gebieten von Minnesota:

Die Temperatur sank gestern Morgen in Baraga Plains, Doe Lake und Stonington auf –0.6°C, „Und das in der zweiten Juli-Woche!“, hob ein Beitrag bei woodtv.com hervor.

Mit trockener Luft (niedriger Taupunkt) und einer polaren Brise schaffte es die Temperatur sogar in den relativ kurzen Nächten des Hochsommers auf Celsius-Minusgrade.

Link: https://electroverse.net/record-lows-in-sydney-as-up-suffers-summer-freeze-2-flares-2-blackouts/

————————————

wird fortgesetzt …

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Warum redet eigentlich niemand über Grönland? Derzeit wird dort ein Rekord-SchneeZUWACHS verzeichnet

Cap Allon

Vorbemerkung des Übersetzers: Bei den Recherchen zum nächsten Kältereport fiel diese Meldung besonders ins Auge, weshalb sie hier ganz übersetzt wird. – Ende Vorbemerkung.

6. Juli: Hinsichtlich substantieller Zuwächse der Oberflächen-Massenbilanz (Substantial Mass Balance SMB) seit dem Jahr 2016 (parallel mit einem starken Rückgang der Durchschnittstemperatur der Erde) zeigt dieser Trend der ZUNAHME in diesem Jahr 2021 eine deutliche Steigerung.

Trotz der Verschleierung durch die MSM erreichen weite Teile Grönlands derzeit Rekordmengen an Schnee und Eis.

Bereits am 26. Mai wurde an einem einzigen Tag ein Zuwachs von mehr als 12 Gigatonnen registriert, was die offizielle SMB-Karte – mit freundlicher Genehmigung des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) – in noch nie da gewesene Bereiche schickte.

Der Wert vom 26. Mai sprengte die Masse, dargestellt durch die blaue Linie, buchstäblich aus den Charts:

Die SMB-Zuwächse in den Charts vom 26. Mai [DMI].

Weitere rekordverdächtige GAINS wurden im Juni registriert, vor allem am 24. Juni, als ein Zuwachs von 4 Gigatonnen verzeichnet wurde.

Dies war eine erstaunliche Akkumulation für die Jahreszeit – noch nie zuvor war das Grönlandeis an einem einzigen Tag um 4 Gigatonnen gewachsen (gemäß den DMI-Daten, die bis 1981 zurück reichen).

Grönland-SMB-Zuwachs (bis 5. Juli 2021) [DMI].

Laut den Klima-Alarmisten sollte das Grönland-Eisschild bereits in Vergessenheit geraten sein – und doch sind wir hier und verbuchen Rekord-Zuwächse im Juli, die wiederum die diesjährige Bilanz über den Mittelwert von 1981-2010 treiben:

Grönländische SMB-Zuwächse [DMI] – beachten Sie, wie die Zuwächse dieses 2021 (blaue Linie in der unteren Grafik) den Mittelwert 1981-2010 (graue Linie) durchbrochen haben.

Recherche des Übersetzers: Die folgende Abbildung zeigt die Temperatur im 850-hPa-Niveau über Grönland (links) nebst der Abweichung (rechts) vom 11. Juli 2021, 06 UTC:

Dazu ist anzumerken, dass das Innere Grönlands viel höher liegt als das 850-hPa-Niveau. Es ist also kälter als hier angezeigt. Die Abweichung wird jedoch immer auf der gleichen Grundlage berechnet, und da ist in der Tat die starke negative Abweichung im nördlichen Grönlamnd augenfällig. – Ende Recherche

Das Klima der Erde ist zyklisch, es ist nicht linear.

Die Periode der globalen Erwärmung, die wir erlebt haben, kann mit einer hohen Sonnenleistung in Verbindung gebracht werden, während die Periode der Abkühlung zuvor (von etwa 1960 bis 1980), mit einer geringen Sonnenaktivität in Verbindung gebracht werden kann.

Zu glauben, dass die natürliche Ordnung der Dinge irgendwie durch menschliche Kohlendioxid-Emissionen aus der Bahn geworfen wurde, ist reiner Wahnsinn – diese Theorie wird zum Beispiel nicht durch die rohen Temperatur-Datendiagramme gestützt (Sie wissen schon, die, bevor die Regierungsbehörden ihre „Adjustierungen“ vorgenommen haben).

Link: https://electroverse.net/why-is-nobody-talking-about-greenland/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Nur verhalten warme erste Jahreshälfte 2021 in Deutschland

Stefan Kämpfe

Bis auf ein paar warme Tage Ende Februar und Ende März wurden Sonnenanbeter auf eine harte Geduldsprobe bis zum Juni gestellt. Doch der hochsommerlich warme Juni 2021 konnte nicht darüber hinwegtäuschen – die erste Jahreshälfte war die kälteste seit 2013. Schon das häufige Auftreten höhenkalter Luft im Januar hatte sich diese Entwicklung angedeutet.

Die sonst nicht seltenen Schönwetterphasen des Frühlings fielen diesmal weitgehend aus. Mit 7,13°C (DWD-Deutschlandmittel) zählte die erste Jahreshälfte auf Kosten des Juni zwar noch zu den wärmeren, aber nicht zu den allerwärmsten ersten Jahreshälften seit 1881, und die bislang wärmste (2007 mit 9,66°C) liegt nun auch schon fast anderthalb Jahrzehnte zurück.

Abbildung 1: Verlauf der Temperaturen im Deutschland-Mittel seit 1881 in der ersten Jahreshälfte mit drei Entwicklungsphasen. Einer langen, bis etwa 1948 dauernden leichten Erwärmung folgte eine Abkühlungsphase bis 1987, in welcher sehr warme erste Jahreshälften fehlten. Beginnend mit 1988 und gipfelnd in 2007, kam es zu einer Erwärmung. In den gesamten 141 Jahren der Reihe betrug der Temperaturanstieg 1,6 Kelvin (°C) – bei enorm steigenden CO2-Konzentrationen. Mit WI-Bereinigung hätte es eine geringere Erwärmung deutlich unter 1,5 Kelvin gegeben. Zur Beachtung: Die Grafik zeigt KEINE Klimasensitivität der CO2-Konzentration; sie verdeutlicht lediglich, dass die von etwa 290 auf 418 ppm steigende CO2-Konzentration über lange Zeiträume nicht zur Temperaturentwicklung passt. Man achte auch auf die einzelnen, enorm kalten ersten Jahreshälften zwischen den späten 1920er und den späten 1980er Jahren (kalte Hochwinter!); davor und danach fehlten diese.

Noch aufschlussreicher ist die Entwicklung der Temperaturen in Zentralengland, für das eine über 360ig-jährige Messreihe vorliegt; sie erfasst damit auch den Höhepunkt der „Kleinen Eiszeit“, das so genannte Maunder-Minimum als vermutlich kälteste Epoche in den mindestens letzten 2.000 Jahren. Seitdem sollte es doch eine kräftige Erwärmung um mehrere Grad gegeben haben – aber die Realität sieht ganz anders aus:

Abbildung 2: Mit kaum 1,1 Kelvin nur leichte Erwärmung seit über 360 Jahren in Zentralengland in der ersten Jahreshälfte. Die Reihe beginnt ja mit der kältesten Phase der „Kleinen Eiszeit“ – dem Maunder-Minimum, als mitunter sogar „Frost Fairs“ auf der gefrorenen Themse veranstaltet wurden. Wie in Deutschland, war 2007 dort mit 9,7°C die wärmste erste Jahreshälfte, aber 1846 und 1822 waren fast genauso warm, und die Erwärmungsphase nach dem Maunder-Minimum fiel kräftiger aus, als die aktuelle, möglicherweise schon endende Erwärmung. In Zentralengland, das die Midlands umfasst, zeigte sich die erste Jahreshälfte 2021 mit 7,9°C nur unwesentlich zu warm; das Mittel 1659 bis 2020 beträgt 7,7°C.