Die hinterhältige Sprache des Klima-Alarmismus‘

David Wojick

Der Klimaalarmismus ist einfach politische Propaganda und hat kaum eine wissenschaftliche Grundlage.

Es amüsiert mich immer wieder, wie kunstvoll die Alarmisten die Sprache nach ihrem Willen verbiegen. Dies geschieht oft, wenn wissenschaftliche Geschichten durch die Medien sickern. Jeder Schritt ist ein bisschen weit hergeholt, vielleicht nicht unbedingt eine offensichtliche Lüge. Aber die Abfolge der Ausdehnungen führt uns so weit von der Wahrheit weg, dass wir in der Alarmzentrale landen.

Gerade hat die großartige, grüne Washington Post einen wunderbaren Anfang gemacht. Besonders witzig daran ist, dass sie über ihre eigenen Recherchen berichten, so dass ein Missverständnis nicht in Frage kommt. Sie dehnen sie nur hier und da ein wenig aus.

Die Studie selbst ist ganz einfach. Wenn wirklich schlechtes, schädliches Wetter auftritt, ist es üblich, eine Bundeskatastrophe auszurufen. Dies ermöglicht es den Bundesbehörden, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich Darlehen und Steuererleichterungen. Dies geschieht auf Bezirksebene. WashPo untersuchte daher alle Katastrophenerklärungen der letzten drei Monate und ermittelte den kumulativen Anteil der US-Bevölkerung, der in diesen Bezirken lebte.

Da einige Katastrophen, insbesondere Hurrikane, mehr als einen ganzen Bundesstaat betreffen, ist es keine Überraschung, dass sich dies auf etwa ein Drittel der nationalen Bevölkerung summiert. So weit, so gut. Es handelt sich hier um Wissenschaft der groben Art, die im Grunde genommen Dinge zusammenzählt.

Das Spannende beginnt, wenn sie über ihre Studie berichten. Zuerst erhalten wir die Schlagzeile, die alles ist, was die meisten Menschen lesen werden. Hier ist die Hauptschlagzeile:

„Fast 1 von 3 Amerikanern erlebte in diesem Sommer eine Wetterkatastrophe“

Dies setzt voraus, dass jede Person, die in jedem Bezirk lebt, die lokale Katastrophe „erlebt“ hat. Die Zahl der Menschen, die diese Katastrophen physisch erlebt haben, ist tatsächlich recht gering.

In einigen Fällen, wie z. B. bei Sturzfluten, wussten die meisten Bewohner des Bezirks gar nichts davon, bis sie die Nachrichten hörten. Bei den Wirbelstürmen waren viele Menschen nicht vor Ort, während andere einfach nur zusahen, wie es heftig regnete. Stromausfälle sind zwar unangenehm, aber kaum eine Katastrophe. Wo ich wohne, passiert das mehrmals im Jahr.

Ich will die tragischen Schrecken, die diejenigen, die diese Katastrophen tatsächlich erlebt haben, nicht herunterspielen. Ich weise nur darauf hin, dass dies nicht 1 von 3 Amerikanern passiert ist.

Dann folgt die Unterschlagzeile, die dem Klimawandel die Schuld gibt:

„Der Klimawandel hat schwere Stürme, Brände, Hurrikane, Küstenstürme und Überschwemmungen vervielfacht und bedroht Millionen von Menschen“.

„Vervielfacht“? Das ist keine Wissenschaft, sondern nur eine nichtssagende Metapher. Als solche ist sie nicht ganz eine Lüge, nur fast. Es gibt computergestützte Studien, die besagen, dass der Klimawandel etwas mit diesen Katastrophen zu tun haben könnte. Aber turbogeladen klingt sehr beeindruckend.

Allerdings erscheint die Formulierung „Millionen bedroht“ etwas seltsam, wenn man bedenkt, dass über 100 Millionen Menschen von diesen Ereignissen betroffen sein sollen. Vielleicht hat derjenige, der das geschrieben hat, den Artikel nicht gelesen. Das kommt vor.

Und Waldbrände sind jetzt Wetter. Das ist wirklich eine Übertreibung.

Für diejenigen, die den Artikel tatsächlich gelesen haben, gibt es dann (unter anderem) diese sprachlichen Perlen:

„Das wachsende Ausmaß der klimabedingten Katastrophen, ein Trend, der mindestens seit 2018 zunimmt, zeigt, in welchem Ausmaß die Erwärmung des Planeten das Leben der Amerikaner bereits verändert hat.“

Die Katastrophen waren also „klimabedingt“, eine weitere bedeutungslose Metapher, die schlecht klingt. Außerdem nimmt das „Ausmaß“ dieser Katastrophen zu. Gibt es Orte, an denen es noch nie Unwetterkatastrophen gegeben hat und die jetzt zum ersten Mal von ihnen heimgesucht werden? Natürlich nicht; das ist eine lächerliche, beängstigend klingende Rhetorik.

Anmerkung: „Die Erwärmung des Planeten hat das Leben der Amerikaner bereits verändert“. „Verändert“? Was zum Teufel soll das bedeuten? All diese Arten von Katastrophen sind in unserer Geschichte üblich. Wenn es bedeutet, dass das Leben derjenigen, die das Pech haben, von einer Katastrophe getroffen zu werden, beeinflusst wurde, dann sicher, aber das ist keine Neuigkeit.

Und es gibt keinen nachgewiesenen Zusammenhang mit einer Erwärmung des Planeten, zumal es in Amerika kaum oder gar nicht wärmer geworden ist. Wenn man die kunstvoll alarmierenden Anpassungen wegnimmt, war es in den dreißiger Jahren viel wärmer als heute.

Der Passus „mindestens seit 2018“ ist wissenschaftlich urkomisch. Das ist was, ein Drei-Jahres-Trend! Es wird sogar eine (nichtssagende) 6-Jahres-Grafik der Anzahl der Erklärungen gezeigt. Sie fällt 2018 auf einen Tiefpunkt und steigt dann wieder an, bis jetzt. Es gibt also überhaupt keinen Trend, sondern nur Schwankungen.

Sie erwähnen auch nicht, dass wir auf wundersame Weise 17 Jahre ohne einen auf das Festland übergreifenden Hurrikan auskamen, was sicherlich ein Grund dafür ist, dass unsere Katastrophen jetzt zunehmen, da die Hurrikane endlich wieder so stark sind wie früher. Ich schätze, dieses wunderbare Wetter war nicht Teil des Klimawandels. Nur das Schlechte zählt, oder?

Natürlich enden sie mit einem Plädoyer für das 3,5-Billionen-Dollar-Aufklärungsgesetz der Demokraten, als ob das das schlechte Wetter aufhalten würde.

Der unterhaltsame WashPo-Artikel ist hier zu finden.

Die Dinge entfernen sich dann weiter unten in der Story schnell noch weiter von der Wahrheit. Hier ist eine typische Schlagzeile, die über die WashPo-Studie berichtet:

„1 von 3 Amerikanern hat in diesem Jahr die Auswirkungen der Klimakrise zu spüren bekommen, und Experten warnen die Gemeinden, sich auf noch nie dagewesene Wetterereignisse einzustellen“

Keine Metaphern hier. Diese Katastrophen sind die Auswirkungen der Krise (was allerdings immer noch eine bedeutungslose Aussage ist). Sich auf noch nie da gewesene Ereignisse einzustellen ist ein interessantes Konzept. Im Kreis rennen, schreien und brüllen? Es ist schwer, sich auf Dinge einzustellen, die noch nie passiert sind.

Natürlich sind Begriffe wie Klimakrise, Notfall usw. lächerliche Übertreibungen. Mein persönlicher Favorit ist „Klima-Chaos“, denn das Wetter ist in der Tat chaotisch. Das Klima-Chaos ist also genau das, was wir schon immer hatten, aber es klingt so beängstigend, es auszusprechen. Ich habe keine Ahnung, was die Alarmisten mit Klimachaos meinen – und diese selbst auch nicht.

Friends of the Earth (kurz: Feind?) stellt die Ergebnisse der WashPo in einer Spendenaktion falsch dar:
„Allein in diesem Jahr erlebte einer von drei Amerikanern eine durch den Klimawandel induzierte Katastrophe….“
„Induziert“ ist gleichbedeutend mit „angeheizt“ und „turbogeladen“. Denken Sie daran, dass Klima und Klimawandel Statistiken sind, und Statistiken verursachen keine Ereignisse, sie messen sie nur. Vielleicht ist das der Grund, warum wir anstelle von Fakten bedeutungslose Metaphern erhalten. Die Fakten stützen die metaphorische Übertreibung jedenfalls nicht.

Auch Katastrophenerklärungen sind keine Maßnahmen gegen Wetterereignisse. Sie sind politische Maßnahmen. Diese Studie ist Politikwissenschaft, nicht Klimawissenschaft.

Ich will damit nicht sagen, dass diese Presseberichterstattung Schrott ist, auch wenn sie das ist. Der Punkt ist, dass diese alberne Sprache eine gängige Praxis ist, die man erkennen und genießen kann. Beobachten Sie, wie sie geschickt mit der Sprache umgehen, um scheinbar das zu sagen, was in Wirklichkeit nicht da ist. Was in Wirklichkeit bedeutungslos ist.

Wenn sie gut gemacht sind, können diese Sprachtricks recht unterhaltsam sein, vor allem, wenn man sie aufzeigt. Einfach nicht ernst nehmen!

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/the-crafty-language-of-climate-alarmism

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Ein verrückter Wettlauf zur Kohle, nachdem China und Indien Klima-Korrektheit aufgegeben haben

Vijay Raj Jayaraj

[Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag vom Übersetzer (außer den Überschriften). Man sollte hierzulande Einiges aus diesem Beitrag beherzigen! A. d. Übers.]

In der ersten Oktoberwoche 2021 versuchten sowohl Indien als auch China verzweifelt, die in den chinesischen Hafenlagern gestrandeten australischen Kohletransporte zu kaufen.

Die Kohletransporte, die ursprünglich nach China eingeführt werden sollten, blieben im Hafen liegen, nachdem China im vergangenen Jahr die Einfuhr australischer Kohle verboten hatte.

Trotz dieses Verbots hat China aufgrund der beispiellosen Nachfrage nach Kohle und Strom im Land nun einige der Lieferungen entladen. Auch die indische Industrie hat sich beeilt, sich einige dieser gestrandeten Lieferungen zu sichern, da in Indien eine schwere Kohleknappheit herrscht.

Was lehrt uns also dieser verrückte Ansturm auf die Kohle?

Energie-Nachfrage und Kohle-Verknappung auf beispiellosem Niveau

China leidet seit einem Monat unter schwerem Strommangel, während Indien kurz davor steht, keine Kohle mehr für seine Kraftwerke zu haben.

China hat bereits seine Industrien in einigen Provinzen aufgefordert, wegen des Strommangels die Produktion einzustellen, und die Einwohner gebeten, so viel natürliches Licht wie möglich zu nutzen. Die Energiekrise in China hat sich inzwischen zu einem globalen Problem für die Lieferkette entwickelt, da die verarbeitende Industrie des Landes, die Produkte in die ganze Welt liefert, gestört ist und es Monate dauern könnte, bis sie sich wieder erholt.

Indiens Kohlekraftwerke hatten letzte Woche nur noch Kohle für vier Tage in ihren Vorräten, und die Situation wird sich in den kommenden Wochen noch verschärfen. Ein Minister der Regierung wurde gefragt, ob für die 1,3 Milliarden Einwohner des Landes Stromausfälle zu befürchten seien.

Infolgedessen ist die Nachfrage nach Kohle in Asien so hoch wie nie zuvor.

Kohle ist immer noch König

Kohle ist immer noch der König des Energiesektors. China, das ursprünglich die Einfuhr australischer Kohle verboten hatte, hat sie jetzt wieder zugelassen. Indische Unternehmen haben rund 2 Millionen Tonnen gestrandeter australischer Kraftwerkskohle aus den chinesischen Lagerhäusern aufgekauft.

Ein Großteil des derzeitigen Energiechaos in Asien hätte vermieden werden können, wenn China und Indien ihre heimischen Energieinteressen gegen die Klimapolitik des Westens geschützt hätten. Beide Länder sind Teil des Pariser Klimaabkommens und haben einige der weltweit größten Solarstromprojekte im Wert von Milliarden von Dollar in Angriff genommen.

Anstatt ihre wertvollen Ressourcen in erneuerbare Technologien zu investieren, hätten Peking und Neu-Delhi diese Mittel für den Ausbau ihrer fossilen Brennstoffflotte verwenden können. Schlimmer noch: China hatte zeitweise Beschränkungen für die Kohlenutzung erlassen, bevor die schwere Energiekrise im Winter das Land dazu zwang, das Verbot zurückzunehmen.

In beiden Ländern wird bereits der Großteil des Strombedarfs durch Kohle gedeckt (über 60 % in China und über 70 % in Indien). Wenn diese beiden Länder eine Wiederholung des Jahres 2021 vermeiden wollen, müssen sie auf die Vergangenheit zurückblicken und kompromisslos stark in den Kohlesektor investieren.

Der Grund dafür ist, dass sowohl Solar- als auch Windenergie unzuverlässige Energiequellen sind, die teurer sind und keine überschüssige Elektrizität liefern, wenn sie am meisten gebraucht wird. Die derzeitigen Backup-Lösungen wie Batteriespeicher sind nicht in der Lage, den riesigen Strombedarf von Städten oder Industrien zu decken. Wenn also der Wind nicht mehr weht und die Sonne nicht mehr scheint, muss das Leben buchstäblich zum Stillstand kommen – mit Auswirkungen auf das tägliche Leben und einem unmittelbaren Rückschlag für die Wirtschaft.

Worauf warten sie also? Warum müssen sie das Wohlergehen ihrer eigenen Bürger einem globalen Klimapakt – wie dem Pariser Abkommen – opfern, der sich nur selten um den Zugang zu erschwinglicher Energie in armen Ländern kümmert?

Wenn es einen positiven Aspekt der anhaltenden Energiekrise in Asien gibt, dann diesen: Das Jahr 2021 war eine gute Lektion, wie man Energiepolitik nicht gestalten sollte.

Kohle – die erschwinglichste, reichhaltigste und zuverlässigste Energiequelle – muss im Interesse von 3 Milliarden Menschen in Asien und der übrigen Welt genutzt werden. Sowohl Indien als auch China haben das Recht, sich von der Klimakorrektheit zu verabschieden und die Abhängigkeit von der Kohle zu erhöhen.

Autor: Vijay Raj Jayaraj (M.Sc., Environmental Science, University of East Anglia, England), is an Environmental Researcher based in New Delhi, India. He served as a Graduate Research Assistant at the University of British Columbia, Canada and has worked in the fields of Conservation, Climate change and Energy.

Link: https://www.cfact.org/2021/10/14/a-mad-rush-for-coal-as-china-and-india-suspend-climate-correctness/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 28

Einführung des Übersetzers: Diese und alle weiteren Kältereports speisen sich überwiegend aus der Quelle Electroverse. Es ist jedoch natürlich nicht auszuschließen, dass man auf jenem Blog nach der anderen Seite etwas übertreibt. Dennoch: von den hier gemeldeten Kaltereignissen findet sich fast nie etwas in unseren Medien. Wenn diese Reports einseitig sind (was der Fall ist), sollte man sie mit den Hitze-Ereignissen in den Medien (ebenso einseitig) in Beziehung bringen. Was kommt dann heraus? Hinsichtlich des Vorzeichens von Extremwetter – Netto Null!

In Ergänzung zur Betrachtung des Übersetzers am Ende dieses Beitrags, in welchem beschrieben wurde, dass von einer „Edinwingterung“ in Nordeuropa noch keine Rede sein kann, sei angemerkt, dass es in der kommenden Woche (ab 18. 10.) allen Modellen zufolge in Nord- und Mittelskandinavien doch zu einem offenbar nachhaltigen markanten Wintereinbruch kommen soll, verbunden mit für diese Jahreszeit beträchtlichen Schnee-Akkumulationen (siehe z. B. das GFS-Modell bei Wetterzentrale.de). Dazu im nächsten Report mehr.

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Vorbemerkung: Auch beim Blog electroverse geht man zu Sammel-Meldungen über. Daher wird nicht nach jeder der folgenden Meldungen ein Link angegeben. Unter dem nächsten genannten Link sind dann alle vorstehenden Meldungen zu finden. A. d. Übers.

Meldungen von 12. Oktober:

Westliches Sydney verzeichnet kältesten Oktobertag seit 26 Jahren

Sydneys westliche Vororte erlebten am Montag den kältesten Oktobertag seit mehr als zwei Jahrzehnten – mit Temperaturen unter 14 Grad in Richmond und Penrith, berichtet skynews.com.au.


Ungewöhnliche Frühlingskälte ist auch im nahen Neuseeland zu spüren.

Wie stuff.co.nz berichtet, hat eine Kaltfront, die über das Land zieht, Schnee bis in den zentralen Norden der Nordinsel gebracht.

In der Nacht zum Montag wurden auch die alpinen Gebiete der Südinsel von extrem niedrigen Temperaturen und starkem Schneefall heimgesucht. In Central Otago beispielsweise wurden die Bewohner von Naseby von Schneemassen von bis zu 10 cm überrascht.

Auch im Mackenzie Basin und in den Bergen oberhalb von Queenstown und Wānaka schneite es verbreitet, wobei die Remarkables-Skigebiete über Nacht eine stattliche Schneemenge von 20 cm abbekamen, so ein Sprecher.

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Plötzlicher Temperaturabfall führt zu frühem Schneefall in China

Ein plötzlicher Temperatursturz hat in Teilen Chinas zu ersten Schneefällen der Saison geführt und viele Einwohner überrascht.

Wie die Video-Nachrichtenagentur CCTV auf YouTube berichtet, kam es im Bezirk Yijun am Sonntag zu den ersten Schneefällen der Saison, während die Bezirke Binzhou und Longxian ebenfalls von „überraschenden Schneefällen“ betroffen waren.

Das Video:

striche

Starker Schneefall in Minnesota (MT), Utah (UT) und Colorado (CO

Minnesota

In Bozeman in Minnesota kam es diese Woche zu Stromausfällen infolge starker Schneefälle:

Utah

Ein starkes Sturmsystem hat den Großteil Utahs erfasst und wird den Bundesstaat bis Mittwochmorgen beeinflussen.

Als die Sonne am Montag unterging, wurde im Little Cottonwood Canyon bereits starker Schneefall beobachtet.

Colorado

Der erste von zwei kräftigen Tiefdruckgebieten zieht derzeit über Colorado hinweg, eröffnet die Schneedecken-Saison und bringt Denver die ersten winterlichen Schneeflocken.

Der erste Sturm bringt Windstärken bis zu 65 mph und in einigen Bergregionen mehr als 30 cm Schnee mit sich.

Das zweite Tiefdruckgebiet wird Mitte der Woche erwartet.

Link: https://electroverse.net/we-sydney-suffers-coldest-oct-day-in-26-years-drop-in-temp-leads-to-snow-in-china-heavy-flurries-batter-mt-ut-and-co/

striche

Meldungen vom 13. Oktober:

Westaustralien verzeichnet den fünften Schneefall des Jahres (zweithöchster seit Beginn der Aufzeichnungen)


In den Monaten Mai, Juli, August, September und Oktober wurde auf dem Gipfel der Stirling Range – dem mit 1.099 m höchsten Berg im südlichen Westaustralien – bereits Schneefall registriert.

Die höchste Anzahl von WA-Schneegestöber in einem einzigen Jahr war 2016 sechs – alle auf Bluff Knoll. Fünf wurden bisher nur ein einziges Mal verzeichnet – im Jahr 1968, und zwar an verschiedenen Orten im ganzen Bundesstaat.

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30 cm Frühjahrs-Schnee in Neuseeland

Ein seltener Frühlingsschneesturm fegte am 12. Oktober, durch die Regionen Manuherikia und Maniototo in Central Otago und bescherte den höheren Lagen der südlichen Region Neuseelands schwere Schneefälle.

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Kälterekorde in Seattle

In dieser Woche werden im gesamten Westen der USA unzählige Kälterekorde aufgestellt.
Am Beispiel von Seattle zeigt sich, dass der Westen Washingtons derzeit von einer rekordverdächtigen Kälte heimgesucht wird.

Am Dienstag gab der Nationale Wetterdienst (NWS) für einige Gebiete, darunter Tacoma und Olympia, eine Frostwarnung heraus – und das aus gutem Grund: In diesen Regionen sanken die Temperaturen über Nacht unter den Gefrierpunkt.

In Sea-Tac sank die Temperatur um 4 Uhr morgens auf 3°C – ein neuer Tagesrekord, der nach Angaben des NWS den bisherigen Rekord von 4°C aus dem Jahr 1946 (Sonnenminimum des 17. Zyklus) bricht.

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Die Hälfte von Kaschmir ist derzeit ‚weiß‘

Ungefähr die Hälfte von Indiens nördlichem Bundesstaat Jammu und Kaschmir liegt derzeit unter einer Schneedecke bis zu einem halben Meter, wo die Schneesaison einen ganzen Monat früher als geplant begonnen hat, berichtet bharattimes.co.in.

Bis zu 30 cm Schnee fiel am Montag von der Amarnath-Höhle bis zum Pir Panjal-Gebirge.
Beträchtliche Verwehungen brachten auch den Verkehr auf der wichtigen Straße zwischen Bandipora und Gurej zum Stillstand.

Die Temperatur sank nach Angaben des indischen Wetterdienstes auf nur 1,5 Grad Celsius, und während in den Bergregionen des Tals heftiger Schnee fiel, gab es in den Ebenen Hagel und Regen, der die Ernten in der Region schädigte.

Traditionell beginnt die Schneesaison in Jammu und Kaschmir erst nach dem 15. November.

Link zu allen vorstehenden Meldungen: https://electroverse.net/w-australia-logs-fifth-snowfall-of-the-year-foot-of-spring-snow-hits-nz-record-cold-sweeps-seattle-half-of-kashmir-is-white/

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Meldungen vom 14. Oktober:

Massen-Schneefälle in den Rocky Mountains

In den Rocky Mountains sind die ersten großen Schneefälle der Saison gefallen, Wochen früher als normal.

Seit Montag, dem 11. Oktober, haben Teile von Montana, Idaho, Wyoming und Utah bis zu ein Meter Neuschnee erhalten, in höheren Lagen sogar noch viel, viel mehr.

Auch in Colorado gab es in dieser Woche einen ausgedehnten Kälte- und Schnee-Einbruch mit Berichten über 30 cm Pulverschnee im Hochland.


Im Osten erlebte South Dakota ebenfalls seinen ersten größeren Schneefall der Saison.

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Der kälteste frühe Oktobertag seit [mindestens] 125 Jahren in Seattle

In dieser Woche erlebt die Region Seattle einige der kältesten Frühherbsttage seit über 125 Jahren.
Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes war die Durchschnittstemperatur von 6,1°C am Dienstag der kälteste Tag, den Seattle jemals in den ersten beiden Oktoberwochen erlebt hat – der bisherige Rekord lag bei 6,4°C am 14. Oktober 1899 (dem Hundertjährigen Minimum).

Und als es in der Stadt am frühen Dienstagmorgen 3°C kalt wurde, war dies auch der niedrigste Oktober-Tiefstwert seit fast zwei Jahrzehnten.

Außerdem erlebte Pullman gestern den kältesten 13. Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen: Ein Tiefstwert von 6°C brach den Rekord von 7°C von 1969.

Link: https://electroverse.net/feet-of-snow-hit-the-rocky-mountains-coldest-early-oct-day-strikes-seattle-as-historic-cold-keeps-coal-prices-high/

[Es empfiehlt sich, das mal anzuklicken. Da steht noch viel mehr einschließlich einiger Videos. A. d. Übers.]

striche

Hier eine Meldung des indischen Autors Vijay Jayaraj vom 14. Oktober, der über kühles Sommerwetter in Indien klagt:

Im kühlen, sommerlichen Indien dieses Jahres gibt es keinerlei Anzeichen für eine globale Erwärmung


Im heißen, tropischen Indien würde es überraschen, wenn ich Ihnen sagen würde, dass in diesem Jahr Millionen von Menschen um Wärme beten, und das noch vor der Wintersaison!

Im direkten Widerspruch zu den Weltuntergangs-Prophezeiungen über die globale Erwärmung haben viele Teile Indiens einen der kühlsten Sommer und eine starke Regenzeit erlebt, die noch lange nicht zu Ende ist.

Wärme bitte!

In meiner Heimatstadt Bangalore an der Südspitze Indiens gab es einen sehr kühlen Sommer, begleitet von reichlichen Niederschlägen. Die Höhenlage der Stadt – 900 m ü. NN – trug weiter zu den niedrigeren Temperaturen bei, so dass sie in der einzigen Jahreszeit, in der die Einwohner heißes Wetter erwarten, unter dem Durchschnitt blieben.

Ein kühler Sommer, endloser Regen und eine Rekordernte

Und nicht nur Bangalore erlebte einen kühlen Sommer in Indien. In Chennai, Kalkutta und vielen anderen Regionen des Landes waren die Tagestemperaturen von April bis Juni niedriger als normal – eine Zeit, in der normalerweise die höchsten Temperaturen des Jahres gemessen werden.

Link: https://cornwallalliance.org/2021/10/in-this-years-cool-summery-india-no-signs-of-global-warming-at-all/

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Starker Schneefall legt Gillette, Wyoming, lahm

15.Oktober: Es ist zwar erst Mitte Oktober, aber heftige Schneefälle legen die Städte in den westlichen Gebirgen lahm.

Nach Angaben des National Weather Service (NWS) Rapid City haben am Dienstag und Mittwoch insgesamt 35 cm Schnee die Innenstadt von Gillette, Wyoming, unter sich begraben.

Wie county17.com berichtet, zwang der Sturm die Stadt Gillette, den Schulbezirk Campbell County, das Gillette College, Campbell County und viele kleine Unternehmen am Mittwoch zur Schließung. Außerdem führte er dazu, dass zum ersten Mal seit anderthalb Jahren wieder ein Schnee-Notstand der Stufen 1 und 2 ausgerufen wurde.

Link: https://electroverse.net/snow-shuts-down-gillette-cold-winter-for-canada-scientific-misconduct-demonizing-carbon/

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wird fortgesetzt … (mit 29)

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




4 weitere neue Rekonstruktionen bestätigen, dass es während der Mittelalterlichen Warmzeit „wärmer als heute“ war

Kenneth Richard

1. Von Russland über den Indischen Ozean bis zur Antarktis lagen die Temperaturen während des Mittelalters viel höher als heute.

In der Region Ostrussland war es während der mittelalterlichen Warmzeit 1,5 °C wärmer als heute. Die moderne Erwärmung begann vor Jahrhunderten, und die Temperaturen sind in den letzten Jahrhunderten gesunken. Der relative Meeresspiegel lag vor 1.000 Jahren 1 m höher als heute.

Nazarova et al., 2021

Übersetzung der hervorgehobenen Passagen: Die rekonstruierten Temperaturen im Sommer steigen und erreichten die höchsten Werte vor 1250 bis 900 Jahren (1,5°C) über dem derzeitigen Niveau. Diese Periode kann in Verbindung gebracht werden mit dem Mittelalterlichen Klimaopgtimum. … Vor etwa 1000 Jahren lag der Meeresspiegel etwa 1 m höher als heute.

… Im südlichen Teil des kontinentalen Fernost lag die Temperatur im Vergleich zu heute um 1°C höher. …

2. Wissenschaftler nutzen fossile Korallenfunde, um zu belegen, dass die mittlere Meerestemperatur (SST) während der mittelalterlichen Klimaanomalie „höher als heute“ lag. An den beiden Untersuchungsstandorten im Indischen Ozean gab es seit 1982 keine offensichtliche SST-Erwärmung mehr.

Yudawati Cahyarini et al., 2021

Übersetzung der hervorgehobenen Passagen: Die MWP war ein Zeitraum, in welchem die Temperaturen höher lagen als heute.

… das heutige Sr/Ca-Verhältnis in Korallen ist mehr zu positiven Sr/Ca-Werten verschoben (was auf niedrige Temperaturen hindeutet) als es in den Korallen während der MWP der Fall war. …

Verglichen mit aktuellen Daten zeigen die während der MWP aufgezeichneten Werte eine reduzierte Variabilität und mehr negative Sr/Ca-Werte, was auf höhere Temperaturen hindeutet. …

3. Die heutigen (1994-2004) Wassertemperaturen im Südchinesischen Meer sind niedriger als zu jedem anderen Zeitpunkt während der letzten 6000 Jahre. Mit Ausnahme eines kurzen Intervalls vor etwa 500 Jahren waren die SST-Werte seit dem mittleren Holozän durchweg 2-4°C höher als heute.

Zhou et al., 2021

Bildquelle: Zhou et al., 2021

4. Die heutige Meereisausdehnung im Rossmeer der Antarktis ist größer (und die Temperaturen sind niedriger) als zu fast jedem anderen Zeitpunkt in den letzten 6000 Jahren. Vor 1600 bis 700 Jahren war es wärmer, und es gab weniger Meereis. Die Zahl der Pinguine nimmt mit der Abkühlung bzw. der Zunahme des Meereises ab.

Xu et al., 2021

Bildquelle: Xu et al., 2021

Inschrift: Modifiziertes zirkumpolares Tiefenwasser (MCDW) hat wichtige Auswirkungen auf die physikalischen und biologischen Prozesse im Rossmeer. Obwohl hochauflösende räumliche und zeitliche Aufzeichnungen über das Eindringen von MCDW in das heutige Rossmeer mit verschiedenen Methoden gewonnen wurden, ist das Eindringen dieser Wassermasse in das Rossmeer während des Holozäns bisher nicht rekonstruiert worden. Hier verwenden wir Messungen des Cd/P-Verhältnisses in ornithogenen Sedimenten, um die Variabilität des Eindringens des MCDW in das Rossmeer während der letzten 6.000 Jahre zu rekonstruieren. Das Eindringen des MCDW war in den Zeiträumen von ∼0,7-1,6 und ∼2,8-6,0 kyr BP verstärkt, als die daraus resultierende erhöhte Wärmezufuhr das Oberflächenwasser erwärmte und die Konzentration des Küstenmeereises verringerte. Im Gegensatz dazu führte die Verringerung des Eindringens von MCDW während ∼1,6-2,8 kyr BP zu einem Rückgang der Pinguinpopulation, da das Nahrungsangebot eingeschränkt wurde und/oder die Meereiskonzentration an der Küste zunahm. Unsere Ergebnisse zeigen, dass das Cd/P-Verhältnis als Näherungswert für das Eindringen des MCDW verwendet werden kann und dass Veränderungen im Eindringen des MCDW für jahrtausendealte Veränderungen im Meereis und in der Pinguinpopulation im Rossmeer verantwortlich waren.

Link: https://notrickszone.com/2021/10/14/4-more-new-reconstructions-affirm-the-medieval-warm-period-was-warmer-than-today/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Reihenweise gescheiterte Untergangs-Prophezeiungen – eine unvollständige Übersicht!

Willis Eschenbach

MyWorld poll der UN zufolge wurden sieben Millionen Menschen in 194 Ländern nach ihren Wünschen gefragt, wobei ihnen 16 Möglichkeiten zur Auswahl angeboten worden waren. Der Punkt „Maßnahmen gegen Klimawandel“ rangierte an … Moment … allerletzter Stelle:

Reihenfolge der genannten Wünsche von oben nach unten:

Gute Bildung

Bessere Gesundheits-Vorsorge

Bessere Gelegenheiten für Arbeit

Eine ehrliche und verantwortungsbewusste Regierung

Bezahlbare und gesunde Nahrungsmittel

Schutz vor Kriminalität und Gewalt

Zugang zu sauberem Wasser und gute sanitäre Anlagen

Unterstützung für Menschen, die nicht arbeiten können

Gleichheit zwischen Männern und Frauen

Besseres Transportwesen und bessere Straßen

Zuverlässige Energieversorgung zu hause

Keine Diskriminierung und Verfolgung

Politische Freiheiten

Schutz von Wäldern, Flüssen und Ozeanen

Internet- und Telefon-Zugang

Maßnahmen gegen den Klimawandel

Im Allgemeinen waren die einzigen Leute, die das für wichtig hielten, die ständig beleidigten weißen Wichtigtuer mit Pronomen …

Wie kommt es, dass vernünftige Menschen auf der ganzen Welt die Priorität von Klimaschutzmaßnahmen so niedrig ansetzen? Nun, erstens gibt es ernsthafte Probleme, die uns heute betreffen – erschwingliche Lebensmittel, Arbeitsplätze, Gesundheitsfürsorge, verlässliche Energie für Landwirte und Haushalte, echte Dinge, und nicht ein Haufen von Klimaskeptikern, die schreien, dass der Himmel einstürzt.

Und der zweite Grund ist, dass die Leute im Grunde ihres Herzens wissen, dass es in der Wissenschaft darum geht, falsifizierbare Vorhersagen zu machen … und in dieser Hinsicht ist die Klimawissenschaft ein Sturm ikm Wasserglas.

Also werfen wir mal einen Blick darauf, was Klimawissenschaftler und diejenigen, die Klimawissenschaftlern glauben, sowie Regierungen und die UNO über die Zukunft prophezeit haben. Beginnen wir mit diesem Klassiker:

Ja, richtig, das ist nicht gut gealtert … hier ist ein weiterer Klassiker von der UN. Sie sagten 50 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2010 voraus … und als die tatsächliche Zahl, nun ja, null war, versuchten sie, dies zu vertuschen.


Um es also auf den Punkt zu bringen, hier unkommentiert und in keiner besonderen Reihenfolge die Vorhersagen verschiedener Klimatastrophisten:

[Hinweis: Im Original werden alle folgenden Zitate zeitlich völlig durcheinander gezeigt. Ich habe eine chronologische Sortierung vorgenommen mit den ältesten Zitaten zuerst. A. d. Übers.]

Januar 2005:

27. Januar 2006:

8. Februar 2006:

14. September 2006:

Februar 2007 ein Glanzlicht aus Deutschland

4. Mai 2007:

15.Mai 2007:

1. März 2008:

17. Januar 2009:

7. März 2009:

4. Dezember 2009:

31. März 2014:

8. Oktober 2018:

9. Oktober 2018:

12. Oktober 2018:

28. März 2019:

12. Juni 2019:

24. Juli 2019:

30. Juli 2019:

21. Februar 2020:

Und schließlich mein persönlicher Favorit, weil er so viel genauer ist als die anderen … 7 Jahre, 98 Tage, 15 Stunden, um den Planeten zu retten:

24. September 2020:

Angesichts dessen kann nur jemand mit Pronomen weiterhin glauben, dass diese Leute es ernst meinen. Warum also reiten die beteiligten Wissenschaftler weiter auf diesem toten Pferd herum?
Die Antwort stammt von Upton Sinclair, der sagte:

Es ist schwierig, einen Mann dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er es nicht versteht!“

Jawohl. Die Antwort ist Geld. Und es sind nicht nur die Wissenschaftler, die UNO und die Medien, die sich davon verführen lassen. Der Karikaturist Josh hat sich die abschließende Serie von UN-„COP“-Treffen angeschaut, wobei das nächste Treffen COP26 sein wird … Ich denke, COP steht für „Corrupt Oligarchs‘ Party“, aber hey, das bin ja nur ich. In jedem Fall hat Josh den Kern der Sache erkannt.

Bild: Josh 2021

Und das ist einer der vielen Gründe, warum die Welt, oder zumindest der vernünftige Teil davon, Klimaschutzmaßnahmen ganz unten auf ihrer Prioritätenliste stehen hat.

PS: Bitte machen Sie sich nicht die Mühe, darauf hinzuweisen, dass dies nicht alles Wissenschaftler sind. Wenn einflussreiche Laien kolossale wissenschaftliche Falschaussagen machen, liegt es an den Wissenschaftlern, nicht zu schweigen. Schweigen ist in diesem Fall nicht Gold wert. Es ist eine Unterstützung wissenschaftlichen Fehlverhaltens.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/10/16/failed-serial-doomcasters/

 

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE