Oktober 2021 in Deutschland – ein typischer Vollherbstmonat Frühfröste und milde Tage, Sonne, Flauten und Stürme im Gilbhart 2021

Stefan Kämpfe

Dieser Oktober 2021 bot alles, was der Herbst auf Lager hat. Insgesamt fiel er zwar dank einiger Süd- und Südwestlagen mäßig mild aus, doch verbreitete Frühfröste zeigten das Nahen der kalten Jahreszeit, und enorme Schwankungen zwischen Flauten und Stürmen legten die erheblichen Mängel der Deutschen Energiewende schonungslos offen.

Das langfristige Temperaturverhalten – der Oktober wurde deutlich wärmer

Ähnlich wie die meisten Monate, erwärmte sich der Oktober bis ins frühe 20. Jahrhundert, dann folgte eine Stagnationsphase bis zu den 1990er Jahren, danach ab 1995 bis etwa 2014 eine sprunghafte Erwärmung; seitdem dominieren, von den kalten Oktobern 2015 und 2016 einmal abgesehen, mäßig-milde Monate. Seit Aufzeichnungsbeginn (1881) betrug die Erwärmung gut 1,8 Kelvin (°C). Damit zählt der Gilbhart zu den erwärmungsstarken Monaten. Aber die DWD-Daten sind auch noch wärmeinselbelastet, und die DWD-Reihe beginnt in der letzten Phase der „Kleinen Eiszeit“ – um 1880 war es besonders kühl. Oktober-Monate mit mehr als 12°C gab es bislang nur zweimal, 2001 und 2006.

Abbildung 1: Verlauf der Oktobertemperaturen im Deutschland-Mittel seit 1881 mit drei Entwicklungsphasen. Einer ersten, bis 1907 dauernden Erwärmung folgte eine fast 90ig-jährige Phase ohne wesentliche Erwärmung; mit dem Oktober 1995 setzte eine starke Erwärmung bis 2014 ein. In den gesamten 141 Jahren der Reihe betrug der Temperaturanstieg reichlich 1,8 Kelvin (°C) – bei enorm steigenden CO2-Konzentrationen. Mit WI-Bereinigung hätte es eine geringere Oktober-Erwärmung um 1 Kelvin gegeben. Zur Beachtung: Die Grafik zeigt KEINE Klimasensitivität der CO2-Konzentration; sie verdeutlicht lediglich, dass die von etwa 290 auf etwa 418 ppm steigende CO2-Konzentration über lange Zeiträume nicht gut zur Temperaturentwicklung passt.

Durchaus ähnlich verlief die Entwicklung der Oktobertemperaturen in Zentralengland (Midlands), für das eine über 360ig-jährige Messreihe vorliegt; sie erfasst damit auch den Höhepunkt der „Kleinen Eiszeit“, das so genannte Maunder-Minimum als vermutlich kälteste Epoche in den mindestens letzten 2.000 Jahren. Seitdem sollte es doch eine kräftige Erwärmung um mehrere Grad gegeben haben – aber die reellen 1,5 Kelvin sind wohl nur der Erholungsphase des Klimas seit dem Höhepunkt der „Kleinen Eiszeit“ geschuldet; zumal sich dort eine ganze Reihe anderer Monate um deutlich weniger als 1 Kelvin im selben Zeitraum erwärmten.

Abbildung 2: Mit knapp 1,5 Kelvin ein bescheidener Oktober-Temperaturanstieg seit über 360 Jahren in Zentralengland; das sind nur gute 0,4 K pro Jahrhundert. Ähnlich wie in Deutschland, scheint der Höhepunkt der Erwärmung in den 2000er Jahren überschritten zu sein. Andere, fast genauso warme Oktober liegen noch viel weiter zurück und sind gekennzeichnet.

Mehr Oktoberwärme nicht wegen mehr CO2, sondern wegen geänderter Großwetterlagen-Häufigkeiten!

Ein ganz wesentlicher Teil der Oktober-Erwärmung ist den geänderten Häufigkeitsverhältnissen der Großwetterlagen geschuldet – die besonders kühlend wirkenden Nord- und Ostlagen wurden deutlich seltener, die wärmenden mit südlichem Strömungsanteil dafür umso häufiger.

Abbildung 3: Die Häufigkeitsabnahme der kühlend wirkenden Nord-und Ostwetterlagen bei deutlicher Zunahme der Lagen mit südlichem Strömungsanteil (nach HESS/BREZOWSKY) trug ganz wesentlich zur Oktober-Erwärmung in Deutschland bei; Daten für Okt. 2021 liegen noch nicht vor.

Anders, als im Sommerhalbjahr, leistete hingegen die Sonnenscheindauer nur einen unwesentlichen Beitrag zur Oktober-Erwärmung. Der Oktober 2021 zählte mit etwa 10°C im Deutschland-Mittel bei weitem nicht zu den mildesten seit 1881; er wird sich so zwischen Platz 18 und Platz 30 einordnen, denn mehrfach kam es bei ruhigen Wetterlagen in alternder, gemäßigter Kaltluft schon zu Frösten auch im Flachland; Näheres dazu hier.

Abbildung 4: Verlauf der Tiefstwerte an der Station Erfurt/Weimar in 2 Metern Höhe vom 29. September bis zum 28. Oktober 2021. In zwei Nächten (10. und 16.10.) gab es hier schon leichten Frost, andernorts im Flachland waren gar schon 3 bis 4 Frostnächte zu verzeichnen. In der jüngsten Vergangenheit blieben die Oktober im Flachland vielerorts noch häufig frostfrei, so auch 2020 und 2018. Bildquelle: wetteronline.de

Nachlassende Sonnenaktivität, die Noch-AMO-Warmphase und warme Oktober-Monate in Deutschland

Die aktuell nachlassende Sonnenaktivität wird stets mit Abkühlung in Verbindung gebracht; doch das könnte unter bestimmten Umständen voreilig sein. Erstens wirkt diese mit einer Verzögerung von mehreren Jahrzehnten – aktuell ist sie noch nicht voll bei uns angekommen. Zweitens fördert eine geringe Sonnenaktivität so genannte Meridionallagen, bei denen der Luftmassentransport überwiegend entlang der Längengrade erfolgt (Nord- oder Südlagen; in Europa auch der Sonderfall der Ostwetterlagen). Insgesamt schwächt sich die Zirkulation ab und verlagert sich südwärts. Südliche Lagen fallen aber, anders als im Winter, im Oktober fast stets noch zu warm aus. Und drittens gibt es das Phänomen der so genannten Koronalen Löcher, welche trotz geringer Sonnenaktivität längere, sehr warme Schönwetterperioden auslösten, wie wir das seit 2018 häufig erlebten. Näheres dazu hier. Möglicherweise ist auch der Wolkenreichtum und mehr Dunst und Nebel ein wichtiges Indiz für eine beginnende Abkühlung, denn in solchen Perioden liefert die zunehmende Kosmische Strahlung mehr Kondensationskeime und fördert die Gewitterbildung (SVENSMARK-EFFEKT). Und viertens wirkt momentan noch die AMO-Warmphase der solar bedingten Abkühlung entgegen:

Abbildung 5: Nur sehr grobe zeitliche Übereinstimmung der AMO und der Oktober-Temperaturen in Deutschland, aber In AMO-Warmphasen, wie zur Mitte des 20. Jh. und aktuell, sind die Oktobertemperaturen tendenziell höher. Ähnliches gilt, und zwar deutlicher, für den gesamten Herbst. Die AMO-Oktoberwerte für 2021 liegen noch nicht vor.

Sollten, was in naher Zukunft durchaus zu erwarten ist, eine AMO-Kaltphase und die geringe Sonnenaktivität zusammenfallen, so wird es mit den schönen, milden Oktobern endgültig vorbei sein. Im Frühling/Sommer 2021 deuteten sich schon fallende AMO-Werte an; ob damit das Ende der Warmphase eingeläutet wurde, bleibt abzuwarten.

Stromproduktion im Oktober: Zwischen Flaute-Mangel und Windüberschuss – die Erneuerbaren Energien gefährden die Versorgungssicherheit

Der Oktober 2021 war nun wirklich ein völlig normaler Herbstmonat mit einem Mix aus sonnigen, trüben, flauen und sehr windigen Tagen – aber genau das legte die eklatanten Schwächen der Deutschen Energiewende schonungslos offen.

Abbildung 6: Dieser aus klimatologischer Sicht völlig normale Oktober offenbarte das ganze Ausmaß des Scheiterns der Energiewende. Die mit Abstand wichtigste Säule der so genannten erneuerbaren Energien, die Windkraft, schwankte enorm stark, und effektive, ökonomisch und ökologisch akzeptable Speicher sind in naher Zukunft nicht in Sicht. Die Solarenergie spielt im Oktober nur noch eine untergeordnete Rolle und vermag die Defizite der Windkraft nicht auszugleichen. Und während noch bis in den Sommer 2021 oftmals Erdgas die Lücken der Erneuerbaren füllte, ist es nun knapp und teuer – heimische Braunkohle und die letzten, noch verbliebenen wackeren Kernkraftwerke mussten einspringen. Wenn sie, wie geplant, bald vom Netz gehen, müssen gigantische Strommengen importiert werden, um den Bedarf beziehungsweise die Last (schwarze Zackenlinie) zu decken – oder die Lichter gehen aus. Bildquelle energy-charts.info; ergänzt; Daten bis zum 28.10. vorliegend.

Würde man nun, wie das Fridays for Future, Ende Gelände und die Grünen fordern, sofort alle Kohle- und Kernkraftwerke abschalten, so müsste Kernkraft- oder Kohlestrom in riesigen Mengen aus den Nachbarländern importiert werden, oder die immer öfter schon flackernden Lichter gingen in Deutschland ganz aus; effektive, umweltschonende und bezahlbare Speichermöglichkeiten für Wind- und Solarstrom stehen auf lange Sicht nicht zur Verfügung.




UN-Klima-Scheinheiligkeit in Glasgow

Craig Rucker

Die UN reisen nach Glasgow zur „COP26“, welche als die wichtigste Klimakonferenz seit Paris apostrophiert wird.

CFACT wird auch dort sein!

Wegen der COVID-Pandemie ist diese Tagung um ein Jahr verschoben worden.

Es scheint, dass die UNO aus der Pandemie die falsche Lehre gezogen hat. Anstatt zu erkennen, dass unsere Wirtschaft zerbrechlich ist und die Lieferketten geschützt werden müssen, hat die UNO leider gelernt, dass Angst tyrannische Ziele erreicht. Marc Morano von CFACT hat bei Climate Depot von CFACT ausführlich darüber berichtet, dass das Team Warming einen schweren Fall von Abriegelungs-Paranoia entwickelt hat und die wirtschaftlichen Verwerfungen, die im Namen der Pandemie-Bekämpfung angerichtet wurden, als Blaupause für zukünftige Abriegelungen im Namen des Klimas betrachtet.

Präsident Biden und der „Klimabeauftragte“ John Kerry sind beide auf dem Weg nach Glasgow, um die „amerikanische Führungsrolle“ bei der globalen Erwärmung wiederherzustellen. Dass diese beiden schwachen Senioren in Schottland landen, bedeutet, dass die Zeit für diejenigen, die den UN-Klimaprozess als Gelegenheit nutzen wollen, um die Macht und den Einfluss der USA zu beschneiden und Onkel Sam um Geld zu erleichtern, nun wirklich gekommen ist.

Hier sind nur einige der Themen, die in Glasgow auf dem Tisch liegen:

● „Net Zero“ ist zum Schlagwort geworden, das man im Auge behalten muss.  Die Biden-Regierung drängt darauf, alles zu elektrifizieren und den gesamten Strom mit intermittierendem Wind und Solar zu erzeugen, die dieser Aufgabe nicht gewachsen sind;

● „Nationally determined contributions“ sind die individuellen Pläne der einzelnen Länder gemäß des Pariser Klimaabkommens. Glasgow ist die Chance für die UN, Amerika in die Pflicht zu nehmen, während China, Russland und Indien freie Bahn haben.

● Die UNO hofft, dass Biden Milliarden in ihren Grünen Klimafonds pumpen wird, um die Gelder auszugleichen, die die Trump-Regierung nicht zu verschwenden bereit war. Obama hat das Geld unter Umgehung des Kongresses abgezweigt. Wird Biden das auch tun?

● Verlust und Schaden bedeutet, dass die Industrieländer finanziell zur Verantwortung gezogen werden, wenn arme Länder von extremen Wetterereignissen heimgesucht werden. Bisher ist es den USA gelungen, sich aus dieser Angelegenheit herauszuhalten. Doch die von Aktivisten betriebene „Attributionswissenschaft“ schiebt nun jedes natürliche Wetterereignis zu Unrecht auf das Klima. Das lässt die Entwicklungsländer aufhorchen. Biden und Kerry sind vielleicht genau die Richtigen, um zu kapitulieren.

● China baut weiterhin Kohlekraftwerke so schnell aus, wie es seine Wirtschaft zulässt, und stößt nun mehr Treibhausgase aus als der Rest der entwickelten Welt zusammen! China hat sich kürzlich verpflichtet, den Klimawandel zu bekämpfen, indem es den Afrikanern nicht beim Aufbau ihrer Stromnetze hilft (während es sein eigenes Netz weiter ausbaut). Chinas Trick, um uns abzulenken? Zu verlangen, dass Amerika mehr zahlt!

CFACT wird Sie über den Verlauf der UN-Klimakonferenz in Schottland auf dem Laufenden halten.

Eine Person, die man auf der COP 26 beobachten sollte, ist Greta Thunberg. Achten Sie darauf, dass die unwissenschaftliche, niemals lächelnde junge Schwedin weiterhin die Staats- und Regierungschefs der Welt anpöbelt. Greta war über die internationale Klimadiplomatie in letzter Zeit nicht gerade amüsiert und sagte: „Baut besser zurück. Blah, blah, blah. Grüne Wirtschaft. Blah, blah, blah. Netto-Null bis 2050. Blah, blah, blah. Klimaneutral. Blah, blah, blah.“ Greta mag mit ihrem „Blah, blah, blah“ auf der richtigen Spur sein, aber wenn sie es mit einer Forderung nach sozialistischer „Klimagerechtigkeit“ verbindet, wird sie zu einer weiteren Gegnerin der individuellen Freiheit.

Sozialismus ist weder die Lösung für den Klimawandel noch für irgendetwas anderes.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Autor: Craig Rucker is a co-founder of CFACT and currently serves as its president.

Link: https://www.cfact.org/2021/10/28/un-climate-hypocrisy-in-glasgow/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Lachen über die Klima-Hysterie

David Wojick

Wir sollten über die Klimahysterie lachen, vor allem über die fantastischen Vorschläge, wie man den bösen Klimawandel aufhalten kann. Alles mit Strom versorgen, indem man es mit Wind und Sonne betreibt? Die Wirtschaft umstrukturieren? Die Welt in einem grünen Image neu starten? Kein Fleisch mehr essen und keine Milch mehr trinken? Diese Vorschläge sind alle lächerlich, also lachen Sie ruhig darüber, denn es wird viel Gutes bewirken.

Gleiches gilt für die (be)ängstigende Wissenschaft, die diese ungeheuerlichen Vorschläge angeblich rechtfertigen soll. Sie existiert nur in monströsen Computermodellen, die absichtlich so programmiert sind, dass sie das gewünschte Ergebnis zeigen. Echte Wissenschaft basiert auf Beobachtungen, und wir sehen nichts, was diese fantastischen, heißen Modelle stützt. Überschwemmungen, Dürren, Hitzewellen, Wirbelstürme und Waldbrände treten alle weiterhin in normalem Umfang auf, ebenso wie der Anstieg des Meeresspiegels. Der Umgang mit Naturkatastrophen ist wichtig, aber die Hoffnung, sie durch den Verzicht auf Benzin oder Gas verhindern zu können, ist einfach Unsinn.

Warum lachen? Dafür gibt es mehrere gute Gründe. Zunächst einmal ist Spott eine wirksame Form der Kritik. Richtig eingesetzt, ist Spott weitaus wirksamer als Wut. Wenn man über die grünen Fantasien lacht, sind sie auch viel weniger beängstigend, vor allem die „Endzeit“-Klimaschrecken. Das hilft, die Angst zu lindern, die den Kindern aufgezwungen wird. Aber der beste Grund ist, dass es sich gut anfühlt zu lachen. Wut ist an der richtigen Stelle nützlich, aber endlose Wut ist lähmend. Wenn man richtig darüber nachdenkt, sind diese grünen Fantasien urkomisch. Ich lese die grünen Nachrichten, um zu lachen, und sie enttäuschen nie.

Außerdem lenkt die Fixierung auf die Phantasien von den wirklichen Problemen ab. Das sind die gefährlichen kleinen Schritte, die mit den Fantasien gerechtfertigt werden. Zum Beispiel die Förderung von Elektrofahrzeugen oder die Subventionierung des Baus weiterer steuerbegünstigter Windparks und Landflächen fressender Solaranlagen. Die Kombination von beidem ist eine Superfantasie. Im Falle von Wind- und Solarenergie muss der Kampf auf Projektebene ausgetragen werden, aber es kann sehr nützlich sein, sich über die Fantasie lustig zu machen. Der großartige Witz von Präsident Trump ist ein guter Ausgangspunkt: „Schatz, ich will heute Abend lesen. Weht der Wind?“

Die Antwort lautet oft: „Nein, Schatz, tut mir leid“, denn Wind ist eine schreckliche Quelle für Strom. Nur weil sich die Rotorblätter drehen, heißt das noch lange nicht, dass sie diesen auch erzeugen. Um die volle Leistung zu erreichen, ist ein anhaltend starker Wind von mehr als 50 km/h erforderlich, was in Amerika nur selten für sehr lange Zeit der Fall ist. Was jedoch häufig vorkommt, ist, dass sie während längerer windschwacher Perioden überhaupt keinen Strom erzeugen. Bei Hitzewellen und Kälteeinbrüchen (wenn wir am meisten Strom brauchen) gibt es oft windschwache Zeiten, die eine Woche oder länger dauern.

Die Solarenergie produziert zuverlässig zwei Drittel des Tages keinen Strom und bei schlechtem Wetter tagelang keinen. Es gibt keine Möglichkeit, die riesigen Mengen an Strom zu speichern, die wir täglich benötigen, daher funktionieren Wind und Sonne allein einfach nicht. Der Versuch, alle unsere Benzin-, Diesel- und Erdgasverbraucher zu elektrifizieren, verdoppelt nur die Unmöglichkeit.

Daher beschleunigt die Eile, all dieses „grüne Zeug“ zu machen, nur das Scheitern. Sie werden mit höherer Geschwindigkeit gegen die Wand der Unmöglichkeit stoßen. Zuerst war das unmögliche Ziel 2050, dann 2040 oder so, und jetzt 2030 oder früher. Die Politiker haben um die Wette geredet, aber sie sind blind für die einfache Tatsache, dass sie ihre Karrieren auf Unmögliches setzen.

Wir können uns alle auf den Zusammenbruch der alarmistischen Klimapolitik freuen. Der beste Weg, dies zu tun, ist, sich über sie lustig zu machen, denn die Dummheit ist wirklich urkomisch. Kurzfristig werden wir einige gute Witze über Stromausfälle brauchen. Vergessen wir nicht ein paar gute Witze über das Aufladen von Elektroautos, was einfach sein sollte. Und wir brauchen wirklich gute Witze über schlechte Wissenschaft.

Dann ist da noch die Klimakonferenz der Vereinten Nationen (auch bekannt als COP26), ein wahrer Zirkus. Berichten zufolge nimmt Präsident Joe Biden sage und schreibe 18 Kabinettsmitglieder und andere Bundesbeamte mit. Stellen Sie sich vor, dass sie sich alle in ein winziges Clown-Auto zwängen, natürlich ein elektrisches, und dass ihnen der Saft ausgeht. Sie können abwechselnd mit einem Generator hausieren gehen!

Sie sind keine Unterhändler, was werden sie also in Glasgow tun? Wahrscheinlich Broschüren im amerikanischen Pavillon verteilen. Das ist es, was die meisten der etwa 20.000 eingeflogenen Delegierten tun – ein riesiger Nebenschauplatz, von dem man nie etwas hört, über den man aber lachen sollte, vor allem angesichts der großen Energiekrise, die um sie herum tobt. Ein paar Stromausfälle würden ihnen gut tun.

Die Klimahysterie ist lächerlich dumm, also lasst uns anfangen zu lachen. Es ist ganz einfach, wenn man es einmal ausprobiert hat.

Nachdruck mit Ergänzungen aus der Zeitschrift RANGE, Ausgabe Herbst 2021. Für weitere Informationen siehe http://www.rangemagazine.com.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html. For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/. Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2021/10/22/positive-diverse-people-having-fun-watching-funny-videos-together/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Bemerkung des Übersetzers hierzu: Das Lachen-Rezept mag ja die hier umrissenen Effekte haben, aber angesichts der furchtbaren Schäden durch dieses furchtbare Theater dürfte einem das Lachen bald vergehen. Der Autor ist mir hier einfach zu optimistisch.




Fossile Treibstoffe bilden die Grundlage unserer medizinischen und unserer Nahrungsmittel-Versorgung

Ronald Stein

Bidens Plan, Amerika von fossilen Brennstoffen zu befreien, würde die medizinische Industrie ausschalten, die völlig von Produkten abhängig ist, die aus Erdölderivaten hergestellt werden, und die Düngemittel auf Erdölbasis für den Anbau von Pflanzen abschaffen, die die 8 Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde ernähren. Überraschenderweise scheint Biden die Konsequenzen seines Plans nicht zu kennen, denn die Bemühungen, die Nutzung von Erdöl einzustellen, könnten die größte Bedrohung für die Zivilisation darstellen, nicht der Klimawandel.

Biden befürwortet das Ende von Fracking, Erdölförderung und Erdölimporten, wodurch die Lieferkette von Rohöl zu den Raffinerien unterbrochen wird. Ohne Rohöl für die Produktion würde die Unterbrechung der Versorgungskette für die 131 in Betrieb befindlichen Raffinerien in den USA den Produktionssektor eliminieren.

Ohne Raffinerien gibt es keine Ölderivate, die aus Rohöl hergestellt werden und die Grundlage für mehr als 6000 Produkte in unserer Wirtschaft und unserem Lebensstil sind.

Ohne die Versorgungskette für Rohöl ist nicht nur die Raffinerie-Industrie Geschichte, sondern die Dominoeffekte sind die zerstörerischen Auswirkungen auf die Medizin-, Lebensmittel-, Elektronik- und Kommunikationsindustrie, da sie alle vollständig von den Produkten abhängig sind, die aus Rohölderivaten hergestellt werden. Jedes Kind mit Grundschulbildung kann verstehen, dass Wind und Sonnenschein nur wetterabhängigen, unregelmäßigen Strom erzeugen können.

Die medizinische Industrie ist auf Produkte angewiesen, die aus Erdölderivaten hergestellt werden, aus denen alle wichtigen medizinischen Geräte wie Ultraschallsysteme, Defibrillatoren, Ausatmungsventile, Inhalationsventile, CT-Systeme, Röntgengeräte, Medikamente, Masken, Handschuhe, Seife und Handdesinfektionsmittel für Krankenhäuser sowie Schutzkittel, Handschuhe und Gesichtsschutz für Ärzte und Krankenschwestern produziert werden.

Ist Biden nicht bewusst, dass all diese medizinischen Produkte aus Erdöl hergestellt werden, oder wie das Wall Street Journal schreibt – Big Oil to the Coronavirus Rescue? Impfstoffe müssen gekühlt werden, und für die Kühlung wird Strom benötigt, insbesondere im Krankenhaussektor, wo redundante Stromerzeugungskapazitäten für eine kontinuierliche, unterbrechungsfreie Stromversorgung vorgeschrieben sind.

Während Biden versucht, die Emissionen um jeden Preis zu senken, zugunsten von wetterabhängigem Strom aus Wind und Sonne, der nur mit massiven Subventionen überleben kann, steigen die Kohleimporte und -exporte international weiter an, um den Stromerzeugungsbedarf der Entwicklungsländer zu decken, wie aus dem Bericht von Merrill Lynch Global Energy Weekly hervorgeht.

Mindestens 80 Prozent der Menschheit, d. h. mehr als 6 Milliarden Menschen auf dieser Welt, können sich nicht selbst ernähren, da sie von weniger als 10 Dollar pro Tag leben. Um die Emissionen in den Entwicklungsländern, die den größten Teil der Emissionen kontrollieren, zu reduzieren, müssten die wohlhabenden Länder die Stromerzeugung aus Wind und Sonne subventionieren, um die mehr als 3.000 Kohlekraftwerke in Entwicklungsländern wie China, Indien, Indonesien, Japan, Afrika und Vietnam zu ersetzen, in denen Milliarden von Menschen auf der Suche nach erschwinglichem Strom sind.

Das Öl, das die Kindersterblichkeit senkte, die Lebenserwartung auf über 80 Jahre verlängerte und die Weltbevölkerung in weniger als 200 Jahren von einer auf acht Milliarden Menschen anwachsen ließ, wird nun benötigt, um die Infrastrukturen für Ernährung, medizinische Versorgung, Kommunikation und Verkehr zu schaffen, die für die Aufrechterhaltung und das Wachstum dieser Bevölkerung erforderlich sind.

Eine Schlüsselfrage für Präsident Biden, bevor Amerika im November an der Konferenz des IPCC in Glasgow, Schottland, teilnimmt:

Wie können Einzelpersonen und Regierungen, die sich für die Menschlichkeit einsetzen, es wagen, die Abschaffung fossiler Brennstoffe zu unterstützen, wo doch ihre Abschaffung die größte Bedrohung für die Zivilisation wäre und dazu führen würde, dass Milliarden Menschen an Hunger, Krankheiten und wetterbedingten Todesfällen sterben würden?

Der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen würde den größten Teil des Fortschritts, den die Menschheit in den letzten Jahrhunderten gemacht hat, zunichte machen. Die Erfindungen des Automobils, des Flugzeugs und der Nutzung von Erdöl in den frühen 1900er Jahren führten uns in die industrielle Revolution und zu Siegen in den Weltkriegen I und II. Die gesünderen und wohlhabenderen Länder von heute verfügen heute über mehr als 6000 Produkte, die es vor ein paar hundert Jahren noch nicht gab, und die alle aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden – den gleichen fossilen Brennstoffen, die Biden abschaffen will.

Nach Bidens Plan, den amerikanischen Lebensstil und die Wirtschaft von fossilen Brennstoffen zu befreien, würde ein solcher Plan das Militär, das Raumfahrtprogramm und die Air Force 1 am Boden halten. Er würde auch den enormen Energiebedarf von Fluggesellschaften, Kreuzfahrtschiffen und Handelsschiffen einmotten und die Medizin-, Elektronik- und Kommunikationsindustrie ausschalten, die völlig von den 6000 aus Erdölderivaten hergestellten Produkten abhängig sind.

Der erste Einsatz von Düngemitteln auf Erdölbasis erfolgte 1946, und heute ist unsere Nahrungsmittelversorgung von Kohlenwasserstoffen abhängig. Die Weltbevölkerung von 8 Milliarden Menschen ist auf erdölbasierte Düngemittel angewiesen, um die Pflanzen anzubauen und die Tiere zu füttern, die jedes Jahr konsumiert werden. Jede Einstellung der Kohlenwasserstoffe wird sofort zur Vernichtung von Milliarden Menschen führen und die Weltbevölkerung auf den Stand von 1950 mit etwa 2,5 Milliarden Menschen zurückwerfen.

Wie kann ein Präsident Biden, der sich für die Menschlichkeit einsetzt, COVID-Injektionen unterstützen, um Tausende von Menschenleben zu retten, und gleichzeitig dafür eintreten, dass die Welt von fossilen Brennstoffen befreit wird, was die größte Bedrohung für die Zivilisation darstellt und dazu führen würden, dass Milliarden Menschen an Hunger, Krankheiten und wetterbedingten Todesfällen sterben?

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics.

Link: https://www.cfact.org/2021/10/19/fossil-fuels-form-the-basis-of-our-medical-and-food-supply-chains/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Wir vertrauen der Meteorologie, um Leben zu retten. Kann die Klima-Wissenschaft Gleiches?

Roger Caiazza

In einer Sonderausgabe der Washington Post meint Oliver Uberti, dass „das Vertrauen in die Meteorologie Leben gerettet hat. Das Gleiche ist für die Klimawissenschaft möglich“ (hier). Der ehemalige leitende Designredakteur des National Geographic und Mitautor von drei von der Kritik gefeierten Büchern über Karten und Grafiken zeichnet die Geschichte der Wettervorhersage und -kartierung hervorragend nach. Leider kommt er zu dem Schluss, dass die meteorologischen Vorhersagen gut funktioniert haben und wir jetzt „Zugang zu einer Fülle von Klimadaten und Datenvisualisierungen haben, die uns das Wissen geben, um mutige Maßnahmen zu ergreifen“.

Uberti schreibt:

„Die lange Geschichte der Wettervorhersage und -kartierung zeigt, dass der Zugang zu guten Daten uns helfen kann, in unserem eigenen Leben bessere Entscheidungen zu treffen. Das Vertrauen in die Meteorologie hat unsere Gemeinden, unseren Arbeitsweg und unseren Handel sicherer gemacht – und dasselbe ist auch für die Klimawissenschaft möglich.“

Ich empfehle, den größten Teil des Artikels zu lesen. Er zeichnet die Geschichte der Wetterbeobachtung und -kartierung ab 1856 nach, als der erste Direktor der Smithsonian Institution Joseph Henry damit begann, das Wetter des Landes auf einer Karte in der Zentrale zu veröffentlichen. Schließlich gelang es ihm, Telegrafen-Unternehmen zu überreden, täglich Wetterberichte zu übermitteln, und schließlich schaffte er es, 500 Beobachter für die Berichterstattung zu gewinnen. Der Bürgerkrieg legte das Netz jedoch lahm. Increase A. Lapham, ein autodidaktischer Naturforscher und Wissenschaftler, schlug einen Sturmwarndienst vor, der 1870 im Rahmen des U.S. Army Signal Office eingerichtet wurde. Obwohl der Anstoß für ein Warnsystem gegeben wurde, dauerte es noch viele Jahre, bis das System tatsächlich Sturmwarnvorhersagen machte. Uberti erklärt, dass schließlich die Bedeutung der Sturmvorhersage erkannt wurde, dass die Warnungen einen sinnvollen Beitrag zur Sicherheit leisteten und dass die Kombination von Wissenschaft mit guter Kommunikation und visuellen Darstellungen „der Öffentlichkeit half, das Wetter, das ihr Leben beeinflusst, besser zu verstehen, und sie dadurch in die Lage versetzte, Maßnahmen zu ergreifen“.

Dann jedoch dreht Uberti durch:

„Seit Katrina 2005 New Orleans überschwemmte, gab es die 10 wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen. Und mit dem Anstieg der Meeresoberflächentemperaturen hat sich auch die Zahl der tropischen Wirbelstürme erhöht, ebenso wie ihre Größe, Stärke und Sättigung. Tatsächlich haben sich viele der teuersten Stürme der Welt, was die Sachschäden angeht, seit Katrina ereignet.

Vor zweihundert Jahren wäre eine 10-Tage-Vorhersage noch absurd gewesen. Heute können wir vorhersagen, ob wir morgen einen Regenschirm oder nächste Woche einen Schneepflug brauchen. Stellen Sie sich vor, wir würden Karrieren planen, Häuser kaufen, Infrastrukturen bauen und politische Entscheidungen auf der Grundlage von 50-Jahres-Vorhersagen treffen, so wie wir unsere Wochen anhand von Fünf-Tages-Vorhersagen planen.

Anders als unsere Vorgänger im 19. oder gar 20. Jahrhundert haben wir Zugang zu einer Fülle von Klimadaten und Datenvisualisierungen, die uns das Wissen geben, um mutige Maßnahmen zu ergreifen. Was wir mit diesem Wissen tun, ist eine Frage des politischen Willens. Es mag zu spät sein, um den kommenden Sturm aufzuhalten, aber wir haben noch Zeit, unsere Fenster zu verschalen.“

Es ist für mich erstaunlich, dass Autoren wie Uberti den offensichtlichen Unterschied zwischen dem Vertrauen der Öffentlichkeit in Wettervorhersagen und den Bedenken gegenüber Klimaprognosen nicht sehen. Wettervorhersagen haben ihre Fähigkeiten über Jahre hinweg durch Beobachtungen unter Beweis gestellt und können im Laufe der Zeit Verbesserungen nachweisen. Der kürzlich erschienene Artikel von Andy May, in dem er dokumentiert, dass der Old Farmer’s Almanac seit 230 Jahren bessere Vorhersagen macht als das IPCC seit 30 Jahren, legt nahe, dass es wenig Grund gibt, warum die Öffentlichkeit Klimaprognosen vertrauen sollte. Der Beitrag enthält eine Reihe von Abbildungen, in denen die IPPC-Klima-Modellprognosen mit Beobachtungen verglichen werden, die eindeutig jede Vorstellung von der Fähigkeit der Modelle widerlegen.

Entschuldigung, aber die Behauptung, dass die Verabschiedung politischer Maßnahmen auf der Grundlage von 50-Jahres-Klimavorhersagen durch den Erfolg von Wettervorhersagemodellen irgendwie unterstützt wird, ist bestenfalls unangebracht.

Roger Caiazza blogs on New York energy and environmental issues at Pragmatic Environmentalist of New York.  This represents his opinion and not the opinion of any of his previous employers or any other company with which he has been associated.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/10/19/we-trust-meteorology-to-saved-lives-is-the-same-possible-for-climate-science/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE