Die Eisheiligen werden schon lange kälter in Deutschland

Damit ist auch nicht verwunderlich, dass die Klimaerwärmungs-Glaubenskirche sich vornehm zurückhielt. „Eisheiligen werden zu Heißheiligen“ und dergleichen Schreckensmeldungen als Beweis einer sich stetig fortsetzenden Erwärmung suchte man vergebens in der deutschen Medienlandschaft.

Allerdings sind wir weit entfernt von einer realistischen Berichterstattung. Siehe die Zeilen auf der DWD-Homepage vom 13.05.21: „… Nix los in Sachen Eisheiligen – zumindest wenn man den eigentlich für sie „vorgesehenen“ Zeitraum betrachtet. In der ersten Maidekade dagegen reichte es gebietsweise immer wieder mal für Luftfrost, Frost in Bodennähe gab es mitunter sogar verbreitet. Spätestens der Beginn des Sommerintermezzos am vergangenen Sonntag, das im Osten bis letzten Dienstag anhielt, läutete dann aber rasch das Ende dieser Frostperiode ein…“ Diese DWD-Beschreibung gilt wohl nur für den Osten Sachsens und Brandenburgs. Im restlichen Bundesgebiet war nur der erste Eisheiligentag noch einigermaßen warm und der Apfelbaum oben begann mit der Blütenöffnung.

Das PIK Potsdam, das deutsche Glaubenszentrum einer menschengemachten CO2-Erwärmung, lässt schon per Satzung alle Fakten außer Acht, die nicht in ihr Glaubensbild der CO2-Erwärmungssatzung passen.

Deshalb ziehen wir für diesen Artikel just jene Potsdamer DWD-Klimastation heran und fragen uns, wie entwickelten sich die fünf Eisheiligentage dort a) seit Bestehen der Station? und b) seit Bestehen des PIK?

PIK-Potsdam: Station des Potsdamer Institutes für Klimafolgenforschung, es wird also keine Klimaforschung betrieben. Der Schnitt der fünf Tage betrug dort 2021: 13,3°C, und damit unwesentlich über dem Schnitt seit 130 Jahren.

Eisheiligen in Potsdam seit Bestehen der Klima-Station

Grafik 1: In dieser Grafik sind nicht die Schnitte der fünf Tage aufgelistet, sondern jeder einzelne Tag, für jedes Jahr also fünf Eintragungen pro Jahr. Wir sehen über die fast 130 Jahre keine Tendenz. Der Schnitt liegt bei 13,1°C. Die Eisheiligentagesrekorde, sowohl Minimum als auch Maximum liegen weit zurück.

Erg: Obwohl Potsdam seit 1893 stark in die Fläche gewachsen ist und der städtische Wärmeinseleffekt sich damit vergrößert hat, ebenso der CO2-Ausstoß der brandenburgischen Landeshauptstadt stark angestiegen ist, konnte Kohlendioxid keine Erwärmung der Eisheiligen bewirken. Wie der DWD müsste auch das PIK Potsdam verkünden: Die Eisheiligen sind CO2-resistent.

Ein längerer Nachkriegszeitraum:

Die Kohlendioxid-Erwärmungsgläubigen behaupten jedoch, dass insbesondere in den letzten Jahrzehnten die Temperaturen grundsätzlich gestiegen wären, da nach dem Kriege der CO2-Ausstoß schon aufgrund des globalen Bevölkerungswachstums und des Wohlstandes besonders zugenommen hat. Deshalb stellen wir uns die Frage:

Wie verhalten sich dabei die Eisheiligen? Wohin ging beispielsweise der Trend seit der Mitte des letzten Jahrhunderts, bzw. der letzten 40 Jahre?

Grafik 2: Seit 1943, also seit fast 80 Jahren zeigen die Eisheiligen bei der DWD-Station Potsdam eher eine leichte Tendenz zur Abkühlung, die aber nicht signifikant ist. Und just in diesem Zeitraum sind die CO2-Konzentrationen weltweit stark angestiegen. Die Eisheiligen sind somit CO2-resistent, siehe Keeling-Kurve, Stand April 2021

Grafik 3: Die Keeling-Kurve mit den Messwerten des atmosphärischen Gehalts an Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre, gemessen am Mauna Loa. Quelle Wikipedia

Eisheilige seit 1981 in Potsdam

Grafik 4: Die fünf Eisheiligentage wurden in der Landeshauptstadt Brandenburgs seit 1981 eindeutig kälter. So kalt wie zur Kleinen Eiszeit sind sie allerdings in den Städten noch nicht, da kalte Nächte einfach herausgeheizt werden.

Die Flora und Fauna außerhalb der Ortschaften, also in der grünen Landschaft, zeigte ein verspätetes Frühlingserwachen wie z.B. die Apfelbäume, die Erlen, die Eschen und die Eichen, sie warteten einfach die 2. Maihälfte ab. (siehe Grafik 6)

Ergebnis: Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün. Diese Aussage galt schon zu Mozarts Zeiten. Und sie gilt uneingeschränkt für diese erste Hälfte dieses Mai 2021. Außerhalb der Städte waren die fünf Tage noch wesentlich kälter, weil der kalte Nordwind uneingeschränkt Zugang hatte, bis auf einen kleinen Flächenteil im Osten Deutschlands.

Die Eisheiligen in der Gegenwart

Eine Klimaeinheit umfasst die letzten 30 Jahre. Als Gegenwart bezeichnen wir den Zeitraum der letzten 20 Jahre innerhalb der letzten Klimaeinheit. Die Gegenwart zeigt entgegen der globalen CO2-Zunahme einen erstaunlichen gegenläufigen Zusammenhang zwischen Temperaturen und CO2-Anstieg:

Die Statistik zeigt: Die Kohlenstoffdioxidkonzentrationen sind in Deutschland in der Gegenwart stark gestiegen, die Eisheiligen wurden deutlich kälter.

Grafik 5a: In der Gegenwart, also seit der Jahrtausendwende werden die Eisheiligen bei der PIK-Station Potsdam deutlich kälter.

Frage an denkende Mitleser: Hat der starke CO2-Anstieg in Deutschland gerade in der Gegenwart die starke Abkühlung der Eisheiligen bewirkt?

Jedenfalls gibt es auch natürliche Gründe des sich ständig ändernden Klimas. Baritz und Seiffert fanden heraus, dass die die fünf Tage vor den Eisheiligen und die 5 Tage danach deutlich wärmer sind, siehe Grafik 5b (Arbeit wird noch veröffentlicht)

Nun ist Potsdam nur eine singuläre Klimastation in einer Wärmeinsel, zur Bestätigung greifen wir auf eine weitere, sehr ländliche Wetterstation zurück, wo die Kälte der Eisheiligennächte weniger aus der Ortschaft rausgeheizt wird wie in einer Landeshauptstadt.

Goldbach: Goldbach ist ein kleiner ländlicher Vorort von Bischofswerda im Osten Sachsens. Die Wetterstation gibt es erst seit 25 Jahren, und der Wetteramtsleiter hat uns die Eisheiligenwerte freundlicherweise bereitgestellt. Im Gegensatz zur Stadt dringt der kalte Nordwind in die kleinen Orte ein und wird vom Thermometer miterfasst. Und auf dem Lande wurden die Eisheiligen keinesfalls zu Heißheiligen. Allerdings liegt der kleine Ort ganz im Osten Sachsen und die Eisheiligen waren 2021 mit 13,6°C wärmer als im restlichen Bundesgebiet. Trotzdem ist die Trendlinie stärker fallend als die von Potsdam.

Grafik 6: In dem kleinen Ort Goldbach bei Bischofswerda wurden die Eisheiligen in der Gegenwart fast schon bedenklich kälter, trotz der Ausnahme 2021

Da der kleine Flächenteil im Osten Deutschlands keine besonders kalten Eisheiligen hatte, soll der Artikel durch einen ländlichen Ort im Westteil Deutschlands ergänzt werden.

Nürnberg/Netzstall. Die DWD Station Netzstall steht seit 17 Jahren bei einem Aussiedlerhof außerhalb der Stadt, davor am Stadtrand, kalte Tage werden nicht mehr weggeheizt.

Grafik 7: Weil die Eisheiligen im Jahre 2021 im Westteil Deutschlands kälter waren als im Osten, liegt der letzte Wert nur knapp über der noch deutlicher fallenden Trendlinie im Vergleich zu Goldbach.

Was könnten die Gründe sein für das fast beängstigende Kälter werden der fünf Eisheiligentage in der Gegenwart?

Wie man an den Grafiken des Artikels erneut erkennt, hatte die Zunahme von Kohlendioxid in der Atmosphäre keinerlei wärmenden Einfluss auf den Schnitt der fünf Eisheiligentage. Im Gegenteil, die Eisheiligen werden kälter. Allerdings soll auch nicht behauptet werden, dass CO2 kühlend wirkt.

Einige der Gründe für das Kälter werden haben wir schon vor 4 Jahren ausführlich bei EIKE hier beschrieben.

Demnach haben sich die Großwetterlagen für Mitteleuropa geändert, das sind natürliche Gründe der ständigen Klimaänderungen, die Nordwinde haben zu- und die Sonnenstunden abgenommen. Bestimmt gibt es noch weitere Gründe, dieser Artikel soll die Leser zur Ursachenforschung anregen. Immerhin sind die Eisheiligen auch in anderen Ländern, z.B. im ungarischen Sprachraum namentlich bekannt. (jég szent). Sie sind also keinesfalls nur auf Deutschland beschränkt. Die Frage ist nur, ob diese Tage auch in den anderen Ländern seit 40 Jahren bzw. seit der Jahrtausendwende kälter werden.

Fazit: Dem DWD sei empfohlen, seine Eisheiligenartikel irgendwann mit Grafiken zu belegen, und zwar auch mit Grafiken ländlicher DWD-Stationen, die der EIKE-Leser kostenlos erhält. Auffallend: Selbst in Städten wie Potsdam, Freiburg, Hamburg, Gießen und Dresden zeigen die Eisheiligen eine fallende Tendenz seit 40 Jahren.

Es wird Zeit, dass mit dem Irrglauben einer permanenten Erwärmung, verursacht durch CO2 endlich Schluss gemacht wird. Es gibt viele Faktoren, die das tägliche Wetter und damit das Klima bestimmen. Klima sind 30 vergangene Wetterjahre, so die Definition. Falls wie behauptet, Kohlendioxid der Hauptfaktor bzw. gar der alleinige Faktor des Wettereinflusses sein sollte, dann hätte CO2 bei den Eisheiligen eindeutig eine kühlende Wirkung. In Wirklichkeit zeigen auch die Grafiken des Artikels wiederum, dass CO2, wenn überhaupt, eine unbedeutende Rolle spielt. Menschen verursachte Wärmeinseleffekte wirken viel stärker. Es kommt auf die Gesamtwirkung der vielen klimabestimmenden Faktoren in Deutschland an. Und bei den fünf Eisheiligentagen heißt die Gesamtwirkung momentan eindeutig Abkühlung. Das kann sich auch wieder ändern.

Anzumerken bei Grafik 1 – keine Änderung seit 1893 ist aber, dass nur der steigende Wärmeinseleffekt der Stadt die ebene Trendlinie von Potsdam hält. Wäre Potsdam so klein geblieben wie 1893 mit der damals noch kümmerlichen Wärmeinselwirkung, dann würde die Trendlinie von Potsdam bereits seit 1893 nach unten gehen.

Fazit: Es wird Zeit, dass wieder Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht der Irrglaube eines CO2 Treibhauseffektes. CO2-Steuern schützen kein Klima.

Saubere Luft, sauberes Wasser, gesunde und unversiegelte Böden, sowie der Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft als Ganzes sollten ein vordergründiges Ziel bleiben.

 




Das ZDF zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Teil 3: Die Beeinflussung der Bundestagswahl 2021

Politische und wirtschaftliche Interessen sind auch die Antriebsfeder für den Wirtschafts-Clan hinter der seelisch kranken* Greta Thunberg. EIKE berichtete darüber hier.

Auszug:

„Jedes Mal, wenn Greta in Deutschland auftritt, wird sie begleitet von einer Studentin namens Luisa-Marie Neubauer, nicht nur optisch der Kontrapunkt zur kleinen Schwedin. Neubauer ist fit, taff und selbstbewusst, Mitglied der Grünen und erhält ein Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung. Außerdem ist Neubauer Jugendbotschafterin der US-amerikanischen Lobbyorganisation „ONE“, die politische Kampagnen durchführt. Finanziert wird „ONE“ unter anderem von der Bank of America, Coca-Cola, SAP, Google und eben von George Soros, dem Allgegenwärtigen, der seine ganze „Open Society Foundation“ einsetzt.“

Michael Krüger bilanziert auf der Internet-Seite „Science sceptical“ diese Zusammenhänge:

Letztendlich handelt es sich um eine groß angelegte Klima-PR-Kampagne der Ökolobby und von grünen NGOs, wie dem Club of Rome, We don’t have Time, Plant for the Planet, Greenpeace, dem BUND, der Interventionistischen Linken (IL), Extinction Rebellion (XR) und anderer Nutznießer, dazu gehören letztendlich auch die Medien. Aus diesem Grund ist auch nicht zu erwarten, dass in den Medien über diese Hintergründe kritisch berichtet werden wird. Greta ist dabei letztendlich ein Spielball der NGOs und Medien, um Geschäfte zu machen, Aufmerksamkeit zu erreichen und politische Ziele durchzusetzen.“

*Greta Thunberg leidet unter Autismus, und zwar dem sog. Asperger-Syndrom. Da Autismus und auch Asperger mit einem Mangel an sog. Spiegelneuronen einhergeht, also physikalischer Natur ist, ist Autismus grundsätzlich nicht heilbar. Asperger ist im Klassifikationssystem der American Psychiatric Association und der WHO als psychische Erkrankung gelistet. Nach den Wissenschaftlern Alison J. Blackshaw und Peter Kinderman sind Personen mit Asperger-Syndrom in ihrem Verständnis zum zwischenmenschlichen Geschehen beeinträchtigt und neigen daher zu paranoiden Weltdeutungsmustern.

Soll der Autor die Freitagsmärsche nun Marsch der Dummköpfe nennen? Oder Marsch der Partei der Grünen? Für deren Machtgehabe sich die Kids einspannen lassen, was nicht nur in Deutschland eine lange Tradition hat, leichtgläubige Kinder für seine Zwecke einzuspannen. Davon erzählt bereits die bekannte Geschichte vom „Rattenfänger von Hameln“ aus dem späten Mittelalter. Die Leichtgläubigkeit von Kindern ist demnach seit langem wohl bekannt.

Abb.21 links, Quelle, zeigt einen Aufmarsch der SED-Jugendorganisation FDJ. Abb.21 rechts, Quelle, einen aktuellen Aufmarsch grüner Parteiorganisationen. Man beachte dazu auch deren Fahnen.

Schon jetzt wird offensichtlich, das versucht wird, die Bundestagswahl 2021 zu beeinflussen und zwar im Sinne der Grünen. In diesem Zusammenhang ist auch das neue, dubiose Bündnis zur „Klima-Pledge“, dass sich am 11.05.2021 an die Presse wendete zu sehen. Hierbei handelt es sich um den (Interessen-)Zusammenschluss diverser angeblicher Umweltschutzorganisationen, wie dem NABU (hier). Übrigens ist der 11. Mai nur ein Tag später, als die Grünen negativ in den Medien aufgrund ihrer innerparteilichen Querelen bzgl. zu vernehmen waren. Da kann man doch bestens ablenken…

Schon längst sind die im o.g. „Bündnis“ vertretenen Umweltorganisationen keine Organisationen, die sich vorrangig um den Schutz der Natur und Umwelt bemühen, sondern reine Wirtschaftsorganisationen, deren vorrangiges Ziel Geld ist. Bild am Sonntag hatte dazu am 25.04.2021 einen Bericht verfasst, aus dem Abb.22 stammt.

Abb.22, Quelle Welt am Sonntag vom 25.04.2021 zeigt anschaulich, welche Geldmillionen den sog. Umweltorganisationen aus dem Bundeshaushalt, also unseren Steuergeldern, zufließen. Dazu Welt am Sonntag: „52,5 Millionen € erhielt allein der größte deutsche Naturschutzverein NABU aus acht verschiedenen Bundesministerien und Behörden von 2014 bis 2019.“ Die meisten mittelständischen Unternehmen, für die wird täglich arbeiten, können von solch einem Millionengewinn nur träumen. Ganz zu schweigen der Gaststättenverband und viele andere mehr, die sich tagein, tagaus abmühen, sich und ihre Familien zu ernähren.

Da wird natürlich klar, warum sich NABU und Co. so für die Wahl der Grünen einsetzen und versuchen, die Bundestagswahl in deren Sinne zu beeinflussen. Sie spekulieren bei einer grünen Machtergreifung auf noch mehr Geld und noch mehr Einfluss.

Nach der Bundestagswahl sollte hier in der Tat eine Änderung vorgenommen werden und zwar dahingehend, dass solche offensichtlich politischen Vereine nicht weiter mit Millionen von Steuergeldern gefördert werden und deren Gemeinnützigkeit ergebnisoffen überprüft wird.

Bild am Sonntag schreibt: „Während Seitenwechsel von Industrielobbyisten in die Politik in der Regel öffentlich kritisiert werden, wechseln NABU-Landeschefs wie etwa in Baden-Württemberg 2016 und in Nordrhein-Westfalen 2019 problemlos auf gut bezahlte Staatssekretärsposten der Landesregierung beziehungsweise ins Bundesumweltministerium (BMU).“

Aus Sicht des Autors sind die Grünen und deren Kampftruppen die verlogenste Partei, die Deutschland seit den Zeiten der SED gesehen hat. Eine Gruppierung, die vorgibt, Verfechter und „guter Hirte“ für unsere Anliegen zu sein, in Wirklichkeit jedoch vorrangig ihre Macht- und Geldinteressen verfolgt. In diesen Kontext ist auch die Rede von Frau Annalena Baerbock, bekanntlich Kanzlerkandidatin der Grünen, zu den 01. Mai-Krawallen in Berlin zu sehen, in der sie plötzlich ihre Liebe, die Liebe der Grünen zur Polizei entdeckt (hier).

Angesichts der Tatsache, dass es gerade die Anhänger/Sympathisanten der Grünen waren, die sich in den letzten Jahren/Jahrzehnten, von der politischen Führung der Grünen ungestraft, immer wieder Schlachten bei Demonstrationen mit der Polizei lieferten, eine geradezu grotesk anmutende „Liebe“. Die Absicht von Frau Baerbock dahinter ist leicht zu durchschauen. Mann/Frau will der breiten Wählerschicht weismachen, staatstragend zu sein, natürlich, um von dort (leichtgläubige) Wählerstimmen zu erhalten.

Die Grünen stehen vielmehr für Besitzenteignung (hier), Interessenwirtschaft, wie an den obigen Beispielen gezeigt, weiteren Belastungen der Bürger z.B. durch Erhöhung der Strompreise*, Reduzierung individueller Flexibilität, indem z.B. der Fahrzeugbesitz (teure E-Autos kann sich nicht jeder leisten) erschwert wird oder Server als Stromfresser abgeschaltet werden. Und natürlich, mehr staatliche Eingriffe in unser tägliches Leben. Um nur einige Themenfelder zu nennen. In solchen Sendern wie dem ZDF, welches sich selbst als Informations- und „Aufklärungssender“ für die Bevölkerung sieht, ist von alledem nichts zu vernehmen.

*2020 erreichte die Ökostromsubvention einen (vorläufig) neuen Rekord von 30,9 Milliarden Euro (hier) und die Grünen wollen den Ökostrom schnell massiv ausbauen, so Frau Baerbock (hier). Da ist von einer Verdoppelung die Rede. Nun, jeder Haushalt wird bereits heute mit ca. 750€ im Jahr an Stromsubventionen belastet, Eine Verdoppelung kann sich ein jeder leicht ausrechnen.

Es braucht also keine Falschinformationen um vermeintliche Nacktphotos (hier), um eine Gruppierung/Personen als das zu beleuchten, was sie sind. Und es würde den Autor nicht wundern, wenn die Grünen, bzw. deren Strategen solche, für jeden sofort erkennbare Falschinformationen, also Fake News, selbst in die Welt setzen, um dadurch Mitgefühl und weitere Wählerstimmen zu erhaschen. Denn die Grünen haben so ihre Erfahrung aus dem Profit ziehen mit dem Thema Nacktphotos, wie das Beispiel des baden württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann zeigt (hier).

Den sog. Wolf im Schafspelz sollte man erkennen, wenn er wieder einmal in Deutschland in Erscheinung tritt. Denn nicht immer ist ein „Jäger“ da, der zu Hilfe eilt. Zuweilen muss das Ausland kommen, um Deutschland zu befreien.

Abb. 23, Quelle, zeigt bildhaft den Wolf im Schafspelz zu einer Herde, die ihn nicht als solchen erkennt. Dazu der Definitionstext: „Ein selbstsüchtiger oder machtgieriger Mensch, der seine wahren Absichten zu verbergen sucht, wird oft als ‚Wolf im Schafspelz‘ bezeichnet.“

Seine wahren Absichten zu verbergen. Dies konnten in Deutschland schon eine Reihe von „Rattenfängern“, auf die wir reingefallen sind.

Schon einmal waren wir Deutsche unzufrieden mit den sog. etablierten Parteien und wählten eine neue Partei. Und die Presse hofierte das Neue, bzw. sorgte für deren Erfolg, indem sie das bisherige schlecht machte. In diesem Zusammenhang darf darauf gewartet werden, dass von der Presse vor der Wahl Berichte veröffentlicht werden, die Fehlverhalten von Mitgliedern der Regierungsparteien zeigen sollen.

Steigbügelhalter für das neue in Deutschland, die neue politische Ausrichtung, war damals Franz von Papen (Abb.24).

Abb.24, Quelle. Steigbügelhalter für das Neue in Deutschland: Franz von Papen, der den damals 43-jährigen Führer einer neuen Partei zum Kanzler machte.

Da war zu hören, „man werde Deutschland nicht wiedererkennen“. Und niemand wird bestreiten, dies wäre nicht eingetreten. Jedoch ganz anders (Abb.25), als viele erwarteten, bzw. hofften.

Abb. 25, Quelle

Angesichts des unbeschreiblichen Leids von vielen Millionen Menschen, dass mit solchen und anderen Bildern aus der Zeit einer neuen politischen Strömung in Deutschland verbunden ist, sollten wir alles tun, so etwas oder auch nur im Ansatz Ähnliches, nie wieder geschehen zu lassen und uns nie wieder von Rattenfängern blenden und einfangen lassen.




Ist Big Wind eine Nummer zu groß?

Allein im Jahr 2020 wurden laut GWEC 93 GW an neuer Windkapazität installiert – eine Verdopplung der Installationen von 2019. Der globale Windmarkt, der sich seit 2010 fast vervierfacht hat, wird dank der Biden-Harris-Regierung und der Staaten der Europäischen Union weiterhin exponentiell wachsen.

Eine Studie der Internationalen Energieagentur ergab außerdem, dass die globale Offshore-Windkapazität bis 2040 um das 15-fache steigen und kumulierte Investitionen in Höhe von rund 1 Billion US-Dollar anziehen könnte. Dies wird durch die sinkenden Kosten für Installationen, unterstützende Regierungspolitik und „bemerkenswerte technologische Fortschritte“ bewirkt.

Sowohl die Größe als auch die Form der Turbinen sind im Fluss. Forscher in Großbritannien fanden heraus, dass Windturbinen mit vertikaler Achse eine bis zu 15 Prozent bessere Leistung haben als die traditionellen Turbinen mit horizontaler Achse, wenn sie paarweise aufgestellt werden. WindEurope berichtet von einer durchschnittlichen Kapazitätssteigerung von 5 Prozent für europäische Offshore-Turbinen, die im Jahr 2020 installiert werden, verglichen mit denen, die erst 2019 installiert werden.

Doch selbst die Verkünder dieser frohen Botschaften haben Zweifel. „Die Realität vor Ort“, schrieb CNBC-Reporter Anmar Frangoul, „zeigt, dass für viele Länder jede Abkehr von fossilen Brennstoffen eine große Herausforderung sein wird, die eine große Menge an Veränderungen erfordert.“

Louise Smyth, die in EngineerLive.com schrieb, räumte ein, dass die Windindustrie bis heute „Schwierigkeiten hat, die prognostizierte Energieproduktion zu erbringen.“ Größere Rotoren mit 100 Meter langen (und längeren) Blättern ermöglichen es Offshore-Turbinen, doppelt so viel Energie zu erzeugen, bekräftigt sie, aber höhere Windgeschwindigkeiten, kombiniert mit leichterem Blattdesign und erhöhter Spitzengeschwindigkeit, „schaffen ein höheres Risikoprofil.“

Weitere Bedenken betreffen den Einfluss von Wassertropfen bei hohen Windgeschwindigkeiten auf die Lebensdauer der Rotorblätter und die richtige Platzierung der Turbinen, um die Auswirkungen auf den Windfluss zu den nachgeschalteten Turbinen zu minimieren. Aber Ingenieure können all diese Probleme lösen, versicherte uns Smyth.

Ein überschwänglicher Bericht von Derrick Jackson in Grist wurde etwas getrübt durch sein Eingeständnis, dass Offshore-Windprojekte in den USA auf erbitterten Widerstand stoßen, sogar an der windfreundlichen Ostküste, wo fast alle der 28 GW der vorgeschlagenen Offshore-Windprojekte in der Genehmigung zurückgeblieben sind.

Die Biden-Administration, so strahlte er, stellt Arbeitsplätze im Bureau of Ocean Energy Management wieder her, um die beschleunigte Bearbeitung von Offshore-Wind-Umweltprüfungen, Pachtverkäufen und Baugenehmigungen (in der Tat, Greenwashing) zu handhaben.

Jackson fragt sich auch, ob New York, New Jersey, Maryland, Virginia und Connecticut, alle mit versprochenen massiven Offshore-Windprojekten, rechtzeitig über genügend Hafenfläche und Infrastruktur verfügen werden, um eine Explosion von Windturbinenprojekten zu unterstützen.

Jackson beklagt weiter, dass „die Schwierigkeiten, die die Offshore-Windindustrie am Boden hielten, nicht verschwunden sind.“ „Aufmüpfige“ Gemeinden an der Ostküste kämpfen immer noch gegen die Offshore-Windkraft, besonders in Gebieten, in denen Übertragungskabel gelegt werden sollen.

Im Jahr 2019 erhielt Vineyard Wind die Genehmigung für seinen Offshore-Windpark erst nach kontroversen Verhandlungen mit dem örtlichen Fisherman’s Advisory Board, bei denen 16,7 Millionen Dollar für die langfristigen Kosten der Auswirkungen der Turbinen auf die Fischerei und die Beschädigung von Fischereigeräten vereinbart wurden.

In Rhode Island haben Gouverneur Dan McKee und die staatlichen Küstenbehörden eine wichtige Entscheidung über den geplanten Windpark South Fork verschoben, um den Entwicklern Zeit zu geben, eine „Entschädigungsvereinbarung“ mit der örtlichen Fischereiindustrie zu treffen. Aber selbst wenn Gouverneur McKee die Zertifizierung von South Fork verweigert, geht der Einspruch an das Handelsministerium, das jetzt von der ehemaligen Gouverneurin von Rhode Island, Gina Raimondo, einer langjährigen Verfechterin der Offshore-Windkraft, geleitet wird. Und Raimondos ehemaliger Stabschef arbeitet jetzt für das Windunternehmen.

Madeleine Stone, die für National Geographic schreibt, wurde durch die Fakten gezwungen, ihre ungezügelte Begeisterung für Big Offshore Wind zu zügeln. Sie beschreibt eine Fabrik in New Jersey, die bald „Stahlbleche aus dem Landesinneren in Säulen verwandeln wird, die ein kolossales neues Werkzeug im Kampf gegen den Klimawandel stützen werden.“

Diese fünf Millionen Pfund schweren, 400 Fuß langen und 40 Fuß breiten „Monopiles“, so schwärmte sie, sollen „auf Lastkähne gehievt und 15 Meilen vor die Küste transportiert werden“, wo ein Kran auf einem Spezialschiff sie aufrichten und in den Meeresboden treiben wird, um ein festes Fundament für 800 Fuß hohe Windturbinen zu schaffen, „die kohlenstofffreien* Strom für New Jersey produzieren werden.“ Das heißt, wenn alles gut geht.

(*Abgesehen von den fossilen Brennstoffen, die verbrannt werden, um Stahl zu schmieden, Betonmischer, Elektrowerkzeuge, Lastkähne und Kräne anzutreiben, Übertragungsleitungen zu installieren, Arbeiter zur und von der Baustelle zu befördern und vieles mehr).

Stone räumt ein, dass die Verschiffung überdimensionaler Turbinenteile über die Ozeane sowohl eine logistische Herausforderung als auch teuer ist, da weder die USA noch Europa die Fertigungskapazitäten haben, um den von Biden gewünschten massiven Ausbau zu unterstützen. Selbst Energieministerin Jennifer Granholm gibt zu: „Wir haben ein Versorgungsproblem. Wir können nicht genug Teile bauen, um 30 GW bis 2030 herzustellen.“

Stone wiederum gibt zu bedenken, dass Bidens Forderungen die Aufstellung von Tausenden neuer Turbinen bis 2030 erfordern, zusammen mit der Übertragungsinfrastruktur, um sie an das Netz anzuschließen. Aber die Fabriken, Häfen und Schiffe, die für die Herstellung und Lieferung der Turbinen benötigt werden, müssen zuerst geplant, entworfen, finanziert, genehmigt und gebaut werden. Wird Präsident Biden ein Manhattan-Projekt für große Windkraftanlagen schaffen, so wie Präsident Trump die COVID-Impfstoffe im Eiltempo vorantreibt?

Selbst Befürworter räumen ein, dass das Fehlen bestehender Übergabepunkte, an denen Offshore-Übertragungsleitungen an das bestehende Netz angeschlossen werden können, „ein Engpass sein könnte.“ Ein weiterer Engpass, den Stone beschreibt, ist die Verfügbarkeit von Turbinenkomponenten einschließlich Stützstrukturen wie Pfeiler und Stahltürme sowie Gondeln (die die Generatoren enthalten) und der Rotor (an dem die Turbinenblätter befestigt sind).

Es kommt noch schlimmer. Im September letzten Jahres waren nur 50 Turbineninstallationsschiffe entweder in Betrieb oder im Bau – alle mit Rückständen. Keines davon erfüllt die Anforderungen des Jones Act, wonach nur Schiffe unter US-Flagge Waren zwischen US-Häfen transportieren dürfen. Das erste 500 Millionen Dollar teure, Jones Act-konforme Turbineninstallationsschiff befindet sich in Texas im Bau.

Die europäischen Big-Wind-Entwickler sind erst jetzt mit einem weiteren Problem konfrontiert – einige Kabel, die Offshore-Windparks mit dem Landnetz verbinden, werden durch das Schaben an Felsen auf dem Meeresboden beschädigt. Darüber hinaus bieten die Pläne, Kabel unter beliebten Stränden zu verlegen, ein beängstigendes Bild für Strandbesucher.

Hawaiianer, von denen einige gewaltsam gegen ein Onshore-Windprojekt protestierten, das gegen die Abstandsnormen der Weltgesundheitsorganisation verstieß, sind gleichermaßen empört über Kabel unter den Stränden und über Pläne für schwimmende Turbinen in tiefen Offshore-Gewässern.

Längerfristig wird eine Verknappung oder ein starker Preisanstieg bei Seltenerdmetallen und anderen Rohstoffen befürchtet, die für den Bau und den Betrieb der Turbinen unerlässlich sind. Die Kupferpreise, die bereits durch die Decke gegangen sind, erhielten neue Schocks, als die Biden-Administration die Genehmigungen für zwei neue US-Kupferminen wieder eröffnete.

Die Verpflichtung der Biden-Regierung, Geld in ein Fass ohne Boden zu werfen, um „die teuerste Form der Mainstream-Stromerzeugung zu subventionieren“ (wie Ariel Cohen in Forbes schrieb), wird mit Sicherheit zu dramatisch höheren Energiepreisen, Transportkosten, Wohnkosten und sogar Lebensmittelkosten führen.

Was passiert, wenn Staaten, die sich bereits Termine für das Erreichen von „Netto-Null“-Kohlenstoffemissionen gesetzt haben feststellen, dass das Defizit an „erneuerbarer“ Energie sie vor die Wahl stellt, entweder ihre Wirtschaft herunterzufahren oder von ihren eifrigen Zielen abzurücken?

Kalifornien sieht sich bereits mit Energieengpässen konfrontiert, die zu Lebensmittelengpässen und Panik führen können. Die Menschen, die sich bereits über Stromausfälle ärgern, könnten ganz und gar gegen den Verlust von Klimaanlagen oder sogar lange Schlangen an Tankstellen aufbegehren.

Die „Netto-Null“-Verfechter wissen sehr wohl, dass ihre Ziele auf dem Papier unerreichbar sind, dennoch machen sie weiter, in der Absicht, ihre amerikanischen (und europäischen) Mitbürger zu bestrafen, während riesige asiatische Nationen prosperieren. Wann wird der Wahnsinn enden?

Autor: Duggan Flanakin is the Director of Policy Research at the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2021/05/09/is-big-wind-too-big-for-its-britches/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Das ZDF zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Teil 2: Hintergrund­analyse über die Absichten im ZDF

Abb.13, Quelle

„Ein Stück vom Kuchen“ abzubekommen. Dies dürfte der richtige Ansatz sein, das Verhalten von Herrn Terli für seine seltsamen Wetterberichte zu erklären. Schauen wir dazu seine Wettervorhersage für den nächsten Tag an, die er nach seiner dubiosen Einleitung, gesehen in Abb.4, Teil 1, zeigte.

Abb.14, Quelle ZDF. Herr Terli gibt für den nächsten Tag (Samstag, den 08.05.2021) Temperaturen in der Mitte Deutschlands von 17/18°C an und für den Süden, frühlingshafte 22°C. Ja, die magische 20°C-Marke wird spürbar überschritten.

Weiter für den Norden Deutschlands Regen und für die Mitte Sonnenschein und „kompakte Wolkenfelder“. Schauen wir uns die Realität an.

Abb.15, (Quelle). Bitburg meldete Regen und 13°C.Bitburg liegt bekanntlich nicht im Norden Deutschlands, sondern in der Mitte. Ähnliches galt für Bonn (Abb.16).

Abb.16, Tatsächliches Wettergeschehen in Bonn. Quelle wie Abb.15

Und auch der Süden meldete nicht die magischen 22°. Der Autor hat exemplarisch die Abb. gewählt, die am 08.05.2021 im Süden Deutschlands die höchsten Temperaturen ausweist.

Abb.17 zeigt für den Süden Deutschlands ein Temperaturniveau nicht von „anheimelnden“ 22°C, sondern von „bescheidenen“ 17/18°C. Quelle, wie Abb.15. Nur Freiburg gab 20°C an. Der Autor möchte Ihnen dazu eine Graphik von Herrn Josef Kowatsch zeigen.

Abb.18, Quelle: Josef Kowatsch, nach Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), zeigt die Jahrestemperaturen in Freiburg (blau) und Deutschland (rot). Herr Kowatsch schreibt dazu:

„Bei Freiburg – blauer Graph links in der Grafik – sieht man den WI-Effekt (Anmerkung: Wärmeinseleffekt) sehr deutlich. Im Jahre 2007 hat der DWD seine Innenstadtwetterstation in einen Außenbezirk versetzt. Nun hat der DWD die Station wieder zurückgesetzt in die Innenstadt. Und schon ist das Jahr 2020 das wärmste, jedenfalls wieder so warm wie 2000 und deutlich wärmer als 2018. In der Grafik sieht man die immer noch fallende blaue Trendlinie von Freiburg, das Jahr 2020 sticht aber noch oben raus.“

Der dem Bundesministerium für Verkehr unterstehende DWD wendet demnach „Taschenspielertricks“ (räumliche Verlagerung der Messstation in die Innenstadt) an, um weiterhin hohe Temperaturen ausweisen zu können. Ein jeder von uns weiß – er braucht dazu nur die Außentemperaturanzeige seines Fahrzeugs zu betrachten – dass es in Städten teils um bis zu 2°C wärmer ist, als vor der Stadt, auf dem Land.

Vorhersage und Realität klaffen bei Herrn Terli genauso auseinander wie bei allen übrigen Verfechtern der Klima-Psychose (siehe Abb.2 im Teil 1 Anmerkung: Bitte verlinken) und es ist ein oft zu beobachtendes Phänomen: Personen, die nicht in der Lage sind, ihren Job ordentlich zu machen (auch bei dem Bericht des Autors aus 2018 war Herr Terli nicht in der Lage, das Wetter für den nächsten Tag richtig vorherzusagen), lenken davon ab und versuchen, durch Wohlgefallen bei den Mächtigen/ihren Vorgesetzten in Erscheinung zu treten. Wobei sich der Mainstream förmlich anbietet.

Nun kann der ein oder andere einwenden, man solle nicht so kleinlich sein, denn schließlich habe es in Bitburg ja nicht geschneit, 13°C liege ja bekanntlich näher an 17°C als an 0°C und so groß ist Deutschland nun auch nicht, so dass man die Mitte ruhig dem Norden zuordnen könne. Dass bekannte Argumentationsmuster der Klimahype-Anhänger, wenn die Klimavorhersagen nicht eintreten. Nein, wenn ein OP-Arzt so eine schlechte Diagnose abgibt, dann ist der Patient nach der Operation gestorben…

Nun erwartet der Autor alles andere, als dass es für so eine tendenziöse Berichterstattung im ZDF Konsequenzen gibt. Ist doch aus Sicht des Autors das ZDF ein Propagandasender für politische Interessen (dazu im Teil 3 mehr) und für Geldinteressen.

Zu letzterem verweist der Autor auf den amerikanischen Präsidenten, der kürzlich in seinem Klimagipfel von „unglaublichen Potential“ und „wirtschaftlichen Möglichkeiten“ sprach und von einem 1.000 Milliarden Dollar-Programm die Rede ist (hier)

Das Geld dafür muss natürlich irgendwo herkommen. Letztendlich wird alles der Steuerzahler bezahlen müssen und natürlich nicht nur in den USA. Und es ist nicht der sog. „Kleine Mann“ der daran verdient. Im Gegenteil, er wird durch immer mehr und immer höhere CO2-Abgaben, sowie einem nie da gewesenen hohen Strompreis, zur Kasse gebeten wie nie zuvor.

Abb. 19, „Deutschland bleibt Weltmeister – bei den Strompreisen“ und „Bereits im vorigen Jahr kletterte der durchschnittliche Strompreis in Deutschland auf den Rekordwert von 30,88 Cent je Kilowattstunde. Verifox hat sogar einen Strompreis von 32,10 Cent errechnet“. Quelle

Es sind Milliardäre und Abzocker wie Bill Gates oder Elon Musk, die an der gewaltigsten Umverteilung von unten nach oben, die die Welt seit der Ausbeutung der Inkas und Azteken gesehen hat, noch reicher werden. Wenn ein Bill Gates im Februar diesen Jahres die deutsche Autoindustrie warnt (hier), dann geht es ihm natürlich nicht um den Schutz eines Klimas, sondern um den Schutz seiner Milliarden, die er in das Themenfeld mit Namen Klimaschutz investiert.

Nun, anhand anderen oberlehrerhaft und mit durchsichtigen Kalkül Vorgaben machen zu wollen, sollte sich Herr Gates lieber darum kümmern, dass seine Computerprogramme richtig funktionieren. Damit wäre er voll ausgelastet. Aber ein ordentliches Produkt herzustellen und zu vermarkten ist nicht so sein Ding (gleiches gilt für Elon Musk, EIKE berichtete darüber hier). Dann wäre der Kunde zufrieden und bräuchte nicht weiteres Geld für Aufrüstungen und Neues auszugeben, in der Hoffnung, dies würde dann zur Zufriedenheit funktionieren.

Die Konquistadoren der Gegenwart heißen nicht Pizarro oder Cortés. Sie tragen andere Namen, wie Bill Gates oder Elon Musk.

Der Fall Terli bestätigt den Autor in seiner Auffassung, dass in erster Linie der Hype um den menschengemachten Klimawandel von

– ungebildeten Personen – siehe Fridays for Future und Pisa-Studie

– Personen, die fachlich in der 4. oder 5. Reihe stehen

– bzw. denen, die prächtig daran verdienen

unterstützt/vorangetrieben wird.

 




Klima-Reflexionen

Steven Koonins neues Buch „Uncertainty“* (das ich gerade zu Ende gelesen habe und das ursprünglich diesen Gastbeitrag inspiriert hat) trägt viel dazu bei, eine nuanciertere Perspektive voranzutreiben, indem es die faktische Klima-“Ungenauigkeit“ (auch bekannt als falsches Zeug) und die damit verbundene „Ungewissheit“ (Unwissenheit) in der Klimadebatte hervorhebt. Aber seinem ‚wissenschaftlichen‘ Ansatz fehlt teilweise der Gegenpol zu der hier angesprochenen zusätzlichen ‚religiösen Klimagläubigen, die gegen die Wissenschaft immun sind‘-Dimension, auch wenn Koonin sie in seinen Schlusskapiteln kurz anschneidet. Dieser Beitrag bleibt absichtlich nicht so an der Oberfläche.

[*Beim EIKE auf Deutsch hier vorgestellt]

Als einleitendes Beispiel ignorieren die „Klimagläubigen“ die Unterbrechungen und die fehlende Netzträgheit, die ihre Lösungen für erneuerbare Energien (Green New Deal, GND) automatisch mit sich bringen. Dies mag nur aus physikalischer Unkenntnis der komplexen Mathematik der Wechselstromelektrizität (a+bi, mit der Quadratwurzel aus minus 1, was physikalisch eine Phasenverschiebung anzeigt) [?] sein. Aber nach vielen Blog-Interaktionen denke ich jetzt, dass es wahrscheinlicher auf absichtlicher, vorsätzlicher Ignoranz beruht, die im US-Recht als „kriminelle grobe Fahrlässigkeit“ definiert ist… „wusste, oder hätte wissen müssen“.

Es gibt viele andere Beispiele für „kriminelle grobe Fahrlässigkeit“ der Klimawissenschaft.

Zum Beispiel hat Dr. Susan Crockford die „Eisbärenexperten“ entlarvt, die behaupten, Eisbären seien durch (modelliert) vermindertes arktisches Meereis im Sommer gefährdet, wenn in Wahrheit etwa 80% ihrer jährlichen Nahrungsaufnahme von der Wurfsaison der Robben im Frühjahr abhängt – wenn das arktische Eis jahreszeitlich bedingt immer abnimmt.

Zum Beispiel hängt der behauptete GAST-Temperaturanstieg von einem „vernachlässigbaren“ (pro BEST) UHI plus unzureichenden landgestützten Messstationen ab, die für eine globale Abdeckung eingefügt wurden. Ein klassisches Beispiel für letzteres ist die BEST-Station 166900, also die Amundsen-Scott-Station am Südpol, die wohl teuerste und am besten gewartete Wetterstation auf dem Planeten. Der „automatische Anpassungs-Algorithmus“ von BEST verglich sie mit McMurdo, 1300 km entfernt an der Küste und 2700 Meter tiefer gelegen. Der BEST-Qualitätskontroll-Algorithmus kam zu dem Schluss, dass die Amundsen-Scott-Messungen für 26 extrem kalte Monate auf der Grundlage von McMurdo und NICHT auf derjenigen von BEST berücksichtigt werden müssen. BEST hat Amundsen Scott automatisch, aber fälschlich künstlich erwärmt.

Zum Beispiel behauptete Fabricius (NCC, 2011), dass die Korallen in der Milne Bay durch die Versauerung der Ozeane (OA) abnehmen würden. Ihre SI zeigte, dass ihre eine karge (7,8 pH) See wegen H2S giftig war, so giftig für Meeresorganismen, wie Zyanid für uns ist – und aus den gleichen Gründen.

Es gibt viele weitere ähnliche nachfolgende Gastbeiträge hier und bei Climate Etc.
Also, wie kann diese Klima-Perversion der wahren Wissenschaft über mehrere Jahrzehnte weitergehen? Was motiviert die offensichtliche absichtliche „kriminelle grobe Fahrlässigkeit“?
Es gibt mindestens drei Antworten auf diese Frage.

Die erste Antwort ist das Geld in Form von Festanstellungen und staatlichen Zuschüssen. Mitmachen, um mitzukommen. Manns gefälschter Paläo-Hockeystick von 1999 ist nur ein berühmtes Beispiel. Er wurde reich und erhielt eine Festanstellung für eine SEHR schlechte Arbeit, die inzwischen gründlich diskreditiert ist. Sein Bankkonto kümmert das nicht.

Das zweite ist die akademische Akzeptanz; Gruppenzwang, wenn man so will. Das ist es, was Dr. Judith Curry vom Lehrstuhl für Geowissenschaften an der Georgia Tech vertrieben hat, nach ihrer eigenen Erklärung. Junge Klimawissenschaftler, die aufsteigen wollen, können keine Abtrünnigen sein, und sie konnte ihnen nicht guten Gewissens einen anderen Rat geben.

Drittens ist ‚cool sein‘. Es gibt keine andere Erklärung für John Kerry als Bidens ‚Klima-Zar‘. Es ist dumm und letztlich selbstzerstörerisch, aber definitiv ein großes Plus auf jeder gegenwärtigen MA-Cocktailparty. AOC und ihr GND ist ein kleineres Beispiel für das gleiche ‚coole‘ soziale Phänomen aus Brooklyn im Kongress.

Also, was zu tun?

Es mag einige wirksame Gegenmaßnahmen jenseits der „Wissenschaft“ geben, gegen die wahre Klima-Gläubige offenbar immun sind. Die folgenden drei Vorschläge sind alle aus Alinskys „Regeln für Radikale“ entlehnt, die seit langem gegen als Leugner bezeichnete Skeptiker eingesetzt werden. Mein Vorschlag lautet, zum Gegenangriff überzugehen, und zwar nicht nach den Regeln des Marquis von Queensbury, die Skeptiker gewöhnlich anwenden, sondern nach den Regeln von Alinsky.

Zuerst muss man den Feind lahmlegen und ihn dann lächerlich machen. Mark Steyn tat dies sehr effektiv gegen Mann mit seinem Buch „A Disgrace to the Profession (volume 1)“. Unanfechtbar, da Mann bis heute nicht darauf reagiert hat und die implizite „Band 2“-Drohung schon seit Jahren im Raum steht.

Der zweite Punkt ist, den Feind dazu zu bringen, sich an seine eigenen Regeln über die Klimawissenschaft zu halten. Das war Koonins zentraler Punkt, den er in seinem neuen Buch wiederholt betont.

Drittens geht es darum, die Expertise des Gegners zu verlassen. Erneuerbare Intermittenz und fehlende Netzträgheit sind Beispiele für Fachwissen, die hier bereits diskutiert wurden und die die Grünen ignorieren oder gar nicht erst begreifen, weil sie außerhalb ihrer Expertise liegen.

Abschließende Überlegungen

Viele hier bei WUWT mögen wie ich zuvor auch gedacht haben, dass eine „wissenschaftliche“ Widerlegung gegen Warmisten ausreicht. Das tut es aber nicht. Sie haben ein sozio-religiöses Glaubenssystem (Greta Thunberg ist ein Beispiel) erschaffen, das stärkere Gegenmaßnahmen erfordert.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/05/12/climate-reflections/

Übersetzt von Chris Frey EIKE