Sehr kühler Mai 2021 in Deutsch­land – der dritte in Folge

Wie schon im Januar und April, dominierte höhenkalte Polarluft

In den vergangenen Jahrzehnten zeichnete sich der Mai öfter durch teilweise beständige, trocken-warme Ostwetterlagen aus (2018, 2016, 2008, 2000, 1999, 1993, 1992, 1988). Der Mai zählte damit, zusammen mit April, September und Oktober, zu den klassischen „Schönwettermonaten“. Aber in diesem Monat waren auch die südlichen Wetterlagen selten; beständiges „Schönwetter“ fehlte gänzlich. Ursache war der recht südliche Verlauf des Jet-Streams, was das Vordringen hochreichend kalter Meeresluftmassen begünstigte – eine ähnliche Situation bestand zeitweise schon im Januar.

Abbildungen 1a und 1b: Wetterkarten vom 25. Januar (1a, oben) und vom 17. Mai 2021. Das niedrige Geopotential, welches auf höhenkalte Luft hinweist, ist an den grünen oder blauen Farbtönen zu erkennen. Im Januar liegt die 500-hPa-Fläche, jahreszeitlich bedingt, natürlich noch tiefer; doch zeigen beide Situationen, wie weit sich der subtropische Hochdruckgürtel nach Süden verschoben hatte. Folglich befinden sich auch die Zentren der Tiefs auf etwa 50 bis 55° nördlicher Breite sehr weit südlich, und über Deutschland setzte sich höhenkalte Luft fest. Bildquellen: wetterzentrale.de

Anders, als 2019, blieb zwar das deutsche Flachland diesmal vom Maischnee verschont, doch den gab es dafür in Holland, und auf der Zugspitze lagen zeitweise noch weit über 4 Meter Schnee. Näheres dazu hier und hier.

Der Mai – ein erwärmungsträger Monat?

Im Gegensatz zu den meisten anderen Monaten, lassen sich im Deutschland-Mittel des Monats Mai Klimasprünge nur andeutungsweise erkennen, und seit Aufzeichnungsbeginn (1881) betrug die Erwärmung nicht mal ein mageres Kelvin (1°C). Dabei sind die DWD-Daten auch noch wärmeinselbelastet.

Abbildung 2: Verlauf der Maitemperaturen im Deutschland-Mittel seit 1881 mit drei nur sehr undeutlichen Entwicklungsphasen. Einer langen, bis etwa 1947 dauernden Erwärmungsphase folgte eine Stagnationsphase bis 1991, in welcher sehr warme Mai-Monate fehlten. Beginnend mit 1992 und gipfelnd im Rekord-Mai 2018, traten wieder etwas häufiger warme Maien auf; dennoch kühlte es sich seitdem wieder leicht ab. In den gesamten 141 Jahren der Reihe betrug der Temperaturanstieg nur magere 0,9 Kelvin (°C) – bei enorm steigenden CO2-Konzentrationen. Mit WI-Bereinigung hätte es praktisch gar keine Mai-Erwärmung gegeben, und solche extrem warmen Maien wie 2018 mit 16°C kommen, wenn auch sehr selten, immer mal vor, so im Mai 1889, als bei viel geringerem WI-Effekt 15,8°C gemessen wurden.

Noch erstaunlicher ist die Entwicklung der Mai-Temperaturen in Zentralengland, für das eine über 360ig-jährige Messreihe vorliegt; sie erfasst damit auch den Höhepunkt der „Kleinen Eiszeit“, das so genannte Maunder-Minimum als vermutlich kälteste Epoche in den mindestens letzten 2.000 Jahren. Seitdem sollte es doch eine kräftige Erwärmung um viel mehr als ein Grad gegeben haben – aber die Realität sieht ganz anders aus:

Abbildung 3: Kaum 0,6 Kelvin Temperaturanstieg in über 360 Jahren in Zentralengland. Die fünf wärmsten Maien fallen allesamt in das 18. und 19. Jahrhundert; in der Neuzeit war dort nur der Mai 1992 relativ warm.

Zwei weitere Beispiele belegen eine fehlende Mai-Erwärmung auch für andere Regionen:

Abbildung 4: An der Station Dale Enterprise in den Ausläufern der Appalachen westlich von Washington kühlte sich der Mai, anders als in Deutschland und Zentralengland, seit 1881 sogar unwesentlich ab.

Abbildung 5: In Mittelschweden ist seit mindestens 40 Jahren keine Mai-Erwärmung feststellbar; der Wert für 2021 lag bis Redaktionsschluss nicht vor, doch dürfte er unterdurchschnittlich gewesen sein.

Großwetterlagen und Sonnenscheindauer als wesentliche Treiber der Mai-Temperaturen

Wie wir schon anhand der Abbildung 2 gesehen hatten, können die stark steigenden CO2-Konzentrationen nicht ursächlich für die Entwicklung der Mai-Temperaturen gewesen sein. Wie in allen anderen Sommerhalbjahres-Monaten, übt die Sonnenscheindauer einen signifikanten Temperatureinfluss aus. In Deutschland ist das Flächenmittel dafür leider erst seit 1951 verfügbar:

Abbildung 6: Leichte Mai-Erwärmung in Deutschland seit 1951 bis etwa 2000 auch dank höherer Besonnung (etwa 45% der Temperaturvariabilität werden von der Sonnenscheindauer bestimmt). Die Zunahme der Sonnenscheindauer hatte verschiedenste Ursachen, unter anderem die stark abnehmende Konzentration der Luftschadstoffe (SO2, Staub) und die Austrocknung Deutschlands durch Bebauung, Versiegelung und Meliorationen. Möglicherweise fördert auch die übertriebene Nutzung der Wind- und Solarenergie eine Bewölkungs- und Nebelabnahme, was mehr Besonnung nach sich zieht. Umrechnung der Sonnenscheindauer in Indexwerte, um sie anschaulicher mit den Lufttemperaturen in einer Grafik zu zeigen. Seit etwa der Jahrtausendwende scheinen die sonnigen, warmen Mai-Monate wieder etwas seltener zu werden.

Langfristige Besonnungsdaten existieren für die Station Potsdam:

Abbildung 7: Entwicklung der Besonnung und der Lufttemperaturen in Potsdam seit 1893. Die Gesamtvariabilität der Mai-Temperaturen wird dort zu knapp einem Drittel von der Sonnenscheindauer bestimmt. Umrechnung der Sonnenscheindauer in Indexwerte, um sie anschaulicher mit den Lufttemperaturen in einer Grafik zu zeigen.

Der Mai 2021 zählte nicht zu den sonnenscheinärmsten und damit auch nicht zu den kältesten, weil die Schauer-Wolken auch Platz für die Sonne ließen. Die langfristige Häufigkeitsentwicklung der Großwetterlagen mit Nordanteil, welche im Mai signifikant kühlend wirken, zeigte eine merkliche Abnahme, was eigentlich stärker steigende Mai-Temperaturen forcieren müsste, doch scheint die Häufigkeitszunahme der erwärmenden Großwetterlagen mit südlichem Strömungsanteil beendet; sie werden künftig vielleicht wieder seltener.

Abbildungen 8a und 8b: Langfristige Lineartrends der Großwetterlagen mit nördlichem (blau) und südlichem (rot) Strömungsanteil; dazu noch der ebenfalls erwärmend wirkende Großwettertyp HM. Diese langfristigen Lineartrends verschleiern jedoch die aktuelle Entwicklung seit 1988 (8b, unten), bei welcher die nördlichen Lagen sogar wieder unwesentlich häufiger wurden. Die Daten für 2021 liegen noch nicht vor.

Werfen wir noch einen Blick auf die leider erst seit 1980 vorliegende „Objektive Wetterlagenklassifikation“ des DWD. In diesem Mai fällt sofort die überdurchschnittliche Anzahl der höhenzyklonalen Wetterlagen auf (so genannte AZ- und ZZ-Lagen, die im 500-hPa-Niveau zyklonal sind). Diese wirken im Mai signifikant stark kühlend:

Abbildung 9: Häufigkeitsentwicklung der AZ- und ZZ-Lagen sowie der Maitemperaturen in Deutschland seit 1980. Der Einfluss der Häufigkeit dieser Lagen auf die Maitemperaturen ist mit einem Bestimmtheitsmaß von über 51% signifikant und sehr hoch; man achte auf das „spiegelbildliche“ Verhalten. In den 1980er Jahren und gegenwärtig treten diese von höhenkalter Luft geprägten Lagen häufiger auf, als um das Jahr 2000 (oft wärmere Maien). In 2021 traten sie an mehr als zwei Dritteln aller Maitage auf; da dieser Beitrag am 27. Mai vollendet wurde, könnten es noch einige mehr werden. Eine ähnliche Häufung war nur noch in den Maien 1983 und 1984 zu verzeichnen, jene verliefen ähnlich kühl, wie der Mai 2021. Umrechnung der Wetterlagenhäufigkeit in Indexwerte, um sie anschaulicher mit den Lufttemperaturen in einer Grafik zu zeigen.

Kündigen die aktuell leicht fallenden Mai-Temperaturen das Ende der AMO-Warmphase an?

Anders als im April und von Juni bis November, ist im Mai der Temperatureinfluss der AMO nur unwesentlich. Aber etwas anderes fällt auf:

Abbildung 10: Nur geringe, zeitliche Übereinstimmung der AMO und der Mai-Temperaturen in Deutschland. Um den gesamten Zeitraum ohne zeitliche Verschiebungen zu erfassen, wurden hier ausnahmsweise die Polynome sechsten Grades anstelle der endbetonten Gleitmittel verwendet. Sie überhöhen die Entwicklung stark, zeigen aber den zeitlichen „Vorlauf“ der Maitemperaturen gegenüber der AMO. Zur besseren Veranschaulichung in einer Grafik wurden Indexwerte verwendet; die AMO-Maiwerte für 2021 liegen noch nicht vor.

Ein ganz ähnliches Verhalten zeigen auch die Mai-Werte von Zentralengland, welche bis zum Aufzeichnungsbeginn der AMO (1856) vorliegen – es könnte also sein, dass uns die kühleren Mai-Temperaturen das Ende der AMO-Warmphase „ankündigen“.

Abbildung 11: Auch in Zentralengland zeigt sich das zeitlich „Vorlaufen“ der Mai-Temperaturen gegenüber der AMO; Darstellungsweise wie Abb. 10.

 

 




Klimawandel-Alarmismus als Klassenkampf

Dieses Ereignis erstickte nicht nur die Entwicklung der Wissenschaft, sondern hatte auch einen weitreichenden und zerstörerischen Einfluss auf die Wirtschaft vieler Länder durch die Fehlleitung von Ressourcen in einem wirklich epischen Ausmaß. Für den Außenstehenden war es völlig unverständlich, dass Gesellschaften, die in der Lage waren, Menschen ins Weltall zu schicken, etwas so Lebenswichtiges wie die Energieversorgung, den Transport und die Nahrungsmittelproduktion der Ausbeutung durch offensichtliche Quacksalber anvertrauen konnten. Noch merkwürdiger war, dass der Irrweg die ganze Zeit über von einer kriecherischen Presse lautstark beklatscht und von gelehrten Gesellschaften, die es besser hätten wissen müssen, gebilligt wurde. Wissenschaftler der Folgezeit haben lange über die Maschinerie dieser Übernahme und über die Umstände, die sie ermöglichten, spekuliert. – [Ende Prolog]

In diesem Beitrag wird beschrieben, wie und warum diese Kaperung vonstatten ging.

Das zwanzigste Jahrhundert war eines der großen Fortschritte in Physik, Biologie, Geologie und einer ganzen Reihe anderer Zweigen der Wissenschaft. Es war leider auch das Jahrhundert, das uns die berüchtigten Pseudowissenschaften Eugenik, Lysenkoismus und die Anfänge des Klima-Alarmismus bescherte, der aktuellen wissenschaftlichen Verirrung. Einige, mich selbst eingeschlossen, würden der Liste noch den Marxismus hinzufügen, aber ich habe beschlossen, die Intelligenz nicht unnötig zu beleidigen und werde weiter unten nur kurz auf Eugenik eingehen, um einen Punkt zu illustrieren.

Die Hypothese der katastrophalen anthropogenen globalen Erwärmung, auch bekannt als menschengemachter Klimawandel, ist ein Lehrbuchbeispiel für eine Pseudowissenschaft. Genauer gesagt werde ich zeigen, dass der Konflikt zwischen diesem Klima-Alarmismus und der echten Wissenschaft unheimliche und beunruhigende Parallelen zum Lysenkoismus aufweist, einer drei Jahrzehnte langen Perversion der biologischen Wissenschaften, die im Sowjetblock ab Mitte der 1930er Jahre mit dem Marxismus als ermöglichender Randbedingung praktiziert wurde. Ich werde mich dabei von einem Buch leiten lassen, das lange Zeit die einzige verfügbare zeitgenössische wissenschaftliche Aufzeichnung über diese Zeit war.

Im Zentrum jeder Pseudowissenschaft steht immer ein Irrglaube, eine fehlerhafte Hypothese. In unserem Fall, dass CO2 der wichtigste Klimatreiber ist. In einer echten Wissenschaft entwickelt sich die Hypothese durch Prüfung an der Realität zu einer besseren oder wird einfach aufgegeben. In einer Pseudowissenschaft wird die falsche Doktrin zum Dogma, das zur Folklore herabsinken kann, wie z.B. die Astrologie, aber gelegentlich von mächtigen politischen Interessen aufgegriffen wird und dann ungeheure Schäden anrichtet. Der Lysenkoismus dient als Beispiel dafür.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Hier folgt jetzt eine längere Beschreibung des sog. Lysenkoismus‘. Es ist davon auszugehen, dass die geneigte Leserschaft weiß, worum es dabei geht, weshalb hier auf die Übersetzung verzichtet wird. Interessant ist dann aber, welche beängstigenden Parallelen der Autor hierbei im Vergleich zum aktuellen Klima-Alarmismus erkennt. A. d. Übers.]

Klimawandel-Alarmismus

Wissen Sie was? Ich habe oben nicht viel über den Klimawandel-Alarmismus gesagt. Aber das brauchte ich auch nicht, denn Sie werden ihn in all seinen furchtbaren Details erkannt haben. Für jeden Aspekt des Lysenkoismus können Sie das Gegenstück in der Erderwärmungs-Hysterie finden. Es ist alles da: die falsche Hypothese, die Rede, die den Ball ins Rollen brachte (Anm. 2), die Persönlichkeiten mit ihren Erfüllungsgehilfen sowie realen oder eingebildeten Preisen, die Schirmherrschaft durch die Partei, sorry, die UNO, die zensorische Manipulation, die Beschimpfungen, die Datenmanipulation, die gewaltsame Ruhigstellung der Gegner, die Leute, die mit ihrer Arbeit nicht an der Redaktion vorbeikommen, die Leute, die von Fördermöglichkeiten ausgeschlossen sind, die, die ihren Job verloren haben (Anm. 3), die, denen man vorwirft, mit dem Feind zu schlafen, und nicht zuletzt die Fanatiker, die anderen ihre Ansichten aufzwingen und die nach Blut schreienden Zombies. Und natürlich eine willfährige Presse. Und das alles ist eingebettet in die Doktrin der Political Correctness, die es unmöglich macht, irgendetwas Grünes zu kritisieren und im Job zu überleben. Das einzige, was Sie bei Lysenko nicht finden werden, ist ein zickiges, halbgebildetes Schulmädchen, das von einer ahnungslosen Gefolgschaft seliggesprochen wird. Und so wie der Lysenkoismus die sowjetische Landwirtschaft verwüstete – was zu Nahrungsmittelknappheit führte – so wird die aktuelle Krankheit, die eine törichte Energie- und Nahrungsmittelpolitik hervorbringt, die Völker des Westens der Ressourcen berauben, die ihren Lebensstandard untermauern.

Der Klimawandel-Alarmismus ist der Lysenkoismus der politisch korrekten Klassen des Westens. Mir scheint, dass Medwedew recht gut erklärt, warum es möglich war, dass in einer fortgeschrittenen Gesellschaft so lebenswichtige Dinge wie Energie-, Verkehrs- und Ernährungspolitik als Geisel für die Launen eines Pöbels von Aktivisten und zweitklassigen Wissenschaftlern gehalten werden durften. Wir könnten uns dann aber fragen, welcher dieser Umstände der wichtigere ist, auf welchen wir uns konzentrieren sollten, um uns von den wirren Klimawandel-Priestern zu befreien. Hier mögen die Ereignisse von 1964 eine gewisse Orientierung bieten. Der Lysenkoismus starb nicht, weil die falsche Hypothese sich als falsch herausstellte; das war jedem intelligenten Beobachter fast von Anfang an klar gewesen. Er verschwand auch nicht, weil die ihn ermöglichende Ideologie über Bord geworfen wurde; die UdSSR hinkte noch ein weiteres Vierteljahrhundert weiter. Der Lysenkoismus erlosch aufgrund einer Kombination aus zwei Dingen: einem umfassenden Angriff auf seinen Anspruch, eine legitime Wissenschaft zu sein, gefolgt vom Entzug der Schirmherrschaft. Ersteres geschah, als jemand von unanfechtbarer Glaubwürdigkeit aufstand und die Dinge beim Namen nannte. Sacharow galt als Vater des sowjetischen H-Bomben-Projekts, und was auch immer die Mitglieder des Politbüros von ihm gedacht haben mögen, sie erkannten, dass er in der Regel genau wusste, wovon er sprach. Diese Enteignung ebnete den Weg für den Rückzug der Schirmherrschaft durch den sowjetischen Staat ohne Gesichtsverlust, aber das geschah bezeichnenderweise erst, nachdem der Gläubige Chruschtschow durch den Realisten Leonid Breschnew abgesetzt worden war.

Die Schirmherrschaft ist der Schlüssel. Die Widerlegung der falschen Hypothese, obwohl notwendig, kann nur helfen, die Pseudo-Wissenschaft zu diskreditieren, aber allein ist das wie das Anbellen eines falschen Baumes. Der Fokus sollte auf dem Moloch IPCC liegen. Diese Organisation bezieht ihre vermeintliche Legitimation nicht von ihrer Mutter, der UN, sondern von den vielen Wissenschaftlern aus den unterschiedlichsten Disziplinen, die treu und brav an ihren Berichten mitarbeiten. Es gibt jedoch eine wachsende Zahl ehemaliger Mitwirkender, die diesen Zirkus hinter sich gelassen haben, desillusioniert, weil sie feststellen mussten, dass ihre ehrlichen Bemühungen einfach ignoriert oder, schlimmer noch, missverstanden und missbraucht wurden, um die politische Agenda der Bürokraten zu unterstützen. Könnte diese Erfahrung mobilisiert werden, um andere zu überzeugen, die ihre Mitarbeit zurückziehen?

Ich möchte mit einer Bemerkung über die ruchlose Rolle der Presse schließen. Dass eine Presse, die unter einer Diktatur arbeitet, Befehle befolgt, ist keine Überraschung. Aber in den frühen 1920er Jahren, auf dem Höhepunkt des Eugenik-Wahns, konnte man keine Zeitschrift oder Zeitung aufschlagen, ohne dass es einen Artikel gab, der glückliche Paare und ihre schönen, besonderen „eugenischen Babys“ anpries, die dennoch irgendwie genauso aussahen wie alle anderen Neugeborenen (Anmerkung 4). Zeitungen und Zeitschriften überschlugen sich in ihrer Bewunderung für die selbsternannten Vertreter dieser Pseudowissenschaft, und die zensorische Haltung der Verleger erstickte den Widerstand. Dies hatte den Effekt, dass die Ideologie durch das Tröpfeln von Falschinformationen, die in einer liebenswerten Botschaft getarnt waren, legitimiert wurde und den Weg für die spätere stillschweigende Akzeptanz einer unmenschlichen Politik ebnete, die in den Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs gipfelte, alles im Namen der „Wissenschaft“.

Gegenwärtig sind die Fake News über die nicht existierende Notlage der knuddeligen Eisbären durch Organisationen wie WWF und Greenpeace nebst deren willigen Sprachrohre BBC und CNN nur eine Variation desselben Themas: die Konditionierung einer anfälligen jüngeren Generation, um die geplanten drakonischen Maßnahmen zur Bekämpfung der „Klimakrise“ zu akzeptieren. Der Philosoph Oswald Spengler (1880-1936) hat es so formuliert: „Die Presse ist heute eine Armee mit sorgfältig organisierten Waffen, die Journalisten ihre Offiziere, die Leser ihre Soldaten. Der Leser weiß weder, noch soll er wissen, zu welchen Zwecken er eingesetzt wird und welche Rolle er zu spielen hat.“ Oder, im Klartext, die Leser, die Fußsoldaten, werden einer Gehirnwäsche unterzogen und in die Agenda der Verleger eingeweiht. George Orwell, selbst ein Journalist, sagte etwas Ähnliches (siehe auch Anmerkung 5).

[Hervorhebung im Original]

Allerdings fragt man sich, warum auch die Publikationsorgane des Wissenschaftsbetriebs eine solche Neigung haben, sich auf der falschen Seite der Geschichte wiederzufinden. Ist es nur Ignoranz, Dummheit und Feigheit auf Seiten der Redakteure und Journalisten oder ist es etwas Unheilvolleres und ein tief sitzender Aspekt der Art und Weise, wie mit Informationen umgegangen wird? Hat das geschätzte „Peer-Review“-System als Instrument der Qualitätskontrolle ausgedient, weil es sich als wehrlos gegen Subversion und Täuschung erwiesen hat und, zumindest in den Atmosphärenwissenschaften, gründlich korrumpiert wurde? Aber vielleicht ist die Erklärung viel einfacher, also lassen Sie mich einen Gedanken an den Tag legen: Lysenko hat seinen ‚Ismus‘ in Begriffe eines Klassenkampfes gegossen. Mich dünkt, er hat unwissentlich genau ins Schwarze getroffen. Pseudowissenschaftliche Episoden haben alle Merkmale eines Klassenkampfes, also einen Konflikt zwischen denen, die durch Gruppendenken, Dogma oder ‚Konsens‘ verblendet sind, und denen, die für sich selbst denken. Und on Kriegen bleibt die Wahrheit immer als Erstes auf der Strecke.

Anmerkung: Keiner hat es deutlicher erklärt als der berüchtigte Joseph Göbbels: „Das ist das Geheimnis der Propaganda; den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne dass er überhaupt merkt, dass er durchtränkt wird.“ – 1933*

Originalzitat! Keine Rückübersetzung! Quelle

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/05/23/climate-change-alarmism-as-a-class-war/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Energiewende zerstört die Umwelt Teil 1: Solar­anlagen fördern die Erder­wärmung, verursachen Trocken­heit und zerstören die Umwelt

Zitat von Hans-Joachim Schellnhuber, 2003: „In den allermeisten (Wetter)Stationen haben wir keine Hinweise gesehen für eine globale Erwärmung der Atmosphäre … Die meisten kontinentalen Stationen, bei denen wir signifikante Trends feststellten, sind große Städte, in denen wahrscheinlich das schnelle Wachstum der Städte im letzten Jahrhundert die Temperaturen steigen ließ … Die Tatsache, dass wir kaum Erwärmungstrends an Stationen fanden, die nicht in schnell wachsenden Städten liegen, deutet darauf hin, dass die tatsächliche Zunahme der globalen Temperatur durch anthropogene Ursachen weniger ausgeprägt ist, als im letzten IPCC-Bericht angenommen.“ (https://pdfs.semanticscholar.org/7aae/b40aff7a41e8617786669ee85be95d089e3e.pdf, Hans-Joachim Schellnhuber, 2003)

Es gibt aber auch Einwirkungen auf Wetter und Klima für die ganz allein der Mensch verantwortlich ist.

Nein, es geht dabei nicht um das Kohlendioxid (CO2) Gefasel der „Mainstream-Pseudowissenschaft“. Mit der Behauptung, das durch Verbrennung fossiler Energieträger emittierte CO2 sei Schuld an der Erderwärmung handelt es sich vermutlich um das effektivste Ablenkungsmanöver seit den mittelalterlichen Hexenverbrennungen und dem teuersten Ablenkungsmanöver in der gesamten Menschheitsgeschichte.

Die unbewiesene und seit über 100 Jahren mehrfach widerlegte Behauptung, CO2 aus fossilen Energieträgern sei für die Erderwärmung verantwortlich (hier) dient einzig dem Zweck, die Menschheit auf eine falsche Fährte zu locken. Selbst Einstein und andere Physikergrößen haben diesem behaupteten Erwärmungseffekt keine Bedeutung beigemessen (hier). Erst kürzlich (2020) wurde der behauptete Wärmeeffekt durch CO2 Infrarot-Absorption und Rückstrahlung erneut experimentell widerlegt (hier).

Während Pseudowissenschaft, Politik und Medien das für den Klimawandel vorwiegend unbedeutende CO2 verteufeln, befassen sich die Subventionsjäger und Subventionsabzocker mit etwas, das sie „Energiewende“ nennen. „Energiewende“ bedeutet nichts weiter als subventionsgeförderte Investitionen in klima- und umweltschädigende Technologien, die aufgrund der vorherigen „Heiligsprechung“ durch grüne Politik, linksgrüne Medien und infantile Non-Government-Organisationen (NGOs) klaglos vom ahnungslosen Steuerzahler finanziert werden sollen. Dabei sind es eben gerade jene ausschließlich menschen-gemachten Technologien, die angeblich Erderwärmung und Trockenperioden verhindern sollen, die paradoxerweise Erderwärmung und Trockenperioden verursachen.

Die nachfolgend benannten „Klima- und Umweltkiller“ sind wahrlich alle „menschen-gemacht“ und deshalb kann auch nur der Mensch sie – zum Schutze von Umwelt und Klima – verhindern, bzw. rückgängig machen:

  1. Solaranlagen fördern die Erderwärmung, verursachen Trockenheit und zerstören die Umwelt
  2. Windkraftanlagen fördern die Erderwärmung, verursachen Trockenheit und zerstören die Umwelt
  3. Städte- und Straßenbau als Verursacher des „Wärmeinsel-Effekts“ fördern die Erderwärmung, verursachen Trockenheit und zerstören die Umwelt
  1. Solaranlagen fördern die Erderwärmung, verursachen Trockenheit und zerstören die Umwelt

Ausgangssituation ist eine Grünfläche ohne Bebauung. Die Sonneneinstrahlung dient von Frühjahr bis Herbst dem Pflanzenwachstum. Dabei wird Kohlendioxid der Atmosphäre entnommen und durch Photosynthese in Zucker bzw. Biomasse umgewandelt. Sauerstoff und Wasserdampf werden an die Atmosphäre abgegeben. Die Verdunstung von Wasser wirkt kühlend für den Bodenbereich und befeuchtet die Atmosphäre. Das Pflanzenwachstum ist die Grundlage für alles weitere Leben von Mensch und Tier. Die Nahrungskette beginnt mit dieser Verarbeitung von Sonnenlicht in der Vegetation. All das sind lebensnotwendige und ganz natürliche, von der Schöpfung vorgegebene Arbeitsprozesse.

Im Winter ruht dieser Lebensprozess und die eintreffende Solarstrahlung wird bei Schneelage vermehrt reflektiert. Durch die Dämmwirkung der Schneeschicht wird der Wärmeverlust im darunterliegenden Bodenbereich verringert. Aufgrund der langen und klaren Nächte ist dies eine wichtige Schutzfunktion für das Bodenleben.

Nach Errichtung einer Solaranlage über einer solchen Grünfläche wird das eintreffende Sonnenlicht an der Solarfläche absorbiert. Zwischen etwa 10% und 30% des absorbierten Sonnenlichts werden in elektrischen Strom (Photovoltaik Anlage, PVA) oder Nutzwärme (thermische Solaranlage) umgewandelt. Die restlichen 70 bis 90% der absorbierten Sonnenenergie werden in Wärme umgewandelt und an die umgebende Luft abgegeben. Damit sind Sonnenkollektoren primär „solare Heizkörper“, die den Temperaturanstieg in der Atmosphäre fördern. Die folgenden Fotos und Wärmebilder sind dieser Veröffentlichung entnommen. Weitere Abbildungen zur Thematik findet man auf der Home Page „Der Energiedetektiv“.

Abbildung 1: Solaranlage über einer Grünfläche. Das Wärmebild (rechts) macht die Emission von Wärme durch die Photovoltaik-Anlage deutlich

Die Messungen und Abbildungen zeigen, dass Solaranlagen die Verarbeitung des eingestrahlten Sonnenlichts verändern. Das hat Rückwirkungen, die mit dem Argument des Klimaschutzes in krassem Widerspruch stehen:

Die technische Nutzung der Sonnenenergie erfolgt zu einem relativ geringen Teil an menschlich genutzter Energie und einem wesentlich größeren Anteil von Wärmeabgabe an die Umgebung. Der Atmosphäre wird nun thermische Energie zugeführt. Gleichzeitig wird dem Bodenbereich Energie vorenthalten. Das Bodenleben, die Nahrungskette und der natürliche Verdunstungsprozess werden geschwächt, die Temperatur der Atmosphäre steigt. Das dient weder dem Klimaschutz noch dem Schutz der Artenvielfalt – im Gegenteil!

Abbildung 2: Photovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenlicht vorwiegend in Wärme (Bild rechts) und wenig in Elektrizität um

Abbildung 3: Photovoltaik-Anlagen werden zu innerstädtischen Strahlungsheizkörpern

Erderwärmend wirkt auch ein weiterer Effekt: Solaranlagen weisen gegenüber der unbelasteten Naturlandschaft eine deutlich höhere Absorptionsrate auf. Das bedeutet, dass insgesamt auch ein höherer Anteil des Sonnenlichts im bodennahen Bereich absorbiert und ein geringerer Anteil reflektiert wird. Das spielt insbesondere im Winter im Vergleich zu einer Schneedecke eine große Rolle. Es ergibt sich eine störende Rückwirkung auf den natürlichen Ablauf der Jahreszeiten. Das dürfte die Stressbelastung des im Boden überwinternden Lebens erhöhen da, trotz der stärkeren Erwärmung der Umgebungsluft am Tage, die langen Winternächte ein starkes Auskühlen des Bodens ermöglichen.

In Österreich beträgt die solare Einstrahlung etwa 1.200 kWh/m² Bodenfläche. Bei Photovoltaikanlagen wird diese Einstrahlung zu ca. 95% absorbiert. Das sind ca. 1.140 kWh. Davon werden ca. 15% (ca. 170 kWh) als elektrische Energie genutzt. Dies ist der Gewinn für den Menschen, auf den sich alle Wirtschaftlichkeitsüberlegungen konzentrieren.

Übersehen wird allerdings, dass insgesamt ca. 1.140 kWh absorbiert werden und nur 170 kWh genutzt werden. Der Rest von ca. 970 kWh wird als trockene Abwärme an die Umgebungsluft abgegeben. Dieser beachtliche Wert von 970 kWh bezieht sich auf nur einen Quadratmeter! (hier).

Tatsächlich führt damit die relativ starke Erwärmung der technischen Oberfläche zu einer ganzjährigen Wärmeabgabe an die Luft, die die gesamte Umgebung miteinbezieht. Im Gegensatz zur Verdunstung durch Pflanzen im natürlichen Ausgangszustand kommt es zur rein thermischen Belastung, da die technische Fläche der Solaranlage selbst nicht zur Verdunstung beiträgt. Damit kommt es zum Anstieg der Lufttemperatur, die Luft wird trockener und wärmer.

Solaranlagen werden gerne als „sauber“ oder emissionsfrei bezeichnet. Dabei wird aber vernachlässigt, dass diese sehr wohl auch zu Emissionen führen. Die Emissionen der (hier gezeigten) Solaranlagen sind die Wärmeabgabe an die umgebende Atmosphäre und Schattenwurf auf die Vegetation im Bodenbereich.

Die technische Nutzung der Solarenergie trägt selbst zur Erwärmung und dem Anstieg der Temperatur in der Atmosphäre bei. Dem Klimaschutz und einer Begrenzung der Erwärmung der Atmosphäre dient das sicher nicht!

Da im Klimaschutz behauptet wird, dass die Erwärmung der Atmosphäre ein Problem darstellt, ist es nicht möglich, gleichzeitig auch zu behaupten, dass die Errichtung und Förderung von Solaranlagen das Klima schützt. Das ist ganz einfach nicht richtig, da solche Wärmeschleudern Sonnenenergie in hohem Ausmaß absorbieren und in Wärme umsetzen!

Solaranlagen führen damit zu genau jenem Effekt einer erhöhten Absorption mit Abgabe von Wärme an die Umgebung, die fälschlicherweise den CO2-Emissionen bzw. Treibhausgasen zugewiesen wird.

In Daggett, Kalifornien, entstand 1981 der erste Solarpark in den USA. Jeff Gibbs, der Regisseur des Films von Michael Moore „Planet of the Humans“ war mehrfach in Daggett und ist schockiert: der Ort ist heruntergekommen, und dort wo mal Solarmodule standen, weht heute Sand, weil der Boden ohne Pflanzen ist, die den Sand festhalten könnten. Der Boden ist tot.

Doch auch in Deutschland zeigen sich die Effekte. So schrieb Otto Hahn, Erfinder der Dacheindeckung mit integrierten Photovoltaikelementen: „Lieber Herr Döhler, wie ich Ihnen vielleicht schon mal mitteilte, erhielt ich am 3. Januar 1969 das deutsche Patent 1 900 069 (Dacheindeckungselement beliebiger Form und Größe mit integrierten Photoelementen zur Stromerzeugung).

Otto Hahn erhielt 1969 ein Patent für ein „Solardach“ – und baute nach eigenen Versuchen seine Solaranlage wieder ab. Foto: Otto Hahn.

Otto Hahn: „Ich hatte schon vor 40 Jahren eine eigene Solaranlage und speicherte den Strom […]. Schon damals machte ich in unserem Garten Temperaturversuche und stellte fest, dass sich die schwarz gefärbten Solarzellen in der Sonne auf 70 °C erwärmen und somit auch die Luft. Die Erwärmung der Solarzellen hat auch den Nachteil, dass die Wärme den Innenwiderstand der Solarzellen erhöht, sodass sie weniger Strom produzieren können. Das wissen wohl nur wenige Leute, die eine Solaranlage auf dem Dach haben.

Da man in unseren Breiten wesentlich weniger Sonnenstunden hat als zum Beispiel in Spanien oder Marokko, musste ich in den sechs Monaten Oktober bis März die stationären Batterien immer wieder aus dem Netz aufladen, damit sie durch Unterspannung keinen Schaden erlitten. Firmen, die Solaranlagen bauen, nennen den Kunden immer nur die Nennleistung, die aber nur eintritt, wenn die Sonne im Sommer im Zenit steht. Nach etwa zehn Jahren habe ich meine Solaranlage abgebaut.“

Anmerkung: Wie wir mit heutigem Wissensstand wissen, hat Otto Hahn mit dem Abbau seiner Solaranlage etwas Gutes für die Umwelt getan!

Teil 2:Windkraftanlagen fördern die Erderwärmung und verursachen Trockenheit“ und Teil 3: „Städte- und Straßenbau als Verursacher des „Wärmeinsel-Effekts“ fördern die Erderwärmung und verursachen Trockenheit“ sowie die Schlossfolgerungen werden im nächsten Bericht behandelt.

Merke: „Wer versucht, die Erderwärmung mit dem Bau von Solar- und Windkraftanlagen aufzuhalten, der wird auch versuchen, Feuer mit Benzin zu löschen!“

Merke: „Wer bis zum Jahr 2045 ‚Klimaneutralität‘ erreichen will, der muss sofort damit beginnen, alle Solar- und Windkraftanlagen abzubauen!“




EU-Staats- und Regierungs­chefs bereiten sich auf Streit über astrono­mische Kosten der Net Zero-Pläne vor

Nachdem sie den Wählern jahrelang versichert hatten, dass „erneuerbare“ Energien die Energie billiger machen und die Europäer besser dastehen lassen würden, müssen die EU-Führer nun zugeben, dass diese Pläne den Verbrauchern in Wirklichkeit sehr schaden werden.

Die EU-Kommission schlägt eine Reihe von weitreichenden Maßnahmen vor, welche die Kosten für den Betrieb eines Autos und das Heizen von Häusern in die Höhe treiben werden. Wenn es nach ihr geht, werden die Haushalte nicht nur steigende Energiekosten schultern müssen, sondern auch die steigenden Kosten des europäischen Rekordpreises für Kohlenstoff in ihren Heizungsrechnungen und Tankstellenpreisen.

Es braucht nicht viel, um den politischen Umbruch und die öffentliche Revolte zu bedenken, sobald die Wähler spüren, was man ihnen da eingebrockt hat.

EU-Staats- und Regierungschefs streiten sich über die Umsetzung der Klimaziele

Die europäischen Staats- und Regierungschefs befinden sich auf einem Kollisionskurs über die drohenden Auswirkungen radikaler Emissionsziele auf ihre Bürger und Unternehmen, da die Kosten für eine Umstellung auf „umweltfreundliche“ Technologien in der gesamten EU spürbar werden.

[Hervorhebung im Original, „“ vom Übersetzer hinzugefügt]

Ein Gipfeltreffen in Brüssel am Montag und Dienstag wird zum Teil von Diskussionen über die Dekarbonisierung von Teilen der europäischen Wirtschaft dominiert werden, damit der Block sein Ziel erreichen kann, die CO2-Emissionen bis zum Ende des Jahrzehnts um 55 Prozent zu reduzieren.

Insbesondere könnte der Gipfel die Verteilungsfragen, die im Mittelpunkt der grünen Agenda stehen, in den Vordergrund rücken, da er sich auf das verfügbare Einkommen der Wähler auswirken wird, indem er die Energierechnungen der Haushalte, die Benzinpreise und die Lebensmittelkosten in die Höhe treibt.

Funktionäre erwarten eine spaltende Debatte, die die reicheren Länder in Westeuropa gegen ihre ärmeren und umweltschädlicheren Gegenstücke im Süden und Osten ausspielt. Ein Zeichen dafür, wie umstritten die Debatte sein könnte, war, dass die Botschafter am Freitag über den Entwurf der Umweltschlussfolgerungen des Treffens stritten.

Ein EU-Beamter sagte, dass die Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel „ihre Empfindlichkeiten und Prioritäten“ in der Klimadebatte bekräftigen würden und warnte, dass viele der Kompromisse „sehr schwierig zu lösen“ seien. ….

Brüssel wird eine Reihe von weitreichenden Maßnahmen vorschlagen, darunter die mögliche Ausweitung des ETS auf den Einzelhandel wie Autos und Heizungen. Wenn dies geschieht, werden die Haushalte einen Teil der Kosten des europäischen Rekordpreises für Kohlenstoff über ihre Heizungsrechnungen und Tankstellenpreise schultern müssen.

Der ganze Beitrag steht hier [Zahlschranke]

Link: https://www.thegwpf.com/eu-leaders-brace-for-clash-over-astronomical-cost-of-net-zero-plans/?mc_cid=a6ad93cb8c&mc_eid=09aabdbce2

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Folgt dem Geld: Covering Climate Now

CCNow behauptet, Storys an 460 Medienstellen auf der ganzen Welt zu liefern, mit einer täglichen Reichweite von 2 Milliarden Lesern oder Zuhörern. (Quelle)

Ihr Ansatz ist es, vorgefertigte Storiys, redaktionelle Erzählungen und gemeinsam genutzte Ressourcen einzuspeisen, um die Stimmen des Alarms zu verstärken und die Weltbevölkerung davon zu überzeugen, dass es eine Klimakrise gibt, die von jedem verlangt, fossile Brennstoffe aufzugeben, ebenso wie Zugang zu preiswerter elektrischer Energie, Flugreisen, Heizen und Kochen mit Erdgas und unzählige andere Vorteile des modernen Lebens, die ein normaler Teil unserer entwickelten Gesellschaften sind. Darüber hinaus bieten sie Möglichkeiten zum Austausch von Geschichten, bei denen Geschichten in einem Medienbereich frei anderswo veröffentlicht werden können oder als Grundlage für eine „originelle“ Neuschreibung in einem anderen Medienbereich verwendet werden können.

Lassen Sie sich jedoch nicht täuschen. Während viele der Journalisten und Reporter, die an dieser Propagandakampagne teilnehmen, „True Believers“ sind und ehrlich denken, dass sie das Richtige tun, selbst wenn sie wissentlich voreingenommene, einseitige, übertriebene Versionen der potenziellen Nachteile einer sich erwärmenden Welt beschreiben, scheinen sie nicht die Absicht zu haben, irgendetwas in ihrem eigenen Leben aufzugeben – nur andere Menschen werden dazu aufgefordert. Sie unterscheiden sich nicht von den jetzt reichen Politikern, die darüber schwadronieren, wie schlimm der Klimawandel sein wird, während sie sich Villen am Wasser in den teuersten Enklaven der Welt kaufen. Diese Journalisten werden immer weiter fröhlich um die Welt fliegen, um über die Sorgen der Armen zu schreiben und jede Klimakonferenz mit jetsettenden Hollywood-Stars zu besuchen.

Man kann also durchaus fragen: „Wer bezahlt das alles?“

Diese Frage ist sowohl einfach als auch schwierig. Es ist einfach, die Finanzierungsquellen zu finden, die von CCNow öffentlich angegeben werden, also diejenigen, die es erlauben, für ihre Unterstützung zu werben. Es ist nicht bekannt, ob The Guardian, The Nation, Columbia Journalism Review oder die großen Nachrichtenagenturen und Fernsehnachrichtensender tatsächlich Gehälter bei CCNow finanzieren. Es ist schwierig herauszufinden, wer wirklich all die Ausgaben für die Gehälter der Mitarbeiter, das Hosting der Website, das Schreiben von Geschichten, die Öffentlichkeitsarbeit und all die anderen Ausgaben, die zu einer großen, weitreichenden Lobbyorganisation gehören, bezahlt – da CCNow nicht eingetragen ist und nicht selbst eine 501(3)c ist, hat es keine nachvollziehbare Berichterstattung über Spenden.

Hier ist die offizielle Erklärung von CCNow:

Covering Climate Now wurde gefördert durch großzügige Spenden von Actions@EBMF, David and Lucile Packard Foundation, Michaux Family Foundation, Park Foundation, Rockefeller Family & Associates, Schumann Media Center und Wayne Crookes. Der fiskalische Sponsor für Covering Climate Now ist die in Washington DC ansässige 501c3, also The Fund for Constitutional Government. Wir trachten nach zusätzlicher Förderung, um die Zusammenarbeit zu erhalten.

Und das hier:

CCNow wurde 2019 von der Columbia Journalism Review und The Nation in Zusammenarbeit mit The Guardian und WNYC gegründet. Zu den mehr als 460 Partnern von CCNow gehören einige der größten Namen in der Nachrichtenbranche, aber auch einige der kleinsten, denn diese Geschichte braucht jeden. Neben drei der größten Nachrichtenagenturen der Welt – Reuters, Bloomberg und Agence France Presse – die jeweils Inhalte für Tausende von anderen Nachrichtenredaktionen bereitstellen, gehören zu unseren Partnern CBS News, NBC und MSNBC News, Noticias Telemundo, PBS NewsHour, Univision, Al Jazeera; die meisten der größten öffentlichen Radiosender in den USA; viele führende Zeitungen und TV-Netzwerke in Amerika, Europa und Asien; und Dutzende von führenden Magazinen und Zeitschriften, darunter Nature, Scientific American, Rolling Stone, HuffPost, Teen Vogue, und Mother Jones.

Die große Enthüllung ist, dass CCNow unter dem Deckmantel von The Fund for Constitutional Government (FCG) arbeitet. Das bedeutet, dass die FCG CCNow unter dem Deckmantel ihres 501(c)3-Status schlüpfen lässt, obwohl CCNow kein eingetragenes Unternehmen ist – es wird als separates Projekt betrachtet.

Und wer ist FCG, wenn sie jeden Morgen aufstehen?

„Der Fund for Constitutional Government (FCG) ist eine öffentlich finanzierte Stiftung, die sich der Aufdeckung und Korrektur von Korruption in der Bundesregierung der Vereinigten Staaten widmet. FCG erreicht diese Arbeit durch die Finanzierung von Organisationen und Journalisten, die daran arbeiten, eine offene und rechenschaftspflichtige Regierung zu fördern und zu erhalten. Die FCG ist eine Section 501(c)(3) Organisation und kann auch als finanzieller Sponsor für neue Projekte dienen.“

Was die Korruption der Bundesregierung mit den aktuellen Propagandabemühungen von CCNow zu tun hat, ist ein Rätsel – die einzige Verbindung wäre der Journalismus, wenn es das wäre, was CCNow wirklich tut, was es nicht ist.  CCNow ist eine Lobbygruppe, die den Journalismus korrumpiert für das, was sie als White Hat Cause sehen – Gutes tun – mit allen Mitteln.

Und während Stephen H. Schneider wiederholt versucht hat, seine 1989 veröffentlichte Aussage zurückzunehmen, hat sich CCNow seine ursprüngliche Aussage sehr zu Herzen genommen – so sehr, dass es ihr Leitprinzip zu sein scheint:

Einerseits sind wir als Wissenschaftler ethisch an die wissenschaftliche Methode gebunden und versprechen, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit – was bedeutet, dass wir alle Zweifel, die Vorbehalte, die Wenns, Unds und Abers einbeziehen müssen. Auf der anderen Seite sind wir nicht nur Wissenschaftler, sondern auch menschliche Wesen. Und wie die meisten Menschen möchten wir, dass die Welt ein besserer Ort wird, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass wir daran arbeiten, das Risiko eines potenziell katastrophalen Klimawandels zu verringern. Um das zu erreichen, müssen wir eine breite Unterstützung bekommen, um die Öffentlichkeit zu begeistern. Das bedeutet natürlich, dass wir eine Menge Medienberichterstattung bekommen müssen. Also müssen wir Schreckensszenarien anbieten, vereinfachte, dramatische Aussagen machen und Zweifel, die wir haben könnten, kaum erwähnen. Diese „doppelte ethische Zwickmühle“, in der wir uns häufig befinden, lässt sich mit keiner Formel lösen. Jeder von uns muss entscheiden, was die richtige Balance zwischen effektiv und ehrlich sein ist. Ich hoffe, das bedeutet, beides zu sein.

[Hervorhebung im Original]

Leider scheinen Mark Hertsgaard und Kyle Pope, die Gründer von CCNow, sich nur dem fettgedruckten Teil von Schneiders Aussage zu widmen und alle seine ethischen Vorbehalte auszuschließen. Eine Überprüfung der von CCNow verbreiteten Geschichten zeigt, dass keinerlei Anstrengungen unternommen werden, um sicherzustellen, dass die Geschichten, die sie als Ghostwriter verfassen und mit Nachrichtenagenturen teilen, wissenschaftlich ehrlich oder sogar sachlich korrekt sind.

Dem Geld folgen

Es ist fast unmöglich, bei einer nicht eingetragenen Gruppe, die sich hinter der steuerlichen Unterstützung einer größeren gemeinnützigen Organisation versteckt, „dem Geld zu folgen“. Daher muss ich nach großer Anstrengung einen „Null-Befund“ oder ein „negatives Ergebnis“ melden. Ich habe keine große, mysteriöse, bösartige Gruppe gefunden, die CCNow finanziert.

Wer bezahlt also für CCNow?  Woher kommt das Geld?

Für diejenigen, die wenig Geduld und ebenso viel Neugier haben, lautet die einfache Antwort:

Die üblichen Verdächtigen

Und wer könnte das sein? Nun:

Fund for Constitutional Government

The Stewart R. Mott Foundation

Park Foundation Inc

Rockefeller Family Fund [and several other Rockefeller family-related trusts and foundations]

Center for Climate Integrity (CCI)

Schumann Media Center Inc  [Bill Moyers is President]

In geringerem Umfang auch diese:

Actions@EBMF  [a grantmaking branch of Earle Brown Music Foundation Charitable Trust]

Wayne Crookes [Canadians will recognize this name]

Die Motts, Parks und Rockefellers finanzieren eine Menge linker und progressiver Organisationen. Ich müsste von der FCG oder den Rockefellers finanziert werden, um die Ressourcen zu haben, um herauszufinden, woher das Geld wirklich kommt. Ich kann nicht einmal einen Weg finden, um herauszufinden, wie viel Geld involviert ist.

Die Führung von CCNow besteht aus:

Michael Cavallo — Writer and Former Director of Renewable Energy for C40 Cities

Mark Hertsgaard — Editor at Large at The Nation

Conrad Martin — Executive Director of Fund for Constitutional Government and on the Board of the Stewart R. Mott Foundation

Kyle Pope — Editor and Publisher of Columbia Journalism Review

Jane Spencer — Deputy Editor and Head of Strategy at Guardian US

Katrina vanden Heuvel — Publisher and Editorial Director of The Nation

Das Team (Ich schätze mal, die hauptamtlich Beschäftigten):

Mark Hertsgaard — co-founder & executive director

Judy Doctoroff — managing director

Karin Kamp — digital editor

Mekdela Maskal  — engagement editor

Andrew McCormick  —  deputy director

Symone Moore  —  project coordinator

Lili Zay  —  research & engagement coordinator

Weitere Informationen zu den oben genannten Unternehmen finden Sie auf der CCNow-Übersichtsseite – ein Klick auf den Namen führt zu einem Pop-up-Informationsfenster.

Unter dem Strich:

Covering Climate Now scheint von der üblichen Schar linker und progressiver Stiftungen und Nachrichtenorganisationen finanziert zu werden, die bereits mit ihren eigenen klimabezogenen Propaganda-Kampagnen beschäftigt sind.

Während die Bemühungen von CCNow eine verwerfliche Korruption des Journalismus sind, scheint es keine erkennbare ungewöhnliche Finanzierungsquelle zu geben.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/05/22/following-the-money-covering-climate-now/

Übersetzt von Chris Frey EIKE