Kältereport Nr. 11

Heftiger Schneesturm zum Ende des Frühjahres in Schottland – Akkumulationen in höher gelegenen Gebieten

May 25, 2021 Cap Allon

25. Mai: Die Schotten leiden in dieser Woche unter einem seltenen arktischen Spätfrühling, während der Großteil des europäischen Kontinents weiterhin von einer ungewöhnlichen Kältewelle heimgesucht wird.

Zentimeter um Zentimeter des seltenen und rekordverdächtigen späten Mai-Schnees legten sich über die höher gelegenen Teile Schottlands, wobei zusätzlicher und außergewöhnlich seltener Schneegestöber auch auf die tiefer gelegenen Gebiete niederging.

Diese „globale Erwärmung“ ist Schottlands jüngstes extremes Kälteereignis in den ersten fünf Monaten des Jahres, die bitterkalt waren.

Der Winter brachte beständige Minusgrade und heftige Schneefälle mit sich, was inthesnow.com als „eine der längsten Perioden von kaltem, schneereichem Wetter in diesem Jahrhundert“ bezeichnet.

Und selbst jetzt, wo der Sommer kurz vor der Tür steht, halten die Rekordkälte und der Schnee an.
Großbritannien ist weiterhin auf dem besten Weg, einen der kältesten Mai in der aufgezeichneten Geschichte zu verzeichnen, während der Monat bereits als der schneereichste aller Zeiten in die Geschichte eingegangen ist und den alten Rekord aus dem Jahr 1979 gebrochen hat.

Link: https://electroverse.net/violent-late-spring-snowstorm-blasts-scotland-buries-the-higher-elevations/

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Seltener Mai-Schneefall in Kaschmir und Indien

25.Mai: Am Sonntag erhielt Zentral-Kaschmir das, was thekashmirwalla.com als „seltenen Sommerschneefall“ und „extrem kalte Wetterbedingungen“ bezeichnet.

Einige der höchsten Schneemengen fielen im zentralkaschmirischen Ort Sonamarg.


Es schneite auch auf den Gipfeln in und um ZojiLa gestern, 24. Mai, laut DD News Ladakh.
Schneefall in Kaschmir tritt normalerweise während der Kernwintermonate, zwischen Dezember und Februar auf, fährt der thekashmirwalla.com Artikel fort – „Schneefall in der letzten Maihälfte ist unglaublich selten in der Region.“

Link siehe weiter unten

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Starke Schneefälle in Kaghan, Pakistan

25. Mai: Schaut man über die nördliche Grenze Indiens und nach Pakistan, wurden ebenfalls heftige Schneefälle gemeldet.

Laut dawn.com wurde das malerische Kaghan-Tal am Sonntag in ein Winterwunderland verwandelt, als extreme Kälte einsetzte.

Es begann am Mittag zu schneien und hielt den ganzen Tag über an.

Link: https://electroverse.net/rare-and-heavy-late-may-snowfall-hits-kashmir-india-and-kaghan-pakistan/

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Neuseeland: Neue absolute Kälte-Rekorde

Am Morgen des Donnerstags, 27. Mai, wurde Neuseeland von einer historischen Kältewelle heimgesucht.

Eine mächtiger Kaltlufteinbruch aus der Antarktis ließ die Temperatur am Dunedin International Airport im Südosten der Südinsel auf einer Höhe von 1,2 m auf -8,8°C fallen.

Dieser Wert stellt die niedrigste Temperatur dar, die jemals am Flughafen gemessen wurde (im Mai 1988 und im Juli 2007) und zwar in einer bis 1963 zurück reichenden Reihe.

Laut NIWA (Neuseelands offizielle meteorologische Agentur) wurde in Middlemarch, einer kleinen Stadt in der Region Otago auf der Südinsel, eine Temperatur von -10.1C (13.8F) auf einer Höhe von 213m (699 Fuß) gemessen.

Dies ist die niedrigste Herbsttemperatur in der Stadt seit 2001.

Das sind unglaubliche Tiefstwerte, besonders für den Herbst, besonders in dieser Zeit der katastrophalen globalen Erwärmung [sarc!]

Link siehe nach folgender Meldung

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Schnee & Eis in Grönland und Island sprengen den Messbereich (buchstäblich!)

27.Mai: Im Anschluss an den gestrigen Artikel über die historischen Zuwächse der Oberflächenmassenbilanz Grönlands in der Spätsaison hat die größte Insel der Welt nun einen ZUWACHS verzeichnet, die die SMB buchstäblich aus den Charts geschossen haben.

Ein Blick auf die offiziellen Zahlen des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) zeigt, dass gestern, am 26. Mai, ein Tageszuwachs von mehr als 12 Gigatonnen verzeichnet wurde.
Dies ist erstaunlich und beispiellos, und das nicht nur für Ende Mai, sondern auch für jede Zeit während der Schneesaison.

Link: https://electroverse.net/new-zealand-suffers-all-time-record-cold-as-greenland-snow-ice-gains-head-off-the-charts-literally/

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Monatliche Tiefsttemperatur-Rekorde purzeln in Vanuatu

27.Mai: Nach der neuseeländischen Rekord-Kälte treten nun Rekordtiefstwerte in der Y-förmigen Inselgruppe VANUATU im Südpazifik auf, die aus etwa 83 vulkanischen Inseln besteht und sich über ca. 1.300 Kilometer erstreckt.

Am 27. Mai sank die Temperatur am Flughafen Pekoa auf der Insel Espiritu Santo auf 14,3°C.
Am 28. Mai wurde am Flughafen von Port Vila auf der Insel Efate ein Tiefstwert von 12,5°C registriert.

Beide Messwerte sind neue Rekord-Tiefstwerte für den Monat Mai.

Link: https://electroverse.net/low-temp-records-fall-in-vanuatu-as-late-season-snow-and-unprecedented-cold-sweep-toronto/

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Spät-Schneefälle und beispiellose Kälte in Toronto, Kanada

28.Mai: Der 28. Mai war ein historischer „Doppel-Rekordtag“ in Toronto, Kanada.

Zunächst einmal ging der Tag als der kälteste 28. Mai in die Wetterbücher ein, der jemals in der Stadt aufgezeichnet wurde, so der Meteorologe Peter Kimbell von Environment Canada.
Die Tageshöchsttemperatur erreichte am Freitagnachmittag nur kühle 4°C.

Für den nächstkältesten 28. Mai muss man den ganzen Weg zurück ins Jahr 1889 gehen, laut den Büchern für die Innenstadt von Toronto, die bis ins Jahr 1840 zurückreichen. Mit anderen Worten, es ist 130 Jahre her, dass die Einwohner Torontos einen so kalten 28. Mai erlebt haben.

Noch erstaunlicher ist, dass Toronto erst vor wenigen Tagen einen Höchstwert von 33°C erreichte – dies ist ein weiteres eindrucksvolles Beispiel für die „Schwankungen zwischen den Extremen“, die während Zeiten geringer Sonnenaktivität auftreten.


Zweitens brachte der Freitag der Stadt einen seltenen, späten Mai-Schneefall.

Dies ist Torontos zweitjüngster Schnee in den Aufzeichnungen nach dem 4. Juni 1945 (solares Minimum des Zyklus 17).

Es ist ein bisschen ein Schock, wenn man Griesel und weiße Schneeflocken sieht, obwohl man eine normale Höchsttemperatur von 22°C erwartet“, sagte Kimbell.

Link: https://electroverse.net/low-temp-records-fall-in-vanuatu-as-late-season-snow-and-unprecedented-cold-sweep-toronto/

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Überraschende Dicke des Arktischen Meereises

Die Zoologin Susan Crockford nannte die Verteilung des dicken arktischen Meereises (3,5-5m oder mehr) Ende Mai „überraschend“, besonders angesichts der Vermutung der WMO, dass uns nur noch fünf Jahre bleiben, um einen „gefährlichen Kipp-Punkt“ der globalen Temperaturen abzuwenden.

Link: https://electroverse.net/low-temp-records-fall-in-vanuatu-as-late-season-snow-and-unprecedented-cold-sweep-toronto/

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Unter diesem Link findet sich eine überaus treffende Bemerkung zu all diesen Ereignissen: Jeder wichtige Datenpunkt deutet jetzt auf eine Abkühlung des Planeten hin.

Wie lange wird es dauern, bis der IPCC und seine MSM-Schoßhündchen über die Fakten berichten?

Wie lange wird es dauern, bis die Massen aus ihrer künstlich herbeigeführten Psychose erwachen und ihnen offenbar wird, dass alles, was ihnen jemals gesagt wurde, auf Lügen und Agenden basierte?

AGW kann niemals eine Abkühlung des Planeten erklären – das geht einfach nicht – die Leute sollten sich auf ein brutales Erwachen einstellen.

wird fortgesetzt …

Zusammengestellt und übersetzt von Chris Frey EIKE

 




Wie wird der Sommer 2021 – mehr Fragen als Antworten

Die statistischen Vorzeichen stehen eher auf normal oder kühl

Wie der Autor hier schon festgestellt hatte, beeinflusst die mittlere Höhenlage der 500hPa-Fläche über Deutschland das Temperaturniveau des Jahresrestes positiv. Das gilt auch für den Sommer, wenngleich in abgeschwächter Form:

Abbildung 1: Tendenziell kühlere Sommer bei geringerer Höhenlage der 500hPa-Fläche über Deutschland im Januar. Der Zusammenhang ist jedoch für seriöse Vorhersagen viel zu schwach; man achte auf die große Streuung.

Einen etwas deutlicheren Einfluss scheint das Temperaturmittel aus April und Mai auszuüben:

Abbildung 2: Trotz großer Streuung folgte bislang einem zu kühlen Zeitraum April und Mai tendenziell ein kühler Sommer. War dieser Zeitraum, so wie 2021 (Kreuz auf der waagerechten Achse), sehr kühl, so hat es bislang nie einen sehr warmen Sommer gegeben; aber sichere Prognosen erlaubt auch dieser Zusammenhang nicht.

Der Sommer 2021 wird der achte nach dem letzten Maximum im SCHWABE-Sonnenzyklus sein; die vergangenen Sommer auf dieser zeitlichen Position verliefen etwas kühler als der Langjährige Durchschnitt:

Abbildung 3: Der achte Sommer nach dem Maximum des SCHWABE-Sonnenzyklus verlief im Mittel mit knapp 16,3°C etwas zu kalt; unter diesen befinden sich solche sehr kühlen wie 1913, 1954, 1965 und 1987; mit 1976, 1997 und 2009 aber auch zumindest phasenweise warme, extrem warme fehlen jedoch.

Auch wenn diese statistischen Zusammenhänge für Sommerfreunde nicht gerade ermutigend sind – die seit Februar 2018 mit nur kurzen Unterbrechungen anhaltenden Zirkulationsstörungen könnten zu mehr Hochdruckgebieten über Skandinavien und dem Nordmeer und damit zu sommerlich warmer Witterung führen; zumindest für den Juni deutet sich diese Konstellation schon einmal an.

Was sagen die Langfrist-Modelle?

Im Folgenden noch die Prognosen wichtiger Langfrist-Modelle. Sie tragen aber allesamt nur experimentellen Charakter und sind keinesfalls zuverlässig!

Abbildung 4: Das amerikanische Modell CFSv2 geht nach dem momentanen Eingabezeitraum bis zum 29.Mai von einem normalen Sommer aus; das kann sich aber durchaus noch ändern. Bildquelle: NOAA

Abbildung 5: Der DWD sieht an der Nordsee normale, nach Südosten etwas bis merklich zu warme Temperaturverhältnisse für den Sommer 2021.

Abbildung 6: Der britische Wetterdienst UKMO/Metoffice sieht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen zu warmen Sommer abseits der Küsten.

Abbildung 7: In der Nordostschweiz, wo ähnliche Verhältnisse wie in Süddeutschland herrschen, soll der Sommer mit deutlich erhöhter Wahrscheinlichkeit zu warm ausfallen; ähnlich sieht das auch der Österreichische Wetterdienst (ZAMG).

Und die NASA (hier nicht gezeigt) sagt alle Sommermonate in Mitteleuropa zu warm vorher.

Erst der „Siebenschläfer-Zeitraum“ (Ende Juni bis Anfang Juli) bringt mehr Klarheit

Eine der wenigen, relativ verlässlichen Regeln ist die allseits bekannte „Siebenschläfer-Regel“, weil sich erst so etwa zwischen dem 20. Juni und spätestens dem 10. Juli oft entscheidet, welche Lage der Strahlstrom für die nächste Zeit (keinesfalls genau für sieben Wochen) einnimmt. Bis dahin heißt es abwarten. Zumindest der Juni 2021 wird zwar keinesfalls so heiß wie 2019 verlaufen – aber doch ganz passabel und recht frühsommerlich.

 




Energiewende zerstört die Umwelt, Teil 3: Städte- und Straßen­bau als Verur­sacher des „Wärmeinsel-Effekts“ fördern die Erder­wärmung, verur­sachen Trocken­heit und zerstören die Umwelt

Die tägliche Naturzerstörung findet überall auf der Welt statt: Wärmeinseln breiten sich durch Bebauung aus, mittlerweile zu zusammenhängenden Wärmeregionen. In Städten ist es laut Deutschem Wetterdienst bis zu 10 Grad wärmer als im Umland. Straßen und Gebäude speichern die Sonnenenergie besonders stark, Menschen und Fahrzeuge produzieren zusätzlich Wärme. Regen kann schlecht versickern und verdunsten (Abbildungen 7 & 8).

Abbildung 7: Städte als Wärmeinseln: Je größer die Stadt desto höher ist die Temperatur darin im Vergleich zu den Außenbezirken

Abbildung 8: Städte als Wärmeinseln. Am Beispiel von Paris, Rom, Mailand und Madrid sieht man deutlich den Wärmeinsel-Effekt. In den Innenstädten ist es um mehrere Grad wärmer (rotbraun) als in den Außenbezirken (blau)

Manchmal stehen die Temperaturfühler in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Heißluft abgebenden Entlüftungsschächten von Klimaanlagen und anderen Wärmequellen (Abbildung 9).

Abbildung 9: Temperatur-Messfühler in der Nähe von Wärmequellen in Stuttgart, Detroit Lakes/Minnesota, Urbana/Ohio und Tucson/Arizona. Dies ergibt unrealistische Messwerte

Durch die Trockenlegung von Feuchtauen, Wiesen und durch die industrielle Landwirtschaft mit den trocken gelegten Böden verschwindet die kühlende Photosynthese der Pflanzen und die Verdunstungskälte. So sind auch typische ländliche Mess-Stationen wärmer geworden. Bereits der Bau einer Straße vor dem Haus erhöht im Sommer die Lufttemperatur im Garten.

In Abbildung 10 wird der immense Ausbau der Autobahnen in Deutschland seit 1932 ersichtlich. Das erhöht die Temperaturen auch in ländlichen Gebieten und hat mit der CO2 Konzentration der Luft überhaupt nichts zu tun!

Abbildung 10: Ausbau des Autobahnnetzes in Deutschland seit 1932. Quelle: Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR)

Dort wo früher eine Wetterstation in der freien Natur stand, ziehen heute Autobahnen vorbei. Dort wo früher die Wetterstation außerhalb der Stadt lag, ist sie durch Flächenausweitung der Städte bis dicht ins Stadtzentrum gerückt, selbst dann, wenn ihr Standort nicht verändert wurde. Die Wetterstation in Frankfurt stand vor 115 Jahren noch bei einem Forsthaus am Spessart, heute an den Landebahnen des Großflughafens.

So stieg während der vergangenen 30 Jahre z.B. im städtischen Jena die mittlere Temperatur stärker an als im ländlichen Dachwig (Abbildung 11). Am Alexanderplatz im Zentrum Berlins lagen die Durchschnittstemperaturen zwischen 1951 und 1980 um 1,82°K (=1,82°C) höher als in Neuruppin im Umland von Berlin (Abbildung 11).

Abbildung 11: Links: Im städtischen Jena stieg die mittlere Temperatur in den letzten 30 Jahren stärker an als im ländlichen Dachwig. Rechts: Von 1951 bis 1980 lag die Temperatur am Alexanderplatz in Berlin im Jahresmittel um 1,82° K (= 1,82°C) höher als im ländlichen Neuruppin

Dort wo Wetterstationen auch heute noch in freier Natur stehen, haben sich die gemessenen Temperaturen in den letzten Jahrzehnten kaum verändert (Abbildung 12). Von Erderwärmung keine Spur!!!

Abbildung 12: In ländlichen Gebieten (Amtsberg, Wolfach, Buchen, Nürnberg/Netzstall) zeigen die Mai-Temperaturen seit 1988 einen leicht abkühlenden Trend.

Auch in der Antarktis und in ländlichen Gebieten der USA wurden die Winter seit 1988 keineswegs wärmer. In der Antarktis kühlte sich die Wintertemperatur in dieser Zeit sogar um 1°K (= 1°C) ab (Abbildung 13).

Abbildung 13: Temperaturabkühlung in der Antarktis (links) und in ländlichen Gebieten der USA (rechts) seit 1988

Fazit:

Die wahren menschen-gemachten „Klimakiller“ sind Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Sie fördern die Erderwärmung und verursachen Trockenperioden. Der Wärmeinseleffekt aufgrund Grünflächen-versiegelnder Bebauung hat zusätzlich zur Folge, dass sich Wetterstationen immer weiter in die Stadtzentren verlagern, wo die Temperaturen höher sind als in der freien Natur. Zumindest ein Teil der globalen Temperaturmessungen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte wurden hierdurch verfälscht. Es wurden höhere Temperaturen gemessen als in wenig besiedelten Gebieten, was den globalen Durchschnittswert datenverfälschend nach oben trieb und somit den Anschein erweckte, es handele sich um überall gültige globale Erwärmung.

Nun fragen wir uns, was ist der wahre Grund hinter der unberechtigten Verteufelung des CO2? Es ist nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver der Energiewende-Gewinnler! Mit diesem Ablenkungsmanöver hat sich die seriöse Wissenschaft von den Energiewende-Gewinnlern leider in die Irre führen lassen. Um die seriöse Wissenschaft von den erderwärmenden Eigenschaften der Photovoltaik und der Windkraft abzulenken, haben Al Gore, James Hansen (ehemaliger Direktor des Goddard Institute for Space Studies der NASA), der Datenfälscher Michael Mann, das „Potsdämliche Institut für Klimahysterie“ (PIK), Greta Thurnbergs PR-Manager Ingmar Rentzhog und weitere Energiewende-Gewinnler den Verdacht einer Erderwärmung auf das CO2 gelenkt. Und das hat funktioniert, denn so wie ein Hund seine volle Aufmerksamkeit dem Knochen schenkt, den man ihm hinwirft, so schenkt die seriöse Wissenschaft seitdem leider ihre gesamte Aufmerksamkeit der wahren Rolle des CO2 am Wettergeschehen. Sie kommt letztlich zu dem Schluss, dass CO2 wenig oder gar nicht zur Erderwärmung beiträgt. Im Gegenteil, durch seinen Düngeeffekt hat sich die Vegetation auf der Welt in den letzten 30 Jahren immens gesteigert und somit Hungersnöte verhindert. Der in den letzten Jahrzehnten gemessene Anstieg der CO2 Konzentrationen in der Luft hat durch seinen Dünge- und feuchtigkeitsfördernden Effekt letztlich dazu beigetragen, dass die zahlenmäßig zunehmende Menschheit entsprechend zunehmend auch mit Nahrungsmitteln versorgt werden konnte. Wir haben leider immer noch Hunger auf der Welt, aber weniger als noch vor 20 Jahren (Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen – Wikipedia).

In der Zwischenzeit finden die zweifelhaften Machenschaften der Energiewende-Gewinnler an ganz anderer Stelle statt, und das mit der ausdrücklichen Zustimmung und Förderung durch schwarz-rot-grün-gelbe Politik, Panik-heischender Medien, infantiler NGOs und der ahnungslosen Bevölkerung. Die Energiewende-Lobby hat uns mit Unterstützung durch staatlich geförderte Pseudo- und Leihwissenschaftler und mit Hilfe verlogener Argumente gewaltig verladen. Während seriöse Wissenschaftler ihre Zeit damit verschwendeten, die Fehler in den bislang völlig unbewiesenen CO2 -Behauptungen von Pseudo- und Leihwissenschaft, Politik und Medien zu identifizieren, machten Photovoltaik und Wind-Lobby Nägel mit Köpfen und verschandelten – finanziellen Gewinn bringend – die Landschaften mit erderwärmenden Sonnenkollektoren und Windrädern. Die Schuld für die ansteigenden Temperaturen und das Austrocknen der Böden gaben Sie einfach dem CO2 ohne auch nur einen einzigen Beweis dafür zu liefern. Auf diese Weise wurde die seriöse Wissenschaft damit neutralisiert, einem nicht-existenten Phantom nachzujagen, das nichts – aber auch gar nichts – mit dem Klimawandel zu tun hat. Somit wird verständlich, warum die Politiker so parteiübergreifend die Kids von „Fridays for Future“ und „Extinction Rebellion“ bewundern.

Franz-Josef Reischmann, der Pressesprecher der Deutschen Schutz-Gemeinschaft Schall für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.) fragt die Politik nach den Kosten des Energie Erhaltungs Gesetzes (EEG):

Was hat der Energiewende-GAU denn nun wen gekostet? Im Jahr 2000 kostete die EEG-Umlage 0,16 Cent pro Kilowattstunde. Im Jahr 2018 betrug sie 6,88 Cnet. Das ist eine Steigerung von 3.600 Prozent. Rechnet man die gesamten der „Klimarettung“ bekannten Positionen mit Umlagen, Abgaben und Steuern sowie die Kosten des jetzt beschlossenen Ausstiegs von etwa 40 bis 60 Milliarden zusammen, so ergibt sich eine Zahl, die selbst schlimmste Befürchtungen mehr als deutlich übertrifft: Zwanzig Jahre EEG haben bis 2020 rund eine halbe Billion Euro (500.000.000.000 Euro) gekostet (das ist eine 5 mit 11 Nullen). Das sind mehr als 6.000 Euro für jeden Bundesbürger, vom Baby bis zum Greis. 6.000 Euro auch von denen, die mit Zweit- und Drittjobs ihre Familie gerade so über Wasser halten und denen eine Stromabschaltung droht, weil sie die hohen Strompreise nicht mehr bezahlen können. Dafür konnte sich der Solarworld-Chef zusätzlich zu seinem Schlösschen Calmuth noch das Schloss Marienfels bei Remagen des Entertainers Thomas Gottschalk leisten. 2018 ging die von den Medien vielgepriesene Solarworld trotz vieler, vieler Subventionsmillionen Pleite, und die 3.000 Mitarbeiter saßen auf der Straße. Nicht so der

Solarworld-Chef Frank Asbeck, einst Mitbegründer der Grünen. Der sitzt auf seinen Schlössern inmitten seiner selbstgeschossenen Jagdtrophäen, die er in seinen 10 Hektar Wald am Rheinufer erjagt. Oder er fährt mit seinem illustren Sportwagenfuhrpark umher.

Was hättet Ihr, liebe Politiker, mit den vergeudeten 500 Milliarden Euro nicht alles machen können. Die Brücken instandzuhalten, zum Beispiel. Und die Schulen renovieren und mehr Polizei einstellen, um die arbeitenden Steuerzahler besser vor nichtarbeitenden Bösewichten zu schützen. Auch die Pflegekräfte hätten anständig bezahlt werden können, und die Bundesbahn hätte auf Vordermann gebracht werden können. Ihr habt aus den ambitionierten deutschen Vorreitern verpeilte Geisterreiter gemacht, die auf Eurem halbtoten Pferd im Welt-Klima-Ranking hinter Malaysia und Uruguay her humpeln. Ihr habt aus begeisterungsfähigen Jugendlichen hysterische Irrgeleitete gemacht, die einem wirren Okkultismus hinterherlaufen, dessen Heilige ein autistischer Teenager ist. Schon in wenigen Jahren werden dieselben Freitagshüpfer gegen Euch demonstrieren und fragen, wo denn ihre Arbeitsplätze und der Wohlstand geblieben sind (hier).

Die Energiewende-Gewinnler konnten mittlerweile ein Wind- und Solar-Investitionsimperium aufbauen, gegen dessen Finanzmacht sowie politischer und medialer Unterstützung die seriöse Wissenschaft machtlos ist. Und was macht der Staat? Er hat sich unter dem Druck der Energiewendelobby und infantiler NGOs in eine aussichtslose Lage manövriert und kommt nun ohne Gesichtsverlust nicht mehr aus dem Energiewende-Schlamassel heraus. Das will er auch gar nicht, denn der größte Gewinner der Energiewende ist der Bundesfinanzminister.

Es stellt sich die Frage „wem nützt es“? Norbert Bolz beschreibt es in seinem Buch „Avantgarde der Angst (Matthes & Seiz, Berlin, 2020) sehr treffend: „Die grüne Elite, die uns die Klimakatastrophe prophezeit und zur Askese auffordert, lebt selbst sehr angenehm im Grand Hotel Abgrund. Sie versteht sich auf die Kunst, aus der apokalyptischen Drohung ein hochprofitables Geschäft zu drechseln. Und das führt uns zu den Hintermännern der Generation Greta. Wie einst »Nachhaltigkeit« wird jetzt »Klimawandel« zum Schlüsselbegriff des Big Business. Wie man die Rettung der Welt als Riesengeschäft aufzieht, zeigt zum Beispiel das Social-Media-Netzwerk des PR-Managers Ingmar Rentzhog »We don’t have time«. Und nun wird es niemanden mehr überraschen, dass die Klimaaktivistin Greta als Youth Advisor im Stiftungsrat seine Werbefigur war. Da ist es nur konsequent, dass Greta Fridays For Future zur Marke machen will; d. h. sie lässt sich die Jugendbewegung patentieren.

Zu den Förderern und Profiteuren des Katastrophendiskurses gehören aber auch nichtkommerzielle Akteure, so zum Beispiel aus den Reihen der engagierten Wissenschaft. Das funktioniert dann so: Am Anfang steht die Erfindung einer Krise; die Krise begründet die Notwendigkeit der Forschung; die Bedeutsamkeit dieser Forschungen legitimiert ihre staatliche Finanzierung; die Forschung im »öffentlichen Interesse« braucht eine politische Organisation — und so entsteht, was Wissenschaftstheoretiker »scientific bias« nennen. Zu Deutsch: Man findet immer, was man erwartet. Und immer ist es fünf vor zwölf.“

Man könnte noch ergänzen: „alle diejenigen, die mit der korrupten Leih-Wissenschaft nicht einverstanden sind, werden gemobbt, als Leugner diffamiert und wenn sie nicht bereit sind, das Lügengebilde mitzutragen, verlieren sie ihren Job“. Beispiele gibt es genug.

Man kann ihnen gratulieren – Al Gore, der mit CO2 Milliarden gescheffelt hat, Hans-Joachim Schellnhuber, Stefan Rahmstorf und Ottmar Edenhofer – der durch Klimapolitik das Weltvermögen umverteilen möchte – für sie wurde ein staatlich finanziertes Institut gebaut. Man kann auch den vielen Geschäftemachern gratulieren, die mit ihren sogenannten „Green Energy Nachhaltigkeitsfonts“ den unbedarften Anlegern das Geld aus der Tasche ziehen. Sie haben mittlerweile ungestört die Welt mit der Energiewende versklavt. Und diejenigen, die das alles bezahlen müssen – nämlich die Verbraucher und die Steuerzahler – sind so naiv und klatschen auch noch Beifall.

Die ganze Perversität der CO2-Bepreisung zeigt sich darin, dass der Elektroautobauer Tesla mehr Geld damit verdient, CO2-Emissionsrechte zu verkaufen als Elektroautos. So überwiesen die klassischen Auto-Konkurrenten 2020 an Tesla rund 1,6 Milliarden Dollar für CO2-Zertifikate und Tesla konnte einen operativen Verlust von 826 Millionen in einen Bilanzgewinn von 721 Millionen verwandeln – willkommen in der Marktwirtschaft!

Wie an der Börse mit CO2-Emissionszertifikaten spekuliert wird, sehen sie in Abbildung 14. Stand Mai 2021 hat sich der Preis pro Tonne bereits auf über 50 Euro erhöht. Auf Wunsch von Regierung und Klimaaktivisten soll er möglichst schnell auf 100 Euro pro Tonne steigen. Die Spekulationsfonts machen finanziellen Reibach, die Ärmsten tragen die Kosten. Das nennt sich dann „grüne Politik“. Es ist wirklich eine tolle Geschäftsidee: heiße Luft verkauft sich nun mal gut. Das sieht man ja auch beim Bitcoin. Mittlerweile gehen Mittelständler und Industrieunternehmen wegen der hohen Zusatzkosten für CO2-Rechte pleite oder müssen mit dem Geld der Steuerzahler vor dem Ruin gerettet werden.

Abbildung 14: Spekulationsobjekt CO2

Selbstverständlich geht das alles nur weil die Politik und die Medien diesen Betrug am Volk mittragen. In ausgebuffter „Relotius Manier“ haben die meisten Medien – es gab und gibt nur ganz wenige Ausnahmen – die „Energiewende-Versklavung“ mitgetragen und unterstützt (Anmerkung: Claas Relotius war ein mit vielen Preisen ausgezeichneter SPIEGEL-Journalist, der letztlich zugeben musste, dass seine SPIEGEL-Reportagen frei erfunden waren – hier). Unter dem Namen „Covering Climate Now“ haben sich international mehr als 400 Medien mit dem Ziel einseitiger Berichterstattung über den Klimawandel sogar zu einem Verbund zusammengeschlossen, der verhindern soll, dass Berichte veröffentlicht werden, welche die Beteiligung von CO2 an der Erderwärmung bezweifeln (hier). Zu dieser Medien Allianz gehören prominente Fernseh- und Radiosender, Tageszeitungen wie der „Guardian“ oder die „taz“, sowie Forschungseinrichtungen, z.B. die Universitäten von Princeton, Yale und MIT.

Durch das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird den Übeltätern und den politisch Verantwortlichen auch noch diese Verantwortung für ihre Frevel abgenommen. Jetzt wird es auch verständlich, weshalb selbst die Mitglieder des Regierungskabinetts von dem Urteil so begeistert sind. Sie können nämlich jetzt ihre Hände in Unschuld waschen, weil sie ja nur das tun, was ihnen das Verfassungsgericht auferlegt hat. Die Natur bestraft die Dummheit, und so ist es keineswegs überraschend, dass ausgerechnet die „Fridays for Future“ Generation, die ja den ganzen Unsinn forciert, beklatscht und behüpft, letzten Endes die hohen Kosten und die Unannehmlichkeiten der zu erwartenden Stromausfälle zu bezahlen haben wird.

Ohne eine bezahlbare, großtechnisch nutzbare Speichertechnologie ist die Energiewende verloren. Und diese Speichertechnologie ist noch gar nicht erfunden. Um eine zweiwöchige Dunkelflaute zu überstehen, müssten 17.500 Pumpspeicherwerke der gängigen Größe gebaut werden – es gibt gerade mal 36.

Ein Reporter von Skynews Australien wandte sich mit folgenden Worten an die jungen Menschen, die kürzlich für das Klima demonstriert haben:
„Ihr seid die erste Generation, die in jedem Klassenzimmer eine Klimaanlage hat, euer Unterricht erfolgt computergestützt, ihr habt einen Fernseher in jedem Raum, ihr könnt den ganzen Tag elektronische Mittel verwenden. Anstatt zu Fuß zur Schule zu gehen, benutzt ihr alle Arten von Transportmitteln mit Verbrennungsmotor. Ihr seid der größte Konsument von Konsumgütern in der bisherigen Geschichte der Menschheit. Ihr kauft ständig neue Kleidung, um „trendy“ zu sein obwohl die Sachen vom letzten Jahr noch völlig in Ordnung sind. Kaum jemand von euch repariert seine Kleidung, ihr habt keine Ahnung wie man einen kaputten Reißverschluss auswechselt geschweige denn wie man mit einer Nähnadel umgeht. Es wird weggeworfen was das Zeug hält. Euer Protest wird durch digitale und elektronische Mittel angekündigt. Euer Handy, Tablet sind 24h online. Ihr seid mit euren ganzen elektronischen Spielzeugen die größten Stromverbraucher. Leute, bevor ihr protestiert, schaltet die Klimaanlage aus, geht zu Fuß zur Schule, schaltet eure Handys aus, eure PCs, Xboxen, PS4s und lest ein Buch. Macht euer Sandwich selber, anstatt es fertig in Plastikverpackungen zu kaufen. Nichts davon wird passieren, weil ihr egoistisch seid, schlecht ausgebildet, von Leuten manipuliert, die euch benutzen, und sagen, dass ihr eine edle Sache betreibt, während ihr Spaß habt und den verrücktesten westlichen Luxus genießt. Wacht auf und haltet bloß euren verwöhnten Mund. Findet die Fakten, bevor ihr protestiert und fangt erst mal bei euch selber an, die Welt zu verbessern und erklärt nicht Menschen zu Tätern, die ihr ganzes Leben lang nachhaltig gelebt haben.“
Im Mittelalter bestimmte die Kirche die Naturgesetze, heute werden sie vom Bundesverfassungsgericht festgelegt. Wozu benötigen wir denn da noch Studiengänge in naturwissenschaftlichen Fächern? Ein Abschluss in Verfassungsrecht müsste doch reichen!

Merke: „Wer versucht, die Erderwärmung mit dem Bau von Solar- und Windkraftanlagen aufzuhalten, der wird auch versuchen, Feuer mit Benzin zu löschen!“

Merke: „Wer bis zum Jahr 2045 ‚Klimaneutralität‘ erreichen will, der muss sofort damit beginnen, alle Solar- und Windkraftanlagen abzubauen!“

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Über den Autor:

Prof. Dr. rer.nat. Klaus-Dieter Döhler studierte Biologie, Chemie und Psychobiologie an den Universitäten Marburg, UC Berkeley, UC Irvine und California State University Fresno. In Fresno schloss er seine Studien mit dem Bachelor of Arts in Psychologie und dem Master of Arts in Biologie ab. Seine Dissertationsarbeiten führte er am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen durch und erhielt den Doktor der Naturwissenschaften (Dr. rer.nat.) von der Universität Göttingen. Als wissenschaftlicher Assistent arbeitete er 8 Jahre lang in der Abteilung Klinische Endokrinologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, wo er sich für das Fach „Experimentelle Endokrinologie“ habilitierte und zum außerplanmäßigen Professor ernannt wurde. Zwischendurch arbeitete er als Heisenberg Stipendiat für ein Jahr am Institut für Physiologische Chemie an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und für ein weiteres Jahr am Brain Research Institute der University of California in Los Angeles. Seine Forschungsarbeiten beschäftigten sich vorwiegend mit „Umwelteinflüssen auf den Hormonstoffwechsel und auf die Entwicklung und Differenzierung des Gehirns“. 1985 beteiligte er sich an einem Start-Up Unternehmen zur Entwicklung von Arzneimitteln aus körpereigenen Peptid-Wirkstoffen. Er wurde zunächst wissenschaftlicher Leiter des Unternehmens und später Geschäftsführer. Während dieser Zeit brachte er mit seinem Team zwei neuartige Peptidwirkstoffe aus dem menschlichen Gehirn zur Zulassung und Marktreife. 1999 gründete er sein eigenes Unternehmen, die Curatis Pharma GmbH. Hier entwickelte er den Wirkstoff Terlipressin zur Behandlung von Ösophagusvarizen-Blutungen und erhielt Marktzulassungen in mehreren Ländern Europas und Asiens.

Teil 1 dieser Trilogie steht hier, Teil 2 hier




Energiewende zerstört die Umwelt, Teil 2: Windkraft­anlagen fördern die Erder­wärmung, verur­sachen Trocken­heit und zerstören die Umwelt

Abbildung 4: Links: Windkraftanlagen in der Nähe von Struth (Thüringen) verschandeln die idyllische Landschaft Rechts: von einem Windrad getöteter Greifvogel

Schattenwurf, Infra-Schall, Vogel-, Fledermaus- und Insektenschlag, Raubbau an der Natur und Verschandelung der Landschaft (Abbildung 4) sind die bekanntesten Argumente gegen Windkraftanlagen. Kaum bekannt hingegen ist der Dürre-Effekt der Windräder. Er entsteht infolge der atmosphärischen Verwirbelung durch die Turbinenblätter.

Die Verwirbelung hinter den Windrädern wird als Nachlauf oder wie im Englischen als Wake-Effekt bezeichnet. Wake-Effekt entsteht, wenn die Luftströmungen vor den Windrädern gebremst und dahinter verwirbelt werden, so dass eine lange Wirbelschleppe entsteht (Abbildung 5). Diese turbulenten Nachläufe reichen auf See teilweise über 50 bis 100 Kilometer weit. Die Leistung von Windparks auf der Leeseite vorangehender Parks wird dadurch erheblich gemindert.

Abbildung 5: „Wake-Effekt“ durch Windräder

„Die Westwind-Wetterlage, die seit Menschengedenken Nordwesteuropa und Mitteleuropa hinreichend mit Niederschlägen versorgt hat, ist künstlich abgeschaltet worden“ sagt die Historikerin und Autorin Dagmar Jestrzemski (hier). Sie ist dem Dürreproblem der letzten Jahre nachgegangen und hat dabei eine mögliche überraschende Ursache gefunden. Die Westwindwetterlagen, notwendig für Regen und Pflanzenwachstum, bleiben zunehmend aus. Verantwortlich sieht sie die hohe Windraddichte in Deutschland, die in der unteren Atmosphäre für zunehmende Probleme beim Feuchtigkeits-Transport sorgt:

Je nach Ausbaustufe der Windenergie in einer Region oder einem Land sorgt die Rotation der Turbinen für Niederschlagsverluste und vergleichsweise höhere Temperaturen. Bereits eine 2018 veröffentlichte Studie des „Institute of Atmospheric Physics, der Chinese Academy of Sciences“ (Huang et al.), Peking, kommt zu dem Ergebnis, dass die kontinuierliche Abnahme von atmosphärischem Wind auf der Nordhalbkugel ein weit verbreitetes und inzwischen potentiell globales Phänomen ist. Das Phänomen wird auch als „globale terrestrische Windberuhigung“ bezeichnet. Dazu liefern mehrere neue Studien einschlägige Daten und Fakten, die geeignet sind, erhebliches Aufsehen zu erregen (hier). Tatsächlich aber werden sämtliche Forschungsergebnisse zum Dürre-Effekt der Windenergie seit Jahren ignoriert, da der politische Wille in eine andere Richtung zielt. Unterdessen sind die meteorologischen Auswirkungen der Windparks in Mitteleuropa nicht nur deutlich merkbar, sondern auch messbar. Die heißen und trockenen Sommer von 2018 bis 2020 sprechen eine deutliche Sprache.

In einer Untersuchung der Deutschen WindGuard zeigt sich eine verhältnismäßig stärkere Abnahme des mittleren jährlichen Windes in denjenigen Regionen, wo der Wind vergleichsweise am stärksten weht und die Windenergie dementsprechend am intensivsten abgeschöpft wird. Für ganz Deutschland ist mit dem Ergebnis dieser Studie ein klarer Zusammenhang zwischen der rückläufigen Windgeschwindigkeit und der massiv betriebenen Abschöpfung von Windenergie aus der Atmosphäre hergestellt: Die Windparks werden zum Opfer einer atmosphärischen Windberuhigung, die sie selbst erzeugt haben.

Was passiert eigentlich da oben an einem Windrad? Nun, der Wind prallt gegen die Rotorblätter und bringt sie in Bewegung. Wind ist Luft und Luft besteht aus Molekülen. Die stoßen an das Windrad und werden gestoppt, ausgebremst und dieser Effekt breitet sich dann aus. Diese Bremswirkung ist noch in 50 bis 100 Kilometer Entfernung messbar, je nach Wetterlage. „Offshore-Windturbinen wirken wie eine Mauer. Sie bremsen sogar Wirbelstürme aus und zwingen die Luftmassen vor der Windturbine zum Aufsteigen. Das bewirkt eine Konzentration der Luftfeuchtigkeit und der Niederschläge. Im Lee der Turbinen strömt der Wind dann langsamer. Der Effekt gleicht einem ‚Ausquetschen‘ der Luftfeuchtigkeit aus dem stürmischen Wind“ bestätigt die profilierte US-Geo-Ingenieurin Professor Cristina Archer. Damit ist alles gesagt: Offshore-Windparks, aber auch Windparks an Land entziehen den Tiefdruckgebieten Feuchtigkeit, je nach Umfang der installierten Windstromkapazität und je nach Wetterlage.

Die vom Atlantik heranziehenden Tiefdruckgebiete werden also bereits über der Irischen See und der Nordsee „ausgequetscht“. Sie führen dadurch bereits reduzierte Niederschläge mit sich, wenn sie die europäische Küste erreichen und weiterziehen. An Land setzt sich der Prozess fort. Professor Archer betont: „Der Bremseffekt und der Feuchtigkeitsentzug von Offshore-Windparks ist abhängig von Anzahl und Höhe der Turbinen und dem Rotordurchmesser“. Dieses Ergebnis widerspricht vollkommen der allgemein verbreiteten Auffassung, dass Windenergie, egal in welchem Umfang betrieben, nur „lokale und kaum messbare Effekte“ habe. Diese Annahme ist im Übrigen physikalischer Unsinn.

Die Studie von Lee M. Miller & David W. Keith: „Climatic impacts of wind power“, die 2018 im Journal „Joule“ publiziert wurde, kam zu dem Schluss, dass Windkraft, falls sie für die vollständige Stromversorgung der USA zuständig wäre, die Oberflächentemperatur der Landesteile auf dem amerikanischen Kontinent um 0,24 Grad Celsius erwärmen könnte (hier). Das wäre deutlich mehr als die Reduktion bei der Erwärmung der USA, wenn man dort den gesamten Stromsektor grüner macht – hier wird mit nur 0,1 Grad Celsius gerechnet. Erderwärmung wird bekämpft indem man die Erde erwärmt. Merken denn nicht einmal die Medien was das für ein Schwachsinn ist?

In Deutschland mit seinen 30.000 Anlagen im Inland und rund 1600 Offshore-WKA gibt es kaum noch ausreichend große Regionen für eine Erholung der natürlichen atmosphärischen Strömungen von der Bremswirkung der Windparks. Infolge der starken Konzentration von Windparks kann die wärmere Bodenluft in diesen Regionen nachts nicht mehr aufsteigen, so dass dadurch ein vergleichsweise höherer Temperaturanstieg in Deutschland provoziert wurde. Für 2018 wurde ein, im europäischen Vergleich überdurchschnittlicher Temperaturanstieg von 0,24° C berechnet, der auf die 30.000 WKA an Land zurückgeführt wird.

Im Januar gab German Watch bekannt: Deutschland liegt auf Platz 10 der weltweit am meisten vom Klimawandel (= Temperaturanstieg, Dürre) betroffenen Ländern. „Warum ausgerechnet Deutschland?“ fragen sich Klimaschützer, die die wahre Ursache einfach nicht in Betracht ziehen wollen. Antwort: Weil hierzulande im Verhältnis zur Land- und zur Seefläche die meisten Windräder weltweit installiert wurden. Wochen- oder monatelange Trockenheit sind hier im Raum Hamburg seit einigen Jahren Normalzustand fast das ganze Jahr hindurch. Damit einhergehend bemerken wir im ehemals windigen Norden eine nie gekannte Windstille jetzt auch im Herbst und Winter. Kein Landregen mehr und „Schietwetter“ nur noch an wenigen Tagen – das gehört zur Symptomatik des versiegenden Windes.

Vor allem in der Nacht wird durch die WKA an Land ein Absinken der Temperaturen verhindert. Die Erwärmung durch statische Dauer-Hochdruckgebiete über Deutschland machte an den Grenzen nicht Halt. Dies belegt eine Mitteilung des Königlich-Niederländischen Meteorologischen Instituts vom 05.01.2021: „Die Temperatur in den Niederlanden ist in den letzten drei Jahrzehnten um durchschnittlich 1,1 ° C gestiegen (!!). Das ist mehr als doppelt so viel wie der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur im gleichen Zeitraum“ (hier).

Jetzt zum Regen: Wie entsteht Regen?

Regen entsteht, wenn Wasser verdunstet (z.B. über dem Meer), die entstandenen Wolken über das Land ziehen und an einen Berg stoßen. Dort muss die Wolke aufsteigen, kommt in kühlere Höhen, der Wasserdampf kondensiert und es regnet.

Wenn jetzt jedoch die Wolken gar nicht mehr in kühlere Höhen aufsteigen, weil sie durch die Reibung der Windkraftanlagen (WKA) eh schon weiter oben sind, dann kühlen sie nicht weiter ab und es regnet nicht.

Seit dem Jahr 2000 hat die Anzahl der WKA, z.B. in den Vereinigten Staaten von Amerika um das 35-fache zugenommen. Mittlerweile sorgt der angeblich so umweltfreundliche Energieträger Wind für acht Prozent des Stroms in dem Land. Und das amerikanische Energieministerium erwartet, dass die Kapazität der Turbinen sich bis 2050 nochmals vervierfachen könnte.

„Wenn man sich die Perspektive der nächsten zehn Jahre ansieht, hat Windkraft in einigen Bereichen mehr negativen Einfluss auf den Klimawandel als Kohle und Erdgas“, meint David Keith, Professor für angewandte Physik und Public Policy an der Harvard-University.

„Mit all den Milliarden an Subventionen haben wir heute in Deutschland 125 Gigawatt installierte Kapazität an erneuerbarer Energie, was aber lange nicht heißt, dass diese Menge an grünem Strom bei Windstille oder nachts auch erzeugt werden kann. Um die Elektrifizierung sämtlicher Sektoren möglich zu machen, müssten die 125 Gigawatt bis 2050 auf 3.000 Gigawatt ausgebaut werden – dafür müsste man 330.000 Windräder errichten, die ein Viertel Deutschlands bedecken würden. Also wird man am Ende den Strom dann aus nicht-regenerativen Kraftwerken oder aus Atommeilern anderer Länder beschaffen – was für eine scheinheilige Energiepolitik“ (Wolfgang Reitzle, Manager, Welt am Sonntag 4.4.2021)

Das Kernproblem von Windrädern ist, dass ihre Turbinen Strom generieren, indem sie der Umgebungsluft Energie entziehen – sie verlangsamen den Umgebungswind und verändern auch auf andere Arten den „Austausch von Wärme, Feuchtigkeit und dem Momentum zwischen Oberfläche und Atmosphäre“, so Keith und Miller. Das kann zu einem Erwärmungseffekt führen.

An jedem Windfeld wird der Atmosphäre beständig Feuchtigkeit entzogen, im Sommer stärker als im Winter. Hinzu kommt eine nicht unerhebliche Erwärmung des Bodens und der Atmosphäre.

Abbildung 6: Seit 1985 wurden die Windkraftanlagen immer höher und die Rotoren immer länger, was ansteigende Erderwärmung und Austrocknung der Landschaft nach sich zog

Je höher die Turbinentürme und je größer die Rotordurchmesser, desto stärker sei ihre niederschlagsreduzierende Wirkung, wird Professor Archer in einem Online-Artikel des „Renewable Energy Magazine“ vom 18. März 2019 zitiert. Anschaulich erläutert sie, auf welche Weise die Windparks den Regen aus den Tiefdruckgebieten „herausquetschen“. Vor den Windturbinen entsteht Konvergenz durch Bremswirkung: „Denken Sie an den Verkehr auf einer Schnellstraße, wo jeder mit hohem Tempo unterwegs ist. Plötzlich gibt es einen Unfall, und alle werden langsamer. Damit haben Sie eine Konvergenz von Autos, die sich nach hinten fortsetzt, weil jeder langsamer fährt. Das ist die vorgeschaltete Konvergenz von Offshore-Windparks. Im Ergebnis führt das zu vermehrtem Niederschlag vor Ort, da dem heranströmenden Wind kein Raum zum Ausweichen bleibt außer nach oben. So befördert diese vertikale Bewegung mehr Feuchtigkeit in die Atmosphäre.“

Hinter den Windturbinen entsteht Divergenz: „Divergenz ist der gegenteilige Effekt. Er verursacht eine Abwärtsbewegung, indem er trockenere Luft von oben herunterzieht und somit Niederschläge dämpft. Wenn die Luft das Festland erreicht, ist ein großer Anteil der Feuchtigkeit herausgepresst. Wir haben eine 30-prozentige Reduzierung der Niederschläge mit den Harvey-Simulationen erzielt.“

„Eigentlich müsste den Verantwortlichen klar sein, dass ein fortgesetzter exponentieller Ausbau der Windenergie, wie er aufgrund des europäischen „Green Deal“ geplant ist, ein Abschalten des natürlichen Windhaushalts bedeutet, das sehr bald in eine Katastrophe münden wird – wenn uns nicht die Katastrophe bereits eingeholt hat. Die plötzlich virulent gewordene Dürre von 2018 bis 2020 sollte doch allen Verantwortlichen als allerletzte Warnung dienen“ (hier).

„Dessen ungeachtet planen Politik und Windindustrie einen wahnwitzigen weiteren exponentiellen Zubau an Windenergie-Kapazität an Land und vor allem offshore: länderübergreifend allein 300 Giga-Watt auf Nord- und Ostsee! Das würde zweifellos den Tod der Meeresumwelt in der Nordsee und in großen Teilen der Ostsee bedeuten! – und das Ganze nennt sich wie zum Hohn auch noch „Green Deal“! Tatsächlich würde sich der Ausbau der Windenergie auf dieses Ziel wie ein Brandbeschleuniger der Dürrekatastrophe auswirken, die uns 2018 bereits eingeholt hat. Allerdings wäre absehbar bereits Schluss mit der Offshore bei einigen dutzend WKA in der irischen See und in der Nordsee – weil der Wind bis dahin flächendeckend und weit ausgreifend bis in den Atlantik hinein erlahmt wäre! Europa wäre, wenn es denn dazu kommen würde, bis dahin großenteils zur Wüste und in ein Entwicklungsland rückumgewandelt worden“ (hier).

Merke: „Wer versucht, die Erderwärmung mit dem Bau von Solar- und Windkraftanlagen aufzuhalten, der wird auch versuchen, Feuer mit Benzin zu löschen!“

Merke: „Wer bis zum Jahr 2045 ‚Klimaneutralität‘ erreichen will, der muss sofort damit beginnen, alle Solar- und Windkraftanlagen abzubauen!“

 




Kunden von Tesla ziehen wegen drastischer Preiser­höhungen für Solar­energie vor Gericht

Chief Executive Officer Elon Musk verkündete die Idee für ein solches Programm erstmals im Herbst 2016, Wochen bevor Tesla den Solarpanel-Installateur SolarCity für rund 2 Milliarden Dollar erwarb, ein umstrittener Schritt, der von Aktionären angefochten wurde.

Anfang April erhöhte Tesla die Kosten für das Solardach um erhebliche Beträge – in einigen Fällen um mehr als 50% – nachdem sich die Käufer bereits zu teuren Vorbereitungsarbeiten verpflichtet hatten, so die am Montag beim Bundesgericht in Nordkalifornien eingereichte Klage.

„Nach Abschluss der Kaufverträge und während die Verbraucher bereits Pläne für die Installation gemacht haben, teilt Tesla diesen Verbrauchern nun in klassischer Lockvogelmanier mit, dass sie eine Preiserhöhung von mehr als 50 % auf die Kosten des Solardachs zahlen müssen, wenn sie mit der Installation fortfahren wollen – und wenn sie nicht sofort zahlen, riskieren sie, ihren Platz in der Warteschlange für die Installation zu verlieren“, heißt es in der Klage. „Dies ist nichts weniger als ein betrügerisches und unfaires Verhalten.“

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/tesla-customers-sue-over-surprise-price-hikes-for-solar-energy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE