CLINTEL appelliert dringend an Regierungschefs, junge Menschen und Klimawissenschaftler „Wacht endlich auf!“

David Wojick

[Hinweis: Die Auszüge aus den jeweiligen Briefen sind vom Übersetzer der besseren Übersichtlichkeit wegen kursiv gesetzt.]

CLINTEL hat ein sehr interessantes Trio offener Briefe verfasst, jeweils einen an Regierungschefs, junge Menschen und Klimawissenschaftler. Die meisten offenen Briefe, die den Alarmismus in Frage stellen, konzentrieren sich auf ihren Inhalt, sind also für ein allgemeines Publikum geschrieben. Andere sind an eine bestimmte Person gerichtet und betreffen ein bestimmtes Thema.

Im Gegensatz dazu richten sich diese CLINTEL-Briefe an bestimmte Gruppen, die in der Klimadebatte eine wichtige Rolle spielen. Nominell richtet sich jeder Brief an Mitglieder dieser Gruppen, die an der COP 26 teilgenommen haben, wo jede Gruppe prominent vertreten war, aber jede Botschaft gilt für die gesamte Gruppe, weltweit. Jeder Brief fordert zum Handeln auf.

Wie man sich an die Mitglieder dieser Schlüsselgruppen wendet, darüber müssen wir mehr nachdenken. Diese Briefe sind in diesem Sinne wichtige Präzedenzfälle.

Insbesondere glaube ich nicht, dass ich jemals einen Brief wie diesen an junge Menschen gesehen habe. Ich habe schon viele Klagen darüber gehört, wie der Alarmismus die Kinder terrorisiert, sie dazu bringt, die Vergangenheit zu hassen und Angst vor ihrer Zukunft zu haben. Aber sich tatsächlich direkt in aller Ausführlichkeit an sie zu wenden, das ist neu.

Hier sind einige Auszüge [des Appells an die Kinder], um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln:

„Bitte, verhalte dich nicht wie ein Papagei. Seid kritisch gegenüber den vielen falschen Propheten, die versuchen, euch auszunutzen und euch gegen das aufzubringen, was eure Eltern und Großeltern erreicht haben. Die Informationen, die diese Propheten euch vermitteln, sind einseitig und irreführend. Ihre Informationen stammen aus fehlerhafter Wissenschaft, falschen Modellvorhersagen und extremen Szenarien.

Wussten Sie, dass der Unterschied zwischen der durchschnittlichen Jahrestemperatur im kalten Finnland und im warmen Singapur mehr als 20 Grad beträgt? Und doch sind diese beiden Länder sehr erfolgreich. Die derzeitige globale Erwärmung von 0,14 Grad Celsius pro Jahrzehnt zur Katastrophe zu erklären, ist völlig unverhältnismäßig. Denken Sie darüber nach, während Sie protestieren.

Haben Ihnen Ihre Lehrer jemals gesagt, dass CO2 ein Segen für alles ist, was auf unserem Planeten lebt? CO2 ist keine Umweltverschmutzung, sondern das Molekül des Lebens, das den Pflanzen als Nahrung dient. Ohne Pflanzen gäbe es nur sehr wenig tierisches Leben und überhaupt kein menschliches Leben. Denkt auch darüber nach, während ihr protestiert.“

Der Brief an die Klimawissenschaftler wird eher bekannt sein, aber die Klarheit ist außergewöhnlich. Hier ist ein guter Auszug:

Solide wissenschaftliche Forschung ist aufgeschlossen und zeichnet sich durch eine große Vielfalt von Standpunkten ohne Dogmen und Vorurteile aus: Innerhalb der etablierten Klimawissenschaft werden Neugier und Vielfalt unterdrückt und das Dogma der katastrophalen anthropogenen globalen Erwärmung (CAGW) rücksichtslos durchgesetzt. Die Wissenschaft ist jedoch weder eine Religion noch eine politische Gruppierung. Die Wissenschaft kommt nicht mit „Wir glauben“ voran, sondern nur mit „Ich frage mich“. Finanzielle Unterstützung für CAGW-kritische Forschung gibt es heute nicht mehr. Die Zensur erschwert und verhindert allzu oft die Veröffentlichung kritischer Artikel in den gängigen wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit Peer Review. Auch hier werden die CAGW-Modelle als die Wahrheit angesehen.

In dem Brief an die Klimawissenschaftler geht es mehr um die Freiheit der Forschung und der Meinungsäußerung als um die Klimawissenschaft. Er gilt zum Beispiel auch für medizinische Wissenschaftler.

Die Botschaft an die Regierungschefs lautet: Hören Sie auf, auf Angst zu setzen, und investieren Sie in die Anpassung. Hier sind zwei kurze Auszüge:

Harte Fakten zeigen, dass die globale Erwärmung NICHT katastrophal ist und dass es daher KEINE Klimakrise gibt. Hören Sie auf mit Ihren Angstmacherei-Botschaften. Angst führt immer zu falschen Entscheidungen und vor allem zerstört sie den Verstand unserer Jugend. Inspirieren Sie sie stattdessen mit einem positiven Ausblick!

Bitte hören Sie auf, das Pariser Klimaabkommen von 2015 sklavisch zu befolgen. Es basiert auf Angst und wird die Nationen der Welt nur verarmen lassen. Entwickeln Sie stattdessen konkrete Klimaanpassungspläne in Zusammenarbeit mit den Regionen. Globale Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels kosten exorbitante Summen (viele Billionen) und haben noch kein einziges Leben gerettet. Nationale Anpassungspläne funktionieren, was auch immer die Ursachen des Klimawandels sein mögen.

Der Titel der insgesamt 9-seitigen Trilogie lautet „Climate change is much more than CO2 and CO2 is much more than climate change“, was eigentlich alles sagt.

Der Wortlaut aller drei Briefe steht hier!

Ich fordere die Menschen auf, diese Botschaften zu nutzen, sie weiterzugeben und sie zu ergänzen. Vor allem müssen wir die jungen Menschen erreichen und ihnen ihre Zukunft zurückgeben.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html. For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/. Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2021/12/04/clintel-trilogy-calls-on-heads-of-government-young-people-and-climate-scientists-to-wake-up/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Neuer Winter-Kälterekord am Südpol

Joe D’Aleo

Die durchschnittliche Temperatur an der Amundsen-Scott-Südpolstation zwischen April und September war mit minus 61 Celsius die niedrigste, die seit 1957 aufgezeichnet wurde. Das waren 4,5 Grad weniger als der letzte 30-Jahres-Durchschnitt an dieser abgelegenen Station, die vom United States Antarctic Program betrieben und von der National Science Foundation verwaltet wird. Die Kälte war selbst für den kältesten Ort der Erde außergewöhnlich.


Mehrere Schiffe stecken im Eis fest, nachdem das arktische Meer vor Russland frühzeitig zugefroren ist.

Ein frühes und unerwartetes Einfrieren hat mindestens 18 Frachtschiffe in der arktischen See vor der russischen Küste eingeschlossen. Wie der Barents Sea Observer, eine norwegische Nachrichtenseite, berichtet, hat sich auf dem größten Teil der Laptewsee und der Ostsibirischen See bis zu 30 cm dickes Eis gebildet.

Dr. Paul Tepes von der School of GeoSciences der Universität Edinburgh hatte zuvor erklärt: „Wie auch anderswo auf der Welt zu beobachten ist, beschleunigt sich der Eisverlust in dieser Region. Da sich das Klima weiter erwärmt, wird ein erheblicher Eisverlust in der russischen Arktis deutliche Auswirkungen auf den Anstieg des Meeresspiegels haben.“

Es war ein sehr kalter November 2021 auch in Alaska:

Und jüngst wurde auch eine Blizzard-Warnung für Hawaii [!] ausgegeben mit einer Windgeschwindigkeit in Böen über 160 km/h.

[Unter dem Stichwort „Seltener Winterbesuch“ ist dieser Vorgang sogar auf dem deutschen Alarmisten-Blog wetteronline.de gemeldet worden! Anm. d. Übers.]

Starke Schneefälle in Europa

So war es auch im letzten Winter und Frühjahr. Hier wird beschrieben, wie darob „Leugner“ angegriffen werden. Das ist besorgniserregend, denn es passiert wieder, während sie Kernkraftwerke abbauen.

Wir hören oft von den Gefahren der Hitze. Untersuchungen zeigen jedoch, dass Kälte weitaus tödlicher ist als Hitze (10-mal mehr in Brasilien, 20-mal mehr in Südafrika). Die Autoren schätzen, dass 2019 „die durchschnittliche kältebedingte Sterblichkeit in allen Ländern, für die Daten verfügbar waren, die hitzebedingte Sterblichkeit überstieg.“ Die Auswirkungen der Kälte waren in China und Neuseeland am stärksten ausgeprägt.

In der Zwischenzeit lag die durchschnittliche globale Anomalie der unteren Troposphäre (LT) der UAH-Version 6.0 für November 2021 bei +0,08 Grad. C und liegt damit deutlich unter dem Wert vom Oktober 2021 von +0,37 Grad. C. Dies steht im Einklang mit der Entwicklung einer La-Nina.



Link: http://icecap.us/index.php/go/new-and-cool/cold_in_the_news1/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Mauer der Restriktion fossiler Treibstoffe beginnt zu brechen

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Vor einigen Jahrzehnten oder so begannen die reichen Teile der Welt mit einem Programm zur Ersetzung von Energie aus fossilen Brennstoffen (Kohle, Öl, Erdgas) durch Energie aus intermittierenden „erneuerbaren Energien“ (hauptsächlich Wind und Sonne). In trendigen akademischen, journalistischen und anderen fortschrittlichen Kreisen setzte sich die Idee durch, dass dies der Weg zur „Rettung des Planeten“ sei. Dieses Programm wurde in Angriff genommen, ohne dass eine detaillierte technische Studie darüber durchgeführt wurde, wie oder ob es tatsächlich funktionieren könnte, oder wie viel es kosten würde, es vollständig umzusetzen. In den trendigen Kreisen herrschte blindes Vertrauen in die Fähigkeit der Regierung, durch die Bereitstellung von Steuergeldern alle Innovationen zu finanzieren, die erforderlich sind, um uns auf dem Weg zu dieser Energie-Utopie voranzubringen.

Der jüngste von den Vereinten Nationen organisierte Versuch, das Programm für erneuerbare Energien, bekannt als COP 26, umzusetzen, ist gerade zu Ende gegangen. Wenn man den Worten Glauben schenken darf, die aus der Angelegenheit hervorgehen, ist alles auf dem richtigen Weg, wenn auch etwas langsamer als erhofft.

Aber ich habe schon seit langem vorausgesagt, dass dieses Programm enden würde, wenn (abgesehen von irgendeiner wundersamen Innovation, die noch niemand erdacht hat) die Nutzung der erneuerbaren Energien so weit fortgeschritten ist, dass ihre Kosten und ihre Untauglichkeit nicht länger gedeckt werden können. Bis vor kurzem konnte der Druck des elitären Gruppendenkens eine geschlossene Front von Lippenbekenntnissen zu dieser Sache aufrechterhalten. Doch betrachten wir einige Entwicklungen der letzten Wochen, gerade seit dem Ende der COP 26:

Japan

Japan neigt dazu, sich in internationalen Angelegenheiten bedeckt zu halten, und hat auf der COP 26 die Kommuniqués der „Happy Talk“-Gruppe unterzeichnet, ohne besondere Fragen aufzuwerfen. Aber es lässt sich nicht umgehen, dass Japan die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt hat – nach den USA und China und größer als jedes europäische Land -, so dass seine energiepolitischen Maßnahmen von Natur aus von Bedeutung sind. Außerdem verfügt Japan nur über eine relativ geringe eigene Energieproduktion, ist in hohem Maße von Importen abhängig, hat harte Winter und sieht sich einer wachsenden militärischen und wirtschaftlichen Bedrohung durch China ausgesetzt, die direkt vor der Haustür liegt. Will Japan wirklich sein Schicksal der unsteten Wind- und Solarenergie anvertrauen?

Am 1. Dezember berichtete Bloomberg: „Japan setzt auch nach den COP26-Klimagesprächen auf Öl und Gas“. Es hat den Anschein, dass dieses recht bedeutende Land den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen ernsthaft überdenkt. Auszug:

Regierungsbeamte drängen Handelshäuser, Raffinerien und Versorgungsunternehmen in aller Stille dazu, Ihre Anstrengungen sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden zu verlangsamen, und ermutigen sogar zu neuen Investitionen in Öl- und Gasprojekte, so Personen aus der japanischen Regierung und Industrie, die um Anonymität baten, da die Gespräche privat sind.

Was treibt Japan dazu, aus dem weltweiten Gruppendenken auszubrechen? Dem Bloomberg-Artikel zufolge ist der Hauptgrund die Sicherheit der Energieversorgung – die Wind- und Sonnenenergie offensichtlich nicht bieten können:

Die Beamten sind besorgt über die langfristige Versorgung mit traditionellen Brennstoffen, da die Welt verstärkt auf erneuerbare Energien setzt, hieß es. Das von Importen abhängige Land möchte einen möglichen Brennstoffmangel in diesem Winter sowie bei künftigen Kälteeinbrüchen vermeiden, nachdem ein Defizit im letzten Jahr zu Befürchtungen über landesweite Stromausfälle geführt hatte. . . . Japans Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie lehnte es ab, sich direkt dazu zu äußern, ob es die Industrie dazu ermutigt, ihre Investitionen in die Upstream (gemeint sind fossile) Energieversorgung zu erhöhen, und verwies stattdessen auf einen strategischen Energieplan, den das Kabinett von Premierminister Fumio Kishida am 22. Oktober verabschiedet hatte. Dieser Plan besagt, dass „kein Kompromiss akzeptabel ist, welcher die Energiesicherheit aufs Spiel setzt, und dass es die Pflicht einer Nation ist, weiterhin die notwendigen Ressourcen zu sichern.“

(Hervorhebung hinzugefügt vom Autor.). Nun, wenn „kein Kompromiss akzeptabel ist“ in Bezug auf die „Energiesicherheit“, dann schließt das die grundsätzliche Abhängigkeit von Wind- und Solarenergie für die Stromversorgung der japanischen Wirtschaft ziemlich aus, zumindest solange, bis ein paar magische neue Erfindungen auftauchen.

USA

In den USA haben die Republikaner nur sehr allmählich begriffen, dass die Beschränkung der Nutzung fossiler Brennstoffe im Namen des „Klimas“ zu einer politischen Belastung für die Demokraten wird. Bisher gab es zwar einige Politiker, die bereit waren, sich gegen solche Beschränkungen auszusprechen, aber es wurden kaum konkrete Schritte dagegen unternommen. In der Zwischenzeit treibt die Regierung Biden die Initiativen der Börsenaufsichtsbehörde, des Finanzministeriums und der Federal Reserve weiter voran, um Banken und andere Finanzinstitute unter Druck zu setzen, ihre Beteiligung an der fossilen Brennstoffindustrie zu reduzieren.

Dies ist also eine wichtige Entwicklung: Am 22. November schickte eine Koalition staatlicher Finanzbeamter einen Brief an große Finanzinstitute, in dem sie damit drohten, die Beziehungen – einschließlich der Einlagen von Staats- und Pensionsfonds – mit Instituten zu beenden, die die Finanzierung der Kohle-, Öl- und Erdgasindustrie einstellen. National Review berichtet in einem Artikel vom 22. November mit der Überschrift [übersetzt] „Fünfzehn Staaten reagieren auf den ‚aufgeweckten Kapitalismus‘ und drohen damit, Banken, die sich weigern, die Kohle- und Ölindustrie zu bedienen, den Geldhahn zuzudrehen“. Auszug:

Eine Koalition von Finanzbeamten aus 15 Bundesstaaten hat am Montag einen Brief an das US-Bankwesen geschickt, in dem sie davor warnt, „kollektive Maßnahmen“ gegen Banken zu ergreifen, die eine Unternehmenspolitik verfolgen, die die Finanzierung der Kohle-, Öl- und Erdgasindustrie unterbindet. . . . In dem Schreiben werden die Finanzinstitute, die „eine Politik verfolgen, die darauf abzielt, einen großen Teil der Einnahmen unserer Bundesstaaten zu schmälern“, gewarnt und erklärt, dass die Banken „in einem erheblichen Interessenkonflikt stehen, wenn sie diese Gelder halten oder verwalten.“

Dem NR-Artikel zufolge haben unter anderem die Finanzminister von West Virginia, Arizona, Arkansas, Idaho, Louisiana, Missouri, Nebraska, North Dakota, South Carolina, South Dakota, Utah, Wyoming, Alabama, Texas und Kentucky den Brief unterschrieben. Zu den Empfängern des Schreibens gehören JPMorgan Chase, Bank of America, Wells Fargo, Citigroup und Goldman Sachs. Zusammen mit den eigenen Konten der Bundesstaaten und ihren Pensionsfonds würden sich die fraglichen Beträge auf mehrere hundert Milliarden Dollar, wenn nicht sogar auf eine Billion belaufen.

Inzwischen in Europa …

Ein weiterer Bloomberg-Artikel, diesmal vom 28. November, beschreibt das Gefühl des drohenden Unheils, das über Europa schwebt, angesichts der Kombination aus geringen Erdgasvorräten, Preisspitzen und der völligen Unfähigkeit, den ausufernden und im Grunde nutzlosen Wind- und Solargeneratoren dazu zu bringen, noch mehr Energie zu erzeugen. Die Schlagzeile lautet [übersetzt]: „Europas Energiekrise wird sich mit dem Wintereinbruch verschärfen“. Auszug:

Die Situation ist bereits so früh in der Wintersaison so schlimm, weil die Erdgaspreise rasant gestiegen sind. Die Vorräte an diesem Brennstoff, der zum Heizen von Häusern und zur Stromerzeugung verwendet wird, sind niedriger als üblich und werden schnell aufgebraucht. Analysten haben davor gewarnt, dass die Gasvorräte in diesem Winter auf Null sinken könnten, wenn das kalte Wetter die Nachfrage ankurbelt. Stromausfälle sind möglich, warnte Jeremy Weir, Vorstandsvorsitzender der Trafigura Group, einem Schweizer Rohstoffhandelshaus, am 16. November.
Und dann ist da noch dieser Kommentar:

„Wenn es in Europa kalt wird, wird es keine einfache Lösung für die Versorgung geben, sondern es bedarf einer Lösung des Nachfrage-Problems“, sagte Adam Lewis, Partner beim Handelshaus Hartree Partners LP.

Ich denke, dass eine „Nachfrage-Lösung“ eine Kombination aus Stromausfällen oder absichtlichen Stromabschaltungen bedeutet, bei denen man die Menschen wohl frieren lässt. Die von Lewis erwähnte „Angebotslösung“ wäre die Zulassung von Fracking in den ausgedehnten Schieferformationen unter Westeuropa. Ein solches Fracking ist derzeit verboten. Selbst wenn diese Verbote heute aufgehoben würden, käme das für diesen Winter viel zu spät.

Die Vorhersage des Datums, an dem die Europäer aus ihrer lächerlichen Energie-Torheit aufwachen werden, ist in etwa so, als würde man das Datum des Untergangs der Regimes in Nordkorea oder Venezuela vorhersagen.

[Hervorhebungen vom Übersetzer]

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/12/05/fossil-fuel-restriction-dam-starting-to-break/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die heutigen Galileos fordern die Klima-Orthodoxie heraus – nebst anderem Unsinn

Gordon Tomb

Ist das moderne wissenschaftliche Establishment wie die Elite des 17. Jahrhunderts, die sich gegen Galileo wegen seiner heliozentrischen „Abtrünnigkeit“ verschworen hat – beide sind eher durch den Wunsch motiviert, Macht und Privilegien zu erhalten, als durch die Suche nach der Wahrheit? Das ist es, was der Bestsellerautor Eric Metaxas in seinem neuen Buch „Is Atheism Dead?“ vorschlägt.

Metaxas erklärt, wie Galileis Infragestellung der aristotelischen Auffassung, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist, an den Universitäten eher ein weltliches Anliegen war als ein Glaubensanliegen des Vatikans. Mit anderen Worten: Galilei wurde zunächst als Bedrohung für das akademische und wissenschaftliche Establishment betrachtet, das den griechischen Philosophen lange Zeit als letzte Autorität in wissenschaftlichen Fragen angesehen hatte. Die Anordnung der Sonne und der Planeten, die sich um die Erde drehen, war eine anerkannte Wissenschaft.

Die Kirche wurde lediglich von intriganten Säkularisten als mächtiger Verbündeter in ihrer Kampagne gegen einen Mann vereinnahmt, der es gewagt hatte, Himmelskörper durch Teleskope zu beobachten – und damit Aristoteles‘ Apfelkarren umzustoßen.

Metaxas stellt fest: Ein Jahrhundert vor Galilei löste Kopernikus‘ heliozentrische Theorie, obwohl sie umstritten war, über viele Jahre hinweg keine größere Reaktion der Kirche aus. Doch im Gegensatz zu Kopernikus, dessen Theorie erst nach seinem Tod weithin bekannt wurde, war Galilei lebendig und forderte Zweifler auf, selbst durch seine Teleskope zu schauen. Galileis Gegner lehnten die Einladungen ab und beschlossen stattdessen, den Mann zu vernichten:

Im Jahr 1611 wurden die Messer gegen Galilei gewetzt, und sein florentinischer Freund Lodovico Cigoli schrieb ihm, dass „übel gesinnte Männer, die auf deine Tugend und deine Verdienste neidisch waren, sich trafen (um) … jedes Mittel zu erörtern, mit dem sie dir schaden könnten“, berichtet Metaxas.

Doch bis zum Ende des Jahres 1613 blieb alles ruhig. Zu diesem Zeitpunkt lud die Familie Medici – Großherzog Cosimo II. und Großherzogin Christina – die in dieser Zeit Galileis Gönner waren, einen ehemaligen Schüler Galileis sowie einen Philosophieprofessor der Universität Pisa namens Cosimo Boscaglia zu einem Abendessen ein. Als Galilei zur Sprache kam, nutzte Boscaglia die Gelegenheit, der Herzogin Gift ins Ohr zu flüstern, dass ihn an Galileis Ideen störe, dass sie im Widerspruch zur Heiligen Schrift stünden.

Galileis Schüler verteidigte ihn, aber die fromme Herzogin war so empört, dass sie eine öffentliche Hetzjagd auf den großen Chronisten des Sonnensystems in Gang setzte, der schließlich gezwungen war, seine Ansichten zu widerrufen. Galilei war selbst ein gläubiger Christ und konnte seine Theorie durch beeindruckende astronomische Beobachtungen untermauern. Das reichte jedoch nicht aus, um eine potenziell tödliche Erzählung von Ketzerei zu überwinden. Zum Abschluss des Kapitels über Galilei schreibt Metaxas:

„In gewisser Weise waren die mächtigen Persönlichkeiten, die sich Galilei entgegenstellten – ob weltlich oder klerikal – Mitglieder einer herrschenden Elite, die über große Macht verfügte und sich nicht wirklich für etwas einsetzte, das über ihre eigene Macht hinausging. Es ist nicht überraschend, aber zumindest ironisch, dass die Verfolger Galileis auf diese Weise dem heutigen säkularen wissenschaftlichen Establishment ähneln, das gegen alles wettert, was die Theorien, an denen es festhält, in Frage stellt… und dabei vergisst, dass ihre erste Loyalität den Beweisen und der Wissenschaft selbst gelten muss, wohin sie auch immer führt, und nicht dem Paradigma, das ihnen Finanzierung und Festanstellung garantiert.“

Zu den heutigen Galileos gehören viele der angesehensten Wissenschaftler, die sich mit der Atmosphärenphysik und dem Einfluss des Menschen – oder dem Fehlen desselben – auf unsere Umwelt befassen, wie Dr. Richard Lindzen, William Happer und Patrick Michaels, um nur einige zu nennen. Andere sind mutige Autoren neuerer wissenschaftlicher Bücher wie Dr. Steve Koonin, Dr. Patrick Moore, Alex Epstein, Gregory Wrightstone und der verstorbene Dr. Fred Singer.

Einige, wie der australische Akademiker Peter Ridd, waren Gegenstand öffentlichkeitswirksamer Fälle von Misshandlung. Ridd verlor seinen Arbeitsplatz an der Universität, weil er die weit verbreitete Meinung in Frage stellte, dass der Klimawandel das Great Barrier Reef schädigt. In ähnlicher Weise wurde die Zoologin und außerordentliche Professorin Susan Crockford von der University of Victoria (BC) entlassen, nachdem sie gezeigt hatte, dass die Eisbär-Populationen nicht abnehmen, sondern gedeihen. In den USA geriet David Legates als Klimatologe des Bundesstaates Delaware und später als Mitglied des Büros für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses in Konflikt mit dem Klima-Narrativ.

Und das ist nur eine Handvoll der vielen Tausend Wissenschaftler und Experten, die sich mit der Verbindung von Klimawandel, Energie und extremen Umweltvorschriften beschäftigen. Andere stellen die Orthodoxien von COVID-19, grüner Energie, gentechnikfreier Landwirtschaft und so weiter in Frage.

Zwar können nur wenige Gegner des heutigen Status quo Galileis Genialität für sich in Anspruch nehmen, aber viele, wenn nicht alle, sind von Arbeitsplatzverlust, Zensur, Spott oder anderen Demütigungen bedroht – wenn nicht gar davon betroffen. Ihre Kritiker verbreiten regelmäßig Ängste und missbrauchen Daten, da sie sich weigern, über die überwältigenden Beweise zu diskutieren, genauso wie Galileis Zweifler sich weigerten, durch seine Teleskope zu schauen.

Natürlich hat letztendlich jeder die Wahrheit über Galilei erfahren.

This article was written for The CO2 Coalition, first appeared at Bizpacreview.com, and is reproduced here by permission

Link: https://cornwallalliance.org/2021/12/todays-galileos-challenge-climate-orthodoxy-and-other-nonsense/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wer finanziert Extinction Rebellion? – Millionäre in Amerika und UK …

… also einige der reichsten Familien Amerikas, darunter die Kennedys und die Gettys

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Haben Sie sich jemals gefragt, wer XR finanziert?

Nun: Big American und UK Money, Global Reach

Extinction Rebellion ist keine lokale Basis-NGO. Stattdessen erhält sie große finanzielle Unterstützung von amerikanischen und britischen Millionären.

In einem Bericht der New York Times aus dem Jahr 2019 liest man:

„Die Klimawandel-Demonstranten von Extinction Rebellion haben am Montag und am Freitag den Verkehr in Washington lahmgelegt. Man könnte sich fragen: ‚Wer bezahlt diesen Aktivismus?‘ Die Antwort lautet zum Teil: die Nachkommen einiger der berühmtesten Familien Amerikas, darunter die Kennedys und die Gettys.“

Gemeint sind Rory Kennedy (Tochter des ehemaligen US-Senators Robert F. Kennedy) und Aileen Getty (Enkelin des ehemaligen US-Ölunternehmers Jean Paul Getty), die den Climate Emergency Fund ins Leben gerufen haben, der Extinction Rebellion Hunderttausende von Dollar zur Verfügung gestellt hat. Gettys Stiftung wirbt sogar mit ihrer Unterstützung für Extinction Rebellion.

Laut Buzzfeed wurde Extinction Rebellion von zwei britischen Staatsbürgern gegründet, und das Profil der Gruppe zeigt, dass diese Gewaltandrohungen einer kalkulierten Strategie entspringen:

„Von außen betrachtet sieht Extinction Rebellion wie eine ungezügelte Bewegung aus, die auf aufwendige Kostüme und ausgefallene Stunts steht. Tatsächlich steckt hinter ihrem wahnwitzigen Treiben eine gut durchdachte Methode, auch wenn einige ihrer Stunts zu internen Spannungen geführt haben, und ihre Botschaft ist todernst. Und so sehr sie die politische Welt auch überrascht hat, sie ist nicht einfach spontan ausgebrochen.“

Im Vereinigten Königreich wird die Extinction Rebellion von dem Hedgefondsmanager Sir Chris Hohn unterstützt. Anfang dieses Jahres berichtete der Guardian, dass Hohn sich im vergangenen Jahr „knapp eine Million Pfund pro Tag auszahlen ließ“ und sein Vermögen zur Unterstützung der Gruppe einsetzt:

Stattdessen hat er Geld in die Extinction Rebellion (XR) gepumpt, die Kampagne für „respektvolle Störung“, die auf der ganzen Welt hochkarätige Sitzstreiks veranstaltet hat. Als Hohn als größter Einzelspender von XR bekannt wurde, sagte er: „Die Menschheit ist dabei, die Welt durch den Klimawandel aggressiv zu zerstören, und es ist dringend notwendig, dass wir alle aufwachen und diese Tatsache erkennen.“

Hohn ist auch der Gründer der Children’s Investment Fund Foundation, die viel Geld für den Klimaaktivismus ausgibt.

Dieses Geld hat Extinction Rebellion geholfen, massive, störende Proteste auf der ganzen Welt zu veranstalten, unter anderem auf der jüngsten COP26 in Glasgow sowie in London, New York City, Paris und Tokyo.

Auch Suzuki hat vom großen amerikanischen Geld profitiert. Seit dem Jahr 2000 erhält die David Suzuki Foundation umfangreiche finanzielle Unterstützung vom Rockefeller Brothers Fund – einer der wichtigsten Gruppen, die die Kampagnen der Aktivisten und Gerichtsverfahren gegen die Energieindustrie unterstützen. In jüngerer Zeit erhielt die Stiftung insgesamt fast 1 Million Dollar von der Packard Foundation, Hewlett Foundation und Bullitt Foundation.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/12/05/who-funds-extinction-rebellion-american-uk-millionaires-some-of-americas-most-famous-families-including-the-kennedys-the-gettys/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers zu diesem Beitrag: Leider fehlt hier jeder Hinweis auf die Motivation der Geldgeber für ihr Tun. Könnte es nicht sein, dass diese Herrschaften irgendwann die Geister nicht mehr loswerden, die sie riefen?