Neue Studie identifiziert „auffällige“ Verbindung zwischen solarem Antrieb und Klimaschwankungen über Jahrtausende

Kenneth Richard

„Bisher war der Ursprung der Klimadynamik in den zentralen Anden während des letzten Jahrtausends nur spekulativ. Auf der Grundlage statistischer Beweise haben wir die solare Variabilität als ihren Ursprung identifiziert“. – Schittek et al., 2025

In einer neuen Studie haben die Wissenschaftler festgestellt:

1) Die Kleine Eiszeit (LIA) war ein globales Kälteereignis.

2) Klimaschwankungen (Niederschlag) auf der südlichen Hemisphäre (peruanische Anden) stehen in engem Zusammenhang mit Schwankungen der Sonnenaktivität in den letzten 1 000 Jahren.

3) Die moderne (1900er-2000er Jahre) und die mittelalterliche Klimaanomalie sind mit geringeren Niederschlägen verbunden, während die niedrigeren Temperaturen der LIA mit mehr Niederschlägen verbunden sind.

„…die LIA war ein globales Ereignis, das durch ein weltweites Vorrücken der Gletscher gekennzeichnet war.“

„Die Sonneneinstrahlung ist der Hauptantrieb für alle Prozesse der Klimazirkulation auf der Erde. Die Beweise für einen direkten solaren Einfluss auf das Erdklima werden immer zahlreicher.“

„Unsere Studie zeigt, dass Niederschlagsveränderungen in den südöstlichen peruanischen Anden mit Schwankungen der Sonnenaktivität während der Kleinen Eiszeit (LIA) in Verbindung stehen.“

„Mehrere Studien führen die Abkühlung des Klimas während der LIA auf solare Einflüsse zurück, insbesondere während des Wolf-, Spörer-, Maunder- und Dalton-Minimums.“

„Die Position der ITCZ [Innertropischen Konvergenzzone] hängt stark vom innerhemisphärischen Temperaturgradienten ab, der durch den solaren Antrieb ausgelöst wird.“

Link: https://notrickszone.com/2025/03/13/new-study-identifies-a-millennial-scale-striking-link-between-solar-forcing-and-climate-patterns/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 12 / 2025

Vorbemerkung: Grönland, Ostasien und die Antarktis bilden diesmal den Schwerpunkt der Kaltmeldungen. Aber auch in den USA hält sich in manchen Gebieten hartnäckig der Winter.

Meldungen vom 17. März 2025:

Grönland: Eisschild hat an einem Tag um 8 Gigatonnen zugenommen

Die neuesten Daten aus Grönland zeigen einen deutlichen Unterschied im Verlauf der Saison: Der Eisschild sammelt in einem beeindruckenden Tempo Masse an.

Allein gestern (16. März) wurden 8 Gigatonnen angesammelt – genug, um den Central Park unter 2500 m Schnee/Eis zu begraben. Dies hat dazu beigetragen, dass die kumulierte SMB für 2024-25 deutlich über dem Mittelwert von 1981-2010 liegt:

Wenn der grönländische Eisschild wirklich kollabieren würde, wie die Alarmisten behaupten, dann wäre seine Massenbilanz durchweg negativ. Doch die Daten sprechen eine andere Sprache. Kurzfristige Schmelzereignisse werden von den Medien herausgepickt, aber die Gesamttrends bleiben stabil.

Die Daten sprechen für sich selbst – das grönländische Eis hält sich gut.

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Südkorea: Bittere Kälte und starke Schneefälle

Südkorea macht sich auf starken Frost gefasst, da kalte Luft nach Süden drängt und eisige Winde und starke Schneefälle mit sich bringt.

Die koreanische Wetterbehörde (KMA) warnte, dass die Temperaturen in den meisten Teilen des Landes unter den Gefrierpunkt sinken werden. Die Provinzen Gangwon und Nord-Gyeongsang werden die Hauptlast des Schnees zu tragen haben.

Ein von Westen heranziehendes Tiefdruckgebiet wird den Wintereinbruch noch verstärken. Der Schneefall begann am frühen Montag in Gangwon und Honam und wird sich bis zum Einbruch der Dunkelheit auf die Hauptstadtregion und die Provinz Süd-Chungcheong ausweiten. Bis Dienstag wird es in fast allen Regionen geschneit haben.

[Zunächst ist das nur eine Vorhersage…]

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China: Schnee an der Großen Mauer

März-Schneeflocken haben am Wochenende den Jinshanling-Abschnitt der Großen Mauer bedeckt. In der chinesischen Provinz Hebei kam es zu einem starken Temperaturabfall, und es schneite für die Jahreszeit ungewöhnlich stark.

In weiten Teilen Asiens herrscht in diesem Jahr ein längerer Winter mit anhaltenden Schneefällen in weiten Teilen des Kontinents.

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Kalifornien, USA: Viel Schnee in höheren Lagen

Die kalifornischen Skigebiete wurden am Wochenende von weiteren Schneefällen heimgesucht, die zu den beeindruckenden Schneemengen von Anfang letzter Woche hinzukamen.

Am Freitagmorgen meldeten mehrere Skigebiete erhebliche Schneemengen in den letzten 72 Stunden: Sugar Bowl verzeichnete 90 cm, Kirkwood 94 cm und Bear Valley über 100 cm – um nur drei zu nennen.

Diese starken Schneefälle haben die Schneedecke des Staates vergrößert, wobei die nördliche Sierra 102 % ihres Durchschnitts für diese Jahreszeit erreicht hat.

Am Sonntagnachmittag begann es erneut zu schneien, wobei in den höheren Lagen noch rund 50 cm hinzukamen und in den Gebieten am See 15 bis 30 cm erwartet wurden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-ice-sheet-gained-8-gigatons?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 18. März 2025:

Südkorea: Frühjahrs-Schneesturm legt die Ostküste lahm

Ein heftiger Frühlings-Schneesturm hat am Montag die Ostküste Südkoreas unter sich begraben und Fahrzeuge zum Stehen gebracht.

Von Sonntagmorgen bis Montagmorgen fielen am Guryeong-Pass 42 cm, im Osten Gangwons 40 cm, im Misiryeong-Tunnel 34,2 cm und in Yongsan 34 cm.

Der nasse, schwere Schnee lässt Bäume umstürzen, führt zu Stromausfällen und macht die Straßen tückisch. Vier wichtige Routen wurden gesperrt, darunter der Madaljae-Pass in Samcheok und eine Küstenstraße in Goseong. Neunundfünfzig Wanderwege in Nationalparks wurden ebenfalls geschlossen.

Dieser Sturm ist noch lange nicht vorbei. In den frühen Morgenstunden des Dienstags ist ein weiteres Schneefallgebiet eingetroffen, das in den Bergen von Gangwon weitere 30 cm und im Hochland von Nord-Gyeongsang weitere 20 cm in dieser Woche bringen soll.

Am frühen Dienstag setzten im Großraum Seoul und in Chungcheong neue Schneefälle ein, die sich landesweit ausbreiten. Die KMA hat eine Warnung vor starkem Schneefall für Seoul, Incheon und Gyeonggi herausgegeben – die jahrfeszeitlich späteste Warnung der Behörde vor starkem Schneefall überhaupt.

Diese Luftmasse arktischen Ursprungs lässt die Temperaturen auf monatliche Extremwerte sinken, so dass im ganzen Lad Frost auftrat, sogar im Großraum Seoul.

Man kann wohl davon ausgehen, dass auch Nordkorea hart von diesem Wetter betroffen ist. A. d. Übers.]

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Spanien: Schneefall in Malaga

Seltene und heftige Schneefälle im März haben den Nationalpark Sierra de las Nieves in Málaga bedeckt.

Der für die Jahreszeit untypische Frost brachte auch leichten Schnee auf den Gipfeln der Sierras Tejeda, Almijara und Alhama in der Axarquía, ein ungewöhnlicher Anblick zu diesem späten Zeitpunkt der Saison. Der Schneefall war sogar von der Costa del Sol aus sichtbar.

Der Meteorologe José Luis Escudero aus Málaga hat Fotos und Filmaufnahmen aus Torrecilla zur Verfügung gestellt:

Landesweit hat die starke Abkühlung in sechs Regionen Warnungen ausgelöst, wobei das spanische Wetteramt für die nördliche Hälfte Spaniens, insbesondere für die nördliche Hochebene, Alcarria de Guadalajara und natürlich die Pyrenäen, weiteren starken Schneefall vorhersagt.

Mit dem Herannahen des Frühlings wird für den Norden mit starkem Frost gerechnet.

Link: https://electroverse.substack.com/p/spring-snowstorm-shuts-down-south?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 19. März 2025:

Bulgarien: seltener März-Schnee

Der Winter ist in Teile Bulgariens zurückgekehrt und hat das Balkangebirge mit für Mitte März seltenem Schnee überzogen.

An wichtigen Bergpässen wie Petrohan, Shipka, Rozhen, Prevala und Pamporovo wurde erheblicher Schneefall verzeichnet. Die Straßenbauarbeiter sind mit der Räumung der Straßen beschäftigt, aber die strengen Winterbedingungen erschweren die Räumungsarbeiten.

Auf dem Petrohan-Pass sind vier Schneepflüge gleichzeitig im Einsatz, wobei ein Fahrverbot für Lastkraftwagen gilt. Das Thermometer zeigte hier am Dienstagmittag -7°C – einen neuen Monatsrekord.

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Albanien: Auch hier ungewöhnlicher März-Schnee

Am Dienstag kam es in den Bergregionen Albaniens zu für Mitte März ungewöhnlichen Schneefällen, wobei sich in der Region Qafë-Thore bis zu 20 cm Schnee ansammelten.

Instandhaltungsteams arbeiteten die ganze Nacht hindurch, um sicherzustellen, dass die Hauptverkehrswege frei blieben.

Auch in Fushë-Arrëz und Qafë-Mali kam es zu erheblichen Schneefällen, so dass die Behörden die Bewohner aufforderten, ihre Winterreifen wieder aufzuziehen.

Schneefall Mitte März in diesem Ausmaß gilt in diesen Regionen als selten. In Shkodër gibt es im März, wenn überhaupt, nur minimale Schneefälle von durchschnittlich 4 cm – die jüngste Anhäufung von 20 cm ist eine ziemliche Anomalie.

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Taiwan: Schnee auf den Bergen

Taiwans höchste Gipfel, darunter der Yushan, wurden am Dienstag von heftigen Schneefällen heimgesucht. Auch auf dem Hehuanshan, dem Wuling und der Paiyun Lodge hat es im März kräftig geschneit, und es war extrem kalt.

Andernorts meldeten Lalashan, der Lake Jiaming National Trail und die Gemeinde Jianshih Schnee. Aufgrund der eisigen Bedingungen mussten auch Schulen geschlossen werden, darunter die Hsin-Kwang-Grundschule in Jianshih.

Während Schneefall in Taiwans Gebirge im März nicht ungewöhnlich ist, war dieser Frühling aufgrund des Einflusses des La Niña kälter als üblich. In den vergangenen Jahren hat es in Yushan sogar bis in den April hinein geschneit.

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Vietnam: Beispielloser März-Frost auf den Bergen

Frost hat den Berg Ta Xua in der nordvietnamesischen Provinz Yen Bai heimgesucht. In der Vergangenheit war Frost in dieser Gegend auf die Wintermonate beschränkt, so dass dieses Ereignis – wie mehrere Quellen berichten – beispiellos ist.

Der Frost begann in der Nacht zum Dienstag auf dem Gipfel und war am Morgen bereits sehr stark. Nach Angaben der Zeitung Lao Dong gab es noch nie Frost so spät in der Saison. Vietnam.vn berichtet ähnliches.

Dao Viet Nghiem, der Vorsitzende der Gemeinde Ban Cong, in der der Berg liegt, bestätigte, dass Frost im Winter zwar relativ häufig vorkommt, die Einheimischen ihn aber zum ersten Mal im März erlebt haben.

Ein zweiter Kälteeinbruch folgt dem ersten, der über Nordvietnam hinwegfegt und die Temperaturen in Sa Pa auf 5 °C und in Dong Van auf 6 °C fallen lässt – ein historischer Tiefstwert für diese Jahreszeit.

Link: https://electroverse.substack.com/p/rare-march-snow-in-bulgaria-albania?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 20. März 2023:

Taiwan: Weiterhin ungewöhnliche Kälte

Eine kalte Luftmasse liegt über Taiwan und führte dazu, dass in der Gemeinde Guanxi am Mittwoch eine seltene Temperatur von 5°C gemessen wurde – so die Daten der Zentralen Wetterbehörde (CWA).

Die Gemeinde Sanwan im Bezirk Miaoli folgte mit 5,2°C, während im Bezirk Shiding von Neu-Taipeh 6,5°C gemessen wurden.

Diese Werte sind ungewöhnlich niedrig für diese Jahreszeit, denn normalerweise wird es in diesen Gegenden nicht kälter als etwa 15°C.

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Antarktis: Temperatur nähert sich der –70°C-Marke

In den frühen Morgenstunden des 20. März registrierte Dome Fuji AWS -67,7°C und markierte damit den neuen Tiefstwert der Saison in der Antarktis.

Es wird erwartet, dass die Temperaturen in den kommenden Stunden noch weiter sinken und möglicherweise -70°C erreichen.

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USA: Weiterhin Schnee in weiten Gebieten

Die jüngsten Schneestürme in der Nachsaison haben verschiedene Regionen der Vereinigten Staaten heimgesucht und zu rekordverdächtigen Schneemengen und erheblichen Behinderungen geführt.

In Munising auf der Upper Peninsula von Michigan hat sich die Schneemenge auf 554 cm erhöht und nähert sich damit dem bisherigen Rekord von 605 cm aus dem Jahr 1996/97. Für das Gebiet gilt weiterhin eine Wintersturmwarnung, und für diese Woche werden weitere 36 cm vorhergesagt.

Der NWS in der Nähe von Gaylord meldet einen neuen Saisonrekord von 380 cm, der den bisherigen Rekord von 378 cm aus dem Jahr 2016/17 übertrifft. Traverse City verzeichnete mit 318 cm die vierthöchste Schneemenge seit Beginn der Aufzeichnungen, während Sault Ste. Marie mit 353 cm die zweithöchste Schneemenge der Saison verzeichnete.

In Colorado brachte ein Sturm Mitte März erhebliche Schneemengen in verschiedenen Regionen. Denver meldete in dieser Saison bisher 110 cm Schnee und übertraf damit den Durchschnitt von 94 cm in dieser Saison.

In der kalifornischen Sierra Nevada fielen im Bear Valley kürzlich 81 cm. Im Central Sierra Snow Lab wurden innerhalb von 24 Stunden 69 cm registriert, was die größte Tagesmenge seit zwei Jahren darstellt.

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Russland: Erhebliche Schneemengen

Ein für die Jahre4szeit ungewöhnlich später Schneesturm hat auf der Yagrinsky-Brücke in der Region Archangelsk im Nordwesten Russlands verheerende Schäden angerichtet. Der Schneesturm führte zu einer Massenkarambolage, an der mehr als 50 Fahrzeuge beteiligt waren.

Der plötzliche heftige Schneefall, gepaart mit heftigen Winden, führte zu Sichtverhältnissen, die gegen Null gingen.

[Vermutlich handelte es sich um einen sehr starken Schneeschauer, wie er im Frühjahr mitunter auch hierzulande auftreten kann. A. d. Übers.]

Die unerwartete Heftigkeit des Sturms so spät in der Saison überraschte viele, darunter auch die Rettungskräfte, die sich durch den Schneesturm und die sich schnell aufbauenden Verwehungen kämpften, um zum Einsatzort zu gelangen.

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Japan: März-Neuschnee, seltene Flocken sogar in Tokio

Ein kräftiges Tiefdruckgebiet zieht über Japan hinweg und bringt starken Schneefall, starke Winde und tückische Bedingungen, insbesondere im Norden und Westen.

Am Mittwoch wurden in den 23 Bezirken Tokios Schneefälle registriert, die die Hauptstadt bei sinkenden Temperaturen mit einem Zentimeter Schnee bedeckten. Schneefälle im März sind in Tokio und in weiten Teilen der Kanto-Region eine Seltenheit.

Anderswo, in Kusatsu in der Präfektur Gunma, fiel 30 cm Schnee, während in Sugadaira in der Präfektur Nagano 27 cm fielen.

Im Folgenden kann es sich Cap Allon nicht verkneifen, wieder die Berichterstattung in den MSM anzuprangern, diesmal eben am Beispiel Japan. Weil das aber allgemein so ist (auch und vor allem bei uns) werden diese Ausführungen hier mit übersetzt. A. d. Übers.]

Offiziell gibt es in Japan noch acht Skigebiete mit einer Schneehöhe von über 500 cm, wobei Tengendai Kogen mit 760 cm den Spitzenplatz einnimmt. Es war eine fantastisch schneereiche Saison – aber laut dem Establishment war das alles auf die globale Erwärmung zurückzuführen…

Der japanische Wetterdienst JMA hat erklärt, dass die Rekordschneefälle in Japan auf die globale Erwärmung zurückzuführen sind. Die gleiche Theorie, die eigentlich den Schnee beseitigen sollte, wird nun dafür verantwortlich gemacht, Japan unter ihm zu begraben.

Rekapitulieren wir „Die Wissenschaft“:

1. Die globale Erwärmung lässt die Eiskappen schmelzen

2. Globale Erwärmung erhöht auch die Schneefälle

3. Es wird erwartet, dass die Schneefälle aufgrund der Erwärmung abnehmen werden

4. Aber die Erwärmung verursacht mehr Schnee

5. Bereiten Sie sich auf stärkere Schneefälle in einer sich erwärmenden Welt vor

Ursprünglich wurde uns gesagt, dass die Winter verschwinden würden – und jetzt werden sie schneereicher sein?

Die Behörde wendet die Methode der „Event Attribution“ an, bei der jedes Wetterereignis im Nachhinein mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Es wird angenommen, dass der Schnee zurückgeht, aber wenn das nicht der Fall ist, war es die Erwärmung, die den Niederschlag erhöht hat. Bei Kopf gewinnen sie, bei Zahl verlieren Sie. Die AGW-Partei findet ein Schlupfloch nach dem anderen, um die Alarmglocken weiter läuten zu lassen.

Aber sollte die Erwärmung nicht diese Kälteeinbrüche beseitigen?

Der Klimakatastrophismus ist eine Billionen-Dollar-Industrie.

Natürliche Schwankungen und Modellversagen bedrohen sie. Also werden sie ignoriert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/harsh-chill-sweeps-taiwan-antarctica?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 21. März 2025:

Libanon: Seltener Schneefall

Ungewöhnliche Schneefälle und Eisglätte haben wichtige Straßen im Libanon blockiert, darunter auch die wichtige Dahr El-Baidar-Route, die wegen der starken Schneefälle für alle Fahrzeuge gesperrt bleibt.

Der Verkehrskontrollraum der Inneren Sicherheitskräfte meldete am Donnerstagabend, dass auch die Straße Tarshish-Zahle gesperrt ist.

Zwar ist in den Bergregionen des Libanon im Winter mit etwas Schnee zu rechnen, doch sind derartige Behinderungen – insbesondere im März – selten.

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USA: „Haben wir wirklich Frühling?“

Ein heftiger Sturm hat in dieser Woche den Mittleren Westen der USA heimgesucht, Stromleitungen zum Einsturz gebracht, wichtige Autobahnen lahmgelegt und Teile der Region unter Schnee begraben – genau zu dem Zeitpunkt, als sich am ersten Frühlingstag im Nordosten ein weiteres System zu bilden begann.

AccuWeather warnte am Donnerstag, dass „Kaltluftvorstöße und Schnee“ noch bis Ende der Woche über den Norden der USA, von den Plains über den Mittleren Westen bis in den Nordosten, hinwegziehen werden.

Andernorts wurde eine Sturmwarnung für die Cascades in Oregon herausgegeben, wo bis Samstag bis zu einem Meter Schnee fallen kann.

Der Frühling mag zwar „offiziell“ da sein, aber ein Großteil des Landes kämpft immer noch mit dem Winter. Der durch die jüngsten Schneestürme entstandene Neuschnee hält die Temperaturen in den Ebenen und ähnlichen Gebieten niedrig:

[Angaben in Grad Fahrenheit. -10°C = 14°F; 0°C = 32°F; 10°C = 50°F; 20°C = 68°F; 30°C = 86°F]

Link: https://electroverse.substack.com/p/rare-snow-in-lebanon-is-this-spring?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 13 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 21. März 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Wenn António Guterres nicht in der Lage ist, grundlegende Fakten richtig zu verstehen, warum sollten wir der UNO irgendetwas glauben?

Chris Morrison

Letztes Jahr besuchte der UN-Generalsekretär António Guterres die Pazifikinsel Samoa und wurde dabei vor einem verlassenen Haus gefilmt, von dem er behauptete, es sei aufgrund des durch den Klimawandel bedingten Anstiegs des Meeresspiegels und zunehmender Stürme verlassen worden. Es war ein Schwindel, der schnell die Runde machte und um die Welt reiste. Der Journalist Ola Sandstig, der für den schwedischen Rundfunk berichtet, hat kürzlich den Besitzer des Hauses ausfindig gemacht und festgestellt, dass das Haus aufgrund des Erdbebens und des Tsunamis von 2009 verlassen wurde. Leider steigt der Meeresspiegel in Samoa immer noch um das Sechsfache, aber Wissenschaftler erklären, dass dies auf die Nachwirkungen des Erdbebens zurückzuführen ist. Die Zahl der tropischen Stürme in der Region hat nicht zugenommen, und Erdbeben und Tsunamis werden nicht von Menschen verursacht.

Guterres stand vor dem Haus und erklärte: „Wenn wir nicht in der Lage sind, den Klimawandel zu stoppen, wird das Problem, das wir in Samoa sehen, nicht in Samoa bleiben“. Die Arroganz, die hier an den Tag gelegt wird, ist verblüffend. Die meisten Pazifikinseln haben sich in letzter Zeit aufgrund natürlicher Kräfte wie Sand- und Korallenwachstum sowie Landbewegungen unbequemerweise für diese Leute vergrößert. Der unglückliche Fall Samoa wurde offensichtlich ausgewählt, um einen maximalen psychotischen Effekt zu erzielen. Und das, obwohl der renommierte Geophysiker Professor Shan-Chan Han eindeutige Beweise dafür vorgelegt hat, dass die Landabsenkung nach dem Erdbeben von 2009 den Meeresspiegel bis zu sechsmal schneller ansteigen lässt. Leider wird dieser Effekt „wahrscheinlich jahrzehntelang anhalten“ und zu „regelmäßigen Überschwemmungen“ führen.

Diese Arroganz, die viele Klimaaktivisten an den Tag legen, lässt sich vielleicht mit der Einstellung zusammenfassen: „Kommt und prüft uns, es ist uns egal, was wollt ihr dagegen tun?“ Diese Haltung wurde kürzlich auf einem Desinformationsseminar des Weltwirtschaftsforums deutlich, als Melissa Fleming, die oberste Pressesprecherin der UNO, erklärte: „Wir werden proaktiver, wir haben die Wissenschaft, und die Welt sollte sie kennenlernen.“ Der Wissenschaftsautor Roger Pielke Jr. zeigte sich unbeeindruckt von Guterres‘ Samoa-Stunt und erklärte, dass sein Fototermin und seine Pressemitteilung „nur als absichtliche Irreführung beschrieben werden können“.

Eine weitere irreführende UN-Statistik, die seit Jahrzehnten die Runde macht, ist die Behauptung, dass die Wahrscheinlichkeit, bei einer Klimakatastrophe zu sterben, für Frauen und Kinder 14-mal höher ist als für Männer. Unnötig zu erwähnen, dass diese Behauptung seit Jahren ein beliebtes Argument von Aktivisten ist. Im vergangenen Mai thematisierte die alarmistische Echokammer The Conversation diese 14-fache-Behauptung und erklärte: „Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass Frauen und geschlechtsspezifische Menschen durch den Klimawandel und die damit verbundenen Folgen unverhältnismäßig stark gefährdet sind.“ Roger Pielke berichtet, dass die Behauptung, die immer noch auf der UN-Hauptseite sowie auf den Internetseiten vieler damit verbundener Organisationen zu finden ist, von Professor Henrik Urdal vom Friedensinstitut in Oslo entlarvt wurde, der die 14-fache Zahl als „mythische Zahl“ bezeichnete. Im Jahr 2014 führte er die Behauptung auf einen Bericht von Save the Children aus dem Jahr 2013 zurück, der wiederum einen Bericht von Plan International aus dem Jahr 2013 zitierte, der einen 1997 im Natural Hazards Observer veröffentlichten Artikel zitierte. Dieser Artikel entpuppte sich als zweiseitiger Meinungsartikel, verfasst von Pastorin Kristina Peterson vom in den USA ansässigen Church World Service.

Die Detektivin Sandstig von Sveriges Radio hat Pastorin Peterson in Louisiana aufgespürt, die sich erstaunt darüber zeigte, dass ihre nicht belegte Meinung im Jahr 2024 von der UNO und anderen Mainstream-Organisationen als wissenschaftliche Tatsache angepriesen wird. Die Journalistin soll die UNO um eine Stellungnahme gebeten haben, die jedoch ausblieb, möglicherweise weil Frau Fleming anderweitig damit beschäftigt war, alle politisch korrekten Fakten für sich zu beanspruchen.

Schließlich untersuchte Sandstig die Behauptung von Guterres aus dem Jahr 2022, dass die Zahl der wetter-, klima- und wasserbedingten Katastrophen in den letzten 50 Jahren um das Fünffache gestiegen sei. Darüber berichtete der Daily Sceptic, wo die untenstehende Grafik bis 2022 veröffentlicht wurde:

Wie die Grafik zeigt, gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Zahl der Katastrophen größeren Ausmaßes seit der Jahrhundertwende zunimmt. Vielmehr deuten die vorgelegten Daten darauf hin, dass die jüngsten Katastrophen etwa 10 % seltener sind als die in den 2000er Jahren verzeichneten. In Wirklichkeit ist die Zunahme der von CRED EM-DAT erfassten Katastrophen zwischen 1970 und 2000 auf die erheblich verbesserten Meldeverfahren zurückzuführen. Deborati Guha-Sapir, der jahrzehntelang für die weithin konsultierte Datenbank verantwortlich war, erklärte gegenüber dem Schwedischen Rundfunk, dass man argumentieren könne, dass Klimakatastrophen oder Naturkatastrophen nicht wirklich wesentlich zugenommen hätten, aber die Berichterstattung sei „viel, viel“ einfacher, besser und schneller geworden.

Die ständigen hysterischen Äußerungen von Antonio Guterres sind lächerlich. Aber er ist immer noch der Chef der UNO – der Mutterorganisation des IPCC – und Roger Pielke macht sich Sorgen über die Auswirkungen all der falschen Behauptungen und schlechten Wissenschaft. „Die Gemeinschaft der Klimawissenschaftler sollte sich darüber Gedanken machen, dass die UNO die Klimawissenschaft systematisch falsch dargestellt hat, denn das könnte sich darauf auswirken, wie der IPCC gesehen wird, ob fair oder unfair“, so Pielke. Wie der Daily Sceptic im Jahr 2022 berichtete, stellte Pielke fest, dass er eine „konzertierte und erfolgreiche“ Anstrengung der Klimabefürworter gesehen habe, Desinformationen über Katastrophen zu erstellen und zu verbreiten, „wohl wissend, dass praktisch alle Journalisten und Wissenschaftler schweigen und zulassen, dass falsche Informationen unkontrolliert verbreitet werden – und manchmal sogar dazu beitragen, sie zu verstärken“.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://climaterealism.com/2025/03/if-antonio-guterres-cant-get-basic-facts-right-why-should-we-believe-the-un-on-anything/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Energie-Minister von Präsident Trump macht den Weg frei für Klima-Realismus

Chris Talgo

Der Energieminister von Präsident Donald Trump Chris Wright weiß, dass eine solide Energiepolitik für die nationale Sicherheit und den Wohlstand der USA absolut entscheidend ist. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der ein erklärter Klima-Alarmist war, bezeichnet sich Wright als „Klima-Realist“, der „seit über 20 Jahren über den Klimawandel studiert, gesprochen und geschrieben hat“.

Das bedeutet nicht, dass Wright den Klimawandel für eine existenzielle Krise hält. Es bedeutet auch nicht, dass er glaubt, dass wir die Nutzung fossiler Brennstoffe schnell reduzieren sollten. Vielmehr bedeutet es, dass Wright versteht, dass menschliches Wohlergehen ohne Zugang zu zuverlässiger, erschwinglicher und reichlich vorhandener Energie unmöglich ist.

Wright zufolge „wird die Trump- Regierung den Klimawandel als das behandeln, was er ist: ein globales physikalisches Phänomen, das ein Nebeneffekt des Aufbaus der modernen Welt ist.“

„Wir haben in der Tat die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre um 50 % erhöht und dabei die Lebenserwartung der Menschen mehr als verdoppelt, fast alle Menschen auf der Welt aus der bitteren Armut befreit und die moderne Medizin, Telekommunikation, Flugzeuge, Züge und Autos eingeführt. Alles im Leben ist mit Abstrichen verbunden. Alles“, räumt Wright ein.

Thomas Sowell drückte es so aus: „Es gibt keine Lösungen. Es gibt nur Kompromisse“.

Ich denke, Wright würde dem zustimmen.

„Die Reaktionen auf den Klimawandel bringen ihre eigenen Kompromisse mit sich“, sagte Wright kürzlich.

Natürlich hat Wright recht. Wie wir in den letzten Jahrzehnten und insbesondere in den letzten vier Jahren gesehen haben, ist die US-Bundespolitik zur Bekämpfung des so genannten Klimawandels zweifellos mit massiven Kompromissen verbunden.

Einer der wichtigsten Kompromisse, der für Millionen hart arbeitender amerikanischer Familien nur allzu deutlich geworden ist, ist die Tatsache, dass die Energiepolitik der Regierung, die den Klimawandel durch den Ersatz fossiler Brennstoffe durch „grüne“ Energiequellen verhindern soll, zu einem sprunghaften Anstieg der Energiepreise geführt hat.

Wie die New York Post kürzlich berichtete, stiegen die Energiepreise unter Präsident Biden um mehr als 30 Prozent – 13 Mal schneller als in den sieben Jahren zuvor. Eine Studie des Heartland Institute aus dem Jahr 2024 ergab, dass die durchschnittliche Familie aufgrund der Klimapolitik der Biden-Harris-Regierung satte 2548 Dollar mehr an Energiekosten zahlen musste.

Neben den steigenden Energiepreisen hat die fehlgeleitete Politik zur Rettung des Planeten auch das US-Stromnetz instabiler denn je gemacht. Es ist unglaublich, aber im Amerika des 21. Jahrhunderts sind Stromausfälle an Orten wie Kalifornien schon fast normal.

Fairerweise muss man sagen, dass Biden nicht die alleinige Schuld an der Flut der jüngsten Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erwärmung trägt. Daran wird schon seit Jahrzehnten gearbeitet.

Außerdem ist dies kein parteipolitisches Problem. Die Republikaner sind an der Panikmache gegen den Klimawandel genauso schuldig wie die Demokraten.

Präsident Trump scheint jedoch in seiner zweiten Amtszeit entschlossen zu sein, diesen Wahnsinn endgültig zu beenden.

In seiner ersten Amtszeit setzte sich Trump für eine amerikanische Energie-Renaissance ein. Obwohl er bei der Steigerung der amerikanischen Erdöl- und Erdgasproduktion teilweise erfolgreich war, hat er nicht genug getan, um den industriellen Komplex der Klimaalarmisten zu besiegen.

Glücklicherweise scheint Trump aus seinen Fehlern der ersten Amtszeit gelernt zu haben.

Diesmal hat sich Trump mit Klimarealisten und Energieexperten umgeben, die genau wissen, dass die Vereinigten Staaten Energiedominanz erlangen müssen, um ihren Platz als globale Supermacht zu behaupten.

Chris Wright ist sich des Ernstes der Lage bewusst. „Wir verfolgen unverdrossen eine Politik für mehr amerikanische Energieproduktion und Infrastruktur, nicht für weniger. Unser Ziel ist die Re-Industrialisierung Amerikas, nicht die De-Industrialisierung.“

Wright hat auch versprochen, „eine Politik rückgängig zu machen, die die Verbraucher dazu zwingt, mehr für Waschmaschinen und Trockner, Warmwasserbereiter und Geschirrspüler zu bezahlen, die eine minderwertige Leistung erbringen“ und „die zerstörerischen Vorschriften, die jeden dazu zwingen, Elektroautos zu kaufen, die unserer Autoindustrie Schaden zugefügt haben und den Verbrauchern höhere Preise und weniger Auswahlmöglichkeiten aufzwingen.“

Am wichtigsten ist vielleicht, dass Wright weiß, dass zukünftige Technologien wie KI und Quantencomputer „riesige Mengen an Strom“ benötigen werden.

Wright: „Die Auswirkungen auf die nationale Verteidigung machen es einfach entscheidend, dass Amerika im Rennen um die KI die Führung übernimmt. Wir haben das Talent, den Innovationsgeist und die führenden Unternehmen, um zu gewinnen, aber all das wird nichts nützen, wenn wir nicht die Energie liefern können. KI ist eine energieintensive Fertigungsindustrie.“

Die Klimaalarmisten wollen diesen Punkt nicht anerkennen. Stattdessen bevorzugen sie ein System, in dem große Technologieunternehmen das einzigartige Privileg haben, für ihre Rechenzentren auf verlässlichen Strom zurückgreifen zu können. Gleichzeitig müssen normale Amerikaner für teure und unzuverlässige Energie aus Windrädern und Sonnenkollektoren bezahlen.

Wenn wir etwas aus den letzten Wahlergebnissen gelernt haben, dann dass das amerikanische Volk den Klimaalarmismus abgelehnt hat. Für die Zukunft fordern sie Klimarealismus, und das ist genau das, was Präsident Trump und seine neue Regierung liefern werden.

Chris Talgo is the editorial director at The Heartland Institute.

Link: https://townhall.com/columnists/christalgo/2025/03/12/trumps-energy-secretary-makes-the-case-for-climate-realism-

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Hallo EPA – wenn ihr schon dabei seid, warum belegt ihr nicht Wasserdampf mit Vorschriften?

Roy W. Spencer

Hintergrund

Ich gebe zu, dass mich der Beruf des Juristen verwirrt. Jedes Mal, wenn ich etwas zum Umweltrecht sage, werde ich von einem oder mehreren Juristen korrigiert. Aber ich nehme an, dass „Turnabout is fair play“, da ich normalerweise jeden Juristen in Bezug auf seine Angaben zur Wissenschaft des Klimawandels korrigieren werde.

Juristen sind nicht wie wir normalen Menschen. Ihre Gehirne arbeiten anders. Das habe ich zum ersten Mal vermutet, als eine meiner Töchter den LSAT* absolvierte und mir Beispiele für Fragen gab, von denen die meisten von meinem Gehirn nicht richtig beantwortet werden konnten. Ich wurde noch mehr davon überzeugt, als sie Jura studierte und mir von den Fragen erzählte, mit denen sie zu tun haben, wie Anwälte die Richter beeindrucken können, indem sie einfach neuartig argumentieren, usw.

[LSAT = Law School Admission Test (englisch)Aufnahmeprüfung zur Rechts-Ausbildung. A. d. Übers.]

Ich weiß, dass ich nie ein Anwalt sein könnte (selbst nach einem Aufenthalt in einem Holiday Inn Express), und ich habe noch nicht einmal einen im Fernsehen gespielt. Aber ich war Mitverfasser eines Artikels im Energy Law Journal (in Bezug auf den Daubert-Standard), in dem ich die Ansicht vertrat, dass die Wissenschaft den Kausalzusammenhang in der Theorie des vom Menschen verursachten Klimawandels nicht überzeugend nachweisen kann.

Regulierung von CO₂: Versucht die EPA wirklich, uns zu helfen?

Die Regulierung der CO₂-Emissionen (und einiger anderer Chemikalien) durch die EPA hat mich ebenfalls vor ein Rätsel gestellt. Wie viele der ~185 Anwälte der EPA auch immer an dem Endangerment Finding von 2009 gearbeitet haben – sie müssen gewusst haben, dass die Regulierung der CO₂-Emissionen von US-Autos und leichten Nutzfahrzeugen keine messbaren Auswirkungen auf das globale Klima haben würde, einschließlich des Anstiegs des Meeresspiegels (was ein Hauptargument in Massachusetts gegen die EPA war).

Keine.

Aber anscheinend ist es nicht das Anliegen der EPA, das „Klimaproblem“ zu „lösen“.

Ihre Daseinsberechtigung besteht darin, Schadstoffe zu regulieren (und es spielt keine Rolle, wenn die Natur weit mehr von einem „Schadstoff“ produziert als der Mensch). Und wenn sie erst einmal mit der Regulierung beginnen, werden sie nicht bei bestimmten Grenzwerten aufhören. Sie werden die Schwellenwerte immer weiter senken. So bleiben alle in Arbeit.

Ich weiß, dass dies der Fall ist. Ich habe einmal an einer Sitzung der Carolinas Air Pollution Control Association (CAPCA) teilgenommen, und der Hauptredner (von der EPA) erklärte: „Wir können nicht aufhören, die Dinge immer sauberer zu machen“. Das Publikum, das sich hauptsächlich aus Vertretern der Industrie zusammensetzte, die versuchen, ihre Unternehmen mit den staatlichen und bundesstaatlichen Umweltvorschriften in Einklang zu bringen, schaute kollektiv erstaunt. Ich nahm an, dass sie aus ihrer praktischen Erfahrung wussten, dass es unmöglich ist, alles zu 100 % sauber zu machen (was würde es kosten, Ihr Haus zu 100 % sauber zu halten?).

Und das wollen wir auch gar nicht, denn (wie Ed Calabrese in vielen Veröffentlichungen erklärt hat) ist es für die Widerstandsfähigkeit biologischer Systeme notwendig, Stressfaktoren ausgesetzt zu sein. Ich werde fast nie krank, was ich auf eine ziemlich schmutzige Kindheit zurückführe, in der ich in stark mit Bakterien verseuchten Gewässern spielte, mir nicht die Hände wusch usw. Damals war ich sehr oft krank. Aber später im Leben nicht mehr. Deshalb hat das Vertrauen der EPA auf die Annahme des „linearen Schwellenwerts“ (einfach ausgedrückt: Wenn ein Liter von etwas tödlich sein kann, dann ist auch ein Molekül gefährlich) wenig mit unserer realen Erfahrung und unserem gesunden Menschenverstand zu tun. Das ist ähnlich wie bei den Juristen.

Versucht die EPA also wirklich, uns zu helfen? Ich glaube zunehmend, dass sie das nicht tun. Sie versuchen, ihre Arbeitsplätze zu erhalten (und noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen; da ich von der NASA komme, weiß ich, wie das funktioniert). Das Gesetz (und die Vorschriften) sind Instrumente, um dies zu erreichen. Ja, die EPA hat mit dem Clean Air Act die notwendige Kontrolle der Luftverschmutzung erreicht. Ich bin alt genug, um mich daran zu erinnern, wie ich in den 1960er Jahren durch Gary in Indiana gefahren bin, wo die Autobahnen überall mit Müll übersät waren, die Wasserwege durch Verschmutzung verstopft waren und sogar Feuer fingen.

Aber an welchem Punkt sagt die Regierung: „OK, wir haben das Problem gelöst. Gut genug. Lasst uns nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, indem wir es mit schädlichen Überregulierungen überhäufen“. Nein, das wird nicht passieren. Das liegt an der perversen Art und Weise, in der die Umweltvorschriften verfasst sind.

Also, EPA, was ist mit der Regulierung von Wasserdampf-Emissionen?

Die Regulierung der CO₂-Emissionen durch die EPA ist mit einigen Problemen behaftet, welche die Juristen offenbar nicht davon abgehalten haben, das zu tun, was sie am besten können. Wie bereits erwähnt haben die CO₂-Emissionen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den USA keine messbaren Auswirkungen auf die globalen Temperaturen oder den Anstieg des Meeresspiegels. Man könnte sie komplett abschaffen. Keine messbare Auswirkung, und doch sind wir hier … und regulieren.

Da es sich um „globale“ Probleme handelt, ist seit langem bekannt, dass die EPA (und vielleicht sogar die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in der Rechtssache Massachusetts gegen die EPA) auf wackligen Füßen stehen könnte, und vielleicht sind diese Angelegenheiten besser der Gesetzgebung des US-Kongresses überlassen.

Aber was ist mit den Wasserdampf-Emissionen von solchen Fahrzeugen? Nun, das ist eine reale Möglichkeit! Bei der Verbrennung von Kraftstoffen (insbesondere bei mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeugen) entsteht Wasserdampf. Und auf lokaler Ebene (in Ihrer Stadt) wird dieser zusätzliche Wasserdampf den Hitzeindex im Sommer erhöhen. Und, wie jeder weiß, „es ist nicht die Hitze, es ist die Feuchtigkeit“.

Das ist ein lokales Problem, das durch lokale Verschmutzungsquellen verursacht wird und sich viel besser für eine Regulierung durch die EPA eignet, die eine US-Behörde ist und sich mit den Problemen der Umweltverschmutzung in den USA befasst.

Die Klimawissenschaftler, die Abhandlungen über die angeblichen Gefahren der Treibhausgasemissionen veröffentlichen stellen sicher, dass sie den Wasserdampf aus ihren Bedenken ausklammern und behaupten, CO₂ sei der Thermostat, der das Klima steuert. Ich habe diesen Taschenspielertrick bereits ausführlich kommentiert. Die große Mehrheit der Klimawissenschaftler glaubt, dass CO₂ die Temperatur steuert und die Temperatur wiederum den Wasserdampf. CO₂ ist die treibende Kraft, Wasserdampf ist die Rückkopplung. Aber dieses Argument (das ich schon seit vielen Jahren anspreche) ist einfach ein Zirkelschluss. Die Menge des Wasserdampfs in der Atmosphäre (habe ich vergessen zu erwähnen, dass es unser wichtigstes Treibhausgas ist?) wird teilweise durch Niederschlagsprozesse gesteuert, die wir noch nicht einmal verstehen. Die Klimamodellierer stellen ihre Modelle einfach so ein, dass sie den Wasserdampf (durch Niederschlagsprozesse) auf eine willkürliche und kontrollierte Art und Weise entfernen, die keine Grundlage in der zugrunde liegenden Physik hat, die noch nicht gut verstanden wird. Häufig führen diese vereinfachenden Annahmen dazu anzunehmen, dass die relative Luftfeuchtigkeit immer konstant bleibt.

Aber ich schweife ab. Ich spreche hier nicht über die Regulierung von Wasserdampf-Emissionen aus Gründen des globalen Klimas … es geht darum, ihre Auswirkungen auf die Sommerhitze zu verringern, insbesondere in Städten.

Aber warum sollte man sich auf die Emissionen von Fahrzeugen beschränken? Der Mensch stößt viel Wasserdampf aus (Jogger noch mehr!). Vielleicht sollten wir das Joggen und den Verkauf von Wasser in Flaschen einschränken? Das Problem ist nicht groß genug, sagen Sie? Oder ist das vielleicht eine Sache der FDA*? Ich weiß es nicht… ich bin nur ein einfacher Klimawissenschaftler vom Lande.

[*FDA = Food and Drug Administration; Lebensmittel-Aufsichtsbehörde. A. d. Übers.]

Der Rechtsanwalt Jonathan Adler hat auf meinen jüngsten Blogbeitrag zum Endangerment Finding geantwortet:

Das Problem ist, dass die von Ihnen angesprochenen Bedenken für die Feststellung einer Gefährdung im Rahmen des Clean Air Act nicht relevant sind. Die textliche Norm ist vorsorglich und erlaubt keine Kosten-Nutzen-Abwägung oder die Berücksichtigung anderer Kompromisse. Erforderlich ist lediglich, dass der EPA-Administrator vernünftigerweise davon ausgehen kann, dass die Erwärmung die Gesundheit oder das Wohlergehen bedroht, wobei letzteres recht weit definiert ist.

Damit sind wir wieder bei der Tatsache, dass die EPA gezwungen ist, einen Schadstoff zu regulieren, wenn er ein gewisses Maß an Bedrohung, Unbehagen, Sorgen oder Ängsten verursacht. Wie praktisch. Nun, ich würde argumentieren, dass Wasserdampf-Emissionen, insbesondere im Sommer in Städten, besser für eine Regulierung im Rahmen des Clean Air Act geeignet sind als CO₂-Emissionen.

Warum also wurde Wasserdampf nicht gesetzlich reglementiert?

Es liegt eindeutig nicht daran, dass Wasserdampf für das Funktionieren des Erdsystems „notwendig“ ist, da CO₂ für die Existenz von Leben auf der Erde notwendig ist. Was mich zu meiner Frage zurückbringt: Versucht die EPA wirklich, uns zu helfen, wenn es darum geht, das Klima zu reglementieren?

Ich bin zunehmend davon überzeugt, dass die Wissenschaft gekapert wurde, um (neben anderen Motiven) die Energiewirtschaft zu erschüttern. Dies ist bereits seit den 1980er Jahren geplant. Es spielt keine Rolle, dass das Wohlergehen der Menschheit von Energiequellen abhängt, die im Überfluss vorhanden und bezahlbar sind. Es spielt keine Rolle, wie viele Menschen im Zuge der Rettung der Erde getötet werden. Das Gesetz verlangt Reglementierung, und das ist alles, was zählt.

Ich habe Beweise. Anfang der 90er Jahre besuchte ich im Weißen Haus den Umweltberater von Al Gore Bob Watson, einen ehemaligen NASA-Stratosphärenchemiker, der gerade die erfolgreiche Einführung des Montrealer Protokolls über Stoffe hinter sich hatte, die zum Abbau der Ozonschicht führen. Er sagte mir (soweit ich mich erinnern kann): „Wir haben es geschafft, Ozon abbauende Chemikalien zu reglementieren, und Kohlendioxid ist das nächste“.

Bedenken Sie, dass dies in den Anfängen des IPCC geschah, der den Auftrag hatte festzustellen, ob der Mensch das Klima durch Treibhausgas-Emissionen verändert. Die Arbeit hatte gerade erst begonnen, einschließlich der Wissenschaftler, die den Prozess unterstützen sollten. Aber das Ziel der Regulierung war bereits festgelegt worden.

Ich glaube also nicht, dass die EPA tatsächlich versucht, den Amerikanern zu helfen, wenn es darum geht, das Klima zu reglementieren. Ich bin mir sicher, dass viele ihrer Programme (Müllsanierung, Hilfe bei dem Wasserproblem in Flint, MI, und einige andere) lobenswert und vertretbar sind.

Aber wenn es darum geht, das globale Klima zu reglementieren (oder sogar das lokale Klima, da die Regierung versucht, noch mehr Menschen auf engem Raum zusammenzupacken, z. B. mit 15-Minuten-Städten“), sagt mir meine Erfahrung zunehmend, dass sich niemand in der politischen, regulatorischen, rechtlichen oder umweltpolitischen Interessenvertretung wirklich um das globale Klima kümmert. Andernfalls würden sie zugeben, dass ihre Regulierung (anders als z.B. das Reglementieren der Vorläufersubstanzen für bodennahe Ozonbelastung in Städten) keine messbaren Auswirkungen haben wird. Sie würden nicht versuchen, die Menschen in städtische Umgebungen zu drängen, von denen wir wissen, dass sie 2 bis 5 Grad heißer sind als ihre ländliche Umgebung.

Das ist alles nur ein Vorwand für mehr Macht und Besitzstandswahrung.

This article was first published March 3, 2025, on the author’s blog at DrRoySpencer.com and is reprinted here by permission.

Link: https://cornwallalliance.org/hey-epa-why-not-regulate-water-vapor-emissions-while-you-are-at-it/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE