Lehrer und Schüler erhalten endlich Zugang zur Wahrheit über Klimawandel

James Taylor

Eine der heimtückischsten Entwicklungen des letzten Jahrzehnts war das Ausmaß, in dem die Mainstream-Medien und die von der Regierung betriebenen Schulen und Hochschulen gemeinsam versucht haben, der amerikanischen Öffentlichkeit – vor allem jungen Menschen – den Zugang zu objektiven Informationen über den Klimawandel zu verwehren.

Eine ganze Generation wird durch eine Gehirnwäsche dazu gebracht, längst widerlegte Behauptungen über eine drohende „existenzielle Klimakrise“, immer heftigere Wirbelstürme und Tornados, den rapide ansteigenden Meeresspiegel und zahllose andere zweifelhafte Vorhersagen über künftige Klimakatastrophen zu glauben.

Darüber hinaus weiß die große Mehrheit der amerikanischen Jugend nicht, dass Zehntausende von Wissenschaftlern der Meinung sind – und, was noch wichtiger ist, dass Berge von wissenschaftlichen Beweisen zeigen – dass der Mensch keine existenzielle Klimakrise verursacht.

Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie dieses Problem fortbesteht. Im Gegenteil: Das Heartland Institute ergreift entschiedene Maßnahmen, um amerikanische Schüler mit der Wahrheit über die globale Erwärmung und die Klimawissenschaft vertraut zu machen.

Im Oktober 2021 stellten wir auf der 14. Internationalen Heartland-Konferenz zum Klimawandel eine unserer bisher wichtigsten Klima-Initiativen vor: ein Buch für Lehrer und Schüler mit dem Titel „Climate at a Glance for Teachers and Students: Facts for Climate Realists on 30 Prominent Climate Topics [etwa: Klima auf einen Blick für Lehrer und Schüler: Fakten für Klimarealisten zu 30 prominenten Klimathemen“]. Dieses Lehrbuch enthält wissenschaftlich überzeugende Zusammenfassungen von 30 häufigen Klimathemen in einer knappen und leicht verständlichen Form.

Das Lehrbuch

Das öffentliche Schulwesen hat den Klimarealismus aus den gängigen Lehrbüchern und Unterrichtsmaterialien verbannt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Klimawahrheit ihre Niederlage eingestehen muss. Im Jahr 2017 verschickte Heartland mehr als 300.000 Exemplare von „Why Scientists Disagree About Global Warming (Warum sich Wissenschaftler über die globale Erwärmung uneinig sind) an Lehrer der Mittel-, Ober- und Hochschulen im ganzen Land. Einige Lehrer ignorierten das Buch. Einige Lehrer haben das Buch buchstäblich verbrannt. Doch viele andere Lehrer nutzten das Buch als wertvolle Ressource, um ihren Schülern die dringend benötigte Ausgewogenheit zum Thema globale Erwärmung zu vermitteln. Wir wissen das, weil sich viele Lehrer bei uns für die Erstellung und Bereitstellung des Buches bedankt haben.

Die linken Medien und das Klima-Establishment verloren kollektiv den Verstand und griffen Heartland böswillig an, nachdem wir diese Schrift verteilt hatten. Sie taten dies, weil sie erkannten, dass die größte Bedrohung für die Klima-Agenda der Linken darin besteht, ihr Monopol auf alarmistische Botschaften für Schüler zu durchbrechen.

Das Heartland Institute wird sich niemals zum Schweigen zwingen lassen. Unsere Kinder sind unsere Zukunft, und wir haben die Pflicht, dafür zu sorgen, dass sie die Wahrheit lernen, nicht das Klimadogma. Deshalb hat Heartland gerade eine erste Auflage von 100.000 Exemplaren von „Climate at a Glance“ bestellt. Sobald wir die physischen Exemplare erhalten haben, werden wir sie an eine Liste von 100.000 Lehrern für Naturwissenschaften an Gymnasien und Mittelschulen schicken. Sobald wir Spenden für weitere Exemplare erhalten, werden wir Exemplare unseres Lehrbuchs an unseren gesamten Verteiler schicken, zu dem auch alle Mitglieder des Kongresses und alle Abgeordneten der einzelnen Bundesstaaten des Landes gehören.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Darüber hinaus haben wir eine digitale Kopie des Buches für die Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir informieren Eltern und Schüler, damit sie mit einem Mausklick Zugang zu den besten und objektivsten wissenschaftlichen Lektionen zum Thema Klimawandel haben, selbst wenn ihr Lehrer an einer öffentlichen Schule sich weigert, diese Lektionen zu unterrichten.

Es ist leicht, entmutigt zu werden, wenn wir sehen, wie Amerikas Jugend in den staatlichen Schulen einer Verschleierung der objektiven Klimawissenschaft ausgesetzt ist. Aber mit Ihrer Hilfe wird Heartland weiterhin amerikanische Schüler mit der Wahrheit über den Klimawandel aufklären.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/teachers-and-students-finally-given-access-to-the-truth-about-climate-change

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 7 / 2022

Vorbemerkung: Dieser Kältereport enthält am Ende einen Kommentar mit Hintergrund-Informationen.

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Meldungen vom 31. Januar 2022:

Die Schneemengen an der Ostküste der USA

Die Medien können dies nicht ignorieren und berichten ausführlich darüber, daher werde ich mich kurz fassen: Teile des Nordostens wurden am Wochenende unter mehr als 30 Zentimetern Schnee begraben, als ein „historischer nor’easter“* und rekordverdächtige Kälte die gesamte Ostküste verwüsteten.

[* Einschub: „Nor’easter“: Die großen Blizzards im Osten der USA werden ausgelöst durch extrem starke, dort aber immer wieder im Winter durchziehende Tiefdruckgebiete, deren Zentren etwa entlang der Küste nach Nordosten ziehen. Dabei treten auf engstem Raum Temperaturgegensätze auf, wie sie nur dort möglich sind. Auf der Westseite oder der kalten Seite dieser Wirbel herrscht entsprechend der Zirkulation Nordostwind, der die kanadische Festlands-Kaltluft weit nach Süden führt.

Tatsächlich ist gerade heute {7. Februar 2022} eine solche Mega-Entwicklung auf dem Atlantik zu beobachten:

Wetterlage vom 7. Februar 2022, 00 UTC (= 1 Uhr MEZ). LINKS: 500 hPa-Geopotential bunt, Bodendruck weiße Linien. Quelle. RECHTS: 850 hPa Geopotential (weiße Linien) und Temperatur (bunt). Quelle

Ende Einschub]


Am Samstag stellte Boston den Rekord für den größten Schneefall an einem Tag in der Geschichte auf – 60 cm.

Nur 20 Meilen weiter südlich, in Stoughton, Massachusetts, wurde der meiste Schnee des Sturms gemessen – 80 cm.

Es folgen zahlreiche Berichte, Fotos und Videos von verschiedenen Orten. Einfach den Link weiter unten anklicken! Es war wohl so außergewöhnlich, dass selbst auf dem Alarmisten-Blog wetteronline.de eine Meldung über Frost in Florida erschien, und zwar hier.

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Saudi-Arabien: Seit 30 Jahren nicht mehr so kalt

Der gesamte Nahe Osten hatte in den letzten Wochen mit rekordverdächtiger Kälte und Schnee zu kämpfen. Der Iran musste vor kurzem die Gasexporte in die Türkei einstellen, nachdem sein eigener Strombedarf auf ein Rekordniveau gestiegen war, so dass die Türkei gezwungen war, an drei Tagen in der Woche den Strom abzuschalten, um damit fertig zu werden.

Das nahegelegene Saudi-Arabien – in Westasien gelegen – hat in letzter Zeit selbst unter anormalen winterlichen Temperaturen gelitten.

Am Wochenende erlebte das 2.150.000 km² große Land, das größte in Westasien, die niedrigste Temperatur seit 30 Jahren – die in Turaif gemessenen -6°C wurden von den örtlichen Wetterdiensten als der niedrigste Wert Saudi-Arabiens seit 1992 bestätigt.

Für die letzten Januartage werden in Riad rekordverdächtige Tiefsttemperaturen bis zu -3°C erwartet.

In den letzten Tagen wurden gleich in sechs saudischen Städten seltene Schneefälle beobachtet.

Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Oman wurden rekordverdächtige Kälte gemeldet.

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Schnee in einigen Provinzen Marokkos

In Teilen Nordafrikas herrschen extreme Bedingungen, die Langfristmodellen zufolge bis März anhalten werden, insbesondere in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten sowie weiter östlich in der Türkei und im Nahen Osten.

In den letzten Tagen kam es in mehreren marokkanischen Provinzen zu seltenen und heftigen Schneefällen. Nach Angaben der marokkanischen Generaldirektion für Meteorologie (DMN) gab es in den Provinzen Azilal, Al Haouz, Tinghir, Errachidia, Midelt und Ouarzazate Schneemengen zwischen 20 und 40 cm.

Auch in den tiefer gelegenen Städten, darunter in Tinejad, schneite es.

In Ain Sefra, im nahe gelegenen Algerien, fiel erst zum fünften Mal in den letzten 50 Jahren Schnee.

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Ägypten droht der kälteste Winter jemals

Ägypten wurde seit Ende letzten Jahres von ungewöhnlichen Kältewellen heimgesucht.

Die Temperatur liegt bis zu 8 °C unter dem Durchschnitt, und die Ägypter zittern vor dem kältesten Winterbeginn seit mindestens einem Jahrzehnt. Und wie oben angedeutet, wird die Kälte in Nordafrika bis weit in den Frühling hinein anhalten, was bedeutet, dass Ägypten der kälteste Winter seit Beginn von Aufzeichnungen bevorstehen könnte.

Wie CGTN Global Business berichtet, wurden seit November strenge Fröste und „seltener Schneefall [sogar] in den wärmsten Regionen Ägyptens“ gemeldet.

Ein weiteres Indiz dafür, wie kalt es in diesem Teil der Welt war, ist die Oase Kharga in der Westlichen Wüste, 200 km westlich des Niltals, die den alten Ägyptern als „Südliche Oase“ und den Römern als „Oasis Magna“ bekannt war und von der man annimmt, dass sie gerade den ersten Frost in der Geschichte erlebt hat.

Link: https://electroverse.net/east-coasts-historic-snow-saudi-arabia-lowest-temp-in-30-years-morocco-see-snow-egypt-coldest-winter/

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Meldungen vom 1. Februar 2022:

Türkei gräbt sich aus Schneemassen aus

Strenges Winterwetter mit heftigen Schneefällen und Schneestürmen hat die Türkei in den letzten Wochen/Monaten geprägt, vor allem die östlichen Regionen – die Dauer der Kälte war außergewöhnlich, geradezu historisch.

Wie die Tageszeitung dailysabah.com berichtet, haben extrem niedrige Temperaturen auch das tägliche Leben von der Provinz Erzurum im Norden bis nach Hakkari im Süden behindert. Am Wochenende wurde in Erzurum ein Tiefstwert von -23 °C gemessen, begleitet von Schneefällen.

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Rekord-Kälte in Kuba

Die Kubaner hüllten sich in dicke Jacken, Mützen und Handschuhe und schlossen am Montag ihre Häuser, als rekordverdächtige Kälte und starke Winde über die Karibikinsel hereinbrachen.

Die 3,2 °C, die am Montagmorgen auf dem internationalen Flughafen Havanna Marti gemessen wurden, waren die niedrigste Temperatur seit den 1,6 °C im Januar 1940.

In der kleinen Stadt Bainoa östlich von Havanna wurde ein Tiefstwert von 2,8 °C gemessen, was einen neuen Monatsrekord bedeutete.

„Das ist nicht normal“, sagte die Einwohnerin von Havanna Barbara Salgado: „Im Winter ist es hier immer kühl, aber nie so wie jetzt, es ist fast polar.“

Link: https://electroverse.net/turkey-digs-out-cubas-record-chills-ground-hog-day-snowstorm-to-be-enhanced-by-geomagnetic-storm/

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Meldungen vom 2. Februar 2022:

Gebrochene Kälterekorde in Japan

Japan leidet weiterhin unter einem außergewöhnlich kalten und schneereichen Winter 2021-2022.

Die beispiellosen Schneefälle, insbesondere in den nördlichen Regionen, begannen bereits im Dezember.

Die Schneemengen stiegen und stiegen, und schon bald fielen Messwerte, die bis in das Jahr 1893 zurückreichen.

„Es war ein außergewöhnlich schneereicher Winter für Japan“, schrieb Sayaka Mori kürzlich in einem Tweet (unten eingebettet). Die Schneemengen in Sukayu zum Beispiel erreichten am Montag 4,32 m – die größte Januarsumme seit Beginn der Aufzeichnungen (1980).

Auch die Kälte war bemerkenswert. In Chitose wurden in dieser Woche -25,4°C gemessen, womit der bisherige Rekord in diesem Gebiet erreicht wurde.

Und am 20. Januar wurde berichtet, dass an 74 % der japanischen Wetterstationen die Temperatur unter dem Gefrierpunkt lag, wobei in Sumarinai, Hokkaido, der tiefste Wert mit -27,7 °C gemessen wurde.

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Es folgen Meldungen über die starken Schneefälle in den Alpen. Interessant daran ist, dass selbst dazu in den MSM nur dröhnendes Schweigen zu vernehmen war. Vielleicht habe ich da aber auch etwas übersehen. Auf eine Übersetzung dieser Abschnitte wird hier verzichtet. Weiter geht es wieder mit Meldungen von auswärts:

Neu Delhi: „ungewöhnlich harter“ Winter forderte bereits 200 Todesopfer

Wie aljazeera.com berichtet, zittert die indische Hauptstadt Neu-Delhi unter ungewöhnlich strenger Winterkälte, die für den Tod zahlreicher Obdachloser verantwortlich gemacht wird und andere notleidende Einwohner im Kampf ums Überleben zurücklässt.

Letzte Woche erlebte Neu-Delhi den kältesten Januartag seit einem Jahrzehnt, aber das Ausmaß und die Dauer der Kälte sind in diesem Winter besonders auffällig, ebenso wie die weite Verbreitung der Kälte.

Bhopal, im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradeshas und auf dem Nördlichen Wendekreis gelegen, erlebte kürzlich die kälteste Nacht seit 55 Jahren mit einem Tiefstwert von 4°C. Im Norden wurden Regionen wie Jammu und Kaschmir von Rekordkälte und Schnee heimgesucht.

Delhi selbst hat in den letzten Jahren immer wieder Kälterekorde aufgestellt, da sich die geringe Sonnenaktivität auf die Temperaturen auswirkt (nach einer Verzögerung von etwa zehn Jahren, wahrscheinlich aufgrund der Trägheit des Ozeans). Zu den gefallenen Maßstäben der Stadt gehören: 2019 wurde der kälteste Dezembertag seit mehr als einem Jahrhundert verzeichnet; 2020 wurden die kältesten Oktober- und Novembermonate seit 54 bzw. 71 Jahren registriert; 2021 wurde Delhis kältester Maitag seit 70 Jahren registriert; und im darauffolgenden Monat wurde die niedrigste Junitemperatur aller Zeiten gemessen.

Und nun zeichnet sich auch für den Winter 2021-2022 ein historisch kalter Zeitraum ab. Nach Angaben des indischen Wetteramtes lagen die Tageshöchsttemperaturen in Delhi während des größten Teils des Januars zwischen 2 und 6 Grad unter dem Normalwert.

Link: https://electroverse.net/cold-records-in-japan-snow-in-the-alps-delhis-winter-kills-200-brace-usa/

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Meldungen vom 4. Februar 2022:

Zunächst folgt wieder ein längerer Bericht aus den USA und extreme Kälte in Kanada. Das ist jedoch nur ein Fortsetzung der in früheren Meldungen beschriebenen Kälte dort, weshalb es hier nicht noch einmal erwähnt wird.

Unter dem Link steht aber auch wieder etwas aus Indien, wo dieser Winter wirklich alle Rekorde zu brechen scheint:

Noch einmal Neu Delhi: Kältester Februar-Tag seit 19 Jahren

Zu der langen Liste der Kälterekorde, die Delhi in den letzten Jahren gebrochen hat – von denen ich hier einige zusammengestellt habe (siehe die Meldung weiter oben) – kommen noch diejenigen hinzu, die im außergewöhnlich kalten Winter 2021-2022 aufgestellt wurden.

Nachdem Indien bereits im Dezember und Januar unter anomaler Kälte gelitten hat, ist es nun auch im Februar so kalt.

Es war sogar so kalt, dass die Hauptstadt gerade den kältesten Februartag seit 19 Jahren erlebt hat (nachdem letzte Woche der kälteste Januartag seit einem Jahrzehnt zu verzeichnen war). Am Donnerstag kämpfte sich die Temperatur in Delhi auf einen Höchstwert von 14,4 °C (57,9 °F) – ein Wert, der etwa 8 °C unter der Norm liegt und nach Angaben des India Meteorological Department (IMD) der kälteste Februartag in der Stadt seit den 14,3 °C (57,7 °F) im Jahr 2003 war.

Link: https://electroverse.net/cold-records-slain-across-the-u-s-300000-without-power/

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Kommentar vom Übersetzer zu seinen Kältereports: In allen bisherigen Kältereports dieses Jahres zeichnen sich in bestimmten Gebieten der Welt Kälte-Schwerpunkte ab dergestalt, dass sie hier immer wieder erwähnt werden. Zu nennen sind dabei Indien, der Nahe Osten und die USA. Zu den Kaltereignissen in diesen Gebieten gehört natürlich ein bestimmtes Muster des Jet-Streams oder fachlicher ausgedrückt der Rossby-Wellen. Es ist allgemein bekannt, dass es beim Wetter eine Erhaltensneigung gibt, welche in fast allen Gebieten für länger gleich bleibende Witterung sorgt (Unterschied zwischen Wetter und Witterung, den es als Begriff im Englischen gar nicht gibt: Wetter bezeichnet Änderungen von Tag zu Tag und von Minute zu Minute, Witterung ist der Charakter von Wetter über einen Zeitraum von Wochen. Näheres dazu hat der Autor unter seinem Pseudonym Hans-Dieter Schmidt hier ausgeführt).

Bei uns in Mitteleuropa steht die Konstellation nun auf „mild“. (Es ist immer wieder interessant, wie hierzulande immer wieder versucht wird, die Witterung (!) in unserem unbedeutenden Ausschnitt der Welt auf die ganze Welt zu übertragen! Der deutsche Mittelpunktswahn lässt grüßen!

Und außerdem: es ist verlogen, wenn irgendjemand ob der milden Witterung bei uns die große Katastrophe beschwört, obwohl sehr viele Menschen froh sein dürften über die Entlastung hinsichtlich der Heizkosten!)

Eine grundlegende Änderung des Strömungsmusters (= des Regiments der Rossby-Wellen) hätte in den o. g. Gebieten mit Kälte sicher eine Erwärmung zur Folge, während es bei uns generell kälter werden dürfte. Aktuell ist jedoch von einer solchen grundlegenden Umstellung in den numerischen Simulationen für eine Woche im Voraus noch nichts zu sehen.

Dipl.-Met. Christian Freuer

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 8 / 2022)

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Der Stillstand verlängert sich weiter: keine globale Erwärmung seit 7 Jahren und 3 Monaten

Christopher Monckton of Brenchley

Die Pause verlängert sich erneut, und diesmal um drei Monate. Die Double-Dip-La-Niña manifestiert sich nun in den UAH-Daten, so dass es seit 7 Jahren und 3 Monaten keine globale Erwärmung mehr gegeben hat, gegenüber 7 Jahren auf der Grundlage der vorherigen monatlichen Daten.

Kürzlich berichtete ein Korrespondent, der diese Kolumnen verfolgt und klimaskeptische Videos auf YouTube einstellt, dass seit dem letzten Sommer eine neue Form der unsichtbaren Zensur in Kraft ist. Anstatt Videos oder Urheber direkt zu sperren, wie es bei Naomi Seibt der Fall war, hat YouTube nun heimlich seine interne Suchmaschine so umprogrammiert, dass bei der Eingabe von Begriffen wie „Monckton climate“, die zuvor unter anderem eine kleine Anzahl von YouTube-Videos von mir zur Klimafrage ergeben hätte, diese Videos überhaupt nicht mehr angezeigt werden. Ich bin unpersönlich geworden, genauso wie mein Korrespondent. Ich hatte keine Ahnung, dass dies geschehen war.

In einem bestimmten gotischen Parlamentsgebäude am Ufer der Themse habe ich diese Angelegenheit gestern im Korridor des Ausschusses mit einem oder zwei meiner edlen Freunde erörtert und ihnen vorgeschlagen, dass die Regierung des Vereinigten Königreichs Rechtsvorschriften erlassen sollte, die alle marktbeherrschenden Internetplattformen verpflichten, ihre Zensurmaßnahmen offenzulegen und insbesondere jeden Urheber von Inhalten auf ihren Plattformen zu benachrichtigen, wenn seine Inhalte zensiert werden (ob sichtbar oder unsichtbar), und die angeblichen Gründe für die Zensur anzugeben, falls es welche gibt.

Es gäbe dann ein Recht auf Berufung bei einem unabhängigen Schiedsrichter, und beide Parteien würden sich verpflichten, die Entscheidung des Schiedsrichters zu befolgen.

Sollte Google (das Eigentümer von YouTube ist und angekündigt hat, mit der Zensur seiner Plattformen zu beginnen, sobald die Wähler bei den Präsidentschaftswahlen 2016 in den USA ein falsches Ergebnis erzielt haben) die neuen Bestimmungen nicht einhalten, würde dem Unternehmen der Betrieb im Vereinigten Königreich und in allen verbündeten Ländern untersagt.

Diese vorgeschlagenen Maßnahmen stießen bei den Mitgliedern Ihrer Lordschaft, mit denen ich sprach, im Allgemeinen auf Zustimmung, aber man war der Meinung, dass die derzeitige konservative Regierung das sich entwickelnde Problem der Zensur nicht ausreichend verstanden hatte.

Das Recht des Vereinigten Königreichs kennt nur zwei Grundsätze der natürlichen Gerechtigkeit: Audiatur et altera pars (beide Seiten anhören) und nemo sit iudex in causa sua (niemand soll in seiner eigenen Sache Richter sein). Gegen beide Grundsätze verstoßen derzeit die Tech-Minis. Indem sie den Urhebern von Inhalten nicht sagen, warum sie zensiert werden (und jetzt auch noch nicht einmal, dass sie zensiert werden), verstoßen sie gegen den ersten Grundsatz. Indem sie sich in Bezug auf ihre eigenen Entscheidungen als Richter, Geschworene und Henker aufspielen, anstatt einen unabhängigen Schiedsrichter einzuschalten, verstoßen sie gegen den zweiten Grundsatz.

Die beiden Grundsätze der natürlichen Gerechtigkeit werden in totalitären Ländern nicht anerkannt. Indem sie sich über diese Grundsätze hinwegsetzen, zeigen die Tech-Chaoten, wie sehr sie den totalitären Regimen – wie Russland und China – hörig sind, die die Hauptnutznießer des Betrugs mit der globalen Erwärmung sind. Schauen Sie sich nur die Preistabellen für Gas in Europa oder für Lithiumkarbonat für elektrische Buggys weltweit an.

In der Zwischenzeit können Sie scc.klimarealistene.com besuchen, die Website der neuen, von Experten begutachteten Fachzeitschrift Science of Climate Change, deren erste Ausgabe letztes Jahr erschienen ist. Viele von Ihnen werden die norwegischen Klimarealisten kennen, auf deren Initiative die neue Zeitschrift zurückgeht. Geir Hasnes und Stein Storlie Bergsmark, die beiden Herausgeber, haben sich sehr darum bemüht, dass die Zeitschrift von höchster Qualität ist.

Sie haben mich freundlicherweise eingeladen, für die erste Ausgabe – die offenbar schnell vergriffen ist – einen Aufsatz in der Länge einer Dissertation mit dem Titel Was ist Wissenschaft und was nicht? zu schreiben. Auf der Grundlage dieses Aufsatzes wurde ich gebeten, einen weiteren Aufsatz zu schreiben, der wie der erste auf der Anwendung klassischer mathematischer Techniken auf aktuelle theoretische und praktische Probleme beruht.

Diese Arbeit hat nun das Peer-Review-Verfahren durchlaufen und wurde online auf der Website der Zeitschrift veröffentlicht. Es kann in den nächsten Wochen kostenlos gelesen werden, danach wird es kostenpflichtig sein.

Das Papier beschreibt den steuerungstheoretischen Fehler, der die Klimaforscher dazu verleitet hat, sich vorzustellen, dass eine ungebremste globale Erwärmung notwendigerweise groß genug sein wird, um gefährlich zu sein, während dies in Wirklichkeit nur eines (und nicht sehr wahrscheinliches) von mehreren möglichen Ergebnissen ist. Das Papier zeigt, dass es nach Korrektur des Fehlers unmöglich ist, die globale Erwärmung überhaupt genau vorherzusagen, da eine Änderung der Rückkopplung um nur 1 % im Vergleich zu 1850 die Gleichgewichtsempfindlichkeit bei doppeltem CO2-Gehalt um 250 % erhöhen würde.

Wenn, was wahrscheinlich ist, das Rückkopplungsregime heute genau so ist wie 1850 (das Klimasystem ist im Wesentlichen thermostatisch), dann wird die ECS nicht viel mehr als 1,1 K betragen.

Es wird auch die einfache, probabilistische Gleichung der Epidemiologie erörtert, die eine Kombination mehrerer bereits vorhandener kostengünstiger, sicherer und reichlich vorhandener medizinischer Behandlungen ermöglicht, von denen jede nachweislich eine statistisch signifikante Verringerung der Verlegungen auf die Intensivstation und der Todesfälle durch das chinesische Virus bewirkt.

In Kombination bewirken diese Medikamente eine Verringerung des Risikos einer Schädigung durch den Erreger, die statistisch nicht weniger signifikant ist als die durch die Impfstoffe selbst bewirkte Risikoverringerung. Kombiniert man diese Behandlungen mit den Impfstoffen, so wird das Risiko einer Schädigung verschwindend gering.

Ich muss es wissen, denn ich habe mich kürzlich mit dem chinesischen Virus angesteckt. Es hatte nicht mehr Auswirkungen als eine schlimme Erkältung, und ich hatte überhaupt keine Atembeschwerden. Ich lag ein paar Tage im Bett und war danach ein paar Tage lang etwas schlapp, aber jetzt bin ich wieder fit und laufe jeden Tag mehrere Kilometer. Ich habe drei Impfungen erhalten und nehme seit zwei Jahren vier Medikamente ein, die sich in Kombination als wirksamer erwiesen haben als die Impfstoffe.

Die indischen Bundesstaaten Goa, Bihar und Uttar Pradesh führten ein ähnliches Protokoll ein, bei dem sie, lange bevor die Impfstoffe allgemein verfügbar waren, an jeden, der Symptome des Chinesischen Virus meldete, einen zweiwöchigen Vorrat von vier Medikamenten verteilten. Die von den Kommunisten geführte Welttodesorganisation versuchte, sie zu stoppen, aber sie machten trotzdem weiter und rotteten die negativen Auswirkungen des Virus in ihren Gebieten mehr oder weniger aus.

Mein neuester Aufsatz enthält außerdem kurze, aber meiner Meinung nach, vollständige Beweise für zwei der ältesten, bisher ungelösten Probleme der Zahlentheorie – die Binäre Goldbach-Vermutung, wonach jedes Kompositum der Mittelwert zweier Primzahlen ist, und die Zwillingsprimzahl-Vermutung, wonach es unendlich viele Paare von Primzahlen {p, p + 2} gibt.  Wenn Sie wie ich die Zahlentheorie zu Ihren Hobbys zählen, wird Ihnen dieses Buch gefallen, in dem das Schema von Eratosthenes, dem Bibliothekar von Alexandria bis zu seinem Tod im Jahr 194 v. Chr., verwendet wird.

Mehr bei scc.klimarealistene.com. Die Site ist komplett auf norwegisch.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/02/the-pause-lengthens-no-global-warming-for-7-years-3-months/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Januar-Nachlese 2022: Temperatur-Stagnation, Höhen-Abkühlung und ein wankelmütiger Wind

Stefan Kämpfe

„Global Stilling“ auch über Deutschland?

Nachdem nun alle Daten für den Januar 2022 vorliegen, soll der abgelaufene Primus der Monate nochmals etwas näher betrachtet werden.

Starke Januar-Erwärmung – aber wann?

Grundsätzliches zu den meteorologischen Ursachen der Januar-Witterung 2022, der langfristigen Temperaturentwicklung im Januar und deren Ursachen findet sich hier. Ergänzend dazu stellt sich die spannende Frage, wann sich der Jänner stärker erwärmte: Gegenwärtig, so wie das die Alarmisten und CO2-Jünger behaupten, oder vor einhundert Jahren? Die Antwort ist überraschend eindeutig:

Abbildung 1: Aus der bis 1881 zurückreichenden DWD-Messreihe stehen zwei gleich lange Zeiträume ganz am Anfang (1881 bis 2021) und am Ende (1982 bis 2022) zum Vergleich – man erkennt die viel stärkere Anfangserwärmung (rot). Gegenwärtig scheint die Erwärmung ausgereizt – seit 1988 gibt es überhaupt keine Januar-Erwärmung mehr.

Abkühlung höherer Luftschichten im Januar

Nähere Hintergründe zur Januar-Abkühlung in der Höhe finden Sie hier. Betrachtet man die Flächenmittel der Januar-Temperaturen in einem Rechteck, welches in etwa die Fläche Deutschlands abdeckt, so zeigt sich für die bodennahen Temperaturen (1000-hPa-Niveau), welche näherungsweise denen des DWD-Flächenmittels entsprechen, seit 35 Jahren kein Trend; für etwa 1.500 Meter Höhe (850 hPa) aber eine merkliche Abkühlung.

Abbildung 2: Verlauf der Januartemperaturen über Deutschland in zwei unterschiedlichen Höhenniveaus. Merkliche Abkühlung schon in etwa 1.500 Metern Höhe (850-hPa-Niveau).

Auf Deutschlands höchster Wetterwarte, der Zugspitze, zeigt sich eine noch deutlichere Abkühlung:

Abbildung 3: Starke Januar-Abkühlung seit mehr als dreieinhalb Jahrzehnten auf der Zugspitze – trotz stark steigender CO2-Konzentrationen.

Die Stromkrise und die schwächelnde Zirkulation über Deutschland

Es ist schon seltsam: Im Land der Angsthasen und Bedenkenträger, wo sonst um jedes sterbende Bienchen und um jedes Feinstaub-Korn ein Riesen-Buhei gemacht wird, scheint sich niemand zu sorgen, ob die mittlerweile exzessive Windkraftnutzung nicht etwa auch negative ökologische Nebenwirkungen haben könnte. Darauf soll diesmal nicht näher eingegangen werden; Näheres finden Interessierte hier. Doch die euphorischen Jubel-Meldungen aus den Anfangsjahren der Energiewende, als jeder neue Windpark als Meilenstein zur CO2-neutralen Energieproduktion gepriesen wurde, wichen der Ernüchterung. Zunächst zum Verlauf der deutschen Stromproduktion im Januar 2022, in welchem sich Flauten und windige Abschnitte abwechselten:

Abbildungen 4a und 4b: Verlauf der deutschen Stromerzeugung in den Januaren 2021 (oben) und 2022 (unten). In beiden Januaren spielte Solarstrom (gelbliche Spitzen) keine Rolle; beim Wind, der 2022 wetterlagenbedingt etwas kräftiger wehte, gab es aber auch da immer wieder lange, mehrtägige Mangel-Phasen. Man achte auf die riesigen Mengen Braunkohle sowie teuer zu importierender Steinkohle und Erdgas sowie die 2022 nur noch rudimentäre Kernkraft, welche als Stabilisator ab Ende 2022 völlig entfallen wird. Wasserkraft und Biomasse sind nahezu ausgereizt, und so werden sich Situationen, in denen Deutschland Strom importieren muss (weiße Flächen unter der Lastlinie) häufen – fast immer ist das aus Kohle oder Kernkraft erzeugter Strom. Bildquellen: energy-charts.info, ergänzt.

Seit einiger Zeit häufen sich Berichte über das „Global Stilling“, ein Nachlassen der Windgeschwindigkeit, siehe hier. Der Autor selbst hatte anhand der DWD-Daten norddeutscher Stationen festgestellt, dass der Wind seit etwa 3 Jahrzehnten schwächer wird, aber geben vielleicht auch andere meteorologische Größen hierzu Hinweise? Da Wind durch Luftdruckunterschiede erzeugt wird (je größer die Luftdruckdifferenz zwischen zwei Orten, desto stärker weht der Wind), lag es nahe, einmal aus den aerologischen NOAA-Daten die Luftdruckunterschiede zwischen je zwei Koordinaten, welche Deutschland überspannen, zu berechnen; einmal von Süd nach Nord, und einmal von Ost nach West:

Abbildungen 5a und 5b: Beträge der Luftdruckmittel-Differenzen, auf Meeresspiegelhöhe umgerechnet (SLP) zwischen zwei Punkten in Süd-Nord-Richtung (oben) und Ost-West-Richtung (unten) im Januar 1988 bis 2022. Man achte auf die viel stärkeren Süd-Nord-Differenzen, welche der meist sehr lebhaften Westströmung geschuldet sind; in ganz wenigen Fällen (1996, 2010) dominierte Ostwind. In beiden Richtungen gab es keinesfalls eine Zunahme, sondern eine (freilich nicht signifikante) Abnahme der Luftdruck-Differenzen – kein gutes Omen für eine stabile, ergiebige und wirtschaftliche Windstromproduktion.

Das sind zumindest weitere Hinweise auf fehlenden Wind; leider liegen derartige Daten, anders als für Temperaturen, nicht über einhundert Jahre oder länger vor, denn sicher gibt es auch natürliche Fluktuationen, bedingt durch Sonnenaktivität, NAO, AMO und weitere Faktoren. Doch könnte unsere Zirkulation durch die schon jetzt übermäßige Windkraftnutzung negativ beeinflusst werden.

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Hinein in die Blackbox

Willis Eschenbach

Durch eine für mich typische Reihe von Missverständnissen und Zufällen bin ich dazu gekommen, mir die durchschnittlichen Modellergebnisse des Climate Model Intercomparison Project 5 (CMIP5) anzusehen. Ich habe die Durchschnittswerte der einzelnen Modelle für jedes der vier Szenarien verwendet, insgesamt also 38 Ergebnisse. Der gemeinsame Zeitraum für diese Ergebnisse ist 1860 bis 2100 oder eine ähnliche Zahl. Ich habe die Ergebnisse von 1860 bis 2020 verwendet, damit ich sehen konnte, wie die Modelle abschneiden, ohne eine imaginäre Zukunft zu betrachten. Die CMIP5-Analyse wurde vor ein paar Jahren durchgeführt, so dass für alle Jahre bis 2012 aktuelle Daten vorlagen. Die 163 Jahre von 1860 bis 2012 waren also eine „Nachhersage“ unter Verwendung tatsächlicher Treibhausdaten, und die acht Jahre von 2013 bis 2020 waren Prognosen.

Abbildung 1. Durchschnittswerte der CMIP5-Szenarien nach Modell sowie der Gesamtdurchschnitt.

An Abbildung 1 waren für mich mehrere Dinge interessant. Erstens die große Spanne. Ausgehend von einer gemeinsamen Basislinie reichten die Modellergebnisse bis 2020 von einer Erwärmung von 1°C bis zu einer Erwärmung von 1,8°C…

In Anbetracht dieser schrecklichen Temperaturstreuung zwischen den Modellen in einem Hindcast bis 2012 plus acht Jahre Vorhersage, warum sollte jemand den Modellen für das Jahr 2100 vertrauen?

Die andere Sache, die mich interessierte, war die gelbe Linie, die mich an meinen Beitrag mit dem Titel [übersetzt] „Das Leben ist wie eine schwarze Schachtel Pralinen“ erinnerte. In diesem Beitrag habe ich die Idee einer „Black Box“-Analyse erörtert. Das Grundkonzept besteht darin, dass man eine Blackbox mit Eingängen und Ausgängen hat und die Aufgabe darin besteht, ein einfaches oder komplexes Verfahren zu finden, um den Eingang in den Ausgang zu verwandeln. Im vorliegenden Fall ist die „Black Box“ ein Klimamodell, die Eingaben sind die jährlichen „Strahlungsantriebe“ durch Aerosole, CO2, Vulkane und dergleichen, und die Ausgaben sind die jährlichen globalen Durchschnittstemperaturwerte.

Im gleichen Beitrag wird auch gezeigt, dass die Ergebnisse des Modells extrem genau nachgebildet werden können, indem die Eingaben einfach verzögert und neu skaliert werden. Hier ein Beispiel aus dem Beitrag, wie gut das funktioniert:

Abbildung 2. Original Bildunterschrift: „Funktionale Äquivalenzgleichung des CCSM3-Modells, verglichen mit der tatsächlichen CCSM3-Ausgabe. Die beiden sind fast identisch.“

Ich besorgte mir also eine Reihe von CMIP5-Forcings und verwendete sie, um den Durchschnitt der CMIP5-Modelle zu emulieren (Links zu den Modellen und Forcings in den technischen Anmerkungen am Ende). Abbildung 3 zeigt das Ergebnis:

Abbildung 3. Durchschnitt der CMIP5-Dateien wie in Abbildung 1, zusammen mit der Black-Box-Emulation.

Auch hier ist die Übereinstimmung sehr gut. Nachdem ich das gesehen habe, wollte ich mir einige Einzelergebnisse ansehen. Hier ist der erste Satz:

Abbildung 4. Durchschnittswerte für sechs Szenarien aus verschiedenen Modellen.

Ein interessanter Aspekt dabei ist die Variation des Vulkanfaktors. Die Modelle scheinen mit dem Antrieb durch kurzfristige Ereignisse wie Vulkane anders umzugehen als mit dem allmählichen Anstieg des Gesamtantriebs. Und die einzelnen Modelle unterscheiden sich voneinander, wobei der Faktor in dieser Gruppe von 0,5 (halber vulkanischer Faktor) bis 1,8 (80 % zusätzlicher vulkanischer Faktor) reicht. Die Korrelationen sind alle recht hoch und reichen von 0,96 bis 0,99. Hier ist eine zweite Gruppe:

Abbildung 5. Sechs weitere Szenario-Durchschnittswerte aus verschiedenen Modellen.

Panel (a) oben links ist insofern interessant, als dass die Vulkane offensichtlich nicht in den Antrieb für dieses Modell einbezogen wurden. Infolgedessen ist der Faktor für den vulkanischen Antrieb gleich Null … und die Korrelation beträgt immer noch 0,98.

Dies zeigt, dass trotz der unglaublichen Komplexität und der Tausenden und Abertausenden von Codezeilen und der 20.000 2D-Gitterzellen mal 60 Schichten gleich 1,2 Millionen 3D-Gitterzellen … die Ergebnisse in einer einzigen Codezeile nachgebildet werden können, und zwar:

[Die Hoch- und Tiefstellungen in den folgenden Abschnitten lassen sich in den eingeschränkten Möglichkeiten des Editors nicht abbilden. Daher sind diese Absätze hier in einer Graphik-Darstellung zusammen gefasst. A. d. Übers.]

Seltsam, nicht wahr? Millionen von Gitterzellen, Hunderttausende von Codezeilen, ein Supercomputer, der sie verarbeitet … und es stellt sich heraus, dass die Ausgabe nichts anderes ist als eine verzögerte (tau) und neu skalierte (lambda) Version der Eingabe.

Nachdem ich das gesehen hatte, dachte ich, ich wende das gleiche Verfahren auf die aktuellen Temperaturdaten an. Ich habe den Berkeley Earth Datensatz für die globale durchschnittliche Temperatur verwendet, obwohl die Ergebnisse bei Verwendung anderer Temperaturdatensätze sehr ähnlich sind. Abbildung 6 zeigt das Ergebnis:

Abbildung 6. Die Temperaturaufzeichnung von Berkeley Earth und die Emulation unter Verwendung der gleichen Antriebsfaktoren wie in den vorherigen Abbildungen. Zum Vergleich habe ich Abbildung 3 auf der rechten Seite eingefügt.

Es zeigt sich, dass der Modelldurchschnitt viel empfindlicher auf den vulkanischen Antrieb reagiert und eine kürzere Zeitkonstante tau hat. Und da es sich bei der Erde um ein einzelnes Beispiel und nicht um einen Durchschnitt handelt, enthält sie natürlich viel mehr Schwankungen und hat daher eine etwas geringere Korrelation mit der Emulation (0,94 gegenüber 0,99).

Zeigt dies also, dass die Einflüsse tatsächlich die Temperatur bestimmen? Nun … nein, aus einem einfachen Grund. Die Treibhausgase wurden im Laufe der Jahre so ausgewählt und verfeinert, dass sie gut zur Temperatur passen … die Tatsache, dass sie passen, hat also keinerlei Aussagekraft.

Eine letzte Sache, die wir tun können. FALLS die Temperatur tatsächlich ein Ergebnis der Treibhausgase ist, können wir die oben genannten Faktoren verwenden, um die langfristigen Auswirkungen einer plötzlichen Verdopplung des CO2 zu schätzen. Der IPCC sagt, dass dies den Treibhauseffekt um 3,7 Watt pro Quadratmeter (W/m²) erhöhen wird. Wir verwenden einfach eine Stufenfunktion für den Treibhauseffekt mit einem Sprung von 3,7 W/m² zu einem bestimmten Zeitpunkt. Hier ist das Ergebnis, mit einem Sprung von 3,7 W/m² im Modelljahr 1900:

Abbildung 7. Langfristige Temperaturveränderung bei einer Verdoppelung des CO2-Ausstoßes unter Verwendung von 3,7 W/m² als Anstieg des Antriebs und berechnet mit den Lambda- und Tau-Werten für die Berkeley Earth und den CMIP5-Modelldurchschnitt wie in Abbildung 6 gezeigt.

Man beachte, dass die reale Erde (blaue Linie) mit der größeren Zeitkonstante Tau länger braucht, um das Gleichgewicht zu erreichen, etwa 40 Jahre, als wenn man den Durchschnittswert des CMIP5-Modells verwendet. Und da die reale Erde einen größeren Skalenfaktor Lambda hat, ist das Endergebnis etwas größer.

Ist dies also die geheimnisvolle Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS), über die wir so viel gelesen haben? Kommt darauf an. FALLS die Werte für den Treibhauseffekt genau sind und FALLS der Treibhauseffekt die Temperatur beeinflusst … dann sind sie vielleicht richtig.

Oder auch nicht. Das Klima ist ungeheuer komplex. Was ich bescheiden „Willis‘ erstes Klimagesetz“ nenne, besagt:

Alles im Klima ist mit allem anderen verbunden … was wiederum mit allem anderen verbunden ist … außer wenn dem nicht so ist.

Im Original folgen jetzt noch diverse technische Angaben, die in dieser Übersetzung nicht genannt werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/03/into-the-black-box/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE