Chinas Großer Sprung nach vorn bzgl. Kernkraft

Heartland Institute

China übernimmt die Führung bei neuen Kernenergietechnologien und lässt die Vereinigten Staaten und andere Länder hinter sich, während es gleichzeitig seine Führungsrolle beim Klimaschutz ausbaut.

Wie Reuters berichtet, hat die staatliche China National Nuclear Corporation (CNNC) in der östlichen Küstenprovinz Shandong das erste kommerziell aktive gasgekühlte Hochtemperatur-Kernkraftwerk mit Kugelhaufenreaktor (PBR) in Betrieb genommen.

Die CNNC hat den 200-Megawatt-Reaktor Shidaowan Mitte Januar an das Netz angeschlossen. Ein zweiter Block befindet sich im Bau.

„Bei der PBR-Technologie besteht der Reaktorkern aus Graphitkugeln, die speziell entwickelte Brennstoffpartikel enthalten“, erklärt Reuters. „Die Konstruktion ermöglicht den sicheren Betrieb von Reaktoren bei höheren Temperaturen, sagte CNNC und bezeichnete sie als ‚den Reaktor, der nicht schmilzt‘.“

Der Reaktor, der zu 93,4 Prozent aus einheimischen Quellen stammt, ist einer von sechs, die CNNC in den nächsten zehn Jahren bauen will.

Neben der Einführung des ersten PBR in den kommerziellen Betrieb hat China in Shandong auch ein neues, mit Kernkraft betriebenes Heizungskonzept errichtet. Bei diesem Projekt wird der unter hohem Druck stehende Restdampf aus dem Kernkraftwerk als Wärmequelle genutzt, und nach einem mehrstufigen Wärmeaustausch im Kraftwerk wird die Wärme über das städtische Heizungsleitungsnetz an die Haushalte abgegeben.

Nach Angaben der Global Times behauptet China, dass dieses Kraft-Wärme-Kopplungsprojekt zusammen mit ähnlichen Projekten, die im ganzen Land entwickelt werden, die Nutzungseffizienz von Kraftwerken verbessern und dem Land helfen wird, seine strategischen Ziele „Kohlenstoffspitze und Kohlenstoffneutralität“ zu erreichen. Das jüngste Projekt zur Kraft-Wärme-Kopplung ersetzte 12 lokale kohlebefeuerte Wasserkessel und versorgt 200.000 Einwohner in Haiyang mit kohlendioxidfreier Wärme. China behauptet, dass Shandong damit die erste „kohlenstofffreie“ Heizungsstadt in China ist.

Quellen: Reuters, Global Times

Link: https://heartlanddailynews.com/2022/02/climate-change-weekly-424-biden-climate-energy-policies-costs-high-and-rising/, darin der zweite Beitrag

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wie „Klima-Maßnahmen“ Menschen töten und nicht retten

Vijay Jayaraj

Viele haben schon von der Befürwortung von Insektennahrung zur Bekämpfung des Klimawandels gehört. Und von veganem Laborfleisch, das als umweltfreundlicher Ersatz für tierisches Eiweiß angepriesen wird. Aber die Menschen aufzufordern, ihre Heizung abzuschalten, und zu erwarten, dass sie die Kälte des Winters überleben? Das ist eine ganz neue Stufe der Absurdität, die Leben gefährdet.

Da die Haushalte mit unerschwinglich hohen Energierechnungen rechnen müssen, schlug ein britischer Energieversorger vor, dass die Menschen ihre Haustiere kuscheln sollten, um warm zu bleiben. Die Aussage löste Empörung aus, und es wurde eine Entschuldigung veröffentlicht. Der offensichtliche Mangel an Mitgefühl für das Wohlergehen der Menschen spiegelt jedoch einen beunruhigenden Zustand der Klimakultur wider, welche derzeit die Welt vergiftet.

Die Klimakreuzritter, die zu persönlichen Opfern aufrufen, um den Planeten zu retten, scheinen die unmittelbaren Gefahren, die viele ihrer „Lösungen“ für das reale Leben – manchmal für Milliarden von Menschen – darstellen, nicht zu kennen, insbesondere in den Entwicklungsländern, in denen die Menschen von anhaltender Armut betroffen sind. Klimadiplomatie und grüne Politik verursachen dort, wo das Wirtschaftswachstum und das tägliche Leben durch den eingeschränkten Zugang zu erschwinglicher Energie bedroht sind, bereits jetzt verheerende Folgen.

In China zum Beispiel mussten die Menschen frieren, weil die restriktive Kohlepolitik des Landes zu einer Energiekrise führte, die den Bürgern nur noch begrenzte Heizmöglichkeiten ließ. Letztes Jahr kam es in mehr als einem Dutzend Provinzen zu beispiellosen Stromausfällen aufgrund von Kohleknappheit – eine Situation, die hätte vermieden werden können, wenn Peking sich nicht mit einer grünen Agenda ablenken würde. Industrien wurden geschlossen, und Menschen wurden in die Arbeitslosigkeit gezwungen.

Nicht weit von Peking entfernt liegt Indien, wo die 300 Millionen Ärmsten des Landes bereits jede Form von Energiemangel erfahren haben. Sie haben keinen Zugang zu unterbrechungsfreiem Strom und verwenden unsaubere Brennstoffe zum Kochen, die Millionen von Menschen dem Risiko eines frühen Todes aussetzen. Jüngste Studien haben gezeigt, dass sogar einige Stadtbewohner keinen Zugang zu sauberem Kochbrennstoff haben, eine Realität, die ich in meiner Nachbarschaft in Südindien erlebe. Die Verwendung unsauberer Brennstoffe ist immer noch die größte Quelle der Luftverschmutzung in Innenräumen.

Die afrikanischen Länder südlich der Sahara haben eine der schlechtesten Elektrifizierungsraten: 2021 werden 597 Millionen Menschen keinen Zugang zu Elektrizität haben. Rund 850 Millionen Afrikaner haben immer noch keinen sauberen Brennstoff zum Kochen.

Der Energiewissenschaftler Iain Esau weist darauf hin, dass die geschätzte Zahl von 60.000 Todesopfern durch Covid-19 in Afrika nur 12 % der Todesfälle durch Innenraumverschmutzung ausmacht. Die Augen vor einem Problem zu verschließen, das größer ist als COVID-19, ist purer Wahnsinn. Ob es den Klimaeliten nun gefällt oder nicht, fossile Brennstoffe würden diesem Killer der Ärmsten der Welt sofortige Linderung verschaffen.

Und es sind nicht nur die Armen, die betroffen sind. Auch Familien mit mittlerem Einkommen und kleine Industrieunternehmen, die sich keinen Notstromgenerator leisten können, leiden unter den Folgen der instabilen Stromversorgung. In dem Mehrfamilienhaus, in dem ich wohne, sind die Menschen bewegungsunfähig, wenn die Aufzüge nicht funktionieren. Dies stört das tägliche Leben erheblich und ist besonders für ältere Menschen schwierig, wenn diese keine Treppen mehr bewältigen können.

Der Verlust produktiver Stunden ist für Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, keine Seltenheit, so auch für mich, während ich diese Zeilen mitten in einem Stromausfall tippe. Noch schlimmer sind Stromausfälle nach Sonnenuntergang, die buchstäblich das ganze Leben zum Stillstand bringen. Die wertvollen späten Abendstunden gehen durch die Dunkelheit verloren, gefolgt von einer schwierigen Nachtruhe ohne Klimaanlage oder Ventilator bei 40 Grad Hitze.

Die Situation wird sich weiter verschlimmern, wenn die Entwicklungsländer ihre bestehende, auf fossilen Brennstoffen basierende Energiesicherheit aufgeben und sich auf eine irrationale grüne Politik einlassen.

Nicht einmal die entwickelten westlichen Volkswirtschaften sind vor den Auswirkungen unrealistischer grüner Energieprogramme gefeit. Zahlreiche Länder – darunter Großbritannien, Deutschland und die USA – erlebten in den letzten Jahren einen beispiellosen Anstieg der Energiepreise und eine Verknappung der Brennstoffe – die Folgen der ablehnenden Haltung der offiziellen Stellen gegenüber fossilen Brennstoffen.

Darüber hinaus hat die Geopolitik in den letzten Wochen die negativen Folgen einer schlechten Energiepolitik noch verschärft. Einige Experten haben einen Anstieg der Energiepreise für Privathaushalte in Teilen Europas um bis zu 30% vorausgesagt. Der britische Evening Standard berichtete, es sei wahrscheinlich, „dass mehr als ein Drittel der Familien mit Kindern zu Hause andere Ausgaben wie Lebensmittel und Luxusgüter einschränken werden, wenn ihre Energierechnungen deutlich steigen.“ Den Haushalten in Deutschland wurde mitgeteilt, dass ihre Gasrechnungen im Jahr 2022 drastisch steigen werden. Hätte Europa nicht den grünen Weg eingeschlagen, wäre es weniger abhängig von Energieimporten und besser in der Lage, Energieengpässe aufgrund politischer Instabilität aufzufangen.

In der Dritten Welt würden Preiserhöhungen dieses Ausmaßes für Milliarden Menschen unmittelbare Armut bedeuten – und für Millionen Menschen wären sie ein Todesurteil.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Va., and holds a Master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, England. He resides in Bengaluru, India.

This commentary was first published February 1, 2022 at The Washington Times

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/05/how-climate-actions-actually-kill-people-not-save-them/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Gefahren, wenn man den Klimawandel-Konsens in Frage stellt

Anthony J. Sadar

Eines der einfachsten Dinge, die man tun kann, ist mitzumachen, um mitzukommen*. Das gilt für so viele Bereiche des Lebens, auch für die Kenntnis wissenschaftlicher Themen. Wenn man kein tiefgehendes Wissen über ein bestimmtes wissenschaftliches Gebiet hat, wird das „Einfachste“ ziemlich mühelos umgesetzt.

[*Schwer übersetzbares Wortspiel: go along to get along A. d. Übers.]

Verfügt man dagegen über fundierte Kenntnisse in einem bestimmten wissenschaftlichen Thema, kann es sehr viel schwieriger werden, vor allem wenn man die vorherrschende Meinung zu diesem Thema in Frage stellt.

In dieser Situation befinden wir uns heute nicht nur bei den Streitigkeiten über die Herkunft von COVID-19 und die Strategien zur Bekämpfung des Virus, sondern auch bei dem vor der Pandemie aktuellen Thema Klimawandel.

Gegenwärtig wartet der Anstieg der Klimakrise auf den Abgang der bösartigen Mikrobe in den Startlöchern. Wenn sich das Rampenlicht von der Virenhysterie abwendet, wird der Scheinwerfer wieder auf die Klimaangst und die damit verbundenen Taktiken wie kindische Beschimpfungen fallen.

Negative Bezeichnungen wie „Klimaleugner“ werden weiterhin gegen die Herausforderer des Konsens-Krisenstatus‘ des Klimawandels verwendet. Doch nur weil jemand den Status quo in Frage stellt, heißt das nicht, dass er Realitäten wie den Klimawandel leugnet. Dies ist ein Scheinargument.

In meiner 40-jährigen beruflichen Laufbahn, in der ich an zahlreichen Tagungen der American Meteorological Society und der Air & Waste Management Association teilgenommen habe, bin ich noch nie einem Atmosphärenwissenschaftler begegnet, der ernsthafte Vorbehalte gegenüber der Konsensmeinung zum Klimawandel hat und gleichzeitig ein Klimaleugner oder Klimawandel-Leugner ist. „Leugner“ ist ein jugendlicher, beleidigender und abwertender Jargon, der typischerweise von der politischen/ideologischen Linken verbreitet wird. Und schlimmer noch, „Leugner“ erinnert an „Holocaust-Leugner“. Der Begriff wird weiterhin verwendet, um diejenigen zu verunglimpfen, die die angeblich unanfechtbare Gewissheit der katastrophalen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung in Frage stellen.

Anerkannte Atmosphärenwissenschaftler, die es wagen, die „anerkannte Wissenschaft“ des Klimawandels in Frage zu stellen, wissen um die Realität einer solchen Unverschämtheit. Diese Unverfrorenheit hat Folgen. Realität beißt.

Kein Herausforderer möchte auf die schwarze Liste gesetzt oder von der Plattform genommen werden oder die Chance auf gute Fördergelder verlieren oder die Chance auf einen höheren Abschluss verpassen oder seine wissenschaftliche Karriere beenden. Diese schwerwiegenden Folgen sind die Realität in der heutigen Atmosphäre und müssen bei der Erforschung, Bewertung und Veröffentlichung von Fragen zum Klimawandel berücksichtigt werden. Diese Folgen bilden die scharfe Klinge des Damoklesschwertes, das über den Köpfen derjenigen schwebt, die einen anderen Horizont für die Menschen in Betracht ziehen, der durch eine Kombination aus fossilen Brennstoffen, Kernenergie und erneuerbaren Ressourcen gestützt wird.

Aus Sicht der Linken besteht der Weg, diejenigen zu besiegen, die eine andere Perspektive haben, darin, sie zu beschimpfen und auf eine schwarze Liste zu setzen. Der einzige Grund, warum diese Strategie erfolgreich ist, ist, dass die Herrschenden diese Negativität zulassen, damit ihre „Wahrheit“ um jeden Preis akzeptiert wird. Offensichtlich hängt das Schicksal der Zivilisation davon ab, ob man den Alarmisten Glauben schenkt, die sich ein Bild von der Zukunft der Erdatmosphäre machen, die durch die Emissionen des modernen Lebens übermäßig belastet ist.

Sicherlich hat die menschliche Tätigkeit Auswirkungen auf die Umwelt, aber nicht alles ist schlecht. Und das meiste Schlechte kann durch vernünftiges Handeln gemildert werden – ein Handeln, das von unterschiedlichen Perspektiven geprägt sein kann.

This piece originally appeared at AmericanThinker.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2022/02/the-dangers-of-challenging-the-climate-change-consensus/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die sich verändernde Politik der so genannten „grünen“ Energiewende

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Als ich 2012 mit diesem Blog begann, hatte ich mich bereits mit dem Thema „Klimawandel“ befasst. Und ich war bereits zu dem Schluss gekommen, dass nicht nur die Wissenschaft von der vom Menschen verursachten katastrophalen globalen Erwärmung Quatsch ist, sondern auch, dass die vorgeschlagene Lösung, Energie aus fossilen Brennstoffen durch Wind und Sonne zu ersetzen, niemals zu vernünftigen Kosten funktionieren kann. Mein erster Beitrag zu diesem Thema war am 4. Dezember 2012.

Aber damals gab es fast keine organisierte politische Opposition gegen das Programm zur „Rettung des Planeten“ durch die Umstellung auf „grüne“ Energie. Hier in den USA waren sich die Demokraten einig in ihren Plänen, fossile Brennstoffe zu ersetzen, und die Republikaner schlossen sich größtenteils an – einige mit Begeisterung, andere versuchten vielleicht, die Dinge ein wenig zu bremsen. Als ich mit dem Blog begann, hatte ich erst kürzlich an einer Benefizveranstaltung für den republikanischen Kandidaten Mitt Romney für die Präsidentschaftswahlen 2012 teilgenommen (ja, ich habe dem Mann Geld gegeben), bei der er in seiner Rede hauptsächlich darüber sprach, wie er die Umwelt durch die Förderung grüner Energie verbessern würde. Und drüben in Europa war es noch verrückter, da praktisch keine der großen politischen Parteien in irgendeinem Land eine Position gegen die erzwungene Abschaffung fossiler Brennstoffe einnahm. Die so genannte Energiewende* in Deutschland wurde 2010 eingeleitet, ohne dass es nennenswerten politischen Widerstand gab.

[*Dieser Terminus steht so kursiv gesetzt und in Anführungszeichen im Original. A. d. Übers.]

Ich bin schon lange der Meinung, dass sich die politische Situation ändern würde, vielleicht sogar schlagartig, wenn die Kosten und die Undurchführbarkeit der intermittierenden Energiequellen immer offensichtlicher werden. In der Zwischenzeit sind die Demokraten nur noch eifriger und extremer in ihren Plänen geworden (jetzt bekannt als „Green New Deal“), mit lautstarker Unterstützung durch die Megaphone in den Medien und der Akademaille.

Doch inzwischen, nach langem Warten, sprudeln die Kosten an die Oberfläche, und die Opposition wächst schnell und steuert auf eine kritische Masse zu. Heute: einige Entwicklungen im Vereinigten Königreich und in den USA.

UK

Die Schlagzeile der heutigen Times of London lautet: „Briten stehen vor größtem Rückgang des Lebensstandards“. Wir lesen:

In einer düsteren Einschätzung des vor uns liegenden Jahres warnte die Bank of England die Menschen davor, dass das Nettoeinkommen um das Fünffache des Betrages sinken wird, der während der Finanzkrise 2008 gezahlt wurde. Es wird der schlimmste Einbruch der Realeinkommen seit Beginn vergleichbarer Aufzeichnungen im Jahr 1990 sein.

Hier ist die Titelseite mit dem Bild des Finanzministers Rishi Sunak, der sehr besorgt aussieht:

Und was ist die Hauptursache für den Rückgang des Lebensstandards? Steigende Energiekosten. Die Regierung hatte versucht, die Kosten für die Verdrängung fossiler Brennstoffe zu verschleiern, indem sie Preisobergrenzen für die Energierechnungen der Haushalte vorschrieb, was jedoch nur dazu führte, dass Dutzende von lokalen Versorgern ihr Geschäft aufgeben mussten. Jetzt sind die Behörden nicht mehr in der Lage, die Preisobergrenzen einzuhalten:

Die Energie-Regulierungsbehörde Ofgem gab gestern bekannt, dass die Preisobergrenze für Energierechnungen für 22 Millionen Haushalte ab April um 54 Prozent steigen wird. Für die meisten Haushalte wird die Erhöhung 693 Pfund auf 1.971 Pfund pro Jahr betragen, während die Kosten für 4,5 Millionen Haushalte mit Vorauszahlungszählern im Durchschnitt um 708 Pfund auf 2017 Pfund steigen werden.

Die konservativen Zeitungen, insbesondere der Daily Telegraph und die Daily Mail, haben begriffen, dass die steigenden Energiepreise eine selbstverschuldete Folge der gescheiterten Regierungspolitik zur Förderung fossiler Brennstoffe sind. Auszüge aus einem Leitartikel in der Daily Mail von heute:

Mehrere aufeinanderfolgende Regierungen haben die Warnungen ignoriert, dass es unsinnig ist, keine langfristige Strategie zur Sicherung der Energieversorgung zu haben. Jetzt sind die Hühner nach Hause gekommen, um zu brüten. Wie unnötig das ist. Denn Großbritannien sitzt auf einer Energie-Goldmine. Wir haben riesige unerschlossene Öl-, Gas- und Schieferreserven. Und wir hatten die Chance, die Kernkraft auszubauen. Doch hypnotisiert von der apokalyptischen Panikmache der Ökoaktivisten haben unsere Politiker eine aggressive grüne Agenda verfolgt und diese reichhaltigen Energiequellen gemieden. Das bedeutet, dass wir auf unzuverlässige erneuerbare Energien angewiesen sind und teure Energie importieren müssen, damit das Licht nicht ausgeht.

Und aus dem Daily Telegraph, ebenfalls von heute:

Die große politische Frage ist, ob das Land bereit ist, für Netto-Nullenergie zu zahlen, jetzt, da die Menschen die Auswirkungen einer Politik erkennen, die nichts zur Bekämpfung des globalen Klimawandels beitragen wird, solange die größten CO2-Produzenten der Welt sich weigern, ihre eigenen Verhaltensweisen zu ändern.

Natürlich wird die irrsinnige Energiepolitik, zumindest im Moment, den Menschen von der Konservativen Partei unter der Führung von Premierminister Boris Johnson aufgezwungen. Aber inzwischen haben viele der Tory-Abgeordneten auf den Hinterbänken das begriffen, und die Forderungen, den Wahnsinn zu stoppen, sind sogar schon bis auf die Kabinettsebene durchgesickert. Aus einem anderen Artikel in der heutigen Ausgabe des Daily Telegraph:

Eine Reihe von Ministern hat sich besorgt darüber geäußert, dass die geplante Umstellung auf erneuerbare Energien zu schnell erfolgt und die Kosten für die Verbraucher in die Höhe treibt. Sie sind der Meinung, dass Großbritannien kurzfristig mehr eigenes Gas verwenden sollte. . . . Die Kabinettsminister sind zunehmend beunruhigt darüber, dass Downing Street sich auf das Netto-Null-Ziel konzentriert, und haben davor gewarnt, dass der Krise der Lebenshaltungskosten in den kommenden Jahren mehr Priorität eingeräumt werden sollte.

OK, ich habe ein paar Neuigkeiten für diese Kabinettsminister: Die so genannte „grüne“ Energie wird nicht billiger, erschwinglicher oder nützlicher, wenn man den Übergang nur verlangsamt. Die Probleme der Unterbrechungen und der Notwendigkeit einer vollständigen Absicherung und/oder Speicherung sind unlösbar und werden nicht verschwinden. Aber zumindest die Bemühungen um eine Verlangsamung der Entwicklung sind ein Anfang. Der nächste Schritt ist die Ablösung von Johnson. Da alle anderen großen britischen Parteien auf „grüne“ Energie setzen, besteht der einzige Weg zur Rettung des Landes in einer Tory-Partei, die von jemand anderem als Johnson geführt wird und dem „grünen“ Energiewahn ein Ende setzt.

USA

In einem Beitrag von letzter Woche habe ich darüber berichtet, wie der irrsinnige Drang nach „grüner“ Energie sogar die großen Vermögensverwalter in den USA befallen hat, angeführt von Larry Fink von Black Rock, die ihr Stimmrecht nutzen, um zu versuchen, große börsennotierte Unternehmen zu zwingen, „Netto-Null“-Versprechen abzugeben. Jahrelang ging dieser Trend ohne nennenswerte Gegenwehr vonstatten. Doch heute berichtet ein Beitrag von Andy Puzder und Stephen Soukup bei RealClearPolitics, dass „Larry Fink’s Crusade Runs Into Resistance“ [etwa: Larry Finks Kreuzzug stößt auf Widerstand]. (Sie erinnern sich vielleicht an Puzder als Trumps ersten Kandidaten für das Amt des Arbeitsministers, der vom Senat nicht bestätigt wurde). Auszug:

Bis zum Jahresende hatte der Widerstand gegen ESG und „woke capital“ an Umfang und Vielfalt zugenommen. Von Aktionärsaktivisten bis hin zu US-Senatoren, Finanzministern, Gesetzgebern und Gouverneuren sowie dem ehemaligen Direktor für „nachhaltiges Investieren“ bei BlackRock selbst – sie alle haben verschiedene Formen des Widerstands gegen die neu erwachten Herren des Finanzuniversums entworfen.

An der Spitze stehen gewählte Beamte in republikanisch geführten Bundesstaaten, allen voran Texas, West Virginia und Florida:

Vor allem die staatlichen Behörden haben begonnen, sich zu wehren. … Texas hat ein Gesetz erlassen, das es Unternehmen, die sich an politischen Ränkespielen gegen Öl-, Gas- oder Waffenunternehmen beteiligen verbietet, Geschäfte mit dem Staat zu machen. Der stellvertretende Gouverneur Dan Patrick hat den Rechnungsprüfer des Staates aufgefordert, BlackRock auf diese Liste der verbotenen Unternehmen zu setzen. Der Schatzmeister von West Virginia Riley Moore kündigte an, dass das Board of Treasury Investments, das die Betriebsmittel des Staates in Höhe von rund 8 Milliarden Dollar verwaltet, keine Geschäfte mehr mit BlackRock machen wird, weil das Unternehmen „Netto-Null-Investitionsstrategien“ verfolgt, die dem Energiesektor schaden, „während es gleichzeitig die Investitionen in chinesische Unternehmen erhöht.“ Im Kampf gegen die Ideologie wacher Unternehmen stimmten Floridas Gouverneur Ron DeSantis und die Treuhänder des State Board of Administration dafür, „die Erwartung des Staates klarzustellen, dass alle Fondsmanager ausschließlich im finanziellen Interesse der Fonds des Staates handeln sollten“ und widerriefen „alle Stimmrechtsvollmachten externer Fondsmanager“, einschließlich BlackRock.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass inzwischen fast die gesamte republikanische Partei im Kongress und in den Landesregierungen dem Betrug mit der „grünen“ Energie auf die Schliche gekommen ist. Ich sage „fast“, weil ich sicher bin, dass es einige wenige gibt – wie Romney – die das nicht getan haben. Aber anders als vor zehn Jahren ist es für die Linke nicht mehr so einfach, potenzielle Gegner mit dem Vorwurf zum Schweigen zu bringen, dass fossile Brennstoffe „schmutzig“ sind oder dass jeder, der das gängige Klimadogma in Frage stellt, ein „Leugner“ ist.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/05/the-shifting-politics-of-the-so-called-green-energy-transition/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Lehrer und Schüler erhalten endlich Zugang zur Wahrheit über Klimawandel

James Taylor

Eine der heimtückischsten Entwicklungen des letzten Jahrzehnts war das Ausmaß, in dem die Mainstream-Medien und die von der Regierung betriebenen Schulen und Hochschulen gemeinsam versucht haben, der amerikanischen Öffentlichkeit – vor allem jungen Menschen – den Zugang zu objektiven Informationen über den Klimawandel zu verwehren.

Eine ganze Generation wird durch eine Gehirnwäsche dazu gebracht, längst widerlegte Behauptungen über eine drohende „existenzielle Klimakrise“, immer heftigere Wirbelstürme und Tornados, den rapide ansteigenden Meeresspiegel und zahllose andere zweifelhafte Vorhersagen über künftige Klimakatastrophen zu glauben.

Darüber hinaus weiß die große Mehrheit der amerikanischen Jugend nicht, dass Zehntausende von Wissenschaftlern der Meinung sind – und, was noch wichtiger ist, dass Berge von wissenschaftlichen Beweisen zeigen – dass der Mensch keine existenzielle Klimakrise verursacht.

Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie dieses Problem fortbesteht. Im Gegenteil: Das Heartland Institute ergreift entschiedene Maßnahmen, um amerikanische Schüler mit der Wahrheit über die globale Erwärmung und die Klimawissenschaft vertraut zu machen.

Im Oktober 2021 stellten wir auf der 14. Internationalen Heartland-Konferenz zum Klimawandel eine unserer bisher wichtigsten Klima-Initiativen vor: ein Buch für Lehrer und Schüler mit dem Titel „Climate at a Glance for Teachers and Students: Facts for Climate Realists on 30 Prominent Climate Topics [etwa: Klima auf einen Blick für Lehrer und Schüler: Fakten für Klimarealisten zu 30 prominenten Klimathemen“]. Dieses Lehrbuch enthält wissenschaftlich überzeugende Zusammenfassungen von 30 häufigen Klimathemen in einer knappen und leicht verständlichen Form.

Das Lehrbuch

Das öffentliche Schulwesen hat den Klimarealismus aus den gängigen Lehrbüchern und Unterrichtsmaterialien verbannt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Klimawahrheit ihre Niederlage eingestehen muss. Im Jahr 2017 verschickte Heartland mehr als 300.000 Exemplare von „Why Scientists Disagree About Global Warming (Warum sich Wissenschaftler über die globale Erwärmung uneinig sind) an Lehrer der Mittel-, Ober- und Hochschulen im ganzen Land. Einige Lehrer ignorierten das Buch. Einige Lehrer haben das Buch buchstäblich verbrannt. Doch viele andere Lehrer nutzten das Buch als wertvolle Ressource, um ihren Schülern die dringend benötigte Ausgewogenheit zum Thema globale Erwärmung zu vermitteln. Wir wissen das, weil sich viele Lehrer bei uns für die Erstellung und Bereitstellung des Buches bedankt haben.

Die linken Medien und das Klima-Establishment verloren kollektiv den Verstand und griffen Heartland böswillig an, nachdem wir diese Schrift verteilt hatten. Sie taten dies, weil sie erkannten, dass die größte Bedrohung für die Klima-Agenda der Linken darin besteht, ihr Monopol auf alarmistische Botschaften für Schüler zu durchbrechen.

Das Heartland Institute wird sich niemals zum Schweigen zwingen lassen. Unsere Kinder sind unsere Zukunft, und wir haben die Pflicht, dafür zu sorgen, dass sie die Wahrheit lernen, nicht das Klimadogma. Deshalb hat Heartland gerade eine erste Auflage von 100.000 Exemplaren von „Climate at a Glance“ bestellt. Sobald wir die physischen Exemplare erhalten haben, werden wir sie an eine Liste von 100.000 Lehrern für Naturwissenschaften an Gymnasien und Mittelschulen schicken. Sobald wir Spenden für weitere Exemplare erhalten, werden wir Exemplare unseres Lehrbuchs an unseren gesamten Verteiler schicken, zu dem auch alle Mitglieder des Kongresses und alle Abgeordneten der einzelnen Bundesstaaten des Landes gehören.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Darüber hinaus haben wir eine digitale Kopie des Buches für die Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir informieren Eltern und Schüler, damit sie mit einem Mausklick Zugang zu den besten und objektivsten wissenschaftlichen Lektionen zum Thema Klimawandel haben, selbst wenn ihr Lehrer an einer öffentlichen Schule sich weigert, diese Lektionen zu unterrichten.

Es ist leicht, entmutigt zu werden, wenn wir sehen, wie Amerikas Jugend in den staatlichen Schulen einer Verschleierung der objektiven Klimawissenschaft ausgesetzt ist. Aber mit Ihrer Hilfe wird Heartland weiterhin amerikanische Schüler mit der Wahrheit über den Klimawandel aufklären.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/teachers-and-students-finally-given-access-to-the-truth-about-climate-change

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE