Methan – der nächste Teufel?

Zum Thema Methan sind etwa gleichzeitig drei Beiträge erschienen. Es scheint, dass – nachdem das Thema CO2 nicht mehr so zieht – ein neuer Teufel an die Wand gemalt wird. Zwei dieser Beiträge folgen hier in deutscher Übersetzung, der dritte ist unten verlinkt. – Der Übersetzer

Wozu dient eigentlich Methan?

Willis Eschenbach

Nun, es scheint, als hätten die Klimaalarmisten gemerkt, dass ihr hysterisches Gekreische über Kohlendioxid (CO2) nicht die gewünschte Wirkung hat. Also wenden sie sich einem neuen Bösewicht zu: Methan (CH4). In Nature, einer ehemals seriösen wissenschaftlichen Fachzeitschrift, wird darüber gejammert, dass Methan „in neue Höhen aufsteigt“:

Abbildung 1: Aus dem Magazin Nature. Das Original findet man hier.

Um das zu überprüfen, wie es meine Art ist, schaute ich auf Daten aus mehreren Quellen – moderne Messungen und Eisbohrkerne. Der Nature-Artikel zeigte nur die Veränderungen seit 1984, aber ich beginne immer mit einem langen Überblick, um den Kontext der Daten zu verdeutlichen. Hier ist die Veränderung des atmosphärischen Methans seit 1750:

Abbildung 2. Veränderungen von Methan in der Luft seit 1750. Eiskerndaten bis 1980, moderne Messungen ab 1984

Diese Daten geben in gewisser Weise Rätsel auf. Erstens kennt niemand die Ursache für die Verlangsamung des Methananstiegs, die um 1985 begann und um 2005 endete.

Zum anderen weiß niemand, warum der Anstieg wieder einsetzte. Aus dem Nature-Artikel:

Der Anstieg der Methanemissionen verlangsamte sich um die Jahrtausendwende, begann aber um 2007 einen raschen und mysteriösen Anstieg. Dieser Anstieg hat viele Forscher zu der Sorge veranlasst, dass die globale Erwärmung einen Rückkopplungs-Mechanismus in Gang setzt, der dazu führt, dass immer mehr Methan freigesetzt wird, wodurch es noch schwieriger wird, den Temperaturanstieg einzudämmen.

„Die Methanwerte steigen gefährlich schnell an“, sagt Euan Nisbet, ein Geowissenschaftler an der Royal Holloway University of London in Egham, Großbritannien. Die Emissionen, die sich in den letzten Jahren offenbar beschleunigt haben, stellen eine große Bedrohung für das Ziel der Weltgemeinschaft dar, die globale Erwärmung auf 1,5 bis 2 °C gegenüber den vorindustriellen Temperaturen zu begrenzen.

HILFE!! BESORGTE FORSCHER! WERTE WACHSEN GEFÄHRLICH SCHNELL! RÜCKKOPPLUNGS-MECHANISMUS!
(Darf ich am Rande erwähnen, wie sehr mich Wissenschaftler und Forscher, die „besorgt“ sind, langweilen? Soweit ich das beurteilen kann, suchen diese Leute nächtelang nach Dingen, über die sie sich Sorgen machen können, und wenn sie etwas gefunden haben, versuchen sie, uns davon zu überzeugen, dass wir uns alle auch Sorgen machen sollten … aber ich schweife ab.)

Wie auch immer, wie schnell steigen die Methanwerte? Um das zu untersuchen, hier eine Grafik des fünfjährigen „nachlaufenden Trends“. Dabei handelt es sich um den Trend der Veränderung in den fünf Jahren vor dem jeweiligen Jahr der Aufzeichnung:

Abbildung 3. Veränderungen in den Fünf-Jahres-Trends des Anstiegs von Methan in der Atmosphäre.

Nennen Sie mich verrückt, aber ich sehe nicht, was der „besorgte Forscher“ als „gefährlich schnell wachsende“ Methanwerte bezeichnete … sie steigen nur um ein Drittel so schnell wie 1985.

Meine Schlussfolgerung?

Ich mache mir erst dann Sorgen, wenn der Trend irgendwo in der Nähe der Werte von 1985 ansteigt.

DATA:

Beck Ice Core Data

Law Dome Ice Core Data

Modern CH4 Data

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/09/just-what-is-ch-for/

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Methan-Alarm!

Kip Hansen

Ich möchte die Leser nicht beunruhigen, aber die Nachricht ist so schockierend, dass ich es tun muss. Die Konzentration des atmosphärischen Methans, eines Moleküls auf Kohlenstoffbasis, steigt in die Höhe, und zwar immer schneller.  Methan ist ein Treibhausgas! Die gut gemischten Methankonzentrationen in der Atmosphäre sind seit Anfang der 1980er Jahre von 1640 ppb auf über 1900 ppb angestiegen.

Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) veröffentlicht diese erschreckende Grafik:

Zum Glück für uns:

Wissenschaftler schlagen Alarm wegen des „gefährlich schnellen“ Anstiegs von Methan in der Atmosphäre.

Unsere stets wohlwollende und schützende Klasse von Wissenschaftlern hat uns gerettet, indem sie Alarm schlug – sonst wären wir vielleicht nicht ausreichend alarmiert über diese gefährliche Situation.

Die Pointe von Nature lautet, wie Sie vielleicht schon erraten haben: „Einige Forscher befürchten, dass die globale Erwärmung selbst hinter dem rapiden Anstieg steckt.“

Ja, das ist richtig. Die globale Erwärmung (selbst!) könnte hinter dem rapiden Anstieg stecken.

Der Autor des „Nature“-Artikels Jeff Tollefson nennt dies einen „düsteren Meilenstein“ (allerdings wird kein Grund dafür genannt, warum dies ein düsterer oder ein Meilenstein ist).

Wer sich für dieses triviale Thema interessiert, sollte den Nature-Artikel lesen. Er enthält einige interessante Hinweise auf vermutete und angenommene Methanquellen und den Grund für das recht merkwürdige Muster von Anstieg und Rückgang in den mehrjährigen Daten.

Wie auch immer, hier ist:

Die Quintessenz
1. Achten Sie immer auf die Einheiten, die den numerischen Daten beigefügt sind:
1900 ppb (Teile pro Milliarde) sind 1,9 ppm (Teile pro Million)
Oder, in Prozent der Atmosphäre:
0,000 19 Prozent [%]

2. In der realen Welt™ bedeutet das, dass die Menge an Methan in der Atmosphäre so gering ist – es gibt mehr Neon und Helium in der Atmosphäre als Methan – dass Sie, wenn Sie nach einem Methanmolekül suchen und einzeln eine MILLION Moleküle sortieren, vielleicht ein oder zwei finden. In der ersten Milliarde finden Sie vielleicht kein einziges, aber wenn Sie genügend Milliarden sortieren, liegt die durchschnittliche Fundrate bei knapp 2 pro Milliarde. (Viel Glück!)

3.Da sich die Erde nach der kleinen Eiszeit weiter erwärmt und ergrünt, sehen wir mehr Leben, was mehr Methan bedeutet. Mehr Leben ist eine gute Sache.

4. Die Methanwerte in der Atmosphäre sind in die Höhe geschnellt! – auf fast Null.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/09/methane-spikes/

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Im dritten Beitrag geht es um die Idee einer Methan-Steuer. Der Autor ist jedoch auf der alarmistischen Seite zu verorten, so dass auf eine Übersetzung verzichtet wird. Wen es interessiert, der schaue hier.

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die CO2-Klimastory des IPCC: Ein Koloss auf tönernen Füßen

Fred F. Mueller

Angesichts der aggressiven, intoleranten Haltung der Apologeten der „menschengemachten Klimakatastrophe“ gegenüber allen Kritikern beschleicht immer mehr Menschen ein ungutes Gefühl. Die überwältigende Mehrheit unserer Eliten macht das von der Menschheit emittierte CO2 für eine unkontrollierte Überhitzung unserer Atmosphäre verantwortlich, weil es angeblich die von der Erdoberfläche kommende Infrarotstrahlung „einsperrt“. Die vom IPCC angeführte „Wissenschaft“ fordert, dass wir auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe verzichten und zum sparsamen Lebensstil des 18. oder 19. Jahrhunderts zurückkehren. Nun, mit diesem Unbehagen sind Sie beileibe nicht allein, es breitet sich derzeit rasant aus. Beschleunigt hat sich dies, seit soziale Medien wie Facebook begonnen haben, alle zu zensieren, die es wagen, den Unfehlbarkeitsanspruch des IPCC in Frage zu stellen.

Zunächst einmal sollte man sich bei der Beurteilung von Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel nicht verunsichern lassen, wenn man weder Raumfahrtingenieur noch promovierter Atmosphärenphysiker ist. Auch solche hochrangigen Wissenschaftler sind ganz normale Menschen, die einer bezahlten Arbeit nachgehen. Wie die meisten anderen Bürger tun sie ihr Bestes, um die Erwartungen ihrer Vorgesetzten zu erfüllen. Und sie werden es vermeiden, ihre Karriere aufs Spiel zu setzen, indem sie die Institutionen kritisieren, die ihnen ein gutes Gehalt zahlen. Natürlich werden sie Ergebnisse aufhübschen und die Bedeutung ihrer Arbeit und den Beitrag ihrer Institutionen zur Lösung der drängenden Probleme der Menschheit übertreiben. Man sollte nicht versuchen, sie zu schlagen, indem man ihnen auf ihrem eigenen Gebiet entgegentritt: Hier verfügen sie über eindeutig überlegenes Wissen. Kiloschwere 4000-seitige Berichte und ausgeklügelte, aber oft zweifelhafte Simulationen sollen die Öffentlichkeit beeindrucken und die grundlegenden Fakten der vorgelegten Arbeiten verschleiern. Für normale Menschen ist es am besten, sich stattdessen auf die Grundlagen des ganzen Gedankengebäudes zu konzentrieren. Warum? Weil auch ein Laie einen Bauingenieur eines Besseren belehren kann, wenn der es nicht schafft, dass sein Gebäude aufrecht steht. Deshalb sollte man bei Klimawandel-Themen bekannte historische Fakten zu Rate ziehen und das Dargebotene auf dieser Grundlage hinterfragen. Oft ist es erstaunlich einfach, hochtrabende „wissenschaftliche Erkenntnisse“ zu widerlegen, weil sie schon von grundfalschen Voraussetzungen ausgehen. Solche schwachen Fundamente machen den gesamten Überbau ungültig, egal wie beeindruckend er aussieht und wie viel Arbeit in ihn investiert wurde. Verlassen Sie sich auf Ihren gesunden Menschenverstand und denken Sie an das Gleichnis vom Koloss auf tönernen Füßen.

Bild 2. Nachdem sich die Erde gebildet hatte, fielen die Temperaturen erstaunlich schnell auf unter 100 °C und blieben seitdem in einem engen Fenster, das Leben ermöglicht (Grafik: Autor)

„Unbequeme Wahrheiten“ der Erdgeschichte

Einer der beliebtesten Tricks, die bei Klimaprophezeiungen angewandt werden, besteht darin, dass die Befürworter einfach solche Fakten der Erdgeschichte ausblenden, die nicht mit ihren Behauptungen übereinstimmen würden. Unser Planet entstand vor etwa 4,5 Milliarden Jahren als weißglühende, geschmolzene Lavakugel. In einem vergleichsweise kurzen Zeitraum von nur wenigen hundert Millionen Jahren kühlte sie von mehreren tausend °C auf ca. 100 °C ab, was die Voraussetzung für die Entstehung der ersten Ozeane war. Und seitdem – vor mindestens 3,8 Milliarden Jahren – hat die Abkühlung der Erde praktisch aufgehört: Bis heute bewegen sich die Temperaturen in einem engen Bereich zwischen 0 °C und vielleicht 30-35 °C. Unbestreitbarer Beweis dafür ist, dass es seit mindestens 3,45 Milliarden Jahren1) organisches Leben auf unserem Planeten gibt, wobei etliche Genetiker diese Grenze sogar auf mehr als 4 Milliarden Jahre schätzen. Genetische Analysen legen sogar nahe, dass die Temperaturen nie zu weit von diesem Temperaturfenster abgewichen sein können, da es keine Unterbrechung in dieser Fortpflanzungskette gab. Der Planet Erde verfügt somit über einen phantastischen Thermostat, der mit dem Auftauchen der Ozeane in Gang gesetzt wurde und die Temperaturen seither in einem erstaunlich engen Bereich gehalten hat. Seitdem hat dieser Thermostat trotz unglaublicher Katastrophen immer bestens funktioniert. Selbst riesige Asteroideneinschläge, Veränderungen in der Chemie der Atmosphäre und der Ozeane, seismische Katastrophen, gewaltige Vulkanausbrüche und eine ständig zunehmende Sonneneinstrahlung brachten ihn nicht aus dem Takt. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, was die Erde so alles durchgemacht haben muss, braucht man sich in klaren Nächten nur die Narben auf der Mondoberfläche anzusehen. Die Erde hat mindestens die gleiche Bombardierung durchmachen müssen, aber Ozeane, tektonische Bewegungen und Erosion haben die meisten Spuren gnädig verwischt.

Kein Ingenieur könnte einen planetarischen Thermostaten entwerfen, der so ausfallsicher konstruiert ist und zudem die Fähigkeit besitzt, sich nach brutalen Herausforderungen und wechselnden Betriebsbedingungen über einen so immensen Zeitraum hinweg stets neu einzustellen. Er ist einfach einzigartig. Oder war es zumindest, bis zu dem Zeitpunkt, als Computer einigen brillanten Menschen die Möglichkeit gaben, Klimasimulationen zu programmieren. Jetzt heißt es auf einmal, dass wir nur noch wenige Jahre von einem Kipppunkt entfernt sind, der die Menschheit, wenn nicht sogar alles Leben auf der Erde, auslöschen wird.

Warum also verwenden Klimatologen Begriffe wie „beispiellos“ oder „nie zuvor gesehen“?

Die unglaublich turbulente und dennoch erstaunlich stabile Klimageschichte der Erde enthält viele Beispiele für Bedingungen und Extreme, die den meisten Zeitgenossen mit Ausnahme einer kleinen Anzahl von Paläo-Spezialisten unbekannt sind. Im Gegensatz dazu ist die wissenschaftliche Grundlage der modernen Meteorologie sehr jung und umfasst kaum mehr als etwa 150 Jahre. Und das weltweite Netz von Wetterstationen wies sogar teils bis weit ins 20. Jahrhundert viele blinde Flecken und leere Stellen auf. Eine wirklich globale Überwachung des Klimas konnte erst beginnen, als seit den frühen 1960er Jahren Wettersatelliten die Erde umkreisen. Die wissenschaftliche Grundlage für langfristige Analysen von Wetter und Klima ist daher geradezu erbärmlich kurz. Für Ereignisse, die weiter zurückliegen, müssen wir auf lückenhafte historische Aufzeichnungen und Behelfs-Indikatoren wie Baumringe, Tropfsteine oder in Gletschern eingeschlossene Luftblasen zurückgreifen.

Bild 3. Atmosphärische CO2-Werte der letzten ca. 570 Millionen Jahre nach Berner. Der Parameter RCO2 kennzeichnet das Verhältnis von CO2 in der historischen Atmosphäre im Vergleich zum vorindustriellen Niveau von ca. 300 ppm (Grafik: Berner 2))

Unter Missachtung der Unzulänglichkeiten ihrer Wissenschaft neigen viele Klimatologen dazu, die Zeitspanne ihrer Hypothesen so weit wie möglich zurück zu verlängern, indem sie Begriffe wie „beispiellos“, „Rekordtemperatur“ oder „schlimmstes Ereignis aller Zeiten“ verwenden. Wann immer Sie über solche Behauptungen stolpern, sollten Sie sehr misstrauisch werden und darauf achten, dass Ihr Geldbeutel gut verwahrt ist. Die Rettung des Klimas ist das teuerste Unterfangen, das die Menschheit je in Angriff genommen hat. Um Aufmerksamkeit zu erregen, blenden die Prophezeiungen der Klimaforscher meist einfach die Abschnitte unserer Erdgeschichte aus, in denen die atmosphärischen CO2– und Temperaturwerte markant von den heutigen abwichen.

Bild 4. Schätzung der globalen Oberflächentemperaturen der Erde im Phanerozoikum auf der Grundlage von Forschungen von C. Scotese (Grafik: User:DeWikiMan, Wikimedia Commons 3))

Glücklicherweise gibt es paläontologische Funde, die es uns ermöglichen, einigermaßen realistische Vorstellungen vom Auf und Ab des CO2– und Temperaturniveaus in den vergangenen 590 Millionen Jahren zu bekommen. So wissen wir, dass der CO2-Gehalt damals über sehr lange Zeiträume hinweg die Marke von 1.000 ppm weit überschritten hat und zu Beginn des Kambrium-Zeitalters sogar Werte zwischen 6.000 und 8.000 ppm erreichte (Bilder 3, 4). Bild 5 kombiniert beide Bilder auf derselben Zeitachse. Es ist deutlich zu erkennen, dass es eine auffällige Diskrepanz zwischen dem CO2-Druck und den Temperaturen gibt. Die globalen Temperaturen schwankten zwischen mehr als 25 °C und bis zu 10 °C. Unser derzeitiges Klima ist eines der kältesten, das unser Planet in den letzten ca. 600 Millionen Jahren erlebt hat.

Diese Erkenntnisse stehen im Widerspruch zu den aktuellen Warnungen vor einer katastrophalen globalen Erwärmung, die angeblich durch den derzeit „übermäßigen“ CO2-Gehalt von etwa 415 ppm verursacht wird. Das Leben auf der Erde hat sowohl bei einem CO2-Gehalt von mehr als 6.000-8000 ppm als auch bei den heutigen Werten von wenigen hundert ppm gediehen, und zwar bei Temperaturen, die zumeist weit über, zu anderen Zeiten aber auch erheblich unter unseren derzeitigen Mittelwerten von etwa 15 °C lagen.

Bild 5. Prähistorische CO2-Werte und Temperaturen seit dem Kambrium (500-590 Millionen Jahre v. Chr.) (Grafik: www.geocraft.com 4))

Natürlich haben diese Fakten nicht jedem in der gut finanzierten und engmaschigen Gemeinschaft der Klimatologen gefallen. Ein entsprechendes Kapitel in der deutschen Version von Wikipedia warnt beispielsweise, dass Vergleiche und Schlussfolgerungen mit der Gegenwart problematisch sind, da die historischen Bedingungen (z.B. die geringere Sonneneinstrahlung und das Fehlen von Vegetation auf dem Land) die Anwendbarkeit auf den aktuellen Holozän-Zeitraum völlig ausschließen.

Das ist ein ziemlich schwaches Argument. Es versucht einfach zu verschleiern, dass unabhängig von den diversen atmosphärischen Modellen, die zur Erklärung der Entwicklung des Klimas in dieser Zeit entwickelt wurden, die folgenden Tatsachen unbestreitbar bleiben:

A) die Temperaturen auf der Erde haben über längere Zeiträume hinweg das heutige Niveau um bis zu mehr als 10 °C überschritten und

B) der CO2-Gehalt erreichte bis zu 6.000-8.000 ppm.

Warum also sollten wir glauben, dass ein Temperaturanstieg von nur 1,5 bis 2 °C von den derzeitigen ca. 15 °C für das Leben auf der Erde katastrophal wäre?

Bild 6. Die riesigen Kalksteinmassen der Schweizer Jurakette wurden von Korallen und anderen schalenbildenden Meeresorganismen aufgebaut (Foto: Privat)

Die hier präsentierten Fakten stützen unmittelbar zwei weitere wichtige Punkte, die gegen die aktuell verbreitete Klimapanik sprechen. Derzeit werden wir ständig mit alarmierenden Nachrichten über Korallenriffe bombardiert, die angeblich wegen zu hoher Temperaturen und der „Versauerung der Ozeane durch CO2“ absterben. Beide Behauptungen werden durch die Tatsache infrage gestellt, dass Korallen in Hunderten von Millionen von Jahren unter weitaus widrigeren Bedingungen erfolgreich waren. Danach wurde sogar ein eigenes geologisches Zeitalter benannt: Der Jura, benannt nach einer Schweizer Gebirgskette, die fast vollständig aus massiven Kalziumcarbonat-Felsen (CaCO3) besteht. Diese Felsen entstanden aus den Schalen von Korallen und anderen Schalen bildenden Organismen. Vergleichbar massive Kalksteinformationen sind auf allen Kontinenten zu finden. In weiteren Folgen dieses Beitrags wird gezeigt, dass sie eine Schlüsselrolle in einem bestimmten biogeochemischen Mechanismus spielten, der enorme Mengen an CO2 aus unserer Atmosphäre und den Ozeanen filterte. Dieses CO2 wurde dem biologischen Kreislauf entzogen, indem es in Gesteinen gebunden wurde, wo es fast ewig bleiben wird. Wäre das nicht geschehen, hätten wir heute atmosphärische Bedingungen, die denen auf der Venus ähneln: Die dortige Atmosphäre besteht zu über 95 % aus CO2 und etwa 3 % Stickstoff, bei einem Druck von ca. 90 bar und Temperaturen von bis zu 470 °C.

In der Vergangenheit haben sich Korallen bei 10 °C höheren Temperaturen und 20-mal höheren CO2-Werten als heute wohlgefühlt. Heutige Korallen sind ihre direkten Nachfahren. Deshalb sollten Artikel, die behaupten, dass aktuelle atmosphärische CO2-Werte von mehr als 400 ppm eine lebensbedrohliche „Versauerung“ unserer Ozeane verursachen, mit großer Zurückhaltung aufgenommen werden. Dasselbe gilt für Veröffentlichungen, in denen behauptet wird, dass Korallen an Überhitzung zugrunde gehen würden. Es gibt durchaus andere Erklärungen für periodisch auftretende Korallenbleichen, doch kommen in unseren Medien fast nur alarmistische Sichtweisen zur Sprache.

Quellen

1)https://en.wikipedia.org/wiki/Earliest_known_life_forms#:~:text=The%20earliest%20time%20that%20life%20forms%20first%20appeared,formation%20of%20the%20Earth%204.54%20billion%20years%20ago.

2https://arthguide.ucsd.edu/virtualmuseum/images/CO2History.html

3)https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Temp-phanerozoic_scotese-2018-with-events-en.svg

4)https://medium.com/@ghornerhb/heres-a-better-graph-of-co2-and-temperature-for-the-last-600-million-years-f83169a68046

 




Video: Starlink-Satelliten fallen vom Himmel – wegen Sonnenwindes, der die Atmosphäre erwärmt.

Eddie Irizarry / Sociedad de Astronomia del Caribe (SAC)

Nicht weniger als 40 Starlink-Satelliten fielen vom Himmel – das überraschende Ergebnis eines kleineren geomagnetischen Sturms. SpaceX hat dies gestern bekannt gegeben:

„Am Donnerstag, den 3. Februar um 13:13 Uhr EST, startete Falcon 9 49 Starlink-Satelliten vom Launch Complex 39A (LC-39A) im Kennedy Space Center in Florida in eine niedrige Erdumlaufbahn. … Leider wurden die am Donnerstag gestarteten Satelliten am Freitag [4. Februar] durch einen geomagnetischen Sturm erheblich beeinträchtigt.“

Die meisten der am 3. Februar 2022 gestarteten Starlink-Satelliten könnten bereits wieder in die Erdatmosphäre eingetreten sein oder werden dies in Kürze tun, da ein geomagnetischer Sturm die Satelliten daran hinderte, ihre vorgesehene Umlaufbahn zu erreichen, so SpaceX.

Bis Februar wurden über 2.000 Starlink-Satelliten als Teil einer Konstellation gestartet, die den Internetzugang über Satellit in entlegenen Gebieten und im größten Teil der Erde ermöglicht. Am 3. Februar 2022 startete eine Falcon-9-Rakete mit 49 neuen Starlink-Satelliten der Gruppe G4-7 von Cape Canaveral. Kurz nach dem Start vermuteten Experten für Satellitenverfolgung, dass etwas schief gelaufen war, da die Details der Umlaufbahn dieser neuen Satelliten noch nicht veröffentlicht waren. Es ist sogar möglich, dass einer oder mehrere der Satelliten kürzlich über der Karibik wieder in die Atmosphäre eingetreten sind.

Dieses Video der Sociedad de Astronomia del Caribe, das von Kameras stammt, die den Himmel über Puerto Rico überwachen, zeigt ein interessantes Ereignis, das damit in Zusammenhang zu stehen scheint: Zunächst ist ein Objekt zu sehen, das sich auflöst, wobei eine deutliche Fragmentierung zu erkennen ist, die für Weltraummüll charakteristisch ist. Wenige Augenblicke später ist ein größeres Objekt zu sehen, das sich spektakulär auflöst. Experten für Satellitenverfolgung sind sich einig, dass das Ereignis wahrscheinlich mit den am 3. Februar 2022 gestarteten Starlink-Satelliten zusammenhängt und dass ein kürzlich aufgetretener Sonnensturm dafür verantwortlich sein könnte.

Freitag: Diese Stürme führen dazu, dass sich die Atmosphäre erwärmt und die atmosphärische Dichte in unseren niedrigen Einsatzhöhen zunimmt. Das bordeigene GPS deutet darauf hin, dass die Eskalationsgeschwindigkeit und die Schwere des Sturms den Luftwiderstand um bis zu 50 Prozent höher als bei früheren Starts ansteigen ließ. Das Starlink-Team versetzte die Satelliten in einen sicheren Modus, in dem sie mit der Kante nach oben (wie ein Blatt Papier) flogen, um den Luftwiderstand zu minimieren – um effektiv vor dem Sturm in Deckung zu gehen – und arbeitete weiterhin eng mit der 18. Raumfahrtkontrollstaffel der Space Force und den LeoLabs zusammen, um die Satelliten auf der Grundlage von Bodenradaren auf dem neuesten Stand zu halten. vorläufige Analysen zeigen, dass der erhöhte Luftwiderstand in den niedrigen Höhen die Satelliten daran hinderte, den sicheren Modus zu verlassen, um ein Manöver zur Anhebung der Umlaufbahn zu beginnen, und dass bis zu 40 der Satelliten wieder in die Erdatmosphäre eintreten werden oder bereits eingetreten sind. Die Deorbit-Satelliten stellen kein Kollisionsrisiko mit anderen Satelliten dar und werden beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zerstört, d.h. es entsteht kein Weltraummüll und es treffen keine Satellitenteile auf den Boden“, so SpaceX in einer Aktualisierung.

Marco Langbroeg, ein Experte für Satellitenverfolgung aus den Niederlanden, sagte:

„Ich habe die Sichtung in Puerto Rico astrometrisch untersucht, und die Bahnneigung passt zu den 53,2 Grad des Starlink-Starts.  Meine beste Vermutung ist nach wie vor, dass es sich um einen der gescheiterten Starlink-Satelliten vom 3. Februar handelt“.

Jeder Starlink-Satellit ist 3,2 m x 1,6 m groß und wiegt 260 kg. Einige der verunglückten Satelliten werden in den nächsten Tagen wieder in die Atmosphäre eintreten, und obwohl noch nicht genau feststeht, wo und wann, sollten Sie vorsichtshalber immer nach oben schauen!

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/09/video-watch-starlink-satellites-fall-from-the-sky/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Hinweis: Auch bei wetteronline.de gibt es dazu eine Meldung.

 




Das „Climate Science Center“ von Facebook hebt die Propaganda der Klima-Alarmisten des „97%-Konsens“ auf den Schild

Larry Hamlin

Die Facebook-Webseite „Climate science center“ (siehe unten) versucht, ihre Argumente durch die Bereitstellung von „Fakten zum Klimawandel“-Vignetten zu untermauern, die angeblich die besten Argumente der Klimaalarmisten zu etwa 12 klimawissenschaftlichen Themen liefern, wobei das erste dieser Themen das zentrale Thema der „Ursache des Klimawandels“ hervorhebt, das im unteren Teil des Fotos vermerkt ist:

Die vollständige Vignette für dieses Leitthema „Fakten über den Klimawandel“ befasst sich mit der Aussage „Über die Ursache des Klimawandels herrscht in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weitgehend Einigkeit“, wobei es sich bei dieser Ursache um die Behauptung der Klimaalarmisten handelt, dass „mindestens 97 % der veröffentlichten Klimaexperten darin übereinstimmen, dass die globale Erwärmung real ist und vom Menschen verursacht wird“ (siehe unten):

Die Facebook-Beschreibung, die zusätzliche Erklärungen liefert, die angeblich die Behauptung „97% der veröffentlichten Klimaexperten sind sich einig“ stützen, kann nur als monumental ungeschickt, völlig inkompetent und ohne jede relevante unterstützende wissenschaftliche Spezifität beschrieben werden und lautet wie folgt:

„Der Mythos, dass Wissenschaftler sich über den Klimawandel uneinig sind, stammt manchmal aus irreführenden Petitionen, die die Gemeinschaft der Klimawissenschaft nicht genau repräsentieren. An diesen offenen Petitionen beteiligen sich in der Regel Nicht-Wissenschaftler und Wissenschaftler, die in nicht verwandten Bereichen arbeiten. Unter den Wissenschaftlern, die sich mit dem Klima der Erde befassen und darüber publizieren, besteht eine überwältigende Einigkeit darüber, dass es eine vom Menschen verursachte globale Erwärmung gibt.“

Professor Ross McKitrick (ein Experte für angewandte Statistik, der an einer Vielzahl von Themen in den Naturwissenschaften mitgewirkt hat, darunter die Rekonstruktion des Paläoklimas, die Messung der Oberflächentemperatur und die Bewertung von Klimamodellen, und der zu diesen Themen vor dem US-Kongress aussagte, eingeladene akademische Vorträge hielt und Artikel in der New York Times, dem Wall Street Journal, Nature, Science und The Economist veröffentlichte) hat einen aufschlussreichen Artikel veröffentlicht, der die außergewöhnlichen Machenschaften hinter der gefälschten 97 %-Behauptung aufdeckt, die Facebook in seinen angeblichen „Fakten über den Klimawandel“-Aussagen so unterbewertet.

Dr. McKitrick weist auf die folgenden Schlüsselpunkte bezüglich der gefälschten Herleitung und Verwendung der erfundenen 97%-Klima-Alarmisten-Propaganda-Behauptung hin:

„Eine der mächtigsten rhetorischen Waffen, die eingesetzt werden, ist die Behauptung, dass 97 Prozent der Wissenschaftler der Welt sich einig sind, was das Problem ist und was wir dagegen tun müssen.
Aber es wäre eine Tragödie, denn die Behauptung von 97 Prozent ist eine Fälschung.

Im Jahr 2013 sendete US-Präsident Barack Obama einen Tweet, in dem er behauptete, dass 97 Prozent der Klimaexperten glauben, dass die globale Erwärmung ‚real, menschengemacht und gefährlich‘ ist. Wie sich herausstellte, wurde diese Frage in der Umfrage, auf die er sich bezog, gar nicht gestellt, so dass er sie im Grunde nur erfunden hat.

Die am häufigsten zitierte Studie hat angeblich ergeben, dass 97 Prozent der veröffentlichten wissenschaftlichen Studien die vom Menschen verursachte globale Erwärmung unterstützen. Aber abgesehen von der schlechten Erhebungsmethodik wird diese Tabelle oft falsch dargestellt. Die meisten Arbeiten (66 Prozent) bezogen in Wirklichkeit keine Position. Von den verbleibenden 34 Prozent befürworten 33 Prozent zumindest einen schwachen Beitrag des Menschen zur globalen Erwärmung. Teilt man also 33 durch 34, erhält man 97 Prozent, was aber nicht weiter bemerkenswert ist, da unter den 33 Prozent viele Arbeiten sind, die zentrale Elemente der IPCC-Position kritisieren.

Im Jahr 2012 befragte die American Meteorological Society (AMS) ihre 7.000 Mitglieder und erhielt 1.862 Antworten. Von diesen gaben nur 52 % an, dass sie glauben, dass die globale Erwärmung im 20. Jahrhundert stattgefunden hat und größtenteils vom Menschen verursacht wurde (die Position des IPCC). Die restlichen 48 % sind entweder der Meinung, dass sie stattgefunden hat, aber mindestens zur Hälfte auf natürliche Ursachen zurückzuführen ist, oder dass sie nicht stattgefunden hat, oder dass sie es nicht wissen. Außerdem sind 53 % der Meinung, dass es unter den AMS-Mitgliedern einen Konflikt in dieser Frage gibt.

Also keine Anzeichen für einen 97%igen Konsens. Nicht nur, dass etwa die Hälfte die Schlussfolgerung des IPCC ablehnt, mehr als die Hälfte gibt zu, dass ihr Berufsstand in dieser Frage gespalten ist.

Was können wir aus all dem mitnehmen? Erstens: Viele Leute werden als ‚Klimaexperten‘ bezeichnet und tragen zum Anschein eines Konsenses bei, ohne dass sie unbedingt über die Kernfragen Bescheid wissen. Ein Konsens unter Falschinformierten ist nicht viel wert.

Es ist offensichtlich, dass das Mantra der ‚97%‘ nicht stimmt. Die zugrundeliegenden Fragen sind so komplex, dass es lächerlich ist, Einstimmigkeit zu erwarten. Die nahezu 50:50-Aufteilung unter den AMS-Mitgliedern in Bezug auf die Rolle der Treibhausgase ist ein viel genaueres Bild der Situation. Die falsche Behauptung eines 97%igen Konsenses ist reine politische Rhetorik, die darauf abzielt, die Debatte zu ersticken und die Menschen zum Schweigen zu bringen.“

Die Facebook-Behauptungen „Mindestens 97 % der Klimaexperten sind sich einig, dass die globale Erwärmung real ist und vom Menschen verursacht wird“ und „Der Mythos, dass sich die Wissenschaftler in Bezug auf den Klimawandel nicht einig sind, stammt manchmal aus irreführenden Petitionen, die die Gemeinschaft der Klimawissenschaft nicht genau repräsentieren“, stellen die politisch motivierten Tricks der Klimaalarmisten in Bezug auf den Ursprung und die Fabrikation dieser falsch manipulierten und spekulativen Propagandabehauptung völlig falsch dar.

Obamas fehlerhafte, politisch konstruierte Äußerungen im Jahr 2013 über das falsche „97% der Klimaexperten stimmen zu“ war nicht das erste Mal, dass er sich an politisch konstruierten und fehlerhaften Propagandaaussagen zur Klimawissenschaft beteiligte.

In einem Artikel aus dem Jahr 2016 wurden Obamas fehlerhafte Darstellungen des globalen Meeresspiegelanstiegs während seiner Präsidentschaftskampagne 2008 wie folgt behandelt:

„In einer Abschlussrede an der Rutgers University am 15. Mai 2016 sagte Präsident Obama den Versammelten, dass „in der Politik und im Leben Unwissenheit keine Tugend ist. Es ist nicht cool, nicht zu wissen, wovon man spricht.“

Dabei hatte Obama in seiner Dankesrede zur Nominierung der Demokraten am 3. Juni 2008 dem Land gesagt, dass wir auf seine Nominierung zurückblicken und unseren Kindern sagen können, dass „dies der Moment war, in dem der Anstieg der Ozeane sich zu verlangsamen und unser Planet zu heilen begann“.

Abgesehen von der monumentalen Hybris dieser Aussage ist es offensichtlich, dass Präsident Obama nicht wusste, dass die Ozeane seit dem Ende der letzten Eiszeit seit Tausenden von Jahren steigen.

Die Veränderungsraten des Meeresspiegels haben sich in diesem Zeitraum erheblich verändert, wobei neuere Studien detailliertere Informationen über die Veränderungen des Meeresspiegels in den letzten zweihundert Jahren zeigen. Diese Veränderungen des Meeresspiegels sind das Ergebnis natürlicher, durch das Klima verursachter Ereignisse, wie die Informationen (Folie Nr. 36) aus einer Präsentation von Dr. Judith Curry zu Fragen der globalen Klimawissenschaft deutlich zeigen:

Die Gezeitenmessdaten der NOAA zeigen für die 115 Jahre lange Messperiode des Meeresspiegelanstiegs an der Küste von Honolulu, Hawaii (Obamas Geburtsort), eine stabile Rate von etwa 6,1 Zoll pro Jahrhundert an. Präsident Obamas Behauptungen, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel den Anstieg der Ozeane verursache und dass während seiner Amtszeit „die Ozeane anfingen, sich zu verlangsamen und unser Planet begann, sich zu heilen“, beruhen auf seiner Unkenntnis der etablierten Grundlagen der Klimawissenschaft. Wie der Präsident sagte: „Es ist nicht cool, wenn man nicht weiß, wovon man spricht“.

Zusätzlich zu den Daten über den Anstieg des Meeresspiegels hat Dr. Curry in ihrer Präsentation auch selbsterklärende, beschriftete Informationen aufgenommen, die das Auftreten von natürlichem, klimabedingtem Verhalten als einen wesentlichen Beitrag zum jahrzehntelangen globalen Temperaturanstieg belegen, wie die folgenden Grafiken aus ihrer Präsentation zeigen:

Die Demokratische Partei liegt nun schon seit über 33 Jahren mit ihren Behauptungen zum Klimaalarmismus falsch, seit sie am 23. Juni 1988 bei den Anhörungen des Senate Committee on Energy and Natural Resources in Washington D.C. mit ihren politisch ausgeklügelten Plänen zur Durchsetzung ihrer fehlerhaften Klimaalarmismus-Agenda begann. In einem Artikel vom 30. Juni 2021 wurden diese enormen Versäumnisse am 33. Jahrestag dieser Anhörungen wie folgt angesprochen:

„Eine detaillierte Überprüfung der Aussagen dieser Anhörung nach 33 Jahren aufgezeichneter Klimageschichte offenbart eine Litanei der fehlerhaften und fehlgeschlagenen Spekulationen, Vermutungen und Vorhersagen von Klimaergebnissen der Anhörung, die die Tatsache belegen, dass die Anhörung von Anfang bis Ende alles falsch gemacht hat und in der Tat eine Zelebrierung einer außergewöhnlichen Anzahl von fehlgeschlagenen Vorhersagen darstellt“.

Zum Zeitpunkt der Anhörung befanden sich einige Regionen des Mittleren Westens und des Südostens in einer schweren Dürre, was viele demokratische Senatoren und andere „Experten“ dazu veranlasste, diesen Umstand auszunutzen (wie sie es immer bei normalen Wetterereignissen tun, einschließlich der Dürren im Westen der USA in diesem Jahr) und weitreichende spekulative Behauptungen aufzustellen, dass die USA aufgrund der zunehmenden globalen CO2-Emissionen in Zukunft weitere Dürren und Hitzewellen erwarten könnten.

Die 33 Jahre, die seitdem vergangen sind, haben bewiesen, dass diese demokratischen Senatoren und „Experten“ falsch liegen. Die Daten der EPA und der NOAA belegen eindeutig, dass die Dürren in den USA und weltweit in diesem Zeitraum nicht zugenommen haben, ebenso wenig wie Hitzewellen in den USA, wie die nachstehenden Daten zeigen:

Zahlreiche demokratische Senatoren und „Experten“ behaupteten, dass die globale Temperaturanomalie auf der Grundlage eines NASA-GISS-Klimamodells bis zum Jahr 2021 um etwa 1,4 Grad Celsius gegenüber dem Stand von 1986 ansteigen würde, wenn die Emissionen nicht sofort reduziert würden. UAH-Satellitenmessungen der globalen Temperatur, die 1979 begannen, zeigen, dass die globale Temperaturanomalie seit diesen Anhörungen nur um 0,49 Grad Celsius bis zum Jahr 2021 angestiegen ist, fast dreimal weniger als die fehlerhaften Spekulationen bei diesen Anhörungen. Die fehlerhaften Projektionen des NASA-GISS-Klimamodells und die tatsächlich gemessenen Satellitendaten der UAH sehen so aus:

Die demokratischen Senatoren und „Experten“ behaupteten auch, dass der Anstieg des Meeresspiegels an den Küsten auf 6 cm pro Jahrzehnt ansteigen würde, mit zusätzlichen weiteren Steigerungen aufgrund des steigenden CO2-Gehalts. Die Gezeitenmessdaten der NOAA bis zum Jahr 2020 (33 Jahre nach den Senatsanhörungen) zeigen jedoch, dass die durchschnittliche absolute Rate des Meeresspiegelanstiegs weltweit stabil bei etwa 1,8 cm pro Jahrzehnt liegt, was deutlich unter den übertriebenen und erwiesenermaßen fehlerhaften Behauptungen der Anhörungen liegt. Darüber hinaus zeigen die Daten von NOAA-Gezeitenmessern an Hunderten von Küstenstandorten in den USA keine Veränderung des Meeresspiegelanstiegs an diesen Standorten, wie die längste US-Gezeitenmessung, der seit 164 Jahren am Standort Battery in New York gemessen wird (siehe unten), mit einer stabilen Rate von etwa 2,8 cm pro Jahrzehnt belegt. Auch hier haben sich die übertriebenen Behauptungen der Anhörungen über den Anstieg des Meeresspiegels an den Küsten als falsch erwiesen:

Demokratische Senatoren und „Experten“ behaupteten des weiteren, dass ein Anstieg der CO2-Emissionen zu verheerenden Einbußen bei der weltweiten Nahrungsmittelproduktion führen würde. Nach 33 Jahren Geschichte zeigen die Daten, dass die weltweite Nahrungsmittelproduktion von Getreide, Weizen, Mais, Reis, Sojabohnen usw. einen Rekordwert erreicht hat (siehe unten). Die übertriebenen Weltuntergangs-Behauptungen der demokratischen Senatoren und „Experten“ bei der Anhörung haben sich auch hier als falsch erwiesen:

Die Senatsanhörung vom 23. Juni 1988 zur globalen Erwärmung, die sich auf 33 Jahre Geschichte stützt, hat bewiesen, dass die überzogenen Behauptungen der Anhörung fehlerhaft, falsch und gescheitert sind. Die 33-jährige Geburtstagsfeier dieses traurigen Ereignisses durch die Klimaalarmisten ist in Wirklichkeit eine Feier des Scheiterns der globalen Erwärmung.

Die Behauptung der Facebook-Klimaalarmisten, „97% stimmen zu“, ist gefälschte politische Rhetorik, die speziell darauf abzielt, die Aufmerksamkeit von der überwältigenden Zahl signifikanter, gut etablierter Diskrepanzen und Fehler in den Klimadaten abzulenken, die die jahrzehntelange Kampagne der Klimaalarmisten nicht stützen, einschließlich des Versagens der Klimamodelle bei der Vorhersage exakter Klimaergebnisse seit mehr als 33 Jahren, der jahrzehntelangen, durchweg übertriebenen Prognosen des globalen Temperaturanstiegs durch die Klimamodelle, die jahrzehntelang fehlgeschlagenen Behauptungen über steigende Raten des Meeresspiegelanstiegs an den Küsten, während die Raten des Meeresspiegelanstiegs stattdessen stabil geblieben sind, die jahrzehntelangen pessimistischen Behauptungen über einen Rückgang der weltweiten Nahrungsmittelproduktion, während die weltweite Nahrungsmittelproduktion stattdessen ein Rekordniveau erreicht hat, das Fehlen extremer Wetterbedingungen, einschließlich der fehlenden Zunahme der Anzahl und Intensität von Hitzewellen, Dürren, Tornados, Hurrikanen, Überschwemmungen usw. usf.

Darüber hinaus zeigen die jüngsten Daten des Center for Emergency Management, einer aktualisierten Datenbank über die Katastrophenverluste in den USA seit 1990, dass die Katastrophenverluste in Prozent des BIP zurückgehen:

Das von den politischen Klimaalarmisten erfundene Schema „97% Zustimmung“ wurde zu einer Zeit fabriziert, als die Industrieländer noch eine bedeutende Rolle bei der weltweiten Energienutzung und den Emissionsbeiträgen spielten, aber diese Zeit ist längst vorbei.

Die Entwicklungsländer (angeführt von China und Indien) überholten die Entwicklungsländer und übernahmen 2004 die Führung bei den globalen Emissionsbeiträgen und 2007 die Führung bei der globalen Energienutzung. Im Jahr 2013, als Obama seinen gefälschten politischen Slogan „97% stimmen zu“ aussprach, entfielen auf die Entwicklungsländer 57% des gesamten weltweiten Energieverbrauchs und 61 % aller weltweiten CO2-Emissionen. Bis zum Jahr 2020 haben die Entwicklungsländer ihre Dominanz beim globalen Energieverbrauch und bei den Emissionen auf 61% bzw. 66,5% ausgebaut, wobei diese Anteile in Zukunft noch weiter steigen werden. Die Entwicklungsländer haben die Kontrolle über den künftigen weltweiten Energieverbrauch und die Emissionen, nicht die arroganten, an der Energie- und Emissionsrealität vorbeigehenden Klimaalarmisten der Demokratischen Partei in den USA.

Der gefälschte klimapolitische Slogan „97%“, der von klimawissenschaftlich inkompetenten Politikern in den USA erfunden wurde, die versuchen, das Land zu wirtschaftlichem und energiepolitischem Selbstmord zu treiben (was jetzt im Vereinigten Königreich und im EU-Energie-Kosten- und -zuverlässigkeits-Debakel geschehen ist, verursacht durch die übermäßige Nutzung unzuverlässiger erneuerbarer Energien), bedeutet nichts für die Entwicklungsländer der Welt, die die vollständige Kontrolle über das gesamte Wachstum des globalen Energieverbrauchs und die daraus resultierenden Emissionen haben, wobei die Nutzung fossiler Brennstoffe ihr Streben nach einem enormen zukünftigen Wirtschaftswachstum dominiert. Diese Länder haben weder Interesse noch die Absicht, sich auf die falschen, von den USA politisch erfundenen Klimaalarm-Kampagnenslogans einzulassen.

Die reale politische Macht der Entwicklungsländer im Bereich Energie und Emissionen wurde mit dem Scheitern der UN IPCC COP26-Kabale erreicht, bei der sich die Entwicklungsländer weigerten, den Reduktionsplänen der Industrienationen für fossile Brennstoffe zuzustimmen, die das künftige Wirtschaftswachstum der Entwicklungsländer behindern würden, wobei diese Konferenz ein großer Sieg für die Entwicklungsländer und ein komplettes Debakel für die unrealistische und wissenschaftlich fehlerhafte politische Propagandakampagne der Industrienationen war.

Die falschen Behauptungen der Klimaalarmisten über einen „Klimanotstand“, erhoben im Jahr 2021 zur Unterstützung der gescheiterten COP26-Propagandakabale, wurden durch die jüngsten UAH-Daten zur globalen Temperaturanomalie, einschließlich der Daten für Januar 2022, die die niedrigste Messung der globalen Januar-Temperaturanomalie in den letzten 10 Jahren darstellten, weiter untergraben.

Die UAH-Temperaturanomalie für Januar 2022 steht für einen Zeitraum von 7 Jahren und 3 Monaten, in dem die Welt keine globale Erwärmung erlebt hat:

Das Ergebnis sind weitere peinliche globale Klimadaten, die die Absurdität der von den Klimaalarmisten aufgestellten Behauptung vom „Klimanotstand“ zeigen.

Im April letzten Jahres, kurz vor der COP26-Kabale in Schottland, wurde der emeritierte MIT-Professor für Atmosphärenwissenschaften Dr. Richard Lindzen, eingeladen, einen Vortrag auf einem irischen Klima-Wissenschaftsforum zu halten, um die Notwendigkeit einer Änderung der imaginären Klimakrise anzusprechen und zu erläutern, wie diese schwierige Aufgabe bewältigt werden könnte.

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Schlussfolgerungen [alle Hervorhebungen im Original]

Das Irish Climate Science Forum (ICSF) veranstaltete in Zusammenarbeit mit CLINTEL einen Vortrag des weltbekannten Klimaforschers Richard Lindzen.

Einige Kernpunkte aus Dr. Lindzens Ausführungen zur Klimahysterie:

Richard S. Lindzen, Professor Emeritus der Atmosphärenwissenschaften, MIT

„Seit etwa 33 Jahren kämpfen viele von uns gegen die Klimahysterie.

Wir haben richtig festgestellt:

Die übertriebene Sensitivität,

Die Rolle anderer Prozesse und der natürlichen internen Variabilität,

die Unstimmigkeit mit der Paläoklimaaufzeichnung,

das Fehlen von Beweisen für eine Zunahme von Extremen, Hurrikanen usw. usf.

Wir haben auch auf die sehr realen Vorteile von CO2 und selbst einer mäßigen Erwärmung hingewiesen.

Und was die Regierungspolitik angeht, waren wir ziemlich unwirksam. In der Tat haben unsere Bemühungen wenig mehr bewirkt, als (fälschlicherweise) zu zeigen, dass wir das Bedrohungsszenario ernst nehmen. In diesem Vortrag möchte ich eine vorläufige Analyse unseres Versagens vornehmen.

Indem wir auf die offensichtlichen Mängel des Narrativs des Klimaalarms einschlagen, haben wir vielleicht den schwerwiegendsten Mangel übersehen: nämlich, dass das ganze Narrativ ziemlich absurd ist.

Natürlich haben viele Menschen (wenn auch bei weitem nicht alle) große Schwierigkeiten, sich diese Möglichkeit vorzustellen. Sie können nicht glauben, dass etwas so Absurdes eine so allgemeine Akzeptanz finden könnte.

Gleiches gilt für das Klima (ein vergleichbar komplexes System mit einem viel schlechter definierten Index, der global gemittelten Temperaturanomalie), das als „anerkannte Wissenschaft“ gilt.

Falls Sie sich fragen, warum dieser Index bemerkenswert schlecht ist. Ich vermute, dass viele Menschen glauben, dass es ein Instrument gibt, das die Temperatur der Erde misst. Wie die meisten von Ihnen wissen, wurde die Aufzeichnung nicht auf diese Weise erstellt.

Offensichtlich ist das Konzept einer durchschnittlichen Oberflächentemperatur bedeutungslos. Man kann nicht einfach das Tote Meer mit dem Mount Everest vergleichen. Stattdessen nimmt man an jeder Station 30 Jahres- oder Saisonmittelwerte und mittelt die Abweichungen von diesen Durchschnittswerten.

Als ob das nicht schon dumm genug wäre, werden wir mit Behauptungen bombardiert, dass die Auswirkungen dieses Klimawandels auch Dinge wie Fettleibigkeit und den syrischen Bürgerkrieg betreffen. Die Behauptungen über die Auswirkungen werden dann zirkulär als überwältigender Beweis für einen gefährlichen Klimawandel dargestellt. Dabei spielt es keine Rolle, dass die meisten dieser Behauptungen falsch und/oder irrelevant sind. Es spielt auch keine Rolle, dass keine dieser Behauptungen mit CO2 in Verbindung gebracht werden kann, außer über Modellprojektionen. In fast allen Fällen sind sogar die Modellprojektionen nicht existent. Irgendwie scheint uns die schiere Menge an Fehlinformationen zu überwältigen. Für den Fall, dass Sie noch skeptisch sind, gibt es noch John Kerrys Behauptung, dass das Klima (im Gegensatz zur Physik und Chemie) so einfach ist, dass es jedes Kind verstehen kann. Wer die existenzielle Gefahr von CO2 nicht erkennt, ist vermutlich ein dummer Leugner.

Genau darauf läuft das Pariser Abkommen hinaus. Das ‚Etwas‘ gibt den Regierungen aber auch die Macht, den Energiesektor zu kontrollieren, und das ist etwas, dem viele Regierungen nicht widerstehen können.

Unsere Aufgabe ist es, den betroffenen Menschen die allgemeine Unsinnigkeit dieses Themas vor Augen zu führen, anstatt auf Details herumzuhacken.

Ob wir in der Lage sind, dies effektiv zu tun, ist eine offene Frage.“

Aus dem Vortrag von Dr. Lindzen geht klar hervor, dass er und die vielen anderen versierten Klimawissenschaftler, die mit ihm zusammenarbeiten, das gesamte Konzept des wissenschaftlich fehlerhaften Klimaalarmismus für nichts anderes als politisch konstruierte „Schwachsinnigkeit“ halten.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/07/facebooks-climate-science-center-hypes-97-experts-agree-climate-alarmist-propaganda/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Nicht verzweifeln: Der „Great Reset“ wird verlieren

Dr. Jay Lehr

Vorbemerkung des Übersetzers: In diesem Beitrag geht es vordergründig nicht um Klima oder Energie, sondern um das, was im Titel steht, den Great Reset. Dieser wird jedoch auch als Kampf gegen den Klimawandel, bzgl. der „Energiewende“ und bzgl. Covid bemüht, weshalb dieser Beitrag hier übersetzt wird. Der Übersetzer möchte sich aber jedes Kommentars hinsichtlich des Inhalts desselben enthalten. – Ende Vorbemerkung

Ernst Wolf, ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, sagte in seiner Rede im August 2021: „Die derzeitige Situation, in der wir uns befinden, ist einzigartig in der Geschichte der Menschheit. Noch nie wurde die ganze Welt unter die Herrschaft eines solchen Zwangsregimes gestellt. Noch nie wurden so viele Maßnahmen ergriffen, die auf den ersten Blick unverständlich, teilweise unsinnig und in vielen Fällen widersprüchlich erscheinen“.

Wenn man sich in Pessimismus ertränken will, lese man Glenn Becks neues Buch The Great Reset. Es ist die ultimative Verschwörungstheorie, in der alle bösen, selbstsüchtigen wirtschaftlichen und politischen Gruppen, die man nennen kann, in einen Topf geworfen werden. Es ist nicht so, dass seine Erzählung nicht größtenteils korrekt wäre, aber es ist die Verknüpfung der Aktivitäten zu einer hoffentlich unvorstellbaren Welt-Kabale, die seine ultimative Verschwörungstheorie ergibt. Er wird sich als falsch erweisen, aber vielleicht ist seine Absicht die eines warnenden Märchens. Leider wird Ihr Pessimismus Ihre Energie für den Kampf gegen die Kabale aufzehren, bevor Sie sein letztes Kapitel darüber erreicht haben, was wir tun können, um die Kabale zu stoppen. Andererseits soll meine Reihe optimistischer Essays die vielen optimistischen Stimmen und aktuellen Fakten sammeln, die eine ganz andere Geschichte erzählen.

Gegenwärtig stehen wir als Folge der Aussperrungen vor enormen wirtschaftlichen Problemen wie Produktionsstörungen, logistischer Unterstützung, unterbrochenen Versorgungsketten, Engpässen bei der Lebensmittelversorgung und Inflation. Die größten Auswirkungen haben sie auf kleine Unternehmen. Diese Probleme werden nicht angegangen, sondern absichtlich von mächtigen Gruppen auf der ganzen Welt vergrößert, die hoffen, von dem Durcheinander monetär zu profitieren. Darüber hinaus wollen sie ein sozialistisches System installieren, das den größten Machern wie Bankern, Wall Street und vielen Fortune-500-Unternehmen zugute kommt.

Die größten Profiteure der aktuellen Krise, so Ernst Wolf, sind die maßgeblichen Strippenzieher hinter den Kulissen. Sowohl Wolf als auch Becks oben erwähntes Buch sagen, dass der digital-finanzielle Komplex im Mittelpunkt stehen sollte. Es gibt auch eine spezielle Interessengemeinschaft mit Unternehmen, die die größten IT-Programme und Vermögensverwalter haben. Dazu gehören Apple, Google, Amazon, Microsoft und Facebook. Diese fünf Unternehmen haben eine Marktkapitalisierung von 9,1 Billionen US-Dollar, während Frankreich, Italien und Deutschland zusammen ein Brutto-BIP von nur 8,6 Billionen US-Dollar haben. Zu diesen Giganten kommen noch die großen Vermögensverwalter wie Blackrock, Vanguard und Fidelity hinzu. Ihr Vorsprung hat sich im letzten Quartal 2021 noch vergrößert, als sie alle Rekordeinnahmen erzielten.

Der digitale Finanzkomplex ist so groß geworden, dass er keine andere Wahl hat, als immer mehr Geld und Macht anzuhäufen, damit er nicht unter seinem eigenen Gewicht zusammenbricht. Während er immer erfolgreicher zu werden scheint, sind seine gegenwärtigen Aktionen instabil und ein Akt der Verzweiflung. In der Weltfinanzkrise von 2007-8 stand alles kurz vor dem Zusammenbruch, wenn die Regierung nicht riesige Mengen an Steuergeldern mobilisiert hätte.

Derzeit hat der digital-finanzielle Komplex zwei Möglichkeiten. Entweder er installiert ein neues Finanzsystem für uns oder er bricht unter dem Gewicht der Hyperinflation zusammen, die den Wert unseres Geldes zerstört. Sie haben sich seit März 2020 dafür entschieden, ein neues System zu schaffen, nachdem sie das derzeitige zum Nutzen der Eliten geplündert haben.

Ihr Ziel ist die vollständige Abschaffung von Bargeld und Banken in ihrer bisherigen Form und die Einführung von digitalem Geld durch die Zentralbanken. Das Endziel, so der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Ernst Wolf, ist, dass wir alle ein einziges Konto haben, über das alle Transaktionen abgewickelt werden. Dieses wird nicht bei einer lokalen Bank, sondern bei einer Zentralbank angesiedelt sein.

Es ist interessant, dass das Ziel von Kryptowährungen darin bestand, alle unsere Transaktionen vor der Regierung zu verbergen. Der Finanzkomplex möchte nun ein solches unkontrollierbares System abwenden. Kryptowährungen existieren in vielen Formen und scheinen eher als Investment-Casino zu dienen als die beabsichtigte Art von geheimen Transaktionen.

Wolf gibt sich optimistisch: „Die ganze Sache hat einen Haken. Nämlich den zu erwartenden Widerstand in der Bevölkerung. Man kann sehr sicher sein, dass ein großer Teil der Menschen diese Form der Entmündigung nicht akzeptieren wird. Es ist also zu erwarten, dass die Einführung von digitalem Zentralbankgeld große soziale Unruhen auslösen wird.“ Das wird ihnen nicht gelingen, aber man kann davon ausgehen, dass sie versuchen werden, es uns schnell in den Hals zu rammen. Es handelt sich jedoch um ein zu radikales Vorhaben, als dass wir stillschweigend daneben sitzen könnten, wie wir es seit Jahrzehnten getan haben.

Angeführt werden sie vom Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF) Klaus Schwab, dessen Buch mit dem gleichen Titel wie Becks „The Great Reset“ einen Plan zur Übernahme der Weltherrschaft durch das Covid-Fiasko enthält. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Verschwörungstheorie. Es spiegelt den Wunsch verschiedener Gruppen reicher, böser Menschen wider, die gemäß ihrer Natur handeln, ähnlich wie die Bösewichte in den James-Bond-Filmen.

Schwabs Plan ist sicherlich so, wie er von einem dieser Schurken stammt. Er ist an Bösartigkeit und Hinterhältigkeit kaum zu überbieten, wie Wolf in seiner Rede sagte. Wer hätte schließlich geglaubt, dass unter dem Deckmantel, die Menschheit vor den Auswirkungen einer Krankheit zu schützen, die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs getrieben werden würde. Dass man uns die Reisefreiheit, die Versammlungs- und Redefreiheit, die Freiheit der Meinungsäußerung nehmen würde, war nicht zu erwarten.

All das hat auch eine positive Seite, denn wir können nur so weit getrieben werden, bis wir endlich aufwachen und Widerstand leisten. Der Plan der Eliten, die Visionen von Klaus Schwab, sind zum Scheitern verurteilt. Dafür gibt es mehrere Gründe. Der wichtigste ist die Erzählung von einem tödlichen Virus, der als existenzielle Bedrohung für die Menschheit gilt. Dies kann auf Dauer nicht aufrechterhalten werden. Wir sehen bereits, wie das Lügengebäude von allen Seiten in sich zusammenfällt.

Die Anhörung des Kongresses zu Covid, die am 24. Januar in DC von Senator Ron Johnson aus Wisconsin abgehalten worden war, hat meine optimistische Position in erster Linie unterstützt. Viele der führenden Wissenschaftler kamen, um im Namen echter medizinischer Wissenschaften und nicht marxistischer Angstmacherei zu sprechen. Auf einer Podiumsdiskussion mit dem Titel COVID 19: A Second Opinion (COVID 19: Eine zweite Meinung) stellten sie alternative Lösungen für die Pandemie vor.

Die dreistündige Diskussion war vollgepackt mit Informationen, die die Welt hören musste, da die meisten der Redner vom Establishment angegriffen und zum Schweigen gebracht wurden. Zu den Rednern gehörten Dr. Robert Malone, Dr. Peter McCullough, Dr. Bret Weinstein, Dr. Jay Bhattacharya, Dr. Ryan Cole, Dr. Harvey Risch, Dr. George Fareed, Dr. Pierre Kory, Dr. Richard Urso, Dr. Paul Marik, Dr. Aaron Kherity und David Wiseman.

Die Argumente der Opposition werden immer absurder und die Verleumdungen nehmen zu. Die Vehemenz, mit der die Medien in diesen Tagen auftreten, zeugt nicht von ihrer Stärke, sondern von ihrer Schwäche, da sie immer mehr auf erstaunliche Lügen setzen. Sie greifen die Ungeimpften und Gesunden an, die sich von staatlichen Auflagen befreien wollen. Sie tun dies, weil ihnen die vernünftigen Argumente ausgegangen sind und sie in ihrer Verzweiflung blindlings auf viele von uns einprügeln.

Es gibt immer mehr Anzeichen dafür, dass die Leute das alles satt haben und sich wehren. Bari Weiss, die Schriftstellerin, die gezwungen war, 2020 bei der New York Times zu kündigen, als sie sich weigerte, sich der „wachen“ linken Kultur dort zu beugen, erntete stürmischen Beifall, als sie am Freitag, den 21. Januar, in Bill Mahers HBO-Show auftrat und sagte, es sei an der Zeit, sich von den Covid-Beschränkungen und -Lockdowns zu lösen. Ist es nicht erstaunlich, dass Mahers ultra-liberales Publikum ihr zustimmte? Der Wurm dreht sich, wenn selbst eher links stehende Zuschauer es satt haben, von Regierungsbeamten wie Anthony Fauci herumkommandiert zu werden. Maher selbst nahm Fauci aufs Korn und nannte die Demokratische Partei „die Partei ohne gesunden Menschenverstand“.

Ein weiterer Durchbruch ist die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation, Länder zu bitten, Reisebeschränkungen aufzuheben oder zu lockern. Großbritannien kündigte umgehend die Aufhebung der Impfvorschriften für Reisende an, die in das Land einreisen. Die WHO ist zu dem Schluss gekommen, dass Reisebeschränkungen kein wirksames Mittel sind, um die Ausbreitung von COVID einzudämmen, sondern stattdessen zu dem wirtschaftlichen Stress der Bürger beitragen. Experten der Fluggesellschaften berichten von einer Welle neuer Buchungen und sagen voraus, dass der internationale Reiseverkehr in wenigen Monaten 90 % des Niveaus vor der Pandemie erreichen könnte.

In Ottawa, Kanada, zogen am Samstag, den 29. Januar, mehr als 20.000 Lastwagenfahrer in einer Freiheitsdemonstration durch die Stadt und protestierten unter anderem gegen Ottawas Bestreben, die gesamte Energieversorgung auf Wind- und Sonnenenergie umzustellen.

Klaus Schwab sagt in seinem Buch, dass die Globalisten ein einzigartiges Zeitfenster haben, um die Welt umzugestalten. Nun, es gibt jetzt eine einmalige Gelegenheit für uns, sie gründlich zu besiegen. Die Glaubwürdigkeit derjenigen, die uns in diese einmalige Zeit geführt haben, wird jeden Tag von mehr und mehr von uns erkannt. Unsere Chance, unseren Freunden und Kollegen mitzuteilen, was das eigentliche Ziel der Pandemie war, wie das tatsächliche Kräfteverhältnis in der Welt aussieht und was die wirklichen Bedrohungen sind, denen wir gegenüberstehen, wird jeden Tag besser. Die Opposition verstrickt sich in immer größere Lügen. Wir hingegen haben einen historischen Trumpf in der Hand, wie Ernst Wolf sagte, der darin besteht, dass „die andere Seite nicht nach den Regeln der Vernunft handelt, sondern aus Motiven der Gier und der Macht strebt“. Dies bringt sie in immer größere Schwierigkeiten. Sie haben zwar ein unstillbares Verlangen nach Geld und Besitz und sogar Waffen, aber ihre Macht bezieht sich auf nichts von alledem. Ihre Macht beruht in erster Linie auf der Unwissenheit der Menschen, die nicht erkennen, was vor sich geht. Die Mehrheit erkennt das böse Spiel nicht, das mit ihnen getrieben wird, aber sie wachen jetzt endlich auf. Sie, unsere Leser, wachen auf.

Abraham Lincoln sagte einmal: „Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, und das ganze Volk einige Zeit, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen“, und so ist es auch.

Conrad Black, der im August letzten Jahres in der Epoch Times schrieb, äußerte sich zusätzlich optimistisch: „Wenn die Medien ihre Wetten absichern und nicht mehr versuchen, Luft in den durchlöcherten Biden-Ballon zu blasen, werden die Demokraten den unaufhaltsam näher rückenden Wahlen wie gejagte Ausgestoßene gegenüberstehen, die das Urteil des Volkes fürchten … Sie mögen es nicht, benutzt zu werden, und erkennen nun, dass ihre hermetische Fassade der Solidarität mit der Regierung ihre einzige Stärke war. Es ist definitiv Licht am Ende des Tunnels zu sehen“.

Autor: CFACT Senior Science Analyst Dr. Jay Lehr has authored more than 1,000 magazine and journal articles and 36 books. Jay’s new book A Hitchhikers Journey Through Climate Change written with Teri Ciccone is now available on Kindle and Amazon.

Link: https://www.cfact.org/2022/02/07/dont-despair-the-great-reset-will-lose-part-two-of-a-periodic-series-on-optimism/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE