Methan – Wirkung als Treibhausgas 84 x stärker als Kohlenstoffdioxyd??? (Teil 2)

Hans Jankowiak

Der Teil 1 endete mit dem Hinweis des IPCC :

„The decay of a pertubation of atmospheric CO2 following a pulse emission at time t is usually approximated by a sum of exponentials“. (Hervorhebung durch Verfasser)

Also „nix“ mit leichter formelmäßiger Lösung.

In einem Kurvendiagramm ist das bestimmte Integral eine Fläche unterhalb der dargestellten Kurve in den bestimmten Grenzen des Integrals. Wir können immerhin den Vergleichswert Methan zu Kohlenstoffdioxyd aus der Figure 8.28 a ermitteln durch den Vergleich der Flächeninhalte.

Wir vergleichen die rot schraffierte Fläche bis zum „20 years after emission“ für Methan als Vertreter für ein Gas mit 13 Jahren Lifetime mit der blau schraffierten Fläche bis zum „20 years after emission“ für Kohlenstoffdioxyd. (Für Methan wird hier im Chapter 8 eine Lifetime von 12,4 Jahren genannt in Tabelle Appendix 8.A, Seite 731)

Bemerkenswert ist in der Darstellung, dass die Ordinate „Radiative Forcing“ zwar Skalenstriche trägt, aber keinerlei Angaben über Dimensionseinheiten noch Größe der Skaleneinheiten nennt!!!

Die Flächenermittlungen mit einem Planimeter ergibt für das Methan den Wert von rd. 860 Planimeter-Einheiten und für das Kohlenstoffdioxyd den Wert von rd.100 Planimeter-Einheiten, also ein Verhältnis von rd. 9!!!! und nicht 84 !!!

Woher stammt also der Wert 84 ?

Versuch einer Antwort:

1. Um diese Ungereimtheit genau zu verfolgen, müsste man wohl eine mehrere Semester lange Studienzeit aufwenden. Am Chapter 8 haben immerhin 2 Coordinating Lead Authors, 13 Lead Authors, 23 Contributing Authors und 3 Review Editors etwa 6 Jahre lang emsig gearbeitet. Sie selbst bilden die vom IPCC als dem IPCC genehme und zugelassene Autoren und haben rund 500 Ouellen von Autoren, die ihrerseits dem IPCC genehm und dienlich waren – auch z.T. eigene Quellen!!!! – ausgewertet.

Beispiele: Der Coordinating Lead Author G. Myrhe [5] wird 6 mal, sein „Kollege“ D. Shindell [6] 16 mal, der Lead Author D. Koch 5 mal, der Contributing Author M. Prather 4 mal und sein „Kollege“ D. Stevenson 3 mal in den Literatur-Quellen aufgezählt!!!

2. Der „Weltklimarat“ IPCC hat nicht die Aufgabe, naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu ermitteln und zu verbreiten, sondern das IPCC hat die Aufgabe, entsprechend den Zielen und Vorgaben der United Nation Framework Convention on Climate Change – UNFCCC – den Politikern die von der Politik gewünschten Argumente zu liefern!!!

„Chef und Auftraggeber“ des IPCC ist die UNFCCC!!!

3. Das CO2 hat beim IPCC stets einen downward gerichteten und damit einen „aufheizenden“ RF-Wert.

Mit anderen Worten, das CO2 ist der Maßstab! Und der IPCC (behauptet) stellt klar, dass der Vater des üblen anthropogenic global warming durch eben dieses CO2 und ggf. durch weitere in verschwindend kleinen Mengen vorhandene Gase in der Atmosphäre hervorgerufen wird.

Dies wird auch in der Darstellung Figure 8.27 auf Seit 710 verdeutlicht. In der Reihenfolge Emissions→ Atmospheric Concentration→ Radiative Forcing→ Climate Change→Impacts stellt das IPCC den Weg „Ursache → Wirkung“ klar: Die Emission führt auf jeden Fall zu einer Wirkung, nämlich einer für die Erde und Menschheit auf jeden Fall schädlichen Wirkung. (In einer Arbeit von P. Balcombe at al mit der DOI: 10.1039/C8EM00414E) aus dem Jahre 2018 benutzen die Autoren ehrlicher Weise für die Endzielbezeichnung „Impact“ die Bezeichnung „Damage“).

Beim „Studiengang“ durch die im Chapter 8 genannten Literaturquellen erfährt man, dass das Global Warming Concept -GWP im First Assessment Report (1990) des IPCC eingeführt wurde, und entsprechend AR5 – WG1, Section 8.7.2.1 (Seite 716) , Absatz 3

„the GWP values have changed from previous assessments due to new estimates of lifetime, impulse response functions and radiative efficiencies“ der Wert für die Wirkung des Methans im Vergleich zu Kohlenstoffdioxyd von 63 im First Assessment Report, 56 im Second Assessment Report, 62 im Third Assessment Report, 72 im Assessment Report 4 und 84 im Assessment Report 5 schwankt.

Man kann daraus folgern, dass die Naturgesetze der Physik bei der Bildung der Werte nur eine Randerscheinung bilden.

In keiner von mir der aufgesuchten Literaturquellen wurden wissenschaftliche Anforderungen an eine Berechnung – nämlich Theorie, reproduzierbare Experimente, nach verfolgbare Messungen, Überprüfung in der Natur und daraus Ableitung einer Berechnungsformel – erfüllt!

Ferner erfährt man, dass in den Literaturquellen zur Herleitung dieser Werte die Begriffe estimate, best estimates, assessment, approximate, assume, model, uncertanties, usw. umfangreichen Niederschlag gefunden haben.

(Ich habe in Berichten häufig dafür den Begriff „Pseudo-Wissenschaft“ gelesen.)

Wenn überhaupt ein Vergleich der Wirkung von CO2 und CH4 in der Atmosphäre im physikalischen Sinne gezogen werden soll, so liefern uns die Adsorptions- und Emissionsgrade ε der Gase einen Vergleichswert.

Sie lassen sich leicht mit einer für einen Vergleichswert ausreichenden Genauigkeit aus den Kurvenscharen der Diagramme Bild 5 für CO2 und Bild 8 für CH4 des VDI-Wärmeatlas, 7. Auflage1994, Kapitel Kc – Gasstrahlung, Strahlung von Gasgemischen – herleiten.

Für die derzeitige CO2 – Konzentration von rd. 400 ppm Vol. entspr. 600 ppm Gew. ändert sich der Emissionsgrad ε (bei einer Verdoppelung vom CO2) von rd. 0,22 auf rd. 0,23, relativ also um rd. 5%.

Diagramm für CO2 (Bild 5 VDI-Wärmeatlas)

Für die derzeitige CH4 – Konzentration von rd.1850 ppb Vol. (rd.2 ppm Vol.) entspr. 1000 ppb Gew. (rd. 1 ppm Gew.) ändert sich der Emissionsgrad ε (bei einer Verdoppelung vom CH4) von rd. 0,013 auf rd. 0,019 , relativ also um rd. 50%.

Diagramm für CH4 (Bild 8 VDI-Wärmeatlas)

 

Das ergibt einen auf physikalischen Gesetzen beruhenden Vergleichswert 50% zu 5% von rd. 10 bei Verdoppelung der CH4-Konzentration in der Atmosphäre.

Und um in der Atmosphäre bei einer mittleren Temperatur von rd. 280 K (rd.15°C) überhaupt einen gleich hohen Emissionsgrad ε des CO2 von heute von rd. 0,22 zu erreichen, müsste die Konzentration des CH4 in der Atmosphäre sich jedoch in der Größenordnung 10 000 – fach erhöhen!!

Der Grund liegt im steilen Abfall („Absturz“)des Emissionsgrades ε von Methan im Bereich der Temperaturen 400 K(rd.130°C) nach 280 K (rd. 15°C) für alle Methan-Konzentrationen in der Atmosphäre. (Das Methan besitzt bei niedrigen Temperaturen einen „schlechten“ Emmissionsgrad ε)

Meine Meinung zusammengefasst als Summery for Policymakers

Die „gefährliche“ Wirkung von Methan – CH4, 84 mal „stärker“ als von Kohlenstoffdioxyd – CO2 ist ein von der Politik – dem UNFCCC – gefärbter und vom IPCC gelieferter Wert und hat nur am Rande mit der Physik und mit der Wirklichkeit zu tun.

Die Darstellung in Figure 8.27, Seite 710 im AR5-WGI zeigt deutlich die Argumentationsrichtung mit dem linken Pfeil an: „Increasing policy relevance“

Es geht nicht um wissenschaftliche Erkenntnisse sondern um Geld. Um viel Geld, das von den „reichen“ entwickelten (Industrie-) Ländern zu den „armen“ zu entwickelnden Ländern umverteilt werden soll!!

Der Green Climate Fund [7] lässt grüßen!

PS

Im AR 6 -WG I auf Seite 7-125 in Table 7.15 gibt der IPCC sogar zwei unterschiedliche Werte für GWP-20 für das Verhältnis „ CH4 zu CO2 “ an, nämlich 82,5 für „fossil“ und 80,8 für „non-fossil“ und dann noch mit einer Spannweite +/- 25,8!!!!.

Ein weiterer Hinweis auf den „sachdienlichen Zweck“ dieses/dieser Werte siehe hierzu BOX 7.3 auf Seite 7-125 Absatz 1:

Literatur-Quellen:

[1] Wiki deutsch https://de.wikipedia.org/wiki/Methan

[2] Wiki englisch https://en.wikipedia.org/wiki/Methane

[3] IPCC-AR5-WGI https://archive.ipcc.ch/report/ar5/wg1/

[4] Supplement Material 8SM https://www.ipcc.ch/report/ar5/wg1/chapter-8sm-anthropogenic-and-natural-radiative-forcing-supplementary-material/

[5] Beispiel Myrhe G. 1998 https://scholar.google.com/scholar?hl=en&num=100&ie=UTF-8&q=myhre+highwood+1998+

ergibt „New estimates of radiative forcing due to well mixed greenhouse gases“ dann anklicken „[PDF] wiley.com“

[6] Beispiel Shindell D. 2009 https://scholar.google.com/scholar?hl=en&num=100&ie=UTF-8&q=shindell+d+t+2009+

ergibt „Improved attribution of climate forcing to emissions“, dann anklicken „[PDF] researchgate.net“

[7] Green Climate Fund https://www.greenclimate.fund/

 




Investitionen in ESG benötigen auf Realität basierende Prinzipien

Craig Rucker

Unter dem Druck von Aktivisten, Gesetzgebern und Regulierungsbehörden führen viele Unternehmen, Banken, Universitäten und Investmenthäuser Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards [ESG] sowie Offenlegungs-Vorschriften ein. Die Richtlinien spiegeln in der Regel die Behauptung, dass die Emissionen fossiler Brennstoffe die Temperaturen auf der Erde erhöhen und häufigere und heftigere extreme Wetterereignisse verursachen.

Angeblich sollen ESG-Regeln den Unternehmen helfen, Geld zu verdienen und „die Welt zu verbessern“. In Wirklichkeit ermöglichen sie es den Unternehmen, ihren Ruf „grün zu waschen“, während sie Maklern helfen, ihre Gebühren zu maximieren und Schuldgefühle über ihre Gewinne und den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu lindern.

Im Juni dieses Jahres verabschiedete das US-Repräsentantenhaus mit 215:214 Stimmen, die größtenteils auf einer Parteilinie lagen, HR 1187 und unterstützte damit die Pläne der Securities and Exchange Commission (SEC), neue ESG-Regeln einzuführen, die vorschreiben, dass börsennotierte Unternehmen aus den Bereichen Stromerzeugung, Bergbau, Finanzen, „nicht erneuerbare“ Energien und andere Unternehmen „Klimarisiken“ offenlegen müssen, die durch die Förderung, Nutzung und Emissionen von Öl, Gas und Kohle verursacht werden.

Solche Unternehmen ins Visier zu nehmen ist schon schlimm genug. Noch schlimmer sind Kampagnen, mit denen Unternehmen, Staaten und Länder gezwungen werden sollen, kohlenstoffbasierte Energie durch Wind-, Solar-, Batterie- und Biokraftstoffenergie zu ersetzen. Diese Ersatzenergie ist bekanntermaßen intermittent, wetterabhängig und stark subventioniert.

Noch schlimmer ist, dass die ESG-Förderer und -Leitlinien die schwerwiegenden ökologischen, sozialen und Menschenrechts-Folgen geflissentlich ignorieren.

Wind und Sonnenlicht sind sicherlich sauber, grün, erneuerbar und nachhaltig. Aber ihre hochgradig verstreute, unvorhersehbare Energie nutzbar zu machen, um den riesigen und wachsenden Energiebedarf der Menschheit zu decken, ist absolut nicht nachhaltig. Dazu werden Ländereien und Rohstoffe benötigt, die alles andere als erneuerbar sind, und es werden Brennstoffe und Verfahren verwendet, die absolut nicht sauber, grün, ökologisch oder nachhaltig sind.

Tatsächlich ist „erneuerbare“ Energie die am wenigsten erneuerbare, nachhaltige und umweltfreundliche Energiequelle von allen. Jedes ESG-Programm, das dies nicht erkennt, ist unehrlich, ja sogar betrügerisch – und muss reformiert oder abgeschafft werden.

Der Bedarf an Land und Rohstoffen für Wind- und Solarenergie sowie für Batterien ist astronomisch. Onshore-Windturbinen benötigen neunmal mehr Metalle und Mineralien pro Megawatt als ein modernes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk. Ein Onshore-Fundament für eine 3-MW-Turbine benötigt 600 Kubikmeter (1.500 Tonnen) Beton, plus Bewehrungsstahl.

Für Offshore-Windkraftanlagen werden 14 Mal mehr Materialien pro MW benötigt. Allein für die 2100 250 m hohen Offshore-Turbinen (30.000 Megawatt), die Präsident Biden bis 2030 installiert haben möchte, würden über 100.000 Tonnen Kupfer sowie Millionen von Tonnen Stahl, Aluminium, Glasfaser, Kobalt, Seltenerdmetalle und andere Materialien benötigt.

Bei einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 0,44 % in den heutigen Erzlagerstätten auf der ganzen Welt müssten allein für das Kupfer 25 Millionen Tonnen Erz abgebaut und verarbeitet werden, nachdem etwa 40 Millionen Tonnen des darüber liegenden Gesteins abgetragen wurden, um an die Erzkörper zu gelangen.

Rechnet man die Materialien für Solarpaneele, weitere Windturbinen, Backup-Batteriesysteme, Elektrofahrzeuge, Übertragungsleitungen, elektrische Heiz- und Kochsysteme für Privathaushalte und vollelektrische Fabriken hinzu – um die gesamten USA, Europa und die Welt zu versorgen – so würde die „grüne Energiewende“ Hunderte von Milliarden Tonnen Metalle und Mineralien, Billionen Tonnen Erze, Billionen Tonnen Abraum und Tausende von Bergwerken, Verarbeitungsanlagen und Fabriken erfordern. Nahezu alle unter Verwendung fossiler Brennstoffe!

[Kursiv im Original]

Allein in den USA würden Hunderte von Millionen Hektar an Landschaften, Lebensräumen für Wildtiere und Küstengebieten in Mitleidenschaft gezogen. Millionen von Vögeln, Fledermäusen und anderen Wildtieren würden vertrieben oder getötet werden. Und am Ende ihrer kurzen Lebensdauer können die Turbinenblätter, Solarpaneele und Batterien nicht recycelt werden. Sie werden auf riesigen Mülldeponien entsorgt.

Ebenso ungeheuerlich ist, dass Gesetze und Einstellungen den Bergbau in Amerika nahezu unmöglich machen, selbst wenn man einen „umweltfreundlichen“ Green New Deal unterstützen will. Das bedeutet, dass der Abbau, die Verarbeitung und der größte Teil der Herstellung in Afrika, Asien und Lateinamerika erfolgen werden, zunehmend durch chinesische Unternehmen.

Beim Kobaltabbau werden bereits 40.000 afrikanische Kinder beschäftigt, einige davon im Alter von vier Jahren. Viele chinesische Solarpaneele werden durch uigurische Zwangsarbeiter hergestellt.

Bei diesen Tätigkeiten werden häufig gefährliche Chemikalien eingesetzt und giftige Schadstoffe freigesetzt. Sie benötigen riesige Mengen an Wasser, oft in den wasserärmsten Regionen der Welt. Sie verursachen eine saure Minenentwässerung, erzeugen Berge von Abfallgestein und führen oft zu riesigen Seen mit giftigen Chemikalien aus der Raffinierung der Erze. In den meisten Fällen gibt es so gut wie keine Vorschriften für die Kontrolle der Umweltverschmutzung, die Rekultivierung von Bergbauflächen, den Schutz bedrohter Arten, die Sicherheit am Arbeitsplatz, Kinder- und Sklavenarbeit und faire Löhne.

Reformierte ESG-Vorschriften müssen vorschreiben, dass all diese Punkte bei jedem Vorschlag für Windturbinen, Solarzellen, Batterien, Übertragungsleitungen und Biokraftstoffe berücksichtigt werden. Bedrohte, gefährdete, wandernde und marine Arten müssen geschützt werden – in Amerika, überall dort, wo Bergbau, Verarbeitung und Produktion stattfinden, und überall dort, wo Anlagen für „erneuerbare“ Energien in Betracht gezogen werden.

Wir müssen im Voraus wissen, wie viele Turbinen, Paneele, Batterien und Stromleitungen geplant sind, wie viele Tonnen Metalle, Mineralien, Beton und Kunststoffe dafür benötigt werden, woher diese Materialien kommen und unter welchen Umwelt-, Verschmutzungs-, Sicherheits-, Lohn- und Kinderarbeitsbedingungen sie hergestellt werden. Unternehmen und Regierungsbehörden müssen bescheinigen, dass die Lieferketten frei von Kinder- oder Sklavenarbeit sind.

Projektspezifische, umfassende und kumulative Umweltstudien in den USA und auf der ganzen Welt müssen im Vorfeld durchgeführt werden und regelmäßige, unabhängige Überprüfungen der Vertreibung, Verletzung und des Todes von Vögeln, Fledermäusen, Reptilien, Walen, Schweinswalen und anderen Wildtieren beinhalten.

Diese realitätsbezogenen Grundsätze für Umwelt, Arbeit und Menschenrechte sind nur ein Anfang. Aber sie werden dazu beitragen, dass jeder Green New Deal auf moralischen und ethischen Standards beruht, die die Welt tatsächlich besser machen.

This article originally appeared at Energy Central.

Autor: Craig Rucker is a co-founder of CFACT and currently serves as its president.

Link: https://www.cfact.org/2021/08/28/in-weighing-various-energy-sources-esg-investing-needs-reality-based-principles/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Freiheiten beschnitten“

Cap Allon

Die Durchschnittstemperatur des Planeten Erde sinkt und steigt nicht – und wenn die „Klimawissenschaften“ nicht von den Mächtigen so völlig korrumpiert worden wären, würde über diese Tatsache offen berichtet werden, sie wäre allen bekannt und würde frei diskutiert werden.

Wir leben jedoch nicht in einer Welt der offenen Berichterstattung, des Wissens und der freien Diskussion; stattdessen leben wir in einem Paradigma der Angst und der Kontrolle, in dem globale Regierungen – die unter dem unsichtbaren Dach der Global Governance arbeiten – die Pandemie genutzt haben, um neue Befugnisse durchzusetzen, wobei viele jetzt daran arbeiten, Coronavirus-Gesetze dauerhaft zu machen.

Siehe: Die Klima-Lockdowns werden kommen, „zum Wohle des Planeten“.

Während der Pandemie haben insgesamt 32 Länder militärische Ordnungskräfte eingesetzt, um die Regeln durchzusetzen. Zur Überwachung von Regelverstößen haben 22 Länder Überwachungsdrohnen eingesetzt. Gesichtserkennungsprogramme wurden ausgeweitet, in 28 Ländern wurde das Internet zensiert und in 13 Ländern wurde das Internet komplett abgeschaltet. Darüber hinaus werden in 71 Staaten mindestens 120 Apps zur Erfassung von Kontakten eingesetzt, und in 38 Ländern wurden 60 weitere digitale Maßnahmen zur Erfassung von Kontakten ergriffen.

Diese Statistiken wurden von Luke Kemp, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Center for the Study of Existential Risk an der Universität Cambridge, in einem BBC Future Artikel veröffentlicht.

Der Zustand der Angst der Weltbevölkerung wurde während der Pandemie verschärft: Angst, die 1) von den Eliten inszeniert, 2) von den Medien aufrechterhalten und dann 3) als Vorwand benutzt wurde, um neue drakonische Befugnisse durch die Hintertür einzuführen. Dies ist eine klassische Taktik, die von Regierungen seit jeher angewandt wird: Während eines gesteigerten Gefühls der Angst und des Stresses – das oft vollständig künstlich erzeugt wird – können neue Befugnisse erfolgreich durchgesetzt werden. Wie Pawlow sagte, wenn man Menschen konditionieren will, muss man sie unter Stress konditionieren.

Wir, das Volk, sind in den letzten zwei Jahren mit Sicherheit unter Stress gesetzt worden; und zufälligerweise wurden unsere Freiheiten im gleichen Zeitraum beschnitten. Wir wurden darauf konditioniert, diese Maßnahmen zu akzeptieren, weil „die Regierung da ist, um uns in Krisenzeiten zu helfen“ – zumindest wird uns das vorgegaukelt; die Daten dazu zeigen jedoch etwas ganz anderes.

Es gibt keine Beweise für die Wirksamkeit der Massenüberwachung bei der Bekämpfung von Viren oder Terroristen (letztere waren vor COVID der wichtigste Vorwand für die Einführung neuer drakonischer Befugnisse), und doch ist die Überwachung nach wie vor das Mittel der Wahl, wenn eine „Katastrophe“ eintritt.

In einer kürzlich in der Zeitschrift Nature Human Behavior veröffentlichten Untersuchung der Wirksamkeit von COVID-19-Maßnahmen rangieren die Interventionen von Polizei und Armee, die Überwachung und die Aktivierung eines Notfalldienstes auf den hinteren Plätzen der untersuchten Maßnahmen. Aber das ist nicht überraschend – falls Sie es noch nicht gemerkt haben, werden Notstandsbefugnisse eher zum Nutzen der Regierungen als zur Rettung von Menschenleben eingesetzt.

Wie in dem Artikel von Luke Kemp dargelegt, ergab eine Studie über Katastrophen und die Anwendung verfassungsrechtlicher Notstandsbestimmungen, dass die Zahl der Toten umso höher ist, je mehr Befugnisse der Exekutive eingeräumt werden. Und Länder, in denen die Medienfreiheit bereits stark unterdrückt wird, nutzten das Coronavirus als Gelegenheit, ihre Zensurbemühungen zu verstärken.

Aber das ist die Quintessenz, lassen Sie es auf sich wirken – ich schreibe es fett und alles: Wie eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, leben 87 % der Weltbevölkerung in Ländern, die als „unterdrückt“, „geschlossen“ oder „behindert“ gelten können.

Wir sollten dies als skandalös betrachten.

Wir leben heute in einem globalen Totalitarismus.

Aber nur sehr wenige scheinen ihn als solchen zu erkennen.

Das ist eine heikle Angelegenheit…

Der Planet Erde kühlt sich im Einklang mit dem sich verstärkenden Großen Solaren Minimum ab, und in einer Gesellschaft, in der die Wahrheit zensiert wird und Lügen aufrechterhalten werden , die mit totalitären Agenden übereinstimmen, erwarten Sie nicht, dass die Regierung Ihres Landes Sie in nächster Zeit vor dieser bevorstehenden Realität warnt – es ist nicht in ihrem Interesse, eine informierte Öffentlichkeit zu haben. Daher müssen Sie sich auf Ihre eigene Fähigkeit verlassen, kritisch zu denken, wenn Informationen an Ihnen vorbeiziehen – eine Fähigkeit, die den Massen fehlt, was zum Teil auf die erfolgreiche „Verdummung“ der Gesellschaft durch das Schulsystem zurückzuführen ist.

Link: https://electroverse.net/freedoms-curtailed-antarctic-blast-hits-argentina-autumn-has-already-begun-in-europe/

Übersetzt von Christian Freuer für EIKE




Methan – Wirkung als Treibhausgas 84 x stärker als Kohlenstoffdioxyd??? (Teil 1)

Hans Jankowiak

Vorbemerkung

Diese Betrachtung benutzt den AR 5 der WG I des IPCC. Im Abfassungszeitraum war

  1. der AR 6 der WG I noch nicht erschienen
  2. die im Internet verfügbare Fassung der WG I trägt den Hinweis (auf gut deutsch)

„Vorabzug; nicht zitieren, als Quelle anführen oder verteilen“

  1. das Thema – CH4 im Vergleich zu CO2 – wird im AR 6 auf alle drei WG verteilt

Methan – CH4 84 mal wirkungsvoller als Kohlenstoffdioxyd – CO2 ??

So finden wir diese Zahl häufig in Berichten, wenn es um die Rettung der Welt vor dem bösen „anthropogenic global warming“ geht und das CO2 nicht allein dazu herangezogen wird sondern als nächster Begleiter das Methan – CH4.

Woher kommt diese Zahl? Wie und wer hat sie nach welcher Formel, nach welchem ggf. empirischen Verfahren ermittelt?

Der erste Blick geht in die Wikipedia.

In der deutschen Fassung [1] finden wir den Wert 84 unter Methan → Umweltrelevanz → Treibhauspotenzial.

In der englischen Fassung [2] finden wir einen anderen Wert – nämlich 72 – unter Methane → Occurrence → Atmospheric methane.

Nanu, wieso gibt es zwei unterschiedliche Werte für den selben Sachverhalt? Herrschen in Deutschland und dem Rest der Welt zwei unterschiedliche physikalische Naturgesetze?

Der Weg zur Klarstellung beginnt in den Hinweisen der Wiki`s, woher dieser entsprechende Wert stammt.

Die deutsche Wiki bezieht sich auf den IPCC, AR5-WGI von 2013, die englische Wiki benutzt den Wert aus AR4-WGI von 2007, schreibt selbst aber als Fußnote „AR5“ – also ein „Druckfehler“.

Trotzdem; zwei unterschiedliche Werte für ein und das selbe Gas? Haben sich die physikalischen Gesetze in den 6 Jahren Zwischenzeit geändert?

Nein, die Erleuchtung liegt verborgen in den Definitionen.

Doch zunächst werfen wir einen ersten Blick auf den AR5-WGI [3] des IPCC, Chapter 8,dort 8.7 – Emission Metrics .

Dort finden wir in Table 8.7 auf Seite 714 die Zahl 84 für CH4 in der Spaltenbezeichnung „GWP20

Aber in der selben Tabelle finden wir noch Werte in drei weitere Spalten für CH4, nämlich

den Wert 28 in der Spaltenbezeichnung „GWP100 “, den Wert 67 in der Spaltenbezeichnung „GTP20“ und den Wert 4 in der Spaltenbezeichnung „GTP100 “.

Des Weiteren finden wir diese Werte näher erläutert auf Seite 731, Apendix 8.A in

Table 8.A.1 mit der Überschrift „Lifetimes, Radiative Effencies and Metric Values“

Als Beispiel die Spaltenbezeichnung „GWP 20-year“ Davor steht die Spaltenbezeichnung „AGWP 20-year“. Die Dimensionsangabe lautet hier (W m-2 yr kg-1).

Wir finden dort für CO2 den Wert 2,49 e-14 und für CH4 den Wert 2,09 e-12. Berechnet man diese Werte und setzt sie ins Verhältnis zueinander, so ergibt sich für CH4 zu CO2 ein Verhältniswert von 12,84 zu 2,07 – also rund 6!!!!!! und nicht 84!!! wie in der Zeile Methane aufgeführt.

Also müssen für den Wert 84 noch weitere Einflüsse wirken als in den Tabellen für die allein stehende Verhältniszahl ausgedrückt wird.

Der Pfad der Erkenntnis führt weiter durch den Dschungel der Definitionen, denn der IPCC nutzt für sein Wirken ihm höchst eigene Definitionen, die in den klassischen physikalischen Lehrwerken über Thermodynamik nicht vorkommen oder dort anders – nämlich wissenschaftlich – ausgedrückt sind.

Verfolgen wir als Beispiel die o.g. Spaltenbezeichnungen „GWP 20-year “und

„AGWP 20-year“

GWP steht für Global Warming Potential und ist gem. Absatz 8.7.1.2 definiert als

„as the time-integrated RF due to a pulse emission of a given component, relative to a pulse emission of an equal mass of CO2 (Figure 8.28a and formula).“

(Teilabbildung Figure 8.28 a)

Die Zahl 20 steht für einen Betrachtungszeithorizont von 20 Jahren und der Bezugswert – der Vergleichswert – ist der Wert für CO2!

AGWP steht für Absolute Global Warming Potential und ist das bestimmte Integral von RF über den Zeithorizont, hier z.B. 20 Jahre.

Nun muss man jedoch erst noch einen Abstecher in den 8 SM – dem Supplementary Material zum Chapter 8 [4] – in den Abschnitt 8.SM.11.1 machen, denn dort steht die gleiche Formel unter der Nummer (8.SM.6) für dieses bestimmte Integral, das auch in

Figure 8.28 a genannt wird.

Was bedeutet jedoch RF(i) in der Formel?

In dieser Formel steht RFi und nicht RF – ohne i – und wird definiert „is the radiative forcing due to a pulse emission of a gas i given by RFi = AiRi where Ai is the RFi per unit mass increase in atmospheric abundance of species i (radiative efficiency (RE)), and Ri is the fraction of species i remaining in the atmosphere after the pulse emission.“

Diese Definition ist also eine andere als in Box 8.1 auf Seite 665:

RF steht dort für Radiative Forcing und ist definiert als „as it was in AR4, as the change in net downward radiative flux at the tropopause….“

ERF steht dort für Effective Radiative Forcing und ist definiert als „is the change in net TOA downward flux ….“

Im bestimmten Integral z.B. für das CO2 muss der Ausdruck RFCO2 also eine integrierbare Funktion f(t) aufweisen. Diese Funktion wird unter der Nummer (8.SM.10) bezeichnet als

und enthält ein mathematisches Summenzeichen und ist keine kontinuierliche Form ebenso wie die Lösungsformel (8.SM.11) des bestimmten Integrals

ein mathematisches Summenzeichen enthält, also im Grunde auch keine kontinuierliche Form aufweist.

Darum steht auch als Erläuterung der Formeln (8.SM.10) und (8.SM.11) :

„The decay of a pertubation of atmospheric CO2 following a pulse emission at time t is usually approximated by a sum of exponentials“. (Hervorhebung durch Verfasser)

Wie so oft so auch hier: Beim IPCC muss man auf das „Kleingedruckte“ achten, um eine Klarheit in den Zielen des IPCC zu erreichen!!

Und mit diesem „freundlichen Hinweis“ des IPCC ist das Zwischen-Ende der Fahnenstange, das IPCC-Bermuda-Dreieck für den Wert 84 erreicht

Ich werde versuchen, im Teil 2 dem „Rätsel 84 “ auf andere Weise bzw. mit weiteren Schritten näher zu kommen.

 




Neue Studie: Landfläche von hunderten von Inseln im Pazifischen und Indischen Ozean hat sich von 2000 bis 2017 um 62km² (6%) vergrößert

Kenneth Richard

Eine globale Analyse von 221 Inseln im tropischen Pazifik und im Indischen Ozean zeigt, dass die Fläche der Atollinseln weltweit im 21 Jahrhundert „einen überwiegend stabilen oder zunehmenden Trend aufweist“. Allein die Inseln der Malediven sind zwischen 2000 und 2017 um 37,5 km² gewachsen.

Seit über drei Jahrzehnten werden wir gewarnt, dass „ganze Nationen durch den Anstieg des Meeresspiegels vom Erdboden verschwinden könnten, wenn der Trend zur globalen Erwärmung nicht umgekehrt wird.“

Doch die Realität untergräbt dieses katastrophale Narrativ immer wieder.

Eine 2019 durchgeführte globale Analyse von 709 Inseln im Pazifik und im Indischen Ozean ergab, dass 89 % der Inseln entweder stabil sind oder an Größe zunehmen, und dass keine Insel mit einer Größe von mehr als 10 ha (und nur 1,2 % der Inseln mit einer Größe von mehr als 5 ha) seit den 1980er Jahren an Größe abgenommen hat (Duvat, 2019).

Und nun zeigt eine neue Analyse der Trends nach 2000, dass die Küsten von Hunderten von Inseln im Pazifik und im Indischen Ozean im globalen Maßstab stabil sind oder wachsen, wobei mehr als die Hälfte des Nettozuwachses (39 km² von 62 km²) zwischen 2013 und 2017 aufgetreten war.

Holdaway et al., 2021

Zwischen den ältesten (1999-2001 oder 1999-2002) und den jüngsten (2017) zusammengesetzten Bildern nahm die Landfläche auf den 221 untersuchten Atollen um 61,74 km² von 1007,60 km² auf 1069,35 km² zu, was einer Zunahme von 6,1 % entspricht. Der größte Teil dieser Zunahme, 38,89 km², fand zwischen 2013 und 2017 statt. Die Veränderung der Landmasse der Atollinseln auf globaler Ebene ist größtenteils auf die Zunahme der Inselfläche auf den Malediven und im Südchinesischen Meer zurückzuführen, auf die 54,05 km² (87,56 %) der globalen Zunahme der Landfläche entfallen. Zwischen 1999-2001 und 2017 haben die Malediven 37,50 km² an Landfläche hinzugewonnen, was 60,74 % des weltweiten Nettozuwachses an Atollfläche entspricht. Tokelau und Tuvalu, beides kleine Landmassen (9,65 km2 bzw. 25,14 km²), nahmen beide um ∼7 % zu, während die Marshalls, Französisch-Polynesien, Kiribati, Palau, Chagos und die Föderierten Staaten von Mikronesien sich alle um weniger als 3 % veränderten. Auf nationaler Ebene waren Französisch-Polynesien und Palau die einzigen Länder, für die eine Nettoabnahme der Landfläche beobachtet wurde (-1,46 km² oder -0,48 % bzw. -0,16 km² oder -2,71 %).“

Zwei weitere, separat veröffentlichte Studien eines Wissenschaftlerteams (Sengupta et al., 2021 und Sengupta et al., 2021) verwenden Luftaufnahmen aus den 1940er Jahren (und den 1960er und 1970er Jahren) von 104 bzw. 71 Riffinseln im äquatorialen Pazifik (Mikronesien, Gilbert-Inseln), um die Veränderungen der Küstenlinie im Laufe der Zeit zu vergleichen.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass sich die Küstenlinie auf den 104 bzw. 71 untersuchten Inseln in den letzten 50 bis 75 Jahren um 3 % bzw. 2,45 % vergrößert hat.

Auch diese Studien stützen nicht die Behauptung, dass ein katastrophaler Anstieg des Meeresspiegels als Folge der globalen Erwärmung die Inseln verschlingen wird.

Sengupta et al., 2021

„In dieser Studie werden die Veränderungen der Küstenlinien von 104 Korallenriffinseln aus 16 Atollen der im westlichen Äquatorialpazifik gelegenen Föderierten Staaten von Mikronesien in einem Zeitraum analysiert, der mit dem Anstieg des lokalen Meeresspiegels und einer hohen Häufigkeit von Sturmereignissen zusammenfällt. Luftaufnahmen aus der Mitte der 1940er und 1970er Jahre wurden zusammen mit aktuellen hochauflösenden Satellitenbildern analysiert, um Veränderungen der Küstenlinie und morphologische Anpassungen der Inseln zu dokumentieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Küstenlinienveränderung überwiegend durch Zuwachs erfolgt ist, wobei 46 % der untersuchten Küstenlinien einen statistisch signifikanten Zuwachs aufweisen, was zu einer Nettozunahme von 64,37 ha (~3 %) an Landfläche im gesamten Archipel führt.“

Sengupta et al., 2021

Die Küstenpositionen von 71 Inseln aus 3 Atollen und 4 mittelozeanischen Riffplattformen wurden durch den Vergleich historischer Luftaufnahmen (aus den 1940er und 1960er Jahren) und aktueller Satellitenbilder analysiert, die einen Zeitraum mit einer lokalen Meeresspiegelanstiegsrate von ~2,2 mm/Jahr abdecken. Die Ergebnisse zeigen, dass ~47 % der Küstenlinien durch statistisch signifikanten Zuwachs gekennzeichnet waren, was zu einer Nettozunahme von 274,07 ha (2,45 %) an Landfläche führte.“

Link: https://notrickszone.com/2021/08/30/new-study-62-km%c2%b2-6-net-expansion-in-100s-of-pacific-indian-ocean-island-shorelines-from-2000-2017/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE