Klimawandel-Politik: Es geht um Kontrolle! – und nicht um die Umwelt

CFACT Ed von Bill Kocacs

Das apokalyptische Gerede über den Klimawandel ist nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver der Regierung, der radikalen Linken und ihrer Mainstream-Presse. Die vielen Gesetze, die Billionen an Bundesmitteln und Steuergutschriften sowie die nicht umsetzbaren Vorschläge zur Bekämpfung des Klimawandels werden den Anstieg der Ozeane nicht verlangsamen oder den Planeten heilen.

Die Lobbyarbeit für mehr Klimaregulierung soll die Macht des autoritären Staates stärken, nicht die Umwelt schützen.

Die radikale Linke lässt die Welt darüber grübeln, ob uns noch 10, 20 oder 50 Jahre bleiben, bevor der Vorabend der Zerstörung kommt. Die Hysterie liefert der Regierung die Ausrede, die sie für mehr Kontrollen über die Energie, die wir verbrauchen, die Produkte, die wir kaufen, die Häuser, in denen wir leben, die Lebensmittel, die wir essen, und seit der Pandemie auch darüber, wann wir unsere Häuser verlassen können, braucht. Klimastudien unterstützende Daten zur Überprüfung der Studien seitens unabhängiger Wissenschaftler werden jedoch nur selten veröffentlicht.

Die Bürger der Vereinigten Staaten leben bereits unter einem rechtlichen Rahmen, der über 3.000 verschiedene Straftatbestände in 50 Paragraphen des US-Gesetzbuches, 23.000 Seiten Bundesgesetz, über 200.000 Verordnungen und fast täglich Exekutivanordnungen enthält, die in der Regel jene Handlungen einschränken, die von der Kakistokratie als anstößig erachtet werden.

Darüber hinaus verfügt die Regierung über 136 Notstandsgesetze, die es ihr ermöglichen, die Kontrolle über die industrielle Produktion, die Kommunikation, das Bankwesen und die meisten Aspekte des Handels zu übernehmen. Die meisten dieser Notstandsgesetze werden wirksam, wenn der Präsident sie für wirksam erklärt.

„Prophezeiungen über apokalyptische Ereignisse, die das Aussterben der Menschheit, den Zusammenbruch der Zivilisation oder die Zerstörung des Planeten zur Folge haben würden, gibt es mindestens seit dem Beginn der Common Era“. Bis jetzt existiert der Planet noch. George Orwell bemerkte: „Die Menschen können die Zukunft nur vorhersehen, wenn sie mit ihren Wünschen übereinstimmt, und die grob offensichtlichen Tatsachen können ignoriert werden, wenn sie unwillkommen sind.“

Im Falle des Klimawandels glauben diejenigen, die die Zukunft vorhersehen, dass der Kapitalismus ein Krebsgeschwür auf der Erde ist, dass die Menschen gehen müssen und dass die Wahrheit irrelevant ist. Das kleine rote Buch der Linken über die Bildung einer neuen grünen Republik fasst die vielen Erklärungen der Linken zusammen, die diese Ziele unterstützen. Einer ihrer Anführer, Prinz Phillip, sagt ganz ruhig: „Wenn ich wiedergeboren würde, würde ich mir wünschen, als Killervirus auf die Erde zurückzukehren, um die menschliche Bevölkerungszahl zu senken.“ Vielleicht hat Covid-19 ihm diesen Wunsch erfüllt?

Der Daumenabdruck der radikalen Linken ist überall zu sehen. Innerhalb eines Jahres hat die Regierung Biden die Exekutivgewalt genutzt, um die Nationale Erdölreserve in Alaska, die Keystone-Pipeline und die EastMed-Erdgaspipeline, die Europa mit Nicht-Putin-Gas versorgen sollte, stillzulegen. Ohne Energie bricht die Welt zusammen. Aber das ist eine Taktik, die die radikale Linke einsetzt, um ihre Ziele zu erreichen.

Indem er die Energieversorgung der USA unterbindet, schadet Biden der Sicherheit und der Wirtschaft der Vereinigten Staaten. Die USA sind gezwungen, sich auf terroristische Staaten (Russland, Saudi-Arabien, China und jetzt Iran und Venezuela) zu verlassen, um schmutzige Brennstoffe zu produzieren, damit wir weiter tuckern können. Kein vernünftiger Staatschef würde seine Nation jemals der Gnade von Terroristen ausliefern, es sei denn, er hat einen Hintergedanken.

Die radikale Linke spielt auf dem bundesstaatlichen Regulierungssystem wie ein Großmeister am Klavier. Mit den in allen Umweltgesetzen verankerten Bestimmungen zur Bürgerklage blockiert die Linke routinemäßig Industrien, die Bundesgenehmigungen benötigen.

Die radikale Linke nutzt das Gesetz über sauberes Wasser (Clean Water Act), um die Landwirtschaft und den Hausbau zu regulieren, da Wasser über das Land fließt. Die Linke nutzt das Gesetz über saubere Luft, um Genehmigungen für fast alle Aktivitäten zu verweigern, die Luftemissionen verursachen, einschließlich Produktion, Energieerzeugung und Verkehr.

Sie nutzen das nationale Umweltschutzgesetz, um Genehmigungen über Jahre, manchmal Jahrzehnte, hinauszuzögern und damit Kostenüberschreitungen und Konkurse zu verursachen, nur weil sie behaupten, dass eine tausendseitige Umweltverträglichkeitserklärung nicht ausreichend ist.

Die radikale Linke behindert nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung, sondern zwingt die Regierung auch dazu, fast jeden Gegenstand im Haushalt zu regulieren, einschließlich Geschirrspüler, Waschmaschinen, Duschköpfe, Toiletten, Deckenventilatoren, Glühbirnen, Heizungs- und Klimaanlagen, Herde, Öfen, Kühlschränke und herkömmliche Kochprodukte. Für diese Produkte gelten vierundsiebzig Normen.

Weitere 15.000 Produkte, von der Kaffeekanne bis zur Tintenpatrone, werden von der Kommission für die Sicherheit von Konsumgütern geregelt.

Jetzt will die radikale Linke viele gängige Lebensmittel verbieten, darunter Zucker, Schokolade, Kaffee, Fleisch, Palmöl, Sojabohnen, Mineralwasser, Plastikflaschen, Fisch, insbesondere Lachs, Reis und Getreide sowie alle Obst- und Gemüsesorten, die Wasser benötigen.

Eine andere linksradikale Gruppe nennt die 10 wichtigsten klimaschädlichen Lebensmittel: Lamm, Rind, Schwein, Huhn, Pute, Lachs, Thunfisch in Dosen, Käse, Eier und Kartoffeln.

Für Plastikverpackungen, die unsere Lebensmittel konservieren, hat die radikale Linke 25 Gründe, sie zu verbieten. Sie wollen auch Trinkhalme verbieten – sagen aber nichts über Milliarden Pfund Plastik und Polysilizium-Solarzellen, die mit giftigen Metallen versetzt sind. Es ist ihnen sicherlich gelungen, die Kosten für Benzin, die fossilen Brennstoffe, die unsere Fabriken und unsere Wirtschaft antreiben, und Tausende von Produkten, die aus Petrochemikalien hergestellt werden, zu erhöhen: Kunststoffe, Farben, Arzneimittel, Kosmetika und unzählige andere.

Jetzt fordert die radikale Linke, dass die Federal Reserve Banken zerschlägt, wenn sie Kredite oder Investitionen in fossile Brennstoffe tätigen, die der Erde schaden – aber nicht für den Abbau und die Verarbeitung von Milliarden Tonnen Metallen und Mineralien, die für „saubere, erneuerbare“ Wind- und Solarenergie benötigt werden.

Diese Beschränkungen beruhen nicht auf Wissenschaft, Logik, Realität oder Konsistenz – sondern einzig auf einem politischen Narrativ, dass unsere Lebensweise zu einer planetarischen Apokalypse führen wird. Das Apokalypse-Narrativ verschleiert die wahre Agenda der Regierung: eine autoritärere Regierung.

Es geht nur um autoritäre Kontrolle, Dummkopf!

Die einzig angemessene Zusammenfassung dieses Artikels ist ein Zitat von David Forman, dem Gründer einer linksradikalen Umweltschutzgruppe. Forman sagte: „Das Aussterben der menschlichen Rasse wird jedes soziale und ökologische Problem auf der Erde lösen.“

Angesichts der heuchlerischen Aktivitäten vieler Führer der Linken – wie Gavin Newsom, Gretchen Whitmer, Lori Lightfoot, AOC, Nancy Pelosi, Stacy Abrams und Hunderten von anderen – sollte man annehmen, dass sie von Formans Ausstieg ausgenommen wären.

William L. Kovacs war leitender Vizepräsident der US-Handelskammer, Chefsyndikus eines Kongressausschusses und Partner in einer Anwaltskanzlei in Washington. Sein Buch Reform the Kakistocracy wurde 2021 mit dem Independent Press Award for Political/Social Change ausgezeichnet. Sein zweites Buch, The Left’s Little Red Book on Forming a New Green Republic (Das kleine rote Buch der Linken über die Bildung einer neuen grünen Republik), zitiert die Linke, wie sie die Gesellschaft kontrollieren will, indem sie den Klimawandel nutzt, um den Kapitalismus, die Menschen und die Wahrheit zu beseitigen.

Link: https://www.cfact.org/2022/03/25/climate-change-is-about-control-stupid-not-the-environment/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE – weil der fürchtet, dass es hierzulande genauso läuft!

 




Die Leute, die uns „Netto-Null“ versprechen, haben keine Ahnung vom Problem der Energiespeicherung

Francis Menton

Wenn Sie auch nur ein halbwegs regelmäßiger Leser dieses Blogs sind, wissen Sie um das Problem der Energiespeicherung, das mit dem Bestreben einhergeht, die abschaltbaren fossilen Brennstoffe aus dem Stromerzeugungssystem zu eliminieren und sie durch Wind- und Solarenergie zu ersetzen. Wie an dieser Stelle bereits mehrfach erörtert, ist das Speicherproblem – abgesehen von der Kernenergie – das entscheidende Problem, das gelöst werden muss, wenn es jemals eine „Netto-Null“-Stromerzeugung geben soll, ganz zu schweigen von einer „Netto-Null“-Wirtschaft, die auf der Elektrifizierung des gesamten Energieverbrauchs beruht. Eine Auswahl meiner früheren Beiträge zu diesem Thema aus den letzten Monaten finden Sie hier [auf Deutsch beim EIKE hier], hier und hier.

Die Probleme bei der Bereitstellung ausreichender Speicherkapazitäten für ein Wind- und Solarsystem ohne fossile Brennstoffe sind so groß und so kostspielig, dass man meinen sollte, dass sich jeder, der die „Netto-Null“-Agenda vorantreibt, voll und ganz auf diese Fragen konzentriert. Und da die Probleme ziemlich offensichtlich sind, sollte man meinen, dass diese Leute mit Machbarkeitsstudien, Kostenstudien und Demonstrationsprojekten schon weit fortgeschritten sind, um zu zeigen, wie ihre Pläne verwirklicht werden können. Bemerkenswerterweise ist das überhaupt nicht der Fall. Liest man stattdessen über die Pläne und Vorschläge, die in verschiedenen Kreisen für „Netto-Null“ in einem kurzen Zeitraum von einigen Jahren gemacht werden, wird schnell klar, dass die Leute, die diese Agenda vorantreiben, keine Ahnung haben. Überhaupt keine Ahnung.

Heute werde ich mich mit den Diskussionen über die Speichersituation in drei Gerichtsbarkeiten befassen, die ehrgeizige „Netto-Null“-Pläne haben: Kalifornien, Australien und New York. Zunächst eine ganz kurze Zusammenfassung des Problems. Es ist offensichtlich (oder sollte es zumindest sein), dass Wind- und Solargeneratoren immer wieder lange Zeit nichts erzeugen (z. B. in windstillen Nächten), und dass sie in andere Zeiten weit weniger erzeugen, als die Nutzer nachfragen. Nehmen Sie eine Tabellenkalkulation zur Hand und führen Sie einige Berechnungen auf der Grundlage tatsächlicher historischer Verbrauchs- und Erzeugungsmuster von Wind- und Solarstromquellen durch. Sie werden feststellen, dass Sie für ein System mit vollständiger Wind-/Solarstromerzeugung, das ein Jahr ohne einen katastrophalen Ausfall übersteht, ungefähr eine dreifache Überkapazität (auf der Grundlage der Nennkapazität) des Wind-/Solarsystems benötigen, plus Speicher für etwa 24 bis 30 Tage durchschnittlicher Nutzung. Für diese Zwecke wird der „Verbrauch“ zu einem bestimmten Zeitpunkt in Gigawatt gemessen, aber der Verbrauch über einen bestimmten Zeitraum wird in Gigawattstunden und nicht in Gigawatt gemessen. Der durchschnittliche Stromverbrauch in Kalifornien lag im Jahr 2020 bei etwa 31 GW, in Australien bei etwa 26 GW und in New York bei etwa 18 GW.

Um zu berechnen, wie viel Speicherplatz Sie in Gigawattstunden benötigen, multiplizieren Sie den durchschnittlichen Verbrauch in GW mit 30 Tagen und 24 Stunden pro Tag. Kalifornien benötigt also etwa 22.302 GWH an Speicherkapazität, Australien etwa 18.720 GWH und New York etwa 12.960 GWH. Dies gilt für die Deckung der derzeitigen Nachfrage. Für den Fall, dass „alles elektrifiziert“ wird, verdreifachen Sie alle diese Zahlen: 66.906 GWH für Kalifornien, 56.160 GWH für Australien und 38.880 GWH für New York. Rechnet man dies mit den derzeitigen Kosten für Lithium-Ionen-Akkus des Tesla-Typs (~150 $/KWH) aus, so erhält man etwa 10 Billionen $ für Kalifornien, 8,4 Billionen $ für Australien und 5,8 Billionen $ für New York. Diese Zahlen liegen in der Größenordnung des dreifachen jährlichen Bruttoinlandsprodukts für jedes dieser Länder, bevor man überhaupt die Kosten für die dreifache Überbauung des Generatorsystems berücksichtigt, um die Batterien bei Sonnenschein und Wind aufzuladen. Auch können die Tesla-Batterien die Ladung nicht monatelang halten, wie es für dieses System notwendig wäre, aber das scheint an dieser Stelle nur eine kleine Spitzfindigkeit zu sein.

Betrachten wir nun einige aktuelle Diskussionen über den Weg zum „Netto-Nullpunkt“ in jedem dieser Länder:

Kalifornien: Am 14. März veröffentlichte das PV Magazine (ich glaube, das steht für „Photo Voltaic“) einen Artikel von Christian Roselund mit dem Titel „California’s solar market is now a battery market“. Die Quintessenz ist, dass die kalifornischen Solarentwickler nun die Notwendigkeit erkannt haben, Batterien mit ihren Projekten zu verbinden, und dass daher neue Projekte, die in die Zukunft gehen, ebenso sehr Batterieprojekte wie Solarpanelprojekte sind. Hier ein Beispiel für die Lobeshymnen:

Kein US-Bundesstaat hat die Energiewende so angeführt wie Kalifornien. … Deshalb ist Kalifornien ein Vorreiter für eine Reihe von sauberen Energietechnologien gewesen. … Kalifornien steht an der Schwelle, nicht länger ein Solarmarkt zu sein, zu dem Batterien hinzukommen – stattdessen wird es zu einem Batteriemarkt, der (manchmal) auch Solaranlagen umfasst.

Wie viel Batteriekapazität wird also durch die neuen Projekte hinzugefügt?

Nach Angaben der American Clean Power Association verfügte Kalifornien vor 2020 nur über 256 MW an Batterien im Versorgungsmaßstab, hatte aber bis Ende 2021 2,1 GW erreicht – eine Verachtfachung. … Die 256 Solar-plus-Speicher-Projekte, die 72 GW an Solarenergie und 64 GW an Batterien repräsentieren, machen die überwiegende Mehrheit der Hybridprojekte in der Warteschlange der CAISO aus. … Kalifornien wird alle Energiespeicher benötigen, die es in die Finger bekommt. Eine aktuelle Analyse legt nahe, dass der Staat in den nächsten 20 Jahren 37 GW an Batterien sowie 53,2 GW an Solaranlagen benötigt.

Es geht nur um GW, GW, GW. Aber Leute, wie sieht es mit der Menge an GWH aus, die Kalifornien benötigen wird? Diese Einheit wird in diesem Artikel mit keinem Wort erwähnt. Tut mir leid, aber wenn die 64 GW Batterien, die Sie kaufen wollen, nur Energie für eine Stunde speichern, dann müssen Sie Ihren Kauf mit dem Faktor tausend multiplizieren. Wenn sie Energie für etwa vier Stunden speichern (typisch für das, was Sie heute kaufen können), dann müssen Sie Ihren Kauf mit dem Faktor 250 multiplizieren.

Können sie wirklich so weit vom eigentlichen Problem entfernt sein? Ich fürchte, die Antwort lautet: Ja.

Australien: In Australien scheint es Leute zu geben, die herausgefunden haben, dass sie den Speicherbedarf für die Wind-/Solarspeicherung in GWH und nicht in GW messen müssen. Hier ein Artikel vom 25. März aus Energy Storage News mit der Schlagzeile [übersetzt] „Australien hat 2021 die Marke von 1 GWh an jährlichem Batteriespeichereinsatz überschritten“. Das ist ein großer Fortschritt. Aber ein GWH?

Liest man den Artikel, so wird wieder einmal der große Fortschritt bejubelt:

Für Victoria war es ein rekordverdächtiges Jahr, während NSW bereits ein hohes Installationsvolumen verzeichnete und mit 7.377 Installationen den Zahlen der letzten Jahre entsprach. … Victoria beherbergt heute einen Anteil von 48 % an der kommerziellen und netzgebundenen Betriebskapazität, während Südaustralien mit 24 %, Queensland mit 14 % und NSW mit 9 % an zweiter Stelle liegen. Letztes Jahr wurde die viktorianische Big Battery in Betrieb genommen, die mit 300MW/450MWh einen großen Beitrag zur Gesamtkapazität des Bundesstaates leistete.

Und wie viel ist in der Pipeline?

Derzeit befinden sich rund 1.000 MWh an netzgekoppelten Energiespeichern im Bau, aber die Entwicklungspipeline an Projekten beläuft sich auf gewaltige 57 GWh.

„Gewaltige“ 57 GWH. Tatsächlich? Hat ihnen jemand gesagt, dass sie eher 56.160 GWH benötigen, um ihre „Netto-Null“-Phantasien zu erfüllen? Wie Kalifornien liegen sie etwa um den Faktor 1000 daneben. Hier ist ein Bild aus dem Artikel, das zeigt, wie eine Tesla-ähnliche Batterieanlage für nur 150 MWH aussieht. Das ist weit weniger als 1/6 von einem GWH:

Sieht so aus, als bräuchten sie 400.000 +/- dieser Anlagen. Übrigens können diese Batterien im Tesla-Stil keine Energie über Monate hinweg verlustfrei speichern. Viel Glück bei dem Versuch, jemanden zu finden, der sich mit diesen Problemen befasst.

New York: Im verrückten New York wurde 2019 ein Gesetz verabschiedet, das vorschreibt, dass die landesweiten Treibhausgasemissionen bis 2030 auf 60 % des Niveaus von 1990 gesenkt werden müssen. Da Strom weniger als ein Drittel des Endenergieverbrauchs ausmacht, würde dies zwangsläufig bedeuten, dass die gesamte Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen in acht Jahren eingestellt wird.

Wie ist das zu erreichen? Eine Reihe von Gremien und beratenden Gremien haben eine Fülle von Berichten veröffentlicht, die zusammengenommen Tausende von Seiten umfassen. Niemand könnte da mithalten. Auf der anderen Seite ist es offensichtlich, dass im Wesentlichen noch gar keine Batterien gebaut werden.

Ein einsamer Mann namens Roger Caiazza, der als Pragmatischer Umweltschützer aus New York bloggt, ist der einzige mir bekannte kritische Denker, der versucht, das meiste von diesem Zeug zu lesen. Am 25. März veröffentlichte Caiazza einen Beitrag mit dem Titel „What the Experts Are Saying Now“. Dieser Beitrag wurde auch bei Watts Up With That hier aufgegriffen.

Hier ist die große Entdeckung von Caiazza. Anstatt einen massiven Aufbau von Batterien vorzuschlagen, glauben New Yorks „Experten“, dass sie eine bessere Idee haben: das „DEFR“. Das steht für „Dispatchable Emissions Free Resource“ [etwa: Disponierbare emissionsfreie Ressource]. Und was genau ist das? Soweit Caiazza feststellen kann, handelt es sich um etwas, das noch nicht einmal erfunden worden ist. Caiazza verlinkt auf diesen Bericht des New Yorker Independent System Operator vom 24. März einen Beitrag mit dem Titel „System and Resource Outlook Update“. Wenn Sie sich durch 17 Seiten unverständliches Kauderwelsch arbeiten, werden Sie auf Seite 18 fündig:

Erlaubte DEFR-Bauten ab 2030

Input-Annahme angepasst:

– Erstes zulässiges Jahr für DEFR-Bauten auf 2030 vorverlegt

Vorbehalte:

– Erhebliche Ungewissheit in Bezug auf die Kosten/Verfügbarkeit von DEFR-Technologien sowie die behördliche Definition von „Null-Emissions“-konformen Technologien

– Die Annahme basiert nicht auf einer Schätzung des realistischen Zeitrahmens für die ersten potenziellen DEFR-Zubauten

Beobachtungen:

– DEFR-Kapazität wird früher im Modellhorizont aufgebaut, obwohl vergleichbare Kapazität bis 2040 aufgebaut wird

– Geringere fossile Kapazitäten (d.h. vor allem frühere Stilllegungen und weniger Neubauten) werden durch frühere DEFR-Kapazitätserweiterungen ausgeglichen.

Ja, wir sollen vollständig von so genannten „DEFR“-Technologien abhängig sein, die noch gar nicht erfunden wurden und über die „erhebliche Unsicherheiten“ bestehen. Könnte das noch lächerlicher werden?

Ich schätze, wenn man bei der ISO arbeitet und den Mund aufmacht und sagt „das kann unmöglich funktionieren“, wird man sofort gefeuert. Und so schreiten wir mit religiösem Eifer voran, bis wir eines Tages gegen die Wand fahren.

Link: https://www.manhattancontrarian.com/blog/2022-3-25-aivx0sdredj216gyhhvx186ph4kyzz

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Erwärmung der Arktis bei sonstiger „globaler“ Abkühlung

Cap Allon

Die Sonne scheint in ihren nächsten Grand-Solar-Minimum-Zyklus (GSM) zu gleiten – eine mehrere Jahrzehnte andauernde Phase geringerer Sonnenleistung, in der die Sonnenscheibe monatelang oder sogar jahrelang ohne Sonnenflecken sein kann.

Die ersten Folgen für das Klima der Erde werden heftige Schwankungen zwischen den Extremen sein, bei denen intensive Hitzeschübe in einem Gebiet anhalten werden, während gleich daneben eisige Kälte vorherrschen wird, und dann werden diese Regionen wechseln – es wird dieses unvorhersehbare Hin und Her sein, das das Versagen unserer modernen Nahrungsmittelproduktionssysteme beschleunigen wird, die Ernten werden in großem Umfang ausfallen und Hungersnöte werden die Folge sein.

Die Gesamttemperatur der Erde wird während eines GSM entsprechend der abnehmenden Sonnenleistung tendenziell sinken; allerdings sind nicht ALLE Regionen von der Abkühlung betroffen. Während des letzten GSM (dem Maunder-Minimum 1645-1715) erwärmten sich Gebiete wie die Arktis, Alaska und Südgrönland/N. Der Atlantik hat sich während der ansonsten „globalen“ Abkühlung sogar erwärmt – die NASA zeigt dieses Phänomen in ihrer Karte zur Rekonstruktion der Maunder-Minimum-Temperatur:

Temperaturänderung zwischen 1780 (einem Jahr mit normaler Sonnenaktivität) und 1680 (einem Jahr während des Maunder-Minimums) – NASA.

Die Historie wiederholt sich.

Die Arktis scheint sich tatsächlich wieder zu erwärmen, aber diese Erwärmung steht im Einklang mit der historisch niedrigen Sonnenleistung, die unser Planet erhält (nebst deren Auswirkungen auf den Jetstream), und nicht mit den völlig irrelevanten CO2-Ausscheidungen des Menschen:

Link: https://electroverse.net/arctic-found-to-warm-during-bouts-of-otherwise-global-cooling-

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wer jetzt nicht klug Strom spart, ist einfach nur dumm

Helmut Kuntz

Minister Habeck hat vor kurzem verkündet, wie Deutschland Deutsche Bürger wirklich effektiv zum Kampf gegen Russland beitragen können: [1] Wenn man Putin ein klein bisschen schaden will, dann spart man Energie“.
Welch ein Glück, dass ein segensreiches Erfinder-StartUp zum richtigen Zeitpunkt dazu die erforderliche Innovation bereits liefern kann.

Wenden“ und StartUp´s als Symbiose

Seit der Merkelzeit mit ihren vielen „Wenden“ explodieren StartUp´s geradezu. Kein bisher ungelöstes Problem, welches nicht sofort, zumindest bald, gelöst aufwendig und tiefgehend analysiert wird, sofern die Politik dafür die erforderlichen „Rahmenbedingungen“ – sprich bedingungslose Subventionierung – bereitstellt.
In aller Regel kommt dabei zumindest heraus, dass spätestens wenn noch mehr Subventionen bereitgestellt werden, zumindest die Versprechungen präziser abgesagt werden (könnten).

Gleiches gilt allerdings auch für den Hochschulbereich. Beispielhaft finanziert der Freistaat Bayern nun nach weit über 20 Jahren Energiewende der Uni Erlangen-Nürnberg am Standort Fürth ein [2] interdisziplinäres Zentrum für angewandte Forschung, Entwicklung, Innovation und Transfer mit den Aufgaben „fächerübergreifend und projektbezogen in den Bereichen Energiewende, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit forschen und arbeiten … “. Von den 49 neuen Professuren der TU sollen mindestens 13 auf diesem Campus arbeiten.
Damit das auch funktioniert, entsteht gleich daneben zusätzlich ein „Innovation Service Center“ mit weiteren 40 Mitarbeitern.

Ministerpräsident Söder erklärte bei der gerade erfolgten Grundsteinlegung die Notwendigkeit mit den Worten: „Wir entwickeln hier die Work-Life-Balance der Zukunft und schaffen neue Arbeitsplätze (Zufügung: zumindest im Hochschulbereich). Nürnbergs Oberbürgermeister übersetzte dies in Einfache Sprache „ … hier wird künftig gewohnt, gelebt, gelernt und gefeiert werden … “.

Anscheinend ist auf das wichtige Zusatz-Forschungsthema „Work-Life-Balance der Zukunft“ bisher noch niemand gekommen. Denn ähnliche Forschungszentren gibt es in Nürnberg bereits mit dem „Nuremberg Campus of Technologie“ und dem „Energie Campus Nürnberg“ mit den Schwerpunkten „neuen Energie- und Speichertechnologien, Automatisierung und nachhaltiger Verkehrs- und Stadtplanung“.

In der Lokalzeitung kann man inzwischen regelmäßig lesen, mit welchem Elan immer mehr neue Professoren die Energie zu wenden helfen (versuchen) und nach weit über 100 Jahren vergeblicher Forschung dank ihrer moderneren Intelligenz und opulenter Finanzierung die nötigen Speicher nun endlich (er)finden (helfen) und den Wasserstoff-Durchbruch wie von Minister Aiwanger vorgegeben in Bälde schaffen.
Nur eines liest man konsequent nicht und wird von der Redaktion auch nie gefragt: Was es – sofern es das Versprochene einmal gäbe – dann (mehr) kosten wird.

Dabei kann man die wichtigste Lösung bereits kaufen*

Dem klugen Ratschlag von Minister Habeck zum Stromsparen (der allerdings nicht wirklich neu ist [3]) hat sich längst ein StartUp angenommen und dazu eine Lösung entwickelt. Komischerweise wird diese Lösung seitens der GRÜNEN noch nicht beworben, sondern poppt bisher lediglich auf manchen WEB-Seiten auf. Dabei hat dieses kleine Gerät geradezu phänomenale Eigenschaften:

Bild 1 [4] Ecotex Homepage (Screenshot, Auszug)

Beim Lesen der energiesparenden Daten und dem dazu sagenhaft günstigen Preis von nur 59,00 EUR wird einem ganz irre, warum man es nicht schon längst einsetzt:
[4] ecotex: … Glücklicherweise kann eine clevere neue Technologie dem Durchschnittsverbraucher helfen, seine Stromrechnung nach dem ersten Monat um bis zu 90 % pro Monat zu senken. >>>
Ein in Deutschland ansässiges Startup hat ein neues innovatives und preiswertes Gadget entwickelt, das Ihnen nicht nur dabei hilft, Ihre Stromrechnung zu senken, sondern auch die Lebensdauer von teuren Haushaltsgeräten zu verlängern. Innerhalb von nur einem Monat würde sich das Gerät auszahlen.

Bild 2 [5] Ecotex Homepage (Screenshot, Auszug)

Die Energiekosten-Einsparung ist wirklich atemberaubend:

Bild 3 [4] Ecotex Homepage (Screenshot, Auszug)

Wie die Erfinder zeigen, basiert alles auf elektrisch-physikalischen Fakten. Und das mindestens so sicher, wie „Annalena“, wenn sie verkündet, dass Kühltruhen von Supermärkten Energieerzeuger sind [6] und es eine bahnbrechende Speicherinnovation gibt: A. Baerbock [8]Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet. Ich habe irgendwie keine wirkliche Lust, mir gerade mit den politischen Akteuren, die das besser wissen, zu sagen, das kann nicht funktionieren.“

Man fragt sich, wer von wem gelernt hat.

Bild 4 [5] Ecotex Homepage (Screenshot, Auszug)

Und wie bei Annalena, gibt es auch darüber ausreichend Belege. Was wäre auch glaubwürdiger, als praktische Einsatzerfahrungen:

Bild 5 [4] Ecotex Homepage (Screenshot, Auszug)

Bild 6 [4] Ecotex Homepage (Screenshot, Auszug)

Bild 7 [4] Ecotex Homepage (Screenshot, Auszug)

Herzzerreissende „Errettungs-“ Geschichten hat das Produkt vorzuweisen. Man versteht wirklich nicht, warum nicht dieses im Kern wirklich „grüne“ Produkt nicht anstelle der aktuellen Energieprämie an alle armen Haushalte verschenkt wird:

Bild 8 [4] Ecotex Homepage (Screenshot, Auszug)

Wie immer bei Innovationen gibt es auch schnöde Kritik

Man kennt diesen Beißreflex zur Genüge aus der Politik. Annalena erzählte, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um
7 m steigen wird. Während die Vorbildlichen sich deshalb unter Beifall auf Straßen und Kreuzungen kleben, erlauben sich andere daran Kritik [9].
Nicht anders ist es bei der Bewertung dieses hoch-innovativen Produktes mit „grünem“ Charakter. Dessen Kritiken (und Produktanalysen) einfach im Original lesen:
[12] heise online, 10.12.2021: c’t 3003: Der Stromspar-Scam
[13]
SRF, 16.11.2021: Voltbox-Reinfall per Internet: Stromsparwunder ist ein Bschiss
[11]
vk, 8. Sept 2021: Wie man nicht erfolgreich betrügt (eigentlich)

*Schutz- und Warnhinweis: Den Artikel ausschließlich am 01. April „ernst“ nehmen

Quellen

[1] WELT, 04.03.2022: Weniger heizen soll den Despoten treffen? Habeck muss sich ehrlich machen

Veröffentlicht am 04.03.2022 

[2] FN, Printausgabe 29. März 2022: Hightech und Forschung auf AEG

[3] DERWESTEN, 17.06.2011: EU will Bürger zum Energiesparen zwingen

[4] ecotex: Erfahren Sie, weshalb Stromversorger Angst vor diesem bahnbrechenden Gerät haben, das Ihre Stromrechnung um bis zu 90% senkt

[5] ecotex

[6] kaltesonne, 31. Mai 2021: Die Tragik des Hühnchens

[7] Annalena Baerbock im WELT-Interview 19.9.2021: Ich will die Krisen dieser Welt lösen.

[8] Deutschlandfunk, 21. Januar 2018: Ich bin leidenschaftliche Europäerin

[9] EIKE, 22. Sept. 2021: Annalena lässt den Meerespegel schnell mal um 7 m steigen – und zwei schauen nur wie bekloppt dabei zu

[10] rp online: „Der ‚Spaziergang‘ hat seine Unschuld verloren.“

[11] vk, 8. Sept 2021: Wie man nicht erfolgreich betrügt (eigentlich)

[12] heise online, 10.12.2021: c’t 3003: Der Stromspar-Scam

[13] SRF, 16.11.2021: Voltbox-Reinfall per Internet: Stromsparwunder ist ein Bschiss

 




Chaos unter Kontrolle: Wissenschaftler nutzen einen „Schmetterlings-Attraktor“, um das Wetter zu kontrollieren und zu verändern

Charles Rotter

Die Ergebnisse der Studie versprechen zahlreiche zukünftige Anwendungen, bei denen Wetterereignisse besser kontrolliert werden können, einschließlich der Auswirkungen des Klimawandels. Hier die begutachtete Veröffentlichung.

EUROPEAN GEOSCIENCES UNION

Abbildung 1: Phasenraum des dreivariablen Lorenz-Modells. (A) Lorenz’scher Schmetterlings-Attraktor aus der NR ohne Kontrolle; (B) Die NR unter Kontrolle (D D 0:05, T D D4T0E). Jeder Punkt zeigt jeden Zeitschritt für 8000 Schritte. Mehr. Quelle: N/A

Jahrzehntelange globale Forschung hat die große Frage aufgeworfen: Können wir das Wetter wirklich kontrollieren? Laut einer Studie, die heute in der Zeitschrift Nonlinear Processes of Geophysics veröffentlicht wurde, könnte dies bald unsere neue Realität sein.

Forscher des RIKEN Center for Computational Science haben anhand von Computersimulationen gezeigt, dass extreme Wetterphänomene durch kleine Anpassungen der Variablen im Wettersystem kontrolliert und verändert werden können. Dazu verwendeten sie ein in der Chaostheorie als „Schmetterlings-Attraktor“ bezeichnetes System, das – wie die Flügel eines Schmetterlings – einen von zwei Zuständen einnimmt und je nach kleinen Veränderungen bestimmter Bedingungen zwischen den beiden Zuständen hin und her wechselt. Die Ergebnisse der Studie versprechen vielfältige Anwendungen in der Zukunft, wo Wetterereignisse besser kontrolliert werden können, einschließlich der Auswirkungen des Klimawandels.

Der Schmetterlingsattraktor wurde erstmals von dem Mathematiker und Meteorologen Edward Lorenz vorgeschlagen, einem der Begründer der modernen Chaostheorie. Lorenz zufolge bewirkten selbst kleinste Veränderungen im Schmetterlingsmaßstab in seinen Computer-Wettermodellen eine Reihe von Wetterereignissen, die von strahlendem Himmel bis zu wütenden Stürmen reichten, ohne dass das Endergebnis vorhergesagt werden konnte. Seit Lorenz seine Studie 1972 erstmals vorstellte, wurde seine Theorie des Schmetterlingseffektes sehr populär und ist es auch heute noch. Sie beinhaltet die Metapher, dass ein Schmetterling, der in Brasilien mit den Flügeln schlägt, in Texas einen Tornado auslösen kann.

Konstruierte „Natur-“ und Wetterkontrolle

Das RIKEN-Team begann, die Lorenz’sche Chaostheorie zu untersuchen, um realistische Möglichkeiten zur Abschwächung von Wetterereignissen wie sintflutartige Regenfällen zu schaffen. Sie führten eine Wettersimulation durch, die als die „Natur“ selbst (die Steuerung) fungierte, und führten dann weitere Simulationen mit kleinen Variationen der Variablen durch, die die Konvektion beschreiben – wie sich Wärme durch das System bewegt. Bald entdeckten sie, dass sie die „Natur“ so steuern konnten, dass sie in einem bestimmten Regime blieb, ohne in das andere zu wechseln, d. h. in einem bestimmten Flügel des Lorenz’schen Schmetterlingsattraktors, indem sie kleine Änderungen an der „Natur“ vornahmen.

„Wir haben erfolgreich eine neue Theorie und Methodik entwickelt, um die Kontrollierbarkeit des Wetters zu untersuchen“, sagt Takemasa Miyoshi vom RIKEN Center for Computational Science, der das Forschungsteam leitete. „Basierend auf der Beobachtung der Systemsimulations-Experimente, die in früheren Studien verwendet worden waren, waren wir in der Lage, ein Experiment zu entwerfen, um die Vorhersagbarkeit zu untersuchen, unter der Annahme, dass die wahren Werte (die Natur) nicht verändert werden können, sondern dass wir die Idee dessen, was verändert werden kann (das zu kontrollierende Objekt), verändern können.“

Eine Zukunft mit einer Technologie, das Wetter zu steuern?

Obwohl die Wettervorhersagen dank supercomputerbasierter Simulationen und Datenassimilation ein hohes Maß an Genauigkeit erreicht haben, hoffen Wissenschaftler seit langem, das Wetter kontrollieren zu können. Der Klimawandel hat die Forschung in diesem Bereich weiter intensiviert, da das Risiko extremer Wetterereignisse wie sintflutartige Regenfälle und Stürme gestiegen ist.

Laut Takemasa eröffnet diese Studie den Weg zur Erforschung der Kontrollierbarkeit des Wetters und könnte bald zu einer Technologie zur Wetterkontrolle führen. „Wenn diese Forschung umgesetzt wird, könnte sie uns helfen, extreme Stürme wie sintflutartige Regenfälle und Taifune zu verhindern und abzuschwächen, deren Risiko mit dem Klimawandel zunimmt.

Mit Blick auf die Zukunft sagt er: „In diesem Fall haben wir ein ideales niedrigdimensionales Modell verwendet, um eine neue Theorie zu entwickeln, und in Zukunft planen wir, reale Wettermodelle zu verwenden, um die mögliche Kontrollierbarkeit des Wetters zu untersuchen.“

JOURNAL

Nonlinear Processes in Geophysics

DOI

10.5194/npg-29-133-2022 

METHOD OF RESEARCH

Computational simulation/modeling

SUBJECT OF RESEARCH

Not applicable

ARTICLE TITLE

Control simulation experiment with Lorenz’s butterfly attractor

ARTICLE PUBLICATION DATE

28-Mar-2022

From EurekAlert!

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/03/28/chaos-to-control-scientists-use-a-butterfly-attractor-to-control-and-change-the-weather/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE