UN-Klima-Scheinheiligkeit in Glasgow

Craig Rucker

Die UN reisen nach Glasgow zur „COP26“, welche als die wichtigste Klimakonferenz seit Paris apostrophiert wird.

CFACT wird auch dort sein!

Wegen der COVID-Pandemie ist diese Tagung um ein Jahr verschoben worden.

Es scheint, dass die UNO aus der Pandemie die falsche Lehre gezogen hat. Anstatt zu erkennen, dass unsere Wirtschaft zerbrechlich ist und die Lieferketten geschützt werden müssen, hat die UNO leider gelernt, dass Angst tyrannische Ziele erreicht. Marc Morano von CFACT hat bei Climate Depot von CFACT ausführlich darüber berichtet, dass das Team Warming einen schweren Fall von Abriegelungs-Paranoia entwickelt hat und die wirtschaftlichen Verwerfungen, die im Namen der Pandemie-Bekämpfung angerichtet wurden, als Blaupause für zukünftige Abriegelungen im Namen des Klimas betrachtet.

Präsident Biden und der „Klimabeauftragte“ John Kerry sind beide auf dem Weg nach Glasgow, um die „amerikanische Führungsrolle“ bei der globalen Erwärmung wiederherzustellen. Dass diese beiden schwachen Senioren in Schottland landen, bedeutet, dass die Zeit für diejenigen, die den UN-Klimaprozess als Gelegenheit nutzen wollen, um die Macht und den Einfluss der USA zu beschneiden und Onkel Sam um Geld zu erleichtern, nun wirklich gekommen ist.

Hier sind nur einige der Themen, die in Glasgow auf dem Tisch liegen:

● „Net Zero“ ist zum Schlagwort geworden, das man im Auge behalten muss.  Die Biden-Regierung drängt darauf, alles zu elektrifizieren und den gesamten Strom mit intermittierendem Wind und Solar zu erzeugen, die dieser Aufgabe nicht gewachsen sind;

● „Nationally determined contributions“ sind die individuellen Pläne der einzelnen Länder gemäß des Pariser Klimaabkommens. Glasgow ist die Chance für die UN, Amerika in die Pflicht zu nehmen, während China, Russland und Indien freie Bahn haben.

● Die UNO hofft, dass Biden Milliarden in ihren Grünen Klimafonds pumpen wird, um die Gelder auszugleichen, die die Trump-Regierung nicht zu verschwenden bereit war. Obama hat das Geld unter Umgehung des Kongresses abgezweigt. Wird Biden das auch tun?

● Verlust und Schaden bedeutet, dass die Industrieländer finanziell zur Verantwortung gezogen werden, wenn arme Länder von extremen Wetterereignissen heimgesucht werden. Bisher ist es den USA gelungen, sich aus dieser Angelegenheit herauszuhalten. Doch die von Aktivisten betriebene „Attributionswissenschaft“ schiebt nun jedes natürliche Wetterereignis zu Unrecht auf das Klima. Das lässt die Entwicklungsländer aufhorchen. Biden und Kerry sind vielleicht genau die Richtigen, um zu kapitulieren.

● China baut weiterhin Kohlekraftwerke so schnell aus, wie es seine Wirtschaft zulässt, und stößt nun mehr Treibhausgase aus als der Rest der entwickelten Welt zusammen! China hat sich kürzlich verpflichtet, den Klimawandel zu bekämpfen, indem es den Afrikanern nicht beim Aufbau ihrer Stromnetze hilft (während es sein eigenes Netz weiter ausbaut). Chinas Trick, um uns abzulenken? Zu verlangen, dass Amerika mehr zahlt!

CFACT wird Sie über den Verlauf der UN-Klimakonferenz in Schottland auf dem Laufenden halten.

Eine Person, die man auf der COP 26 beobachten sollte, ist Greta Thunberg. Achten Sie darauf, dass die unwissenschaftliche, niemals lächelnde junge Schwedin weiterhin die Staats- und Regierungschefs der Welt anpöbelt. Greta war über die internationale Klimadiplomatie in letzter Zeit nicht gerade amüsiert und sagte: „Baut besser zurück. Blah, blah, blah. Grüne Wirtschaft. Blah, blah, blah. Netto-Null bis 2050. Blah, blah, blah. Klimaneutral. Blah, blah, blah.“ Greta mag mit ihrem „Blah, blah, blah“ auf der richtigen Spur sein, aber wenn sie es mit einer Forderung nach sozialistischer „Klimagerechtigkeit“ verbindet, wird sie zu einer weiteren Gegnerin der individuellen Freiheit.

Sozialismus ist weder die Lösung für den Klimawandel noch für irgendetwas anderes.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Autor: Craig Rucker is a co-founder of CFACT and currently serves as its president.

Link: https://www.cfact.org/2021/10/28/un-climate-hypocrisy-in-glasgow/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Lachen über die Klima-Hysterie

David Wojick

Wir sollten über die Klimahysterie lachen, vor allem über die fantastischen Vorschläge, wie man den bösen Klimawandel aufhalten kann. Alles mit Strom versorgen, indem man es mit Wind und Sonne betreibt? Die Wirtschaft umstrukturieren? Die Welt in einem grünen Image neu starten? Kein Fleisch mehr essen und keine Milch mehr trinken? Diese Vorschläge sind alle lächerlich, also lachen Sie ruhig darüber, denn es wird viel Gutes bewirken.

Gleiches gilt für die (be)ängstigende Wissenschaft, die diese ungeheuerlichen Vorschläge angeblich rechtfertigen soll. Sie existiert nur in monströsen Computermodellen, die absichtlich so programmiert sind, dass sie das gewünschte Ergebnis zeigen. Echte Wissenschaft basiert auf Beobachtungen, und wir sehen nichts, was diese fantastischen, heißen Modelle stützt. Überschwemmungen, Dürren, Hitzewellen, Wirbelstürme und Waldbrände treten alle weiterhin in normalem Umfang auf, ebenso wie der Anstieg des Meeresspiegels. Der Umgang mit Naturkatastrophen ist wichtig, aber die Hoffnung, sie durch den Verzicht auf Benzin oder Gas verhindern zu können, ist einfach Unsinn.

Warum lachen? Dafür gibt es mehrere gute Gründe. Zunächst einmal ist Spott eine wirksame Form der Kritik. Richtig eingesetzt, ist Spott weitaus wirksamer als Wut. Wenn man über die grünen Fantasien lacht, sind sie auch viel weniger beängstigend, vor allem die „Endzeit“-Klimaschrecken. Das hilft, die Angst zu lindern, die den Kindern aufgezwungen wird. Aber der beste Grund ist, dass es sich gut anfühlt zu lachen. Wut ist an der richtigen Stelle nützlich, aber endlose Wut ist lähmend. Wenn man richtig darüber nachdenkt, sind diese grünen Fantasien urkomisch. Ich lese die grünen Nachrichten, um zu lachen, und sie enttäuschen nie.

Außerdem lenkt die Fixierung auf die Phantasien von den wirklichen Problemen ab. Das sind die gefährlichen kleinen Schritte, die mit den Fantasien gerechtfertigt werden. Zum Beispiel die Förderung von Elektrofahrzeugen oder die Subventionierung des Baus weiterer steuerbegünstigter Windparks und Landflächen fressender Solaranlagen. Die Kombination von beidem ist eine Superfantasie. Im Falle von Wind- und Solarenergie muss der Kampf auf Projektebene ausgetragen werden, aber es kann sehr nützlich sein, sich über die Fantasie lustig zu machen. Der großartige Witz von Präsident Trump ist ein guter Ausgangspunkt: „Schatz, ich will heute Abend lesen. Weht der Wind?“

Die Antwort lautet oft: „Nein, Schatz, tut mir leid“, denn Wind ist eine schreckliche Quelle für Strom. Nur weil sich die Rotorblätter drehen, heißt das noch lange nicht, dass sie diesen auch erzeugen. Um die volle Leistung zu erreichen, ist ein anhaltend starker Wind von mehr als 50 km/h erforderlich, was in Amerika nur selten für sehr lange Zeit der Fall ist. Was jedoch häufig vorkommt, ist, dass sie während längerer windschwacher Perioden überhaupt keinen Strom erzeugen. Bei Hitzewellen und Kälteeinbrüchen (wenn wir am meisten Strom brauchen) gibt es oft windschwache Zeiten, die eine Woche oder länger dauern.

Die Solarenergie produziert zuverlässig zwei Drittel des Tages keinen Strom und bei schlechtem Wetter tagelang keinen. Es gibt keine Möglichkeit, die riesigen Mengen an Strom zu speichern, die wir täglich benötigen, daher funktionieren Wind und Sonne allein einfach nicht. Der Versuch, alle unsere Benzin-, Diesel- und Erdgasverbraucher zu elektrifizieren, verdoppelt nur die Unmöglichkeit.

Daher beschleunigt die Eile, all dieses „grüne Zeug“ zu machen, nur das Scheitern. Sie werden mit höherer Geschwindigkeit gegen die Wand der Unmöglichkeit stoßen. Zuerst war das unmögliche Ziel 2050, dann 2040 oder so, und jetzt 2030 oder früher. Die Politiker haben um die Wette geredet, aber sie sind blind für die einfache Tatsache, dass sie ihre Karrieren auf Unmögliches setzen.

Wir können uns alle auf den Zusammenbruch der alarmistischen Klimapolitik freuen. Der beste Weg, dies zu tun, ist, sich über sie lustig zu machen, denn die Dummheit ist wirklich urkomisch. Kurzfristig werden wir einige gute Witze über Stromausfälle brauchen. Vergessen wir nicht ein paar gute Witze über das Aufladen von Elektroautos, was einfach sein sollte. Und wir brauchen wirklich gute Witze über schlechte Wissenschaft.

Dann ist da noch die Klimakonferenz der Vereinten Nationen (auch bekannt als COP26), ein wahrer Zirkus. Berichten zufolge nimmt Präsident Joe Biden sage und schreibe 18 Kabinettsmitglieder und andere Bundesbeamte mit. Stellen Sie sich vor, dass sie sich alle in ein winziges Clown-Auto zwängen, natürlich ein elektrisches, und dass ihnen der Saft ausgeht. Sie können abwechselnd mit einem Generator hausieren gehen!

Sie sind keine Unterhändler, was werden sie also in Glasgow tun? Wahrscheinlich Broschüren im amerikanischen Pavillon verteilen. Das ist es, was die meisten der etwa 20.000 eingeflogenen Delegierten tun – ein riesiger Nebenschauplatz, von dem man nie etwas hört, über den man aber lachen sollte, vor allem angesichts der großen Energiekrise, die um sie herum tobt. Ein paar Stromausfälle würden ihnen gut tun.

Die Klimahysterie ist lächerlich dumm, also lasst uns anfangen zu lachen. Es ist ganz einfach, wenn man es einmal ausprobiert hat.

Nachdruck mit Ergänzungen aus der Zeitschrift RANGE, Ausgabe Herbst 2021. Für weitere Informationen siehe http://www.rangemagazine.com.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html. For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/. Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2021/10/22/positive-diverse-people-having-fun-watching-funny-videos-together/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Bemerkung des Übersetzers hierzu: Das Lachen-Rezept mag ja die hier umrissenen Effekte haben, aber angesichts der furchtbaren Schäden durch dieses furchtbare Theater dürfte einem das Lachen bald vergehen. Der Autor ist mir hier einfach zu optimistisch.




Fossile Treibstoffe bilden die Grundlage unserer medizinischen und unserer Nahrungsmittel-Versorgung

Ronald Stein

Bidens Plan, Amerika von fossilen Brennstoffen zu befreien, würde die medizinische Industrie ausschalten, die völlig von Produkten abhängig ist, die aus Erdölderivaten hergestellt werden, und die Düngemittel auf Erdölbasis für den Anbau von Pflanzen abschaffen, die die 8 Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde ernähren. Überraschenderweise scheint Biden die Konsequenzen seines Plans nicht zu kennen, denn die Bemühungen, die Nutzung von Erdöl einzustellen, könnten die größte Bedrohung für die Zivilisation darstellen, nicht der Klimawandel.

Biden befürwortet das Ende von Fracking, Erdölförderung und Erdölimporten, wodurch die Lieferkette von Rohöl zu den Raffinerien unterbrochen wird. Ohne Rohöl für die Produktion würde die Unterbrechung der Versorgungskette für die 131 in Betrieb befindlichen Raffinerien in den USA den Produktionssektor eliminieren.

Ohne Raffinerien gibt es keine Ölderivate, die aus Rohöl hergestellt werden und die Grundlage für mehr als 6000 Produkte in unserer Wirtschaft und unserem Lebensstil sind.

Ohne die Versorgungskette für Rohöl ist nicht nur die Raffinerie-Industrie Geschichte, sondern die Dominoeffekte sind die zerstörerischen Auswirkungen auf die Medizin-, Lebensmittel-, Elektronik- und Kommunikationsindustrie, da sie alle vollständig von den Produkten abhängig sind, die aus Rohölderivaten hergestellt werden. Jedes Kind mit Grundschulbildung kann verstehen, dass Wind und Sonnenschein nur wetterabhängigen, unregelmäßigen Strom erzeugen können.

Die medizinische Industrie ist auf Produkte angewiesen, die aus Erdölderivaten hergestellt werden, aus denen alle wichtigen medizinischen Geräte wie Ultraschallsysteme, Defibrillatoren, Ausatmungsventile, Inhalationsventile, CT-Systeme, Röntgengeräte, Medikamente, Masken, Handschuhe, Seife und Handdesinfektionsmittel für Krankenhäuser sowie Schutzkittel, Handschuhe und Gesichtsschutz für Ärzte und Krankenschwestern produziert werden.

Ist Biden nicht bewusst, dass all diese medizinischen Produkte aus Erdöl hergestellt werden, oder wie das Wall Street Journal schreibt – Big Oil to the Coronavirus Rescue? Impfstoffe müssen gekühlt werden, und für die Kühlung wird Strom benötigt, insbesondere im Krankenhaussektor, wo redundante Stromerzeugungskapazitäten für eine kontinuierliche, unterbrechungsfreie Stromversorgung vorgeschrieben sind.

Während Biden versucht, die Emissionen um jeden Preis zu senken, zugunsten von wetterabhängigem Strom aus Wind und Sonne, der nur mit massiven Subventionen überleben kann, steigen die Kohleimporte und -exporte international weiter an, um den Stromerzeugungsbedarf der Entwicklungsländer zu decken, wie aus dem Bericht von Merrill Lynch Global Energy Weekly hervorgeht.

Mindestens 80 Prozent der Menschheit, d. h. mehr als 6 Milliarden Menschen auf dieser Welt, können sich nicht selbst ernähren, da sie von weniger als 10 Dollar pro Tag leben. Um die Emissionen in den Entwicklungsländern, die den größten Teil der Emissionen kontrollieren, zu reduzieren, müssten die wohlhabenden Länder die Stromerzeugung aus Wind und Sonne subventionieren, um die mehr als 3.000 Kohlekraftwerke in Entwicklungsländern wie China, Indien, Indonesien, Japan, Afrika und Vietnam zu ersetzen, in denen Milliarden von Menschen auf der Suche nach erschwinglichem Strom sind.

Das Öl, das die Kindersterblichkeit senkte, die Lebenserwartung auf über 80 Jahre verlängerte und die Weltbevölkerung in weniger als 200 Jahren von einer auf acht Milliarden Menschen anwachsen ließ, wird nun benötigt, um die Infrastrukturen für Ernährung, medizinische Versorgung, Kommunikation und Verkehr zu schaffen, die für die Aufrechterhaltung und das Wachstum dieser Bevölkerung erforderlich sind.

Eine Schlüsselfrage für Präsident Biden, bevor Amerika im November an der Konferenz des IPCC in Glasgow, Schottland, teilnimmt:

Wie können Einzelpersonen und Regierungen, die sich für die Menschlichkeit einsetzen, es wagen, die Abschaffung fossiler Brennstoffe zu unterstützen, wo doch ihre Abschaffung die größte Bedrohung für die Zivilisation wäre und dazu führen würde, dass Milliarden Menschen an Hunger, Krankheiten und wetterbedingten Todesfällen sterben würden?

Der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen würde den größten Teil des Fortschritts, den die Menschheit in den letzten Jahrhunderten gemacht hat, zunichte machen. Die Erfindungen des Automobils, des Flugzeugs und der Nutzung von Erdöl in den frühen 1900er Jahren führten uns in die industrielle Revolution und zu Siegen in den Weltkriegen I und II. Die gesünderen und wohlhabenderen Länder von heute verfügen heute über mehr als 6000 Produkte, die es vor ein paar hundert Jahren noch nicht gab, und die alle aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden – den gleichen fossilen Brennstoffen, die Biden abschaffen will.

Nach Bidens Plan, den amerikanischen Lebensstil und die Wirtschaft von fossilen Brennstoffen zu befreien, würde ein solcher Plan das Militär, das Raumfahrtprogramm und die Air Force 1 am Boden halten. Er würde auch den enormen Energiebedarf von Fluggesellschaften, Kreuzfahrtschiffen und Handelsschiffen einmotten und die Medizin-, Elektronik- und Kommunikationsindustrie ausschalten, die völlig von den 6000 aus Erdölderivaten hergestellten Produkten abhängig sind.

Der erste Einsatz von Düngemitteln auf Erdölbasis erfolgte 1946, und heute ist unsere Nahrungsmittelversorgung von Kohlenwasserstoffen abhängig. Die Weltbevölkerung von 8 Milliarden Menschen ist auf erdölbasierte Düngemittel angewiesen, um die Pflanzen anzubauen und die Tiere zu füttern, die jedes Jahr konsumiert werden. Jede Einstellung der Kohlenwasserstoffe wird sofort zur Vernichtung von Milliarden Menschen führen und die Weltbevölkerung auf den Stand von 1950 mit etwa 2,5 Milliarden Menschen zurückwerfen.

Wie kann ein Präsident Biden, der sich für die Menschlichkeit einsetzt, COVID-Injektionen unterstützen, um Tausende von Menschenleben zu retten, und gleichzeitig dafür eintreten, dass die Welt von fossilen Brennstoffen befreit wird, was die größte Bedrohung für die Zivilisation darstellt und dazu führen würden, dass Milliarden Menschen an Hunger, Krankheiten und wetterbedingten Todesfällen sterben?

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics.

Link: https://www.cfact.org/2021/10/19/fossil-fuels-form-the-basis-of-our-medical-and-food-supply-chains/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Wir vertrauen der Meteorologie, um Leben zu retten. Kann die Klima-Wissenschaft Gleiches?

Roger Caiazza

In einer Sonderausgabe der Washington Post meint Oliver Uberti, dass „das Vertrauen in die Meteorologie Leben gerettet hat. Das Gleiche ist für die Klimawissenschaft möglich“ (hier). Der ehemalige leitende Designredakteur des National Geographic und Mitautor von drei von der Kritik gefeierten Büchern über Karten und Grafiken zeichnet die Geschichte der Wettervorhersage und -kartierung hervorragend nach. Leider kommt er zu dem Schluss, dass die meteorologischen Vorhersagen gut funktioniert haben und wir jetzt „Zugang zu einer Fülle von Klimadaten und Datenvisualisierungen haben, die uns das Wissen geben, um mutige Maßnahmen zu ergreifen“.

Uberti schreibt:

„Die lange Geschichte der Wettervorhersage und -kartierung zeigt, dass der Zugang zu guten Daten uns helfen kann, in unserem eigenen Leben bessere Entscheidungen zu treffen. Das Vertrauen in die Meteorologie hat unsere Gemeinden, unseren Arbeitsweg und unseren Handel sicherer gemacht – und dasselbe ist auch für die Klimawissenschaft möglich.“

Ich empfehle, den größten Teil des Artikels zu lesen. Er zeichnet die Geschichte der Wetterbeobachtung und -kartierung ab 1856 nach, als der erste Direktor der Smithsonian Institution Joseph Henry damit begann, das Wetter des Landes auf einer Karte in der Zentrale zu veröffentlichen. Schließlich gelang es ihm, Telegrafen-Unternehmen zu überreden, täglich Wetterberichte zu übermitteln, und schließlich schaffte er es, 500 Beobachter für die Berichterstattung zu gewinnen. Der Bürgerkrieg legte das Netz jedoch lahm. Increase A. Lapham, ein autodidaktischer Naturforscher und Wissenschaftler, schlug einen Sturmwarndienst vor, der 1870 im Rahmen des U.S. Army Signal Office eingerichtet wurde. Obwohl der Anstoß für ein Warnsystem gegeben wurde, dauerte es noch viele Jahre, bis das System tatsächlich Sturmwarnvorhersagen machte. Uberti erklärt, dass schließlich die Bedeutung der Sturmvorhersage erkannt wurde, dass die Warnungen einen sinnvollen Beitrag zur Sicherheit leisteten und dass die Kombination von Wissenschaft mit guter Kommunikation und visuellen Darstellungen „der Öffentlichkeit half, das Wetter, das ihr Leben beeinflusst, besser zu verstehen, und sie dadurch in die Lage versetzte, Maßnahmen zu ergreifen“.

Dann jedoch dreht Uberti durch:

„Seit Katrina 2005 New Orleans überschwemmte, gab es die 10 wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen. Und mit dem Anstieg der Meeresoberflächentemperaturen hat sich auch die Zahl der tropischen Wirbelstürme erhöht, ebenso wie ihre Größe, Stärke und Sättigung. Tatsächlich haben sich viele der teuersten Stürme der Welt, was die Sachschäden angeht, seit Katrina ereignet.

Vor zweihundert Jahren wäre eine 10-Tage-Vorhersage noch absurd gewesen. Heute können wir vorhersagen, ob wir morgen einen Regenschirm oder nächste Woche einen Schneepflug brauchen. Stellen Sie sich vor, wir würden Karrieren planen, Häuser kaufen, Infrastrukturen bauen und politische Entscheidungen auf der Grundlage von 50-Jahres-Vorhersagen treffen, so wie wir unsere Wochen anhand von Fünf-Tages-Vorhersagen planen.

Anders als unsere Vorgänger im 19. oder gar 20. Jahrhundert haben wir Zugang zu einer Fülle von Klimadaten und Datenvisualisierungen, die uns das Wissen geben, um mutige Maßnahmen zu ergreifen. Was wir mit diesem Wissen tun, ist eine Frage des politischen Willens. Es mag zu spät sein, um den kommenden Sturm aufzuhalten, aber wir haben noch Zeit, unsere Fenster zu verschalen.“

Es ist für mich erstaunlich, dass Autoren wie Uberti den offensichtlichen Unterschied zwischen dem Vertrauen der Öffentlichkeit in Wettervorhersagen und den Bedenken gegenüber Klimaprognosen nicht sehen. Wettervorhersagen haben ihre Fähigkeiten über Jahre hinweg durch Beobachtungen unter Beweis gestellt und können im Laufe der Zeit Verbesserungen nachweisen. Der kürzlich erschienene Artikel von Andy May, in dem er dokumentiert, dass der Old Farmer’s Almanac seit 230 Jahren bessere Vorhersagen macht als das IPCC seit 30 Jahren, legt nahe, dass es wenig Grund gibt, warum die Öffentlichkeit Klimaprognosen vertrauen sollte. Der Beitrag enthält eine Reihe von Abbildungen, in denen die IPPC-Klima-Modellprognosen mit Beobachtungen verglichen werden, die eindeutig jede Vorstellung von der Fähigkeit der Modelle widerlegen.

Entschuldigung, aber die Behauptung, dass die Verabschiedung politischer Maßnahmen auf der Grundlage von 50-Jahres-Klimavorhersagen durch den Erfolg von Wettervorhersagemodellen irgendwie unterstützt wird, ist bestenfalls unangebracht.

Roger Caiazza blogs on New York energy and environmental issues at Pragmatic Environmentalist of New York.  This represents his opinion and not the opinion of any of his previous employers or any other company with which he has been associated.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/10/19/we-trust-meteorology-to-saved-lives-is-the-same-possible-for-climate-science/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Deckt man sein Dach ab, bevor man erkundet, ob neue Ziegel überhaupt verfügbar sind? Es tut weh, jenen zuzuschauen, die genau das tun

Terry Etam, BOE REPORT

Die Energiekrise ist also endlich da. Ich denke darüber in meinem unterirdischen Bunker nach, in dem sich auf der einen Seite mein „Home Office“ und auf der anderen Seite Wohnungen mit Trockennudeln, Konserven, Instant-Kaffee und gebackenen Bohnen befinden (apropos Bohnen: Es gibt keine richtige Belüftung – ich habe das nicht gut durchdacht). Wie die meisten ernsthaften Energiestudenten hatte ich zwar erwartet, dass es irgendwann so weit sein würde, aber ich muss zugeben, dass ich nicht geahnt habe, dass es sich so entwickeln würde, wenn ich mir die Energie-Nachrichten ansehe.

Für jeden, der die Energiewelt mit etwas Objektivität verfolgt (d. h. nicht nach Schurken sucht), war es offensichtlich, dass die Welt eines Tages in eine Kohlenwasserstoff-Versorgungskrise geraten würde. Das hatte nichts mit einer raschen Energiewende zu tun, sondern mit einem massiven schwarzen Loch bei den weltweiten Investitionsausgaben der Ölförderung. Der weltweite Ölbedarf, insbesondere die neue Szeigerung der Nachfrage, wurde durch riesige internationale Projekte gedeckt, die ein halbes Jahrzehnt oder länger brauchten, um in Gang zu kommen. Man denke nur an die Erschließung der brasilianischen Salzvorkommen oder an die neuen Ölfelder im Nahen Osten (vereinfachende Kommentatoren verweisen gerne darauf, dass der Nahe Osten über supergünstige Ölfelder verfügt, doch selbst das letzte große Ölfeld Saudi-Arabiens war ein teures Offshore-Ölfeld {das Offshore-Ölfeld Manifa, das 2006 in Betrieb genommen wurde, erforderte den Bau von 27 Inseln, die über einen 41 km langen Damm miteinander verbunden waren – keine billige Angelegenheit}).

Der Schieferboom in den USA verdeckte dieses Problem eine Zeit lang recht gut und erregte die Aufmerksamkeit der weltweiten Medien auf spektakuläre Weise. Das Wachstum der US-Schieferfelder war zwar in der Tat enorm, aber der Kontext ist wichtig: Die US-Schieferfelder fügten einer weltweiten Produktionsbasis von 80-90 Mio. b/d ca. 8 Mio. b/d hinzu, und diese Basis hatte nach dem Preisverfall, der 2014 begann (als sich die Investitionen in Wartung und Exploration deutlich verlangsamten), natürliche Rückgänge von wahrscheinlich mehr als 5 % hinzu. Die Schieferölförderung in den USA konnte diesen globalen Rückgang einige Jahre lang weitgehend ausgleichen, aber nicht viel mehr.

Im Jahr 2019 überschritt der weltweite Ölverbrauch die Marke von 100 Mio. b/d. Etwa zur gleichen Zeit wurde die Welt der Kohlenwasserstoffe von zwei katastrophalen Ereignissen getroffen. Erstens erreichte Ende 2019 die weltweite Klimahysterie ein neues Niveau; Kinder marschierten durch die Straßen und forderten ein Ende der Nutzung fossiler Brennstoffe; Regierungen gerieten in Panik und schlossen sich an; und die Bewegung „Divest fossil fuels“ nahm Fahrt auf. Zusammen genommen haben diese gegen die Nutzung von Erdöl gerichteten Entwicklungen die Fähigkeit der Welt zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen, ohne die die Welt nicht leben kann, weiter verschlechtert (mehr dazu gleich).

Dann schlug natürlich Covid zu und ließ die Nachfrage nach Kohlenwasserstoffen schrumpfen, und zwar aus dem einfachen Grund, dass alle ein Jahr lang zu Hause auf der Couch saßen. Dieselben Aktivisten, die den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu einem Schlachtruf für die verwirrten Massen machten, überzeugten die Regierungen der Welt davon, dass Covid eine glorreiche Gelegenheit bot, „build back better“ oder die Energiewende zu beschleunigen. Da nur wenige wirklich etwas von Energie verstehen, haben sie alle mitgemacht, denn Politiker mögen es nicht, wenn Kinder sie in der Öffentlichkeit anschreien.

Jedenfalls hatte ich immer gedacht, dass die Welt allmählich erkennen würde, dass die Entwöhnung von den Kohlenwasserstoffen viel schwieriger ist, als die meisten dachten, und dass sich das Tempo sowohl der Entwicklung erneuerbarer Energien als auch des Kohlenwasserstoff-Bashings verlangsamen würde, wenn die Realität eintrifft.

Mann, was habe ich mich da geirrt!

Es ist kaum nötig, darauf hinzuweisen, was passiert, aber ich tue es trotzdem, falls Sie klug genug sind, die Energienachrichten zu meiden. Verstehen Sie mich nicht falsch, die Energienachrichten sind kritisch, aber sie werden inzwischen von Ansichten dominiert, die ein erstaunliches Maß an Unwissenheit über Energiefragen aufweisen.

Diese Ansichten haben die Welt davon überzeugt, dass wir keine Kohlenwasserstoffe mehr brauchen, dass erneuerbare Energien und Batterien die Last bewältigen können und dass die Energiewende so schnell vonstatten geht, dass es eine äußerst riskante Strategie ist, einen Dollar in Öl-/Gasreserven zu investieren, weil die Vermögenswerte „stranden“ werden, wenn die weltweite Nachfrage rasch sinkt. Niedrige Ölpreise während des Peak-Covid wurden als Beweis dafür angeführt, dass „das Öl tot ist“, wie die kanadische Parteivorsitzende der Grünen, Elizabeth May, süffisant verkündete.

Die Realität sieht jedoch etwas anders aus, um es milde auszudrücken. Der weltweite Druck, die Investitionen in Kohlenwasserstoffe zu minimieren, kehrt mit voller Wucht zurück. Die Nachfrage ist wieder gestiegen, da sich die Volkswirtschaften von der Krise erholt haben, und die Preise begannen zu steigen, da die Nachfrage das Angebot übersteigt. Bei jedem anderen Rohstoffpreisboom haben steigende Preise dem Markt signalisiert, dass er mehr Angebot bereitstellen muss, und die Produzenten kamen dem gerne nach, denn ein reichlicher Cashflow ist eine feine Sache.

Bei Öl und Gas ist es jedoch so, dass die Felder erschöpft sind und eine neue Produktion eine neue Infrastruktur erfordert – neue Bohrungen, neue Pipelines, neue Verarbeitungsanlagen usw. Und da fangen die Probleme erst richtig an. Nichts ist in der Welt der Proteste einfacher, als die Entwicklung neuer Infrastrukturen zu behindern. Es gibt einen ganzen Katalog von Möglichkeiten: direkte Proteste, PR-Kampagnen, Verzögerungstaktiken der Behörden, Gerichtsverfahren, freundliche Medien, die den Widerstand schüren, und so weiter und so fort. Drei oder vier Idioten, die von einer Brücke in Vancouver baumelten, haben vor ein paar Jahren den Schiffsverkehr so stark behindert, dass Vancouver Island fast der Treibstoff ausging. Die Medien berichteten über jeden Rülpser der baumelnden Demonstranten, schenkten aber einer möglichen Treibstoffknappheit keine Beachtung.

Drohende Brennstoffknappheit wurde in den letzten Jahren von den Medien mit einem Gähnen quittiert. Als vor einigen Jahren kanadische Eisenbahnen von Demonstranten blockiert wurden, ging Quebec fast das Propan aus, doch die Medien interessierten sich viel mehr für die Gefühle der Demonstranten, und unverständlicherweise sah die RCMP [Royal Canadian Mountain Police] tatenlos zu, wie die Narren kritische Treibstofflieferungen blockierten, weil die Polizisten Angst hatten, eine Szene zu machen. (Ich hoffe, das ist es, wovor sie Angst hatten. Gott stehe uns bei, wenn sie sich wirklich von einem kleinen Haufen arbeitsloser und nicht berufener Sozialisten einschüchtern ließen.)

Das Gegenteil ist in der Regel der Fall: Auf eine Warnung vor einer Verknappung von Brennstoffen, insbesondere von Kohlenwasserstoffen, folgt ein einheitlicher Aufschrei der Klimaindustrie als „fossiler Brennstoffverschwörer“ oder „Leugner des Klimawandels“ oder Schlimmeres; ein empörter Urschrei, dass erneuerbare Energien alles sind, was wir brauchen, und dass die Befürworter des Status quo uns alle umbringen werden, und den Planeten obendrein (nicht ein einziger „Rette den Planeten“-Mensch hat jemals genau erklärt, wie der Planet „nicht gerettet“ würde, wenn die CO2-Emissionen anhalten – würde er explodieren? Würde er aufhören, sich zu drehen, uns alle aus der Bahn werfen und sich in einen Feuerball oder so verwandeln? Aber wagen Sie nicht zu fragen, sonst werden Sie als „Anti-Wissenschaftler“ abgestempelt).

Die Kohlenwasserstoffindustrie, die den Treibstoff liefert, der 8 Milliarden Menschen am Leben erhält, konnte daher nicht darauf hinweisen, wie kritisch die Treibstoffversorgung ist, da sie in den sozialen Medien auf sechs verschiedene Arten von Sonntag übertrumpft wurde. Also versuchte die Industrie herauszufinden, was sie als nächstes tun sollte. Sie hatte noch nie mit der Öffentlichkeit zu tun gehabt; Regierungen und Bürger verlangten immer mehr und mehr von ihren Produkten. In wenigen Jahren zum Staatsfeind Nummer eins zu werden, ist schon ein wenig befremdlich.

Globale Klarheit kam in Form der unvermeidlichen Versöhnung zwischen einer kapitalschwachen Industrie und einer nach mehr schreienden Welt. Auch wenn dies unvermeidlich war, so waren die Auswirkungen doch rasend schnell zu spüren. Vor sechs Monaten war die Welt, die sich von einer Pandemie erholte, noch ganz normal und steuerte auf eine grüne Zukunft zu, wobei der Elektromotor bis zum Anschlag aufgedreht wurde (hier).

In Kanada kochte Trudeau während einer Klimakonferenz vor Enthusiasmus über, indem er mit Kanadas Emissions-Reduktionszielen von einer äußerst schwierigen 30-prozentigen Senkung bis zum Jahr 2030 auf „mindestens 40 Prozent“ wie ein Betrunkener prahlte. Auch Biden nutzte die Gelegenheit, als er sah, wie Trudeau sich beugte und ihn aufrichtete: „Klar, Justin, du sagst, du kannst das hintere Ende eines Autos anheben, aber sieh mir zu, ich werde es gleich umdrehen, und ich bin so alt wie Jerusalem“.

Wir schreiben Oktober, und Europa plant die Einführung von Subventionen für fossile Brennstoffe für die Verbraucher. Das ist kein Witz. Genau der wirtschaftliche Hebel, der die Aktivisten in den Wahnsinn getrieben hat, ist jetzt eine neue EU-Politik, denn China, Indien, Europa und bald auch andere Länder treiben die Preise für Kohle und Erdgas in die Höhe und erreichen neue Höchststände. Der Ölpreis liegt zum ersten Mal seit 7 Jahren über 80 Dollar. Ganze Industriezweige drosseln ihre Produktion von Metallen über Lebensmittel bis hin zu Düngemitteln aufgrund von Brennstoffkosten und/oder -knappheit. Biden macht einen Rückzieher von seinen massiven Zusagen für Klimaausgaben, weil er nicht einmal seine eigenen Demokraten dazu bringen kann, die Initiativen zu unterstützen.

Wenn Ihnen die plötzliche Vorliebe für Subventionen für fossile Brennstoffe für eine solch kolossale Kehrtwende etwas panisch und reflexartig vorkommt, sollten Sie sich die brandneue Verliebtheit in die Kernenergie ansehen. Einer britischen Zeitung zufolge hat Boris Johnson „angeblich den Bau einer neuen Generation von Kernreaktoren bis 2050 unterstützt, nachdem der Mangel an LKW-Fahrern eine Brennstoffpanik ausgelöst hatte“. WTF? Kernreaktoren brauchen Jahrzehnte, um in Betrieb zu gehen.

Was in aller Welt geht in den Köpfen westlicher Politiker vor, wenn sie so etwas Dummes von sich geben? Nicht, dass ich gegen die Kernenergie wäre; wenn die Welt in den nächsten 30 Jahren wirklich emissionsfreie Energie als vorherrschende Quelle haben will, gibt es keinen anderen Weg. Aber genügend Menschen in der Welt sind dagegen, so dass die breite Einführung der Kernenergie eine enorme Herausforderung darstellt (Deutschland und Kalifornien schließen derzeit aufgrund des öffentlichen Hasses perfekt funktionierende Kernkraftwerke). Und da kommt Boris mit der Kernkraft als Lösung für den Fahrermangel, was so ist, als würde man seinen Job kündigen, seine Familie verlassen und nach Tibet ziehen, weil es im Supermarkt keine Gurkenchips gibt.

Der Mangel an Lkw-Fahrern ist zwar ein ernstes Problem, aber will man es lösen, indem man eine neue Energiequelle in Gang setzt, die erst in 20 Jahren zur Verfügung steht? Und auf dem Weg dorthin auf einen Berg von Widerständen stoßen wird?

Seltsamerweise macht das aber Sinn, wenn Regierungen und Institutionen geschworen haben, das Kohlenwasserstoffsystem, das alles am Laufen hält, bis zum Tod zu bekämpfen, bevor sie einen Ersatz haben. Das kommt davon, wenn man panische Bauunternehmer hat, die einem das Dach vom Leib gerissen haben, nicht wissen, was man für Schindeln verwenden soll, weil es keine gibt, und ein Sturm am Horizont aufzieht. Keine Lösung wird sich dumm anhören, wenn die Alternative darin besteht, zuzugeben, dass der ganze Plan unvergleichlich hirnlos war.

Das wird eine tolle Show aus meinem Bunker, auch wenn ich ein Periskop brauche.

The world needs to learn about energy systems or face Europe’s fate. Might as well get a laugh while you’re at it – pick up “The End of Fossil Fuel Insanity” at Amazon.caIndigo.ca, or Amazon.com. Thanks for the support.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/10/22/do-you-rip-off-your-shingles-before-finding-out-if-new-ones-are-available-its-painful-to-watch-those-that-do/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE