Ozeanische Hybris

Willis Eschenbach

Mein Freund Matt war so freundlich, mir einige Links zu einem neuen System zur Bindung von Kohlenstoff in den Bereichen des Ozeans zukommen zu lassen, die sehr wenig Chlorophyll aufweisen, d. h. Bereiche mit wenig grünem Pflanzenleben im Ozean, „Phytoplankton“ genannt. Phytoplankton sind die winzigen Chlorophyll produzierenden Pflanzen, die die Grundlage allen Lebens im Meer bilden – alles, was im offenen Ozean lebt, ernährt sich entweder von Phytoplankton oder von etwas, das sich von Phytoplankton ernährt, oder von etwas, das sich von etwas ernährt, das sich von Phytoplankton ernährt, ad infinitum. Ohne Phytoplankton ist der Ozean klar und blau und ohne Leben.

Der Plan bezieht sich auf die Arbeit eines Unternehmens namens MyOcean Resources, das die Probleme der „globalen Erwärmung und der Versauerung der Ozeane“ auf einen Schlag lösen will. Das Unternehmen plant den Bau von „ECOPIA“, was für „Earth Climate Optimisation Productivity Island Array steht [etwa: Erdklima-Optimierung Produktivitätsinsel Anordnung]. ECOPIA soll die Kohlenstoffbindung in den Ozeanen erhöhen. Informationen über ECOPIA finden Sie als PDF-Datei unter dem obigen Link.

(Eine kurze Abschweifung. Diese Akronyme wie „ECOPIA“ bringen mich zum Lachen. Ich habe ein paar Mal als Berater für die US-Regierung gearbeitet. Wenn man einen Regierungsbericht schreibt, wollen sie am Ende ein Glossar mit den Akronymen. Also erfand ich ein Akronym, „SPREVELUA“, und fügte es in mein Glossar ein, wobei ich behauptete, es stünde für die „Society for the PREservation of VEry Long Useless Acronyms“ (Gesellschaft zur Erhaltung von sehr langen nutzlosen Akronymen) … natürlich hat das keiner der Bürokraten, die meinen Bericht gelesen haben, je bemerkt. Aber wie gesagt, ich schweife ab, lasst uns die Segel wieder setzen auf dem wunderbaren Ozean …)

Matt hat mir die Informationen geschickt, weil er weiß, dass ich mich mit Daten auskenne und außerdem ein ehemaliger Berufsfischer und Rudergänger bin. Ich bin durch einige der Gebiete mit niedrigem Chlorophyllgehalt gesegelt, auf die sich ihr Plan bezieht. Also wollte ich herauszufinden, ob ich ihre Feststellung, dass sich die chlorophyllarmen Gebiete des Ozeans ausweiten, wiederholen kann.

Die Informationen, die er mir schickte, enthielten zwei sehr interessante Studien, hier und hier. Beide Studien besagen, dass die Gebiete mit niedrigem Chlorophyllgehalt im Ozean größer werden. Also beschloss ich, zu sehen, ob ich ihre Ergebnisse wiederholen kann. Ich habe einen anderen Datensatz verwendet, den AQUA-Satelliten-Chlorophyll-Datensatz, der hier verfügbar ist, weil er der längste verfügbare ist. Hier sind die durchschnittlichen Chlorophyllwerte aus der ersten der beiden Studien für den Zeitraum 1998-2013.

Und hier meine Ergebnisse 2002 bis 2021:

Ich habe eine logarithmische Skala verwendet, wie in der obigen Studie, um die Bandbreite der Daten zu erfassen. Wie Sie sehen können, erhalte ich Ergebnisse, die praktisch identisch mit den Ergebnissen ihrer Studie sind, trotz der unterschiedlichen Zeiträume und Datenquellen. Dieses Ergebnis wird also vollständig repliziert. Der nach Flächen gewichtete durchschnittliche Chlorophyllgehalt liegt weltweit bei 0,38 mg/Liter.

Allerdings war ich nicht in der Lage, ihre Ergebnisse hinsichtlich der Behauptung zu wiederholen, dass die am wenigsten produktiven Gebiete expandieren. Hier sind meine Ergebnisse, die die dekadischen Trends im Chlorophyllgehalt zeigen.

Hier gibt es mehrere Dinge zu beachten:

● Einige Gebiete verlieren tatsächlich Chlorophyll, in anderen nimmt es zu. Sie stehen jedoch nur in geringem Zusammenhang mit den oben gezeigten Gebieten mit der geringsten Produktivität, insbesondere in der südlichen Hemisphäre.

● Insgesamt nimmt das ozeanische Chlorophyll zu, nicht ab. Im globalen Durchschnitt beträgt die Zunahme etwa 0,012 mg/Liter pro Jahrzehnt.

● Verglichen mit dem durchschnittlichen Chlorophyllgehalt von 0,38 mg/Liter sind die Trends im Allgemeinen gering.

● Die größten Zuwächse sind in außertropischen Gebieten zu verzeichnen, insbesondere in den subpolaren Regionen, während die Tropen im Durchschnitt neutral sind.

Nachdem ich die eine, aber nicht die andere dieser Behauptungen nachvollziehen konnte, habe ich mir das ECOPIA-Konzept angeschaut. Ihr Plan ist es, 9 Gigatonnen Kohlenstoff pro Jahr zu binden. Sie behaupten, dass eine Glaslinse mit einem Durchmesser von 1 m und ein paar hundert Meter Glasfaserkabel 50 kg Kohlenstoff pro Jahr binden können. Und sie sagen selbstbewusst, dass sie nur „den Bau von Strukturen ausweiten müssen. Ja, als ob das so einfach zu bewerkstelligen wäre. Hier ist ihre Grafik der Linse und des Glasfaserkabels:

Ihr Plan ist es, Licht tief in den Ozean zu leiten, um das Wachstum von Phytoplankton zu steigern. Ich möchte anmerken, dass wir Phytoplankton an der Oberfläche finden würden, wenn es nur Licht bräuchte, um das Wachstum von Phytoplankton zu steigern … aber das tun wir nicht, weil die notwendigen Nährstoffe (hauptsächlich Eisen) nicht verfügbar sind. Sie behaupten, dass das untere Ende der Versammlung unterhalb der „Sprungschicht“ [thermocline] liegt, die die Trennlinie zwischen dem durch Wind und Wellen gemischten Oberflächenwasser und der nächsttieferen Schicht bildet. In diesem tieferen Wasser gibt es angeblich reichlich Nährstoffe.

Nebenbei bemerkt: Es ist keineswegs klar, dass so etwas unterhalb der Sprungschicht funktioniert. Das Problem ist, dass die Strömungen in der gemischten Schicht oft in eine andere Richtung gehen als die Strömungen unterhalb der Sprungschicht … und wenn das passiert, werden die Fächer in eine andere Richtung gezogen und können durchaus in einem Winkel zu dem Punkt gezogen werden, an dem sie nicht mehr unterhalb der Sprungschicht liegen …

Außerdem ist es unterhalb der Sprungschicht viel kälter, so dass nicht klar ist, woher dieses an die Kälte angepasste Phytoplankton kommen soll, da es dort von Natur aus nicht lebt.

Ich finde jedoch nirgends einen Hinweis darauf, dass dieses Konzept tatsächlich ausprobiert wurde, um zu sehen, ob es funktioniert … was merkwürdig ist, weil es für ein paar Zehntausend Dollar oder so als „proof-of-concept“ getestet werden könnte. Das gibt einem zu denken.

Wenn man davon ausgeht, dass pro Einheit 50 kg Kohlenstoff pro Jahr gebunden werden (es werden keine tatsächlichen experimentellen Zahlen vorgelegt), würde dieses ach so einfache „Scale-up“ zur Bindung von 9 Gigatonnen Kohlenstoff die Herstellung von nicht weniger als 180 Milliarden 1-Meter-Glaslinsen- und Glasfaserkabel-Einheiten erfordern.

[Hervorhebung im Original]

(Zum Vergleich: Jährlich laufen etwa 90 Millionen Autos und 135 Millionen Toaster vom Fließband. Wenn wir also diese Linsen-/Faserbaugruppen mit einer Rate von sagen wir 500 Millionen pro Jahr bauen könnten, würde der Ausbau nur 360 Jahre dauern … aber ich schweife ab.)

Dann heißt es, dass diese Einheiten von „ringförmigen künstlichen Inseln mit einem Durchmesser von 50 km und einem inneren Mondbecken von 46 km Durchmesser umgeben sein werden… hier ist eine Grafik des Konzepts:

Ich habe keine Ahnung, wie man ein solches Objekt überhaupt so bauen könnte, dass es einem schweren Sturm standhalten würde. Nach ihrer Beschreibung wird die Oberfläche der künstlichen Insel 2 km breit und 160 km lang sein und aus … nun ja, der Angeklagte sagt nichts. Woraus könnte sie wohl bestehen? Wie soll sie stark genug sein, um den gelegentlich auftretenden riesigen Meereswellen standzuhalten?

Um eine Vorstellung von der Größe zu bekommen, wird die Oberfläche jeder künstlichen Insel etwa 300 Millionen Quadratmeter betragen. Die Oberfläche des größten Containerschiffs der Welt beträgt 24.000 Quadratmeter, so dass man 12.500 der größten Schiffe der Welt bräuchte, um die benötigte Fläche abzudecken.

Und angenommen, die Glaslinsen schwimmen unabhängig voneinander, was wird sie davon abhalten, sich beim ersten Sturm gegenseitig zu zerschlagen?

Dann wird behauptet, dass diese künstlichen schwimmenden Inseln durch „Magnetohydrodynamik oder vertikale Flügel“ am Abdriften gehindert werden, bis sie irgendwo auf das Ufer prallen … ernsthaft? Die Kräfte, die auf diese Strukturen wirken, werden immens sein. Das Gerede von MHD und Flügeln wird nicht ausreichen.

Und wo und wie wollen sie auch nur einen dieser Gigantosaurier bauen? Er hat einen Durchmesser von 50 km (30 Meilen) … die einzige Möglichkeit wäre wohl, ihn in 12.500 riesigen schiffsgroßen Teilen zu bauen, von denen jeder ein paar hunderttausend Tonnen wiegt, die Teile Tausende von Meilen aufs Meer hinauszuschleppen und sie dann zusammenzuschrauben … nichts dergleichen wurde je versucht, und das aus gutem Grund. Das Schleppen von nur einem dieser Abschnitte erfordert eine kleine Flotte von Schleppern … und der Gedanke, zwei 200.000 Tonnen schwere Strukturen mitten auf dem Ozean miteinander zu verschrauben, während jede einzelne unabhängig von der anderen in den Wellen auf und ab hüpft, lässt mir das Blut in den Adern gefrieren.

Ich habe das Gefühl, dass einige dieser Leute noch nie einen schweren Sturm auf See erlebt haben … das ist nichts für schwache Nerven.

Als nächstes haben wir den Preis. Sie behaupten, dass das Projekt für nur 10 Billionen Dollar durchgeführt werden kann. Für den Anfang wollen sie 20 Millionen Dollar für die Anfangsfinanzierung aufbringen …

Die Leute wissen im Allgemeinen nicht, wie groß eine Billion Dollar ist. Nehmen wir also an, dass sie irgendwie ihre Finanzierung so ankurbeln, dass sie jeden einzelnen Tag des Jahres 20 Millionen Dollar einbringen … wie lange wird es bei dieser rasanten Rate dauern, die 10 Billionen Dollar aufzubringen?

Die Antwort lautet: Wenn sie jeden Tag 20 Millionen Dollar einnehmen, brauchen sie 1.369 Jahre, um die vollen 10 Billionen Dollar aufzubringen.

Und selbst diese Zahlen erscheinen äußerst optimistisch. Sie planen den Bau von hundert dieser schwimmenden ringförmigen Inseln, von denen jede das Äquivalent von 12.500 gigantischen Containerschiffen darstellt. Diese riesigen Schiffe kosten jeweils etwa 200 Millionen Dollar … und die Inseln müssen viel stärker sein, um den Belastungen standzuhalten. Die hundert schwimmenden Inseln werden also in der Größenordnung von 250 Billionen Dollar kosten … und selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie irgendwie für ein Zehntel davon gebaut werden könnten, sind es immer noch 25 Billionen Dollar für hundert von ihnen, was mehr als das Doppelte ihrer Schätzung für das gesamte Projekt ist.

Als langjähriger Fischer und Seemann kann ich Ihnen garantieren, dass das größte Problem bei diesem System etwas sein wird, das sie nicht einmal erwähnen …

Bewuchs.

Die Schiffsböden werden mit giftigen Schutzfarben gestrichen, um zu verhindern, dass sich alle möglichen kleinen Meeresbewohner auf der Unterwasseroberfläche ansiedeln – Seepocken, Napfschnecken, Muscheln, Ruderfußkrebse und eine Vielzahl verschiedener Arten von Zooplankton (winzige Tiere) und Phytoplankton (winzige Pflanzen), die sich alle gerne unter Wasser ansiedeln. Einige Arten von Anti-Bewuchs-Anstrichen mussten verboten werden, weil sie bei einer großen Anzahl von Booten in einem Gebiet ganze Buchten und Häfen vergifteten … das verheißt nichts Gutes für die ECOPIA-Idee, das Leben im Meer zu fördern …

Diese Unterwasseroberflächen sind ein Paradies für Phytoplankton, denn Phytoplankton ist eine Pflanze, und wie alle Pflanzen braucht es Licht. Das Phytoplankton wird sich sofort auf jedem der Glasfaserstränge niederlassen. Und dieses wenige Phytoplankton wird die gesamte Umgebung abschatten, auf das die ECOPIA-Leute angewiesen sind, um die Bedingungen für große Planktonblüten zu schaffen … no bueno.

Die Menschen haben jahrhundertelang versucht, Bewuchs an der Unterseite von Schiffen zu verhindern, mit nur begrenztem Erfolg. Selbst die beste Anti-Bewuchs-Farbe muss alle paar Jahre erneuert werden, und keine der verschiedenen Arten von Anti-Bewuchs-Farbe ist transparent, wie es für diese Anwendung erforderlich wäre.

Und selbst wenn eine magische transparente Anti-Bewuchs-Farbe erfunden wird, ist es so gut wie sicher, dass es auf den 180 Milliarden Einheiten alle drei Jahre neu aufgetragen werden muss (obwohl es wahrscheinlich viel häufiger vorkommt) … was bedeutet, dass man mit einem Boot bis zu zehn Meilen in den „Mondpool“ hinausfahren müsste, um die Verschmutzung zu entfernen, die Oberfläche vorzubereiten und nicht weniger als 164 Millionen dieser Linsen/Glasfaserbauteile jeden Tag, rund um die Uhr und 365 Tage in der Woche neu zu streichen.

[Hervorhebung im Original]

Abgesehen von der praktischen Unmöglichkeit dieses Vorhabens gehen wir davon aus, dass die Erneuerung des Schutzes vor Bewuchs für eine Linse/Faseroptik-Baugruppe einschließlich Arbeitsaufwand, Material und Transport zur Mitte des Ozeans etwa 250 Dollar kosten würde. Wahrscheinlich wäre es viel mehr, die Reparatur eines Kotflügels an Ihrem Auto kostet mehr als das, aber seien wir mal ganz optimistisch.

Das wären Kosten von 15 Billionen Dollar pro Jahr … und sie behaupten, das ganze Projekt würde nur 10 Billionen Dollar kosten …

Und weiter geht’s: Letztes Jahr hatten wir hier in Kalifornien eine Dürre, und jeder schwärmte davon, dass dies das Ergebnis der bösen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung sei. Aber dieses Jahr haben wir hier an unserem schönen kalifornischen Berghang mit einem winzigen Stückchen Meer in der Ferne bereits mehr Regen bekommen als im gesamten letzten Jahr (Niederschlagsjahr, 1. Oktober bis 30. September). Und es ist schon komisch … aber niemand schreibt diese hervorragende Nachricht der globalen Erwärmung zu.

Man stelle sich das vor. Es ist fast so, als würden sie die Katastrophe herbeisehnen, damit sie sie den Menschen in die Schuhe schieben können … was für eine bizarre, menschenfeindliche Religion der Klima-Alarmismus doch geworden ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/11/13/oceanic-insanity/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




UN COP26: Präsident entschuldigt sich mit Tränen

Liebe die Wahrheit Suchende,

Die COP 26 ist endlich zu Ende gegangen. Es gibt sogar eine neue Vereinbarung. Doch bei seinen Schlussworten ließ der Präsident der COP 26, Alok Sharma, MP, den Kopf hängen und erklärte unter Tränen: „Ich möchte mich bei allen Delegierten für die Art und Weise entschuldigen, wie sich dieser Prozess entwickelt hat, und es tut mir zutiefst leid.“

Präsident Bidens Klimabeauftragter John Kerry versuchte, den Sieg zu verkünden, aber die Linke ist wütend.

Die schwedische Klimaschützerin Greta Thunberg twitterte: „Die #COP26 ist vorbei. Hier eine kurze Zusammenfassung: Blah, blah, blah.“

Der Klimareporter des Guardian John Vidal schrieb: „Es hätte schlimmer kommen können, aber unsere Führer haben uns auf der COP26 im Stich gelassen. Das ist die Wahrheit.“

Was hat die Linke so in Aufregung versetzt?

Wenige Minuten, bevor fast 200 Länder das endgültige Abkommen verabschiedeten, schritt Indien in Zusammenarbeit mit China ein, um die Kohle zu schützen.

Kerry hat die Tatsache hervorgehoben, dass der Klimapakt von Glasgow das erste Klimaabkommen ist, in dem tatsächlich ein fossiler Brennstoff genannt wird. Indien änderte das Abkommen jedoch dahingehend ab, dass aus dem „Ausstieg“ [phase out] aus der Kohle ein „Rückgang der Kohle“ [phase down] wurde. Für China und Indien bedeutet dies in Wirklichkeit eine Steigerung der Kohleverbrennung. Beide Länder bauen die Kohleverbrennung so schnell aus, wie ihre Volkswirtschaften es verkraften können. „Phase down“ ist die Formulierung, die China John Kerry aufgeschwatzt hat, als China und die USA letzte Woche ein Klimaabkommen unterzeichneten.  Vollständiger Text bei CFACT.org. China versprach Kerry, im Rahmen seines 15. Fünfjahresplans, der erst 2026 beginnt, über einen Ausstieg aus der Kohle nachzudenken.

Hier ist noch mehr von dem, was die Klima-Linken mit den Zähnen knirschen lässt. Der Klimapakt von Glasgow enthält:

Nennt Kohle, aber nicht Öl oder Gas;

● Verzögert die Frist, bis zu der die Länder neue Pläne zur Emissionsreduktion vorlegen müssen;

Finanziert keine Entschädigungen für „Verluste und Schäden“, wenn arme Länder von Naturkatastrophen betroffen sind;

● Schreibt keine laufende öffentliche Klimafinanzierung vor;

● Enthält Ausweichwörter wie „unvermindert“ bzgl. fossiler Brennstoffe und „ineffizient“ bzgl. Subventionen, die viel Spielraum lassen;

● Klima-Computermodelle gehen davon aus, dass die derzeitigen Emissionsverpflichtungen die Welt um 2,4 Grad Celsius erwärmen werden;

● UN-Generalsekretär António Guterres sagte, die Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius sei „lebenswichtig“.

Enttäuschung auf der Linken ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die freie Welt einer Kugel ausgewichen ist. Doch das Abkommen von Glasgow birgt noch viele Gefahren in sich. Die Carbon Carpetbaggers sind mit einem Lächeln davongekommen.

Die Geldsummen, die im Namen des Klimas den Besitzer wechseln, sind schwindelerregend. John Kerry spricht von 130 BILLIONEN Dollar, nicht nur durch staatliche Auflagen und Ausgaben, sondern auch durch private Finanzierungen. Kerrys wahre Wählerschaft: die Leute, die subventionierte Windkraftanlagen, Solarzellen, Batterien, Kompensationsgeschäfte, Emissionsgutschriften und den Rest verkaufen, sind ekstatisch.

Sie wissen vielleicht nicht, wie man die Temperatur der Erde verändern kann, aber sie wissen, wie man Geld verdient.

Für die Natur und auch für die Menschen! Gezeichnet:

Craig Rucker, Präsident von CFACT

Weiteres zum Thema:
COP 26: Radicals lose on every issue!

COP 26: Full text of the Glasgow Climate Pact


COP 26: U.S.-China Climate Declaration Official Text


Read the text at CFACT.org

Link: https://mailchi.mp/cfact/cop-26-president-apologizes-in-tears?e=1ad97dafa6

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




CO2 und Temperatur

Andy May

Ich hatte eine sehr interessante Online-Diskussion über CO2 und Temperatur mit Tinus Pulles, einem pensionierten niederländischen Umweltwissenschaftler. Die gesamte Diskussion können Sie in den Kommentaren am Ende dieses Beitrags nachlesen. Er präsentierte mir eine Grafik von Dr. Robert Rohde auf Twitter, die Sie hier finden können. Sie ist auch unten als Abbildung 1 eingezeichnet:

Abbildung 1. Robert Rohde’s Diagramm von CO2 gegen die globale Temperatur und eine logarithmische Anpassung.

Rohde gibt weder an, welche Temperaturaufzeichnungen er verwendet, noch gibt er an, welche Basis der Logarithmus hat. Abbildung 2 ist eine Darstellung der HadCRUT5-Temperaturanomalie im Vergleich zum Logarithmus zur Basis 2 der CO2-Konzentration. Es ist bekannt, dass die Temperatur mit der Verdoppelung der CO2-Konzentration steigt, daher ist der Logarithmus zur Basis 2 angemessen. Wenn der Logarithmus zur Basis 2 um eins ansteigt, bedeutet dies, dass sich die CO2-Konzentration verdoppelt hat.

Abbildung 2. Die orangefarbene Linie ist der log2CO2-Wert, es wird die rechte Skala verwendet. Die mehrfarbige Linie ist die HadCRUT5-Aufzeichnung der globalen Oberflächentemperatur an Land und im Ozean, sie verwendet die linke Skala. Die verschiedenen Farben kennzeichnen die in der Legende angegebenen Zeiträume.

In Abbildung 2 sehen wir, dass die Beziehung zwischen CO2 und Temperatur von 1980 bis 2000 den Erwartungen nahe kommt, von 2000 bis heute ist die Erwärmung etwas schneller, als wir aufgrund der CO2-Veränderung vorhersagen würden. Von 1850 bis 1910 und 1944 bis 1976 sinken die Temperaturen, aber das CO2 steigt. Von 1910 bis 1944 steigen die Temperaturen viel schneller, als sich durch die Veränderungen der CO2-Konzentration erklären lässt. Diese Anomalien deuten darauf hin, dass andere Kräfte am Werk sind, die ebenso stark sind wie die CO2-bedingte Erwärmung.

Abbildung 3 entspricht Abbildung 2, wobei jedoch die älteren, nicht ausgefüllten HadCRUT4-Temperaturdaten für Land und Ozean verwendet werden.

Abbildung 3. HadCRUT4 und NASA CO2. Im Gegensatz zu Abbildung 2 zeigt dieser Datensatz die Pause in der Erwärmung von 2000 bis 2014.

Der HadCRUT4-Datensatz ist nicht ausgefüllt, sondern enthält nur tatsächliche Daten in ausreichend mit Daten belegten Gitterzellen, und er zeigt die bekannte Pause in der Erwärmung von 2000 bis 2014, die in Grün dargestellt ist. Vergleichen Sie die grüne Region in Abbildung 3 mit der gleichen Region in Abbildung 2. Sie sind recht unterschiedlich, obwohl sie im Wesentlichen dieselben Daten verwenden.

Vor diesem Hintergrund sollten wir uns eine Grafik wie die von Robert Rohde ansehen. Unsere Version ist in Abbildung 4 dargestellt. Die verschiedenen Zeiträume, um die es hier geht, sind in denselben Farben kodiert wie in den Abbildungen 1 und 2.

Abbildung 4. Unsere Version der Grafik von Robert Rohde. Wir verwenden die HadCRUT5-Temperaturen und das CO2 der NASA. Beachten Sie, dass die CO2-Aufzeichnung der NASA von 1941-1950 umgekehrt ist. Dadurch sieht das Diagramm komisch aus.

Der R² (Korrelationskoeffizient) zwischen Log2CO2 und Temperatur beträgt 0,87, d. h. die Korrelation ist auf dem 90- oder 95 %-Niveau nicht signifikant, aber sie ist beachtlich. Hier ist Vorsicht geboten, denn Korrelation bedeutet nicht gleich Kausalität, wie ein altes Sprichwort besagt. Und wenn CO2 der „Steuerknüppel“ für die globale Erwärmung ist (Lacis, Schmidt, Rind, & Ruedy, 2010), wie erklären wir dann die Perioden, in denen sich die Erde abgekühlt hat? Auch der IPCC-Bericht AR6 behauptet auf Seite 1-41, dass CO2 der Steuerknüppel für die globale Erwärmung ist, wo es heißt

„Infolgedessen dienen nicht kondensierende Treibhausgase mit viel längeren Verweilzeiten als ‚Steuerknüppel‘, die die planetarische Temperatur regulieren, wobei die Wasserdampf-Konzentrationen als Rückkopplungseffekt wirken (Lacis et al., 2010, 2013). Das wichtigste dieser nicht kondensierenden Gase ist Kohlendioxid (ein positiver Treiber)“

AR6, S. 1-41

Jamal Munshi vergleicht die Korrelation zwischen Temperatur und CO2 mit der Korrelation zwischen CO2 und Tötungsdelikten in England und zeigt, dass die Tötungsdelikte besser korrelieren (Munshi, 2018). Scheinkorrelationen treten immer wieder auf, und wir müssen uns vor ihnen in Acht nehmen. Sie sind besonders häufig bei Zeitreihendaten, wie z. B. Klimaaufzeichnungen. Munshi kommt zu dem Schluss, dass „die statistische Stringenz in der [Klima-]Forschung unzureichend ist“.

Abbildung 5 zeigt dasselbe Diagramm, jedoch unter Verwendung des älteren HadCRUT4-Datensatzes, der fast die gleichen Daten wie HadCRUT5 verwendet, wobei leere Zellen im Gitter nicht ausgefüllt sind.

Abbildung 5. Dieselbe Darstellung von Log2CO2 gegenüber der Temperatur, jedoch unter Verwendung der HadCRUT4-Aufzeichnung.

In Abbildung 5 ist der Korrelationskoeffizient schlechter, etwa 0,84. Dieser Datensatz hat auch das gleiche Problem mit der Umkehrung der Temperaturtrends bei steigendem CO2. HadCRUT4 zeigt die Pause besser als HadCRUT5, aber seltsamerweise passt der Trend besser zur CO2-Konzentration.

Conclusion

Ich bin von Rohdes Darstellung nicht beeindruckt. Der Korrelationskoeffizient ist anständig, aber er zeigt nicht, dass die Erwärmung durch CO2-Änderungen gesteuert wird, die Temperatur-Umkehrungen werden nicht erklärt. Die Umkehrungen deuten stark darauf hin, dass natürliche Kräfte eine bedeutende Rolle bei der Erwärmung spielen und den Einfluss von CO2 umkehren können. Die Diagramme zeigen, dass CO2 höchstens 50 % der Erwärmung erklärt, so dass etwas anderes, z. B. solare Veränderungen, für die Umkehrungen verantwortlich sein muss. Wenn sie die CO2-bedingte Erwärmung umkehren und den Einfluss von CO2 überkompensieren können, sind sie genauso stark.

Referenzen:

Lacis, A., Schmidt, G., Rind, D., & Ruedy, R. (2010, October 15). Atmospheric CO2: Principal Control Knob Governing Earth’s Temperature. Science, 356-359. Retrieved from https://science.sciencemag.org/content/330/6002/356.abstract

Munshi, Jamal (2018, May). The Charney Sensitivity of Homicides to Atmospheric CO2: A Parody. SSRN

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2021/11/08/co2-and-temperature/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Ohne die Infrastruktur fossiler Treibstoffe kommt es zu einer ENERGIEKRISE!

Ronald Stein

In den letzten zehn Jahren haben Klimaaktivisten erfolgreich Druck auf Regierungen, Banken und Unternehmen ausgeübt, sich von Erdöl- und Erdgasunternehmen zu trennen. Die Energieinfrastrukturen sind mit den „zivilen“ Infrastrukturen vergleichbar, die in den Infrastrukturberichten der American Society of Civil Engineers (ASCE) immer wieder angesprochen werden, und den daraus resultierenden schlechten „Noten“ für die Infrastrukturen unserer Wirtschaft. Unzureichende Investitionen in die Infrastruktur führen zu einer Verschlechterung und zu Problemen in der Lieferkette, die sich noch negativer auf die Wirtschaft auswirken.

ESG-Investitionen („Environmental, Social, and Governance“) sind an der Wall Street derzeit in aller Munde, da Klimaaktivisten weiterhin Druck auf Regierungen, Unternehmen und Banken ausüben, sich von der Öl- und Gasexploration zu trennen. Die ESG-Investitionsrichtungen wirken sich auf die Energiemärkte und die Lieferkette von Produkten und Kraftstoffen aus, die aus Erdöl hergestellt werden, und verursachen paradoxerweise einen steigenden Kohleverbrauch, Kohlendioxid-Emissionen und Engpässe.

Unterdessen wird in China, Indien, Ostasien und Europa immer mehr Kohle abgebaut und verbrannt, um den Mangel an Erdgas auszugleichen. In China, Indien, Indonesien, Japan, Vietnam und Afrika wird es bis 2030 mehr als 3.000 Kohlekraftwerke in diesen Entwicklungsländern geben, in denen Milliarden von Menschen auf der Suche nach reichlicher, erschwinglicher und zuverlässiger Elektrizität sind.

Die ESG-Erwägungen, die sich nun in allen amerikanischen Unternehmen durchsetzen, sind ein Grund für den Rückgang der Investitionsausgaben internationaler Ölgesellschaften in den letzten Jahren. Große Finanzinstitute wie die Bank of America und Mastercard, Vermögensverwalter wie BlackRock und Vanguard sowie Hunderte von Unternehmen setzen voll auf den finanziellen und kommerziellen Teil des Great Reset und forcieren ökologische, soziale und ESG-Kriterien.

Von den drei fossilen Brennstoffen Kohle, Erdgas und Erdöl verstehen die ESG-Enthusiasten einfach nicht, dass Erdöl nur selten für die Stromerzeugung verwendet wird.

Der Großteil der weltweit kontinuierlich und unterbrechungsfrei erzeugten Elektrizität stammt aus Kohle, Erdgas, Wasserkraft und Kernkraft. Erdöl spielt bei der Stromerzeugung keine Rolle.

Rohöl wird in erster Linie nicht für die Stromerzeugung verwendet, sondern zur Herstellung von Erdölderivaten, aus denen 6.000 Produkte des täglichen Lebens und die von der Weltbevölkerung benötigten Kraftstoffe hergestellt werden:

Militär

23.000 Verkehrsflugzeuge

20.000 Privatflugzeuge

10.000 Superyachten mit einer Länge von über 24 Metern

300 Kreuzfahrtschiffe

53.000 Handelsschiffe und

1,2 Milliarden Fahrzeuge

Die wirtschaftliche Erholung von der Covid-Pandemie hat die Nachfrage in die Höhe getrieben. Die unzureichende Leistung der Stromerzeugung durch Wind und Sonne hat zu einer höheren Nachfrage nach Erdgas und Kohle geführt, um eine kontinuierliche, unterbrechungsfreie Stromerzeugung zu gewährleisten.

Angesichts der ESG-Investitionsrichtlinien, die über den amerikanischen Unternehmen schweben, weigern sich die Öl- und Gasunternehmen seither, die Produktion auszuweiten, obwohl die Daten den Beweis für diese dringend benötigte Infrastruktur liefern. Der Anteil der fossilen Brennstoffe an der weltweiten Energieproduktion liegt unverändert bei 81 Prozent. Der Rückgang der Emissionen in Europa und den USA ist weitgehend auf den Übergang von Kohle zu Erdgas zurückzuführen.

Sozial verantwortliches Investieren ist schon Jahrzehnte alt, aber im letzten Jahrzehnt wurde ESG von großen Universitätsstiftungen, Investmentbanken wie Blackrock, Regierungen, der Internationalen Energieagentur, den Vereinten Nationen und schließlich von Öl- und Gasunternehmen selbst, darunter Shell, Total und viele andere, übernommen. Im Mai wies ein Gericht in den Niederlanden Shell an, seine Emissionen zu reduzieren, ein Urteil, das die Unternehmen zögern ließ, in neue Öl- und Gasexplorationen zu investieren.

Da die ESG Wind und Sonnenschein als Gewinner für die intermittierende Stromerzeugung auserkoren haben, könnten diese Subventionen aus Steuergeldern den Anreiz für Privatunternehmen, in Öl und Gas zu investieren, weiter verringern. Selbst wenn dies nicht der Fall ist, hat die Regierung Biden die Öl- und Gasbohrungen auf öffentlichem Land eingeschränkt.

Wie Kalifornien, das 58 Prozent seines Rohölbedarfs aus dem Ausland bezieht, hat sich auch Präsident Biden damit abgefunden, dass die Vereinigten Staaten immer mehr auf ausländisches Öl angewiesen sein werden. Infolgedessen werden ausländische Nationen von steigenden Öl- und Gaspreisen auf Kosten Amerikas profitieren.

Die hohen Öl- und Gaspreise bereiten den Regierungen bereits politische Probleme, da sie die Inflation verschärfen. Die Preise und Engpässe werden wahrscheinlich nicht nur für Monate, sondern für Jahre bestehen bleiben.

Die zunehmende Abhängigkeit Amerikas von ausländischen Ölproduzenten macht selbst die New York Times, die sich seit langem für den Ausstieg aus der Öl- und Gasförderung einsetzt, nervös.

Das Flaggschiff der alarmistischen Politik ist heute der Green New Deal. Die jüngste Iteration des Green New Deal wurde in den Vereinigten Staaten erstmals von der Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez (D-NY) vorgeschlagen und von anderen prominenten Politikern und demokratischen Präsidentschaftskandidaten unterstützt, darunter von den Senatoren Bernie Sanders, Elizabeth Warren und Kamala Harris.

Zu den Zielen, die der GND bis 2030 erreichen will, gehören folgende:

Die Abschaffung der gesamten Stromerzeugung aus Kohle, Erdgas und Kernenergie bei gleichzeitiger Unterversorgung mit intermittierendem Strom aus Wind und Sonne.

Der GND will alle fossilen Brennstoffe ersetzen, einschließlich des kaum eine Rolle spielenden fossilen Brennstoffs Erdöl, der nur selten für die Stromerzeugung, aber für Produkte und Kraftstoffe benötigt wird.

Die ESG-Bewegung verheißt nichts Gutes für den Strommarkt und die Versorgungskette für mehr als 6000 Produkte, da Rohöl in erster Linie für die Herstellung von Derivaten für Tausende von Produkten und als Treibstoff für die Verkehrsinfrastruktur verwendet wird.

Offenbar haben wir aus den ASCE Infrastructure Report Cards, die uns lehrten, dass sich die Infrastrukturen durch Unterinvestitionen verschlechtern, nur wenig gelernt. Durch unzureichende Investitionen in die Erdöl- und Erdgasinfrastruktur basteln die Staats- und Regierungschefs der Welt an der Versorgungskette für Rohöl herum, was zu Engpässen bei den Kraftstoffen für den Verkehr und den Tausenden von Produkten führen wird, die aus den Erdölderivaten hergestellt werden, die von den heutigen Lebensstilen und der weltweiten Wirtschaft nachgefragt werden.

Autor: Ronald Stein is an engineer who, drawing upon 25 years of project management and business development experience, launched PTS Advance in 1995. He is an author, engineer, and energy expert who writes frequently on issues of energy and economics.

Link: https://www.cfact.org/2021/11/05/without-fossil-fuel-infrastructure-were-supposed-to-have-an-energy-crisis/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




CFACT inszeniert „Blah, Blah, Blah“-Stunt, um Greta anzufeuern

Craig Rucker

(Glasgow, Schottland) Vor Beginn der COP 26 sorgte Greta Thunberg für Schlagzeilen, als sie sagte, die UN-Klimakonferenzen seien voll von „Blah, Blah, Blah“.

Ironischerweise fand sich CFACT – vielleicht zum ersten Mal überhaupt – in Übereinstimmung mit ihr!

Und warum? Weil „Blah, Blah, Blah“ die UN-Klimaverhandlungen perfekt zu charakterisieren scheint.

Natürlich gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen der Sichtweise von CFACT und Greta in dieser Angelegenheit. Greta beschwerte sich, dass die Staats- und Regierungschefs der Welt nicht genug tun, um den Anstieg der CO2-Emissionen zu stoppen. Hier hat sie Recht. Trotz aller Rhetorik und Versprechen steigen die weltweiten CO2-Emissionen weiter an – vor allem dank China und Indien.

Auch wenn CFACT die erhöhten CO2-Emissionen nicht als besonders besorgniserregend ansieht, so stimmt es doch mit Greta überein, dass die UNO, selbst wenn die Welt vor einer Krise stünde, sich als wenig geeignet erwiesen hat, diese zu bewältigen. Ein Beispiel dafür ist die vermeintliche Einigung der Nationen in der vergangenen Woche auf ein Kohleverbot, die in Wirklichkeit nichts dergleichen bewirkt hat – vielmehr wurden alle echten Maßnahmen auf das Jahr 2050 verschoben.

Bla, bla, bla in der Tat.

Aus Anlass dieser seltenen Einigung ging CFACT vor der COP 26 auf die Straße, um der Welt zu verkünden, dass „Skeptiker und Alarmisten“ zumindest in einem Punkt endlich „Solidarität“ gefunden haben: Nämlich, dass die jährlichen Versammlungen der UNO mit nichts als heißer Luft gefüllt sind.

 

Sie trugen ein Transparent mit der Aufschrift „Erstaunlicherweise hat Greta recht! UN Klima COP 26 ist … Blah! Blah! Blah!“ – zogen Marc Morano und ich traditionelle schottische Gewänder (einschließlich Schottenröcke) an und paradierten vor dem Eingang der COP 26. Zu uns gesellte sich „Nessie“, das sagenumwobene Ungeheuer von Loch Ness, das aus seinem Versteck hervorkam, um unsere Aktion ebenfalls zu unterstützen.

Was ist daraus geworden?

Ganz einfach: Die Teilnehmer haben es genossen. Viele blieben stehen, um Fotos zu machen. Andere stellten Fragen. Viele waren überrascht, dass Skeptiker und Greta sich auf „etwas“ einigen konnten. Viele wollten Nessie treffen und begrüßen. Zweifellos gab es auch einige, die hofften, Marc und mich in Handschellen zu sehen und vom UN-Sicherheitsdienst ins Gefängnis geworfen zu werden.

Das Gute ist jedoch, dass wir den Delegierten der Welt unseren Standpunkt auf eine unbeschwerte, aber unvergessliche Art und Weise vermittelt haben. Selbst ein Reporter der Financial Times vor Ort war amüsiert. Er ließ es sich nicht nehmen, mit uns zu sprechen und uns seine Karte zu geben.

Die Parade war ein Erfolg. Erwarten Sie, dass CFACT seine Botschaft weiterhin mit allen Mitteln an die internationale Gemeinschaft herantragen wird – auch mit Straßentheater!

Autor: Craig Rucker is a co-founder of CFACT and currently serves as its president.

Link: https://www.cfact.org/2021/11/08/cfact-stages-blah-blah-blah-stunt-to-cheer-on-greta/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE