Kältereport Nr. 33

Diesmal ohne lange Vorrede:

Meldungen vom 30. November 2021:

Rekord-Kälte in vielen Teilen Europas

Schweden: –37,4°C

Seit über einer Woche liegt nicht nur Skandinavien im Zustrom extrem kalter Luft aus der Arktis.

Als Folge davon werden in Europa an mehreren Stellen Temperatur-Rekorde gebrochen, z. B. in Kevo, Finnland mit einem Minimum von –32,2°C. In Buresjön, Schweden, sank die Temperatur auf –34,7°C, das ist der niedrigste Wert in einem November seit dem Jahr 2010.

Der beeindruckendste Kälterekord war jedoch in Nattavaara in Lappland, Schweden, aufgetreten. In der kleinen Touristenstadt 327 m ü. NN wurde am Montag, dem 29. November, eine Temperatur von -37,4 °C gemessen. Das war nicht nur ein Rekord für die Station oder für Schweden, sondern auch die niedrigste Novembertemperatur in Skandinavien seit 1980.

Siehe hierzu auch die Meldung bei Wetteronline.de vom 5. Dezember 2021

—————————————————–

Schulen in UK mussten geschlossen werden

Viele Schulen im Vereinigten Königreich mussten am Montag und Dienstag schließen, nachdem der Sturm „Arwen“ in Teilen des Landes hohe Schneeverwehungen und vereiste Straßen hinterlassen hatte.

Die Schulen in Derbyshire, Lancashire und den Midlands waren am stärksten betroffen, nachdem die gefährlichen und eisigen Bedingungen auch in der neuen Woche anhielten: Am Montag wurden im Vereinigten Königreich die bisher tiefsten Temperaturen der Saison gemessen, wobei die Tiefstwerte in Cumbria fast –10°C erreichten.

Link: https://electroverse.net/record-lows-grip-europe-plus-big-freeze-inbound/

—————————————————–

Meldungen vom 1. Dezember 2021:

Vorbemerkung von Prof. Nir Shaviv: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass der CO2-Ausstoß einen Temperaturanstieg verursacht. …und… Ich hatte keine Ahnung, dass mich dies dazu bringen würde, mich mit dem Treibhauseffekt zu befassen… Ich wollte nur die Frage eines Kollegen ernsthaft beantworten. Als ich den Artikel veröffentlichen wollte, stieß ich auf verschlossene Türen. Ich schickte den Artikel an Nature und erhielt die Antwort: „Das ist schön, aber Sie müssen eine solidere Grundlage finden“. Nach einer Weile hatte ich das Gefühl, dass die Leute immer nach einer anderen Ausrede suchten, um den Artikel nicht zu veröffentlichen.

Immer neue Temperatur-Kälterekorde in Europa

Frankreich: In der Stadt Grenoble im Südosten Frankreichs auf einer Höhe von 384 m wurde am Dienstag, dem 30. November, ein rekordverdächtiger Tiefstwert von -10 °C registriert, wie aus den von Météo France veröffentlichten Daten hervorgeht.

Dieser Wert wird als die niedrigste Novembertemperatur in Grenoble seit 1971 in die Annalen eingehen, als der bisherige Novembertiefstwert von –10,9°C erreicht worden war.

Italien: Am Dienstag, dem 30. November, wurde in Fusine, einer Region im Nordwesten Italiens auf 800 m Höhe, ein Tiefstwert von -15 °C gemessen – ein historisch niedriger Wert für diese Jahreszeit, der zu den starken Schneefällen in der Region hinzu kam.

Fusine grenzt sowohl an Österreich als auch an Slowenien, wo ebenfalls ungewöhnlich niedrige Werte registriert wurden: Das slowenische Dorf Ratece beispielsweise meldete am 30. November -12,5 °C – ein weiterer Rekordtiefstwert, während in einigen Alpenregionen Schneemengen bis zu 50 cm gemeldet wurden.

Auch Polen ist SDchauplatz arktischer Bedingungen. Das Institut für Meteorologie des Landes warnt vor gefährlichen, starken Schneefällen, insbesondere im Süden des Landes, die am Mittwoch, dem 1. Dezember, einsetzen sollen.

—————————————————–

New South Wales, Australien: Kältester November jemals

Der australische Bundesstaat New South Wales hat gerade den kältesten November aller Zeiten erlebt. Es war auch der nasseste November, den der Bundesstaat je verzeichnet hat, wobei die Niederschlagsrekorde aus mehr als einem Jahrhundert (also seit dem Centennial Minimum) gebrochen wurden.

Das australische Bureau of Meteorology (BOM) macht natürlich nur Schlagzeilen über die Regenfälle und vergräbt die Rekordkälte in den Fußnoten. Die Öffentlichkeit ist darauf trainiert, Überschwemmungen mit der globalen Erwärmung in Verbindung zu bringen, während Rekord-Tiefsttemperaturen etwas schwieriger zu verkaufen sind.

Link: https://electroverse.net/records-fall-in-europe-nsw-coldest-nov-pinatubo/

—————————————————–

Meldungen vom 2. Dezember 2021:

Rekord-Kälte in Sibirien

Der letzte Winter (2020-21) war in weiten Teilen des transkontinentalen Russlands historisch kalt – er ging als der „längste und härteste“ Winter in Nord- und Zentralasien in die Geschichte ein. Doch in diesem Jahr hat die Kälte noch früher eingesetzt…

Diese Woche wurde Sibirien von extremen Frösten heimgesucht. Am 1. Dezember wurde in Delyankir ein Tiefstwert von -55,7 °C gemessen.

Ein solcher Wert wäre selbst für Januar oder Februar eher selten, geschweige denn für den ersten Morgen im Dezember. Außerdem lag er nur 0,7 °C bzw. 2,8 °C über den bisherigen November- und Dezember-Tiefsttemperaturen der Stadt.

Darüber hinaus erreichte der Tageshöchstwert in Delyankir nur -48,2 °C – das ist das niedrigste Tagesmaximum seit Beginn von Aufzeichnungen [wobei leider nicht erwähnt wird, wann das war. A. d. Übers.].

—————————————————–

Kanada: niedrigste Temperatur in einem November seit 2004

In der nördlichsten Wetterforschungsstation Kanadas, Eureka, wurde am 28. November ein Tiefstwert von -43,1°C registriert – dies war die niedrigste Novembertemperatur seit 2004 (– 43,3°C), und davor muss man bis 1989 zurückgehen.

Link: https://electroverse.net/record-cold-grips-siberia-and-canada-nh-snow-up/

—————————————————–

Meldungen vom 6. Dezember 2021:

Grönland: Massen-Schneefälle am Sonntag

Die Daten des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) zeigen, dass sich die Eisschmelze auf Grönland im letzten Jahrzehnt deutlich verlangsamt hat und dass der Trend nun zu einem Wachstum umschlägt.

Die in den Medien kolportierten Meldungen über einen „massiven Eisverlust“ entbehren jeder Grundlage. Vielmehr hat sich der grönländische Eisschild über den letzten Jahren immer mehr erholt.

Seit 2016 wurde ein deutlicher Anstieg der Oberflächen-Massenbilanz (SMB) – eine Berechnung, mit der der „Gesundheitszustand“ eines Gletschers bestimmt wird – festgestellt, und es wurden regelmäßig Tages-/Monatsrekorde gebrochen.

Jahrzehntelange zuverlässige Satellitenmessungen haben es ermöglicht, Trends zu erkennen, und obwohl die größte Insel der Welt von etwa 1995 bis 2012 an Masse verloren hat, hat sich dieser Trend nun umgekehrt. Wie die allmähliche Drehung eines Schiffes änderte die grönländische SMB von 2010 bis 2015 ihren Kurs und befindet sich seitdem auf einem Aufwärtstrend.

Dies ist in der nachstehenden Grafik, in der die gesamte Massenbilanz seit 1985 dargestellt ist, deutlich zu erkennen:

Quelle: Die Kalte Sonne

—————————————————–

Noch einmal nach Australien: kältester November seit 1999

Der australische Bundesstaat New South Wales erlebte im vergangenen Monat den kältesten November in der Geschichte (in Daten, die bis in die 1800er Jahre zurückreichen). Aber auch auf dem gesamten australischen Kontinent war es ungewöhnlich kalt: Es war der kälteste November seit 1999.

Nach Angaben des australischen Bureau of Meteorology (BOM) lag die durchschnittliche Temperaturanomalie des Landes um -1,25 °C unter dem Referenzwert für den Zeitraum 1991-2020; sie lag sogar noch um beeindruckende -0,63 °C unter dem alten Referenzwert für den Zeitraum 1961-1990 (eine historisch kalte Ära).

—————————————————–

Monatliche Tiefstwerte (und seltener Schneefall) in Hawaii

Historische Kälte und seltene Schneestürme haben Hawaii in den letzten Tagen heimgesucht.

Der gestrige Höchstwert von 21,1 °C in Honolulu mag nicht besonders kalt klingen, aber dieser Wert ist die niedrigste jemals für den Monat Dezember gemessene Höchsttemperatur in der Stadt. Es war auch die niedrigste Höchsttemperatur in Honolulu in einem beliebigen Monat des Jahres seit dem Wert von 020°C im Januar 1979.


Am Wochenende wurden seltene Schneesturmwarnungen über den Gipfeln der Inseln ausgegeben – Warnungen, die immer noch in Kraft sind.

Die Gipfel von Mauna Kea und Mauna Loa erleben historischen Schnee, berichtet bigislandvideonews.com, während sintflutartige Regenfälle und Gewitter, die „katastrophale Überschwemmungen verursachen können“, die niedrigeren Lagen treffen, so die Warnung des National Weather Service in Honolulu.

Palau

4.800 Meilen westlich von Hawaii und in der Region Mikronesien im westlichen Pazifik hat Palau – ein Archipel von über 500 Inseln – am 3. Dezember die niedrigste Dezembertemperatur aller Zeiten gemessen.

Der Messwert von 21,1°C am internationalen Flughafen von Koror lag nur ein Grad über dem bisherigen Tiefstwert der Insel für einen beliebigen Monat des Jahres.

Link: https://electroverse.net/greenland-gained-9-gts-of-snow-australia-coldest-nov-lows-and-snows-in-hawaii/

—————————————————–

Meldungen vom 7. Dezember 2021:

St. Petersburg, Russland: „Schockfrost“ brach einen Rekord aus dem Jahr 1893

Außergewöhnlich kaltes Wetter hat die russische Stadt St. Petersburg diese Woche heimgesucht.
Die Kälte war so stark, dass alle Rekorde gebrochen wurden: Der Tiefstwert von fast -21°C am Montagmorgen brach einen Tagesrekord, der vor 128 Jahren, im Jahr 1893, aufgestellt wurde, so der Meteorologe Mikhail Leus vom Wetterzentrum Fobos.

Auch im Osten Russlands hält die rekordverdächtige Kälte an.

„Anomal kaltes Wetter herrscht in Jakutien“, heißt es in einem anderen Artikel von hmn.ru.

Die Temperaturen in den Städten Oymyakon und Delyankir zum Beispiel liegen weiterhin unter -50 °C, was selbst für diese Städte ungewöhnlich kalt ist – gestern wurde in Delyankir ein vorläufiger Wert von -56,6 °C gemessen.

—————————————————–

Noch einmal Schweden: Jetzt auch ein Dezember-Allzeit-Rekord gebrochen

Schweden hat soeben einen neuen Tiefstwert für den Dezember erreicht – und laut thelocal.se wird es im weiteren Verlauf des Monats noch kälter werden.

In den letzten Wochen war es in Skandinavien außergewöhnlich kalt. Wie ich im letzten Monat berichtet habe [s. o.], wurde in der kleinen Touristenstadt Nattavaara – 327 m über dem Meeresspiegel – am 29. November eine Temperatur von -37,4 °C gemessen – dies war nicht nur ein Rekord für die Station oder für Schweden, sondern auch die niedrigste Novembertemperatur in Skandinavien seit 1980.

Seitdem ist es in ganz Skandinavien noch kälter geworden, und am Montag, dem 5. Dezember, wurden in ganz Schweden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gemessen.

—————————————————–

Bethel, Alaska: Kältester November seit 82 Jahren

Der November war in weiten Teilen Alaskas brutal kalt, auch in Bethel.

In der Tat erlebte das südwestliche Alaska-Zentrum den kältesten November seit mehr als 80 Jahren und den zweitkältesten in den Wetterbüchern, die mehr als ein Jahrhundert zurückreichen: Mit einer Durchschnittstemperatur von nur -17,4°C „muss man bis 1939 zurückgehen, um einen kälteren November in Bethel zu finden“, sagte Rick Thoman, ein Klimaspezialist an der University of Alaska in Fairbanks. Damals war ein Durchschnitt von -17,7°C aufgezeichnet worden.

Link: https://electroverse.net/st-petersburgs-breaks-1893-record-sweden-dec-low-alaskas-coldest-nov-in-80-yrs-grimsvotn-alert/

—————————————————–

Meldungen vom 8. Dezember 2021:

Noch einmal Alaska: weiterhin „persistente, Rekorde brechende Kälte“

Die „Winterkälte“ Nordamerikas konzentrierte sich bisher in den höheren Breitengraden, wo sich die Kälte als anhaltend und rekordverdächtig erwies.

„Alaska hatte einen denkwürdigen November“, heißt es auf natureworldnews.com. Die Stadt King Salmon zum Beispiel erlebte ihren kältesten November seit Beginn der Aufzeichnungen mit einem Durchschnitt von nur -15,6°C, und sie war nicht die einzige – laut Daten des Nationalen Wetterdienstes erlebten viele Orte in Alaska im letzten Monat entweder ihren kältesten oder einen ihrer kältesten November in der Geschichte.

—————————————————–

Beispielloser Dezember-Schneefall in den französischen Pyrenäen

Es war bereits ein bemerkenswerter Dezember, was den Schnee in den Pyrenäen angeht“, heißt es in der ersten Zeile eines aktuellen thelocal.fr-Artikels, und wenn man die Vorhersagen betrachtet, werden in dieser Woche weitere heftige Schneefälle erwartet, und auch in den Alpen soll es noch mehr Schnee geben.

Samstag, Sonntag und Montag waren in den Pyrenäen von anhaltendem Schneefall geprägt: In Höhenlagen über 1.000 m wurden durchschnittlich 50-80 cm gemessen, in Höhen über 1.500 m übertrafen die Schneemengen 1,5 m – vor allem in den westlichen Gebieten der Gebirgskette.

Link: https://electroverse.net/alaskas-record-cold-dec-snow-pyrenees-depleting-gas/

—————————————————–

FMI: Scharfer „Aufwärts-Knick“ der Schneemasse auf der Nordhemipshäre

Erwähnenswert ist in dieser Woche auch, dass die vom Finnischen Meteorologischen Institut ermittelte „Gesamtschneemasse für die nördliche Hemisphäre“ am Dienstag, dem 8. Dezember (dem letzten Beobachtungszeitpunkt), einen starken Anstieg verzeichnete.

Damit liegt die aktuelle Schneemenge um 300 Gigatonnen über dem Durchschnitt von 1982-2012 (eine weitere Unmöglichkeit im Rahmen der ursprünglichen Hypothese des IPCC zur globalen Erwärmung):

Link: https://globalcryospherewatch.org/state_of_cryo/snow/fmi_swe_tracker.jpg

—————————————————–

Meldungen vom 10. Dezember 2021:

Rekord-Schnee in Österreich und der Türkei

Österreich

Wie thelocal.at berichtet, nähern sich die Schneehöhen landesweit einem Zehn-Jahres-Hoch und stehen kurz davor, dieses zu übertreffen, wobei in Kärnten Stromausfälle aufgrund von mehr als einem Meter Neuschnee zu verzeichnen sind.

Im östlichen Burgenland wurden in der Nacht auf Mittwoch mehr als 30 cm Neuschnee gemessen, im südlichen Kärnten kam es zu Stromausfällen, nachdem 40 cm Neuschnee gefallen waren – das sind die höchsten Schneemengen (in irgendeinem Monat) seit neun Jahren.

Türkei

Starke Schneefälle wurden auch im äußersten Südosten Europas verzeichnet, insbesondere in der transkontinentalen Türkei, wo Verwehungen Berichten zufolge Straßen blockiert und eine Reihe von Städten und Dörfern von der Außenwelt abgeschnitten haben.

Schneestürme haben die östlichen und westlichen Regionen der Türkei erfasst und Hunderte von Straßen blockiert, darunter 43 in Başkale, 11 in Digor und weitere 31 in Erzincan, wie dailysabah.com berichtet.

Link: https://electroverse.net/snow-austria-turkey-cold-wave-scandinavia-zombie-fires-disparity-russia-dmi-fail/

—————————————————–

wird fortgesetzt … (mit 34)

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Das sich ewig ändernde Klima und das „Wer hat Schuld?“-Spiel

Joe D’Aleo

Ich habe jahrzehntelang an der Zuordnung von Wetter und Klima gearbeitet. Anhand der verfügbaren Daten konnten wir Zyklen im Wetter und im globalen Klima erkennen, die mit der Sonne und den Zyklen im Ozean zusammenhängen (wahrscheinlich mit der Sonne, unserer größten Energiequelle für die atmosphärischen und ozeanischen Systeme). Doch seit den 1960er Jahren wurden die meisten Überlegungen zunehmend auf die Aktivitäten des Menschen zurückgeführt, wobei die Abkühlung dem „menschlichen Vulkan“ (Aerosole aus der Verbrennung von Brennstoffen) und die Erwärmung den Treibhausgasen zugeschrieben wurde.

Anfang der 1970er Jahre warnte der CBS-Moderator Walter Cronkite, der Inbegriff des amerikanischen Journalismus, vor einer „Eiszeit“. Cronkite zitierte wissenschaftliche Behauptungen, dass sich die Erde abkühlt und „das volle Ausmaß der neuen Eiszeit erst in 10.000 Jahren erreicht sein wird.“ (Climate Depot)

Am 11. September 1972 zitierte Cronkite die Vorhersagen von Wissenschaftlern, dass eine „neue Eiszeit“ bevorstehe. Er nannte diese Vorhersage des britischen Wissenschaftlers Hubert Lamb „eine schlechte Nachricht“.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht“, fuhr Cronkite fort. „Auch wenn das Wetter in den nächsten Jahren ein wenig kälter sein wird, wird das volle Ausmaß der neuen Eiszeit erst in 10.000 Jahren erreicht werden. Und wenn Sie noch mehr gute Nachrichten ertragen können, wird es selbst dann nicht so schlimm sein wie bei der letzten Eiszeit vor 60.000 Jahren. Damals lagen New York, Cincinnati und St. Louis unter 1500 m dickem Eis. Vermutlich bewegte sich nichts und die Schule wurde für diesen Tag geschlossen. Und so ist es heute, Montag, der 11. September 1972.“

Lamb, der von Cronkite zitierte Wissenschaftler, war kein Randwissenschaftler. Er gründete die Climatic Research Unit an der Universität von East Anglia in Großbritannien. Als er starb, bezeichnete ihn der Direktor der CRU als „den größten Klimaforscher seiner Zeit“, so die Global Warming Policy Foundation. Ihm wurde auch zugeschrieben, dass er „den Klimawandel als ernsthaftes Forschungsthema“ etabliert hat.

Der verstorbene Cronkite gilt als „legendärer Journalist“ und Pionier auf diesem Gebiet, weshalb Marc Morano, Herausgeber von Climate Depot, dieses Filmmaterial für so wichtig hält. Morano ist ein ehemaliger Mitarbeiter des U.S. Senate Environment & Public Works Committee und Produzent des 2015 erscheinenden Dokumentarfilms Climate Hustle über die globale Erwärmung.

Die Aktivisten der globalen Erwärmung haben jahrelang behauptet, dass die Angst vor einer globalen Abkühlung in den 1970er Jahren nie existiert hat. Sie haben versucht, die unbequeme Geschichte auszulöschen, die ironischerweise extreme Wetterereignisse wie Tornados, Dürren, Rekordkälte und Schneestürme auf die globale Abkühlung zurückführte“, sagte Morano.

Leonard Nimoy, berühmt als Mr. Spock in Star Trek, gab in einem kurzen Überblick und dann in einer längeren, detaillierten Geschichte weitere Informationen über die Denkweise der besten Wissenschaftler der Welt zu jener Zeit.


Im Gegensatz zu den Wissenschaftlern, die heute oft von den Medien zitiert werden, vertrat Lamb die Ansicht, dass sich das Klima der Erde ständig und auf natürliche Weise verändert. Im Gegensatz zu ihrem Gründer spielt die CRU jetzt eine wichtige Rolle bei der Verbreitung des globalen Erwärmungsalarmismus. CBS sagte 2009, dass CRU „einen übergroßen Einfluss“ in Erwärmungskreisen ausübt. Der Climategate-Skandal drehte sich um durchgesickerte Dokumente und E-Mails dieser Organisation.

Die Befürworter der Klimaerwärmung wechselten mühelos von der Angst vor einer globalen Abkühlung in den 1970er Jahren zur Angst vor einer globalen Erwärmung in den 1980er Jahren. In der heutigen Zeit hat der Ausdruck ‚globale Erwärmung‘ zugunsten von ‚Klimawandel‘ oder ‚globale Klimastörung‘ oder sogar ‚globale Verrücktheit‘ an Bedeutung verloren“, fügte Morano hinzu. „Die ‚anerkannte Wissenschaft‘ schien noch nie so unsicher zu sein.“

Rückblende 1980: CBS News mit Walter Cronkite warnt vor dem „Treibhauseffekt“, der in „50-70 Jahren“ zu „zerstörerischen Veränderungen“ führen wird – Erwärmung um „8 Grad C“ & „Goodbye Miami“ & „Bootfahren am Fuß des Kapitols“.

CBS Nachrichten: „Forscher sagen, dass sich immer größere Mengen an CO2 in der Atmosphäre ansammeln. Sie befürchten, dass sich die Erde allmählich erwärmen wird, was in 50 bis 70 Jahren zu noch ungewissen, aber möglicherweise zerstörerischen Veränderungen des Erdklimas führen wird.“ …

Senator Paul Tsongas (Demokraten), Energieausschuss des Senats: „Es ist wahrscheinlich, wir wissen es wirklich nicht. Aber wenn es passiert, dann heißt es: Auf Wiedersehen Miami, auf Wiedersehen Corpus Christi, auf Wiedersehen Sacramento, auf Wiedersehen Boston – was natürlich viel mehr Anlass zur Sorge gibt. Auf Wiedersehen New Orleans. Auf Wiedersehen Charleston, Savannah und Norfolk. Auf der positiven Seite bedeutet es, dass wir am Fuße des Kapitols Boot fahren und auf dem South Lawn angeln können.“

Gordon MacDonald, leitender Wissenschaftler der Mitre Corp: „Ein Klimamodell, das Jason-Klimamodell, sagt voraus, dass eine Verdoppelung des Kohlendioxids dazu führen wird, dass die Sommer in Washington DC um 9 Grad Celsius wärmer sein werden als heute, die Winter aber nur um 2 Grad Celsius wärmer sein werden. Veränderungen dieses Ausmaßes werden sehr wahrscheinlich tiefgreifende Auswirkungen auf die Landwirtschaft, auf alle Aspekte der Energienutzung und -erzeugung sowie auf die Wasser- und Bodennutzung haben.“

Link: http://icecap.us/index.php/go/new-and-cool vom 6. Dezember 2021

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Erneuerbare minus Fossile = Energie-Armut (Europa-Edition)

Aus der Rubrik „die Mathematik ist einfach“ von David Middleton

Energie-Armut in Europa ist verbunden mit teuren „Erneuerbaren“

Es hat den Anschein, dass sich die politischen Entscheidungsträger in Glasgow versammelten, um die Beendigung der Nutzung fossiler Brennstoffe zu beschleunigen – also genau das, was bereits zu massiver Energiearmut in Europa geführt hat.

6. November 2021

Von Mark Milke und Ven Venkatachalam

Angesichts des jüngsten Anstiegs des Erdgaspreises in Europa auf das Fünffache des Preises von Anfang 2021 ist damit zu rechnen, dass immer mehr Europäer und Briten in die so genannte „Energiearmut“ gestürzt werden.

Von Griechenland bis Großbritannien und überall dazwischen wurde das europäische Stromnetz zunehmend von zuverlässigen und erschwinglichen fossilen Brennstoffen abgekoppelt und an teurere und intermittierende Wind- und Solarprojekte angeschlossen.

Eine Folge davon ist, dass die Europäer zweimal für die erzeugte Elektrizität zahlen: einmal für die vorhandenen Kosten der bestehenden Projekte für fossile Brennstoffe (und in einigen Ländern für die Kernenergie) und ein zweites Mal für Projekte für erneuerbare Energien. Ein weiteres Ergebnis ist, dass, wenn Wind- und Solarenergie nicht zur Verfügung stehen, mehrere Länder in Europa und anderswo hinter demselben verfügbaren Öl, Erdgas und Kohle her sind, was die Preise für diese Brennstoffe dramatisch in die Höhe treibt.

Die Kanadier – und auch alle anderen Menschen auf der Welt – sollten aufpassen. Denn das, was die Europäer in diesem Winter erleiden und noch einmal erleiden werden, wird sich durch das, was die Regierungen weltweit auf der 26. UN-Klimakonferenz der Vertragsparteien (COP 26) in Glasgow, Schottland, vorantreiben, noch verstärken: Ein noch schnellerer vermeintlicher „Ausstieg“ aus den fossilen Brennstoffen.

Aber genau diese politische Präferenz der Vergangenheit hat in Europa schon vor dem Preisanstieg in diesem Herbst zu erheblicher Energiearmut geführt. (Für diejenigen, die mit dem Begriff nicht vertraut sind: Energiearmut bedeutet, dass die Bürger zu arm sind, um ihre Stromrechnungen pünktlich zu bezahlen und/oder ihre Wohnungen angemessen warm zu halten).

Stephen Bouzarovski, Professor an der Universität Manchester und Vorsitzender einer Arbeitsgruppe für Energiearmut schätzt, dass bereits vor der Pandemie 80 Millionen Europäer Probleme hatten, ihre Wohnungen angemessen zu heizen. Gleichzeitig waren mindestens 12 Millionen europäische Haushalte mit ihren Stromrechnungen im Rückstand.

[…]
Western Standard

Stephen Bouzarovskis Schätzung der Energiearmut stammte eigentlich aus einem CNN-Business- Artikel, in dem ein Idiot von Friends of the Earth Europe zitiert worden war …

Europas Arme leiden unter dem Anstieg der Energiepreise

Walé Azeez

Millionen von Menschen in ganz Europa können es sich in diesem Winter möglicherweise nicht leisten, ihre Häuser zu heizen, da die Gas- und Strompreise in die Höhe schießen.

Experten, Armutsbekämpfungs-Organisationen und Umweltschützer warnen, dass die CoronavirusPandemie und die steigenden Preise ein seit langem bestehendes Problem verschärft haben, das auf eine Kombination aus hohen Energiekosten, niedrigen Haushaltseinkommen und nicht Energie-effizienten Häusern zurückzuführen ist.

Jüngste Untersuchungen unter der Leitung von Stefan Bouzarovski, Professor an der Universität Manchester und Vorsitzender des Forschungsnetzwerks Engager, haben ergeben, dass bis zu 80 Millionen Haushalte in ganz Europa bereits vor der Pandemie Probleme hatten, ihre Wohnungen angemessen warm zu halten.

Die Europäische Union beschreibt Energiearmut als die Unfähigkeit, sich einen angemessenen Wärmekomfort in Innenräumen leisten zu können. Nur vier europäische Länder – Frankreich, Irland, die Slowakei und das Vereinigte Königreich – haben eine offizielle Definition, doch Experten zufolge ist das Problem weit verbreitet.

[…]

„Wir sollten den Zugang zu Energie als ein Menschenrecht betrachten, so wie wir den Zugang zu Wasser als ein Menschenrecht betrachten“, sagte Martha Myers, Klimagerechtigkeits- und Energiekampagnenleiterin bei Friends of the Earth Europe, die Teil der Right to Energy Coalition ist.

[…]

CNN

Natürlich würden die Schwachköpfe, die den Ausstieg Europas aus fossilen Brennstoffen und Kernkraft fordern, auch verlangen, dass Energie als „Menschenrecht“ behandelt und kostenlos verteilt wird. Laut der LinkedIn-Seite von Frau Myers hat sie einen Bachelor-Abschluss in „politischer Anthropologie“ (WTF?) und einen Master-Abschluss in „nachhaltiger Entwicklung und Anthropologie“. Offensichtlich ist der einzige Weg, einen totalen Bockmist nachhaltig zu machen, ihn kostenlos zu machen…

Energie-Armut in 4 simplen Grafiken

1

Strom-Raten in einigen Europäischen Nationen, Australien, Kanada und USA. Link

https://www.globalpetrolprices.com/electricity_prices/

2

Erdgas-Preise: Global (blau), US Henry Hub (rot). Link
https://fred.stlouisfed.org/series/PNGASJPUSDM#0

3

Erzeugung,Verbrauch und nachgewiesene Reserven von Erdgas der USA. Link
https://www.bp.com/en/global/corporate/energy-economics/statistical-review-of-world-energy.html

4

Erzeugung, Verbrauch und nacvhgewiesene Reserven von Erdgas in Europa. Link
https://www.bp.com/en/global/corporate/energy-economics/statistical-review-of-world-energy.html

Noch irgendwelche Fragen?

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/12/07/renewables-fossil-fuels-energy-poverty-european-edition/

Übersetzt von Christian Freuer für dass EIKE

 




Maus quiekt Löwe an

[Leider ließ sich das Bild nicht schärfer einsteuern]

Kip Hansen

Manche Menschen scheinen einfach eine verzerrte Vorstellung von ihrem Platz im Universum zu haben. David Vetter, ein „Senior Contributor“ bei FORBES, hat das, was als Scherz hätte verstanden werden sollen, ernst genommen. Es sei darauf hingewiesen, dass die Zeitschrift einen Haftungsausschluss anbringt: „Die von Forbes-Mitarbeitern [wie David Vetter] geäußerten Meinungen sind ihre eigenen.“

David Vetter ist einer der vielen so genannten Journalisten, die mit der Klimanachrichten-Kabale der Columbia Universität verbunden sind: Covering Climate Now.  Sie preisen Vetters Forbes-Artikel in ihrem wöchentlichen Newsletter, der an Tausende von Aktivisten und Journalisten verschickt wird, als „Medienverantwortung an. Der führende Klimawissenschaftler Professor Michael Mann drängt YouTube, Klimaleugner und Fehlinformationsvideos zu entfernen, so wie es die Covid-19-Fehlinformationsvideos entfernt. Von David Vetter für Forbes…“. Covering Climate Now bietet anderen Nachrichtenagenturen die Möglichkeit, diese Geschichten in der ganzen Welt zu reproduzieren.

YouTube verbreitet Klima-Fehlinformationen. Dieser Top-Wissenschaftler sagt, Google sollte sie verbieten

Ein führender US-Klimawissenschaftler hat die Videoplattform YouTube aufgefordert, Leugnungsvideos von Klimawissenschaften genauso zu behandeln wie Inhalte mit Covid-19-Fehlinformationen – indem sie entfernt werden.

Michael E. Mann, Direktor des Earth System Science Center an der Pennsylvania State University, schrieb auf Twitter: „Hey @Youtube. Es ist gut, dass ihr die COVID-Leugnungsvideos entfernt. Jetzt ist es an der Zeit, dass ihr auch Klimaleugner-Videos entfernt. Sie stellen auf lange Sicht eine noch größere Bedrohung für die Menschheit dar.“

Mann schrieb den Tweet als Antwort auf einen Beitrag eines anderen Twitter-Nutzers über ein Video aus dem Jahr 2013 mit dem Titel „Why Has Global Warming Paused?“, in welchem William Happer zu sehen ist, ein Physikprofessor in Princeton, der unter Präsident Donald Trump in den Nationalen Sicherheitsrat berufen wurde und selbst ein begeisterter Klimaleugner ist. In dem Video behauptet Happer, der kein Klimawissenschaftler ist, dass die globale Erwärmung 1998 zum Stillstand gekommen sei – eine Behauptung, die spätere Forschungen widerlegt haben und die von der NOAA in einem Q&A dekonstruiert wurde. [Quelle]

Nun ist Michael Mann sicherlich ein bekannter Name – aber nicht für irgendwelche primären Fortschritte in seinem eigenen Bereich. Der Witz an der Sache ist, dass Vetter Mann als „führenden amerikanischen Klimawissenschaftler“ bezeichnet. Mann ist eine führende Stimme des Klima-Alarmismus, aber meiner Meinung nach nicht wirklich ein Wissenschaftler. Der größte Teil seiner Arbeit besteht aus Selbstdarstellung und Angriffen auf andere Wissenschaftler, die nicht mit seinem radikalen Klima-Alarmismus übereinstimmen – er greift jeden an, der auch nur im Geringsten mit den politischen Aussagen und Lösungen des IPCC nicht einverstanden ist.

Mann beschwert sich, dass ein Video mit William Happer aus dem Jahr 2013 auf YouTube verfügbar ist.  Vetter (auf Forbes) schreibt: „Happer, der kein Klimawissenschaftler ist, behauptet, dass die globale Erwärmung 1998 zum Stillstand gekommen zu sein scheint – eine Behauptung, die durch spätere Forschungen widerlegt wurde und die die NOAA in einem Q&A dekonstruiert hat“. Ein cleveres Stück der Verschleierung. In der NOAA-„Dekonstruktion heißt es ausdrücklich: „Die Verlangsamung der durchschnittlichen globalen Oberflächenerwärmung, die von 1998 bis 2012 (im Vergleich zu den vorangegangenen 30 Jahren) stattgefunden hat, ist eindeutig beendet.“ Happer sprach in dem Video im Jahr 2013 über genau diese Verlangsamung, die von der NOAA in der angeblichen Dekonstruktion bestätigt wurde – eine Information, keine Fehlinformation – die weder Mann noch Vetter anscheinend jemals wirklich gelesen haben oder, meiner Meinung nach, lieber ignorieren.

[Hervorhebungen im Original]

Wen beschuldigt Mann der Fehlinformation?

William Happer:

„…der Cyrus Fogg Bracket Professor of Physics und einer der Pioniere auf dem Gebiet der optisch polarisierten Atome, wird zum Ende dieses akademischen Jahres emeritiert. Will ist bekannt für die Entwicklung strenger Theorien zur Analyse seiner eleganten Atomphysik-Experimente sowie für seine umfangreichen Dienste für Princeton und die US-Regierung. Seine Forschung hat mehrere dynamische Bereiche außerhalb der Atomphysik initiiert.“

Will ist auch für seine umfangreiche Arbeit für die Regierung bekannt. Seit 1976 ist er Mitglied von JASON, einer Gruppe von Wissenschaftlern und Ingenieuren, die die [US-]Bundesregierung in Fragen der Verteidigung, des Geheimdienstes, der Energiepolitik und anderer technischer Probleme beraten. Während seiner Teilnahme an der JASON-Sommerstudie 1982 schlug er vor, eine dünne Natriumschicht in der oberen Atmosphäre als Quelle eines künstlichen Leitsterns zu verwenden, um die durch atmosphärische Turbulenzen verursachten „Seeing“-Verzerrungen in optischen Teleskopen zu korrigieren. Die Natriumschicht wird vom Boden aus mit einem Laser angeregt, und die adaptive Optik wird mit Echtzeit-Rückkopplung eingesetzt, um die Verzerrungen auszugleichen. Heute verwenden die meisten großen optischen Teleskope solche Laserleitsternsysteme. Von 1987 bis 1990 war Will Vorsitzender des Lenkungsausschusses von JASON.

Von 1991 bis 1993 diente Will in der Regierung von Präsident George H. W. Bush als Direktor für Energieforschung im Energieministerium, wo er ein Grundlagenforschungsbudget von rund 3 Milliarden Dollar überwachte. Zu seinen Aufgaben gehörte es, einen Großteil der Bundesmittel für Hochenergie- und Kernphysik, Materialwissenschaften, Fusion mit magnetischem Einschluss, Umweltwissenschaften, das Humangenomprojekt und andere Bereiche zu verwalten. In jüngster Zeit führte er den Vorsitz des Gremiums für nukleare und radiologische Fragen der Nationalen Akademie der Wissenschaften und des ständigen Ausschusses des Nationalen Forschungsrats für improvisierte Sprengkörper. [Quelle, PDF]

William Happer ist führend in der Welt der praktischen Physik und war, wenn er nicht für die US-Regierung in verschiedenen beratenden Positionen tätig war, z. B. als Direktor der Energieforschung im Energieministerium von 1991-1993, Professor für Physik in Princeton, jetzt emeritiert.

„Der Fachbereich Physik in Princeton wird in nationalen und internationalen Rankings häufig hoch eingestuft. Laut US News ist Princeton die Nummer 3 im Fachbereich Physik.[hier] In den World University Rankings 2019 wurde Princeton als Nummer 1 in den physikalischen Wissenschaften eingestuft.“ [Quelle]

Will Happer weiß wahrscheinlich mehr über die Physik der Atmosphäre und die Energieübertragung in der Atmosphäre als jeder andere lebende Mensch. Will Happer trat 1976 der wissenschaftlichen Beratergruppe JASON der US-Bundesregierung bei, als Michael E. Mann 12 Jahre alt war und gerade mit der Junior High School begann.

Zusammenfassung: Michael Mann vs. Will Happer? – Die Feldmaus quiekt vor dem Alpha-Löwen der Physik.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/12/10/mouse-squeaks-at-lion/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




CLINTEL appelliert dringend an Regierungschefs, junge Menschen und Klimawissenschaftler „Wacht endlich auf!“

David Wojick

[Hinweis: Die Auszüge aus den jeweiligen Briefen sind vom Übersetzer der besseren Übersichtlichkeit wegen kursiv gesetzt.]

CLINTEL hat ein sehr interessantes Trio offener Briefe verfasst, jeweils einen an Regierungschefs, junge Menschen und Klimawissenschaftler. Die meisten offenen Briefe, die den Alarmismus in Frage stellen, konzentrieren sich auf ihren Inhalt, sind also für ein allgemeines Publikum geschrieben. Andere sind an eine bestimmte Person gerichtet und betreffen ein bestimmtes Thema.

Im Gegensatz dazu richten sich diese CLINTEL-Briefe an bestimmte Gruppen, die in der Klimadebatte eine wichtige Rolle spielen. Nominell richtet sich jeder Brief an Mitglieder dieser Gruppen, die an der COP 26 teilgenommen haben, wo jede Gruppe prominent vertreten war, aber jede Botschaft gilt für die gesamte Gruppe, weltweit. Jeder Brief fordert zum Handeln auf.

Wie man sich an die Mitglieder dieser Schlüsselgruppen wendet, darüber müssen wir mehr nachdenken. Diese Briefe sind in diesem Sinne wichtige Präzedenzfälle.

Insbesondere glaube ich nicht, dass ich jemals einen Brief wie diesen an junge Menschen gesehen habe. Ich habe schon viele Klagen darüber gehört, wie der Alarmismus die Kinder terrorisiert, sie dazu bringt, die Vergangenheit zu hassen und Angst vor ihrer Zukunft zu haben. Aber sich tatsächlich direkt in aller Ausführlichkeit an sie zu wenden, das ist neu.

Hier sind einige Auszüge [des Appells an die Kinder], um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln:

„Bitte, verhalte dich nicht wie ein Papagei. Seid kritisch gegenüber den vielen falschen Propheten, die versuchen, euch auszunutzen und euch gegen das aufzubringen, was eure Eltern und Großeltern erreicht haben. Die Informationen, die diese Propheten euch vermitteln, sind einseitig und irreführend. Ihre Informationen stammen aus fehlerhafter Wissenschaft, falschen Modellvorhersagen und extremen Szenarien.

Wussten Sie, dass der Unterschied zwischen der durchschnittlichen Jahrestemperatur im kalten Finnland und im warmen Singapur mehr als 20 Grad beträgt? Und doch sind diese beiden Länder sehr erfolgreich. Die derzeitige globale Erwärmung von 0,14 Grad Celsius pro Jahrzehnt zur Katastrophe zu erklären, ist völlig unverhältnismäßig. Denken Sie darüber nach, während Sie protestieren.

Haben Ihnen Ihre Lehrer jemals gesagt, dass CO2 ein Segen für alles ist, was auf unserem Planeten lebt? CO2 ist keine Umweltverschmutzung, sondern das Molekül des Lebens, das den Pflanzen als Nahrung dient. Ohne Pflanzen gäbe es nur sehr wenig tierisches Leben und überhaupt kein menschliches Leben. Denkt auch darüber nach, während ihr protestiert.“

Der Brief an die Klimawissenschaftler wird eher bekannt sein, aber die Klarheit ist außergewöhnlich. Hier ist ein guter Auszug:

Solide wissenschaftliche Forschung ist aufgeschlossen und zeichnet sich durch eine große Vielfalt von Standpunkten ohne Dogmen und Vorurteile aus: Innerhalb der etablierten Klimawissenschaft werden Neugier und Vielfalt unterdrückt und das Dogma der katastrophalen anthropogenen globalen Erwärmung (CAGW) rücksichtslos durchgesetzt. Die Wissenschaft ist jedoch weder eine Religion noch eine politische Gruppierung. Die Wissenschaft kommt nicht mit „Wir glauben“ voran, sondern nur mit „Ich frage mich“. Finanzielle Unterstützung für CAGW-kritische Forschung gibt es heute nicht mehr. Die Zensur erschwert und verhindert allzu oft die Veröffentlichung kritischer Artikel in den gängigen wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit Peer Review. Auch hier werden die CAGW-Modelle als die Wahrheit angesehen.

In dem Brief an die Klimawissenschaftler geht es mehr um die Freiheit der Forschung und der Meinungsäußerung als um die Klimawissenschaft. Er gilt zum Beispiel auch für medizinische Wissenschaftler.

Die Botschaft an die Regierungschefs lautet: Hören Sie auf, auf Angst zu setzen, und investieren Sie in die Anpassung. Hier sind zwei kurze Auszüge:

Harte Fakten zeigen, dass die globale Erwärmung NICHT katastrophal ist und dass es daher KEINE Klimakrise gibt. Hören Sie auf mit Ihren Angstmacherei-Botschaften. Angst führt immer zu falschen Entscheidungen und vor allem zerstört sie den Verstand unserer Jugend. Inspirieren Sie sie stattdessen mit einem positiven Ausblick!

Bitte hören Sie auf, das Pariser Klimaabkommen von 2015 sklavisch zu befolgen. Es basiert auf Angst und wird die Nationen der Welt nur verarmen lassen. Entwickeln Sie stattdessen konkrete Klimaanpassungspläne in Zusammenarbeit mit den Regionen. Globale Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels kosten exorbitante Summen (viele Billionen) und haben noch kein einziges Leben gerettet. Nationale Anpassungspläne funktionieren, was auch immer die Ursachen des Klimawandels sein mögen.

Der Titel der insgesamt 9-seitigen Trilogie lautet „Climate change is much more than CO2 and CO2 is much more than climate change“, was eigentlich alles sagt.

Der Wortlaut aller drei Briefe steht hier!

Ich fordere die Menschen auf, diese Botschaften zu nutzen, sie weiterzugeben und sie zu ergänzen. Vor allem müssen wir die jungen Menschen erreichen und ihnen ihre Zukunft zurückgeben.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html. For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/. Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2021/12/04/clintel-trilogy-calls-on-heads-of-government-young-people-and-climate-scientists-to-wake-up/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE