Frühling 2022 in Deutschland – sehr sonnig und meist zirkulationsschwach bei großen Witterungsgegensätzen

Stefan Kämpfe

Nur moderate Lenz-Erwärmung in Deutschland, ungünstiger Frühling für Landwirte, Gärtner und Windstromproduzenten

Der abgelaufene Frühling hatte so Einiges zu bieten – einen neuen Sonnenscheinrekord im März, Schnee bis ins Flachland Anfang April und Sommer im Mai – aber langfristig zeigen sich weder bei den Frühlings-Temperaturen noch bei den Niederschlägen besorgniserregende Trends.

Enorme Witterungsgegensätze – typisch für die Übergangsjahreszeit Frühling

Warum zeigt sich ausgerechnet der Lenz so launisch? Das hat mehrere Gründe. Über der Arktis wird jetzt nach der winterlichen Polarnacht Langtag – mit der einsetzenden Eisschmelze vermindert sich aber das Temperaturgefälle zwischen niederen und hohen Breiten; was den oft wintermilden, beständigen Westwetterlagen die Grundlage entzieht – es häufen sich so genannte Meridionale Lagen (Nord- oder Südlagen und der Sonderfall Ostlagen, die allesamt zu Extremen neigen). Und weil sich auch der die Westlagen stabilisierende, kalte Polarwirbel in der Stratosphäre nun aufgelöst hat, erfolgen oft jähe, dramatische Witterungsumbrüche. Außerdem setzt die Erwärmung der riesigen Landmassen Eurasiens ein, während die Meere (Wasser erwärmt sich nur sehr langsam!) noch sehr kalt sind. Letzteres begünstigt aber den Aufbau von Hochdruckgebieten auf dem Nordatlantik, bei Großbritannien und dem Nordmeer, und als „Ausgleich“ strömt Polar- oder gar Arktikluft aus Nordwest bis Nord ins sich erwärmende Festland. Die zwei wohl gegensätzlichsten Wetterlagen dieses Frühlings datieren vom 1. April und vom 19. Mai.

Abbildungen 1a und 1b: Wetterkarten vom 1. April (1a, oben) und vom 19. Mai 2022. Für diese Jahreszeit sehr kalte Arktikluft sorgte am 1. April für Schneefälle mit einer mehrere Zentimeter hohen Schneedecke bis ins Flachland und verbreitet mäßigen Nachtfrösten. Dagegen löste ein am 19. Mai ostwärts abziehendes Hoch eine kurze Hitzewelle mit der Luftmasse Subtropikluft (xS) und Spitzenwerten um 30°C aus. Bildquellen: wetterzentrale.de

Dieser Lenz zeigte uns: Die Großwetterlagen mit ihren Luftmassen bestimmen das Temperaturniveau – nicht die CO2-Konzentration.

Der Lenz – langfristig nur mäßig wärmer?

Wie alle Jahreszeiten in Deutschland, hat sich auch der Frühling langfristig erwärmt. Besorgniserregend ist diese moderate Erwärmung aber nicht, und die DWD-Daten sind ja auch noch wärmeinselbelastet.

Abbildung 2: Verlauf der Frühlingstemperaturen im Deutschland-Mittel seit 1881 mit drei Entwicklungsphasen. Einer langen, bis etwa 1948 dauernden kräftigen Erwärmungsphase folgte eine Phase geringer Abkühlung bis etwa 1988, in welcher sehr warme Lenze fehlten und die Werte weniger stark streuten. Beginnend mit 1988 und gipfelnd im Rekord-Frühling 2007, traten wieder häufiger warme Frühjahre auf, während sehr kühle mit unter 7°C nur noch zweimal zu verzeichnen waren; seitdem fiel die weitere Erwärmung sehr gering aus. In den gesamten 142 Jahren der Reihe betrug der Temperaturanstieg nur mäßige 1,56 Kelvin (°C) – bei enorm steigenden CO2-Konzentrationen. Mit WI-Bereinigung hätte es nur eine Lenz-Erwärmung um 0,8K gegeben, und der extrem warme Lenz 2007 mit 10,6°C liegt nun schon mehr als anderthalb Jahrzehnte zurück. Hinweis: Diese Grafik zeigt KEINE Klimasensitivität des CO2, sie verdeutlicht lediglich, dass die Temperaturentwicklung meist nicht zur immer schneller steigenden CO2-Konzentration passt.

Es lohnt sich, die Temperaturentwicklung seit den späten 1980er Jahren genauer zu betrachten; sie fiel bei deutlich steigender Besonnung, welche erwärmend wirkt, sehr gering aus.

Abbildung 3: Seit 1988 nur leichte, nicht signifikante Frühjahrs-Erwärmung in Deutschland bei merklich zunehmender Besonnung. Würde nur der Zeitraum ab dem Jahr 2000 betrachtet, so fehlt jegliche Erwärmung.

Aber während der April seit 1988 immerhin noch einen gewissen Erwärmungstrend zeigt, verhalten sich März und Mai erwärmungsträge:

Abbildung 4: Keiner der Frühjahrsmonate zeigt seit 1988 einen signifikanten Temperaturtrend: Der März blieb unverändert, der April erwärmte sich leicht, der Mai kühlte sich unwesentlich ab.

Die seit 1990 lückenlos vorliegenden phänologischen Aufzeichnungen des Autors bestätigen das erwärmungsträge Verhalten des Frühlings, denn von den in den meteorologischen Frühling fallenden Phasen verfrühte sich nur die Apfelblüte leicht, und die Rückkehr der Mauersegler hat sich seit der Jahrtausendwende eher leicht verspätet.

Abbildung 5: In den hier betrachteten meteorologischen Frühling fallen (meist) der Erstfrühling mit den ersten Wildstachelbeerblättern, der Vollfrühling (erste Apfelblüten früher Sorten) und der Frühsommer (erste, blühende Holunderdolden). Aber nur die Apfelblüte hat sich noch unwesentlich verfrüht.

Die Sonnenscheindauer als wesentlicher Treiber der Lenz-Temperaturen

Wie wir schon anhand der Abbildung 2 gesehen hatten, können die stark steigenden CO2-Konzentrationen nicht ursächlich für die Entwicklung der Frühlingstemperaturen gewesen sein. Besonders im März und April übt die Sonnenscheindauer einen signifikanten Temperatureinfluss aus. Das Deutschland-Flächenmittel dafür ist leider erst seit 1951 verfügbar:

Abbildung 6: Leichte Frühlings-Erwärmung in Deutschland seit 1951 auch dank höherer Besonnung (etwa 30% der Temperaturvariabilität werden von der Sonnenscheindauer bestimmt). Die Zunahme der Sonnenscheindauer hatte verschiedenste Ursachen, unter anderem die stark abnehmende Konzentration der Luftschadstoffe (SO2, Staub) und die Austrocknung Deutschlands durch Bebauung, Versiegelung und Meliorationen. Möglicherweise fördert auch die übertriebene Nutzung der Wind- und Solarenergie eine Bewölkungs- und Nebelabnahme, was mehr Besonnung nach sich zieht. Umrechnung der Sonnenscheindauer in Indexwerte, um sie anschaulicher mit den Lufttemperaturen in einer Grafik zu zeigen. Der abgelaufene Frühling 2022 gehörte zu den sonnigsten seit Erfassungsbeginn 1951; nur 2020 und 2011 fielen noch deutlich sonniger aus.

Der Lenz 2022 zählte vor allem wegen eines neuen Sonnenschein-Rekords im März zu den sonnigsten aller Zeiten; aber auch der April und vor allem der Mai verliefen sehr sonnig. Näheres zum März-Rekord hier.

Großwetterlagen und Stromproduktion im Frühling 2022

Betrachtet man die Großwetterlagen, welche nach HESS/BREZOWSKY seit 1881 vorliegen, so fällt langfristig die leichte Häufigkeitszunahme der erwärmend wirkenden Süd- und Zentralhochlagen (HM) auf, während die kühlen Lagen mit nördlichem Strömungsanteil seltener wurden.

Abbildung 7: Langfristige Lineartrends der Großwetterlagen mit nördlichem (blau) und südlichem (rot) Strömungsanteil; dazu noch der ebenfalls erwärmend wirkende Großwettertyp HM. Die Daten für 2022 liegen noch nicht vor.

Werfen wir noch einen Blick auf die leider erst seit 1980 vorliegende „Objektive Wetterlagenklassifikation“ des DWD. Im Lenz 2022 fällt sofort die weit überdurchschnittliche Anzahl der Wetterlagen ohne eindeutige Anströmrichtung auf (so genannte Unbestimmte oder XX-Lagen). Diese stellen sich bei schwachen Zirkulationsverhältnissen ein. Wie sich diese erkennen lassen, was sie verursacht und was sie bewirken, wird hier und hier erläutert.

Abbildung 8: Kaum Häufung von XX-Lagen im Frühling. Der Lenz 2022 wies jedoch nach 2013 (37 Tage) zusammen mit 1984 die zweithöchste Zahl dieser zirkulationsschwachen Wetterlagen auf.

Weil diese XX-Lagen fast stets sehr windschwach sind, wird auch klar, warum die Windstromproduktion in diesem Frühling sehr gering ausfiel. Stellvertretend seien hier nur der März und der Mai gezeigt. In der ersten Aprildekade sorgte eine Sturmwetterlage für reichlich Wind, doch im Vergleich zu den Vorjahren fiel auch dieser Monat recht windschwach aus.

Abbildungen 9a und 9b: Deutsche Stromproduktion nach Energieträgern im März (9a, oben) und im Mai 2022 (9b, unten). Von den benötigten 50 bis 70 GW (Last, schwarze Linie) konnten die über 30.000 Windräder oft nur lächerliche 0,3 bis 15 GW beisteuern; meist deutlich unter 10 GW (hell blau-grünliche Fläche, beim Mai dazu noch die ganz schmale graue Fläche darunter für Off-Shore-Wind); nur an wenigen Tagen 20 bis 30 GW. Die extrem fleißige Frühlingssonne stand nur für die Tageszeit zur Verfügung; nicht aber in den laststarken Morgen- und Abendstunden; nachts sowieso gar nicht (keine Grundlastfähigkeit). Summa summarum leisteten Braun- und Steinkohle, Kernenergie und das politisch momentan sehr unbeliebte Erdgas stets 30 bis 80% der Stromproduktion! Biomasse (grün) und Wasserkraft (dunkelblau) sind praktisch nicht mehr ausbaufähig. Deutschland, einst ein zuverlässiger Stromexporteur, wird zunehmend von Stromimporten abhängig (weiße Flächen unter der schwarzen Lastlinie) und muss seine Überschüsse (gelbe Spitzen über der Lastlinie) meist billig verschleudern. Zur Beachtung: Es handelt sich nur um die Stromproduktion; bei der Primärenergie (Heizen, Verkehr, Industrie) schnitten die „Erneuerbaren“ noch viel, viel schlechter ab. Bildquellen energy-charts.info, ergänzt.

Die Frühlings-Niederschläge 2022 – unzureichend für Landwirtschaft und Gartenbau

Mit um die 115 mm Niederschlag, das sind etwa zwei Drittel der CLINO-Periode 1991 bis 2020, zählte dieser Lenz nicht zu den trockensten seit 1881. Besonders regenarm fiel der März aus. Winterfeuchte und ein gebietsweise feuchter April könnten noch eine passable Ernte zulassen, zumal die stark gestiegenen CO2-Konzentrationen den Pflanzen dabei helfen, Trockenphasen besser zu überstehen. Ein Blick auf die Langfrist-Entwicklung der Frühlings-Niederschläge zeigt sogar eine unwesentliche Zunahme:

Abbildung 10: Langfristig sogar leichte Zunahme der Lenz-Niederschläge, allerdings ohne Signifikanz. Über die letzten 3 bis 4 Jahrzehnte zeigt sich eine Abnahme, die aber ebenfalls nicht signifikant ist.

Angesichts der aktuellen Ernährungskrise wäre aber eine größere Unabhängigkeit der Landwirtschaft von den Launen der Natur wünschenswert und im wasserreichen Deutschland auch problemlos möglich: Man nimmt Geld, das ja für Kriege, Gender-Fragen und Klimaschutz reichlich vorhanden ist, in die Hand, um Kleinspeicher und Bewässerungsanlagen zu bauen.

Abbildung 11: Landwirtschaftlicher Kleinspeicher bei Kromsdorf/Weimarer Land, im Dürre-Mai 2020 gut gefüllt. Solche Kleinspeicher helfen nicht nur bei der Ertragssicherung und der Qualitätsverbesserung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, sie erhöhen auch die Luftfeuchtigkeit, dämpfen Temperaturextreme und fördern die Artenvielfalt in der ausgeräumten Agrarlandschaft. Foto: Stefan Kämpfe

Wie sich unsere Frühjahrsniederschläge in der Zukunft entwickeln, bleibt ungewiss – auf langfristige Modellprognosen sollte man sich lieber nicht verlassen.

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

 




Der Grüne-Energie-Wahn von Deutschland sollte den USA eine Lehre sein!

Larry Bell

Der neue deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz, Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck, ein führendes Mitglied der Grünen Partei seines Landes, hat eine harte Lektion über die katastrophalen Folgen seiner jahrelangen naiven Opposition gegen fossile Brennstoffe erhalten.

Nachdem er seine Spitzenbeamten beauftragt hatte, die Auswirkungen der Abhängigkeit Deutschlands von russischen Lieferungen auf die Energiesicherheit im Falle einer damals drohenden Invasion in der Ukraine zu bewerten, waren ihre Schlussfolgerungen hoffnungslos entmutigend.

Habeck soll einem Interviewer gesagt* haben: „Ich dachte mir: ‚Die Situation, in der wir uns befinden, ist eine Katastrophe. Ich kann unmöglich die Verantwortung dafür übernehmen, diese totale, schreckliche Hilflosigkeit aufrechtzuerhalten“.

[*Der Link verweist auf einen Artikel im Wall Street Journal hinter einer Zahlschranke. Die Habeck-Aussage ist daher eine Rückübersetzung. A. d. Übers.]

Was hatte Habeck mit Verspätung erkannt?

Eine wichtige Lektion – von der man annehmen könnte, dass sie schon sehr früh offensichtlich war – ist, dass Windenergie, von der Deutschland viel aufgebaut hat, weder zuverlässig noch billig ist.

Tatsächlich gehört Deutschland mit der höchsten installierten Windkraftkapazität in Europa zusammen mit Dänemark zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen weltweit … rund 35 USD-Cent pro Kilowattstunde im zweiten Quartal 2021, was Platz 15 der teuersten von 133 Ländern bedeutet.

In dieser Rangliste ist der derzeitige Anstieg der deutschen Energiepreise noch nicht berücksichtigt, der wahrscheinlich noch viel höher ausfallen wird.

Dennoch war dies bereits mehr als das Dreifache dessen, was wir damals in Amerika zahlten (11,8 Cent/kWh), was in diesem Jahr voraussichtlich um etwa 4 % steigen wird. Zu den ohnehin schon hohen Preisen kam hinzu, dass Deutschland im letzten Sommer ein äußerst schlechtes Windaufkommen hatte, das schwächste seit über 20 Jahren, und die Stromerzeugung an Land nur 87 % der im Jahr 2020 produzierten Menge erreichte. Dies zwang Berlin dazu, mehr der von der Grünen Partei verachteten Stein- und Braunkohlekraftwerke hochzufahren, um die Differenz auszugleichen.

Was hätten sie sonst tun können?

Deutschland, eine dominierende Wirtschaftsmacht in der EU, ist von Russland abhängig, das mehr als die Hälfte des Erdgases und ein Drittel des Erdöls liefert, das für den Betrieb von Fabriken, die Beheizung von Wohnungen und den Betrieb von Lastwagen, Bussen und Autos benötigt wird. Erschwerend kommt hinzu, dass etwa die Hälfte der deutschen Kohleimporte, die für die Stahlproduktion unerlässlich sind, ebenfalls aus Russland stammen.

Es ist also nicht so, dass Habech Probleme haben sollte, russische Kohleimporte zu vermeiden. Das weltweite Angebot ist reichlich, und Deutschland selbst verfügt über riesige Reserven, die leicht zugänglich und transportierbar sind. Was das Erdgas betrifft, so haben die EU-Mitgliedstaaten noch vor 15 Jahren mehr Gas gefördert als Russland exportiert hat.

Paradoxerweise verfügt Europa, obwohl seine Gasreserven kleiner sind als die Russlands, über ebenso viele technisch förderbare Schiefergasvorkommen wie die USA, deren Erschließung die Regierungen nicht zulassen wollen.

Was das Erdöl betrifft, so ist Deutschland seit Jahrzehnten für etwa 35 % seiner Versorgung auf russische Lieferungen über spezielle Pipelines angewiesen, da seine Häfen nur begrenzte Kapazitäten für Supertanker anderer Lieferanten haben. Deutschland verfügt auch nicht über Pipelines für den Transport von Küste zu Küste, und das Land hat die meisten Container, die für den Transport per Bahn verwendet wurden, verschrotten lassen.

Vergessen Sie also billige Energie für Deutschland, insbesondere Erdgas, das für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des Landes unerlässlich ist. Wie das Wall Street Journal prognostiziert, könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt um bis zu 6 % sinken, wenn die russischen Lieferungen eingestellt werden.

In der Zwischenzeit hat der russische Riese Gazprom PJSC den größten Gasspeicher Europas erworben, und der von der russischen Regierung kontrollierte Ölproduzent Rosneft hat einen Mehrheitsanteil an einer der größten Ölraffinerien Europas erworben, beides in Deutschland.

Als Putins Truppen in die Ukraine einmarschierten, zahlte Deutschland bereits täglich rund 208 Millionen Dollar für Energie an Russland und dämpfte damit seine Begeisterung für die darauf folgenden westlichen Finanzsanktionen.

Die daraus resultierende Abhängigkeit und Verzweiflung ist völlig selbstverschuldet und geht auf den Kalten Krieg zurück, als Westdeutschland die Sowjetunion im Tausch gegen billiges Erdgas mit Stahl zum Bau von Pipelines belieferte.

Die 16-jährige Regierungszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel beschleunigte diese gegenseitige Abhängigkeit, indem sie den Bau von zwei Gaspipelines zwischen Deutschland und Russland – North Stream 1 und 2 – unterstützte.

Die Gaspipeline North Stream 2 war bereit, in Betrieb genommen zu werden, aber Deutschland hat sie eingemottet, als Russland die Ukraine angegriffen hat. Deutschland hat die Entwicklung der Pipelines, die zusammen rund 20 Milliarden Dollar kosten, in den vergangenen 16 Jahren entscheidend unterstützt.

Die erste dieser Pipelines wurde kurz vor der Ablösung des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder durch Merkel im Jahr 2005 vereinbart.

Nur wenige Wochen nach seinem Ausscheiden aus dem Amt erhielt Schröder, ein persönlicher Freund Putins, einen hochrangigen Posten bei North Stream, um ein einflussreicher Lobbyist für die Gasriesen Gazprom und Rosneft zu werden, mit Zugang zu führenden Politikern, einschließlich des derzeitigen Bundeskanzlers Olaf Scholz und seiner hochrangigen Mitarbeiter.

Als Merkel vor kurzem zurücktrat und Scholz sein Amt antrat, war Deutschland zum weltweit größten Abnehmer von russischem Gas und zu einem der Länder in der EU geworden, die am stärksten von russischer Energie abhängig sind.

Deutschlands grün-versessene Regierung hat sich durch frühere Entscheidungen zum Ausstieg aus der Atom- und Kohleverstromung noch abhängiger von Erdgas gemacht.

Vizekanzler Habeck ist auf der Jagd nach verflüssigtem Erdgas (LNG), das er von Lieferanten wie den USA und Katar bezieht. Das Problem ist, dass LNG per Schiff transportiert wird, bevor es in speziellen Hafenanlagen wieder vergast wird, über die Deutschland derzeit nicht verfügt.

Obwohl neue Verträge mit Norwegen und den Golfstaaten Habeck geholfen haben, die russischen Lieferungen zu reduzieren, wird eine wichtige Raffinerie in Schwedt im Osten Deutschlands, die den größten Teil des Auto-, Flugzeug- und Heizöls der Region liefert, von Rosneft kontrolliert, das kein Interesse an der Raffinierung von nicht-russischem Öl hat.

Sehr zum Ärger und zur Verärgerung seiner ehemaligen grünen Parteifreunde möchte Habeck einige der riesigen schwimmenden LNG-Terminals in Griechenland, Transpower und Transgas, leasen, die Anfang nächsten Jahres in Betrieb genommen werden sollen.

Zum Vergleich: Deutschland benötigt rund 95 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr, und während Nord Stream eine Kapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr hat, kann ein einziges schwimmendes Terminal nur etwa 5 Milliarden Kubikmeter hinzufügen. Der Rest müsste aus LNG-Importen stammen, die von Nachbarländern wie den Niederlanden geliefert werden.

Dank des Krieges von Präsident Joe Biden gegen fossile Energien, der in Amerika zu Engpässen und Rekordpreisen führt, können wir nicht viel tun, um zu helfen.

Ja, das ist auch für uns eine düstere Lektion.

This piece originally appeared at NewsMax.com and has been republished with permission from the author.

Link: https://cornwallalliance.org/2022/05/germanys-green-energy-fixation-should-teach-us-a-lesson/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wie blöde sind diese Leute eigentlich?

Kip Hansen

[Alle Hervorhebungen in dieser Übersetzung vom Original übernommen]

Es bedurfte keines großen Anstoßes, aber die Klimaille hat endlich den Bogen überspannt.  Die immer alarmierenderen Klima-Bad-News-Kabalen von Journalisten und Medien haben das Spielfeld verlassen und sind in ein Land gerutscht, das weit weg von den drängenden Realitäten der realen Welt ist.

Ich habe heute diese E-Mail-Benachrichtigung erhalten:

Welche bahnbrechende Enthüllung werden sie bei ihrem halb geheimen Kabinettstreffen auf Twitter Spaces besprechen?

„Enthüllt: Die ‚Kohlenstoffbomben‘, die den katastrophalen Klimazusammenbruch auslösen werden“

„Exklusiv: Öl- und Gaskonzerne planen eine Reihe von Großprojekten, die das 1,5°C-Klimaziel zu sprengen drohen. Wenn die Regierungen nicht handeln, werden diese Firmen weiter abkassieren, während die Welt verbrennt“ von Damian Carrington und Matthew Taylor.

Diese schockierende Enthüllung wurde im Guardian am 11. Mai 2022 veröffentlicht. Es ist eines der ungeheuerlichsten Propagandastücke, die ich je gelesen habe. Offensichtlich wurde es weltweit weitgehend ignoriert und nur in der gleichgesinnten alarmistischen Presse ein wenig erwähnt. Auf WUWT oder anderen Websites von Klimaskeptikern wurde er nicht einmal erwähnt.

Also, Covering Climate Now als Retter in der Not!  Diese an der Columbia University ansässige Mediengruppe, die Klimapropaganda betreibt, ist ein Zusammenschluss von Medien, an dessen Spitze, wie unschwer zu erraten, The Guardian steht.

Ich höre mir gerade die Twitter Spaces-Konversation an, in der die Autoren des Guardian-Artikels darüber sprechen, wie schockiert sie darüber waren, dass führende Vertreter der Öl- und Gasindustrie tatsächlich immer noch nach neuen Öl- und Gasquellen suchen.  Mit von der Partie sind auch Propagandisten von Covering Climate Now.  Sie diskutieren darüber, wie man staatliche, rechtliche und zivile Kräfte mobilisieren kann, um diese Ausweitung der Öl- und Gasförderung zu stoppen.

Ihr Hauptanliegen ist bisher: Wie können wir, die Zivilgesellschaft, sie aufhalten?  Warum lassen die Regierungen dies geschehen? Wie können wir eine Million Menschen auf die Straße bringen, um zu protestieren?

Sie sprechen davon, dass die amerikanischen Benzinpreise nicht den Gesetzen von Angebot und Nachfrage unterliegen, sondern von den raffgierigen Akteuren der Ölindustrie verursacht werden. Die Idee, dass der Gas- und Ölschock des Russisch-Ukrainischen Krieges und das Embargo gegen russisches Öl irgendetwas mit dem Anstieg der Benzinpreise in den USA zu tun haben, wird abgetan, und natürlich hat auch Bidens Krieg gegen das Öl nichts mit den Benzinpreisen zu tun.

Die CCNow-Propagandisten bejubeln die völlig verrückte Idee des UN-Generalsekretärs António Guterres, der in Seton Hall sagte, dass „die Absolventen … die Generation sein müssen, die den ‚planetarischen Notfall des Klimawandels‘ angeht“. Und: „Investitionen in fossile Brennstoffe sind jetzt ‚eine Sackgasse – wirtschaftlich und ökologisch‘. Kein noch so großes Greenwashing oder Spin kann daran etwas ändern. Wir müssen sie also aufklären: Diejenigen, die unsere Zukunft vernichten, werden zur Rechenschaft gezogen.“ … „Meine Botschaft an Sie ist also einfach: Arbeiten Sie nicht für Klimakiller. Nutzen Sie Ihre Talente, um uns in eine erneuerbare Zukunft zu führen.“

In der gesamten Diskussion auf Twitter Spaces über fossile Brennstoffe und die Förderung von Gas und Öl wurde kein einziges Wort darüber verloren, wofür Öl und Gas in der heutigen Welt verwendet werden oder wie die Welt aussehen würde, wenn wir die Öl- und Gasförderung morgen einstellen würden.  Die Tatsache, dass fast alle Produkte und Annehmlichkeiten wie Häuser, Kleidung, Lebensmittel, Wasser, Transportmittel, Beton, Kunststoffe, Elektrizität, Autobahnen, Eisenbahnen, Krankenhäuser, Flugzeuge, Laptops von Journalisten und sogar Zeitungen und Nachrichtenmedien nicht mehr funktionieren oder existieren würden, wenn die Öl- und Gasförderung eingestellt würde.

Doch trotz dieser offensichtlichen und unbestreitbaren Tatsache setzen sich diese sektiererischen Journalisten fröhlich an ihre Computer, um Geschichten zu schreiben, die der Bevölkerung Angst einjagen sollen, damit sie sich gegen jegliche Öl- und Gasförderung ausspricht.

Europa wird im kommenden Winter erfahren, was es heißt, ohne russisches Erdöl und Erdgas zu leben.

Gegen Ende des „Gesprächs“ sagte der CCNow-Sprecher (paraphrasiert): Wir ermutigen die über 500 Klimapropaganda-Sender, sich in der kommenden Woche auf die durch den Klimawandel verursachte Nahrungsmittel- und Wasserkrise zu konzentrieren“. CCNow wird ihnen natürlich Geschichten liefern, die sie verwenden, weitergeben oder umschreiben können, so dass eine weit verbreitete Medienbombe von meist falschen und irreführenden, ach so alarmierenden Geschichten über die Nahrungsmittel- und Wasserkrise entsteht. Ich wette, diese Geschichten kommen nicht vor: „Zu viel Nahrung?“ „Rekord-Ernteproduktion?“

CCNow liefert hier Vorschläge für die zu schreibenden Geschichten und die zu verwendenden Referenzen. Und diese Referenzen?  Alle bis auf eine von der UN FAO.

Und so geht der Krieg gegen Vernunft und Realität weiter – bleiben Sie dran für eine Flut von Medienunsinn nächste Woche.

Kommentar des Autors zu diesem Beitrag:

Es ist nicht so, dass es keine Orte auf der Welt gibt, an denen es an ausreichender Nahrung mangelt (meist aus politischen Gründen) oder an denen es an Trinkwasser mangelt (meist aus politischen Gründen). Es ist vielmehr so, dass keines dieser Probleme durch den Klimawandel verursacht wird. Einige werden durch „Klima + zu viele Menschen“ verursacht – zu viele Menschen, die in einem Gebiet mit einem nicht menschenfreundlichen Klima leben – denken Sie an das Horn von Afrika oder die Sahelzone.

Dass diese Medien sich verschwören, um den Anschein einer Klimakrise zu erwecken, steht außer Zweifel. Die Beteiligten sind größtenteils wahre Gläubige des Klimakrisenkults.  Sie verehren den IPCC und Leute wie António Guterres.

Sie sind keine unparteiischen Journalisten, die ihr Bestes tun, um die Öffentlichkeit über alle Aspekte und alle Seiten der Klimakontroverse zu informieren, ohne Voreingenommenheit oder persönliche Agenden. Sie haben es sich nicht zur Aufgabe gemacht, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Die Wahrheit über das Klima und fossile Brennstoffe ist ihr Feind. Sie unterdrücken aktiv die Wahrheit.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/05/26/just-how-crazy-are-these-people/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Banken und Klimawandel-Propaganda

Einführung: Jüngst ging die Story eines Bank-Managers der HBC-Bank durch die Medien der es gewagt hatte, den Klima-Alarmismus zu hinterfragen und der daraufhin sofort entlassen wurde. Hier nun geht es in einem ähnlich gelagerte Fälle auf Aktionärsversammlung verschiedener Banken. Die Klima-realistische Denkfabrik CFACT war dabei und hat Fragen gestellt. Dieser Doppel-Beitrag beschreibt diesen Vorgang. Es wirft auch ein Schlaglicht auf den Grad der Unfreiheit, der sich inzwischen breit gemacht hat. – Christian Freuer, Übersetzer

CFACT konfrontiert Aktionärsversammlung von JPMorgan Chase mit ihrer Klima-Heuchelei

Adam Houser

Als Teil seiner laufenden Mission, linke Agenden in der Unternehmenswelt zu konfrontieren und zu entlarven, nahm CFACT an der virtuellen Jahreshauptversammlung von JPMorgan Chase & Co. Teil.

Mehrere hitzige Fragen wurden im Zusammenhang mit den Vorschlägen der Aktionäre auf der Versammlung diskutiert.

Die gefährlichsten Vorschläge hätten verlangt, dass JPMorgan Chase keinen Beitrag zur Versorgung mit neuen fossilen Brennstoffen leistet, und ein weiterer Vorschlag der radikalen Umweltorganisation Sierra Club hätte absolute Reduktionsziele für die von JPMorgan Chase finanzierten Treibhausgasemissionen festgelegt.

Beide Vorschläge scheiterten, und CFACT stimmte bei beiden mit Nein. Der Vorschlag zur Finanzierung fossiler Brennstoffe fand lediglich 10,9 % Ja-Stimmen und scheiterte. Dem Vorschlag zu den Reduktionszielen für Emissionen stimmten nur 15,2 % der Versammelten zu, er scheiterte ebenfalls.

Außerdem wurden Vorschläge von verbündeten Organisationen eingereicht. Ein Vorschlag wurde vom National Legal and Policy Center eingereicht, der JPMorgan Chase dazu verpflichten würde, nicht nur die Vielfalt des Geschlechts und der Hautfarbe zu fördern, wie die Linke sagt, sondern auch die Vielfalt der Erfahrungen und Ansichten. Ein weiterer Antrag wurde vom National Center for Public Policy Research eingereicht, der eine Änderung der Gründungsurkunde vorsah, um JPMorgan Chase zu einer gemeinnützigen Gesellschaft zu machen. Mit dieser Resolution sollte das Unternehmen nicht nur gegenüber den Aktionären, sondern auch gegenüber Interessengruppen wie Arbeitnehmern oder Kunden rechenschaftspflichtig gemacht werden.

Leider sind beide Resolutionen gescheitert, wobei der Vorschlag zur Meinungsvielfalt 4 % der Stimmen erhielt und der Vorschlag zur gemeinnützigen Gesellschaft 0,7 % der Stimmen. CFACT wird weiterhin mit Verbündeten zusammenarbeiten, um in Zukunft Vorschläge zu erarbeiten, die mehr Stimmen von Aktionären erhalten, um Unternehmen wie JPMorgan Chase stärker zur Verantwortung zu ziehen.

Trotz dieser enttäuschenden Abstimmungsergebnisse hat CFACT eine Frage zur Energieerzeugung gestellt und dabei eindeutige Ungereimtheiten in dem Brief des Vorstandsvorsitzenden Jamie Dimon an die Aktionäre angesprochen. Während Dimon auf die Bedeutung der Energieproduktion hinwies, fährt er fort, solche Aussagen zu beschönigen, indem er auch behauptet, es sei wichtig, die Wind- und Solarenergie zu erhöhen, insbesondere angesichts der aktuellen Energie- und Sicherheitskrise angesichts der russischen Invasion in der Ukraine.

CFACT fragte:

„CFACT lobt den Vorstandsvorsitzenden Dimon dafür, dass er die Wichtigkeit der Steigerung der Energieproduktion, vor allem von Gas, zum Ausdruck gebracht hat, um Amerika und Europa zu helfen. Aber wie würde der Ausbau der Solar- und Windenergie, wie er in seinem Brief vorschlägt, Europa in der aktuellen Krise helfen, wenn man bedenkt, dass Solar- und Windenergie unstetig sind und von fossilen Brennstoffen als Reserveenergie abhängig sind?“

Auch andere Teilnehmer der Telefonkonferenz äußerten Bedenken über die Klima- und Energiepolitik von JPMorgan Chase. Paul Chesser vom National Legal and Policy Center rügte JPMorgan Chase für seine Unterstützung des Pariser Klimaabkommens und nannte es ein „politisches Dokument“, das „ohne jede Wissenschaft“ sei. Chesser fragte, warum es im Vorstand von JPMorgan Chase keine Klimawissenschaftler gebe, wenn sich das Unternehmen so sehr mit sogenannten Klimafragen beschäftige?

Ein anderer Teilnehmer schimpfte über die Geschäftsleitung von JPMorgan Chase, die auf Kosten der Aktionäre „wahnwitzigen Unsinn“ betreibe, und forderte, dass sie „beim Bankgeschäft bleiben“.

Es ist klar, dass dieses Thema JPMorgan Sorgen bereitet, denn ein anderer Aktionär fragte, wie viel für ESG (Environmental, Social, and Governance) ausgegeben wurde und ob diese Ausgaben zu den „exzessiven Ausgaben“ beitrugen, die von der Bank im vergangenen Jahr gemeldet wurden. CEO Dimon antwortete und enthüllte, dass JPMorgan Chase im letzten Jahr unglaubliche 106 Milliarden Dollar für ESG-Initiativen ausgegeben hat.

CFACT begrüßt diese Aussagen und Fragen und kann den vorgebrachten Bedenken und Kritikpunkten nur zustimmen! Aus diesen Äußerungen geht klar hervor, dass die Frustration über Banken wie JPMorgan Chase wächst, weil sie sich mehr auf „ESG-Unsinn“ konzentrieren, wie der Anrufer sagte, und nicht auf die Finanzen.

CFACT wird weiterhin an Aktionärsversammlungen teilnehmen, um linke Pläne aufzudecken und diese Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen. In den nächsten Wochen wird es hierzu weitere Aktualisierungen geben.

Link: https://www.cfact.org/2022/05/26/cfact-confronts-energy-hypocrisy-at-jpmorgan-chase-shareholder-meeting/

——————————

Der Geschäftsführer von BlackRock Larry Fink antwortet auf der Aktionärsversammlung auf die Frage von CFACT

Adam Houser

Auf der jährlichen Aktionärsversammlung von BlackRock wurde CEO Larry Fink mit einer Frage von CFACT zum höchst umstrittenen Einsatz von ESG-Scoring (Environmental, Social, and Governance) durch den Investmentriesen konfrontiert.

CFACT fragte:

„Oklahoma hat gerade ein Gesetz erlassen, das den Finanzminister verpflichtet, sich von Firmen zu trennen, die Energieunternehmen aufgrund von ESG-Standards boykottieren. Wie plant BlackRock, seine übermäßige Abhängigkeit von ESG-Scoring anzupassen, da immer mehr Staaten ESG-Investitionen verbieten?“

In seiner Antwort erklärte Fink wiederholt, dass „die Kunden selbst entscheiden, wie sie ihr Geld investieren“, und fuhr fort: „Ich habe immer gesagt, dass wir gegen Desinvestitionen sind“, wobei er sich auf die Versuche der Linken bezog, sich von fossilen Brennstoffunternehmen und deren Interessen zu trennen.

Vielmehr spiele BlackRock eine „entscheidende Rolle bei der Energiewende“, die „fair und gerecht sein muss“, so Fink. Er fügte hinzu, dass BlackRock „keine Politik betreibt, die Investitionen in Energieunternehmen verbietet oder einschränkt“.

Fink schloss seine Antwort mit der Erklärung, dass BlackRock sogar ein Abendessen mit führenden Vertretern von Energieunternehmen und der Umweltbewegung veranstaltet habe, um nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten zu suchen.

Leider betreibt BlackRock zwar keine Politik, die Investitionen in Energieunternehmen einschränkt, aber das Unternehmen fördert mit seinen Anlagestrategien den langsamen Todesmarsch amerikanischer Unternehmen, die fossile Brennstoffe verwenden.

Dieses Abendessen zwischen Energieunternehmen und Umweltschützern, das Fink in seiner Antwort auf die Frage von CFACT erwähnte, ist genau Teil des Problems. Umweltgruppen wollen auf lange Sicht keine Zukunft, die fossile Brennstoffunternehmen einschließt. Kurzfristig sind sie vielleicht zu Kompromissen bereit, wie z.B. bei der Kohlenstoffabscheidung und der Begrenzung von Emissionen, aber nur, weil sie damit ihrem ultimativen Ziel einen Schritt näher kommen, alle fossilen Brennstoffunternehmen komplett zu schließen.

Zu Beginn der Aktionärsversammlung hatte Fink die Gegenerklärung von BlackRock zu einem Aktionärsantrag abgegeben, der BlackRock verpflichtet hätte, „Bewahrungs-Maßnahmen zu ergreifen, um Unternehmensaktivitäten einzuschränken, die soziale und ökologische Kosten externalisieren“. Der Antrag wurde abgelehnt, fand er doch nur eine Zustimmung von 3,6 % der Stimmen.

In seiner Einspruchserklärung sagte Fink, BlackRock sei gegen den Vorschlag, weil er bei der Auswahl der Investitionen anderen Dingen als der finanziellen Leistung von Unternehmen Vorrang einräumen würde.

Es ist ironisch, dass BlackRock eine solche Logik auf seine Ablehnung dieses Vorschlags anwendet und nicht auf seine umfassende Verwendung von ESG, die eine linke Umweltagenda über die finanziellen Aussichten von Unternehmen stellt.

Autor: Adam Houser coordinates student leaders as National Director of CFACT’s collegians program and writes on issues of climate and energy.

Link: https://www.cfact.org/2022/05/29/blackrock-ceo-larry-fink-responds-to-cfact-question-at-shareholders-meeting/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Hurrikan-Aktivität des vorigen Jahres lag nahe dem Minimum jemals

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Das UK Met Office bemüht derweil die alte Lüge der globalen Erwärmung:

Zusammenfassung des Übersetzers: Das UKMO meint also, in diesem Jahr sei eine aktive Hurrikan-Tätigkeit zu erwarten. Aber wie der vorletzte Kasten zeigt, ist man dort nicht ganz auf der Höhe der Wissenschaft. Dort wird die Mär von den „26°C Wassertemperatur“ wiederholt. Eine Erklärung, warum es genau die gleichen Gebilde auch über arktischen Gewässern gibt (Wassertemperatur um 0°C), geht daraus natürlich nicht hervor. Näheres dazu gibt es hier.

Im letzten Kasten wird dann wieder alles relativiert. Ich frage mich, wie man beim UKMO den Begriff „Vorhersage“ definiert.

More active Atlantic hurricane season ahead?

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/05/30/hurricane-activity-close-to-lowest-on-record-in-last-year/

Bearbeitet von Christian Freuer für das EIKE