Welche Lösungen bieten Befürworter „erneuerbarer“ Energien hinsichtlich des Speicher-Problems?

Francis Menton

Die meisten Kommentare auf dieser Website haben eine Perspektive, die im Allgemeinen mit meiner eigenen übereinstimmt. Aber manchmal wird ein Beitrag von Leuten kommentiert, die einen ganz anderen Standpunkt vertreten. Das war Anfang dieser Woche bei einem Beitrag mit dem Titel „Two More Contributions On The impossibility Of Electrifying Everything Using Only Wind, Solar, And Batteries“ [etwa: Zwei weitere Beiträge, welche die Unmöglichkeit belegen, alles ausschließlich mit Sonne, Wind und Batterien zu elektrifizieren; in deutscher Übersetzung beim EIKE hier] der Fall.

Dieser Beitrag und der unmittelbar vorangegangene („Calculating The Full Costs Of Electrifying Everything Using Only Wind, Solar, And Batteries“) konzentrierten sich beide auf ein bestimmtes Problem, das mit dem Projekt des Ersatzes von abrufbaren kohlenstoffbasierten Energiequellen (Kohle, Öl, Erdgas) durch intermittierende „erneuerbare“ Energien (Wind, Sonne) verbunden ist. Dieses Problem besteht darin, dass in dem Maße, wie die intermittierenden erneuerbaren Energieträger einen größeren Anteil an der Stromerzeugung übernehmen und die abschaltbaren fossilen Energieträger allmählich aus dem Verkehr gezogen werden, ein immer größerer Bedarf an enorm teuren Energiespeichern entsteht, um den Strom in den Zeiten zu liefern, in denen die erneuerbaren Energieträger stillstehen. In den beiden Beiträgen wurde auf detaillierte Studien von vier verschiedenen Autoren verwiesen, die jeweils eine ausführliche Beschreibung ihrer Vorgehensweise geliefert hatten. Zwei der vier Autoren stellten sogar Kalkulationstabellen zur Verfügung, so dass ein Leser, der glaubt, dass die Annahmen des Autors falsch sind, diese Annahmen ändern und eine neue Kostenschätzung aus den geänderten Annahmen ableiten kann.

Aus all diesen Studien geht hervor, dass in dem Maße, in dem erneuerbare Energieträger den Stromerzeugungsmix dominieren, insbesondere wenn ihr Anteil an der Stromerzeugung über 50 % und weiter in Richtung 100 % steigt und die Unterstützung durch fossile Brennstoffe allmählich ausläuft, die Kosten für die notwendige Speicherung bei weitem die dominierenden Kosten des Gesamtsystems werden. Daher muss sich jeder sinnvolle Vorschlag zur Ersetzung der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen durch erneuerbare Energien mit diesem Problem auseinandersetzen.

Welche Lösung bieten die abweichenden Kommentatoren also für das Problem des steigenden Bedarfs an teuren Speicheranlagen? Sie bieten überhaupt keine an. Stattdessen scheinen sie der Meinung zu sein, dass das gesamte Problem einfach weggedacht oder ignoriert werden kann.

Es gab drei abweichende Kommentare, die unter den Pseudonymen „Johnathan Galt“, „GKam“ und „reneawbleguy“ veröffentlicht wurden. Galt und GKam gaben jeweils nur einen Kommentar ab, während „reneawbleguy“ über vierzig Kommentare abgab.

Der Kern all dieser Kommentare läuft auf dasselbe hinaus, nämlich dass die erneuerbaren Energieträger bei der Stromerzeugung rasch billiger werden als fossile Brennstoffe, wenn sie es nicht schon sind, und dass fossile Brennstoffe daher eine aussterbende Industrie sind. Damit verbunden sind zahlreiche abfällige und anklagende Äußerungen, mit denen im Wesentlichen behauptet wird, dass jeder, der eine andere Meinung zu den relativen Vollkosten der erneuerbaren Energien hat, zwangsläufig sowohl unwissend als auch politisch motiviert sein muss. (z.B., GKam: „Noch mehr wissenschaftlicher Unsinn von dieser Gruppe von politischen Schreiberlingen. … Gebt es auf, ihr habt schon verloren.“). In der Zwischenzeit versäumen es alle drei, sich wirklich mit dem Speicherproblem zu befassen, das mit dem Ausbau der Erzeugung aus erneuerbaren Energien einhergeht.

Hier ist „reneawbleguy“ über die relativen Kosten der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen im Vergleich zu erneuerbaren Energien:

Energiekosteneinsparungen. RE wird billiger sein als FF business as usual. 10,43 Cent pro kw-hr FF 7,81 Cent pro kw-hr RE. Dollars in unsere Taschen ist ein klarer Unterschied zugunsten der EE. Klarer Unterschied. Geldkosteneinsparungen pro Person.

Es wird keine Quelle genannt, aber ich stimme zu, dass diese Zahlen in einigen Studien über die relativen Kosten von erneuerbaren Energien im Vergleich zu fossilen Brennstoffen zu finden sind. Aber die Studien, die zu diesen Zahlen kommen, lassen das gesamte Speicherproblem völlig außer Acht.

Ähnliches von Galt:

Die einzige Überlegung, die die Verbraucher anstellen müssen ist, war und wird immer sein: „Wie hoch sind die Kosten, die mir entstehen?“ Diese Frage wird in der ausgezeichneten Veröffentlichung von Lazard über die Stromgestehungskosten (LCOE) klar und deutlich quantifiziert.

Wie ich in diesem Blog bereits mehrfach dargelegt habe, lassen die Lazard-Zahlen für „LCOE“ (Levelized Cost of Energy) ausdrücklich alle inhärenten Kosten der notwendigen Speicherung außer Acht. Da die Kosten für die Speicherung die dominierenden Kosten des vollständig erneuerbaren Systems sind, sind die LCOE das Gegenteil einer „sauberen Quantifizierung“ der vergleichbaren Stromerzeugungskosten und werden schnell völlig irreführend, wenn der Anteil der erneuerbaren Energien über 50 % steigt.

GKam ist sogar noch weniger ausgefeilt und verlässt sich einfach auf seine eigenen Erfahrungen mit einem Haus, das seinen Strom von Solarzellen auf dem Dach bezieht:

Mein gesamter Haushalt und beide Elektroautos werden von der PV-Anlage auf unserem Dach gespeist, wie „Galt“ Ihnen sagen kann, und sie liefert uns kostenlosen Strom, der sich nach drei Jahren amortisiert hat.

GKam klärt uns nicht darüber auf, wie er seinen Strom nachts oder an bewölkten Tagen im Winter bezieht, oder ob er Batterien gekauft hat, die ausreichen, um den Strom aus dem Sommer für die langen Winternächte zu speichern. Wenn er in den Vereinigten Staaten lebt, ist es fast sicher, dass er sich in diesen Zeiten auf sein lokales Stromnetz verlässt – mit anderen Worten, auf die Unterstützung durch fossile Brennstoffe, vielleicht mit etwas Kernkraft – um Strom zu bekommen.

Von den drei abweichenden Kommentatoren ist Galt der einzige, der das Problem der Speicherung überhaupt anspricht. Er behauptet mit großer Zuversicht, dass neue Batterietechnologien kommen werden, um das Speicherproblem zu lösen:

Mindestens zwei verschiedene Technologien, Ambri und Form Energy, werden mit ziemlicher Sicherheit innerhalb von 5 Jahren ihre ersten großen Fabriken in Betrieb nehmen. Beide verwenden gängige Materialien (Antimon und Kalzium, Eisen), beide sind umweltverträglich. Die Batterie von Ambri ist zu 100 % recycelbar und könnte theoretisch mehr als 100 Jahre halten. Das Produkt von Form Energy ist ebenfalls zu 100 % wiederverwertbar, soll nur 20 % des Preises von Lithium-Ionen-Batterien kosten, und obwohl die Lebensdauer noch nicht bekannt gegeben wurde, hat es das Potenzial für eine ähnlich lange Nutzungsdauer (einfach ein „reversibler Rostprozess“).

Der Vorschlag lautet also, dass eine staatlich verordnete totale Umstellung des gesamten Energiesystems unserer Wirtschaft von der einen oder anderen noch nicht erfundenen oder noch nicht im großen Maßstab erprobten Technologie abhängen soll, die funktionieren kann oder auch nicht, und deren Kostenprognosen möglicherweise völlig daneben liegen. Galt führt keine konkreten numerischen Berechnungen durch. Aber bei Kosten von „20 % der Kosten von Lithium-Ionen“ würden die Speichersysteme, von denen er spricht, in Ken Gregorys Kalkulationstabelle immer noch Kosten von etwa 100 Billionen Dollar verursachen, was etwa dem Fünffachen des derzeitigen BIP der USA entspricht. Sollte dies nicht als Problem erkannt werden? Und wie können sie die Verwendung der „LCOE“-Zahlen von Lazard für die relativen Kosten von Energiequellen befürworten, wenn diese Berechnungen einen 100-Billionen-Dollar-Posten auslassen, der für Wind- und Solarenergie, nicht aber für fossile Brennstoffe gilt?

Deshalb sage ich diesen drei Kommentatoren: Es ist an der Zeit, dass Sie Ihr Spiel verbessern. Stellen Sie nicht nur unbegründete Behauptungen auf, dass Wind und Sonne billiger sind. Legen Sie uns eine Tabelle vor, aus der hervorgeht, wie viel Speicherkapazität ein vollständig auf Wind-/Solar-/Speicherkraft basierendes Stromversorgungssystem für die USA benötigt, welche Technologie dafür eingesetzt werden soll und wie viel das kosten wird. Ohne diese Angaben handelt es sich um reine Fantasie.

Full article here.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/01/23/what-solution-do-renewable-energy-advocates-offer-for-the-problem-of-storage/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Rezension: FALLEN ICON von Susan J. Crockford

Buch-Rezension von Kip Hansen

Eine fantastische Lektüre! Tauchen Sie tief ein in die Intrigen und den hinterhältigen Betrug, der der Welt von einer detaillierten Liste internationaler Akteure an dem Punkt angetan wurde, an dem die internationale Klimapolitik, die Unterhaltungsindustrie und übereifrige und skrupellose Interessenvertreter aufeinandertreffen, um Geld zu verdienen, Macht zu übertragen und die internationale Politik zu beeinflussen.

Dieses Buch ist eine forensische Untersuchung darüber, wie ein trauriger und tragischer Akt der Natur absichtlich und mit großer Heimlichkeit zu einer falschen Geschichte verdreht wurde, um die sehr fragwürdigen Behauptungen zu untermauern, dass es einen Klimanotstand gibt, und wie er im Geheimen eingesetzt wurde, um die Macher der internationalen Politik zu beeinflussen.

Es ist auch die herzzerreißende Geschichte, wie ein großartiger Mann, der mit einer langen Liste preisgekrönter Naturdokumentationen ein Publikum in der ganzen Welt aufgeklärt und begeistert hat, den Verlockungen einer doppelzüngigen, geldgierigen Lobbyorganisation zum Opfer fiel, die ihn in ein Komplott verwickelte, um die Wahrheit zu verbergen und eine mächtige Lüge zu schaffen.   Der Plan umfasste jahrelange geheime Planungen und sah vor, dass die Teilnehmer Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnen mussten, um zu verhindern, dass die wahre Geschichte ans Licht kommt, bevor das erschütternde Video seine schockierende Wirkung auf der Bühne der Weltöffentlichkeit entfalten konnte.

Dieser Mann war der hoch angesehene Sir David Attenborough.

Die Geschichte lautete „Walruses are jumping off cliffs to their deaths — yes, because of climate change“ [etwa: Walrosse springen von Klippen in den Tod – ja, wegen des Klimawandels].

Die größten wissenden und mitschuldigen Übeltäter bei dieser Täuschung: Die BBC, Netflix,Silverback Films und der WWF.

FALLEN ICON ist kein Buch für Kinder, sondern seriöser, professioneller Enthüllungsjournalismus, der dem Leser Schritt für Schritt näher gebracht wird.  Dies ist keine bloße Spekulation, sondern ein äußerst detaillierter Bericht von Anfang bis Ende.  Das Buch umfasst 166 Seiten mit augenzwinkernden Berichten und enthält für diejenigen, die noch tiefer einsteigen wollen, 73 zusätzliche Seiten mit Referenzen, Anhängen und Zitaten.
Lesen Sie es und freuen Sie sich über den Sieg der Wahrheit über die Unwahrheit – und weinen Sie um unsere gefallene Ikone.

Anmerkung des Autors:

Diese Rezension wurde auf der Grundlage einer Vorabversion des Buches verfasst, die von der Autorin und Kollegin Dr. Susan Crockford zur Verfügung gestellt wurde.

Es sollte heute bei den üblichen großen Anbietern für elektronische Veröffentlichungen erhältlich sein.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/01/19/book-review-fallen-icon-by-susan-j-crockford/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




EIA: Die US-Produktion fossiler Brennstoffe wird 2023 ein Rekordhoch erreichen … In der Permian-Region ist es bereits soweit!

David Middleton

21.JANUAR 2022

EIA erwartet, dass die Produktion fossiler Brennstoffe in den USA im Jahr 2023 einen neuen Höchststand erreichen wird.

Nach einem Rückgang im Jahr 2020 stieg die kombinierte Produktion fossiler Brennstoffe in den USA (einschließlich Erdgas, Erdöl und Kohle) im Jahr 2021 um 2% auf 77,14 Billiarden britische Wärmeeinheiten. Auf der Grundlage der Prognosen in unserem jüngsten Short-Term Energy Outlook (STEO) gehen wir davon aus, dass die Produktion fossiler Brennstoffe in den Jahren 2022 und 2023 weiter ansteigen und die Produktion des Jahres 2019 übertreffen wird, um im Jahr 2023 einen neuen Rekord zu erreichen.

Von der Gesamtproduktion fossiler Brennstoffe in den USA im Jahr 2021 machte nicht verflüssigtes Erdgas mit 46 % den größten Anteil aus. Auf Rohöl entfielen 30 %, auf Kohle 15 % und auf flüssiges Erdgas (NGPL) 9 %. Wir gehen davon aus, dass diese Anteile bis 2023 ähnlich bleiben werden.
[…]

Hauptverfasserin: Ornella Kaze

US-EIA

Quelle: U.S. Energy Information Administration, Monthly Energy Review und Short-Term Energy Outlook (STEO)

Die durchschnittliche Tagesproduktion von Rohöl wird den Prognosen zufolge bis 2023 das Allzeithoch von 2019 übertreffen.

SHORT-TERM ENERGY OUTLOOK DATA BROWSER

Die Erdgasproduktion hat den Rekord für 2019 bereits überschritten.

SHORT-TERM ENERGY OUTLOOK DATA BROWSER

Natürlich ist das Permian Becken führend in diesem Bereich…

Permian-Ölproduktion erreicht Rekord

Von Irina Slav – Jan 19, 2022

Die Rohölproduktion im Permian-Schiefergestein erreichte im vergangenen Monat mit durchschnittlich 4,92 Mio. bpd einen Rekordwert, wie die Energy Information Administration in der jüngsten Ausgabe ihres Drilling Productivity Report berichtet.

Die EIA geht jedoch davon aus, dass das wichtigste Schieferölvorkommen in den Vereinigten Staaten seine Produktion sogar noch weiter steigern wird, und zwar auf 4,996 Mio. bpd in diesem Monat und 5,076 Mio. bpd im Februar, so die EIA. Wie Bloomberg in einem Bericht zu dieser Nachricht feststellte, ist die Permian-Region damit allein ein größerer Produzent als alle OPEC-Mitglieder außer Saudi-Arabien.

[…]

OliPrice.com

Permian Region, January 2022

Februar 2020: „Wir werden uns von fossilen Treibstoffen verabschieden“ …

Januar 2022

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/01/22/eia-us-fossil-fuels-production-to-reach-record-highs-in-2023-the-permian-is-already-there/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 3 / 2022

Vorbemerkung: Wieder haben sich in relativ kurzer Zeit viele Meldungen angesammelt. Sicher wird es auch Warm-Ereignisse gegeben haben, aber weder von diesen noch von den hier gemeldeten Kalt-Ereignissen war in den MSM etwas zu lesen. Handelt es sich hier etwa um „dröhnendes Schweigen“?

Immerhin, auch in deutschsprachigen Quellen gab es mehrere Meldungen über Kälte-Extreme. Von diesen wird jedoch aus urheberrechtlichen Gründen nur der jeweilige Link genannt.

Zunächst eine Meldung aus Griechenland bei web.de:

Drei Meter Schnee auf griechischer Insel: „Heftigster Wintereinbruch seit 15 Jahren“

Link: https://web.de/magazine/panorama/meter-schnee-griechischer-insel-heftigster-wintereinbruch-15-jahren-36517816

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Und eine aus dem Nahen Osten:

https://haolam.de/artikel/Israel-Nahost/48477/Israel-Schnee-im-Norden-moeglicherweise-in-Jerusalem.html

Dazu weiter unten die Meldung bei electroverse.net.

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Meldungen vom 17. Januar:

Mindestens 6 Todesopfer in Japan durch Schneestürme

Mindestens sechs Menschen sind nach starken Winterstürmen im Norden und Westen Japans ums Leben gekommen.

Ende letzter Woche und am Wochenende rief die Japanische Meteorologische Agentur (JMA) zur Wachsamkeit gegenüber hohen Wellen, außergewöhnlicher Kälte, Eis und starken Schneestürmen auf.

Die stärksten Schneefälle wurden bis Samstag in den Ebenen auf der Pazifikseite des Landes erwartet, vor allem im Norden, aber auch in der zentraleren Region Hokuriku, wo örtlich begrenzte Schneefälle Rekorde brechen könnten.

In den Regionen Kanto-Koshin und Hokuriku fiel am Samstag innerhalb von nur 24 Stunden fast ein Meter Schnee. In weiten Teilen Japans wurden erhebliche Schneemengen gemessen, die zu den 30 cm hinzukamen, die am Donnerstag innerhalb von drei Stunden gefallen waren.

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Rekorde brechende Winterstürme im Osten der USA und in Kanada

Ein heftiger Wintersturm hat am Wochenende weite Teile des Ostens der Vereinigten Staaten mit Schnee, Eis und Stürmen heimgesucht und ein Verkehrschaos sowie weit verbreitete Stromausfälle verursacht.

In North Carolina wurden zahlreiche Schneerekorde gebrochen, und mindestens zwei Menschen sind ums Leben gekommen.

Buffalo, New York, brach mit 25,4 cm Schnee am Sonntag den Tagesrekord von 21 cm aus dem Jahr 1958.

In Asheville, North Carolina, fielen am Sonntag 17,8 cm Schnee, womit der bisherige Rekord von 17,8 cm aus dem Jahr 1891 gebrochen wurde (in einigen Berichten wird das Jahr 1881 angegeben).

Am Sonntag herrschten in Neuengland weiterhin eisige Temperaturen, wobei im nördlichen Vermont -33°C gemessen wurden.

In Boston wurde über das Wochenende der Kältenotstand ausgerufen, da die gefühlte Temperatur unter Null °F (-17,8 °C) lag.

Für Kanada werden bis Montagmorgen in weiten Teilen der südlichen und östlichen Provinzen 20 bis 40 cm Schnee vorhergesagt, darunter auch in Ontario, wo Schneestürme bereits weitreichende Probleme verursacht haben. In Toronto, dem Sitz des verkehrsreichsten Flughafens Kanadas, werden laut Environment Canada Schneemengen von 20 cm erwartet, da die rekordverdächtige Kälte anhält und den rekordverdächtigen Strombedarf, die Energieknappheit und die in die Höhe schießenden Preise des Landes noch verstärkt. In Ottawa wird am 17. Januar wahrscheinlich ein neuer Schneefallrekord aufgestellt, der den bisherigen Rekord von 11,7 cm aus dem Jahr 1972 übertrifft.

Link: https://electroverse.net/hunga-tongas-98400-ft-6-killed-in-japan-winter-storm-slams-east-coast-fight/

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Hier zwei Meldungen in deutschsprachigen Beiträgen. Beide kommen weiter unten ebenfalls bei electroverse.net zur Sprache:

Schnee in Saudi-Arabien:

https://twitter.com/shieldintel/status/1483545364548530177

… und in Südosteuropa, griechische Ägäis-Inseln, Türkei und Naher Osten: (24.1.):

https://www.wetteronline.de/wetterticker/592037e2-f00d-498a-b180-497a884a5d9f

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Meldungen vom 20. Januar 2022:

Seltener Schneefall in Saudi-Arabien

Die Sanddünen der Sahara wurden in dieser Woche von seltenem Schnee bedeckt, und die Temperaturen fielen in der Nähe der Stadt Ain Sefra im Nordosten Algeriens auf – 2 °C (28,4 °F).

In diesem Teil der Sahara, der vom Atlasgebirge umgeben ist, hat es zwar schon früher geschneit, aber nur bei einer Handvoll Gelegenheiten – in den letzten 43 Jahren nur fünf Mal: 1979, 2016, 2018, 2021 und jetzt 2022.

Die Flocken bildeten atemberaubende Muster im Sand, die der lokale Fotograf Karim Bouchetata festgehalten hat:

Bouchetata hat auch Bilder vom Sahara-Schnee im Januar letzten Jahres gemacht, als Schafe und Kamele auf den verschneiten Dünen standen, als die Temperaturen auf -3°C fielen.

Im Jahr 2016, während des ersten Sahara-Schnees seit 37 Jahren, blieb so viel Schnee liegen, dass Kinder Schneemänner bauen und sogar mit dem Schlitten die Dünen hinunterfahren konnten. Zwei Jahre später wurde die Wüste nach einem außergewöhnlichen Wintersturm mit einer Schneedecke von 18 Zentimetern überzogen. Im Jahr 2021 kamen die Flocken zurück. Und dann auch in diesem Jahr wieder.

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Tausende auf türkischen Autobahnen gestrandet

Die Türkei wurde in dieser Woche von Schneestürmen heimgesucht, und in den meisten der 81 Provinzen des Landes wurden Unwetter gemeldet. Das Präsidium für Katastrophen- und Notfallmanagement (AFAD) teilte mit, dass 722 Straßen zu Städten und Dörfern in Bolu, Gaziantep, Kahramanmaraş, Artvin und Bingöl gesperrt wurden – aber in den Städten war die Situation nicht viel besser…

Die Temperaturen in Gaziantep fielen am frühen Mittwochmorgen auf -3C (26.6F), und die Schneemengen im Stadtzentrum erreichten rekordverdächtige 50+cm (19.7+ inches).

Schwerer Kälteeinbruch im östlichen Mittelmeerraum. Heute, am 18. Januar, fiel die Temperatur im Dorf Bezirhane im Bezirk Caldiran in der Provinz Van in der Türkei auf -39,7°C. Im Hauptort des Bezirks Caldiran waren es -35,7°C. Trotz der Höhenlage über 2000 m ist dies für die Türkei extrem kalt.

Aus einem Tweet

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Rekord-Kälte im gesamten Nahen Osten

In einer Reihe von Ländern östlich der Türkei herrschte ebenfalls Rekordkälte, darunter im Libanon, Irak, Iran, Syrien, Israel und Jordanien.

In den libanesischen Bergen wurden Tiefstwerte von bis zu -27 °C gemessen.

In Erbil im Nordirak wurden historisch niedrige Werte von -15 °C gemessen (ebenso wie starker Schneefall – siehe Tweet unten); in den tieferen Lagen des Iraks wurden in Kirkuk -4,7 °C und in Bagdad seltene -2C °C gemessen.

In den iranischen Bergen wurden extreme Tiefstwerte von etwa -23 °C gemeldet, und in Saqqez in der Provinz Kurdistan wurde ein Tiefstwert von -27,4 °C gemessen – dort leiden die Menschen Berichten zufolge unter lebensbedrohlichen Bedingungen.

In Damaskus, Syrien, wurde am 18. Januar eine Temperatur von -8 °C gemessen – eine außergewöhnliche Tatsache.

Beer Sheva in Israel meldet ebenfalls seltene Fröste, und das Land hat gerade eine Rekordnachfrage nach Strom verzeichnet.

In Jordanien wurden laut dem unten stehenden Tweet Rekord-Tiefsttemperaturen gemessen, in Safawi beispielsweise sank die Temperatur auf -5°C.

Weiter östlich schließlich meldete Turaif in Saudi-Arabien eine anomale Temperatur von -6 °C, und Makkah, ebenfalls in Saudi-Arabien, verzeichnete einen sehr niedrigen Tageshöchstwert von nur 24 °C.

Hier eine Graphik mit den Temperatur-Abweichungen im Nahen Osten:

Vom GFS-Modell simulierte 2 m-Temperatur-Anomalien (°C) am 1. Februar [tropicaltidbits.com].

Anmerkungen zur zugehörigen Wetterlage: Hier in Mitteleuropa herrschte überwiegend Hochdruckeinfluss. Das Zentrum des für die Region ungewöhnlich kräftigen Hochdruckgebietes mit einem zeitweiligen Luftdruck im Zentrum über 1045 hPa (was man sonst eher in Russland findet) lag über Westeuropa. Entsprechend den dieses Hochdruckgebiet im Uhrzeigersinn umkreisenden Luftmassen herrscht über Osteuropa eine nördliche Strömung, die weit nach Süden bis in den Nahen Osten reicht. Die dabei advehierte Kaltluft ist so kalt, dass es in der dortigen Region für Kälte-Extreme reicht.

Auch bei uns herrscht entsprechend eine nordwestliche Strömung, aber der von der Nordsee herein treibende Stratus verhindert die Kälte. Wir sind außerdem zu dicht an dem dieses Hochdruckgebiet stützenden Warmluftkörper.

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Es folgt unter diesem Link am Ende noch ein Beitrag zum Tonga-Vulkan mit einem Video!

Link: https://electroverse.net/sahara-sees-rare-snow-thousands-stranded-on-turkish-highways-record-cold-grips-middle-east-record-snow-to-continue-in-u-s-hunga-tonga-eruption-revised-up-to-39km-128000ft/

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Meldungen vom 21. Januar 2022:

Schneereichster Januar in Nashville seit 1985

In Nashville, Tennessee, fielen in diesem Monat bisher 23,6 cm Schnee. Damit ist dies der schneereichste Januar seit 1985 (Sonnenminimum des 21. Zyklus), und es kommen noch 10 Tage.

Dies liegt weit über dem 30-Jahres-Durchschnitt des National Weather Service von 11,4 cm.

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In Missiauga (Kanada) hat es seit 1944 nicht mehr so stark geschneit.

Die 45 cm, die am Montag in Mississauga fielen, waren die höchste Schneemenge an einem einzigen Tag seit 1944 (während des Sonnenminimums von Zyklus 17, als die Stadt noch „Toronto Township“ hieß).

Der Wintersturm hat weite Teile des Südens von Ontario heimgesucht und in der ganzen Provinz zahlreiche Rekorde gebrochen.

Außerdem in Kanada: dort sind die Temperaturen nach zwei Schneefällen in Montreal in dieser Woche stark gesunken, und die Region hat einige der kältesten Werte seit Jahren zu verzeichnen.

Der Tiefstwert für die Nacht zum Donnerstag wird in Montreal voraussichtlich auf -29 °C fallen. Das wäre ein neuer Rekord für dieses Datum und würde den alten Richtwert von -27,5 °C aus dem Jahr 2005 übertreffen. Das letzte Mal, dass in Montreal ein so kalter Wert (an einem beliebigen Tag des Jahres) gemessen wurde, war am 15. Januar 2004 mit -29,1°C.

Der Januar 2022 war einer der kältesten, die wir seit einigen Jahren erlebt haben, berichtet montreal.ctvnews.ca.

Bislang ist es in den ersten 21 Tagen des Monats insgesamt neunmal unter -20 Grad kalt – ein krasser Gegensatz zu den letzten Jahren. Im Januar 2021 sank die Temperatur in Montreal nur einmal unter -20 °C, im Januar 2020 überhaupt nicht. Die neun in diesem Jahr übertreffen die acht von 2018, aber da noch 10 Tage des Monats verbleiben und erwartet wird, dass die Temperaturen noch mindestens eine Handvoll Mal in den -20-Bereich fallen, werden noch viel ältere Rekorde fallen.

In der Bundeshauptstadt wird es mit Tiefstwerten von bis zu -30 Grad noch kälter werden.

Als Reaktion darauf hat Environment Canada eine „extreme Kältewarnung“ für Ottawa herausgegeben.

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Und ein Glatteis-Ereignis in St. Petersburg, Russland:

Mit Eis überzogene Straßen in St. Petersburg

Die Einwohner von St. Petersburg haben in dieser Woche den stärksten Eisüberzug auf ihren Straßen und Gehwegen seit langer Zeit erlebt.

Wie themoscowtimes.com berichtet, sind Hunderte von Menschen nach Ausrutschern und Stürzen im Krankenhaus gelandet, während die örtlichen Behörden für ihr Versagen bei der Bewältigung der Situation kritisiert werden.

Auch im Dezember herrschte in St. Petersburg außergewöhnliche Kälte.

Wie der Meteorologe Mikhail Leus damals dokumentierte, war die Kälte so stark, dass alle bisherigen Rekorde gebrochen wurden: „Heute (6. Dezember) wurde in St. Petersburg ein neuer Tageskälterekord aufgestellt. Die Temperaturen in der nördlichen Hauptstadt fielen auf minus 20,9 Grad, was 0,4 Grad weniger ist als am selben Tag im Jahr 1893“, schrieb Leus in einem Facebook-Post.

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Frost in drei Vierteln von Japan

Und schließlich war es gestern, am 20. Januar, ein kalter Tag in Japan, mit ≈75% der Wetterstationen des Landes unter 0°C (32F) um 7 Uhr morgens.

Wie Thierry Goose auf Twitter bemerkte, war die kälteste Station die in Sumarinai, Hokkaido, mit einem Tiefstwert von -27,7°C.

Der weit verbreitete Frost kommt zu einer Zeit, in der die nationalen Stromverbrauchsrekorde aufgrund des steigenden Heizbedarfs bereits gefallen sind.

Die Kälte folgt auch auf beispiellose Schneefälle in den letzten Wochen, vor allem in den nördlichen Regionen, wo Schneerekorde aus dem Jahr 1893 gebrochen worden waren.

Link: https://electroverse.net/nashvilles-snowiest-jan-mississauga-most-snow-since-1944-four-die-canada-to-u-s-ice-st-petersburg-japan-freezes/

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 4 / 2022)

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Zwei weitere Beiträge, welche die Unmöglichkeit belegen, alles ausschließlich mit Sonne, Wind und Batterien zu elektrifizieren

Francis Menton

In meinem Beitrag vom Freitag habe ich die Arbeit von Ken Gregory hervorgehoben, der versucht hat, die Kosten für die vollständige Elektrifizierung des amerikanischen Energiesystems zu quantifizieren, wobei er als Energiequellen nur Wind, Sonne und Batterien verwendet. Mein Beitrag wurde an meine ausgezeichneten Kollegen in der CO2-Coalition weitergeleitet, von denen mir zwei dann Links zu ihren eigenen Arbeiten zu eng verwandten Themen zur Verfügung stellten.

Die beiden Arbeiten sind: (1) „How Many km2 of Solar Panels in Spain and how much battery backup would it take to power Germany,“ von Lars Schernikau und William Smith, veröffentlicht am 30. Januar 2021 (überarbeitet am 23. April 2021) bei SSRN [das sollte man unbedingt mal anklicken – die Arbeit ist nach einer Version auf Englisch darunter auch auf Deutsch zu finden! A. d. Übers.] (2) On the Ability of Wind and Solar Electric Generation to Power Modern Civilization,“ von Wallace Manheimer, veröffentlicht am 7. Oktober 2021 im Journal of Energy Research and Reviews.

Beide Beiträge befassen sich mit verschiedenen Kosten- und Technikfragen, die mit dem Versuch verbunden sind, ein vollständiges Solar-/Batterie- oder Wind-/Solar-/Batteriesystem zur Energieversorgung einer modernen Wirtschaft zu entwickeln; und beide kommen aus vielen Gründen schnell zu dem Schluss, dass ein solches Projekt völlig undurchführbar ist und sicher scheitern wird. Und doch schreiten sowohl die USA als auch Europa zur Umsetzung solcher Pläne, ohne detaillierte Machbarkeitsstudien oder Kostenschätzungen, geschweige denn ein kleines Demonstrationsprojekt, um zu zeigen, dass dies funktionieren kann.

Schernikau und Smith betrachten einen Fall, in dem versucht wird, nur Deutschland mit in Spanien erzeugtem Solarstrom zu versorgen (Spanien hat die besten Bedingungen in Europa für die Stromerzeugung aus der Sonne). Die Schlussfolgerung:

Aufgrund der geringen Energiedichte, des hohen Rohstoffeinsatzes und des geringen Erntefaktors (EROEI-Faktor) sowie des hohen Speicherbedarfs ist die heutige Solartechnologie aus ökologischer und wirtschaftlicher Sicht nicht geeignet, konventionelle Energie in großem Maßstab zu ersetzen.

S&S konzentrieren sich auf die schier unglaubliche Menge an Materialien, die man braucht, um dieses Solar-/Batterie-Projekt auf die Beine zu stellen. Zunächst bzgl. der Solarpaneele:

Um den deutschen Strombedarf (bzw. mehr als 15 % des EU-Strombedarfs) allein durch photovoltaische Solaranlagen in Spanien zu decken, müssten etwa 7 % der Fläche Spaniens mit Solaranlagen bedeckt sein (~35 000 km2). . . . Um den Solarpark nur für Deutschland funktionsfähig zu halten, müssten die PV-Paneele alle 15 Jahre ausgetauscht werden, was einen jährlichen Siliziumbedarf für die Paneele von fast 10 % der derzeitigen weltweiten Produktionskapazität bedeutet (~135 % bei einmaliger Installation). Der Silberbedarf für moderne PV-Paneele, die Deutschland mit Strom versorgen, würde 30 % der jährlichen weltweiten Silberproduktion ausmachen (~450 % bei einmaliger Installation). Für die EU würde im Wesentlichen die gesamte jährliche weltweite Siliziumproduktion und das Dreifache der jährlichen weltweiten Silberproduktion allein für den Ersatz erforderlich sein.

[Hervorhebung im Original. Dieser Abschnitt ist eine Zusammenfassung des Autors dieses Beitrags aus dem PDF. Darin wird nach der englischen Version die gesamte Studie auf Deutsch präsentiert. Ich wiederhole: man sollte sich das Ganze wirklich mal zu Gemüte führen! A. d. Übers.]

Und dann ist da noch die Frage nach der erforderlichen Batteriespeicherung. S&S führen keine stundengenaue Kalkulation wie Gregory durch, um den Speicherbedarf zu ermitteln, sondern gehen von einem Speicherbedarf von 14 Tagen aus, der auf der Möglichkeit von 14 aufeinanderfolgenden bewölkten Tagen in Spanien beruht. (Die von Gregory und Roger Andrews durchgeführte stündliche Analyse legt nahe, dass aufgrund der saisonalen Abhängigkeit der Solarstromerzeugung eine Speicherung für 30 Tage realistischer wäre). Aber selbst bei der Annahme von 14 Tagen erhalten S&S diese beklemmenden Ergebnisse:

Um mit der heutigen Spitzentechnologie eine ausreichende Speicherkapazität aus Batterien zu erzeugen, wäre die volle Leistung von 900 Tesla-Gigafabriken erforderlich, die ein Jahr lang mit voller Kapazität arbeiten, wobei der Austausch der Batterien alle 20 Jahre nicht mitgerechnet wird. … Eine 14-tägige Batteriespeicherlösung für Deutschland würde die weltweite Batterieproduktion für 2020 um den Faktor 4 bis 5 übersteigen. Die Herstellung der benötigten Batterien allein für Deutschland (oder über 15 % des Strombedarfs der EU) würde den Abbau, den Transport und die Verarbeitung von 0,4 bis 0,8 Milliarden Tonnen Rohstoffen pro Jahr erfordern (7 bis 13 Milliarden Tonnen für die einmalige Einrichtung), für Europa sogar das Sechsfache. … Die weltweite Produktion von Lithium, Graphitanoden, Kobalt oder Nickel im Jahr 2020 würde um ein Vielfaches nicht annähernd ausreichen, um die Batterien allein für Deutschland zu produzieren.

Manheimer geht in seinem Beitrag allgemeiner auf die Probleme der Intermittenz und der Speicherung ein, konzentriert sich dann aber besonders auf das Problem der Entsorgung der riesigen Wind- und Solaranlagen am Ende ihrer Nutzungsdauer:

Betrachten wir zunächst die Sonnenkollektoren. Diese halten etwa 25 Jahre, so dass die 250.000 Tonnen, die wir in diesem Jahr recyceln müssen, nur ein Rinnsal sind im Vergleich zu der Flut, die 2050 auf uns zukommt, wenn wir insgesamt 78 Millionen Tonnen zu entsorgen haben werden. Diese sind nicht für Deponien geeignet, da sie gefährliche und giftige Stoffe wie Blei und Kadmium enthalten, die in den Boden sickern können. Das Recycling ist jedoch teuer. Die Kosten für die recycelten Materialien sind wesentlich höher als die Kosten für die Rohstoffe.

Bei Windkraftanlagen stellen die Flügel und die Türme separate Probleme dar:

Da die Rotorblätter aus Glasfaser bestehen und nur etwa 10 Jahre halten, haben wir hier bereits umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Diese Flügel sind gigantisch und ihre Verschiffung und Entsorgung ist sehr kostspielig. … Die Schwierigkeiten bei der Entsorgung der Flügel verblassen im Vergleich zur Entsorgung der Türme, die ~25 Jahre halten. … [Nach Schätzungen der Washington Times belaufen sich die [realistischen] Kosten auf 500.000 Dollar [pro Turbine].

Schauen Sie sich die Pläne an, die heute in Kalifornien, New York, Deutschland oder dem Vereinigten Königreich vorgelegt werden, und finden Sie heraus, wie sie diese Probleme angehen.

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Link: https://wattsupwiththat.com/2022/01/19/two-more-contributions-on-the-impossibility-of-electrifying-everything-using-only-wind-solar-and-batteries/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE