Erwärmung Deutschlands durch die Zunahme der Sonnenstunden und durch die stetige Vergrößerung der Wärmeinseln bei den Messstationen

von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Das Messnetz des Deutschen Wetterdienstes besteht aus etwa 2000 Wetterstationen, quer über Deutschland verteilt. Allerdings stehen diese Stationen in der Hauptsache dort, wo die Menschen leben und arbeiten. Das sind die seit 150 Jahren stetig wachsenden und damit wärmer werdenden Wärmeinseln. Die zunehmende Trockenlegung und Versiegelung einstiger freier Naturflächen erzeugt noch keine Wärme, sondern die Sonne bewirkt die Erwärmung im Umkreis der sich ausbreitenden Landschaftsbebauungen, im Winter die Gebäudeheizung. Beides soll im ersten Teil gezeigt werden, denn es gibt zum Vergleich auch noch vereinzelt Wetterstationen, die zumindest in den letzten 30/40 Jahren wenig baulich Änderungen im Umkreis erfahren haben.

Die Sonne erzeugt hauptsächlich die WI-effekte in der Wärmeinsel Hof

Die DWD-Wetterstation Hof war einst Hof-Land. Nach der Wende entstand um sie herum ein wachsendes Gewerbegebiet mit einer vierspurigen Bundesstraße direkt am Haus der Wetterstation vorbei, eine Bundesstraße, die zugleich Autobahnzubringer ist. Aufgrund der Zunahme der Sonnenstunden Ende der 80-Jahre erhöhten sich klimabedingt zusätzlich die Temperaturen um die Wärmeinselstationen, da die versiegelte und betonierte Fläche sich im Sommer besonders aufheizt. Die Wärmeinseleffekte der Hausheizungen im Winter machen nur einen Bruchteil der Sommer-Sonnenheizung aus: Doch betrachten wir nun die Temperaturgrafiken der Wetterstation Hof ab 1988, links die drei Sommermonate, rechts die drei Wintermonate

Abb.1: Die Zunahme der Sonnenstunden seit 1988 vergrößerte die WI-effekte vor allem in den drei Sommermonaten, die Sommer in einer Wärmeinsel wurden besonders wärmer. In den Wintermonaten wirkt fast nur die Gebäudeheizung als menschenverursachte Zusatzwärme.

Die Wärmeinselarme Station Amtsberg: Die wärmeinselarme Wetterstation Amtsberg steht am Rande eines kleinen Weilers. Die Wetterstation hat den Vorteil, dass sie im Betrachtungszeitraum auch noch am selben Platz blieb, und keine Innerortsverlegung oder bauliche Umgebungsveränderung erfahren hat. Die neue Bundesstraße führt weit an der Station vorbei.

Abb.2: Die Sommer- und Wintertrendlinie ist bei WI-armen Wetterstationen seit 1988 ähnlich, einer unmerklichen Sommererwärmung steht die ebenso unmerkliche Winterabkühlung entgegen.

Die Grafiken zeigen: Die Erwärmungsunterschiede zwischen Wetterstation in Wärmeinseln und außerhalb sind eklatant.

Die 2000 DWD-Wetterstationen stehen hauptsächlich in den wachsenden Wärme-Inseln, also dort wo die Menschen wohnen und arbeiten. Das zeigt uns die nächste Grafik.

Abb.3: Die DWD-Deutschlandtrendlinien beider Jahreszeiten zeigen im Winter eine leichte Temperaturzunahme, im Sommer deutlicher, aber weniger deutlich als bei Hof.

Ergebnis 1: Da in Deutschland täglich über 60 ha Freiland trockengelegt, versiegelt und überbaut werden, dehnen sich die Wärmeinseln aus. Inzwischen sind riesige Wärmeregionen entstanden, die etwa ein Viertel der Deutschlandfläche ausmachen, denn die Wärmeinsel erwärmt die freie Umgebung vor allem im Sommer mit.

Sich vergrößernde Wärmeregionen durch wachsende WI-effekte sind in Bundesland BaWü vor allem die Oberrheinische Tiefebene, der Mittlere Neckarraum und der Bodenseegroßraum und natürlich überall sonst im Land, wo Ober-und Mittelzentren entstanden sind. Jede Sekunde wird in der Bundesrepublik Deutschland 5,22 m² Boden neu als Siedlungs- und Verkehrsfläche beansprucht. Quelle. Das Endergebnis ist heute schon eine sichtbare Versteppung Deutschlands mit trockenen Bächen in den Sommermonaten und kurzfristigen Überschwemmungen nach Gewittern.

Eine kleine Versuchsreihe zur Messung der Oberflächentemperaturen verschiedener Untergründe:

Am Mittwoch, den 20.Juli – bisher wärmster Tag im Jahr – wurden um 15.45 Uhr bis 16 Uhr folgende unterschiedliche Böden mit einen IR-Fernthermometer gemessen: 1) Kreisverkehr in der Ortsmitte von Hüttlingen, grauschwarzer Asphaltbelag: 48°C. 2) Einen Kilometer entfernt in der Ortsmitte des kleinen Weilers Niederalfingen. Kapellenweg 46°C. 3) Auf dem Gehweg vor einer Garagen-Einfahrt am Siedlungsrand: 45°C. 4) Einen Kilometer außerhalb in einer nicht trockengelegten Auwiese am Schlierbach: grüner Grasboden, sonnenbeschienene Hälfte 32°C, Schattenhälfte bloß 24°C.

Beachte: Die Oberflächentemperaturunterschiede zwischen dem versiegelten Boden der Ortsmitte und dem feuchten Boden der Auwiese sind enorm, das ist überall in Deutschland so.

5) Zum Vergleich: Die dunklen Glasflächen von Großfotovoltaikanlagen in der freien Landschaft können bis zu 90°C heiß werden. Diese Flächen wirken bei Sonnenschein wie ein zusätzlicher großräumiger Heizkörper in der Natur, ähnlich den Straßen, das sind Wärmebänder in der freien Landschaft und erhitzen die Umgebung mit.

Wärmeinselunterschiede zwischen Tag und Nacht in einer Wärmeinsel

Die Städte kühlen nachts wegen der Sonnenheizung tagsüber nicht mehr aus, was natürlich auch stimmt. Aber sie kühlen natürlich auch tagsüber nicht mehr aus. Im Folgenden sollen nun die Unterschiede zwischen den Maximum- und den Minimumtemperaturen (Tmax, Tmin) bei einer Wärmeinselwetterstation verglichen werden.

Wärmeinsel München: Jahreszeit Sommer

In der folgenden Grafik sind 3 Temperaturverläufe mit Trendlinien eingezeichnet, im oberen grauen Verlauf sind für jedes Jahr die täglichen Maximumtemperaturen, also 92 mal zu einem Sommerschnitt T-max ausgerechnet.

Abb.4: die mittlere Trendlinie zeigt den Temperaturverlauf der 3 Sommermonate in München, wir sehen einen Temperaturanstieg von etwa 1,2 Grad seit 1988. Oben Tmax, unten tmin

Im Sommer: Großer Unterschied zwischen Tmin und Tmax in einer Wärmeinsel: Die nächtlichen Minimumtemperaturen sind fast gar nicht gestiegen in den drei Sommermonaten seit 1988. Auffallend ist jedoch der starke Anstieg der am Tage gemessenen Tmax.

Ergebnis 2: Die Erwärmung der Sommermonate erfolgte in der Flächen-Wärmeinsel München hauptsächlich am Tage.

Erklärungsvorschlag: Die Zunahme der Sonnenstunden

Abb. 5: Auch die Sonnenstunden haben im Sommer seit 1988 in München stark zugenommen.

Nicht nur die weitere Bebauung der Großstand, sondern auch die Zunahme der Sonnenstunden in den Sommermonaten machten die Wärmeinsel München wärmer. Die Sonne ist somit ein weiterer natürlicher Grund für die vom DWD erfasste Temperaturzunahme einer wachsenden Wärmeinsel. Der ganze Großraum München wurde wärmer, siehe Wetterstation Holzkirchen bei Abb.8. Die Zunahme der Sonnenstunden in den Sommermonaten beobachten wir in ganz Mitteleuropa.

Mehr Sonnenstunden bedeutet eine längere Aufheizung des Asphalts, der Häuser und Mauern, deshalb steigen auch die Maximaltemperaturen tagsüber in den Städten. Wie in der Umgebung eines Backofens zeigen die Thermometer der DWD-Wetterstationen in und im Umkreis der Wärmeinsel auch höhere Temperaturen.

Jahreszeit Winter in der Wärmeinsel München.

Betrachten wir nun dieselben Parameter in einer Wärmeinsel und vergleichen. Die mittlere braune Grafik mit Trendlinie sind die Durchschnittstemperaturen, die untere Tmin, die obere graue Tmax. Mit über 6°C Tmax war der letzte Winter mitten in München recht mild

Abb.6: Die Winter wurden seit 1988 in der Wärmeinsel München leicht wärmer, siehe mittlere braune Trendlinie (ähnlich wie die Wetterstation Hof in Abb.1) Tmin (blau) und Tmax zeigen auf den ersten Blick kaum Unterschiede.

Erklärungsvorschlag: Tagsüber wirkt die Zunahme der Sonnenstunden leicht erwärmend und nachts werden die niedrigen Temperaturen einfach rausgeheizt. Ob das auch in Zukunft bei dem Gasmangel so sein wird?

Abb.7: Auch die Sonnenstunden haben in den 3 Wintermonaten in der Wärmeinsel München leicht zugenommen und tragen neben der Gebäude-Heizung zur leichten Wintererwärmung bei.

Ergebnisse:

Die drei Sommermonate wurden ebenso wie die drei Wintermonate in der Wärmeinsel München im Schnitt wärmer. Jedoch ist die Sommererwärmung viel stärker wegen der weiter wachsenden Stadt und vor allem wegen der kräftigen Zunahme der Sommer-Sonnenstunden. Aus diesem Grunde ist die nächtliche Erwärmungstrendlinie auch schwächer wie die am Tage.

Im Winter wirkt die Sonne weniger wie im Sommer. Der Hautgrund der insgesamt schwächeren Winter-Erwärmung in einer Wärmeinsel ist die Gebäudeheizung. Die Trendlinien von Tmin und Tmax sind im Winter jedoch ähnlich.

Im Sommer ist die Differenz der Heizleistung der Sonne zwischen Tag/Nacht hoch. Nur die gespeicherte Wärme des Betons heizt noch in die Nacht hinein, macht sich bei T-min in den Morgenstunden aber anscheinend kaum noch bemerkbar.

Frage: Was hat diese Erwärmung mit Kohlendioxid zu tun: Antwort: Gar nichts, denn an allen Standorten der Welt sind die CO2-Konzentration seit 1988 völlig gleichmäßig gestiegen auf inzwischen 0,042%

Ein weiterer Aspekt soll nicht unerwähnt bleiben. Eine große Wärmeinsel erwärmt auch das Umland mit, Holzkirchen liegt 30 km südlich von München-Mitte.

Abb.8. Wachsende Wärmeinseln wie München erwärmen das Umland mit. Dazu hat sich der einst kleine Ort Holzkirchen – wie alle Ansiedlungen im Speckgürtel einer Stadt – im Betrachtungszeitraum selbst zu einer Wärmeinsel mit starker Bebauung entwickelt. Die zusätzliche Wärme von München kommt noch „obendrauf“. Folge: Holzkirchen holt auf, die Erwärmungstrendlinie ist sogar steiler als die von München selbst.

Teil 2: Vier Regeln für das Erkennen von Wärmeinselstationen!

Man braucht nicht vor Ort zu gehen, was der DWD jüngst bei der Station Bad Mergentheim getan hat, um den neuen BaWü Tages-Sommerrekord vom 20.Juli wieder abzuerkennen. Es genügt die Betrachtung der Regressionslinien über mindestens 3 Jahrzehnte:

1) Vergleich mit der DWD-Deutschlandlinie, diese ist nicht WI-bereinigt. Die allermeisten DWD-Wetterstationen stehen in Wärmeinseln unterschiedlichster Ausprägung.

2) Man vergleicht den Sommer- mit dem Winterverlauf derselben Station. Typische sich vergrößernde Wärmeinselstationen erwärmen sich im Sommer sehr stark, im Winter etwas schwächer, weil der WI-effekt an die Sonnenstunden gebunden ist.

3) Vergleich mit einer WI-armen Station, diese erwärmt sich im Sommer schwach und im Winter fast überhaupt nicht. Im Winter kann die Trendlinie der letzten 30 Jahre sogar leicht fallend sein

4) T-Min und Tmax- Vergleiche bei einer Station über die letzten 30 Jahre. Die Erwärmung der Sommermonate erfolgt bei einer Wärmeinselstation hauptsächlich am Tag, weniger in der Nacht.

Gibt es überhaupt noch wärmeinselfreie Stationen in Deutschland?

Antwort: Nein. Nur wärmeinselarme, wie Amtsberg, siehe Grafik 2. Der DWD ist aber bemüht, Stationen aus markanten Wärmeinseln in die Außenbezirke einer Stadt zu verlegen. Aber dort ist die menschenerzeugte WI-Erwärmung auch schon angekommen, siehe Holzkrichen oder insbesondere im neuen Gewerbegebiet bei Hof.

Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger: Das angeblich stark erwärmende Treibhausgas CO2 spielt für die Erklärung dieses unterschiedlichen Temperaturverhaltens der Wetterstationen in den Wärmeinseln und außerhalb überhaupt keine Rolle. Gäbe es den CO2-Treibhauseffekt als alleiniger Verursacher von Klimaänderungen, dann müssten die Trendlinien

1) von städtischen und ländlich Wetterstationen ähnlich verlaufen und

2) von den Minimal- und Maximaltemperaturen ziemlich ähnlich sein.

Richtig ist: Für die Erwärmung Deutschland – siehe Grafik 3 – in den letzten Jahrzehnten sind die täglich wachsenden Wärmeinseln und die Zunahme der Sonnenstunden verantwortlich.

Wer die Klimaerwärmung bekämpfen will, der braucht die Messstationen lediglich wieder an vergleichbar kühlere Standorte stellen wie sie vor 100 Jahren standen oder die Flächenversiegelung der Landschaft samt Einwohnerzunahme rückgängig machen oder gar nichts tun und die vorwiegend im Sommer stattfindende von der überwiegenden Mehrheit der Deutschen begrüßte Erwärmung wohlwollend in Kauf nehmen. Denn wir haben keine Klimakatastrophe, sondern nur eine Ausbreitung der selbst geschaffenen Wärmeflächen in Deutschland. Durch die zunehmende Trockenlegung der land-und fortwirtschaftlichen Grün-Flächen bis zur sommerlichen Versteppung Deutschlands, durch die Zerstörung der flüssigkeitssaugenden Humusschichten und durch die Freiphotovoltaikanlagen und Windräder im Wald sind die Sommer auch in der angeblich unberührten Natur wärmer geworden und nicht nur in der Stadt.

Josef Kowatsch, unabhängiger Klimaforscher, Naturbeobachter und Umweltschützer

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Wie Angela Merkels grüne Agenda den wirtschaftlichen Zusammenbruch Deutschlands bewirkte

Stephen Moore

[Vorbemerkung des Übersetzers: Der Blick von außen auf unser Land ist immer wieder erhellend. Hier geht man davon aus, dass die Wirtschaft bei uns nicht mehr zu retten ist und wem man im Ausland die Schuld dafür gibt. Es ist ein Armutszeugnis für unsere Medien, dass man sich über das, was wirklich los ist, im Ausland informieren muss. – Alle Hervorhebungen in dieser Übersetzung vom Übersetzer. – Ende Vorbemerkung]

Erinnern Sie sich noch daran, wie die Welt, insbesondere die amerikanischen Medien, die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel vergötterten?

Die Verehrung war so übertrieben, dass das Time Magazine Merkel 2015 zur „Person des Jahres“ ernannte. Es bezeichnete sie als „Kanzlerin der freien Welt“.

Time schuldet den verbliebenen Lesern eine ernsthafte Entschuldigung. Heute leiden die Deutschen unter den bitteren Früchten fast jeder wichtigen wirtschaftlichen und geopolitischen Entscheidung, die Merkel als Kanzlerin getroffen hat.

Angefangen hat es bei der deutschen Wirtschaft, die sie für das 21. Jahrhundert neu auszurichten versuchte, was daran erinnert, wie Präsident Joe Biden den inflationsmüden Wählern erklärt, dass wir „einen unglaublichen Übergang“ durchmachen.

Aber Merkels Deutschland war uns mit seinem „Übergang“ voraus. Heute liegt die deutsche Wirtschaft in Trümmern. Eine kürzliche Schlagzeile von Business Insider brachte das Chaos auf den Punkt: „Deutsche Industrie könnte wegen Russlands Erdgaslieferungen zusammenbrechen.“ Der Daily Telegraph bezeichnete Deutschland kürzlich als „den kranken Mann Europas“. Die Lage ist so verzweifelt, dass die Deutschen jetzt erwägen, das Gas für ihre wichtigsten Industrien zu rationieren, um die Lichter am Leuchten zu halten.

Wie konnte eines der fünf reichsten Länder der Welt so schnell in diesen wirtschaftlichen Abgrund geraten?

Es war Merkels Vision von einem neuen Deutschland. Merkel war diejenige, die vor einem Jahrzehnt die Entscheidung traf, Deutschland von fossilen Brennstoffen und Atomkraft wegzubringen und stattdessen „grün“ zu machen. Ihr Kreuzzug für grüne Energie, den Umweltschützer als Vorbild für die Welt anpriesen, hätte die deutsche Industrie fast in den Ruin getrieben, bis das gesamte Solar- und Windenergie-Debakel abgewendet wurde. (Leider hat Biden dieses Memo offenbar nicht erhalten.)

Es war Merkels Entscheidung, gegen den Rat des damaligen US-Präsidenten Donald Trump die Nord Stream-Pipeline zu bauen. Als Trump 2018 weise warnte, dass die Deutschen den Tag bereuen würden, an dem sie sich zu sehr von der Energie des russischen Präsidenten Wladimir Putin abhängig machten, spottete Merkels Regierung offen.

Putin ist nicht der einzige, der von Merkels Fehlern profitiert. Sie hat Handelsabkommen mit China ausgehandelt und damit Trumps Strategie, Peking wirtschaftlich zu isolieren, eklatant untergraben. Sie beschloss, Deutschland mit schurkischen und militaristischen Regimen in Russland, China und dem Iran zu verbünden. Dies trug dazu bei, die NATO und die engen Beziehungen Deutschlands zu den Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg zu untergraben.

Sie weigerte sich, die 2 % des BIP aufzubringen, die Deutschland der NATO für die europäische Verteidigung schuldete, und wurde stinksauer, als Trump forderte, diesen Betrag auf 4 % zu erhöhen. Hätten die Deutschen und Europäer Trumps Rat befolgt, wäre es vielleicht nicht zu dem Debakel in der Ukraine gekommen.

Die amerikanischen Medien haben sich während der ganzen Zeit, in der Merkel Deutschland über eine grüne Energieklippe steuerte, auf Merkels Seite in ihrem offenen Streit mit Trump gestellt. Susan Glasser vom New Yorker schnaubte 2018, Trump habe „Angela Merkel und Europa den Krieg erklärt“ und die NATO-Länder hätten „keine Geduld mehr mit dem Präsidenten“.

Diese Aussage ist heute angesichts des Zusammenbruchs des Euro und des wirtschaftlichen Abschwungs auf dem gesamten Kontinent töricht.

Selbst als Umweltschützerin war Europas Retterin ein Flop. Merkel hat die deutsche Industrie an teure und unzuverlässige „erneuerbare“ Energien gefesselt, indem sie Erdgas verschmähte und Kernkraftwerke schloss. Das Experiment ist kläglich gescheitert, und jetzt erhöht Deutschland den Anteil der Kohleverbrennung am Stromverbrauch beträchtlich. Das ist keine Strategie, um den Klimawandel aufzuhalten.

Unter Merkels schwacher Führung sollte der Euro den Dollar bald als Weltwährung ablösen. Stattdessen ist der Euro eine Währung im Niedergang. Selbst der russische Rubel ist stärker.

Der Merkelismus lässt sich als eine Strategie der Bevormundung von Feinden und der Entfremdung von Verbündeten zusammenfassen. Heute, 20 Jahre später, ist klar, dass das Erbe des Merkelismus eine chaotische Welt und ein geschwächtes Deutschland ist.

Es zeigt sich, dass Frieden durch Schwäche eine gescheiterte nationale und wirtschaftliche Sicherheitsstrategie ist. Wenn Merkel die „Kanzlerin der freien Welt“ war, warum ist die heutige Welt dann nicht sicherer geworden?

Sie ist nicht sauberer.

Sie ist nicht freier.

Und sie ist nicht wohlhabender.

Kurz gesagt, jede wichtige Entscheidung, die sie in Bezug auf globale Angelegenheiten traf, machte die Welt gefährlicher, weniger frei und weniger wohlhabend. Sie war für Deutschland das, was Biden für die USA war – ein kompletter und kläglicher Fehlschlag.

Hoffen wir, dass wir [in den USA] das schneller begreifen als die Deutschen.

Stephen Moore is a senior fellow at Freedom Works. He is also author of the new book: “Govzilla: How The Relentless Growth of Government Is Devouring Our Economy.” To find out more about Stephen Moore and read features by other Creators Syndicate writers and cartoonists, visit the Creators Syndicate website at www.creators.com.

Link: https://heartlanddailynews.com/2022/07/moore-how-angela-merkels-green-agenda-caused-the-economic-collapse-of-germany/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimakrise? Immer weniger Menschen sterben durch Klima-Katastrophen. Es gibt einen Hype – und es gibt die Realität.

Pierre Gosselin

In meinem gestrigen Beitrag habe ich erwähnt, wie die Klimaverrückten und die Medien die Menschen glauben machen wollen, dass wir uns in einer Krise befinden und dass der einzige Ausweg darin besteht, den permanenten Notstand auszurufen, zu rationieren und abzusperren.

Aber natürlich ist unsere Wetter- und Klimasituation nichts, was wir nicht schon einmal erlebt haben. Hier präsentieren wir einige Grafiken, die zeigen, dass wir uns nicht in einer „Klimakrise“ befinden. Tipp: Marcell Oberfeld.

Anzahl der Todesfälle ist sehr gering

Hier zunächst die Anzahl der Todesfälle durch Katastrophen mit Klima-Bezug:

Abbildung 1: Klimabedingte Katastrophen. Technologie und fossile Brennstoffe haben bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle gespielt.

Die eigentliche Krise liegt 100 Jahre zurück.

Klimakosten

Als nächstes betrachten wir die Kosten der gesellschaftlichen Probleme im Vergleich zu den Klimakosten:

Abbildung 2. Quelle: Björn Lomborg

Der Klimawandel ist ein vergleichsweise kleines Problem, und so ist es kein Wunder, dass viele Menschen den Klimawandel als etwas betrachten, über das sie sich keine Sorgen machen. Die Menschen denken heute vor allem an die völlig verkorkste Wirtschaft, für die die Klima-Alarmisten zu einem großen Teil verantwortlich sind.

Rekordniedrige Flutopferzahlen

Professor Lomborg analysierte auch die Zahl der durch Überschwemmungen getöteten Menschen in Europa (Abbildung 3):

Abbildung 3: Quelle: Björn Lomborg

Wieder einmal haben wir diese erfolgreiche Entwicklung der Technologie und den fossilen Brennstoffen zu verdanken. Aber für die Alarmisten sind immer die Feuerwehrleute für die Brände verantwortlich.

Kälte tötet viel mehr

Bei Hitzewellen stürzen sich die Klimaverrückten immer auf die paar Dutzend Todesfälle, die es gibt. Aber bei Kältewellen schweigen sie. Und wie Professor Lomborg in einer im Lancet erschienenen Grafik erneut zeigt, sterben durch Kälte auch heute noch weitaus mehr Menschen als durch Hitze:

Abbildung 4: Kälte tötet neunmal mehr Menschen als Hitze. Quelle: Björn Lomborg

Mitteleuropa wird tendenziell feuchter

Europa leidet immer mehr unter Trockenheit, behaupten die Alarmisten, und bald wird es einen planetarischen Notstand geben. Betrachtet man jedoch die Niederschlagsmengen in Deutschland über einen Zeitraum von 140 Jahren, so stellt man fest, dass der langfristige Trend das Gegenteil ist: Es wird immer feuchter.

Abbildung 5: Jährliche Niederschlagsanomalie (in Prozent). Quelle: DWD Deutscher Wetterdienst

Das letzte Jahrzehnt in Deutschland war trocken, und das ist auf natürliche Zyklen zurückzuführen. Langfristig gesehen ist es jedoch seit Beginn der Industrialisierung immer feuchter geworden.

Es gibt noch viele andere Indikatoren, die zeigen, dass wir keine Krise zu befürchten haben. Worüber wir uns tatsächlich Sorgen machen müssen, sind die Panikmacher, die den permanenten Ausnahmezustand ausrufen und Rechte, Wahrheiten und Freiheiten beschneiden. Wenn das passiert, dann wird der Planet mit Sicherheit sehr schnell zur Hölle fahren.

Link: https://notrickszone.com/2022/07/20/climate-crisis-ever-fewer-people-dying-of-climate-disasters-theres-hype-and-theres-reality/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Sommerhitze – die wahren (natürlichen) Ursachen

Joseph D’Aleo, CCM

[Hinweis: In diesem Beitrag ist oft von „100 Grad“ die Rede. Gemeint sind natürlich Grad Fahrenheit ≅ 38°C. „Dreistellige Temperaturen“ bedeutet also über 100°F. Die Zahl wurde hier der Einfachheit halber stehen gelassen. – Ende Hinweis]

In fast allen Gebieten der mittleren Breiten kommt es während der Sommermonate mit hohem Sonnenstand zu sommerlicher Hitze. In manchen Jahren sind die Extreme größer und anhaltender. Die Temperaturverhältnisse im Ozean, die Sonneneinstrahlung und lokale Faktoren wie Bodenfeuchtigkeit und Föhnereignisse spielen eine wichtige Rolle bei den extremen Temperaturen im Sommer.

Der diesjährige Sommer begann im Juni in vielen Gebieten eher kühl, auch in den Tropen, wo es im Durchschnitt um 0,65 Grad kälter war als im 30-jährigen Durchschnitt, der von Satelliten gemessen wurde. In den südlichen Zentralstaaten der USA und in Westeuropa wurde Wärme beobachtet.

La Nina-Sommer

Wir befinden uns im dritten Jahr von „La Nina“. Es ist das stärkste Jahr dieses Ereignisses. Starke La Ninas waren in der Vergangenheit heiß und trocken in den Zentralstaaten und im Osten. Sie führen zu mehr Tornados im Frühjahr und, wenn der Atlantik warm ist, zu mehr Hurrikanen, die im Osten auf Land treffen.


In der Tat wird die Hitze dort verstärkt, wo der Frühling und der Frühsommer trockener sind als normal. Die mittleren Temperaturanomalien von Juli bis September für La Ninas sind hier dargestellt (CPC):


In den südlichen Ebenen herrscht in La Ninas oft die größte Hitze. Bislang gab es in Dallas, Texas, im Jahr 2022 26 Tage mit über 100 Grad. Ein Ende ist nicht in Sicht, solange es nicht zu heftigen Regenfällen kommt. Einige Schauer und Gewitter haben gestern die Höchstwerte ein wenig gesenkt.

Sehen Sie, wie es nach einem Kälteeinbruch im Mai in Dallas immer heißer wurde:

Anzahl der 100-Grad-Tage in Dallas seit 1950

Alles sind La Nina-Jahre:

Im Folgenden sehen wir, dass die heißen Sommer in der Tat in starken, mehrjährigen La-Ninas stattfanden (negativer MEI v2 (Multivariater ENSO-Index), die normalerweise in Zeiten einer negativen PDO (Pazifische Dekadische Oszillation) auftreten:

Der MEI und die negative PDO sind beide die stärksten seit 1979 (rechte Seite der obigen Grafik). Dies war ein starkes Ereignis:

Wie die Daten aus Dallas zeigen, ist Hitze kein neues Phänomen und tritt auch nicht häufiger auf. Das bei weitem wärmste Jahrzehnt für Texas und die gesamten USA waren die 1930er Jahre. 22 Hitzerekorde in den 1930er Jahren stehen noch immer in den Rekordbüchern der Bundesstaaten und Territorien. Seit den 1940er Jahren gab es mehr Kälte- als Wärmerekorde:

In den 1930er Jahren herrschten extreme Hitze und die „Staubschüssel“. 14 der 15 Jahre mit den meisten Hitzerekorden liegen vor 1960:

Sogar die EPA zeigt die Hitze der 1930er Jahre:


Mitte der 1930er Jahre war es besonders heiß (und im Winter rekordverdächtig kalt). Trockenheit verstärkt sowohl die Hitze als auch die Kälte.

Die Washington Post berichtete diese Woche über die erstaunliche Hitze des Sommers 1936 (nach dem kältesten Winter):


Der Sommer 1936 brachte in 45 der 48 US-Bundesstaaten dreistellige Hitzewerte, die meisten Rekorde stehen noch immer. In 8 Staaten wurden Höchstwerte über 120°F [49°C]gemessen!

Die zentrale Hitze in La Ninas zieht im Hochsommer oft nach Norden und Osten in den Osten der USA und den Südosten Kanadas.

[Furnace = Backofen]

Hitze in New York*

[*New York City wird in den USA als „Big Apple“ bezeichnet. A. d. Übers.]

In New York City fielen 7 der 10 wärmsten Julitage im Central Park in La-Nina-Sommer. Die anderen 3 traten in Jahren auf, in denen ENSO neutral war und/oder zu La Nina überging. Seit dem 21. Juli beträgt die Durchschnittstemperatur im CPK 78.6F. Es werden noch 5 weitere heiße Tage vorhergesagt, bevor die Temperaturen sinken.

Wärmste Julitage im Central Park:

Ebenda waren die 1950er Jahre bei weitem die wärmste Dekade:

Die derzeitige Hitzewelle im Big Apple, die in der ersten Hälfte des Sommers eher gemäßigt war, wird noch bis Montag anhalten, bevor das typische Sommerwetter zurückkehrt.

Seit dem 22. Juli 2022 gab es im Central Park neun Tage mit Temperaturen über 32 Grad Celsius. In den Aufzeichnungen haben 39 Tage diesen Wert erreicht:

Fehlende Bodenfeuchtigkeit verstärkt die Hitze

Die Bodenfeuchtigkeit ist ein wichtiger Faktor im Sommer. Wenn der Boden trocken ist, erwärmt die Sonnenenergie den Boden und wird nicht für die Verdunstung der Feuchtigkeit zurück in die Luft genutzt. Dadurch wird die sich aufbauende Wärme verstärkt.

Siehe die durch La Nina verursachte Trockenheit in der Vegetation der südlichen Ebenen. Europa befindet sich ebenso wie das Zentrum der USA in einem Teil des globalen Wellenmusters, das die Niederschläge begrenzt und die Sommertemperaturen erhöht hat:

Das Vereinigte Königreich ist von Wasser umgeben, und das begrenzt oft die Hitze. In der vergangenen Woche wehten die Winde jedoch für ein paar Tage vom warmen Kontinent nach Großbritannien, und die Temperaturen stiegen zwei Tage lang, bis der maritime Einfluss zurückkehrte:

Trotz der großen Hitze brachten die Nächte eine gewisse Erleichterung. Im Vereinigten Königreich ist die Kälte eine größere Gefahr als die Hitze, zumal im Winter Stromausfälle drohen, wenn die Solarenergie aufgrund des Breitengrades begrenzt ist und die Kälte nachts oft mit wenig Wind einhergeht. Über 20 % der Bevölkerung sind von Energiearmut betroffen und müssen oft zwischen Heizung und Essen wählen. In Großbritannien und den meisten anderen Ländern sterben 10 bis 20 Mal mehr Menschen an Kälte als an Hitze:

Lee-Effekte im Westen

Der Westen der USA westlich der Kaskaden und südlich der Sierra Nevada hat normalerweise eine natürliche Klimaanlage, die mit dem kühlen Wasser des östlichen Pazifiks zusammenarbeitet. Nur wenn ein Druckmuster stark genug ist, um Abwinde zu erzwingen, entwickelt sich die Wärme bis zur Küste. Die Luft wird durch die Kompression der Luft erwärmt, wenn sie in der Nähe der Oberfläche in einen höheren Druckbereich absinkt. Diese Episoden sind in der Regel von kurzer Dauer.

Ende Juni 2021 wurden die küstennahen Gebiete des trockenen pazifischen Nordwestens von einer dreitägigen Hitzewelle heimgesucht, als sich in Britisch-Kolumbien ein Wärmerücken bildete, der die Wärme aus den Zwischengebirgen in die tieferen Lagen absinken ließ und durch Kompression eine Rekordhitze erzeugte. Siehe den kurzen Hitzeausbruch in Seattle Ende Juni:

Diese lokalen Hitzeereignisse sind nicht ungewöhnlich und treten häufig in städtischen Gebieten in der Nähe von Bergen und insbesondere in trockenen Jahren auf.

Dieses Ereignis führte zu neuen Höchstwerten in den Küstenstädten, da die Abwinde die Abkühlung durch den Ozean in Schach hielten. Dreistellige Hitzewerte sind im Sommer in den Zwischengebirgen, die nicht unter dem Einfluss des Ozeans stehen, keine Seltenheit. Gelegentlich gelangt jedoch ein Teil dieser Wärme an die Küste und wird durch Föhn-Effekte überhitzt.

Dieses Ereignis wurde am 17. Juni 1859 vom Coastal Pilot of California gemeldet. Dem Bericht zufolge stieg die morgendliche Lufttemperatur um 25 Grad Celsius stetig an, bis gegen 13 Uhr eine Reihe von überhitzten Windwellen über das Gebiet von Santa Barbara hinwegfegte.

Um 14 Uhr erreichte die Lufttemperatur 56 Grad Celsius und verharrte drei Stunden lang in dieser Höhe. Die Zeitung berichtete, dass dabei Kleintiere getötet, Obst vernichtet, Gärten verwüstet und Bäume schwer beschädigt wurden. In jenem Jahr zwang wahrscheinlich ein ähnlich starker Hitzestau den Wind, von den Bergen nach Norden abzufallen und sich zu überhitzen, wie wir es in diesem Juni erlebt haben.

Diese Ereignisse sind in der Regel von kurzer Dauer, und diese lokalen Besonderheiten sind keine Anzeichen für vom Menschen verursachte Veränderungen.

Viele Hitzerekorde wurden an Orten verzeichnet, an denen absinkende Luftmassen vorübergehend ohnehin schon sehr warme Luftmassen noch weiter erwärmten – in den Ostküstenstaaten der Vereinigten Staaten, in Kanada, Europa, Asien, Afrika, Australien und sogar auf der Antarktischen Halbinsel.

In den Ballungsgebieten des Mittelatlantiks und des Nordostens der USA, wo sich im Sommer Hitzewellen von der Mitte aus nach Osten ausbreiten, kommt es zu dieser kompressiven Erwärmung durch Abwinde, die auch jegliche Meeresbrise blockieren. Die meisten dreistelligen Messwerte und Höchstwerte treten hier bei West- bis Nordwestwinden auf.

Link: https://alarmistclaimresearch.files.wordpress.com/2022/07/summer-sizzlef.pdf via http://icecap.us/index.php/go/new-and-cool vom 22. Juli 2022

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das Einzige, was schmilzt, ist die Klima-Agenda

Steve Milloy

Präsident Biden wird dazu gedrängt, den Klimanotstand auszurufen, was noch in dieser Woche geschehen könnte. Wenn er dies tut, ist die Ironie groß, denn der Notruf sollte eigentlich der Klima-Agenda gelten.

Der Präsident hofft offenbar, die anhaltende Rekordhitzewelle in Europa, eine Reihe von Waldbränden und die anhaltende Hitzewelle im Mittleren Westen der USA für sich nutzen zu können.

Während es in Europa und im Mittleren Westen sicherlich sehr heiß ist, ist es anderswo relativ kühl. Die unglückliche Realität für Bidens geplante Ausbeutung ist, dass die heutige globale Durchschnittstemperatur laut der Universität von Maine nur 0,2 °C höher ist als der Durchschnitt von 1979 bis 2000. Man nennt das „globale Erwärmung“, doch davon ist in Wirklichkeit nicht viel zu spüren.

Wir wissen auch, dass Hitzewellen nicht mit Kohlendioxidemissionen zusammenhängen. Die Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen ist in den USA in den letzten 100 Jahren trotz ständig steigender Emissionen dramatisch zurückgegangen, wie aus dem National Climate Assessment der Obama-Biden-Regierung hervorgeht.

Und obwohl die Medien versuchen, die Klimahysterie mit Bildern von einem brennenden Europa zu schüren, ist es in Wirklichkeit so, dass die Waldbrände in Europa seit den 1980er Jahren trotz der ständig steigenden CO2-Emissionen zurückgegangen sind.

Und vergessen wir nicht, dass trotz der vielen Emissionen im Laufe der Jahre der Juni 2022 kühler ausgefallen war als der Juni 2002 und dass es seit sieben Jahren und zehn Monaten keine globale Erwärmung mehr gegeben hat.

Aber es kommt noch schlimmer für Joe Biden und seine Klima-Agenda.

Die letzte Woche veröffentlichte Umfrage der New York Times und des Siena College zeigt, dass nur ein Prozent der Wähler dem Klima Priorität einräumt. Unter Latinos, Republikanern und in der Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen liegt das Klima bei null Prozent. Dies hätte die Times nicht überraschen dürfen, da ein Meinungsforscher der Demokraten der Zeitung im vergangenen Jahr sagte, das Klima sei ein Thema, das nur „seltsame, sehr liberale weiße“ Menschen interessiere.

All dies geschieht vor einem Hintergrund, in dem der Oberste Gerichtshof entschieden hat, dass die EPA nicht befugt ist, Treibhausgase aus Kohlekraftwerken zu regulieren; Senator Joe Manchin hat Bidens „Build Back Better“-Klimaprogramm bereits zweimal gestoppt; und die Welt befindet sich in der schlimmsten Energie- und Inflationskrise seit 40 Jahren.

Wenn Joe Biden den Klimanotstand ausruft und danach handelt, wird er die Dinge nur noch schlimmer machen.

Obwohl die Befugnisse des Präsidenten in Bezug auf Emissionen äußerst begrenzt sind, würde dieser Schritt die Gaspreise nur noch weiter in die Höhe treiben. Präsident Biden könnte zum Beispiel die Rohölexporte stoppen oder die Öl- und Gasbohrungen auf Bundesland einschränken. Beides würde nichts am Klima ändern – und beides würde wahrscheinlich vor einem Bundesgericht keinen Bestand haben. Beides würde aber die Ölpreise in die Höhe treiben.

Biden kann zwar den Klimanotstand ausrufen, aber es gibt keinen Grund dafür, und es gibt auch nichts, was er rechtlich oder wirtschaftlich allein erreichen könnte. Die gute Nachricht für Biden, wenn er sie denn wahrhaben will, ist, dass sich die Öffentlichkeit bei all unseren anderen Problemen nicht um das Klima schert.

Hör einfach auf damit, Joe!

Originally published by RealClearPolitics. Republished with permission.

Steve Milloy is a senior legal fellow with the Energy and Environment Legal Institute.

Link: https://climaterealism.com/2022/07/the-climate-agenda-is-whats-melting/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE