Empirische Beobachtungen und Messungen zeigen keinerlei Anzeichen für eine „Klima-Krise“

Eine systematische Überprüfung von Klimatrends und Beobachtungsdaten durch einen renommierten Klimawissenschaftler hat keine Belege für die Behauptung einer Klimakrise ergeben.

In seinem jährlichen Bericht über den Zustand des Klimas untersuchte Ole Humlum, emeritierter Professor an der Universität Oslo, detaillierte Muster der Temperaturveränderungen in der Atmosphäre und den Ozeanen sowie Trends bei den Klimaauswirkungen. Viele dieser Muster zeigen keine signifikanten Trends und legen nahe, dass schlecht verstandene natürliche Zyklen im Spiel sind.

Und obwohl der Bericht eine leichte Erwärmung feststellt, gibt es keine Anzeichen für dramatische Veränderungen: Die Schneedecke ist stabil, die Meereisdecke erholt sich und die Sturmaktivität hat sich nicht verändert.

Professor Humlum sagte:

„Vor einem Jahr habe ich davor gewarnt, dass es sehr riskant ist, mit Hilfe von Computermodellen und unausgereifter Wissenschaft außergewöhnliche Behauptungen aufzustellen. Die empirischen Beobachtungen, die ich überprüft habe, zeigen eine sehr geringe Erwärmung und keinen Hinweis auf eine Klimakrise“.

Der Direktor des GWPF, Dr. Benny Peiser, sagte:

„Es ist außergewöhnlich, dass irgendjemand glaubt, es gäbe eine Klimakrise. Unsere jährliche Bewertung der Klimatrends dokumentiert Jahr für Jahr, wie wenig sich in den letzten 30 Jahren verändert hat. Der übliche Klima-Alarmismus wird hauptsächlich von den Computermodellen der Wissenschaftler angetrieben und nicht von Beobachtungsdaten.“

Ole Humlum: State of the Climate 2021 (pdf)

Link: https://www.thegwpf.org/publications/empirical-observations-show-no-sign-of-climate-crisis/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Bericht über den Status des US-Energie-Speicherprojektes

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Wie Sie wahrscheinlich wissen, haben sich die „Vereinigten Staaten“ am 22. April 2021 das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 „100 Prozent kohlenstofffreie Elektrizität zu erreichen“. Sie wissen das, weil Präsident Biden an diesem Tag (Earth Day!) eine Pressemitteilung herausgab, in der er dies ankündigte, obwohl das Dokument uns nicht darüber informiert, wie Biden die „Vereinigten Staaten“ durch eine bloße Pressemitteilung zu einem so ehrgeizigen Ziel verpflichten konnte, ohne irgendeine Art von Zustimmung des Kongresses, geschweige denn eine Konsultation mit Ihnen.

In früheren Beiträgen an dieser Stelle wurde darauf hingewiesen, dass es ein ziemlich großes Hindernis für das Erreichen des Ziels „kohlenstofffreier Strom“ gibt, nämlich die Notwendigkeit riesiger Mengen an Energiespeichern, um die stark schwankende, intermittierende Stromerzeugung aus Wind und Sonne in eine gleichmäßige Stromversorgung rund um die Uhr umzuwandeln. In diesem Beitrag vom 14. Januar 2022 wird zum Beispiel über Berechnungen eines gewissen Ken Gregory berichtet, wie viele Gigawattstunden an Speicherkapazität erforderlich wären, um ein vollständig mit Wind- und Sonnenenergie versorgtes Netz in den Vereinigten Staaten auszugleichen, wenn man vom Verbrauchsniveau des Jahres 2020 ausgeht. (Gregorys Berechnung lag in der Größenordnung von 250.000 GWH, mit Kosten in Höhe von Hunderten von Billionen Dollar). Und in diesem Beitrag vom 27. März wurde über verschiedene Länder (Kalifornien, Australien, New York) berichtet, die sich auf eine „Netto-Null“-Zukunft zubewegen, ohne sich jemals die Mühe zu machen, zu berechnen, wie viele GWH an Energiespeicherung sie benötigen würden oder wie viel das kosten würde.

Aber die Leute, die uns zu diesen Zielen verpflichten, müssen natürlich wissen, dass eine Zukunft ohne Wind- und Solarenergie und ohne fossile Brennstoffe viele Energiespeicher erfordert. Schließlich muss man kein Genie sein, um zu erkennen, dass Wind und Sonne in einer ruhigen Nacht nichts produzieren. Und in der Tat, wenn wir uns umsehen, was unsere Regierung tut, finden wir beträchtliche Aktivitäten an der Energiespeicherfront. Aber es besteht eine fast völlige Diskrepanz zwischen den derzeitigen Bemühungen um kleine Forschungszuschüsse und Pilotprogramme, mit denen untersucht werden soll, welche der verschiedenen neuen Technologien funktionieren könnten, und einer Umgestaltung der gesamten Energiewirtschaft im Wert von mehreren Hundert Billionen Dollar, die angeblich innerhalb der nächsten 13 Jahre mit Hilfe von Technologien erreicht werden soll, die noch nicht einmal erfunden, geschweige denn in großem Maßstab demonstriert wurden.

Hier sind nur einige Beispiele dafür, was derzeit in der Welt der Energiespeicherung passiert:

● Das US-Energieministerium hat ein großes Programm namens Energy Storage Grand Challenge aufgelegt. Ein Artikel in Energy Storage News vom 24. September 2021 gibt einen umfassenden Überblick. Im Mittelpunkt des Programms steht der Bau eines neuen Forschungszentrums, in dem verschiedene alternative Strategien für die so genannte „Langzeit“-Energiespeicherung auf ihre Machbarkeit hin untersucht werden sollen. Es scheint also, dass man zumindest herausgefunden hat, dass man für ein wind- und sonnengespeistes Netz, das ein ganzes Jahr überdauern soll, Speicher benötigt, die Tausende von GWH Ladung über viele Monate hinweg speichern können. Das kann Lithium-Ionen nicht leisten. ESN stellt jedoch fest, dass es nicht nur die „Langzeit“-Technologien noch nicht gibt, sondern auch das Forschungszentrum, das sie erforschen soll, noch nicht existiert und noch nicht mit dem Bau desselben begonnen wurde. ESN: „Das DOE unterstützt auch den Bau eines 75 Millionen US-Dollar teuren Forschungszentrums für Langzeit-Energiespeicherung am Pacific Northwest National Laboratory, das bis 2025 oder im Laufe des Jahres eröffnet werden soll.“ Vielleicht können wir also irgendwann um 2025 mit dieser Grundlagenforschung beginnen.

● Und welche potenziellen Technologien sollen untersucht werden? In demselben Artikel von ESN meldet sich auch Energieministerin Jennifer Granholm zu Wort: „Die Energieministerin Jennifer Granholm äußerte sich Anfang des Jahres bekanntermaßen dahingehend, dass Durchfluss-Batterien ‚gut für die Netzspeicherung seien, und diese enthusiastischen Worte scheinen nun in die Tat umgesetzt zu werden.“ Ministerin Granholm hat die Harvard Law School besucht, also ist sie mindestens genauso qualifiziert wie ich, um sich darüber zu äußern, welche Art von Speicher die USA erwerben sollten, um, sagen wir, 250.000 GWH Energie für sechs Monate zu speichern. ESN berichtet, dass Granholms DOE soeben Zuschüsse in Höhe von 18 Millionen Dollar an vier Einrichtungen vergeben hat, die verschiedene Aspekte dieser hypothetischen „Durchfluss-Batterien“ untersuchen.

In der etwas weniger mythischen Kategorie findet sich ein Artikel von ESN, der gerade heute zum Thema Zinkbatterien erschienen ist, mit der Überschrift „e-Zinc raise US$25m to begin commercial pilot production of long-duration storage“ [etwa: e-Zinc sammelt 25 Millionen US-Dollar für den Beginn der kommerziellen Pilot-Erzeugung von Langzeitspeichern]. Man muss nur ein wenig davon lesen, um zu erkennen, wie weit entfernt diese Technologien derzeit von den benötigten Fähigkeiten sind. Die [Zinkbatterie]-Technologie wird als Mittel angepriesen, um Dieselgeneratoren zu ersetzen, die eine Notstromversorgung für Zeiträume von einem halben Tag bis zu fünf Tagen bieten. … Diese Fähigkeit, sich bei voller Nennleistung mehrere Tage lang zu entladen, würde möglicherweise die Möglichkeiten anderer Nicht-Lithium-Alternativen wie Durchflussbatterien übersteigen. … Allerdings muss e-Zinc erst noch über das Pilotstadium hinauskommen.“ Fazit: Die Technologie zur Entladung bei voller Nennleistung für mehr als „ein paar Tage“ befindet sich noch nicht einmal im „Pilot-Stadium“.

Keiner dieser Artikel und auch sonst nichts vom Energieministerium gibt Aufschluss darüber, wie viel der Einsatz einer dieser Technologien kosten könnte. Bei meinen heutigen Recherchen habe ich jedoch ein Dokument des Ministeriums vom Juli 2019 mit dem Titel „Energy Storage Technology and Cost Characterization Report“ (Bericht über Energiespeichertechnologien und -kosten) ausgegraben, das von K. Mongird und einer Reihe von Koautoren verfasst wurde. In diesem Dokument wird versucht, Kostenvergleiche zwischen einer großen Gruppe potenzieller Energiespeichertechnologien anzustellen und für jede Technologie Kostenprognosen für das Jahr 2025 zu erstellen. Bei den Technologien handelt es sich um Natrium-Schwefel, Lithium-Ionen, Bleisäure, Natrium-Metallhalogenid, Zink-Hybridkathode und Redox-Flow. Die Autoren bemühen sich um eine ehrliche Bewertung der Kosten, wobei sie nicht nur die Kapitalkosten für die Anschaffung der einzelnen Batterietypen, sondern auch die Kosten für das Energie-Umwandlungssystem (Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom und zurück), die „Anlagenbilanz“ sowie „Bau und Inbetriebnahme“ berücksichtigen. Die billigste Technologie in dieser Analyse ist die Lithium-Ionen-Batterie mit 362 $/kwh. Die Differenz zwischen dieser Zahl und den weniger als 200 $/kwh, die Tesla derzeit berechnet, setzt sich aus den Kosten für Umwandlung, BOP und C&C zusammen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Lithium-Ionen-Technologie nur eine Entladekapazität von etwa 4 bis 8 Stunden bietet.

Am zweitgünstigsten ist hier die Zinktechnologie mit 433 $/kwh. Zur Erinnerung: Gregory hat für die USA einen Speicherbedarf von etwa 250.000 GWH errechnet, um ein Wind-/Solarsystem zu stützen, das nur das derzeitige Niveau des Stromverbrauchs liefert. Multipliziert man dies mit 433 $/kwh, so erhält man etwa 108 Billionen $. Wenn man die Elektrifizierung aller Autos, der Heizung und des Kochens plant, kann man diese Zahl mindestens verdoppeln. Und das ist die Technologie, bei der man hofft, eine Entladefähigkeit von 5 Tagen zu demonstrieren, während der Bedarf eher bei 6 bis 12 Monaten liegt.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/04/08/report-on-the-status-of-the-u-s-energy-storage-project/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Die ESG-Bewegung ist noch gefährlicher als man denkt

Bette Grande

Die Gedanken, die hinter der ESG-Bewegung (Environmental, Social and Governance) stehen, gibt es schon seit geraumer Zeit. Bis vor kurzem blieben sie jedoch weitgehend dem Blickfeld der Öffentlichkeit verborgen.

Was ist also das Ziel der ESG-Bewegung? Die ersten ESG-Bemühungen zielten auf fossile Brennstoffe (Kohle, Erdöl und Erdgas) ab, um unsere Wirtschaft zu dekarbonisieren und auf „saubere“ Energie umzustellen.

Doch was ist, wenn der Übergang mehr umfasst? Was, wenn es um mehr als Energie geht? Schließlich geht es bei dem „E“ in ESG um mehr als nur um „Umwelt“. Themen wie Landnutzung und landwirtschaftliche Produktion müssen im Hinblick auf das Klimarisiko bewertet werden. Was wäre, wenn der von den ESG-Befürwortern angestrebte Wandel auch die Produktion und den Verbrauch von Nahrungsmitteln, den Bergbau und die Holzindustrie umfasst? Und das ist nur das „E“ in ESG.

Es ist wichtig zu verstehen, dass der von den ESG-Befürwortern angestrebte Wandel weit über die Energiequelle hinausgeht und in Wahrheit wenig, wenn überhaupt etwas, mit der Umwelt zu tun hat. Der von den ESG-Befürwortern angestrebte Wandel zielt darauf ab, unsere Gesellschaft nach den Vorstellungen unserer utopischen Vordenker umzugestalten.

Die meisten großen globalen Unternehmen, Zentralbanken und Wall-Street-Investmentfirmen sind sich einig in ihrer Unterstützung von ESG und NetZero 2050. Die Biden-Regierung hat durch zahlreiche Durchführungsverordnungen alle Bundesbehörden angewiesen, ESG-Ziele, -Politiken und -Vorschriften zu entwickeln. Diese unheilige Allianz kontrolliert fast jeden Sektor unserer Wirtschaft. Und wenn Sie dachten, das „E“ in ESG sei schon schlimm, dann warten Sie mal, bis wir zu dem „S“ kommen.

Selbst ein zufälliger Beobachter der Nachrichten der letzten Jahre hat gesehen, dass die Dinge, die die Grundlage unserer Gesellschaft bilden, angegriffen werden. Die Familie, das Elternrecht, die öffentliche Bildung, die Verfassung, der freie Markt, die Redefreiheit, die Versammlungsfreiheit, der Mann, die Frau, alles.

Das bringt uns zu Disney. Wenn Sie nicht glauben, dass es das Ziel der ESG ist, unsere Gesellschaft, unsere individuellen Rechte und Freiheiten grundlegend zu verändern, wie erklären Sie dann die jüngsten Aktionen von Disney? Zum Beispiel hat Disney vor kurzem die Begrüßung „Ladies and Gentlemen, Boys and Girls“ im Magic Kingdom* abgeschafft, um die Inklusion zu fördern. Vielfalt und Inklusivität sind sehr wichtig für das „S“ der ESG. Wer kann schon gegen Vielfalt und Inklusivität argumentieren? Das Tückische an den ESG ist, dass sich der Übergang auch auf die Bedeutung und die Absicht von Wörtern bezieht.

[*“Magic Kingdom“ ist im Disney-Vergnügungspark in Orlando, Florida, die Selbstbezeichnung desselben. Ich war Anfang der 1980er Jahre selbst dort. Es ist ähnlich dem „Skyline Park“ in Bad Wörishofen im Allgäu oder dem „Heidepark Soltau“, nur mit noch etwas mehr Brimborium. A. d. Übers.]

Disneys „Wandel“ begann viel früher und geht viel tiefer, wie die jüngsten Videos und Erklärungen zeigen. Ich bin damit aufgewachsen, sonntagabends Walt Disney zu sehen. Ja, so alt bin ich. Und ich muss mich fragen, wie es zu diesem Punkt mit einer so ikonischen Marke kommen konnte. Wann hat der Zauber das Königreich verlassen? Und warum?

In einem kürzlich erschienenen Artikel im Washington Examiner wies Vivek Ramaswamy, Autor des Bestsellers „Woke, Inc.“, auf die Rolle hin, die die drei größten Disney-Aktionäre bei der Auslösung des Kampfes um das Gesetz über die elterlichen Rechte im Bildungswesen in Florida gespielt haben könnten. Wer sind die drei größten Aktionäre von Disney? BlackRock, Vanguard und State Street – kommen Ihnen diese Namen bekannt vor? Zusammen besitzen diese drei Firmen 15,3 Prozent der Disney-Aktien. Bei einem börsennotierten Unternehmen ist das eine ganze Menge.

Sie brauchen einen Beweis. Die Nachricht, dass Elon Musk einen Anteil von 9,2 Prozent an Twitter erworben hat und damit zum größten Einzelaktionär des Unternehmens aufgestiegen ist, wurde viel beachtet. Herrn Musk wurde sogar ein Sitz im Vorstand von Twitter angeboten. Ja, Aktionäre, die 15 % Ihrer Aktien besitzen, haben Ihre Aufmerksamkeit.

Sie mögen die Behauptung von Herrn Ramaswamy in Frage stellen, aber sie steht im Einklang mit der ESG-Bewegung. Der Direktor von BlackRock Larry Fink sagte: „Die Verhaltensweisen müssen sich ändern, und das ist eine Sache, die wir von den Unternehmen verlangen: Sie müssen Verhaltensweisen erzwingen, und bei BlackRock erzwingen wir Verhaltensweisen.“

Wenn BlackRock und die anderen ESG-Macher darauf aus sind, Verhaltensweisen zu erzwingen, glauben Sie dann, dass sie einfach nur zugesehen haben, wie Disney im vergangenen Jahr seine Bemühungen eingestellt hat, bevor sie sich gegen die Gesetzgebung in Florida engagierten? Oder ist es wahrscheinlicher, dass es ein oder zwei Telefonate gab? Wie jeder CEO eines börsennotierten Unternehmens bestätigen kann, muss man diesen Anruf entgegennehmen. Das Vorgehen von Disney zeigt, dass diese großen Finanzinstitute zwar nicht auf diese Entscheidungen drängten, aber sie waren auch nicht dagegen.

Nun werden Sie sich vielleicht fragen, warum BlackRock und andere Wall Street-Firmen sich in soziale Fragen, Elternrechte und öffentliche Bildung einmischen sollten. Es wird Sie nicht überraschen, wenn Sie ihre Websites besuchen und in ihren eigenen Worten über ihre Politik und Initiativen lesen. Es steht alles da, und es ist an der Zeit, dies sehr ernst zu nehmen.

Ein weiterer Beweis dafür ist eine kürzlich erschienene Kolumne im Politico-Newsletter „The Long Game“, in der die jüngsten Bemühungen der SOC Investment-Gruppe um Aktionärsaktivismus erörtert werden, die von Unternehmen eine Prüfung der Bürgerrechte mit Schwerpunkt auf sozialer Gerechtigkeit und verwandten Themen verlangen. Mit Unternehmen wie BlackRock, Citigroup und Apple, die sich bereit erklärt haben, die Audits durchzuführen, haben sie einigen Erfolg. Da ist wieder dieses BlackRock.

Auf den ersten Blick kann es schwierig sein, die Absicht und das Ergebnis dieser Aktionärs-Bemühungen zu verstehen. Einerseits könnte dies die Rechenschaftspflicht für Gelder verbessern, die öffentliche Unternehmen für populäre Zwecke gespendet haben. Andererseits können die Prüfungsergebnisse dazu benutzt werden, Ideologie in börsennotierten Unternehmen zu verbreiten. Was ist angesichts dessen, was wir sehen, wahrscheinlicher?

Eines wissen wir jedoch: Wenn die ESG-Bewegung an Schwung gewinnt, werden große Unternehmen das Werkzeug sein, um „Verhaltensweisen zu erzwingen“ und den Wandel unserer Gesellschaft zu vollenden. Die Aktionäre dieser öffentlichen Unternehmen müssen einbezogen und aufgeklärt werden. Ich möchte hinzufügen, dass Blackrock, Vanguard und State Street nicht die eigentlichen Aktionäre von Disney sind. Die wahren Eigentümer sind die Teilnehmer an staatlichen Pensionsplänen, 401(k)s und Einzelanleger, die diese Geldverwaltungsfirmen beauftragen, mit ihrem Geld Aktien zu kaufen, zu halten und abzustimmen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Große Unternehmen werden von Finanzinstituten dazu gedrängt, ESG-Strategien einzuführen, mit denen Sie vielleicht nicht einverstanden sind oder die Ihren Werten und Überzeugungen zuwiderlaufen, und sie verwenden dafür weitgehend Ihr Geld.

Mehrere Staaten unternehmen Schritte, um die Stimmrechte im Rahmen staatlicher Pensionspläne und anderer staatlicher Fonds auszuüben. Diese politischen Entscheidungsträger und staatlichen Finanzbeamten sollten in ihren Bemühungen unterstützt werden, denn sie sehen sich enormen Widerständen ausgesetzt. Man wirft ihnen vor, sich in den freien Markt einzumischen“, aber die Idee des freien Marktes ist nicht mehr so unschuldig wie Disney.

Wie schlimm ist die ESG-Bewegung? Beurteilen Sie einen Baum nach seinen Früchten.

Autorin: Bette Grande is a State Government Relations Manager at The Heartland Institute. Prior to coming to Heartland, she served as a North Dakota state representative from 1996–2014, representing the 41st district.

Link: https://humanevents.com/2022/04/12/the-esg-movement-is-even-worse-than-you-think/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Ein weiteres Kapitel im Klima-Krieg gegen Demokratie und Wohlstand

Peter Murphy

Im vergangenen Monat hat die Biden-Regierung das neueste Kapitel in ihrem Klimakrieg gegen die Demokratie und den Lebensstandard der Amerikaner aufgeschlagen. Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) schlug eine Reihe neuer Vorschriften für börsennotierte Unternehmen vor, die „Klima-bezogene Risiken“ und Auswirkungen, die Treibhausgas-Emissionen jedes Unternehmens und eine Fülle anderer kostspieliger Compliance-Vorschriften offenlegen müssen.

Der Zweck der neuen Vorschriften zu „Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsfragen“ (ESG) ist nicht gerade subtil. Die SEC erklärt, dass es darum geht, „den Fokus und das Vertrauen der Anleger in die Offenlegung von Klima- und ESG-Belangen und in Investitionen zu stärken“. Die Durchsetzungsabteilung der SEC versprach auch „den Einsatz von hochentwickelten Datenanalysen, um Informationen über Unternehmen hinweg zu analysieren und zu bewerten, um potenzielle Verstöße zu identifizieren.“

Der amerikanische Kapitalismus und die Freiheit, die durch den Reichtum an fossilen Brennstoffen genährt werden, haben vielen Millionen Amerikanern Wohlstand gebracht und die größte Mittelschicht der Welt hervorgebracht. Sie wurden von Joe Bidens Armee von Bürokraten und Klimabefürwortern angegriffen. Dieses aktuelle Beispiel wird den privaten Sektor dazu zwingen, die Ressourcen dorthin zu lenken, wo die Regierung es verlangt. Um die Sache zu verdeutlichen, verspricht die SEC, Unternehmen zu durchkämmen und auf der Suche nach Verstößen und Abtrünnigen gegen ihre Klimaauflagen aufzuspüren.

Pünktlich zu den Maßnahmen der Biden-Administration kommen die verwöhnten Vorstadt-Möchtegern-Gutmenschen aus der Klasse der leichtgläubigen Demonstranten und fordern, dass Banken und Finanzinstitute sich von Öl-, Gas- und Kohleunternehmen trennen.

Amerika ist auf dem besten Weg zu einem „Kapitalismus“ nach chinesischem Vorbild.

Der erste Schritt in Bidens Todesmarsch für die traditionelle Energieindustrie begann am Tag der Amtseinführung, als er die Keystone XL-Pipeline stoppte und begann, die Ölpacht auf Bundesland einzuschränken. Die Benzinpreise begannen natürlich stetig zu steigen, was ja auch der Sinn der Sache war, trotz der lächerlichen Dementis des Präsidenten und seiner bezahlten Sprachrohre.

Im Mai 2021 erließ Biden eine Durchführungsverordnung, in der er die Bundesbehörden aufforderte, die Finanzindustrie auf „klimabedingte finanzielle Risiken“ zu prüfen mit dem Ziel, die Energieunternehmen zu entlasten. Das Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT) hat meinen Bericht über die unheilvollen Auswirkungen dieser Anordnung veröffentlicht, die sich nicht nur in höheren Lebenshaltungskosten, sondern auch in den Freiheiten, die wir als Amerikaner genießen, zerschlagen.

Im Einklang mit dieser Anordnung sind die SEC-Vorschriften die neueste undemokratische und unehrliche Klimapolitik, die den Amerikanern aufgezwungen wird. Weder der amerikanische Wähler noch seine Vertreter im Kongress haben dafür gestimmt. Wie US-Senator Pat Toomey (R-Pa.) erklärte, hat der Kongress nie dafür gestimmt, der SEC die Befugnis zu erteilen, Unternehmen auf der Grundlage angeblicher Klimarisiken zu regulieren.

Biden und seiner „Klimaille“ geht es nur darum, die Preise für Öl, Kohle und Erdgas zu erhöhen, um die Amerikaner zu anderen teuren Energiequellen zu zwingen, von denen sie behaupten, sie seien besser für den Planeten, ganz gleich, wie abwegig sie sind. Dementsprechend sind diese jüngsten Auflagen für den privaten Sektor ein weiterer Nagel im Sarg der amerikanischen Industrie für fossile Brennstoffe, der die Hirngespinste der Klimaschützer von Windmühlen, Sonnenkollektoren und Elektrobatterien in Amerika beschleunigen soll.

Der Plan von Biden zur Erhöhung der Energiepreise funktionierte schon lange vor dem Krieg in der Ukraine. Was die Klimagenies der Regierung übersehen haben, ist die wirtschaftliche Realität, nämlich dass Energiepreis-Erhöhungen nie isoliert auftreten. Vielmehr wirken sie sich auf alle anderen Bereiche aus, einschließlich der Verteuerung von Lebensmitteln, Reisen, Versorgungsleistungen, Transport, Miete, Kleidung und so weiter.

Die von mir vorhergesagte schlimmste Inflation seit 40 Jahren bedroht nun die Klima-Agenda selbst und das politische Schicksal ihrer Initiatoren, angefangen bei Biden. Ihre Antwort ist nicht, sich zurückzuziehen oder zu bremsen. Stattdessen gibt es drei Möglichkeiten: 1) dem russischen Tyrannen Wladimir Putin die Schuld für die Invasion in der Ukraine geben; 2) feindliche Länder anflehen, mehr Öl zu pumpen, anstatt Amerikas eigene Energieressourcen zu nutzen, was ihren Klima-Betrug bestätigt; und 3) die Wirtschaft für „Preiswucher“ verantwortlich machen, was sie irgendwie nie getan haben, bevor Biden Präsident wurde.

Womit wir wieder bei den Klimavorschriften der SEC wären. Großkonzerne, die mit den staatlichen Regulierungsbehörden unter einer Decke stecken, stören sich nicht an derartigen Eingriffen, da sie aufgrund ihrer Größe in der Lage sind, die Kosten zu tragen, während ihre weniger begünstigten Konkurrenten und kleinere Unternehmen verdrängt werden. Dies gilt in diesem Fall besonders für Unternehmen, die Solarzellen, Windturbinen und Batterien für Elektrofahrzeuge herstellen oder verkaufen. Sie alle profitieren davon, dass die Regierung zwangsweise private Investitionen zu ihnen und weg von den Herstellern fossiler Brennstoffe lenkt.

Wenn börsennotierte Unternehmen gezwungen werden, ihre Auswirkungen auf das Klima zu untersuchen, läuft das auf ein absurdes Ratespiel und eine unaufhaltsame Abkehr von Energieunternehmen, die Öl, Gas und Kohle produzieren, durch Banken und Investoren hinaus, die bereits im Gange ist. Die Investoren werden sich von solchen Unternehmen abwenden, die die Einhaltung der Vorschriften in ihren Portfolios gefährden. Unternehmen, die bei den Biden-Regulierern in Ungnade gefallen sind, werden ihrerseits weniger heimische Energie produzieren, die Inflation für jeden Amerikaner verschärfen und mehr Aktivitäten nach Übersee verlagern, was zu weniger amerikanischen Arbeitsplätzen führt.

Diese neuen SEC-Vorschriften sind der jüngste Schritt in Bidens klimapolitischem Krieg gegen die amerikanische Mittelschicht und die Armen – ein Krieg auf Geheiß der fanatischen Klimafinanz-Unterstützer seiner Partei, die davon besessen sind, traditionelle Energien zu vernichten.

Amerika, du wurdest gewarnt. Dieses heimliche Vorgehen der Regierung ist so undemokratisch wie nur möglich und kostet jeden nicht wohlhabenden Amerikaner ein Vermögen an Finanzen und Freiheit. Währenddessen wird der Klimawandel auf unserem Planeten nicht aufhören.

Peter Murphy is Senior Fellow at the Committee For A Constructive Tomorrow (CFACT), a non-profit D.C.-based organization that promotes free-market and technological solutions to environment and energy issues. Originally published by American Greatness. Republished with permission.

Link: https://heartlanddailynews.com/2022/04/another-chapter-in-the-climate-war-against-democracy-and-prosperity/?

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Man kann wohl getrost davon ausgehen, dass Amerika wie bei so Vielem auch hier der Vorreiter von Kommendem bei uns ist. A. d. Übers.

 




Bemühungen im Rahmen von „ESG“, die Welt von fossilen Brennstoffen zu befreien, werden die Menschheit ins Mittelalter zurückversetzen

Ronald Stein

Der Trend an der Wall Street geht heute zum ESG-Divestment (Environmental, Social, and Governance – Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) in Bezug auf fossile Brennstoffe. Sowohl Präsident Biden als auch die Vereinten Nationen unterstützen die Zusammenarbeit von Banken und Investment-Giganten, um die Wirtschaft und unsere Energie-Infrastruktur umzugestalten.

Eine von den Vereinten Nationen unterstützte und geförderte Gruppe, die Principals of Responsible Investment (PRI), meldet, dass 4.721 Unterzeichner aus mehr als 135 Ländern PRI beigetreten sind. Zusammen kontrollieren diese Unternehmen, Investoren und Vermögensverwaltungsfirmen ein Vermögen von mehr als 100 Billionen Dollar. Der PRI-Pakt unterstreicht die Bedeutung der Offenlegung von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekten (Environmental, Social, and Governance – ESG) und setzt Unternehmen unter Druck, ESG-Richtlinien umzusetzen.

Während die erneuerbaren Energieträger bei der Stromerzeugung aus Wind und Sonne weiterhin unterdurchschnittlich abschneiden, wird der unschuldige Nebenbuhler Erdöl, das nur selten zur Stromerzeugung genutzt wird, zusammen mit Kohle und Erdgas weiterhin zur Abschaffung gezwungen.

Es ist ein sehr gefährlicher Präzedenzfall, wenn man den Banken erlaubt, durch geheime Absprachen die Wirtschaft und den Lebensstil so umzugestalten, dass sie mit den Präferenzen der Banken und anderer Finanzinstitute übereinstimmen. Die Menschen haben nie dafür gestimmt, den Banken diese Art von Kontrolle über unsere Welt zu geben.

Den Bürgern die mehr als 6000 Produkte vorzuenthalten, die es vor 1900 nicht gab und die aus Erdölderivaten hergestellt werden, ist unmoralisch und verwerflich, da eine extreme Verknappung zu Milliarden von Todesfällen durch Krankheiten, Unterernährung und wetterbedingte Todesfälle führen wird.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Wie können es diese ESG-orientierten Banken und Investmentgiganten in den gesünderen und wohlhabenderen Ländern wagen, darauf zu bestehen, dass wir den künftigen Zugang der armen Länder zu fossilen Brennstoffen beschränken sollten? Billige, zuverlässige, zugängliche Energie und Produkte aus fossilen Brennstoffen sind lebensrettend und einer der besten Wege aus der Armut.

Die Dominoeffekte von Eingriffen in die Versorgungskette für fossile Brennstoffe sind Versorgungsengpässe und steigende Preise nicht nur für Strom, sondern auch für Tausende von Produkten, die aus Erdöl hergestellt werden.

Unbeabsichtigte Folgen der ESG-Raserei, die darauf abzielt, die Welt von der Nutzung von Erdöl zu befreien, wären die eingeschränkte Versorgung und/oder die Abschaffung von Produkten und Kraftstoffen, die aus Erdöl hergestellt werden:

● Asphalt für rund 65 Millionen Straßenkilometer in der Welt.

● Reifen für die 1,4 Milliarden Fahrzeuge auf der Welt.

● Düngemittel für die Ernährung von 8 Milliarden Menschen auf einer zunehmend ressourcenknappen und überfüllten Erde.

● Medizinisches Material, das hauptsächlich aus Erdölderivaten hergestellt wird.

● Mehr als 50.000 Flugzeuge für den militärischen, kommerziellen und privaten Flugverkehr, darunter auch Präsident Bidens Air Force One.

● Handelsschiffe mit mehr als 53.000 Schiffen, die Produkte in die ganze Welt transportieren

● Fahrzeuge, die größtenteils aus Kunststoff hergestellt werden.

● Windturbinen und Sonnenkollektoren, die aus Erdölderivaten hergestellt werden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen würde einen Großteil der in den letzten Jahrhunderten erzielten Fortschritte zunichte machen. Die Erfindungen des Automobils, des Flugzeugs und die Nutzung von Erdöl in den frühen 1900er Jahren führten uns in die industrielle Revolution und zu den Siegen im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Die gesünderen und wohlhabenderen Länder von heute verfügen heute über mehr als 6000 Produkte, die es vor einigen hundert Jahren noch nicht gab und die alle aus Erdölderivaten hergestellt werden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

In den letzten paar Jahrhunderten hat der Wohlstand in den wohlhabenderen und gesünderen Ländern, die fossile Brennstoffe nutzen, die Kindersterblichkeit gesenkt, die Lebenserwartung von 40 auf über 80 Jahre verlängert, es uns ermöglicht, uns mit Flugzeugen, Zügen, Schiffen und Fahrzeugen überall auf der Welt fortzubewegen, und gleichzeitig wetterbedingte Todesfälle praktisch eliminiert.

Ohne fossile Brennstoffe können wir uns heute leicht ein Bild davon machen, wie die Lebensweise in den ärmsten Ländern der Welt ohne die Tausenden von Produkten aus Erdölderivaten aussieht, wo jedes Jahr mehr als 11 Millionen Kinder sterben. Diese Todesfälle in den dekarbonisierten Entwicklungsländern sind auf vermeidbare Ursachen wie Durchfall, Malaria, Infektionen bei Neugeborenen, Lungenentzündungen, Frühgeburten oder Sauerstoffmangel bei der Geburt zurückzuführen, da viele Entwicklungsländer keinen oder nur einen minimalen Zugang zu den Produkten aus Erdölderivaten haben, die in den wohlhabenden und gesunden Ländern verwendet werden.

Ein komplexer Zielkonflikt, der mit den politischen Entscheidungen verbunden ist, zu schnell zu intermittierender Elektrizität aus Brisen und Sonnenschein überzugehen, besteht darin, dass der Verzicht auf fossile Brennstoffe mindestens 80 Prozent der Menschheit, d. h. mehr als 6 Milliarden Menschen, die von weniger als 10 Dollar pro Tag leben, den Zugang zu denselben Produkten verwehrt und/oder verzögert, von denen die wohlhabenden und gesunden Länder profitieren.

Während der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen im Hinblick auf Umwelt, Soziales und Governance (ESG) voranschreitet, haben Banken und Investmentgiganten ein kurzes Gedächtnis für den Beitrag der Petrochemie zur Gesellschaft, die dafür verantwortlich war, dass die Weltbevölkerung in weniger als 200 Jahren von einer auf acht Milliarden Menschen anstieg. Bemühungen, die Nutzung von Erdöl einzustellen, könnten die größte Bedrohung für die Zivilisation sein, nicht der Klimawandel, und die Welt in eine Ära der garantierten extremen Knappheit (ESG) führen, wie wir sie in der dekarbonisierten Welt in den 1800er Jahren hatten.

Es ist an der Zeit, dass die Menschen von ihren Gesetzgebern Anti-ESG-Gesetze fordern und den Banken Einhalt gebieten, die sich zusammentun, um die Wirtschaft und den Lebensstil umzugestalten und den arbeitenden Menschen Knappheit und Inflation aufzuzwingen.

Ronald Stein is the founder of and ambassador for Energy & Infrastructure at PTS Advance.

Link: https://heartlanddailynews.com/2022/04/esg-efforts-to-rid-the-world-of-fossil-fuels-will-drive-humanity-back-to-medieval-times/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE