Kältereport Nr. 16 / 2022

Christian Freuer

Vorbemerkung: Was soll man nun davon halten? Die Hitzewelle in Indien ist auch heute wieder (9./10. Mai) in den Schlagzeilen. Aber die weltweiten Kälte-Ereignisse fallen sämtlich unter den Tisch.

Ein Schwerpunkt in diesem Report sind wieder die USA und Kanada. Dort hat man inzwischen immer mehr Angst vor schwersten Ernteausfällen. Mehr dazu in den entsprechenden Meldungen unten. Aber auch die Südhalbkugel ist wieder vertreten.

Meldungen vom 2. Mai 2022:

Kältester Mai-Tag in Hongkong seit über 100 Jahren

Hongkong verzeichnete am Montagmorgen die niedrigste Mai-Temperatur seit mehr als einem Jahrhundert.

Das Hongkonger Observatorium meldete eine Tiefsttemperatur von 16,4 °C in Tsim Sha Tsui, das ist der niedrigste Wert im Mai seit 1917 (The Centennial Minimum), und brach den bisherigen Tiefstwert aus dem Jahr 2013 von 16,6 °C.

Der Meteorologe Leung Wing-mo, ein ehemaliger stellvertretender Direktor des Observatoriums, sagte, eine so niedrige Temperatur im Mai sei „selten“ und liege etwa 7 °C unter der durchschnittlichen Tiefsttemperatur von 23,3 °C.

„Im Zuge der globalen Erwärmung wird kühles Wetter im Mai seltener, während heißes Wetter häufiger vorkommt, worüber wir uns Sorgen machen“, so der „Experte“. „Kaltes Wetter im Mai ist also eigentlich ein gutes Zeichen“.

Endlich mal einer, der sich freut, wenn es kalt ist! A. d. Übers.]

Die Kälte ist auch nicht auf Hongkong beschränkt; der Monat Mai hat mit Tiefsttemperaturrekorden in ganz Südostasien begonnen. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Am 1. Mai fiel die Temperatur in Sumakawa in Japan auf -6,3 °C und in Munsan in Südkorea auf +1,7 °C – beides neue Tiefstwerte.

Die intensive Kälte hat nun die Tropen erreicht, wo in den nächsten Tagen weitere Rekorde zu erwarten sind.

[Was dort natürlich nicht Frost und Schnee bedeutet! A. d. Übers.]

———————————

Argentinien gefriert

Ein Blick nach Südamerika – eine Region der Welt, die für die Getreideernte in dieser Saison von entscheidender Bedeutung ist (da die Ukraine/Russland offline ist und die USA unter erheblichen Verzögerungen bei der Aussaat leiden, s. u.) – zeigt, dass Argentinien ebenso wie Südostasien unter einem intensiven Kälteeinbruch leidet.

Am 1. Mai wurden in den südlichen und zentralen Gebieten Argentiniens strenger Frost beobachtet.

Infolgedessen wurden unzählige neue monatliche Tiefsttemperaturen gemessen, darunter -11,2 °C in Maquinchao, -6,8 °C in San Antonio Oeste, -5,2 °C in Puerto Madryn und -3,9 °C in Trelew.

Auch geschneit hat es dort reichlich. Hier ein Blick auf die über 100 cm, die Ende April westlich von Patagonien gefallen sind:

Ausschnitt aus einem Tweet

———————————

April in der Antarktis: 3°C unter dem Mittel 1958 bis 2021

Die vorläufigen Daten der Stationen in der Antarktis für den April 2022 liegen vor, und es war ein anomal kalter April.

An der Südpolstation endete der Monat ca. -2°C unter der multidekadischen Norm. An der berüchtigten Vostok-Station wurde eine negative Anomalie von 3 K gegenüber dem Mittelwert von 1958-2021 festgestellt.

Die April-Kälte in der Antarktis setzt den unverkennbaren Abkühlungstrend der letzten Jahre fort.

Link: https://electroverse.net/hong-kongs-coldest-may-day-in-over-100-years-argentina-freezes-april-in-antarctica-below-norm/

———————————

Meldungen vom 3. Mai 2022:

Kältewelle in Asien intensiviert sich

Dienstag, der 3. Mai, erweist sich als ein weiterer rekordverdächtig kalter Tag in Südostasien. In Südkorea wurden in Taegwallyong und Chupungyeong Tiefstwerte von -2,7°C bzw. 1,5°C gemessen – beides neue Rekord-Tiefstwerte für den Monat Mai.

Neben dem historisch kalten Tag in Hongkong am 2. Mai (s. o.) wurde am Montag im nahegelegenen Macao mit 14,9 °C die niedrigste Mai-Temperatur seit 1917 gemessen; auf dem chinesischen Festland verzeichnete die ausgedehnte Hafenstadt Guangzhou mit 13,7 °C den kältesten Mai-Tag in der Geschichte.

Die kalte Luft breitet sich nun nach Süden aus, nach Vietnam, Laos und Thailand, und auch dort sinken bereits die Werte.

In Sapa, Vietnam, wurde am 3. Mai mit 8 °C die niedrigste Mai-Temperatur in einem bewohnten Ort gemessen, die jemals aufgezeichnet wurde. In Thailand wurden zahlreiche monatliche Tiefstwerte erreicht, wobei die Messwerte nur 0,5 K über dem nationalen monatlichen Tiefstwert lagen.

———————————

April auch in Kanada kälter als normal

Der April 2022 war in Kanada ein kalter Monat. Den ECCC-Daten zufolge lag die durchschnittliche Temperaturanomalie des Landes im vergangenen Monat um 0,75 K unter dem multidekadischen Durchschnitt.

Besonders kalt war es im Westen des Landes, berichtet @Pat_wx auf Twitter, wo einige Regionen mit 3 K unter der Norm abschlossen:

———————————

Aussaat-Verzögerungen in Amerika

Verzögerungen bei der Aussaat in den USA verschärfen ebenfalls die weltweite Getreideknappheit und lassen die Preise steigen.

Iowa zum Beispiel – Amerikas größter Maisanbaustaat – erlitt letzte Woche historische Tiefstwerte der Temperatur, und diese Woche sieht es nicht viel besser aus.

„Das Wetter war ein bisschen seltsam“, sagte Paul Thomas, ein Landwirt im nördlichen Zentrum von North Dakota. „Wir haben mit einem sehr frühen Frühling gerechnet. Tatsächlich hatten wir unsere Drillmaschine schon angeschlossen und waren bereit, [Mitte April] zu säen, bevor der Schneesturm kam … Wir wurden von 1 m Schnee getroffen, und das hat die Aussichten für die Frühjahrsarbeit deutlich verändert“, erklärt Thomas.

Der Schneesturm zu Ostern war auch kein Einzelfall – es folgten weitere Schneestürme, was im April äußerst selten vorkommt.

„Das Besondere an diesem Aprilsturm im Vergleich zu früheren ist, dass es seit dem Schnee so kalt geblieben ist“, so Thomas weiter. „Wir haben jetzt 12 Tage hinter uns, und wir sehen immer noch große Schneewälle und Felder, die zu 60 bis 70 % mit Schnee bedeckt sind“.

Es ist jedoch nicht nur die späte Kälte, die die Bemühungen der nordamerikanischen Landwirte behindert. Auch ein Mangel an Saatgut, Düngemitteln, Herbiziden und Pestiziden sorgt dafür, dass im September/Oktober eine katastrophaleMissernte zu befürchten ist.

Der perfekte Sturm braut sich zusammen – und das nicht nur wegen des Wetters.

———————————

Mitteleuropa friert

Auch in Mitteleuropa war es im April ungewöhnlich kalt:

Österreich

Das Binnenland Österreich hatte im vergangenen Monat eine Temperaturanomalie von 1,2 K unter der Norm zu verzeichnen. Dabei war es vor allem im Osten sehr kalt, in einigen westlichen Gebieten etwas milder.

Auch in der Schweiz war es kälter als gewöhnlich.

Deutschland

Diesen Blick auf Deutschland aus amerikanischer Sicht soll der Leserschaft nicht vorenthalten werden. Besonders interessant ist der Kommentar des Blogbetreibers Cap Allon (unten wie im Original kursiv gesetzt). A. d. Übers.

Trotz der anhaltenden Kälte werden die Berliner Schwimmbäder um 2 Grad weniger beheizt, um den rekordverdächtigen Energiepreisen in Deutschland zu begegnen.

Die deutsche Regierung hat kürzlich die Bürger aufgefordert, ihren Energieverbrauch zu senken, indem sie die Heizkörper herunter drehen, das Licht ausschalten und von zu Hause aus arbeiten, anstatt mit dem Auto ins Büro zu fahren. Dies soll nicht nur die hohen Energiepreise abmildern, sondern auch dazu beitragen, dass sich Deutschland von russischem Öl, Kohle und Gas unabhängig macht.

Mir persönlich fällt es schwer, den Sinn dieser Maßnahme zu verstehen. Der Bau neuer Kraftwerke ist sicherlich der einzige Weg, um die Abhängigkeit von Russland zu beenden. Allerdings sind die deutschen Behörden angesichts ihrer absurden „Klimaschutz“-Verpflichtungen in dieser Hinsicht etwas gehemmt. Jetzt wird alles klar: Dieser ‚kontrollierte Abriss‘ ist kugelsicher.

„Die Berliner Bäder haben beschlossen, das Wasser etwas weniger zu heizen, um die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu verringern“, sagte Martina van der Wehr, eine Sprecherin der Berliner Bäderbetriebe.

Das ist die verrückte Welt, in der wir jetzt alle leben.

Entfliehen Sie ihr, solange Sie noch können.

Link: https://electroverse.net/asias-record-cold-spell-intensifies-colder-than-average-april-for-canada-americas-planting-delays-central-europe-chills/

———————————

Meldungen vom 4. Mai 2022:

Kältester April jemals in Kalispell, Montana

Für weite Teile Nordamerikas war der Frühling 2022 so etwas wie eine Nullnummer – und die Daten beweisen es.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 2,4°C war der vergangene Monat der kälteste April in Kalispell, Montana – 3,5 K unter dem Normalwert; der durchschnittliche Tiefstwert für den Monat lag bei -4,4°C, ebenfalls 3,5 K unter der Norm.

Der bisher kälteste April in den Aufzeichnungen stammt aus dem Jahr 1982.

Die nahe gelegenen Städte Butte und Missoula haben laut dailyinterlake.com ebenfalls Rekorde für den kältesten April verzeichnet. In der Mining City lag die durchschnittliche Temperatur im vergangenen Monat bei nur +0,2°C – 3,7 K unter dem Normalwert; in der Garden City lag der Aprildurchschnitt bei 4,6°C – ca. 2 K unter der Norm.

Diese späte Kälte hat dazu beigetragen, die Schneedecke in den Bergen von Nordwest-Montana zu erhalten.

Normalerweise erreicht die Schneedecke im Flathead River Basin am 14. April ihren Höhepunkt, doch in diesem Jahr war es mehr als eine Woche später, am 22. April. Die Schneedecke am Flathead hält sich mit 112 % des Durchschnitts; am nahe gelegenen Kootenai liegt sie bei 114 %.

———————————

Mai-Beginn mit einem Schneesturm – in Hawaii

Hawaii hat den Monat Mai mit einem beeindruckenden Schneesturm begonnen.
Der Wetterdienst NWS in Honolulu hat für Teile der Insel Hawaii am Dienstag eine Winterwetterwarnung herausgegeben. Die Behörde erwartet auf dem Mauna Kea weiteren Schnee, die zu den Schneeflocken vom Montag hinzukommen.

Es wurde vor „gefährlich glatten“ Straßen und Sichtweiten nahe Null gewarnt, und die Elemente haben nicht enttäuscht:

Ein aktueller Screenshot einer Webcam zeigt Neuschnee auf dem höchsten Gipfel der Insel Hawaii [CFH Telescope]. Quelle

In den höheren Lagen Hawaiis ist Schnee im Winter nichts Ungewöhnliches, aber in den letzten Jahren haben die Schneemengen deutlich zugenommen: Bei einem Sturm im Januar 2020 fielen auf Big Island drei Meter Schnee, wobei sich weitaus höhere Schneeverwehungen bildeten; ein weiterer Sturm im vergangenen Januar „brachte Snowboarder und Skifahrer zu Dutzenden auf die Berge“, berichtet weatherboy.com.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Im Dezember 2021 zog dann ein bedeutendes System, das lokal als „Kona-Tief“ bekannt ist, durch den gesamten Bundesstaat und brachte heftige Regenfälle, Schneestürme und rekordverdächtigen Schnee in die Berge.

Und jetzt, in jüngster Zeit, haben wir natürlich im Monat Mai erheblichen Schnee – ein seltenes Ereignis.

———————————

Südostasien: Kälterekord-Statistiken müssen neu geschrieben werden

Der heftige Polarsturm in Asien bricht weiterhin viele langjährige Rekorde, und zwar erheblich.

Der heutige 4. Mai erweist sich in Thailand als ein rekordverdächtig kalter Tag. Mit einer in Umphang gemessenen Mindesttemperatur von 13,6 °C hat Thailand soeben den bisher niedrigsten Wert für den Monat Mai in einem bewohnten Gebiet erreicht.

Auf dem Berg Ang Khang wurde eine Temperatur von 10,2 °C gemessen, während in Kamalasai ein Rekordwert von 16,1 °C registriert wurde.

Viele, viele Rekorde wurden gebrochen, so @extremetemps auf Twitter, und zwar „erheblich“.

Quelle

Südost- und Ostasien müssen bis zum 12. Mai mit weiteren Vorstößen von Luft polaren Ursprungs rechnen. Dann steht eine weitere kräftige arktische Strömung an,welche die Temperatur für Hunderte von Millionen Menschen um etwa 20 °C unter den jahreszeitlichen Durchschnitt treiben wird:

GFS 2 m Temperatur-Anomalien (°C) am 12. Mai [tropicaltidbits.com].

https://electroverse.net/kalispells-coldest-april-may-snowstorm-in-hawaii-record-books-rewritten-in-se-asia-x-flare/

———————————

Meldungen vom 5. Mai 2022:

Hochwassergefahr am Yukon nach Rekord-Schneefällen

Die Schneemassen auf der Nordhalbkugel lagen in dieser Wintersaison weit über dem Durchschnitt von 1981-2012, und ein Großteil davon liegt noch immer.

In Kanada beispielsweise sind die AGW-Bedenken über „keinen Schnee mehr“ verschwunden, stattdessen gibt es neue Befürchtungen über schwere Überschwemmungen aufgrund der rekordhohen Schneedecke – ein weiteres Beispiel dafür, wie die Klimabewegung die Karten auf den Tisch legt.

———————————

Ein außerordentlich kalter April in Europa

Es war ein ungewöhnlich kühler April in ganz Europa, wo sich der Frühling 2022 in weiten Teilen des Kontinents immer noch weigert, sich zu zeigen.

In Estland endete der April mit einer Durchschnittstemperatur von 4 °C, was 0,9 K unter der multidekadischen Norm liegt.

Und im nahe gelegenen Litauen lag die Durchschnittstemperatur im April bei 5,7 °C und damit etwa 1,5 K unter der Norm.

Auch in Lettland lag der April 2022 mit 5,0 °C um -1,1 K unter der Norm (siehe Karte unten, mit freundlicher Genehmigung von LVGMC):

In den Niederlanden lag die Durchschnittstemperatur bei 9,3 °C – 0,5 K unter der Norm.

Und in Belgien lag die Durchschnittstemperatur im April bei 10,1 °C, also 0,3 K unter der Norm (Karte von IRM):

All diese anomale Kälte auf einem Planeten, der angeblich am Rande einer hitzebedingten Katastrophe steht…

Link: https://electroverse.net/yukon-flood-risk-after-record-snowpack-europes-colder-than-average-april-global-commodity-prices-continue-to-soar/

———————————

Meldungen vom 6. Mai 2022:

Frost in ganz Finnland …

Es ist zwar Mai, aber in den meisten Teilen Europas herrschen weiterhin ungewöhnlich niedrige Temperaturen.

Am Mittwoch, dem 4. Mai, sank die Temperatur in ganz Finnland unter den Gefrierpunkt – ein seltenes Ereignis im fünften Monat des Jahres.

Auch Rekorde wurden gebrochen: Das Touristenzentrum Saariselkä beispielsweise registrierte -15,3 °C – ein neuer Tiefstwert für Mai:

Ein weiterer kalter Morgen in Finnland. Überall im Land Frost. Mit -15,3°C wurde im Touristenzentrum Saariselkä ein neuer Kälterekord für die Station aufgestellt. Quelle: Mika Rantanen @mikarantane

… vor dem Hintergrund anhaltender anomaler Kälte in Europa

Der Frost in Europa Anfang Mai folgt auf einen anomal kalten April.

Zusätzlich zu den Ländern, die im gestrigen Artikel hervorgehoben wurden, finden Sie unten die Daten für Deutschland, die Slowakei, Ungarn und Polen (s. o.).

In Deutschland lag die Durchschnittstemperatur im April 2022 bei nur 7,8 °C und damit 1,2 K unter dem mehrjährigen Durchschnitt.

Die nahe gelegene Slowakei erlebte ebenfalls einen sehr kalten April und verzeichnete eine negative Temperaturanomalie von 2,1 K.

Auch der April 2022 war in Ungarn außergewöhnlich kalt. Die Durchschnittstemperatur des Landes lag bei 9,4 °C und damit 2 K unter der Norm.

Damit waren es zwei aufeinanderfolgende April-Monate mit einer Durchschnittstemperatur unter 10 °C – das letzte Mal war dies 1981-82 der Fall. Während des gesamten Aprils war immer wieder Frost aufgetreten, der die Aussaat behinderte, und in der ungarischen Tiefebene schneite es, was selten ist.

Und schließlich hatte auch Polen – vorläufig – einen sehr kalten April. Die Temperaturanomalie lag am Ende um 1,97 K unter der multidekadischen Norm.

———————————

Felder auf Vancouver Island bleiben unbeackert …

Viele Felder auf Vancouver Island sind nach wie vor überschwemmt und nicht bepflanzt.

„Es war definitiv ein nasser Frühling. Nass und kalt“, sagt Brian McCormick von der Clever Crow Farm in Black Creek. „Wir hatten schon einige kalte und nasse Frühlinge, aber ich habe es immer geschafft, ein paar Tage zu erwischen, an denen ich etwas vorbereiten konnte. In diesem Jahr jedoch war ich nicht in der Lage, irgendetwas zu tun.“

Im nahe gelegenen Courtenay ist Gerry McClintocks Beerenpflanzen Wochen hinter dem Zeitplan zurück, während sein Hauptgeschäft, 180 Wasserbüffel, immer noch in Ställen eingesperrt sind. Sie hätten schon längst auf den Weiden sein sollen, beklagt McClintock.

„Ich bin seit 34 Jahren in der Landwirtschaft tätig und kann mich nicht erinnern, dass es jemals so lange so nass und kalt war“, sagte McClintock. „Als Folge des Wetters haben wir keine Futtermittel mehr, also kaufen wir Futtermittel und wir haben so gut wie keine Einstreu mehr, also ja, es war nicht der beste Frühling“.

… ebenso wie überall in Nordamerika

Das ist die Geschichte, die sich in Kanada und den USA abspielt – und in der Tat in weiten Teilen der Welt.

Schaut man sich die Zahlen für die USA genauer an, so gibt es NEUN Getreide- und Ölsaatenrohstoffe mit knappen Endbeständen.

„Das ist wirklich historisch“, twitterte die Rohstoffmaklerin @naomiblohm und fügte hinzu, dass „eine Rekordernte für Mais, Sojabohnen, Weizen, Hafer, Baumwolle, Raps, Sorghum und Gerste erforderlich ist“, damit sich die Lagerbestände erholen.

Es folgt u. A. noch die Hinweise, dass die Saat spätestens bis zur dritten Woche im Mai ausgebracht und die Ernte erheblich sein muss, um ernste Ausfälle zu verhindern. Aber es fehlt auch an Düngemitteln und anderen die Ente steigernden Produkten.

Link: https://electroverse.net/finland-below-zero-as-record-cold-sweeps-europe-fields-remain-unplanted-across-north-america/

———————————

Und noch zwei Meldungen vom Alarmisten-Blog wetteronline.de (wo die Hitze in Indien natürlich groß herausgestellt wird). Wegen unklarer Urheberrechts-Verhältnisse hier nur die beiden Links:

Extreme Kälte in Nordskandinavien: Temperatur teils bis -20°C!

https://www.wetteronline.de/wetterticker/0ee916b6-7f0f-4378-b697-61f6edac2606

Schneefall in Norwegen

https://www.wetteronline.de/wetterticker/2cabb052-ccd6-4eb8-adbc-2ab45cf4a07b

———————————

Meldungen vom 9. Mai 2022:

Ontarios spätester ‚Skitag‘ überhaupt

Für viele dauert der Winter 2021-22 in diesem Jahr viel länger als üblich – bis weit in den Mai hinein.

In Ontario zum Beispiel hat der Skiberg Loch Lomond gerade einen Rekord für den spätesten Skitag in der Geschichte der Provinz aufgestellt.

„Wir hatten in dieser Saison so viel Schneefall … die Schneelage war für uns der Wahnsinn“, sagte Alisia Cameron, die Managerin. „Deshalb stellen wir in Ontario einen Rekord auf, was die letzten Betriebstage eines Skigebiets angeht. Heute ist der 8. Mai, und das ist der späteste Tag, an dem jemals ein Skigebiet in Betrieb war.“

„Der Schnee lag dieses Jahr ziemlich hoch, und wir haben viel Feuchtigkeit, so dass wir wohl ein paar Wochen hinterherhinken, vielleicht zwei bis drei Wochen hinter dem Üblichen“, sagte Jocelyn Kachur, Managerin des Pro Shops im Northern Lights Golf Complex.

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass der späte Schnee die Autobahnen blockiert und die Frühjahrspflanzung weiter verzögert. Am 8. Mai wurde eine besondere Wettervorhersage herausgegeben: „Ungewöhnlich kalte Luft hat sich über Ost-Washington und Ost-Oregon ausgebreitet. Die Schneehöhen werden bis zu 600 m tief sein…“. Nachfolgend ein Blick auf die Vorhersage für die neue Woche.

Als Letztes unter diesem Link folgt ein Hinweis auf sich steigernde Aktivitäten im Mount St. Helens sowie auf erheblich gestiegene Schwarmbeben auf Island.

Link: https://electroverse.net/ontarios-latest-ski-day-ever-mt-st-helens-stirs-as-iceland-seismic-swarm-continues/

———————————

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 17 / 2022)

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Wahre Bedrohungen der Biodiversität und der Menschheit

Paul Driessen

Verweise auf den Klimawandel sind fast eine Garantie für die Finanzierung, selbst für Forschungsthemen, die über die akademische Welt und Öko-Aktivisten hinaus von geringem Interesse sind. Umfragen zeigen, dass sich die meisten Menschen am meisten Sorgen über Energie- und Lebensmittelpreise, Kriminalität, den Lebensstandard, Putins Krieg gegen die Ukraine und die zunehmenden Bestrebungen, ihr Leben zu kontrollieren, machen.

In einer aktuellen Studie untersuchten Wissenschaftler der Rutgers University, wie viel Vielfalt unter den Bienenarten erforderlich ist, um Wildpflanzenpopulationen zu erhalten. Sie kamen zu dem Schluss, dass Ökosysteme auf viele Bienenarten angewiesen sind, um zu gedeihen, und dass die biologische Vielfalt der Schlüssel zur Erhaltung des Lebens auf der Erde ist“, insbesondere angesichts des raschen Aussterbens vieler Arten aufgrund des Klimawandels und der menschlichen Entwicklung“.

Der Wildbienenbiologe Sam Droege von der US Geological Survey sagt, dass es den Wildbienen im Allgemeinen gut geht“. Sie stehen jedoch definitiv vor Herausforderungen, die in erster Linie auf den Verlust von Lebensräumen, Krankheiten und die Konkurrenz durch bewirtschaftete Honigbienen und Hummeln zurückzuführen sind – und nicht auf Pestizide, da die meisten Wildbienenarten keine Nutzpflanzen bestäuben.

Das bringt uns zu einem der Lieblingsthemen von Wokedom: Verflechtungen – in diesem Fall die tatsächlichen Zusammenhänge zwischen Bienen, Klimawandel, dem Verlust von Lebensräumen und den Bedrohungen für unsere Energie, unseren Lebensstandard und unsere Freiheiten.

Einfach ausgedrückt: Die größte Bedrohung für die Lebensräume von Wildtieren und die biologische Vielfalt (und für die Rechte, Bedürfnisse und Lebensstandards der Menschen) ist nicht der Klimawandel. Es sind die politischen Maßnahmen und Programme, die im Namen der Verhinderung des Klimawandels entwickelt, umgesetzt und durchgesetzt werden.

Untersuchen wir die Bedrohung der Lebensräume und der biologischen Vielfalt – ohne zu fragen, ob die Klimaveränderungen heute oder in Zukunft in erster Linie natürlich sind oder jetzt durch fossile Brennstoffe verursacht werden. Schauen wir uns einfach an, was angebliche Lösungen für die angebliche Klimakrise wahrscheinlich für den Planeten und die Lebewesen, die wir lieben, bedeuten würden. Die Realität sieht so aus:

Die intensivste Landnutzung – und damit die größte Lebensraumzerstörung – geht von den Programmen aus, die von den wild gewordenen Grünen am meisten geliebt, befürwortet und gefordert werden: Wind-, Solar-, Biokraftstoff- und Batterieenergie sowie biologische Landwirtschaft.

Das Team Biden ist immer noch entschlossen, bis 2035 100 % kohlenwasserstofffreien Strom zu erzeugen. Bis 2050 sollen in der gesamten US-Wirtschaft keine fossilen Brennstoffe mehr verwendet werden: keine Kohle oder kein Erdgas für die Stromerzeugung, kein Benzin oder Diesel für Fahrzeuge, kein Erdgas für die Produktion, zum Heizen, Kochen oder für andere Zwecke.

Der amerikanische Strombedarf würde von 2,7 Milliarden Megawattstunden (MWh) pro Jahr (der Anteil fossiler Brennstoffe am gesamten US-Strom) bis 2050 auf fast 7,5 Milliarden MWh steigen. Es wäre eine beträchtliche zusätzliche Stromerzeugung erforderlich, um die Notstrombatterien für wind- und sonnenlose Zeiten ständig aufzuladen. Die Nachfrage nach Ethanol auf Maisbasis würde verschwinden, aber Biokraftstoffpflanzen müssten petrochemische Ausgangsstoffe für Farben, Kunststoffe, Arzneimittel, Kosmetika, Mobiltelefone, Windturbinenblätter und unzählige andere Produkte ersetzen.

Dies gilt nur für die USA. Wenn man diese Anforderungen auf den Rest der entwickelten Welt ohne fossile Brennstoffe (China und Indien) und auf die armen Länder überträgt, die entschlossen sind, ihren rechtmäßigen Platz unter den gesunden und wohlhabenden Menschen der Erde einzunehmen, wird der Bedarf an „sauberer, grüner“ Energie monumental und unvorstellbar.

Wir haben es hier mit Zehntausenden von Offshore-Windturbinen, Millionen von Onshore-Turbinen, Milliarden von Photovoltaik-Solarmodulen, Milliarden von Fahrzeug- und Notstrombatteriemodulen und Zehntausenden von Kilometern an neuen Übertragungsleitungen zu tun. Hunderte Millionen Hektar US-amerikanisches Ackerland, landschaftlich reizvolle Gebiete und Lebensräume für Wildtiere wären betroffen – überdeckt von riesigen Industrieanlagen, Biokraftstoffbetrieben und Stromleitungen.

Hinzu kommt der enorme und beispiellose Abbau, die Verarbeitung und die Herstellung all dieser Energie-ineffizienten Technologien – zumeist außerhalb der Vereinigten Staaten – und die Landnutzung, der Verlust von Lebensräumen und die toxische Verschmutzung würden eine ernste Bedrohung für Menschen, Wildtiere und den Planeten darstellen.

Lassen Sie uns einen genaueren Blick darauf werfen, jetzt nur aus der US-Perspektive, aber in dem Wissen, dass es sich um globale Probleme handelt:

Solarenergie. 72.000 Hightech-Solarpaneele, die der Sonne nachgeführt werden, überziehen auf der Nellis Air Force Base in Nevada eine Fläche von 140 Hektar, erzeugen aber nur 32.000 MWh pro Jahr. Das sind 33 % der Nennkapazität; 0,0004 % des US-Strombedarfs im Jahr 2050. Stationäre Low-Tech-Paneele haben einen weitaus geringeren Wirkungsgrad und eine geringere Erzeugungskapazität, insbesondere in nördlicheren Breitengraden. Um den Strombedarf der USA im Jahr 2050 zu decken, bräuchte man die Sonne Nevadas und fast 235.000 Nellis-Systeme auf 33.000.000 Acres (das entspricht der Fläche Alabamas).

Für stationäre Low-Tech-Paneele in weniger sonnigen Gegenden wäre die dreifache Fläche erforderlich. Zum Vergleich: Dominion Energy plant allein in Virginia 490 Quadratmeilen Paneele (8 mal Washington, DC), nur für Virginia. Dazu kommen noch die gesamten Übertragungsleitungen.

Windenergie. Die 355 Turbinen der industriellen Windkraftanlage Fowler Ridge in Indiana erstrecken sich über 50.000 Acres (120 Acres/Turbine) und erzeugen in etwas mehr als 25 % der Zeit Strom. Selbst bei nur 50 Acres pro Turbine würde die Deckung des US-Strombedarfs im Jahr 2050 2 Millionen 1,8-MW-Windturbinen auf 99.000.000 Acres (so viel wie Kalifornien) erfordern, wenn sie 25 % des Jahres Strom erzeugen.

Aber je mehr Turbinen (oder Solarzellen) wir brauchen, desto mehr müssen wir sie in suboptimalen Gebieten aufstellen, wo sie vielleicht 15 % des Jahres funktionieren. Je mehr Turbinen wir installieren, desto stärker reduzieren sie den Windfluss für die anderen. Und einige der besten US-Windgebiete liegen entlang der Flugroute von Kanada nach Texas für Zugvögel – was ein massives, nicht nachhaltiges Abschlachten von Kranichen, Greifvögeln, anderen Vögeln und Fledermäusen bedeuten würde.

Selbst Präsident Bidens Forderung nach 30.000 MW Strom (2.500 12-MW-Monsterturbinen) würde den Spitzenstrombedarf des Staates New York im Sommer nicht decken können.

Biokraftstoffe und Holzpellets. In Amerika wird bereits Mais auf einer Fläche angebaut, die größer ist als Iowa, um die derzeitigen Ethanolquoten zu erfüllen. Die Lobbyisten der „Keep-fossil-fuels-in-the-ground“-Lobbyisten müssen ausrechnen, wie viele Hektar Sojabohnen, Raps und andere Biokraftstoffpflanzen benötigt würden, um die heutigen petrochemischen Futtermittel zu ersetzen, wie viel Wasser, Dünger, Arbeit und Treibstoff für den Anbau, die Ernte und die Verarbeitung benötigt würden und wie viel Ackerfläche der Nahrungsmittelproduktion entzogen oder als Lebensraum für Bienen und Wildtiere umgewandelt werden müsste.

Klimaaktivisten befürworten auch die Abholzung von Tausenden von Hektar nordamerikanischer Laubwälder – fast 300.000.000 Bäume pro Jahr – und deren Verarbeitung zu Holzpellets, die per Lkw und Frachtschiff zum englischen Kraftwerk Drax transportiert werden. Dort werden sie verbrannt, um Strom zu erzeugen, damit das Vereinigte Königreich seine „Ziele für erneuerbare Brennstoffe“ erreichen kann. Und das ist nur ein einziges „Kohlenstoff-neutrales“ Kraftwerk. Das ist ein Jahr, um den Brennstoff zu fällen und zu verbrennen, und fünfzig Jahre, um Ersatzbäume nachwachsen zu lassen. Das ist doch keine grüne, nachhaltige Energie!

Ökologischer Landbau. Umweltschützer träumen davon, die gesamte US-amerikanische (und sogar die weltweite) Landwirtschaft auf 100 % biologischen Anbau umzustellen. Das würde jedoch die Lebensräume der Wildtiere weiter einschränken – und zwar dramatisch -, vor allem, wenn wir gleichzeitig den Hunger in der Welt beseitigen und Petrochemikalien organisch ersetzen wollen.

Biobetriebe benötigen bis zu 30 % mehr Land, um die gleichen Erträge wie die konventionelle Landwirtschaft zu erzielen, und die meisten der dafür benötigten Flächen sind heute Wälder, Wildblumenfelder und Grasland. Biobauern (und Verbraucher) lehnen auch synthetische Düngemittel ab, was bedeutet, dass mehr Land für die Aufzucht von Tieren für ihren Dung aufgewendet werden müsste, es sei denn, es werden menschliche Abfälle verwendet. Noch mehr verlorener Lebensraum für Wildtiere.

Sie lehnen moderne chemische Pestizide ab, die verhindern, dass Milliarden Tonnen von Lebensmitteln gegessen oder verdorben werden, aber giftige Pestizide auf Kupfer-, Schwefel- und Nikotinbasis verwenden. Sie lehnen sogar die Biotechnologie (Gentechnik) ab, die Pflanzen hervorbringt, die gegen Feuerbrand resistent sind, weniger Wasser benötigen, eine pfluglose Landwirtschaft ermöglichen, weniger Pestizidbehandlungen benötigen und viel höhere Erträge pro Acker bringen. Übersetzung: noch weniger Lebensraum für Wildtiere.

Natürlich gibt es auch Alternativen. Die Regierung und die Aufsichtsbehörden könnten vorschreiben, dass „durchschnittliche“ amerikanische Familien in 640-Quadratfuß-Wohnungen [ca. 60 m²] leben, ihren Energieverbrauch senken, nur noch mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und nur noch einmal alle paar Jahre fliegen. Sie könnten uns auch auf „fettfreie“ Diäten umstellen.

In der Tat sagen „Wissenschaftler“ wieder, dass wir „einfachen Leute“ unseren „Kohlenstoff-Fußabdruck“ verringern könnten, indem wir weniger Rind- und Hühnerfleisch und mehr Insektenproteine, zermahlene Käfer – oder geröstete Hummeln – essen. Oder wir könnten einfach die Zahl der „krebsartigen, parasitären Menschen reduzieren (vielleicht beginnend mit den Möchtegern-Aufsehern?).

Autor: Paul Driessen is senior policy advisor for CFACT and author of Cracking Big Green and Eco-Imperialism: Green Power – Black Death.

Link: https://www.cfact.org/2022/05/05/real-threats-to-biodiversity-and-humanity/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Afrika wünscht Öl und Gas – und nicht die von UN und COP verordnete Armut

Robert Bradley Jr., MasterResource

„Wenn Leute, die Teslas fahren, Afrika sagen, es solle sich von Kohlenwasserstoffen abwenden, dann ist das unmoralisch und falsch“, sagte [Erik] Prince. „Wir haben eine echte Energiearmut auf dem gesamten Kontinent“. (zitiert in Bloomberg Green, 11/11/2021)

Öl, Gas und Kohle sind Energien für die Massen; Wind, (netzgebundene) Solarenergie und Batterien/EVs sind für die Elite. Dieses Motto ist zwar alt, aber angesichts des Scheiterns der „grünen“ Energiepolitik in einer Welt der fossilen Brennstoffe aktueller denn je. Paul Driessen betonte es in seinem vernachlässigten Buch Eco-Imperialism: Green Power, Black Death (Merril Press, 2010). Vijay Jayaraj unterstreicht es heute in „Climate Colonialists Disrupt African Pipeline, Perpetuate Poverty“.

Bei Hot Take, wo Mary Heglar einen kürzlich erschienenen Beitrag mit „It’s Not Climate Denial, It’s White Supremacy“* betitelt hat, ist das völlig untergegangen. Aber vielleicht zählt Afrika für sie nicht.

[*etwa: Es geht nicht um Klimaleugnung, es geht um weiße Vorherrschaft]

Kürzlich hat NJ Ayuk, geschäftsführender Vorsitzender der African Energy Chamber, der Klimalobby der Vereinten Nationen widersprochen, indem er eine Debatte auf der Africa Energy Week 2021 wieder aufgriff, über die ein Bloomberg Green-Leitartikel (fairerweise) berichtete: „Asking Africa to Leave Oil in Ground Sparks Debate on Fairness“* (11. November 2021). Seine 335 Wörter umfassende Antwort ist in vollem Umfang abgedruckt.

[*Etwa: Die Forderung an Afrika, das Öl im Boden zu lassen, zündet eine Debatte über Fairness]

————————————-

Geben Sie der klugen Intelligenz, der ausländischen Hilfe, den Almosen und den afrikanischen Eliten/Politikern die Schuld an der Energiearmut. NICHT die Öl- und Gasunternehmen. Die Unternehmen zahlen ihre Steuern und Abgaben. Sie kontrollieren nicht die Regierungen.

Die Afrikaner hassen die Öl- und Gasunternehmen nicht. Wir lieben Öl, und heute lieben wir Gas noch mehr, weil wir wissen, dass Gas uns die Chance gibt, uns zu industrialisieren. Kein Land wurde jemals durch Wind und grünen Wasserstoff entwickelt. Die Afrikaner sehen in Öl und Gas einen Weg zum Erfolg und eine Lösung für ihre Probleme. Die Verteufelung von Öl- und Gasunternehmen wird nicht funktionieren.

Die klugen Köpfe aus den reichen Ländern, die gegen unsere Arbeit protestieren und bei jeder Veranstaltung auftauchen, zu der ich eingeladen werde, haben Unrecht. Ich werde niemals zustimmen, dass Öl und Gas schlecht für #Afrika sind. Ausländische Hilfe, Almosen und Wohltätigkeit sind schlecht. Wir sind dumm, wenn wir uns auf eine radikale Klimapolitik einlassen, die die nächste Generation verarmen lässt, nur weil wir ein bisschen Kleingeld von der Hilfsorganisation bekommen. Geben Sie mir die Schuld, wenn Sie wollen, aber wir müssen mehr von uns als Afrikaner verlangen. Eigenverantwortung.

Die Vorstellung, dass wir Afrika mit Almosen aus den reichen Ländern entwickeln können, ist absurd und widerlich. Man kann nicht Menschen gleich welcher Hautfarbe nehmen und sie von den Erfordernissen der Zivilisation ausnehmen – einschließlich Arbeit, freier Märkte, Verhaltensnormen, persönlicher Verantwortung, fossiler Brennstoffe, finanzieller Bildung und all der anderen grundlegenden Dinge, die die schlaue Intelligenz verachtet – ohne ruinöse Folgen für sie und die Gesellschaft insgesamt.

Das Argument des Erbes der Kolonisierung durch die afrikanischen Eliten und die westlichen Eliten ist nicht nur eine Entschuldigung für das unentschuldbare Verhalten der afrikanischen Eliten/Politiker und der politischen Klasse, die eher bereit sind, die Armen für mehr ausländische Hilfe und ihre Mitgliedschaft in den schicken Clubs in London zu verkaufen.

In einem umfassenderen Sinne ist es ein Ausweichen vor der Verantwortung für die katastrophalen Folgen der vorherrschenden gesellschaftlichen Vision unserer Zeit, die im letzten halben Jahrhundert zu einer Fixierung auf diese Vision und die darauf basierende Politik geführt hat.

Schlusskommentar

Der internationale Klimakreuzzug ist auf dem Rückzug. Aber die Emotionen der Panikmacher sind hoch, und zu viele Menschen verdienen ihr Geld mit einer falschen Sache. Aber die Heuchelei, von den Ärmsten zu verlangen, dass sie die erschwinglichsten, zuverlässigsten und reichlichsten Energien nicht nutzen, kann nicht heruntergespielt werden.

NJ Ayuk und die Afrikanische Energiekammer halten die Energiehoheit inne. Und sie tragen dazu bei, die UNO/COP davon abzubringen, den vergeblichen Kreuzzug gegen Kohlendioxid (CO2) zu beenden, das ein grünes Mittel für eine produktivere Erde ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/05/02/africa-wants-oil-and-gas-not-un-cop-poverty/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Belege dafür, dass die Modelle warm-verzerrt sind – Teil 1

Dr. John Robson

Professor Nicola Scaffeta von der Universität Neapel, Fachbereich Geowissenschaften, hat soeben eine detaillierte, von Fachleuten überprüfte Bewertung der neuesten Generation globaler Klimamodelle veröffentlicht. Er beginnt mit der Feststellung, dass es etwa 40 wichtige Klimamodelle gibt und dass ihre Klima-Sensitivitätswerte um den Faktor drei variieren, von 1,8 bis 5,7 Grad Celsius pro Verdoppelung des Kohlendioxids. Daran erkennt man sofort, dass es sich um eine Menge Rätselraten handelt. Er teilt die Modelle in Kategorien mit geringer, mittlerer und hoher Empfindlichkeit ein und stellt eine einfache Frage: Wie gut haben die Modelle die Erwärmung von 1980 bis 2021 wiedergegeben? Konkret berechnet er die weltweiten Durchschnittstemperaturen von 1980 bis 1990 und von 2011 bis 2021 und fragt, wie gut jedes Modell das Muster der Veränderungen wiedergegeben hat. Das ist die einfachste Aufgabe, die wir von den Modellen erwarten können, da die Wissenschaftler die Antwort sehen, wenn sie die Computer programmieren. Trotzdem liegen sie damit ziemlich falsch, obwohl die Modelle mit geringer Empfindlichkeit der Realität am nächsten kommen.

Die Bewertung von Scafetta umfasste zwei Aspekte, die wir in dieser und der nächsten Woche erörtern werden. Ein Test untersuchte, wie gut die Modelle das räumliche Muster wiedergeben konnten. Das heißt, anstatt nur zu sagen, wie viel globale Erwärmung stattgefunden hat (was sie nicht gut können), lautet die Frage, ob die Modelle korrekt sagen konnten, wo die Erwärmung stärker und wo sie schwächer sein würde. Und die Antwort ist nein.

Bei den Modellen mit hoher Empfindlichkeit lag das Muster bei 80 Prozent der Erdoberfläche falsch. Das heißt, sie sagten Veränderungen voraus, die sich deutlich von den beobachteten Veränderungen auf über 80 % der Land- und Meeresoberflächen unterschieden. Die Modelle mit mittlerer Empfindlichkeit schnitten besser ab, lagen aber immer noch auf 68 % der Erdoberfläche falsch. Die Modelle mit geringer Empfindlichkeit schließlich schnitten am besten ab, lagen aber bei 60 % der Erdoberfläche falsch.

Wie wir in Teil 2 besprechen werden, scheut Scafetta nicht davor zurück, auf die politischen Auswirkungen seiner Ergebnisse hinzuweisen. Die Klimapanik beruht nicht auf den Projektionen der Modelle mit geringer Empfindlichkeit. Selbst bei Szenarien mit hohen Emissionen sagen diese Modelle keine große Erwärmung voraus. Die Panik beruht auf den Vorhersagen der Modelle mit hoher Empfindlichkeit, die allesamt falsch liegen. Wie wir nächste Woche sehen werden, stimmen nicht nur die räumlichen Muster nicht, sondern vor allem der Trend der globalen Erwärmung selbst nicht.

 

This piece originally appeared at ClimateDiscussionNexus.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2022/04/new-evidence-of-climate-model-hot-biases-part-i/

————————————

Neue Belege dafür, dass die Modelle warm-verzerrt sind – Teil 2

Dr. John Robson

Professor Nicola Scaffeta von der Universität Neapel, Fachbereich Geowissenschaften, hat eine detaillierte, von Fachleuten überprüfte Bewertung der neuesten Generation globaler Klimamodelle veröffentlicht, und die Ergebnisse sind nicht ermutigend, wenn man hofft, herauszufinden, dass die Modelle genau sind. In anderer Hinsicht sind die Ergebnisse ermutigend. Die Modelle haben alle ziemlich schlecht abgeschnitten, wenn es darum geht, das räumliche Muster der Klimaerwärmung in den letzten 40 Jahren zu reproduzieren, obwohl die Leute, die sie entwickelt haben, die Antwort sehen konnten, während sie programmiert haben, und es ist immer peinlich, bei einem Test mit offenen Büchern zu versagen. Ermutigend ist jedoch, dass die Modelle, die am besten oder zumindest am wenigsten schlecht abgeschnitten haben, auch diejenigen sind, die die geringste Erwärmung vorhersagen. Die einzigen Modelle, die auch im Gesamtergebnis mit der Realität übereinstimmen, sagen selbst bei den höchsten Emissionsszenarien eine Erwärmung von weniger als 2 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit bis 2050 voraus. Und das, so Dr. Scaffeta, ist „nicht alarmierend“.

Scaffeta teilte die Modelle in Gruppen mit hoher, mittlerer und niedriger ECS (Equilibrium Climate Sensitivity) ein, je nachdem, wie groß der absolute Temperaturanstieg bei einer Verdoppelung des atmosphärischen CO2 ist. In Teil 1 haben wir gesehen, dass die Rekonstruktionen der Modelle mit hoher ECS signifikant von den beobachteten Erwärmungsmustern auf mehr als 80 % der Erdoberfläche seit 1980 abweichen. Im Grunde genommen hätte ein Münzwurf besser abgeschnitten.

Ein weiterer Test ist, wie gut die Modelle den durchschnittlichen globalen Erwärmungstrend wiedergeben. Die folgende Abbildung zeigt die Antwort:


Das oberste Feld zeigt 38 Klimamodell-Rekonstruktionen des globalen durchschnittlichen Temperaturtrends (rote Linien) im Vergleich zu den beobachteten Temperaturen (blaue Linie). Die nächsten drei Felder zeigen nur die Ergebnisse der 14 hohen, 11 mittleren und 13 niedrigen ECS-Modellläufe. In der rechten Spalte zeigen die roten Punkte die Größe der Erwärmungstrends der Modelle an, und die blaue Linie ist der beobachtete Erwärmungstrend.

Alle Trends der Modelle mit hohem und mittlerem ECS liegen über dem beobachteten Trend. Bei den Modellen mit niedrigem ECS liegen die Beobachtungen in der Mitte des Modellpakets. Den 13 Low-ECS-Modellen gelang es also, die letzten 40 Jahre im Hinblick auf den globalen Durchschnitt ungefähr richtig abzubilden, obwohl selbst sie in 60 Prozent der Orte auf der Welt das räumliche Muster falsch abbildeten. Bei zwei Dritteln der Modelle war es insgesamt zu warm.

Ob die Alarmisten es nun zugeben wollen oder nicht, wir können die offensichtliche Schlussfolgerung ziehen. Die meisten Klimamodelle laufen zu heiß, und die, die es nicht tun, sagen uns, dass wir nicht beunruhigt sein sollten. Scaffeta kommentiert:

Die Aussicht auf eine starke Erwärmung, die mit den Modellen mit hohem ECS verbunden ist, hat zu kostspieligen internationalen Bemühungen geführt, die Netto-Treibhausgasemissionen in einem schnellen Zeitplan auf Null zu reduzieren. Die GCMs mit niedrigem ECS prognostizieren jedoch eine durchschnittliche Erwärmung bis 2040-2060 nahe bei oder unter 2°C, selbst für das SSP585-Szenario (Tabelle 1), was als höchst unwahrscheinlich gilt (IPCC, 2021). Die Tatsache, dass die GCMs mit hohem und mittlerem ECS nicht mit den Beobachtungen der letzten 40+ Jahre übereinstimmen, bedeutet, dass ihre Projektionen nicht als Grundlage für die Politik verwendet werden sollten. Die Low-ECS-GCMs kommen den Daten am nächsten, aber sie sind nicht alarmierend, weil sie eine moderate Erwärmung vorhersagen… Daher sollten kostengünstige Anpassungsmaßnahmen bevorzugt werden, weil sie ausreichen sollten, um die meisten Gefahren im Zusammenhang mit künftigen Klimaveränderungen zu bewältigen.

Das klingt nach einer vernünftigen Schlussfolgerung. Und wie wir immer sagen, wenn es um den Klimawandel geht, ist es wichtig, der Wissenschaft zu folgen.

This piece originally appeared at ClimateDiscussionNexus.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2022/04/new-evidence-of-climate-model-hot-biases-part-ii/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Warum eliminieren wir fossile Treibstoffe mitsamt unserer modernen Gesellschaft? Teil 2

Terigi Ciccone, Dr. Jay Lehr

Teil 1 steht in deutscher Übersetzung hier.

Wir glauben, dass wir einen Weg gefunden haben, die Leute von dem übertriebenen Betrug der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung und des Klimawandels, der die ganze Welt erfasst hat, zu überzeugen. Letzte Woche haben wir in Teil 1 deutlich gezeigt, dass wir Menschen und unsere Kohlendioxid-Emissionen keinen messbaren Einfluss auf den Thermostat unserer Erde haben. Außerdem sprachen wir über die Rolle unserer Sonne in unserem Sonnensystem aufgrund komplex klingender, aber einfacher Kräfte wie der gesamten Sonneneinstrahlung (TSI) und der galaktischen kosmischen Strahlung (GCR).

Heute werden wir die Auswirkungen von nicht wirklich verstandenen Kräften beschreiben.

Sonnenflecken

Der einfachste Weg, um festzustellen, ob sich die Sonne in einer Periode hoher oder niedriger magnetischer Aktivität befindet, ist das Zählen der Sonnenflecken auf der Sonne. Die Anzahl der Sonnenflecken in der Vergangenheit ist in Abbildung-3a dargestellt, eine detailliertere Aufzeichnung in Abbildung-3b:

Abbildung 3a. Quelle

Abbildung 3b. Quelle

Betrachten Sie zunächst Abbildung-3a für den Zeitraum von 1650 bis etwa 1700, die so genannte „Kleine Eiszeit“ und insbesondere das „Maunder-Minimum“. Fast 50 Jahre lang gab es praktisch überhaupt keine Sonnenflecken. Und während dieses Maunder-Minimums erlebte die Erde die niedrigsten Temperaturen seit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren.

Das „Dalton-Minimum“ war ebenfalls eine Kaltzeit mit wenigen Sonnenflecken. In Abbildung 3b sehen wir eine anhaltende Periode hoher magnetischer Sonnenaktivität von 1940 bis etwa 2000. Viele angesehene Wissenschaftler sagen, dass die Erde ab 2019 in ein „Großes Solares Minimum“ eintritt, mit nahezu null Sonnenflecken im Jahr 2020 und sehr wenigen im Jahr 2021. Viele dieser Wissenschaftler prognostizieren eine weitere Kälteperiode wie die Kleine Eiszeit, die aus den in diesem Papier erläuterten Gründen etwa genauso lang, aber nicht so kalt sein wird. (Um mehr über das derzeitige Große Sonnenminimum zu erfahren, lesen Sie diesen Artikel mit dem Titel „Modern Grand Solar Minimum will lead to terrestrial cooling“, der von der Wissenschaftlerin verfasst worden war, die es als erste vorausgesagt hat. Dieser Beitrag steht in deutscher Übersetzung hier!).

Aber noch einmal zurück zu Abbildung 1 und der besonderen Temperaturtrendlinie mit dem goldenen Pfeil. Von 1999 bis 2009 wurde fast der gesamte Temperaturanstieg von etwa 0,8 ºC zwischen 1979 und 1998 ausgelöscht, was bedeutet, dass es seit 1999 keine globale Erwärmung mehr gab. Aber was geschah dann nach 2009? Die Sonnenaktivität nahm weiter ab, aber andere starke Kräfte im Inneren der Erde überwanden den solaren Rückgang und erwärmten den Planeten. Schauen wir uns jeden dieser Faktoren im Detail an.

El Niño/La Niña

Eines davon ist das bekannte El Niño, das, wenn es auftritt, einen großen Teil des Pazifischen Ozeans und die Luft darüber erwärmt. Es gibt jedoch auch ein Gegenstück, das La Niña genannt wird, und bei dessen Auftreten sich der Planet abkühlt. Wie in Abbildung 4 [g][G] zu sehen ist, sind El Niños Erwärmungsereignisse über der Null-Basislinie, und La Niña ist das kühlende Ereignis. Der Index zeigt 6 starke/warme El-Niño-Jahre seit 1990.

Abbildung 4. Quelle

Diese starken El-Niño-Jahre sind in Abbildung 1 mit blauen Pfeilen gekennzeichnet und tragen zur Erwärmung des Planeten bei. In Abbildung 1 sind auch die nach oben zeigenden gelben Pfeile zu sehen, die den kühlenden Effekt der 7 kalten La-Niña-Jahre markieren. Viele Jahre lang galt es als orthodox, dass diese El Niño/La Niña-Ereignisse auf klimatische Zirkulationsmuster im Ozean und in der Atmosphäre zurückzuführen sind. Dies wurde jedoch durch den Nachweis widerlegt, dass El Niño und La Niña in den letzten Jahren ein kontinuierliches geologisches Ereignis sind. Das heißt, sie werden durch verstärkte oder verminderte tektonische/vulkanische Aktivitäten in den tiefen Ozeanböden verursacht, wo die Kruste am dünnsten ist [H][h], und die Menschen haben wenig Kenntnis darüber, wann, wo und wie stark [I][i]. Wir wissen, dass dies für die meisten Leser neu ist.

Vulkanische/tektonische Erwärmung

Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass vulkanische Aktivitäten zum Klimawandel beigetragen haben. Dabei handelt es sich hauptsächlich um unsichtbare und unentdeckte Aktivitäten in der Tiefsee und unter den Eisschilden in Grönland und der Antarktis. [j][J] In der Antarktis wurden kürzlich 91 neue Vulkane auf der Westseite und der Pine Peninsula entdeckt. Hier werden die dramatischen Videos von ins Meer stürzenden Eisklippen gedreht, was sie zu einer großen Touristenattraktion macht.

Die Gesamtzahl der bekannten Vulkane unter dem antarktischen Eis wird inzwischen auf 140 geschätzt. In Grönland wurde vor kurzem ein riesiger tektonischer Vulkan entdeckt, der den Boden des zentralen Eisschildes schmilzt und das Meereswasser zwischen Grönland und Island erwärmt [K][k] Außerdem gibt es nur 300 Meilen vor der Küste Oregons einen bedeutenden Tiefseevulkan. Er ist in den letzten 25 Jahren mindestens dreimal ausgebrochen: 1998, 2011 und 2015. [l][L] Die goldenen Sterne markieren diese in Abbildung 1.

Aus Abbildung 5 [l], [M][N] geht hervor, dass die vulkanischen Aktivitäten auf der Erde in den letzten 200 Jahren zugenommen haben. Dies gilt insbesondere seit den 1950er Jahren. Das Diagramm basiert zwar auf Landvulkanen, doch wissen wir heute, dass bis zu 80 % der Vulkane unter den Ozeanen und Gletschern liegen, was bedeutet, dass die tatsächliche Zahl weitaus größer ist als in dem Diagramm angegeben.

Abbildung 5. Quelle

Abbildung 5 zeigt auch, dass die Zahl der großen vulkanischen Aktivitäten nicht signifikant zugenommen hat. Auch die NASA hat erklärt, dass es keine signifikante Zunahme bemerkenswerter vulkanischer Aktivitäten gegeben hat. Die NASA verschwieg jedoch die erhebliche Zunahme der kleineren Vulkanausbrüche und der Millionen von Gasschloten in der Tiefsee.

Die meisten Menschen haben den Eindruck, dass Vulkane den Planeten abkühlen, da sie Wärme aus dem Erdinneren freisetzen. Das stimmt zwar teilweise, und die dramatischen, explosiven Vulkane wie der St. Helena kühlen die Erde eher ab, während die fließenden Basaltvulkane (auf Hawaii, Grönland und in der Antarktis) eher unter tiefen Ozeanen zu finden sind und erheblich zur Erwärmung der Erde beitragen.

Der Geologe Peter Langdon Ward liefert einen stichhaltigen Beweis dafür, dass vulkanische und tektonische Aktivitäten einen erheblichen Anteil an der Temperatur der Erde haben.[o][O] Außerdem hat die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) im Jahr 2011 die kühne, im Scientific American veröffentlichte Behauptung aufgestellt, dass die vulkanische und tektonische Erwärmung der Erde etwa die Hälfte der Gesamtwärme der Erde ausmacht[l]. Die Medien/Presse berichteten nicht über diese Tatsache, und die NOAA gibt dazu weiterhin keine weiteren Erklärungen ab.

Schwerkraft vs. CO2-Treibhauseffekt

Die oben genannten Fakten, Daten und wissenschaftlichen Erkenntnisse erklären jedoch nur winzige Temperaturschwankungen oberhalb einer zentralen Basislinie. In den letzten Jahren ist es in der CO2/Global Warming Community Mode geworden, dies als „Missing Heat“ zu bezeichnen. Aber wir haben immer noch das zentrale Problem der fehlenden Wärme von etwa +18ºC. Die CO2-Alarmisten wollen uns glauben machen, dass der CO2/Treibhauseffekt die einzige logische Erklärung für diese fehlende Wärme ist. Leider sind alle ihre „wissenschaftlichen Argumente“ oder CO2-Vermutungen eine Rückwärtsprojektion dieser Prämisse. In neueren, seriösen Veröffentlichungen wurde jedoch dargelegt, dass eine zuverlässigere Erklärung für die fehlende Wärme die Schwerkraft und die Anwendung der klassischen thermischen Dynamik, insbesondere der Gasgleichung ist. [p][P] Dies ist faszinierend. Nikolov-Zeller fand vergleichbare empirische Ergebnisse durch Anwendung der Hauptkomponentenanalyse auf Temperatur- und Atmosphärendaten, die von der NASA für die Erde, mehrere Planeten und Monde gemessen wurden. [q][Q] Man muss die Gasgleichung für ideale Gase nicht verstehen, sondern nur wissen, dass hinter der Steuerung der Erdtemperatur echte Physik steckt und nicht die arroganten Versuche der Linken, uns die Schuld zu geben.

[Alle Hervorhebungen im Original]

Zusammenfassung

Globale Basistemperatur. Es hat den Anschein, dass die Erde eine Basistemperatur beibehält, die in erster Linie durch Sonnenaktivitäten, tektonische Erwärmung und Schwerkraft verursacht wird.

Der kurzfristige „globale Klimawandel“ bedeutet leichte Temperaturschwankungen um diese zentrale Basistemperatur herum, die durch a) Veränderungen der Sonnenaktivitäten und der tektonischen Erwärmung, b) Schwankungen der vulkanischen Aktivitäten der Erde und El Niño/La Niña, c) Schwankungen des galaktischen kosmischen Strahlungsflusses, d) Schwankungen der Vulkan-/Gasschlote der Erde, e) Schwankungen der Albedo (Reflexionsvermögen) der Erde und f) Schwankungen anderer unbekannter Faktoren und Kräfte verursacht werden.

Zu den längerfristigen Ursachen des Klimawandels gehören: a) die astronomischen Milankovitch-Zyklen, b) Veränderungen des Volumens/der Dichte der Erdatmosphäre, unabhängig von ihrer Zusammensetzung, c) erhebliche Veränderungen der Ozeanzirkulationsmuster, die durch das Öffnen oder Schließen der Kontinente verursacht werden, z. B. die Öffnung der Meerenge zwischen Südamerika und der Antarktis.

Eines ist sicher: CO2 verursacht keine messbare globale Erwärmung, unabhängig davon, ob das CO2 vom Menschen oder von der Natur verursacht wurde.

ES IST AN DER ZEIT, DEN BETRUG MIT DEN KOHLENDIOXID-EMISSIONEN ZU BEKÄMPFEN, DER IN WIRKLICHKEIT DARAUF ABZIELT, DEN LEBENSSTANDARD ZU ZERSTÖREN, DEN DER KAPITALISMUS DER GESELLSCHAFT GEBRACHT HAT.

References

A[a] „Warum CO2 und Treibhaus-Effekt nicht ursächlich für globale Erwärmung sind.” https://www.academia.edu/76652255/Revised_Why_cant_CO2_and_greenhouse_effect_cause_global_warming

B [b] UAH Satellite global temperature see details at https://www.drroyspencer.com/latest-global-temperatures/

C [c] NASA/NOAA korrigieren/verfälschen globale Klimaaufzeichnungen. Dieser Artikel liefert Beweise für die von der NOAA vorgenommenen Verfälschungen und Anpassungen der Oberflächentemperaturen. Das Papier argumentiert, dass ohne diese Anpassungen deutlich werden würde. dass wir uns möglicherweise bereits in einer Klimapause oder sogar in einem Rückgang seit den 1930er Jahren befinden. https://electroverse.net/u-s-has-been-cooling-since-the-1930s/

D[d] TSI-Aufzeichnung der letzten 50 Jahre https://www.reddit.com/r/climateskeptics/comments/9ft7s2/do_you_know_why_solar_irradiance_has_diverged/

E[e] Lesen Sie den Artikel “Geomagnetische Umkehrung: Der Svensmark-Effekt, der die Auswirkungen der kosmischen Strahlung auf die Erde aufdeckt” Friday, July 5, 2019. https://www.ineffableisland.com/2019/07/geomagnetic-reversal-svensmark-effect.html#:~:text=Geomagnetic%20Reversal%3A%20The%20Svensmark%20Effect%20Revealing%20the%20Impact,by%20increasing%20cloud%20cover%2C%20causing%20an%20%E2%80%9Cumbrella%20effect%E2%80%9D.

F[f] “Modern Grand Solar Minimum will lead to terrestrial cooling,” by Valentina Zharkova https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7575229/

G[g] El Niño/La Niña.Jahre 1990 bis Jan 2022, Quelle https://ggweather.com/enso/oni.htm

H[h] El Niño-La Niña werden durch die geologischen Aktivitäten der Erde verursacht und nicht durch Veränderungen der Wärme-Zirkulationsmuster. http://www.plateclimatology.com/why-el-nio-and-la-nia-are-one-continuous-geological-event/. Siehe auch diesen Artikel, der ihre zyklische Natur beschreibt. Siehe Papier mit dem Titel „Seafloor Volcano Pulses May Alter Climate,” February 5, 2015, https://www.earth.columbia.edu/articles/view/3231

[I] [i] https://oceantoday.noaa.gov/deepoceanvolcanoes/

J [j] Studie mit dem Titel „Underwater thermal activities –an overlooked factor in climate change” https://www.academia.edu/45639543/Underwater_thermal_activities_an_overlooked_factor_in_climate_change.

Und den Beitrag “Tracking down hydrothermal vents,” https://schmidtocean.org/cruise-log-post/tracking-down-hydrothermal-vents/. Lesen Sie auch den Bericht über vulkanische Aktivitäten unter den Eisschilden in Grönland und der Antarktis, https://naturalworldisasters.com/antarctica-volcanoes/ and https://phys.org/news/2020-12-newly-greenland-plume-thermal-arctic.html. Und den Beitrag „Scientists Discover 91 Volcanoes in Antarctica,” https://www.australiangeographic.com.au/news/2017/08/scientists-discover-91-volcanoes-in-antarctica/

K [k] See the article “Greenland‘s ice is melting from the bottom up – and far faster than previously thought, study shows” by Isabelle Jani-Friend, CNN, February 22, 2022, https://www.cnn.com/2022/02/22/world/greenland-ice-melting-sea-level-rise-climate-intl-scli-scn/index.html

L [l] See articles, https://en.wikipedia.org/wiki/Axial_Seamount and https://www.academia.edu/49442870/The_Axial_Seamount_Nature_s_Response_To_500_Years_of_Cooling

MN[m, n] Figure-5 chart from the Smithsonian Institute, https://volcano.si.edu/faq/index.cfm?question=historicalactivity.

[O][o] See the book by Peter Langdon Ward, “What Really Causes Global Warming?” And his detailed video presentation, https://www.youtube.com/watch?v=FPH7HPaNHTg&t=1922s

[P][p] See the paper “Planetary Core and Surface Temperatures,” by Douglas Cotton, https://www.linkedin.com/posts/douglas-cotton-b794a871_planetary-core-and-surface-temperatures-activity-6607066373015379968-WcRW/

[Q][q] See the paper “New Insights on the Physical Nature of the Atmospheric Greenhouse Effect Deduced from an Empirical Planetary Temperature Model,” https://www.omicsonline.org/open-access/New-Insights-on-the-Physical-Nature-of-the-Atmospheric-Greenhouse-Effect-Deduced-from-an-Empirical-Planetary-Temperature-Model.pdf

Autoren: Terigi Ciccone is an Engineer, Science Enthusiast and Artist. Loves reading and travel, Naturalist, Author of the new book “A Hitchhiker’s Journey Through Climate Change.”

CFACT Senior Science Analyst Dr. Jay Lehr has authored more than 1,000 magazine and journal articles and 36 books. Jay’s new book A Hitchhikers Journey Through Climate Change written with Teri Ciccone is now available on Kindle and Amazon.

Link: https://www.cfact.org/2022/05/02/if-co2-does-not-contribute-to-global-warming-why-are-we-destroying-fossil-fuels-and-our-modern-societies-part-2/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE