NOAA: Die Wahrscheinlichkeit eines „starken El Niño“ steigt – und schon läuft die Hype-Maschine an

Cap Allon

Die NOAA schätzt die Wahrscheinlichkeit für ein „starkes“ El-Niño-Phänomen bis zum Herbst derzeit auf etwa 50:50.

Man beachte den klein gedruckten Hinweis rechts unten! Übersetzung: „Stärkere Ereignisse bedeuten nicht immer stärkere Auswirkungen auf Wetter und Klima. Stärkere Ereignisse machen es wahrscheinlicher, dass es zu bestimmten Auswirkungen kommt“.

Und mehr brauchte es nicht – schon schreien die Schlagzeilen wie von selbst um die Wette. „Super-El-Niño“. „Godzilla-El-Niño“. Eine weitere Runde angstgeschürter Berichterstattung, die auf einem Szenario basiert, das vielleicht gar nicht eintritt.

Sogar einige Klimaforscher melden Widerspruch an.

Der Begriff „Super-El-Niño“ entspricht nicht dem wissenschaftlichen Standard. Er ist Mediensprache. Er bezieht sich grob auf Niño3.4-Anomalien, die über 2 °C hinausgehen, aber diese einzelne Kennzahl ist nur ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Systems. Sie erfasst die Meerestemperaturen in einer Region des östlichen Pazifiks. Sie erfasst nicht die gesamte atmosphärische Dynamik, die tatsächlich die Wetterauswirkungen bestimmt.

Und entscheidend ist, dass sie sich nicht zuverlässig in Auswirkungen an Land niederschlägt.

Es gibt eindeutige historische Beispiele. Der starke El Niño von 1997–98 hatte in Teilen Australiens relativ geringe Auswirkungen auf die Niederschlagsmengen. Gleichzeitig haben schwächere Ereignisse weitaus schwerwiegendere Dürrebedingungen verursacht. Stärke auf dem Papier ist nicht gleichbedeutend mit Auswirkungen in der Realität.

Dann ist da noch der Zeitpunkt.

Diese Prognosen werden im April erstellt, also mitten in der bekannten „Herbst-Vorhersagebarriere“. Dies ist die unzuverlässigste Zeit des Jahres für ENSO-Prognosen. Die Modelle versprechen hier regelmäßig zu viel. Die Prognosen für 2017 deuteten zuversichtlich auf ein starkes und anhaltendes El Niño hin. Was folgte, war schwach und von kurzer Dauer.

Die ehrliche Antwort heute: vielleicht.

Stattdessen erleben wir eine Übertreibung, denn ein starker El Niño ist gut fürs Geschäft. Er würde wahrscheinlich die globalen Temperaturwerte (vorübergehend) in die Höhe treiben. Er nährt die Erzählung. Er füllt die Schlagzeilen.

Aber El Niño dämpft typischerweise auch die Hurrikanaktivität im Atlantik. Die Windscherung nimmt zu. Die Entwicklung von Stürmen wird erschwert. Oft folgen ruhige Saisons. Das passt natürlich nicht ins Drehbuch. Wenn sich also ein starker El Niño bildet, ist zu erwarten, dass dieser Aspekt ein oder zwei Jahre lang ignoriert wird, während ein Temperaturanstieg in den Vordergrund gerückt wird.

Die Daten sprechen von einem 50:50-Verhältnis.

Die Schlagzeilen sind bereits in voller Hype-Stimmung:

Link: https://electroverse.substack.com/p/polar-vortex-holds-canada-in-winter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Umwelt-Aktivisten kämpfen vor Gericht gegen unseren Lebensstandard

Craig Rucker

[Ähnlichkeiten mit der DUH hierzulande sind natürlich rein zufällig! A. d. Übers.]

Umweltverbände und Klima-besessene Kommunalverwaltungen führen in ganz Amerika einen aggressiven „Climate Lawfare“ – sie nutzen Klagen, um den Kongress, die ins Stocken geratenen globalen Pläne der UNO, die Politik der Trump-Regierung und Urteile des Obersten Gerichtshofs zu umgehen. Sie sind entschlossen, uns allen ihre Agenda gegen fossile Brennstoffe aufzuzwingen und unseren Lebensstandard zu untergraben.

Mehr als 20 Bundesstaaten, Landkreise und Städte klammern sich an die alarmistische Behauptung, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel eine „existenzielle Bedrohung“ darstelle, welche die rasche Abschaffung fossiler Brennstoffe erfordere.

Angestachelt von Gruppen wie EarthRights International, Youth Climate Strike, Sunrise Movement, Extinction Rebellion und dem Environmental Law Institute (das einseitige „Aufklärung“ bei Richtern vorantreibt), verklagen sie eine Handvoll großer Ölkonzerne und behaupten, diese Unternehmen hätten das Klima „gestört“ und Schäden in Milliardenhöhe durch angebliche Wetter- und Erwärmungsereignisse verursacht.

Ihr eigentliches Ziel? „Systemweite Veränderungen“ in unseren Bereichen Energie, Wirtschaft und Gesellschaft – und zwar durch eine indirekte Kohlenstoffsteuer, welche die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe treibt, bis sie sich die meisten Familien nicht mehr leisten können, und zwar nicht nur vor Ort, sondern landesweit.

Ein Paradebeispiel: Nachdem sie von EarthRights International kontaktiert worden waren, schlossen sich Boulder County und die Stadt Boulder mit einem anderen County in Colorado zusammen, um gegen das kanadische Unternehmen Suncor Energy und das US-amerikanische Unternehmen ExxonMobil zu klagen. Sie behaupten, diese Unternehmen hätten Eigentum, Gesundheit und Sicherheit beeinträchtigt, indem sie den Klimawandel mit höheren Temperaturen, mehr Dürren und Waldbränden, schwindenden Schneedecken, verringerten Wasservorräten, Schäden für die Landwirtschaft und Einbußen für die Skibranche angeheizt hätten.

Sie fordern Entschädigungen in Milliardenhöhe für angebliche vergangene und zukünftige „Schäden“. Beamte und Anwälte geben offen zu, dass das Endziel darin besteht, das amerikanische Energiesystem umzugestalten und überall horrend hohe Kosten für fossile Brennstoffe durchzusetzen.

Im Mai 2025 entschied der Oberste Gerichtshof von Colorado, dass diese Klage vor einem staatlichen Gericht verhandelt werden kann. Da diese Unternehmen jedoch landesweit und weltweit tätig sind und ihre Produkte verkaufen, beschränken sich die geltend gemachten Auswirkungen nicht auf Colorado, und die mit der Klage verfolgten Ziele würden Familien in den gesamten Vereinigten Staaten und darüber hinaus hart treffen.

Dieser Fall gehört vor ein Bundesgericht, wo Richter die Ansprüche aus einer breiteren nationalen und internationalen Perspektive in Bezug auf Wissenschaft, Wirtschaft und menschliches Wohlergehen bewerten würden, und nicht vor leicht manipulierbaren lokalen Instanzen und Medienberichten.

Andere machthungrige Gerichtsbarkeiten – Kalifornien, Connecticut, Minnesota, Baltimore, Honolulu und weitere – verfolgen ähnliche Angriffe vor Gericht, unterstützt von denselben Netzwerken. Sie weichen den Kernfragen aus.

Wenn es Bundesbehörden nicht gestattet ist, Angelegenheiten „von großer wirtschaftlicher und politischer Bedeutung“ ohne ausdrückliche Genehmigung des Kongresses zu regeln – wie jüngste Urteile des Obersten Gerichtshofs deutlich gemacht haben –, wie können dann Kommunalverwaltungen und Landesgerichte de facto eine nationale Energie- und Wirtschaftspolitik durchsetzen?

Wie können sie unklare wissenschaftliche Erkenntnisse, nicht vorhandene Gesetze oder vage Formulierungen zu „vernünftigen“ Auslegungen verdrehen, die ihre Befugnisse massiv ausweiten und die Kosten für die Privatwirtschaft landesweit in die Höhe treiben, entgegen den jüngsten Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs? Wie kann diese Lawfare-Koalition – im Zusammenspiel mit Umweltaktivisten und wohlwollenden Gerichten – landesweite Vorgaben in Bezug auf fossile Brennstoffe, Klima und Emissionen durchsetzen, wenn der Kongress seit Jahrzehnten nicht handelt oder dies versäumt hat?

Wie können sie die Bedürfnisse und Wünsche von Millionen von Bürgern außer Kraft setzen, deren Heizung, Klimatisierung, Arbeitsplätze, Ernährung, Gesundheit und Lebensstandard durch diesen destruktiven Vorstoß beeinträchtigt werden würden?

Diese Tatsachen erklären, warum Entwicklungsländer wie China und Indien, die fossile Brennstoffe benötigen, um Milliarden Menschen aus Armut, Krankheit und Hoffnungslosigkeit zu befreien, auf der jüngsten UN-Klimakonferenz in Belém, Brasilien (COP30), die mit kaum mehr als bloßen Worten endete, eine unnachgiebige Haltung einnahmen. Öl, Erdgas und Kohle decken nach wie vor 80 Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs. China und Indien bauen monatlich neue Kohlekraftwerke; China verursacht ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen, mehr als alle Industrienationen zusammen.

Diese Länder erkennen, dass der eigentliche Schaden dadurch entsteht, dass erschwingliche Energie verboten, auf unzuverlässige erneuerbare Energien gesetzt und wichtige petrochemische Produkte blockiert werden – nicht durch den angeblichen vom Menschen verursachten Klimawandel.

Deshalb hat Präsident Trump die Vereinigten Staaten aus dem Pariser Abkommen und der UN-Klimarahmenkonvention zurückgezogen, kostspielige Vorschriften aufgehoben, die auf übertriebenen Behauptungen über eine „Klimakrise“ beruhten, und die amerikanische Öl- und Gasproduktion auf Rekordniveau gesteigert.

Der Oberste Gerichtshof hat unmissverständlich klargestellt, dass Bundesbeamte keine weitreichenden Vorschriften ohne ausdrückliche Zustimmung des Kongresses erlassen dürfen und keine „vernünftigen Auslegungen“ mehrdeutiger Gesetze vornehmen dürfen, die zu einer Ausweitung der Regulierungsbefugnisse oder zu höheren Kosten führen.

Dennoch versuchen diese lokalen „Lawfare“-Bemühungen, all dies zu umgehen. Genau aus diesem Grund hat der Oberste Gerichtshof im Februar angekündigt, dass er die Berufungen von Suncor und ExxonMobil verhandeln wird, die darauf abzielen, das Verfahren in Colorado und ähnliche lokale Klimamaßnahmen zu beenden.

Eine entschiedene Entscheidung, um diesen überzogenen Einsatz von „Lawfare“ zu stoppen, kann nicht früh genug kommen.

This article originally appeared at DC Journal

Link: https://www.cfact.org/2026/04/04/environmentalists-are-fighting-our-living-standards-in-court/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Wie in anderen ähnlichen Artikeln auch hätte man die eigennützigen und gemeingefährlichen Motive dieser Herrschaften viel mehr hervorheben müssen!




Klimawandel und Intersektionalität

Climate Litigation Watch

Ist AP die Abkürzung für „Übernommene Propaganda“?

Die Leser von CLW haben sich über die juristische „Schulungsmaschinerie“ auf dem Laufenden gehalten, welche die Klägeranwälte und die mit ihnen verbundenen Wissenschaftler sowie NGO-Aktivisten rasch auf die Beine gestellt hatten, nachdem die Klimaklageindustrie 2018 zwei Niederlagen vor Bundesgerichten hatte hinnehmen müssen. Der Hintergrund dieser „Schulungen“ – derzeit ein heißes Thema, über das hier erstmals im Mai und dann im Oktober 2021 berichtet wurde und seitdem immer wieder – wurde insbesondere in Veröffentlichungen der University of Oregon (siehe z. B. hier), der Oregon State University (hier, hier und hier) und der University of Washington (hier, hier, hier und hier) näher beleuchtet. Letztere hat uns gerade ein weiteres Beispiel dafür geliefert, dass „sie genau die sind, für die wir sie gehalten haben“.

Prof. Kristie Ebi von der University of Washington wurde von den National Academies of Sciences, Engineering and Medicine (NASEM) rekrutiert, um im Team der externen Gutachter der „beschleunigten“ und (wie das GAO in seinen Stellungnahmen hervorhob) von Aktivisten dominierten („von Natur aus bis zur Absurdität widersprüchlichen“) NASEM-Kampagne mitzuwirken, deren Ziel es war, den heimischen „Heiligen Gral“ der Klimabefürworter aufrechtzuerhalten. Das ist das „Endangerment Finding“ von 2009, von der wir alle inzwischen wissen, dass sie von Aktivisten vorgefertigt worden war, die dann in der Regierung freigeschaltet wurden, um eine Agenda voranzutreiben.

Der unvoreingenommene, nachdenklich die Wange streichelnde Wahrheitssucher der UW arbeitete gleichzeitig mit Mitgliedern des Teams der Klimakläger zusammen – von der Gruppe, die als „Anwälte des Rockefeller-Familienfonds“ bekannt ist, bis hin zu Aktivisten und Sachverständigen, die vor Richtern vorgeführt wurden, die an schicke Orte rekrutiert worden waren, um die Sichtweise der Kläger (und nur die Sichtweise der Kläger) anzuhören (und sich davon beeinflussen zu lassen).

Ende letzten Jahres zeichnete sich eine weitere Priorität ab, nämlich die Untergrabung des „Endangerment Finding“ durch das „Red Team“ führender Wissenschaftler, die vom Energieministerium zusammengestellt worden waren und die ursprüngliche Auslassungen sowie Entwicklungen seit 2009 ans Licht brachten. Dies löste zudem eine Notlage aus, der mit der „objektiven“, vom Steuerzahler finanzierten NASEM-Initiative begegnet werden sollte, die nun unter anderem Gegenstand einer Untersuchung durch den Kongress ist.

Dies betrifft vor allem Ersteres, wirft aber auch ein sehr schlechtes Licht auf Letzteres: Eine Reihe von Unterlagen, die „Government Accountability & Oversight“ gerade erhalten hat, erinnert uns zudem an die Rolle als Fürsprecher, die Medienunternehmen in diesen Fragen übernommen haben – von CNN und CBS, die Berater des Klägerteams für „Klimaberichte“ im Fernsehen ausstrahlten und sogar bei sich unterbrachten, über andere traditionsreiche Medien, deren Stiftungen mit beiden Händen von aktivistischen Spenderorganisationen gefüttert werden, bis hin zur ungeschickteren Associated Press (Patient Null bei der Besetzung vermeintlicher Nachrichtenmedien durch Stiftungen, sogar einer der von Facebook zusammengestellten Faktenprüfer“, um die Kontrolle über die Berichterstattung zu behalten).

AP lag natürlich vor weniger als einem Jahrzehnt auf dem Sterbebett, als die Klimaaktivisten-Stiftungen mit Millionenbeträgen einsprangen. Interpretieren Sie das, wie Sie wollen. CLW liest dasselbe heraus, was Ebi andeutet.

Die jüngste Korrespondenz steht hier.

Wer hätte das gedacht?

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/08/climate-industry-intersectionality/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Vorstellung einer Theorie der historischen globalen Wolken-Bedeckung

Charles Blaisdell, PhD ChE

Abstract

Die Verdunstungsrate (Masse/Zeit/Fläche) von Wasser aus den Ozeanen ist höher als die von Land (2,4-fach). Diese Verdunstungsrate von Land umfasst Wasser aus der Vegetation, dem Boden und dem Tau sowie flüssiges Wasser und wird als Evapotranspiration (ET) bezeichnet. Die globale jährliche ET(ga)-Rate der Ozeane ist relativ konstant, während sich die Rate des Landes mit lokalen Veränderungen der Evapotranspiration ändern kann. Aufgrund dieses Unterschieds zwischen Ozean und Land hängt die globale jährliche ET(ga) der Erde von der Größe des Landes und/oder der Fläche des Landes unter dem Sonnenzenit ab (beides ändert sich derzeit nicht). Historisch gesehen sagen Wissenschaftler, dass sich die Größe des Landes und die Achse tatsächlich verändert haben. Dieser Aufsatz stellt eine Theorie vor, die alle drei Ursachen für die Veränderung der ET(ga) der Erde berechnet und aufzeigt, was mit dem Wolkenanteil und der Temperatur der Erde geschehen sein könnte.

Es wird eine sigmoidale Beziehung zwischen dem Wasserdampfdruckdefizit, VPD(ga), der globalen jährlichen Enthalpie, En(ga), und dem globalen jährlichen Wolkenanteil, CF(ga), vorgeschlagen. Ein Modell zeigt mögliche globale Temperaturänderungen aufgrund von Veränderungen der Landmasse der Erde, der Achse, der lokalen ET und Kombinationen aller drei Faktoren.

Ein psychrometrisches Diagramm veranschaulicht die zweistufige Berechnung in diesem natürlichen Klimawandelprozess, um die komplexe Mathematik besser zu verstehen.

Introduction

Die vier grundlegenden Variablen der Atmosphärenwissenschaft sind Temperatur, spezifische Feuchte (SH), Druck und Strahlung. Die ersten drei Variablen werden im Clausius-Clapeyron-Gesetz verwendet, um ihre Energie (Enthalpie, En) und ihre relative Feuchte (RH) usw. zu beschreiben. Auf globaler Tagesbasis unterliegen diese Variablen starken Schwankungen und werden als Wetter bezeichnet. Auf globaler Jahresbasis beruhigt sich die Lage, sodass sich außer dem Klimawandel kaum etwas ändert. Das Clausius-Clapeyron-Gesetz gilt sowohl für tägliche als auch für globale Jahresdaten und lässt sich in einem psychrometrischen Diagramm veranschaulichen, das diese komplizierte Beziehung etwas vereinfacht.

In der wissenschaftlichen Gemeinschaft herrscht Einigkeit darüber, dass der Wolkenanteil die größte Unsicherheit bzgl. des Klimawandels darstellt. Der Wolkenanteil der Erde (etwa 60 %) reflektiert etwa 50 % der Sonnenstrahlen. Vor etwa 1980 konnten kaum Veränderungen des Wolkenanteils beobachtet oder gemessen werden; man ging davon aus, dass der globale Wolkenanteil konstant sei. Satellitendaten seit etwa 1980 deuteten darauf hin, dass der Wolkenanteil möglicherweise abnimmt. Es wurde eine Theorie der „Cloud Reduction Global Warming“ (CRGW) (8) vorgeschlagen, um zu zeigen, wie eine natürliche Abfolge miteinander verbundener atmosphärischer Prozesse die Verringerung der Bewölkung erklären und den beobachteten Temperaturanstieg, den Anstieg der spezifischen Feuchte sowie den Rückgang der relativen Feuchte begründen kann.

Aus der Temperatur und der spezifischen Feuchtigkeit (SH) lässt sich das globale jährliche Dampfdruckdefizit (VPD(ga)) berechnen (8). VPD(ga) ist ein Wert, der angibt, wie nahe die Wasserkonzentration in der Atmosphäre am Taupunkt liegt, wobei Null dem Taupunkt entspricht (hohe Wahrscheinlichkeit für Wolkenbildung) und je größer der Wert ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sich irgendwo auf der Erde Wolken bilden.

Die Messung des Wolkenanteils, CF(ga), umfasst teilweise bewölkten Himmel, hohe, dünne Wolken, stark reflektierende Regenwolken und viele andere Wolkentypen mit unterschiedlichem Reflexionsgrad. Die Enthalpie, En(ga), ist ein besserer Indikator für die Nichtreflexion und korreliert zudem mit CF(ga). VPD(ga) im Vergleich zu En(ga) ist nicht mit den Einschränkungen von CF(ga) behaftet und wird im Modell verwendet. Es hat sich gezeigt, dass die Gesamtenthalpie der Atmosphäre gleich der ausgehenden Langwellenstrahlung ist (10) und in allen Höhenlagen, einschließlich der Oberflächendaten, proportional zur ausgehenden Langwellenstrahlung ist, siehe (10). Darüber hinaus ist ET(ga) proportional zu SH(ga), sodass eine Änderung von ET(ga) einer Änderung von SH(ga) entspricht und umgekehrt.

Trenberth et al. (2011) (12) dokumentieren die jährliche Gesamtwasserverdunstung (Abbildung 9 in (12)) aus den Ozeanen mit 413 (1000 km³/Jahr) und vom Land mit 73 (1000 km³/Jahr). Die Ozeandaten umfassen Eis und Wolken (62 %) (sowohl Ozeane als auch Land). Diese Messungen lassen sich in ET(ga) pro Einheit der Erdoberfläche umrechnen (1141 (mm/Jahr/% der Erde) für Ozeane und 494 (mm/Jahr/% der Erde) für Land), was einer 2,4-mal höheren ET-Rate der Ozeane entspricht. Dieser Unterschied in der ET von Ozeanen und Land bedeutet, dass jede Veränderung der Landfläche der Erde, des prozentualen Anteils an Land unter dem Sonnenzenit oder einfach nur der Land-ET gemäß der CRGW-Theorie die globale Temperatur verändern kann. Dieser Unterschied zwischen Ozeanen und Land wurde in (18) beobachtet.

Das Modell

Es handelt sich hierbei um ein Modell nach den Grundprinzipien und nicht um ein statistisches Modell, das das Verständnis der vorgeschlagenen Theorie veranschaulichen soll.

Das Modell geht von einem Referenzjahr aus, da ET(ga) und SH(ga) proportional zueinander sind und daher einen konkreten Ausgangspunkt benötigen (NOAA-Daten zwischen 1975 und 2024). Als Nächstes wird eine Fallstudie aus einer der folgenden Optionen oder einer Kombination davon ausgewählt: 1. Änderung der Landfläche, 2. Änderung der Achsenverschiebung des Landes unter dem Sonnenzenit, 3. Änderung der ET des Landes. Jede Fallstudie berechnet die Änderung der ET(ga) (pro Jahr pro Flächeneinheit der Erdoberfläche) ausgehend von den oben genannten ET-Werten für Ozean (und Eis) und Land (1141 und 494). Die Berechnungen finden Sie im beigefügten Excel-Modell. Tabelle 1 enthält einige Fallbeispiele aus dem Modell. Tabelle 2 enthält die Eingabeparameter und die berechneten ET(ga)-Werte.

Das Modell verwendet aus dem Clausius-Clapeyron-Gesetz abgeleitete psychometrische Gleichungen (siehe (8) für die Gleichungen) und eine sigmoidale Kurve von VPD(ga) gegen Enthalpie, En(ga). Die Strategie des Modells folgt dem in den Abbildungen 1 und 4 dargestellten Pfad. Dieser Pfad folgt der adiabatischen (konstante En) Linie bei steigender ET (SH) (nach links) oder sinkender ET (SH) (nach rechts) bis zum Punkt der SH(ga)-Änderung. Anschließend folgt die Linie mit konstanter VPD(ga) bis zu dem in Abbildung 2 vorhergesagten En(ga). (Folgen Sie VPD(ga) nach oben für den Pfad mit abnehmendem SH, nach unten für den Pfad mit zunehmendem SH), siehe Abbildung 4 für eine vergrößerte Ansicht des Pfades.

In Abbildung 2 zeigt der mittlere Teil des Diagramms NOAA-Daten aus (15) für den Zeitraum von 1975 bis 2024. Die oberen und unteren Asymptoten (vollständige Bewölkung und wolkenfreier Himmel, En(ga)) wurden anhand von Albedodaten von Dubal (16) und Loeb (17) berechnet, die auf bekannte Enthalpiedaten (bereinigt um Meeres- und Landflächen) normiert wurden; alle Daten stammen aus dem gleichen Jahr. Die Parameter in der sigmoidalen Gleichung wurden dann (durch Ausprobieren) an die Daten angepasst (20). Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass die sigmoidale Anpassung mit den linearen NOAA-Daten übereinstimmt. Die sigmoidale Kurve ermöglichte es dem Modell, außerhalb des engen NOAA-Bereichs der VPDs zu arbeiten.

Abbildung 1. Psychrometrische Tabelle, die den zweistufigen Prozess der CRGW-Theorie veranschaulicht.

Abbildung 2. Sigmoidale Anpassung der kombinierten NOAA- und CERES-Daten.

Das bemerkenswerte Ergebnis dieses Modells ist, dass ein anfänglicher Rückgang der ET(ga) der Erde zu einem Anstieg der ET(ga) führt. Dieses Verhalten lässt sich im psychrometrischen Diagramm beobachten, wo die SH(ga) zunächst (bei einem negativen Wert von -ET(ga)) auf der adiabatischen En-Linie abnimmt und dann auf der Linie mit konstanter VPD gemäß Abbildung 2 wieder steigt. Der CRGW-Klimawandel ist ein zweistufiger mathematischer Prozess, bei dem die im ersten Schritt verbrachte Zeit gerade lang genug ist, um eine neue VPD zu etablieren und damit die Anpassung des Wolkenanteils einzuleiten. (Psychrometrische Diagramme werden von HLK-Technikern zur Auslegung von Klimaanlagen verwendet; dies ist das erste Mal, dass konstante VPD-Linien in ein psychrometrisches Diagramm aufgenommen wurden, um den Klimawandel zu erklären, siehe Abbildung 4). Der zweistufige Prozess vollzieht sich in jährlichen Zyklen und hinterlässt eine Datenspur auf einer Diagonalen mit dem zweistufigen Verlauf vom Startpunkt zum Endpunkt; wenn die Änderung der ET + oder – ist oder keine Änderung vorliegt, liegen die beobachteten Daten auf der diagonalen Linie. An beiden Enden des sigmoidalen Graphen kann sich dies ändern. Am Ende des zweistufigen Verlaufs müssen die resultierende Temperatur und SH(ga) durch eine Konvergenzroutine berechnet werden, da die psychrometrische Gleichung gemischte Funktionen (logarithmisch und linear) enthält. Siehe beigefügtes Modell für die Gleichungen.

Die VPD(ga) im Vergleich zum Wolkenanteil ist ebenfalls ein sigmoidaler Graphen, siehe Abbildung 3.

Abbildung 3. Sigmoidkurve von VPD im Vergleich zum Wolkenanteil.

Abbildung 4. Verläufe der Veränderung von +/- ET(ga) im Modell.

Andere Modell-Variablen

Plumes entstehen über heißem Land, erreichen die Wolkenhöhe und können sich ausbreiten, sodass sie Gebiete bedecken, die größer sind als die Fläche, von der sie stammen, einschließlich der Ozeane. Je heißer es ist, desto weiter breiten sie sich aus. Plumes mit niedrigem SH verzögern die Wolkenbildung (wie ein schwarzer Parkplatz). Plumes mit hohem SH können Wolken bilden (wie ein Kühlturm). Weitere Informationen zu Plumes finden Sie unter (6). Das Modell verwendet Plume-Faktoren von 1x bis 4x. Über globale Plumes gibt es kaum Forschungsergebnisse, abgesehen davon, dass wir wissen, dass sie existieren. Das Modell zeigt, dass Plume-Faktoren einen großen Einfluss auf die globale Temperatur haben können. Die Plume-Faktoren sind auf 1x für Fälle mit Landflächen festgelegt auf 2x für Land unter dem Zenit der Sonne (wegen der erwarteten wärmeren Luft) und auf 4x für spezielle Parzellen, bei denen größere Plumes erwartet werden (siehe (6)). Das Modell wendet den Plume-Faktor auf die gesamte Erde an.

Die ET (Evaporative Transpiration) von speziellen Parzellen wie UHIs (Urban Heat Islands), Landnutzungsänderungen wie von Wald zu Ackerland oder Tagebau – siehe (8) für weitere Informationen zu speziellen Parzellen – wurde auf der Grundlage von Daten von Mazrooei et al. (2021) (19) geschätzt. ET-Änderungen von +10 bis -50 können verwendet werden.

Die Größe der Sonderparzellen wird auf etwa 5 bis 15 % der gesamten Landmasse der Erde geschätzt und nimmt zu, siehe (19) und (7) für weitere Informationen hierzu.

Nicht im Modell

Schwankungen der Sonneneinstrahlung auf die Erde. Das hätte man leicht hinzufügen können, hat es aber nicht getan.

Vulkane haben ebenfalls historische Auswirkungen auf das Klima, diese scheinen jedoch nur von kurzer Dauer zu sein. Mathematische Ansätze wie in diesem Aufsatz könnten auf die Auswirkungen von Vulkanen auf das Klima anwendbar sein. Feuchte Vulkane (solche, deren Ausstoß viel Wasser enthält) kühlen die Erde ab. Trockene Vulkane (solche, deren Ausstoß nur heißes Gas enthält) lassen Wolken sich auflösen.

Die klimatischen Auswirkungen von CO₂ werden in diesem Aufsatz zwar nicht behandelt. Der Anstieg oder Rückgang von CO₂ kann jedoch ein Indikator für Veränderungen der ET(ga) durch die Vegetation sein. Sinkende CO₂-Werte deuten darauf hin, dass die Vegetation die ET(ga) erhöht (mehr Wolken, kühler), und umgekehrt. Aktuelle Messungen der CO₂-Konzentration zeigen Schwankungen des CO₂-Gehalts im Laufe der Vegetationsperioden.

Modell-Ergebnisse

Die Fallstudien in den Tabellen 1, 2 und 3 zeigen, dass die Temperatur der Erde sehr empfindlich auf die Achsenneigung und die Landfläche reagiert. Dies geht so weit, dass Gletscher durch Veränderungen der Landfläche, die sich im Zenit der Sonne befindet (Achsenneigung), zum Wachsen oder Schrumpfen angeregt werden könnten (siehe (11)), oder durch Veränderungen der Landfläche insgesamt. Beides könnte durch Veränderungen der Vegetation verstärkt werden.

Der Anstieg der ET(ga) durch eine Verringerung der Bewölkung scheint mit dem Verhältnis der ET-Rate der Ozeane zur ET-Rate des Landes zusammenzuhängen; bei den aktuellen Daten beträgt dieses Verhältnis 2–3 : 1.

Das historische Auf und Ab der Gletscher lässt sich mit einer Reihe von Fällen wie den folgenden in Verbindung bringen: Ausgehend von den heutigen Bedingungen dreht man die Erde so, dass weniger Landfläche der Erde der Sonne ausgesetzt ist (mehr Wolken), wodurch sich die Erde abkühlt. Die Vegetation der Erde wird in der Nähe des Sonnenzenits tropischer; (mehr Wolken) die Erde kühlt stärker ab. Gletscher wachsen, Ozeane schrumpfen, mehr Land taucht auf, CO₂ nimmt ab. Schließlich ist genug Land entstanden, so dass die globale ET zunimmt (weniger Wolken). Die Erde dreht sich zurück, sodass wieder mehr Land unter dem Sonnenzenit liegt (weniger Wolken). Die Erde wird weniger tropisch (weniger Wolken) und die Gletscher beginnen zu schmelzen, der Meeresspiegel steigt und die Erde kehrt zu fast den heutigen Bedingungen zurück.

Das Hinzufügen von Wasser zur Atmosphäre könnte das Klima auf die Bedingungen von 1975 zurückbringen, aber es ist sehr viel Wasser.

Machen Sie sich über keinen dieser Fälle Sorgen, sie werden zu unseren Lebzeiten nicht eintreten!

Diskussion

Warum wurde diese Theorie nicht schon früher entdeckt (oder hat sie jemand bereits vorgeschlagen, und der Autor hat sie nur nicht gefunden)? Die Antwort könnte einfach sein: In der Vergangenheit waren Veränderungen der Bewölkung nicht erkennbar. Der aktuelle Klimawandel hat uns die Augen für die mögliche Existenz dieser natürlichen Theorie geöffnet, die darauf wartete, entdeckt zu werden.

Diese Erweiterung der CRGW-Theorie soll ein mögliches Instrument zur Untersuchung historischer Klimaveränderungen sein, um zu erforschen, wie sich der Wolkenanteil im Laufe der Zeit mit den Veränderungen der Erde verändert hat und wie sich zukünftige Veränderungen der Landmasse der Erde auf den Wolkenanteil auswirken könnten.

An die Wissenschaftler, die die Veränderungen der Erde im Laufe der Zeit untersuchen: Wie gut passt diese Theorie zu möglichen historischen Klimaveränderungen im Vergleich zu den Veränderungen der Landmasse der Erde?

Danke, Anthony, für die Förderung der Vielfalt des Denkens.

Bibliographie

            Studien des Autors:

  1. Where have all the Clouds gone and why care? – Watts Up With That?
  2. CO₂ is Innocent but Clouds are Guilty.  New Science has Created a “Black Swan Event”** – Watts Up With That?
  3. More on Cloud Reduction.  CO₂ is innocent but Clouds are guilty (2023). – Watts Up With That?
  4. An Unexplored Source of Climate Change: Land Evapotranspiration Changes Over Time. – Watts Up With That?
  5. VPD, Vapor Pressure Deficit a Correlation to Global Cloud Fraction? – Watts Up With That?
  6. Soundings, Weather Balloons, and Vapor Pressure Deficit – Watts Up With That?
  7. Not that ET!  The Terrestrial ET: EvapoTranspiration, the Unexplored Source of Climate Change – Watts Up With That?
  8. CRGW 101.  A Competitive Theory to CO₂ Related Global Warming – Watts Up With That?
  9.  More Evidence on Vapor Pressure Deficit, Cloud Reduction, and Climate Change – Watts Up With That?
  10. Can Annual Irradiance = Annual Enthalpy? If So, What Does It Show About Climate Change – Watts Up With That?
  11. Slicing the earth to study Cloud Fraction and VPD. – Watts Up With That?

Bibliographie Fortsetzung

  1. Atmospheric Moisture Transports from Ocean to Land and Global Energy Flows in Reanalyses (2011) by Kevin E. Trenberth, John T. Fasullo, and Jessica Mackaro web link Atmospheric Moisture Transports from Ocean to Land and Global Energy Flows in Reanalyses in: Journal of Climate Volume 24 Issue 18 (2011)
  2. “HUMIDITY CONVERSION FORMULAS” by Vaisala Oyj (2013) web link Humidity_Conversion_Formulas_B210973EN-F (hatchability.com)
  3. Climate Explorer web site Climate Explorer: Select a monthly field (knmi.nl) .
  4. Physical Science Laboratory Monthly Mean Timeseries: NOAA Physical Sciences Laboratory
  5. “Radiative Energy Flux Variation from 2001–2020” (2021) by Hans-Rolf Dübal and Fritz Vahrenholt web link: Atmosphere | Free Full-Text | Radiative Energy Flux Variation from 2001–2020 | HTML (mdpi.com)
  6. Norman G. Loeb,Gregory C. Johnson,Tyler J. Thorsen,John M. Lyman,Fred G. Rose,Seiji Kato web link Satellite and Ocean Data Reveal Marked Increase in Earth’s Heating Rate – Loeb – 2021 – Geophysical Research Letters – Wiley Online Library
  7. Figure 4 in 5 above and Met Office Climate Dashboard web Link Humidity | Climate Dashboard (metoffice.cloud)
  8. . “Urbanization Impacts on Evapotranspiration Across Various Spatio-Temporal Scales” (2021) by Amir Mazrooei, Meredith Reitz, Dingbao Wang, A. Sankarasubramanian web link Urbanization Impacts on Evapotranspiration Across Various Spatio‐Temporal Scales – Mazrooei – 2021 – Earth’s Future – Wiley Online Library
  9. StackOverlow Q and A scipy – Fit sigmoid function (“S” shape curve) to data using Python – Stack Overflow

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/08/proposed-theory-of-historical-global-cloud-cover/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beim Monat März zeigen: Es gibt keinen wirksamen CO₂-Treibhauseffekt. Teil 2

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Das Klima ändert sich immer, Klimawandel ist die Normalität.
  • Die Märzklimaerwärmung begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung von über einem Grad mit anschließender leichter Weitererwärmung.
  • Auch die sehr unterschiedlich verlaufenden T-Max/T-Min Temperaturen des DWD zeigen, eine CO₂-Beteiligung am neuzeitlichen Klimawandel ist nicht nachweisbar
  • Es gibt 8 Grunde dieses für uns angenehmen März-Klimawandels seit 1988
  • Das Leben auf diesem Planeten ist auf CO₂-aufgebaut, wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre und nicht weniger.

Die letztjährige Schreckensmeldung der bezahlten Klimalügenwissenschaft lautete: März 2025 war in Europa der wärmste aller Zeiten und weltweit der 2.wärmste. siehe hier!

Bisher hat sich Copernicus zum März 2026 noch nicht geäußert, nur immer wieder lapidar behauptet, die Klimaerwärmung würde sich fortsetzen. Warten wir, was Copernicus diesmal orakeln wird.

Im Teil 1 betrachteten wir den Zeitraum ab 1893 bis heute, also 134 Jahre März einst im Kaiserreich bis heute und unterteilten die Märzgrafik in 2 Abschnitte, vor 1988 und danach. Aus zwei Gründen: Zum einen trat der selbst ernannte Weltklimarat mit seinen CO₂-Erwärmungsverheißungen zum ersten Male 1988 an die Öffentlichkeit, außerdem erfolgte in Mitteleuropa um 1987/88 ein plötzlicher Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, auf dem wir uns noch heute befinden. Hier nochmals der Temperatur-Verlauf laut DWD.

Abb. 1: Trotz CO₂-Zunahme in der Atmosphäre wurden die Märzen fast 60 Jahre lang kälter, siehe der fallende Trend bis 1987. Dem Startjahr des Klimawandels in Mitteleuropa. Mit einem Temperatursprung wird der Monat nun endlich wieder wärmer.

Anmerkung zum Temperatursprung, dieser kann in den Einzelmonaten auch leicht verschoben sein, der Temperatursprung bezieht sich eigentlich auf das Gesamtjahr, siehe auch hier.

Schon mit der Grafik 1 ist die Behauptung der Treibhaus-Klimakirche, CO₂ sei der Haupttemperaturtreiber falsch. Ein Beweis genügt, sagte Einstein.

Abb. 2: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich das „umweltschädliche“ CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten 100 Jahre verantwortlich sein. Und nachts besonders stark wirken! CO₂ sei der Haupttemperaturregler. Der DWD zeigt mit seinen Temperaturdaten, dieses Geschäftsmodell ist wissenschaftlich falsch. Also weg mit der CO₂-Klimaerwärmungslüge

Wir werden nun die Grafiken und einige Erklärungen aus Teil 1 ergänzen, insbesondere durch die oftmals mitgemessenen, aber niemals in Grafiken der bezahlten Klimawissenschaft dargestellten Tag/Nachttemperaturen, gemessen in Tmax/Tmin, näher erläutern

Dadurch wird erst recht bewiesen, dass Kohlendioxid in den Temperaturreihen keine sichtbaren Auswirkungen hinterlässt. Und das zeigen wir jetzt

Unterschiede zwischen den Tag/Nachtemperaturen beim März:

Der DWD bietet keine Tag/Nachttemperaturen als Schnitt seiner fast 2500 Wetterstationen an. Nur Einzelstationen. Unser Autor M. Baritz hat sich die zeitaufreibende unendliche Mühe gemacht und fast 540 repräsentativ herausgegriffene DWD-Stationen zu einem Deutschland-Schnitt seit 1947 zusammengefasst. Ein zeitlich weiteres Zurückgehen war leider nicht möglich, da erst nach Kriegsende genügend Wetterstationen vorliegen, die auch heute noch alle drei Parameter gleichzeitig messen.

Auch wenn der Standort der allermeisten der 535 DWD-Wetterstationen in den letzten 80 Jahren unter Beibehaltung des Namens versetzt und auch die Messmethode geändert wurde, so geschah dies für die drei Temperaturaufzeichnungen gleichzeitig.

Abb. 3: Aufgetragen sind 2 Zeiträume, 1947 bis 1987, dann der Temperatursprung und ab 1988 bis heute. Außerdem 3 Grafikverläufe: Die obere graue Grafik fasst die tagsüber gemessenen mittleren Tmax Temperaturen des Monats März zusammen, die mittlere braune Grafik die Tagesschnitte und die blaue Grafik die Nachttemperaturen, gemessen in Tmin. Quelle

Zwei Ergebnisse:

  1. Vollkommen anderer Verlauf vor und nach dem Temperatursprung
  2. Seit 1988 wurden nur die Tage tagsüber wärmer, die Nächte nicht, im Gegenteil

Tmax: bis 1987 fallend, Temperatursprung, seitdem deutlich steigend

Schnitt: bis 1987 unmerklich fallend, Temperatursprung, danach leicht steigend.

Tmin: ab 1947, 40 Jahre deutlich steigend, Temperatursprung, danach deutlich fallend.

Wichtige Erkenntnis, nach dem Temperatursprung 1987/88 wurden vor allem die Tage tagsüber wärmer, wozu sicherlich die Zunahme der Sonnenstunden stark beigetragen haben. (siehe Grafik 5a unten)

Die Steigungs-Schere zwischen Tmax/Tmin ging von 1947 bis 1987 zusammen, ab 1988 bis heute deutlich auseinander. Dabei sollen laut Treibhaustheorie doch gerade die Nächte wärmer werden!!

Mit den stark unterschiedliche verlaufenden Tag- und Nachttemperaturen sind Treibhausgase als Haupttemperaturtreiber endgültig widerlegt.

Der vollkommen unterschiedliche Verlauf der Märztage tagsüber und nachts zeigt sich bei bestimmten DWD-Wetterstationen noch viel deutlicher. Z.B. Augsburg:

Abb. 4a: Der März wurde tagsüber wurde deutlich wärmer, die Nächte genauso deutlich kälter. CO₂ kann doch tagsüber nicht anders wirken als nachts. Die wirklichen Gründe, siehe später

Dabei soll laut gängiger Treibhauslehre der CO₂-Erwärmungseffekt nachts doch besonders stark wirken! Siehe: RTL-Häckl im Oktober 2020. (Oder im Original hier).

Auch die beiden nächsten Grafiken zeigen, dass die Treibhaustheorie dieses bezahlten CO₂-Voodoo-Experten vollkommen falsch ist. Zunächst seine Heimatwetterstation

Abb. 4b: Auch in Düsseldorf werden die Märztage tagsüber wärmer, die Nächte deutlich kälter.

Die Hansestadt an der Nordseeküste

Abb. 4c: In Bremen wird die nächtliche Abkühlung etwas gebremst durch die Meeresnähe. Trotzdem geht die Schere Tag/Nacht deutlich auseinander.

Die DWD-Wetterstation Grambek im Norden Deutschlands zwischen Hamburg und Schwerin. Man beachte den Anstieg der Temperaturen am Tage ab 1988

Abb. 4d: Im Norden Deutschlands zeigt die DWD Station Grambek (zwischen Hamburg und Schwerin)  auch die gegenläufigen Trendgeraden der Minimum – und Maximum – Temperaturen

Die ländliche DWD Station Dachwig (nordwestlich von Erfurt

Abb. 4e: Noch deutlicher wird diese Tendenz bei der DWD Station Dachwig (nordwestlich von Erfurt). Die gemessenen Daten der Referenzperiode 1991-2020 sind nahezu identisch zu den homogenisierten Daten des DWD.

Dass CO₂-Anstieg und die nächtlichen Tmin vor allem bei Stationen mit geringem WI-Effekt stark gegenläufig sind, zeigt vor allem die Grafik von Tmin der ländlichen Station Dachwig in Thüringen. Sogar seit Einrichtung dieser Station, also vor 45 Jahren.

Abb. 4f: Seit 45 Jahren, seit Bestehen der ländlichen Station wird der März in Dachwig nächtens deutlich kälter, ganz im Gegensatz zur CO₂-Zunahmekurve (rechts). Ab 1988 bis heute wäre die negative Steigung bei Dachwig sogar: y = – 0,07 x, geradezu ein nächtlicher Temperatursturz.

Wir fragen: Wo ist der CO₂-Treibhauseffekt in Dachwig, der nachts sogar stärker wirken soll in den Grafiken erkennbar? Antwort: Nirgendwo. Deswegen ist die Treibhaustheorie mit CO₂ als Haupttemperaturerwärmungstreiber auch falsch! So einfach ist die Widerlegung dieses Märcheneffektes. Nach Einstein genügt ein Gegenbeweis.

Merke: An dem vollkommen unterschiedlichen Verlauf der Tmax/Tmin-Temperaturen hat der Deutsche Wetterdienst den CO₂-Treibhauseffekt als Haupttreiber der Temperaturen vollständig widerlegt.

Merke: Kohlendioxid ist kein Temperaturregelknopf. Das ist eine Falschbehauptung der Voodoo-Wissenschaft wie beim PIK, der linksgrünen Politik und ihrer Klimaaktivisten und Klima-Chaoten in den bezahlten NGOs!!

Ein Gegenbeweis genügt, sagte Einstein immer. Wir haben ihn hiermit mehrfach erbracht!!!

Deswegen ist diese Mainstream-Definition für Klimaänderungen auch grottenfalsch, die behauptet, dass hauptsächlich das vom Menschen ausgestoßene CO₂ zu der neuzeitlichen Klimaerwärmung geführt haben soll. Diese Definition ist lediglich ein festes Glaubensbekenntnis, wissenschaftlich aber eine Lüge. Und die linksgrünen Glaubenspolitiker betrachten CO₂ sogar als den Temperaturregelknopf, mit welchem man die globalen Temperaturen steuern kann!! Somit ist die westliche und vor allem die deutsche Klimapolitik unter dem Motto: „Kampf dem Klimawandel ein teurer Irrläufer einer CO₂-Glaubenssekte, der nur auf unser Geld abzielt! Bisher mit großem Erfolg, zumal die Politik diesen CO₂-Glaubensirrläufer in Gesetzen zunehmend festschreibt.

Erklärung der Ursachen der Grafiken 3 und 4: (Unterschiedlicher Temperaturverlauf Tag/Nacht)

Die Sonne: Zu den vielen von uns in Teil 1 der Artikelserie genannten 9 Gründen sehen wir einen Hauptgrund in der Zunahme der Sonnenstunden und der Abnahme des Niederschlages. Außerdem hat sich auch die Intensität der Sonnenstrahlung verstärkt und die gesetzlichen Maßnahmen zur Luftreinhaltung verstärkten die Erwärmung am Tage bis heute. Aber nur am Tage. Umgekehrt lassen die vermehrt klaren Nächte seit 1988 verstärkt eine Abkühlung zu.

Abb. 5a/b: Die Sonnenstunden und Niederschlag sind gegenläufig. Kein Wunder, sie sind über den Grad der Bewölkung gekoppelt.

Von 1947 bis 1987 hat die Bewölkung zugenommen, dadurch wurden die Sonnenstunden weniger und die Temperaturen tagsüber sind gefallen bis 1987. (siehe negative Steigung von T-Max). Umgekehrt hat die zunehmende Bewölkung nachts zu weniger Auskühlung der Nächte, -also ein T-Anstieg von 1947 bis 1987 – geführt.

Ab etwa 1988 hat sich die Großwetterlage gedreht. Die Sonnenstunden und die Strahlungsintensivität nahmen wegen der Luftreinhaltung zu. Umgekehrt hat sich aus den gleichen Gründen die nächtliche Auskühlung verstärkt.

Verdeutlichung der Korrelation zwischen Sonnenscheindauer und Tmax am Tage.

Abb. 6: Trägt man die durchschnittlichen Tagesmaxima gegen die SSH auf wird diese Korrelation sichtbar.

Die Sonnenstunden nehmen zu, wenn der Niederschlag und damit die Bewölkung abnimmt und umgekehrt. Tagsüber wird es wärmer. Nachts kälter.

Als Gründe wurde in Teil 1 die Änderung der Großwetterlagen angeführt, aber auch der Mensch hat mitgewirkt am Grad der Wolkenbildung. Man wusste schon Anfang der 60-er vom Svensmark-Effekt. Durch die vielfachen oberirdischen Atomtests waren zum einen viele Staubpartikel als Kondensationskeime und zum anderen viele radioaktive Elemente, ebenso als Kondensationskeime, in die Atmosphäre gelangt. Dies hat u.a. zum sehr kalten Winter 62/63 geführt. Die Diskussion vom nuklearen Winter nach einem möglichen Atomkrieg kam ja nicht von ungefähr. Und die Abkühlung bis Ende der 80-er Jahre war Standard des damaligen Klimawissens. Die schnelle Einigung, Atomtestes nur noch unterirdisch durchzuführen kam deswegen überraschend schnell. Und ab Ende der 1980, bzw. Anfang der 1990-er Jahre griffen auch die Umweltgesetze mit verschärften Vorschriften der Luftreinhaltung. Alles Gründe für die Bewölkungsabnahme.

Merke: Anhand der Grafiken 2 und 3, – die man außer in unseren Artikeln nirgendwo in der Literatur findet – ist endgültig bewiesen, dass das „klimawirksame“ CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen versteckt am Temperaturverlauf mitwirken kann. Keinesfalls ist CO₂ der Temperaturhaupttreiber und schon gar nicht ein Temperaturregelknopf!!!

Die richtigen wissenschaftlichen Erklärungen am DWD-Temperaturverlauf haben wir nun genannt und zur Diskussion gestellt.

Ein möglicher weiterer Grund für die Märzerwärmung tagsüber zu den bisher genannten soll hier nur zur Information gestellt werden: das Geo-Engineering. Der Schweizer Dipl. Physiker Dr. rer. nat. Philipp Zeller beschäftigt sich schon 30 Jahre mit den Methoden des Geoengineerings. In diesem Vortrag (45-Minuten) stellt er einige vor, die alle Anwendung finden: https://youtu.be/3NHzBFchZwc?si=DVG2oBzwmqge0c3G

Wer sich doppelt so lange damit beschäftigen möchte, derselbe Physiker, Vortrag nur wissenschaftlicher aufgebaut: https://www.youtube.com/watch?v=KmdiGQDYPrI

Allerdings hätten diese Maßnahmen die Temperaturen bei uns in Mittel- und Westeuropa erhöht, wo diese laut eigener Vorgaben doch zu einer Abkühlung führen sollten. Oder wird bewusst erhöht, um das Märchen einer CO₂-Treibhauserwärmung und die Klimahysterie zu erhalten? Auch Dr. Zeller ist überzeugt, hier geht es nicht ums Klima, sondern nur ums Geld.

Der Märzverlauf außerhalb Deutschlands.

Auch die folgenden Temperaturgrafiken aus anderen Ländern widerlegen die starke Wirkung des CO₂-Treibhauseffektes: Doch nicht nur der Deutsche Wetterdienst zeigt uns das durch seine Grafiken, auch andere Wetterstationen außerhalb Deutschlands haben einen ähnlichen Verlauf.

Gehen wir zunächst nach Westeuropa

Abb. 7a: CET Daten aus Mittelengland seit 1885. Temperatursprung von über 1 K auch in Zentralengland mit unterschiedlichen Verläufen davor und danach. Quelle

Abb. 7b: Interessant ist eine Betrachtung einer längeren Temperaturreihen hier am Beispiel Schottland (CET sieht genauso aus). Nach fast genau 100 Jahren parallel laufender Temperatur-Trendlinien zeigt sich ab 1987 ein Temperatursprung mit deutlicher gegenläufigen Temperatur-Trendlinien.

Die Tmax-Durchschnittstemperaturen steigen deutlich an, während die Tmin– Durchschnittstemperaturen fallen. Ein Grund für den Tmax-Anstieg ist wohl auch die zunehmende Sonnenscheindauer:

Abb. 7c: zunehmende Sonnenscheinstunden von Schottland im Monat März

Obwohl Schottland viel nördlicher liegt als Deutschland ist auch dort der Zusammenhang zwischen Sonnenstunden und T-Max tagsüber deutlichst, siehe nächste Grafik:

Abb. 7d: Signifikante Korrelation zwischen Tagesmaxima und SSH, ähnlich wie Deutschland in Grafik 6

Dann unsere Nachbarländer:

Abb. 8.: Das gleiche Bild in Österreich. Keine Erwärmung bis 1987, Temperatursprung 87/88 von 1,1 K und danach leichte Erwärmung. Quelle

Abb.9: Westeuropa mit Frankreich, Benelux und Teile von Deutschland. Quelle (ECMWF ERA5)

Noch ein kurzer Blick zur Antarktis und der deutschen Neumayer Station:

Abb.10a: Kaum Märzerwärmung über die gesamte Antarktis seit 85 Jahren beim Monat März. (Erster Herbstmonat), Allerdings ist die Erhebung nicht vollkommen zuverlässig, erst seit gut 30 Jahren wächst die Genauigkeit an Überwachung. Deshalb soll die deutsche Einzelstation Neumayer seit 1982 zur Genauigkeit verhelfen. Die Wetterhütte befindet sich deutlich entfernt von der Großstation, so dass keinerlei Stationswärme die Messung beeinflusst.

Abb. 10b: Keine Märzerwärmung, im Gegenteil. Neumayer kühlt die letzten 44 Jahre deutlich ab. Wo bleibt die Wirkung des angeblich erwärmenden CO₂? Siehe deutlich fallende Trendlinie. Quelle

Beachte: In der Antarktis gab es 1988 auch keinen Temperatursprung wie in Mittel- und Westeuropa. Die deutsche Wetterstation gibt es erst seit 1982 und der März ist auf der Südhalbkugel der Herbstanfang. Und CO₂ steigt und steigt, siehe Grafik 10, die Antarktis wird kälter. Deutlicher kann ein Beweis, dass CO₂ nichts bewirkt, nicht ausfallen.

Und Nordamerika: Diese Wetterstation ist die älteste in Virginia und heute noch Bestandteil des US-amerikanischen Wetternetzes. Sie steht einsam bei einer Farm auf dem Lande, sie hat nur einen geringen Wärmeinseleffekt seit 150 Jahren entwickelt. Beachte, weder 1988 noch kurz davor oder danach: kein Temperatursprung wie bei uns

Abb. 11a/b: Keinerlei Märzerwärmung seit über 100 Jahren in Virginia bei dieser ländlichen Station in den USA, obwohl die CO₂-Konzentrationen wie überall laut Treibhauskirche von etwa 280 ppm seit 1880 auf nunmehr 428 ppm gestiegen sind. Allerdings lagen die letzten 7 Märzen über der fallenden Trendlinie. Der am Mouna Loa gemessene weltweite CO₂-Anstieg seit 1958 hat einen ganz anderen Verlauf.

Erg: Keinerlei Korrelation zwischen CO₂-Verlauf und Temperaturverlauf.

Rechnet man den leicht zunehmenden WI-Effekt seit Kriegsende aus den Daten raus, dann gäbe es seit 80 Jahren sogar eine deutlichere Märzabkühlung!!! Immerhin hat sich die kleine Kreisstadt Harrisonburg mit ihren Außenbezirken bis auf 1 km an die Dale-Enterprise Farm herangeschlichen und ein asphaltierter Highway führt an dem Standort der Station vorbei

Merke: den angenehmen Temperatursprung im Jahre 1987/88 mit Weitererwärmung gab es nur bei uns in Mittel- West- und Nordeuropa. Andere Länder der Welt haben diesen Klimawärmesprung bei uns gar nicht mitbekommen.

Nachdem wir nun anhand vieler Temperaturreihen gezeigt haben, dass CO₂ keinesfalls der Haupttreiber von Temperaturen sein kann, CO₂ spielt allerhöchstens in nicht feststellbarer Dosen mit, wollen wir auf einen positiven Effekt der CO₂-Zunahme aufmerksam machen.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Ernteerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Die Wüsten werden grüner. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Viele Untersuchungen bestätigen dies. Und vor allem dieser Versuchsbeweis. Die zunehmenden CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre sind eine positive Entwicklung für diesen Planeten. Und: der optimale Gehalt dieses Schöpfungsgase in der Atmosphäre muss endlich wissenschaftlich untersucht werden

Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Ebenso gegen die Panik verbreitende Politik und Medien. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass man uns das Geld automatisch in Form von Steuern aus der Tasche zieht. Ein Aufstand der Anständigen ist unbedingt erforderlich.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden Märchenerzählern. Deren Einstellung gegen CO₂ ist eine Einstellung gegen die Schöpfung auf diesem Planeten.

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der linksgrünen Klimapolitik ein Ende zu bereiten.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, ausgezeichnet mit dutzenden von Umweltpreisen. Unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.