Nachtbeleuchtungs-Beobachtungen in Städten stellen eine Herausforderung für die Interpretation von Messungen der Temperatur auf dem Festland dar

Alan Longhurst

Das Muster der Erwärmung, welches von den instrumentellen Daten aufgezeichnet wird, wird von der wissenschaftlichen Gemeinschaft fast ohne Frage als Folge der fortschreitenden und globalen Verschmutzung der Atmosphäre durch CO akzeptiert. Wäre man jedoch wirklich wissbegierig, würde man nicht lange brauchen, um zu erkennen, was an dieser übermäßigen Vereinfachung falsch ist: Die Beweise sind völlig eindeutig und für jeden Menschen guten Willens einfach zu verstehen.

Im Jahr 2006 veröffentlichte die NASA Goddard zwei Diagramme, die zeigen, dass die Daten aus den USA [1] nicht dem gleichen Erwärmungstrend folgen wie der Rest der Welt. Im Archiv der USA dominieren numerisch die Daten aus dem ländlichen Raum, während fast überall sonst die Daten aus den Städten massiv überwiegen. Die Beobachtung begann in den USA schon sehr früh – sie wurde 1776 von Jefferson eingeführt – und schon damals wurde der Schwerpunkt auf die Unterstützung der Landwirte gelegt.

Sie stimmen damit überein, dass die uns heute so beunruhigende „globale Erwärmung“ eine städtische Angelegenheit ist, die nicht durch die globale CO-Verschmutzung der Erdatmosphäre verursacht wird, sondern durch die Verbrennungswärme des Erdöls, das wir in unseren Fahrzeugen, in unseren Häusern und an unseren Arbeitsplätzen verbrennen – all das addiert sich zu den Strahlungsfolgen unserer Gebäude und undurchlässigen Zement- und Asphaltflächen. Städte nehmen jedoch nur einen sehr kleinen Teil der Landoberfläche unseres Planeten ein, etwa 0,53 % (bzw. 1,25 %, wenn man die dicht besiedelten Vororte mit einbezieht), wie eine kürzlich durchgeführte Berechnung mit Hilfe einer regelbasierten Kartierung ergab. Die meisten Daten in den CRUTEM- oder GISTEMP-Archiven wurden jedoch auf diesem sehr kleinen Teil der Landoberfläche aufgezeichnet.

Folglich liegen aus den kleinen Dörfern, die mit ihren Bauernhöfen und Weiden über das ansonsten unbewohnte Grasland, die Wälder, die Berge, die Wüste und die Tundra verstreut sind, nur sehr wenige Temperaturmessungen vor.  Es ist auch nicht allgemein bekannt, dass unsere Anwesenheit dort seit der Einführung von Stahl und Dampf zum Pflügen des Graslandes und zum Abholzen der Wälder mit fortschreitenden Veränderungen verbunden ist. [2]

Ein Maß für die Helligkeit oder Intensität der nächtlichen Beleuchtung, der BI-Index, wurde von der NASA aus der Arbeit von Mark Imhoff abgeleitet, der die nächtliche Beleuchtung kalibriert und in sieben stabile Klassen eingeteilt hat – eine ländliche, zwei stadtnahe und vier städtische [3]. Der BI-Index für den Flughafen von Toulouse liegt bei 59 und für den zentralen Bezirk von Kairo bei 167. Vorsicht ist geboten bei offensichtlichen Anomalien wie der von Millau, einer aktiven Kleinstadt mit 20 000 Einwohnern, die jedoch einen BI = 0 aufweist, ebenso wie Gourdon, das nur 4000 Einwohner hat. Der Grund dafür ist, dass die MeteoFrance-Instrumente in Millau auf einer kahlen Bergkuppe auf der anderen Seite eines tiefen, unbebauten Tals neben der Stadt aufgestellt wurden und daher nur die Bedingungen der Umgebung aufzeichnen.

Die Auswirkungen der Verstädterung lassen sich nicht nur in Großstädten feststellen, sondern auch in den Daten einiger sehr kleiner Orte, die ansonsten als ländlich gelten würden, wie in Lerwick, einem Hafen auf den Orkney-Inseln mit einer Bevölkerung von <7000 Einwohnern. Hier zeigen die GHCN-M-Daten des KNMI eine Erwärmung von etwa 0,9 °C im Zeitraum 1978-2018, während sich im gleichen Zeitraum der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht um 0,3 °C vergrößerte. Die nächtliche Wärmespeicherung ist charakteristisch für die Erwärmung der Städte.

Aber Gourdon, ein kleines, kompaktes Dorf im Westen Frankreichs, nicht weit von meinem Wohnort entfernt, hat bei einer Einwohnerzahl von nur 3900 einen BI von nur 7. Es liegt auf einem Ackerland, das vor 150 Jahren nach dem Absterben der Weinstöcke aufgegeben wurde und heute durch Schafe, Ziegen und Gestrüpp geprägt wird. Die kleinen Weiler in dieser Region sind nachts oft dunkel, und die Straßenschilder weisen darauf hin, dass man ein „Sternendorf“ betritt.

Trotz der tiefen Abgeschiedenheit gibt es in Gourdon eine bemannte Meteofrance-Station, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts über einen Zeitraum von 60 Jahren eine sehr allmähliche und geringfügige Erwärmung des Sommers bei gleichzeitig absolut stabilen Winterbedingungen festgestellt hat.

Da sich Gebäude und menschliche Aktivitäten in Gourdon in diesem langen Zeitraum zweifellos verändert haben, vielleicht vor allem durch die Zunahme des ländlichen Tourismus‘, war dieser Effekt wahrscheinlich vorhersehbar.  Das Gleiche gilt für Daten aus anderen kleinen Orten wie Lerwick, einem Hafen auf den Orkney-Inseln mit einer etwa doppelt so großen Bevölkerung wie Gourdon. Hier zeigen die GHCN-M-Daten des KNMI eine Erwärmung von etwa 0,9 °C im Zeitraum 1978-2018, während sich im gleichen Zeitraum die Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht um 0,3 °C erhöhte.

Die BI-Werte für die Nachtbeleuchtung werden in keiner Weise durch die Tatsache beeinflusst, dass die thermometrischen Daten, mit denen sie jeweils verknüpft sind, später mit den Daten einer anderen Station zusammengeführt wurden, um eine regionale Homogenität zu erreichen. Folglich ist es angebracht, sie mit den Nachtbeleuchtungsdaten in Verbindung zu bringen, in der Hoffnung, die Auswirkungen der lokalen Verbrennung von Kohlenwasserstoffen in den Städten von denjenigen zu isolieren, die wir den Sonnenschwankungen zuschreiben müssen. Die Folgen der Homogenisierung der Daten für die Temperatur werden hier durch die Verwendung von GHCN-M-Daten vom KNMI-Standort vermieden, die den ursprünglichen, nur um die Probleme vor Ort bereinigten Beobachtungen so nahe kommen, wie es heute möglich ist.

Das Phänomen der städtischen Erwärmung wird seit fast zweihundert Jahren beobachtet und verstanden. Der Meteorologe Luke Howard (zitiert von H.H. Lamb) schrieb 1833 über seine Untersuchungen der Temperatur im Gebäude der Royal Society im Zentrum Londons sowie in Tottenham und Plaistow, die damals etwas außerhalb der Stadt lagen:

Aber die Temperatur der Stadt ist nicht als die des Klimas zu betrachten; sie hat zu viel von einer künstlichen Wärme, die durch ihre Struktur, durch eine gedrängte Bevölkerung und den Verbrauch großer Mengen von Brennstoff in Feuern hervorgerufen wird: wie aus dem Folgenden ersichtlich wird…. Wir finden London immer wärmer als das Land, der durchschnittliche Temperaturüberschuss beträgt 1,579°F….ein beträchtlicher Teil der erhitzten Luft wird ständig aus den Schornsteinen in die allgemeine Masse geströmt; dazu kommt die Wärme, die in alle Richtungen von Gießereien, Brauereien, Dampfmaschinen und anderen Produktions- und Küchenfeuern verbreitet wird. [4]

Zu Luke Howards Liste müssen nun noch die Folgen der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen in Fahrzeugen, Massentransportsystemen, Kraftwerken und Industriebetrieben innerhalb des Stadtgebietes sowie Zement-/Asphaltflächen nebst deren relative Beiträge bei Tag und Nacht hinzugefügt werden [5].

Der Energiehaushalt des Ballungsraums Toulouse in Südfrankreich ist wahrscheinlich typisch für solche Orte: Die anthropogene Wärmeabgabe liegt in der Größenordnung von 100 W/m² im Winter und 25 W/m² im Sommer im Stadtkern und etwas weniger in den Wohnvororten. Die Beobachtungen der sich daraus ergebenden Entwicklung der Temperaturen im Zentrum von Toulouse sind mit den erwarteten Auswirkungen der saisonalen Erfassung aller Wärmequellen vereinbar. Unterhalb der städtischen Überdachung wurde ein Budget für die Wärmeerzeugung und den Wärmeverlust durch Advektion in die umliegenden ländlichen Gebiete berechnet, und es wurde festgestellt, dass dieser Verlust unter bestimmten Windbedingungen erheblich ist. In dieser und vielen anderen Städten ist auch die Wärmeabgabe durch den vorbeifahrenden Straßenverkehr stark saisonabhängig und stellt eine wichtige Komponente des Wärmebudgets dar, da die nationalen Straßennetze in der Regel in der Nähe großer Bevölkerungszentren vorbeiführen [6].

Größere Städte, größere Auswirkungen: Im Kern der Stadt Tokio lag der saisonale Wärmestrom in den 1990er Jahren zwischen 400 und 1600 W.m-2, und die gesamte Küstenebene von Tokio scheint durch die in der Stadt erzeugte Wärme kontaminiert zu sein, vor allem im Sommer, wenn die Erwärmung bis in 1 km Höhe reichen kann, was viel stärker ist als die einfache nächtliche Wärmeinsel über großen Städten [7]. Die langfristige Entwicklung des Stadtklimas wird in Europa gut veranschaulicht, wo in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ihre natürliche Verbindung mit dem regionalen Klima abrupt durch einen einfachen Erwärmungstrend ersetzt wurde, der sie fast 2°C über die Basislinie der vorangegangenen 250 Jahre brachte.

Obwohl die von der städtischen Wärme ausgehende Energie global gesehen nur einen sehr kleinen Teil der in der Atmosphäre transportierten Wärme ausmacht, deuten Modelle darauf hin, dass sie in der Lage sein könnte, die natürlichen Zirkulationsmuster so weit zu stören, dass sie sowohl Fern- als auch lokale Auswirkungen auf das globale Muster der Temperatur hat. Die signifikante Freisetzung dieser Wärme in die untere Atmosphäre konzentriert sich auf drei relativ kleine Regionen in den mittleren Breitengraden – das östliche Nordamerika, Westeuropa und Ostasien – aber die Einbeziehung dieser regionalen Wärmezufuhr (als stetiger Input an 86 Modellpunkten, an denen sie 0,4 100 W/m² übersteigt) wurde im NCAR Community Atmospheric Model CAM3 getestet.

Der Vergleich der Kontroll- und Störungsläufe zeigte signifikante regionale Auswirkungen der Wärmeabgabe aus diesen drei Regionen an 86 Gitterpunkten, an denen Beobachtungen der Nutzung fossiler Brennstoffe darauf hindeuten, dass sie 0,4 100 W/m² übersteigt. Im Winter kommt es in hohen nördlichen Breitengraden zu sehr starken Temperaturveränderungen: Den Autoren zufolge gibt es eine starke Erwärmung von bis zu 1 K in Russland und Nordasien…., im Nordosten der USA und im Süden Kanadas ist eine deutliche Erwärmung zu verzeichnen, die in den kanadischen Prärien bis zu 0,8 K beträgt.

Die Vermutung, dass die Daten zur globalen Temperatur – von denen die Hypothese der anthropogenen Klimaerwärmung abhängt – durch andere Wärmequellen stark verunreinigt sind, ist nicht neu.  Die nachstehende Karte zeigt die Standorte von 173 Stationen, die von MacKittrick und Michaels für eine statistische Analyse der Verunreinigung der globalen Temperaturarchive durch städtische Wärmequellen verwendet wurden, mit der sie die Nullhypothese verwarfen, dass das räumliche Muster der Temperaturtrends unabhängig von sozioökonomischen Effekten ist, was die Position des IPCC war und ist, für den MacKittrick damals als Gutachter tätig war.[8]

Im vorliegenden Kontext schien es lohnenswert, diese Studie zu wiederholen, und so wurde eine Datei mit 31 Clustern von BI-Indizes aus den „Get Neighbours“-Listen zusammengestellt, die beim Zugriff auf die GISTEMP-Daten angezeigt werden.  Diese Cluster umfassen 1200 Datendateien, die 776 Städte und 424 ländliche Orte repräsentieren, von denen 355 nachts völlig dunkel sind.  Sie repräsentieren daher ein breites Spektrum individueller Stationshistorien – viele davon länger als 100 Jahre – und sind für diese Aufgabe ausreichend.   Nur 53 der 540 aufgelisteten ländlichen Orte befinden sich in Westeuropa, der Rest in den weiten, nachtdunklen Weiten Asiens – wo die auf der arktischen Insel Novaya Zemyla basierenden Daten nur drei Orte mit signifikanter Nachtbeleuchtung umfassen, von denen einer die Stadt Murmansk ist. Der Cluster südöstlich des Baikalsees umfasst zwei Städte (329.000 und 212.000 Einwohner mit BIs von nur 28 und 13) sowie 39 kleine Orte – von denen 28 nachts völlig dunkel sind – während der Cluster unmittelbar westlich des Baikalsees 19 solcher Orte umfasst.   Aber nicht alle hellen Orte haben eine große Bevölkerung, denn intensive Industrieanlagen, die mit Solarzellen betrieben werden, können die regionale Nachtbeleuchtung dominieren, wie dies in einigen Golfstaaten der Fall ist: eine Versuchsfarm allein erzeugt hier einen BI von 122, während die 3012 Menschen, die in Shiwaik leben, einen BI von 181 erzeugen.
Die nachstehende Karte zeigt die zentrale Lage von 30 Clustern in Bezug auf die Verteilung der einheimischen Vegetationstypen. [9]

Zentralstationen eines jeden Clusters

        Name                              Radius km   BI=0 BI>25  Npop<1K    N       E      

  1   Gourdon, France                                  288       5           1               6         44.7  01.4

2   Valentia Observatory, S. Ireland       400       14         2              14        51.9  10.2

3   Santiago Compostella, Spain           406      7          23              2          42.9   06.4

4   Muenster, Germany                         109      1          7                0          52.4   07.7

5   Innsbruck, Austria                           107      9           2                4          42.3   11.4

6   Bursa, Turkey                                  224     12         1                2          40.4   25.1

7   El Suez, Egypt                                 532       7       21                0            25.4   32.5

8   Abadan                                             628        6       17             0         30.4   48.5

9   Gdov, Russia                                    224      14         5             10          58.7   27.5

10  Saransk. W Russia                            434        9         9                1          54.1   45.2

11  Tobolsk, Russia                                 482         8        7                5          58.1   68.2

12  Lviv, Ukraine                                    293      10        5                  2           49.8   23.9

13  Simferopol, Crimea                           397       14        4                2           44.7   34.4

14  Tulun , Russia                                    485      19        4                9            54.0   98.0

15  Tatarsk, Russia                                    308      14         1               6           55.2   75.9

16  Krasnojarsk, Russia                            391     13         2               7            56.0   92.7

17  Ostrov Gollomjanny, Russia i             277      38         2            24           79.5   90.6

18  Malye Kamakuki, Russia                     82      30         1              23            72.4   52.7

19  Kokshetay, Kazakstan                          460      15         3             2          53.3   69.4

20  Cardara, Russia                                   212       12         0             1           41.3   68.0

21  Nagov, Russia                                     696      30         0              4          31.4   92,1

22  Selagunly, Russia                                846      26        0               5            66.2  114.0

23  Loksak, Russia                                    493       31         0            11          54.7  130.0

24  Gyzylarbat, Russia                              636       20         5             5          38.9    56.3

25  Ust Tzilma, Pechora Basin                 451        16         1             7           65.4    52.3

26  Cape Kigilyak, Kamchatka               1055        37        0              9          73.3  139.9

27  Dashbalbar, Mongolia                       435       29         1             6           49.5  114.4

28  Guanghua, China                               465       17         2             ?           32.3  111.7

29  Youyang, S. Korea                            417       26          0             ?          28.3  108.7

30  Poona, N. India                                 681         4          7            0          18.5   73,8

31  C. India                                             601         1        17            0          23.2   71.3

32  Mai Sariang, Burma                          57         10          4            1          68.2    97.9

33  Central Japan                                   203          5       13            1          34.4  132.6

Anhand dieser Daten kann die angebliche Erwärmung Europas und Asiens untersucht werden, welche die Öffentlichkeit so beunruhigt. Im fernen Osten Russlands und den angrenzenden Gebieten sind acht Cluster aufgelistet, zu denen 296 Ortsnamen gehören, in denen es überhaupt keine Nachtbeleuchtung gibt, und nur fünf Kleinstädte, die einen Nachtbeleuchtungsindex von nur 1 haben. In solchen Orten dominiert der natürliche Zyklus der Klimabedingungen – der lokal durch die fortschreitende anthropogene Veränderung der Bodenbedeckung modifiziert wird – das globale Muster der Lufttemperatur, und in ländlichen Regionen gibt es eine recht einfache Beziehung zwischen Bevölkerungsgröße und BI.

Städte und Dörfer nehmen nur einen sehr kleinen Teil der kontinentalen Landfläche unseres Planeten ein, derzeit etwa 0,53 % – bzw. 1,25 %, wenn man die dicht besiedelten Vororte mit einbezieht – wie eine kürzlich durchgeführte Studie mit Hilfe regelbasierter Kartierung ergab. Auch wenn es für die vorliegende Diskussion von untergeordneter Bedeutung ist, muss betont werden, dass die Bedingungen in den dünn besiedelten ländlichen oder natürlichen Regionen in säkularem Maßstab nicht statisch sind – überall, auch in Asien, wurden Grasland und Prärien abgeweidet oder gepflügt und Wälder gerodet und durch Sekundärwald ersetzt.

Infolgedessen ist die Bevölkerungsverteilung hochgradig aggregiert und – wie es sein muss – mit der regionalen Wirtschaftsentwicklung verbunden. Dies wird in den nachstehenden Abbildungen veranschaulicht, die zeigen, dass in Westeuropa der Zugang zum Meer von entscheidender Bedeutung ist, ebenso wie in Japan, während in der nachtschwarzen Ukraine und in Russland die Zonen der gemäßigten Laubwälder und der gemäßigten Steppen die aktivste Siedlungs- und Stadtentwicklung erfahren haben [10]. Der arktische Tundragürtel ist sehr dünn besiedelt, umfasst jedoch einige Industriestädte, von denen Archangelsk die größte ist.

Obwohl die Energie aus der Verbrennungswärme global gesehen nur einen sehr kleinen Teil der in der Atmosphäre transportierten Energie ausmacht, deuten Modelle darauf hin, dass sie in der Lage sein könnte, die natürlichen Zirkulationsmuster ausreichend zu stören, um sowohl Fern- als auch lokale Auswirkungen auf das aus Beobachtungen abgeleitete globale SAT-Muster hervorzurufen. Die signifikante Freisetzung dieser Wärme in die untere Atmosphäre konzentriert sich auf drei relativ kleine Regionen in den mittleren Breitengraden – das östliche Nordamerika, Westeuropa und Ostasien – aber die Einbeziehung dieser regionalen Wärmezufuhr (als ständiger Input an 86 Modellpunkten, an denen sie 0,4 W/m² übersteigt) in das gemeinschaftliche Atmosphärenmodell CAM3 des NCAR hat bedeutende, aber weit entfernte regionale Auswirkungen, insbesondere im Winter.

Vergleiche von Kontroll- und Störungsläufen zeigen signifikante regionale Auswirkungen der Wärmefreisetzung aus diesen drei Regionen an 86 Gitterpunkten, an denen Beobachtungen der Nutzung fossiler Brennstoffe darauf hindeuten, dass sie 0,4 W/m² übersteigt: Insbesondere im Winter in hohen nördlichen Breitengraden kommt es zu sehr signifikanten Temperaturveränderungen: Den Autoren zufolge „gibt es eine starke Erwärmung von bis zu 1 K in Russland und Nordasien…. im Nordosten der USA und im Süden Kanadas eine signifikante Erwärmung von bis zu 0,8 K in den kanadischen Prärien“. Vor allem im nördlichen Nordamerika, wo die instrumentellen Aufzeichnungen hervorragend sind, ist dieser Effekt leicht zu beobachten, da die nächtliche Beleuchtung stark aggregiert ist und – wie es sein muss – mit der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung zusammenhängt. Dies wird in der obigen Abbildung veranschaulicht, die zeigt, dass in Westeuropa der Zugang zum Meer von entscheidender Bedeutung ist, ebenso wie in Japan, während in der nachtschwarzen Ukraine und in Russland die Zonen der gemäßigten Laubwälder und der gemäßigten Steppe am aktivsten für die Siedlungs- und Stadtentwicklung waren [11].

In Ostasien umfassen 8 Cluster 268 Orte, an denen es nachts dunkel ist, und nur 47 mit einer gewissen nächtlichen Beleuchtung, meist mit einer Intensität <20. Dazu gehört nur eine Stadt (BI = 153). In diesen Regionen dominiert der mehrdekadische Zyklus der Sonneneinstrahlung die Entwicklung der Lufttemperatur, modifiziert durch lokale Auswirkungen von Veränderungen der Vegetation und der Bodenbedeckung.

Aber es ist wirklich ein Missbrauch des Begriffs „ländlich“, ihn auf die kleinen bewohnten Orte anzuwenden, die über Nordasien verstreut sind, denn dies impliziert eine gewisse Ähnlichkeit mit Landschaften wie der um Gourdon, die heute oder in der Vergangenheit der Landwirtschaft und der Viehzucht gewidmet sind. Die kleinen Dörfer im asiatischen Russland haben jedoch nichts mit dem ländlichen Raum zu tun: Ihre Häuser und Straßen wurden einfach in ein natürliches Gelände – wenn man so will, in die Wildnis – gesetzt, das anschließend ignoriert wird; es gibt keine Felder, Gärten oder Gewächshäuser, und die Aktivitäten der Bevölkerung sind nicht klar. Auf den breiten, unbefestigten Straßen verkehren nur wenige Kraftfahrzeuge, und es gibt keine Straßenbeleuchtung. Viele werden als Verwaltungszentren bezeichnet, und einige verfügen über eine kleine unbefestigte Landebahn für Leichtflugzeuge, während einige wenige nicht einmal saisonal über unbefestigte Straßen mit dem Rest der Welt verbunden zu sein scheinen,

Hier sind zwei kleine Orte in Nordsibirien mit sehr unterschiedlichen jahreszeitlichen Temperaturregimen, von denen einer eindeutig auf dem Weg zur Urbanisierung ist. Sie liegen beide zwischen 65 und 70 Grad nördlicher Breite an den Ufern des Flusses Lena:

Schigansk ist ein seit langem besiedeltes Städtchen, das 1632 von Kosaken gegründet wurde, die zur Befriedung und Besteuerung der Region entsandt worden waren; heute ist es ein Verwaltungszentrum mit 3500 Einwohnern, das in einem rechteckigen Raster am Fluss angelegt ist. Solange die Lena nicht zufriert, gibt es im Winter keine Straßenverbindung nach draußen.

Kjusjur, südlich der Lena-Mündung in einer subarktischen Umgebung gelegen, wurde 1924 als Verwaltungszentrum für diese Region gegründet und hat 1345 Einwohner; die routinemäßige Erhebung meteorologischer Daten begann 1924 und wird bis heute fortgesetzt. Etwa 100 kleine Häuser und ein größeres Gebäude stehen auf ungepflasterten Straßen am steinigen Ufer des Flusses Te; es gibt weder eine Landebahn noch eine Anlegestelle am Fluss, aber von der Siedlung führen raue Pisten nach Norden und Süden, die die meiste Zeit des Jahres unpassierbar sein müssen [12].

In Kjusjur sind zwei Kraftfahrzeuge zu sehen und ein paar kleine Boote liegen am Strand, während es in Zhigansk etwa zehn Kraftfahrzeuge gibt und beide Orte keine Straßenbeleuchtung haben. Zhigansk hat eine unbefestigte Landebahn mit einer Radaranlage, in der vielleicht auch die Wetterstation untergebracht ist. Beide Orte haben ein Temperaturregime, das ihrer Situation angemessen ist, und obwohl es das war, wonach ich gesucht hatte, bin ich von der Stärke der Reaktion auf die Urbanisierung in Zhigansk überrascht. Ich hatte auch erwartet, dass beide – zumindest ganz allgemein – auf den solaren Antrieb reagieren würden, und das tun sie auch: Die Abkühlung der 1940er und 50er Jahre, die uns in jenen Jahren so viele Sorgen über eine bevorstehende Vergletscherung machte, ist eindeutig:

Bei einer Zusammenstellung arktischer Daten und Proxies wurde 64° N als Grenze der arktischen Region zugrunde gelegt, innerhalb derer 59 Stationen zur Analyse des Musters regionaler Kovariabilität für SAT-Anomalien auf der Grundlage von PCA-Techniken herangezogen wurden [13], was eine Quasi-Periodizität der Eisbedeckung von 50-80 Jahren in der Spitzbergen-Region ergab: mindestens acht frühere Perioden mit relativ geringer Eisbedeckung lassen sich bis etwa 1200 zurückverfolgen.

Die Vorhersage von Klimazuständen ist nicht einfach: In einer neueren Synthese von Baumringdaten von der Jamal-Halbinsel wird vorschnell behauptet, dass in Sibirien die „Erwärmung in der Industrieepoche die Sommertemperaturen über die der letzten sieben Jahrtausende hinaus erhöht hat“ (….). Dokumente und Beobachtungen zeigen jedoch, dass dies eine zu weit gehende Verallgemeinerung ist. Im Sommer 1846 erstreckte sich die Erwärmung in der Arktis von Archangelsk bis nach Ostsibirien, wo der Kapitän eines russischen Vermessungsschiffs feststellte, dass der Fluss Lena in der weiten, überschwemmten Landschaft schwer zu finden war und nur durch das „Rauschen des Stroms“ verfolgt werden konnte, der „Bäume, Moos und große Torfmassen“ gegen sein Schiff wälzte, welches vor den Fluten „einen Elefantenkopf“ sicherte.

Die nachstehende Temperatur-Rekonstruktion stammt aus dem jährlichen Wachstum von Lärchen auf der Jamal-Halbinsel an der Mündung des Ob [14]. Sie beweist, dass die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts tatsächlich eine Periode sehr kalter Bedingungen an der arktischen Küste beinhalteten, während sie gleichzeitig die Realität von Wärmeperioden unterstützt, die wahrscheinlich das Schmelzen des Permafrosts in den Tundra-Regionen verursachten.

Auf jeden Fall sind Einbrüche von warmem Atlantikwasser in die östliche Arktis – einschließlich des gegenwärtigen – in den Archiven des Walfangs, der Robbenjagd und der Kabeljaufischerei gut dokumentiert.  Die gegenwärtige Periode eines warmen arktischen Klimas ist nicht neu, und es gibt eine Fülle von Aufzeichnungen aus der Kabeljaufischerei in der Barentssee und darüber hinaus, ganz zu schweigen von der Dokumentation über die Unterbrechung der offenen See seitens von Robbenfängern und Walfängern in nördlichen Gewässern.

Die Daten zur Lufttemperatur werden von Beobachtungen in den Städten dominiert, so dass die säkulare Entwicklung des Klimas weder von der Gaszusammensetzung der Atmosphäre noch von der Sonneneinstrahlung bestimmt wird, sondern von den Folgen unserer immer stärkeren Verbrennung fossiler Kohlenwasserstoffe in Autos, öffentlichen Verkehrsmitteln und Hausheizungen sowie in den Industrieanlagen und Fabriken, in denen die meisten von uns arbeiten müssen. Hinzu kommt die tägliche Akkumulation von Sonnenwärme im Mauerwerk oder Zement unserer Gebäude, die sich entlang enger Gänge gegenüberstehen.

Eine Schlussfolgerung lässt sich aus dieser einfachen Untersuchung des Archivs der Temperaturen nicht vermeiden: So, wie es heute vom IPCC und den Wissenschaftlern des Klimawandels verwendet wird, ist die instrumentelle Aufzeichnung nicht zweckdienlich: Sie ist durch Daten verunreinigt, die von dem winzigen Bruchteil der Erdoberfläche stammen, wo die meisten von uns ihre kurze Lebensspanne in geschlossenen Räumen verbringen.

[Hervorhebung im Original]

Footnotes

[1] Hansen, NASA press release and J. Geophys. Res. 106, D20, 23947-23963.

[2] Ellis, E.C. et al. (2010) Glob. Ecol. Biogeog. 19, 589-606

[3] R.A. Ruedy (pers. comm)- see GISS notice dated Aug 28, 1998, at the Sources website

[4] from H.H. Lamb

[5] see for example, Li, X et al. (2020) Sci. Data 7, 168-177.

[6] Pigeon, G. et al. (2007) Int. J. Climat. 27, 1969-1981

[7] Ichinose, T.K et al. (1999) Atmosph. Envir. 33, 3897-3909, Fujibe, F. (2009) 7th Int. Conf. Urban Clim., Yokohama

[8] McKittrick, R.R. and P.J. Michaels (2004 & 2007) Clim. Res. 26 (2) 159-273 & J.G.R. (27) 265-268

[9] Map is from Gao and O’Neil (2020) NATURE COMMUNICATIONS |11:2302 https://doi.org/10.1038/s41467-020-15788, image is from eomages.gf.nasa.go

[10] Map from Gao and O’Neil (2020) NATURE COMMUNICATIONS |11:2302 https://doi.org/10.1038/s41467-020-15788, image is from eomages.gf.nasa.gov

[11] Ellis, E.C. et al. (date) Global Ecol. Geogr. 19, 589-60, and “Anthropogenic biomes: 10,000 BCE-2025 CE (doi.3390/land9050129v

[12] Images from Google Maps software

[13] Overland, J.A.. et al. (2003) J. Clim. pp-pp

19 Polyakov, I.V. et al. J. Clim. 16, 2067-77

Link: https://judithcurry.com/2022/12/17/urban-night-lighting-observations-challenge-interpretation-of-land-surface-temperature-observations/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kommen die Klima-Lockdowns? Sie werden in Ihrem Vorort verfolgt und glücklich darüber sein!

Jo Nova

[Alle Hervorhebungen und Formatierungen im Original]

Die 15-Minuten-Stadt ist ein Plan der UN und des WEF, die sich um Sie kümmern und wollen, dass Sie weniger fahren.

Ein Cartoon vom WEF nur für euch gute Mädchen und Jungs:

1

In den eigenen Worten des WEF geht es bei dieser Neuordnung der Städte eindeutig um den Klimawandel:

Da der Klimawandel und globale Konflikte Schocks und Belastungen in immer kürzeren Abständen und mit zunehmender Schwere verursachen, wird die 15-Minuten-Stadt noch wichtiger werden.

Und die Lösung war die Pandemie (das sagen sie wirklich):

Die offensichtliche, aber unvollständige Antwort ist die Pandemie … mit COVID-19 und seinen Varianten, die jeden zu Hause (oder näher an seinem Zuhause als gewöhnlich) halten, wurde die 15-Minuten-Stadt von einem „nice-to-have“ zu einem Schlachtruf. Wenn man alle seine Bedürfnisse zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem öffentlichen Nahverkehr befriedigen konnte, war das plötzlich eine Frage von Leben und Tod.

Und dann zeigt sich die dunkle Hand der totalitären Manager, wie James Woudhuysen Ende Oktober in Spiked warnte:

Der Wahnsinn der „15-Minuten-Stadt“

Die grüne Agenda lehnt sich an die illiberalen Tage der Abriegelung an.

Zu diesem Zweck will der Grafschaftsrat von Oxfordshire, der von der Labour Party, den Liberaldemokraten und der Grünen Partei geführt wird, die Stadt Oxford in sechs „15-Minuten-Stadtteile“ unterteilen. In diesen Bezirken, so heißt es, sollen die meisten Dinge des täglichen Bedarfs in einer Viertelstunde zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sein, so dass die Bewohner kein Auto mehr brauchen.

Oberflächlich betrachtet mögen diese 15-Minuten-Nachbarschaften angenehm und bequem sein. Aber es gibt auch einen zwingenden Grund. Der Stadtrat plant, den Autoverkehr und die Verkehrsüberlastung zu verringern, indem er strenge Regeln für Autofahrten aufstellt.

Die Bewohner müssen ihre Autos bei der Stadtverwaltung anmelden, und ihre Fahrten durch die wichtigsten Einfallstore werden gezählt. Das Sozialkreditsystem beginnt mit dem Auto und funktioniert wie Punkte für Vielflieger.

Nach den neuen Vorschlägen könnte jeder der 150 000 Einwohner Oxfords, der an mehr als 100 Tagen im Jahr außerhalb des ihm zugewiesenen Bezirks fährt, mit einer Geldstrafe von 70 Pfund belegt werden.

Das Konzept der 15-Minuten-Stadt wurde mit C40 geboren. Die C40, deren Vorsitz heute der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan innehat, bezeichnet sich selbst als ein „Netzwerk von Bürgermeistern aus fast 100 weltweit führenden Städten, die zusammenarbeiten, um die dringend erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise zu ergreifen“.

Klima-Lockdowns? Ernsthaft?

Es klingt ein bisschen lächerlich, eine Abriegelung „für das Klima“ vorzuschlagen, aber hören Sie auf die BBC. Sie geben sich große Mühe, uns zu überzeugen – offensichtlich denken sie, dass die Wähler das nicht wollen. Hier verbinden sie die „15-Minuten-Stadt“ mit dem Spaß an Abriegelungen und tun so, als sei es völlig normal, dass die Regierung entscheidet, wer deine Freunde sind:

Wie „15-Minuten-Städte“ die Art und Weise verändern werden, wie wir miteinander umgehen

Und außerdem waren die Sperrungen in Paris großartige soziale Momente, in denen wir alle Freunde gefunden haben. Wer hätte gedacht, dass es so viel Spaß macht, wenn einem gesagt wird, dass man nicht weit fahren darf?

… Für Fraioli hat die zweimonatige Abriegelung, die am 17. März begann und sie auf einen Radius von 1 km um ihr Haus beschränkte, einen differenzierten und bereichernden Blick auf ihr Viertel ermöglicht. „Ich habe entdeckt, dass es möglich ist, sich in Paris wie in einem kleinen Dorf zu fühlen“, sagt sie. „Man lernt seine Nachbarn kennen, pflegt gute Beziehungen zu den Ladenbesitzern, zieht lokale Handwerker und Geschäfte den großen Supermärkten vor. Ich habe mich sogar einer Bürgerbewegung angeschlossen, in der Menschen Lebensmittelkörbe für Obdachlose vorbereiten. Ich dachte, es würde mir schwer fallen, in der Abriegelung zu leben, aber ich habe mich an einem ruhigen Ort sehr wohl gefühlt.“

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass das „Kennenlernen von Nachbarn“ irgendwo Teil eines Lockdowns war?

Und siehe da – die 15-Minuten-Stadt ist nicht nur Oxford, sondern taucht auch in Brisbane, Melbourne, Barcelona, Paris, Portland und Buenos Aires auf. Sie ist überall.

Der Stadtrat von Oxford ist schneller als alle anderen

Offenbar fahren nicht genug Leute mit dem Bus oder dem Fahrrad. Doch anstatt dies attraktiver zu machen, wollen die Totalitaristen es durch Überwachung und Geldstrafen erzwingen. Oxfordshire hat gerade am 29. November den Versuch mit „Verkehrsfiltern“ genehmigt, der die Stadt in eine „Fünfzehn-Minuten-Stadt“ verwandeln soll. Der Versuch wird im Januar 2024 beginnen.

Oxfordshire ist eine überfüllte Gegend, und niemand mag Verkehrsstaus, aber in einer freien Welt begrenzt sich das Problem von selbst, da die Autofahrer die Nase voll haben von Verspätungen und exorbitanten Parkgebühren und Fahrgemeinschaften bilden oder auf den Bus oder das Fahrrad umsteigen. Aber in Big Nanny State fangen die lokalen Behörden an, Vorschriften darüber zu machen, wer wie oft zu Besuch kommen darf und wer nicht, und sie wollen, dass Ihr Auto auf ihrer eigenen Liste registriert wird, mit Kameras, um Sie zu verfolgen, und mit Geldstrafen, um Sie zu bestrafen. Sie bieten natürlich Ausnahmen an, aber dann muss man sie beantragen und eine Genehmigung erhalten.

Der Grafschaftsrat von Oxfordshire beschließt einen Versuch zur Klimavorsorge, der im Jahr 2024 beginnen soll

Vision News, 30. November

Der Grafschaftsrat von Oxfordshire hat gestern Pläne gebilligt, die Bewohner in eine von sechs Zonen zu sperren, um den „Planeten vor der globalen Erwärmung zu retten“. Die jüngste Stufe der „15-Minuten-Stadt“-Agenda sieht vor, elektronische Tore an den wichtigsten Ein- und Ausfallstraßen der Stadt anzubringen und die Bewohner auf ihre eigenen Stadtteile zu beschränken.

Wenn die Bewohner ihre Zone verlassen wollen, benötigen sie eine Erlaubnis der Stadtverwaltung, die darüber entscheidet, wer der Freiheit würdig ist und wer nicht. Nach der neuen Regelung dürfen die Bewohner ihre Zone maximal 100 Tage pro Jahr verlassen. Um diese Erlaubnis zu erhalten, muss jeder Bewohner seine Fahrzeugdaten bei der Stadtverwaltung registrieren lassen, die dann seine Bewegungen über intelligente Kameras in der ganzen Stadt verfolgt.

Jeder Einwohner muss sein Auto bei der Kreisverwaltung anmelden, die dann mit Hilfe von Kameras zur Nummernschilderkennung überwacht, wie oft er seinen Bezirk verlässt.

Letztendlich bedeuten diese aggressiv überzogenen Regelungen mehr Papierkram, mehr Überwachung, mehr Arbeitsplätze für Bürokraten und mehr Freikarten für „Freunde“ von Big Government.

Je mehr Regeln man hat, desto korrupter wird das System. So werden beispielsweise einige Stadtteile in die Liste der bevorzugten Gebiete mit 100 Freikarten aufgenommen, während andere nur 25 Freikarten erhalten – so steigen die Immobilienwerte der Adressen des inneren Kreises. Als Bonus können Bauträger, die „eingeweiht“ sind und bei bestimmten Stadträten auf der Vorzugsliste stehen, in den kommenden Jahren eine Umwidmung zum richtigen Zeitpunkt (d. h. nach dem Kauf des Grundstücks) veranlassen, und voilà – das ist ein schöner Kapitalgewinn für sie.

Die Initiative „Reconnecting Oxford“ will diese künstlichen Blockaden beseitigen.

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Von „Reconnecting Oxford“ – einer Protestbewegung gegen Filter und Straßensperrungen.

Die Stadträte haben eine umfassende Konsultation durchgeführt, kannten aber offenbar das Ergebnis. Das sagt viel über die Haltung eines Ratsmitglieds aus, welches sagte, dass es weitergehen würde, ob es den Leuten gefällt oder nicht.

Verkehrsfilter werden die Stadt in sechs „15-Minuten-Viertel“ unterteilen, so der Stadtrat für Straßenbau

Oxford Mail, 24. Oktober

Straßensperren, die die meisten Autofahrer davon abhalten, durch das Stadtzentrum von Oxford zu fahren, werden die Stadt in sechs „15-Minuten“-Viertel unterteilen, so ein Verkehrsdezernent des Bezirksrats.

Und er bestand darauf, dass der umstrittene Plan umgesetzt wird, ob es den Menschen gefällt oder nicht.

Die Geschäftsleute in Oxford sind nicht begeistert:

Der Hotelier Jeremy Mogford, dem das Old Bank Hotel in der High Street und das Old Parsonage Hotel and Gees, beide in der Banbury Road, gehören, bezeichnete den Plan als katastrophal für die Wirtschaft.

Er sagte zuvor der Oxford Mail: „Was wir haben, sind Leute, die Entscheidungen treffen, die nicht im Stadtzentrum leben oder viel Zeit in der Stadt verbringen“.

Der Rat hat den Standpunkt eingenommen, dass der Klimawandel real ist“.

Der Realist und Langfristmeteorologe Piers Corbyn sprach vor dem Rat, um ihn zu warnen: „Der Punkt ist, dass die Grundlage dieser Dokumente falsch ist – der vom Menschen verursachte Klimawandel existiert nicht, und wenn Sie mir nicht glauben, schauen Sie in den Himmel. Sie sollten eine Sondersitzung einberufen, um darüber zu diskutieren, ob der vom Menschen verursachte Klimawandel existiert oder nicht.“

In seiner Antwort auf Corbyns Behauptungen sagte Stadtrat Andrew, Kabinettsmitglied für Straßenverwaltung, Folgendes: „Herr Corbyn sagte, der Klimawandel sei nicht real – dieser Rat hat aber offiziell die Position eingenommen, dass der Klimawandel real ist.

Herr Corbyn, Sie haben Unrecht, wir haben Recht.“

Nun, das war’s dann. Die Räte kontrollieren das Wetter. Wenn das nichts mit dem Klimawandel zu tun hätte, hätten sie sagen können „wir werden sehen“ und ihn trotzdem entlassen. Aber sie müssen daran glauben …

Die Stadtverwaltung von Oxfordshire hat die örtlichen Unternehmen in diesem Jahr bereits mit Straßensperrungen und verkehrsberuhigenden Maßnahmen verärgert, die den Kundenstamm erheblich reduziert haben. Autofahrer zerstörten in weniger als drei Wochen 20 Poller, und ein frustrierter Cafébesitzer stellte aus Protest ein riesiges Plakat mit der Aufschrift „So viel zur Demokratie“ auf. Auch Radfahrer sind von den verkehrsberuhigenden Maßnahmen nicht begeistert, da ihre Fahrten dadurch gefährlicher geworden sind. Es gibt zumindest eine Protestgruppe in Oxford, die die Straßensperrungen mit einigem Erfolg zu stoppen scheint.

Wer will also die Verkehrsfilter? Die Universität Oxford und die Busunternehmen sowie der Stadtrat, der sich von der Verhängung von Bußgeldern gegen Falschfahrer Einnahmen in Höhe von 1,1 Millionen Pfund verspricht.

Auf der Konsultationsseite des Stadtrats von Oxford sehen wir, dass der Plan darin besteht, Fahrten zu reduzieren, die Sie für notwendig halten, die Stadträte aber nicht.

Warum führen wir versuchsweise Verkehrsfilter ein?

In der gesamten Grafschaft wollen wir unnötige Fahrten mit dem Auto reduzieren und das Zufußgehen, Radfahren, öffentliche und gemeinsame Verkehrsmittel zur ersten Wahl machen.

Dies wird uns dabei helfen, ein erschwingliches, nachhaltiges und integratives Verkehrssystem zu schaffen, das die Grafschaft florieren lässt und gleichzeitig die Umwelt schützt und Oxfordshire zu einem lebenswerteren Ort für alle Einwohner macht.

Und es geht um den „Schutz der Umwelt“, indem man Sie verfolgt und sich Ihrer Bewegung widersetzt.

Canterbury plant etwas unheimlich Ähnliches – die Aufteilung der Stadt in fünf verschiedene Bezirke, wobei Autofahrer die Zonen nicht mehr ohne Bußgeld überqueren können. Das alte Rastersystem der Städte sorgte für kürzere Entfernungen und mehr Auswahlmöglichkeiten. Das neue System bietet nur mehr Hindernisse und weniger Freiheit.

Dank an David Maddison, John Connor II und Tonyb

AKTUALISIERUNG: Der Beitrag wurde überarbeitet, um klarzustellen, was genau in Oxford passiert, und um die Verbindung zwischen dem „15-Minuten-Städte“-Plan und dem Klimawandel und pandemischen Abriegelungen zu verdeutlichen, dank der Kommentare von Tonyb.

Link: https://joannenova.com.au/2022/12/oxford-2024-climate-lockdowns-start-you-will-be-tracked-and-trapped-in-your-suburb-and-happy-about-it/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Der neuzeitliche Klimawandel begann erst 1988

Das Jahr 2022, ein neuer Temperaturrekord? Aber nicht durch Treibhausgase.

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Dieses Jahr 2022 wird auf alle Fälle mit einem Schnitt über 10°C enden, also zu den fünf wärmsten gehören, theoretisch könnte auch ein neuer Temperaturrekord erreicht werden. Es kommt auf die warmen Tage um Weihnachten an, ob die wie gewohnt auftreten oder diesmal ausfallen. Auf alle Fälle wird um die Jahreswende wieder einhellig das hohe Lied der Klimaerwärmung uns verkündet werden, damit wir die Erhöhung der CO-Steuer ab 1. Januar ohne Murren hinnehmen werden.

Dieser Artikel soll dem voraus wirken und den EIKE-Lesern Argumente gegen die inszenierte Treibhauspanik in 14 Tagen liefern. Die Grafiken dürfen gerne auch öffentlich benutzt werden. Alle Angaben stammen vom Deutschen Wetterdienst. Sie sind also nicht einmal wärmeinselbereinigt.

Die Grafiken 2 und 3 widersprechen dem Treibhauseffekt.

Schauen wir uns zunächst die Deutschlandtemperaturen ab 1898 an: Die Regressionslinie ist insgesamt im Zeitraum deutlich steigend. Und so werden uns die Erwärmungsgrafiken präsentiert.

Abb.1: seit 1898 wurde es wärmer in Deutschland, keiner widerspricht dieser Erwärmung. Doch der gleichmäßige Anstieg der Trendlinie ist trügerisch. Das zeichnet der Computer und entspricht nicht der Realität der tatsächlichen Temperaturentwicklung. Und wie es weitergeht weiß niemand, denn die Trendlinie gilt nur für den Betrachtungszeitraum und nicht für die Zukunft.

Für die Treibhausgläubigen ist diese Grafik ein eindeutiger Beweis, dass die gleichzeitige Zunahme an Treibhausgasen – siehe Grafik 4 – zu dieser Erwärmung in Deutschland geführt hat. Und für die gleichmäßige Zunahme an Treibhausgasen, derzeit 2 ppm CO/Jahr soll ausschließlich der Mensch und insbesondere wir Deutschen verantwortlich sein.

Die Grafik 1 bestätigt aber diesen Glaubenssatz gerade nicht, wenn man sie genauer aufschlüsselt. Das geht so: Schaut man sich die ersten 90 Jahre an und versucht die durchgehende steigende Trendlinie bei der Betrachtung auszublenden, dann fällt einem der plötzliche Anstieg im Jahre 1988 auf. Bis 1987 tut sich gar nichts an Deutschlanderwärmung. Das zeigt die nächste Grafik in aller Deutlichkeit.

Abb.2: Über 90 Jahre lang sind die Jahrestemperaturen in Deutschland überhaupt nicht gestiegen, trotz gleichmäßiger CO₂ -Zunahme in der Atmosphäre.

Beachte: Die Klimaerwärmung begann in Deutschland nicht seit der Industrialisierung wie die Treibhausgläubigen behaupten, sondern erst 1988 mit einem Temperatursprung und anschließender Weitererwärmung. Der Temperaturverlauf hat nichts mit CO zu tun.

Betrachten wir nun den Anstieg ab 1988 und zerlegen ihn in 2 Zeiträume:

Abb.3: Die Klimaerwärmung in den DWD-Reihen verläuft seit 1988 sogar in 2 Stufen und hat schon gar nichts mit der CO₂ -Anstiegskurve in Abb. 4 gemeinsam.

Wir sehen:

  1. einen Temperatursprung um fast 1 Grad im Jahre 1987 auf 1988 und anschließender gleichmäßiger Weitererwärmung bis zur Jahrtausendwende
  2. Nach der Jahrtausendwende steigen die Jahrestemperaturen in Deutschland steil an

Die CO-Anstiegskurve hat hingegen diesen Verlauf:

Abb.4: Die Erwärmungskurve von Deutschland mit der sprunghaften Erwärmung ab 1988 und der Anstieg der CO₂ -Konzentration stimmen überhaupt nicht miteinander überein.

Wir werden uns in den zukünftigen Artikel auch weiterhin seriös mit der Frage beschäftigen, was 1) den Temperatursprung im Jahre 1988 ausgelöst hat und 2) welche Faktoren für die Weitererwärmung ab dem Jahre 2001 in Deutschland verantwortlich sind. Das sind unendlich viele Gründe und nicht ein einzelnes Gas mit der irreführenden Bezeichnung Treibhausgas.

Zusammenfassung:

Das Klima wandelt sich immer, es gibt natürliche Faktoren der ständigen Klimaänderungen und auch menschenverursachte. Das Zusammenspiel beider Wirkungen führte ab 1988 zur uns allen bekannten Klimaerwärmung in Deutschland, die uns nur Vorteile brachte.

Gerade die Grafik der DWD-Jahresreihen zeigt, dass CO mit der Erwärmung nichts zu tun hat.

Bis 1987 gab es in den DWD-Deutschlandreihen noch keine Erwärmung, obwohl die Wetterstationen vor über 100 Jahren ganz andere und im Vergleich zu heute an kälteren Standorten standen. Die Treibhauswirkung von CO kann nicht plötzlich 1988 mit einem Temperatursprung eingesetzt haben und erst ab 2001 mit einem ständigen steilen Anstieg weiterwirken.

Die Klimapanik samt angeblichem Hitzetod der Erde aufgrund eines Treibhausgases ist ein Geschäftsmodell, um uns Deutsche zu ängstigen.

Der wirkliche globale Temperaturverlauf sieht so aus:

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt der Politik gestellt werden. Die täglichen Flächenversiegelungen durch Asphaltierung und Bebauung, sowie die Trockenlegungen Deutschlands müssen aufhören (siehe Versiegelungszähler)

Die Vielfalt der Landschaftselemente mit ihrer reichhaltigen Flora und Fauna muss erhalten bleiben.

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Heute* vor dreizehn Jahren sagte Al Gore voraus, dass der Nordpol „innerhalb der nächsten fünf Jahre völlig eisfrei sein wird“.

Cap Allon

[*13. Dezember 2009]

Am 13. und 14. Dezember 2009 sagte der Professor, Prophet und Wahrsager Al Gore voraus, dass die Eiskappe am Nordpol innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre vollständig eisfrei sein könnte.

Gore machte seine Vorhersage auf der COP15 in Kopenhagen, die vom 7. bis 18. Dezember 2009 stattfand, wo er sich wiederholt auf „hochmoderne“ Computermodelle bezog, die nahelegen, dass die Nordpolarkappe bis 2014 ihr gesamtes Eis verlieren könnte.

„Einige der Modelle deuten darauf hin, dass eine 75-prozentige Chance besteht, dass die gesamte Nordpolarkappe während einiger Sommermonate innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre vollständig eisfrei sein könnte“, behauptete Gore. „Schließen Sie sich meiner Bitte an Präsident Obama und den US-Senat an, eine Frist bis zum 22. April für endgültige Maßnahmen im US-Senat zu setzen. Ich glaube nicht, dass wir bis zum nächsten November oder Dezember warten können.“

Der Guardian schrieb am 16. Dezember 2009 in einem Artikel mit der Überschrift „Al Gore rallies the troops in Copenhagen“ [etwa: Al Gore versammelt die Streitmacht in Kopenhagen]:

„Gore hielt das Tempo hoch, indem er die internationale Gemeinschaft aufforderte, bis Juli 2010 ein vollwertiges Klimaschutzabkommen zu unterzeichnen – und dann ankündigte, dass Mexiko bereit sei, einen Verhandlungsgipfel zu veranstalten.

Er schimpfte über die reichen Länder, die von den Entwicklungsländern Beweise für Emissionssenkungen verlangten, während sie gleichzeitig versuchten, die Mittel aufzublähen, die sie den armen Ländern zur Bewältigung des Klimawandels anzubieten bereit seien. Er forderte sie auf, ihren Stolz und ihre Prinzipien beiseite zu legen und sich auf ein Abkommen einzulassen – egal wie unvollkommen es auch sein mag. Er sagte, er verstehe ihre Frustration über das eisige Tempo der Verhandlungen. Er stimmte zu, dass Cap-and-Trade-Systeme zur Reduzierung von Kohlenstoff-Emissionen eine unvollkommene Lösung seien – Gore gab zu, eine Kohlenstoffsteuer zu bevorzugen – aber die derzeitigen Bemühungen um eine Einigung seien die beste Aussicht, einen katastrophalen Klimawandel zu verhindern.

Und es gab keine Spur von Sympathie für die Gegner von Maßnahmen gegen den Klimawandel. Gore begann mit einem kurzen Durchlauf der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Schmelzen der arktischen Eiskappe, Beweise, von denen er sagte, ‚nur leichtsinnige Narren würden sie ignorieren.‚“

Nun, wer ist jetzt der Narr…

Im Sommer 2022 war die Eisdicke und -ausdehnung in der gesamten Arktis beeindruckend.

Nach Angaben des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) lag das arktische Meereisvolumen an seinem tiefsten Punkt (Mitte September) bei etwa 6 500 km³. Dies liegt innerhalb des normalen Bereichs und auch deutlich über den Werten für 2019, 2020 und 2021.

Acht Jahre nach Al’s Weltuntergangsdatum ist das Sommereis nicht nur immer noch da, sondern nimmt sogar noch zu.

Anstatt jedoch gnädig ihre Niederlage einzugestehen, verlängert die AGW-Partei einfach weiter ihren ‚Countdown bis zur Katastrophe‘, und die Klima-Alarmisten, Aktivisten-Wissenschaftler und MSM-Schoßhündchen drücken weiterhin ein Auge zu, wenn es um ihre Tricks geht.

Im Jahr 2018 gaben sie uns weitere 12 Jahre bis zum „Klimazusammenbruch“:

Und nun, da diese Frist ein wenig ehrgeizig erscheint, gibt es eine neue Prophezeiung, oder besser gesagt, Prophezeiungen – es scheint jede Woche einen neuen Countdown zu geben, der von einer korrumpierten, gemeinnützigen Einrichtung hinzugefügt wird, was zu einem „Durcheinander der Uhren“ geführt hat:

Der jüngste IPCC-Bericht nennt das Jahr 2025 als harte Deadline, um die Emissionen in den Griff zu bekommen; die Climate Clock der Concordia University (so der eigentliche Name) schlägt vor, dass wir mindestens 10 Jahre Zeit haben, um die Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen; während die Carbon Clock des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change noch ein Vierteljahrhundert Zeit übrig hat [die gibt es auch auf Deutsch, und zwar hier. A. d. Übers.]

Es erübrigt sich zu sagen, dass diese Fristen – wie auch alle anderen, die vor ihnen kamen und gingen – unwissenschaftliches, von der Agenda bestimmtes Gefasel sind.

Was die meisten Panikmacher nicht erkennen ist, wie unglaublich komplex das Klimasystem der Erde ist. Die Fehlermöglichkeiten in den eigenen Modellen des IPCC sind wirklich immens. Wie sie überhaupt versuchen können, uns auf der Grundlage dieser Modelle irgendetwas mit Gewissheit zu sagen, ist der Witz an der Sache.

Der IPCC wurde von der UNO einzig und allein zu dem Zweck gegründet, ihre AGW-Agenda voranzutreiben; und keine Beobachtungen aus der realen Welt, egal wie widersprüchlich sie zu dieser Agenda sind, werden ihr in die Quere kommen.

Schauen Sie sich nur an, wie sich das Narrativ in der Vergangenheit änderte, als sich die Beobachtungen der realen Welt veränderten. Wir sollen jetzt glauben, dass eine katastrophale Erwärmung der Welt auch mehr Rekordschnee und mehr Rekordkälte bedeutet, nicht weniger, wie früher prophezeit wurde.

Aber die Realität holt diese politisierten Gremien schnell ein, und die Beobachtungen der realen Welt werden bald unanfechtbar werden: Die Sonne schaltet sich (relativ) ab, die Bewölkung nimmt zu, ebenso wie die vulkanische Aktivität, alle vier Magnetfelder könnten außer Phase geraten, und La Niñas werden zum vorherrschenden ENSO-Muster – das Ergebnis von all dem wird eine unbestreitbare globale Abkühlung sein.

Man bereite sich vor!

Link: https://electroverse.co/al-gore-ice-free-arctic/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Kommentar des Übersetzers dazu: Die Ausführungen am Ende des Beitrags könnten natürlich genauso Spekulation sein wie die Gore-Prophezeiung. Während Letztere aber einfach nur Gefasel war, ist Ersteres wenigstens durch eine ganze Reihe wissenschaftlicher Forschungsergebnisse gestützt.

 




Kältereport Nr. 34 / 2022

Christian Freuer

Vorbemerkung: Dies wird voraussichtlich (immer diese Prognosen!) der vorletzte Kältereport dieses Jahres. Besonders bemerkenswert ist nach meiner Einschätzung, dass selbst im beginnenden Hochsommer in Australien erneut Kälterekorde registriert worden sind. Aber auch Meldungen aus RUssland sind interessant. Dort ist es zwar im Winter immer sehr kalt, aber weiß jemand, wie kalt im Einzelnen?

Die Kältewelle in Europa und bei uns wird hier nur am Rande gestreift. Interessant ist aber, wie sich diese in UK auswirkt.

Nach dem 4. Adventswochenende deutet sich aber in den Simulationen der Wettermodelle der Übergang zu milder Witterung an, die vermutlich auch über Weihnachten herrschen wird, so dass sich eine „Weiße Weihnacht“ auch in diesem Jahr wieder auf die Berge beschränken dürfte.

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Meldungen vom 5. Dezember 2022:

Frostverschärfung in Sibirien bis –55,1°C

Auf der nördlichen Hemisphäre ist soeben die bisher niedrigste Temperatur der Saison gemessen worden.

Der Ort war Oymyakon, Russland, wo am Sonntag, dem 4. Dezember, ein Tiefstwert von -55,1°C gemessen worden ist.

Die Kälte in Asien war in letzter Zeit weit verbreitet und sehr heftig.

Um nur einige Beispiele zu nennen: In Delyankir wurde ein Tiefstwert von -54,6°C registriert, in Agayakan -51,8°C, in Nera -50,5°C und in Yurty -50°C, während in Tulihe ein rekordverdächtiger Tiefstwert von -41,9°C gemessen wurde, was zu den wetterbedingten Todesfällen und Störungen in Nordchina beitrug.

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Frostiger Sommerbeginn in Neuseeland

Der meteorologische Sommer hat sich mit Tiefstwerten (C) in Neuseeland angekündigt.

In einigen Orten wie Manapouri in Fiordland auf der Südinsel wurden über Nacht Tiefstwerte bis zu 0°C erreicht.

In Australien herrschen weiterhin winterliche Temperaturen, und in den südöstlichen Bergen liegt Schnee.

Und für Ende Dezember werden weitere anomale Kältegrade vorhergesagt, die den Süden und Osten am stärksten treffen sollen.

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Es folgt der Ausblick auf die bevor stehende Kältewelle in Europa. Mehr dazu, wenn sie tatsächlich eingetreten ist.

Dann wird unter dem Link noch spekuliert, ob die Sonne plötzlich „aufwachen“ wird.

Link: https://electroverse.co/siberian-chills-nz-cold-start-to-summer-arctic-air-to-hit-europe-solar-cycle-25-to-awaken/

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Meldungen vom 6. Dezember 2022:

Sinkende Temperaturen stellen französisches Stromnetz auf die Probe. Präsident Macron: „Keine Panik“

Schnee und sinkende Temperaturen haben am Montag weite Teile Frankreichs heimgesucht.

Météo-France hat für 24 Departements eine Wetterwarnung herausgegeben. Der Wetterdienst rechnet mit einer Verschärfung der winterlichen Bedingungen im Laufe der Woche, wobei die Temperaturen 5 °C unter der Norm bleiben werden – ein erster Belastungstest für das französische Stromnetz.

Vor allem die sinkenden Temperaturen werden die Belastbarkeit des französischen Stromnetzes auf die Probe stellen. Selbst Präsident Emmanuel Macron rief die Franzosen in einer öffentlichen Ansprache dazu auf, angesichts der Warnungen vor möglichen Stromausfällen nicht in Panik zu geraten.

ANDERSWO IN EUROPA

Wie bereits angedeutet, war dieser Zustrom polarer Kälte weit verbreitet und hat weite Teile des europäischen Kontinents erfasst.

UK zum Beispiel hat zum ersten Mal den Winter richtig zu spüren bekommen, und Schnee und Eis waren das gemeinsame Thema. (Mehr dazu weiter unten in einer späteren Meldung)

In Norwegen, einer energiereichen Nation, die ihren europäischen Nachbarn oft ihre freien Kapazitäten zur Verfügung stellt, herrscht ebenfalls eine rekordverdächtige, stromfressende Kälte, die die Energiepreise des Landes auf ein noch nie dagewesenes Niveau getrieben hat.

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Schneedecke in den USA auf einem historisch hohen Niveau

Hinsichtlich der Schneemengen könnte man meinen, es sei mitten im Winter in den USA – die Skigebiete erleben den schneereichsten Winterbeginn seit Jahrzehnten, wobei die Schneedecke insbesondere im Westen im Durchschnitt doppelt so hoch ist wie die saisonale Norm.

Die Schneedecke gedeiht prächtig, da es im gesamten Westen seit Anfang November immer wieder zu Winterstürmen kommt. In Teilen der Sierra und des pazifischen Nordwestens werden für diese Jahreszeit rekordverdächtige Schneehöhen gemessen.

In Zentralkalifornien beträgt die Schneedecke in der Sierra mehr als 200 % des Normalwerts, und in anderen Einzugsgebieten werden noch weitaus höhere Prozentsätze gemessen.

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Alberta: „Fühlt sich an wie in der Antarktis“

Für Teile Kanadas, namentlich Alberta und Saskatchewan, werden diese Woche „gefährlich niedrige“ Temperaturen vorhergesagt, soll sich doch arktische Luft bis weit nach Süden ausbreiten und die Temperatur auf „antarktische Werte“ absinken lässt, so The Weather Network.

In Alberta wird am Dienstagmorgen gefährlicher Frost einsetzen, bei dem die Temperaturen in der nördlichen Hälfte der Provinz unter -30 °C sinken werden. Gemeinden wie Edmonton müssen mit Temperaturen von -35 °C rechnen, wobei der Wind die Temperaturen bis in die -40 °C treibt.

Auf dem Flughafen von Edmonton besteht sogar die Möglichkeit, dass die Temperaturen am Dienstagmorgen auf -40 °C sinken, was einer der frühesten -40 °C-Werte in der Geschichte des Landes wäre.

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Ein Wort bzgl. der Antarktis

In der Antarktis selbst war es in letzter Zeit außergewöhnlich kalt, und kürzlich wurde der kälteste November seit 1987 verzeichnet.

Die ungewöhnliche Kälte brachte auch ungewöhnlich viel Schnee mit sich – so viel Schnee, dass die Royal Navy vier britischen Frauen zu Hilfe kommen musste, die auf einer isolierten Antarktisbasis arbeiteten, nachdem deren Gebäude verschüttet worden waren.

Link: https://electroverse.co/low-temps-test-french-grid-dont-panic-u-s-snowpack-at-historically-high-levels-feels-like-antarctica-in-alberta-climate-lockdowns/

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Meldungen vom 7. Dezember 2022:

150 cm Schnee in 5 Tagen, mit weiteren 150 cm auf dem Weg in Mammoth [USA]

Die Gebirgsregionen im Westen der USA erleben den besten Dezemberstart seit Jahrzehnten. In Mammoth Mountain zum Beispiel lag in den ersten fünf Tagen des Monats 150 cm Schnee.

Einer der größten November-Schneestürme in der Geschichte der östlichen Sierra brachte Anfang November eine Schneehöhe von 150 cm auf den Berg. Damit war dies der schneereichste November in Mammoth in den letzten zehn Jahren, kaum eine Woche nach Beginn des Monats. Auch die anderen US-Staaten im Kernland verzeichneten den schneereichsten 16. November seit Beginn der Aufzeichnungen.

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21°C und starke Schneefälle in Japan

Gestern, am 7. Dezember, wurde in Japan der erste Tiefstwert der Saison unter -20 °C gemessen.

In Furano, Hokkaido, wurde sogar ein Tiefstwert von -21 °C registriert, was für einen solchen Wert noch sehr früh in der Saison ist.

Die Kälte wurde von heftigen Schneefällen in den Präfekturen Hokkaido und Aomori begleitet. Die jüngsten Schneemengen belaufen sich auf weit über einen Meter, und der Schnee fällt immer noch.

Auch in der vergangenen Saison gab es in diesem Teil der Welt rekordverdächtige Schneemengen. Viele Einwohner Japans erlebten den schneereichsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen, wobei häufig Schneehöhen von mehr als 6 Metern registriert wurden.

Link: https://electroverse.co/blizzards-to-strike-uk-as-arctic-outbreak-engulfs-europe-mammoth-sees-5-feet-of-snow-in-5-days-with-another-5-feet-on-the-way-japan-suffers-21c-5-8f-and-heavy-snow-the-global-average-tempera/

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Meldungen vom 8. Dezember 2022:

Diese Meldungen leitet Blogger Cap Allon so ein:

Diese korrumpierten „Faktenprüfungs“ Abteilungen der alarmistischen Maschinerie sind in den Panikmodus übergegangen: kalt ist heiß, oben ist unten.

Jahrhundert-Tiefstwerte in Saskatchewan gebrochen, Warnungen vor „gefährlicher Kälte“ in Manitoba ausgegeben

In dieser Woche wurden in ganz Kanada Tiefsttemperaturrekorde aufgestellt, da ein arktischer Ausbruch weite Teile des Landes erfasst hat.

Seit dem 5. Dezember wurden insgesamt 65 neue Rekorde aufgestellt, verteilt über Saskatchewan, Manitoba, Alberta, Ontario und Nunavut.

Im Folgenden möchte ich einige der herausragenden Rekorde vorstellen…

Es folgen Einzelheiten zu den o. g. Provinzen. Dann noch diese Meldung:

Historisch frühe Eröffnung der Schnee-Saison in Idaho

Bogus Basin in Boise, Idaho, wurde am 19. November eröffnet – die früheste Öffnung des Skigebiets seit 28 Jahren dank beeindruckender Schneefälle zu Beginn der Saison.

Darüber hinaus hat man letzte Woche den gesamten Berg für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und am Freitag, den 8. Dezember, wird der Nachtskibetrieb eröffnet – die früheste Eröffnung in der 80-jährigen Geschichte des Skigebiets.

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Rekord-Schneedecke auf der Nordhalbkugel lässt Faktenprüfer auf Hochtouren laufen

Die nördliche Hemisphäre erlebt eine weitere überdurchschnittliche Schneesaison.

Laut des finnischen Wetterdienstes FMI liegt die Schneedecke über dem Durchschnitt der Jahre 1982-2012, und laut dem Rutgers Global Snow Lab verzeichnet die Hemisphäre den schneereichsten Saisonstart seit 1967:

Die immer größer werdende Schneedecke auf der Nordhalbkugel – das Thema seit 2016 – ist nach der „globalen Erwärmungs-Hypothese“ ein Ding der Unmöglichkeit, was erklärt, warum die gekauften und bezahlten „Faktenprüfer“ der Welt alle in Panik geraten sind.

Link: https://electroverse.co/century-old-lows-canada-bogus-basin-monstrous-snowstorm-to-slam-midwest-record-snow-fact-checkers/

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Meldungen vom 9. Dezember 2022:

Heute Morgen wurde in Australien die niedrigste Dezember- (und Sommer-) Temperatur jemals gemessen

Australien hat einen neuen großen Kälterekord aufgestellt.

Nach einem überdurchschnittlich kalten Winter (dem kältesten jemals in Brisbane) und dem kältesten Frühling seit Jahrzehnten (dem kältesten November in vielen Orten, einschließlich Forbes und Ivanhoe) hat der australische Kontinent nun die niedrigste Dezember- (und Sommer-) Temperatur jemals erlebt.

Am Freitagmorgen, dem 9. Dezember, erreichte die Klimastation im Perisher Valley nach Angaben des wärmesüchtigen Bureau of Meteorology (BoM) einen Wert von -7°C. Damit wurde die niedrigste Temperatur erreicht, die jemals in Australien im Dezember gemessen wurde (am Charlotte Pass, 20. Dezember 1999), und, was noch beeindruckender ist, die niedrigste Sommertemperatur des Kontinents (Perisher Valley, 17. Dezember 1979).

Im Gegensatz zum Narrativ kühlt Australien ab, und zwar schnell – das ist kaum noch zu bestreiten.

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November in den USA war um 1 K unter dem Durchschnitt, es war der kälteste im gesamten Nordwesten seit 4 Jahrzehnten

Nach den soeben eingegangenen Daten der NOAA war der November 2022 in den Vereinigten Staaten (Lower 48) überdurchschnittlich kalt.

Nach Angaben der Behörde lag die Temperatur im Durchschnitt bei 5,0°C und damit um 1,13°C unter der multidekadischen Norm.

Die Abkühlung in Amerika trug dazu bei, dass die globale Durchschnittstemperatur im vergangenen Monat von 0,32°C auf 0,17°C über dem Ausgangswert sank.

Besonders kalt war es in den westlichen und zentralen Bundesstaaten.

Nach Angaben der NOAA erlebten viele Bewohner des pazifischen Nordwestens den kältesten November seit vier Jahrzehnten.

Aber auch der Osten blieb nicht verschont, bei weitem nicht.

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Alaska

Ein kurzes Wort zu Alaska: Die Einwohner von Anchorage sind immer noch damit beschäftigt, die Spuren des massiven Schneesturms zu beseitigen, der Anfang der Woche in Teilen der Stadt mehr als einen Meter Schnee brachte.

Der Nationale Wetterdienst hat bestätigt, dass der Schneesturm rekordverdächtig war. Anchorage verzeichnete am 6. Dezember den bisher stärksten Schneefall an einem einzigen Tag: Der offizielle Wert lag bei 26 cm am Ted Stevens Anchorage International Airport.

Nach Angaben des NWS war der Schnee vom Dienstag auch der schneereichste Dezembertag seit 1999: „Die einzigen Tage mit noch mehr Schnee waren die aufeinanderfolgenden Tage im Jahr 1955, als wir den heftigsten Schneesturm aller Zeiten hatten“, sagte der Meteorologe Brian Brettschneider.

Es folgt noch ein Beitrag zur Kältewelle in Europa. Dazu in späteren Meldungen ggf. mehr.

Link: https://electroverse.co/australia-coldest-ever-december-and-summer-temp-nov-in-u-s-2f-below-average-cold-weather-warning-in-uk/

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Meldungen vom 12. Dezember 2022:

Zunächst hier eine Meldung über ungewöhnliche Kälte in der Schweiz. Näheres dazu hier auf dem Blog des Schneefans in seiner Aktualisierung vom 12. Dezember.

Blogger Cap Allon von „electroverse“ leitet den folgenden Meldungsblock ein mit den Worten:

Seit Langem bestehende Kälterekorde fallen weiterhin auf dem ganzen Planeten. MSM: dröhnendes Schweigen!

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In Russland Abkühlung auf –61°C

In den letzten Wochen war es im Großteil des transkontinentalen Russlands historisch kalt.
Zuletzt (12. Dezember) sank das Quecksilber in Jakutien, dem Kältepol von Oymyakon, auf -61 °C – die niedrigste Temperatur der nördlichen Hemisphäre in dieser Wintersaison – und das sehr früh für einen solchen Wert.

Noch beeindruckender ist, dass dies die niedrigste Dezembertemperatur in Oymyakon seit 1984 (Sonnenminimum des 21. Zyklus) und die zweitniedrigste Dezembertemperatur in ganz Russland (ebenfalls seit 1984) ist.

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Rekord-Kälte und Schnee-Chaos in UK

Im Vereinigten Königreich herrschen zu Beginn der Saison anomale Temperaturen, und alle vier Länder sind von Schnee bedeckt.

In den schottischen Tälern fielen die Temperaturen in den vergangenen Tagen unter -15 °C. In den Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1800 zurückreichen, sind dies die niedrigsten Temperaturen, die im Vereinigten Königreich am 11. und 12. Dezember gemessen wurden, und übertreffen damit die 14,7 °C von 1967 bzw. die 15 °C von 1981.

Natürlich weigern sich die Medien, den historischen Charakter des Kälteeinbruchs zu erwähnen, und konzentrieren sich stattdessen auf Aspekte wie den störenden Schnee, der auch nicht der Jahreszeit entspricht, und die besorgniserregenden Auswirkungen auf die Energieversorgung.

In London zum Beispiel fällt im Dezember nur selten Schnee, schon gar nicht in der ersten Monatshälfte, aber so sah es am Sonntagabend in der Hauptstadt aus:

Wegen des Seltenheitswertes hier zwei Fotos aus London:

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Weiterer Rekord-Schnee in der Sierra Nevada

Die Straßen bleiben gesperrt und die Bedingungen sind gefährlich, da der Wintersturm vom Sonntag weiter anhielt. Die niedrigen Temperaturen und die Frostwarnungen wurden bis in die neue Woche verlängert, und allein in der Nacht zum Sonntag werden weitere 60 cm Schnee erwartet.

Für San Francisco wurde für die Nacht ein Tiefstwert von 4,4°C vorhergesagt, und am Dienstag soll es noch kälter werden.

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Australien: Über 20 monatliche Tiefsttemperatur gebrochen

Die jüngste Kältewelle in Australien, die auf einen überdurchschnittlich kalten Winter, einen Frühling und die niedrigsten je gemessenen Sommertemperaturen folgte, brachte innerhalb von nur zwei Tagen mindestens 20 monatliche Tiefsttemperaturrekorde.

Zu den herausragenden Werten gehörten 1,2 °C in Dunedoo, 3 °C am Flughafen Bairnsdale und 3,5 °C in Grenfell.

Der Wert von Dunedoo ist besonders beeindruckend, denn er unterbot den bisherigen Dezemberrekord (1965) um 2,6°C.

Link: https://electroverse.co/russia-plunges-to-61c-record-cold-uk-sierra-slammed-with-snow-australia-busts-20-monthly-records/

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Meldungen vom 14. Dezember 2022:

Rekord-Kühle in der Karibik (!)

In weiten Teilen der Karibik ist es in letzter Zeit sehr kühl geblieben.

Guadeloupe zum Beispiel hat einen sehr kühlen Dezemberanfang erlebt. Vom 1. bis 10. Dezember wurde auf dem internationalen Flughafen Le Raizet der kälteste Monatsbeginn seit mindestens 30 Jahren registriert.

Auf Martinique wurde am Sonntag in Morne-Rouge/Champflore war mit 12,1 °C die niedrigste jemals auf der Insel gemessene Temperatur aufgetreten. Damit wurde der Wert von 12,6 °C aus dem Januar 1975 (Sonnenminimum des Zyklus 20) unterboten.

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Brasilien und Paraguay: November kälter als normal

In Südamerika endete der November sowohl in Brasilien als auch in Paraguay kälter als im Durchschnitt.

In Brasilien war es in der östlichen Hälfte des Landes besonders kühl, während es in Paraguay im ganzen Land ungewöhnlich kalt war und die Temperaturen zwischen 1 und 2 K unter der multidekadischen Norm lagen.

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Viktoria, Australien: Niedrigste Temperatur jemals

In Australien ist es wieder passiert.

Nach dem überdurchschnittlich kalten Winter, dem Frühling und dem jetzigen Sommerbeginn (mit der niedrigsten je in Australien gemessenen Sommertemperatur) wurden heute Morgen (14. Dezember) neun weitere Dezember-Temperaturrekorde aufgestellt.

Am beeindruckendsten war der Wert von -5,4°C in Mt. Hotham, ein Wert, der noch unter der niedrigsten jemals aufgezeichnete Dezember- (und Sommer-) Temperatur im Bundesstaat Victoria lag, nämlich -5,2°C (22,6F) vom 20. Dezember 1978 (Sonnenminimum des Zyklus 20).

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Auch in UK Rekorde gebrochen

In den letzten 10 oder mehr Tagen war es im Vereinigten Königreich außergewöhnlich kalt.

In Braemar, Schottland, wurde es am Morgen des 12. Dezembers -15,7°C kalt, eine der niedrigsten Dezembertemperaturen, die jemals in Annalen aus den 1800er Jahren verzeichnet wurden.

Am darauffolgenden Morgen sank die Temperatur am gleichen Ort sogar noch weiter und erreichte erstaunliche -17,3°C – ein Wert, von dem die AGW-Partei ernsthaft behauptet, dass er inzwischen unmöglich sei.

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Es folgt noch der Ausblick auf einen bevor stehenden Ausbruch extremer arktischer Kälte auf die gesamten USA bis hinunter zur Golfküste. Mehr dazu im nächsten Kältereport nach Eintritt dieses Ereignisses.

Link: https://electroverse.co/record-cold-caribbeans-cold-novs-sa-victoria-coldest-summer-temp-uk-freeze-arctic-us/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 36 / 2022)

Redaktionsschluss für diesen Report: 15. Dezember 2022

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE