Auf Rekordjagd: Wird 2022 doch noch das sonnigste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn?

Stefan Kämpfe

Nachdem der März, die erste Jahreshälfte und der Sommer 2022 schon neue Sonnenschein-Rekorde aufstellten, wird es nun auch für das ablaufende Jahr noch einmal spannend: Nach einem sehr sonnigen Oktober und November fehlen nur noch wenige Stunden, um den bisherigen Rekordhalter (2018 mit gut 2015 Sonnenstunden) einzuholen.

Sonnenanbeter werden das Krisenjahr 2022 gewiss in bester Erinnerung behalten. Nicht nur in den Urlaubsmonaten, auch im März, Mai und im Spätherbst versüßte uns wenigstens die Sonne den bitteren Alltag. Näheres dazu hier, hier, hier und hier. Die Sonnenscheindauer hat in den letzten vier Jahrzehnten in Deutschland auffallend stark zugenommen; grob Ähnliches zeigt sich auch auf den Britischen Inseln. Diese wachsende Besonnung wirkte, besonders im Sommerhalbjahr, stark erwärmend – ein Großteil der Klimaerwärmung ist also nicht den steigenden CO-Konzentrationen, sondern der längeren Sonnenscheindauer geschuldet. Die längere Besonnung hatte offenbar mehrere Ursachen: Die aktuelle AMO-Warmphase mit geänderten Großwetterlagen-Häufigkeiten, die Luftreinhaltemaßnahmen, die zunehmende Austrocknung der Landschaft durch eine falsche Bewirtschaftung und Siedlungspolitik sowie die Sonnenaktivität selbst. Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Sonnenscheindauer im Deutschen Flächenmittel, das leider erst seit 1951 verfügbar ist. Selbst bei konventioneller Schätzung der Dezember-Besonnung ist ein neuer Rekord sehr wahrscheinlich.

Stefan Kämpfe, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

 




Kältereport Nr. 36 / 2022

Christian Freuer

Vorbemerkung: Dies ist also der letzte Kältereport des Jahres 2022. Die Zahl ergibt im Mittel drei pro Monat, das ist viel mehr als ursprünglich gedacht. Er ist kürzer, weil der Schnitt genau zum Jahreswechsel erfolgen soll.

Natürlich wird noch einmal das Extremwetter in den USA erwähnt, dessen Auswirkungen weiter unten gut zusammen gefasst beschrieben werden, sofern sie nicht Eingang in den Sonderbeitrag dazu gefunden haben. Aber auch Fernost und sogar Indien taucht wieder in den Meldungen auf – und eine Region, wo man wirklich keinen Schnee vermuten würde!

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Meldungen vom 28. Dezember 2022:

Arktikluft in den USA: Hunderte von Rekorden, 72 Tote (Tendenz steigend)

Ein rekordverdächtiger Ausbruch arktischer Luftmassen in die USA hat die AGW-Partei gezwungen, Geschichten zur Schadensbegrenzung zu veröffentlichen, in der Hoffnung, eine zunehmend verwirrte Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die globale Erwärmung mehr extreme Frostperioden bedeutet, und dass dies schon immer so war…

Die offizielle Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf über 70 gestiegen – und wird voraussichtlich noch weiter steigen – nachdem 2 Millionen Haushalte einen der schlimmsten Winterstürme seit Beginn der Aufzeichnungen ohne Strom überstanden hatten und Tausende und Abertausende von Weihnachtsreisenden gestrandet sind.

Allein in Buffalo kamen mindestens 28 Amerikaner ums Leben.

Schneesturm in New York. Quelle

Einschub des Übersetzers zu dieser Abbildung: Es handelt sich natürlich nicht um Nebel, sondern um Stärkst-Schneefall. Man darf das nicht vergleichen mit den Schneefällen hierzulande, wie es in Teilen unseres Landes in diesem Monat auch mal der Fall war. Ich nenne es „Blizzard-Schnee“ – sehr kleine, nadelscharfe Flocken, die bei Temperaturwerten um –10°C mit Sturmstärke wie eine treibende Wand über das Land gefegt werden. Man kann das eigentlich nur einordnen, wenn man es wie ich selbst erlebt hat. Die Schnee-Katastrophe in Norddeutschland zum Jahreswechsel 1978/79 mag vielleicht ähnlich gewesen sein, aber die fiel zeitlich gerade in meinen Aufenthalt in den USA. – Ende Einschub

Hier noch eine Impression:

Bildunterschrift im Original [übersetzt]: Aktualisierung globale Erwärmung 2022.

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Seltener Schneefall in Mexico City

Der Vorstoß arktischer Luft setzte sich sogar noch über die USA hinaus weiter nach Süden durch. Er brachte sogar in Mexico City – zum dritten Mal überhaupt (die beiden vorherigen Male waren der 12. Januar 1967 und der 5. März 1940).

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Japan: Historische Schneemassen fordern mindestens 20 Todesopfer

In weiten Teilen Japans hat ein historischer Schneefall, der in manchen Gegenden mehr als 3 Meter hoch lag, mindestens 20 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt, Tausende weitere sind ohne Strom.

Unter den Toten befand sich auch eine Frau, die unter einem schweren Schneehaufen begraben wurde. Nach Angaben der örtlichen Behörden ist dies die häufigste Todesursache – Menschen werden unter dicken Schneehaufen begraben, die von den Dächern rutschen.

In vielen Teilen des Landes wurde bereits das Dreifache der durchschnittlichen Schneemenge für die gesamte Saison gemeldet – jetzt schon!

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Schneeflocken sogar auf den Azoren

„Schnee auf dem Pico ist eine seltene Sache“, sagt Renato Goulart, ein bekannter und erfahrener Reiseleiter auf den Azoren, einer Inselgruppe im mittleren Atlantik, einer autonomen Region Portugals.

Link: https://electroverse.co/cold-kills-72-rare-snow-hits-mexico-historic-totals-in-japan-kill-20-azores/

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Meldungen vom 29. Dezember 2022:

Schnee in Saudi-Arabien

In der Region Al-Lawz in Tabuk, Saudi-Arabien, herrschten Frost und Schnee.
In den nördlichen Teilen des Landes kam es in der Nacht von Montag auf Dienstag mit dem Vorstoß kontinentaler Kaltluft von Norden her zu Schneefall.

Tweet unter der Überschrift „#BREAKING #SAUDIARABIA ?SAUDI ARABIA :#VIDEO SNOW ON THE MOUNTAINS OF TABUK, NORTHERN SAUDI ARABIA! ? #BreakingNews #UltimaHora #Tabuk #Snowfall #Neige #Nevadas #Neve #Nieve https://t.co/jpMOb3pENV

Darüber hinaus plant Saudi-Arabien, das in den letzten Jahren durch zunehmende Schneefälle betroffen wurde, trotz der „Klimakatastrophe“ eine Umgestaltung des Bergtourismus mit einem eigenen Skigebiet, das bis 2026 gebaut werden soll.

Hier noch eine Impression:

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Starke Schneefälle im südwestlichen China

Der Nordwesten Chinas hat in den letzten Wochen unter tödlichen, rekordverdächtigen Bedingungen gelitten, aber diese arktische Kälte hat sich nun anomal weit nach Süden ausgebreitet.
In dieser Woche wurde der Südwesten Chinas von Tiefsttemperaturen und starkem Schneefall heimgesucht.

Im östlichen Yunnan beispielsweise erreichten die Schneemengen über 20 cm; ähnliche Mengen wurden auch im westlichen Hunan und in Guizhou gemessen – eine Seltenheit im Dezember. In der Provinz Guizhou ist dies der stärkste Schneefall seit Januar 2011.

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Tödliche Kältewelle in Indien

Der Norden Indiens wird weiterhin von einer heftigen Kältewelle heimgesucht, die sich in den kommenden Tagen noch verschärfen soll. Sie hat inzwischen Delhi, Punjab, Haryana, Uttar Pradesh, Rajasthan sowie Jammu und Kaschmir erfasst.

Im Bergstaat Himachal Pradesh ist die Temperatur unter 0 °C gesunken. In Keylong im Lahaul-Tal beispielsweise wurde kürzlich ein rekordverdächtiger Tiefstwert von -7,9 °C gemessen, während in Kusumseri -5 °C, in Kalpa -3,6 °C und in Manali -0,6 °C gemessen wurden.

Vor allem die obdachlose Bevölkerung in Delhi leidet darunter, und es wurden bereits zahlreiche Todesfälle gemeldet.

Die intensiven Kältewellen schon des vorigen Winters forderten allein in Delhi rund 300 Menschenleben – ein neuer Rekord.

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Und noch eine Zusammenfassung einiger Auswirkungen des Sturmes in den USA:

76 „Allzeit-Kälterekorde“ in den USA während der letzten 30 Tage

Der Dezember war für viele Amerikaner ein historisch schneereicher und eisiger Monat, was sich auch in den Annalen widerspiegelt.

In den vergangenen 30 Tagen wurden laut NOAA in den Lower 48 [= die USA zwischen Kanada und Mexiko] insgesamt 76 neue Kälterekorde gebrochen. Die Daten reichen nur bis zum 25. Dezember, was bedeutet, dass diese Zahl voraussichtlich noch steigen wird, da der große Frost für Viele bis zum 28. Dezember andauerte.

Einige der herausragenden Werte, zumindest für mich, sind der Tiefstwert von -41°C in Midwest, Wyoming – der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1939; der Tiefstwert von -37°C in Antelope, das ist um 4 K kälter als der bisherige Rekordtiefstwert des Ortes aus dem Jahr 2008 (Sonnenminimum des Zyklus 23); und der Höchstwert von nur -27°C in Rockwell City, etwa 1 K niedriger als der bisherige Rekord von 1905.

In Kansas wurden viele Allzeit-Tiefstwerte aus den 1910er Jahren gebrochen, darunter in Kingman und Wallace. In Sedan und El Dorado wurden neue Tiefsttemperatur-Rekorde aufgestellt, die bis ins Jahr 1893 zurückreichen. Auch in Conception in Montana und Asdown, Arizona, war das der Fall.

Darüber hinaus haben die Vereinigten Staaten im gleichen Zeitraum 126 monatliche Tiefsttemperaturrekorde sowie ganze 1053 Tagesrekorde gebrochen. All dies trotz der fragwürdigen Positionierung von US-Stationen (d. h. der ignorierte Urban Heat Island-Effekt).

Link: https://electroverse.co/snow-in-saudi-arabia-and-china-cold-wave-india-us-set-76-new-all-time-lows/

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 1 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 31. Dezember 2022

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Wechselhafter, zeitweise winterlicher Dezember 2022 in Deutschland – was erwartet uns im Hochwinter 2023?

Stefan Kämpfe

Die erste Dezemberhälfte 2022 verlief überwiegend winterlich und legte mit einer gut dreiwöchigen Flaute bei wenig Sonne und teils frostigen Temperaturen die Schwächen der Deutschen Energiewende schonungslos offen. Es war nur ein Warnschuss – doch werden daraus auch die richtigen Lehren gezogen? Im letzten Monatsdrittel herrschte dann sehr mildes, teils auch windiges Westwetter – das erwartete, typische Weihnachtstauwetter. Für den bevorstehenden Hochwinter 2023 kann vermutlich Entwarnung gegeben werden. Einzelne Kältewellen sind zwar nicht ausgeschlossen, doch deutet sich ein insgesamt sehr milder Hochwinter an.

Die langfristige Entwicklung der Dezembertemperaturen in Deutschland

Wegen einer starken Häufung westlicher und südwestlicher Großwetterlagen gehört der Christmonat zu den erwärmungsstärksten Monaten des Jahres; allerdings scheint diese Erwärmung nun weitgehend ausgereizt zu sein. Solch ein Ausnahmedezember wie 2015, als im DWD-Flächenmittel 6,5°C erreicht wurden und zu Weihnachten schon Haselsträucher, Schneeglöckchen und Winterlinge blühten, ist nur bei totaler, kräftiger Warmluftzufuhr aus SW an praktisch allen Tagen, verbunden mit sehr viel Sonnenschein, möglich. In diesem Jahr zeigte sich nun, was unsere Dezembertemperaturen wirklich beeinflusst – nicht CO, sondern die Großwetterlagen und die damit verbundenen Luftmassen. Kommen diese aus Ost bis Nord, so wie in der ersten Dezemberhälfte 2022, ist es bitterkalt; während an Weihnachten bei West- bis Südwestwinden schon Frühlingsgefühle aufkamen. Folglich traf der Dezember 2022 mit etwa 1,5 bis 2,0°C im DWD-Flächenmittel in etwa das Langjährige DWD-Mittel von 1991 bis 2020 (1,8°C).

Abbildung 1: Der Dezember zeigt zwar ein etwas undeutlicheres Temperaturverhalten, als die meisten Monate, bei denen ab etwa 1988 eine sprunghafte Erwärmung einsetzte. Das grobe Muster „Zuerst bis fast zur Mitte des 20. Jahrhunderts merkliche Erwärmung, dann eine längere Stagnationsphase oder gar leichte Abkühlung, am Ende starke Erwärmung“, zeigt er aber dennoch. Diese letzte Erwärmung begann schon mit dem extrem milden Dezember 1974 und scheint sich nun dem Ende zu nähern. Diese Grafik zeigt keine Klimasensitivität des CO₂, sie verdeutlicht lediglich, dass die Temperaturentwicklung einiger Zeitabschnitte, besonders der Stagnationsphase zur Mitte des 20. Jahrhunderts, nicht zur zunehmenden CO₂-Konzentration passte.

Die meteorologischen Hintergründe der Frühwinterkälte 2022 – zeitweise Blockierung der Westdrift

Dem letzten kalten Dezember (2010) gingen ein nur kurzzeitig heißer, schon Ende Juli beendeter Sommer sowie ein insgesamt etwas zu kühler Herbst voraus. Diesmal folgte einem langen, heißen Sommer ein merklich zu warmer Herbst mit enorm vielen Süd- und Südwestlagen im Oktober/November, was in ähnlicher Form letztmalig vor dem rekordmilden Winter 2006/07 zu beobachten war und auch in früheren Vergleichsfällen oft auf einen milden Folgewinter hindeutete. Aber zwei markante Kältewellen, eine längere ab Mitte September und eine kürzere, schon winterliche um den 20. November, deuteten schon die latente Bereitschaft der Atmosphäre zu weiteren, zumindest gelegentlichen Kälteeinbrüchen an. Nach dem 21. November kehrte die milde Südluft nochmals zurück, bevor zum Monatswechsel ein Hoch über Fennoskandien die Regie übernahm. Dabei zog ein kleines Höhentief vom 1. bis zum 3. Dezember westwärts über Mitteleuropa hinweg und löste gebietsweise bei leichtem Dauerfrost intensive Schneefälle aus; 10 bis 15 cm Schneehöhe sind für das niederschlagsarme Thüringer Becken schon sehr bemerkenswert.

Abbildung 2: Reichlich Schnee im sonst so dürren Weimar am 2. Dezember 2022. Ein Höhentief und Nordoststau sorgten für diese weiße Advents-Überraschung.

Abbildung 3: Wetterlage am 2. Dezember 2022. Man erkennt ein sehr kräftiges Russland-Hoch, dessen Keil über Skandinavien bis zu den Britischen Inseln reicht. Am Boden deuten nur kleinere Ausbuchtungen der Isobaren auf den zyklonalen Einfluss hin; in der Höhe ist er deutlich sichtbar (Großwetterlage XXZZT, nach HESS/BREZOWSKY HFZ, Luftmasse xP). Bildquelle: wetterzentrale.de

Nachfolgend sickerte von Südosten mildere Luft ein und ließ den Schnee im Flachland tauen; doch ab dem Nikolaustag begann zwischen einem mit weit über 1060 hPa enorm kräftigen Grönland-Hoch und einem Skandinavien-Tief ein gewaltiger, mehrtägiger Kaltluftausbruch aus der Arktis nach West- und Mitteleuropa, welcher sich aber wegen des wärmenden Einflusses von Nordmeer, Nord- und Ostsee zunächst vor allem in höheren Luftschichten bemerkbar machte.

Abbildung 4: Am 8. Dezember strömte zwischen einem extrem kräftigen Grönland-Hoch und einem Tief über Skandinavien in der Höhe sehr kalte Luft nach West- und Mitteleuropa; wegen des wärmenden Einflusses der Meere blieb es in den unteren Luftschichten aber noch mild. Bildquelle: wetterzentrale.de

Die schnellere Auswirkung des Kaltlufteinbruches in der Höhe, die anschließende Bildung einer bodennahen Inversion und der die Kältewelle beendende Warmluftvorstoß nach Mitte Dezember zeigten sich beispielsweise sehr formschön am Verhalten der Stundenwerte der Lufttemperaturen zu einem bestimmten, immer gleichen Zeitpunkt an einer Flachland- und einer nicht weit entfernten Bergstation:

Abbildung 5: Frühere und stärkere Temperaturabnahme an der Bergstation Brocken wegen eines markanten Einbruches höhenkalter Luft nach dem 7. Dezember 2022. Während es auf dem Brocken nach dem 7. Dezember kontinuierlich abkühlte, blieb es in Magdeburg bis zum 8. Dezember noch mild und der nachfolgende Temperaturrückgang verlief langsamer, weil die Luftmasse in den untersten Luftschichten durch den Meereseinfluss erwärmt wurde. Danach bildete sich durch bodennahe Auskühlung die typische, winterliche Inversion; in Magdeburg war es zeitweise kälter. Auch der zuerst in der Höhe beginnende Warmluftvorstoß ist gut zu erkennen; erst in der erwärmten Meeresluft ganz am Ende stellte sich wieder die normale Luftschichtung ein.

Zunächst blieb die Westdrift weiterhin blockiert, und die höhenkalte Luftmasse konnte sich auch in den unteren Luftschichten merklich abkühlen; teils wandelte sie sich in eine sehr kalte Kontinentale Subpolarluft (cP) um. Mäßige bis strenge Nachtfröste waren die Folge, und trotz des Tiefdruckeinflusses war Deutschland besonders in seinen zentralen Landesteilen vom dynamischen Wettergeschehen (Wind, stärkere Niederschläge) vorübergehend weitgehend abgeschnitten – die folgende Abbildung zeigt, warum:

Abbildung 6: Zwischen einem mit höhenkalter Luft gefüllten Tief über dem Baltikum und einem auf sehr südlicher Bahn aufziehenden Atlantik-Tief lag Deutschland am 12. Dezember 2022 im Bereich geringer Luftdruckgegensätze, der Wind flaute ab (keine Isobaren über Deutschland), und die hier lagernden Luftmassen (mA, xA und cP) kühlten in der gebietsweise klaren Nacht auf den 13. Dezember bodennah stark aus. Der Jet-Stream verlief weit südlich durch das Mittelmeer-Gebiet und konnte so der Witterung in Deutschland keine Dynamik verleihen – ruhiges, kaltes Winterwetter stellte sich ein. Bildquelle: wetterzentrale.de

Aber nach dem 17. Dezember kündigte sich das so häufige Weihnachtstauwetter an. Die Blockierung der Westdrift endete, und mit gefrierendem Regen vollzog sich am 19. Dezember der Wetterwechsel vom kalten Frühwinter zum sehr milden Südwestwetter.

Gut drei Wochen Flaute und Kälte – schlecht für die Deutsche Energiewende

Weil Deutschland aus grün-ideologischen Gründen seine sicheren, zuverlässigen, umweltfreundlichen Kernkraftwerke abschaltet und den Kohleausstieg forcierte, während gleichzeitig der bisherige Hauptlieferant für Erdgas, Russland, weitgehend ersatzlos ausfiel, kam es zu einer für die Nachkriegszeit beispiellosen Energiekrise, einhergehend mit einer Hyperinflation. Millionen Deutsche sitzen nun im Dunkeln und Kalten, weil sie die exorbitant gestiegenen Strom- und Heizkosten nicht mehr bezahlen können, und viele Unternehmen stehen vor dem wirtschaftlichen Aus. Die Frühwinter-Kälte kam da zur absoluten Unzeit, weil jedes Grad weniger Außentemperatur den Heizenergiebedarf um etwa 6% steigen lässt. Zwar versichern Bundesnetzagentur und Bundesregierung, die Stromversorgung sei gesichert und die Erdgasspeicher gefüllt – aber zu welchem Preis und wie lange? Als Ausweg bietet sich, zumindest für die Stromerzeugung, der von der Ampel-Koalition beschlossene forcierte Ausbau der Erneuerbaren Energien, besonders von Wind- und Solarenergie, an – doch der erweist sich als enorm problematisch. Massiv steigende Lohn- und Rohstoffkosten, Fachkräfte- und Rohstoffmangel, der enorme Platzbedarf der Wind- und Solaranlagen, ökologische Probleme sowie Proteste gegen den notwendigen, viel zu langsamen Leitungsausbau und nicht zuletzt die fehlenden, in absehbarer Zeit nicht in technisch-ökonomischer Reichweite befindlichen Energiespeicher, verhindern einen raschen Zubau. Doch könnten auch meteorologisch-klimatische Gegebenheiten die Energiewende scheitern lassen? Auf den ersten Blick erzeugen die „Erneuerbaren“ doch schon heute an stürmischen Winter- und besonders an sonnig-windigen Frühlings- und Sommertagen so viel Strom, dass oftmals Windkraftanlagen abgeregelt werden müssen – die überschüssige Energie kann nicht gespeichert werden. Doch leider häuft sich in letzter Zeit auch das Gegenteil – ganzjährig mehr windschwache Wetterlagen; in Kombination mit herbstlich- winterlicher Bewölkung sind das die so genannten „Dunkelflauten“. Bei solchen Dunkelflauten würde selbst eine Verzehnfachung der heute schon üppigen Wind- und Solaranlagenzahl nicht genügend Elektroenergie liefern! Das jüngste Ereignis begann schon in der letzten Novemberwoche und dauerte bis zum 18. Dezember.

Abbildungen 7a und 7b: Kaum Wind- und Solarenergie über mehr als drei Wochen: Hier ist oben (7a) der komplette November und unten (7b) der Zeitraum vom 1. bis zum 23. Dezember 2022 dargestellt; die eigentliche Kalamität begann schon am 28. November und dauerte bis zum 18. Dezember, aber auch davor und danach waren die „Erneuerbaren“ nicht sehr produktiv. Nur Anfang November und ab dem 19. Dezember wehte mehr Wind – aber auch da reichte er nicht immer aus. Und die Solarenergie erbrachte fast Nichts. Selbst eine Verzehnfachung der Wind- und Solaranlagen hätte zeitweise nicht genügend Strom geliefert. Man achte auf den hohen Anteil des verstromten, teuren Erdgases; aber auch die importierte Steinkohle verteuerte sich erheblich – für die Strompreise in Deutschland lässt das nichts Gutes erahnen. Ohne ausreichende Energiespeicher bleiben die fossilen Energieträger jedoch unverzichtbar; die oft gepriesene Wasserstofftechnologie ist hinsichtlich ihres Wirkungsgrades ineffizient, kurzfristig nicht in großem Umfang realisierbar und viel zu teuer! Alle „Erneuerbaren“ leisteten trotz ihres weit fortgeschrittenen Ausbaugrades zeitweise nur 15 bis 40% der Gesamtstromerzeugung, also mussten 60 bis 85% konventionell erzeugt werden! Man beachte, dass der Primärenergiebedarf in Deutschland viel höher als die hier dargestellte Stromerzeugung ist – legt man diesen Primärenergieverbrauch zugrunde, decken die „Erneuerbaren“ Energien trotz ihres enormen Ausbaugrades nur knappe 16% im witterungsmäßig viel günstigeren Jahresmittel ab (Stand: 2021). Bildquellen: energy-charts.info, ergänzt.

Zunehmend geraten auch Wind- und Solarenergie in den Verdacht, unser Klima massiv zu beeinflussen; Näheres unter anderem hier und hier. Wichtige, ernste Hinweise für die Begrenztheit und die schon jetzige Übernutzung der Ressource Wind sind die Häufigkeitszunahme der windschwachen, Unbestimmten XX-Wetterlagen sowie die tendenzielle Abnahme der Windstärke in Norddeutschland:

Abbildungen 8a und 8b: Oben (8a) die merkliche Häufigkeitszunahme der Unbestimmten Wetterlagen ohne Anströmrichtung (XX-Lagen) im Jahresmittel; Werte für 2022 bis zum 25. Dezember vorliegend; mit 81 Tagen gab es auch 2022 überdurchschnittlich viele XX-Lagen. Näheres zur erst seit Juli 1979 vorliegenden Objektiven Wetterlagen-Klassifizierung hier. Unten die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Norddeutschland seit 1992 (Mittel aus 25 DWD-Stationen, leider nur in Beaufort vorliegend). Werte für 2022 optimistisch geschätzt.

Ausführlicher werden die meteorologischen Hintergründe der Energiewende hier behandelt. Eine gute Seite hatte das Winterwetter aber doch: In Deutschland, dem Land des Missmanagements, der Fehlplanungen, der Gender-Toiletten, der überbordenden Bürokratie, des Bildungsnotstandes, der verlotternden Infrastruktur und der überteuerten Mieten und Preise, ging wenigstens für ein paar Tage mal alles glatt!

Weitere Aussichten: Milder Hochwinter 2023 ist wahrscheinlich

Der Autor dieses Beitrages hatte in seiner Wintervorschau hier schon auf recht eindeutige Indizien für einen insgesamt relativ milden Winter 2022/23 hingewiesen. Für den weiteren Verlauf der Hochwinterwitterung im Januar/Februar 2023 liefert aber erst der Witterungstrend zwischen dem 25. Dezember und dem 10. Januar oft wichtige Hinweise: Wird oder bleibt es in diesem Zeitraum mild, so setzt sich das oft tendenziell im Hochwinter, zumindest im Januar, fort; für Kälte gilt Ähnliches („Siebenschläfer-Regel“ des Winters). Allerdings erhöhen die Kälteeinbrüche zwischen September und Dezember 2022 die Wahrscheinlichkeit weiterer, zumindest gelegentlicher winterlicher Kälteeinbrüche; die keinesfalls zuverlässigen Langfrist-Modelle gehen momentan aber von einem milden bis sehr milden Januar und Februar aus.

Abbildungen 9a und 9b: Das CFSv2-Modell kündigt einen sehr milden Januar (oben) und Februar 2023 an – Irrtümer sind aber nicht ausgeschlossen und zumindest einzelne Kältewellen noch möglich. Bildquellen: NOAA

Anfangs konnte sich die Kälte noch von Skandinavien bis Westrussland halten. Doch weil sich zunehmend ein Höhenkeil über Südeuropa aufwölbt, verlagern die Tiefs ihre Zugbahn nordwärts und dringen auch weiter nach Osten vor. Weitere Indizien sind die Verlagerung des troposphärischen Kältepols nach Grönland und Nordostkanada, der erwartete hohe Luftdruck über Südosteuropa und ein kalter Polarwirbel. Damit dürfte sich der Winter vorerst anderswo austoben – in Ost- oder Südasien und in Nordamerika. Aber seine Rückkehr ist noch nicht gänzlich ausgeschlossen, und vielleicht kann die Luft unter Hochdruckeinfluss zumindest zeitweise etwas stärker auskühlen. Diesmal scheint also der Winter weitgehend nochmals Milde walten zu lassen – das deutsche Energie-Harakiri bleibt vorerst ungestraft. Aber die lang anhaltend Dunkelflaute im Spätherbst/Frühwinter 2022 sowie die auch insgesamt enttäuschenden Erträge der Erneuerbaren Energien in den sehr windschwachen Jahren 2021 und 2022 sollten allen Verantwortlichen zum Umdenken bewegen – der momentane Kurs des Ausstiegs aus der Kohle- und Kernenergie kann ohne wirklich praktikable, bezahlbare, zuverlässige Alternativen nicht weiter fortgesetzt werden.

Abbildung 10: Für den 10. Januar 2023 sehen die Ensemble-Prognosen hohen Luftdruck über Südosteuropa und tiefen bei Island vor – denkbar ungünstige Voraussetzungen für Winterwetter in Deutschland. Bildquelle: NOAA

Abbildung 11: Für den Dreikönigstag 2023 (6. Januar) wird ein kräftiger, kalter, nur leicht gestörter Polarwirbel erwartet – auch das spricht gegen anhaltendes Winterwetter in Mitteleuropa. Bildquelle: meteociel.fr

Stefan Kämpfe, Diplom-Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

 




Seit der Klimawandel alle Probleme dieser Welt erklärt, kann jedes Kind „Minister“. Teil 1(2)

Helmut Kuntz

Schon mehrmals wurde gezeigt, wie ein Teil unserer Politvertreter durch die Welt reist und dabei nur im Sinn hat, aufgrund reiner Erzählungen das Geld der Bürger jedem der es wünscht hinterher zu werfen. Besonders gut ist es beim Thema Klimawandel darstellbar, weil sich dazu oft die Daten finden lassen, welche belegen, dass Fakten dabei überhaupt nicht interessieren.

Westlicher Erfindungsgeist und Fleiß – und die zunehmende Erwärmung – haben die Welt vor zunehmender Armut und vor dem Verhungern gerettet

Außenpolitik mag früher schwierig gewesen sein. Dank dem Klimawandel kann solche heutzutage zumindest für Deutschland aber praktisch jedes Kind. Schon im Kindergarten lernen sie vom „giftigen, zerstörerischen CO“, welches nicht mehr erzeugt werden darf und der schlimmen Emissionsschuld des reichen Westens, welche zum Verbrennen der Erde führt und deshalb inzwischen gesühnt werden muss.

Nicht mehr lernen sie, dass wir trotz schon immer und eben auch weiterhin vorkommendem Extremwetter im besten Klima seit vielen hundert Jahren leben. Und erst durch westliche Forschung und Umsetzung trotz extremem Bevölkerungswachstum die damals wissenschaftlich und mathematisch belegte, eindeutige Vorhersage des sicheren Verhungerns durch Herrn Malthus nicht eingetroffen ist. Auch dass die bitterste Armut trotz dem vorhergesagten Bevölkerungszuwachs immer weniger Menschen betrifft, lernt man nur noch selten, da dies als diskriminierend gilt.

Welches Kind erfährt auch noch, wie armselig das Leben der Knechte bis zum kleinen Handwerker bis in die 50er Jahre auch in Deutschland war – besonders schlimm im damals noch bitterarmen Alpenraum – und wie krass selbst dagegen die noch viel schlimmere und länger andauernde Armut in anderen Ländern.

Bild 1

Bild 2

Bild 3: Entwicklung der Hektarerträge von Weizen in Asien, Afrika und weltweit im Zeitraum 1961 bis 2020 (in Hektogramm pro Hektar)

Bild 4 USA Weizenerträge Langfristdarstellung von 1865 – 2010 (blaue Linie), Weizen Welt Erntemengen 2000 – 2016 (blaue Balke), giss Globaltemperatur Land und See (rote Linie). Grafiken vom Autor übereinander kopiert.

Bild 5

Zwischen 1850 und 2000 haben sich weltweit verändert:
Erträge der Weizenproduktion: um das 5,6fache

Einwohner: um das 4,83fache

(Nur) die westliche Vergangenheit war schlecht

Weil diese Errungenschaften an „Verwerflichkeit“ der „alten, weißen Männer“ nicht reicht, wird dazu noch die Sklaverei angezogen. Diese ist kein Ruhmesblatt und stolz muss man darauf bestimmt nicht sein. Allerdings gilt das über viele tausende von Jahren und für fast alle Länder dieser Erde.

Der Westen hat die Sklaverei dann selbst abgeschafft (als man dank Maschinenkraft und allgemeinem Lebensstandard keine Sklaven mehr benötigte), der katholische Kirchenstaat unter heftigstem Protest, als man ihn dazu zwang und nicht-westliche Staaten haben bis weit ins 20. Jahrhundert daran festgehalten. In Mauretanien wurde Sklaverei 1980 offiziell verboten, im Niger 2003 und in Nepal ein sklavenähnliches System 2013 (Kamaiya-System).

Dabei sticht eine Religion besonders hervor, welche die Versklavung von Nichtgläubigen als „heilige Pflicht“ betrachtet und nach heutiger Lesart ebenfalls „industriell“ betrieb. Wer sich wundert, warum man im Gegensatz zum Beispiel zu Nord- und Südamerika von diesen ehemaligen Sklaven dort gar nichts mehr sieht, sei daran erinnert, dass sich im Einflussbereich dieser Religion zumindest Sklaven aus Afrika nicht fortpflanzen durften (genauer: nicht mehr konnten). Wie man das bewerkstelligte und mit welch extremer Mortalitätsrate, lässt sich nachlesen [18] [19]. Der Sklavenhandel in und aus Afrika wurde dabei von den Einheimischen Potentaten und Clanchefs selbst betrieben und unterstützt.

Die Sklaven für den „reichen Westen“ wurden deshalb nicht „eingefangen“ oder „geraubt“, sondern in Afrika regulär als Ware gekauft:
Zitat: … Wenn die europäischen Sklavenhändler die westafrikanischen Küsten anliefen, dann nahmen sie die Sklaven nicht selbst gefangen. Sie wurden ihnen zugeführt, etwa von afrikanischen Stammesfürsten oder adligen Familien, die vom Sklavenhandel profitierten und das afrikanische Hinterland kontrollierten
DW: WELTTAG DER ERINNERUNG AN DEN SKLAVENHANDEL Sklavenhandel in Ostafrika – ein verschwiegenes Kapitel
… Der Verkauf von afrikanischen Sklaven lässt sich bis zurück in die Antike belegen. Zur Routine wurde er im siebten Jahrhundert unserer Zeitrechnung, als der Islam in Nordafrika erstarkte – sieben Jahrhunderte, bevor die Europäer den Kontinent erforschten, zehn Jahrhunderte, bevor Westafrikaner über den Atlantik nach Amerika verkauft wurden. Bereits damals verkauften arabische Muslime in Nord- und Ostafrika gefangene Afrikaner in den Nahen und Mittleren Osten …

Weitere Details dazu: Tichys Einblick, 26. August 2020: WAS NOTTUT: HISTORISCHE BILDUNG Egon Flaig: „Wir erleben eine Kulturrevolution“

Doch nicht nur Afrika wurde so ausgeplündert. Es betraf auch den Mittelmeerraum. Alleine für die „Erlaubnis“ zum Befahren des Mittelmeeres mussten die USA einstmals 20 % ihres Staatshaushalts für „Barbaresken“ Schutzgeld aufwenden, sonst wurden ihre Schiffe gekapert und die Seeleute versklavt. Deren Begründung:
[Link] «Im Koran steht geschrieben, dass alle Nationen, die unsere Autorität nicht anerkennen, Sünder sind. Es ist unser Recht und unsere Pflicht, Krieg gegen sie zu führen und alle zu Sklaven zu machen, die wir gefangen nehmen können. Jedem Moslem, der in diesem Kampf fällt, ist ein Platz im Paradies sicher.»
Wer hat dort den Sklavenhandel dann abgeschafft? „Die Weißen“ mussten es erzwingen.

Das zählt aber nicht mehr. Die Menschen müssen gleich (dumm) gemacht werden, wie es im Bildungssystem schon mit Konsequenz umgesetzt wird und an der hohen Zahl von Politikdarstellern ohne Ausbildung, wenn es hoch kommt, wenigstens mit Studienabbruch, Berlin demonstriert.
Das gilt nicht nur für eine bestimmte Partei, auch die CDU ist auf diese „Pflicht“ aufgesprungen:
Die damalige Übergangsvorsitzende der CDU und Bundesministerin für Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer:Wir müssen uns eingestehen dass es auch in Deutschland Alltagsrassismus gibt“. Und der beginneoft schon mit einer überheblichen Haltung“, indem „wir“ davon ausgehen, „dass wir Dinge besser können als andere auf der Welt“.
Über viele Jahrzehnte war genau das unser Erfolgsmodell, mit dem massiv geworben wurde. Deshalb hat sie die Ergänzung vergessen, eher übersteigt es ihren Denkhorizont: Und wenn dies nicht mehr so ist, ist Deutschland pleite und verarmt. Aber solche Kenntnis kommt nicht einmal mehr einer CDU-Politikerin über die Lippen.

Dazu passt eine ihrer aktuellen Positionen: Was macht Annegret Karrenbauer heute? Ab Mai 2022 ist Kramp-Karrenbauer Vorsitzende der Erwerbslosen-Selbsthilfe Püttlingen e.V.

Als nicht rassistisch gilt nur noch, auf den „rassistischen“ Westen und seine „weißen“, schon länger dort Wohnenden einzudreschen:

Bild 6

Und ihnen die Auslöschung zu wünschen:

Bild 7

Das lässt sich steigern. Eine „Tutorin und Referentin in der politischen Bildungsarbeit“ mit den Schwerpunkten: [Link] Wenn es um Themen wie Rassismus, Kapitalismus, Imperialismus, (Neo)Kolonialismus und ein falsches Verständnis von intersektionalem Feminismus geht, sind Aaliyahs Analysen sehr treffend. Sie nimmt auch kein Blatt vor den Mund, um Machtstrukturen unter BIPoC’s und Missstände auch im Bezug auf den aktuellen Klimawandel zu benennen und findet ganz besonders in der Schwarzen Community immer mehr Gehör“,
gab von sich: [Link] Aaliyah Bah-Traoré Instagramm-Beitrag: … Ich bin total angewidert vom Schweinefleisch. Es gibt keine Rasse, die so verseucht, dreckig, schäbig, ranzig, unbarmherzig, verflucht, vergammelt, hässlich, primitiv, feige, so grenzenlos brutal und trotz jahrhundertelanger und anhaltender Genozide, der Versklavung, Ausbeutung und Verbrechen, die an uns gesegneten Kindern der Sonne begangen werden, von ihrer vermeintlichen moralischen und zivilisatorischen Überlegenheit überzeugt ist. Schweinefleisch wird für mich immer der akkurateste Begriff für die Mundeles sein, weil die auf allen Ebenen einfach unrein sind.

Nicht ganz so drastisch, aber konsequent, führt man es auf Regierungsebene weiter:
Tichys Einblick, 29.12.2022: In der grünen Republik hat Kultur keinen Platz mehr

Schuld ist immer der Klimawandel

Zu dieser Bewegung passt der Klimawandel wie die Faust aufs Auge. Alleine dieser bietet eine problemlose Plattform zur Umsetzung westlicher, woker „Reparationsmanie“. Und entsprechend kann sich das Narrativ des (alleine) vom reichen Westen verursachten, schlimmen, bald die Welt verbrennenden Klimawandels immer extremer durchsetzen. Wobei man zugeben muss, dass diese Vorstellung vom Westen selbst erfunden, als Menetekel simuliert und verbreitet wurde und wird.

Entsprechend bekommen schon die Kinder im (reichen) Westen Angst vor dem Klima eingeimpft:
SZ, Wochenendausgabe vom 25.01.2020: [11] Interview mit Naomi Klein
… Ihr 7jähriger Sohn hat bereits Angst vor dem Klimawandel, da er weiß, dieser wird ihn sein ganzes Leben lang begleiten. Deshalb will er auch mit zur Demo gegen ein Kohlekraftwerk.
Kann man so hervorragend informierten Kindern noch das Wahlrecht untersagen?

In anderen Ländern hat man auch Angst. Davor, nicht schnell genug Klimareparationszahlungen zu erhalten (bevor die Geberländer pleite sind).

Aber selbst wenn man dann wie Deutschland die „Rettung des Klimas“ massiv umsetzt und dabei seinen Wohlstand mehr als riskiert, ist es wieder nicht recht, weil ebenfalls rassistisch, wie es die Alpenprawda ihren Lesern mitteilte:
Süddeutsche Zeitung: [11] Sachbuch zum Klimawandel: Was bringt die Bösen dazu, so böse zu sein?
… Versuch der Bundesrepublik, in Gestalt der „Klimawende“ einen technischen Wandel zu erzwingen, der Deutschland im Wettbewerb der Nationen einen schlagenden Vorteil verschaffen würde.

Wie sehr würde man sich wünschen, dass dieser Wettbewerbsvorteil wirklich käme. Bisher ist es lediglich eine früher nicht vorstellbare Subventionsorgie, welche die Bürger bezahlen müssen. Doch da versagt ziemlich sicher die hellseherische Fähigkeit der dies Deutschland vorwerfenden Klimaaktivistin.
Diese war der SZ auch sicher bei Weitem nicht so wichtig, wie eine andere Aussage: [11] Die „beste Hoffnung der Menschheit“, versichert die Aktivistin, bestehe in einer „grün-linken Weltsicht … “.

Der Schuldige hat seine Schuld (mit viel Geld) zu sühnen

Wer in einem solchen geschichtsklitterndem Ideologieumfeld sozialisiert wurde, kann gar nicht anders, als – wie unsere politischen Vertreter – um die Welt zu reisen mit dem Ziel, an jeden der es wünscht, vorsorglich Reparationszahlungen zu leisten. Um solche zu bekommen, muss man anstelle von „Asyl“ nur „Klimawandel“ aussprechen.

Deshalb interessiert es auch nicht, dass der IPCC – was ja sein alleiniger Auftrag ist- nur „Belege“ für die Bestätigung des AGW-Klimawandels sammelt und Gegenteiliges nicht beachtet, teils sogar anpasst:
[12] EIKE, 26. Dezember 2022: Marcel Crok – Warum es keinen Klimanotstand gibt: Eine Analyse des 6. IPCC-Berichts
Doch ist es nicht nur der IPCC und darin vor allem die politischen Entscheider des Summary. Auch fast täglich zeigen unsere Politikvertreter, wie sie diese bewusst einseitige – und falsche – Klimabetrachtung verfolgen.

Wie dies öffentlich vor allen Augen immer neu geschieht, anbei wieder in einer Zusammenfassung, teils aus anderen Artikeln des Autors.

Flut im Ahrtal

Frau Merkel hat bei ihrem damaligen Besuch kurz nach der Flut vor Ort „entschieden“, dass diese ein Menetekel des Klimawandels sein muss [5]. Eine ganze Schar vorauseilend politikhöriger (von Fördermitteln abhängiger?) Wissenschaftler hat dies trotz eindeutiger, gegenteiliger historischer Daten, in kürzester Zeit einfach durch deren Weglassen in der Auswertung willigst bestätigt [6] [10] .
Bezieht man diese historischen Daten allerdings in die Auswertung mit ein, kehren sich die Aussagen der Studie um: Extremregen nimmt eher bei kühleren Temperaturen zu und solch ein Ereignis geschieht dort eben doch alle 100 (40 … 200) Jahre und nicht wie angeblich berechnet, im Mittel nur alle 15.000 Jahre. Vor allem ist ein häufigeres Auftreten durch den Klimawandel eher unwahrscheinlich, da höhere Temperatur eher zur Abnahme von Extremregen führt:

Bild 8 [10] Grafik der Temperaturabhängigkeit von Extremniederschlag vom Autor um die historischen Daten ergänzt

Bild 9 [6] Wiederholzeiträume, wenn die historischen Daten berücksichtigt werden

Interessieren solche Fakten unsere Außenministerin? Niemals, denn dann würde ihre Ideologie zusammenbrechen. Also fabuliert Frau Baerbock frei weg, wie es ihr in „in den Kram“ passt:
[4] Auswärtiges Amt, 18. Juli 2022: Rede der Bundesministerin des Auswärtigen, Annalena Baerbock, zur Eröffnung des Petersberger Klimadialogs am 18. Juli 2022 in Berlin:
… Und auch hier in Europa, hier in Deutschland haben wir erst vergangene Woche der verheerenden Flut gedacht, die vor einem Jahr das Ahrtal verwüstet hat.
All das unterstreicht, dass es bei der Klimakrise nicht um die Zukunft geht, sondern dass sie uns hier und jetzt bedroht. Für uns alle, von den Pazifikinseln über den Sahel bis nach Europa, ist die Klimakrise die größte Herausforderung unserer Zeit. Sie bedroht das Leben von Millionen von Menschen – und Frieden und Stabilität weltweit. Sie ist die größte Herausforderung für internationale Sicherheit in unserer Zeit.

Dass nicht das Wetter (alleine), sondern ein in Deutschland bis dahin unvorstellbares Behördenversagen die wirklichen Ursachen der vielen Todesopfer und Schäden waren, selbst nachlesen: [5] EIKE 30.07.2021: Einschläge des Klimawandels oder eher eklatantes Staats- und Behördenversagen?

Um ein solches behördliches Totalversagen künftig zu verhindern, müsste man den Behördenapparat grundlegend reformieren – derzeit undenkbar.
Viel leichter ist es da, zu versprechen, dass eine CO2-Reduktion vielleicht im Jahr 2100 solche Fluten verringern könnte. Wer von den Betroffenen schaut sich schon die Grafiken an, welche zeigen, dass zumindest bezüglich Starkregen höhere Temperaturen besser wären und man viel, viel Geld für das Gegenteil zum Fenster hinauswirft.

Flut in Pakistan

Es hat aber viele Vorteile, sich bei Wetterproblemen alleine auf einen Klimawandel zu versteifen. Es erspart die Beschäftigung mit den wahren, oft vielschichtigen Problemen, welche seltenst –meistens nie – einfach lösbar sind.
Man denke nur an die verblüffend oft in solchen „Betroffenheitsländern“ herrschende, längst vorhandene, doch ungebremst weiter zunehmende Überbevölkerung, in der Regel verbunden mit Versagen der örtlichen Regierungen, oft reinsten Potentaten.

Solches als Problemstellung auch nur zu erwähnen würde allerdings unbremsbare Shitstorms der angesprochenen Regierungen, wie auch der Gutmenschen bei uns, ins Rollen bringen. Verblüffend oft herrscht in betroffenen Ländern zudem eine bestimmte Religion, welche auf Kritik extrem aggressiv reagiert.

So wurde Pakistan im Sommer von einem extremen Flutereignis betroffen. In einer Ausarbeitung des Autors lässt sich nachlesen, wie wenig dort ein solches Ereignis mit dem Klimawandel zu tun hat:
[10] Das Land hat eine lange Geschichte zerstörerischer Überschwemmungen, die sich sehr nachteilig auf Leben und Eigentum ausgewirkt haben. Im 19. Jahrhundert wurden sechs große Überschwemmungen registriert: 1842, 1858, 1871, 1875, 1885 und 1892. Im 20. Jahrhundert traten achtzehn große Überschwemmungen auf. Die von 1951, 1987, 1988 und 1998 waren von katastrophaler Bedeutung. Neuere Überschwemmungen sind 2004 und 2010.
Ähnlich berichtet UNDRR PreventionWEB, 31 August 2022: According to the Federal Flood Commission, Pakistan has witnessed 28 super riverine floods in its 75-year history. The first recorded super flood was witnessed in 1950, followed by 1955, 1956, 1957, 1959, 1973, 1975, 1976, 1977, 1978, 1981, 1983, 1984, 1988, 1992, 1994, 1995 and then every year since 2010 — which also saw the worst flood in the country’s history. These floods collectively affected 616,558 square kilometres of land, snatched 13,262 precious human lives and caused losses worth over Rs39 billion to the national economy.

Und fügt hinzu (übersetzt): … Besonders interessant ist, dass, obwohl die Provinz eine jahrhundertealte Geschichte von Naturkatastrophen hat, aufeinanderfolgende Regierungen nach der Unabhängigkeit weitgehend weniger auf dieses wiederkehrende Phänomen reagiert haben und es versäumt haben, proaktiv zu handeln.

Gezeigt wird darin zudem, dass eine extra zu dieser Flut erstellte Attributionsstudie keinen statistisch signifikanten Einfluss des Klimawandels auf die Monsunfluten in Pakistan feststellen konnte, ein solcher Einfluss also nur in Simulationen „existiert“:
Attributionsstudie Pakistan:Alle oder einige dieser Faktoren könnten durch den anthropogenen Klimawandel beeinflusst werden, aber ob und in welchem Ausmaß dies der Fall ist, bleibt höchst ungewissDaher ist das Vertrauen in die bestehenden Erkenntnisse zur Zuordnung von Niederschlägen in dieser Region derzeit insgesamt gering.

Und es zeigt noch ein typisches Problem, einen exzessiven Bevölkerungszuwachs, der dem Land jede Möglichkeit verwehrt, die Besiedlung von Überschwemmungsflächen zu reduzieren, sondern deren zunehmende Besiedlung erzwingt:

Bild 10 Pakistan: Gesamtbevölkerung von 1980 bis 2021 und Prognosen bis 2027(in Millionen Einwohner)

Wen wundert es, dass unserer Außenministerin zu den Überflutungen in Pakistan nichts anderes einfiel, als alleine das wiederzukäuen, was alle anderen ihr vorsagten. Es kostet ja nur das Geld der deutschen Steuerzahler:
(Baerbock)
[3] ... Die Flutmassen in Pakistan haben uns noch einmal vor Augen geführt, welche dramatischen Konsequenzen die Klimakrise hat. Als eines der weltweit am stärksten betroffenen Länder zahlt Pakistan einen hohen Preis für den globalen CO2-Ausstoß. Deswegen werden wir uns bei der COP27 in Ägypten für eine faire Verteilung der Klimakosten einsetzen.

Als ob Frau Baerbock es geahnt (oder ihre Staatssekretärin von Greenpeace es vorbereitet) hat, wurde diese Flut auf dem diesjährigen Klimagipfel unisono als Klimawandel-Menetekel präsentiert [9] und als Beleg zur Forderung nach Klimaschäden-Reparationszahlungen angezogen (in [9] alleine mit 17 Fundstellen), selbstverständlich mit Unterstützung durch unsere dortigen Vertreter, wie Svenja Schulze und Baerbock.

Meerespegel bei Palau

Besonders schlimm Baerbocks Besuch des Inselstaates Palau in der Südsee. Dort ließ sie sich effektvoll am Strand beim Zuhören von Klimaaktivisten vorgetragener Schauergeschichten ablichten.

Bild 11 Frau Baerbock auf Palau im Sommer 2022

Es muss richtig schön sein, zur richtigen Jahreszeit auf Spesen in die Südsee zu reisen um sich vor Ort von Aktivisten erzählen zu lassen, wie schlimm der Klimawandel dort (angeblich) wütet. Schon andere Politikvertreter haben solche Möglichkeiten genutzt, um sich alleine ihre ideologischen Vorstellungen bestätigen zu lassen:
[14] EIKE 30. April 2019: Claudia Roth auf Forschungsreise zum Klimawandel

Wie schon die Delegation um Claudia Roth, wollte auch Frau Baerbock auf keinen Fall die Wirklichkeit erfahren. Auch sie wollte nur ihre Meinung bestätigt bekommen. Das gelang problemlos, denn sie kam ja keineswegs mit leeren Händen. Ihre dazu gehaltene Rede konnte von einer „Gutmenschen“-Predigt im Kindergarten kopiert sein. Erschreckend ihre Selbstbeweihräucherung als „Klimaseherin“, verbunden mit dem Anspruch, allen „Klimabeladenen“ auf der Welt helfen zu müssen:
[13] Auswärtiges Amt, 10.07.2022 (klitzekleiner Auszug der ellenlangen Rede): Rede von Außenministerin Annalena Baerbock zu Klima und Sicherheit in Palau
… Was wir hier sehen, wenn wir auf den Ozean hinausblicken, erscheint wie ein Paradies. Doch Sie stellen sich die Frage: Wie lang wird es dieses Paradies, Ihr Zuhause, noch geben?
Denn wenn der Meeresspiegelt weiter steigt, werden Schulen, die nahe an der Küste stehen, für die Kinder dieser Insel kein sicherer Ort mehr sein. Kulturstätten könnten im wahrsten Sinne des Wortes untergehen. Die Frauen und Männer, die ich heute Morgen getroffen habe, müssen sich eine furchtbare Frage stellen – eine Frage, die für mich persönlich geradezu unvorstellbar ist: Wird mein Zuhause in 30 oder 50 Jahren noch hier sein? Als wir soeben eines Ihrer Häuser besichtigt haben, ist mir klargeworden, dass es dabei nicht um 30 oder 50 Jahre, sondern um die nächsten zehn Jahre geht.
… Auch im weltweiten Kampf um den Schutz unseres Klimas nehmen Sie eine Vorreiterrolle ein. Wir haben es Ihnen zu verdanken, den kleinen Inselstaaten oder, wie ich jetzt sagen würde: den großen Ozeanstaaten, dass es gelungen ist, uns bei den Klimaverhandlungen alle hinter dem 1,5-Grad-Ziel zu versammeln. Sie haben nicht lockergelassen! Die kleinen Inselstaaten, die großen Ozeanstaaten, wissen: Wenn wir es nicht schaffen, uns auf 1,5 Grad zu verständigen, sondern eher auf zwei Grad, dann werden wir alle untergehen.
… Ja, Anpassungsmaßnahmen, das klingt so toll, aber das kostet auch jede Menge Geld. Und das ist vollkommen richtig. Deshalb müssen wir als Industrieländer endlich unserer Zusage von 100 Milliarden US-Dollar an Klimafinanzierung für Entwicklungsländer und Länder wie Ihres, die am schwersten von der Klimakrise betroffen sind, nachkommen.
… Für mich hat es Priorität, den Zugang zu Finanzierung für gefährdete Länder wie das Ihre zu verbessern, denn Sie stehen jetzt und in den nächsten zehn Jahren vor diesen Problemen … Wir stehen hier – nicht durch Ozeane getrennt, sondern Seite an Seite.

Nun zeigt eine Sichtung der Tidenpegel von Palau nicht einmal einen minimalen Einfluss eines Klimawandels. Die letzte Pegelerhöhung hat erkennbar nicht der Klimawandel, sondern ein Erdbeben an dieser Kontinentalbruchzone verursacht:
[8] EIKE, 21.11.2022: Früher musste man seinen Namen zumindest tanzen können, heute reicht es, sich werbewirksam anzukleben

Bild 12 Pegelverlauf von Palau. Quelle: NOAA. Bild vom Autor ergänzt

Ein absolutes Rätsel, wie Frau Baerbock deshalb berichten kann, der Klimawandel würde dort „unsere Ernten, unsere Strände, unsere Inseln, unsere Häuserverschlingen und hätte dort „bereits entstandenen und stellenweise unwiderruflichen Schäden“ verursacht. Ihr hat man es erzählt und sie will es unbedingt glauben, weil sie alleine deshalb ja dort hin geflogen ist. Wer käme da auch nur auf die Idee, dass sich wenigstens einer der 12.346 Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes über googl Tidenpegel nachsieht?
[13] (Baerbock) ... Das Meer verschlingt unsere Ernten, unsere Strände, unsere Inseln, unsere Häuser.
Das war die erschreckende Botschaft, die ich heute Morgen gehört habe, als wir einen der schönsten Strände hier in Ihrer Region besucht haben.

Furchtbar, dann von unseren Vertretern immer die gleichen, durch keine Messdaten, sondern nur in Simulationen auftretenden Horrorangaben zu hören, immer mit der gleichen Folgerung: Wir (meine Bürger) werden es euch bezahlen:
[13] (Baerbock) Keine Region leidet stärker unter der Klimakrise als Sie hier, und das obwohl Ihr Anteil an den weltweiten Treibhausgasemissionen zu den geringsten gehört. Das ist eine eklatante Ungerechtigkeit.
.. Nach meiner Auffassung müssen wir an mindestens drei Fronten tätig werden.
Erstens, indem wir die Energiewende und die radikale Senkung der Emissionen vorantreiben – gemeinsam, jedoch vor allem in Industrieländern wie meinem Land. Deutschland muss hierbei ein Vorreiter sein.
Zweitens, indem wir Sie hier auf dem blauen Kontinent dabei unterstützen, die Auswirkungen der Krise auf Ihr Leben zu minimieren und Ihnen dabei helfen, die bereits entstandenen und stellenweise unwiderruflichen Schäden zu bewältigen.

Im folgenden Bild aus einer Publikation über Palau ist zu sehen, wie man solch einen Untergang simuliert und so darstellt, dass es glaubhaft wirkt.

Wer würde die folgende Grafik nicht als „glaubhaft“ empfinden (zumindest die, welche sich mit der AGW-Klimawandelliteratur nicht so auskennen).

Bild 13 [17] Palau, bisheriger Pegelverlauf mit Projektionen

Wer nun den Pegelverlauf von Palau aus Bild 12 betrachtet, bemerkt, dass im Bild 13 die Pegeländerung durch das Erdbeben um 2000 dem Klimawandel zugeschrieben wurde.

Wenn man das nun (wie hier der Autor) beachtet, kommt etwas vollkommen anderes heraus. Dazu wurden die Pegeldaten in Excel geladen, für die zwei Zeitabschnitte (vor-/nach dem Erdbeben) die Regression ermittelt und eingetragen. Dann ein Screenshot davon und dieser in die obige Grafik kopiert.

In der folgenden Grafik sieht man das Ergebnis: Der nun homogenisierte Tidenpegelanstieg ist negativ, die Pegelsimulationen liegen schon aktuell weit vom richtigen Pegel entfernt (viel zu hoch) und deren Verlauf und Anstieg korreliert nicht entfernt mit der Pegelwirklichkeit.

Bild 14 Daten von Bild 12 in Bild 13 kopiert. Vom Autor erstellt

Nun ist es unrealistisch, nur weil bei Palau vorübergehend keine gemessen wurden, dort überhaupt keine weitere, natürliche Pegelerhöhung anzunehmen, denn rund um die Welt ist es ja so. Deshalb ist im Bild 14 auch die Spanne der Tidenpegelanstiege von zwischen 1,5 … 2,4 mm/pa bis 2100 projiziert. Selbst mit dem Höhenversatz durch das Erdbeben um 2100 reicht deren oberster Wert gerade an die unterste Grenze der offiziellen Projektionen. Man sieht auch, dass selbst die Projektionen der Tidenpegel noch erheblicher Veränderungen im Pegelanstieg „bedürfen“ und die Simulations-Projektionen eher unwahrscheinlich, als wahrscheinlich sind.

Man fragt sich dabei nur: Ist das noch Wissenschaft und warum fallen selbst solch grobe Fälschungen methodische Mängel niemandem auf (eher: Warum traut sich niemand, etwas dagegen zu sagen).

Nun, auch Frau Baerbock wollte es nicht auffallen. Sie ging ja zum Strand und hat von dort dank ihrer Begabung den historischen Pegelverlauf genau gesehen.

Nun kann der laut der Wirklichkeit viel zu geringe Pegelanstieg definitiv nicht an den von Frau Baerbock vor Ort „gesehenen“ und berichteten, enormen Klimaschäden schuld sein. Aber es gibt ja die Taifune. Und diese können das sehr wohl.

Im zweiten Teil geht es weiter bis nach Afrika.

Quellen

[2] Stern, 18.07.2022: Baerbock: Antworten auf Klimakrise dürfen an keiner Grenze halt machen
[3] Auswärtiges Amt, 11.10.2022: Flutkatastrophe in Pakistan – Außenministerin Baerbock sagt weitere 10 Millionen Euro für Nothilfe zu
[4] Auswärtiges Amt, 18. Juli 2022: Rede der Bundesministerin des Auswärtigen, Annalena Baerbock, zur Eröffnung des Petersberger Klimadialogs am 18. Juli 2022 in Berlin
[5] EIKE 30.07.2021: Einschläge des Klimawandels oder eher eklatantes Staats- und Behördenversagen?
[6] EIKE, 19.07.2022: Wenn historisch belegte Fluten statistisch gar nicht vorgekommen sein können, wird es das Ergebnis einer Attributionsstudie sein
[7] Rede von Frau Baerbock auf dem Klimagipfel 2022 (COP27)
[8] EIKE, 21.11.2022: Früher musste man seinen Namen zumindest tanzen können, heute reicht es, sich werbewirksam anzukleben
[9] GEO, 18.11.2022: ++ TICKER +++ KLIMAKONFERENZ COP27 Ärmere Länder erhalten Ausgleich für Klima-Schäden
[10] EIKE, 28.11.2022: Attributionsstudien zeigen das Gegenteil von dem, was darüber verkündet wird
[11] SZ, Wochenendausgabe vom 25.01.2020: Interview mit Naomi Klein
[12] EIKE, 26. Dezember 2022: Marcel Crok – Warum es keinen Klimanotstand gibt: Eine Analyse des 6. IPCC-Berichts

[13] Auswärtiges Amt, 10.07.2022: Rede von Außenministerin Annalena Baerbock zu Klima und Sicherheit in Palau
[14] EIKE 30. April 2019: Claudia Roth auf Forschungsreise zum Klimawandel
[15] Savin S. Chand at al., Juiy 2020: Declining tropical cyclone frequency under global warming
[16] Australien Government, Meteorology: Tropical cyclone climatology
[17] CSIRO and SPREP, 2021: ‘NextGen’ Projections for the Western Tropical Pacific: Current and Future Climate for Palau Technical Report
[18] Deutschlandfunk Kultur, 11.03.2010: Erschütternde Dimension
[19] Literaturkritik.de: Der bis heute verschwiegene Genozid: Die araboislamische Sklavenhandel war schlimmer als der transatlantische Sklavenhandel der Europäer

[20] dpa, 20.12.2022: Baerbock: Deutschland und Nigeria zusammen gegen Klimawandel
[21] EIKE, 27.05.2022: Wieder schlägt der Klimawandel unbarmherzig zu: Nun versinkt auch Lagos (Nigeria) im Atlantik
[22] EIKE, 11.07.2017: Der dürregebeutelte Sahel wird grün – ein schlimmes Anzeichen des Klimawandels
[23] EIKE 24.12.2018: Entwicklungshilfeminister Müller sorgt dafür, dass Deutschland für fabulierten Klimawandel in Afrika (noch mehr) Reparationen bezahlt
[24] BMZ, Pressemitteilung 22. Dezember 2022: DÜRRE AM HORN VON AFRIKA Deutschland unterstützt mit Sozialsystemen und Wasserversorgung
[25] FEDERAL REPUBLIC OF NIGERIA Federal Ministry of Environment National Drought Plan November, 2018
[26] projection of meteorological droughts in nigeria during growing seasons under climate change scenarios

[27] Karsten Brunk and Detlef Gronenborn, 2004: FLOODS, DROUGHTS, AND MIGRATIONS THE EFFECTS OF LATE HOLOCENE LAKE LEVEL OSCILLATIONS AND CLIMATE FLUCTUATIONS ON THE SETTLEMENT AND POLITICAL HISTORY IN THE CHAD BASIN
[28] Simon J. Armitage at al., 2015: West African monsoon dynamics inferred from abrupt fluctuations of Lake Mega-Chad
[29] AONDOVER TARHULE and MING-KO WOO: TOWARDS AN INTERPRETATION OF HISTORICAL DROUGHTS IN NORTHERN NIGERIA
[30] Abaje I. B. at al., 2012: Recent Trends and Fluctuations of Annual Rainfall in the Sudano-Sahelian Ecological Zone of Nigeria: Risks and Opportunities
[31] EIKE, 22. Sept. 2021: Annalena lässt den Meerespegel schnell mal um 7 m steigen – und zwei schauen nur wie bekloppt dabei zu

[32] David Nash, June 2022: Is eastern Africa’s drought the worst in recent history? And are worse yet to come?
[33] Was die rabiate iranische Kopftuchpflicht mit dem Islam zu tun hat (tichyseinblick.de)




Die Regenmacher vom Deutschen Wetterdienst oder, wie Temperaturen auf raffinierte Weise warm gemacht werden. Teil 2

Teil 2: Nicht der menschengemachte Klimawandel, sondern, die menschengemachte Klimamanipulation

Raimund Leistenschneider, Josef Kowatsch

Genauso fleißig, wie bei der im Teil 1 gezeigten Hinzunahme neuer Messstandorte, ist der DWD mit dem Löschen ganzer Messstandorte, die oft mehr als 50 Jahre erfolgreich in seinem Messnetz vorhanden waren (Abb.13) und einen kontinuierlichen Temperaturvergleich von Heute zu Früher, zumindest, was die Standorte an sich betrifft, ermöglicht.

Abb.13, Quelle R. Leistenschneider, nach Daten des DWD, zeigt alle vom DWD, nach dessen eigenen Angaben, bis 2022 (Stand 08/2022) stillgelegten Messstandorte, aufgeschlüsselt nach Dekaden. Die aktuelle Dekade zeigt bis 08/2022 bereits 90 Stilllegungen. Hochgerechnet auf das Jahrzehnt, sind dies, bei gleichbleibender Stilllegungsfreude des DWD = 550 Messstandorte.

Ist schon sehr auffällig, dass der DWD mit Beginn der Klimaaktivtäten weltweit in dem IPCC (1990 = First Assessment Report) damit beginnt, sein bisheriges Meessnetz stillzulegen und durch neue Standorte zu ersetzen.

Halten wir fest:

Bis 1990 wurden in 100 Jahren (!) etwa soviele Standorte stillgelegt, wie in den 1990-Jahren. Also in lediglich 10 Jahren.

Aber dann legt der DWD so richtig los. In den 2000´rn wurde vom DWD sage und schreibe mehr als sein halbes Messnetz stillgelegt und dann in den letzten 20 Jahren durch neue Standorte tlw. ersetzt. 2.168 Messstandorte wurden vom DWD im 1. Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts stillgelegt. Darunter 1.350 Standorte mit mehr als 50 Jahren kontinuierlicher Messungen. Sogar 154 Messstandorte mit mehr als 100 Jahren von Messungen. Ob diese Stillegungsorgie etwas mit dem „Erscheinen“ von Prof. Adrian beim DWD zu tun hat? Zumindest auffällig: Just zu dem Zeitpunkt, in dem er den Vorstandsvorsitz der Forschung und Entwicklung beim DWD übernahm (dorthin von extern wechselte), beginnt die Standortstilllegungsorgie beim DWD-Messnetz. Allein dadurch hat sich der DWD aller Vergleichsmöglichkeiten der Temperaturen von Heute zu Früher beraubt, da sein Messnetz heute ein ganz anderes als noch von 1987 ist. Was dann daraus entsteht, zeigen eindrucksvoll die Abbildungen 2 – 4 im Teil 1. Seine ausgewiesenen Temperaturen (Steigungen, also die Temperaturzunahme) stimmen mit nichts mehr überein und „schießen förmlich durch die Decke“.

Werte Herren vom DWD, so erklären Sie doch bitte unseren Lesern, was Sie dazu veranlasst hat, ab Beginn des Klimarummels so viele Ihrer Messstandorte zu schließen und durch neue zu ersetzen! Aber vermutlich wollte man beim DWD nur seine Alten los werden und durch Jüngere ersetzen. Was Mann eigentlich verstehen sollte.

Wie sehr die Autoren mit ihrer Beweisführung, dass der DWD seine Temperaturen „warm“ macht, also damit „etwas“ nicht stimmen kann, richtig ist, zeigt eindrucksvoll folgende wissenschaftliche Untersuchung mit dem Namen: „Urban night lighting observations challenge interpretation of land surface temperature observations“.

Mit den neuen Stationen verringert sich die durchschnittliche Höhenlage über NN: Sie werden im Vergleich immer tiefer platziert.

Doch mit den bisher geschilderte Temperaturmanipulationen des DWD immer noch nicht genug. Auf raffinierte Weise setzt der DWD seit Beginn des Klimarummels ab 1990, seine neu in sein Messnetz hinzugenommenen Stationen (Standorte) immer tiefer, so dass die physikalischen Gesetze der barometrischen Höhenformel bei seiner Mittelwertbildung der Deutschlandtemperaturen zum Tragen kommen (Abb.14).

Abb.14, Quelle: R. Leistenschneider, nach Daten des DWD, zeigt die Stationshöhe im Durchschnitt von den neu aufgenommenen Messstandorte des DWD in dessen Messnetz. Also jeweils die mittlere Höhe aller Stationen einer Dekade, im Vergleich, vor den Aktivitäten des IPCC.

Der in Abb.14 genannte obere Wert des vertikalen Temperaturgradienten von 0,979 K/100m gilt streng genommen nur für trockene Luft, die kein gasförmiges Wasser gebunden hat. Folgerichtig wird er daher trockenadiabatischen Temperaturgradient genannt. Die „praktische Bandbreite“ des vertikalenTemperaturgradienten liegt für unsere Breiten bei 0,65 K/100m bis 0,979 K/100m. Begründung:

In der Realität enthält Luft immer zu einem gewissen Grad auch Feuchtigkeit, d.h. es befindet sich gasförmiges Wasser in der Luft (Wasserdampf). Dementsprechend ändert sich auch die spezifische Wärmekapazität cp in der Formel für den Temperaturgradienten. Tatsächlich bleibt der Einfluss der geänderten Wärmekapazität auf den Temperaturgradienten jedoch häufig vernachlässigbar gering, da nur etwa 1 % Wasserdampf in der Luft enthalten ist.

Deutlich größeren Einfluss auf den Temperaturgradienten hat eine mögliche Kondensation des im Luftpaket enthaltenen Wasserdampfes. Mit sinkender Temperatur beim Aufsteigen des Luftpaketes wird es nämlich irgendwann dazu kommen, dass ein Teil des gasförmig gebundenen Wassers kondensiert, d.h. wieder flüssig wird. Dies liegt daran, dass kalte Luft weniger Wasser speichern kann als warme Luft. Beispiel: Bei 20 °C ist in einem Kubikmeter Luft maximal ca. 17 g Wasserdampf enthalten; bei -20 °C hingegen nur rund 1 g.

Die Autoren haben in Ihrer Berechnung daher den mittleren Wert von 0,7 K/100m angesetzt. Wohlwissend, dass der Wert im trockenen und vglw. warmen Sommer 2022 höher und zwar in der Nähe des trockenadiabatischen Temperaturgradienten von 0,979 K/100m, lag. Wir dürfen uns daher auf die Veröffentlichung der vom DWD ermittelten Jahrestemperatur 2022 für Deutschland besonders freuen.

Ermittlung der durchschnittlichen Standorthöhe:

Beispiel: Werden die neuen Stationsstandorte des DWD im 2. Jahrzehnt dieses Jahrhunderts betrachtet, so haben gemittelt, alle 464 neuen Messstandorte, eine Höhe von 295m. Dies ist 60m im Mittel weniger, als alle neuen Messstandorte des DWD im Jahrzehnt vor den Aktivitäten des IPCC und seiner angeblichen menschengemachten Klimaerwärmung.

Anhand der barometrischen Höhenformel, messen die neuen Stationen des DWD im 2.Jahrzehehnt unseres Jahrhundert, „automatisch“ eine um 0,42°C höhere Temperatur, obwohl sich an den Temperaturen in Deutschland selbst, überhaupt nichts geändert hat. Die Autoren nennen so etwas, einen physikalischen Betrug des DWD. Im jetzigen Jahrzehnt sogar eine um 0,81°C höhere Temperatur.

Nun verwundert es nicht mehr, dass in den letzten Jahren immer neue Allzeitrekortwerte im Sommer, bei den Deutschlandtemperaturen, vom DWD gemessen werden. So liegen die in Teil 1 genannten DWD-Rekordstationen in Duisburg-Baerl (ab 01.06.2007 im DWD-Messnetz) oder in Lingen (ab dem 25.09.2008 im DWD-Messnetz) auf 24m Höhe, bzw. auf 22m Höhe!

Auch in Abb.14 ist eine seltsame Korrelation mit Prof. Adrian zu sehen. Just zu dem Zeitpunkt, als er die Präsidentschaft des DWD übernimmt, nimmt der „physikalische Betrug“ an Fahrt auf, um dann just zu dem Zeitpunkt, als er zusätzlich den Vorsitz der WMO übernimmt, erneut an Fahrt zu gewinnen. Hoffentlich liegen die Autoren in Ihrer Annahme hier falsch und so etwas ist nicht eine Empfehlung für die Präsidentschaft in der WMO. Sie erinnern sich, die WMO ist die Organisation, die jüngst verlautbarte: „Acht wärmste Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen“ hier oder hier. Abb.15 ist aus deren Bericht.

Abb.15: Nach Ansicht der WMO zeigt das Chart die Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte. Na, wie die zustande kommt, wissen wir jetzt. Zumindest für Deutschland und den USA (v.g. Bericht des Heartland Instituts). Mit einer menschengemachten Klimaerwärmung, auf Basis sog. THG wie CO₂ hat dies nichts, aber auch rein gar nichts zu tun. Wohl aber mit einer menschengemachten Erwärmung, auf Basis raffinierter Manipulationen am Messnetz und deren Standorte.

Reale Temperaturreihen

Ganz anders als die WMO in Abb.15 die vermeintliche Erwärmungen einzelner Institute veröffentlicht, verhält sich der tatsächliche Temperaturverlauf von Messstationen, fern von WI-Effekten, wie sie z.B. durch das Heartland Institut beschrieben werden. Als Beispiel einer weitgehend WI-freien Messstation, die Wetterstation bei einer Farm in Virginia: Der Dale-Enterprise Weather Station. Fast wärmeinselfrei, weil der Standort selbst bei der Farm in Virginia nicht verändert wurde und weil sich die Farm selbst noch fast unverändert in derselben freien Landschaft findet.

Wir mussten deshalb in die USA „ausweichen“, weil anhand unserer Untersuchungen an allen (!!) DWD-Messstationen (die Ergebnisse der Abb. 13- 14 beinhalten alle DWD-Messstationen, die der DWD nach eigenen Angaben betreibt und jemals betrieben hat!!), in Deutschland keine einzige DWD-Messstation vorhanden ist, die seit Beginn der DWD-Messreihe für Deutschland (140 Jahre) noch unverändert am selben Platz steht und deren weite Umgebung sich durch Menschenhand nicht verändert hat.

Abb. 16, Quelle: Josef Kowatsch. Diese, fast wärmeinselfreie US-Wetterstation, bei einer naturverbliebenen Farm in Virginia, ist die drittälteste im US-Stationssystem. Sie erfasst die Temperaturen noch in Fahrenheit. Interessant ist der Trendlinienverlauf.

Wir wissen, dass ein Beispiel nicht als strategischer Beweis herangeführt werden kann, wie die obige Auswertung des gesamten DWD-Messnetzes, dennoch soll das Beispiel zeigen, dass von einer sog. menschengemachten Klimakrise, auf Basis sog. Treibhausgase (die sollen doch laut Theorie überall in gleicher Art und Weise wirken) nicht die Rede sein kann. Der Mittelwert, zugleich Trendlinie, liegt bei 53,4 F, was 11,9°C entspricht. Siehe hier.

So kann es nicht verwundern, dass die tatsächliche Temperaturentwicklung in Deutschland anders aussieht, als vom DWD dargestellt.

Abb.17 zeigt in rot die Temperaturentwicklung in Deutschland anhand der Daten des DWD von 1891 bis 2021. In grün die mathematische, um die WI-Effekte bereinigte Temperaturentwicklung für Deutschland nach Leistenschneider*4) im gleichen Zeitraum.

Die Temperaturerhöhung in Deutschland beträgt in den letzten gut 100 Jahre lediglich 0,4°C bis 0,7°C, was nach dem Ende der Kleinen Eiszeit (um 1850) und der Erhöhung der Sonnenaktivität zum Ausgang des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts (der Hauptsonnenzyklus, der im Mittel 207-jährige De Vries-Suess-Zyklus hatte um 2003 sei Maximum, vgl. mit Abb.10 rechts) im Rahmen natürlicher Schwankungen liegt.

*4) Der Autor hat vor 10 Jahren, anhand der Vergleichsbetrachtung der Jahrestemperaturdatenreihe der DWD-Referenzmessstation Hohenpeißenberg zu der Datenreihe der DWD-Deutschlandjahrestemperaturen, auf math. Weise, deren theoretische Überlegungen auf den Strahlungsgesetzen nach Planck und dem Abkühlungsgesetz nach Newton beruhen (ob man so vorgehen darf) und anhand von Steigungsvergleichen beider Messreihen (wo „Sprünge“ zu finden sind), ermittelt, dass die vom DWD herausgegebenen Jahresmittelwerte der Temperatur für Deutschland um +0,9°C bis +1,2°C zu hoch sind.

Der DWD und die Berichterstattung in den Qualitätsmedien, mit Geschichtsparallelen

Soviel zu den Manipulationen des Deutschen Wetterdienstes an seinem Messnetz, um die Deutschlandtemperauren immer wärmer zu machen… Entschuldigung! Der Satz muss natürlich lauten: Soviel zu den Erfolgen des Deutschen Wetterdienstes, sein Messnetz auf die Bedürfnisse der Moderne auszurichten.

Abb.18, Quelle, zeigt die DWD-Führung bei einer ihrer Pressekonferenzen, vor dem Bild der vom DWD propagierten Klimaerwärmung für 2050 und 2100: Immer wärmer und wärmer.

Nun könnte darüber gelacht werden, wäre der ganze Schwindel nicht mit einer gigantischen Geldvernichtung/Umverteilung von „unten“ nach „oben“ verbunden. Für eine vierköpfige deutsche Familie kostet der ganze Schwindel sage und schreibe die Summe von 150.000€, und da sind die Preissteigerungen der aktuellen Energiekrise noch gar nicht berücksichtigt.

Wie sollen nun, angesichts der Manipulationen des DWD an seinem Messnetz, hin zu wärmeren Stationen, die Autoren Abb.18 nennen? Betrüger unter sich? Dies ginge sicherlich deutlich zu weit. Aber vielleicht fällt uns ja noch ein passender Begriff ein.

Für den DWD spricht natürlich, dass Abb.14 „nur“ seine neu hinzugenommenen Messstandorte, also (ohne die Hochrechnung für dieses Jahrzehnt) etwa 1.000 Messstandorte von seinen etwa 2.500 gesamten Messstandorte betrifft. Dennoch, auch für/mit den 1.000 ergibt sich in der Gesamtheit, nach der barometrischen Höhenformel, eine deutliche Temperaturzunahme im Messergebnis, obwohl sich an den Temperaturen in Deutschland überhaupt nichts geändert hat.

Da fällt den Autoren doch gleich ein praktisches Anwendungsbeispiel ein, wie wir die barometrische Höhenformel zum Wohle unseres Landes und seiner Bürger/innen nutzen können.

Alle Politiker in Deutschland, zumindest die überwiegende Mehrzahl, zerbricht sich ihre Köpfe, wie Deutschland das Pariser-Klimaabkommen mit seinem 2°C-Ziel erreichen kann. Daher der Vorschlag der Autoren: Der DWD setzt seine Messstandorte einfach 250m höher und schon wird die Deutschlandtemperatur autom. um etwa 2°C kälter. Und schon hat Deutschland sein Klimaziel erreicht. Und, da die Führungsmannschaft offenbar lauter „Lausereien“, um einen Begriff aus dem Buch des Schriftstellers Ludwig Thoma zu verwenden, bei seinen Messstandorten im Kopf hat, führt die vorgeschlagene Standortverlegung die Führungsmannschaft des DWD durch.

Denn die Führungsmannschaft des DWD ist Eh-da. Dies sind betriebswirtschaftlich also sog. Eh-da-Kosten, wodurch keine zusätzlichen Kosten anfallen und Deutschland sein 2°C-Ziel, ohne weitere Zusatzkosten, erreichen kann und weiter, da die Führungsmannschaft Eh-da ist, merkt/weiß auch niemand, was die so alles tut…. Abb.18 könnte dann, in Anlehnung an Ludwig Thoma: Lausbuben unter sich, betitelt werden. Und die Veröffentlichungen / Verlautbarungen des DWD zum Klimawandel, wie z.B. in Abb.18 zu sehen, sind dann folgerichtig Lausbubengeschichten.

Abb.19, Quelle: ZDF-Mediathek, zeigt die ZDF-Wetterfröschin Katja Horneffer, wie sie am 10. Dezember, anhand der geschilderten DWD-Messdaten, den Zuschauern eine Grafik, ganz im Sinne der Klimalobbyisten, zeigt und die bemerkenden Worte dazu spricht: „Ja, dass waren die wärmsten elf ersten Monate eines Jahres, seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen in Deutschland 1881.“

„Da stelle ma uns mal janz dumm“ und „Ne, ne, wat han mir jelacht“. Doch mal im Ernst: Was ist an Aufklärung von den „nützlichen Idioten“ zu erwarten, die alles ungeprüft nachplappern, so lange dies nur in deren Weltbild passt oder sie selbst an der Klimahype profitieren? Sie selbst nennen sich Journalisten. Lenin*3) nannte sie „nützliche Idioten“.

*3) Übrigens eine gern von Lenin verwendete Begriffsbezeichnung, die er auch für das Auswärtige Amt und die deutsche Oberste Heeresleitung verwendete. Demnach für all jene, die er für seine Zwecke benutzte, ohne, dass jene merkten, nur benutzt zu werden.

So hatte das deutsche Auswärtige Amt bereits 1915 über Mittelsmänner zu Lenin, in seinem Exil in Zürich, Kontakt aufgenommen, da man in ihm eine wertvolle Person sah, das Zarenreich zu destabilisieren und Lenin und seine Bolschewiken (zu deutsch: Mehrheitler, was nicht, wie Boris Pasternak in seinem Literaturweltwerk Doktor Schiwago schreibt, auf einer grandiosen Selbstüberschätzung der Bolschewiken unter Lenin – die Bolschewiken waren bis Mitte 2017 in Russland eine unbedeutende Splitterpartei – beruhte, sondern auf den 2. Parteitag der russischen sozialistischen Arbeiterpartei von 1903 in London zurückgeht, als dort um die zukünftige Richtung und Ausrichtung der Partei gestritten wurde und Lenin sich mit knapper Mehrheit der Stimmen durchsetzen konnte und er daraufhin seinen Flügel als die Bolschewiken bezeichnete), die einzige Oppositionspartei Russlands war, die den Krieg rundum ablehnte.

Als die bürgerliche Revolution im Februar 1917 in Petrograd (St. Petersburg wurde im Sommer 1914 in Petrograd umbenannt) den Zaren zum Rücktritt zwang, – eine Revolution, die nichts mit Lenin zu tun hatte – war Lenin in seinem Schweizer Exil in der Spiegelgasse. Ministerpräsident Kerenski, der nach Absetzung des Zaren, Russland regierte, konnte und wollte den Krieg nicht beenden, denn die westlichen Alliierten gaben ihm zu verstehen, ohne Krieg kein Geld und keine Unterstützung. Die aber brauchte er, denn Russland war nicht nur Kriegsmüde, sondern auch pleite.

Das Auswärtige Amt ermöglichte Lenin, mit Unterstützung der OHL (Oberste Heeresleitung) die Fahrt durch Deutschland, dann über Schweden und Finnland nach Petrograd. Bei seiner Ankunft am Bahnhof der russischen Regierungshauptstadt empfing ihn eine gewaltige Menschenmenge. Nicht, weil sie ihn und geschweige denn, sein Programm kannten, sondern, weil das Gerücht gestreut wurde, die Bolschewiken würden Freibier mitbringen.

Nun ist Freibier kein Begriff, der mit Russland assoziiert wird, sondern mit einem anderen Land – richtig, genau jenem Land – und schon weiß man, wer Lenin seine Anhänger zutrieb und ihn in Russland bekannt machte. Insgesamt unterstützte das Auswärtige Amt (AA) und die OHL Lenin und seine Bolschewiken mit 100 Mio. Reichsmark. Geld, das als Handgeld für Streikende/Demonstranten, die Lenins Plakate hochhielten, verwendete wurde, aber auch für den Aufbau und dem Betrieb der Parteizeitung Prawda oder dem Aufbau der Roten Armee benutzt wurde. Aus Sicht des Kaiserreichs war das Geld gut angelegt, denn das erste Dekret, dass Lenin noch in der Nacht nach der Machtergreifung im Oktober 1917 unterschrieb, war die Beendigung des Krieges und die Aufnahme von Friedensverhandlungen mit dem Kaiserreich, die dann zum Friedensvertrag von Brest-Litowsk (Sitz der OHL) führten. Der später von den Alleierten im Versailler-Vertrag annulliert wurde, in dem neue Staaten entstanden, die dann ab 1922 von Lenin/Stalin tlw. wieder in Russland, unter Waffengewalt, eingegliedert wurden und deren Spannungen bis heute andauern.

Ohne diese 100 Mio. hätte es weder eine Oktoberrevolution, noch eine Sowjetunion gegeben und dennoch bezeichnete Lenin seine Helfer mit „nützlichen Idioten“. Auf die Frage nach seiner Allianz mit dem AA und dem OHL antwortete Lenin: „Wenn die deutschen Kapitalisten so dumm sind, uns nach Russland zu bringen, schaufeln sie damit ihr eigens Grab.“ Obwohl Lenin die Deutschen insgeheim bewunderte und Russland am liebsten zu „einem preußischen Büro“ gemacht hätte, wie er in seinem Buch Staat und Revolution schrieb.

Oder: „Ich werde des Öfteren beschuldigt, in der Revolution, mit Hilde deutschen Geldes gesiegt zu haben. Diese Tatsache habe ich nie geleugnet. Noch tue ich das jetzt“, wie er auf einer Parteikonferenz sagte. Und weiter „Ich will jedoch hinzufügen, dass wir jetzt mit russischen Geld, eine ähnliche Revolution in Deutschland inszenieren werden“. So hat er all jenen, die ihn unterstützten, seine wahren Absichten verschwiegen und sie mit „nützlichen Idioten“ bezeichnet.

Diese, von Lenin angekündigte Revolution, fand von Lenin-treuen Anhängern im Spartakus-Bund im Januar 1919 statt. Doch nicht mit dem von Lenin gewünschten Ergebnis einer „Weltrevolution“, sondern, der Aufstand wurde von der Reichswehr nieder geschlagen und Ludwig Erhard 1. Präsident der Weimarer Republik. Oder davor, der (erfolgreiche) Matrosenaufstand auf dem Schlachtschiff S.M.S. Thüringen vom Oktober 1918, nach russischem Vorbild von 1905 (Matrosenaufstand auf der Potemkin) oder vom Oktober 1917 (Aurora), der ganz Norddeutschland erfasste und zum Sturz des Kaisers mit beitrug.

Zum Gesamtkomplex hatte der Spiegel in den 2000´rn eine lesenswerte Titelgeschichte, mit dem Namen „Die gekaufte Revolution“ verfasst. Doch zurück aus der Geschichte in die Gegenwart: Von der gekauften Revolution, zum gekauften Klimawandel oder, wie dies im Neudeutsch heißt: Zur gekauften Klimakrise, von dem gewaltigen Schwindel in der Presse nichts, aber auch gar nichts geschrieben wird….

Außer, dass Klimaverbrecher/Klimakriminelle, verharmlosend als Klimaaktivisten bezeichnet werden, hier oder hier. Die Liste derer, die Verbrecher, verharmlosend als Aktivisten bezeichnen, ließe sich beliebig fortsetzen!

Abb.20, Quelle, zeigt Klimaverbrecher, sie selbst nennen sich Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ – ein Name, der auf eine Sekte hindeutet – beim Beschädigen unwiederbringlicher Kunstwerke.

Das letzte Mal, dass in Deutschland Hand an Kunstwerke gelegt wurde, war unter dem NS-Terrorsystem. Und genauso sind solche undemokratischen Verbrecher, die einer (schweigenden) Mehrheit ihren Willen aufzwingen will, zu behandeln. Sektierer, deren Religion auf Lug und Betrug aufgebaut ist.

In der Presse sind weiter solche grandiosen Weisheiten zu vernehmen wie „Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt“ oder Dummheiten: „Die Erwärmung der Erde, die wegen der damit verbundenen Zirkulationsänderungen sowohl Hitze- als auch Kälteextreme zur Folge hat, kostete nach dieser Kalkulation allein seit 2019 mehr als 1,6 Millionen Menschen das Leben – 1,3 Millionen durch lange Kälteperioden und mindestens 356.000 wegen der Hitze-Extreme.“ Whow, dass muss wohl ein „nützlicher Oberidiot“ geschrieben haben oder jemand, der sein Geld in sog. grüne Anlagen angelegt hat und nun alles dafür tut, sein Geld zu vermehren: Die gekaufte Klimakrise! Der gekaufte Klimawandel!

Da wird pausenlos Unsinn verzapft, basierend auf manipulierten Daten! Insofern dürfen wir uns auf die nächste Lausbubengeschichte freuen. Diese kommt bestimmt vom DWD und wird von den allseits vorhandenen „nützlichen Idioten“ mannigfach nachgedruckt werden. Gemeint ist die in Kürze anstehende Veröffentlichung der gemittelten Jahrestemperatur für 2022. In Abb.16 wurde sozusagen schon mal die Generalprobe versucht. Da schießt die Temperatur sicherlich „durch die Decke“.

Wie im Artikel nachgewiesen, sind solche Verlautbarungen des DWD lediglich „Potemkinsche Dörfer“. Sie wissen, Fürst Potemkin, der Mitte des 18. Jahrhunderts seiner Zarin Katherina, die auch die Große genannt wird und die 1744 als Handelsware von Anhalt-Zerbst, für den zukünftigen Zaren Peter (nicht zu verwechseln mit Peter dem Großen), nach Moskau in den Kreml kam, der lieber mit seinen Zinnsoldaten Kriegsspiele machte, als sich um sein Land zu kümmern, Dörfer (und damit Besiedlung) vorgaukelte, die in Wirklichkeit gar nicht existierten. Genauso verhält es sich mit den verkündeten Deutschlandtemperaturen und vor allem Temperaturvergleichen des DWD!

Also, bitte dann daran denken: Wir haben derzeit nicht nur Weihnachtszeit, sondern sind auch mitten in der sog. 5. Jahreszeit (Abb.21).

Abb.21, Collage R. Leistenschneider. Passend zur 5. Jahreszeit wird der DWD und die WMO und deren „Fußtruppen“, die nie noch da gewesene gewaltige Jahrestemperatur für das Jahr 2022 veröffentlichen. Wir alle wissen nun, wie diese zustande kommt.

Weniger zum Lachen sind indes die Unsummen an Kosten, die uns dafür auferlegt werden! Jüngstes Beispiel:

„EU einigt sich auf Reform des Emissionshandels und Einrichtung eines Klima-Sozialfonds“ Das EIKE berichtete darüber.

Allein dieses Teilgebiet eines „Klima-Sozialfond“, kostet mindestens 80 Milliarden Euro, hier.

Man muss sich das einmal vorstellen: Da fehlen für Kinder und Schwerkranke die notwendigen Medikamente und in Brüssel werfen Bürokraten, von denen niemand so recht weiß, wofür sie eigentlich „gut“ sind, außer vielleicht als Korruptionsempfänger, wie aktuelles Beispiel in Belgien mit der Vizepräsidentin zeigt, mit vollen Händen unser Geld für Potemkinsche Dörfer hinaus oder besser formuliert, teilen unser Geld von unten nach oben zu den Superreichen um, die durch den Klimaschwindel, wie auch an der Corona-Krise, reicher und immer reicher werden.

Abb.22, Quelle: Josh. Ohne Worte!

Wie lange wollen Gewerkschaften, Kirchen und Verbände diesem unseligen Treiben, dass Millionen von Arbeitsplätzen kostet – „wir spielen mit 6 Millionen Arbeitsplätzen – und weite Teile der Bevölkerung arm, bzw. noch ärmer macht, dieser gewaltigsten Umverteilung von unten nah oben, noch tatenlos zusehen? Einen Klimaschwindel, der auf Lug und Betrug aufgebaut ist. Es darf doch vorausgesetzt werden, dass den Gewerkschaften die Vermehrung ihres Geldvermögens nicht wichtiger ist, als der Erhalt der Arbeitsplätze ihrer Mitglieder! Bei den Kirchen, mit ihrer unrühmlichen Vergangenheit, sind sich die Autoren da nicht so sicher.

In einem sind sich die Autoren indes sicher, dass den wenigsten bekannt ist, dass die DWD-Temperaturreihen von früher und heute, jeweils mit ganz anderen Messstationen erfasst und damit verglichen werden und der v.g. physikalische Betrug des DWD mit der immer niedrigeren Platzierung seiner neuen Messstandorte in Bezug zu NN, bisher völlig unbekannt war.

Wie gesehen, ist von den „nützlichen Idioten“ keine Aufklärung der Bevölkerung zu erwarten. Müssen wir von EIKE, bzw. den Klimarealisten oder den Klimaskeptikern, wie sie von den „nützlichen Idioten“ herablassend betitelt werden, diese Aufklärung derzeit noch alleine übernehmen. Der Bericht ist ein weiterer Bestandteil zu unserem Bestreben dazu.

Raimund Leistenschneider – EIKE

Josef Kowatsch – Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher