Extrem-Hitze mit 40°C oder mehr soll in Deutschland immer häufiger auftreten…

…sagt ein „Experte“. Na sowas!

Dipl.-Met. Christian Freuer

Der „Experte“ ist ein gewisser Peter Hoffmann vom PIK. Was von dort kommt kennt man ja. Aber hier soll wissenschaftlich beschrieben werden, warum das blanker Unsinn ist.

Dabei braucht man nicht einmal sehr komplizierte Wissenschaft, ein wenig Nachdenken tut es auch schon.

Wie allgemein bekannt liegt Mitteleuropa jahraus, jahrein im Zustrom ganz unterschiedlicher Luftmassen – kalte und warme (oder auch gemäßigte) Luftmassen aus den entsprechenden Richtungen. Die derzeitige Hitze in Mitteleuropa ist einer südwestlichen bzw. südlichen Strömung zu verdanken, wie es sie während der vergangenen Jahre immer wieder gegeben hat. Diese Strömungen wechseln in unregelmäßiger Folge in verschiedenen zeitlichen Größenordnungen. Leistenschneider (2022) und Kämpfe & Kowatsch (2022) haben diesbezüglich interessante Statistiken des Auftretens bestimmter Wetterlagen erstellt. Die Arbeiten sind auf der EIKE-Website nachzulesen.

Selbst das PIK dürfte kaum behaupten, dass so hohe Temperaturen in Deutschland im Sommer im Zuge einer nordwestlichen oder nördlichen Strömung auftreten. Hohe Temperaturen sind also Luftströmungen aus subtropischen bzw. tropischen Festlandsgebieten geschuldet. Dazu gehören ein ganz bestimmtes Strömungsmuster und ganz bestimmte Wetterlagen. Die Aussage des o. g. „Experten“ ist also identisch mit der Aussage, dass es seiner Ansicht nach immer häufiger zu solchen Wetterlagen kommt. Woher hat er diese Weisheit? Fehlanzeige!

Noch ein weiterer Aspekt spielt eine Rolle. Die Warmluftmassen wehen also aufgrund bestimmter Wetterlagen von Süden und Südosten her nach Deutschland. Allgemein gilt besonders für Extremluftmassen (mit beiderlei Vorzeichen!), dass sie auf dem teils recht langen Weg aus ihren Ursprungsgebieten nach Mitteleuropa modifiziert werden. Dabei sind mehrere Aspekte maßgebend:

1. Wo hat die Luftmasse ihren Ursprung?

2. Welche Eigenschaften hat die Luftmasse in ihrem Ursprungsgebiet? Ist sie besonders warm oder kalt?

3. Welche Gebiete hat sie auf dem Weg nach Mitteleuropa überströmt?, und

4. Wie lange hat sie dafür gebraucht?

Zu den Punkten 1 und 2: Ursprung von Luftmassen, die in Deutschland bis zu 40°C bringen können (was in diesem Sommer noch nicht ein einziges Mal der Fall war!), ist natürlich die Sahara. Da fängt das Problem ja schon an: Die Sahara müsste eine im klimatologischen Mittel erkennbare Erwärmung zeigen, damit die von dort kommende Luftmasse hier immer höhere Temperaturen aufweist. Das ist aber nicht der Fall! Schon dieser Punkt verweist die Aussage in den Bereich der Phantasie.

Zu Punkt 3: Aus der Arktis heran wehende Luftmassen kommen bei uns niemals mit den in der Arktis gemessenen Temperaturwerten an. Gleiches gilt für aus Sibirien stammende Luftmassen im Hochwinter. Sie überwehen wärmere Gebiete und/oder werden durchmischt. Gleiches gilt natürlich auch für Luftmassen aus der Sahara. Strömen sie auf dem kürzesten Weg heran, müssen sie über das Mittelmeer wehen. Dieses hat auf eine derartige Luftmasse logischerweise (!) immer eine abkühlende Wirkung. Schlägt diese Luftmasse jedoch einen „Umweg“ ein, also über das Gebiet des Nahen Ostens und dann Südosteuropa, könnten die Eigenschaften der Wüstenluft weitgehend erhalten bleiben. Aber der Weg wird dann recht lang, und die überströmten Gebiete sind in diesem Falle nicht so warm wie die Sahara.

Ein weiterer Weg, den eine extrem warme (heiße) Luftmasse zu uns finden kann, ist von Spanien durch die „Burgundische Pforte“ nach Deutschland. Die Burgundische Pforte bezeichnet den „Durchgang“ zwischen Schwarzwald und Vogesen einerseits sowie den Alpen andererseits. Für die Umstände einer solchen Wetterlage gilt aber auch das im vorigen Absatz Besprochene. Auch in Spanien wird keine nennenswerte Erwärmung festgestellt, und ob sich Südwestlagen weiterhin so häufen, wie das von Kowatsch et al. beschrieben worden ist, bleibt abzuwarten.

Zu Punkt 4: Naturgemäß wird sich eine warme oder gar heiße Festlandsluftmasse im Sommer nicht nennenswert abkühlen, so dass diese Luftmasse immer für extreme Hitze gut ist. Kommt diese auch noch recht schnell, treten schon mal Werte auf, die an diejenigen in der Wüste heran reichen. Aber wie oft ist das der Fall? Nach Hoffmann vom PIK soll das angeblich immer öfter vorkommen – aber welche Belege hat er für diese Annahme? Fehlanzeige!

Lokale Modifikation

Die lokale Orographie wirkt natürlich eng begrenzt auch auf die Luftmasse ein. Eine von Natur aus heiße Luftmasse wird sich im Lee eines Gebirges adiabatisch weiter erwärmen und gleichzeitig austrocknen. Extreme Temperaturen sind in solchen nicht repräsentativen Örtlichkeiten also immer wieder zu erwarten. Die Medien schlachten das ja auch entsprechend aus. Dennoch gelten aber auch hierfür die Punkte 1 bis 4 – die Heißluftmasse muss erst einmal heran wehen.

Zusammenfassung: Die von Herrn Hoffmann vom PIK aufgestellten Behauptungen entbehren hauptsächlich aus zwei Gründen jeder Grundlage, weil

1. eine fortschreitende Erwärmung des einzigen, für Mitteleuropa bedeutsamen Ursprungsgebietes von heißer Luft (Sahara) nicht festgestellt wird.

2. viel öfter die für so hohe Temperaturen erforderliche Wetterlage herrschen muss, sprich eine deutliche Häufung von Süd- und Südostlagen. Nichts dergleichen wird derzeit beobachtet.

Fazit: All diese Dinge scheint Herr Hoffmann nicht zu wissen oder zu kennen – wieso wird er dann als „Experte“ bezeichnet? Oder er kennt doch diese Zusammenhänge, leugnet sie aber. Das heißt, er ist eine Beleidigung aller wirklichen Wissenschaftler.

Und noch etwas: Es ist grundsätzlich viel leichter, Temperaturwerte zum Wärmeren zu manipulieren als zum Kälteren!




„ Haltungswissenschaft“ regiert

Christopher Essex

Ich habe versucht, meinen Verstand zu bewahren, indem ich die endlosen hyperbolischen Nachrichtenberichte über eine unwürdige wissenschaftsbasierte Politik vermieden habe. Aber trotz meiner Bemühungen wurde ich auf die Geschichte der niederländischen Landwirte aufmerksam.

Diese armen Leute stehen mit dem Rücken zur Wand, weil ihre Regierung dem Stickstoff den Krieg erklärt hat! Sie könnten wegen dieses Krieges ihr Land und ihre Lebensgrundlage verlieren, ganz zu schweigen von dem unnötigen Hunger in der Welt.

Nun will Kanada den Landwirten hierzulande etwas Ähnliches antun. Wie viele groß angelegte politische Maßnahmen moderner Regierungen ist auch das völlig unsinnig.

Stickstoff? Das sind 78 % des Volumens der Atmosphäre. N2, die Erscheinungsform des Stickstoffgases, ist ein eher inaktives Molekül. Es gibt keinen Zusammenhang mit dem so genannten Treibhauseffekt. Sie und ich atmen es mit jedem Atemzug ein und aus und wissen nichts davon. Ist das also ein Krieg gegen N2? Nun, nein.

Hier geht es nicht um wissenschaftliche Formalitäten. Die Tugend regiert. Wir müssen also raten, was mit „Stickstoff“ in der „Haltungswissenschaft“ wirklich gemeint ist. Da das C-Wort (d.h. Klima) verwendet wurde, ist wahrscheinlich Distickstoffoxid (d.h. N2O) gemeint.

Die „Haltungswissenschaft“ entfernt seltsamerweise den Sauerstoff aus dem Namen des Moleküls, genauso wie sie den Sauerstoff aus dem Kohlendioxid entfernt, um es stattdessen „Kohlenstoff“ zu nennen. Würde man dieses „Stripping“ konsequent anwenden, würde man die Ozeane als „Wasserstoff“ statt H2O bezeichnen.

H2O wird vielleicht einfach deshalb ausgeklammert, weil viele nicht wissen, wie wichtig es in der Treibhauswelt ist. Aber die Präsenz von H2O wird von der schlecht verstandenen natürlichen Hydrologie dominiert, nicht von menschlichen Aktivitäten, denen man eine Moral unterstellen kann. H2O ist in der Welt der Treibhäuser wichtiger als alle anderen Gase zusammen. Es wurden genaue Atmosphärenmodelle erstellt, die nur H2O enthalten!

Dennoch konnte CO2 ein wenig Fuß fassen, weil eine seiner Absorptionsbanden (d.h. 15 Mikrometer) mit einem kleinen Loch im ansonsten umfassenden, starken Infrarotspektrum von H2O zusammenfiel. Diese Lücke ist als H2O-„Fenster“ bekannt. Ohne dieses Fenster hätte man nie von CO2 gehört.

CO2 hat eine weitere Bande bei etwas mehr als vier Mikrometern, die jedoch kaum ins Gewicht fällt, da H2O bei der Strahlungsübertragung in diesem Bereich dominant ist. Das Gleiche gilt für Methan (CH4). Für Kuhfürze gibt es kein H2O-Fenster. Egal wie stark die molekularen Absorptionslinien sind und egal wie lang die atmosphärische Lebensdauer von CH4 ist, H2O beherrscht das eigentliche Strahlungstransportproblem.

Und schließlich kommen wir zum armen N2O. Wie die anderen ist auch dieses zu spät zur Party gekommen. H2O hat bereits alles aufgegessen und alles getrunken.

Setzt man N2O in eine Berechnung ein und vergleicht sie mit dem Strahlungstransportproblem ohne N2O, so ist kein Unterschied zu erkennen: Alle wichtigen optischen Pfade sind vollständig durch H2O gesättigt.

N2O und CH4 sind aus Sicht des Strahlungstransfers und des Treibhauseffekts bedeutungslos. Es gibt keinen Grund, Stickstoff, Kuhfürze oder Bauern zu kontrollieren. Das war schon vor Jahrzehnten allgemein bekannt – und hätte hängen bleiben müssen!

Aber bei der „Haltungswissenschaft“ geht es nicht darum, was bekannt ist, sondern was moralisch ist. Statt einer Politik, die sich auf die Wissenschaft stützt, haben wir die seltsame Umkehrung der Wissenschaft, die sich auf die Politik stützt.

Es gibt viele „Narrative“ unter den Wissenschaftlern. Die Wissenschaft schreitet voran, indem die Kontrahenten die groben Kanten der gegenseitigen Meinungen abklopfen.

In der Haltungswissenschaft gibt es nur ein „richtiges“ Narrativ, das von einer äußeren politischen Macht durchgesetzt wird. Wenn ein Wissenschaftler von dieser „Wahrheit“ abweicht, wird er nicht nur „falsch“, sondern schlimmer als falsch. Auf diese Weise wurde die Wissenschaft gekapert und korrumpiert.

Die normale Wissenschaft stirbt aus und die „Haltungswissenschaft“ regiert.

Mir war nicht ganz klar, womit wir es in diesen Jahren zu tun hatten, bis das Covid-Chaos die Phantasie der Regierungsbeamten, der Gerichte und der Presse in Anspruch nahm. Es gab so viele offensichtliche Anhaltspunkte.

Zum Beispiel trägt man Masken nicht, um sich selbst zu schützen, sondern um „andere zu schützen“ – aus moralischen Gründen, nicht aus wissenschaftlichen. Da war die Neudefinition von Krankheit, Todesursachen und Impfungen. Da waren die lückenhaften, testnummernfreien Fallzahlen und vieles mehr. Es gab die medizinischen Forscher, die ausgeschlossen, aus dem Verkehr gezogen oder entlassen wurden, weil sie dem Narrativ nicht folgten. Da waren die verteufelten alternativen Therapien und die törichte Diskriminierung derjenigen, die begründete Zweifel an dem hatten, was so vehement propagiert wurde.

So viel Schaden wurde angerichtet und wird noch angerichtet werden durch eine Politik, der jeglicher gesunde Menschenverstand fehlt.

Wer hätte gedacht, dass verrückte Ideen wie der Verzicht auf Düngemittel zur Rettung des Planeten jemals über die Grenzen der Fanatiker hinausgehen würden. Aber die Fanatiker sind an die Macht gekommen, weil wir sie gewähren ließen.

Es gibt eine einfache Lösung für diese Korruption: Wissenschaftler, die nicht das unterstützen, was sich als Narrativ herausstellt, sollten eine faire Anhörung erhalten.

Das geschieht aber nicht, weil zu viele das Wesen der Wissenschaft nicht verstehen. Hüten Sie sich vor Ausdrücken wie „Konsens“ oder „die Wissenschaft“. Sie könnten von einem Politiker „bearbeitet“ werden. Sie können noch so raffiniert sein und ihre Gegner täuschen, die Natur lässt sich nicht täuschen. Der Versuch, dies zu tun, kann nur zu Tränen und Verzweiflung führen.

This piece originally appeared at tnc.news and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2022/08/virtue-science-reigns/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Den Rückwärtsgang einlegen

Willis Eschenbach

Wir wissen aus Erfahrung, wie sich die Strahlung auf Objekte auswirkt. Oh, nicht nukleare Strahlung, das ist etwas anderes. Ich spreche von Dingen wie Sonnenstrahlung, auch bekannt als Sonnenschein. In der Welt der Klimawissenschaft wird die Sonneneinstrahlung auch als „kurzwellige Strahlung“ bezeichnet.

Dies dient der Unterscheidung von der thermischen „langwelligen“ Infrarotstrahlung. Langwellige Wärmestrahlung wird ständig von allem um uns herum abgegeben, auch von der Atmosphäre. Deshalb funktionieren Nachtsichtgeräte. Sie „sehen2 die langwellige Strahlung. Langwellige Strahlung ist auch der Grund, warum wir die Hitze eines heißen gusseisernen Ofens quer durch den Raum spüren können – wir können die Hitze auf unserem Körper durch die langwellige Strahlung spüren.

In der Klimawissenschaft wird die Strahlung nach ihrer Richtung unterschieden: entweder aufsteigend (in den Weltraum) oder absteigend (zur Erdoberfläche).

Diese Arten werden oft mit Abkürzungen bezeichnet. So ist die abwärts gerichtete kurzwellige Strahlung (Sonnenschein) DSR. Aufsteigende kurzwellige Strahlung (Sonnenschein, der von der Oberfläche und den Wolken reflektiert wird) ist USR. In ähnlicher Weise wird die aufsteigende langwellige Strahlung (der Teil der thermischen langwelligen Infrarotstrahlung, der ständig von der Oberfläche und der Atmosphäre emittiert wird und in den Weltraum gelangt) als ULR und die absteigende langwellige Strahlung (der Teil der langwelligen Strahlung, der von der Atmosphäre emittiert wird und auf die Erdoberfläche trifft) als DLR bezeichnet.

Wie ich bereits eingangs sagte, haben wir ein Erfahrungsverständnis für die Wirkung von Strahlung auf Objekte. Unser Erfahrungsverständnis der Wirkung von Sonnenstrahlung ist recht einfach.

Je mehr Strahlung von einem Gegenstand absorbiert wird, desto heißer wird er.

Unsere Erfahrung mit langwelliger Strahlung ist ebenfalls einfach, z. B. wenn wir die Wärme eines gusseisernen Holzofens auf der anderen Seite des Raumes spüren. Dieses Verständnis lautet:

Je heißer ein Gegenstand wird, desto mehr langwellige Strahlung gibt er ab.

Beides erleben wir recht häufig. In der Tat gibt es eine Reihe wissenschaftlicher Gleichungen, mit denen wir genau berechnen können, wie viel heißer etwas wird, wenn es eine bestimmte Menge an Strahlung absorbiert, und wie viel Strahlung ein Gegenstand bei einer bestimmten Temperatur abgibt.

Und in der Tat liegt dem grundlegenden Paradigma der Klimawissenschaft unser Erfahrungsverständnis von Sonnenschein zugrunde:

Je mehr Strahlung von der Planetenoberfläche absorbiert wird, desto wärmer wird sie.

Das scheint unanfechtbar wahr zu sein, sowohl aufgrund unserer Erfahrung als auch aufgrund der Gleichungen, mit denen man die Erwärmung für eine bestimmte Strahlungsmenge berechnen kann. Ich meine, wir können jeden Tag sehen, wie die Sonne aufgeht und die Erde wärmer wird … einfache Physik, nicht wahr?

Stimmt es also immer, dass ein Objekt wärmer wird, wenn mehr Strahlung von ihm absorbiert wird?

Nun … bedenken Sie, was passiert, wenn Sie tagsüber im Freien spazieren gehen. Sofort absorbieren Sie Hunderte von Watt zusätzlicher Energie von der Sonne.

Aber obwohl Sie eine große Menge an Sonnenstrahlung absorbieren, bleibt Ihre durchschnittliche Gesamttemperatur unverändert … mehr Strahlung hat Sie nicht wärmer gemacht.

Das liegt aber daran, dass der menschliche Körper über Systeme verfügt, die unsere Temperatur regulieren. Wir haben Systeme, die den Wärmeverlust erhöhen, wenn die absorbierte Strahlung zunimmt, die die absorbierte Energie dorthin leiten, wo sie an die Luft verloren gehen kann … und, so werden die Leute sagen, das ist etwas ganz anderes als das Klima.

Nun ja, schauen wir mal.

Damit im Hinterkopf möchte ich in diesem Sinne einen kleinen Umweg machen. Es gibt eine mathematisches Maßzahl namens „Korrelation“. Sie misst die Ähnlichkeit zweier Datensätze und hat für jedes Paar von Datensätzen einen Wert zwischen minus eins und eins. „Die Korrelation misst, ob sich zwei Datensätze, z. B. Temperatur und absorbierte Strahlung, in dieselbe Richtung bewegen. Eine Korrelation von 1,0 bedeutet, dass sich die beiden Datensätze immer in die gleiche Richtung bewegen – wenn zum Beispiel die absorbierte Strahlung zunimmt, steigt auch die Temperatur.

Eine negative Korrelation bedeutet, dass sich die beiden Datensätze im Allgemeinen in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Eine Korrelation von -1,0 bedeutet, dass sich die beiden Datensätze immer in entgegengesetzte Richtungen bewegen – wenn der eine steigt, sinkt der andere immer.

Und eine Korrelation von Null bedeutet, dass es keine Beziehung zwischen den Veränderungen in einem Datensatz und den Veränderungen im anderen Datensatz gibt.
Betrachten wir nun die Korrelation zwischen der Oberflächentemperatur der Erde und der Strahlungsmenge, die die Oberfläche empfängt. Nach unserer Erfahrung sollte die Korrelation stark positiv sein, d. h. je mehr Strahlung von der Planetenoberfläche absorbiert wird, desto wärmer sollte sie werden, und je weniger Strahlung absorbiert wird, desto kühler sollte sie werden.

Die folgende Abbildung zeigt anhand der CERES-Satellitendaten eine gitterzellenweise Darstellung dieser Korrelation. Jede Gitterzelle entspricht 1° Breitengrad mal 1° Längengrad:

Abbildung 1. Korrelation der absorbierten Oberflächenstrahlung (kurzwellig + langwellig) und der Oberflächentemperatur, Gitterzelle für Gitterzelle. Die Gitterzellen entsprechen 1° Breitengrad mal 1° Längengrad.

Dies ist ein sehr interessantes Ergebnis. Überall auf dem Land, ohne Ausnahme, ist die Korrelation genau so, wie wir es erwarten würden – nicht nur positiv, sondern im Allgemeinen stark positiv. Die Gesamtkorrelation über dem Land beträgt 0,91, eine starke positive Korrelation, die unser Erfahrungswissen über absorbierte Strahlung und Temperatur unterstützt. Wenn die absorbierte Strahlung auf dem Land zunimmt, steigen die Temperaturen tatsächlich – und umgekehrt. Positive Korrelation. Einfache Physik.

Aber über weiten Teilen des tropischen Ozeans besteht schockierenderweise eine negative Korrelation. Entgegen unserem Erfahrungsverständnis, entgegen dem zentralen Paradigma der Klimawissenschaft, entgegen der „einfachen Physik“ macht mehr absorbierte Strahlung in diesen Gebieten die Planetenoberfläche NICHT wärmer. Sie macht die Oberfläche kühler … was nicht möglich ist, wenn die absorbierte Strahlung die Temperatur bestimmt.

Daraus können wir nur schließen, dass in diesen Gebieten die Ursache umgekehrt ist. Anstatt dass die gesamte absorbierte Strahlung die Temperatur bestimmt, bestimmt die Temperatur die gesamte absorbierte Strahlung.

Ein primärer Mechanismus, der diese scheinbare Unmöglichkeit erklärt, ist die temperaturgesteuerte Entstehung von Kumulusfeldern und Gewitterstürmen. Diese nehmen mit steigender Temperatur zu und verringern die von der Oberfläche absorbierte Sonnenstrahlung erheblich. Die Temperatur reguliert also die Menge der absorbierten Sonnenstrahlung über Wolken und Gewitter.

Und das ist eine sehr starke Regulierung. Hier ein Streudiagramm des Nettoeffekts der Wolken auf die abwärts gerichtete Strahlung in Abhängigkeit von der Oberflächentemperatur:

Abbildung 2. Streudiagramm, Ozeantemperatur gegenüber der Änderung der gesamten abwärts gerichteten Strahlung aufgrund von Wolken (Wolkenstrahlungseffekt, „CRE“).

Man beachte, dass die Wolken bei den höchsten Temperaturen die gesamte abwärts gerichtete Strahlung (Kurzwelle + Langwelle) um bis zu 60 W/m² reduzieren … zum Vergleich: eine Verdoppelung des CO2 erhöht die Strahlung um 3,7 W/m².

Als nächstes muss ich zeigen, dass das Phänomen der umgekehrten Verursachung/negativen Korrelation tatsächlich mit der Temperatur zusammenhängt. Ich meine, es könnte sich ja auch nur um eine Besonderheit des tropischen Ozeans handeln, die nicht unbedingt mit der Temperatur zusammenhängt.

Als erstes untersuchte ich diese Frage, indem ich ein Streudiagramm der Beziehung zwischen der Temperatur und der in Abbildung 1 dargestellten Korrelation erstellte. Hier ist das Ergebnis:

Abbildung 3. Streudiagramm. Die horizontale Achse zeigt die Temperatur in jeder 1° x 1°-Gitterzelle. Die vertikale Achse zeigt die Korrelation von Absorption und Temperatur in dieser Gitterzelle. Der Kasten unten rechts umfasst alle Gitterzellen, die eine negative Korrelation zwischen der absorbierten Strahlung und der Temperatur aufweisen.

Hier werden einige Dinge deutlich. Erstens tritt die Umkehrung von Ursache und Wirkung, die zu einer negativen Korrelation zwischen Absorption und Temperatur führt, nur bei Ozeantemperaturen über ~ 23°C auf.

Und zweitens ist in dem Bereich unten rechts, der alle Gitterzellen mit negativer Korrelation zeigt, die maximale negative Korrelation umso größer, je wärmer es ist.

Dies ist also ein deutlicher Beleg dafür, dass das Auftreten einer negativen Korrelation tatsächlich auf die Temperatur zurückzuführen ist.

Dies zeigt zwar die durchschnittlichen Bedingungen über den Zeitraum der Satellitenaufzeichnungen, ist aber nur eine langfristige Berechnung. Wir müssen noch untersuchen, was in den Gitterzellen passiert, wenn die Temperaturen im Laufe der Zeit steigen und sinken.

Meine Hypothese ist nun, dass die Oberflächentemperatur durch aufkommende Phänomene wie tropische Kumulusfelder und Gewitter reguliert wird. Wenn das der Fall ist, dann sollte die Stärke dieser negativen Korrelation mit steigender Temperatur zu- und abnehmen.

Genauer gesagt, eine Folge meiner Hypothese ist, dass der Bereich der Meeresoberfläche, in dem die Korrelation negativ ist, im Sommer größer sein sollte, wenn das Meer wärmer ist, und der Bereich der negativen Korrelation sollte im Winter kleiner sein, wenn das Meer kühler ist. Also habe ich die Berechnungen durchgeführt und die Ergebnisse grafisch aufbereitet. Dazu musste ich die Daten natürlich in Gitterzellen der nördlichen und südlichen Hemisphäre aufteilen, da die Jahreszeiten auf den beiden Hemisphären umgekehrt sind.

Abbildung 4. Monatliche Schwankungen in dem Bereich der Meeresoberfläche, in dem die Temperatur und die absorbierte Strahlung negativ korreliert sind.

Wie zu erwarten, wenn meine Hypothese richtig ist, ist der Bereich der negativen Korrelation auf der Nordhalbkugel (rote Linie) im Sommer am größten. Tatsächlich erreicht sie im Sommer einen Spitzenwert, der etwa 50 % größer ist als das Winterminimum.

Gleichzeitig ist der Bereich auf der Südhalbkugel (blaue Linie) am geringsten, da dort der Winter herrscht. In der südlichen Hemisphäre ist die Schwankung sogar noch größer, wobei die maximale Fläche der negativen Korrelation fast doppelt so groß ist wie die minimale Fläche.

Beide Verfahren zeigen also, dass die negative Korrelation tatsächlich eine Funktion der Temperatur ist.

Zusammenfassung: Wenn die Temperatur des Ozeans hoch genug ist, bricht die normale, alltägliche, „einfache physikalische“ positive Korrelation zwischen absorbierter Strahlung und einem daraus resultierenden Temperaturanstieg zusammen, und die Korrelation zwischen Strahlung und Temperatur wird negativ. Dies führt zu einer Verringerung der Oberflächentemperatur des Ozeans. Dies ist ein weiteres der vielen auftauchenden Phänomene, die zusammenwirken, um den Planeten zu thermoregulieren.

Wie gut ist diese planetarische Wärmeregulierung? Nun, obwohl wir in einer Welt leben, in der das Temperaturgleichgewicht in der Größenordnung von 50 °C höher ist, als es ohne Treibhausgase der Fall wäre, in einer Welt, die durch Wolken, Winde und Wellen reguliert wird, in einer Welt, in der die Landtemperatur von Sommer zu Winter um bis zu ± 30 °C (± 10 %) und die Meerestemperatur von Sommer zu Winter um bis zu ± 8 °C (± 3 %) schwankt … trotz all dieser täglichen und monatlichen Schwankungen schwankte die globale Durchschnittstemperatur während des gesamten 20. Jahrhunderts um ± 0.4°C (± 0.1%).

Für mich ist dies die große unbeantwortete Frage in der Klimawissenschaft – nicht, warum die Temperatur schwankt, sondern warum sie so wenig schwankt. Und die Existenz der oben erwähnten negativen Korrelation ist ein Beweis dafür, dass die „einfache Physik“ völlig unzureichend ist, um das unglaublich komplexe, chaotische Klimasystem zu erklären.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/08/07/putting-it-into-reverse/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Schrei nach Forschungsmitteln

Helmut Kuntz
In der Lokalzeitung des Autors erschien am 5. August ein langer Horrorartikel zum Klima: Wie das „Klima-Endspiel“ ausgehen kann“. Wie üblich, war es eine mit der medialen Gießkanne über Deutschland gestreute „Information“: WELT, 2. August 2022: Hinweise, dass Klimawandel katastrophale Ausmaße annehmen könnte“.
Auf solche „Information“ gibt es in der Lokalzeitung unvermeidbar einen ergänzenden Leitkommentar, welcher die Leser darauf hinweist, dies als ordentliche Bürger unbedingt ernst zu nehmen und auf gar keinen Fall daran zu zweifeln (Bild 12). Den Autor hat dies (wieder) veranlasst, eine (mit Sicherheit nutzlose) Kritik an die Redaktion zu mailen. Teile daraus und vorab Zusatzinformation anbei.

Wie schlimm das Klima in der Zukunft werden soll, bestimmt man durch das Szenario und den Vertrauensbereich

Früher wurde Klima mit dem Emissions-Scenario rcp2.6 simuliert. Wie man sieht, lässt sich daraus recht wenig Klimaalarm ableiten. So ergibt die Temperatur für Deutschland im Jahr 2100 eine simulierte Erhöhung um vielleicht 0,4 Grad:

Bild 1 Temperatur Deutschland beim Scenario rcp2.6 bis zum Jahr 2100. Quelle: DWD-Viewer. Vom Autor ergänzt

Beim Niederschlag gibt es keine Änderung.

Bild 2 Niederschlag Deutschland beim Scenario rcp2.6 bis zum Jahr 2100. Quelle: DWD-Viewer

Das darf nicht sein. Denn wer würde mit solchen Vorschauen die massiven Einschränkungen und explodierenden Kosten der CO2-Verhinderung noch mittragen, außer ein paar GRÜNEN, die ihr ganzes Leben für den Klimakampf geopfert haben und nun vor dessen Einstellung, also dem Sarg ihres Lebenswerkes stünden. Nicht zu vernachlässigen die vielen Posten und Geldmittel, welche alleine dafür flossen und immer noch fließen …
Also wurde dieses Szenario verlassen und spätestens – wie im letzten IPCC-Bericht – fast nur noch mit rcp8.5 simuliert.

Böse Zungen behaupten, für so viel Emission reichen die bekannten Vorräte der Erde nicht aus. Doch findige Erdbewohner werden ja sicher bisher noch unbekannte finden, und auch schnell genug verbrennen.

Ob nun überhaupt möglich, oder nicht. Jedenfalls wird damit die Klimazukunft endlich wie erforderlich alarmistisch. Die Temperatur in Deutschland steigt schon mal fast um 4 Grad an, also um das Zehnfache, wobei 1.000 % noch besser klingt:

Bild 3 Temperatur Deutschland beim Scenario rcp8.5 bis zum Jahr 2100. Quelle: DWD-Viewer. Vom Autor ergänzt

Während sich beim Niederschlag allerdings weiterhin wenig ändert:

Bild 4 Temperatur Deutschland beim Scenario rcp8.5 bis zum Jahr 2100. Quelle: DWD-Viewer

Nun stelle man sich vor, beim IPCC würde es Wissenschaftlern gelingen, wirkliches Klimawissen – also nicht nur Klimaalarm – in einem Bericht unterzubringen. Zum Beispiel, dass sich das Forcing in vielen neueren Studien als viel niedriger herausstellt, damit die simulierten Auswirkungen gedrittelt werden müssen und der ganze Klimaalarm abgeblasen werden müsste.

Bild 5 Aussagen zum CO2-Forcing abhängig vom Ausgabedatum entsprechender Studien. Violetter Pfeil: IPCC-Wert (3 Grad), grüner Pfeil, wahrscheinlicher Wertebereich (um die 1 Grad)

Nicht auszudenken – wegen der Folgen -, deshalb auch nicht möglich.

Die Klimavorschau ist auf einen höheren Vertrauensbereich zu erweitern

Sieht man sich die beim DWD-Viewer gelisteten Vertrauensbereiche an, liest man: „15. bis 85. Perzentil der gleitenden Mittel“. Komisch ist nur, warum Mittelwerte solche Zacken werfen.

Bevor sich der DWD vollständig der Klimahysterie anbiederte, sahen diese Bilder so aus:

Bild 6 Deutschland: Anzahl Tropennächte. Quelle: DWD Klimaatlas, Viewer, alte Darstellung

Eine solch ehrliche Darstellung war allerdings trügerisch. Überdeutlich konnte selbst jeder normale Bürger erkennen, wie schlimm viele Simulationen bereits aktuell falsch simulieren und wie vollkommen „uneinig“ sie sich bezüglich der Zukunft sind. Da konnten schon Zweifel, in Neusprech „Delegitimierungsgedanken“ aufkommen. Vor solchen gilt es natürlich, die Bürger zu bewahren.

Und so wurden die Darstellungen so angepasst, dass „Fehlinterpretationen“ nicht geradezu ins Auge springen. Wie man im nächsten Bild sieht, gelang das. Niemand sieht mehr einzelne, erkennbar falsch verlaufende Simulationsläufe. Alles was die grauen Schatten wirklich sagen könnten, ist verschwunden.

Bild 7 Deutschland: Anzahl Tropennächte. Quelle: DWD Klimaatlas, Viewer, aktuelle Darstellung

Nun muss man einmal nachsehen, welche Anzahl die Tropennächte Deutschland gesamt bis 2021 erreichten. Der Spitzenwert liegt bei ca. 1,8 Tagen und ist fallend. Nur die Häufigkeit der Jahre in denen Tropennächte vorkommen nimmt zu:

Bild 8 Deutschland: Anzahl Tropennächte. Quelle: DWD Klimaatlas, Viewer Zeitreihen

Und nun nochmals eine Darstellung des DWD mit Projektion zum Jahr 2100. Mit dem Scenario rcp8.5 gelingt es den „grauen Schatten“, in einer Spitze eine „Auftretenswahrscheinlichkeit“ für fast 80 Tage jm Jahr zu erzeugen. Das sind 44 mal mehr tropische Tage als der bisherige Spitzenwert.

Bild 9 Deutschland: Anzahl Tropennächte beim Scenario rcp8.5 (Anm: Seit über 20 Jahren liegt die Anzahl um die „unsichtbaren“ 1,5). Quelle: DWD Klimaatlas, Viewer

Und wer weiß wirklich, ob die Natur nicht ein Klima „liefern“ könnte, welches statistisch zwar vollkommen unwahrscheinlich ist, sich aber eben in den weitesten Ausläufern der Verteilungen finden lässt. Die regelmäßigen Eiszeiten sind doch ein Beleg dafür? Allerdings für die entgegengesetzte Richtung.

Zusammengefasst: Wenn man auch statistisch unwahrscheinlich(st)e Szenarien als möglich – zumindest als Pflicht zu publizieren – annimmt, erweitert sich die Spanne der Apokalypsen und des damit unbedingt weiter zu Erforschenden um viele Dimensionen …

Bild 10 Globaltemperatur-Szenarien und vom Autor zugefügte, lineare Verlängerung der gemessenen Werte

Ein Forscher vom PIK als Mitautor einer Studie hat es einst vorgemacht und so etwas simuliert. Die Forscher kamen darauf, dass es unwahrscheinlich ist, dass der Meerespegel im Jahr 2100 auf max. +10 m steigt. Aber es gelang, den Computer zu zwingen, eine Wahrscheinlichkeit dafür auszuspucken. Schließlich schaffen es moderne Numerikprozessoren und große Monitore, auch die „Zahlengegend“ um Nullkommanull noch in Nachkommastellen auszudrücken.
Die Forscher meinten dazu, dass die Welt auch dies nicht Eintretende, vom Computer aber eben gerade noch simulierbare, unbedingt erfahren muss und publizierten es so, als wenn es geschähe, indem sie den dazu erforderlichen Zeitbereich von vielen Tausend Jahren – so es überhaupt einträte – (mehr als) etwas verkürzt darstellten:

Bild 11 Pegel der Studie [2] mit Herrn Levermann (PIK) im Jahr 2100. Grafik anhand der Daten vom Autor gezeichnet

Die Forscher bekamen recht. Noch nicht mit den Daten (der Beleg dazu dauert ja noch 78 Jahre), aber schon mal damit, dass eine solche (Des-)Information gierigst aufgegriffen wird:
In 3sat 12.12.2019, Reportagevideo: Steigende Pegel – Wenn das Wasser kommt“, in dem Herr Rahmstorf vor laufender Kamera erzählen darf, dass das wirklich so eintreten könnte.
Und – wer hätte daran gedacht – unsere Annalena:
[Link] EIKE, 22. Sept. 2021: Annalena lässt den Meerespegel schnell mal um 7 m steigen – und zwei schauen nur wie bekloppt dabei zu
Das war ein Vorspann, um das Folgende besser zu verstehen.

Wehe, wenn jemand am menschengemachten Klimawandel und den Experten zweifelt

Nun der besagte Leitkommentar:

Bild 12 Der Leitkommentar

der sich auf einen ganzseitigen Artikel in der gleichen Ausgabe: Wie das „Klima-Endspiel“ ausgehen kannbezieht, in welchem ein neues Buch „3 Grad mehr“ eines Klimaaktivisten, sowie eine Studie „Erforschung katastrophaler Szenarien des Klimawandels“ besprochen wird.

Dieser Artikel wurde vom gleichen Redakteur geschrieben und liest sich gekonnt prophetisch wie Szenen im Alten Testament:
„Es sind Horrorszenarien, die einige Klimaforscher da zeichnen … ob die Welt es wirklich schafft: Sie haben allmählich Zweifel .. Aber was ist, wenn das Zwei-Grad-Ziel verfehlt wird? … Die Welt müsse anfangen, sich auf solche Endzeit-Szenarien vorzubereiten … Es gibt zahlreiche Hinweise, dass der Klimawandel katastrophale Ausmaße annehmen könnte, so die Autoren … Noch ein Horrorszeanrio: Experten halten eine Ballung von so genannten „Kipppunkten“ für möglich … und als sei dies nicht genug, könnte dies die Eisschilde der Antarktis über ihren Kipppunkt treiben … Ziemlich sicher wäre diese Erde voller Schrecken für die Menschen, die sie erleben müssen. Wetterchaos mit tödlichen Hitzewellen, verheerende Monsterstürme … umkippende Ökosysteme, verheerendes Artensterben …

Irgendwann muss man mit dem Lesen aufhören, sonst kann man nicht mehr einschlafen.
Zum Glück wissen die Forscher auch Lösungen: Noch mehr, noch schneller (noch teurer) CO2 verhindern … aber auch und das ganz schnell: Noch viel, viel mehr und umfassender forschen …

Kritik an die Redaktion

Dazu nun Auszüge der Kritik vom Autor an die Redaktion:
Kritik: Die NN-Redaktion kann einfach nichts anderes mehr als Klimahysterie. Da gibt ein Klimaaktivist (Vorsitzender einer NGO) ein alarmistisches Buch heraus, natürlich unterstützt von den „üblichen Verdächtigen“ vom PIK – treffend zu bezeichnen als „Lauterbachs“ des Klimawahns -, welche wesentliche Inhalte auch gleich noch als „Studie“ veröffentlichen. Und schon stirbt die Welt wieder und diesmal noch viel schlimmer und schneller, woran: Am Klimawandel
Als ob es nicht viel sicherere, schnellere und billigere Möglichkeiten gibt, den Globus kaputt zu machen. Man denke nur an die explodierende Erdbevölkerung. Dafür kann man aber nicht die Atmosphäre besteuern, so dass sich darum kein Politiker wirklich kümmert. Zudem ist eine Lösung dafür aufwendiger, als nach CO2 zu googeln.

Die Pressemitteilung zur Studie verbreitete sich natürlich in Windeseile
WELT, 2. August 2022: Hinweise, dass Klimawandel katastrophale Ausmaße annehmen könnte“
und streute auch zur Redaktion der NN.
Nachdem anhand der (früher) publizierenden Vorbilder klar war, wie die Studie offiziell Lesern zu vermitteln und zu bewerten ist, konnte nicht ausbleiben, dass die NN spiegelbildlich vorgehen. Nicht anderst lässt sich der in den FN dann folgende Beitrag interpretieren.
Fehlte noch der obligatorische Kommentar eines standhaft und fest an „die Wissenschaft“ glaubenden Redakteurs. Dieser findet sich immer und Herr Jungkunz, der regelmäßig über das schlimme Klima mit seinem stetigen Wandel hadert, meinte den Lesern eine Expertise darüber vermitteln zu können müssen.
Wie immer in seinen Kommentaren, lautet diese: Ich glaube felsenfest solchen „Experten“, und wer das nicht tut – wie zum Beispiel ich – kann nur „krude“ sein. Man freut sich beim Lesen schon, dass man nur „veraltet“ ist, sofern man dessen „liebevollste“ Bedeutung und nicht weit schlimmere betrachtet. Schließlich haben Ministerin Faeser mit dem Bundesnachrichtendienst die Überwachung von Klimawandel-Ungläubigen schon begonnen.

Vor langen, langen Zeiten hieß es: „Journalisten betreiben Aufklärung, indem sie alle verfügbaren Fakten und Hintergründe darlegen und die Menschen selbst entscheiden lassen, was richtig und was falsch ist.“
Nichts ist davon geblieben. „Journalismus“ müssen Leser, welche noch nicht auf das vorgeschriebene „dpa-“ Niveau degeneriert sind, inzwischen selber durchführen.

Im Kommentar steht: Sind da Untergangspropheten am Werk? Klimaforscher, die möglichst düstere Prognosen abgeben, um die Bedeutung des eigenen Berufsstands zu belegen?
Eindeutige Aussage: Ja, genau so ist es! Die PIC-Crew, Schellnhuber, Rockström und Rahmstorf arbeiten (Schellnhuber inzwischen nicht mehr aktiv) an einem Institut, dessen einzige Berechtigung – und Finanzierung – der immer schlimmer werdende Klimawandel ist. Entsprechend ist seit Anfang an ein erheblicher und wohl der wichtigste Arbeitsinhalt beim PIC, in Computersimulationen immer schlimmere Szenarien zu parametrieren und zu behaupten, dass solche auch nur irgendwie etwas mit dem Klima und seiner Wirklichkeit zu tun hätten.

Im Kommentar steht:Ja, die Drei-Grad-Szenarien, die Experten nun entwarfen, sind alarmierend. Aber leider nicht ganz unrealistisch.“
Wie hat Herr Jungkunz das „nicht ganz unrealistisch
“ nur herausbekommen? Heißt das, realistisch in 100, 1000, 10.000 Jahren? Ich kenne nur Szenarien vom PIK, die unrealistisch sind. Zum Beispiel eine des Mit-Autors Prof. Levermann (PIK) in der allen Ernstes behauptet wird, der Meeresspiegel könnte im Jahr 2100 um 10 m ansteigen (Anm.: Weiteres dazu, siehe Absatz zu Bild 11).

Im Kommentar steht:Es ist nicht zu spät. Wir können etwas tun, müssen es aber auch. Und: Nichtstun wird teurer als Handeln.
Da bin ich voll dafür. Leider meinen diese Klima-Simulierwahnsinnigen immer nur CO2-Vermeidung, die blödeste und teuerste Art, das Klima (verschwindend wenig) zu beeinflussen.
Gerade habe ich auf die Aussage einer Professorin, dass die Ahrtalbewohner an der Flut und dem Leid selbst schuld wären, weil sie ja CO2 emittiert haben, das Klimageschehen dort nochmals analysiert. Und bleibe bei dem Ergebnis, dass Studien – und dazu gehört auch die aktuelle Attributionsstudie des DWD – belegen, dass Unwetter in dieser Gegend mit Kälte zunehmen.
Die Bewohner haben in Wirklichkeit also „richtig“ emittiert. Leider allerdings nichts dagegen unternommen, eines der größten Behördenversagen in Deutschlands neuerer Geschichte zu verhindern.

So viel zu Aussagen von „Forschern“. Zumindest bei Ökoenergie und Klimawandel sind diese verblüffend oft weder gut (oft grottenschlecht) noch notwendig.

Damit komme ich allerdings zum Thema
Das Buch habe ich nicht gelesen und solche Aktivistenschmöker kaufe ich auch nicht. Die Studie ist aber offen und da habe ich reingesehen.
Als häufigste Wörter finden sich darin „vermuten“ und „könnte“. Zudem wird darin genau das auf die Spitze getrieben, mit dem Herr Levermann damals seine hirnrissige Pegelstudie sinngemäß begründet und gestartet hat: Beim Klimawandel soll man dem Volk auch mit unwahrscheinlichsten Szenarien Angst machen. Wichtig ist nur, dass ein Computer mit geeignetem Programm nach geeigneter Parametrierung diese auch ausgespuckt hat …

Und nun meine Conclusion
Weil man bisher noch nicht unrealistisch genug simuliert (bei denen heißt das natürlich Forschen), muss diese große Lücke unbedingt behoben werden, wofür diese „Forschungselite“ gegen ausreichend Forschungsmittel natürlich gerne bereit steht:
Studie Climate Endgame: Exploring catastrophic climate change scenarios:
(deepl-Übersetzung) … Ein umsichtiges Risikomanagement erfordert die Berücksichtigung von Szenarien, die vom schlimmsten bis zum allerschlimmsten Fall reichen. Im Falle des Klimawandels sind solche potenziellen Zukunftsszenarien jedoch nur unzureichend bekannt. Könnte der vom Menschen verursachte Klimawandel zu einem weltweiten Zusammenbruch der Gesellschaft oder sogar zum Aussterben der Menschheit führen? Dies ist ein Thema, das derzeit noch viel zu wenig erforscht ist. Dabei gibt es genügend Gründe für die Vermutung, dass der Klimawandel zu einer globalen Katastrophe führen könnte. Die Analyse der Mechanismen für diese extremen Folgen könnte dazu beitragen, Maßnahmen zu ergreifen, die Widerstandsfähigkeit zu verbessern und die Politik zu informieren, einschließlich der Notfallmaßnahmen. Wir skizzieren den aktuellen Wissensstand über die Wahrscheinlichkeit extremer Klimaveränderungen und erörtern, warum es wichtig ist, die schlimmsten Fälle zu verstehen.

Denn selbst nach der langen, bisherigen Forschung wurde plötzlich (?) erkannt, dass man eigentlich noch gar nichts Genaues weiß (was sich bisher nur niemand zu sagen traute).
(deepl-Übersetzung) Es ist an der Zeit, dass sich die Wissenschaftsgemeinschaft mit der Herausforderung auseinandersetzt, den katastrophalen Klimawandel besser zu verstehen. Wie schlimm könnte der Klimawandel werden? Bereits 1988 beschrieb die wegweisende Erklärung der Toronto-Konferenz die endgültigen Folgen des Klimawandels als potenziell „nach einem globalen Atomkrieg“. Trotz solcher Proklamationen vor Jahrzehnten ist die Klimakatastrophe relativ wenig erforscht und kaum verstanden.

Auf die vielen, wie am Fließband gelisteten, angeblichen „Fakten“ möchte ich nicht eingehen. Es sind sowieso fast alles nur Vermutungen und hypothetische Apokalypsen. Da wurde ein großer Stichwort-Fundus in die Studie einfach mal hinein gekippt.

Meine Bewertung
Ich werde den Eindruck nicht los, dass die ganze Studie, um es in Anlehnung an einen alten Liedtext zu sagen, ein einziger „Schrei nach weiteren Forschungsgeldern“ ist und man den Zeitpunkt dafür gerade für ideal hält.
Kann es sein, dass es dem PIK mit seinem doch erheblichen, aber volkswirtschaftlich eben ziemlich nutzlosem, Personal „dreckig“ geht? Oder wollen die groß Expandieren? Zu vermuten wäre eines davon.

Quellen

[1] EIKE, 14.07.2022: Wer den Eindruck erweckt, dass staatliche Stellen mit der Bewältigung der Lage (im Flutgebiet Ahrtal) komplett überfordert gewesen seien, ist ein Fall für den Verfassungsschutz
[2] Climate Central, November 2015: MAPPING CHOICES CARBON, CLIMATE, AND RISING SEAS OUR GLOBAL LEGACY

 




Grüne Energieprojekte in Nevada stehen unter Beschuss von grünen Aktivisten

Bonner Cohen, Ph. D.

[Auch in den USA: Wenn Ideologie auf Realität trifft… A. d. Übers.]

Dem Bau eines hochmodernen geothermischen Kraftwerks im Zentrum Nevadas steht niemand Geringeres als die berühmte Dixie-Tal-Kröte im Weg.

Und zwei geplante Minen – eine nahe der Grenze zu Oregon und die andere zwischen Reno und Las Vegas – die Lithium für Elektroauto-Batterien liefern sollten, sind dank des Widerstands von Gruppen, die Elektrofahrzeuge unterstützen, in der Schwebe.

Präsident Bidens viel gepriesener „unglaublicher Übergang“ zu erneuerbaren Energien bekommt von den politischen Verbündeten der Regierung eine böse Dosis Realität serviert.

Fangen wir mit der Kröte an. Die Pläne des in Reno ansässigen Unternehmens Ormat (Nevada), heißes unterirdisches Wasser anzuzapfen, um mit dampfbetriebenen Turbinen auf Bundesland in der Nähe von Fallon Strom zu erzeugen, haben ein Gerichtsverfahren, einen hässlichen Streit zwischen zwei Behörden des Innenministeriums und den Widerstand von Stammes- und Umweltgruppen ausgelöst. Der Lebensraum der seltenen Kröte befindet sich in denselben heißen Quellen, in denen das geothermische Kraftwerk gebaut werden soll, und die Quellen sind auch für die örtlichen indianischen Stämme heilig.

Streit innerhalb des Innenministeriums

Im Bestreben, den Vorstoß der Regierung Biden für erneuerbare Energien zu unterstützen, genehmigte das Bureau of Land Management (BLM) des Innenministeriums das Geothermieprojekt im vergangenen Dezember. Doch der Fish and Wildlife Service (FWS) des Innenministeriums, der für den Endangered Species Act (ESA) zuständig ist, erklärte die Kröte im Februar notfallmäßig für gefährdet.

Nun muss das 9. Bundesberufungsgericht in San Francisco entscheiden, ob das BLM oder der FWS Recht bekommt. Das Gericht wird entscheiden müssen, ob der Schutz der Kröte Vorrang vor der Genehmigung eines Projekts für erneuerbare Energien hat.

In ihrer geänderten Klage gegen Ormat behaupten das Center for Biological Diversity und der Fallon Paiute-Shoshone Tribe [der örtliche Indianerstamm], dass sowohl der Entwickler als auch das BLM gegen das ESA verstoßen, weil sie den Bau der Anlage nicht gestoppt haben, „obwohl der USFWS eindeutig festgestellt hat, dass das Projekt eine unmittelbare und existenzielle Bedrohung für die Dixie-Tal-Kröte darstellt“.

Scott Lake, ein Anwalt des Center for Biological Diversity, sagte dem Nevada Appeal (26. Juli), dass die Vorteile der erneuerbaren Energien etwas sind, mit dem der Stamm und das Center eigentlich einverstanden sind. Aber nichts in den öffentlichen Unterlagen belegt ein öffentliches Interesse an oder eine öffentliche Notwendigkeit für dieses spezielle Projekt … an einem heiligen Ort des Stammes und in einer Weise, die die gesamte Existenz der Dixie-Tal-Kröte bedroht.

Eine Entscheidung des Gerichts wird demnächst erwartet.

Lasst es im Boden

Und nun zu den Lithium-Minen. Milliarden von Dollar an Steuergeldern und privatem Investitionskapital werden in Lithium-Ionen-Batterien gesteckt, um die Millionen von Elektroautos anzutreiben, die laut Befürwortern in einigen Jahren auf den Straßen unterwegs sein sollen. China hat die Lithiumminen in Südamerika und Zentralafrika fest im Griff, auch wenn die USA selbst über beträchtliche Lithiumvorkommen verfügen. Aber der Ruf der grünen Gruppen, die sich gegen den Abbau fossiler Brennstoffe aussprechen, nach dem Motto „Lasst es im Boden“, schwappt nun auch auf potenzielle einheimische Lithium-Entwickler über.

Die Pläne von Lithium Nevada, mit der Erschließung des größten bekannten Lithiumvorkommens in den USA nahe der Grenze zum Bundesstaat Oregon zu beginnen, stoßen bei Umwelt- und Stammesaktivisten auf heftigen Widerstand. Gruppen wie die Progressive Leadership Alliance of Nevada und die Great Basin Resource Watch behaupten, dass die geplante Mine giftige Abfälle produzieren wird. Das Projekt hat auch den Zorn örtlicher Stämme auf sich gezogen, die darauf hinweisen, dass die Mine an einem Ort entstehen würde, an dem ihre Vorfahren nach einem Massaker durch die US-Kavallerie im Jahr 1865 begraben wurden. Eine weitere Lithiummine, die sich noch in der Planungsphase befindet, ist für einen Standort zwischen Reno und Las Vegas vorgesehen, der zufällig der Lebensraum einer seltenen Wüstenblume ist, die der FWS zur Aufnahme in die Liste der ESA vorschlägt.

Der Streit um die Lithiumminen in Nevada wird sich wahrscheinlich über Jahre hinziehen, den Übergang zu grüner Energie verlangsamen und die ohnehin schon hohen Kosten für Elektroautos weiter in die Höhe treiben. Batterien sind die teuerste Komponente eines Elektroautos, und ihre kostengünstige Herstellung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass solche Fahrzeuge zu einem niedrigeren Preis angeboten werden können. „Die Rohstoffe, die für die Herstellung eines Elektrofahrzeugs in den USA benötigt werden, kosteten im Mai rund 8.255 Dollar pro Fahrzeug, zwei Jahre zuvor waren es noch rund 3.484 Dollar“, berichtete das Wall Street Journal (26. Juli).

Es wird erwartet, dass sich die Nachfrage nach Lithium bis 2030 versechsfacht. Ob so viel Lithium gefördert werden kann und zu welchem Preis, ist eine ganz andere Frage. Das Ziel der Regierung Biden, ein Stromnetz zu schaffen, das zu 100 Prozent aus „sauberer“ Energie gespeist wird, war schon immer ein Wunschtraum, wenn auch einer, der sich wahrscheinlich zu einem Albtraum entwickeln wird. Lithium wird nicht billiger, sondern teurer werden, und damit auch die Elektroautos. Die grünen Aktivisten in Nevada tun ihr Bestes, damit das so bleibt.

Eine abschließende Bemerkung zum geplanten geothermischen Kraftwerk. Im Gegensatz zur unsteten Wind- und Sonnenenergie liefert die Geothermie rund um die Uhr zuverlässig Strom, wenn die geologischen Bedingungen stimmen (siehe Island). Aber die Entwickler der Geothermie in den USA werden auf den Widerstand der gleichen Leute stoßen, die alle Bergbauprojekte ablehnen, sei es für Gold, Silber, Nickel oder was auch immer. Und sie werden sich mit denselben endlosen bürokratischen Hürden herumschlagen müssen, die schon so manches vielversprechende Projekt zum Scheitern gebracht haben.

Autor: Bonner Cohen, Ph. D. is a senior policy analyst with CFACT, where he focuses on natural resources, energy, property rights, and geopolitical developments. Articles by Dr. Cohen have appeared in The Wall Street Journal, Forbes, Investor’s Busines Daily, The New York Post, The Washington Examiner, The Washington Times, The Hill, The Epoch Times, The Philadelphia Inquirer, The Atlanta Journal-Constitution, The Miami Herald, and dozens of other newspapers around the country. He has been interviewed on Fox News, Fox Business Network, CNN, NBC News, NPR, BBC, BBC Worldwide Television, N24 (German-language news network), and scores of radio stations in the U.S. and Canada. He has testified before the U.S. Senate Energy and Natural Resources Committee, the U.S. Senate Environment and Public Works Committee, the U.S. House Judiciary Committee, and the U.S. House Natural Resources Committee. Dr. Cohen has addressed conferences in the United States, United Kingdom, Germany, and Bangladesh. He has a B.A. from the University of Georgia and a Ph. D. – summa cum laude – from the University of Munich.

Link: https://www.cfact.org/2022/08/03/green-energy-projects-in-nevada-encounter-flak-from-green-activists/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE