Das absurde Riesenausmaß der US-Offshore-Windentwicklung

David Wojick

Die größte Offshore-Windkraftanlage der Welt ist Hornsea 2 mit einer Leistung von 1 386 MW und einer Turbinengröße von 8,4 MW. Sie wurde 2022 in Betrieb genommen und stellt den neuesten Stand der Technik im Bereich der Offshore-Windenergie dar. Siehe hier.

Aber Virginias Phase-1-Anlage hat satte 2.600 MW, mit riesigen 15-MW-Turbinen. Es handelt sich eindeutig um einen Giganten, der alles bisher Dagewesene bei weitem übertrifft. Die Kosten für den Bau werden auf 10 Milliarden Dollar geschätzt.

Darüber hinaus gibt es ein Dutzend oder mehr vergleichbare riesige Anlagen, die zur gleichen Zeit entlang der Atlantikküste gebaut werden sollen. Zuletzt habe ich gehört, dass die Vorschläge zusammengenommen gigantische 40.000 MW erreichen.

Aus technischer Sicht ist das verrückt. So etwas hat noch niemand gemacht, also nehmen wir einfach hundert Milliarden Dollar in die Hand und sehen, wie es läuft, oder? Darauf hinarbeiten? Wir fangen klein an und vergrößern es dann, indem wir nach und nach lernen? Nichts von alledem.

Diese riesige Offshore-Windkraftanlage ist der personifizierte Klimawahnsinn.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Der Bauherr von Virginia, Dominion Energy, ist besonders verrückt. Für die meisten Projekte wurden erfahrene europäische OSW-Bauunternehmen als Hauptauftragnehmer engagiert. Ørsted zum Beispiel ist der Hauptauftragnehmer für eine Reihe von Projekten. Dominion sagt, dass sie selbst der Hauptauftragnehmer sein werden, ohne jegliche Erfahrung. Oh, Moment, sie haben zwei 6-MW-Testturbinen gebaut. Also praktisch keine Erfahrung, absolut keine.

Vom Standpunkt der Umweltverträglichkeit aus gesehen sind diese riesigen Anlagen viel schlimmer. Da so etwas noch nie gebaut wurde, gibt es keine Daten über ihre möglichen Auswirkungen. Sie könnten extrem sein, einschließlich der Ausrottung des stark gefährdeten Nordatlantischen Glattwals, aber wer weiß?

Das Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) hat diese Ignoranz auf absurde Weise auf die Spitze getrieben. Sie führen die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für jedes vorgeschlagene Projekt durch. Und das trotz des offensichtlichen Interessenkonflikts, da es ihr Auftrag ist, diese Giganten zu bauen.

Ihr verrücktes Argument ist, dass es keinen Grund gibt, die verdammten Dinger nicht zu bauen, da wir keine Daten über die Auswirkungen haben. Unwissenheit ist ein Segen, was die Politik betrifft.
Ich denke mir das nicht aus. Hier ist ihre ausdrückliche Feststellung aus der EIA für Empire Wind Phase 1, ein wahrer Gigant:

Es gibt einen Mangel an Forschung bezüglich der Reaktionen großer Walarten auf ausgedehnte Netze neuer Strukturen aufgrund der Neuartigkeit dieser Art der Entwicklung auf dem Atlantik OCS. BOEM hat festgestellt, dass die Gesamtkosten für die Beschaffung der fehlenden Informationen oder die Behebung dieser Unsicherheiten exorbitant hoch sind, oder dass die Mittel zur Beschaffung dieser Informationen nicht bekannt sind.

Im Klartext: „Wir wissen nichts und können es nicht herausfinden.“ Hier ist dann ihre verrückte Schlussfolgerung:

Daher glaubt BOEM nicht, dass es unvollständige oder nicht verfügbare Informationen über die Ressourcen der Meeressäuger gibt, die für eine begründete Entscheidung zwischen den Alternativen wesentlich sind.“

Die Informationen sind nicht unvollständig oder nicht verfügbar, weil es sie nicht gibt!

Das ist einfach nur eigennütziges Geschwafel. Es gibt mehr als genug Informationen über kleinere Anlagen, um die wahrscheinlich zerstörerischen Bedrohungen durch die Giganten zu erkennen. Außerdem ist dies ein weiterer zwingender Grund, klein anzufangen und zu wachsen, die negativen Auswirkungen sorgfältig zu beobachten und wenn nötig zu stoppen.

Eine einfache Extrapolation von kleineren Turbinen zeigt zum Beispiel, dass der Unterwasserlärm dieser riesigen Anlagen wahrscheinlich enorm sein wird. Dies könnte sehr ernste Auswirkungen auf Glattwale und andere Tiere haben, die akustisch kommunizieren. Wir haben mehr als genug Informationen, um diese Lärmbedrohung zu analysieren.

Dieses unangenehme Umweltproblem wird in diesen Kommentaren an BOEM zu ihrem Entwurf der OSW versus Whales Strategy ausführlich diskutiert.

Zusammenfassung: Der überstürzte Bau eines großen Haufens unglaublich teurer riesiger Windkraftanlagen, die weitaus größer sind als alles, was bisher auf der Welt gebaut wurde, ist schlechte Technik und noch schlechtere Umweltpolitik.

Das sind absurde Giganten. BOEM muss gestoppt werden.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2023/01/07/the-silly-giant-scale-of-us-offshore-wind-development/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Klima in den USA wird nicht extremer, sondern immer weniger extrem

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Ich habe neulich über diese Geschichte berichtet, und unvermeidlich hat sie in den Medien Schlagzeilen gemacht (was auch beabsichtigt war):

Diese Behauptung stützt sich nicht auf tatsächliche Daten, sondern auf Modelle zur Wetterzuordnung.

Aber was sagen uns die tatsächlichen Daten?

In weiten Teilen der Welt fehlt es an langfristigen, qualitativ hochwertigen Daten. Ein Land jedoch, das über diese Daten in Hülle und Fülle verfügt, sind die USA, und sie erzählen uns eine ganz andere Geschichte als die, die im jüngsten Bericht präsentiert wird.

Hitzewellen zum Beispiel waren früher viel schlimmer als heute, und das nicht nur während der „dustbowl“-Jahre in den 1930er Jahren. Klimabetrüger beginnen ihre Trends gerne in den 1960er Jahren, als sich die Welt abkühlte. Doch wie die folgende Grafik zeigt, sind die jüngsten Hitzewellen nichts Ungewöhnliches:

Dann können wir uns der Dürre zuwenden. Die Aufzeichnungen weisen große Schwankungen auf, aber die Dürren werden nicht schlimmer – im Gegenteil, die 1920er, 30er und 50er Jahre waren viel schlimmer als heute.

Überschwemmungen? Ich fürchte nicht. Die von der EPA vorgelegten Daten sind das unvermeidliche Sammelsurium; schließlich ist die Natur nicht geradlinig. An einigen Orten, wie z. B. im Nordosten, ist eine Verschlechterung zu beobachten, während an anderen ein Rückgang zu verzeichnen ist. Solche regionalen Veränderungen können durchaus mit ozeanischen zyklischen Veränderungen wie der AMO und der PDO zusammenhängen, von denen bekannt ist, dass sie die Niederschlagsmuster in den USA beeinflussen. Aber wenn die Zuordnungs-Modelle richtig wären, würden wir erwarten, dass sich die Hochwassertrends überall verschlimmern:

Und Unwetter?

Es zeigen sich keine Trends bei Hurrikanen. Weder treten sie immer häufiger auf, noch werden sie immer stärker:

Und zu starken Tornados kommt es derzeit weit weniger oft:

[Daran ändert auch die jüngste Tornadoserie vom Wochenende 14./15. Januar 2023 nichts. A. d. Übers.]

The US is of course only one country, albeit a large one. And maybe other parts of the world are Die USA sind natürlich nur ein Land, wenn auch ein großes. Und vielleicht gibt es in anderen Teilen der Welt mehr extreme Wetterereignisse. Aber wenn die Zuordnungs-Modelle richtig wären, sollte die ganze Welt, einschließlich der USA, die gleichen Auswirkungen spüren.

Die Tatsache, dass die USA und auch UK diese Auswirkungen nicht spüren, untergräbt ihre Glaubwürdigkeit grundlegend.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/01/13/us-climate-is-getting-less-extreme-not-more/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Natur votiert gegen Klima-Alarmismus

E. Calvin Beisner

Jeder weiß, dass der „Klimawandel“ zu einer Zunahme extremer Wetterereignisse führt, oder? Schließlich sagen das der Environmental Defense Fund, Earth Justice, Carbon Brief, die Royal Society und die National Academies of Science. Aber es gibt da ein Problem: Die Natur ist ganz anderer Meinung.

Erinnern Sie sich an diese berühmte Grafik von Cornwall Alliance Senior Fellow Dr. Roy W. Spencer?:

Genau das geschah auch mit der globalen Temperatur. Wie Sie sehen können, sagten bis 2013 über 95 % der Klimamodelle eine stärkere Erwärmung voraus als beobachtet – viel stärker. Und danach wuchs das Ausmaß des Fehlers mit der neuesten Generation von Modellen. Eine solide Wissenschaft revidiert Theorien, wenn Beobachtungen ihnen widersprechen. Es gibt keinen besseren Beweis als das Versäumnis der Klimamodellierer, dies zu tun, dass das, was sie tun, auf unsolider Wissenschaft beruht.

Es ist nicht nur die globale Temperatur, die sich weigert, den Vorhersagen der Klimaalarmisten zu entsprechen. Auch extreme Wetterereignisse sind widerspenstig, wie Larry Hamlin in „2022 Global Wide Hurricane Season Ends with Weakest Storm Levels of the Last 42 Yearsdokumentiert. Im vergangenen Jahr waren die weltweiten Hurrikane, gemessen an der akkumulierten Wirbelsturmenergie, so schwach wie seit 42 Jahren nicht mehr, und der allgemeine Trend ist rückläufig.

Das Gleiche gilt für die nördliche Hemisphäre, die südliche Hemisphäre oder den Nordatlantik.

Desgleichen ist der Trend bei der Gesamtzahl der Wetterkatastrophen 2000-2021 rückläufig, ebenso wie bei den weltweiten finanziellen Verlusten in Prozent des BIP 1990-2022. Das Gleiche gilt für die jährliche Anzahl von Tornados in den USA (2005-2022) und für starke Tornados (1970-2020).

Es ist höchste Zeit, dass die Öffentlichkeit die Behauptungen der Klimaschützer einfach ignoriert.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/01/nature-votes-against-climate-alarmism/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der finale Nagel im Sarg „erneuerbarer“ Energie

Christopher Monckton of Brenchley

Douglas Pollock wird vielen Lesern hier als regelmäßiger und beliebter Redner auf Heartland-Konferenzen bekannt sein. Nachdem er mehrere Jahre lang die Auswirkungen von unzuverlässigen Stromnetzen auf der ganzen Welt erforscht hat, ist Douglas auf ein wirklich faszinierendes wissenschaftliches Ergebnis gekommen.

Er hat sich Nationen wie Großbritannien angesehen, deren Regierung mit ihrer verrückten Nulllösungspolitik* mehr als jede andere dazu beigetragen hat, die Wirtschaft auf den Status der Dritten Welt zu reduzieren. Als unmittelbare Folge dieser Fatuität leidet Großbritannien heute unter den teuersten Strompreisen der Welt.

[*Unübersetzbares Wortspiel, wie es für Lord Monckton typisch ist. Er macht aus „Net Zero-Politics“ „Nut Zero-Politics“ {„nuts“ = verrückt, durchgeknallt}. A. d. Übers.]

Die verarbeitenden Industrien, in denen wir einst weltweit führend waren, sind ausgestorben oder ins kommunistisch geführte China, Indien und Russland abgewandert. Das verarbeitende Gewerbe macht heute nur noch 8 % des ohnehin schon explodierenden BIP Großbritanniens aus. Die Werkstatt der Welt ist zu ihrem Arbeitshaus geworden.

Große und kleine Industrien gehen in Rekordtempo zugrunde, zerstört durch die endlosen Strompreiserhöhungen, deren Hauptursache die erzwungene und sinnlose Stilllegung längst abgeschriebener und durchaus lebensfähiger Kohlekraftwerke ist, die früher Strom für nur 30 Dollar pro MWh produzierten, und deren Ersatz durch subventionierte Wind- und Solarfarmen, die intermittierenden und unzuverlässigen Strom für bis zu 11.500 Dollar pro MWh produzieren.

Hinzu kommt, dass dieser katastrophale industrielle und wirtschaftliche Zusammenbruch bewusst von einer ehemals konservativen „Regierung“ herbeigeführt wurde, die sich schon lange von dem nüchternen wirtschaftlichen Realismus und den Idealen der freien Marktwirtschaft von Margaret Thatcher und Ronald Reagan verabschiedet hat.

Seltsamerweise führt die verrückte Auferlegung von potthässlichen, Wildtiere tötenden und Landschaften zerstörenden Windrädern auf die britische Bevölkerung nicht zu einer Verringerung unserer strombedingten CO₂-Emissionen.

Immer mehr Windmühlen und Solaranlagen industrialisieren und zerstören unser ehemals grünes und angenehmes Land. Dennoch bleibt der Anteil der unzuverlässigen Stromerzeuger an der Stromversorgung des Landes hartnäckig bei knapp unter 25 %. Douglas Pollock fragte sich, warum.

Er konsultierte zahlreiche Experten für Netzmanagement, aber niemand hatte eine Idee, warum Netze wie Deutschland und das Vereinigte Königreich, deren installierte unzuverlässige Kapazität so viel größer als 25 % der Gesamterzeugung ist, nicht in der Lage sind, ihren durchschnittlichen jährlichen Beitrag aus Windenergie auf über 25 % zu steigern. Zwar kann die Windenergie an manchen Tagen etwa zwei Drittel des britischen Stroms erzeugen. Aber im Durchschnitt – a la larga, wie man in den Kasinos von Puerto Rico sagt – bleibt der Beitrag von Wind- und Solarenergie bei 25 % der Gesamterzeugung im Netz stecken.

Also dachte Douglas darüber nach. Nach umfangreichen Recherchen und noch mehr Nachdenken fand er heraus, was falsch war. Es war ein subtiler, aber verheerender Fehler, der keinem der jammernden Umweltzombies, die für unzuverlässige Energien eintreten, aufgefallen war.
Douglas‘ Argument ist ein wunderbar einfaches und schlichtweg schönes Beispiel für die logische Anwendung mathematischer Prinzipien, um ein äußerst wichtiges, aber unerwartetes und bisher völlig übersehenes Ergebnis zu erzielen. Lesen Sie es langsam und sorgfältig. Bewundern Sie seine elegante und unwiderlegbare Einfachheit.

H sei die mittlere stündliche Nachfrage, die von einem bestimmten Stromnetz gedeckt wird, in MWh/h. R sei der durchschnittliche Anteil der Nennkapazität, der tatsächlich von erneuerbaren Energien erzeugt wird – ihr mittlerer Kapazitätsfaktor. Dann ist die minimale installierte Nennleistung C der erneuerbaren Energien, die erforderlich wäre, um die stündliche Nachfrage H zu decken, gleich H/ R.

Daraus folgt, dass die installierte Mindestnennleistung N < C der erneuerbaren Energien, die erforderlich ist, um den Anteil f an der Gesamterzeugung des Netzes zu erzeugen, der tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt – den Anteil der erneuerbaren Energien – gleich f C ist, was ex ante auch f H / R ist.

Und jetzt kommt der Clou. Der Anteil der erneuerbaren Energien f erreicht natürlich sein Maximum fmax, wenn die stündliche Nachfrage H gleich N ist. In diesem Fall ist N ex hypothesi gleich H und auch fmax H/ R ex ante, woraufhin H gleich fmax H/ R ist.

Da die Division beider Seiten durch H zeigt, dass fmax / R gleich 1 ist, ist fmax notwendigerweise gleich R.

Und das war’s. Im Klartext: Der maximal mögliche Anteil unzuverlässiger Anlagen an der Gesamterzeugung des Netzes ist gleich dem durchschnittlichen Anteil der Nennkapazität dieser Anlagen, der unter realen Bedingungen erreichbar ist.

Bei Onshore-Windkraftanlagen liegt dieser Kapazitätsfaktor R bei deprimierend niedrigen 25 %. Bei Offshore-Windkraftanlagen könnte man 30 % erreichen. Der Grund dafür ist, dass der Wind die meiste Zeit überhaupt nicht weht und manchmal zu stark weht, um eine sichere Drehung der Turbinen zu ermöglichen.

Douglas Pollocks brillantes und auf den ersten Blick unerwartetes Ergebnis bedeutet, dass der miserabel niedrige Kapazitätsfaktor R in Wirklichkeit auch die grundlegende Grenze fmax für den Beitrag ist, den unzuverlässige Stromerzeuger zum Netz leisten können, ohne eine unerschwingliche und logistisch unerreichbare groß angelegte statische Batteriesicherung.

Das bedeutet, dass Wind- und Solarenergie nicht mehr als etwa ein Viertel des gesamten Strombedarfs im Netz beitragen können, es sei denn, es gibt ein Batterie-Backup. Wie Professor Michaux in seinem 1000-seitigen Papier aus dem Jahr 2021 für den finnischen geologischen Dienst festgestellt hat, gibt es jedoch nicht annähernd genug Techno-Metalle, um das gesamte Stromnetz weltweit mit Batterien zu versorgen.

Allein für die erste 15-jährige Generation von statischen Batterien für das globale Stromnetz würde man nach Berechnungen des Professors das Äquivalent von 67.000 Jahren Gesamtjahresproduktion an Vanadium benötigen, um nur eines der knappen technischen Metalle zu nennen, die in gewaltigen Mengen benötigt würden. In weiteren 15 Jahren werden weitere 67.000 Jahre Produktion benötigt, denn Batterien sind kurzlebig, wie jeder weiß, der ein Mobiltelefon besitzt. Eine Notstromversorgung mit Batterien ist also auf globaler Ebene einfach keine Option, selbst wenn sie erschwinglich wäre.

Bedenken Sie nun, wie verheerend Douglas Pollocks brillantes Ergebnis für das Klima-kommunistische Narrativ ist. Erstens ist es einfach. Selbst ein zickiger Teenager in der High School kann es verstehen. Zweitens zeigt es, dass wir selbst dann, wenn die globale Erwärmung ein Problem und nicht nur ein Vorteil wäre, realistischerweise nichts dagegen tun können, außer uns zurückzulehnen und den Sonnenschein zu genießen. Drittens zeigt es, dass die Klima-Kommunisten, die alles auf die Elektrizität setzen, einen schweren Fehler begangen haben.

Denn der bevorstehende, erzwungene Ersatz von mit Benzin betriebenen Autos durch Elektrobuggys wird nicht nur eine enorme zusätzliche Belastung für das Netz bedeuten – auf die die meisten Netze überhaupt nicht vorbereitet sind – sondern, da die Batterien das Gewicht eines typischen Buggys im Vergleich zu einem echten Auto um 30 % erhöhen, wird der gesamte Verkehrssektor 30 % mehr Energie verschwenden als jetzt. Und diese Energie soll aus dem bereits überlasteten Netz kommen, das von unzuverlässigen Stromerzeugern betrieben wird, die ohnehin nur ein Viertel der gesamten Netzkapazität liefern können.

Es kommt noch schlimmer. Im Vereinigten Königreich ordnet die „Regierung“ in ihrem letzten Vorstoß zur Zerstörung der britischen Wirtschaft an, dass alle Haushalte mit einem einwandfreien Ölheizkessel diesen in zwei Jahren abreißen und durch eine Erdwärme- oder Luftwärmepumpe ersetzen müssen, die weitaus weniger Wärme zu weitaus höheren Kosten liefern wird. Und woher soll der Strom für die Wärmepumpen kommen? Aus dem Stromnetz, genau.

Die Quintessenz ist, dass, da sehr viel mehr Elektrizität als heute benötigt würde, um die Nuss-Null zu erreichen, und da die Pollock-Grenze bedeutet, dass nur etwa ein Viertel des Netzstroms von unzuverlässigen Anlagen geliefert werden kann, der Nettoeffekt der Versuche, die Nuss-Null zu erreichen, darin bestehen wird, die globalen Emissionen erheblich zu erhöhen, denn, wie Douglas entscheidend bewiesen hat, ist die Nuss-Null – selbst wenn sie überhaupt wünschenswert wäre, was sie nicht ist – unmöglich.

Nuss-Null ist also ein eklatanter Fall von Moncktons Gesetz, das besagt, dass jeder Versuch von Regierungen, in den freien Markt einzugreifen, um das eine oder andere politische Ziel zu erreichen, zu einem Ergebnis führt, das genau das Gegenteil von dem ist, was – wie fromm auch immer – beabsichtigt war.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/01/11/the-final-nail-in-the-coffin-of-renewable-energy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Ergänzung vom 15. Januar 2023: Hierzu ist ein Folgebeitrag erschienen, der sich kritisch mit diesem Monckton-Beitrag auseinandersetzt! Er wird demnächst ebenfalls hier in deutscher Übersetzung erscheinen. Sicher gibt es auch Kommentatoren, die ebenfalls anderer Ansicht sind, doch ist zu empfehlen, bis zum Erscheinen des Folgebeitrags zu warten. – Der Übersetzer

 




Zahlungen für das „Abschalten“ von Windkraftanlagen steigen auf eine Viertelmilliarde Pfund

Presseerklärung

Nur zwei Windparks machen fast die Hälfte der Kosten von 227 Millionen Pfund aus.

London, 9. Januar: Eine neue Analyse von Net Zero Watch hat ergeben, dass die Kosten für die Abschaltung von Windparks sprunghaft gestiegen sind: von 143 Millionen Pfund im Jahr 2021 auf 227 Millionen Pfund im Jahr 2022, was einem Anstieg von 84 Millionen Pfund oder 60 % entspricht.

Ein Großteil dieses Anstiegs ist auf die Inbetriebnahme von zwei schottischen Offshore-Windparks zurückzuführen. Moray East und Beatrice, beide im Moray Firth gelegen, erhalten nun zusammen 100 Millionen Pfund pro Jahr für nicht erzeugten Strom:


Die Nachricht hat den Verdacht aufkommen lassen, dass beide ein Schlupfloch im System ausnutzen, das es den Erzeugern ermöglicht, zweimal für den gleichen Strom bezahlt zu werden – zu Lasten der Verbraucher.

Der stellvertretende Direktor von Net Zero Watch Andrew Montford erklärte:

Obwohl die Zwangsabgaben weithin als Bezahlung für das Abschalten von Strom verstanden werden, verlangen die Vorschriften eigentlich nur, dass die Erzeuger den Strom vom Übertragungsnetz fernhalten. Wenn sie den Strom anderweitig ableiten können, beispielsweise in eine Batterie, können sie die Ausgleichszahlung erhalten und den Strom trotzdem verkaufen.

Die Ergebnisse sind jedoch auch symptomatisch für tiefer gehende Probleme mit der Steuerung des Stromsystems und der Art und Weise, wie erneuerbare Energien eingeführt wurden, bevor das Netz für sie bereit war.

Der Energie-Wirtschaftswissenschaftler Professor Gordon Hughes sagte:

Es war sehr töricht von National Grid, den Netzanschlüssen für neue Erzeuger im Norden Schottlands zuzustimmen, bevor die Kapazität der Nord-Süd-Übertragungsleitungen aufgerüstet wurde.“

Letztes Jahr wurde aufgedeckt, dass Moray East ein weiteres Schlupfloch in den Vorschriften für das Elektrizitätssystem ausgenutzt hatte, um die Aktivierung seiner Vereinbarung über den Verkauf von preisgünstigem Strom an das Netz zu verzögern. Dadurch konnte das Unternehmen seine Einnahmen um Hunderte von Millionen Pfund steigern, wiederum auf Kosten der Verbraucher.

Der Direktor von Net Zero Watch, Dr. Benny Peiser, sagte:

Ob durch völlige Inkompetenz oder beschämenden Zynismus, die Regierung, National Grid und Ofgem haben ein Stromsystem geschaffen, das es den Betreibern erneuerbarer Energien erlaubt, die Verbraucher links, rechts und in der Mitte abzuzocken. Sie scheinen die britischen Haushalte und Unternehmen zu verachten“.

Weitere Einzelheiten:

* Moray East wurde erst 2022 vollständig in Betrieb genommen, so dass die Einnahmen aus der Begrenzung 2023 wahrscheinlich noch höher sein werden.

* Net Zero Watch hat die Existenz des Schlupflochs bei der Zahlung von Ausgleichszahlungen letztes Jahr aufgedeckt. Das Problem wurde Ofgem zur Kenntnis gebracht.

* Es gibt keine Anzeichen dafür, dass einer der beiden Windparks etwas Illegales tut.

Link: https://www.netzerowatch.com/payments-for-windfarms-to-switch-off-soar-to-quarter-billion-pounds/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE