Co-op City: So sieht es aus, wenn die Energie-Realität einen einholt

Francis Menton, THE MANHATTAN CONTRARIAN

Co-op City im New Yorker Stadtteil Bronx ist die größte Genossenschafts-Wohnsiedlung der Stadt und sogar der gesamten Vereinigten Staaten. Die in den 1960er- und 1970er-Jahren erbaute Anlage umfasst mehr als 15.000 Wohneinheiten in rund 35 Hochhäusern sowie eine kleinere Anzahl von Reihenhäusern. Hier ist ein Luftbild von etwa einem Viertel des Komplexes, das heute in der New York Post erschienen ist (Quelle: Wikipedia):

Durchstreichung im Original; A. d. Übers.

Co-op City ist nun plötzlich zum Brennpunkt des Konflikts zwischen Energie-Phantasterei und Realität geworden, der immer deutlicher zutage tritt, je näher die Fristen für die Umsetzung der Klimagesetze des Staates und der Stadt aus dem Jahr 2019 rücken. Die New York Post berichtet heute in einem ausführlichen Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „New Yorks Klimavorgaben könnten die Gebühren im erschwinglichen Wohnkomplex Co-op City von 950 Dollar auf 4.000 Dollar in die Höhe treiben“ über die realistische Seite der Geschichte.

Doch bevor wir darauf eingehen, wollen wir uns zunächst die Phantasie-Seite der Geschichte ansehen, die weiterhin weite Teile der lokalen Bevölkerung fest im Griff hat. Bereits im Januar reichte eine Gruppe von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden, die sich „Koalition für sichere und zuverlässige Energie“ nennt, bei der Public Service Commission (PSC) eine Petition ein, in der sie darum bat, eine Anhörung darüber abzuhalten, ob die Fristen des staatlichen Klimagesetzes verlängert werden sollten, das derzeit ab 2030 greifen soll. (Die Petition finden Sie unter Punkt 63 bei „Filed Documents“ in diesem PSC-Verfahren.) Die PSC leitete daraufhin ein öffentliches Konsultationsverfahren zu dieser Petition ein, das noch andauert.

In den letzten Wochen hat die Zahl der Stellungnahmen stark zugenommen, und es sind unzählige Kommentare eingegangen. Es mag Sie überraschen oder auch nicht, dass Hunderte dieser Kommentare identisch oder fast identisch sind. (Um die Kommentare einzusehen, klicken Sie auf den oben genannten PSC-Link und dann auf die Registerkarte „Public Comments“.) Die Kommentare wurden offenbar von Umweltaktivistengruppen zusammengetragen, die ihre Mitglieder und Spender gebeten haben, vorformulierte Antworten zu unterzeichnen und einzureichen.

Hier ist ein Auszug aus einer dieser Standardantworten, die kopiert und in Hunderte dieser identischen Kommentare eingefügt worden ist:

Jede weitere Investition in die fossile Energiewirtschaft wird negative finanzielle Auswirkungen auf die New Yorker haben. Die Energiekosten in New York werden vom Preis fossiler Brennstoffe bestimmt, der starken Schwankungen unterliegt und von Ereignissen beeinflusst wird, die außerhalb der Kontrolle New Yorks liegen, wie beispielsweise der Einmarsch Russlands in die Ukraine und der Krieg der USA gegen den Iran. Das Festhalten an fossilen Brennstoffen bedeutet für die New Yorker unvorhersehbare, unerschwingliche Rechnungen. Erneuerbare Energien – die keinen Brennstoff benötigen – bieten vorhersehbare Kosten, wodurch Familien weniger anfällig für Energiepreisschocks sind. Erneuerbare Energien sind eine langfristige Kosteneinsparungsstrategie, die die Erschwinglichkeit fördert und die Kunden der New Yorker Versorgungsunternehmen vor den Auswirkungen schwankender Preise für fossile Brennstoffe schützt. Ich fordere die PSC nachdrücklich auf, den unbegründeten Antrag auf eine Anhörung abzulehnen. . . .

Anscheinend sind diese vielen hundert Kommentatoren zu der Überzeugung gelangt, dass der Übergang von einer, wie sie es nennen, „fossilen Wirtschaft“ zu „erneuerbaren Energien“ eine „langfristige Kosteneinsparungsstrategie“ sei, die den New Yorkern „Erschwinglichkeit“ bringe. Nichts in ihren Briefen gibt einen Hinweis darauf, wie sie zu dieser Schlussfolgerung gelangt sind oder welche Berechnungen oder Machbarkeitsstudien sie durchgeführt haben, um die „Erschwinglichkeit“ zu ermitteln, die ihrer Meinung nach mit „erneuerbaren“ Energien so leicht zu erreichen ist.

Unterdessen sieht man sich in Co-op City, der Realitäts-Seite der Gleichung, mit den tatsächlichen Kosten konfrontiert, die durch die Einhaltung der bevorstehenden und sich überschneidenden Vorgaben der Klimagesetze des Staates und der Stadt entstehen. Co-op City ist eine Eigentümergemeinschaft, so dass die Kosten für die Einhaltung der Vorschriften auf die Eigentümer entfallen. Die ethnische Zusammensetzung der Gemeinschaft ist laut NICHE.com wie folgt: 64 % Afroamerikaner, 28 % Hispanics, 4 % Weiße und 4 % Sonstige. Das entspricht also nicht gerade der Vorstellung einer hochnäsigen Genossenschaft an der Park Avenue in Manhattan. Co-op City verfügt derzeit über ein eigenes Kraftwerk – befeuert mit Erdgas –, das den gesamten Strom für den Komplex sowie Heizung, Warmwasser und Klimaanlage liefert. Die monatlichen Nebenkosten für die Eigentümer, in denen die Energiekosten enthalten sind, belaufen sich derzeit auf durchschnittlich etwa 950 Dollar für eine Einzimmerwohnung.

Das derzeitige mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizkraftwerk von Co-op City ist offenbar recht effizient, reicht jedoch nicht aus, um die bevorstehenden Fristen des New Yorker Gesetzes „Local Law 97“ einzuhalten. Gemäß diesem Gesetz muss bis 2035 auf Elektroheizung umgestellt werden. Nun wurden Studien zu den voraussichtlichen Kosten dieser Umstellung durchgeführt, und die „Post“ berichtet in ihrem heutigen Artikel über die Ergebnisse. Auszug:

Ein hochrangiger Vertreter von Co-Op City warnte, dass die Bewohner viermal so hohe monatliche Unterhaltskosten zahlen müssten, sollten die umstrittenen Gesetze des Staates New York zur Förderung grüner Energie nicht zurückgenommen werden. Jeffrey Buss, der Justiziar von Co-Op City erklärte, die monatlichen Unterhaltskosten könnten von 950 Dollar für eine Einzimmerwohnung auf über 4.000 Dollar in die Höhe schnellen, um die Kosten für die Vorschriften zu decken. . . . Das „Climate Leadership and Community Protection Act“ des Bundesstaates aus dem Jahr 2019 würde in Verbindung mit einem städtischen Gesetz zur grünen Energie [Local Law 97] Co-Op City dazu zwingen, sein Erdgaskraftwerk stillzulegen und es durch CO₂-freie, saubere Energiequellen wie Wind, Sonne, Wasserkraft und Batteriespeicher zu ersetzen, sagte Buss.

Zwischen den Kosten für die Umstellung auf Elektroheizung, der Stilllegung des eigenen effizienten Kraftwerks und dem Kauf großer Mengen zusätzlichen Stroms von Con Edison rechnen sie damit, dass sich die monatlichen Unterhaltskosten der Bewohner etwa vervierfachen werden – von unter 1000 Dollar pro Monat auf etwa 4000 Dollar. Anscheinend ist es das, was die Kommentatoren der PSC als „bezahlbar“ ansehen.

Co-op City hat geprüft, „erneuerbare“ Energiequellen als Ersatz für sein Erdgaskraftwerk zu errichten, ist jedoch zu dem Schluss gekommen, dass dies völlig undurchführbar ist:

Buss erklärte, es sei technisch unmöglich, das gasbefeuerte Kraftwerk von Co-op City vollständig durch sauberere Energiequellen zu ersetzen. Er sagte, erneuerbare, fossilfreie Energiequellen wie Solar-, Wind- oder Geothermie seien nicht in der Lage, den Heiz-, Kühl- und Strombedarf von Co-op City zu decken. „Obwohl unsere Kraft-Wärme-Kopplungsturbinen zu 30 % mit Wasserstoff betrieben werden können“, so Buss, „gibt es keine Wasserstoffversorgung … Ich weiß keine Lösung.“

Es gibt zwar Pläne, Solarmodule auf den Parkhäusern zu installieren, doch diese werden nur einen kleinen Teil des Strombedarfs decken können:

Co-op City diversifiziert durch die Installation von Solarmodulen auf seinen Parkhäusern, was das größte städtische Solarprojekt in den USA darstellen würde. Doch Solarenergie würde nur einen Bruchteil des Strombedarfs von Co-op City decken, sagte er.

Buss’ Fazit: Die Einhaltung der bevorstehenden Energievorschriften des Staates und der Stadt wäre „töricht“.

Wir haben es mit den Folgen des Versuchs zu tun, dass unwissende Umweltaktivisten und Politiker unser Energiesystem neu zu gestalten. Glücklicherweise verfügt Co-op City über eine große Wählerschaft, die, sobald sie erfährt, was diese Unwissenden für sie auf Lager haben, an der Wahlurne ihre Rache nehmen kann.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/29/co-op-city-what-it-looks-like-when-energy-reality-catches-up-to-you/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Einen Vertrag über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ausbrüten

David Wojick

Etwa 60 Länder haben sich gerade versammelt, um zu versuchen, einen weltweiten Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe einzuleiten. Im Moment ist das eher eine Show als eine ernstzunehmende Drohung, daher sollte man das Ganze mit einem gewissen Humor betrachten. Pläne, das Unmögliche zu erreichen, müssen einfach komisch sein.

Derzeit gibt es lediglich eine Vielzahl von Vorschlägen. Der mit Abstand lustigste ist ein vorgeschlagener Ausstiegstermin für Kohle im Jahr 2030. Wissen sie denn nicht, dass China jährlich über 5 Milliarden Tonnen verbrennt? Dass Indien, Indonesien und andere Länder rasch ganze Flotten neuer Kohlekraftwerke errichten? Dieser Wahnsinn ist das Maß aller Dinge der Ausstiegsbewegung.

Der bedrohlichste Vorschlag ist die Ausarbeitung eines neuen Abkommens über fossile Brennstoffe (FFT), das den schrittweisen Ausstieg vorschreibt und von den Ländern ratifiziert werden kann. Als Abkommen wäre das FFT ein rechtsverbindliches Instrument, das vor Gericht durchsetzbar wäre. Das FFT hat hier eine eigene Förderorganisation.

Besonders interessant ist, dass ein solcher Vertrag das Potenzial hat, das UN-Klimaprogramm zu destabilisieren. Das UN-Programm basiert auf einem bestehenden Vertrag, der Klimarahmenkonvention von 1992 (FCCC).

Die FFT könnte mit der FCCC konkurrieren, etwa um finanzielle Mittel und sogar um Zuständigkeiten. Die FCC könnte die FCCC sogar überflüssig machen.

Das ist kein Zufall, ist doch die FFT aus der Frustration über die FCCC heraus entstanden. Die jährliche Entscheidungssitzung der FCCC ist die bekannte COP, was für „Conference of the Parties“ steht.

Es bedurfte 28 COPs, um endlich den Begriff „fossile Brennstoffe“ in einen Beschluss aufzunehmen, und dieser hatte keinerlei Durchschlagskraft. Der Grund dafür ist einfach. Die Regeln der FCCC-COP verlangen einstimmige Beschlüsse, so dass niemals etwas Kontroverses gesagt wird. Auf der COP 30 gab es eine Initiative für einen Beschluss, der nationale Fahrpläne für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen forderte. Diese scheiterte, doch die aktuelle Ausstiegskonferenz wurde als Zugeständnis genehmigt.

Da die FFT nicht Teil der Charta der Konferenz ist, ist keineswegs klar, welchen Bezug dieser Vertrag zur UNO hat – möglicherweise gar keinen. Es ist also durchaus möglich, dass die FFT-Bewegung mit dem UN-Programm um Aufmerksamkeit, Finanzmittel und andere Ressourcen konkurrieren könnte. Das UN-Programm könnte sogar zu ihrem Niedergang beigetragen haben.

Die Konferenz selbst hat einige Fortschritte auf dem Weg zur Unmöglichkeit gemacht, welche die FFT-Bewegung nutzen kann. Frankreich behauptet, einen Modellfahrplan für den Ausstieg erstellt zu haben. Ich habe ihn nicht gesehen, aber wahrscheinlich wird darin viel Kernenergie eingesetzt. Frankreich geht davon aus, dass seine Unternehmen einen Großteil der Arbeit erhalten werden, wenn die Welt auf Kernenergie setzt.

Außerdem wurde ein sogenanntes „Expertengremium“ eingerichtet, das den Ländern bei der Ausarbeitung nationaler Fahrpläne für den Ausstieg helfen soll. Es wird hier beschrieben.

Als Mitglieder werden Wissenschaftler und Ökonomen genannt, Ingenieure sind jedoch nicht dabei. Das ist also wieder einmal reine Fantasie.

Es ist leicht nachvollziehbar, wie die Ausarbeitung eines Fahrplans für den Ausstieg zur Verabschiedung eines Ausstiegsabkommens führen kann, um diesen durchzusetzen. Dazu braucht es lediglich eine starke grüne Regierung, wie sie die meisten Länder von Zeit zu Zeit bekommen, wenn das politische Pendel weit nach links ausschlägt.

Es ist auch leicht vorstellbar, dass diese FFT-Bewegung die FCCC ablöst. Warum ein Vermögen für riesige zehntägige globale Treffen ausgeben, bei denen nichts beschlossen wird? Besser ist es, auf nationaler Ebene zu agieren und ein Land nach dem anderen zu gewinnen.

Dass das Ziel unmöglich und schlecht durchdacht ist, hat wenig Einfluss auf die politische Realität. Die Bewegung für einen Vertrag über fossile Brennstoffe ist potenziell sogar noch gefährlicher als das UN-Klimaprogramm. Sie muss sorgfältig beobachtet werden.

Bleiben Sie bei CFACT auf dem Laufenden, während dieses junge Monster wächst.

Link: https://www.cfact.org/2026/05/05/hatching-a-fossil-fuel-phase-out-treaty/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Zyklon-Aktivität im Pazifik ist nicht das, was sie laut Propaganda sein soll!

Cap Allon

Eine neue Studie in der Fachzeitschrift „Natural Hazards“ untersucht die Befürchtungen hinsichtlich Zyklonen im weltweit aktivsten tropischen Zyklonbecken: dem westlichen Nordpazifik.

Dies ist das Becken, aus dem Stürme auf die Philippinen, Japan, China, Vietnam, Korea, Taiwan und Mikronesien treffen. Wenn die „vom Menschen verursachte Erwärmung“ zu einer Zunahme der Häufigkeit und Stärke von Zyklonen führen würde, müsste sich dies hier zeigen.

Die Studie untersuchte Beobachtungen aus der Satellitenära von 1980 bis 2023 anhand der Zugbahnen tropischer Wirbelstürme und der maximalen Windgeschwindigkeiten. Klimamodelle sagen stärkere tropische Wirbelstürme im Zuge der Erderwärmung voraus, wobei bei einer globalen Erwärmung um 2 °C ein Anstieg der Intensität um etwa 1 % bis 10 % erwartet wird.

Die Beobachtungen widersprechen diesem Szenario jedoch.

Im westlichen Nordpazifik ist die Häufigkeit tropischer Wirbelstürme zurückgegangen. Die Studie berichtet von einem signifikanten Rückgang von 0,9 Stürmen pro Jahrzehnt im gesamten Becken. Auch bei Übertritten auf Land ist kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen: „Insgesamt waren die Trends bei den Landgängen tropischer Wirbelstürme für jedes einzelne analysierte Land bzw. jede Region insignifikant.“

Die Studie untersuchte auch die ACE, also die akkumulierte Zyklon-Energie.

Die ACE ist ein einfacher Maßstab dafür, wie viel Zyklon-Aktivität ein Becken erzeugt. Sie kombiniert die Stärke und die Dauer von Stürmen. Stärkere, länger andauernde Stürme lassen die ACE steigen.

Die Studie stellte keinen signifikanten Anstieg der ACE im gesamten Becken fest.

Über Land blieb der ACE-Wert im Wesentlichen unverändert und stieg nur um 0,1 Einheiten pro Jahrzehnt. Im gesamten Becken war sogar ein Rückgang des ACE-Werts um 7,6 Einheiten pro Jahrzehnt zu verzeichnen, obwohl dieser Rückgang statistisch nicht signifikant war.

Das ist nicht die Katastrophengeschichte, die der Öffentlichkeit verkauft wird.

Es ist ein unübersichtliches, regionales, von Zirkulationsmustern geprägtes Bild, das stark von El Niño und La Niña beeinflusst wird. La Niña drängt Stürme tendenziell näher an Land, was Vietnam, Südchina und die Philippinen betrifft. El Niño lässt Stürme tendenziell weiter östlich entstehen, was längere Zugbahnen und eine stärkere Kurve in Richtung Japan ermöglicht.

Die Ergebnisse der Studie lassen sich kaum schönreden: Von 1980 bis 2023 zeigt der westliche Nordpazifik eine abnehmende Zyklonhäufigkeit, keinen signifikanten Anstieg der Landfälle auf Länderebene, vernachlässigbare ACE-Veränderungen über Land und auch keinen signifikanten Anstieg des ACE im gesamten Becken.

Das globale Bild ist ebenso vernichtend:

Link: https://electroverse.substack.com/p/may-cold-grips-europe-indias-summer?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klima-Fakten-Check April 2026

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Fakten-Check soll hier beispielhaft stehen für die grobe Falsch-Berichtersattung bzgl. Klima und Wetter in den MSM allgemein. Die Zusammenstellung hat die Form von Graphiken, die ich nur via Google Translator als geschlossene Einheit übersetzen lassen kann ohne Eingriffsmöglichkeit für stilistische Verbesserungen, wie ich es in meinen anderen Übersetzungen grundsätzlich handhabe.

Bei ClimateDepot gibt es eine solche Zusammenstellung jeden Monat.

Beiträge von: The Committee for a Constructive Tomorrow, The Heartland Institute, the Competitive Enterprise Institute, the Energy & Environmental Legal Institute, and the International Climate Science Coalition, and Truth in Energy and Climate.

Entlarvung des „Fingerabdrucks des Klimawandels“ – Widerlegung der Behauptung, dass das Klima Obdachlosigkeit verursacht, und Klarstellungen zu Hitzewellen, Stürmen, Waldbränden und Hagelstürmen – Außerdem: Der Atlantikstrom steht NICHT kurz vor dem Zusammenbruch

Links: Seattle Times hier und hier, Fox 13 Seattle, University of Washington plot.

 

Links: Mother Jones article, Nature Communications study, heatwave deaths.

Links: hailstorm video post, record Wisconsin hailstone, NOAA Storm Events Database.

Links: WHYY News article, NOAA data.

Links: UCLA research, HUD analysis, extreme weather frequency.

Links: The Independent article, recent publications, AMOC strengthening, cited study, high-end emissions scenarios.

Links: RNZ reporting, extreme rainfall trends, normalized insurance losses.

Links: Associated Press article, Eaton Fire, Palisades Fire, Long term fire data.

Bis zum nächsten Monat – viel Spaß mit diesen und weiteren Faktenchecks zum Thema Klima hier:

ClimateRealism.com

ClimateDepot.com

Wattsupwiththat.com

Übersetzung der Graphiken: Google Translator. Zusammengestellt von Christian Freuer für das EIKE

 




Samuel Furfari zu Klimakonferenzen und Klimapolitik: „Nur leeres Gerede“

Clintel Foundation

In einem aktuellen Podcast mit Tom Nelson spricht der Energieexperte Prof. Samuel Furfari über den Unsinn der COPs und der Klimapolitik im Allgemeinen. Er blickt jedoch auch vorsichtig optimistisch in die Zukunft: „Wenn der nächste UN-Chef aus Afrika oder Asien statt aus Europa kommt, könnte er eine pragmatischere und ‚nüchterne Vision‘ der Klimapolitik verfolgen.“

Dr. Samuel Furfari ist Professor für Energiegeopolitik und -politik und war 36 Jahre lang leitender Beamter in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission. Er ist Autor zahlreicher Bücher; sein neuestes Werk trägt den Titel „The Truth About the COPs, 30 years of illusions“ [etwa: Die Wahrheit über die COPs: 30 Jahre Illusionen]. In diesem aktuellen Podcast mit Tom Nelson spricht Furfari über den Unsinn der COPs, aber auch über Klimapolitik im Allgemeinen.

Video:

Im Podcast reflektiert Furfari über drei Jahrzehnte internationaler Klimapolitik und bietet dabei eine kritische Perspektive, die durch sein direktes Engagement seit den frühen 1990er Jahren geprägt ist. Er führt die Ursprünge der globalen Klimapolitik auf die UN-Klimarahmenkonvention von 1992 zurück, die er als „COP Zero“ bezeichnet. Von Anfang an war es das Ziel, die CO₂-Emissionen durch jährliche Konferenzen der Vertragsparteien (COPs) zu reduzieren, doch Furfari argumentiert, dass der Prozess weitgehend daran gescheitert ist, sinnvolle Ergebnisse zu erzielen.

Merkel

Furfari beschreibt, wie die anfängliche Begeisterung für den Klimaschutz stetig wuchs, insbesondere in Europa. Deutschland spielte dabei eine führende Rolle, wobei die damalige Umweltministerin Angela Merkel dazu beitrug, die anfängliche Dynamik voranzutreiben. Im Laufe der Zeit sieht er jedoch einen Wandel vom Optimismus zur Ernüchterung. Seiner Meinung nach kam der Wendepunkt um die COP in Glasgow (2021), als Versuche, einen weltweiten Ausstieg aus der Kohle durchzusetzen, auf Widerstand großer Entwicklungsländer wie China und Indien stießen. Da COP-Beschlüsse Konsens erfordern, blockierte deren Widerstand stärkere Verpflichtungen effektiv, was Furfari dazu veranlasste, die Veranstaltung als Misserfolg zu bezeichnen.

Er weist auf eine tiefere Ironie hin, die darin liegt, dass die jüngsten COP-Konferenzen von Ländern ausgerichtet wurden, die fossile Brennstoffe fördern, wie Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Aserbaidschan. Diese Länder, so bemerkt er, seien in hohem Maße von Öl- und Gaseinnahmen abhängig, was ihre Rolle als Gastgeber von Konferenzen zur Emissionsreduzierung paradox erscheinen lasse. Er erinnert daran, dass der aserbaidschanische Präsident das Öl als „Segen Gottes“ bezeichnet habe, was die wachsende Kluft zwischen Klimaaktivismus und den Realitäten der Energieversorgung unterstreiche.

Furfari argumentiert, dass Entwicklungsländer – insbesondere in Afrika – im Laufe der Zeit ihre Haltung geändert haben. Während sie Klimaabkommen aufgrund von Versprechungen finanzieller Hilfe und Technologietransfer zunächst unterstützten, sind sie skeptischer geworden, weil diese Versprechen nicht eingehalten wurden.

Emissionen haben zugenommen

Ein zentraler Punkt in Furfaris Argumentation ist, dass die weltweiten Emissionen weiter gestiegen sind. „Seit der COP Zero haben sich die Emissionen um 66 % erhöht.“ Für ihn verdeutlicht diese Statistik die grundlegende Wirkungslosigkeit des COP-Prozesses. Er vergleicht dies mit einem CEO, der Verbesserungen verspricht, aber das gegenteilige Ergebnis liefert, und argumentiert, dass ein solches Versagen in der Privatwirtschaft nicht toleriert werden würde.

Er kritisiert zudem das, was er als eine der Klimapolitik zugrunde liegende ideologische Agenda ansieht, insbesondere das Konzept des „Degrowth“. Laut Furfari zielen einige Befürworter nicht nur darauf ab, die Emissionen zu reduzieren, sondern auch das Wirtschaftswachstum und sogar die Bevölkerungszahl zu begrenzen. In diesem Zusammenhang stellt er die Kernenergie als eine vernachlässigte Lösung dar und argumentiert, dass sie reichlich und zuverlässige Energie biete, aber abgelehnt werde, weil sie das Ziel der Begrenzung des Energieverbrauchs untergrabe.

Was die Zukunft der Energie angeht, räumt Furfari ein, dass synthetische Kraftstoffe letztendlich eine Rolle spielen könnten, insbesondere wenn die fossilen Brennstoffe erschöpft sind. Er betont jedoch, dass sie aufgrund der derzeitigen Kosten unrentabel seien: „Solange wir noch über Öl und Gas verfügen, wird niemand so viel Geld für die Herstellung eines synthetischen Kraftstoffs ausgeben.“ Er unterstreicht, dass die Realitäten des Marktes und nicht politische Ambitionen die Energiewende bestimmen werden.

Die Diskussion berührt auch institutionelle Veränderungen, insbesondere die Internationale Energieagentur (IEA). Ursprünglich gegründet, um nach den Ölkrisen der 1970er Jahre die Energiesicherheit zu gewährleisten, hat sich die IEA nach Furfaris Ansicht in Richtung Klimapolitik und Förderung erneuerbarer Energien verlagert. Er kritisiert diesen Wandel als ideologisch und verweist auf den jüngsten Druck seitens US-amerikanischer Regierungsvertreter, den Fokus wieder auf die Energiesicherheit zu richten.

Wind und Solar

Furfari steht den erneuerbaren Energien ebenso kritisch gegenüber und argumentiert, dass Wind- und Solarenergie nach wie vor stark von Subventionen abhängig sind und nur einen geringen Anteil an der weltweiten Energieversorgung haben. Er ist der Ansicht, dass diese Branchen ohne staatliche Unterstützung zusammenbrechen würden. Diese Sichtweise erstreckt sich auch auf seine Analyse großer Energiekonzerne wie BP, die seiner Meinung zufolge nach erfolglosen Vorstößen in den Bereich der erneuerbaren Energien wieder auf Öl und Gas zurückgreifen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die sich wandelnde Machtdynamik innerhalb der COPs. Furfari weist darauf hin, dass die fossile Brennstoffindustrie und Entwicklungsländer zunehmend Einfluss gewinnen und die Dominanz europäischer NGOs und Aktivisten verdrängen. Er beschreibt diesen Wandel metaphorisch: „Der Kuckuck hat das Nest der Aktivisten eingenommen.“ Infolgedessen sieht er in den jüngsten Diskussionen weniger „Propaganda“ und mehr Realismus.

Furfari kritisiert zudem den Umfang und den Spektakelcharakter moderner COP-Konferenzen, die mittlerweile Zehntausende von Teilnehmern anziehen. Er stellt deren Wert in Frage und argumentiert, dass die Verhandlungen letztlich von einer kleinen Gruppe von Beamten geführt werden, während andere nur aus Gründen der Sichtbarkeit oder zum Networking teilnehmen. Er tut einen Großteil der Aktivitäten als „bloßes Bla-Bla“ ab und deutet an, dass die Konferenzen eher zu einer Show als zu produktiven Veranstaltungen geworden sind.

Afrika

Mit Blick auf die Zukunft äußert Furfari die Hoffnung, dass künftige globale Führungskräfte der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Zugang zu Energie Vorrang einräumen werden, insbesondere in ärmeren Regionen. Er zeigt sich vorsichtig optimistisch hinsichtlich des Nachfolgers von António Guterres (der noch in diesem Jahr gewählt wird), dessen Amtszeit er wegen seiner alarmistischen Klimarhetorik kritisiert. „Wenn der nächste UN-Chef aus Afrika oder Asien statt aus Europa kommt, könnte er eine pragmatischere und ‚nüchterne Vision‘ der Klimapolitik verfolgen.“ Er betont, dass Wohlstand von der Verfügbarkeit von Energie abhängt, und erklärt, dass die Verbesserung der Lebensqualität einen höheren Energieverbrauch erfordert. Besonders besorgt ist er um Afrika, wo große Teile der Bevölkerung nach wie vor keinen zuverlässigen Stromanschluss haben.

Zusammenfassend vertritt Furfari eine zutiefst skeptische Sicht auf die internationale Klimapolitik und argumentiert, dass diese ineffektiv, ideologisch motiviert und losgelöst von den wirtschaftlichen Realitäten sei. Er fordert einen pragmatischeren Ansatz, der sich auf Entwicklung, Energiesicherheit und technologischen Fortschritt konzentriert, anstatt auf ehrgeizige, aber seiner Ansicht nach unerreichbare Emissionsziele.

Link: https://clintel.org/samuel-furfari-on-cops-and-climate-policy-just-blah-blah/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE