Neuer Anlauf, um Klima-Dissens abzuwehren, in Gestalt von Junk-Science-Tweets

Steve Milloy, JunkScience.com

Die Klima-Mafia hat vor kurzem ihre Druck-Kampagnen auf Social-Media-Unternehmen erneuert, um abweichende Meinungen im Internet zum Schweigen zu bringen. Mir ist ein Muster aufgefallen. Vielleicht fällt es Ihnen auch auf.

Das ist die Erneuerungskampagne, wie von Bloomberg berichtet.

Zum ersten Mal wurde ich durch diesen Reuters-Bericht vom 26. August 2022 (Web | PDF) auf die Vorgänge aufmerksam:

Der Artikel konzentriert sich auf einige Tweets von mir, in denen ich die eigenen Temperaturdaten der Alarmisten gegen sie verwende:

Dann war da noch dieser Bericht der Agence France Press (AFP) vom 6. Oktober 2022 (Web | PDF):

Auch in diesem Artikel wurde ein Tweet von mir verwendet. Beachten Sie, dass AFP tatsächlich ein „X“ über meinen Tweet gezeichnet hat!

Das Tic-Tac-Toe-Spiel begann heute mit dieser AP-Meldung (Web | PDF):

Hier hebt die AP meinen Tweet hervor, bringt es aber nicht über sich, meinen Namen zu nennen. Ein Bild des Tweets finden Sie unten:

Ich vermute, dass die Klima-Mafia versucht, „faktengeprüfte“ Artikel von Kurznachrichtendiensten zu sammeln, die sie auf Twitter veröffentlichen können, um mich zu entlarven.

Die Leser von JunkScience.com wissen, dass die Washington Post dies in diesem Jahr bereits versucht hat und gescheitert ist.

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass diese Nachrichtendienste oder ihre „Faktenüberprüfung“ nicht ehrlich sind.

Lesen Sie zunächst die Artikel zur „Faktenüberprüfung“ und bilden Sie sich selbst eine Meinung. Sie sind einfach nur lahm.

Außerdem sind diese Nachrichtendienste alle ein Teil der Klima-Mafia. Die AP hat zum Beispiel einen Zuschuss von 8 Millionen Dollar erhalten, um über das Klima zu berichten. Reuters ist voll und ganz auf Klimaalarmismus eingestellt. Und AFP ist es auch.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/10/09/new-push-to-de-platform-climate-dissent-fueled-by-junkscience-tweets/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Freunde des Klima-Realismus‘ warnen Führer im Kongress vor einer selbstmörderischen Energiepolitik

Linnea Lueken

Fox Business berichtete, dass mehrere Energie- und Umweltexperten einen Warnbrief an führende Kongressabgeordnete verfasst haben, in dem sie darauf hinweisen, dass die grüne Energiepolitik Europas Fähigkeit beeinträchtigt, die Bürger zuverlässig mit Strom zu versorgen. In der Warnung wird erklärt, dass die USA es sich nicht leisten können, den gleichen Weg einzuschlagen, und dass sie sich auf die Zuverlässigkeit der Energieversorgung konzentrieren sollten, anstatt den Klimazielen Priorität einzuräumen. Dies ist der richtige Ansatz, wenn die Vereinigten Staaten künftige Energiekrisen vermeiden wollen.

Der Artikel „Energy experts sound alarm on Europe’s energy crisis as ‚clear and present warning‘ for America“ (Energieexperten schlagen Alarm wegen Europas Energiekrise als „klare und deutliche Warnung“ für Amerika) gibt einen fairen Einblick in die Bedrohung durch unlautere Akteure im Ausland und zeigt, wie die grüne Energiepolitik dazu beiträgt, den Westen in eine verwundbare Position gegenüber diesen Bedrohungen zu bringen.

James Taylor, Präsident des Heartland Institute, gehörte zu den Experten, die den Brief unterzeichneten, in welchem der Führer der Minderheit im Senat, Mitch McConnell (R-KY), und der Führer der Minderheit im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy (R-CA), aufgefordert werden, eine härtere Gangart gegen die nationale Politik gegen fossile Brennstoffe einzuschlagen.

Der Reporter bei Fox Business Thomas Catanacci zitiert Taylor so:

„Aus politischen Gründen hat sich Europa dafür entschieden, auf erneuerbare Energien und auch auf Öl aus feindlichen Quellen – in diesem Fall Russland – zu setzen. Hier in den Vereinigten Staaten wird uns von den linken Umweltschützern und der Regierung gesagt, dass wir denselben Weg einschlagen und uns auf erneuerbare Energien konzentrieren sollten. Das ist einfach ein fataler Weg.

In Europa sind die Strompreise etwa doppelt so hoch wie hier in den Vereinigten Staaten. Das liegt wiederum an den Entscheidungen, die sie für erneuerbare Energien getroffen haben, und daran, dass sie sich auf eine feindliche Nation verlassen. Wir bereiten uns auf das Gleiche vor, was definitiv eine schlechte Idee wäre.“ Soweit Taylor.

Taylor und seine Kollegen, die Energierealisten Craig Rucker (Committee for a Constructive Tomorrow), Kent Lassman (Competitive Enterprise Institute), Myron Ebell (CEI’s Center for Energy and Environment), Gregory Wrightstone (CO2 Coalition) und Steve Milloy (Energy & Environment Legal Institute), liegen mit dieser Einschätzung absolut richtig.

Die Energiepreise in Europa sind in die Höhe geschnellt, im Vereinigten Königreich zahlen Unternehmer 349 Prozent höhere Strompreise und 424 Prozent höhere Gaspreise im Vergleich zum Februar 2021.

Im Jahr 2018 warnte der damalige Präsident Trump die Vereinten Nationen, dass Deutschlands Abhängigkeit von russischem Erdgas zusammen mit dem zunehmenden Anteil an erneuerbaren Energien zu Problemen führen würde, und die deutsche Delegation lachte ihm ins Gesicht. Heute befindet sich Deutschland in einer schweren Energiekrise – so schwerwiegend ist, dass das Land gezwungen ist, sich wieder der Kohlekraft zuzuwenden, die es vor Jahren zugunsten der erneuerbaren Energien abgeschafft hatte, nur um die Industrie am Leben zu erhalten.

Deutschland war der größte Importeur von russischem Gas, das durch den russischen Einmarsch in der Ukraine in diesem Frühjahr stark eingeschränkt wurde. Der deutsche Wirtschaftsminister und Grünen-Parteimitglied Robert Habeck sagte, Deutschlands Rückgriff auf Kohle sei „bitter, aber in dieser Situation ist es einfach notwendig, den Gasverbrauch zu senken“.

Heute wird in Deutschland eine strenge Energierationierung durchgesetzt, um sich auf den Heizbedarf im Winter vorzubereiten, und private Gruppen haben sogar damit begonnen, in Nachbarschaften zu patrouillieren, um sicherzustellen, dass keine Bewohner ihre Pools heizen [?].

Climate Realism hat das Potenzial für eine Verschlechterung der Energiesicherheit in den Vereinigten Staaten erörtert, z. B. hier, hier und hier, und darauf hingewiesen, dass die USA bereits begonnen haben, einige negative Auswirkungen einer zunehmenden Abhängigkeit von intermittierenden Quellen wie Wind und Sonne zu erkennen. Texas und Kalifornien sind die Paradebeispiele für Energie-Narreteien und leiden unter Stromausfällen, wenn erneuerbare Energien ausfallen.

Die Energiepreise in den USA stiegen schon lange vor dem Beginn des Ukraine-Krieges, und die Energieunabhängigkeit wurde untergraben – alles dank des Krieges gegen fossile Brennstoffe.

Wenn der derzeitige Kurs der amerikanischen Energiepolitik nicht geändert wird, könnte dies noch schlimmere Folgen haben, wie die sich verschärfende Energiekrise in Europa zeigt.

Linnea Lueken

https://www.heartland.org/about-us/who-we-are/linnea-lueken

Linnea Lueken is a Research Fellow with the Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy. While she was an intern with The Heartland Institute in 2018, she co-authored a Heartland Institute Policy Brief „Debunking Four Persistent Myths About Hydraulic Fracturing.“

Link: https://climaterealism.com/2022/10/friends-of-climate-realism-warn-congressional-leaders-about-suicidal-energy-policy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Ein umfassender Überblick über den Wahnsinn der amtlichen Energiepolitik

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Auf dieser Website versuche ich, die Leser über die neuesten Fälle von offiziellem Energie-Wahnsinn zu informieren, über die anhaltenden Bemühungen unserer Politiker, Bürokraten, Wissenschaftler und Journalisten, die Energie-Infrastruktur zu untergraben und zu zerstören, die die Grundlage für unseren Wohlstand und unser komfortables Leben ist. Aber wenn man diese Beispiele nur einzeln liest, wie empörend sie auch einzeln sein mögen, kann man das Gesamtbild aus den Augen verlieren. Im Großen und Ganzen führt unsere Regierung, unterstützt von Akademikern und Journalisten, einen regelrechten Krieg gegen den Energiesektor der Wirtschaft.

Jetzt kommt ein Mann namens Joseph Toomey daher, der bei RealClearEnergy einen relativ langen Artikel mit dem Titel „Energy Inflation Was By Design“ veröffentlicht hat. Toomey ist nach eigenen Angaben „Karriereberater“ im Energiebereich und Autor eines Buches aus dem Jahr 2014 mit dem Titel „Eine unwürdige Zukunft“, das die Energiepolitik der Obama-Regierung kritisiert. Abgesehen davon hat sich Toomey nicht regelmäßig an den energiepolitischen Debatten beteiligt. Doch mit dieser umfassenden Übersicht macht er seine lange Abwesenheit wieder wett.

Mit 35 Seiten Länge ist Toomeys Arbeit eine scheinbar endlose Litanei einer absichtlich zerstörerischen Politik nach der anderen. Selbst wenn man dieses Thema regelmäßig verfolgt, wie ich es tue, kann man nicht umhin, erstaunt zu sein, wenn man das ganze Ausmaß der Zerstörung in einem Stück sieht. Eine Energieinfrastruktur, die über ein Jahrhundert und mehr aufgebaut wurde und Millionen von Menschen mit zuverlässiger und erschwinglicher Energie versorgt – ein wahres Wunder menschlichen Einfallsreichtums! – wird systematisch und absichtlich angegriffen und von ignoranten Narren zerstört, die keine Ahnung haben, wie schwierig es war, das bestehende System zu schaffen, und die auch keine Ahnung haben, wie man etwas als Ersatz bauen könnte, das tatsächlich funktioniert.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Der Artikel beginnt mit dem klaren Beweis, dass dies alles von der Regierung und insbesondere von Präsident Joe Biden beabsichtigt ist. Ein paar direkte Zitate genügen, wie dieses hier von einer Kundgebung im Februar 2020 („Wir werden die fossilen Brennstoffe loswerden. … Das ist in Ordnung. Diese Leute sind in Ordnung. Sie wollen dasselbe tun wie ich. Sie wollen aus den fossilen Brennstoffen aussteigen, und wir werden aus den fossilen Brennstoffen aussteigen.“) oder dies aus einer CNN-Debatte am 15. März 2020 („Keine Bohrungen mehr auf Bundesland. Keine weiteren Bohrungen, auch nicht vor der Küste. Keine Möglichkeit für die Ölindustrie, weiter zu bohren, Punkt. [Es] endet.“)

Und dann beginnt die Litanei der absichtlichen Zerstörungen. Es ist viel zu lang, um alles in diesem kurzen Blog-Beitrag aufzuführen, aber hier sind einige Beispiele für Abschnittsüberschriften, jeweils gefolgt von mehreren Absätzen mit Details: Stornierung der Keystone XL-Pipeline; Stopp der Pachtverkäufe in Alaskas ANWR; Verhängung eines Moratoriums für Bohrungen auf Bundesland; Wiedereintritt in das Pariser Klimaabkommen; Vorschlag von energiehemmenden Budgets; Stornierung von Pachtverträgen für Öl- und Gasbohrungen; Einleitung von strafrechtlichen Ermittlungen der Regierung; Einschränkung der Bohrungen im Permian Basin durch Ozonregeln; Einführung strengerer Methanemissionsregeln.

Und das sind nur einige der bekannteren Beispiele. Aber es gibt auch lange Abschnitte über einige der weniger bekannten Elemente des Krieges gegen die Energie. So sind beispielsweise zwei Abschnitte dem gewidmet, was Toomey als „Raffinerieknappheit“ bezeichnet – eine Ansammlung von Vorschriften und Anreizen, die dazu geführt haben, dass die Raffinerie-Kapazität in den USA allein seit 2020 um etwa 5 % gesunken ist. Es scheint, dass mehrere Raffinerien Anreize erhalten haben, von der Raffination von Erdöl auf „Biokraftstoffe“ (d. h. Ethanol) umzustellen, wodurch ihre Kapazität um etwa 90 % sinkt. Und dann ist es fast unmöglich geworden, eine neue Raffinerie zu bauen, um die verlorene Kapazität zu ersetzen. Toomey: „Beobachter nennen belastende Umweltvorschriften und bürokratische Hürden bei der Erteilung von Genehmigungen als Hauptgründe für die Ablehnung von Anträgen für neue Raffinerien.“

In einem anderen Abschnitt werden einige der vielen Anti-Energie-Eiferer vorgestellt, die Biden ernannt hat, um jeden Winkel der Regierung zu bevölkern. Die beiden prominentesten sind John Kerry, der sogenannte „Klimabeauftragte“, und Gina McCarthy, bis vor kurzem leitende Klimaberaterin im Weißen Haus. Und dann ist da noch John Podesta, der McCarthy gerade in dieser Funktion abgelöst hat. Aber vielleicht noch aufschlussreicher sind Toomeys Diskussionen über ein paar gescheiterte Kandidaten von Biden, Saule Omarova für den Comptroller of the Currency und Sarah Bloom Raskin für den stellvertretenden Vorsitz des Federal Reserve Board. Zu den ausgewählten Zitaten von Omarova gehören: „Viele der kleineren Akteure in dieser Branche werden wahrscheinlich in kurzer Zeit bankrott gehen – zumindest wollen wir, dass sie bankrott gehen, wenn wir den Klimawandel bekämpfen wollen“ und „Die Art und Weise, wie wir diese Kohlenstoff-Finanziers loswerden, besteht darin, dass wir ihnen ihre Kapitalquelle entziehen“. Raskin wird als „lautstarker Befürworter einer Ausweitung des gesetzlichen Mandats der Federal Reserve zur Berücksichtigung des Klimawandels bei der Kreditvergabepraxis der Banken und beim Risikomanagement“ bezeichnet und mit den Worten zitiert: „Die Finanzaufsichtsbehörden müssen ihre eigene Rolle neu definieren, damit sie ihren Teil zu einer umfassenderen Neukonzeption der Wirtschaft beitragen können.“

Unter dem Strich:

In der Gewissheit, dass diese Sache gerechtfertigt ist, hat das Biden-Team heute damit begonnen, die CO2-emittierende Produktion fossiler Brennstoffe zu reduzieren, und zwar Jahrzehnte bevor die Multi-exa-Joule-produzierende kohlenstoffarme Infrastruktur vorhanden ist, die vermutlich als Ersatz dienen wird. Sie haben uns in das „drohende Tal des Todes“ der Energiewende getrieben, ohne einen Kompass, eine Karte oder irgendeine Idee, wie wir entkommen können.

In der Zwischenzeit haben die Biden-Leute die letzten Tage damit verbracht, die OPEC um eine höhere Produktion zu bitten, nur damit die OPEC ankündigt, dass sie stattdessen die Produktion drosseln wird. Und heute Morgen berichtet das Wall Street Journal, dass Biden plant, die Sanktionen gegen Venezuela zu lockern, um die Einfuhr von mehr Rohöl aus diesem Land zu ermöglichen.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/10/07/a-comprehensive-roundup-of-official-energy-madness/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Hurrikane: Hype, Lügen, Zensur – und die Realität

Paul Driessen

Der Hurrikan Ian, der als Kategorie 4 über den Südwesten Floridas hinweggefegt ist, geht in die Geschichte ein. Auch wenn sich die Region langsam erholt und wieder aufbaut, werden die Verwüstungen und Tragödien in der Realität und in der Erinnerung weiterleben.

Ian war der letzte von 123 Wirbelstürmen, die den Sunshine State seit Beginn der offiziellen Aufzeichnungen im Jahr 1851 heimsuchten. Aber es überrascht nicht, dass einige keine Zeit damit verschwendet haben, Ian mit dem wichtigsten Thema unserer Zeit in Verbindung zu bringen.

Der Klimawandel „sorgt für immer mehr Super-Hurrikane“, so eine Schlagzeile der Washington Post. „Ich bin [in Florida] aufgewachsen, und diese Stürme werden immer heftiger“, betonte Don Lemon von CNN. Steigende Temperaturen in der Atmosphäre und im Ozean machen Hurrikane „stärker, langsamer und feuchter“, behauptete die Reporterin Morgan McFall-Johnsen. Sie werden immer häufiger und intensiver, erklärten mehrere Kommentatoren.

Ian sollte die Debatte darüber, „ob es einen Klimawandel gibt“, „endlich beendet haben“, erklärte Präsident Biden, als er mit Gouverneur und First Lady DeSantis die Schäden an der Golfküste Floridas begutachtete.

Die neueste Panikmache ist etwas ausgefeilter. Jetzt werden Hurrikane wegen der fossilen Brennstoffe immer stärker. Das Phänomen hat sogar einen griffigen Namen: „schnelle Intensivierung“.

Diese schlaue Behauptung kann weder bewiesen noch widerlegt werden, da wir noch vor wenigen Jahrzehnten nicht über Technologien verfügten, um zu messen, wie schnell sich bestimmte Stürme verstärken. Aber für die vom Klima besessenen Beamten des Weißen Hauses und des Deep State, für die Kampagnenmacher in den Nachrichten und den sozialen Medien sowie für die akademischen und unternehmerischen Subventionsempfänger ist es eine weitere unumstößliche Wahrheit.

Dies trägt sicherlich zur Klimapropaganda und zur Förderung von Agenden bei, die sich gegen fossile Brennstoffe und für Wind- und Solarenergie richten. Aber sind die „rasche Intensivierung“ und diese anderen Behauptungen durch tatsächliche Beweise belegt?

Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) stellt eine umfangreiche, praktische Quelle zur Verfügung: die vollständige Aufzeichnung aller Hurrikane, die von 1851 bis 2021 das Festland der Vereinigten Staaten heimgesucht haben (Landfall). Sie bietet faszinierende Einblicke, zeigt überraschende kurzfristige und wiederkehrende Zyklen auf, liefert aber keine Daten, die Behauptungen über neuere Trends wie häufigere und intensivere oder stärkere, langsamere und feuchtere Hurrikane stützen.

Zu den Enthüllungen gehört die schiere Anzahl der Hurrikane – Hunderte von ihnen, von denen viele mehrere Staaten heimsuchten, bevor sie sich auflösten, zurückkehrten, um andere unglückliche Staaten zu treffen, oder wieder aufs Meer hinauszogen, um karibische oder atlantische Inseln zu verwüsten. Florida wurde anscheinend häufiger getroffen als jeder andere Staat.

Überraschend ist auch, wie oft New York und andere Staaten des oberen Atlantiks getroffen wurden. Der „Supersturm“ Sandy (2012) war zwar nur eine Kategorie 1, aber der Bundesstaat und die Stadt New York wurden bereits 1869 von Hurrikanen heimgesucht und überschwemmt, darunter zwei der Kategorie 3 in den Jahren 1954 und 1985.

Ein weiterer Wirbelsturm im Norden, Fiona (kaum Kategorie 2, als er am 24. September auf Nova Scotia traf), wurde schnell als Kanadas „stärkster und teuerster Wirbelsturm aller Zeiten“ bezeichnet. Er mag kostspielig gewesen sein – aus dem gleichen Grund wie die heutigen US-Hurrikane: umfangreiche, teure Bebauung entlang der Küsten. Aber der mächtige Hurrikan von 1775 in Neufundland verursachte Sturmfluten bis zu 9 m Höhe und tötete über 4.000 Menschen; er ist immer noch die tödlichste Naturkatastrophe Kanadas.

In den südlichsten USA wurde Florida in nur sechs Jahren von fünf Hurrikanen der Kategorie 4, zwei der Kategorie 3, einem der Kategorie 2 und vier der Kategorie 1 heimgesucht. Glücklicherweise dauerte es von Oktober 1944 bis Oktober 1950, bevor die Entwicklung der Küstengebiete in Gang kam. Aber die Verluste an Menschenleben waren immer noch entsetzlich.

Stellen Sie sich vor, diese zwölf Wirbelstürme würden heute die Golf- und Atlantikküste des Bundesstaates heimsuchen. Das könnte passieren.

In jüngster Zeit wurde Florida erneut heimgesucht – ein Hurrikan der Kategorie 2, ein Hurrikan der Kategorie 4 und sechs Hurrikane der Kategorie 3 trafen den Staat in nur 15 Monaten: August 2004-Oktober 2005. Manche würden dies als einen Aufwärtstrend bezeichnen (zweifellos aufgrund der globalen Erwärmung). In den folgenden elf Jahren traf jedoch kein einziger Hurrikan irgendeiner Stärke Florida. (War dieser signifikante Abwärtstrend auch auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen? Oder müssen wir wieder mit zweierlei Maß messen?).

Noch verblüffender ist, dass in den fast zwölf Jahren zwischen Wilma (Florida, Kategorie 3, Oktober 2005) und Harvey (Texas, Kategorie 4, August 2017), auf den zwei Wochen später Irma (Florida, Kategorie 4) folgte, kein einziger „großer“ Hurrikan der Kategorie 3-5 auf dem US-Festland auftrat. Das ist ein neuer Rekord und übertrifft den bisherigen Neun-Jahres-Rekord aus den Jahren 1860-1869.

Ebenso erstaunlich ist, dass es in den USA bis 1935 keinen einzigen Hurrikan der Kategorie 5 gab. Die nächsten drei Wirbelstürme ereigneten sich in den Jahren 1969, 1992 und 2018. Alle außer Camille trafen Florida. Entweder gab es diese Monster vor 1935 wirklich nicht, oder wir konnten bis in die 1930er Jahre einfach keine Windgeschwindigkeiten von mehr als 156 mph messen.

Experten wie Roger Pielke, Jr. können ebenso wie die Aufzeichnungen der NOAA keinen Aufwärtstrend bei der Häufigkeit oder Intensität von Hurrikanen feststellen. Es gibt Zyklen mit mehreren gewaltigen Stürmen, unterbrochen von Phasen, in denen es nur wenige oder gar keine größeren Hurrikane gibt, oder überhaupt keine Hurrikane. Aber es gibt keinen erkennbaren Trend. (Über die Stärke des epischen Hurrikans Nueva Senora de Atocha von Mel Fisher im Jahr 1622 kann nur spekuliert werden).

Aber wegen der übertriebenen Hurrikan-Propaganda und anderer Märchen über die Klimakrise sollen wir die fossilen Brennstoffe aufgeben, die 80 % der Energie ausmachen, die die Vereinigten Staaten und die Welt benötigen, um unsere Fabriken, Häuser, Krankenhäuser und unseren Lebensstandard aufrechtzuerhalten; die uns erschwingliche Lebensmittel, stabile Häuser, Frühwarnsysteme und Fahrzeuge mit genügend Treibstoff liefern, um uns aus der Gefahrenzone zu bringen und Menschen zu retten, die von Überschwemmungen eingeschlossen sind.

Michael Bloomberg finanziert jetzt eine 85-Millionen-Dollar-Kampagne zur Beendigung der petrochemischen Produktion in den Vereinigten Staaten! Das würde uns zwingen, auf Rohstoffe für Stickstoffdünger, Make-up, Farben, Pharmazeutika, Kleidung aus Kunstfasern und Kunststoffe für Spielzeug, Autos, Boote, medizinische Geräte, Verpackungen, Solarpaneele – und Windturbinenflügel und -gondeln zu verzichten oder sie zu importieren. Sogar die Rahmen der Glock- und Springfield-Pistolen, die Bloombergs privates Sicherheitspersonal trägt, werden aus Petrochemikalien hergestellt.

(Bloomberg glaubt auch, dass man einfach Samen in die Erde wirft, Wasser hinzufügt, sie wachsen lässt und sie dann isst.)

Was diese Utopie ohne fossile Brennstoffe angeht – wie viele Tausende von Windturbinen, Millionen von Solarzellen und Millionen von Backup-Batteriemodulen bräuchte allein Florida, um seine Wirtschaft zu versorgen? Wie viele davon hätten die heftigen Winde, Überschwemmungen und Sturmfluten von Ian, Andrew oder Michael überlebt? Wie viele Jahre würde es dauern, sie danach zu ersetzen?

Wie viele EV- und Backup-Batterien werden sich spontan entzünden, wenn sie in die Fluten eintauchen und die Feuerwehr vor nie dagewesene Probleme stellen?

Wir können Gasturbinen und Kernkraftwerke bauen, um diesen Naturgewalten zu widerstehen – und wir würden nicht viele davon brauchen. Wie aber können wir die ausufernden „erneuerbaren, nachhaltigen“ Energiesysteme stärken?

Während Sie also Ihren Benzintank auffüllen, Ihre Lebensmittelrechnung betrachten und darüber nachdenken, was von Ihren Ersparnissen für den Ruhestand noch übrig ist, sollten Sie vielleicht weniger auf Joe Biden und John Kerry hören – und mehr auf echte Experten wie Joe D’Aleo, Joe Bastardi, Stanley Goldenberg, Roger Pielke, Jr. und Jamie Rhome vom Miami National Hurricane Center, den Don Lemon unter Druck zu setzen versucht hat, damit er den Klimawandel mit Ian in Verbindung bringt.

Das Weiße Haus von Biden und das politisierte IPCC können das nicht dulden. Sie wollen das Gespräch monopolisieren, ihre Klima- und Energieagenda durchsetzen und jeden zum Schweigen bringen, der sie herausfordert.

Das Weiße Haus hat sogar ein Büro des Nationalen Klimaberaters, das Hand in Hand mit Big Tech und Nachrichtenorganisationen arbeitet, um unbequeme Fakten über Klimamodelle, die tatsächlichen globalen Temperaturen, die Realität von Hurrikans und Klimawandel, die Vorteile fossiler Brennstoffe und die riesigen Landflächen, Rohstoffe und den Bergbau, die für Wind-, Solar- und Batteriestrom benötigt werden, zu zensieren, zu verleumden und zu verteufeln. Alles, was von ihrem Narrativ abweicht, ist „Leugnung“ und „Desinformation“.

Auf dem Spiel stehen unsere Freiheiten und unser Lebensstandard, unser Zugang zu zuverlässiger, erschwinglicher Energie und das drohende Schreckgespenst eines Lebens in einem totalitären Staat mit ständiger Entbehrung. Denken Sie im November daran [d. h. Bei den anstehenden Zwischenwahlen in den USA. A.d. Übers.]

Autor: Paul Driessen is senior policy advisor for CFACT and author of Cracking Big Green and Eco-Imperialism: Green Power – Black Death.

Link: https://www.cfact.org/2022/10/11/hurricane-hype-lies-censorship-and-reality/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Europa muss seine Ressourcen an fossilen Brennstoffen ausbeuten, sonst droht der wirtschaftliche Abstieg in die dritte Welt

Presseerklärung des GWPF

Während Europa mit der schlimmsten Energiekrise seit Menschengedenken konfrontiert ist, hat Net Zero Watch die Minister und Abgeordneten in London und Brüssel gewarnt, dass sie die Wahl haben zwischen der Ausbeutung von Europas unberührten fossilen Brennstoff-Ressourcen oder dem unvermeidlichen Abstieg des Kontinents in die dritte Welt.

[Hervorhebung im Original. Alle folgenden Hervorhebungen vom Übersetzer]

Es ist wirklich besorgniserregend, dass die meisten Abgeordneten und Minister immer noch gegen Bohrungen nach Gas und Öl in europäischen Gewässern und in der Nordsee sind und, was noch wichtiger ist, immer noch die Erschließung von Schiefergas ablehnen und damit eine lebenswichtige Energiequelle für die Zukunft Europas und Großbritanniens blockieren.

Europas Ressourcen an fossilen Brennstoffen sind das Thema einer neuen Studie, die heute von Net Zero Watch veröffentlicht wurde. Die Studie untersucht das Ausmaß der Ressourcen und kommt zu dem Schluss, dass sie groß genug sind, um sowohl den Preis als auch die Energiesicherheit erheblich zu verbessern und den Weg in eine sicherere Zukunft zu öffnen.

Europas Energieressourcen sind alles andere als unbedeutend: Die Kohlereserven belaufen sich auf fast 13 % der weltweiten Gesamtmenge und reichen aus, um das derzeitige Produktionsniveau für fast 300 Jahre zu halten.

Nach Angaben der Europäischen Kommission belaufen sich die technisch förderbaren Schiefergasressourcen in Europa auf etwa 14 Billionen Kubikmeter und sind damit vier- bis fünfmal größer als die nachgewiesenen Erdgasreserven. Mit anderen Worten: Schiefergas würde ausreichen, um das derzeitige Niveau der europäischen Gasproduktion für mehr als 50 Jahre zu sichern.

Im Jahr 2014 kam die Europäische Kommission zu dem Schluss, dass „die geförderten Mengen Europa nicht zur Selbstversorgung mit Gas führen werden, aber zu einer Senkung der Preise beitragen könnten“. Diese Schlussfolgerung ist natürlich richtig und gilt gleichermaßen für Kohle, Öl und konventionelle Erdgasressourcen.

Autor Dr. John Constable zu der Studie:

Europas Ressourcen an fossilen Brennstoffen werden nicht zur Selbstversorgung führen – dafür brauchen wir die Kernenergie – aber sie stärken unsere Energiesicherheit und fördern den wirtschaftlichen Wohlstand, den wir für den Übergang zu einer energiereichen nuklearen Zukunft benötigen.
Es ist alarmierend, dass es immer noch Parlamentarier gibt, die glauben, dass mehr erneuerbare Energien die Lösung sind, obwohl dies die derzeitige Krise nur vertiefen und die Erholung noch schwieriger machen würde. Nur die physikalisch überlegene Energie aus fossilen Brennstoffen ist in der Lage, uns in dieser verzweifelten Situation zu helfen.

European Fossil Fuels: Resources and Proven Reserves (pdf)

Link: https://www.netzerowatch.com/europe-must-exploit-its-fossil-fuel-resources-or-face-economic-relegation-to-second-world-status/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE