Januar und Februar erwärmen sich vollkommen unterschiedlich

– Der CO₂-Treibhauseffekt hat keine erkennbare Wirkung –

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

  1. Die beiden Wintermonate Januar und Februar entwickeln sich seit 1987/88 vollkommen unterschiedlich im Verlauf.
  2. Ein Monat kühlt ab, der andere erwärmt sich
  3. Damit ist die Erwärmung durch CO₂ als Haupttemperaturtreiber widerlegt.

Das ist der ideologische Glaube der Treibhauskirche:

Abb. 1: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ sei der Haupttemperaturregler, wird behauptet. Mit Strafsteuern verspricht die Politik mitsamt den anderen Klimarettern, die Welt vor dem drohenden Hitzeuntergang, vor der globalen Weltverbrennung zu bewahren.

Diese CO₂-Überhitzungsmärchen sind natürlich ein ausgedachtes Geschäftsmodell. Das wollen wir hier anhand des Temperaturverlaufes der beiden Wintermonate Januar und Februar zeigen. Beginnen wir mit dem Vergleich der letzten 110 Jahre.

Abb. 2: Der Monat Januar wurde über 70 Jahre lang bis 1987 um 1 Grad laut DWD kälter, siehe violette Trendlinie. Von 1987 auf 1988 setzte ein plötzlicher Temperatursprung von gut 2 Grad ein auf ein höheres Plateau. Dort stagniert der Monat Januar seit 1988 bei knapp über 1 Grad Monatsschnitt.

Abb. 3: Auch der Februar wurde seit 1915 bis 1987 kälter. Dann 1987/88 der Temperatursprung. Jedoch seit 1988 zeigt der Februar eine stete Weitererwärmung, er wird seitdem immer mehr zu einem Vorfrühlingsmonat.

Mit der Gegenüberstellung beider Grafiken ist bereits gezeigt, die Ursachen für diese unterschiedlichen Temperaturverläufe von Februar und Januar können nicht durch CO₂ hervorgerufen werden.

Insbesondere kann CO₂ nicht über 70 Jahre abkühlend wirken, dann aufgeschreckt durch die Gründung des Weltklimarates 1987 einen plötzlichen Temperatursprung verursachen und dann beim Februar für eine Weitererwärmung sorgen, beim Januar aber nicht.

Zur angeblichen Erwärmung durch einen CO₂-Treibhauseffekt: Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes in diesem Artikel erneut widerlegt.

Kohlendioxid kann kein Klimakiller sein. Und CO₂ ist auch nicht der globale Temperaturregler. Die Klimahysterie wegen CO₂ ist frei erfunden.

Um das an den beiden Monaten Januar und Februar genauer zu zeigen, wählen wir den direkten Vergleich in einer Grafik, und zwar ab 1988, dem Beginn des Klimawandels bei uns.

Abb. 4: die obere orange Trendlinie zeigt die Temperaturentwicklung des Monates Februar in Deutschland. Der Februar wird deutlich wärmer um ca. 0,3 Grad je Jahrzehnt.

Der Februar folgt unmittelbar auf den Januar. Am 31.Januar endet jedes Jahr um Mitternacht dieser Hochwintermonat und nach Mitternacht beginnt der Februar.

Ergebnis: Der Februar wird seit 1988 deutlich wärmer in Deutschland, während der Januar sein (derzeit hohes) Temperaturniveau seit 1988 beibehält, dabei laut DWD sogar leicht abkühlt.

Komisch oder? Hält CO₂ im Januar etwa Winterschlaf, fragen wir mal etwas ironisch?

Zur wirklichen Ursachenfindung: Wir betrachten nun Einzelstationen in Deutschland, in verschiedenen Regionen und unterschiedlichen Meereshöhen. In den nachfolgenden Grafiken (5 – 8) sind homogenisierte Datensätze (GISS-homogenisierten Stationsdaten) verwendet worden. Diese stimmen ziemlich genau mit den Originalmesswerten des DWD überein. Kleinere Unterschiede sind durch die ‘Homogenisierung‘ der Stationsdaten entstanden.

Beginnen wir mit einigen Höhenstationen quer durch Deutschland: zuerst Klippeneck auf der Schwäbischen Alb, in einer Höhe von 973 Metern über dem Meeresspiegel (m ü. NN)

Abb. 5: der Januar – blaue Trendlinie kühlt deutlicher ab als der DWD-Gesamtschnitt, der Februar hingegen wird deutlicher wärmer. Vergleiche mit Grafik 4

Die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg in den Alpen. Wetterstation 2.962 Metern über NN

Abb. 6: Noch deutlicher fällt die Januarabkühlung auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg aus.

Ergebnis: je höher die Wetterstation, desto deutlicher die Januarabkühlung, siehe auch unser Januarartikel, Teil 1.

Dann zwei DWD-Stationen im Normalbereich Deutschlands

Abb. 7a: Deuselbach in Rheinland-Pfalz zeigt dasselbe Bild wie DWD-Deutschland, siehe auch hier die deutlich unterschiedlichen Regressionslinien beider Wintermonate.

Abb.7b: Auch im Ruhrgebiet verhalten sich Januar und Februar unterschiedlich, genauso wie andere DWD-Stationen

Erg: Auch innerhalb Deutschlands dasselbe Bild, der Februar wird wärmer, der Januar zeigt eine minimale Abkühlung seit 1988. Ein großer Unterschied beider Wintermonate. Die Schere zwischen beiden Trendlinien geht deutlich auseinander.

Dann 2 DWD-.Stationen am Meer mit Nordseeeinfluss

Abb. 8a/b. Auch bei Bremen und Hamburg dasselbe Bild wie überall in Deutschland, allerdings ist die Scherenöffnung beider Regressionslinien deutlich kleiner.

Wir vermuten: Die Nordsee ist eine zusätzliche natürlich Ursache, die im restlichen Deutschland nicht wirkt. Dazu überprüfen wir gleich die Nordseetemperaturen.

Abb. 9: Die Oberflächentemperatur der Nordsee (52N-60N 0E-10E) nimmt seit 1988 bis heute leicht zu, und zwar bei beiden Monaten. Und: Im Februar ist das Oberflächenwasser der Nordsee kälter als im Januar. Also umgekehrt zu den Landtemperaturen in Deutschland. Quelle

Anmerkung von Dipl.-Met. Christian Freuer hierzu: In den gemäßigten und nördlichen Breiten ist der Februar bzgl. der Wassertemperatur immer der kälteste Monat. Dies ist der Trägheit des Wassers geschuldet. In Inselnationen wie Großbritannien ist daher auch der Februar bzgl. der mittleren Lufttemperatur der kälteste Monat, nicht der Januar. – Ende Anmerkung

Zusammenfassung:

Der wärmende Klimawandel begann in Deutschland durch einen Temperatursprung 1987/88, aber seitdem entwickeln sich beide Wintermonate Januar und Februar vollkommen unterschiedlich. Auch die Einschätzung von Herrn P. Schwerdt bzgl. des Vergleiches der Monate Dezember und Januar, siehe hier, trifft nicht zu: Zitat: „...Da der Dezember astronomisch fast noch ein Herbstmonat… Im Januar ist der Winter erst richtig angekommen. Hier ist ein Vergleich mit Februar eher angebracht…“ Zitat Ende. Wir stellen fest: Die Grafiken zu Feb.-Jan. zeigen aber genauso den unterschiedlichen Verlauf wie schon die Grafiken zu Dez.-Jan.

Fazit: Kohlendioxid als Haupttemperaturregler scheidet damit aus. Das ganze Treibhausgeschwätz mitsamt Klimarettungsmaßnahmen ist somit falsch und völlig unwissenschaftlich. Die wirklichen Gründe dieses unterschiedlichen Verhaltens beider Monate haben wir in den Einzelartikeln zum Januar und Februar beschrieben. Wer noch weitere Erklärungsmuster weiß, der möge diese in den Kommentaren zur Diskussion anführen.

Zur politisch gewollten und teuren völlig unnützen CO₂-Klimarettung sei gesagt: Der Treibhausgasausstoß Deutschlands nimmt im Betrachtungszeitraum sogar deutlich ab. Das zeigen wir in der nächsten Grafik

Abb. 10: Die Emissionen von Kohlendioxid, Methan und Distickstoffoxid in Deutschland nahmen von 1990 bis 2024 deutlich ab (Umweltbundesamt).

Die Grafiken beider Wintermonate sind allein Beweis genug, dass CO₂ wenig oder gar nicht klimasensitiv ist. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche. Ähnlich wie der erfundene Begriff „Fegefeuer“ im Mittelalter. Ein Begriff, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Oder hier: „Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Treibhausgasemissionen, die sich wie ein Mantel um die Erde legen und so die Sonnenwärme zurückhalten und die Temperaturen ansteigen“

Diese Definitionen der Treibhauskirche sind allesamt total falsch, weil sie mehr oder weniger behaupten, das unsichtbare, ungiftige und geruchslose Gas sei der globale Temperaturregler. CO₂ ist kein Welttemperaturregler, CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo versteckt mit.

In den USA hat man reagiert, die Falscheinstufung von CO₂, insbesondere dass CO₂ ein Giftgas wäre und die Gesundheit der Bevölkerung ruinieren würde, wurde abgeschafft. Die seriöse Wissenschaft hat sich dort vorerst durchgesetzt, siehe hier. Zitat: „Am 12. Februar 2026 hob die Trump-Regierung offiziell die „Endangerment Finding“ der EPA aus dem Jahr 2009 auf – die Feststellung, dass Kohlendioxid als Gefahr für die öffentliche Gesundheit reguliert werden muss.“

Es wird Zeit, dass auch bei uns schnellstens diese Änderung erfolgt. Das müssen wir einfordern. Die Naturwissenschaften müssen wieder glaubwürdig werden.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

  1. Die werbemäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimahysterie, sowie die Abzocke durch CO₂-Klimasteuern muss auch in Deutschland sofort und endgültig eingestellt werden. Diese Klimaschutzsteuer, die alles nur nicht das Klima schützt, ruiniert unser Land. Das ist übrigens auch der beabsichtige Sinn der ganzen linksgrünen Klima-Hysterie.
  2. Wer sich zur CO₂-Erwärmungsglaubenskirche bekennt, der soll freiwillig seine persönliche CO₂-Steuer bezahlen, um sich von seinem CO₂-Fußabdruck freizukaufen so wie die Gläubigen des Ablasshandels im Mittelalter.

Wir sind auch gegen teure CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo der Erde wieder zu vergrößern.

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir in 15 Punkten beschrieben.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden und nicht die Natur- und Landschaftszerstörung durch teure völlige unsinnige Klimaschutz-Maßnahmen. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht eine unseriöse Panikmache von Medien und der Grünen im Verbund mit gut verdienenden und bezahlten Klima-Schwätzern in den Staatsmedien und sonstigen angsteinflößenden Märchenerzählern in den Medien. Das PIK verfügt über eine Grundfinanzierung von ca. 11 Millionen Euro jährlich, die zu gleichen Teilen von Bund und Land Brandenburg getragen wird. Das ist nur der Grundzuschuss, Fördergelder und Gehälter gibt es extra. Und dieser ständige staatliche Zuschuss muss weg.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre! CO₂ ist Leben!

Bild Baritz

Kohlendioxid sorgt für das Pflanzenwachstum und die organische Vielfalt und Schönheit der Landschaft. Ohne CO₂ kein Leben auf dieser Erde. Kohlendioxid ist das Schöpfungsgas für diesen, nämlich unseren Planeten Erde.

Wer die Schöpfung schützen will, der muss CO₂ schützen.

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt nicht bei 420 ppm wie derzeit, sondern etwa bei 800 bis 1200ppm, das ist um die 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern wahrscheinlich für alle Lebewesen, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Der optimale Konzentrationsgehalt der Lebensverbindung Kohlendioxid in der Atmosphäre, dem Schöpfungsgas sollte endlich wissenschaftlich an den Universitäten erforscht werden

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ und andere Klima-Chaotenanstifter muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaos- und Unruheanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier von unserer Arbeitsgruppe beschrieben.

Josef Kowatsch, Natur- und Klimaforscher, unabhängig und neutral, weil unbezahlt.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Sonne vs. CO₂ als Klimatreiber

Andy May

Frank Stefani vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Institut für Strömungsforschung, hat eine sehr interessante neue Arbeit veröffentlicht, in der er den Sonnenindex „aa“ und die CO₂-Emissionen mit den globalen SST (Meerestemperaturen unter Verwendung des HadSST4.2-Datensatzes) vergleicht und eine CO₂-Empfindlichkeit (TCR oder „Transient Climate Response“) von 1,1 bis 1,4 K ermittelt. Dies liegt am unteren Ende des IPCC-TCR-Bereichs von 1,2 bis 2,4 K (IPCC, 2021, S. 93), aber recht nahe an den von Lewis und Curry sowie Nicola Scafetta berechneten Werten (Lewis & Curry, 2018), (Scafetta, 2023) und (Lewis, 2023). Scafetta ermittelte einen plausiblen Bereich für den TCR (im Vergleich zu HadSST4.2) von 1,0 K bis 1,2 K, und Lewis & Curry geben einen Bereich von 0,9 K bis 1,7 K für den TCR im Vergleich zu HadCRUT4 an. Die Schätzungen sind in Tabelle 1 verglichen.

Tabelle 1. Schätzungen des TCR oder der vorübergehenden Klimareaktion auf eine Verdopplung des CO₂. Quellen: (Stefani, 2026), (Lewis & Curry, 2018), (Scafetta, 2023) und (IPCC, 2021, S. 93).

Alle Schätzungen in Tabelle 1 basieren auf Regressionsmodellen unterschiedlicher Komplexität und versuchen, den Einfluss der Sonnenvariabilität zu berücksichtigen. Die Schätzung von Lewis und Curry berücksichtigt zwar nicht direkt einen Proxy für die Sonnenaktivität, verwendet jedoch die Atlantische Multidekadische Oszillation (AMO) als Indikator für natürliche Klimaschwankungen, die zum großen Teil auf Sonnenvariabilität zurückzuführen sind. Stefani verwendet den aa-Index der geomagnetischen Aktivität, der im Wesentlichen angibt, wie stark das Magnetfeld der Erde durch die Sonne gestört wird. Er wird in Nanotesla (nT) gemessen.

Nahezu jede beobachtbare Form der Sonnenvariabilität ist im Kern ein magnetisches Phänomen, darunter Sonnenflecken, Sonneneruptionen und die Variabilität des Sonnenwinds. Daher ist der aa-Index ein guter Indikator für Veränderungen des Zustands und der Leistung der Sonne. Der aa-Index als Maß für die Kopplung zwischen Sonne und Erdmagnetfeld wird seit 1868 kontinuierlich gemessen.

Tabelle 1 zeigt, dass Stefani’s aa-Index + CO₂-Modell gut mit Lewis und Curry’s AMO + CO₂-Modell und Scafetta’s Solarproxies + CO₂-Modell vergleichbar ist. Scafetta verwendet in seiner Studie drei Schätzungen der gesamten Sonneneinstrahlung (TSI), obwohl er einräumt, dass Schwankungen der TSI nur etwa 20 % des gesamten Einflusses der Sonne auf das Klima der Erde ausmachen. Keines dieser auf Beobachtungen basierenden Modelle stützt die hohe TCR-Schätzung des IPCC von 2,4 K pro Verdopplung des CO₂-Gehalts oder deren beste Schätzung von 1,8 K, sondern alle liegen nahe am unteren Ende des IPCC-Bereichs. Die Korrektur von Lewis (2023) zur Bewertung von ECS und TCR durch Sherwood (2020), auf die sich AR6 stützt, ist in der Tabelle nicht enthalten. Nachdem Lewis jedoch Sherwoods subjektive Bayes’sche Bewertung mehrerer Schätzungen des TCR in eine objektive Bayes’sche Bewertung umgewandelt hatte, berechnete er einen TCR von 1,37 bis 1,4, je nach den getroffenen Annahmen. Dies liegt immer noch nahe an den anderen beobachtungsbasierten objektiven Schätzungen in Tabelle 1.

Stefani stellte fest, dass der Sonnen-aa-Index allein HadSST4.2 bis 1990-2000 erfolgreich vorhersagen kann. Nach 1990 bis 2000 nimmt die Rolle von CO₂ in der Regression deutlich zu. In Abbildung 1 ist Stefani’s robuster aa-Index-Gewichtungsfaktor von 0,04 K/nT (das ist die HadSST4.2-Anomalietemperatur in °C pro aa-Index in Nanotesla) plus CO₂ mit einer Empfindlichkeit von 1,26 K pro Verdopplung als dünne dunkelgraue Linie dargestellt. Er wird mit der HadSST4.2-Anomalie (dargestellt als schwarze Punkte) verglichen. Sein prognostizierter aa-Index plus CO₂ bei 1,26 K pro Verdopplung bis 2100 ist als rote Linie dargestellt. Die maximale Abweichung in den Jahren 2023 und 2024 sieht erschreckend aus, aber wir dürfen nicht vergessen, dass dies auf zwei starke El Niños (2018-19 & 2023-24) und den Vulkanausbruch von Hunga Tonga folgt. Insbesondere der El Niño von Juni 2023 bis Mai 2024 war einer der stärksten El Niños seit Beginn der Aufzeichnungen. Die globale Anomalie HadSST4.2 ist seit September 2024 rückläufig. Daher könnte ein Teil der Differenz zwischen dem aa-Index plus CO₂-Funktion und HadSST4.2 lediglich auf ENSO, den Vulkanausbruch von Hunga Tonga und das Wetter zurückzuführen sein.

Abbildung 1. Eine Darstellung von Stefanis Regression des aa-Index‘ auf HadSST4.2 als dunkelgraue Linie, HadSST4.2-Daten sind als schwarze Punkte dargestellt, und die aa-Index-Prognose für 2100 ist als rote Linie dargestellt. Datenquelle: (Stefani, 2026).

Stefani geht in seiner optimalen Modellprognose für 2100 von konstanten Emissionen von 30–50 Gt CO₂ pro Jahr (etwa dem aktuellen Niveau) sowie einem einfachen linearen Kohlenstoffsenkenmodell aus und prognostiziert einen globalen Anstieg der Meerestemperatur um 0,6 °C gegenüber dem Standard-Referenzzeitraum 1961–1990 von HadSST4.2. Unter Verwendung pessimistischer Parameter (hohe CO₂-Emissionen, geringe Empfindlichkeit gegenüber dem aa-Index und hohe Empfindlichkeit gegenüber CO₂) ergibt sich für 2100 ein Temperaturanstieg von ~1 K gegenüber 1960–1990. Dies ist immer noch ein günstiges Ergebnis.

Ein Wort zur Transient Climate Response [vorübergehende Klimareaktion]

Die vorübergehende Klimareaktion ist die modellierte Erwärmung aufgrund einer jährlichen Erhöhung der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre um 1 %, bis sich diese verdoppelt, was etwa 70 Jahre dauern würde. Dies unterscheidet sich vom häufig zitierten Wert der ECS, der Gleichgewichtsklimasensitivität oder der endgültigen Erwärmung aufgrund einer plötzlichen Verdopplung des CO₂. ECS ist eine nicht überprüfbare Zahl, da es über 1.000 Jahre dauern würde, bis sich die Atmosphäre nach einer plötzlichen Verdopplung des CO₂-Gehalts vollständig im Gleichgewicht befindet. Angesichts dieses unwahrscheinlichen Szenarios kann ECS niemals überprüft werden, außer in einem Klimamodell. Daher handelt es sich laut Karl Popper (Popper, 1962) nicht um eine wissenschaftliche Größe. TCR hingegen ist sehr realistisch und könnte mit ausreichend Zeit und Aufwand überprüft werden.

Schlussfolgerungen

Die Arbeit ist eine willkommene Ergänzung zu der wachsenden Zahl von beobachtungsbasierten Schätzungen der Klimasensitivität gegenüber CO₂. Es ist angemessen, dass Stefani sich dafür entschieden hat, sein Modell auf der Grundlage von HadSST4.2 zu erstellen. Die Meerestemperaturen sind stabiler als die Lufttemperaturen über Land und reagieren hauptsächlich auf Veränderungen der Sonneneinstrahlung, sei es aufgrund von Veränderungen der Wolkendecke oder Veränderungen der Sonne selbst. Die Veränderungen der Meerestemperaturen aufgrund des Treibhauseffekts sind aus den in meinem vorherigen Beitrag diskutierten Gründen geringer. Ich empfehle den Artikel, er ist interessant, bedeutend und lesenswert.

Referenzen

IPCC. (2021). Climate Change 2021: The Physical Science Basis. In V. Masson-Delmotte, P. Zhai, A. Pirani, S. L. Connors, C. Péan, S. Berger, . . . B. Zhou (Ed.)., WG1. Retrieved from https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/

Lewis, N. (2023, May). Objectively combining climate sensitivity evidence. Climate Dynamics, 60, 3139-3165. https://doi.org/10.1007/s00382-022-06468-x

Lewis, N., & Curry, J. (2018). The Impact of Recent Forcing and Ocean Heat Uptake Data on Estimates of Climate Sensitivity. Journal of Climate, 31, 6051-6071. DOI: https://doi.org/10.1175/JCLI-D-17-0667.1.

Popper, K. R. (1962). Conjectures and Refutations, The Growth of Scientific Knowledge. New York: Basic Books. Retrieved from http://ninthstreetcenter.org/Popper.pdf

Scafetta, N. (2023). Empirical assessment of the role of the Sun in climate change using balanced multi-proxy solar records. Geoscience Frontiers, 14(6). Retrieved from https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1674987123001172

Sherwood, S. C., Webb, M. J., Annan, J. D., Armour, K. C., J., P. M., Hargreaves, C., . . . Knutti, R. (2020, July 22). An Assessment of Earth’s Climate Sensitivity Using Multiple Lines of Evidence. Reviews of Geophysics, 58. https://doi.org/https://doi.org/10.1029/2019RG000678

Stefani, F. (2026). Solar and Anthropogenic Climate Drivers: An Updated Regression Model and Refined Forecast. Atmosphere, 17(3). https://doi.org/10.3390/atmos17030252

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2026/03/02/stefani-on-the-sun-vs-CO₂-as-climate-drivers/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 10 / 2026

Eine Meldung vom 2. März 2026:

Türkei: Schneehöhe bis 2 m im Norden

Starke Schneefälle haben die hochgelegenen Bezirke in der Provinz Ordu lahmgelegt, wo die Schneehöhe mehr als 2 Meter beträgt.

Die schlimmsten Auswirkungen werden aus den Bezirken Gürgentepe und Kabadüz gemeldet, wo anhaltende Schneefälle über Nacht geparkte Fahrzeuge verschüttet, Straßen blockiert und ländliche Gebiete von der Außenwelt abgeschnitten haben.

Autos, Dächer, Seitenstraßen und Nebenstraßen sind vollständig zugeschneit. An einigen Stellen reicht der Schnee bis zur Fensterhöhe.

Dazu gibt es dieses YouTube-Video:

Kommunale und Autobahn-Teams arbeiten rund um die Uhr mit schwerem Gerät, um die Hauptverkehrswege offen zu halten und abgeschnittene Dörfer wieder anzubinden. Trotz der laufenden Räumungsarbeiten machen Schneeverwehungen und wiederholte Schneefälle die Fortschritte schnell zunichte.

Die Behörden fordern die Einwohner auf, von unnötigen Fahrten abzusehen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-tops-2-meters-in-northern-turkey?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 3. März 2026:

Aserbaidschan: Starke Schneefälle

In Aserbaidschan hält der starke Schneefall an, wobei am Montag in Shahbuz mit 37 cm die höchste Schneedecke gemessen worden ist.

Auch in anderen hochgelegenen Regionen fallen erhebliche Schneemengen. In Kishchay (Shaki) wurden 33 cm gemessen, in Alibay (Zaqatala) 25 cm und in Khinalig und Griz 24 cm.

Dazu gibt es ebenfalls ein YouTube-Video.

Die allgemeine Wetterlage erstreckt sich über den Kaukasus hinaus. Auch Kasachstan und andere Teile Zentralasiens wurden in den letzten Wochen von wiederholten Wintersystemen heimgesucht, wodurch sich die regionale Schneedecke verdichtete.

Diese Ansammlung trägt zum Gesamtbild bei.

Die Schneemasse der nördlichen Hemisphäre liegt derzeit über dem Durchschnitt der Jahre 1982–2012.

Mit einer Gesamtmenge von fast 3.100 Gigatonnen liegt die Masse laut GlobSnow-Daten derzeit etwa 300 Gigatonnen über dem Normalwert.

Der späte Schneefall in Aserbaidschan, Kasachstan, Sibirien und Teilen Nordamerikas trägt dazu bei, dass die Schneemasse der Hemisphäre mit dem Herannahen des saisonalen Höhepunkts auf einem hohen Niveau bleibt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-snow-hits-azerbaijan-spain?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 4. Februar 2026:

Nordhemisphäre: Kälte bleibt vorerst eingeschlossen

Während die 48 kontinentalen US-Bundesstaaten derzeit einen kurzen Vorgeschmack auf den Frühling genießen, herrscht im Norden weiterhin intensive arktische Kälte.

Das Landesinnere Alaskas ist von den härtesten Bedingungen betroffen.

In Fairbanks sank die Temperatur am Sonntag auf -45 °C – der kälteste Märztag seit 1956 (in Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1911 zurückreichen).

Auch der Osten Kanadas ist tief im Frost gefangen. Im Norden von Quebec wurden kürzlich in Wapus -37,7 °C gemessen, wobei in weiten Teilen der Provinz Temperaturen weit unter -30 °C herrschten: Parent fiel auf -34,8 °C, Normandin auf -34,5 °C und Chicoutimi auf -33,5 °C.

Derzeit bleibt diese Kältewelle auf die hohen Breitengrade beschränkt, während für die Vereinigten Staaten in den nächsten 7 bis 10 Tagen relativ milde Bedingungen vorhergesagt werden.

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China: Stärkster Schneefall des Winters

Nordchina erlebte gerade den stärksten Schneefall des Winters. Satellitenanalysen zeigen, dass sich die Schneedecke über mehr als 250.000 km² ausbreitet, was in etwa der Größe Großbritanniens entspricht.

Kontinentale Kaltluft bleibt in der gesamten Region bestehen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-locked-up-north-for-now-chinas?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 5. Februar 2026:

Norwegen: Kältester Februar seit 15 Jahren

Laut dem Norwegischen Meteorologischen Institut hat Norwegen den kältesten Februar seit 2010 verzeichnet.

Die nationalen Temperaturen lagen im Februar durchschnittlich 3,1 °C unter dem Normalwert, während die gesamte Wintersaison 1,5 °C unter dem Durchschnitt lag.

Die Kälte war im Norden am stärksten. Karasjok in Finnmark verzeichnete einen Monatsdurchschnitt von -19,1 °C, etwa 5,2 °C unter dem Normalwert.

Im ganzen Land verzeichneten 17 Stationen den kältesten Februar seit Beginn der Aufzeichnungen, während zwei Stationen neue monatliche Tiefstwerte erreichten.

Der größte Teil Norwegens wurde als kalt oder sehr kalt eingestuft, mit vereinzelten „extrem kalten” Bedingungen in Nordland und Innlandet.

Die nationalen Niederschlagsmengen lagen etwa 50 % unter dem Durchschnitt, was diesen Februar zum 15.-trockensten Februar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1901 machte.

Trotz der weit verbreiteten Kälte bestehen Forscher des Norwegischen Meteorologischen Instituts darauf, dass dies nicht im Widerspruch zur globalen Erwärmung steht.

Der norwegische Klimaforscher Hans Olav Hygen: „Wenn sich der Planet erwärmt, werden natürliche Phänomene und Schwankungen beeinflusst. Deshalb können wir manchmal eine Wetterlage beobachten, die ‚hängt‘, sowohl mit Kälte als auch mit langen Hitzeperioden im Sommer.“

Mit anderen Worten: Der kalte Winter in Norwegen ist ein Beweis für die Erwärmung.

Das wirft die Frage auf: Was würde das Gegenteil beweisen?

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Madeira: Schnee in höheren Lagen

In den höheren Lagen von Madeira, einer portugiesischen Insel im Atlantik (etwa 1.000 km südwestlich des europäischen Festlands), ist Schnee gefallen, sodass die Behörden mehrere Zufahrtsstraßen zu den Bergen sperren mussten.

Die Regionalregierung bestätigte die Sperrung der Straßen nach Poiso, Pico do Areeiro, Meia Serra, Estanquinhos–Bica da Cana, Malhadinha–Paúl da Serra und Pico das Pedras–Achada do Teixeira.

Beamte gaben an, dass die Straßen bis zur Verbesserung der Bedingungen gesperrt bleiben werden. Für die Gipfel Madeiras gelten Schneefälle im März, die so stark sind, dass sie den Verkehr beeinträchtigen, als selten.

Auch auf dem iberischen Festland wurde Schnee in den Pyrenäen und der Sierra gemeldet.

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Alaska: Weiterer Schneefallrekord in Juneau

Der Winter hält in Alaska weiter an.

Am 3. März wurden am internationalen Flughafen von Juneau laut dem National Weather Service 18,5 cm Schnee gemessen, womit der bisherige Tagesrekord von 17,8 cm aus dem Jahr 1971 gebrochen worden ist.

Dies folgt auf die 24,4 cm, die am 1. März gefallen sind und ebenfalls einen neuen Tagesrekord für Schneefall aufgestellt haben.

Der Sturm löste Lawinengefahr und Straßensperrungen in der gesamten Region aus, wobei die Schneepflüge Mühe hatten, Schritt zu halten.

Dieser jüngste Schneefall trägt zu einem rekordverdächtigen Winter 2025–26 in Teilen Alaskas bei.

Die Saison in Juneau begann sehr früh, wobei im Dezember 2025 am Flughafen ein neuer Allzeitrekord aufgestellt wurde: 202 cm. Anchorage verzeichnete dann einen rekordverdächtigen Januar mit 101 cm Schnee für den Monat. Im Landesinneren verzeichnete Fairbanks mit insgesamt 60,2 cm mehr als doppelt so viel Schnee wie im Dezember normalerweise.

Während Teile der USA mit einem „falschen Frühling“ liebäugeln, hat der Winter im Norden noch immer die Oberhand.

Auch im Norden Kanadas, einschließlich Nunavut, hält sich intensive arktische Luft.

Hier sank die Temperatur am Consul Lake am 4. März auf -44 °C. Am Baker Lake sank die Temperatur auf -41 °C und am Rea Point auf -44 °C. In Lupin wurden -42 °C gemessen, während Chesterfield Inlet -37 °C verzeichnete.

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Süd-Korea: Gangwon versinkt im Schnee

Nach einem ungewöhnlich trockenen Februar erlebt Südkorea im März starke Schneefälle.

Die Provinz Gangwon – insbesondere die Region Yeongdong – wurde von heftigen Schneefällen heimgesucht, als kalte Ostwinde Feuchtigkeit vom Ostmeer ins Landesinnere trieben. Als die Schneewolken das Taebaek-Gebirge erreichten, blieben sie dort hängen und brachten dort starken Schneefall.

Allein am Dienstag fielen in Taebaek 25,4 cm Schnee, weit mehr als die 15,8 cm, die im gesamten Februar gefallen waren. Bis zum 6. März wird weiterer Schneefall erwartet.

Der Schneefall dieser Woche folgt auf eine Schneedürre in der Region. Normalerweise fällt im Februar regelmäßig Schnee im Osten Südkoreas, da sibirische Kälte Ostwinde über das Ostmeer treibt. In diesem Jahr blieben diese Winde bislang weitgehend aus, so dass die Region trocken blieb.

Aus dem Koreanischen übersetzt via Google Translate. A. d. Übers.

Die Februar-Aufzeichnungen von Taebaek zeigen die Veränderung: 25 Schneetage im Jahr 2024, 13 im Jahr 2025 und nur 5 in diesem Jahr.

Die Kälte war da, nur die Feuchtigkeit fehlte – bis jetzt. Laut offiziellen Angaben ist der Schnee, der normalerweise im Februar allmählich fällt, Anfang März praktisch auf einmal angekommen.

Diese Wetterlage erstreckt sich über Korea hinaus.

Wie gestern berichtet, gab es in Nordchina in letzter Zeit heftige Schneefälle.

Auch Peking wird weiterhin von starken Schneefällen heimgesucht. Die Schneemengen vom Mittwoch, dem 4. März haben sich bis Donnerstag gehalten und werden voraussichtlich die stärksten Schneefälle des Winters in der Hauptstadt sein.

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Westliches Russland: Schneereichster Winter seit 50 Jahren

Die Region Nischni Nowgorod im Westen Russlands, etwa 400 km östlich von Moskau gelegen, hat gerade den schneereichsten Winter seit mindestens einem halben Jahrhundert erlebt.

Laut dem Phänologen Michail Ljubow von der Staatlichen Universität Nischni Nowgorod (ein Wissenschaftler, der den zeitlichen Ablauf saisonaler Naturereignisse untersucht) liegen auf offenen Flächen wie Feldern und Wiesen derzeit 75 bis 80 cm Schnee.

In einigen Gebieten ist die Schneedecke sogar noch höher und erreicht 90 cm. Zum Vergleich: Normalerweise endet der Winter in dieser Region mit einer Schneedecke von etwa 40 cm. Mit anderen Worten: Die Schneehöhe in Teilen der Region ist derzeit etwa doppelt so hoch wie im langjährigen Durchschnitt.

Bemerkenswert ist auch die Beständigkeit dieser hohen Schneedecke. Die Schneemengen aus dem späten Winter sind in ländlichen Gebieten nach wie vor weit verbreitet, so dass große Teile Westrusslands auch Anfang März noch unter einer dicken Schneedecke liegen.

Für den gesamten Monat werden weitere Schneefälle erwartet.

Auch in Moskau selbst wird die Schneedecke voraussichtlich bis Anfang April bestehen bleiben, was die überdurchschnittliche Schneemenge in der nördlichen Hemisphäre in diesem Jahr bestätigt:

Aktualisiert, letzte Beobachtung 5. März 2026

Link: https://electroverse.substack.com/p/norways-coldest-february-in-16-years?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 6. März 2026:

Dänemark: Kältester Winter seit 13 Jahren

Dänemark hat laut dem Dänischen Meteorologischen Institut den kältesten Winter seit 13 Jahren verzeichnet.

Der Durchschnitt für Dezember bis Februar lag bei 1,5 °C und damit etwa 0,5 °C unter dem Klimanormalwert für 1991–2020.

Das kältere Ergebnis kam trotz eines sehr milden Dezembers zustande. Der darauf folgende Januar und Februar waren deutlich kälter, was den Gesamtdurchschnitt nach unten drückte. Der Januar war der kälteste in Dänemark seit 16 Jahren, wobei die Durchschnittstemperatur eines jeden Tages knapp unter dem Gefrierpunkt lag.

Das Land verzeichnete den schneereichsten Winter seit 13 Jahren, wobei mehrere Schneefall-Ereignisse den Verkehr beeinträchtigten. Trotz der häufigen Schneefälle war die Saison tatsächlich sehr trocken: Es fielen nur 114,8 mm Niederschlag, etwa 40 % unter dem Winterdurchschnitt.

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USA: Frost verzögert die Kirschblüte in Washington D. C.

Die berühmte Kirschblütenzeit in Washington, D.C. könnte dieses Jahr verspätet eintreten, nachdem monatelang ungewöhnlich kaltes Wetter das Wachstum der Bäume verlangsamt hat.

Jedes Frühjahr locken mehr als 3.000 Yoshino-Kirschbäume rund um das Tidal Basin Hunderttausende Besucher in die US-Hauptstadt.

Das jährliche National Cherry Blossom Festival, das vom 20. März bis zum 12. April stattfindet, markiert die Blüte der Bäume, die Japan den Vereinigten Staaten 1912 zum ersten Mal geschenkt hat.

Im Jahr 2026 lässt die Blüte jedoch auf sich warten.

Anhaltende Winterkälte hat die Bäume bis Anfang März weitgehend in Winterruhe gehalten und die Knospenentwicklung verlangsamt.

Die Blütezeit – definiert als der Zeitpunkt, an dem etwa 70 % der Blüten geöffnet sind – liegt normalerweise zwischen Ende März und Anfang April.

Derzeit wird für dieses Jahr eine späte Blütezeit erwartet.

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Japan: Aomori-Obstgärten im Schnee begraben

Der strenge Winter in Japan fordert weiterhin seinen Tribut: Nach wochenlangen starken Schneefällen in den nördlichen Regionen des Landes sind mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 550 verletzt worden.

Am stärksten betroffen sind die Gebiete entlang der Küste des Japanischen Meeres, insbesondere die Präfekturen Aomori, Akita, Yamagata und Niigata.

In Hirosaki in der Präfektur Aomori erreichte die Schneemenge im Januar 148 cm und stellte damit einen Monatsrekord für die Stadt dar. In den umliegenden Gebieten lag die Schneehöhe bei über 5 m, wodurch Ackerland verschüttet, Straßen blockiert und landwirtschaftliche Gebäude zerstört worden sind.

Die Schäden für die japanische Apfelindustrie nehmen zu.

Aomori produziert etwa 60 % der Äpfel des Landes, und die Obstgärten in der gesamten Region leiden derzeit unter der Last des hohen Schnees. Äste sind unter der Last gebrochen, so dass die Bauern die beschädigten Bäume aus dem Schnee ausgraben müssen.

Wenn Äste unter der Schneelast brechen, kann dies zu Ernteausfällen in der folgenden Saison führen.

Während eines früheren schneereichen Winters beliefen sich die Schäden durch abgebrochene Äste allein auf über 20 Milliarden Yen an Obstgartenverlusten in ganz Aomori, wobei einige Landwirte Produktionsrückgänge von 10 Tonnen oder mehr meldeten.

Derzeit herrscht im Norden Japans einer der härtesten Winter seit Jahren – die Bauern graben ihre Obstgärten aus und hoffen, dass ihre Bäume lange genug überleben, um eine Ernte zu bringen. Und wie wir in Nordamerika sehen, ist es noch nicht vorbei…

Prognosen zeigen, dass sich am 7. und 8. März ein weiteres Tiefdruckgebiet über Nordjapan bildet und frische Kaltluft nach Süden zieht. Meteorologen warnen, dass es an der Ostküste von Hokkaido am Wochenende zu starken Schneefällen kommen dürfte und auch die Hokuriku-Ebene mit der Ankunft der kälteren Luft erneut von Schneefällen heimgesucht werden könnte:

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Hier kommt vom gleichen Tag noch eine Meldung, die zwar keinen aktuellen Zeitbezug hat, die aber unbedingt hierher gehört. Sie wird in den „Kurzmeldungen“ auch noch einmal auftauchen. A. d. Übers.

Japan macht für die Rekord-Schneefälle die „globale Erwärmung“ verantwortlich

„Starke Schneefälle sind in den letzten Jahrzehnten seltener geworden, und es wird erwartet, dass sich dieser Trend auch im zukünftigen Klima fortsetzen wird.“

Das ist die offizielle Position des IPCC. In einer sich erwärmenden Welt soll Schnee seltener werden, fallen doch winterliche Niederschläge zunehmend als Regen. Als Japan jedoch im Januar 2026 von extremen Schneefällen heimgesucht worden war, geriet diese Erklärung in Vergessenheit.

Laut dem japanischen Institut für meteorologische Forschung und dem Wissenschaftsministerium hat die globale Erwärmung tatsächlich zu vermehrten Schneefällen geführt.

[Hervorhebung im Original]

Zwischen dem 21. und 31. Januar strömte eine besonders intensive und lang anhaltende arktische Kaltluftfront über das Japanische Meer und verursachte entlang der Küste starke Schneefälle. Die Auswirkungen waren unmittelbar und schwerwiegend.

Wie oben bereits erwähnt, wurden die Verkehrssysteme rund um Sapporo durch den hohen Schnee lahmgelegt. In Aomori wurden Rekordwerte gemessen. Im Norden von Honshu und an der Küste des Japanischen Meeres wurden Gemeinden unter außergewöhnlich hohen Schneemengen begraben.

Sogar die japanischen Selbstverteidigungskräfte wurden zur Unterstützung der Katastrophenhilfe eingesetzt.

Anstatt jedoch auf den offensichtlichen Auslöser hinzuweisen – einen anhaltenden Zustrom von Polarluft – führten die Forscher des Meteorologischen Instituts „Klimamodellsimulationen” durch, in denen sie das heutige Klima mit einer hypothetischen Welt ohne menschliche Erwärmung verglichen.

Aus dieser Modellierung schlossen sie, dass die globale Erwärmung die Schneefälle im Norden Japans während des Sturms um etwa 7 % erhöht hat:

Modellsimulationen, mit denen Japans Schneesturm Ende Januar 2026 auf die globale Erwärmung zurückgeführt wurde. Oben: Rekonstruierte vs. beobachtete Niederschlagsmengen vom 21. Januar bis 1. Februar 2026. Unten: Modellierte Differenz zwischen einem modernen Klima und einer hypothetischen Welt ohne Erwärmung.

Tatsächlich – die Behauptung lautet, dass einer der beeindruckendsten Schneefälle seit Jahren teilweise durch die globale Erwärmung verursacht wurde. Das Argument ist bekannt: Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, wodurch Stürme stärkere Schneefälle verursachen können (wenn die Temperaturen niedrig bleiben!).

Also… Die globale Erwärmung reduziert den Schnee. Außer wenn sie den Schnee erhöht. Unter diesen Voraussetzungen scheint jedes mögliche Ergebnis dieselbe Schlussfolgerung zu bestätigen.

„Eine Theorie, die alles erklärt, erklärt nichts.” – Karl Popper

Link: https://electroverse.substack.com/p/denmarks-cold-winter-freeze-to-delay?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 11 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 6. März 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Im Fernsehen! Führender politischer Kandidat sagt Schulkindern, dass CO2 die Sonne heißer macht!

Pierre Gosselin, NoTricksZone

CO2 verdünnt die Atmosphäre und verursacht die Erwärmung durch die Sonne, erklärte CDU-Politiker Manuel Hagel Schulkindern.

Er bekam eine „6“.

Der süddeutsche Bundesstaat Baden-Württemberg hält am heute am Sonntag, dem 8. März, Landtagswahlen ab, und CDU-Kandidat und Spitzenkandidat für den Posten des Ministerpräsidenten Manuel Hagel (37) machte kürzlich im Rahmen einer ARD-Fernsehkampagne Halt an einer Schule.

Der Auftritt hätte für Hagel nicht schlechter laufen können, da er seitdem zum Ziel erheblichen öffentlichen Spotts und Kritik geworden ist.

Die Blamage: Hagel versuchte, einer Klasse von Grundschulkindern – im nationalen Fernsehen – wie es nannte, den Treibhaus-gas-effekt zu erklären, zeigte dem Publikum jedoch letztendlich, dass er von diesem Thema überhaupt keine Ahnung hatte.

Während er vor einem Monitor stand, erklärte Hagel den zuschauenden Schülern, dass der Treibhaus-gas- effekt wie folgt funktioniert:

Zwischen der Erde und der Sonne befindet sich die Atmosphäre. Und je dünner diese wird, desto heißer wird die Sonne. Der Grund dafür sind CO2-Emissionen und und und. Und das ist der Treibhauseffekt.

Verwirrter Kandidat

Wissenschaftliche Kritiker und Nutzer sozialer Medien wiesen schnell darauf hin, dass der Treibhauseffekt tatsächlich durch Gase wie Wasserdampf, CO2 und Methan verursacht wird, die Wärme in der Atmosphäre speichern, und nicht dadurch, dass die Atmosphäre dünner und die Sonne heißer wird.

Selbst die Lehrerin schien nach Hagels Erklärung verblüfft zu sein, schüttelte den Kopf und sagte sarkastisch: „Wunderbar. Bin beeindruckt.“

Es ist nicht sicher, ob Hagel den Treibhauseffekt mit dem Ozonloch und anderen wissenschaftlichen Phänomenen verwechselt hat. Eines ist jedoch sicher: Er ist sehr verwirrt über dieses Thema.

Der Vorfall erregte besonders viel Aufmerksamkeit, weil der Kandidat Hagel als Autoritätsperson auftrat, die Kinder unterrichtete, und die Tatsache, dass er ihnen falsche Informationen vermittelte und nicht wusste, wovon er sprach, ist besonders peinlich. Er ist die Person, die eines der größten Bundesländer Deutschlands, die Heimat von Mercedes Benz, führen soll?

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/06/televised-leading-german-political-candidate-tells-schoolchildren-co2-makes-sun-hotter/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Dem Grün-Betrug der Linksradikalen geht der Treibstoff aus …

Sydney Rodman

… aber leider wohl noch nicht hierzulande. A. d. Übers.

Der gefährliche Aktivismus radikaler Klimaorganisationen zeigte sich erneut im Februar, als eine Koalition von Umweltgruppen die US-Bundesregierung wegen der Aufhebung einer unwissenschaftlichen, politisch motivierten Gefährdungsfeststellung aus dem Jahr 2009 verklagte.

Zum Hintergrund: Im Jahr 2007 entschied der Oberste Gerichtshof, dass die Umweltschutzbehörde (EPA) feststellen musste, ob Treibhausgase (THG) wie Kohlendioxid die Gesundheit der Amerikaner gefährden. Im Jahr 2009 erklärte die EPA auf der Grundlage fehlerhafter Annahmen, die seitdem von politischen Gruppen wie Independent Women widerlegt worden sind, dass Treibhausgase die Gesundheit gefährden. Auf dieser Grundlage wurden Amerikas Fahrzeug und Erdgassektor überreguliert, was der US-Wirtschaft schweren Schaden zufügte, ohne dass die versprochenen Emissionsreduktionen erzielt wurden.

Wer sind die Organisationen hinter dieser eingereichten Klage? Nach einigen ihrer Namen zu urteilen – Earthjustice, Environmental Defense Fund, Natural Resources Defense Council – scheinen sie sich auf den Schutz der Natur zu konzentrieren. Das Einzige, was sie jedoch bewahren, ist ihre Fähigkeit, den Wohlstand Amerikas einzuschränken. Mit ihrer jüngsten Klage versuchen sie, eine Barriere mitten in den US-Energiemarkt zu errichten.

Amerika ist mit natürlichen Ressourcen gesegnet. Allein ein Teil des amerikanischen Energiemarktes, die Offshore-Öl- und Gasförderung, trug im Jahr 2024 über 30 Milliarden Dollar zur Wirtschaft bei, während jährlich 900 Milliarden Dollar aus damit verbundenen Lizenzgebühren durch den Land and Water Conservation Fund (LWCF) zur Erhaltung von öffentlichem Land und natürlichen Ressourcen beitragen. Die US-Regierung ist dafür verantwortlich, dass amerikanische Unternehmen diese reichhaltigen Ressourcen unter Einhaltung der Vorschriften frei nutzen können. In unserem System entscheiden private Akteure, wie sie ihre wirtschaftlichen Interessen rechtmäßig vorantreiben – nicht die Regierung.

Zu diesem Zweck hat die EPA am 12. Februar 2026 die größte Deregulierungsmaßnahme in der Geschichte der USA annulliert und die Gefährdungsfeststellung aufgehoben. Bei der Auswertung von Daten und Computermodellen stellte sie fest, dass die von den Demokraten gestellten Regierungen alles falsch verstanden hatten. Laut EPA hätte selbst die vollständige Eliminierung aller Treibhausgasemissionen von Fahrzeugen in den USA bis zum Jahr 2100 keine wesentlichen Auswirkungen auf die globalen Klima-Indikatoren.

Das kam bei den Umweltschützern nicht gut an. Nur wenige Tage nach der Aufhebung der Gefährdungsfeststellung schlossen sich 17 Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zusammen, um eine Klage gegen die EPA einzureichen, mit der Begründung, die Behörde habe ihre gesetzlichen Verpflichtungen verletzt. Diese Klage ist keine symbolische Geste, da der Fall wahrscheinlich vor den Obersten Gerichtshof kommen wird. Die Kläger argumentieren, dass die EPA gegen das Luftreinhaltungsgesetz von 1970 verstoßen habe, aber das Luftreinhaltungsgesetz hat Kohlendioxid nie als Schadstoff identifiziert, wie der US-Innenminister Doug Burgum festgestellt hat.

Die Aufhebung der Gefährdungsfeststellung führte zu einer drastischen Reduzierung der Vorschriften und wird den amerikanischen Verbrauchern schätzungsweise 1,3 Billionen Dollar einsparen. Die 17 Umwelt-NGOs scheinen dies zu ignorieren und wollen einen klaren Sieg für die USA rückgängig machen.

Hinter der Klage stehende Organisationen sind erfahren und finanzstark. Ständige Klagen sind ihre bewährte Strategie. Zwei dieser Gruppen verklagten 2025 das Energieministerium und die EPA, weil sie ein Gremium zur Untersuchung von Klimadaten einberufen hatten, weil ihnen die von der Regierung ausgewählten Experten nicht gefielen.

Was geht hier wirklich vor sich? Sind diese Organisationen wirklich nur naiv, oder steckt etwas Schlimmeres dahinter?

Einige dieser radikalen NGOs sind wahrscheinlich die moderne Version der „nützlichen Idioten“ des Kalten Krieges: Amerikaner, die unwissentlich Marionetten der Sowjetunion waren. Die sowjetische Führung finanzierte westliche Aktivistenorganisationen wie den Weltfriedensrat, um Moskaus heimtückische totalitäre Agenda voranzutreiben. Die Sowjets gaben dafür über 600 Millionen Dollar aus, inflationsbereinigt sind das über 2 Milliarden Dollar.

Es gibt auffällige Parallelen zur heutigen Zeit. So unterhält beispielsweise der National Resources Defense Council (NRDC) direkte Verbindungen zu chinesischen Staatsakteuren und ist darüber hinaus ein Apologet Pekings. Die Situation spitzte sich 2018 so zu, dass zwei Mitglieder des US-Repräsentantenhauses eine Untersuchung einleiteten, um zu klären, ob der NRDC als ausländischer Agent Chinas registriert werden müsse.

Es ist auch kein Zufall, dass genau die gleichen Gruppen sich gegen Pipelines, Bergbau, Bohrungen und Offshore-Exploration in den USA aussprechen, aber keine Probleme damit haben, wenn China oder andere schlechte Akteure dieselben Aktivitäten betreiben. Daher muss die amerikanische Regierung aufdecken und dann öffentlich machen, was wirklich hinter dieser Reihe subversiver Organisationen steckt. Angesichts des komplexen Geflechts aus Finanzierungen und Motiven ist dies keine leichte Aufgabe, aber die Entlarvung der rätselhaften Akteure und Geldgeber der Klimabewegung ist ein entscheidender Schritt, um Hindernisse für amerikanische Entwicklungen zu beseitigen und gleichzeitig eine saubere Umwelt zu erhalten.

Gegen mehrere radikale Umweltgruppen wird derzeit von einer Koalition aus 26 Generalstaatsanwälten unter der Leitung von Generalstaatsanwalt Austin Knudsen aus Montana wegen böswilliger Verbindungen ins Ausland ermittelt. Das ist lobenswert, aber es muss noch mehr getan werden.

Kürzlich schlug der ehemalige stellvertretende nationale Sicherheitsberater der USA vor, Gruppen, die mit amerikanischen Feinden verbündet sind, ihre Steuerbefreiung zu entziehen. Es ist nichts Verwerfliches daran, diesen radikalen Gruppen ihre unverdienten Vorteile zu entziehen, wenn sie unsere Feinde unterstützen.

Radikalen Klimaorganisationen den Schutz der USA anzuvertrauen, ist wie einen Fünfjährigen Ihren Ferrari fahren zu lassen. Es ist an der Zeit, ihnen die Schlüssel wegzunehmen und kompromittierten Klimagruppen die Steuerbefreiung zu entziehen.

Die Gefährdungsfeststellung, die der radikalen Klimabewegung fast zwei Jahrzehnte lang Leben einhauchte und sie am Leben erhielt, gibt es nicht mehr. Jetzt hat sich die radikale Klimabewegung selbst als das entlarvt, wessen sie ihre Gegner bezichtigt: Agenda-getrieben und unwissenschaftlich.

Sydney Rodman is a visiting fellow with Independent Women’s Center for Energy and Conservation.

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/04/the-radical-lefts-green-scam-is-running-out-of-fuel/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE