Kommen die Klima-Lockdowns? Sie werden in Ihrem Vorort verfolgt und glücklich darüber sein!

Jo Nova

[Alle Hervorhebungen und Formatierungen im Original]

Die 15-Minuten-Stadt ist ein Plan der UN und des WEF, die sich um Sie kümmern und wollen, dass Sie weniger fahren.

Ein Cartoon vom WEF nur für euch gute Mädchen und Jungs:

1

In den eigenen Worten des WEF geht es bei dieser Neuordnung der Städte eindeutig um den Klimawandel:

Da der Klimawandel und globale Konflikte Schocks und Belastungen in immer kürzeren Abständen und mit zunehmender Schwere verursachen, wird die 15-Minuten-Stadt noch wichtiger werden.

Und die Lösung war die Pandemie (das sagen sie wirklich):

Die offensichtliche, aber unvollständige Antwort ist die Pandemie … mit COVID-19 und seinen Varianten, die jeden zu Hause (oder näher an seinem Zuhause als gewöhnlich) halten, wurde die 15-Minuten-Stadt von einem „nice-to-have“ zu einem Schlachtruf. Wenn man alle seine Bedürfnisse zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem öffentlichen Nahverkehr befriedigen konnte, war das plötzlich eine Frage von Leben und Tod.

Und dann zeigt sich die dunkle Hand der totalitären Manager, wie James Woudhuysen Ende Oktober in Spiked warnte:

Der Wahnsinn der „15-Minuten-Stadt“

Die grüne Agenda lehnt sich an die illiberalen Tage der Abriegelung an.

Zu diesem Zweck will der Grafschaftsrat von Oxfordshire, der von der Labour Party, den Liberaldemokraten und der Grünen Partei geführt wird, die Stadt Oxford in sechs „15-Minuten-Stadtteile“ unterteilen. In diesen Bezirken, so heißt es, sollen die meisten Dinge des täglichen Bedarfs in einer Viertelstunde zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sein, so dass die Bewohner kein Auto mehr brauchen.

Oberflächlich betrachtet mögen diese 15-Minuten-Nachbarschaften angenehm und bequem sein. Aber es gibt auch einen zwingenden Grund. Der Stadtrat plant, den Autoverkehr und die Verkehrsüberlastung zu verringern, indem er strenge Regeln für Autofahrten aufstellt.

Die Bewohner müssen ihre Autos bei der Stadtverwaltung anmelden, und ihre Fahrten durch die wichtigsten Einfallstore werden gezählt. Das Sozialkreditsystem beginnt mit dem Auto und funktioniert wie Punkte für Vielflieger.

Nach den neuen Vorschlägen könnte jeder der 150 000 Einwohner Oxfords, der an mehr als 100 Tagen im Jahr außerhalb des ihm zugewiesenen Bezirks fährt, mit einer Geldstrafe von 70 Pfund belegt werden.

Das Konzept der 15-Minuten-Stadt wurde mit C40 geboren. Die C40, deren Vorsitz heute der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan innehat, bezeichnet sich selbst als ein „Netzwerk von Bürgermeistern aus fast 100 weltweit führenden Städten, die zusammenarbeiten, um die dringend erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise zu ergreifen“.

Klima-Lockdowns? Ernsthaft?

Es klingt ein bisschen lächerlich, eine Abriegelung „für das Klima“ vorzuschlagen, aber hören Sie auf die BBC. Sie geben sich große Mühe, uns zu überzeugen – offensichtlich denken sie, dass die Wähler das nicht wollen. Hier verbinden sie die „15-Minuten-Stadt“ mit dem Spaß an Abriegelungen und tun so, als sei es völlig normal, dass die Regierung entscheidet, wer deine Freunde sind:

Wie „15-Minuten-Städte“ die Art und Weise verändern werden, wie wir miteinander umgehen

Und außerdem waren die Sperrungen in Paris großartige soziale Momente, in denen wir alle Freunde gefunden haben. Wer hätte gedacht, dass es so viel Spaß macht, wenn einem gesagt wird, dass man nicht weit fahren darf?

… Für Fraioli hat die zweimonatige Abriegelung, die am 17. März begann und sie auf einen Radius von 1 km um ihr Haus beschränkte, einen differenzierten und bereichernden Blick auf ihr Viertel ermöglicht. „Ich habe entdeckt, dass es möglich ist, sich in Paris wie in einem kleinen Dorf zu fühlen“, sagt sie. „Man lernt seine Nachbarn kennen, pflegt gute Beziehungen zu den Ladenbesitzern, zieht lokale Handwerker und Geschäfte den großen Supermärkten vor. Ich habe mich sogar einer Bürgerbewegung angeschlossen, in der Menschen Lebensmittelkörbe für Obdachlose vorbereiten. Ich dachte, es würde mir schwer fallen, in der Abriegelung zu leben, aber ich habe mich an einem ruhigen Ort sehr wohl gefühlt.“

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass das „Kennenlernen von Nachbarn“ irgendwo Teil eines Lockdowns war?

Und siehe da – die 15-Minuten-Stadt ist nicht nur Oxford, sondern taucht auch in Brisbane, Melbourne, Barcelona, Paris, Portland und Buenos Aires auf. Sie ist überall.

Der Stadtrat von Oxford ist schneller als alle anderen

Offenbar fahren nicht genug Leute mit dem Bus oder dem Fahrrad. Doch anstatt dies attraktiver zu machen, wollen die Totalitaristen es durch Überwachung und Geldstrafen erzwingen. Oxfordshire hat gerade am 29. November den Versuch mit „Verkehrsfiltern“ genehmigt, der die Stadt in eine „Fünfzehn-Minuten-Stadt“ verwandeln soll. Der Versuch wird im Januar 2024 beginnen.

Oxfordshire ist eine überfüllte Gegend, und niemand mag Verkehrsstaus, aber in einer freien Welt begrenzt sich das Problem von selbst, da die Autofahrer die Nase voll haben von Verspätungen und exorbitanten Parkgebühren und Fahrgemeinschaften bilden oder auf den Bus oder das Fahrrad umsteigen. Aber in Big Nanny State fangen die lokalen Behörden an, Vorschriften darüber zu machen, wer wie oft zu Besuch kommen darf und wer nicht, und sie wollen, dass Ihr Auto auf ihrer eigenen Liste registriert wird, mit Kameras, um Sie zu verfolgen, und mit Geldstrafen, um Sie zu bestrafen. Sie bieten natürlich Ausnahmen an, aber dann muss man sie beantragen und eine Genehmigung erhalten.

Der Grafschaftsrat von Oxfordshire beschließt einen Versuch zur Klimavorsorge, der im Jahr 2024 beginnen soll

Vision News, 30. November

Der Grafschaftsrat von Oxfordshire hat gestern Pläne gebilligt, die Bewohner in eine von sechs Zonen zu sperren, um den „Planeten vor der globalen Erwärmung zu retten“. Die jüngste Stufe der „15-Minuten-Stadt“-Agenda sieht vor, elektronische Tore an den wichtigsten Ein- und Ausfallstraßen der Stadt anzubringen und die Bewohner auf ihre eigenen Stadtteile zu beschränken.

Wenn die Bewohner ihre Zone verlassen wollen, benötigen sie eine Erlaubnis der Stadtverwaltung, die darüber entscheidet, wer der Freiheit würdig ist und wer nicht. Nach der neuen Regelung dürfen die Bewohner ihre Zone maximal 100 Tage pro Jahr verlassen. Um diese Erlaubnis zu erhalten, muss jeder Bewohner seine Fahrzeugdaten bei der Stadtverwaltung registrieren lassen, die dann seine Bewegungen über intelligente Kameras in der ganzen Stadt verfolgt.

Jeder Einwohner muss sein Auto bei der Kreisverwaltung anmelden, die dann mit Hilfe von Kameras zur Nummernschilderkennung überwacht, wie oft er seinen Bezirk verlässt.

Letztendlich bedeuten diese aggressiv überzogenen Regelungen mehr Papierkram, mehr Überwachung, mehr Arbeitsplätze für Bürokraten und mehr Freikarten für „Freunde“ von Big Government.

Je mehr Regeln man hat, desto korrupter wird das System. So werden beispielsweise einige Stadtteile in die Liste der bevorzugten Gebiete mit 100 Freikarten aufgenommen, während andere nur 25 Freikarten erhalten – so steigen die Immobilienwerte der Adressen des inneren Kreises. Als Bonus können Bauträger, die „eingeweiht“ sind und bei bestimmten Stadträten auf der Vorzugsliste stehen, in den kommenden Jahren eine Umwidmung zum richtigen Zeitpunkt (d. h. nach dem Kauf des Grundstücks) veranlassen, und voilà – das ist ein schöner Kapitalgewinn für sie.

Die Initiative „Reconnecting Oxford“ will diese künstlichen Blockaden beseitigen.

2

Von „Reconnecting Oxford“ – einer Protestbewegung gegen Filter und Straßensperrungen.

Die Stadträte haben eine umfassende Konsultation durchgeführt, kannten aber offenbar das Ergebnis. Das sagt viel über die Haltung eines Ratsmitglieds aus, welches sagte, dass es weitergehen würde, ob es den Leuten gefällt oder nicht.

Verkehrsfilter werden die Stadt in sechs „15-Minuten-Viertel“ unterteilen, so der Stadtrat für Straßenbau

Oxford Mail, 24. Oktober

Straßensperren, die die meisten Autofahrer davon abhalten, durch das Stadtzentrum von Oxford zu fahren, werden die Stadt in sechs „15-Minuten“-Viertel unterteilen, so ein Verkehrsdezernent des Bezirksrats.

Und er bestand darauf, dass der umstrittene Plan umgesetzt wird, ob es den Menschen gefällt oder nicht.

Die Geschäftsleute in Oxford sind nicht begeistert:

Der Hotelier Jeremy Mogford, dem das Old Bank Hotel in der High Street und das Old Parsonage Hotel and Gees, beide in der Banbury Road, gehören, bezeichnete den Plan als katastrophal für die Wirtschaft.

Er sagte zuvor der Oxford Mail: „Was wir haben, sind Leute, die Entscheidungen treffen, die nicht im Stadtzentrum leben oder viel Zeit in der Stadt verbringen“.

Der Rat hat den Standpunkt eingenommen, dass der Klimawandel real ist“.

Der Realist und Langfristmeteorologe Piers Corbyn sprach vor dem Rat, um ihn zu warnen: „Der Punkt ist, dass die Grundlage dieser Dokumente falsch ist – der vom Menschen verursachte Klimawandel existiert nicht, und wenn Sie mir nicht glauben, schauen Sie in den Himmel. Sie sollten eine Sondersitzung einberufen, um darüber zu diskutieren, ob der vom Menschen verursachte Klimawandel existiert oder nicht.“

In seiner Antwort auf Corbyns Behauptungen sagte Stadtrat Andrew, Kabinettsmitglied für Straßenverwaltung, Folgendes: „Herr Corbyn sagte, der Klimawandel sei nicht real – dieser Rat hat aber offiziell die Position eingenommen, dass der Klimawandel real ist.

Herr Corbyn, Sie haben Unrecht, wir haben Recht.“

Nun, das war’s dann. Die Räte kontrollieren das Wetter. Wenn das nichts mit dem Klimawandel zu tun hätte, hätten sie sagen können „wir werden sehen“ und ihn trotzdem entlassen. Aber sie müssen daran glauben …

Die Stadtverwaltung von Oxfordshire hat die örtlichen Unternehmen in diesem Jahr bereits mit Straßensperrungen und verkehrsberuhigenden Maßnahmen verärgert, die den Kundenstamm erheblich reduziert haben. Autofahrer zerstörten in weniger als drei Wochen 20 Poller, und ein frustrierter Cafébesitzer stellte aus Protest ein riesiges Plakat mit der Aufschrift „So viel zur Demokratie“ auf. Auch Radfahrer sind von den verkehrsberuhigenden Maßnahmen nicht begeistert, da ihre Fahrten dadurch gefährlicher geworden sind. Es gibt zumindest eine Protestgruppe in Oxford, die die Straßensperrungen mit einigem Erfolg zu stoppen scheint.

Wer will also die Verkehrsfilter? Die Universität Oxford und die Busunternehmen sowie der Stadtrat, der sich von der Verhängung von Bußgeldern gegen Falschfahrer Einnahmen in Höhe von 1,1 Millionen Pfund verspricht.

Auf der Konsultationsseite des Stadtrats von Oxford sehen wir, dass der Plan darin besteht, Fahrten zu reduzieren, die Sie für notwendig halten, die Stadträte aber nicht.

Warum führen wir versuchsweise Verkehrsfilter ein?

In der gesamten Grafschaft wollen wir unnötige Fahrten mit dem Auto reduzieren und das Zufußgehen, Radfahren, öffentliche und gemeinsame Verkehrsmittel zur ersten Wahl machen.

Dies wird uns dabei helfen, ein erschwingliches, nachhaltiges und integratives Verkehrssystem zu schaffen, das die Grafschaft florieren lässt und gleichzeitig die Umwelt schützt und Oxfordshire zu einem lebenswerteren Ort für alle Einwohner macht.

Und es geht um den „Schutz der Umwelt“, indem man Sie verfolgt und sich Ihrer Bewegung widersetzt.

Canterbury plant etwas unheimlich Ähnliches – die Aufteilung der Stadt in fünf verschiedene Bezirke, wobei Autofahrer die Zonen nicht mehr ohne Bußgeld überqueren können. Das alte Rastersystem der Städte sorgte für kürzere Entfernungen und mehr Auswahlmöglichkeiten. Das neue System bietet nur mehr Hindernisse und weniger Freiheit.

Dank an David Maddison, John Connor II und Tonyb

AKTUALISIERUNG: Der Beitrag wurde überarbeitet, um klarzustellen, was genau in Oxford passiert, und um die Verbindung zwischen dem „15-Minuten-Städte“-Plan und dem Klimawandel und pandemischen Abriegelungen zu verdeutlichen, dank der Kommentare von Tonyb.

Link: https://joannenova.com.au/2022/12/oxford-2024-climate-lockdowns-start-you-will-be-tracked-and-trapped-in-your-suburb-and-happy-about-it/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Der neuzeitliche Klimawandel begann erst 1988

Das Jahr 2022, ein neuer Temperaturrekord? Aber nicht durch Treibhausgase.

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Dieses Jahr 2022 wird auf alle Fälle mit einem Schnitt über 10°C enden, also zu den fünf wärmsten gehören, theoretisch könnte auch ein neuer Temperaturrekord erreicht werden. Es kommt auf die warmen Tage um Weihnachten an, ob die wie gewohnt auftreten oder diesmal ausfallen. Auf alle Fälle wird um die Jahreswende wieder einhellig das hohe Lied der Klimaerwärmung uns verkündet werden, damit wir die Erhöhung der CO-Steuer ab 1. Januar ohne Murren hinnehmen werden.

Dieser Artikel soll dem voraus wirken und den EIKE-Lesern Argumente gegen die inszenierte Treibhauspanik in 14 Tagen liefern. Die Grafiken dürfen gerne auch öffentlich benutzt werden. Alle Angaben stammen vom Deutschen Wetterdienst. Sie sind also nicht einmal wärmeinselbereinigt.

Die Grafiken 2 und 3 widersprechen dem Treibhauseffekt.

Schauen wir uns zunächst die Deutschlandtemperaturen ab 1898 an: Die Regressionslinie ist insgesamt im Zeitraum deutlich steigend. Und so werden uns die Erwärmungsgrafiken präsentiert.

Abb.1: seit 1898 wurde es wärmer in Deutschland, keiner widerspricht dieser Erwärmung. Doch der gleichmäßige Anstieg der Trendlinie ist trügerisch. Das zeichnet der Computer und entspricht nicht der Realität der tatsächlichen Temperaturentwicklung. Und wie es weitergeht weiß niemand, denn die Trendlinie gilt nur für den Betrachtungszeitraum und nicht für die Zukunft.

Für die Treibhausgläubigen ist diese Grafik ein eindeutiger Beweis, dass die gleichzeitige Zunahme an Treibhausgasen – siehe Grafik 4 – zu dieser Erwärmung in Deutschland geführt hat. Und für die gleichmäßige Zunahme an Treibhausgasen, derzeit 2 ppm CO/Jahr soll ausschließlich der Mensch und insbesondere wir Deutschen verantwortlich sein.

Die Grafik 1 bestätigt aber diesen Glaubenssatz gerade nicht, wenn man sie genauer aufschlüsselt. Das geht so: Schaut man sich die ersten 90 Jahre an und versucht die durchgehende steigende Trendlinie bei der Betrachtung auszublenden, dann fällt einem der plötzliche Anstieg im Jahre 1988 auf. Bis 1987 tut sich gar nichts an Deutschlanderwärmung. Das zeigt die nächste Grafik in aller Deutlichkeit.

Abb.2: Über 90 Jahre lang sind die Jahrestemperaturen in Deutschland überhaupt nicht gestiegen, trotz gleichmäßiger CO₂ -Zunahme in der Atmosphäre.

Beachte: Die Klimaerwärmung begann in Deutschland nicht seit der Industrialisierung wie die Treibhausgläubigen behaupten, sondern erst 1988 mit einem Temperatursprung und anschließender Weitererwärmung. Der Temperaturverlauf hat nichts mit CO zu tun.

Betrachten wir nun den Anstieg ab 1988 und zerlegen ihn in 2 Zeiträume:

Abb.3: Die Klimaerwärmung in den DWD-Reihen verläuft seit 1988 sogar in 2 Stufen und hat schon gar nichts mit der CO₂ -Anstiegskurve in Abb. 4 gemeinsam.

Wir sehen:

  1. einen Temperatursprung um fast 1 Grad im Jahre 1987 auf 1988 und anschließender gleichmäßiger Weitererwärmung bis zur Jahrtausendwende
  2. Nach der Jahrtausendwende steigen die Jahrestemperaturen in Deutschland steil an

Die CO-Anstiegskurve hat hingegen diesen Verlauf:

Abb.4: Die Erwärmungskurve von Deutschland mit der sprunghaften Erwärmung ab 1988 und der Anstieg der CO₂ -Konzentration stimmen überhaupt nicht miteinander überein.

Wir werden uns in den zukünftigen Artikel auch weiterhin seriös mit der Frage beschäftigen, was 1) den Temperatursprung im Jahre 1988 ausgelöst hat und 2) welche Faktoren für die Weitererwärmung ab dem Jahre 2001 in Deutschland verantwortlich sind. Das sind unendlich viele Gründe und nicht ein einzelnes Gas mit der irreführenden Bezeichnung Treibhausgas.

Zusammenfassung:

Das Klima wandelt sich immer, es gibt natürliche Faktoren der ständigen Klimaänderungen und auch menschenverursachte. Das Zusammenspiel beider Wirkungen führte ab 1988 zur uns allen bekannten Klimaerwärmung in Deutschland, die uns nur Vorteile brachte.

Gerade die Grafik der DWD-Jahresreihen zeigt, dass CO mit der Erwärmung nichts zu tun hat.

Bis 1987 gab es in den DWD-Deutschlandreihen noch keine Erwärmung, obwohl die Wetterstationen vor über 100 Jahren ganz andere und im Vergleich zu heute an kälteren Standorten standen. Die Treibhauswirkung von CO kann nicht plötzlich 1988 mit einem Temperatursprung eingesetzt haben und erst ab 2001 mit einem ständigen steilen Anstieg weiterwirken.

Die Klimapanik samt angeblichem Hitzetod der Erde aufgrund eines Treibhausgases ist ein Geschäftsmodell, um uns Deutsche zu ängstigen.

Der wirkliche globale Temperaturverlauf sieht so aus:

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt der Politik gestellt werden. Die täglichen Flächenversiegelungen durch Asphaltierung und Bebauung, sowie die Trockenlegungen Deutschlands müssen aufhören (siehe Versiegelungszähler)

Die Vielfalt der Landschaftselemente mit ihrer reichhaltigen Flora und Fauna muss erhalten bleiben.

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Heute* vor dreizehn Jahren sagte Al Gore voraus, dass der Nordpol „innerhalb der nächsten fünf Jahre völlig eisfrei sein wird“.

Cap Allon

[*13. Dezember 2009]

Am 13. und 14. Dezember 2009 sagte der Professor, Prophet und Wahrsager Al Gore voraus, dass die Eiskappe am Nordpol innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre vollständig eisfrei sein könnte.

Gore machte seine Vorhersage auf der COP15 in Kopenhagen, die vom 7. bis 18. Dezember 2009 stattfand, wo er sich wiederholt auf „hochmoderne“ Computermodelle bezog, die nahelegen, dass die Nordpolarkappe bis 2014 ihr gesamtes Eis verlieren könnte.

„Einige der Modelle deuten darauf hin, dass eine 75-prozentige Chance besteht, dass die gesamte Nordpolarkappe während einiger Sommermonate innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre vollständig eisfrei sein könnte“, behauptete Gore. „Schließen Sie sich meiner Bitte an Präsident Obama und den US-Senat an, eine Frist bis zum 22. April für endgültige Maßnahmen im US-Senat zu setzen. Ich glaube nicht, dass wir bis zum nächsten November oder Dezember warten können.“

Der Guardian schrieb am 16. Dezember 2009 in einem Artikel mit der Überschrift „Al Gore rallies the troops in Copenhagen“ [etwa: Al Gore versammelt die Streitmacht in Kopenhagen]:

„Gore hielt das Tempo hoch, indem er die internationale Gemeinschaft aufforderte, bis Juli 2010 ein vollwertiges Klimaschutzabkommen zu unterzeichnen – und dann ankündigte, dass Mexiko bereit sei, einen Verhandlungsgipfel zu veranstalten.

Er schimpfte über die reichen Länder, die von den Entwicklungsländern Beweise für Emissionssenkungen verlangten, während sie gleichzeitig versuchten, die Mittel aufzublähen, die sie den armen Ländern zur Bewältigung des Klimawandels anzubieten bereit seien. Er forderte sie auf, ihren Stolz und ihre Prinzipien beiseite zu legen und sich auf ein Abkommen einzulassen – egal wie unvollkommen es auch sein mag. Er sagte, er verstehe ihre Frustration über das eisige Tempo der Verhandlungen. Er stimmte zu, dass Cap-and-Trade-Systeme zur Reduzierung von Kohlenstoff-Emissionen eine unvollkommene Lösung seien – Gore gab zu, eine Kohlenstoffsteuer zu bevorzugen – aber die derzeitigen Bemühungen um eine Einigung seien die beste Aussicht, einen katastrophalen Klimawandel zu verhindern.

Und es gab keine Spur von Sympathie für die Gegner von Maßnahmen gegen den Klimawandel. Gore begann mit einem kurzen Durchlauf der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Schmelzen der arktischen Eiskappe, Beweise, von denen er sagte, ‚nur leichtsinnige Narren würden sie ignorieren.‚“

Nun, wer ist jetzt der Narr…

Im Sommer 2022 war die Eisdicke und -ausdehnung in der gesamten Arktis beeindruckend.

Nach Angaben des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) lag das arktische Meereisvolumen an seinem tiefsten Punkt (Mitte September) bei etwa 6 500 km³. Dies liegt innerhalb des normalen Bereichs und auch deutlich über den Werten für 2019, 2020 und 2021.

Acht Jahre nach Al’s Weltuntergangsdatum ist das Sommereis nicht nur immer noch da, sondern nimmt sogar noch zu.

Anstatt jedoch gnädig ihre Niederlage einzugestehen, verlängert die AGW-Partei einfach weiter ihren ‚Countdown bis zur Katastrophe‘, und die Klima-Alarmisten, Aktivisten-Wissenschaftler und MSM-Schoßhündchen drücken weiterhin ein Auge zu, wenn es um ihre Tricks geht.

Im Jahr 2018 gaben sie uns weitere 12 Jahre bis zum „Klimazusammenbruch“:

Und nun, da diese Frist ein wenig ehrgeizig erscheint, gibt es eine neue Prophezeiung, oder besser gesagt, Prophezeiungen – es scheint jede Woche einen neuen Countdown zu geben, der von einer korrumpierten, gemeinnützigen Einrichtung hinzugefügt wird, was zu einem „Durcheinander der Uhren“ geführt hat:

Der jüngste IPCC-Bericht nennt das Jahr 2025 als harte Deadline, um die Emissionen in den Griff zu bekommen; die Climate Clock der Concordia University (so der eigentliche Name) schlägt vor, dass wir mindestens 10 Jahre Zeit haben, um die Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen; während die Carbon Clock des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change noch ein Vierteljahrhundert Zeit übrig hat [die gibt es auch auf Deutsch, und zwar hier. A. d. Übers.]

Es erübrigt sich zu sagen, dass diese Fristen – wie auch alle anderen, die vor ihnen kamen und gingen – unwissenschaftliches, von der Agenda bestimmtes Gefasel sind.

Was die meisten Panikmacher nicht erkennen ist, wie unglaublich komplex das Klimasystem der Erde ist. Die Fehlermöglichkeiten in den eigenen Modellen des IPCC sind wirklich immens. Wie sie überhaupt versuchen können, uns auf der Grundlage dieser Modelle irgendetwas mit Gewissheit zu sagen, ist der Witz an der Sache.

Der IPCC wurde von der UNO einzig und allein zu dem Zweck gegründet, ihre AGW-Agenda voranzutreiben; und keine Beobachtungen aus der realen Welt, egal wie widersprüchlich sie zu dieser Agenda sind, werden ihr in die Quere kommen.

Schauen Sie sich nur an, wie sich das Narrativ in der Vergangenheit änderte, als sich die Beobachtungen der realen Welt veränderten. Wir sollen jetzt glauben, dass eine katastrophale Erwärmung der Welt auch mehr Rekordschnee und mehr Rekordkälte bedeutet, nicht weniger, wie früher prophezeit wurde.

Aber die Realität holt diese politisierten Gremien schnell ein, und die Beobachtungen der realen Welt werden bald unanfechtbar werden: Die Sonne schaltet sich (relativ) ab, die Bewölkung nimmt zu, ebenso wie die vulkanische Aktivität, alle vier Magnetfelder könnten außer Phase geraten, und La Niñas werden zum vorherrschenden ENSO-Muster – das Ergebnis von all dem wird eine unbestreitbare globale Abkühlung sein.

Man bereite sich vor!

Link: https://electroverse.co/al-gore-ice-free-arctic/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Kommentar des Übersetzers dazu: Die Ausführungen am Ende des Beitrags könnten natürlich genauso Spekulation sein wie die Gore-Prophezeiung. Während Letztere aber einfach nur Gefasel war, ist Ersteres wenigstens durch eine ganze Reihe wissenschaftlicher Forschungsergebnisse gestützt.

 




Kältereport Nr. 34 / 2022

Christian Freuer

Vorbemerkung: Dies wird voraussichtlich (immer diese Prognosen!) der vorletzte Kältereport dieses Jahres. Besonders bemerkenswert ist nach meiner Einschätzung, dass selbst im beginnenden Hochsommer in Australien erneut Kälterekorde registriert worden sind. Aber auch Meldungen aus RUssland sind interessant. Dort ist es zwar im Winter immer sehr kalt, aber weiß jemand, wie kalt im Einzelnen?

Die Kältewelle in Europa und bei uns wird hier nur am Rande gestreift. Interessant ist aber, wie sich diese in UK auswirkt.

Nach dem 4. Adventswochenende deutet sich aber in den Simulationen der Wettermodelle der Übergang zu milder Witterung an, die vermutlich auch über Weihnachten herrschen wird, so dass sich eine „Weiße Weihnacht“ auch in diesem Jahr wieder auf die Berge beschränken dürfte.

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Meldungen vom 5. Dezember 2022:

Frostverschärfung in Sibirien bis –55,1°C

Auf der nördlichen Hemisphäre ist soeben die bisher niedrigste Temperatur der Saison gemessen worden.

Der Ort war Oymyakon, Russland, wo am Sonntag, dem 4. Dezember, ein Tiefstwert von -55,1°C gemessen worden ist.

Die Kälte in Asien war in letzter Zeit weit verbreitet und sehr heftig.

Um nur einige Beispiele zu nennen: In Delyankir wurde ein Tiefstwert von -54,6°C registriert, in Agayakan -51,8°C, in Nera -50,5°C und in Yurty -50°C, während in Tulihe ein rekordverdächtiger Tiefstwert von -41,9°C gemessen wurde, was zu den wetterbedingten Todesfällen und Störungen in Nordchina beitrug.

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Frostiger Sommerbeginn in Neuseeland

Der meteorologische Sommer hat sich mit Tiefstwerten (C) in Neuseeland angekündigt.

In einigen Orten wie Manapouri in Fiordland auf der Südinsel wurden über Nacht Tiefstwerte bis zu 0°C erreicht.

In Australien herrschen weiterhin winterliche Temperaturen, und in den südöstlichen Bergen liegt Schnee.

Und für Ende Dezember werden weitere anomale Kältegrade vorhergesagt, die den Süden und Osten am stärksten treffen sollen.

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Es folgt der Ausblick auf die bevor stehende Kältewelle in Europa. Mehr dazu, wenn sie tatsächlich eingetreten ist.

Dann wird unter dem Link noch spekuliert, ob die Sonne plötzlich „aufwachen“ wird.

Link: https://electroverse.co/siberian-chills-nz-cold-start-to-summer-arctic-air-to-hit-europe-solar-cycle-25-to-awaken/

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Meldungen vom 6. Dezember 2022:

Sinkende Temperaturen stellen französisches Stromnetz auf die Probe. Präsident Macron: „Keine Panik“

Schnee und sinkende Temperaturen haben am Montag weite Teile Frankreichs heimgesucht.

Météo-France hat für 24 Departements eine Wetterwarnung herausgegeben. Der Wetterdienst rechnet mit einer Verschärfung der winterlichen Bedingungen im Laufe der Woche, wobei die Temperaturen 5 °C unter der Norm bleiben werden – ein erster Belastungstest für das französische Stromnetz.

Vor allem die sinkenden Temperaturen werden die Belastbarkeit des französischen Stromnetzes auf die Probe stellen. Selbst Präsident Emmanuel Macron rief die Franzosen in einer öffentlichen Ansprache dazu auf, angesichts der Warnungen vor möglichen Stromausfällen nicht in Panik zu geraten.

ANDERSWO IN EUROPA

Wie bereits angedeutet, war dieser Zustrom polarer Kälte weit verbreitet und hat weite Teile des europäischen Kontinents erfasst.

UK zum Beispiel hat zum ersten Mal den Winter richtig zu spüren bekommen, und Schnee und Eis waren das gemeinsame Thema. (Mehr dazu weiter unten in einer späteren Meldung)

In Norwegen, einer energiereichen Nation, die ihren europäischen Nachbarn oft ihre freien Kapazitäten zur Verfügung stellt, herrscht ebenfalls eine rekordverdächtige, stromfressende Kälte, die die Energiepreise des Landes auf ein noch nie dagewesenes Niveau getrieben hat.

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Schneedecke in den USA auf einem historisch hohen Niveau

Hinsichtlich der Schneemengen könnte man meinen, es sei mitten im Winter in den USA – die Skigebiete erleben den schneereichsten Winterbeginn seit Jahrzehnten, wobei die Schneedecke insbesondere im Westen im Durchschnitt doppelt so hoch ist wie die saisonale Norm.

Die Schneedecke gedeiht prächtig, da es im gesamten Westen seit Anfang November immer wieder zu Winterstürmen kommt. In Teilen der Sierra und des pazifischen Nordwestens werden für diese Jahreszeit rekordverdächtige Schneehöhen gemessen.

In Zentralkalifornien beträgt die Schneedecke in der Sierra mehr als 200 % des Normalwerts, und in anderen Einzugsgebieten werden noch weitaus höhere Prozentsätze gemessen.

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Alberta: „Fühlt sich an wie in der Antarktis“

Für Teile Kanadas, namentlich Alberta und Saskatchewan, werden diese Woche „gefährlich niedrige“ Temperaturen vorhergesagt, soll sich doch arktische Luft bis weit nach Süden ausbreiten und die Temperatur auf „antarktische Werte“ absinken lässt, so The Weather Network.

In Alberta wird am Dienstagmorgen gefährlicher Frost einsetzen, bei dem die Temperaturen in der nördlichen Hälfte der Provinz unter -30 °C sinken werden. Gemeinden wie Edmonton müssen mit Temperaturen von -35 °C rechnen, wobei der Wind die Temperaturen bis in die -40 °C treibt.

Auf dem Flughafen von Edmonton besteht sogar die Möglichkeit, dass die Temperaturen am Dienstagmorgen auf -40 °C sinken, was einer der frühesten -40 °C-Werte in der Geschichte des Landes wäre.

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Ein Wort bzgl. der Antarktis

In der Antarktis selbst war es in letzter Zeit außergewöhnlich kalt, und kürzlich wurde der kälteste November seit 1987 verzeichnet.

Die ungewöhnliche Kälte brachte auch ungewöhnlich viel Schnee mit sich – so viel Schnee, dass die Royal Navy vier britischen Frauen zu Hilfe kommen musste, die auf einer isolierten Antarktisbasis arbeiteten, nachdem deren Gebäude verschüttet worden waren.

Link: https://electroverse.co/low-temps-test-french-grid-dont-panic-u-s-snowpack-at-historically-high-levels-feels-like-antarctica-in-alberta-climate-lockdowns/

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Meldungen vom 7. Dezember 2022:

150 cm Schnee in 5 Tagen, mit weiteren 150 cm auf dem Weg in Mammoth [USA]

Die Gebirgsregionen im Westen der USA erleben den besten Dezemberstart seit Jahrzehnten. In Mammoth Mountain zum Beispiel lag in den ersten fünf Tagen des Monats 150 cm Schnee.

Einer der größten November-Schneestürme in der Geschichte der östlichen Sierra brachte Anfang November eine Schneehöhe von 150 cm auf den Berg. Damit war dies der schneereichste November in Mammoth in den letzten zehn Jahren, kaum eine Woche nach Beginn des Monats. Auch die anderen US-Staaten im Kernland verzeichneten den schneereichsten 16. November seit Beginn der Aufzeichnungen.

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21°C und starke Schneefälle in Japan

Gestern, am 7. Dezember, wurde in Japan der erste Tiefstwert der Saison unter -20 °C gemessen.

In Furano, Hokkaido, wurde sogar ein Tiefstwert von -21 °C registriert, was für einen solchen Wert noch sehr früh in der Saison ist.

Die Kälte wurde von heftigen Schneefällen in den Präfekturen Hokkaido und Aomori begleitet. Die jüngsten Schneemengen belaufen sich auf weit über einen Meter, und der Schnee fällt immer noch.

Auch in der vergangenen Saison gab es in diesem Teil der Welt rekordverdächtige Schneemengen. Viele Einwohner Japans erlebten den schneereichsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen, wobei häufig Schneehöhen von mehr als 6 Metern registriert wurden.

Link: https://electroverse.co/blizzards-to-strike-uk-as-arctic-outbreak-engulfs-europe-mammoth-sees-5-feet-of-snow-in-5-days-with-another-5-feet-on-the-way-japan-suffers-21c-5-8f-and-heavy-snow-the-global-average-tempera/

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Meldungen vom 8. Dezember 2022:

Diese Meldungen leitet Blogger Cap Allon so ein:

Diese korrumpierten „Faktenprüfungs“ Abteilungen der alarmistischen Maschinerie sind in den Panikmodus übergegangen: kalt ist heiß, oben ist unten.

Jahrhundert-Tiefstwerte in Saskatchewan gebrochen, Warnungen vor „gefährlicher Kälte“ in Manitoba ausgegeben

In dieser Woche wurden in ganz Kanada Tiefsttemperaturrekorde aufgestellt, da ein arktischer Ausbruch weite Teile des Landes erfasst hat.

Seit dem 5. Dezember wurden insgesamt 65 neue Rekorde aufgestellt, verteilt über Saskatchewan, Manitoba, Alberta, Ontario und Nunavut.

Im Folgenden möchte ich einige der herausragenden Rekorde vorstellen…

Es folgen Einzelheiten zu den o. g. Provinzen. Dann noch diese Meldung:

Historisch frühe Eröffnung der Schnee-Saison in Idaho

Bogus Basin in Boise, Idaho, wurde am 19. November eröffnet – die früheste Öffnung des Skigebiets seit 28 Jahren dank beeindruckender Schneefälle zu Beginn der Saison.

Darüber hinaus hat man letzte Woche den gesamten Berg für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und am Freitag, den 8. Dezember, wird der Nachtskibetrieb eröffnet – die früheste Eröffnung in der 80-jährigen Geschichte des Skigebiets.

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Rekord-Schneedecke auf der Nordhalbkugel lässt Faktenprüfer auf Hochtouren laufen

Die nördliche Hemisphäre erlebt eine weitere überdurchschnittliche Schneesaison.

Laut des finnischen Wetterdienstes FMI liegt die Schneedecke über dem Durchschnitt der Jahre 1982-2012, und laut dem Rutgers Global Snow Lab verzeichnet die Hemisphäre den schneereichsten Saisonstart seit 1967:

Die immer größer werdende Schneedecke auf der Nordhalbkugel – das Thema seit 2016 – ist nach der „globalen Erwärmungs-Hypothese“ ein Ding der Unmöglichkeit, was erklärt, warum die gekauften und bezahlten „Faktenprüfer“ der Welt alle in Panik geraten sind.

Link: https://electroverse.co/century-old-lows-canada-bogus-basin-monstrous-snowstorm-to-slam-midwest-record-snow-fact-checkers/

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Meldungen vom 9. Dezember 2022:

Heute Morgen wurde in Australien die niedrigste Dezember- (und Sommer-) Temperatur jemals gemessen

Australien hat einen neuen großen Kälterekord aufgestellt.

Nach einem überdurchschnittlich kalten Winter (dem kältesten jemals in Brisbane) und dem kältesten Frühling seit Jahrzehnten (dem kältesten November in vielen Orten, einschließlich Forbes und Ivanhoe) hat der australische Kontinent nun die niedrigste Dezember- (und Sommer-) Temperatur jemals erlebt.

Am Freitagmorgen, dem 9. Dezember, erreichte die Klimastation im Perisher Valley nach Angaben des wärmesüchtigen Bureau of Meteorology (BoM) einen Wert von -7°C. Damit wurde die niedrigste Temperatur erreicht, die jemals in Australien im Dezember gemessen wurde (am Charlotte Pass, 20. Dezember 1999), und, was noch beeindruckender ist, die niedrigste Sommertemperatur des Kontinents (Perisher Valley, 17. Dezember 1979).

Im Gegensatz zum Narrativ kühlt Australien ab, und zwar schnell – das ist kaum noch zu bestreiten.

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November in den USA war um 1 K unter dem Durchschnitt, es war der kälteste im gesamten Nordwesten seit 4 Jahrzehnten

Nach den soeben eingegangenen Daten der NOAA war der November 2022 in den Vereinigten Staaten (Lower 48) überdurchschnittlich kalt.

Nach Angaben der Behörde lag die Temperatur im Durchschnitt bei 5,0°C und damit um 1,13°C unter der multidekadischen Norm.

Die Abkühlung in Amerika trug dazu bei, dass die globale Durchschnittstemperatur im vergangenen Monat von 0,32°C auf 0,17°C über dem Ausgangswert sank.

Besonders kalt war es in den westlichen und zentralen Bundesstaaten.

Nach Angaben der NOAA erlebten viele Bewohner des pazifischen Nordwestens den kältesten November seit vier Jahrzehnten.

Aber auch der Osten blieb nicht verschont, bei weitem nicht.

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Alaska

Ein kurzes Wort zu Alaska: Die Einwohner von Anchorage sind immer noch damit beschäftigt, die Spuren des massiven Schneesturms zu beseitigen, der Anfang der Woche in Teilen der Stadt mehr als einen Meter Schnee brachte.

Der Nationale Wetterdienst hat bestätigt, dass der Schneesturm rekordverdächtig war. Anchorage verzeichnete am 6. Dezember den bisher stärksten Schneefall an einem einzigen Tag: Der offizielle Wert lag bei 26 cm am Ted Stevens Anchorage International Airport.

Nach Angaben des NWS war der Schnee vom Dienstag auch der schneereichste Dezembertag seit 1999: „Die einzigen Tage mit noch mehr Schnee waren die aufeinanderfolgenden Tage im Jahr 1955, als wir den heftigsten Schneesturm aller Zeiten hatten“, sagte der Meteorologe Brian Brettschneider.

Es folgt noch ein Beitrag zur Kältewelle in Europa. Dazu in späteren Meldungen ggf. mehr.

Link: https://electroverse.co/australia-coldest-ever-december-and-summer-temp-nov-in-u-s-2f-below-average-cold-weather-warning-in-uk/

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Meldungen vom 12. Dezember 2022:

Zunächst hier eine Meldung über ungewöhnliche Kälte in der Schweiz. Näheres dazu hier auf dem Blog des Schneefans in seiner Aktualisierung vom 12. Dezember.

Blogger Cap Allon von „electroverse“ leitet den folgenden Meldungsblock ein mit den Worten:

Seit Langem bestehende Kälterekorde fallen weiterhin auf dem ganzen Planeten. MSM: dröhnendes Schweigen!

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In Russland Abkühlung auf –61°C

In den letzten Wochen war es im Großteil des transkontinentalen Russlands historisch kalt.
Zuletzt (12. Dezember) sank das Quecksilber in Jakutien, dem Kältepol von Oymyakon, auf -61 °C – die niedrigste Temperatur der nördlichen Hemisphäre in dieser Wintersaison – und das sehr früh für einen solchen Wert.

Noch beeindruckender ist, dass dies die niedrigste Dezembertemperatur in Oymyakon seit 1984 (Sonnenminimum des 21. Zyklus) und die zweitniedrigste Dezembertemperatur in ganz Russland (ebenfalls seit 1984) ist.

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Rekord-Kälte und Schnee-Chaos in UK

Im Vereinigten Königreich herrschen zu Beginn der Saison anomale Temperaturen, und alle vier Länder sind von Schnee bedeckt.

In den schottischen Tälern fielen die Temperaturen in den vergangenen Tagen unter -15 °C. In den Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1800 zurückreichen, sind dies die niedrigsten Temperaturen, die im Vereinigten Königreich am 11. und 12. Dezember gemessen wurden, und übertreffen damit die 14,7 °C von 1967 bzw. die 15 °C von 1981.

Natürlich weigern sich die Medien, den historischen Charakter des Kälteeinbruchs zu erwähnen, und konzentrieren sich stattdessen auf Aspekte wie den störenden Schnee, der auch nicht der Jahreszeit entspricht, und die besorgniserregenden Auswirkungen auf die Energieversorgung.

In London zum Beispiel fällt im Dezember nur selten Schnee, schon gar nicht in der ersten Monatshälfte, aber so sah es am Sonntagabend in der Hauptstadt aus:

Wegen des Seltenheitswertes hier zwei Fotos aus London:

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Weiterer Rekord-Schnee in der Sierra Nevada

Die Straßen bleiben gesperrt und die Bedingungen sind gefährlich, da der Wintersturm vom Sonntag weiter anhielt. Die niedrigen Temperaturen und die Frostwarnungen wurden bis in die neue Woche verlängert, und allein in der Nacht zum Sonntag werden weitere 60 cm Schnee erwartet.

Für San Francisco wurde für die Nacht ein Tiefstwert von 4,4°C vorhergesagt, und am Dienstag soll es noch kälter werden.

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Australien: Über 20 monatliche Tiefsttemperatur gebrochen

Die jüngste Kältewelle in Australien, die auf einen überdurchschnittlich kalten Winter, einen Frühling und die niedrigsten je gemessenen Sommertemperaturen folgte, brachte innerhalb von nur zwei Tagen mindestens 20 monatliche Tiefsttemperaturrekorde.

Zu den herausragenden Werten gehörten 1,2 °C in Dunedoo, 3 °C am Flughafen Bairnsdale und 3,5 °C in Grenfell.

Der Wert von Dunedoo ist besonders beeindruckend, denn er unterbot den bisherigen Dezemberrekord (1965) um 2,6°C.

Link: https://electroverse.co/russia-plunges-to-61c-record-cold-uk-sierra-slammed-with-snow-australia-busts-20-monthly-records/

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Meldungen vom 14. Dezember 2022:

Rekord-Kühle in der Karibik (!)

In weiten Teilen der Karibik ist es in letzter Zeit sehr kühl geblieben.

Guadeloupe zum Beispiel hat einen sehr kühlen Dezemberanfang erlebt. Vom 1. bis 10. Dezember wurde auf dem internationalen Flughafen Le Raizet der kälteste Monatsbeginn seit mindestens 30 Jahren registriert.

Auf Martinique wurde am Sonntag in Morne-Rouge/Champflore war mit 12,1 °C die niedrigste jemals auf der Insel gemessene Temperatur aufgetreten. Damit wurde der Wert von 12,6 °C aus dem Januar 1975 (Sonnenminimum des Zyklus 20) unterboten.

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Brasilien und Paraguay: November kälter als normal

In Südamerika endete der November sowohl in Brasilien als auch in Paraguay kälter als im Durchschnitt.

In Brasilien war es in der östlichen Hälfte des Landes besonders kühl, während es in Paraguay im ganzen Land ungewöhnlich kalt war und die Temperaturen zwischen 1 und 2 K unter der multidekadischen Norm lagen.

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Viktoria, Australien: Niedrigste Temperatur jemals

In Australien ist es wieder passiert.

Nach dem überdurchschnittlich kalten Winter, dem Frühling und dem jetzigen Sommerbeginn (mit der niedrigsten je in Australien gemessenen Sommertemperatur) wurden heute Morgen (14. Dezember) neun weitere Dezember-Temperaturrekorde aufgestellt.

Am beeindruckendsten war der Wert von -5,4°C in Mt. Hotham, ein Wert, der noch unter der niedrigsten jemals aufgezeichnete Dezember- (und Sommer-) Temperatur im Bundesstaat Victoria lag, nämlich -5,2°C (22,6F) vom 20. Dezember 1978 (Sonnenminimum des Zyklus 20).

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Auch in UK Rekorde gebrochen

In den letzten 10 oder mehr Tagen war es im Vereinigten Königreich außergewöhnlich kalt.

In Braemar, Schottland, wurde es am Morgen des 12. Dezembers -15,7°C kalt, eine der niedrigsten Dezembertemperaturen, die jemals in Annalen aus den 1800er Jahren verzeichnet wurden.

Am darauffolgenden Morgen sank die Temperatur am gleichen Ort sogar noch weiter und erreichte erstaunliche -17,3°C – ein Wert, von dem die AGW-Partei ernsthaft behauptet, dass er inzwischen unmöglich sei.

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Es folgt noch der Ausblick auf einen bevor stehenden Ausbruch extremer arktischer Kälte auf die gesamten USA bis hinunter zur Golfküste. Mehr dazu im nächsten Kältereport nach Eintritt dieses Ereignisses.

Link: https://electroverse.co/record-cold-caribbeans-cold-novs-sa-victoria-coldest-summer-temp-uk-freeze-arctic-us/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 36 / 2022)

Redaktionsschluss für diesen Report: 15. Dezember 2022

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Elektro-Busse

Dave Rhodes

Als Busfahrer in Wellington, Neuseeland, habe ich beobachtet, dass die örtlichen Behörden in den letzten zehn Jahren die Art und Weise, wie der Busverkehr betrieben wird, erheblich verändert haben.

Beim letzten verbliebenen O-Bus-Service* in Ozeanien beschloss der örtliche (sehr grüne) Stadtrat aus irgendeinem außergewöhnlichen Grund, den O-Bus-Service einzustellen und durch Diesel- (anfangs) und später durch batterieelektrische Busse zu ersetzen.

[*Der Ausdruck im Original lautet „trolley bus“. Die Übersetzungs-Maschine belässt es dabei. Hier wird jedoch der in Deutschland gängige Terminus „Oberleitungsbus“ (O-Bus) verwendet. Übrigens: In Salzburg verkehren solche Busse bis heute, und Pläne zur Einstellung derselben sind mir nicht bekannt. A. d. Übers.]

Der letzte O-Bus fuhr Ende Oktober 2017.

Einer der letzten Oberleitungs-Busse (O-Bus) Foto: Andrew Surgenor, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons

Viele stellten die Logik hinter der Schließung in Frage, und die neu gewählte linksgerichtete Labour/Grüne-Regierung befasste sich mit dem Thema – und lehnte es schließlich ab, zu intervenieren.

Anfangs dominierten Dieselfahrzeuge, sowohl Einzel- als auch Doppeldecker, aber in den letzten Jahren haben die verschiedenen Busunternehmen in batteriebetriebene Fahrzeuge investiert.

Doppeldecker-Diesel-Bus an der Südküste von Wellington

Ich fahre sowohl Diesel- als auch Elektroautos und muss sagen, dass ich die Dieselversion bei weitem bevorzuge, einfach wegen ihrer Vielseitigkeit.

Die Reichweite ist ein Thema, und die Reichweitenangst ist sehr real. Wenn ich einen Diesel fahre und mit einem vollen Tank in den Tag starte, muss ich mir keine Sorgen machen. Bei einem Elektroauto muss man nach 60 Kilometern auftanken. Das Aufladen des Busses raubt mir Zeit in meiner Ruhepause – ich verliere mindestens 10 Minuten, die ich sonst damit verbringen würde, mich bei einer Tasse Tee zu entspannen und mir an einem schönen Tag die Beine zu vertreten.

Doppeldecker-Elektrobus mit Stromabnehmer-Aufladung

Verschiedene EVs haben unterschiedliche Ladeeigenschaften. Ein gutes Schnellladefahrzeug benötigt etwa 500 Ampere bei 675 Volt. Es dauert etwa 10 Minuten, um ein solches Fahrzeug voll aufzuladen. Andere können nur langsam mit etwa 40 Ampere laden und brauchen Stunden!

Aufladen eines 518A mit 665V

Derzeit sind die Stadtväter damit beschäftigt, eine neue Ladestation im Stadtzentrum am Bahn-/Busknotenpunkt zu errichten. Wenn sie fertig ist, wird es zumindest die Möglichkeit geben, ein schnelles Elektroauto aufzuladen. Mit den langsameren Fahrzeugen hat man nicht so viel Glück.

Das Anstehen für eine Ladung ist unvermeidlich, was wiederum den Stress erhöht, wenn man rechtzeitig einen Bus nehmen muss, um die recht engen Fahrpläne einzuhalten.

Eine Sache, die mir in dieser Zeit aufgefallen ist, ist die Alterung der Batterien. Viele der Elektrobusse sind 4 Jahre oder älter und haben bereits einen Batteriewechsel hinter sich. Bei einigen wird bereits der zweite Satz ausgetauscht. Der Himmel weiß, wie hoch die Kosten für eine Batteriebank sind – sowohl in finanzieller als auch in ökologischer Hinsicht. Ich bin neulich mit einem 2018er Modell gefahren, und es hatte eine viel größere Reichweite, als ich gewohnt war – ich habe einen Mechaniker gefragt und „ja“, neue Batterien!

Ein EV-Doppelstock-Batterie- und Hochspannungs-Layout

Natürlich handelt es sich nicht nur um ein einzelnes Batteriemodul wie bei vielen Elektroautos, sondern um Batteriemodule, die überall dort untergebracht sind, wo sie Platz finden.

Vor kurzem wurde ein neuer „Airport Express“-Service eingeführt, bei dem ausschließlich E-Doppelstockbusse eingesetzt werden. Die in China von Zhengzhou Yutong Bus Co., Ltd. gebauten Busse in hellblauer Lackierung verkehren alle 20 Minuten zwischen Wellington Hbf und dem Flughafen.

Zehn neue EV-Airport-Express-Busse vom Typ „Yutong E12“ – hier am Wellington Hbf.

Offensichtlich erfreut sich dieser Service großer Beliebtheit, denn seit seiner Einführung am 1. Juli wurden bereits über 100.000 Fahrgäste befördert. Das ist nicht verwunderlich, denn der vorherige dieselbetriebene „Airport Flyer“ wurde vor zwei Jahren eingestellt. In der Zwischenzeit wurde der internationale Flughafen von Wellington nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren – die Passagiere waren auf Taxis, Shuttlebusse oder persönliche Transportmöglichkeiten angewiesen. Nicht schwer also für einen Bus, der keine nennenswerte Konkurrenz hat.

Der ursprüngliche Airport Flyer – vor 2 Jahren stillgelegt. Foto mit freundlicher Genehmigung von stuff.co.nz

Haben EV-Busse einen Nutzen? Das hängt von Ihrem Blickwinkel ab. Aus der Sicht eines Fahrers würde ich ihnen die Daumen drücken. Der zusätzliche Stress, der den Fahrern zugemutet wird, macht den Job noch stressiger.

Wellington hat einige ungewöhnliche und ziemlich einzigartige Fahrbedingungen, mit vielen Straßen, die nur für Pferdefuhrwerke ausgelegt sind und sich durch sehr hügelige Vororte schlängeln. Es ist schon schlimm genug, einen großen Bus durch diese Straßen zu quetschen – gleichzeitig den Ladezustand im Auge zu behalten, ist keine Hilfe.

Tut mir leid für alle umweltbewussten Seelen da draußen, aber ich bevorzuge jederzeit einen einfachen, altmodischen Diesel.

Wahrscheinlich mein Lieblingsbus Bus – natürlich ein Diesel

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/12/13/electric-buses/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE