Südafrika und die Grünenergie-Mauer

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Es ist für jeden Menschen mit der Fähigkeit zum kritischen Denken offensichtlich, dass intermittierende erneuerbare „grüne“ Energie niemals eine moderne Wirtschaft versorgen kann. Während also verschiedene US-Bundesstaaten und andere Länder ihre Crash-Programme vorantreiben, um ihre Stromerzeugung vollständig „grün“ zu machen, stellt sich sofort die nächste offensichtliche Frage: Wer wird als erster gegen die „Wand“ der grünen Energie anrennen? Das heißt, welcher Staat oder welches Land wird als erstes feststellen, dass sein Stromsystem ohne ausreichende zuverlässige Stromerzeugung nicht mehr funktioniert? Und wie wird sich das auf die Bevölkerung auswirken?

In früheren Beiträgen habe ich die Fortschritte auf dem Weg zur Energiekatastrophe in verschiedenen wohlhabenden Ländern untersucht, die den vermeintlichen Übergang zu erneuerbarer Elektrizität eingeleitet haben. Hier zum Beispiel ein Beitrag vom 17. Dezember 2021 mit dem Titel „Which Country or U.S. State Will Be The First To Hit The Renewable Energy Wall?“ [in deutscher Übersetzung hier] In jenem Beitrag ging es um Kalifornien und Deutschland. In meinem Beitrag vom 15. März 2023 mit dem Titel „Countdown To New York’s Rendezvous With Energy Impossibility“ wurde New York als weiterer Kandidat für den ersten, der gegen die Wand fährt, betrachtet.

Doch werfen wir nun einen Blick auf Südafrika. Südafrika ist eines der reichsten Länder in Subsahara-Afrika, was nicht viel aussagt. Die Weltbank gibt das Pro-Kopf-BIP des Landes für 2021 mit etwa 7000 Dollar an. (Zum Vergleich: Das Pro-Kopf-BIP der USA liegt bei etwa 70.000 $, während die wohlhabenderen europäischen Länder wie Deutschland, das Vereinigte Königreich und Frankreich ein Pro-Kopf-BIP von etwa 40.000 bis 50.000 $ haben).

Im Gegensatz zu den wohlhabenden westlichen Ländern ist Südafrika weit davon entfernt, vollständig entwickelt zu sein und hat nie ein vollständig ausgebautes Stromnetz erreicht. Das Land verfügt über eine alte Elektrizitätsinfrastruktur, die fast ausschließlich auf der Kohleverstromung basiert und aus der Zeit vor der Machtübernahme durch den ANC im Jahr 1994 stammt. Um eine voll entwickelte Wirtschaft zu werden, muss Südafrika jedoch seine Stromversorgung erheblich ausbauen. Die Bevölkerung des Landes ist schnell gewachsen (von etwa 43 Millionen im Jahr 1994 auf heute 60 Millionen). Gleichzeitig ist der Stromversorger Eskom hoch verschuldet und hat kaum noch Möglichkeiten, privates Kapital zu beschaffen. Daher ist das Land im Wesentlichen auf westliche Hilfe angewiesen, um seine Stromversorgung zu unterstützen und auszubauen. Ein Beispiel dafür, was im Bereich der westlichen Hilfe für die Strominfrastruktur passiert ist, dass die Weltbank 2013 die Finanzierung von Kohlekraftwerken und 2017 die Finanzierung von Öl- und Gasförderprojekten eingestellt hat.

Und so ist Südafrika zu einem meist willigen Versuchskaninchen für die grünen Träume der westlichen Eliten geworden. Laut Climate Home News vom 19. September 2020 legte die südafrikanische Regierung 2019 einen sogenannten Integrated Resources Plan vor, der „einen Übergang von der umweltschädlichen Kohleverstromung zu erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind“ vorsieht. Im September 2020 beschloss das südafrikanische Kabinett laut dem gleichen CHN-Beitrag „das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Null zu reduzieren“. Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa hat sich in den letzten Jahren mehrfach für eine Netto-Null-Umstellung in seinem Land ausgesprochen.

Folgendes habe ich vor Ort bei der Stromerzeugung in Südafrika erfahren: Die New York Times berichtet am 14. März 2023, dass die Kohlekraftwerke des Landes in den letzten zehn Jahren, seit die Wind- und Sonnenenergie in Mode gekommen ist, wegen schlechter Wartung und fehlenden Investitionen „verfallen“ sind. In der Zwischenzeit hat sich der Schwerpunkt seit der Jahrhundertwende auf die Entwicklung von Wind- und Solarressourcen zur Stromerzeugung verlagert. Ein Artikel des Alexandria Engineering Journal vom Dezember 2021 bietet einen umfassenden Überblick über das Wachstum der erneuerbaren Energien in Südafrika. Das erste Demonstrations-Windprojekt wurde von Eskom im Jahr 2002 errichtet. Hier finden Sie eine lange Liste von Windkraftprojekten, die in der Folgezeit fertiggestellt wurden:

Auch Südafrika hat bei der Umstellung auf Solarenergie nicht hinterhergehinkt. Aus dem gleichen Artikel im Alexandria Engineering Journal stammt die folgende Liste von Solarprojekten (aus irgendeinem Grund sind die Jahreszahlen nicht angegeben, aber sie sind fast alle nach 2010):

Müssten nicht inzwischen Wind und Sonne den reichlich vorhandenen und fast kostenlosen Strom für alle liefern? Wohl kaum. Hier ist ein Tortendiagramm des aktuellen Stromerzeugungsmixes, das auf Daten der Internationalen Energieagentur der UNO beruht:

Ja, nach all diesen Maßnahmen beträgt der Anteil der Windenergie an der südafrikanischen Stromerzeugung ganze 2 % und der Anteil der Solarenergie 1 %. Und nach einer Meldung von CNN vom 18. Januar:

Die Südafrikaner haben schon seit Jahren mit Stromausfällen zu kämpfen, aber das Jahr 2022 war mit 205 Tagen Stromausfall das schlimmste in der Geschichte des Landes, da veraltete Kohlekraftwerke ausfielen und der staatliche Stromversorger Eskom Schwierigkeiten hatte, das Geld für den Kauf von Diesel für Notstrom-Generatoren aufzubringen. In diesem Jahr gab es bisher jeden Tag Stromausfälle. Die Situation hat sich in der vergangenen Woche noch einmal verschärft, als Eskom ankündigte, dass es aufgrund von Ausfällen in 11 Kohlekraftwerken weitere Kürzungen vornehmen werde.

Nach Angaben von CNN ist jeder einzelne Haushalt oder jedes Unternehmen etwa 12 Stunden pro Tag ohne Strom, in der Regel in Schritten von jeweils etwa 4 Stunden und oft ohne Vorankündigung. Es ist empörend zu sehen, was die selbstgefälligen internationalen Funktionäre mit diesem armen Land anstellen. Aber wenigstens lernen wir, wie die Grünenergie-„Wand“ in der Praxis aussieht.

AKTUALISIERUNG, 26. April 2023: Hier sind ein paar nützliche Ergänzungen, auf die ich bei der Recherche für diesen Beitrag gestoßen bin. Erstens, aus dem Energy News Report vom 21. November 2022:

Die Weltbank hat Darlehen und andere Hilfen in Höhe von 497 Millionen Dollar genehmigt, um die Stilllegung und Umnutzung eines der größten Kohlekraftwerke der Welt zu finanzieren – die 1.000-MW-Anlage Komati in Südafrika, die sich im Besitz des größten öffentlichen Stromversorgers Eskom befindet. Das Komati-Kraftwerk, das im Oktober endgültig abgeschaltet wurde, soll für 220 MW erneuerbare Energien umgewidmet werden, darunter eine 150-MW-Photovoltaikanlage, 70 MW Windenergie und 150 MW Speicherbatterien vor Ort, die „zusammen zur Verbesserung der Qualität der Stromversorgung und der Netzstabilität beitragen werden“, so die Bank.

Und zweitens, von Macrotrends, Südafrika BIP pro Kopf, 1960-2021:

Komisch, dass all der „kostenlose“ Strom und die fast täglichen Stromausfälle nicht zu einem raschen Anstieg des Pro-Kopf-BIP führen. Stattdessen wird die Verarmung der ohnehin schon armen Menschen weiter vorangetrieben.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/04/28/south-africa-and-the-green-energy-wall/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Buch-Rezension: [Titel übersetzt] „Zweifel und Sicherheit in der Klimawissenschaft“ von Alan Longhurst

Buch-Rezension von Kip Hansen

Endlich ein klimawissenschaftliches Buch, aus dem die Leser lernen können. Viele Leser hier sind zumindest mit einigen der unzähligen atmosphärischen und ozeanischen Kräfte vertraut, die das komplexe „gekoppelte nichtlineare chaotische System (IPCC TAR Kapitel 14), welches das Klima der Erde darstellt ausmachen.

Viele Leser sind frustriert über das anhaltende Beharren politischer Gremien – ein Beharren, das sich in den offiziellen Erklärungen großer wissenschaftlicher Organisationen widerspiegelt – wonach nur die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre für die Entwicklung des globalen Klimas in die eine oder andere Richtung von Bedeutung ist – einige behaupten sogar, dass der Anstieg des atmosphärischen CO₂ katastrophale Veränderungen verursacht, die zum Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation führen werden.

Viele Leser werden auch zustimmen, dass diese Konzentration auf CO₂ eine ziemlich naive, kurzsichtige Sichtweise auf unser sich ständig veränderndes Klima ist.

Aber wie viele von uns verstehen wirklich auf einer tiefen und erschöpfend gründlichen Ebene, warum wir die Hypothese „CO₂ als Klima-Kontrollhebel“ ablehnen müssen und somit die darauf basierenden öffentlichen politischen Forderungen zurückweisen? Ich habe gerade das neue Buch von Alan Longhurst gelesen – „Zweifel und Gewissheit in der Klimawissenschaft – 2. Ausgabe (2023)“ – und bin bereit zuzugeben, dass ich das nicht getan habe.

Wer ist Alan Longhurst? Wenn Sie Ozeanograph oder Fischereiwissenschaftler sind, dann kennen Sie bereits Dr. Longhursts lange und illustre Karriere. Wenn Sie den Blog von Dr. Judith Curry, Climate Etc. lesen, werden Sie seinen Namen an der Spitze mehrerer Aufsätze gesehen haben. Vielleicht haben Sie Dr. Currys Rezension der ersten Auflage dieses Buches gelesen, in der sie sagte: „Dies ist ein bemerkenswertes Buch, eine Meisterleistung. Jedes Kapitel enthält neue Erkenntnisse, die auf Longhursts objektiver Analyse der Daten und der Literatur beruhen. Die von ihm zitierten Arbeiten stammen aus Nature, Science, PNAS, Journal of Climate und anderen renommierten Fachzeitschriften mit hohem Einfluss. … Jede dieser Arbeiten stellt jedoch ein entscheidendes Glied in Longhursts Argumentation dar, welches zu Schlussfolgerungen führt, die nicht mit dem ‚Konsens‘ übereinstimmen.“

Die zweite, jetzt bis 2022 aktualisierte Auflage wurde gerade im März dieses Jahres von Critical Science Press veröffentlicht.

Es ist in der Tat eine Meisterleistung.

Wenn Sie sich nicht bereits ein Leben lang mit den komplexen, komplizierten und chaotischen Themen der Klimawissenschaft befasst haben, werden Sie aus diesem Buch mehr lernen als aus jedem anderen zeitgenössischen Werk. Longhursts Verständnis und Erinnerung an die Details hunderter wissenschaftlicher Arbeiten aus verwandten und angrenzenden Bereichen fließen in diese brillante Zusammenfassung des Stands der Klimawissenschaft ein – welche Zweifel wir noch haben und welche Gewissheit wir, wenn überhaupt, beanspruchen können.

Ich habe dieses Buch seit seinem Erscheinen in meinem Besitz… und habe seinen Inhalt Kapitel für Kapitel aufgesogen. Das hat sich für mich als eine ziemlich monumentale Aufgabe herausgestellt. Ich lese tief, und tief braucht Zeit, auch wenn es nur 258 Seiten sind. Aber es war jede kostbare Minute wert.

Wenn Sie wirklich neugierig sind und den unstillbaren Wunsch haben, etwas zu lernen, sollten Sie dieses Buch kaufen und lesen.

Es ist bei den üblichen Quellen erhältlich, als Hardcover, Taschenbuch und eBook.

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Kommentar des Autors:

Unabhängig davon, wie viel Sie von der Klimawissenschaft verstehen und wie Sie persönlich zu den verschiedenen Themen stehen, werden Sie in dieser neuen Ausgabe von Longhursts Buch Dinge finden, die Sie lieben und hassen, denen Sie zustimmen und denen Sie nicht zustimmen können. Es ist, mit einem Wort, atemberaubend in seiner Schöpfung und Breite.

Seien Sie nicht kindisch und brechen Sie die Lektüre ab, wenn Sie das erste Mal auf etwas stoßen, das Ihrem derzeitigen Verständnis widerspricht. Wenn Sie das tun, verpassen Sie die Einsichten und Erkenntnisse eines großen Geistes, der in der Lage ist, eine solche den Horizont erweiternde Übersicht zu erstellen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/04/25/alan-longhursts-doubt-and-certainty-in-climate-science/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Massive Freisetzung von Eisbergen während der letzten Eiszeit hatte keine Auswirkungen auf das nahe gelegene Grönland und werfen neue Fragen zur Klimadynamik auf.

Peer-Reviewed Publication der OREGON STATE UNIVERSITY

Während der letzten Eiszeit brachen in regelmäßigen Abständen riesige Eisberge von einem Eisschild ab, der einen großen Teil Nordamerikas bedeckte, und leiteten schnell schmelzendes Eis in den Nordatlantik um Grönland herum, was zu abrupten Klimaveränderungen auf der ganzen Welt führte.

Diese plötzlichen Episoden, die so genannten Heinrich-Ereignisse, ereigneten sich vor 16.000 bis 60.000 Jahren. Sie veränderten die Zirkulation der Weltmeere, führten zu einer Abkühlung im Nordatlantik und beeinflussten die Monsunregenfälle auf der ganzen Welt.

Über die Auswirkungen dieser Ereignisse auf das nahe gelegene Grönland, von dem man annimmt, dass es sehr empfindlich auf die Ereignisse im Nordatlantik reagiert, war bisher jedoch wenig bekannt. Eine soeben in der Zeitschrift Nature veröffentlichte neue Studie von Forschern der Oregon State University (OSU) liefert eine endgültige Antwort.

„Es hat sich herausgestellt, dass in Grönland nichts passiert ist. Die Temperatur ist einfach gleich geblieben“, sagt der Hauptautor der Studie, Kaden Martin, ein Doktorand im vierten Jahr am College of Earth, Ocean, and Atmospheric Sciences der OSU. „Sie hatten Sitzplätze in der ersten Reihe, sahen aber nicht, was passierte.“

Stattdessen stellten die Forscher fest, dass diese Heinrich-Ereignisse eine rasche Erwärmung in der Antarktis, am anderen Ende des Globus‘, verursachten.

Die Forscher gingen davon aus, dass Grönland, das sich in unmittelbarer Nähe des Eisschildes befindet, eine gewisse Abkühlung erfahren würde. Die Feststellung, dass diese Heinrich-Ereignisse keine erkennbaren Auswirkungen auf die Temperaturen in Grönland hatten, ist überraschend und könnte Auswirkungen auf das Verständnis der Wissenschaftler für die Klimadynamik in der Vergangenheit haben, sagte der Mitautor der Studie, Christo Buizert, ein Assistenzprofessor am College of Earth, Ocean, and Atmospheric Sciences.

„Wenn überhaupt, werfen unsere Ergebnisse mehr Fragen als Antworten auf“, sagte Buizert, ein Spezialist für den Klimawandel, der Eiskerne aus Grönland und der Antarktis verwendet, um die Klimageschichte der Erde zu rekonstruieren und zu verstehen. „Das verändert unsere Sichtweise auf diese massiven Ereignisse im Nordatlantik. Es ist rätselhaft, dass die weit entfernte Antarktis stärker reagiert als das nahe gelegene Grönland“.

Wissenschaftler bohren Eiskerne und bewahren sie auf, um die Klimageschichte der Vergangenheit durch die Analyse von Staub und winzigen Luftblasen zu untersuchen, die im Laufe der Zeit im Eis eingeschlossen wurden. Eiskerne aus Grönland und der Antarktis liefern wichtige Aufzeichnungen über die atmosphärischen Veränderungen der Erde über Hunderttausende von Jahren.

Die Aufzeichnungen von Eiskernen aus diesen Regionen haben den Wissenschaftlern als Grundlage für ihr Verständnis vergangener Klimaereignisse gedient, da das Eis aus beiden Regionen oft ähnliche Geschichten erzählt, so Martin.

Die Auswirkungen der Heinrich-Ereignisse auf Grönland und die Antarktis waren nicht gut verstanden, was Martin und Buizert dazu veranlasste, mehr darüber herauszufinden, was in diesen Teilen der Welt geschah.

Der für die jüngste Studie verwendete Bohrkern wurde 1992 am höchsten Punkt Grönlands entnommen, wo die Eisdecke über 3000 m dick ist. Seitdem lagert der Kern in der National Science Foundation Ice Core Facility in Denver.

Die Fortschritte bei den wissenschaftlichen Instrumenten und Messungen in den letzten Jahrzehnten gaben Martin, Buizert und ihren Kollegen die Möglichkeit, den Kern mit neuen Verfahren erneut zu untersuchen.

Die Analyse zeigt, dass während der Heinrich-Ereignisse in Grönland keine Temperaturveränderungen auftraten. Aber sie liefert auch eine sehr klare Verbindung zwischen den Heinrich-Ereignissen und der Reaktion der Antarktis.

„Wenn diese großen Eisbergentladungen in der Arktis stattfinden, wissen wir jetzt, dass die Antarktis sofort darauf reagiert“, so Buizert. „Was in einem Teil der Welt geschieht, hat Auswirkungen auf den Rest der Welt. Diese interhemisphärische Verbindung wird wahrscheinlich durch eine Veränderung der globalen Windmuster verursacht“.

Das Ergebnis stellt das derzeitige Verständnis der globalen Klimadynamik während dieser gewaltigen Ereignisse in Frage und wirft neue Fragen für die Forscher auf, so Buizert. Der nächste Schritt der Forscher besteht darin, die neuen Informationen durch Klimamodelle laufen zu lassen, um zu sehen, ob die Modelle das Geschehen wiedergeben können.

„Es muss eine Erklärung geben, die zu all den Beweisen passt, etwas, das alle Punkte miteinander verbindet“, sagte er. „Unsere Entdeckung fügt zwei neue Punkte hinzu; es ist nicht die ganze Geschichte, und es ist vielleicht auch nicht die Hauptgeschichte. Es ist möglich, dass der Pazifische Ozean eine wichtige Rolle spielt, die wir noch nicht verstanden haben“.

Das ultimative Ziel ist es, besser zu verstehen, wie das Klimasystem zusammenhängt und wie die einzelnen Komponenten zusammenwirken, so die Forscher.

„Heinrich-Ereignisse werden sich in Zukunft zwar nicht wiederholen, aber abrupte Veränderungen im global vernetzten Klimasystem werden wieder auftreten“, so Martin. „Das Verständnis der globalen Dynamik des Klimasystems kann uns dabei helfen, künftige Auswirkungen besser zu prognostizieren und uns darüber zu informieren, wie wir reagieren und uns anpassen können.“

Weitere Co-Autoren sind Ed Brook, Jon Edwards, Michael Kalk und Ben Riddell-Young von der OSU, Ross Beaudette und Jeffrey Severinghaus von der Scripps Institution of Oceanography sowie Todd Sowers von der Pennsylvania State University.

Die Forschung wurde von der National Science Foundation, der Global Climate Change Foundation und der Gary Comer Science and Education Foundation unterstützt.

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JOURNAL: Nature

DOI: 10.1038/s41586-023-05875-2

METHOD OF RESEARCH: Data/statistical analysis

SUBJECT OF RESEARCH: Not applicable

ARTICLE TITLE: ‘Bipolar impact and phasing of Heinrich-type climate variability

ARTICLE PUBLICATION DATE: 24-Apr-2023

From EurekAlert!

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/04/24/massive-iceberg-discharges-during-the-last-ice-age-had-no-impact-on-nearby-greenland-raising-new-questions-about-climate-dynamics/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Joe Biden will, dass jedes US-Militärfahrzeug klimafreundlich ist

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

[Vorbemerkung des Übersetzers: Die Ausdrucksweise von Autor Paul Homewood ist teils etwas drastisch. Ich distanziere mich davon, möchte aber die Übersetzung nicht verändern. – Ende Vorbemerkung]

Wenn Sie dachten, dass wir in diesem Land [UK] schon genug Dreck am Stecken haben, dann leben wir Gott sei Dank nicht unter dem senilen Idioten, der angeblich für die USA verantwortlich ist:

Energieministerin Jennifer Granholm sagte, sie unterstütze die Forderung, dass das Militär bis 2030 eine vollständig elektrisch betriebene Fahrzeugflotte haben muss:

ERNST: „Sind Sie dafür, dass das Militär bis 2030 eine EV-Flotte einführt?“

GRANHOLM: „Jawohl, und ich glaube, dass wir das auch erreichen können. Und ich glaube, dass die Verringerung unserer Abhängigkeit von der Volatilität der weltweit gehandelten fossilen Brennstoffe, von denen wir wissen, dass globale Ereignisse wie der Krieg in der Ukraine die Preise für die Menschen zu Hause in die Höhe treiben können, nicht zur Energiesicherheit beiträgt.“

Granholm fügte hinzu: „Ich denke, dass Energiesicherheit erreicht wird, wenn wir heimische, saubere Energie haben, die im Überfluss vorhanden ist, so wie wir sie in Iowa sehen. Wir glauben, dass wir weltweit führend darin sein können, wie wir energieunabhängig geworden sind.“

Können Sie sich das vorstellen?! Es ist schon schlimm genug, dass das Verteidigungsministerium eine Bewertungsliste hat, um sich selbst Rechenschaft darüber abzulegen, wie es die „Umweltgerechtigkeit für Gemeinden in ganz Amerika“ vorantreibt.

Das Verteidigungsministerium hat mindestens 640 Mitarbeiter, die entweder in Voll- oder Teilzeit für Umweltgerechtigkeit arbeiten.

Präsident Joe Biden hat diese Agenda seit April letzten Jahres vorangetrieben. Er gab zu, dass es Milliarden kosten würde:

Bei einer Rede zum Earth Day im Seward Park in Seattle, Washington, sagte Biden im April letzten Jahres, dass seine Regierung daran arbeitet, „jedes Fahrzeug“ im US-Militär „klimafreundlich“ zu machen.

„Eines der Dinge, die ich als Präsident der Vereinigten Staaten herausgefunden habe ist, dass ich einen großen Teil des Geldes ausgeben kann“, sagte Biden damals. „Wir werden den Prozess einleiten, bei dem jedes Fahrzeug des US-Militärs, jedes Fahrzeug, klimafreundlich sein wird – jedes Fahrzeug – ich meine es ernst.“

Er fügte hinzu: „Wir geben dafür Milliarden von Dollar aus.“

Kein Wunder, dass wir in Afghanistan oder im Sudan keine vernünftigen Pläne umsetzen konnten. Das Militär macht sich mehr Gedanken über Umweltgerechtigkeit.

In den USA kann man sich glücklich schätzen, dass es die GOP [= die Republikaner, A. d. Übers.] gibt, die sich dieser törichten Politik entgegenstellt und sie hoffentlich eines Tages rückgängig macht. Das ist mehr, als wir im Vereinigten Königreich sagen können.

Hier ist eine einfache Frage für den Simpleton Joe:

Wenn Sie das nächste Mal in ein Land einmarschieren – woher wollen Sie wissen, ob es dort genügend Ladestationen für Elektrofahrzeuge gibt?

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/04/29/joe-biden-wants-every-us-military-vehicle-to-be-climate-friendly/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Kohlendioxid-Erwärmungstheorie ist falsch. Das zeigt der Monat April anhand der Entwicklung der deutschen Apriltemperaturen.

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Zum DWD-Temperaturverlauf des Frühlingsmonates April: Im Allgemeinen gab es in den deutschen Temperaturreihen im Jahre 1988 einen kräftigen Temperatursprung auf ein wärmeres Niveau, insbesondere bei den Jahrestemperaturen. Einzelne Monate können davon leichte Abweichungen zeigen. So auch der April. Neben 1988 erfolgte ein 2. Erwärmungssprung ab 2006/07, ein zusätzliches warmes April-Jahrzehnt, das nun leider ein Ende gefunden hat, siehe nächste Grafik.

Der DWD registriert mit seinen 2500 Messstationen an seinen heutigen im Vergleich zu früher viel wärmeren Standorten diesen kalten April 2023 mit 7,5°C, siehe DWD-homepage, viel zu hoch für die freie Fläche. Die Vegetation entspricht wie deutlich sichtbar den Apriltemperaturen der kleinen Eiszeit, in welcher auch das Lied entstand „Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“.

Doch bleiben wir bei der DWD-Temperaturreihe wie veröffentlicht. Wir erkennen: Seit 1898, also seit 125 Jahren ergibt sich eine Zweiteilung. Lange gleichbleibend, dann plötzlich steigend. Das ist ein Widerspruch zum gleichmäßigen Anstieg der CO-Konzentration.

Grafik 1: Der Monat April wurde laut DWD 90 Jahre lang überhaupt nicht wärmer, erst 1988 erfolgte ein Temperatursprung von einem halben Grad und seitdem stiegen die Apriltemperaturen bis 2018. Seitdem kann das Niveau allerdings nicht mehr gehalten werden.

Anzumerken ist nochmals, dass die Deutschlandtemperaturen vor 125 Jahren mit ganz anderen Wetterstationen an ganz anderen Plätzen erfasst wurden. Damals standen die Wetterhütten bevorzugt an den Nordseiten von Klöstern, Forsthäusern am Waldrand, einsamen Gutshöfen in freier Landschaft oder bei Bahnwärterhäuschen auf freier Strecke. Seit gut 20 Jahren werden die Tagestemperaturen der einzelnen Stationen an viel wärmeren Plätzen, sogenannte Wärmeinseln nach ganz anderen Methoden aufgezeichnet. Insbesondere seit 2001 erfolgt seitens des DWD ein schneller Stationsaustausch und eine Erhöhung der Warm-Wetterstationen auf inzwischen 2500. Vor allem höher gelegene kalte Wetterstationen wie jüngst Mittenwald wurden stillgelegt. Man muss wissen: Die vom DWD für 2023 verkündete Apriltemperatur von 7,5°C ist zu hoch. In der freien Fläche Deutschlands ist der April viel kälter und die Vegetation ist 2023 weit zurück, siehe Eingangsbild.

Wir haben das Wärmermachen der deutschen Temperaturreihen durch Stationsaustausch in vielen Artikeln bei EIKE erklärt. z.B. hier. Insbesondere die Abb. 3 und Abb. 4 des links. Trotzdem ist es seit 1988 wärmer geworden, wenn auch nicht in der vom DWD ermittelten Höhe. Das zeigen uns auch andere seitdem nicht veränderte Wetterstationen wie Amtsberg, dazu später.

Betrachten wir nun die DWD-Apriltemperaturreihe in Grafik 1 näher, dann erkennen wir einen leichte Warmphase nach 1940 und eine Kaltphase nach 1970. Es entsteht eine schöne Sinusschwingung seit 1942, sobald man eine polynome Trendlinie wählt, die den Verlauf nachzeichnet.

Grafik 2: Der Monat April zeigt ein ausgeprägtes Temperatur-Schwingungsverhalten. Zwischen 1970 und 1986 lagen die kältesten Aprilmonate des Betrachtungszeitraumes mit einem Schnitt von 6,8°C. Wahrscheinlich ist die AMO die Hauptursache dieses Temperaturschwingungsverhaltens beim Monat April.

Auch wärmeinselarme Wetterstationen zeigen dieses Schwingungsverhalten, hier Gießen:

Grafik 3: Die beiden Schwingungsberge bei Gießen sind etwa gleich hoch. Jedoch war auch bei der DWD-Station Gießen im Jahre 2018 der wärmste April. Kein Wunder, auch dort wird seit 2 Jahrzehnten mit den neuen Verfahren gemessen und nicht mehr mit den Thermometern in der einstigen strahlungsabgeschirmten Wetterhütte.

Abb.4: DWD Wetterstation Nr.1639: Gießen-Wettenberg. Foto: DWD, Bis zum 10.11.2005 scheint die Station ohne Verlegung an einem Standort auf 186 m Höhe seit 1939 gearbeitet zu haben, der östlich und etwas südlich des heutigen Standorts auch im freien Feld, allerdings mehr am Ortsrand gelegen hatte. Seit 2005 befindet sie sich zwischen der Gießener Weststadt und Wettenberg in der Nähe des Umspannwerkes.

Kurvenbetrachtung: Wir erkennen leicht, dass bei den DWD-Deutschlandtemperaturen der Grafik 2 der 2.te Schwingungsberg der Gegenwart deutlich höher als der erste ist. Wärmer? Gründe sind vom Menschen verschuldete Ursachen,aber kein CO-THE, sondern die ständige Zunahme der Wärmeinseleffekte bei den DWD-Messstationen. Dazu gehören auch die geänderte Erfassung der Tagestemperaturen und die neue Normierung der Wetterhütten, sowie der ständige Austausch der DWD-Messstationen. Das Schwingungsverhalten selbst hat natürliche Ursachen der ständigen Klimaänderungen. In Deutschland scheint insbesondere die AMO einen starken Einfluss auf den Monat April zu haben.

Kurze Erklärung der zunehmenden Wärmeinseleffekte: Der UHI=städtische Wärmeinseleffekt ist nur ein Teil des gesamten ständig zunehmenden Wärmeinseleffektes. Inzwischen sind durch Bebauung der einstigen naturnahen Freiflächen zusammenhängende Wärmeregionen entstanden. Um 1850 hatte Stuttgart 30 000 Einwohner und Karlsruhe etwa 10 000. Man könnte auch sagen, die Messstationen standen vor 100 Jahren an ganz anderen, nämlich viel kälteren Plätzen. Messstationen bei unbeheizten Klöstern oder Forsthäusern am Waldrand oder bei Gutshöfen in der freien Landschaft gibt es eh nicht mehr. Oft stehen die Stationen noch unter Beibehaltung des Namens in den Städten, siehe Tempelhof oder bei den Flughäfen, siehe Frankfurt. Die Zunahme der menschengemachten WI-Effekte bei den DWD-Stationen wirkt  schleichend, etwa 0,1 C je Jahrzehnt in den Temperaturreihen. In 100 Jahren also ein 1 Grad. Wir verweisen auf den Artikel von Stefan Kämpfe: Zusammenfassung aller WI-Effekte, nicht nur UHI, siehe Sept. 2021.

Der Deutsche Wetterdienst ist natürlich nicht verantwortlich, dass sich Deutschland ständig durch anthropogene Baumaßnahmen und großflächige Landschafts-Trockenlegungen wärmend verändert. Der politischen Vorstandsriege ist jedoch vorzuwerfen, dass der DWD die Erwärmung seit 100 Jahren fälschlicherweise mit der Zunahme der CO2-Konzentrationen erklärt, und sich damit an der politisch gewollten Angstmache beteiligt.

Die ständige Zunahme der CO-Konzentration in der Atmosphäre

Grafik 5: CO₂-Anstieg seit 1958: Immer aufwärts. Es besteht jedoch keinerlei Korrelation zwischen dem CO₂-Konzentrationsanstieg der Atmosphäre und dem Verlauf der Apriltemperaturen. 1) Das Kältetal von 1970 bis 1986 fehlt vollkommen beim CO₂-Anstieg. Und: 2000 betrug der Wert noch knapp 370 ppm. Trotz des weiteren Anstiegs des Gases in der Atmosphäre sind die April-Temperaturen seit 2000 nicht mehr weiter gestiegen. In Gießen sogar deutlich gefallen. Aber auch leicht in den Wärmeinseln der DWD-Stationen.

Grafik 6: Seit der Jahrtausendwende wird der April wieder kälter in Deutschland. Wärmeinselarme Stationen wie Gießen zeigen die Aprilabkühlung viel deutlicher. (0,5 C/Jahrzehnt)

Feststellung: Es gibt keinerlei Übereinstimmung zwischen dem Anstieg der CO-Konzentationen und dem Apriltemperaturverlauf in Deutschland. Der Begriff Treibhausgas ist eine unsinnige Worterfindung, der die CO-Erwärmungslüge bereits im Namen führt.

Noch deutlicher wird der Unterschied, wenn man die WI-arme Station Amtsberg und die ausgesprochene DWD-Wärmeinselstation Hof betrachtet. Es handelt sich um benachbarte Stationen.

Grafik 7: die wärmeinselarme, seit 1982 unverändert stehende Wetterstation in Amtsberg zeigt den tatsächlichen Temperaturverlauf der Apriltemperaturen, zumal auch der Ort selbst sich kaum verändert hat und noch mit der alten Wetterhütte gemessen wird. Der krasse Gegensatz dazu ist die benachbarte DWD-Wettterstation in Hof, die in ein Gewerbegebiet eingemauert wurde mit einer vierspurigen Bundesstraße (Autobahnzubringer) vor der Wetterstation.

Amtsberg zeigt gnadenlos, dass die weltweite Zunahme der CO-Konzentrationen keinerlei Einfluss auf den Apriltemperaturverlauf Deutschlands hat.

Amtsberg zeigt aber auch, dass der DWD die seit 2000 wieder einsetzende April- Abkühlung durch seine Wetterstationsmanipulationen verschleiern will.

Unterschiedlicher Verlauf der Tages/Nachttemperaturen

In Grafik 1 hatten wir festgestellt, dass der April ab 1988 durch einen Temperatursprung wärmer wurde und zwar bei allen deutschen Wetterstationen, auch bei den WI-armen wie Amtsberg oder Gießen.

Nun könnten Treibhauserwärmungsüberzeugte unter den Lesern behaupten, dieser natürliche Temperatursprung 1988 – siehe Grafik 1 – wäre dem Einfluss von Treibhausgasen geschuldet. Diese eventuelle Falsch-Überzeugung lässt sich leicht widerlegen, indem man den April-Temperaturverlauf seit 1988 auftrennt in Tag/Nachttemperaturen.

Da der DWD seine Gesamtdeutschlandgrafik aller 2500 Wetterstationen nirgendwo aufschlüsselt, müssen wir einzelne DWD-Stationen betrachten:

Unterschiedlicher Tag/Nachtverlauf bei den Apriltemperaturen ausgewählter Stationen.

Hinweis zur Übersichtlichkeit: Der Leser möge in den nun folgenden Grafiken vor allem den Trendverlauf der blauen unteren Nachttemperaturen mit dem Trendverlauf der oberen grauen Grafik, den Tagestemperaturen vergleichen. Beginnen wir mit Ellwangen und Gießen. Alle folgenden Grafiken Matthias Baritz.

Schon nach 2 DWD-Wetterstationen zeigt sich deutlich: Ergebnis 1: Die Aprilnächte wurden kälter seit 1988, die Tage hingegen deutlich wärmer. Die mittlere braune Grafik ist eher die Resultierende aus Tag/Nachtverlauf.

Weiter geht es mit zwei eher ländlichen Stationen:

Ergebnis 2: Die Schere zwischen Tages-Maximumtemperaturen und den nächtlichen Minimumtemperaturen öffnet sich immer weiter. Der April wird vor allem auf dem Lande nachts eindeutig kälter seit 1988

Und noch eine städtische Station, mitten in der Wärmeinsel München

Auch in einer ausgesprochenen städtischen Wärmeinsel gibt es deutliche Unterschiede im Apriltemperaturverlauf zwischen Tag und Nacht. Allerdings ist die nächtliche T-Min Trendlinie nicht fallend, sondern ausgeglichen. Wir erklären es damit, dass die kalten Aprilnächte einfach aus der Stadt heraus geheizt werden.

Ergebnisse: alle Grafiken zeigen, die Aprilerwärmung seit 1988 fand nur tagsüber statt. Selbst bei städtischen Wärmeinselwetterstationen wurden die Aprilnächte nicht wärmer.

Das ist der eindeutige Beweis, dass die CO-Konzentrationsänderungen überhaupt keinen oder fast keinen Einfluss auf irgendwelche Temperaturen haben.

Begründung: Bei Sonnenuntergang kann eine CO-Erwärmungswirkung nicht aussetzen, um dann anderntags tagsüber wieder zu wirken.

Man muss richtigerweise folgern: Die CO-Erwärmungstheorie ist eindeutig falsch. CO hat auf den Temperaturverlauf der Atmosphäre keine Wirkung. Auch wenn CO im Infrarotbereich absorbiert, dann sollten sich Physiker endlich überlegen, weshalb diese Tatsache in der Gesamtatmosphäre keine Rolle spielt und keine CO-basierten Erwärmungen gemessen werden können.

Letztlich hat der Großversuch bei der Sprengung der Ostseepipeline gezeigt, dass selbst das 50 mal stärkere Treibhausgas Methan zu keinerlei messbaren Erwärmungen über der Ostsee geführt hat.

Es gibt auch keinerlei technische Anwendung des behaupteten CO-Erwärmungeseffektes oder sonstiger positiver Treibhauseffekte anderer Gase, die wir Menschen uns zunutze machen könnten.

Zusammenfassung:

Der Leser erfährt auch in diesem Artikel aufgrund unserer Recherche viele Wahrheiten über die Erfassung und den Verlauf der deutschen DWD-Temperaturen. Wahrheiten, die ihm von der Mainstream-Presse und den bezahlten deutschen Treibhauswissenschaftlern nicht geboten werden. Die offizielle Klimalüge ist das fortgesetzte Schüren einer Klimaangst mit dem angeblichen „Klimakiller Kohlendioxid“.

Richtig ist:

1a) Die DWD-Apriltemperatur 2023 von 7,5°C ist zu hoch. Sie gilt nur für die Wärmeinseln, in welchen die DWD Messstationen stehen. Außerhalb in der freien Deutschlandfläche war es viel kühler, das zeigt die Vegetation im Erkennungsbild.

1b) Der April wurde in Deutschland erst durch einen Temperatursprung 1988 wärmer, seit einigen Jahren wird der April aber wieder kälter. Das wärmere Niveau kann nach 2018 nicht mehr gehalten werden.

2) Mit einer CO-Treibhauserwärmung hat der Temperatursprung von 1988 nichts zu tun. Die Grafiken des Artikels zeigen alle, CO hat keinen Einfluss auf das Temperaturverhalten. Die Grafiken verlaufen vollkommen unterschiedlich zur Mouna-Loa Kurve.

3) Das Wärmerwerden seit dem Temperatursprung 1988 fand aber nur am Tage statt. Die Nächte wurden nicht wärmer. Auch dieser Umstand ist ein deutlicher Beweis, dass CO nichts mit den Temperaturen der Atmosphäre zu tun hat. Es gibt allerhöchstens Zufallskorrelationen zwischendurch für kurze Zeitabschnitte.

4) Alle teuren Maßnahmen zur CO-Reduzierung sind ein Geschäftsmodell und ändern am Temperaturverlauf überhaupt nichts. Sie müssen sofort eingestellt werden.

5) Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt einer all umfassenden Politik gestellt werden. Der Erhalt einer sauberen Luft, sauberes Wasser und intakte Naturlandschaften mit genügend Bodenfeuchte sollten das gemeinsame Ziel sein und nicht die Angstmacherei mit einem angeblichen Treibhausgas.

6) Das Leben auf der Erde ist auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Kohlendioxid ist das Transportmittel für den Kohlenstoff. Die Erde braucht höhere CO-Konzentrationen in der Atmosphäre und nicht weniger.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer